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Ausstellungskonzeption,
-planung und -realisierung (GÜ)
für ausgewählte Bereiche der Dauerausstellung
im Barnim Panorama
Funktionale Leistungsbeschreibung
Barnim Panorama
9.10.2026
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Inhalt
Allgemeines ........................................................................................................................... 2 Planungsaufgabe und Leistungsumfang ................................................................................ 2 Ausgangssituation und Veranlassung ................................................................................ 2 Planungsaufgabe ............................................................................................................... 3 Leistungsumfang nach HOAI ............................................................................................. 4 Generalübernehmerleistung ............................................................................................... 4 Anforderungen ................................................................................................................... 4 Teilbereich A: Ganzerneuerung „Bodenraum“ (Raum 2)................................................. 5 Teilbereich B: Ergänzung der gesamten Dauerausstellung vor allem im Obergeschoss. 6 Besondere Anforderungen und Qualitätskriterien ........................................................... 7 Projektbudget..................................................................................................................... 7 Projektbudget Nettomittel ............................................................................................... 7 Ausführungsbedingungen ...................................................................................................... 8 Ausführungsfrist/Meilensteine und Termine ....................................................................... 8 Urheberrecht/Nutzungsrechte ............................................................................................ 8 Vergütung .............................................................................................................................. 8 Zahlungsplan, Abschlagszahlungen ................................................................................... 8 Schlussrechnung ............................................................................................................... 9 Rechnungslegung .............................................................................................................. 9 Besondere Bedingungen für die Fördermittelabrechnung .................................................. 9 Schlussabnahme ..................................................................................................................10 Haftung ................................................................................................................................10 Gerichtsstand .......................................................................................................................10 Abwehrklausel ......................................................................................................................10
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Allgemeines
Leistungsgegenstand ist die Ausstellungskonzeption, Gestaltung und Planung sowie Realisie-
rung der Erneuerung ausgewählter Bereiche der Dauerausstellung im Barnim Panorama. Der
Leistungsumfang umfasst die inhaltliche Erarbeitung und textliche Ausarbeitung der neuen
Module, die Entwicklung eines zeitgemäßen, immersiven Vermittlungsansatzes – unter ande-
rem zum Thema Boden – sowie die gestalterische und technische Modernisierung der beste-
henden Ausstellung. Der Auftragnehmer verantwortet die Planung der Maßnahmen nach den
einschlägigen Leistungsphasen gemäß Teil 3, Abschnitt 1 HOAI, Leistungsbild Gebäude und
Innenräume und führt die entworfenen Ausstellungselemente bis zur montagefertigen Herstel-
lung (Generalübernehmerleistung) aus.
Die Maßnahme wird im Rahmen des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland
für die Förderperiode 2023 bis 2027 – Intervention EL-0408 (natürliches Erbe/Naturschutz-
und Umweltplanungen, Monitoring und Studien) finanziert. Die Zuwendung dieses Vorhabens
setzt sich aus ELER- und Landesmitteln zusammen.
Planungsaufgabe und Leistungsumfang
Ausgangssituation und Veranlassung
Das Barnim Panorama, eine bundesweit einmalige Kombination aus Tourismus-Information,
Naturparkzentrum und Agrarmuseum, präsentiert seit seiner Eröffnung im Jahr 2013 eine Dau-
erausstellung zu Natur, Geschichte und Landwirtschaft. Nach über zehnjähriger Laufzeit ent-
spricht die Präsentation in ihrer didaktischen, thematischen gestalterischen und textlichen Aus-
richtung nicht mehr den zeitgemäßen Museumsstandards. Die Ausstellung präsentiert sich als
klassische, text- und objektorientierte Schau, die nur begrenzt interaktive oder multisensori-
sche Vermittlungsformen nutzt und stattdessen auf eine eher zurückhaltende, informative Dar-
stellung setzt.
Für die Erneuerung der Dauerausstellung besteht ein umfassender Handlungsbedarf hinsicht-
lich Interaktivität, Barrierefreiheit, Familienfreundlichkeit und Zukunftsorientierung. Ziel der
Neugestaltung ist die Entwicklung einer zeitgemäßen, inklusiven und handlungsorientierten
Ausstellung, die zentrale Themen wie Nachhaltigkeit, Klima, Ökologie, Technik sowie regio-
nale Natur- und Kulturlandschaft innovativ und zielgruppenübergreifend vermittelt. Sie muss
sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen.
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Der Handlungsbedarf ergibt sich aus folgenden Punkten:
• Inhaltliche Überarbeitung: Die aktuelle Ausstellung orientiert sich stark an regionalen
Erinnerungen und vernachlässigt aktuelle globale Herausforderungen wie die Klima-
krise, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit. Mehr Innovation.
• Mangelnde Diversität: Die wachsende Vielfalt der Besucherstrukturen sowie die An-
forderungen an Inklusion und Mehrsprachigkeit werden unzureichend abgebildet.
• Abnutzung: Physische Elemente und Informationstafeln sind teilweise abgenutzt oder
nicht mehr zeitgemäß.
• Nicht Interaktiv: Die Ausstellung basiert zu stark auf Text und Bild. Wenig haptische
Erfahrungsmöglichkeiten, wenig Handlungsaufforderungen. Viele Exponate sind in Vit-
rinen. Anfassen ist nicht erwünscht.
• Raumplanung: Die räumliche Gestaltung ist so weiterzuentwickeln, dass bislang un-
genutzte und wenig attraktive Bereiche aktiviert werden. Ziel ist es, den Rundgang zu
intuitiver zu gestalten und die Besucherneugierig macht und ein neues Ausstellungs-
erlebnis schafft.
Ziel der Vergabe ist eine Transformation hin zu einem Zentrum für nachhaltige Bildungserleb-
nisse, dass die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die 17 Nachhal-
tigkeitsziele (SDGs) gestalterisch und inhaltlich integriert.
Planungsaufgabe
Der Auftrag umfasst die vollständige inhaltliche, gestalterische und produktionstechnische Er-
neuerung ausgewählter Module der Dauerausstellung des Barnim Panoramas.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die inhaltliche Erarbeitung der Ausstellungsmodule einschließ-
lich kuratorischer Mitarbeit, Strukturierung der Inhalte und Textredaktion. Der Auftragnehmer
übernimmt die Verantwortung für die inhaltliche Kohärenz, die fachliche Qualität sowie die
zielgruppengerechte Aufbereitung der Texte und Vermittlungsebenen. Die Abstimmung erfolgt
fortlaufend und eng mit dem Museumsteam.
Darüber hinaus umfasst der Auftrag die Planung, Gestaltung und technische Entwicklung der
neuen Ausstellungselemente. Dies schließt die Erstellung aller erforderlichen Entwurfs-, Aus-
führungs- und Produktionsunterlagen ein. Der Leistungsumfang beinhaltet zudem die Anferti-
gung und montagefertige Herstellung der entworfenen Module sowie deren Einbau, ein-
schließlich grafischer, szenografischer, medialer und baulicher Komponenten (Generalüber-
nehmerleistung).
Ziel ist eine durchgängig qualitätsgesicherte Umsetzung, die den Anforderungen an eine zeit-
gemäße, interaktive, barrierefreie und nachhaltige Ausstellung entspricht und die räumlichen
Potenziale des Barnim Panoramas optimal nutzt.
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Anforderungen an die inhaltliche Leistung:
• Zusammenarbeit mit dem Museumsteam: Die Erarbeitung erfolgt in einem partizi-
pativen Prozess. Hierzu gehören mindestens zwei moderierte Workshops mit den Mit-
arbeitern des Museums und weiteren Stakeholdern zur Abstimmung von Ideen und
Zwischenergebnissen.
• Recherche und Redaktion: Das Büro ist verantwortlich für die Recherche, Erarbei-
tung und Redaktion aller Ausstellungsinhalte (Slogans, Teasertexte, Ausstellungs-
texte, Audio-/Videoinhalte).
• Textverfassung: Es wird ein Verzicht auf textlastige Tafeln zugunsten einer emotio-
nalen und zielgruppegerechten Vermittlung angestrebt. Die Texte müssen hierarchi-
siert (Überschriften, Slogans, kurze Teaser) verfasst werden. Die Übersetzung ist nicht
Teil der Vergabe und wird später über QR Codes oder Audio-Guides aufrufbar.
• Corporate Design: Der Entwurf muss die Vorgaben des Corporate Designs der Nati-
onalen Naturlandschaften und des Barnim Panoramas berücksichtigen.
• Zielgruppe: Familien, Schulklassen und Kindergartengruppen, Fachpublikum, Natur-
und Geschichtsinteressierte.
Leistungsumfang nach HOAI
Aufgrund der Förderbedingungen ist eine Vergabe auf Grundlage der HOAS nicht möglich.
Die erforderlichen Planungsleistungen sind angelehnt an die Planung nach Teil 3, Abschnitt 1
HOAI, Leistungsbild Gebäude und Innenräume.
Der konkrete Leistungsumfang der Planung (Grundleistungen und besondere Leistungen) ist
der Anlage 1 zu entnehmen.
Generalübernehmerleistung
Eine Beschreibung der Generalübernehmerleistung ist der Anlage 1 zu entnehmen.
Bei der Generalübernahme ist der Auftragnehmer frei darin, das Budget so zu steuern und
Unteraufträge in seinem freien Ermessen so zu vergeben, dass die vereinbarten Leistungs-
ziele in Bezug auf Termin und Kosten eingehalten werden.
Anforderungen
Bauliche Veränderungen an der Hülle sind ausgeschlossen; alle Interventionen müssen rever-
sibel sein.
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Teilbereich A: Ganzerneuerung „Bodenraum“ (Raum 2)
Zu beplanende Ausstellungsfläche: ca. 174,42 m²
Entwicklung eines immersiven Vermittlungsansatzes zum Thema Boden als Lebensraum,
CO₂-Speicher und Archiv.
Im Rahmen der Ausstellungserneuerung ist ein zeitgemäßer, immersiver Vermittlungsansatz
zu entwickeln, der das Thema Boden in seinen ökologischen, historischen und gesellschaftli-
chen Dimensionen anschaulich und zielgruppengerecht vermittelt. Die Umsetzung erfolgt in-
nerhalb des bestehenden Ausstellungsraums und soll diesen inhaltlich wie gestalterisch wei-
terentwickeln.
Ziel ist die Schaffung eines kohärenten, atmosphärisch wirksamen Moduls, das die räumlichen
Potenziale optimal nutzt, die Aufenthaltsqualität erhöht und die Themen Boden, Lebensraum,
CO₂-Senke und Archiv nachvollziehbar und erfahrbar erschließt. Die konkrete räumliche Aus-
gestaltung bleibt dem Entwurf des beauftragten Büros überlassen und kann unterschiedliche
szenografische, mediale oder räumliche Ansätze umfassen.
• Konzeption: Zu entwickeln ist ein immersiver, inhaltlich und gestalterisch schlüssiger
Vermittlungsansatz zum Thema Boden als Lebensraum, CO₂-Speicher und Archiv,
Nutztiere, Nutzpflanzen (Getreide, Kartoffel, u. a.), Historische Zusammenhänge (Bo-
denreformen, 90er Jahre, Gegenwart - Landgrabbing) der den bestehenden Ausstel-
lungsraum weiterentwickelt und dessen Potenziale für eine zeitgemäße und interaktive
Präsentation nutzt.
• Verbindlich zu behandelnden Themen: Thema Boden als Lebensraum, CO₂-Spei-
cher und Archiv. Landeigentum. Der Ausstellungsraum beinhaltet schon 2 Bodenpro-
file, 3 Touchscreen-Medienstationen zu Themen: Bodenprofile im Barnim, Boden als
Lebensraum und Bodenreform. Diese können genutzt, erweitert oder überarbeitet wer-
den.
• Weitere mögliche Themen: Schonende Methoden der Landwirtschaft, globaler Be-
zug, konventionelle versus innovative Methoden in Bezug auf die Böden, neueste For-
schungserkenntnisse (z.B. Thünen Institut), regenerative Landwirtschaft, Agroforstsys-
teme (Benedikt Bösel).
• Gestaltungskonzept und Raumplanung: Die Ausstellung ist räumlich so weiterzu-
entwickeln, dass bisher wenig genutzte Flächen aktiviert und tote Ecken vermieden
werden. Die neue Gestaltung soll eine kohärente Besucherführung schaffen, die den
Rundgang stärkt und die Aufenthaltsqualität erhöht. Im Raum gibt es mehrere festste-
hende kleinere Vitrinen (4 Stk.) und Podeste/Kleinmodule (11 Stk.), deren Inhalte auf-
gearbeitet werden müssen und Exponate wie ein ausgestopfter Heckrindbulle oder Lei-
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terwagen mit Getreidearten, die bleiben. Wie auf dem Plan und in der Bilddokumenta-
tion zu sehen ist (Anlage Teil A_Bodenraum_Grundriss), gibt es mittig im Raum 2 Trä-
gersäulen. Die Stromleitung muss ausschließlich über integrierte Steckdosen in den
Vitrinen oder über die Decke geleitet werden. Die derzeitige Beleuchtung mithilfe von
Halogenlampen ist derzeit an der Decke angebracht (siehe Anlage „Beleuchtung“).
• Medienintegration: Inhaltliche und gestalterische Einbindung neuer interaktiver Stati-
onen, inkl. Hardwarebeschaffung, für oben genannte Zielgruppen oder Modernisierung
der bestehenden Stationen. Medienkonzept, Medienplanung und Medienproduktion.
(Bestehende Technik: ILYAMA PROLITE TF1734MC-B8X, 10 Punkt Touch Monitor,
14´´ (43 cm). Medienplayer BrightSign XD1036, programmierbarer microSD-Karten
Player HDMI; aktuell ohne Internetzugang)
• Analoge Hands-On Elemente oder Stationen sind ausdrücklich erwünscht.
• Gestaltung und Ausstellungsgrafik: Szenografische Aufbereitung mit Rücksicht zur
Gesamtausstellung und des Corporate Designs des Barnim Panoramas und der Nati-
onalen Naturlandschaften.
• Realisierung und Projektmanagement: Übergreifende Koordinierung der Gesamtre-
alisierung.
• Ausstellungs- und Inszenierungslicht: Ausleuchtung der Vitrinen, Exponate und
Ausstellungsbereiche unter Nutzung bestehender Leuchtmittel sowie Installation neuer
Anlagen.
Teilbereich B: Ergänzung der gesamten Dauerausstellung vor allem im Oberge-
schoss
• Modulare Einheiten: Entwurf und Installation von mindestens 5 einheitlichen Infoku-
ben oder Stationen, die über die Fläche verteilt werden und sich in die bestehende
Dauerausstellung gestalterisch einfügen. Bereiche zu möglicher Bearbeitung sind nicht
zwingend vorgegeben. Eine Auswahl ist in der Anlage „Teil B_Bilder“ zu finden.
• Sitzmöglichkeiten: Erwünscht ist gleichzeitig, neue Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Sie
können in die Infokuben integriert oder separat stehen und als Verweil- und Reflexion-
sorte zu dienen.
• Inhaltlicher Fokus: Anregung von Denkanstößen zum Klimawandel und nachhaltigem
Handeln im Alltag. Optional im Zusammenhang mit den Exponaten und Themen der
bestehenden Dauerausstellung. Komplexe Zusammenhänge im Sinne der BNE.
• Raumgestaltung: Größere Gruppen von bis zu 30 Personen müssen hier Platz finden.
Bisher wenig genutzte Flächen sollen aktiviert und tote Ecken vermieden werden.
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• Ausstellungs- und Inszenierungslicht: Änderung, Anpassung, Neuanschaffung. Be-
stehende Beleuchtung ist nicht ausreichend und wenig atmosphärisch (siehe Anlage
„Beleuchtung“).
Die gesamte Ausstellungsfläche der Dauerausstellung im Obergeschoss, die vordringlich für
den Teil B vorgesehen ist, beträgt 229,40 m². Die bestehende Ausstellung dort wird aber nur
ergänzt, nicht ganzheitlich bearbeitet (siehe Anlage: Teil B_Grundriss_bestehende Ausstel-
lung).
Besondere Anforderungen und Qualitätskriterien
• Inklusion und Barrierefreiheit: Konsequente Anwendung des Zwei-Sinne-Prinzips
(Hören, Sehen, Tasten) sowie Berücksichtigung inklusionsfreundlicher Gestaltung (ru-
hige Zonen, klare Orientierung).
• Interaktivität: Schaffung haptischer und partizipativer Angebote, die den Austausch
fördern und „globales Lernen“ ermöglichen. Interaktive Exponate, Hands-on-Stationen
• Nachhaltigkeit: Verwendung langlebiger, schadstoffarmer und recyclingfähiger Mate-
rialien.
• Sicherheit vor Vandalismus: Alle Module müssen robust und für den wartungsarmen
Betrieb in einer öffentlichen Ausstellung ausgelegt sein.
Projektbudget
Projektbudget Nettomittel
Das Projektbudget umfasst die insgesamt für das Ausstellungsvorhaben bereitstehenden
Netto-Mittel (ohne Mehrwertsteuer). Das Projektbudget umfasst sowohl die Realisierungskos-
ten als auch die Vergütungen für die Leistungen der Ausstellungsgestaltung und -planung,
also alle Kosten, die benötigt und bereitgestellt werden, um das Ausstellungsvorhaben zu ver-
wirklichen.
Für die Umsetzung des Vorhabens steht ein Gesamtbudget von insgesamt 89.260 EUR netto
zur Verfügung. Das Gesamtbudget darf nicht überschritten werden. Es wird ein Pauschalpreis
für die Generalübernahmeleistung (einschl. Zuschläge) vereinbart.
Gesamtbudget: 89.260 EUR netto davon
Realisierungskosten: 62.800 EUR netto davon
für die Leuchttechnik: 12.800 EUR netto
Ausstellungsgestaltung u. -planung: 26.460 EUR netto
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Ausführungsbedingungen
Ausführungsfrist/Meilensteine und Termine
Die Ausstellung ist spätestens im November 2027 dem Auftraggeber zu übergeben (Leistungs-
abschnitt Nr. 3 gemäß Zahlungsplan).
Urheberrecht/Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer überträgt dem Auftraggeber zeitlich und räumlich unbefristet alle Rechte
für die Nutzung, Umsetzung und ggf. auch Weiterentwicklung des Konzepts, der Inhalte und
der Bauelemente der Ausstellung.
Die Gemeinde Wandlitz wird Eigentümer der Ausstellung.
Ggf. von Verwertungsgesellschaften wahrgenommene Rechte (z. B. GEMA oder sonstige
fremde Lizenzgeber) oder sonstige für die Ausstellung zuzukaufende Fremdrechte werden
von der Auftraggeberin abgegolten. Der Auftragnehmer plant diese Kosten bei den Kosten-
berechnungen für die Realisierung der Ausstellung mit ein.
Vergütung
Die Vergütung wird mit Abnahme der Leistung und Fertigstellung/Eröffnung der Ausstellung
und Übermittlung einer prüffähigen Schlussrechnung fällig.
Grundlage der Abnahme sind die im Zahlungsplan definierten Leistungsabschnitte, die vom
Auftragnehmer zum Abschluss jedes Leistungsabschnitts nachzuweisen sind.
Zahlungsplan, Abschlagszahlungen
Die Vergütung der GÜ-Leistung erfolgt als Pauschalpreis. Abschlagszahlungen werden ent-
sprechend dem Erreichen der nachfolgenden wesentlichen Leistungsabschnitte geleistet:
| Nr. | Leistungsabschnitt | Anteil der Ge- | ||
|---|---|---|---|---|
| samtvergütung | ||||
| 1 | Abschluss der Entwurfsplanung | 30 % | ||
| 2 | Abschluss der Ausführungsplanung einschließlich Freigabe der Ausführungs- und Produktionsunterlagen | 50 % | ||
| 3 | Abnahme und Übergabe der Ausstellung, Einreichung der Schlussrechnung | 20 % | ||
| 4 | Gesamt | 100 % |
Die jeweilige Abschlagszahlung setzt voraus, dass der betreffende Leistungsabschnitt voll-
ständig erbracht, dokumentiert und dem Auftraggeber durch nachprüfbare Aufstellung nach-
gewiesen wurde.
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Die genannten Prozentsätze beziehen sich auf den vereinbarten Gesamtpauschalpreis.
Die Abschlagszahlungen stellen keine Abnahme der jeweils zugrunde liegenden Teilleistun-
gen dar.
Schlussrechnung
Die Auftraggeberin prüft die Schlussrechnung innerhalb von 4 Wochen und legt mögliche Kür-
zungen differenziert begründet dar.
Die Prüffähigkeit der Schlussrechnung gilt als gegeben,
• wenn die Rechnung den steuerlichen Vorschriften entspricht,
• die im Vertrag vereinbarte Gesamtvergütung aufgeführt ist,
• die vereinbarten Nachträge aufgeführt sind,
• die vereinbarten Reduzierungen aufgeführt sind,
• die sich daraus ergebende Gesamtschlussvergütung ausgewiesen ist,
• die hierauf in Abzug zu bringenden Teil- oder Abschlagrechnungen aufgeführt und in
Abzug gebracht worden sind,
• die erhaltenen Teilzahlungen aufgeführt sind,
• eine Aufstellung zu den Leistungsdokumentationen beigefügt ist,
• alle geschuldeten Dokumente und sonstige für den Betrieb geschuldete Dokumente
der Auftraggeberin digital übermittelt worden sind.
Rechnungslegung
Rechnungsadresse:
Gemeinde Wandlitz
Kulturamt / Barnim Panorama
Prenzlauer Chaussee 157
16348 Wandlitz
Rechnungen sind per Leitweg-ID: 12-121067334971923-35 oder schriftlich per E-Mail an
GBH@wandlitz.de zu stellen.
Besondere Bedingungen für die Fördermittelabrechnung
Für die Fördermittelabrechnung ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer bei Rechnungsle-
gung die Planungs- und Realisierungskosten getrennt ausweist. Zudem sind die Realisie-
rungskosten für die Leuchttechnik einzeln auszuweisen.
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Schlussabnahme
Die Schlussabnahme erfolgt nach der baulich-technischen Gesamtrealisierung, der Einwei-
sung des Betriebspersonals, der Übergabe der technischen Dokumentation, der Übergabe der
Schlussrechnung und der Übergabe der in Anlage 1, Nr. 1, Leistungsphase 9 weiter geschul-
deten Dokumente. Mängel und noch erforderliche Nachbesserungen werden dokumentiert.
Die Abnahme kann im Ganzen nur verweigert werden, wenn so wesentliche Mängel vorliegen,
dass die Ausstellung nicht oder nur mit erheblichen, das Besuchererlebnis erheblich beein-
trächtigenden Einschränkungen in Betrieb genommen werden kann.
Haftung
Der Auftragnehmer haftet für die Gesamtleistung einschließlich der termingerechten und kos-
tengerechten Realisierung der Ausstellung, sofern der Auftraggeber nicht Leistungsanforde-
rungen eingebracht hat, die durch das Budget nicht gedeckt waren oder Zusatzleistungen ge-
fordert hat, die im Terminplan nicht mehr abbildbar war.
Gerichtsstand
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Bernau bei Berlin.
Abwehrklausel
Es wird darauf hingewiesen, dass allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters nicht Ver-
tragsbestandteil werden und bei Einbeziehung in das Angebot keine rechtliche Wirkung ent-
falten.
Anlagen
Anlage 1 Übersicht der erforderlichen Leistungen
Anlage 2 Preisblatt
Anlage 3 Pläne, Bilder
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