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Konzeption und Produktion von drei immersiven Filmen für virtuelle Realität

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.10.2026, 15:34 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vmp-rheinland.de

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Anlage A1 zur Vergabeunterlage

Inhaltliche Grundlagen je Film

AP 5 – Produktion von drei immersiven VR-Filmen (Madagaskar · Eswatini · Vietnam) · AG Zoologischer Garten Köln

Hinweise zur Verwendung  Diese Anlage fasst die Ergebnisse der inhaltlichen Vorgespräche des Auftraggebers zu den drei Filmen zusammen. Sie ist die inhaltliche Ausgangsbasis für Ihr Angebot.  Verbindlich sind die als „verbindlich“ gekennzeichneten Abschnitte (Abschnitt 6.1 der Vergabeunterlage). Szenen- und Story-Ideen sowie mögliche Protagonistinnen und Protagonisten sind Anregungen und kein vorgegebenes Drehbuch. Bei Abweichungen zwischen dieser Anlage und Abschnitt 6 der Vergabeunterlage gilt die Vergabeunterlage.  Der Auftraggeber produziert nicht regelmäßig Filme und ist offen für Ihre Erfahrung: Wenn Sie aus Ihrer Praxis bessere Ideen, andere Erzählweisen oder produktionstechnische Verbesserungen sehen, stellen Sie diese bitte in Ihrem Angebot dar (Abschnitt 7.5 der Vergabeunterlage). Die hier festgehaltenen Ideen sind kein Korsett.  Rahmen für alle drei Filme: Es soll keine klassische Dokumentation entstehen und kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Wissenschaftlichkeit bestehen. Gesucht wird die emotionalste „Reise“, um beim Verlassen der VR-Station die beschriebenen Emotionen und Ziele zu erreichen. Zusätzlicher Kontext, Daten und Fakten werden später über die multimediale Ausstellung im Artenschutzzentrum vermittelt und sind nicht Teil der Filme.

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Film 1 – Madagaskar

Das Besondere an Region und Projekt  Ambatotsirongorongo liegt im äußersten Süden Madagaskars. Mehrere Klimazonen treffen hier aufeinander: feuchter Regenwald im Osten sowie trockener Dornbuschwald im Westen und im Hochland. Endemische Tiere aus unterschiedlichen Klimazonen, die sonst nicht aufeinandertreffen, teilen sich hier einen Lebensraum.  Das Schutzgebiet ist sehr klein und stark fragmentiert; teilweise sind nur noch einzelne kleine Waldstücke übrig, die Heimat bedrohter Tierarten sind (z. B. Lemuren, Mausmaki).  Das ist eine Folge der „Slash-and-Burn“-Kultur: Traditionell wurde in Madagaskar Gebiet abgebrannt, um schnell an fruchtbares Land zu kommen; nach ein bis zwei Jahren ist der Boden ausgelaugt und es wird weitergezogen.  Es geht nicht nur um den Schutz einzelner Arten, sondern um das gesamte Ökosystem.  Die Bevölkerung ist sehr arm und auf den Wald als Lebensraum, Wasserspeicher und Rohstofflieferant (Holz für den Bau von Hütten, zum Kochen) angewiesen. Gleichzeitig werden Flächen für Landwirtschaft und Viehzucht benötigt; dafür wird Wald gerodet oder Rodungen von Grasflächen geraten außer Kontrolle.  Nur 20 % der Kinder vor Ort besuchen eine Grundschule. Die „menschliche Dimension“ des Artenschutzes spielt daher eine besondere Rolle: Um Artenschutz betreiben zu können, muss auch etwas für die Menschen vor Ort getan werden – durch Sensibilisierung und Bildung, aber auch durch praktische Hilfen (z. B. effizientere Methoden zum Feuermachen).  Lokaler Partner ist die Tropical Biodiversity Social Enterprise (TBSE). Gemeinsam mit TBSE hat der Kölner Zoo im Jahr 2023 die Forschungsstation Manitatra Research aufgebaut.

Wirkungsziele (verbindlich)  Die Zuschauenden zum Nachdenken anregen: Artenschutz ist komplex und nicht einfach, ein Erfolg ist nicht garantiert.  Auf die Stellvertreterarten im Kölner Zoo aufmerksam machen.

Spenden generieren.Kernbotschaften (verbindlich)  Multiperspektivität: Natur- und Artenschutz einerseits, täglicher Kampf ums Überleben andererseits.  Die menschliche Dimension des Artenschutzes.  Das weltweite Engagement des Kölner Zoos im Artenschutz zeigen.

Muss – das muss dargestellt werden (verbindlich)  Die menschliche Dimension und die Komplexität von Artenschutz.  Warum Lemuren so wichtig sind: nicht nur, weil sie „süß aussehen“, sondern weil sie Samen von Bäumen verbreiten – kein Wald, keine Lemuren; keine Lemuren, kein Wald.  Die biologische Besonderheit Madagaskars  Artenschutz als Hilfe zur Selbsthilfe, ohne Bevormundung von außen: Der lokale Partner ist vollständig einheimisch.  Der Bergwald als wichtiger Unterschied und einzigartiger Lebensraum im Vergleich zu den beiden anderen Filmen (Eswatini, Vietnam).  Entwaldung und ihre Folgen (z. B. weniger Wasser für die Reisfelder).

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Wünschenswert (nicht verbindlich)  Mausmakis, da es diese Art nur dort gibt. In freier Wildbahn sind sie aber kaum zu filmen; hier könnte mit einer Lebendfalle gearbeitet werden.

Story-Anregungen (nicht verbindlich)  Einstieg: Wir begleiten eine Forscherin bzw. einen Forscher nach Madagaskar; Madagaskar hat eine spannende und einzigartige Flora und Fauna (z. B. Lemuren); in Ambatotsirongorongo treffen unterschiedliche Klimazonen aufeinander – das ist einmalig und schützenswert.  Dann: Schützen ist nicht so einfach – wir treffen Einheimische und lernen ihre Perspektive kennen (Hütten, Zebus, Reisfelder).  Die Entwaldung im Zeitverlauf einer Generation könnte per Animation dargestellt werden (früher: Wald nah an der Hütte; heute: weit entfernt – vorher verifizieren). Die Älteren im Dorf wissen noch, dass es mehr Wasser für die Reisfelder gab, als der Wald noch stand; so schnell das Wasser verschwunden ist, könnte es auch wiederkommen – innerhalb einer Generation.  Gespräch über mögliche Lösungen und Potenziale für den Artenschutz, z. B. effizientere Kochstellen oder Baumplantagen für Hütten und Feuerholz.  Nächste Station: Bildungsstation des Kölner Zoos und des lokalen Partners.

Mögliche Protagonistinnen und Protagonisten (Anregung)  Eine Forscherin bzw. Artenschutzbeauftragte des Kölner Zoos.  Ein einheimischer Ranger, der seine Perspektive erzählt: Artenschutz als Einkommen, vor allem aber, um den nachkommenden Generationen bessere Bedingungen zu schaffen.  Mitarbeiterinnen der Bildungsstation des lokalen Partners.

Organisatorisches  Den lokalen Partner eng einbinden; die Mitarbeitenden sprechen gut Englisch und sind an Online-Meetings gewöhnt.  Beste Reisezeit: März bis Mai; von Dezember bis März ist Regenzeit.  Zwingende Voraussetzung für die Produktionsfirma: Erfahrung im Filmen von Wildtieren sowie hohe Empathie für die Menschen vor Ort.

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Film 2 – Eswatini

Das Besondere an Region und Projekt  Eswatini ist ein kleines Königreich im südlichen Afrika.  In den 1950er/60er Jahren waren die großen Wildtiere (Nashörner, Flusspferde, Löwen, Elefanten, Antilopen) aus Eswatini verschwunden.  Der Gründer der Organisation Big Game Parks wandelte 1961 das Farmland der Familie in ein Schutzgebiet um. Dank guter Beziehungen zum Königshaus konnte er später weitere Schutzgebiete einrichten; er engagierte sich leidenschaftlich gegen Wilderei und für die Wiederansiedlung von Wildtieren, insbesondere Nashörnern.  Heute führt sein Sohn das Familienunternehmen fort. Die Organisation ist vom Königshaus mit dem Thema Artenschutz beauftragt, erhält aber keine finanzielle Unterstützung von dort. Die Mittel für den Artenschutz müssen selbst erwirtschaftet werden, vor allem durch Ökotourismus.  Der heutige Leiter ist die zentrale Figur: Er leitet sämtliche Artenschutzaktivitäten in Eswatini.

Wirkungsziele (verbindlich)  Zum Hippodom im Kölner Zoo leiten; dort leben Tiere, die auch in Eswatini vorkommen und geschützt werden sollen.  Spenden generieren.

Interesse am Berufsbild der Natur- und Artenschützerin bzw. des Natur- und Artenschützers wecken.Kernbotschaften (verbindlich)  Das weltweite Engagement des Kölner Zoos im Artenschutz zeigen.  Artenschutz ist keine Safari-Romantik, sondern harte Arbeit.  Diese Action ist echt (nicht gestellt wie im Fernsehen).  Eine Person kann viel erreichen.  Artenschutz vor Ort kann schwierig sein – das gilt auch für die Arbeit des Kölner Zoos.  Tourismus ist auch in Eswatini möglich – es muss nicht immer der Kruger-Nationalpark in Südafrika sein.  Hier unterstützt der Tourismus direkt den Artenschutz und Menschen, die mit viel Herzblut und Leidenschaft bei der Sache sind.

Muss – das muss dargestellt werden (verbindlich)  Die Liebe des Leiters der Organisation zu den Tieren.  Das einzigartige Verhältnis zu den Nashörnern und die Handaufzuchten.  Beide Seiten der Mensch-Tier-Konflikte – nicht zu sehr schwarz-weiß bzw. gut–böse.

Was nicht gezeigt werden kann oder soll  Der Film darf keinen Safari-Eindruck hinterlassen: Es geht nicht um Vergnügen, sondern um Artenschutz.  Anti-Wilderer-Patrouillen sind quasi paramilitärisch organisiert; über bestimmte Themen wird nicht offen gesprochen.  Unterwasseraufnahmen sind nicht sinnvoll, da das Wasser schlammig ist und nichts zu erkennen wäre.  Flusspferde und Krokodile sind sehr scheu und schwer zu filmen. Alternativen: durch die Tiere verursachte Schäden filmen oder Kamerafallen an bekannten Pfaden aufstellen. Krokodile sind im Mlilwane-Reservat gut zu filmen.

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Story-Anregungen (nicht verbindlich)  Einstieg, z. B. als Animation: riesige Plantagen für Zuckerrohr und Ananas bedrohen den Lebensraum der Wildtiere; zusätzlich Ausrottung von Arten durch Wilderei (z. B. Nashörner, aber auch zur Fleischgewinnung).  Eine wachsende Bevölkerung braucht mehr Lebensraum; es kommt immer wieder zu Konflikten mit Wildtieren (z. B. Kinder und Frauen am Fluss, Krokodile).  Dann: ein bis zwei Tage mit dem Leiter der Organisation und einem Wildtierexperten und Kurator des Kölner Zoos – die Zuschauenden begleiten die beiden virtuell bei täglichen Aktivitäten. Mögliche Szenen: Tagesbeginn von der Dunkelheit zum Sonnenaufgang (360°-Geräuschkulisse wirken lassen); rumpelnde oder rasante Fahrt mit dem Truck durch den Busch; tiermedizinische Versorgung einer Rinderherde (Perspektive mitten in der Herde); Nashörner im Busch, am Auto, in der Aufzuchtstation oder an den „Rubbing Posts“ (polierte Baumstämme, an denen sich die Tiere schubbern) für Nahaufnahmen; Besteigen des etwa 20 m hohen Beobachtungsturms (aus Eisenbahnschwellen) für die Anti-Wilderer-Patrouillen; Schlingen und Hörner aus der Wilderei; abgerichtete Spürhunde, die nach Wilderer-Spuren suchen; viele bunte Vögel und Säugetiere (Antilopen, Zebras, Giraffen); Abenddämmerung bis Dunkelheit mit erneuter Geräuschkulisse.

Organisatorisches  Zentrale Ansprechperson vor Ort ist der Leiter der Organisation. Er agiert sehr spontan; der Auftraggeber ist auf seine Kooperation und seinen Zeitplan angewiesen. Die Produktionsfirma muss entsprechend flexibel agieren; es gibt nur ein sehr limitiertes Drehbuch.  Beste Zeit zum Filmen ist „unser“ Winter (europäischer Winter), November bis Februar: Dann ist alles grün, und es gibt die meisten Mensch-Tier-Konflikte.  Ausnahme: Der Zeitraum 15.12. bis 15.01. ist ein absolutes No-Go (Ferien; die zentrale Ansprechperson ist oft verreist).  Gegebenenfalls sind lokale Partner nötig, die spontan agieren können und sich in Eswatini und mit Wildtieren auskennen.

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Film 3 – Vietnam

Ausgangslage und Erzählstrang

 Der Kölner Zoo betreibt seit 1999 Biodiversitätsforschung und Artenschutz in Vietnam.  Die Leitidee: Zoos halten nicht nur Tiere, sie „kaufen" Zeit. Wenn Lebensräume zerstört werden, sichern Zucht- und Auswilderungsprogramme das Überleben von Arten, die sonst verschwinden würden. Der Film soll den sogenannten One-Plan-Approach nicht als Doku erklären, sondern als emotionale Reise erlebbar machen, auf Augenhöhe mit den Menschen vor Ort, ohne jedes „Exotentum". Der Erzählstrang geht von der Entdeckung und wissenschaftlichen Beschreibung einer neuen Art, über das Erfassen des Bedrohungsstatus, und der erfolgreichen Nachzucht in Köln bis hin zur Wiederauswilderung im Ursprungsgebiet.  Es gibt vier spannende Tiere bzw. Initiativen, die einzeln und/oder im Verbund eine solche Geschichte tragen könnten: Cat-Ba-Tigergecko, Vietnamesischer Krokodilmolch, Vietnamesische Krokodilschwanzechse und Gefleckte Weichschildkröte.  Es muss eine Erzählung festgelegt werden, um die Zielgruppe (12-Jährige) in der kurzen Zeit nicht zu überfordern. Die Festlegung der Leitart bzw. des Erzählstrangs trifft der Auftraggeber verbindlich unter Beratung des Auftragnehmers (Abschnitt 6.4 der Vergabeunterlage).

Leitlinien  Für die VR-Experience wird keine Vollständigkeit und Wissenschaftlichkeit angestrebt; gesucht wird die emotionalste „Reise“, um die beschriebenen Emotionen und Ziele beim Verlassen der VR-Station zu erreichen.  Die VR-Experience darf keine klassische Dokumentation werden.

Wirkungsziele (verbindlich)  Verstehen: Ein Zoo ist mehr als die an einem Tag sichtbaren Gehege und Becken. Moderne Zoos halten nicht nur Tiere. Sie sichern deren Überleben und arbeiten dafür getreu dem ONE PLAN APROACH weltweit mit Akteuren aus Politik, Behörden, Wissenschaft und Naturschutz zusammen.  Fühlen: Zusammenarbeit auf Augenhöhe, „das Positive nach vorn" (IUCN One-Plan-Approach) statt Untergangsstimmung.  Tun: ins Aquarium gehen, spenden (z. B. Flyer am Ausgang), und als Multiplikator:in für moderne Zoos die Botschaft weitertragen.

Kernbotschaften (verbindlich)  Den modernen Artenschutzzoo und den ONE PLAN APPROACH sichtbar machen: Entdeckung, Genetiklabor, Feldforschung, Erhaltungszucht, Auswilderung.  Die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit auf Augenhöhe  Das weltweite Engagement des Kölner Zoos im Artenschutz zeigen.

Muss – das muss dargestellt werden (verbindlich) ● Der unermüdliche Einsatz des Aquariumskurators des Kölner Zoos für den Schutz der vietnamesischen Tierwelt in Zusammenarbeit mit vielen anderen internationalen Akteuren

● Vielfalt an Arten und Landschaften als tragendes Prinzip – bewusst nicht nur auf eine Art reduzieren.

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● Landschaftliche Highlights von den Karstfelsen im Meer (Cat Ba / Halong) zum Tieflandwald von Yên Tử.
● Nachtexkursion mit Kopflampen, mit Schwenks auf weitere Arten (Frösche, Schlangen u. a.).
● Blick hinter die Kulissen des Kölner Aquariums (Zuchträume) und die Überblendung Köln ↔ Me Linh.Von der Entdeckung im Feld über Erhaltungszucht und der Rückführung ins Ursprungsland
Übergreifende Don’t-Dos (für alle Tierarten/Erzählstränge)
● Kein „Exotentum", keine Stereotype: ausdrücklich kein Marktbesuch als Schauwert, keine Klischees über das Land und die Menschen.
● Augenhöhe mit den Partner:innen vor Ort. Die Zusammenarbeit ist ein zentraler Lernaspekt des Films.
● Kein realer Tiertransport (nur bis zum Einladen bzw. ab der Ankunft).

Produktion und Anregungen  Es ist mit etwa zwei Wochen Produktion in Vietnam zu rechnen. Ergänzende Motive können im Kölner Zoo entstehen (z. B. Backstage im Aquarium).  Anregung: Makroaufnahmen für eine „Wow“-Perspektive (Dino-Effekt bei Echsen). Ob dies in VR bezüglich der Auflösung des Filmmaterials möglich ist, wird vom Auftraggeber recherchiert; Ihre fachliche Einschätzung ist willkommen (Abschnitt 7.5 der Vergabeunterlage).  Ggf. Unterwasseraufnahmen oder Nachtaufnahmen (hier landschaftlich/dramaturgisch besonders passend)  VR-Perspektivwechsel Drohne ↔ Makro als wiederkehrendes Stilmittel.  Vielfalt als Prinzip: Für den Film kommen vier Arten in Frage. Vor Ort ist die Diversität an Arten und Landschaften eine große Stärke. Durch die Einbindung mehrerer Arten kann die Experience kurzweilig gestaltet werden.  Der Cat-Ba-Tigergecko bietet die vollständigste Einzelgeschichte von der Entdeckung über die Erforschung bis zur Nachzucht. Er eignet sich daher als erzählerischer Einstieg oder als allein erzählte Geschichte. Die weiteren folgend beschriebenen Arten könnten optional als Kapitel derselben Rettungsmission erzählt werden.

Organsiation

● Beste Drehzeit: Mai / Juni.
● Operative Basis: Hanoi (Partnerinstitut, ca. 45 Min. vom Flughafen). Anreise stets über Hanoi, von dort an den Folgetagen zu folgenden möglichen Drehorten.
o Cat-Ba-Nationalpark als Heimat des Cat-Ba-Tigergeckos.
o Halong-Bucht, sie gehört zum selben Komplex, bietet spektakuläre Drohnenbilder. UNESCO- Weltnaturerbe

Weltnaturerbe

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o Tam Chuc als gut zugänglicher Ort (Buddhistenzentrum); hier ist Abholzung durch Kalkabbau sichtbar, Aufforstung läuft. Zugleich Auswilderungsstandort: Im Tam-Chuc-See wurden im Oktober 2025 Gefleckte Weichschildkröten freigelassen – eine Brücke zwischen Artenschutz und der spirituell-kulturellen Bedeutung des Ortes.
o Yên Tử als Lebensraum sowohl der Krokodilschwanzechse als auch des Krokodilmolchs; neblig, mystisch, grün, mit weitem Tieflandwald, zugleich Gelegenheit für mögliche Negativbilder (Abholzung).
o Me-Linh-Zentrum für Biodiversität als die Partnerstation des Kölner Zoos, betrieben von den Partnern in Hanoi.
● Genehmigungen fest einplanen: für Drohnenflüge und für Drehs in Nationalparks (u. a. Cat Ba); dazu Begleitung von staatlicher vietnamesischer Seite.
● Zeitbudget: rund zwei Wochen inklusive wetterbedingter Puffertage – ohne Überlastung der beteiligten Personen vor Ort (sie haben auch ein Privatleben).
● Aufnahmen im Kölner Zoo (v. a. Backstage-Aquarium).
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