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01_Aufruf_Teilnahmewettbewerb_Fahrleitungen_425.2026.9347669.pdf

Konstruktion und Lieferung vakuumisolierter Hochdurchsatz-Zuleitungen für die Testanlage P8.3

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 12.10.2026, 15:48 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

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Ausschreibung des

Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

„Lieferung von Fahrleitungen für großen Durchsatz P8.3“

Im DLR – Standort Lampoldshausen

Kennziffer: 425/2026/9347669

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Ausschreibung des

Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

„Lieferung von Fahrleitungen für großen Durchsatz P8.3“

Im DLR – Standort Lampoldshausen

Kennziffer: 425/2026/9347669

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Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags

Maßnahme: Lieferung von Fahrleitungen für großen Durchsatz P8.3

Kennziffer: 425.2026.9347669 (EKG/Jahr/GV)

Verfahrensart ☐ Nicht offenes Verfahren gem. § 16 VgV ☒ Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. §17 VgV

Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist): 09.11.2026, 10:00 Uhr (eingehend, Ausschlussfrist)

Rückfragefrist zum Bekanntmachungstext: 29.10.2026, 10:00 Uhr (eingehend)

Versand Aufforderung zur Angebotsabgabe: Voraussichtlich 16.11.2026

Einreichungsfrist für die Angebote (Angebotsfrist): Voraussichtlich 18.12.2026, 13:00 Uhr (eingehend, Ausschlussfrist)

Bewerbergespräche / Verhandlungen: Voraussichtlich ab 11.01.2027

Versand Aufforderung zur Abgabe optimierter Angebote: Voraussichtlich 15.01.2027

Zuschlags- und Bindefrist: 28.02.2027

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zeitplan unter Wahrung der vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung zu verändern.

Neben den Festlegungen in der „Beschreibung der Einzelheiten der Durchführung des Verfahrens im Teilnahmewettbewerb“ gelten die Festlegungen des Bekanntmachungstextes; sie sind ebenfalls Grundlage der hier dargestellten Bedingungen.

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I. Projektgegenstand (Art und Umfang der Leistung)

Der P8 in Lampoldshausen ist eine Testanlage für die Forschung an Hochdruckverbrennung in Rake- tentriebwerken, sowie der dazu benötigten Turbopumpenerprobung. Dazu wird die spezielle designte Testzelle P8.3 benutzt. Am P8.3 existieren Fahrleitungen für niedrige/mittlere Massenströme und es werden welche für hohe Massenströme benötigt. Diese Leitungen sind Gegenstand dieser Ausschrei- bung. Diese Leistungsbeschreibung umfasst die vollständige Konstruktion, Fertigung und Lieferung von zwei Fahrleitungsteilen, einschließlich Turbinen-Durchflussmesser und Interfaceventil, für die LOX- und Brennstoffzuleitung im P8.3 in DN100 für einen Interfacedruck von 14,5 bar. Da die Medien tief kalt sind, müssen die Leitungen vakuumisoliert sein. Weitergehende Informationen sind der beigefügten Leistungsbeschreibung vom 07.10.2026 (Ver- tragsunterlagen) zu entnehmen.

Achtung: Da es sich bei der Leistungsbeschreibung und deren Anlagen um vertrauliche Dokumente handelt, muss der Bewerber zuvor eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) unterzeichnen. Diese müs- sen die Bewerber mit ihren Teilnahmeunterlagen hochladen. Nach Vorlage dieser verbindlich unter- zeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung erhält der Bewerber in der zweiten Ausschreibungsphase – mit der Angebotsaufforderung – die vollständige Leistungsbeschreibung.

II. Hinweise und Bedingungen zur Durchführung des Verfahrens

  1. Verfahrensablauf in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ge- mäß § 17 Absatz 1 VgV

In der ersten Stufe findet ein öffentlicher Teilnahmewettbewerb statt. Hier werden die Bewerber auf Grundlage ihrer Teilnahmeanträge nach den Kriterien der Mindestanforderungen (Ausschlusskrite- rien) geprüft. Das setzt voraus, dass ein Teilnahmeantrag der Bewerber rechtzeitig bei der Vergabe- stelle eingeht. Der Antrag muss formal richtig und vollständig sein, damit er weiter geprüft werden kann. Alle Vorgaben und der Teilnahmeantrag finden sich in den Vergabeunterlagen unter für den Bewerber auszufüllenden Teil. Senden Sie uns bis zum Abschluss dieser ersten Stufe – also dem Teilnahmewettbewerb – keinesfalls Angebote zu.

Die geeigneten Bewerber werden nach Abschluss dieser ersten Phase von der Vergabestelle zur Ab- gabe eines verbindlichen Erstangebotes aktiv aufgefordert. Mit dieser Aufforderung hat für diese erfolgreichen Bewerber die zweite Stufe des Vergabeverfahrens begonnen. Sie treten im Verfahren fortan als Bieter auf.

  1. Hinweise zum Einsatz elektronischer Mittel im Vergabeverfahren, § 11 Abs. 3 VgV

a) Verwendete elektronische Mittel Das Vergabeverfahren wird ausschließlich über die weitgehend browserunabhängige Anwendung der e-Vergabe-Lösung subreport ELViS abgewickelt. Die Datenübermittlung erfolgt über eine

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verschlüsselte Internetverbindung unter Verwendung eines aktuellen Internet-Browsers. Der Nach- richtenaustausch wird ausschließlich über das interne Nachrichtensystem der Plattform abgewickelt, das außerdem eine Benachrichtigungsfunktion mit E-Mail beinhaltet.

Teilnahmeanträge, Angebote oder Interessensbestätigungen können grundsätzlich in beliebigen Da- teiformaten (PDF, Word, Excel, RTF, Text, JPG, ZIP etc.) erstellt und übermittelt werden. Die Über- mittlung der Dokumente erfolgt über den Internet-Browser und die Verschlüsselung erfolgt nach gültigen Verschlüsselungsstandard (3072Bit) direkt über den Browser. Die verwendete Komponente zur Verschlüsselung von Dokumenten ist das BSI-zertifizierte SecSignatur-Plugin der Firma SecCom- merce.

Für die Registrierung auf der Plattform subreport ELViS wird ein gültiger E-Mail-Account benötigt.

Eine elektronische Abgabe der Unterlagen ist zwingend erforderlich. Der Teilnahmeantrag ist in Textform (§ 126b BGB) abzugeben. Das bedeutet, dass der Name der zeichnungsberechtigten Per- son in Klarschrift an den jeweils erforderlichen Stellen ausreicht. Das Ausfüllen von codierten Formularen stellt keine Änderung der Vergabeunterlagen dar. Die jeweilige Dateigröße ist auf 120 MB pro Datei begrenzt.

b) Technische Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbe- stätigungen mithilfe elektronischer Mittel Der Bewerber / Bieter benötigt: • einen Internetanschluss, • einen internetfähigen Computer mit einer empfohlenen Bildschirmauflösung von 1280 x 1024 Pixel, • das Betriebssystem Microsoft Windows (ab Windows XP SP3), MacOS X oder Linux, • einen aktuellen Internetbrowser (Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Opera oder Safari) sowie • eine aktuell gültige E-Mail-Adresse.

c) Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren Die Verbindung zu subreport ELViS erfolgt ausschließlich über das gesicherte HTTPS-Protokoll und ist mit 256-Bit verschlüsselt. Die Verbindung verwendet TLS 1.2. Für die Nachrichtenauthentifizie- rung wird SHA2 verwendet. Alle Angebotsdokumente, Teilnahmeanträge oder Interessensbestäti- gungen werden mit PKCS#7 verschlüsselt.

  1. Anforderungen an den Teilnahmeantrag

a) Form, in der die Teilnahmeanträge einzureichen sind Elektronisch eingereichte Teilnahmeanträge müssen bis zum Ablauf der Einreichungsfrist vollständig hochgeladen sein. Dem Bewerber steht es jedoch frei, seinen Teilnahmeantrag bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen. Teilnahmeanträge, die nicht der vorgegebenen Form entsprechen, werden gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 VgV aus dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

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b) Vollständigkeit der Teilnahmeanträge Mit dem Teilnahmeantrag sind sämtliche Unterlagen nebst den erforderlichen Eignungsunterlagen einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss vollständig und verbindlich sein und alle geforderten Erklä- rungen und Angaben enthalten. Unvollständige Teilnahmeanträge werden gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 VgV aus dem weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Sie können die Nachweise zur Eignung bzw. zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den Anforderungen der „Hinweise und besonderen Bewerbungsbedingungen“ über die für das Be- schaffungsamt des BMI frei zugängliche Präqualifikationsdatenbank (DIHK) erbringen. Bitte fügen Sie in diesem Fall dem Teilnahmeantrag das Zertifikat der Präqualifizierungsstelle einschließlich Ihres Zertifikatscodes bei. Bitte beachten Sie hierbei, dass die Nachweise in der Präqualifikationsdaten- bank die in diesem Vergabeverfahren geforderten Mindestbedingungen vollständig erfüllen (z.B. Mindestschadensbeträge der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung, Angaben zu den Referenzauf- trägen, Anbieterdarstellung). Soweit die Nachweise der Präqualifikationsdatenbank den gestellten Anforderungen nicht vollständig entsprechen, sind ergänzende Nachweise und Angaben dem Teil- nahmeantrag beizufügen.

c) Teilnahmefrist Teilnahmeanträge sind bis zu der oben angegebenen Teilnahmefrist abzugeben. Die Teilnahmefrist ist eine Ausschlussfrist. Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden gemäß den Voraussetzungen des § 57 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 VgV von der Wertung ausgeschlossen, sofern der Bewerber nicht darlegen kann, dass er die Verspätung nicht zu vertreten hat. Das Risiko der fristgerechten Zustellung liegt beim Bewerber.

d) Änderungen an den Eintragungen des Bewerbers und Änderungen an den Vergabeunterlagen Änderungen und Ergänzungen an den vorgegebenen Vergabeunterlagen sind unzulässig und führen gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 VgV zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem weiteren Vergabeverfahren. Beigefügte Vertragsbedingungen des Bewerbers werden kein Vertragsbestandteil. Soweit der Bewerber Erläuterungen zur Beurteilung des Teilnahmeantrags für erforderlich hält, sind diese auf gesonderten Anlagen beizufügen.

Der Teilnahmeantrag kann bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplatt- form in Textform zurückgezogen werden. Ebenso können die Teilnahmeanträge bis zum Ablauf der Frist nachträglich berichtigt oder geändert werden.

Etwaige Änderungen Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei und dokumentenecht sein, vgl. § 57 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 VgV.

  1. Bewerbungsbedingungen

a) Nachweis der Eignung Die Bewerber haben mit ihrem Teilnahmeantrag ihre Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschluss- gründen in dem durch den Auftraggeber geforderten Umfang zu belegen, § 48 VgV. Hierfür stellt der Auftraggeber das „Eignungsformblatt“ zur Verfügung. Gelangt der Teilnahmeantrag in die

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engere Wahl, sind Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Beschei- nigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

b) Bewerber- / Bietergemeinschaften Die Bewerbergemeinschaft ist ein Zusammenschluss mehrerer selbstständiger Unternehmen, die ge- meinsam das Ziel verfolgen, den Auftrag zu erhalten und nach erfolgreichem Vertragsabschluss als Arbeitsgemeinschaft durchzuführen.

Bewerbergemeinschaften müssen mit der Abgabe des Teilnahmeantrags alle Mitglieder der Bewer- bergemeinschaft benennen sowie Art und Umfang des jeweiligen Leistungsteils des einzelnen Mit- glieds angeben. Sie müssen ein Mitglied als Vertreter für die Abgabe von Erklärungen im Vergabe- verfahren sowie für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigen und müs- sen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamt- schuldnerischen Haftung verpflichten.

Für die mitzuteilenden Angaben, die Bevollmächtigung und die Verpflichtung ist in den Vergabeun- terlagen der Vordruck „Erklärung Bietergemeinschaft“ vorgesehen. Bei der Verwendung des Vor- drucks ist auf Vollständigkeit der Angaben zu achten. Mit dem Teilnahmeantrag ist daneben für je- des Mitglied der Vordruck „Eignungsformblatt“ einzureichen.

Zum Nachweis der Eignung sind für jedes Mitglied entsprechend seinem Leistungsumfang zudem die geforderten Nachweise zur Eignung mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

c) Eignungsleihe, § 47 VgV Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen (Eig- nungsleihe) zu bedienen, so muss er die dafür vorgesehenen Kapazitäten in seinem Teilnahmean- trag benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass dem Bewerber im Zuschlagsfall die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen und dass diese Unternehmen geeignet sind und keine Ausschlussgründe gegen diese Unternehmen vor- liegen. Er hat den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen anzugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser anderen Unternehmen vorzulegen. Hierfür stellt der Auftraggeber das Formular „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eig- nungsleihe“ zur Verfügung.

Nimmt der Bewerber in Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfä- higkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist mit dem Teilnahme- antrag abzugeben.

Nimmt der Bewerber im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, so

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müssen die anderen Unternehmen die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 VgV).

Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmer für die berufliche Befähigung oder die berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

d) Unteraufträge, § 36 VgV Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung im Wege der Unterauftragsvergabe von Dritten durch- führen zu lassen, hat er mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, ob und wenn ja, welche Leistungen als Unterauftrag vergeben werden sollen. Im Fall der beabsichtigten Unterauftragsvergabe sind zu- dem – soweit zumutbar – die vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen (§ 36 VgV). Hierfür stellt der Auftraggeber das Formular „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleihe“ zur Verfügung.

Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu einem von ihr bestimmten Zeit- punkt vor Zuschlagserteilung nachzuweisen, dass die vorgesehenen Unterauftragnehmer für die von ihnen zu erbringenden Leistungen geeignet sind und keine Ausschlussgründe gegen die Unterauf- tragnehmer bestehen. Der Bewerber hat der Vergabestelle dabei ebenfalls auf deren gesondertes Verlangen den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen an- zugeben und entsprechende Verpflichtungserklärungen der Unterauftragnehmer vorzulegen.

Der Bewerber hat Unterauftragnehmer, bei denen Ausschlussgründe vorliegen oder die das entspre- chende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu er- setzen.

Für ein Unternehmen, welches eine Leistung erbringt, hat der Bewerber die für die Leistung erfor- derliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die ein- schlägige berufliche Erfahrung nachzuweisen. In diesem Fall hat der Bewerber die Eignung des Un- terauftragnehmers auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers vor Zuschlag nachzuweisen.

Der spätere Auftragnehmer teilt dem Auftraggeber spätestens bei Beginn der Auftragsausführung die Namen, die Kontaktdaten und die gesetzlichen Vertreter seiner Unterauftragnehmer mit. Jede im Rahmen der Auftragsausführung eintretende Änderung auf der Ebene der Unterauftragnehmer ist dem Auftraggeber unmittelbar schriftlich mitzuteilen.

e) Kostenerstattung Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sowie für die gesamte Beteiligung am Vergabeverfahren wird keine Vergütung gewährt. Anfallende Kosten werden nicht erstattet.

f) Vergabe nach Losen Eine Losaufteilung erfolgt nicht. Der Teilnahmeantrag muss das ganze Leistungsspektrum abdecken.

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g) Zulassung von Nebenangeboten Nebenangebote werden in der Angebotsphase nicht zugelassen. Nebenangebote werden gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 6 VgV aus dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

h) Wettbewerbsbeschränkende Abreden Teilnahmeanträge von Bewerbern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer wettbewerbsbeschränkenden Absprache beteiligen, werden aus dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Wir behalten uns vor, bei Vorliegen aller formeller und materieller Voraussetzungen, auch das Erstan- gebot zu bezuschlagen und auf die Durchführung der Verhandlung zu verzichten.

  1. Unklarheiten, Bewerberfragen sowie Ortbesichtigungen

Sofern der Bieter Fragen zur Ausschreibung inklusive der gesamten Vergabeunterlagen hat, sind diese Fragen ausschließlich auf der Vergabeplattform www.subreport-elvis.de unter Eingabe der ELVIS-ID unter dem Menüpunkt „Nachrichten“ bis zu der oben angegebenen Bieterfragenfrist zu stellen.

Sollten vertragliche Fragen entstehen, so sind diese ausschließlich über die Bieterfragen- funktion zu klären. Eine Änderung der Vergabe- und Vertragsbedingungen durch das Angebot und auch nach Ablauf der Angebotsfrist ist unzulässig und führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfah- ren! Beigefügte AGB des Bieters führen nicht zum Ausschluss, finden aber keine Anwen- dung.

Telefonische Anfragen werden aus Gründen der Gleichbehandlung und Transparenz nicht beant- wortet. Ergänzende oder berichtigende Angaben oder Hinweise werden in deutscher Sprache auf der Vergabeplattform www.subreport-elvis.de unter Eingabe der ELVIS-ID zur Kenntnis gebracht. Es steht in der Verantwortung des Bieters, diesen Veröffentlichungsort bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe des Angebots einzusehen und sich dort über den aktuellen Stand der Vergabe zu informie- ren. Antworten, die sich auf Vertragsbedingungen oder auf die Leistungsbeschreibung beziehen, wer- den zudem verbindlicher Vertragsbestandteil.

Ortsbesichtigungen sind nicht vorgesehen. Sollte ein Bewerber eine Ortsbesichtigung wünschen, hat er dies dem Auftraggeber unverzüglich nach Erhalt der Vergabeunterlagen mitzuteilen. Der Auftrag- geber entscheidet über ein solches Begehren kurzfristig. Sofern eine positive Entscheidung des Auf- traggebers erfolgt, wird aus Gründen der Transparenz und Gleichbehandlung allen Bewerbern eine Ortsbesichtigung angeboten.

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III. Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge

  1. Formelle Prüfung

Die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge werden auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit geprüft. Dabei wird insbesondere

• die Rechtzeitigkeit der Einreichung des Teilnahmeantrags, • das Vorliegen aller erforderlichen Unterschriften, • das Vorliegen aller geforderten Eignungsunterlagen sowie • die Einhaltung der durch den Auftraggeber festgelegten formalen Anforderungen. geprüft.

  1. Materielle Prüfung – Prüfung der Eignung Bei Nichtvorlage der Eignungskriterien erfolgt zwingend der Ausschluss aus der weiteren Angebots- prüfung. Die Zuschlagskriterien werden auf Grundlage der Bewertungsmatrix bewertet.

Nachweis der Eignungs- und Mindestanforderungen (Ausschlusskriterien)

Der Auftraggeber wird anschließend das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie eine etwaige Selbstreinigung gemäß §125 GWB prüfen und erforderlichenfalls eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Entscheidung über den Ausschluss des Bewerbers treffen.

• Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Der Nachweis wird erbracht durch einen aktuellen Registerauszug oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes nicht älter als drei Monate sein) oder ein vergleichbares Dokument erbracht. Aus- ländische Bewerber können die Eintragung in das jeweilige Berufs- oder Handelsregister ihres Sitzstaates durch Vorlage entsprechender Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen nach- weisen.

• Bewerber haben die Umsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben.

• Arbeitssprache Es ist zu beachten, dass für die Durchführung der Bauleistungsarbeiten vor Ort mind. eine Per- son der deutschen Sprache mächtig sein muss (Siehe „Eignungsformblatt“)

• Referenzen Angabe von mindestens drei mit diesem Auftrag vergleichbaren Referenzen, die die Konstruktion und Fertigung von cryogenen, vakuumisolierten Rohrsystemen zeigen. Es muss mindestens ein System mit flüssigem Wasserstoff angegeben werden.

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Dabei muss genauer beschrieben werden, welches System eingebaut wurde. Achtung: mind. 1 Referenz muss in Deutschland durchgeführt worden sein und 2 in Europa. Der Bieter muss somit nachweisen, dass dieser mit den Deutschen und Europäischen Regularien wie z.B. Arbeitsschutz speziell, da diese europaweit unterschiedlich sind, vertraut ist.

• Personal Schweißer müssen mindestens nach ISO 9606-1 zertifiziert sein.

• Sprache, in der die Teilnahmeanträge verfasst sein müssen Der Teilnahmeantrag muss in all seinen Bestandteilen in deutscher/englischer Sprache abgefasst sein.

• Firmenprofil/Vorstellung des Unternehmens Der Bewerber hat ein Firmenprofil mit folgenden Angaben den Teilnahmeunterlagen beizufügen: • Datum der Unternehmensgründung • Standorte des Unternehmens • Rechtsform des Unternehmens • Registergericht und Registernummer • Umsatzsteuer Identifikationsnummer (USt-ID) • Identifikationsnummer (Leitweg-ID) • Einstufung als KMU • Einstufung als Start-UP • Börsennotiert • Staatsangehörigkeit des wirtschaftlichen Eigentümers des Unternehmens • Beschreibung des Kerngeschäftes Achtung: bei Start-Ups bitte zusätzlich das Formular für Start-Ups ausfüllen und abgeben!

• Eigenerklärung „BMWK-Russland“: Die VO 2024/1865 erweitert die VO 833/2014, in der eine Wiederausfuhr nach Russland und die Wiederausfuhr zur Verwendung in Russland untersagt wird, auch auf Belarus. Der Bieter er- klärt mit der Eigenerklärung gemäß Art. 5k der VO 833/2014, dass sich seine Geschäftstätigkei- ten ebenfalls nicht auf Belarus erstrecken.

• Eigenerklärung GWB • Eigenerklärung MiLoG • Eigenerklärung ILO

Aufklärung von Teilnahmeanträgen Der Auftraggeber kann eine Aufklärung über Inhalte der Teilnahmeanträge und Eignungsunterlagen betreiben und Unterlagen nachfordern. Die Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminie- rung werden dabei beachtet.

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IV. Nachprüfungen / Einlegung von Rechtsbehelfen, § 155 ff. GWB

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16 Ort / Postleitzahl: 53113 Bonn Land: Deutschland Telefon: +49 228 94990 E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Fax: +49 228 9499163 Internet-Adresse (URL): http://www.bundeskartellamt.de

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