260911 KMS_Anforderungen Lst-Verbund.pdf

Kommunikations- und IT-Technik für zwei integrierte Leitstellen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 19.10.2026, 19:52 (Europe/Berlin)

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Normen

KurzüberschriftDetailerklärung
Technische Richtline Notrufverbindungen Ausgabe 2.1 (TR Notruf 2.1)Die jeweils aktuell gültige Fassung der Norm bzw. Richtlinie ist vollumfänglich zu berücksichtigen und einzuhalten.
Verordnung über Notrufverbindungen (NotrufV)Die jeweils aktuell gültige Fassung der Norm bzw. Richtlinie ist vollumfänglich zu berücksichtigen und einzuhalten.
Technische Richtlinien BOS (TR-BOS)Die jeweils aktuell gültige Fassung der Norm bzw. Richtlinie ist vollumfänglich zu berücksichtigen und einzuhalten.
Normative AnforderungenDas Kommunikationsmanagementsystem muss in allen Teilen dem Stand der Technik sowie den gültigen Vorschriften entsprechen. Grundsätzlich sind alle anwendbaren normativen Anforderungen aus der Anforderungsliste Gewerkeübergreifende Anforderung aus dem Reiter "Allgemeine normative Anforderungen" einzuhalten bzw. anzuwenden.
NRAbE-digDie Anlage muss uneingeschränkt IP-fähig sein sowie die Forderungen und Richtlinien der Bundesnetzagentur für digitale Notrufe sowie die NRAbE-dig für die Anschaltung und Funktion aller Leitungs- und Leistungsarten vollständig erfüllen.
Einhaltung gesetzlicher und behördlicher AnforderungenDas System muss TKG, TR-Notruf, IT-Sicherheitsgesetz sowie Verfügungen der zuständigen Behörden (BNetzA, BSI) vollumfänglich erfüllen – in der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Fassung.
Einschlägige technische Normen und RichtlinienEinzuhalten sind u. a. VDE-Bestimmungen, EMVG, DIN 18382 VOB Teil C, UVV der Berufsgenossenschaften, Richtlinien VdS/TÜV sowie einschlägige EU-Normen.
CE-Kennzeichnung / GütezeichenNur Materialien und Komponenten mit CE-Gütezeichen oder Gleichwertigem; Ersatz bemusterter Fabrikate nur mit schriftlicher Zustimmung des AG.
BDBOS-Zertifizierung für Digitalfunk- KomponentenDigitalfunk-Komponenten (insb. DF-Gateway) unterliegen BDBOSG/BDBOSZertV; nur zertifizierte bzw. in Zertifizierung befindliche Produkte anbieten; Zertifizierungsstand und geplante Re-Zertifizierung sind anzugeben.
Konformität zu BSI-Standards / SchutzbedarfFür die Notrufzuführung wurde ein sehr hoher Schutzbedarf festgestellt; die Sicherheitsstruktur hat den BSI-Standards gemäß IT-Grundschutz zu entsprechen.

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KurzüberschriftDetailerklärung
ErweiterungsmöglichkeitenDas KMS muss 40 Arbeitsplätze bedienen und die Erweiterung um mögliche weitere 20 Voll-Arbeitsplätze zulassen. Zusätzlich dazu sind Kommunikationsarbeitzplätze in den Stabsräumen und Heim-Arbeitsplätze zu ermöglichen.
Wärmeentwicklung der KomponentenDie Komponenten in den Leitstellenbetriebsräumen dürfen keine nennenswerte Wärmeentwicklung zeigen. Sie müssen lüfterlos ausgelegt werden. Ausnahmen bedürfen der Begründung und Freigabe seitens AG.
Netzwerk-AnschlussDer Anschluss der Komponenten in den Leitstellenbetriebsräumen erfolgt risikoverteilt über das zentrale IP-Netzwerk.
Art des KMSDas KMS muss ein modernes, IP-basiertes und multimediales Kommunikationssystem für den Einsatz in einem heterogenen Umfeld sein, ausgerichtet auf den Einsatz in BOS-Leitstellen.
Ausfall ELP/KomponentenDer Ausfall eines Einsatzleitplatzes oder von Komponenten des Systems dürfen nicht zu einem Gesamt-Systemausfall führen.
Gemeinsames Notfallleitsystem (GNL)Möglichkeit der Realisierung des Gemeinsamen Notfallleitsystem (GNL) entsprechend des geplanten Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung.
Feinspezifikation/MontageplannungDie komplette Feinspezifikation mit Montageplanung ist durch den AN vor der Installation zu erstellen. Diese muss mindestens enthalten: - Systemarchitektur des KMS, - IP-Pläne, - SW-Installationsverfahren, - Berechtigungskonzept und Benutzerverwaltung, - Festlegungen, Funktionsumfang, technische Realisierungsdetails und Umsetzung in der KMS SW zu externen Schnittstellen, speziell: o K(cid:9)MS, inkl. Behandlung und Darstellung von Notruf-Daten aus TR-Notruf, eCall und NGeCall, o D(cid:9)okumentationsanlage, o T(cid:9)ETRA Digitalfunk, o T(cid:9)KG §112, o S(cid:9)MS, FAX, E-Mail, Drucker. - Projektspezifische Screenshots der Benutzeroberfläche, - Ablauf- und Terminplanung aller Einzelaktivitäten, wie o I(cid:9)nstallation und Konfiguration, o T(cid:9)est- und Probebetrieb, o S(cid:9)chulungen, o M(cid:9)igration in den Echtbetrieb.
Schulungen DisponentenEs werden folgende spezifische Schulungen zum KMS benötigt: - Benutzergruppe "Disponent" o Ü(cid:9)berblick KMS (Server, Clients, Schnittstellen, ...), o S(cid:9)ystembetrieb (Neustart Client, ...) o K(cid:9)omplettschulung Bedienung KMS Anzahl Termine: 7 (ggf. für beide Leitstellen gemeinsam) Anzahl der max. Teilnehmer: 8 Schulungstermine für die jeweiligen Schulungen sind im Rahmen des Projekt-Kick-Offs zu benennen.

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SchulungenEs sind folgende spezifische Schulungen zum KMS anzubieten: - Benutzergruppe "Technischer Systemadministrator, mit speziellen Inhalten u.a. für o Ü(cid:9)berblick KMS (Server, Clients, Schnittstellen, ...), o S(cid:9)ystembetrieb (Hochfahren, Herunterfahren, ...), o S(cid:9)ystemmonitoring und Fehlerüberwachung, o D(cid:9)etaillierte Systemkonfiguration o D(cid:9)etaillierte Systemadministration und Troubleshooting o S(cid:9)W-Installationsverfahren, o B(cid:9)erechtigungskonzept und Benutzerverwaltung. Anzahl Termine: 2 Anzahl der max. Teilnehmer: 4 Schulungstermine für die jeweiligen Schulungen sind im Rahmen des Projekt-Kick-Offs zu benennen.
Zentrale Zeitquelle / NTP-ServerZentrale Zeitsteuerung (z. B. 19"-Uhr) in den Technikräumen synchronisiert über aktive DCF77-Antenne; stellt NTP-Signal im LAN (höchstes Stratum); alle Anlagenteile werden darauf synchronisiert; NTP-Quorum mit Ersatzzeitgeber.

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KurzüberschriftDetailerklärung
LastverteilungIm Regelbetrieb arbeiten die Systemteile am Standort Leitstelle Waiblingen und am Standort der Leitstelle Aalen als Active-Active- Architektur zum Teil lastverteilt bzw. bieten die Möglichkeit der Lastverteilung. Die betroffenen Systeme/VMs sind in der Feinspezifikation auszuarbeiten.
LastverteilungBei Nicht-Verfügbarkeit eines Technikstandortes dürfen insgesamt keine Auswirkungen auf Audioanwedungen und Datenverkehr auftreten. Der zweite Technikstandort muss die Kommunikation unterbrechungsfrei übernehmen.
KMS System - RedundanzDas KMS ist für den operativen Wirkbetrieb der beiden (bis zu vier erweiterbar) Leitstellen im Vernetzungs-Verbund zuständig und muss bei Ausfall des KMS an einem Standort die gesamten Aufgaben sowie Rechenleistung und Datenlast für das KMS ohne Unterbrechung (Active- Active-Architekture) am anderen übernehmen. Beide KMS im Technikstandort 1 und im Technikstandort 2 sind vollständig vernetzt und funktionieren zusammen wie ein System. Im Normalbetrieb übernehmen beide Systeme die Aufgaben lastverteilt, bei synchronem Datenstand.
KMS Einzelsystem - VerfügbarkeitDas KMS eines Teilstandortes ist als jeweils eigenständiges hochverfügbares System auf einer Virtualisierungs-Plattform, die vom Auftragnehmer geliefert vor Ort installiert wird, auszulegen. Hierbei sind entsprechende Hardware- und Leistungsreserven für zukünftige Anforderungen vorzusehen.
KMS Einzelystem - VirtualisierungDas KMS eines Standortes besteht dabei aus einer Anzahl virtueller Maschinen. Die Architektur und Anzahl hat der Auftragnehmer entsprechend den Anforderungen seines angebotenen Systems zu planen, dimensionieren und mit seinem Angebot verständlich zur Prüfung darzulegen. Die dazu erforderliche Hardware ist mit mind. 20% Leistungsreserve zu dimensionieren.
Unterbrechungsfreier Betrieb bei Aktualisierung AnwendungsoftwareDie KMS unterstützen Updates und Upgrades von Anwendungssoftware ebenfalls ohne unmittelbare Beeinträchtigung des Leitstellenbetriebs. Nicht zulässig ist bspw. ein unmittelbares oder vom System erzwungenes Nutzer-Abmelden an der Anwendungssoftware oder eine Rufunterbrechung. Der Leitstellenbetrieb gilt dagegen bei Updates und Upgrades von Anwendungssoftware als nicht beeinträchtigt, wenn der Disponent über ein ggf. notwendiges Neu-Anmelden an der Anwendungssoftware geeignet informiert wird und den Zeitpunkt des Neu- Anmeldens selbst bestimmen kann.
Unterbrechungsfreier Betrieb bei Aktualisierung des BetriebssystemsDie redundaten KMS unterstützen Updates und Upgrades von Betriebssystem-Software ohne Beeinträchtigung des Leitstellenbetriebs. Nicht zulässig ist bspw. ein unmittelbares oder vom System erzwungenes Nutzer-Abmelden vom Betriebssystem und damit auch von der Anwendungssoftware und damit auch eine Rufunterbrechung. Der Leitstellenbetrieb gilt dagegen bei Updates und Upgrades vom Betriebssystem als nicht beeinträchtigt, wenn der Disponent über ein ggf. notwendiges Neu-Anmelden am Betriebssystem geeignet informiert wird und den Zeitpunkt des Neu-Anmeldens selbst bestimmen kann.

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Quality of Service (QoS)Zur Unterstützung von QoS bei der Datenübertragung über das WAN führt das KMS eine Markierung (bspw. „Tagging“) von Datenpaketen durch, welche sich für die Identifizierung/Klassifizierung des KMS Sprach- und Datenverkehrs und dessen Priorisierung durch QoS-Mechanismen eignet. Alle dafür erforderlichen Komponenten des Systems sind für dieses QoS geeignet.
VerfügbarkeitsklasseDie Verfügbarkeitsklasse für das gesamte KMS soll angelehnt an die Klassifizierung des BSI mindestens der Klasse 3 (99,99%) entsprechen, was einer vollständigen Redundanz aller kritischen Systeme, keinerlei Failover-Zeiten und keinen Wiederanlaufzeiten entspricht. Diese Anforderung gilt für das zentrale System in den Technikstandorten 1 und 2, sowie für die Komponenten in den Technikräumen der Leitstellen (Die Technikkomponenten der Einsatzleitplätze sind nicht vollständig redundant auszulegen).
Betrieb unabhängig vom IT- InfrastrukturmanagementsystemDas KMS ist im operativen Betrieb in keiner Weise vom IT- Infrastrukturmanagementsystem abhängig. Der KMS Betrieb ist uneingeschränkt möglich, auch wenn das IT- Infrastrukturmanagementsystem bspw. abgeschaltet wird. Dies impliziert, dass das KMS alle betriebsnotwendigen Stamm- und Konfigurationsdaten in seinen internen Speichersystemen vorhält.
Speicherung Stammdaten und dynamischer DatenDie Speicherung der Stammdaten sowie der dynamischen Daten (bspw. Rufhistorie, aktueller Rufzustand, etc.) eines KMS erfolgt transaktionssicher und persistent auf redundanten Festplattenlösungen bzw. Datenbanken in entsprechender Größe für den gesamten Leitstellenverbund an den beiden redundanten Technikstandorten. Eine Zwischenspeicherung an den einzelnen Leitstellenstandorten ist möglich, um z.B. bei Leitungsunterbrechungen eine spätere Synchronisierung zu ermöglichen.
SynchronisierungZwischen den Systemen muss eine dauerhafte Synchronisation stattfinden, um bspw. bei Nichtverfügbarkeit des jeweils anderen Standortes die Daten und Funktionalitäten mit der geringsmöglichen Unterbrechung nutzbar zu haben. Dabei kann der Zugriff auf die im System verfügbaren Daten rollen- spezifisch eingeschränkt werden (z.B. sehen Nutzer nur die Daten der eigenen Leitstelle).
HochverfügbarkeitBei der Nutzung des KMS an einem Technikstandort werden Audiounterbrechungen oder Datenverluste, bei Ausfall einer Komponente der hochverfügbaren Plattform an diesem Technikstandort, nicht akzeptiert. Dies bezieht sich ausschließlich auf die hochverfügbaren Systemkomponenten in den beiden Technikstandorten, dies gilt nicht vollumfänglich für jeden KMS-Client in den Leitstellen.
Bediensoftware als Browser-AnwendungDIE KMS Bediensoftware ist lauffähig als Browser-Anwendung in Chromium-basierten Browsern wie bspw. Google-Chrome. Auch parallele Browser-Zugriffe sind möglich. Flash-Techniken und JAVA-Techniken, die die Installation einer JAVA-Runtime-Umgebung (JRE) am Arbeitsplatz voraussetzen, sind nicht erlaubt. Stattdessen sind moderne Techniken wie HTML5 zu verwenden.
FernwartungÜber einen mittels Jumpserver abgesicherten Zugang muss die Fernwartung und Konfiguration für das System durchführbar sein. Dies gilt auch für den Auftraggeber bzw. den Leitstellenbetreiber. Der Jumpserver ist Leistungsbestandteil.
SBC, Firewalls, Switches, etc.Die für die Notrufanschaltung erforderlichen Komponenten (SBC, Firewalls, Switches, etc.) sind je Standort mindestens redundant auszuführen.

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SBCEs ist SBC Software anzubieten, welche in Europa hergestellt ist (made in Europe)
19"-Einbau in vorhandene SystemschränkeLieferung und Installation aller Zentralkomponenten in vorhandene 19"- Schränke (Typ. 800×1200×2300 mm, 47 HE) inkl. Kleinmaterial (Käfigmuttern, Schrauben, 19"-Halterungen).
24/7-Dauerbetrieb und Green-ITSystemkomponenten sind auf den Dauerbetrieb 24 h / 7 d ausgelegt und möglichst energiesparend auszulegen.
Arbeitsstättenverordnung – GeräuschemissionenBei der Wahl der Komponenten sind die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zur Geräuschemission am Bedienplatz einzuhalten.
Doppelte Netzteile / getrennte StromkreiseKomponenten, die mit doppelten Netzteilen verfügbar sind, müssen damit ausgestattet sein; die beiden Netzteile sind auf getrennte Stromkreise (z. B. UV1/UV2) aufzuteilen.
Netzteile für Kleinspannungen, redundantFür benötigte Kleinspannungen sind Netzteile einzusetzen, welche für den 24h/7d-Betrieb ausgelegt sind. Für die benötigten Kleinspannungen im System sind mindestens zwei Netzteile einzusetzen, welches über Redundanzmodule die Kleinspannungen für die Geräte bereitstellen. Die Netzteiele sind risikoverteilt auf die bereitgestellten Stromkreise aufzuschalten. Handelsübliche Steckernetzteile sind in den Technikräumen nicht zulässig.
Wartungsarme, Service-freundliche AuslegungKomponenten sind wartungsarm auszulegen und Service-freundlich zu verbauen.
Redundante NetzwerkinfrastrukturAufbau eines redundanten, gedoppelten internen Kommunikationsnetzwerks; Switche dürfen gestackt werden; Zentral- Switches so auslegen, dass bei Ausfall eines Switches nicht redundante Anbindungen auf den identischen Port des Partners umgesteckt werden können.
VLAN-Segmentierung je StandortRedundante Netzwerkswitches je Standort mit Aufteilung in mindestens drei VLANs.
Redundanter Firewall-ClusterFirewall je Standort; Aufbau eines standortübergreifenden redundanten Firewall-Clusters zur Netztrennung gegenüber öffentlichen/nichtöffentlichen TK-Netzen.
Redundanter Session-Border-Controller- Clusterredundanter SBC je Standort; Aufbau eines standortübergreifenden redundanten SBC-Clusters für stabdortbezogene Notruf- und Telefonanschlüsse
Router-/Redundanzprotokolle (VRRP) konfigurierenKonfiguration der Netzwerkinfrastruktur für die Router-Protokolle (z. B. VRRP der Remote-Devices) der jeweiligen VLANs.
Schutz gegen unautorisierte Zugriffe – Vertraulichkeit/Integrität/VerfügbarkeitDie gelieferte Technik ist gegen jegliche nicht-autorisierte Zugriffe (innen/außen) zu schützen; Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität müssen in jeder Phase gewährleistet sein.
Authentifizierung gegen Active Directory des AGZugriff auf Systemmanagement-/Bediensoftware nur nach erfolgreicher Authentifizierung und Autorisierung über das AD des AG; lokales Ausweich-AD für Notfall.
Georedundanter Aufbau der ZentralsystemeInstallation der zentralen Systemtechnik an beiden Standorten mit gegenseitiger Redundanz in jeweils zwei Technikräumen.
Standortübergreifender Systemverbund im RegelbetriebDas System verhält sich im Regelbetrieb als standortübergreifender Verbund; Arbeitsplätze nutzen unabhängig vom Standort die jeweils benötigten Ressourcen.
Inselbetrieb bei Ausfall der VernetzungBei Ausfall der Vernetzung stehen lokal eigenständige Ressourcen am Standort zur Verfügung (Inselbetrieb).
Replizierung Stamm- und dynamischer DatenDurchgehende Replizierung der Stamm- und dynamischen Daten (z. B. Rufhistorie, Ruflisten aktiver Rufe) zwischen den Produktivsystemen;
Automatische Umschaltung bei PrimärausfallaBuetio Kmoamtipslcehttea uWsifeadlle erianuefsn aPhrimmeä rnsaycshte Amuss afaullt.omatische Umschaltung auf das nächste Primärsystem ohne Beeinträchtigung des Leitstellenbetriebs.

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Rückfallebene Notruf/Funk (HW-Rückfall)Hardware-Parallelbedienung / Rückfallebene pro ELP (z. B. System- Telefonapparate oder -Bedienteile), deren Funktion unabhängig von der Touchscreen-Bedienung ist.
Ausfall ELS darf Notrufabfrage nicht beeinträchtigenAusfälle des Einsatzleitsystems als Ganzes oder in Teilen dürfen keinerlei Auswirkung auf die Funktion der Notrufabfrage haben und umgekehrt.
Volle Auslastung einseitig abwickelbarDas gesamte Verkehrsaufkommen muss auch über einen einzelnen Strang/Standort abgewickelt werden können (Schnittstellenkomponenten entsprechend dimensioniert).
Betriebssystem-Support bis mind. definiertem StichtagEingesetzte Betriebssysteme müssen mindestens 5 Jahre Herstellersupport besitzen (ab dem Zeitpunkt der Abnahme); Betriebssysteme mit Long-Term-Service-Branch sind zu bevorzugen.
Speicherung Stamm-/Aufzeichnungsdaten auf beigestellter FestplattenlösungPersistente Speicherung auf beigestellten Festplattenlösungen/Datenbanken (z. B. SAN); keine Bandlaufwerke/DVDs.
Datensicherungskonzept / Backup- und Restore-KonzeptRegelmäßige Sicherung der Kommunikations-, Stamm- und Konfigurationsdaten; Restore-Konzept mit möglichst geringem Datenverlust; Disaster-Recovery-Szenarien.

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KurzüberschriftDetailerklärung
Freie ArbeitsplatzwahlDie Anmeldung am KMS mit Benutzer, Rolle, Passwort ist an allen PC- Arbeitsplätzen (ELP, AAP, Admin) im Leitstellenverbund möglich, an denen das entsprechende Leitstellen-Subnetz zur Verfügung steht.
Freie ArbeitsplatzwahlSpeziell muss jeder Arbeitsplatz in einer der Leitstellen eine Anmeldung mit der Rolle eines der anderen Leitstellen erlauben (Bspw. Anmeldung mit Rolle "Leitstelle 1" an einem Arbeitsplatz in Leitstelle 2).
Single-Sign-OnBei der Anmeldung am KMS-Arbeitsplatz ist der am PC angemeldete Benutzer voreingestellt.
Single-Sign-OnNach Auswahl der Rolle erfolgt eine Anmeldung ohne Passworteingabe. Hierfür sind die Anmeldedaten des lokal angemeldeten Benutzers aus dem AD abzufragen.
Single-Sign-OnDer Zugriff auf die Bediensoftware ist nur nach erfolgreicher Authentifizierung und Autorisierung möglich.
Single-Sign-OnDas KMS muss die Integration eines Single-Sign-On (SSO) Verfahrens unterstützen, um eine zentrale und einmalige Benutzeranmeldung über ein übergeordnetes Authentifizierungssystem (z. B. Active Directory, LDAP, SAML oder OpenID Connect, Anmeldung mit Transponder) zu ermöglichen. Nach erfolgreicher Authentifizierung muss der Zugriff auf alle berechtigten KMS-Funktionen ohne weitere Anmeldevorgänge erfolgen.
RollenwechselDer Benutzer kann seine Rolle wechseln. Mit dem Wechsel werden die Benutzerrechte und die rollenbezogene Oberfläche der neuen Rolle automatisch voreingestellt.
Rollen, Rechte, Profile, BenutzerprofileUnterstützung von Rollen, Rechten, Profilen und benutzerbezogenen Einstellungen; Rollenwechsel ohne Neuanmeldung.
Statistikdaten und ExportDas System erfasst alle relevanten Betriebsdaten (bspw. Anzahl Rufe über die Zeit, Anzahl nicht angenommene Rufe, Rufdauern).
Statistikdaten und ExportDiese Daten können über System-eigene Auswertungsanwendung ausgewertet und dargestellt werden. Die Schulung dieser Auswertungsanwendung ist Leistungebestandteil. Zusätzlich werden die Daten über eine geeignete und offengelegte Schnittstelle regelmäßig für eine externe Auswertungs- und Statistik- Software bereitgestellt. (ein Statistikdaten-Export bzw. Export an Dashboard ist möglich).
Behandlung von NetzwerkunterbrechungenBei kurzzeitigen Netzwerkunterbrechungen erfolgt ein automatisches Wiederverbinden das KMS Arbeitsplatzes an das KMS. D.h. es darf keine Neu-Anmeldung des Disponenten erforderlich sein.
KurzzeitdokuDas System bietet die Funktion der Aufzeichnung aller Gespräche mit Beteiligung des Disponenten am Arbeitsplatz, die sog. „Kurzzeitdoku“.
KurzzeitdokuDie Kurzzeitdoku erlaubt das Wiederanhören von Gesprächen bei akustischen Verständigungsschwierigkeiten oder zum nochmaligen Überprüfen von Detailinformationen wie Namen, Nummern o.ä. Die Kurzzeitdoku bietet hierzu geeignete Such- und Wiedergabefunktionen an.
KurzzeitdokuDie Kurzzeitdoku steht nur für einen konfigurierbaren Zeitraum innerhalb einer Schicht des Disponenten zur Verfügung und kann nur von diesem abgehört werden.
KurzzeitdokuNach Ablauf des konfigurierten Zeitraums werden die aufgezeichneten Gespräche automatisch gelöscht oder bei Bedarf exportiert.

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Aufzeichnung bei BedarfEs erfolgt eine automatisch Übertragung aller Aufzeichnungen von der Kurzzeitdoko in die Langzeit-Aufzeichnung der Doku-Anlage. Die Archivierung muss revisionssicher erfolgen. Anmerkung: diese Funktion kommt nur bei Gesprächen über Leitungen zur Anwendung, die nicht standardmäßig durch die Doku-Anlage aufgezeichnet werden, bspw. Nicht- Notruf-Leitungen (öffentliche Nummer der Leitstelle o.ä.). Falls in einem solchen Gespräch aufzeichnungswürdige Inhalte entstehen (bspw. Bombendrohung), soll das Gespräch nachträglich in der Doku-Anlage aufgezeichnet werden.
Sitzungsübergreifender Zugriff auf KurzzeitdokuDie Kurzzeitdoku steht nach Abmelden eines Disponenten an einem Arbeitsplatz und rollenunabhängigem Neuanmelden sitzungsübergreifend mit allen Gesprächsdaten zur Verfügung.
TelefonbuchDas KMS unterhält ein Telefonbuch, das regelmäßig mit dem Telefonbuch des ELS synchronisiert wird. Dabei ist das ELS das führende System, d.h. das ELS-Telefonbuch wird einmal in 24h ins KMS repliziert.
TelefonbuchDas Telefonbuch bietet geeignete durch den AG zu definierende Blätter- und Suchfunktionen (u.a. Volltextsuche) an.
TelefonbuchEs erfolgt keine Datenpflege des Telefonbuchs im KMS, d.h. das Telefonbuch stellt immer ein 1:1 Replikat des ELS-Telefonbuches dar.
TelefonbuchFür die Replikation stellt das KMS eine geeignete Import-Schnittstelle zur Verfügung.
TelefonbuchBeim Import-Vorgang prüft das KMS die Plausibilität der importierten Daten und lehnt als nicht-plausibel erkannte Vorgänge ab (bspw., wenn die Anzahl der Einträge um mehr als 10% mengenmäßig nach unten abweicht). Die abgelehnten Daten sollen bspw. als Liste in einem Logfile zur Verfügung gestellt werden.
TelefonbuchDas Telefonbuch unterstützt auch TETRA-Einzelrufteilnehmer. Das ELS- Telefonbuch unterstützt diese Funktionalität.
Zyklische Synchronisation Telefonbuch ELS→KMSRegelmäßige Synchronisation des Telefonbuchs vom ELS in das KMS; ELS ist das führende System.
Telefonbuch DatenbankZur Namensauflösung bei eingehenden Rufen und bei der Suche im Telefonbuch, steht eine Schnittstelle zur Telefonbuch-Datenbank der Bundesnetzagentur zur Verfügung.
Telefonbuch DatenbankHierbei gilt: im ersten Schritt erfolgt eine Suche immer im (internen) Telefonbuch. Wird die Nummer bzw. der Name dort nicht gefunden, erfolgt automatisch eine Abfrage in der Telefonbuch-Datenbank der Bundesnetzagentur.
Telefonbuch DatenbankDie Abfrage darf die weitere Bedienung am KMS Arbeitsplatz nicht blockieren/verzögern. Zur Optimierung des Zeitverhaltens bei der Abfrage kann auch ein Import der Telefonbuch-Datenbank der Bundesnetzagentur in das KMS erfolgen.
Telefonbuch DatenbankDas Ergebnis der parallel ablaufenden Abfrage muss ggf. nachträglich dem Ruf zugeordnet werden.
Verbundfunktionalität - RegionalisierungDas KMS muss die Regionalisierung durch die logische Unterteilung in einzelne Landkreise oder benutzerdefinierte Gruppen unterstützen. Dabei sind einsatzbezogene Daten, Kommunikationswege, Ressourcen und Berechtigungen so zu strukturieren, dass eine getrennte oder gezielte Bearbeitung, Anzeige und Alarmierung je Region oder Gruppe möglich ist. Die Sichtbarkeit und Steuerbarkeit muss rollenbasiert konfigurierbar sein.
Verbundfunktionalität - RegionalisierungUnterteilung nach Regionen (z. B. Landkreise): Das KMS muss Daten, Ressourcen und Kommunikationswege regionenbezogen strukturieren können z. B. eigene Funkgruppen, Rufnummern, Einsatzmittel und Alarmpläne je Landkreis.

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Verbundfunktionalität - RegionalisierungGruppenbildung: - Bildung von Nutzergruppen, Dispositionsgruppen oder Kommunikationseinheiten, z. B. nach Organisation, Dienststelle, Wachbezirk oder Einsatzzweck. - Ermöglicht zielgerichtete Kommunikation und schnelle Selektion von Teilnehmern/Funktionen.
Verbundfunktionalität - RegionalisierungBerechtigungs- und Sichtbarkeitssteuerung: - Nutzer sehen und bedienen nur die ihnen zugewiesenen Regionen oder Gruppen. - Erhöht Datensicherheit und Übersichtlichkeit im Einsatz.
Verbundfunktionalität - RegionalisierungMehrkreisfähigkeit und Mandantenfähigkeit: - Das System kann gleichzeitig mehrere Landkreise (LK) oder Mandanten verwalten, ohne dass Daten vermischt werden. - Gemeinsame Ressourcen können dennoch genutzt werden (z. B. gemeinsame Sondereinheiten).
Eintreten / Belauschen / AssistanceFunktionen Eintreten, Belauschen und Assistance (gezielt und in Gruppe) über die Bedienoberfläche.
StandardsystemspracheDie Standardsystemsprache ist Deutsch.
SimultanübersetzungDas KMS muss die Integration einer Simultanübersetzungsfunktion unterstützen, die eine bidirektionale Echtzeitübersetzung von Sprache und Text ermöglicht. Die Funktion muss für definierte Zielsprachen aktivierbar sein und sowohl bei Sprach- als auch bei textbasierten Notrufen nutzbar sein. Diese Funktionalität ist dem ELS per Schnittstelle zur Verfügung zu stellen.
SimultanübersetzungIntegration von externen Übersetzungsdiensten ist möglich: - Anbindung an externe Übersetzungs-APIs (z. B. DeepL, Google Cloud Translation, spezialisierte BOS-Dienste) (DSGVO-konform!)
Simultanübersetzungintegrierte Übersetzungssoftware, die Software muss Bestandteil der KMS Software sein, so dass kein SIP Proxy oder Abgriff am SBC per SIP Rec notwendg ist
SimultanübersetzungDabei ist die Anbindung an externe Übersetzungsdienste oder Tele- Dolmetschsysteme über eine standardisierte Schnittstelle bereitzustellen.
SimultanübersetzungGespräche in Echtzeit übersetzen: - Automatische Spracherkennung und Übersetzung (z. B. Deutsch ↔ Arabisch, Russisch, Englisch etc.) - Ausgabe als gesprochene Antwort (Text-to-Speech) oder wahlweise Text im KMS-Fenster
SimultanübersetzungTextbasierte Kommunikation übersetzen: - Eingehende Texte (z. B. aus der Notruf-App, Chat, SMS, RTT) werden direkt im KMS übersetzt. - Disponentenantworten werden automatisch rückübersetzt.
SimultanübersetzungIntegration von Übersetzungsdiensten: - Anbindung an externe Übersetzungs-APIs (z. B. DeepL, Google Cloud Translation, spezialisierte BOS-Dienste)
SimultanübersetzungMöglichkeit der Anbindung an Tele-Dolmetscher (z. B. Tess, Triaphon)
Transkribierungintegrierte Transkriebierungssoftware für Telefongepräche und Funkkommunikation für Fremdsrpachen und Deutsch
TranskribierungTranskribierungslösung unabhängig von nicht europäischen Anbietern, idealweise herstellereigene oder OpenSource Lösung
Integrierter Sprachprozessor / CodecsIntegrierter Sprachprozessor für gängige Codecs (z. B. G.711, G.723, G.729).
Touchscreen-MonitorDie Bedienung über einen höhenverstellbaren und neigbaren Touchmonitor (mind. 19 Zoll, Breitbildformat) wird unterstützt. In diesem Betriebsmodus sind alle Bedienelemente (Buttons, Slider etc.) für Touchbedienung ergonomisch ausgelegt.

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Online-HilfeDas System bietet eine Online-Hilfe an, die bei Mausbedienung eine kontextsensitive Hilfe für das ausgewählte Element gibt, bei Touchbedienung ein Bedienhandbuch anzeigt.
Handlungs- und/oder BedienungsvorschlägeDas System gibt zu dargestellten Fehlermeldungen bzw. Fehlbedienungen situationsbasierte bei kritischen Fehlern Handlungs- und/oder Bedienungsvorschläge, die ein sofortiges Einschreiten oder Tätigwerden erforderlich machen. Es darf keine Fehlermeldung verloren gehen.
Ausfall ELS/KMSAusfälle des Einsatzleitsystmes dürfen keinerlei Auswirkung auf die Funktion der Notrufabfrage haben, auch keine Zeitverzögerungen (und umgekehrt).
Ausfall ELS/KMS - KontaktreplikationDie letzte erfolgreiche Kontaktreplikation muss bei Ausfall des ELS im KMS erhalten bleiben, d.h. es muss ein intelligentes Kriterium für den Import vorgesehen werden (Plausibilitätsprüfung). Es darf z.B. kein Löschen des letzten Datenstandes im KMS erfolgen, nur weil der Datenstand im ELS leer ist.
Verbundfunktionalität - Automat. ÜberlaufDer geografische Notruf soll primär in der zuständigen Leitstelle bearbeitet werden. Diese lokale Zuweisung erfolgt initial über die Notrufcodierung. Wenn der Notruf nicht innerhalb einer definierten Zeitdauer (z.B. 8 Sekunden) in der zuständigen Leitstelle angenommen wird, muss er automatisch an die anderen Leitstellen des Verbundes weitergeleitet werden (autom. Überlauf). Auch ohne die automatische Überlauffunktion sind alle Notrufe, in allen Leitstellen einsehbar. Der automatische Überlauf dient nur zur primären geografischen Zuordnung. Dies muss über geeignete Masken realisiert werden. Hinweis: Annahme Notruf und Einsatzeröffnung siehe Anfoderungstabelle ELS: Schnittstelle ELS<->KMS. Der automatische Überlauf ist durch berechtigte Nutzer an- bzw. abschaltbar (rollenabhängig).
Verbundfunktionalität - Tetra-NotrufEin TETRA-Notruf muss sofort in allen Standorten signalisiert werden.
Mobiler ELP - KMS FunktionalitätDas KMS muss die Anbindung eines abgesetzten Einsatzleitplatzes (ELP) ermöglichen bspw. per Laptop, der im Falle von Ausnahmelagen als redundante oder überbrückende Bedieninstanz dient. Der abgesetzte ELP muss unabhängig vom zentralen Leitstellenbetrieb einsatzfähig sein und den Zugriff auf wesentliche Kommunikations- und Einsatzdaten sicherstellen, um die Aufrechterhaltung der Einsatzbearbeitung im Stör- oder Krisenfall zu gewährleisten.
SchulungssystemDas KMS muss über ein Schulungssystem mit integrierter Schulungstelefonie verfügen, das eine bidirektionale Kommunikation zwischen Ausbildern und Teilnehmern ermöglicht. Die Schulungsumgebung muss unabhängig vom Echtbetrieb betrieben werden können und über automatische Updates verfügen, um Systemstand, Funktionen und Einsatzszenarien kontinuierlich aktuell zu halten.
TestsystemDas KMS muss über ein Testsystem verfügen. Die Testumgebung muss unabhängig vom Echtbetrieb betrieben werden können und über automatische Updates verfügen, um Systemstand, Funktionen genauso wie das Produktivsystem zur Verfügung zustellen.
Bedienbarkeit bei NetzwerkunterbrechungEine Anrufliste mit den zuletzt eingegangenen und gewählten Rufnummern ist weiterhin einsehbar.
Volldigitales Vermittlungssystem nach Stand der TechnikVolldigitales Vermittlungssystem mit standardisierten IP-Protokollen (TCP/UDP, RTP, SIP/H.323) für Sprachübertragung und -Vermittlung.
Modulare Systemstruktur / kaskadierbare SchnittstellenmoduleModulare Systemstruktur mit variablen und kaskadierbaren Schnittstellenmodulen (SIP-Trunks, Digitalfunk, ELS, etc.).

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Grundfunktionalität

Integrierter eCall-Decoder (inkl. TPS-eCall)eCall-Decoder als integrale Softwarelösung inkl. Empfang, Auswertung und Bearbeitung von eCall-Notrufen und Übertragung des Minimum Set of Data (MSD) an das ELS.
Integrierter NGeCall-Decoder (inkl. TPS-eCall)NGeCall-Decoder als integrale Softwarelösung inkl. Empfang, Auswertung und Bearbeitung von NGeCall-Notrufen und Übertragung des Minimum Set of Data (MSD) an das ELS.
Integrierte AML-FunktionalitätAdvanced Mobile Location: Abruf, Auswertung und Bearbeitung von AML- Daten; kartenbasierte Darstellung; Übergabe an das ELS.
NORA-Notruf-App-AnbindungEmpfang von Daten der bundeseinheitlichen Notruf-App (NORA) und Übergabe an das ELS; kostenneutrale Nachinstallation bei späterer Verfügbarkeit.
Drängelruf-SignalisierungAkustisch-optische „Drängelruf"-Signalisierung nach konfigurierbarer Zeit bei nicht abgefragtem Notruf/Leitung.
Zentraler Rufnummernplan / NamensauflösungGemeinsam mit dem AG abgestimmter Rufnummernplan; Namensauflösung gegen eigenes Verzeichnis, ELS-Telefonbuch, LDAP/AD, ODBC-Datenbanken.
Makeln, Halten, Konferenzen, RückrufUnterstützung von Halten, Makeln, 3er-Konferenz, Weiterleiten (mit/ohne Melden, inkl. Metadaten), Wahlwiederholung, Rückruf - standortübergreifend
ACD-Modus mit Warteschlangen und ZuteilungsmechanismenAutomatic Call Distribution mit Warteschlangen/Pools und konfigurierbaren Zuteilungsmechanismen (RingAll, RoundRobin, LongestIdle, LastAgent, Linear Routing, CallTime, CallCount); Modus „belegt" manuell setzbar.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Oberfläche u. Bedienung

KurzüberschriftDetailerklärung
Touch-OberflächeIn der Touch-Oberfläche soll, dort wo nötig, ein Nummernwahlblock angezeigt werden
RufnummernauflösungBei eingehenden und ausgehenden Telefonrufen wird zur Teilnehmernummer der zugehörige Name ermittelt und angezeigt.
RufnummernauflösungDie Ermittlung erfolgt im Schritt 1 aus dem Telefonbuch, und falls die Nummer dort nicht vorhanden, in Schritt 2 über Abfrage der angebundenen Datenbank.
Anzeige Gespräche und Rufe in ListenformHierbei stehen verschiedene Listen bspw. für anstehende (klingeln), aktive (im Gespräch), beendete, verpasste, eingehend- und abgehend geführte Gespräche und Rufe zur Verfügung.
Anzeige Gespräche und Rufe in ListenformDie Rufnummern aus den verschiedenen Listen sind durch Anklicken wählbar. Wird eine Rufnummer aus der Liste der verpassten Anrufe ausgewählt und ein Gespräch erfolgreich aufgebaut, wird die Rufnummer nicht aus dieser Liste entfernt.
Sortierung der GesprächeSortierung und Umsortierung der Gespräche wie bspw. chronologisch, nach Gruppe, nach Namen o.ä. Sortierung erfolgt über den Spaltenkopf in der Listenanzeige
Anzeige Gespräche und Rufe in ListenformAnzeige von Gesprächen und Rufen in Listenform mit Startzeitpunkt, Dauer und zusätzlichen Metadaten wie Rufnummer, Name des Rufers, Gruppe, OPTA, Verschlüsselung J/N, etc.
Gesprächs- und RufhistorieDie Gesprächs- und Ruflisten stehen für eine konfigurierbare Zeitdauer auch sitzungsübergreifend, d.h. nach Neuanmelden desselben Benutzers zur Verfügung. Weiterhin muss auch für eine Übergangszeit der Zugriff auf die Gespräche der Disponenten der Vorschicht möglich sein.
Gesprächs- und RufhistorieBeim Anmelden eines Benutzers steht die Liste aller verpassten Anrufe, Notrufe etc. zur Verfügung.
Anruferliste, Rückruffunktion, Sicherung von AnrufenAnruferliste mit Rückruffunktion und Möglichkeit, bestimmte Anrufe zu sichern.
Suchen in der Liste der GesprächeSuchen in der Liste der Gespräche durch Scrollen sowie durch Angabe von Suchkriterien. Die Suchkriterien können aus einer Suchkriterien- Übersicht ausgewählt werden.
Suchen in der Liste der GesprächeAls Suchkriterien sind mindestens möglich: - Rufnummer - Rufgruppenname - GSSI, ISSI, OPTA - Name des Rufers (A-Teilnehmer) - Uhrzeit - Annehmender Platz - Disponent
Filterung der GesprächeFilterung der dargestellten Gespräche durch Angabe von Filterkriterien (in Analogie zu den Suchkriterien)
Darstellung verschiedener spezifischer OberflächenDie Bedienoberfläche unterstützt die Darstellung verschiedener spezifischer Oberflächen und eine entsprechende dynamische Auswahl. So kann bspw. für die Funk- oder Telefon-Bedienung mehr oder weniger Bildschirmplatz / Anzeigemöglichkeiten konfiguriert werden.
Konzentrierte AbfrageDie Oberfläche erlaubt die Bündelung mehrerer Kanäle/ Leitungen in einem grafischen Element. Diese dienen der Darstellung aller Rufe der jeweiligen konfigurierbaren Kanäle/ Leitungen in zeitlich sortierter und priorisierter Reihenfolge.
Konzentrierte AbfrageDurch Auswahl des grafischen Elements erfolgt die sog. „konzentrierte Abfrage“, d.h. der älteste, höchstpriore Ruf wird angezeigt / angenommen.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Oberfläche u. Bedienung

Konzentrierte AbfrageDie Anzahl der anstehenden, noch nicht abgefragten Rufe wird angezeigt.
Konzentrierte AbfrageDie Anrufpriorisierung erfolgt in Sonderlagen so, das Meldungen nach einer frei definierbaren Logik (durch den Administrator) priorisiert werden können. Die Logik für die Priorisierung kann somit eine andere wie im Normalbetrieb sein. D.h. dies muss auch durch den Auftraggeber bzw. Leitstellenbetreiber parametrierbar sein.
OberflächeDas Anzeigefeld der Bedieneroberfläche muss die aktuelle Uhrzeit darstellen.
Grafische Darstellung von Kanälen, Leitungen, Leitungstypen, Trunks, Bü ndel, FunkgruppenDie Oberfläche erlaubt die konfigurierbare Darstellung von Kanälen, Leitungen, Trunks, Bündeln, Warteschlangen, Funkgruppen o.ä. über grafische Elemente / Objekte / Buttons / Listen mit geeigneten textuellen und grafischen Attributen (Leitungsbezeichnung, Symbole, dynamische Anzeigen wie Rufnummern, OPTA etc). Die Konfiguration erfolgt über das Administrationstool.
Optische SignalisierungDie grafischen Elemente stellen den Zustand bzw. Zustandswechsel der Kanäle/ Leitungen/ Trunks (Bündel)/ Funkgruppen o.ä. optisch dar. So muss ein eingehender oder länger anstehender Ruf auf einer Leitung grafisch unterscheidbar sein bspw. durch Blinken des Elements.
Konzentrierte Abfrage und PrioritätslisteBündelung mehrerer Kanäle/Leitungen in einem grafischen Element mit zeitlich-priorisierter Darstellung der Rufe.
Bildschirm kalibrierenNach Auswahl der Funktion „Bildschirm kalibrieren“ kann der Touch- Monitor kalibriert werden, so dass die Touch-Position des Fingers und die erkannte X-Y-Koordinaten übereinstimmen.
Bildschirm reinigenNach Auswahl der Funktion „Bildschirm reinigen“ wird bspw. der Touch für eine einstellbare Zeit insensitiv. In dieser Zeit kann der Touchmonitor gereinigt werden.
Bildschirm reinigenDer Modus Bildschirmreinigung muss auf der Oberfläche signalisiert werden.
BedienungAlle Funktionen sind über einen Touchscreen-Bildschirm an den ELP zu bedienen
Bedienung TelefonbuchDie Bedienung des Telefonbuchs erfolgt mit einer QWERTZ Tastatur über den Touch-Monitor
Konfiguration Touchscreen-OberflächeDurch einfache Konfigurationstools muss gleichzeitig eine einfache Änderung der Touchscreen-Oberfläche durch den Administrator möglich sein
Konfiguration Touchscreen-OberflächeEin Überdecken oder Verschieben der einzelnen Masken oder Fenster ist unzulässig. Es muss jederzeit eine eindeutige Bedienung möglich sein.
Anpassung OberflächeDie Gestaltung der Touch-Oberfläche erfolgt nach den Corporate Design- Vorgaben des Auftraggebers. Das Erscheinungsbild der Oberfläche ist rollenspezifisch auszuführen.
Anpassung OberflächeEinfache Änderungen der Tastenbezeichnungen, Farben und Anordnungen innerhalb einer Maske müssen durch den Nutzer selbst eingerichtet werden können. Ein entsprechendes Tool ist im Angebotspreis zu berücksichtigen. Dies dürfen nur Berechtigte durchführen, für den Disponenten müssen diese Funktionen gesperrt sein.
Anpassung OberflächeDie Änderung muss von jedem Arbeitsplatz aus Passwort-geschützt durchführbar sein. Das Tool beinhaltet auch alle notwendigen Softwaremodule zur Konfiguration und Datenpflege. Sämtliche notwendigen Softwarelizenzen sind im Angebot zu berücksichtigen
Rollenbezogene OberflächeFür jede Rolle stehen spezifische konfigurierbare Bildschirmlayouts zur Verfügung. Diese sind nach einer Neuanmeldung eines Benutzers mit der jeweiligen Rolle an beliebigen Arbeitsplätzen wieder automatisch voreingestellt.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Oberfläche u. Bedienung

Weitere FunktionenNeben den Grundlayouts für Funk- und Telefonbedienung können seltener benötigte Funktionen über geeignete Mechanismen in den Vordergrund geholt werden.
Anzeige A-TeilnehmerkennungAnzeige der A-Teilnehmerkennung im Bildschirm des Touchscreens bzw. Display bei Hardware, sowie Speicherung im Nutzer-auswertbaren Protokoll gemäß NRAbE-dig
Rollenbezogene Oberfläche & AnrufselektionDas KMS muss ein Rollenkonzept unterstützen, das getrennte Bedienansichten für Kommunikationsterminals (CT), Dispositionsplätze (DP), Schnittstellenfunktionen (SF) und Leitstellen- Datenaustauschfunktionen (LDF) bereitstellt. Innerhalb dieser Ansichten muss eine gezielte Anrufselektion möglich sein, um die Übersichtlichkeit und Bearbeitungseffizienz zu erhöhen.
Service-ModeDie Deaktivierung oder die Umschaltung in den Service-Mode eines Arbeitsplatzes muss passwortgeschützt sein. Beim Wechsel der einzelnen Bereiche dürfen geschützte Bereiche nicht überdeckt werden.
Kontextsensitive HilfeHilfefenster in Abhängigkeit der gewünschten Funktion werden in der Oberfläche zur Verfügung gestellt
Bedienung FunkabfrageDie Bedienung der Funkabfrage erfolgt an allen Einsatzleitplätzen grundsätzlich über Touchscreenbedienung und PTT (Handapparat, Fußtaster, etc.)
Bedienung Funk/DrahtDie Bedienung des Funks über Draht und Luft soll so erfolgen, dass der Disponent eindeutig merkt, über welchen Weg der Funkverkehr läuft (bspw. durch 2 verschiedene Fensteransichten). Dies ist insbesondere wichtig da die Vorrangfunktion der Leitstelle nur vollumfänglich per Drahtanbindung gegeben ist. Die Funktionalität soll über eine Schnittstelle dem ELS zur Verfügung gestellt werden.
Nutzerbezogene OberflächeDie Oberfläche kann (in gewissem Rahmen) auf persönlichen Bedürfnisse angepasst werden (bspw. Schriftgröße, Maskenposition, Lautstärkeeinstellungen). Die Einstellungen werden in den Benutzerprofilen gespeichert und sind nach einer Neuanmeldung des Benutzers an beliebigen Arbeitsplätzen wieder automatisch voreingestellt. Die nutzerbezogene Oberfläche hat dabei Vorrang vor der rollenbezogenen Oberfläche. Diese Einstellungen müssen durch Berechtigte voreingestellt oder parametrierbar sein.
ÜberwachungskamerasDarstellung der Kamerabilder auf einem separaten Tab des Touch- Monitors (Schnittstelle für Überwachungskameras inkl. Lizenzen)
Anzeige A-Teilnehmerkennung / Name / MetadatenAnzeige der A-Teilnehmernummer, bei Treffer im Telefonbuch stattdessen Name; Darstellung notrufbegleitender Metadaten nach TR-Notruf 2.1.
Kartenelement zur Geo-DarstellungKartenelement zur Darstellung von Standortdaten (TR-Notruf, AML, GPS- TETRA); einbindbare Layer (z. B. Wasserentnahmestellen).
Arbeitsplatz-Typen ELP / AAP / ADMIN (ggf. ELP light)Unterschiedliche Arbeitsplatztypen: Einsatzleitplatz (ELP) – Vollausstattung, ggf. ELP light; Ausnahmeabfrageplatz (AAP) – meist mobil/reduziert; Administrationsarbeitsplatz (ADMIN).
Arbeitsplatzanschaltung (APA) für AudiozubehörHW-Baugruppe (APA) für Headset, Handapparat, Lautsprecher, PTT- Fußtaster, Anzeigelampe am Arbeitsplatz.
Videokommunikationzuschaltbare Videokommunikation für Telefongespräche zum Mobilfunk/ Smartphones mit Steuerung von Kamera und Taschenlampe des Smartphones
BetriebssystemeClient Software für Windows oder LINUX Beriebssysteme

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Telefunktionen

KurzüberschriftDetailerklärung
DirektwahlDirektwahl über vorkonfigurierte Direktwahl- oder Zielwahl-Tasten. Die Tasten sind in Listen- oder Matrixform angeordnet. Konfigurierbar durch den Auftraggeber.
KurzwahlWählen mittels vorkonfigurierter, gruppierbarer Kurzwahlnummern. Konfigurierbar durch den Auftraggeber.
DirektwahlDie auf den Direktwahltasten hinterlegten Rufnummern/Namen sind unabhängig von den Einträgen des Telefonbuchs.
WahlwiederholungWählen durch Taste Wahlwiederholung
Wählen aus TelefonbuchDas KMS unterhält ein Telefonbuch, das regelmäßig mit dem Telefonbuch des ELS synchronisiert wird. Dabei ist das ELS das führende System, d.h. das ELS-Telefonbuch wird ins KMS repliziert.
Wählen aus TelefonbuchDas Telefonbuch bietet geeignete Blätter- und Suchfunktionen an.
Wählen aus TelefonbuchDurch Auswahl eines Telefonbucheintrags wird der Teilnehmer angerufen.
Arbeitsplatz MithörenEin Disponent kann, entsprechende Rechte vorausgesetzt, bei einem anderen Arbeitsplatz mithören, mitsprechen und das Gespräch übernehmen.
Arbeitsplatz MithörenBeim Mitsprechen kann ausgewählt werden, ob das Mitgesprochene nur vom Disponenten gehört wird, oder ob es auch der A-Teilnehmer hört.
Arbeitsplatz AnzeigenEin Disponent kann sich, entsprechende Rechte vorausgesetzt, die Oberfläche eines anderen Arbeitsplatzes anzeigen lassen. Auf dem angezeigten Arbeitsplatz wird die Anzeige optisch geeignet dargestellt.
Aufforderung zur Unterstützung (Gruppe)Ein Disponent kann Unterstützung anfordern, indem er eine Anfrage in die Gruppe aller Arbeitsplätze stellt.
Aufforderung zur Unterstützung (Gruppe)Durch Unterstützung aus der Gruppe kann dann bei dem anfragenden Arbeitsplatz mitgehört, mitgesprochen und das Gespräch übernommen werden.
Weiterleiten mit MetadatenBeim Weiterleiten eines Rufes an andere KMS-Arbeitsplätze werden alle Metadaten des ursprünglichen Rufes (insbesondere A-Teilnehmer- Nummer und Standortdaten nach TR-Notruf) an die Zielrufnummer übermittelt.
3er-KonferenzDie Funktion 3er-Konferenz wird unterstützt. D.h. zu einem aktiven Gespräch kann ein weiterer Teilnehmer hinzugefügt und wieder entfernt werden.
Sprachansage-FunktionDas KMS muss die Möglichkeit bieten, konfigurierbare Sprachansagen für eingehende Anrufe bereitzustellen. Diese Ansagen müssen je nach Anrufart, Rufnummer, Tageszeit, Lageeinschätzung oder Systemzustand automatisch aktiviert werden können. Die Verwaltung und Aktivierung der Ansagen muss durch berechtigte Nutzer flexibel und lageabhängig erfolgen. Mehrsprachigkeit und Priorisierbarkeit der Bandansagen sind zu unterstützen.
Sprachansage-FunktionDie Sprachansagen bei Sonderlagen, insbesondere beim Notruf müssen einfach zu schalten sein, ggf. durch Wechsel in die Rolle Sonderlage für alle angemeldenen Plätze
Sprachansage-FunktionBei den Amtsleitungen erfolgt die Abfrage, ob die Aufzeichnung seitens Anrufer erlaubt wird oder nicht. Grundsätzlich wird sonst aber alles was im KMS ankommt aufgezeichnet bspw. die 19222 und Prio-Nummern.
Ruf halten und zurückholenEin aktiver Ruf kann vom Disponenten ins Halten gelegt werden, bspw. für eine Rückfrage des Disponenten. Der gehaltene Ruf wird entsprechend dargestellt. Der Disponent kann den Ruf aus dem Halten zurückholen
Zurückholen durch jeden DisponentenEin gehaltener Ruf kann von jedem Disponenten aus dem Halten zurückgeholt werden.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Telefunktionen

MakelnDer Disponent kann zwischen einem im Halten liegenden Ruf und einem zweiten aktiven Ruf makeln.
Ruf weiterleiten ohne MeldenEin aktives Gespräch kann „ohne Melden“ weitergeleitet werden. Dabei wählt der Disponent die Weiterleitungsnummer und legt danach auf. Nimmt die Gegenstelle nicht an, wird der Ruf nach einer konfigurierbaren Zeit dem Disponenten erneut zugestellt. D.h. der Ruf geht nicht „verloren“.
Ruf weiterleiten mit MeldenEin aktives Gespräch kann „mit Melden“ weitergeleitet werden. Dabei wählt der Disponent die Weiterleitungsnummer, wartet auf die Annahme der Gegenstelle, spricht kurz mit der Gegenstelle und legt dann auf.
PlatzrufAnruf eines anderen Arbeitsplatzes in den Leitstellen über geeignete Listendarstellung der anderen Plätze inkl. deren aktuellem Gesprächszustand (auch standortübergreifend)
Aufforderung zur Unterstützung (gezielt)Ein Disponent kann gezielt Unterstützung von einem bestimmten Platz anfordern, bspw. dem Schichtleiter oder einem Disponenten mit speziellen (Sprach-) Kenntnissen.
Freizeichen bei AnrufannahmeDas KMS muss beim Aufbau eines eingehenden Anrufs ein Freizeichen oder eine vordefinierte akustische Rückmeldung z.b. als fortlaufende Sprachansage an den Anrufer ausgeben, bis der Anruf von einem Disponenten entgegengenommen wird. Dies dient der akustischen Rückmeldung und Beruhigung des Anrufers bei kurzen Wartezeiten.
Mehrfachbelegung Funk-TelefonEs muss möglich sein, bei belegter Funkrufgruppe ein Telefongespräch zu führen, ohne dass zuvor die Belegung der Funkrufgruppe beendet wird. Bei Wiederbelegung der Funkrufgruppe muss die Verbindung zum Telefonteilnehmer gehalten werden. Der Anrufer darf das Funkgespräch nicht mithören.
Wählen aus ListenWählen aus den Listen für eingehende, ausgehende, beendete und verpasste Rufe
WählblockWählen mittels Wählblock, inkl. Sonderzeichen * und # (DTMF-Nachwahl)
TelefonbuchIst die Rufnummer eines eingehenden Anrufs im elektronischen Telefonbuch eingetragen, so muss die Rufnummer und der Name des Anrufers angezeigt werden. Die Rufnummer wird angezeigt für den Fall das der Angerufene mehrere Rufnummern hat.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Audiofunktionen

KurzüberschriftDetailerklärung
HandapparatTelefon- und Funkgespräche können mit dem Handapparat geführt werden.
HandapparatDas System unterstützt dabei die Auswahl des Handapparats durch geeignete Mechanismen.
FreisprechenTelefon- und Funkgespräche können mit dem Freisprechmikrofon geführt werden
HeadsetTelefon- und Funkgespräche können mit dem Headset geführt werden.
HeadsetDas System unterstützt dabei die Auswahl des Headsets durch geeignete Mechanismen.
Mikrofon StummschaltenDie Stummschaltung wird dem Disponenten geeignet angezeigt bzw. signalisiert. Weiterhin darf die Signalisierung zum Stummschalten das Hören des Disponenten nicht unterbrechen oder beeinträchtigen. Ein Signalton darf nicht so laut und lang sein, dass Wortfragmente des Anrufenden "verschluckt" werden.
Mikrofon StummschaltenDie Aufhebung der Stummschaltung des Mikrofons kann manuell erfolgen, darüber hinaus stehen geeignete Konfigurationsmöglichkeiten zur automatischen Aufhebung zur Verfügung (bspw. bei Annahme eines Notrufs). Wenn hierbei eine Signalisierung zum Stummschalten erfolgt darf diese das Hören des Disponenten nicht unterbrechen oder beeinträchtigen. Ein Signalton darf nicht so laut und lang sein, dass Wortfragmente des Anrufenden "verschluckt" werden.
Mikrofon StummschaltenDie Mikrofonstummschaltung erfolgt über einen Button in der Bedienoberfläche.
StummschaltenDas KMS unterstützt das manuelle und durch den Leitstellenbetrieb konfigurierbare automatische Stummschalten einzelner Lautsprecher am Arbeitsplatz wie folgt: - Manuelles Stummschalten aller Lautsprecher per Auswahl in der Lautsprechermaske - Konfigurierbares automatisches Stummschalten bspw. der Funk- Mithörlautsprecher während Notruf-Gespräch - Konfigurierbares automatisches Stummschalten des akustischen Anrufsignals während Notruf- oder Funk-Gesprächs - Konfigurierbare automatische Rücknahme der Stummschaltung auf den Ursprungswert nach Beendigung eines Gesprächs - Konfigurierbares automatisches Stummschalten aller Lautsprecher der sendenden Gruppe im Sendefall Grundsätzlich dürfen niemals alle Ausgaben in Summe stumm geschaltet sein, min. ein Kanal muss immer eine Ausgabe haben, weiterhin darf der letzte angemeldete ELP in der Leitstelle nicht leiser als 20% eingestellt werden.
Mikrofon-ManagementBei mehr als einem angeschlossenen Mikrofon (bspw. Handapparat und Headset) kommt ein konfigurierbares Mikrofon-Management zum Einsatz, das die Auswahl des aktiven Mikrofons erlaubt und verhindert, dass mehr als ein Mikrofon aktiviert ist. Bspw. ist das Headset-Mikrofon aktiviert solange der Handapparat aufgelegt ist. Bspw. wird das Handapparat- Mikrofon aktiviert, wenn der Handapparat abgenommen wird.
Mikrofon StummschaltenDas aktive Mikrofon kann manuell stummgeschaltet werden.
Mikrofon-Management (nur ein Mikro aktiv)Konfigurierbares Mikrofon-Management verhindert gleichzeitig aktive Mikrofone (Handapparat ersetzt Headset, manuelle Stummschaltung).

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Audiofunktionen

AudiokanäleDas KMS unterstützt folgende getrennt steuerbare Audiokanäle: - Aktives Funkgespräch - Aktives Telefongespräch - Anrufsignalisierung - mind. 2 Funk-Mithörkanäle - Ausgabekanal für Audioplayer der Doku-Anlage - Ausgabekanal für Sprachausgaben und Töne (bspw. Signaltöne, Alarme) des ELS - Ausgabekanal für Sprachausgaben und Töne (bspw. Signaltöne, Alarme) des Info-PCs - Medien (TV, Radio, etc.)
AudiokanäleDiese Audiokanäle können durch den Leitstellenbetreiber konfigurierbar verschiedenen physischen Lautsprechen zugeordnet werden.
Lautsprecher und Lautsprecher-ManagementEs werden mindestens 8 getrennte physische Lautsprecher (dazu gehören auch Headset und Handapparate-Hörer) mit folgenden Funktionalitäten unterstützt: - Betriebslautsprecher Telefon - 2 Stk. Betriebslautsprecher Funk (Funkgruppenlautsprecher und Summenlautsprecher) - Anrufsignalisierung - 2 Stk. Funk-Mithörlautsprecher (links /rechts) - Lautsprecher für sonstige NF-Ausgaben (Audio-player der DOKU und für Signale/ Alarme/ WAV-Dateien des ELS) - Medien (TV, Radio, etc.)
Lautsprecher und Lautsprecher-ManagementDiese Lautsprecher geben die NF der zugeordneten Audiokanäle aus, dabei können mehrere Audiokanäle einem physischen Lautsprecher zugeordnet sein.
Lautsprecher und Lautsprecher-ManagementEin integriertes Lautsprecher-Management sorgt für die Summenbildung der Audiosignale und Begrenzung der Summen-Lautstärke pro Lautsprecher.
Arbeitsplatzanschaltung für Audio/ PTT/ BelegtanzeigelampeFür die Anschaltung von Audiozubehör (Lautsprecher, Headset, Handapparat) und Steuer- bzw. Anzeigegeräten (PTT-Fußtaster, Belegtanzeigelampe) am Arbeitsplatz liefert der AN eine Audio-Einheit mit Netzwerk-/IP-Anschluss.
Handapparat, Headset, Fußtaster, LautsprecherTelefon- und Funkgespräche wahlweise mit Handapparat oder Headset führbar; Fußtaster für PTT; Lautsprecher je Funktion (Telefon, Funk, Signalisierung).
LautstärkeregelungDie Lautstärkeregelung kann für jeden Audiokanal (u.a. auch jede Funktgruppe) und jeden physischen Lautsprecher (per physischem Regler und/oder Touch-Steuerung) separat erfolgen und wird dabei angezeigt.
LautstärkeregelungDarüber hinaus kann auch die Summenlautstärke geregelt werden. Hierbei werden alle Kanäle und/oder Lautsprecher (per physischem Regler und/oder Touch-Steuerung) gleichzeitig und gleichförmig verändert
LautstärkeregelungDie Pegelwerte werden automatisch in den nutzerbezogenen Audio- Einstellungen gespeichert und werden nach Anmeldung des Benutzers oder nach Beendigung des automatischen Stummschaltens wiederhergestellt.
LautstärkeregelungEs gibt definierbare Mindestlautstärken für z.B. Rufsignale, um ein komplettes Stummschalten aller Plätze zu verhindern.
Audio-Einheit - FunktionenDie Audio-Einheit führt keine weiteren Funktionen zur Benutzerinteraktions- und Grafiksteuerung des Arbeitsplatzes aus.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Audiofunktionen

Headset-VariantenFür die Bedienung des KMS sind folgende Headset-Varianten bevorzugt mit Noise-Cancelling-Funktion anzubieten: - Basisstation/Ladestation für Drahtlos-Headsets - Headset-Drahtlos mit Akku-Laufzeit mind. 8 Stunden bzw. einfacher Akku- Tauschmöglichkeit - Headset für Hörgeschädigte - Ladestationen für nicht genutzte Headsets
Drahtlos-Headset mit Basisstation (kein Bluetooth)Basis-/Ladestation für Drahtlos-Headsets; Bluetooth ist nicht zulässig; Akku-Laufzeit mindestens 10 Stunden; zusätzlich drahtgebundenes USB- Headset. Die Übertragung zwischen Headset und Basisstation erfolgt mit BSI- konformer Verschlüsselung.
Akustische SignalisierungDie akustische Signalisierung (Klingelton, Rufton etc.) bei eingehenden Rufen und Signalen ist für jeden Leitungstyp durch den Auftraggeber separat einstellbar.
Audiopegelung und Audio-pegelnormierungDas KMS ermöglicht für das angeschlossene Audiozubehör am Arbeitsplatz eine Audiopegelung durch den AN oder die Betriebsteams des AG. Ziel der Audiopegelung ist eine Audiopegelnormierung, d.h. ein Vermeiden der Übersteuerung einzelner Audiokanäle, das Erreichen einer einheitlichen Hörer-Lautstärke für alle NF-Quellen, das Erreichen einer einheitlichen Sprecher-Lautstärke für alle Mikrofone.
Audio-Konferenzsystem für NotrufeEin im KMS integriertes Audio-Konferenzsystem bietet folgende Funktionen: - Telefon-Konferenzen mit mehr als 3 Teilnehmern - Ad hoc- und vorgeplante Telefon-Konferenzen - Aufzeichnung der Telefon-Konferenz - Einwahl mit/ohne Anmeldung - Abhängig von Rollen und Rechten
Audio-Einheit - AnschaltungDie Audio-Einheit führt alle rechenintensiven Audio-Funktionen (wie RTP- Streaming, Digitalisierung analoger Signale, Conferencing, Acoustic Echo Cancellation (AEC), und ggf. weitere) mit Hilfe geeigneter integrierter HW- /SW-Einheiten (bspw. Verstärker, Begrenzer, Mischer, DSP) durch. Insbesondere werden Headset und Handapparat an die Audio-Einheit und nicht an den Arbeitsplatz-PC angeschlossen.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Funkfunktionen

KurzüberschriftDetailerklärung
RufgruppenlisteDas KMS verwaltet eine Liste aller aktuell verfügbaren Rufgruppen. Diese Liste wird über die DF-GW bezogen und ständig aktuell gehalten.
RufgruppenlisteDie am Arbeitsplatz in den Hauptbedienmasken sichtbaren und bedienbaren Funkgruppen werden für die verschiedenen Rollen durch die Administrationssoftware entsprechend vorkonfiguriert und können durch den Disponenten bei Bedarf ad hoc angepasst werden. Die ad- hoc- Anpassung dabei gilt nur für die Drahtanbindung, bei der Luftanbindung ist dies durch die Zahl der vorhandenen FRT begrenzt.
HintergrundüberwachungFür alle Gruppen der Rufgruppenliste, d.h. auch für die aktuell nicht auf der Bildschirmoberfläche sichtbaren Gruppen, findet standardmäßig eine Überwachung („event-monitoring“) statt.
HintergrundüberwachungDiese Hintergrundüberwachung erlaubt u.a. das Erkennen von Notrufen und Sprechwünschen auf allen Gruppen.
SprechwunschIm Anschluss wird die Anweisung „J“ zur Sprechaufforderung an den rufenden Teilnehmer gesendet. Dies wird am TETRA-Endgerät in den Text „Bitte jetzt sprechen“ umgesetzt.
SprechwunschBei spezifischen eingehenden Statusmeldungen, wie bspw.: - Status ‚0‘ – priorisierter Sprechwunsch - Status ‚5‘ – Sprechwunsch wird der Sprechwunsch an allen Arbeitsplätzen geeignet akustisch und optisch signalisiert. Mit Annahme eines Sprechwunschs über das ELS, wird die Signalisierung des Sprechwunsches im KMS für alle Plätze aufgehoben.
SprechwunschNach Annahme des Sprechwunsches am KMS-Arbeitsplatz (alternativ auch am ELS) wird die jeweilige Gruppe des sendenden TETRA Teilnehmers automatisch zum Besprechen aufgeschaltet.
Bevorrechtigtes EinsprechenDer Disponent hat die Möglichkeit, Gruppenrufe im Bedarfsfall zu übersprechen.
Bevorrechtigtes EinsprechenHierzu können rollenbezogen Prioritäten innerhalb und außerhalb (d.h. im DF-Netz) der Leitstelle konfiguriert werden.
FunkansagenDas KMS muss die Erstellung und den Versand von Funkansagen ermöglichen, um vorgefertigte oder live eingesprochene Sprachmitteilungen gezielt an definierte Einsatzkräfte, Funkgruppen oder Einsatzmittel zu senden. Die Aussendungen sind zu protokollieren und erlauben eine schnelle, einheitliche und nachvollziehbare Kommunikation.
FunkansagenFunkansagen im KMS sind vorgefertigte (als Audio-Dateien hinterlegt) oder frei erstellbare Sprachnachrichten.
Einsprechen mit PTTDer Disponent kann eine Rufgruppe mit PTT besprechen. Die Bedienung erfolgt alternativ mittels: - PTT-Schalter am Handapparat/ Headset - PTT-Fußtaster - PTT am (Touch)-Monitor
SprecherinformationenZum sprechenden Funkteilnehmer werden alle verfügbaren Detailinformationen (bspw. OPTA) angezeigt
PTT-FußtasterDas System erlaubt die Anschaltung eines HW-Fußtasters zum Funk- Besprechen mittels PTT für alle Funkgruppen
PTT-Taster am HandapparatDas System erlaubt die Anschaltung eines Handapparates mit eingebautem PTT-Taster
PTT-Taste auf der BildschirmoberflächeDie Bildschirmoberfläche bietet einen PTT-Button zur Funk-Besprechung an.
PTT-ManagementBei mehr als einem angeschlossenen PTT-Taster (SW und/oder HW) kommt ein PTT-Management zum Tragen, das mehrfaches paralleles PTT- Geben und -Loslassen erkennt und konsistent behandelt.

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Umschaltung FunkbesprechungDie Umschaltung auf Funkbesprechung bei bestehendem Drahtgespräch muss ohne Makeln zwischen Draht und Funk verzögerungsfrei möglich sein.
Besprechung aller FunkgruppenDie Besprechung aller Funkgruppen muss unabhängig vom Kommunikationsmanagementsystem sein, die Empfangs-NF der belegten Gruppe muss im Handapparat und im Headset zu empfangen sein. Die nicht belegten Gruppen werden im Lautsprecher wiedergegeben.
Automatische Umschaltung Headset/HandapparateDie automatische Umschaltung, sowie Parallelbesprechung von Handapparate-Betrieb auf Headset-Betrieb für Draht und Funk wird gefordert. Die Nutzung der gleichen Handapparate und Headsets für Hören und Besprechen von Draht und Funk und allen Subsystemen mit Umschaltung hör- und sprechseitig zwischen Draht und Funk wird gefordert. Hierbei muss die Umschaltung mittels Sprechtaste am Hörer und am Bedienfeld, auch bei einem bestehenden Telefonat, erfolgen können.
Drahtteilnehmer ohne MithörmöglichkeitBei diesem Sonderfall ist vorgesehen, das verschiedene Sprechtasten jeweils unterschiedliche Funktionen haben. Bei Besprechung der Funkgruppen muss sichergestellt sein, dass der Drahtteilnehmer keine Mithörmöglichkeit hat. Ziel ist es, eine Kommunikationssituation zu ermöglichen, in der ein Telefonteilnehmer den Funkteilnehmer nicht hören kann und umgekehrt. Die Empfangsseite von der Drahtseite bleibt dabei bestehen. Die Empfangslautstärke im Hörer und Headset muss regelbar sein. Die Realisierung erfolgt durch gezielte Konfiguration unterschiedlicher Funktionen pro Sprechtaste im KMS.
MakelbarkeitDer gemeinsam für Funk und Draht benutzte Handapparat mit Sprechtaste bzw. das Headset muss auf jede Funkgruppe der Funkabfrage makelbar sein. Die Besprechung über Touchscreen muss mit einer makelbaren Sprechtaste für Freisprechmikrofon und Fußtaste für Headsetbesprechung erfolgen. Diese Fußtaste ist Lieferbestandteil.
TetraBOS-Funk über DrahtanbindungDigitalfunkgateway aus eigener Herstellung
TetraBOS-Funk über DrahtanbindungDigitalfunkgateway zertififiziert inkl NEM API Funktion
TetraBOS-Funk über DrahtanbindungDigitalfunkgateway zertifiziert mit LS1 VoIP (TAIRA)
TetraBOS-Funk über DrahtanbindungDigitalfunkgateway mit DF Stecker Server Schnittstelle oder proprietär

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Funkfunktionen

TetraBOS-Funk über DrahtanbindungFolgende mindest Leistungsmerkmale: - Voll-Duplex Einzelruf - Halb-Duplex Einzelruf verschlüsselt - Halb-Duplex Einzelruf unverschlüsselt - Gruppenruf verschlüsselt - Gruppenruf unverschlüsselt - Senden und Empfangen verschlüsselter Einzel-SDS - Senden und Empfangen unverschlüsselter Einzel-SDS - Senden und Empfangen verschlüsselter Gruppen-SDS - Senden und Empfangen unverschlüsselter Gruppen-SDS - Senden und Empfangen verketteter SDS - Telefonruf - TETRA-Notruf gemäß BDBOS-Konzept mit nicht unterdrückbarer, aber quittierbarer akustische Signalisierung - Ausgabe der A-Teilnehmerkennung, ISSI, OPTA sowie der Ressourcenkennung - Versenden der OPTA - Weitergabe von GPS-Daten an das ELS - Teilnehmer-Tracking - Krypto- / Klar-Signalisierung und Schaltung - Schlüsselanforderung - Rundruf - Anpassung Teilnehmereigenschaften bezüglich Gruppenzuordnung (dynamische Zuordnung) - Sprechwunsch / priorisierter Sprechwunsch - Leistungsmerkmal Notruf
TetraBOS über LuftschnittstelleFolgende mindest Leistungsmerkmale: - Gruppenkommunikation - Einzelgespräche - Gruppenselektion - TETRA-Notruf gemäß BDBOS-Konzept mit nicht unterdrückbarer, aber quittierbarer akustische Signalisierung - Ausgabe der A-Teilnehmerkennung, ISSI, OPTA sowie der Ressourcenkennung - Endgeräteeinstellungen - SDS Senden/Empfangen - SDS Status Anzeige - Verschlüsselung Ein/Aus - Wechsel DMO/TMO - Status und GPS-Empfang
Umschaltung DigitalfunkgruppeDie Umschaltung der Digitalfunkgruppen der FRT soll vom KMS-Bediener aus möglich sein, da theoretisch alle FRT zum Senden von SDS, Anforderungen (z.B. aktuelle Position) und Statusquittungen konfigurierbar sein sollen. Es wird jedoch immer nur eines zum Senden von SDS, Anforderungen (z.B. aktuelle Position) und Statusquittungen genutzt
Mehrfachbesprechung FunkEs muss möglich sein, mehrere Rufgruppen gleichzeitig zu besprechen, ohne dass die Rufgruppen zuvor zusammengeschaltet werden.
RufgruppendarstellungDie strukturierte Darstellung der Rufgruppen erfolgt initial entsprechend des Fleetmappings des Landes Baden-Württemberg.
TeilnehmerlisteAm Arbeitsplatz steht eine Teilnehmerliste aller angemeldeten Funk- Teilnehmer und der jeweils aktuellen zugehörigen Gruppe zur Verfügung.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Funkfunktionen

Rufgruppen mithören, besprechen und Für die am Arbeitsplatz verfügbaren (d.h. sichtbaren) Rufgruppen können überwachen folgende Aktionen ausgewählt (und wieder beendet) werden:

  • Mithören („audio-monitoring“)
  • Besprechen („use-group“)
  • Überwachung („event-monitoring“)

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Steuerungsfunktionen

KurzüberschriftDetailerklärung
Haustechnik / IO-KontakteDas System unterstützt die Anschaltung von Haustechnik-Systemen, die über IO-Kontakte gesteuert werden können. Mit diesen Funktionen kann bspw. Licht geschaltet werden
Haustechnik / GebäudeautomationDas System unterstützt die Anschaltung von Haustechnik- oder Gebäudeautomations-Systemen, die bspw. über KNX gesteuert werden können. Mit diesen Funktionen kann bspw. Licht geschaltet werden
Belegtanzeige/BetriebszuständeDas System unterstützt das Auslagern bzw. Anzeigen von mindestens 6 Betriebszuständen an ein nachgelagertes System. Die Betriebszustände sollen variabel zuweisbar und ereiterbar sein.
Belegtanzeigelampe - ÜbersichtDas System unterstützt die Anschaltung einer Übersichtsbelegtanzeige an einem zentralen Ort für alle Arbeitsplätze (bspw. Übersichtsbeleganzeigelampe oder Darstellung eines Dashboards auf einem Monitor)
Interkom - PlatznutzungIm sog. Interkom (Platzruf) wird angezeigt, welcher AP mit welchem Disponenten besetzt ist (Nutzerkennung), mit welcher Funktion er angemeldet ist, ob er ggf. gerade den Bildschirm reinigt, auf Pause ist usw..
Video-TürsprechstellenDas System unterstützt die Anschaltung, Anzeige und Bedienung von IP- basierten Video-Türsprechstellen. Bspw. wird beim Klingeln an einer Video- Türsprechstelle an ausgewählten Arbeitsplätzen das Videosignal der Türsprechstelle angezeigt, bei Annahme des Rufes durch einen Arbeitsplatz wird das Videosignal nur noch am annehmenden Platz angezeigt.
TüröffnerAngeschlossene Türen können durch den Bediener per Tastendruck geöffnet werden (Bspw. wird eine DTMF-Tonfolge zur Tür geschickt).
ELADas System unterstützt die Möglichkeit der Anschaltung von ELA Anlagen.
Anzeige ausgelasteter ELP/ EinsatzdokumentationEine Auslastung der ELP liegt auch dann vor, wenn bspw. Dokumentationsvorgänge stattfinden. In diesem Zustand (auch ohne aktive KMS-/ELS-Nutzung) ist die Belegtanzeige automatisch zu aktivieren oder bzw. der zugehörige Betriebszustand anzuzeigen.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg IP-Notruf 112

KurzüberschriftDetailerklärung
IP-Notruf Anbindung gemäß TR-Notruf 2.1IP-Notruf Anbindung gemäß TR-Notruf 2.1 über AG-seitig zur Verfügung gestellte Notrufanschlüsse mit knoten- und kantendisjunkter Mehrwegeführung zu den beiden Leitstellen.
IP-Notruf Anbindung gemäß TR-Notruf 2.1Notrufbedienung mit Überwachung der Notrufanschlüsse gemäß Richtlinie.
IP-Notruf Anbindung gemäß TR-Notruf 2.1Der Notruf muss barrierefrei gemäß § 108 TKG und TR Notruf erfolgen, z. B. durch Textnotruf, Videotelefonie oder Notruf-App. Die Ortungsfähikeit muss auch bei barrierefreien Notruf gegeben sein.
Anbindung der KMS Technikstandort 1+2Anbindung der KMS Technikstandorte 1+2 an die Notrufanschlüsse / SIP- Trunks gemäß Planung.
Verzögerungsfreie NotrufsignalisierungDie Notrufsignalisierung beginnt unmittelbar mit dem Notrufeingang, d.h. es erfolgt keine zeitlich verzögerte Signalisierung aller Notrufe aufgrund der FAX-Erkennung.
FAX-Erkennung, FAX-Annahme und FAX- WeiterleitungDie FAX-Erkennung beginnt unmittelbar mit dem Notrufeingang. Ein erkanntes FAX wird geeignet signalisiert und eine manuelle Annahme durch den Disponenten verhindert. Bei Nicht-Erkennung durch das KMS bzw. bei Annahme des Rufs durch den Disponenten vor abgeschlossener FAX-Erkennung kann das FAX manuell geeignet weitergeleitet werden.
FAX-Erkennung, FAX-Annahme und FAX- WeiterleitungDas eingegangene FAX wird anschließend automatisch als PDF ans ELS weitergeleitet und dem ELS geeignet signalisiert.
Notruf-FAXDie Notruf-Faxübermittlung gem. TR-Notruf 2.1 wird unterstützt, dabei werden die Protokolle T.30 und T.38 unterstützt.
Verwaltung NotrufursprungsbereicheVerwaltung der Notrufursprungsbbereiche pro KMS und Zuordnung zu den SIP-Trunks gemäß Planung. Notrufe aus den Notrufursprungsbereichen können separat auf Tasten gelegt werden und können separat einzelnen Rollen zugeordnet werden
Auswertung Metadaten gemäß TR-Notruf 2.1Auswertung und Bearbeitung aller notrufbegleitenden Metadaten gemäß TR-Notruf 2.1
Notrufweiterleitung (intern, zwischen KMS)Die Notrufweiterleitung inkl. aller Metadaten an andere Arbeitsplätze bzw. an andere Arbeitsplätze aus dem Leitstellenverbund (Weiterleitung leitstellenübergreifend innerhalb des Verbundes) ist möglich.
Notrufweiterleitung (extern)Die Notrufweiterleitung inkl. aller Metadaten an andere Leitstellen außerhalb des Verbundes (bspw. andere BOS-Leitstellen, Nachbarbundesland, …) ist möglich.
Schnittstelle NotrufmonitorDas KMS bietet eine Export-Schnittstelle für einen Notrufmonitor. Die Schnittstelle überträgt die aktuelle Anzahl anstehender Notrufe, und für ein konfigurierbares Zeitintervall die Anzahl von angenommenen und verpassten Notrufen.
Schnittstelle für externen NotrufmonitorExport-Schnittstelle für einen Notrufmonitor mit Anzahl anstehender / angenommener / verpasster Notrufe je Zeitintervall.
Anzeige Daten des NotrufendenUnmittelbar mit der Signalisierung des Notrufs erfolgt die konfigurierbare Anzeige des Notrufenden mit Teilnehmerkennung und Name, Adresse, Standortinformationen gem. TR-Notruf 2.1 in Nutzer-lesbarer Form.
Telefon-APP und Real-Time Text (RTT)- FunktionVollumfängliche Unterstützung von Telefon-APP und Real-Time Text (RTT)-Funktion. Die Real-Time Text (RTT)-Funktion erlaubt während eines Sprach-Notrufs mittels Mobiltelefon, parallel auch textbasiert zu kommunizieren. Der Text wird dabei bereits während des Schreibens Buchstabe für Buchstabe in Echtzeit (Real-Time-Text / RTT) an die Leitstelle übertragen. Das KMS empfängt die über RTT empfangenen Zeichen und sendet diese Buchstabe für Buchstabe (quasi in Echtzeit) über die ELS-KMS- Schnittstelle ans ELS.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg IP-Notruf 112

Darstellung aller notrufbegleitenden MetadatenRollenabhängige konfigurierbare Darstellung mindestens folgender Metadaten (sofern verfügbar): - Typ (Notruf) - Zeitpunkte: Beginn Läuten, Rufannahme, Ende - Rufdauer, Dauer Läuten - Rufende Nummer (User provided) - Rufende Nummer (Network provided) - Gerufene Nummer / Notrufbereich - Weitere Nummer (bspw. beim Weiterleiten) - Richtung (Eingehenden / Ausgehend) - Wer hat aufgelegt / Grund für Auflegen - TR-Notruf Daten / IP-Notruf Daten, u.a. o Netzkenner des Notrufursprungs (Telekom, Vodafone, E-Plus…) o Standortinformationen (geografische Koordinate o.ä. in Nutzer- lesbarer Form) - Interne Meta-Daten o Arbeitsplatznummer KMS, Nutzer, Rolle o Standort, Mandant o Ruftyp o Routing Step o eingehendes Interface o Eineindeutige Nummer des Gesprächs (Global Unique Identifier)
Nicht angenommene NotrufeAuswertung notrufbegleitender Metadaten auch bei nicht angenommenen Notrufen und Eintrag der A-Teilnehmernummer in die Liste der verpassten Notrufe.
Automatische NotrufannahmeDas System bietet eine automatische Notrufannahme. Hierbei kann eine wiederholbare Ansage eingespielt werden und der Anrufer zum Warten o.ä. aufgefordert werden.
Verbot Protokollwandlung IP→ISDNEine Protokollwandlung von IP zu ISDN ist nicht zulässig.
Standortdaten in nutzerlesbarer Form / KartenanzeigeDarstellung der Standortinformationen in nutzerlesbarer Form sowie in einer Karte; Übergabe an das ELS.
Verkehrsaufkommen / Skalierung NotrufSchnittstellenkomponenten sind so ausgelegt, dass sie auch unter Vollauslastung (Großereignis) die gleichzeitige Bearbeitung aller Sprachkanäle sicherstellen; Auslegung je Standort für autonomen Betrieb.
Testnotrufnummer / Parallelinstallation bei MigrationTemporäre Parallelinstallation alter und neuer Notrufanschlüsse während der Migration; Schaltung einer Testnotrufnummer für Test-/Probebetrieb.
ReanimationshilfeEinstellbarer Ton zur Reanimationshilfe "Taktgeber", hörbar für Notrufer und Disponent
NotrufHosentaschenanrufmarkierung im System

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA BOS

KurzüberschriftDetailerklärung
Vorgaben des LandesEs sind die Vorgaben des Landes Baden-Württemberg zu erfüllen und vor der Inbetriebnahme ist der Landestest der DF-Anschaltung durchzufühen.
Verwaltung des TeilnehmerstatusDas KMS verwaltet den Teilnehmerstatus aller Teilnehmer („radiosubscriber tracking“). Der Teilnehmerstatus enthält u.a. Informationen zu: - aktuelle Zugehörigkeit zu Gruppe - Rufstatus (bspw. Scanning, DMO, Assigned, Disassigned) Zur Laufzeit des KMS werden Änderungen des Teilnehmerstatus von den DF-GW über die jeweiligen Event-Funktionen empfangen und in die interne Verwaltung des KMS übernommen.
Verwaltung des GruppenstatusDas KMS verwaltet den Gruppenstatus (sog. „group tracking“) aller Gruppen. Der Gruppenstatus enthält u.a. Informationen zu: - Teilnehmer der Gruppe Zur Laufzeit des KMS werden Änderungen des Gruppenstatus von den DF-GW über die jeweiligen Event-Funktionen empfangen und in die interne Verwaltung des KMS übernommen. Anmerkung: Die Funktion „group-tracking“ liefert im aktuellen Releasestand des BOS-Digitalfunknetzes nicht immer zuverlässige Ergebnisse. Solange dieses netzseitige Fehlverhalten besteht, kann die Teilnehmerzugehörigkeit zu einer Gruppe auch alternativ über „radiosubscriber tracking“ abgefragt werden. Die Grundanforderung bleibt aber bestehen, da ggf. in zukünftigen Releases des BOS-Digitalfunknetzes der Effekt behoben wird.
Verwaltung und Anmeldung DF-ClientsDas KMS verwaltet eine DF-Client-Liste. Beim Start des KMS arbeitet dieses die Liste seiner DF-Clients ab und führt für diese den Login an den DF-GW durch.
Verwaltung von Organisationsblöcken, Gruppen und TeilnehmernDas KMS verwaltet TETRA-Organisationsblöcke, Gruppen und Teilnehmer in persistent geführten Listen.
Verwaltung von Organisationsblöcken, Gruppen und TeilnehmernBeim Start der KMS werden bei den DF-GW die verfügbaren Organisations-Blöcke, Gruppen und Teilnehmer angefordert und in die interne Verwaltung übernommen.
Verwaltung von Organisationsblöcken, Gruppen und TeilnehmernZur Laufzeit des KMS werden Änderungen im TETRA-System (Löschen, Einfügen, Änderungen) von den DF-GW über die jeweiligen Event- Funktionen empfangen und in die interne Verwaltung des KMS übernommen.
TR BOS KonformitätDas KMS muss die Vorgaben der jeweils gültigen Technischen Richtlinie für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (TR BOS) erfüllen. Dies umfasst insbesondere Anforderungen an Interoperabilität, IT- und Kommunikationssicherheit, Verfügbarkeit sowie die standardkonforme Anbindung an BOS-Kommunikationsnetze und -Systeme.
Codec G.711Die Sprachübertragung zwischen KMS und DF-GW erfolgt in G.711. D.h. der ACELP Codec kommt nicht zur Anwendung.
Vermeidung von Echo- und RückkopplungseffektenUm Echoeffekte und/oder Rückkopplungseffekte aufgrund von Laufzeitunterscheiden bei der paketorientierten Übertragung der Audioströme zu vermeiden, erfüllt das KMS folgende Anforderungen: - Vermeidung von Echo-Effekten bei der parallelen Audioausgabe derselben TETRA-Gruppe an verschiedenen Arbeitsplätzen - Vermeidung von Echo-Effekten und Rückkopplungen bei Einsprache eines Arbeitsplatzes in eine Gruppe und Mithören dieser Gruppe auf benachbarten Arbeitsplätzen

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA BOS

ProtokollierungDer Datenaustausch an der Digitalfunksteckerschnittstelle wird revisionssicher aufgezeichnet und für einen konfigurierbaren Zeitraum (von mindestens 90 Tagen) verfügbar gehalten.
DF-Anbindung über DF-Gateway (DF-GW) gemäß Standard des Digitalfunk-SteckersDer Zugang zu den Sprach- und Datendiensten des Digitalfunk erfolgt über DF-Gateways und die Digitalfunkstecker-Schnittstelle des PMeV (V1.1.1 oder höher) unter Verwendung der Protokolle SIP/RTP und SOAP und mittels der für KMS eingerichteten DF-Stecker-Clients. Im System der KMS sind keine Komponenten enthalten, die über andere Wege direkt auf die Schnittstellen des BOS-Digitalfunk zugreifen.
Anbindung an DF-GW-Server an 2 RZ- StandortenDas KMS verbindet sich mit dem DF-GW-Server an dem jeweiligen RZ- Standort. Dadurch hat das KMS Zugriff auf alle verfügbaren DF-GW.
Überwachung der DF-GW SchnittstelleDas KMS überwacht die Schnittstelle zu den verbundenen DF-GW. Hierzu gehören u.a.: - die laufende Überwachung der Verbindung zu den DF-GW - nach Ausfall eines DF-GW kommuniziert das KMS über die verbleibenden DF-GW - die zyklische Prüfung, wann ein DF-GW nach Unterbrechung wieder betriebsbereit zur Verfügung steht. - das Wiederanmelden nach einer Unterbrechung - die Verteilung der DF-Clients auf die verfügbaren DF-GWs
Abmeldung am DF-GWDas KMS meldet sich per LOGOFF am DF-GW ab, wenn die Verbindung nicht mehr benötigt wird. Anmerkung: Da das KMS grundsätzlich 24/7 läuft, kommt die Abmeldung nur im Falle eines bewussten Herunterfahrens, bspw. für Wartungszwecke zum Tragen.
DF-Gateway als zentraler BausteinDigitalfunk-Gateway bedient in Richtung BOS-DF die Schnittstellen LS1 (E1- oder IP-Sprache), LS2 (IP-Daten) sowie NEM-API; Terminierung des durch die BDBOS vorgegebenen Protokolls.
Ver-/Entschlüsselung gemäß BSI (E2EE)Im DF-GW Terminierung der BSI-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Codec- Wechsel ACELP↔G.711 für nachgeordnete Systeme.
MKK-Unterstützung und AustauschAustausch / Betrieb der Mehrkanal-Krypto-Komponente (MKK); Umstellung der BSI-Sicherheitskarten auf Version 6.0 ist zu unterstützen.
B-/M-/D-Kanäle, Leitstellenteilnehmer-Typen (LT)Bereitstellung von Betriebs-, Mithör- und Datenkanälen; Unterstützung der LT-Typen (LT1+3, LT1+7, LT1+15, LT0) mit ITSI.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA Gruppen-Fkt.

KurzüberschriftDetailerklärung
GruppenlisteDie Gruppen und der zugehörige Gruppenstatus werden durch das KMS verwaltet.
GruppenlisteDie Gruppenliste kann dargestellt, durchsucht und bearbeitet werden.
TETRA NotrufeEingehende TETRA Notrufe werden akustisch sowie auf einem grafischen Element geeignet optisch signalisiert, zusätzlich meldet das KMS den Notruf ans ELS.
TETRA NotrufeDer Notruf kann durch einen KMS Arbeitsplatz angenommen werden (alternativ auch im ELS). Mit der Annahme wird die Gruppe automatisch am Arbeitsplatz aufgeschaltet, die Notrufsignalisierung wird beendet.
TETRA NotrufeAn den weiteren Arbeitsplätzen bleibt der Notruf weiterhin sichtbar und mithörbar.
TETRA NotrufeAm Ende des Notrufs wird dieser durch manuelle Bedienung des Disponenten im KMS (oder alternativ im ELS) beendet.
Anzeige Metadaten NotrufNotrufe werden durch geeignete grafische Elemente dargestellt. Zusätzlich zum Gruppenruf werden angezeigt: - Standortdaten (im GPS Exchange-Format)
TETRA NotrufeEin TETRA-Notruf muss von einem anderen AP übernommen werden können, wenn der zuvor annehmende AP in dieser Zeit ausfällt.
Gruppen mithören und ein-/austretenFür die Gruppen der Gruppenliste ist die Auswahl folgender Funktionen möglich: - Mithören der Gruppe und Beenden des Mithörens - Eintreten in eine Gruppe zum Besprechen und Austreten aus einer Gruppe
TETRA GruppenrufeDas KMS unterstützt das Mithören und Besprechen von TETRA Gruppen. Zur Anzeige und Bedienung siehe die Anforderungen der allgemeinen Funk-Funktionen.
Anzeige Metadaten GruppenrufeGruppenrufe werden durch geeignete grafische Elemente dargestellt (bspw. Buttons oder in gesondert aufrufbaren Detailinformationen. Dabei sind mindestens folgende Metadaten anzuzeigen: - Name und Aliasbezeichner der Gruppe, zus. GSSI - OPTA des aktiven Sprechers, zus. ISSI - Standortdaten (im GPS Exchange-Format) bei TETRA Notrufen - Verschlüsselung (An / Aus) - Nr. des DF-GW und DF-Client-ID
TETRA-Notruf-SignalisierungTETRA-Notruf gemäß BDBOS-Konzept mit nicht unterdrückbarer, aber quittierbarer akustischer Signalisierung; Ausgabe ISSI/OPTA/Ressourcenkennung.
Eingehende HilferufeEingehende Hilferufe werden akustisch sowie auf einem grafischen Element geeignet optisch signalisiert, zusätzlich meldet das KMS den Hilferuf ans ELS.
Eingehende HilferufeDer Hilferuf kann durch einen KMS Arbeitsplatz angenommen werden (alternativ auch im ELS), die Hilferufsignalisierung wird anschließend beendet.
KatastrophenrufDas KMS unterstützt den Aufbau von Katastrophenrufen, dies kann auch vom ELS über die Schnittstelle zum KMS ausgelöst werden.
DurchsagerufDas KMS unterstützt den Aufbau von Durchsagerufen, dies kann auch vom ELS über die Schnittstelle zum KMS ausgelöst werden.
Alias-BezeichnerIm Administrationstool kann für die Gruppen der Gruppenliste ein Alias- Bezeichner definiert werden. Der Alias-Bezeichner muss persistent abgespeichert werden, d.h. nach einem Neustart des KMS wieder zur Verfügung stehen.
Dynamische GruppenTeilnehmer können zu Gruppen hinzugefügt und wieder entfernt werden (Dynamische Gruppen).

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA Gruppen-Fkt.

Kombinieren von GruppenGruppen können dynamisch kombiniert (group combining) und wieder getrennt werden.
HintergrundüberwachungEs erfolgt die Überwachung aller TETRA-Gruppen auf eingehende Notrufe und Sprechwünsche bzw. konfigurierbare Nachrichteneingänge, die sog. „Hintergrundüberwachung“. D.h. die Überwachung beschränkt sich nicht nur auf die Gruppen, die aktuell selektiert sind, mitgehört oder auf der Bildschirmoberfläche dargestellt werden.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA Gruppen-Fkt.

KurzüberschriftDetailerklärung
TETRA EinzelrufeEingehende TETRA Einzelrufe leitet der KMS-Server an diejenigen AP weiter, denen der empfangende DF-Client gemäß Konfiguration zugewiesen wurde. Einer der AP kann den Einzelruf annehmen und führt den Ruf. Jeder AP kann ausgehende Einzelrufe initiieren und führen.
Verschlüsselte / unverschlüsselte ÜbertragungBei der Sprachübertragung von TETRA-Einzel- und Gruppenrufen kann die E2EE-Verschlüsselung aus- und wieder eingeschaltet werden.
VerschlüsselungszustandDer aktuelle Verschlüsselungszustand der Übertragung wird auf der Oberfläche angezeigt.
Aufzeichnung TETRA-EinzelrufeDas KMS zeichnet einen TETRA-Einzelruf lokal in der Kurzzeitdoku des Arbeitsplatzes auf.
Übertragung TETRA-Einzelrufe zur Doku-AnlageDas KMS leitet den RTP-Stream des Einzelrufs bzw. alternativ den im KMS aufgezeichneten Einzelruf als Sprachdatei inkl. der Metadaten geeignet an die Doku-Anlage weiter, so dass die Doku-Anlage diesen Ruf aufzeichnen kann. Anmerkung: Da ein TETRA-Einzelruf immer nur von einem DF-Client des KMS geführt wird, kann ein DF-Client des Doku-Anlage-Systems diesen Einzelruf nicht selbständig aufzeichnen und ist daher auf die Übertragung vom KMS angewiesen.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg TETRA SDS u. Status

KurzüberschriftDetailerklärung
SDSDas KMS unterstützt das Empfangen und Senden von SDS und verketteten SDS über die Bedienoberfläche
Empfang und Ausgabe von Status-SDSEmpfang und Ausgabe von verschlüsselten Status-Informationen
Empfang und Ausgabe von Status-SDSUnterstützung des SDS-TL Dienstes
Übertragung SDS an KMS Einzelteilnehmer zur Doku-AnlageDa die Doku-Anlage SDS an KMS Einzelteilnehmer (d.h. einen einzelnen Arbeitsplatz) nicht selbständig aufzeichnen kann, leitet das KMS entsprechende SDS inkl. Metadaten an die Doku-Anlage weiter.
StatuslistenDas KMS wertet eingehende Status aus und verwaltet diese in Statuslisten.
Quittierung von Status und SDSDas KMS übernimmt die Quittierung von Status und SDS in Abhängigkeit eines in der Feinspezifikation festzulegenden Kriteriums.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Telefonie

KurzüberschriftDetailerklärung
Rückfallebene TelefonieRückfallebene über Mobilfunk (SMS/Telefonie) an den Technikstandorten.
Rückfallebene TelefonieDie Anbindung an den Mobilfunk wird über vier GSM/LTE-Kanäle, auf zwei Provider je Rechenzentrum aufgeteilt erfolgen. Diese zwei Provider sind vorzugsweise die Telekom mit dem D1-Netz und Vodafone mit dem D2-Netz als Redundanz. Die Anbindung erfolgt jeweils in den Rechenzentren. Die GSM/ LTE-Routers werden neu beschafft und sollen 5G abwärtskompatibel sein
Telefonie-AnbindungTelefonie-Anbindung des KMS erfolgt per SIP-Trunks. Die Anzahl der SIP- Trunks ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. - zur internen Kommunikation - zur Anbindung anderer Netze, bspw. des PSTN für eingehende und ausgehende Rufe
Liste der MetadatenAuswertung und (konfigurierbare) Darstellung mindestens folgender Metadaten (sofern verfügbar): - Typ (allg. Telefonie, Intercom…) - Zeitpunkte: Beginn Läuten, Rufannahme, Ende - Rufdauer, Dauer Läuten - Rufende Nummer (User provided) - Rufende Nummer (Network provided) - Gerufene Nummer - Weitere Nummer (bspw. beim Weiterleiten) - Richtung (Eingehenden / Ausgehend) - Wer hat aufgelegt / Grund für Auflegen - Meta-Daten des Einsatzleitsystems (ELS) o Arbeitsplatznummer ELS, Nutzer, Rolle o Standort / Mandant o Einsatz-ID des ELS o Ruftyp o Routing Step o eingehendes Interface • Interne Meta-Daten o Eineindeutige Nummer des Gesprächs (Global Unique Identifier)
VoIP (SIP)Das KMS muss bzgl. der Telefonie mindestens VoIP (SIP) unterstützen.
Schnittstelle AMLDas KMS muss eine Schnittstelle zum Advanced Mobile Location System (AML) besitzen. Dem ELS soll über das KMS den Zugriff auf das Advanced Mobile Location System (AML) möglich sein. Mit dessen Hilfe sollen Notrufende, die ein geeignetes mobiles Endgerät nutzen, von der Leitstelle besser geortet werden können. Die AML-Schnittstelle muss vollständig umgesetzt sein.
Schnittstelle AMLEingestellte Sprachen des Mobiltelefons werden aus AML Daten ausgewertet
Satellieten-TelefonieIn den Leitstellen werden die Satelliten-Telefone der Landkreise in das KMS eingebunden und somit allen Einsatzleitplätzen zur Verfügung stehen.
Telefonie-Anbindung per SIP-TrunkAnbindung des NFVS/KMS per SIP-Trunk an unterschiedliche SBC/Router/Endpoint-Devices; Registrierung als SIP-Agent und/oder Registrar.
Querverbindung zu Gebäude-TK-AnlageQuerverbindungen zwischen KMS und Gebäude-/Wachen-TK-Anlagen; Priorisierung bei ausgehenden Rufen möglich.
Gemeinsames Notfallleitsystem (GNL)Möglichkeit der Realisierung eines Gemeinsamen Notfallleitsystems gemäß geplanter Reform der Notfallversorgung.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittst. DOKU

KurzüberschriftDetailerklärung
Zugriff auf Kurzzeitdokumentation der Doku- AnlageDie Doku-Anlage stellt zum Zugriff auf die Kurzzeitdokumentation eine Web-URL ihres Standard-Audioplayers zur Verfügung, welche vom KMS aufgerufen und der Audioplayer somit eingebettet in einem Fenster/Frame der KMS-GUI dargestellt werden kann (bspw. mittels „embed“-Tag).
Zugriff auf Kurzzeitdokumentation der Doku- AnlageBeim Zugriff auf die Doku-Anlage werden Arbeitsplatz und Nutzername übertragen. Anzeige und Zugriff ist dann nur auf die Gespräche des angemeldeten Nutzers möglich.
Übertragung TETRA- SDS an KMS Einzelteilnehmer zur Doku-AnlageDa die Doku-Anlage SDS an KMS Einzelteilnehmer (d.h. einen einzelnen Arbeitsplatz) nicht selbständig aufzeichnen kann, leitet das KMS SDS an Einzelteilnehmer inkl. Metadaten an die Doku-Anlage weiter.
Übertragung TETRA-Einzel-Ruf zur Doku- AnlageDa die Doku-Anlage TETRA-Einzelrufe nicht selbständig aufzeichnen kann, leitet das KMS den RTP-Stream des Einzelrufs inkl. der Metadaten geeignet an die Doku-Anlage weiter, so dass die Doku-Anlage diesen Ruf aufzeichnen kann.
Schnittstelle zur Doku-AnlageModerne, IP-basierte Schnittstelle zum bidirektionalen Austausch von Informationen mittels definierter Nachrichtenformate auf Basis von XML/SOAP/REST
ProtokollierungDer Datenaustausch an der Schnittstelle zur Doku-Anlage wird revisionssicher, benutzerbezogen aufgezeichnet und für einen Zeitraum von mindestens 90 Tagen verfügbar gehalten.
Doku-Anlage - SperrvermerkDas KMS muss die Möglichkeit bieten, Gesprächsaufzeichnungen und dokumentierte Inhalte mit einem Sperrvermerk zu versehen. Dieser Sperrvermerk muss folgende Funktionen bewirken: - Zugriffsbeschränkung auf definierte berechtigte Benutzergruppen, - Protokollierung sämtlicher Zugriffe und Bearbeitungsvorgänge - Schutz vor automatischer Löschung oder Archivierung, solange der Vermerk aktiv ist, - Eindeutige visuelle Kennzeichnung in der Benutzeroberfläche - Berücksichtigung in Such-, Filter- und Exportfunktionen
Integrierte Dokumentationsanlage (Doku- Anlage) als Bestandteil des KMSIntegrierte Dokumentationslösung (Kurzzeit + Langzeit) auf virtualisierten Servern mit Anschaltebaugruppen; synchronisierte Wiedergabe aller relevanten Informationen.
Integrierte Dokumentationsanlage (Doku- Anlage) als Bestandteil des KMSVollständige Dokumentationslösung, nativ integriert, keine zugekaufte "embedded" Lösung. Speicherdauer von 10 Jahren laut RDG beachten. Exportfunktion inkl. Metadaten
Revisionssichere Aufzeichnung / PrüfsummenRevisionssichere Aufzeichnung, z. B. mittels Prüfsummen; Ablage in besonders geschütztem Systembereich unter Berücksichtigung der BNetzA-Empfehlungen zu Signaturdiensten.
Zwangsaufzeichnung Notruf / bedarfsbezogene AufzeichnungAutomatische, nicht abschaltbare Aufzeichnung aller Notrufgespräche, inkl. aller Notrufbestandteile (Notruf-Begleitdaten, eCall/NGeCall, RTT, etc.); bedarfsbezogene Aufzeichnung für nicht zwangsaufgezeichnete Leitungen mit konfigurierbarer Vorhaltezeit (5–15 min).
Aufzeichnung TETRA Gruppen-/Einzel-/Notrufe + MetadatenAufzeichnung TETRA-Gruppenrufe (keine Gesprächslücken), Einzelrufe mit Leitstellenbeteiligung, Notrufe permanent in allen Gruppen, SDS/Status/GPS inkl. Metadaten (GISSI, ISSI, OPTA, Standort, Verschlüsselung).
Konfigurierbare Aufbewahrungsdauer / LöschschutzAufbewahrungsdauer im internen Speicher konfigurierbar (bis 3 Jahre), getrennt für Audio (z. B. 90 Tage) und Metadaten (z. B. 2 Jahre); Löschschutzflag gegen automatisches/manuelles Löschen. Langzeitarchiv gemäß RDG

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittst. DOKU

Recherche- und Bedien-Software als Browser- AnwendungRecherche-/Bedien-Software als Browser-Anwendung (HTML5, kein JAVA/Flash-Runtime); rollenbasierter Zugriff; revisionssichere Protokollierung aller Zugriffe (min. 90 Tage).
Suche, Filter, Timeline, Multi-Play, ExportListen-/Timeline-Darstellung, Suche/Filter nach Rufnummer, Uhrzeit, Dauer, AP-Nummer, Benutzer, Rufgruppe, GSSI/ISSI/OPTA, Einsatznummer; Multiplay bis 4-fach; Export in Standardformate (G.711, WAV, MP3) mit Metadaten.
ELS-Einsatznummer als SuchkriteriumDie Einsatznummer aus dem ELS ist in die Aufzeichnung zu übernehmen und als Suchkriterium verfügbar.
Hohe Verfügbarkeit DokumentationsanlageVerfügbarkeit der Aufzeichnungs-Software von mindestens 99,99 %; voll redundanter Aufbau in mehreren Softwareinstanzen auf mehreren VMs; Datenabgleich zwischen Instanzen.
DokumentationsanlageDokumentationsanlage speichert neben dem Audio auch alle Zusatzdaten, auch alle zukünftigen Anforderungen ohne neue Schnittstelle ( z.B. Screenrecording, Videocalls, MCX Daten..)

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittst. ELS

KurzüberschriftDetailerklärung
Schnittstelle ELS-KMS (Kommunikationsmanagementsystem)Das ELS stellt am Disponentenarbeitsplatz das führende System dar. D.h. alle wesentlichen Prozessabläufe werden durch das ELS definiert und gesteuert, alle wesentlichen Funktionen über die ELS-Bedienoberfläche ausgelöst. Alle Sprachdienste (bspw. Rufsteuerung und Sprachübertragung von Notrufen und Anrufen, Sprachdienste des Digitalfunk) am Arbeitsplatz werden über das Kommunikationsmanagementsystem (KMS), als eigenständiges Teilsystem der Leitstellentechnik, abgewickelt. Die beiden Teilsysteme ELS und KMS werden im Rahmen der Systemintegration so integriert, - dass alle relevanten Steuerfunktionen der Sprachdienste wahlweise sowohl im ELS auch auch im KMS ausgelöst werden können (bspw. Notruf-/Ruf-Annahme, Trennen von Rufen, Drücken von PTT, ...), - dass alle relevanten Zustands- und rufbegleitenden Informationen (bspw. Klingeln eines Notrufs, Metadaten zum Ruf wie Nummer, Leitung) vom KMS ans ELS übermittelt werden, so dass das ELS diese geeignet darstellen kann. Aus diesem Grund ist eine enge technische Kopplung der Teilsysteme ELS und KMS über die sog. "ELS-KMS-Schnittstelle" notwendig. Die Schnittstelle soll als moderne, IP-basierte, bidirektionale Schnittstelle realisiert werden, bspw. auf Basis von XML, SOAP, HTTPS.
Übertragung Telefonie-Informationen vom KMS ins ELSDas ELS unterstützt die Darstellung und Bedienung aller relevanten Telefonie-Dienste, - Zustände und -Informationen aus dem und zum KMS.
Übertragung Signalisierungs-Informationen vom KMS ins ELSSignalisierung ankommender Notrufe und weiterer Anrufe mit zugehöriger Leitungs-Kennung, den rufbegleitenden Meta-Daten und einer eineindeutigen Ruf-ID (Global Unique Identifier).
Übertragung Gesprächsstatus-Informationen vom KMS ins ELSInformationen und Anzeige zum Gesprächsstatus (bspw. Gespräch gehalten, weitergeleitet, getrennt, aufgelegt)
Übertragung Anrufer-Informationen vom KMS ins ELSÜbertragung und Anzeige der vom KMS übermittelten Anrufer- Informationen, dies umfasst A-Teilnehmernummer und weitere Informationen zum Anrufer
Übertragung TR-Notruf-Daten vom KMS ins ELS inkl. Darstellung der StandortinformationenÜbertragung und Auswertung der Daten laut TR Notruf 2.1, insbesondere der Informationen zum Standort des Anrufers für die grafische Darstellung im ELS (Standortinformationen von Mobilfunk-Anrufen und Festnetz- Anrufen).
Übertragung TR-Notruf-Daten-Informationen vom KMS ins ELS und Übernahme in die Einsatz-AufnahmemaskeAnrufer-Informationen laut TR Notruf 2.1 zur Übernahme in die Einsatz- Aufnahmemaske
Übertragung BNetzA-Informationen zur Anruferermittlung vom KMS ins ELSAnruferermittlung über BNetzA bei nicht im Telefonbuch verzeichneten Anrufern.
Auslösung Telefonie-Funktionen im ELS und Übertragung zum KMSDas ELS unterstützt die Bedienung aller relevanten Telefonie-Dienste und - Funktionen und überträgt diese Aktionen ans KMS, dazu gehören - Aufbau von Telefonrufen und deren Steuerung aus dem ELS heraus (bspw. halten, trennen, weiterleiten zu einem anderen Arbeitsplatz, Wahlwiederholung, Rückruf) - Aufbau eines Rückrufes für den zuletzt übernommenen Notruf - Aufbauen, Verwalten und Beenden von Telefon-Konferenzen - Aufbau und Steuerung von Telefonrufen zu einsatzmittel- und personenbezogenen Erreichbarkeiten (bspw. Mobiltelefone, ...)

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittst. ELS

Übertragung Fax- und Nachrichten- Informationen vom KMS ins ELSDas ELS unterstützt die Darstellung und Bedienung aller relevanten FAX- und Nachrichten-Informationen aus dem KMS, dazu gehören - Übergabe von Faxnachrichten an das ELS gemäß TR Notruf 2.1 (Fax- Notruf) - Übergabe vom SMS an das Einsatzleitsystem
Auslösung Fax- und Nachrichten-Funktionen und Übertragung zum KMSDas ELS unterstützt die Faxübertragung und den SMS Versand an beliebige Empfänger über das FAX- bzw. GSM-Gateway des KMS.
Übertragung Digitalfunk-Informationen vom KMS ins ELSDas ELS unterstützt die Darstellung und Bedienung aller relevanten Digitalfunk-Informationen aus dem KMS, dazu gehören - Signalisierung der Anklopffunktion für Gruppenrufe - Signalisierung Hilferuf - Signalisierung Katastrophenrufe - Signalisierung Notruf - Sprechwunsch (Status 5) und priorisierter Sprechwunsch (Status 0) werden aufgenommen und quittiert (Koordinierung mit KMS): An das ELS erfolgt die entsprechende Signalisierung und das ELS steuert die Kommunikation - Funkkanalbelegung bzw. Gruppenbelegung Alle anderen Statusmeldungen werden durch das ELS zum DF-Gateway ausgewertet und quittiert, d.h. laufen im Regelbetrieb nicht über das KMS. Bei Ausfall der Schnittstelle zur Digitalfunkanbindung (bspw. DF-Gateway) des ELS stellt das KMS eine Rückfallebene bereit, d.h. in diesem Falle werden Statusmeldungen über das KMS übertragen. Näheres wird in der Feinspezifikation mit dem AG und dem KMS Hersteller festgelegt.
Auslösung Digitalfunk-Funktionen im ELS und Übertragung zum KMSDas ELS unterstützt die Bedienung aller relevanten Digitalfunk- Interaktionen und überträgt diese Aktionen ans KMS, dazu gehören - Annahme von Digitalfunk-Funkrufen (Gruppen- und Einzelruf) - Aufbau von Funkrufen (Gruppen- und Einzelruf) aus dem ELS heraus und deren Bearbeitung (bspw. Kanal- und Gruppenauswahl, PTT- Steuerung) - Insbesondere eine Funktion, mit der aus dem ELS heraus Funkrufe zu einsatzmittel- und personenbezogenen Funkgeräten aufgebaut, gesteuert und durchgeführt werden können - Aufbau eines Durchsagerufes - Aufbau eines Katastrophenrufes - Quittierung und Rücksetzen des Notrufes - Abfrage Gruppenstruktur und GSSI - Gruppen belegen - Verschlüsselung Ein / Aus
Steuerung SimulatanübersetzungDie Simulationübersetzungsfunktion im KMS muss vollumfänglich aus dem ELS heraus gesteuert werden können. Die Ausgabe der Simulationübersetzung ist im ELS als Text auszugeben.

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Übertragung und Verarbeitung von eCall-DatenEin eingehender eCall (Notruf aus einem KFZ) wird im ELS und KMS signalisiert. Die Sprachverbindung wird mit Annahme des eCalls durch den Disponenten (wahlweise im KMS oder im ELS) aufgebaut. Die ELS-KMS-Schnittstelle unterstützt die Signalisierung von eingehenden eCalls sowie die Übertragung der mit dem eCall gelieferten Daten, das sog. Minimum-Set of Data (MSD), vom KMS ins ELS. Im weiteren Ablauf führt ein eCall-Ereignis im ELS zu einer automatischen Einsatzeröffnung. Die Daten des MSD werden in der Einsatzmaske angezeigt sowie in der Einsatzprotokollierung gespeichert, die Position des Fahrzeuges wird im Kartenclient des ELS angezeigt. Über die Schnittstelle können folgende Funktion über das ELS ausgelöst werden: - Erneute Abfrage der Informationen des MSD, - Aufbau eines Rückrufes zum Fahrzeug.
Next-Generation eCallAb dem 01.01.2026 müssen in Europa alle Autos, die neu auf den Markt kommen, mit neuen eCall-Geräten ausgestattet sein, ab dem 01 01.2027 gilt das auch für Fahrzeuge, die bereits die sogenannte Typ-Zulassung haben. Ab dem 01.01.2027 müssen alle produzierten Fahrzeuge den NG-eCall einsetzen. Damit muss auch das ELS ab dem 01.01.2027 den NG eCall unterstützen.
Advanced Mobile Location (AML)Beim Absetzen eines Notrufs vom geeigneten mobilen Endgerät wird parallel zur Sprachübertragung eine SMS mit den AML-Daten über die AML-Zentralen in Berlin und Freiburg an das GSM-Gateway des KMS des Leitstellenverbunds gesendet. Die AML-Daten werden vom KMS ans ELS übertragen, die enthaltenen Geoinformationen nachfolgend im Kartenclient des ELS visualisiert. Die AML-Spezifikation muss dabei vom ELS und KMS vollständig umgesetzt werden.
Informationen gemäß TR Notruf 2.1Beim Empfang von Notrufen werden rufbegleitend Daten gemäß TR Notruf 2.1 übertragen. Dies sind insbesondere Informationen zum Standort des Notrufenden. Für die grafische Darstellung im ELS und Übernahme in die Einsatzmaske werden dabei vom KMS zum ELS neben der Nummer des Notrufenden folgende Daten übertragen: - Bei Notrufen über Festnetz-Telefonanschlüsse: - Anschrift des Installationsortes des Netzabschlusspunktes - Polygonzug für das Gebiet, in dem sich der Anschluss befindet - Bei Notrufen über mobile Endgeräte: - Angaben zur Funkzelle, in der das Endgerät eingebucht ist - Darstellung der Unsicherheitsellipse - Darstellung des Gebietes der Funkzelle als Polygonzug - Darstellung des Gebietes der Funkzelle als Kreisringsegment - Darstellung der exakten Geoposition, wenn die Koordinaten verfügbar sind Ggf. kann eine zusätzliche Anruferermittlung über die BNetzA erfolgen.

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TelefonbuchIm ELS wird ein zentrales Telefonbuch geführt, siehe "funktionale Anforderungen". Alle Daten aus dem zentralen Telefonbuch werden über die ELS-KMS- Schnittstelle ins Telefonbuch des KMS übertragen. Hierzu muss eine zyklische (mind. einmal täglich) sowie anlassbezogene Synchronisation realisiert werden, diese muss im Rahmen der Systemintegration zwischen den Herstellern von ELS und KMS abgestimmt und betriebsbereit umgesetzt werden. Auch werden Art und Umfang der Suchfunktionen im Telefonbuch zwischen den Herstellern von ELS und KMS abgestimmt und anschließend realisiert. Anmerkung: eine parallele Pflege des Telefonbuchs im ELS und KMS erfolgt nicht, die Pflege der Telefonbucheinträge erfolgt ausschließlich im ELS.
Synchronität und Sortierung von Events zwischen KMS und ELSAlle Events, die zwischen ELS und KMS ausgetauscht werden, sind in beiden Systemen synchron zu halten. Hierzu ist ein effektiver Mechanismus zu implementieren, um Asynchronität zwischen den Systemen und auch speziell zwischen Arbeitsplätzen zu vermeiden. Die Sortierung der Events in den verschiedenen Listen ist zwischen den System synchron zu halten. Eine unterschiedliche Sortierung ist zu vermeiden. Beispiel: nach Annahme eines Notrufs im KMS vergeht eine kurze Zeit, bis die Annahme ans ELS gemeldet wird. In dieser Zeit könnte, quasi gleichzeitig, im ELS desselben oder eines anderen Arbeitsplatzes, versucht werden den Notruf anzunehmen. dies muss durch geeignete Synchronisierungsfunktionen korrekt behandelt werden, so dass nur ein Disponent den Notruf angenommen hat.
Ausgabe Sprachansagen und TöneAlle auszusendenen Sprachansagen und Töne werden vom ELS an das KMS übergeben. Das KMS übernimmt anschließend die Steuerung und Ausgabe von Sprache und Tönen entweder im Telefon-Sprachkanal oder einem dem ELS-Arbeitsplatz zugeordneten Audiokanal bzw. Lautsprecher. Eine Anpassung der Lautstärke ist dabei möglich. Ein Beispiel für diese Verwendung ist das Einspielen eines Metronoms zur Unterstützung einer Reanimation, welches während eines laufenden Gesprächs eingespielt wird.
Testmöglichkeit Schnittstelle KMS <-> ELSFür den intensiven Test der KMS <-> ELS Schnittstelle im Testsystem und im Schulungssystem hat der Bieter eine Testmöglichkeit für die Schnittstelle zu liefern. Alle Events dieser Schnittstellen sind vollumfänglich (insbesondere der Kommunikationsschnittstellen) zu simulieren und auch die Anzahl der Events ist beliebig zu definieren.
ProtokollierungJede Kommunikation zwischen KMS und ELS wird protokolliert. Die Protokolle werden zeitlich lückenlos und chronologisch geführt. Der Inhalt der protokollierten Daten enthält mindestens: Zeitstempel, Absender und Empfänger, Art der Nachricht, Übertragene Daten, Ergebnis der Übertragung. Fehlermeldungen und Ausnähmefalle werden ebenfalls protokolliert. Die Protokolle sind maschinenlesbar (z:B. json, xml, csv) und menschenlesbar (bspw. Klartext, Logfile).

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittst. ELS

Real-Time Text (RTT)-Funktion Die Real-Time Text (RTT)-Funktion erlaubt während eines Sprach-Notrufs mittels Mobiltelefon, parallel auch textbasiert zu kommunizieren. Der Text wird dabei bereits während des Schreibens Buchstabe für Buchstabe in Echtzeit (Real-Time-Text / RTT) an die Leitstelle übertragen. Siehe auch die Anforderung unter "Notruf- und Telefon-App." Das KMS empfängt die über RTT empfangenen Zeichen und sendet diese Buchstabe für Buchstabe (quasi in Echtzeit) über die ELS-KMS- Schnittstelle ans ELS. Das ELS zeigt die RTT-Informationen zu laufenden Notruf-Gesprächen unmittelbar nach Empfang geeignet an.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittstellen Allg.

KurzüberschriftDetailerklärung
Schnittstelle DruckserverDas KMS muss über eine standardisierte Schnittstelle zur Anbindung an einen zentralen Druckserver verfügen.
Schnittstelle DruckserverDie Schnittstelle muss folgende Funktionen unterstützen Druckausgabe direkt aus dem KMS: - Ausdruck von Einsatzdaten, Notrufen, Gesprächsprotokollen, Faxjournalen, Karten oder CRS-Daten ohne Zwischenschritte. - Auswahl des Zieldruckers aus einer definierten Druckerliste.
Schnittstelle DruckserverDie Schnittstelle muss folgende Funktionen unterstützen Druckvorschau & Druckdialog: - Vorschau von zu druckenden Dokumenten sowie Anpassung von Optionen (z. B. Anzahl, Farbe, Duplex).
Schnittstelle DruckserverDie Schnittstelle muss folgende Funktionen unterstützen Authentifizierter Druck (optional): - Unterstützung von Secure Print/Follow-Me-Funktionen mit Nutzerauthentifizierung (z. B. via PIN oder Chipkarte). Hinweise: Das Single-Sign-On sollte generell über PIN oder Chipkarte möglich sein.
Schnittstelle - Haustechniksteuerung extern (Verbundsfunktionalität)Das KMS muss eine Schnittstelle zur externen (Standortübergreifend im Verbund) Haustechniksteuerung bereitstellen. Über diese Schnittstelle müssen systeminterne Ereignisse automatisch technische Aktionen auslösen können, wie z. B. das Aktivieren von Licht- und Türsystemen. Die Anbindung muss ereignisbasiert, bidirektional und unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Betriebszustände erfolgen.
Schnittstelle - Wachalarm externDas KMS muss eine Schnittstelle zur externen (Standortübergreifend im Verbund) Wachalarmsteuerung bereitstellen. Über diese Schnittstelle müssen Alarmauslösungen, Durchsagen oder systeminterne Ereignisse automatisch technische Aktionen auslösen können, wie z. B. das Aktivieren von Licht- und Türsystemen, das Auslösen akustischer Signale oder die Ansteuerung von Bildschirmen und Steuerzentralen. Die Anbindung muss ereignisbasiert, bidirektional und unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Betriebszustände erfolgen.
Schnittstelle ÜberwachungDas KMS muss die Überwachung seiner System- und Anwendungszustände durch Anbindung an ein externes Monitoring- System ermöglichen. Dazu sind relevante Dienste, Schnittstellen, Protokolle und Systemmetriken (Anwendungsüberwachung) bereitzustellen, um eine kontinuierliche Verfügbarkeits- und Funktionskontrolle sicherzustellen.
Schnittstelle ÜberwachungDas KMS muss die Integration eines externen Monitoring-Systems ermöglichen. Dabei müssen Störungsmeldungen wahlweise per SMS, E- Mail oder direkt im KMS angezeigt werden können. Diese Störungsmeldungen sollen als Klartext, sinnvoll gefiltert mit Handlungsanweisung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich ist eine visuelle Darstellung von Alarmen auf Leitstellen-Dashboards bereitzustellen.
Schnittstelle - RescuetrackDie Datenübertragung hat über ein sicheres Protokoll (z. B. HTTPS/REST oder SOAP/XML) zu erfolgen und muss den Anforderungen an Datenschutz, Protokollierung und Nachvollziehbarkeit entsprechen

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittstellen Allg.

Schnittstelle - RescuetrackDas KMS muss eine Schnittstelle zur Anbindung an RescueTrack (bzw. ein vergleichbares Fahrzeug- und Telematiksystem) bereitstellen. Die Schnittstelle muss die bidirektionale Übertragung von Fahrzeugstatus- und Positionsdaten ermöglichen sowie die Anzeige relevanter Informationen im KMS in Echtzeit unterstützen. Darüber hinaus muss das KMS die Möglichkeit bieten, Kommunikationsverbindungen zu angebundenen Einheiten aufzubauen und eingehende Rückmeldungen aus dem Fahrzeug für die operative Nutzung darzustellen. Standardmäßig erfolgt dies über das ELS. Das KMS ist nur die Redendanz.
Bidirektionale, moderne IP-basierte Schnittstelle zum ELSModerne, IP-basierte Schnittstelle (XML/SOAP/REST) über sicheren Kanal zur bidirektionalen Signalisierung, Bearbeitung und Steuerung von Telefon-, Notruf- und Funkrufen.
ELS als führendes System am ArbeitsplatzDas ELS zeigt eingehende Notrufe, Telefonrufe, TETRA-Notrufe und Sprechwünsche an und steuert sie über Schnittstellenfunktionen zum KMS.
Protokollierung Datenaustausch ELS- SchnittstelleRevisionssichere, benutzerbezogene Protokollierung des bidirektionalen Datenaustauschs über mindestens 90 Tage.
Schnittstelle - Haustechniksteuerung internDas KMS muss eine Schnittstelle zur internen (am Standort der jeweiligen Leitstelle) Haustechniksteuerung bereitstellen. Über diese Schnittstelle müssen systeminterne Ereignisse automatisch technische Aktionen auslösen können, wie z. B. das Aktivieren von Licht- und Türsystemen. Die Anbindung muss ereignisbasiert, bidirektional und unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Betriebszustände erfolgen.
Schnittstelle - Wachalarmsteuerung internDas KMS muss eine Schnittstelle zur internen (am Standort der jeweiligen Leitstelle) Wachalarmsteuerung bereitstellen. Über diese Schnittstelle müssen Alarmauslösungen, Durchsagen oder systeminterne Ereignisse automatisch technische Aktionen auslösen können, wie z. B. das Aktivieren von Licht- und Türsystemen, das Auslösen akustischer Signale oder die Ansteuerung von Bildschirmen und Steuerzentralen. Die Anbindung muss ereignisbasiert, bidirektional und unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Betriebszustände erfolgen.
Schnittstelle - eCallDas KMS muss die eCall-Funktionalität vollumfänglich unterstützen. Es muss automatisch eingehende eCall-Notrufe erkennen, annehmen und gemäß den geltenden Standards verarbeiten können. Dazu gehört die automatisierte Entgegennahme sowohl des Sprachkanals als auch des übermittelten Minimaldatensatzes (MSD), einschließlich Positions- und Fahrzeugdaten, welche medienbruchfrei im System darzustellen und für die Einsatzbearbeitung auszuwerten sind. Der Eingang eines eCalls ist optisch und akustisch zu signalisieren und muss unmittelbar für die weitere Einsatzbearbeitung bereitstehen.
Next-Generation eCallDas KMS muss die Next-Generation-eCall-Funktionalität vollständig unterstützen. Es muss eingehende Next-Generation-eCall-Notrufe gemäß den geltenden Standards automatisch erkennen, entgegennehmen und verarbeiten können. Dazu gehören: - die automatisierte Annahme des Sprachkanals, - die vollständige Übermittlung, Anzeige und Auswertung der Minimaldatensätze (MSD) einschließlich Positions- und Fahrzeugdaten, - die medienbruchfreie Darstellung aller eCall-Informationen im System sowie - die direkte Integration in die Einsatzbearbeitung. Der Eingang eines Next-Generation-eCall muss sowohl optisch als auch akustisch signalisiert und unmittelbar zur Einsatzbearbeitung bereitgestellt werden.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Schnittstellen Allg.

Mobilfunk-Gateway/IP-SchnittstelleDas KMS muss am jeweiligen Technikstandort lokal eine Schnittstelle zur Anbindung an das Mobilfunknetz (z. B. LTE, 5G) bereitstellen, die eine zuverlässige Telefonie- und SMS-Kommunikation ermöglicht. Die Anbindung muss Sprach- und Kurznachrichtendienste bidirektional unterstützen sowie eine sichere und ausfallsichere Übertragung gewährleisten.
Anzeige ausgelasteter ELP (Einsatzleitplätze)Das KMS muss eine Echtzeit-Anzeige der Auslastung aller Einsatzleitplätze (ELP) bereitstellen. Diese muss den aktuellen Kommunikationsstatus (z. B. aktiv im Gespräch, in Bereitschaft, blockiert) je Platz darstellen und eine Übersicht zur operativen Steuerung und Lastverteilung ermöglichen.
Fallübergabe QM/PALDas KMS muss die strukturierte Fallübergabe an das Qualitätsmanagement (QM) bzw. den Prüf-, Abnahme- und Lernprozess (PAL) unterstützen. Dazu müssen datenschutzkonform relevante Einsatzdaten, Kommunikationsverläufe und ggf. Dokumente einem definierten PAL-Fall zugeordnet und zur Nachverfolgung übergeben werden können. Das System muss ermöglichen, relevante Fälle manuell durch autorisierte Benutzer auszuwählen oder automatisch anhand definierbarer Kriterien (z. B. Einsatzart, Priorität, Kommunikationsbesonderheiten, Beteiligte) zu kennzeichnen. Die Fallübergabe muss über eine dokumentierte, sichere und bidirektional erweiterbare Schnittstelle (z. B. REST-API) an das QM/PAL-System erfolgen. Für übergebene Fälle ist im KMS eine Nachverfolgung mit Protokollierung und Darstellung von Rückmeldungen sicherzustellen.
Schnittstelle Kartenanbindung (Map Proxy)Das KMS muss eine Kartenanbindung über einen Map Proxy unterstützen, der den Zugriff auf externe und interne Kartendienste vermittelt, Kartenkacheln zwischenspeichert (Caching) und eine performante, sichere sowie standardisierte Darstellung von Geodaten innerhalb des Systems ermöglicht.
Übertragung rufbegleitender Metadaten, NGeCall, eCall-MSD, AML, FAXÜbertragung der rufbegleitenden Metadaten (inkl. Standortinformationen, TR-Notruf 2.1), NGeCall/eCall-MSD, AML-Standortdaten sowie Fax- Nachrichten (PDF) an das ELS.
Haustechnikmodul / RückmeldungenAnschaltung eines Haustechnikmoduls zur Abbildung von Rückmeldungen (Temperatur, USV, NEA, TK-Anlage, Türöffner) auf der KMS-Oberfläche.
ELA-Anbindung (NF/SIP, IO/KNX)Anbindung der elektroakustischen Anlage (ELA) über NF oder SIP- Funktionalität; Steuerung über IO-Kontakte oder KNX möglich (Vorgabe Auftraggeber); Auslösen von vordefinierten und manuellen Durchsagen und Gong.
Türsprechstellen / TüröffnersteuerungIntegration von Türsprechstellen sowie Türöffnerbetätigung (mehrere Türen über Relaissteuerung).
Analogadapter für nicht-IP-basierte EndgeräteAnalogadapter für nicht IP-basierte Endgeräte (z. B. Fax, Notruf-Fax) direkt vor dem Endgerät.
Lautstärkeüberwachung und -steuerung des ELSMute On Leitsystem ermöglicht es KMS-Clients, die Lautstärke eines Audiogerätes auf einem anderen System (im Regelfall das ELS) zu kontrollieren
Alarmierungsfunktion für digitale Alarmierung SwissphoneAlarmgeberfunktion für vordefiniert, feste Ziele
Alarmierungsfunktion für digitale Alarmierung SwissphoneÜbernahme Alarmierungsempfänger oder Einsatzkräfte aus ELS Datenbankimport
Alarmierungsfunktion für digitale Alarmierung SwissphoneAlarmierung POCSAG via Swissphone DAG Schnittstelle und Luftauswertung

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Test- u. Validation

KurzüberschriftDetailerklärung
Automatischer Client (Probe-Client)Konfigurierbare Client-SW, die eine automatisierte Abfolge von Bedienschritten von der Rufannahme über Aktionen wie Halten, Weiterleiten bis zur Ruftrennung erlaubt und eine Protokollierung aller Aktionen inkl. Zeitstempel durchführt. Mit dieser Client-SW sollen Schwankungen in den Reaktionszeiten oder sporadisch auftretendes Fehlverhalten des Systems im laufenden Betrieb erfasst, dokumentiert und nachgewiesen werden.
Testdatengenerator KMS-zu-ELSKonfigurierbarer Testdatengenerator, der die Schnittstelle zum ELS mit automatisiert generierten Datenpaketen des KMS versorgt. Hierbei können folgende Testdaten erzeugt und übertragen werden: - Signalisierung eingehender Notrufe und Telefon-Anrufe - Rufstatusinformation - Anrufer-Information - Daten lt. TR Notruf 2.1 - Rufstatusinformation Digitalfunkrufe - Signalisierung Digitalfunkrufe Als Gegenstelle dient die Testumgebung des ELS.
Testdatengenerator KMS-zu-Doku-AnlageKonfigurierbarer Testdatengenerator, der die Schnittstelle zur Doku- Anlage mit automatisiert generierten Sprach- und Datenpaketen versorgt. Es werden alle definierten Schnittstellenfunktionen vollständig unterstützt.
Migration im laufenden LeitstellenbetriebBestehender Leitstellenbetrieb muss während der Umbaumaßnahmen durchgehend gewährleistet bleiben; Arbeiten außerhalb der Regelarbeitszeiten sind einzukalkulieren.
Systeminbetriebnahme mit Tests gem. abgestimmter TestspezifikationInbetriebnahme aller Komponenten/Schnittstellen inkl. Prüfung interner Funktionen auf Basis der mit dem AG abgestimmten Testspezifikation; Vorlage der Testprotokolle; Freigabe des Probebetriebs durch den AG.
Probebetrieb vor AbnahmeProbebetrieb als Echtbetrieb (Dauer projektabhängig; überwachter Wirkbetrieb); Verlängerung bei Mängeln möglich; Abnahme nach Mängelbehebung.
24/7-Serviceunterstützung zwischen Probebetrieb und AbnahmeSystem-Service 24 h / 7 d mit Hotline und Fernservice (Reaktionszeit max. 1 h) sowie Vor-Ort-Service (Reaktionszeit max. 4 h); Kosten in Angebotspreisen enthalten.
SoftwareverteilungReleasemanager für einfache Softwareupdates mit Testmögichkeit

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Nicht zugeordnet

KurzüberschriftDetailerklärung
Verfahrens- und Dokumentationssprache DeutschDie Verfahrenssprache ist Deutsch; Dokumentation in deutscher Sprache.
Vollständige Dokumentation der LieferungDokumentation in deutscher Sprache, digital (bearbeitbar als .docx / .xlsx / .vsdx sowie PDF) und in Papierform zu übergeben; Aktualisierung unverzüglich nach Änderungen.
Unterstützung Dokumentenformate und ToolsDokumentation als .docx (Word), .xlsx (Excel), .vsdx (Visio) sowie PDF; Austausch über digitalen Kanal.
Komplett funktionsfähiges System als GesamtleistungDie anzubietenden Produkte und Dienstleistungen bilden ein komplett funktionsfähiges System. Kosten für Projektierung, Projektdienstleistungen, Abnahmeunterstützung und Sachmängelhaftung sind in den Angebotspreisen enthalten.
Systemintegrator-Leistung durch den ANNeben der Lieferung erbringt der AN die Leistung eines Systemintegrators für die Gesamtleistung und die beigestellten Einrichtungen des AG inkl. Schnittstellen zu verbundenen Systemen (z. B. ELS, DOKU, KMS).
Ende-zu-Ende-Funktionalität / GewährleistungDer AN übernimmt die Verantwortung für die volle Ende-zu-Ende- Funktionalität zwischen seinem Netz und den definierten Schnittstellen, sofern er nicht nachweist, dass eine Fehlerursache im Verantwortungsbereich des AG liegt.
Technischer Betrieb / Service über MindestlaufzeitServiceleistungen zum technischen Betrieb sind über einen definierten Mindestzeitraum von sechs Jahren anzubieten mit jährlicher Verlängerungsoption, 24-Monats-Mindestvertragslaufzeit nach EVB-IT. Der Abschluss von Service-Verträgen wird von beiden Partnern angestrebt. Ein Service-Vertrag kommt aber erst nach erfolgreicher Abnahme zustande.
Ersatzteilvorhaltung und ErweiterungsmöglichkeitErsatzteilvorhaltung und Erweiterungsmöglichkeiten sind für mindestens 10 Jahre nach Abnahme sicherzustellen.
Nachweis Eignung / HerstellererklärungenZum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Nachweise der Eignung der Systemteile und eingesetzten Netzabschlusshardware (z. B. BNetzA- Zertifizierungen) vorlegen.
Halogenfreie, flammwidrige SystemverkabelungDie gesamte Systemverkabelung ist halogenfrei mit flammwidriger Verkabelung auszuführen; einzuhalten sind IEC-60754, IEC-60332, IEC- 61034-1.
Trennung Signal- und StromversorgungskabelSignal- und Stromversorgungskabel sind räumlich getrennt zu verlegen; Sicherheits- und Abschirmungsabstände sind einzuhalten.
LSA-Plus-Technik für feste Rangierungen / Patchfelder mit RJ45Verteilertechnik in LSA-Plus-Technik für fest rangierte Verbindungen; alle weiteren Anschlüsse über Patchfelder mit verschiedenfarbigen RJ45- Patchkabeln.
Farbgebung der Patchkabel nach Vorgabe AGEinzusetzende Farben der Patchkabel werden nach Beauftragung und Darstellung der Kabelmengen vom AG / Objektüberwacher verbindlich vorgegeben.
Kabelführung im Schrank / Verbot EinwegkabelbinderKeine Einwegkabelbinder; Kabelführung über Abfangbügel/Kanäle; Klettverschluss-Kabelbinder bei Bedarf.
Einheitlicher Beschriftungssyntax für Komponenten und KabelKomponenten und Kabelenden sind nach einheitlichem Syntax zu beschriften (Raum/Schrank/HE/Position); Kabelschilder sind fest mit dem Kabel zu verbinden.
Potentialausgleich nach VDE-0100Komponenten sind gemäß VDE-0100 an die vorhandenen Potentialausgleiche anzuschließen; Schirmung CAT-Verkabelung am Patchfeld aufzulegen, am Bedienarbeitsplatz zu isolieren (Vermeidung Brummschleifen).
Systemkabel und Installationsmaterial in Position enthaltenAlle notwendigen Systemkabel und Installationsmaterialien sind in den Leistungspositionen einzukalkulieren.
Integration in Energieversorgungskonzept des AGAlle gelieferten aktiven Elemente und Komponenten sind in das Energieversorgungskonzept (USV/NEA) des AG zu integrieren.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Nicht zugeordnet

Operatives und technisches ManagementsystemTrennung in operatives Management (Benutzer, Rollen, Rechte, Leitungen) und technisches Management (Konfiguration, Monitoring, IT- Sicherheit).
Browser-basierte Managementsoftware (HTML5)Bereitstellung der Managementsoftware als Browser-Anwendung (Edge, Chrome) in HTML5; keine JAVA/Flash-Runtimes.
Georedundante ManagementsystemePrimäres und sekundäres Managementsystem standortredundant; Replizierung der Managementdaten; Vernetzung „out-of-band".
SNMPv3-Anbindung an übergeordnete ManagementsystemeEinbindung von Systemmanagementagenten per SNMPv3 über dediziertes Management-Interface; offene Schnittstellen für Einbindung in AG-Managementsysteme (z. B. PRTG, CheckMK, VMware); Lights-out- Management.
Monitoring-Umfang (alle Komponenten, Schnittstellen, Performance)Kontinuierliches Monitoring aller Komponenten, Dienste und Schnittstellen inkl. Performance/Auslastung/Fehlerhäufigkeit; Aufbewahrung der Daten mindestens 90 Tage.
Proaktive Überwachung durch ANProaktives Monitoring als Serviceleistung des AN über gesichertes Front- End; aktiver Fernwartungszugang nur nach expliziter Freischaltung durch AG.
Überwachung LeitstellenraumLösung für Lärmüberwachung im Leitstellenraum ist mit anzubieten.
Revisionssichere Protokollierung administrativer ÄnderungenRevisionssichere Protokollierung aller Einstellungen/Änderungen (Inhalt, Zeitstempel, Nutzer, Rolle) über mindestens 90 Tage; Anwendung §76 BDSG.
System- und InstallationsbeschreibungNetzübersichten mit IP-Adressen, Softwaremedien, Konfigurationsdateien mit Beschreibung, Inbetriebsetzungsprotokolle, Installationspläne, Funktionsbeschreibungen, Herstellererklärungen/Normnachweise, Passwörter-/Login-Übersicht.
Systemhandbuch, Betriebshandbuch, Servicehandbuch, BenutzerhandbuchStrukturierte Handbücher auf Netzwerk-/Architekturebene (System), Prozeduren/Regelungen (Betrieb), Wartung/Monitoring (Service), Bedienungsanleitungen (Benutzer).
Feinspezifikation / Montageplanung als zentrales ProjektdokumentFeinspezifikation bzw. Montageplanung beschreibt die konkrete Umsetzung für die jeweilige Leitstelle (Systemarchitektur, IP-Pläne, Berechtigungskonzept, Schnittstellen, Ablauf-/Terminplan) und wird vom AG freigegeben.
Projektmanagementleistungen des ANPlanung und Steuerung der eigenen Leistungen, Koordination mit Beistellungsleistungen, Projektmanagementplan inkl. Terminplan, Fehler- und Änderungsmanagement, regelmäßiges Berichtswesen, Statusberichte, Kick-Off-Meeting.
Projektstatusbesprechungen in regelmäßigen IntervallenProjektstatusbesprechungen mindestens alle 4 Wochen, in kritischen Phasen wöchentlich; Protokolle innerhalb von 3 Tagen.
Kick-Off-Meeting innerhalb definierter FristDurchführung des Kick-Off-Meetings innerhalb einer definierten Frist nach Zuschlag (in H: 15 Arbeitstage).
Gesamttermin ProjektabschlussProjekt innerhalb eines definierten Zeitraums nach Auftragserteilung erfolgreich abzuschließen (H: 9 Monate; R: 5 Monate nach Freigabe Feinkonzeption).
Phasenmodell mit Feinspezifikation → Bereitstellung → Test → WirkbetriebProjekt ist in Phasen zu gliedern: Feinspezifikation/Konzept → Bereitstellung → Testbetrieb/Qualitätssicherung → Wirkbetrieb.
Installationsort in Technik- /RechenzentrumsräumenInstallation der Zentralkomponenten in den Technikräumen der jeweiligen Standorte
Überwachung der Zugangstüren TechnikräumeÜberwachung der Zugangstüren zu Technik- und USV-Räumen mit Türkontakt, IO-Modul und IP-Kamera; Signalisierung auf dem KMS- Touchscreen.
Konfigurierte und freigeschaltete Netzbetreiber- SchnittstelleAG stellt die konfigurierten und freigeschalteten Schnittstellen zum Telekommunikationsnetzbetreiber bereit.
Prüfung und Abnahme der Beistellungen durch ANDer AN prüft und nimmt die Beistellungen des AG (Infrastruktur, Verkabelung) ab; Mehrkosten durch nachträgliche Zusatzanforderungen/Changes des AN trägt dieser.

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Anforderungskatalog Leitstellenverbund Kommunikationssystem: ILS Rems-Murr und IRLS Ostwürttemberg Nicht zugeordnet

Text-to-Speech-Funktion (TTS)TTS-Funktion mit natürlich klingender Stimme (männlich/weiblich), einstellbaren Spracheigenschaften und unterstützten Audio- Ausgabeformaten (8–44 kHz, PCM, A-/μ-law, vox, MP3); Spezialaussprache erlernbar.
Medieninformation / TV-Wiedergabe am ArbeitsplatzMedieninformation / Anschaltung TV/Radio zukünftig über KMS, Tonwiedergabe per Headset.
IVR-System (Interactive Voice Response)KMS ist mit IVR-System ausgestattet. Dieses muss über Bypass-Funktion eingebettet sein, in Echtzeit aktiviert und deaktiviert werden können, vollständige Gesprächsprotokollierung ermöglichen und Priorisierung von Anrufern ohne Eingabe nach 15s, Datenschutzgerechte Trennung von Notruf- und IVR-Daten
Ansteuerung der Statusleuchte des EinsatzleittischesAnsteuerung der Statusleuchte/ Platzbelegtanzeige des Einsatzleittisches, vielfarbig stufenlos RGB
MCX ReadyMCX Integration (im Hinblick auf BDBOS Planung)

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