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Projekt: Robert-Schuhmann Hochschule Datum:
Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Systemvariante Unterrichtsgebäude, Modul Neubau (BNB_UN) - Version 2017
Gewichtung Kommentar (nach LCA & LCC Bewertung) Gesamt- Stand LPH3 Gesamt- bewertung bewertung maximale
Nachhaltigkeitskriterien
blau = zu klären / ausstehend Zielwert gemäß Punktzahl rot = Änderung der Punkzahl wird erwartet End- Punkt- bewertung zahl
Gesamterfüllungsgrad 77,6%
qwertz
Ökologische Qualität 22,5% 20,5% 1800
Wirkungen auf die globale und lokale Umwelt 1.1.1 Treibhauspotenzial (GWP) 100 3,75% 100 (Kommentar betrifft Steckbriefe 1.1.1-1.1.5 und 1.2.1) 300 3,75%
- Berechnung der LCA nach dem vereinfachten Verfahren Annahmen und Abschätzungen:
- fehlende Detaillierung der Planung in LPH3. Daher beruht die aktuelle Bewertung z. T. auf pauschalen Ansätzen und Annahmen sowie Vereinfachungen. Im weiteren Projektverlauf ist die Planung zu detailieren und bei Berechung der LCA einzubeziehen. Kosten:
- Teilweise Abweichung der Kostenangaben in Planunterlagen von denen in Kostenschätzung. Dies führt zu Inkonsistenz in der Bewertung (z.B. größere Fläche Bandfenster in Planunterlagen als in Kostenschätzung angegeben. Im weitere Projektverlauf ist auf Konsistenz in Angaben zu achten, damit eine valide Bewertungsgrundlage vorhanden ist.
BLB:
- beim vereinfachtem Verfahren werden die Umweltauswirkungen der KG400 mit Faktor 1,2 zu den LCA-Ergebnissen der KG300 berechnet. Somit wurden nicht die Umweltauswirkungen der tasächlichen KG400 betrachtet. DIe Technik-Anforderungen im Projekt sind hoch, daher könnte LCA-Berechnung mit tatsächlicher KG400 andere Ergebnisse liefern. Verschlechterung der LCA Ergebnisse möglich. Unklar, ob im Projekt mit dem vereinfachten Verfahren bis zum Ende gerechnet werden kann.
1.1.2 Ozonschichtabbaupotenzial (ODP) 100 1,25% 100 siehe 1.1.1 100 1,25% 1.1.3 Ozonbildungspotenzial (POCP) 100 1,25% 100 siehe 1.1.1 100 1,25% 1.1.4 Versauerungspotenzial (AP) 100 1,25% 94 siehe 1.1.1 100 1,18% 1.1.5 Überdüngungspotenzial (EP) 100 1,25% 100 siehe 1.1.1 100 1,25% 1.1.6 Risiken für die lokale Umwelt 100 3,75% 75 300 2,81% 1.1.7 Nachhaltige Materialgewinnung / Biodiversität 100 1,25% 80 100 1,00% Ressourceninanspruchnahme 1.2.1 Primärenergiebedarf 100 3,75% 100 siehe 1.1.1 300 3,75% Primärenergiebedarf nicht erneuerbar (PEne) 60 60 siehe 1.1.1 Gesamtenergiebedarf (PEges) 40 40 siehe 1.1.1 Anteil erneuerbarer Primärenergie (PEe) 20 0 siehe 1.1.1 1.2.3 Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen 100 2,50% 100 Berechnung Wasserverbrauchskennwert (Stand 14.08.2025) 200 2,50%
Werte liegen i.d.R. bei 70-80 Punkten. Vorgenommene Bewertung wird kritisch betrachtet! Validierung der Angaben, insbesondere der
- Durchflussmengen
- Dachbeläge und Abflussbeiwerte
- Festlegung Systemgrenze
- Berücksichtigung Teile der Außenanlagen
- Ableitung der Niederschlagsmengen
- Nutzung der Regenwassermengen
1.2.4 Flächeninanspruchnahme 100 2,50% 70 200 1,75%
Ökonomische Qualität 22,5% 15,8% 500
Lebenszykluskosten 2.1.1 Gebäudebezogene Kosten im Lebenszyklus 100 13,50% 97 Systemgrenze: 300 13,11% Systemgrenze der Tiefgarage ist noch mit KPS zu klären. Bei Berechnung LCC Stand LPH3 wurde Tiefgarage nicht mitbetrachtet. Im weiteren Projektverlauf ist Systemgrenze mit KPS zu klären und bei der Bewertung der LCC zu beachten. Kostenangaben:
- Teilweise Abweichung der Kostenangaben in Planunterlagen von denen in Kostenschätzung. Dies führt zu Inkonsistenz in der Bewertung der LCC. Im weitere Projektverlauf ist auf Konsistenz in Angaben achten und in der Bewertung der LCC zu beachten. Annahmen und Abschätzungen:
- fehlende Detaillierung der Planung in LPH3. Daher konnten bei einigen Kostengruppen der KG 300 zum Teil nur Annahmen hinsichtlich der Lebensdauer, Ersatzinvestitionen sowie Inspektions-und Wartungszyklen getroffen werden. Im weiteren Projektverlauf sind Kosten durch Fachplaner zu präzisieren (bis mind. auf die 3.Ebene) und bei Berechung der LCC zu beachten. Es ist im späteren Projektverlauf mit detaillierteren Planungs-und Kostenangaben mit Änderungen zu rechnen. Erfüllung Nebenanforderungen ökonomische Qualität (mind. 50 Punkte in Hauptkriteriengruppen): Berwertung der Nebenanforderungen steht im Zusammenhang mit Steckbrief 2.2.2 Anpassungsfähigkeit. Bei Steckbrief 2.2.2 basiert bisherige Bewertung nur auf Annahmen. Vorraussichtlich wenig Optimierungspotenzial für Anpassungsfähigkeit (komplexes Gebäude mit Konzertsaal und Studios). Daher Empfehlung: 64 Punkte im Steckbrief 2.1.1 nicht unterschreiten.
Wertentwicklung
2.2.2 Anpassungsfähigkeit 100 9,00% 30 Erfüllung Nebenanforderungen ökonomische Qualität (mind. 50 Punkte in Hauptkriteriengruppen): 200 2,70% Berwertung der Nebenanforderungen steht im Zusammenhang mit Steckbrief 2.2.1 ebenszykluskosten. Bei Steckbrief 2.2.2 basiert bisherige Bewertung nur auf Annahmen. Vorraussichtlich wenig Optimierungspotenzial für Anpassungsfähigkeit (komplexes Gebäude mit Konzertsaal und Studios). Daher Empfehlung: 64 Punkte im Steckbrief 2.1.1 nicht unterschreiten.
Lichte Raumhöhe 15 15 Gebäudetiefe 15 1 Vertikale Erschlließung 15 1 Grundrisse 25 6
Konstruktion 20 1 Technische Ausstattung 10 6
Soziokulturelle und funktionale Qualität 22,5% 16,4% 2700
Gesundheit, Behaglichkeit und Nutzerzufriedenheit 3.1.1 Thermischer Komfort 100 2,50% 100 300 2,50%
Winter Operative Temperatur 10 10
Zugluft 10 10
Stahlungstemperaturasymmetrie und Fußbodentemperatur 10 10
Relative Luftfeuchte 10 10
Sommer Operative Temperatur 30 30
Zugluft 10 10 Stahlungstemperaturasymmetrie und Fußbodentemperatur 10 10
Relative Luftfeuchte 10 10
3.1.3 Innenraumlufthygiene 100 2,50% 75 300 1,88%
Flüchtige organische Stoffe (VOC) und Formaldehyd 50 50
Außenluftvolumenstrom 50 25
3.1.4 Akustischer Komfort 100 1,67% 100 200 1,67%
Räume Gruppe A Musik 100 100
Sprache/ Vortrag 100 100 Unterricht/ Kommunikation 100 100 Sport 100
Räume Gruppe B Einzel- und Mehrpersonenbüros bis 100 m3 100 50 Mehrpersonenbüros über 100 m3 100 50 Weitere Räume 100 50 3.1.5 Visueller Komfort 100 1,67% 52 200 0,87%
Tageslichtverfügbarkeit Gesamtgebäude 15 10 Tageslichtverfügbarkeit Unterrichtsräume und weitere ständige Arbeitsplätze 15 5
Nachweis der Sichtverbindung nach außen 35 10
Blendfreiheit Tageslicht 10 10
Blendfreiheit Kunstlicht 5 5
Lichtverteilung 20 5 Farbwiedergabe 10 7
3.1.6 Einflussnahmemöglichkeiten durch Nutzer 100 1,67% 58 200 0,97%
Lüftung 10 0
Sonnenschutz 10 5 Blendschutz 10 5 Temperaturen während der Heizperiode 10 10
Temperaturen außerhalb der Heizperiode 15 15
Steuerung von Tageslicht 10 5 Steuerung von Kunstlicht 10 5 Bedienfreundlichkeit 10 3
Funktionskonzept der Haustechnik 15 10
3.1.7 Aufenthaltsmerkmale im Außenraum 100 1,67% 62 200 1,03% Anzahl und Vielfalt Sitzgelegenheiten 30 30
Anzahlund Vielfalt der Spiel- und Sportmöglichkeiten 15 10
Zuordnung von Freibereichen zu Innenräumen 20 10
Ausstattungsmerkmale 39 12
3.1.8 Sicherheit 100 0,83% 90 100 0,75%
3.1.9 Innenraumqualität 100 2,50% 60 300 1,50%
Aufenthaltsqualitäten der Erschließungsflächen 45 25
Innere Sitzbeziehung 15 5
Flexibilität der Raumnutzung 30 10 Aufbewahrungsmöglichkeiten 40 20 Funktionalität 3.2.1 Barrierefreiheit 100 1,67% 30 200 0,50%
3.2.4 Zugänglichkeit 100 1,67% 100 200 1,67%
Grundsätzliche öffentliche Zugänglichkeit des Gebäudes 20 20
Qualitative Merkmale der öffentlichen Zugänglichkeit des Gebäudes 50 50 Nutzungsmerkmale der Zugänglichkeit 50 20
Qualitative Aspekte der öffentlichen Zugänglichkeit der Freiflächen 20 20
3.2.5 Mobilitätsinfrastruktur 100 0,83% 82 100 0,68% Anzahl der Fahrradstellplätze 40 40
Anzahl der Lademöglichkeiten und Carsharing-Stellplätze 20 15
Qualitative Anforderungen an Fahrradstellplätze 60 27
Sicherung der Gestaltungsqualität 3.3.1 Gestalterische und städtebauliche Qualität 100 2,50% 80 300 2,00% Durchführung von Planungswettbewerben 20 20
Wettbewerbsverfahren 40 40
Ausführung des Entwurfs eines der Preisträger 30 10
Beauftragung des Planungsteams 10 10
Auszeichnung mit einem Architekturpreis 60 0 Unabhängiges Expertengremium 40 0 Sonderfall Mindestanforderung 10 0 3.3.2 Kunst am Bau 100 0,83% 50 100 0,42%
Mindestanforderung 10 0
Bereitstellung von Mitteln im Rahmen der Bauaufgabe 30 0
Umsetzung des Leitfadens Kunst am Bau 40 30
Öffentlichkeitsarbeit, Rezeption der Kunst am Bau 20 20
Technische Qualität 22,5% 15,6% 1000
technische Ausführung
4.1.1 Schallschutz 100 4,50% 95 200 4,28%
Luftschallschutz gegenüber Außenlärm 20 20 Luftschallschutz 30 25
Trittschallschutz 30 30
Schallschutz gegenüber haustechnischen Anlagen 20 20 4.1.2 Wärme- und Tauwasserschutz 100 4,50% 75 200 3,38%
Mittlere Wärmeduchgangskoeffizienten 30 20
Wärmebrückenzuschlag 15 8
Klassen der Luftdurchlässigkeit (Fugendurchlässigkeit) 15 15 Tauwasserbildung 10 10
Luftwechsel 15 8
Sonneneintragswert 15 8
4.1.3 Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit 100 4,50% 60 200 2,70%
Tragkonstruktion 15 5
Zugänglichkeit der Außenanlagen 12 0
Außenbauteile 9 9 Bodenbelag 9 9 Schmutzfangzone 9 6
Fußbodenleisten 9 5
Hindernisfreie Grundrissgestaltung 9 9
Einbauten 10 2
Zugänglichkeit der Innenglasflächen 9 9
Wände 9 6 4.1.4 Rückbau, Trennung und Verwertung 100 4,50% 50 200 2,25%
4.1.5 Widerstandsfähigkeit gegen Naturgefahren 100 2,25% 50 100 1,13%
4.1.6 Bedienungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der TGA 100 2,25% 85 100 1,91%
KG 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 12
KG 420 Wärmeversorgungsanlagen 15
KG 430 Lufttechnische Anlagen 15 KG 435 Kälteversorgungsanlagen 15 KG 440 Starkstromanlagen 14 KG 460 Förderanlagen 4 KG 480 Gebäudeautomation 10
Prozessqualität 10,0% 9,3% 2100
Planung 5.1.1 Projektvorbereitung 100 1,43% 100 300 1,43% Bedarfsplanung oder vergleichbare Planung 35 35
Zielvereinbarung 35 35
Architektenwettbewerb 30 30
5.1.2 Integrale Planung 100 1,43% 96 300 1,37% Interdisziplinäres Planungsteam 20 20
Qualifikation des Planungsteams 20 20
Integraler Planungsprozess 20 16
Nutzerbeteiligung 30 30
Öffentlichkeitsbeteiligung 10 10
5.1.3 Komplexität und Optimierung der Planung 100 1,43% 95 300 1,36% SiGe-Plan 10 10
Ver- und Entsiegelungskonzept 10 0 Energiekonzept 15 15
Mess- und Monitoringkonzept 15 15
Wasserkonzept 10 10
Konzept zur Vermeidung von Umwelt- und Gesundheitsrisiken aus Bauprodukten 10 0 Lüftungskonzept 10 10
Abfallkonzept / Wertstoffkonzept 5 5
Tages- / Kunstlichtoptimierung 10 10
Konzept zur Sicherung der Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit 10 0
Anpassbarkeits-, Rückbau- und Recyclingkonzept 10 5
Konzept zur Vermeidung und Beherrschung von Risiken 10 0 Sonstige Konzepte zum Nachhaltigen Bauen 10 10 Prüfung der Planungsunterlagen durch unabhängige Dritte 5 0
Durchführung von Variantenvergleichen 10 5
5.1.4 Ausschreibung und Vergabe 100 0,95% 75 200 0,71%
5.1.5 Voraussetzungen für eine optimale Bewirtschaftung 100 0,95% 74 200 0,70%
Erstellung einer Gebäudeakte / Objektdokumentation 25 25
Erstellung von Wartungs-, Inspektions-, Betriebs-, und Pflegeanleitungen 25 12
Anpassung der Pläne und Berechnungen an das realisierte Gebäude 25 12
Erstellung eines Nutzerhandbuches 25 25
Bauausführung 5.2.1 Baustelle / Bauprozess 100 0,95% 90 200 0,86%
Wertstoffoptimierte Baustelle 25 25
Lärmarme Baustelle 25 25
Staubarme Baustelle 25 25
Bodenschutz auf der Baustelle 25 15
5.2.2 Qualitätssicherung der Bauausführung 100 1,43% 100 300 1,43% Dokumentation 50 50
Messungen zur Qualitätskontrolle 50 50
5.2.3 Systematische Inbetriebnahme 100 1,43% 100 300 1,43%
Standortmerkmale 100,0% 63,5% 1300
Standortmerkmale 6.1.1 Risiken am Mikrostandort 100 15,38% 75 200 11,54%
6.1.2 Verhältnisse am Mikrostandort 100 15,38% 75 200 11,54%
6.1.3 Quartiersmerkmale 100 15,38% 75 200 11,54%
6.1.4 Verkehrsanbindung 100 23,08% 75 300 17,31%
6.1.5 Nähe zu nutzungsrelevanten Einrichtungen 100 15,38% 200 0,00% 6.1.6 Anliegende Medien / Erschließung 100 15,38% 75 200 11,54%