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Stand: April 2026
Bundesamt für Strahlenschutz
Leistungsbeschreibung
FKZ: 3626S62541 Datum: 07.05.2026
Prüfung des Einsatzes von KI-Verfahren im radiologischen Thema: Notfallmanagementsystem durch KI-unterstützte Trend- und Plausibilitätsanalyse im ODL-Messnetz
1. Aufgabenstellung
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt gemäß §161 Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und der Allgemeinen Verwaltungsvereinbarung zum integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt IMIS1 ein bundesweites, engmaschiges Mess- netz zur Überwachung der Gamma-Ortsdosisleistung (Gamma-ODL) in der Umwelt. Zusätzlich zur kontinuierlichen Überwachung der Gamma-ODL werden an den Standorten der stationären Mess- sonden in zyklischen Abständen Messungen mit mobilen Gammaspektrometern durchgeführt. Dabei werden wichtige Informationen über Nuklidzusammensetzung der in der Umwelt vorhan- denen bzw. bei einem radiologischen Notfall freigesetzten Radioaktivität gewonnen.
Die Ursprünge des ODL-Messnetzes reichen 50 Jahre zurück. In der Gründungsphase im Bundes- amt für Zivilschutz (heute BBK) angesiedelt, war es zu Zwecken des Zivilschutzes konzipiert. Mit dem Wechsel zum - im Zusammenhang mit dem Reaktorunglück in Tschernobyl gegründeten - BfS rückten zunächst Aspekte der Umweltüberwachung stärker in den Vordergrund. Mit der Ein- richtung des Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ-Bund) wurde der neuen zentralen Rolle des Bundes bei der Aufgabe des radiologischen Notfallschutzes und den – seit dem Beginn des Ukraine-Krieges wieder stärker in den Fokus gerückten – Aspekten des Bevölkerungsschutzes Rechnung getragen.
Die Informationen, die aus den Daten der heute ca. 1700 stationären Sonden und aus den an die- sen Standorten durchgeführten In-situ-Messungen gewonnen werden, sind ein wesentlicher Be- standteil des nationalen radiologischen Lagebilds, welches wiederum die Grundlage für Entschei- dungen über Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung bildet. Zudem hat das ODL-Messnetz eine wichtige Aufgabe in der Früherkennung von radiologischen Gefahrenlagen, welche über eine Ruf- bereitschaft abgebildet werden. Schließlich können die Daten auch zum Zwecke einer Dosisre- konstruktion für die Bevölkerung herangezogen werden.
Neben Daten zur kontinuierlichen Messung der Gammaortsdosisleistung, welche aus den Impuls- raten der beiden Geiger-Müller-Zählrohre in der Sonde berechnet werden und den Ergebnissen
1 Aufgabe des integrierten Mess- und Informationssystems zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt (IMIS) ist es, die Umwelt kontinuierlich zu überwachen, um schnell und zuverlässig bereits geringfügige Ände- rungen der Radioaktivität in der Umwelt flächendeckend erkennen sowie langfristige Trends erfassen zu kön- nen. An diesem Messprogramm zur Überwachung der Umwelt sind mehr als 50 Labore bei Bundesbehörden und in den Ländern beteiligt.
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der In-situ-Messungen begleiten seit vielen Jahren aufwendige QS-Maßnahmen das Routine- Messprogramm; auf diese Weise wurde eine große Datensammlung angelegt. Derzeit werden aus dem Großteil dieser Daten keine weiterführenden Erkenntnisse gewonnen. Um diesen Daten- schatz zu bergen und auch Optimierungspotenzial in den Betriebsabläufen zu identifizieren wird eine moderne, automatisierte Methode zur Auswertung dieser Messungen benötigt.
Arbeitspakete
Das Vorhaben ist untergliedert in 4 Arbeitspakete (AP)
AP 1: Mustererkennung und Analyse der langjährigen In-situ-Messungen AP 2: Mustererkennung und Analyse langjähriger ODL-Daten AP 3: Mustererkennung für Plausibilitätsprüfung und Voralarme AP 4: Erstellung der technischen Dienste für AP3
Der erste Teil des Forschungsvorhabens (AP1: Mustererkennung und Analyse der langjährigen In-situ-Messungen) umfasst die Auswertung der in den letzten Jahrzehnten aggregierten empiri- schen Messdaten aus In-situ-Messungen an den Standorten des ODL-Messnetzes im Hinblick auf die Optimierung der Messintervalle, die Entwicklung eines Klassifizierungssystems für Messstel- len, die Untersuchung von Transportprozessen von Radionukliden, die Überprüfung der Güte der In-situ-Messungen und die Integration statistischer und korrelativer Analysemethoden.
Im zweiten Teil des Forschungsvorhabens (AP2: Mustererkennung und Analyse langjähriger ODL- Daten) sollen die über fast 30 Jahre gesammelten Daten des ODL-Messnetz in Trendanalysen un- tersucht werden. Mittels einer Geospatial-Analyse soll unter Berücksichtigung einer Verknüpfung mit internen Metadaten sowie externen Datenquellen nach komplexen Mustern gesucht werden. Ziel dieser Untersuchungen ist es, ein fundiertes Verständnis über die zeitlich-räumliche Dynamik der Ortsdosisleistung in Deutschland zu erlangen, methodische Unsicherheiten zu validieren und den Einfluss skalenübergreifender Parameter sowie des Klimawandels auf die Messergebnisse messbar zu machen.
Im dritten Teil des Forschungsvorhabens (AP3: Mustererkennung für Vor-Alarme und Daten- Plausibilisierung) sollen Methoden entwickelt werden, die eine Automatisierung von täglichen Routineprüfungen sowie Beurteilungen bei störungsbedingten Auffälligkeiten oder wetterbe- dingten Erhöhungen erlauben. Abschließend geht es um die Fragestellung nach welchen Kriterien und Verfahren das Messnetz einen Vor-Alarm für die Rufbereitschaften des RLZ auslösen sollte.
Im letzten Teil des Forschungsvorhabens (AP4: Erstellung der technischen Dienste für AP3) sollen die Erkenntnisse aus den unter AP3 entwickelten Modellen in technische Dienste umgesetzt wer- den. Während die Machine-Learning fokussierten Dienste in Python zu erstellen sind, können für Code, der mit dem BfS-Backend interagiert oder Nutzeroberflächen auch andere geeignete Pro- grammierbarer genutzt werden, wie z.B. C, C++ oder Java (Backend), Javascript (Frontend). Diese Dienste / Programme sind in unter Beachtung aktueller Coding-Standards (wie etwa PEP-8), li- zensiert als Open-Source-Software unter GNU General Public License (GPL) V3. Wenn eingesetzte Bibliotheken andere Lizenzen erzwingen ist darauf zu achten, dass diese GPL V3 kompatibel und von der OSI zugelassen sind. Die Konzipierung und Implementierung der angewandten Methoden sind nachvollziehbar zu dokumentieren und für das BfS als Auftraggeber für die Weiterentwick-
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lung nutzbar zu machen. Eine Demonstration soll die Möglichkeit einer Integration in die beste- hende IT-Infrastruktur zeigen. Die Dokumentation muss dem aktuellen Stand der Technik ent- sprechen und in deutscher oder englischer Sprache in elektronisch editierbarer Form vorliegen.
2. Kenntnisstand und Rahmenbedingungen
Neben den verwendeten Detektoren hat auch die direkte Umgebung (Nahbereich) um die Sonde bzw. Messstelle einen signifikanten Einfluss auf die gemessene Ortsdosisleistung und die nuklid- spezifischen Aktivitäten. So wird der natürliche ODL-Untergrund im Wesentlichen durch die Be- schaffenheit des Bodens (natürliches Erdreich, Fels, künstliche Flächen, Baumaterial usw.) sowie die Höhe der Messstelle über normal Null bestimmt. Die Nettoerhöhung und deren Dauer nach einer Deposition hängt ebenfalls von den lokalen Gegebenheiten ab. Zum einen können die Ober- flächenbeschaffenheit und die Vegetation Transportprozesse von Wasser aus Niederschlagsereig- nissen im großen Maße beeinflussen. Zum anderen ist es möglich, dass es durch Gebäude, Mauern und Wälle zu Abschirmungseffekten kommt.
Daher gibt es strenge Vorgaben, wie eine ideale Messstelle des klassischen Messnetzes (bspw. das Grundraster) aussehen sollte, um eine optimale Aussagekraft der gemessenen Werte sicherzustel- len und die Vergleichbarkeit mit allen anderen Messstellen zu ermöglichen. Diese Vorgaben sind:
• Flaches, ebenes Gelände • Natürlicher Untergrund (Grasfläche) mindestens im 10 m Umkreis • Keine Gebäude, Bäume und Büsche im 20 m Umkreis • Kein Wald im 100 m Radius • Messpunkt standardmäßig in einem Meter Höhe über dem Boden
Abweichungen von diesem Idealzustand sind bei dem Betrieb von 1700 Messstellen in Deutsch- land unvermeidlich und werden akribisch erfasst und dokumentiert. Die Grundlage für diese Ar- beit wird detailliert in den Dokumenten „Prozessbeschreibung TP3_2_3 2020-03-26.pdf“, „Radio- logische Standortbewertung.pdf“, „RL-Ort-Bew_230303.pdf“ sowie „Punktabzug durch Vegeta- tion in der Standortbewertung.pdf“ beschrieben (siehe Anlagen).
Die Ergebnisse einer theoretischen Betrachtung wurden 1997 publiziert. Siehe „Calibration fac- tors for dose rate probes in environmental monitoring networks obtained from Monte-Carlo-sim- ulations“ (Zähringer, Sempau (1997)).
Zuletzt wurden wichtige Fortschritte auf diesem Feld in dem internationalen Forschungsprojekt „Metrology for radiological early warning networks in Europe“ (MetroERM) gemacht. Die Er- kenntnisse sind im Dokument MetroERM Deliverable D1.5.4_report.pdf zu finden.
Zudem sind Bezüge zu dem FV 3620 S 62594 (2020 bis 2023) „Entwicklung qualitativer und quan- titativer Methoden der Analyse von Gamma-Spektren unter Anwendung von Methoden der künst- lichen Intelligenz“, welches das BfS (Fachbetreuung Dr. U. Stöhlker/Dr. M. Bleher) über das Res- sortforschungsprogramm des BMUKN mit der Firma Envinet GmbH durchgeführt hat, herzustel- len.
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Empirischen Datengrundlage
Ziel ist es, die in den letzten 28 Jahren (seit 1998) empirisch aufgenommenen Daten des ODL- Messnetzes sowie der regelmäßigen In-Situ-Messungen zu untersuchen.
Die für das Vorhaben relevanten Daten liegen größtenteils in einer gemeinsamen MySQL-Daten- bank (MariaDB). Die Größe der Datenbank beträgt derzeit gut 2,1 TB. Dieser Datensatz wird vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt (bspw. als Dump) und für Analysen zugänglich gemacht.
Zu den wichtigsten Daten, die auszuwerten sind, gehören u.a.: • Allgemeine Informationen über die Messstelle wie Messstellennummer, Koordinaten, technischer Zustand, Sondennummer, Aufbaudatum, Höhe des Standortes über NN, … • Messdaten: primär ODL-Zeitreihen (ab 1998 2h-Werte, seit ca. 2004 zusätzlich 10 Minu- ten-Werte – jeweils mit Zeitstempeln), Metadaten wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur (evtl. nicht repräsentativ für den Standort, sondern technisch bedingte Prüf- parameter) sowie der Plausibilität-Status von Messwerten. • Wetterdaten in Form von Regenwahrscheinlichkeiten aus Radarmessungen des DWD • Aus Standortskizzen gewonnene Standortparameter, die die Umgebung beschreiben (Ge- bäude, Bäume, Untergrund, Vegetation, Neigung, Gräben, Wälle (siehe begleitende Doku- ment im Anhang)) • Radiologische Punktebewertung auf einer 0 bis 30 Punkte Skala • Nuklidspezifische Aktivitäten aus In-situ-Messungen • Evtl. weitere Daten, die in der DB bereits abgelegt sind und im Laufe des Vorhabens als erforderlich zum Erreichen der Ziele angesehen werden.
Es gibt eine Reihe von ergänzenden Daten, die nicht in der MySQL-Datenbank liegen. Hierzu zäh- len primär: • die Standortskizzen, die in einem Vektorgraphik-Zeichenprogramm erstellt werden (Xfig) • sowie standardisiert aufgenommene Fotos der Messstellenumgebung • die den nuklidspezifischen Aktivitäten zugrundeliegenden Gammaspektren
Die meisten der oben genannten Datensätze sind entweder als fortlaufende Zeitreihen oder als historiengeführte Einträge vorhanden.
Eine kleine, exemplarische Auswahl von Tabellennamen, Anzahl der Einträge und Inhalt sind für eine bessere Abschätzung der Projektgröße und des eventuellen Rechenaufwands im Folgenden aufgelistet.
| MySQL – table name | Anzahl Einträge (ca.) in Mio | Kommentar |
|---|---|---|
| messwerte_m10 | 2300 | ODL-Messwerte im 10 Minutentakt |
| messwerte_h2 | 210 | ODL-Messwerte im 2 Stundentakt |
| messwerte | 6300 | Metadaten wie Tempe- ratur etc. |
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In Absprache mit dem Auftraggeber sollen auch weitere externe Datenquellen genutzt werden.
3. Einzelzielsetzungen/ Gliederung der Aufgabe
3.1. AP 1: Mustererkennung und Analyse der langjährigen In-situ -
Messungen
Wissenschaftliche Fragestellung
• In welchem Ausmaß verändert sich über einen längeren Zeitraum die gemessenen nuklid- spezifischen Aktivitäten im Bereich des stationären ODL-Messnetzes? • Lassen sich Messstellenstandorte hinsichtlich ihrer Messewerte und deren Dynamik in Klassen einteilen und welche Kenngrößen können ermittelt werden? • Lassen sich Zusammenhänge oder Muster zwischen solchen Klassen und weiteren Para- metern (sowohl internen Metadaten als auch extern Datenquellen) ermitteln? • Gibt es Diskrepanzen zwischen der effektiven und der physikalischen Halbwertszeit von Cs-137 und lassen sich daraus Schlüsse auf ggf. stattfindende Transportprozesse und Ver- lagerungen von Radionukliden auch über größere Strecken ziehen? • Lässt sich durch eine Analyse der Konsistenz der langjährigen K-40 Werte ein Rückschluss auf die Güte und Messgenauigkeit der In-situ-Messungen erzielen? • Können die Daten aus den nuklidspezifischen Messungen zur Qualitätssicherung der ODL- Sonden herangezogen werden? • Lassen sich aus diesen Daten optimale Zeiträume für die In-situ-Messungen ermitteln, wenn dabei die Intervalle der Messnetzpflege (vier Jahre), die Notwendigkeit regelmäßig wiederkehrender Messungen, die Bedeutung der Messungen für die Qualitätssicherung sowie die hier ermittelte mittlere Dynamik berücksichtigt werden? • Wie unterscheiden sich die Vorgehensweisen in anderen Messnetzen in Europa hinsicht- lich der Durchführung von In-situ-Messungen?
Methodischer Ansatz
Klassische oder ML-basierte Auswertung der In-situ-Messdaten aus dem ODL-Netz, z.B.:
• Trendanalysen • analytische, statistische oder ML-basierte Modelle zur Mustererkennung • Klassifizierung • Korrelationsanalysen verschiedener Messgrößen • Recherche
Zu erzielendes Ergebnis
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In einem ersten Schritt soll eine umfangreiche Untersuchung der zeitlichen Veränderungen nuk- lidspezifischer Aktivitäten an den Standorten des ODL-Netzes durchgeführt werden, die in einer anpassbaren deutschlandweiten kartographischen Visualisierung zugänglich gemacht werden.
In einem zweiten Schritt soll ein Klassifizierungssystems für ODL-Messstellen, basierend auf den Ergebnissen der In-situ-Messungen, entwickelt werden. Korrelationsanalysen zwischen diesen Klassen und internen wie auch externen Parametern sollen durchgeführt werden, um Zusammen- hänge offenzulegen. Dabei soll zunächst ein Rahmenwerk zur systematischen Identifikation po- tentiell relevanter Faktoren (interdisziplinär) und deren Variablen erstellt werden.
Eine Untersuchung der geografischen Verteilung effektiver Halbwertszeiten von Cs-137-Aktivitä- ten an Messstellen und deren Abweichung von der physikalischen Halbwertszeit, soll genutzt wer- den um systematische Muster oder Transportprozesse zu identifizieren, insbesondere in spezifi- schen geografischen Regionen wie Südbayern. Unter Zuhilfenahme der vorherigen Korrelations- analysen sollen mögliche Ursachen und Ansätze gefunden werden, die die gefundenen Phäno- mene qualitative (und quantitativ) erklären können.
Des Weiteren soll zur Evaluierung der Güte (Objektivität, Reliabilität und evtl. Validität) der In- situ-Messungen eine Überprüfung und Verifizierung, insbesondere durch Analyse der Konsistenz von K-40-Messungen durchgeführt werden. Dabei ist das Auftreten von Anomalien vor dem Jahr 2000, vermutlich aufgrund von Änderungen in Messsystemen oder -ausrüstungen zu berücksich- tigen.
Im Abschlussbericht von AP1 ist eine kritische Bewertung der derzeitigen Arbeitsweisen, Aktua- lisierungsintervalle und Datennutzung vorzunehmen. Ziel ist es, durch die Analyse der Langzeit- daten Ansätze und Vorschläge für eine Optimierung (unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Messintervalle von vier Jahren, der Notwendigkeit regelmäßig wiederkehrender Messungen, der Bedeutung der Messungen für die Qualitätssicherung sowie der hier ermittelten mittleren Dyna- mik von nuklidspezifischen Aktivitäten und der daraus abgeleiteten Erkenntnisse) der Nebengü- tekriterien Ökonomie und Nützlichkeit aufzuzeigen. Ebenso sollen Überlegungen angestellt wer- den, welche weiteren Nutzungsmöglichkeiten der Daten in der ODL-Datenbank vorstellbar sind. Schließlich soll eine Betrachtung der unterschiedlichen Arbeitsweisen und Vorgaben anderer eu- ropäischer Messnetze erfolgen.
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3.2. AP 2: Mustererkennung langjähriger ODL-Daten
Wissenschaftliche Fragestellung
• In welchem Ausmaß verändert sich über einen längeren Zeitraum die gemessenen Orts- dosisleistung im Bereich des stationären ODL-Messnetzes? • Lassen sich Trends in Deutschland tatsächlich feststellen oder werden Trends zu stark von Unsicherheiten durch Messtechnik oder Berechnungsmodelle überlagert? • Lassen sich Messstellenstandorte hinsichtlich ihrer Messwerte und deren Dynamik in Klassen einteilen und welche Kenngrößen können ermittelt werden? • Lassen sich Zusammenhänge oder Muster zwischen solchen Klassen und weiteren Para- metern auf Mikro-, Meso- oder Makroskala (sowohl internen Metadaten als auch extern Datenquellen) ermitteln? • In welchem Ausmaß spiegeln die ODL-Daten die langfristigen Trends und Muster der nuk- lidspezifischen Aktivitäten wider, die durch die In-situ-Messungen im ODL-Netz ermittelt wurden? • Lassen sich die ODL-Daten nutzen, um die Ergebnisse aus AP1 zu validieren und zu ver- feinern, insbesondere im Hinblick auf die Identifizierung von Transportprozessen und Verlagerungen von Radionukliden • Welchen Einfluss hat das Vorhandensein von aktuellen In-situ-Daten auf die Qualität der ODL-Daten?
• Wie verändert sich die ODL unter Klimawandel-Bedingungen (mehr Starkregen, verän- derte Schneedecken, Trockenperioden)? Gibt es Trends in der Variabilität?
Methodischer Ansatz
Kombination von statistischen und maschinellen Lernalgorithmen zur Analyse der ODL-Daten, einschließlich: • Zeitreihenanalysen zur Identifizierung von Trends und Mustern • Clustering- und Klassifizierungsverfahren zur Identifizierung von Mustern und Zusam- menhängen • Korrelations- und Regressionsanalysen zur Untersuchung der Beziehungen zwischen den ODL-Daten und externen Faktoren • Validierung der Ergebnisse durch Vergleich mit den Ergebnissen aus AP1 und anderen Quellen
Zu erzielendes Ergebnis
Zunächst soll eine umfassende Analyse der ODL-Daten durchgeführt werden, um langfristige Trends und Muster zu identifizieren und die Ergebnisse mit denen aus AP1 zu vergleichen. Durch die Anwendung von Clustering- und Klassifizierungsverfahren sollen die ODL-Daten analog zu den In-situ-Daten aus AP1 unter Zuhilfenahme von internen und externen Datenquellen in Kate- gorien oder Cluster eingeteilt werden, um gemeinsame Merkmale und Muster zu identifizieren.
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Gerade in Hinblick auf die Unsicherheit von Messungen, die aufgrund von Messtechnik (und ins- besondere deren Generationswechsel), Arbeitsweisen oder statistischen Effekten vorliegen, soll untersucht und bewertet werden, ob die Aussagekraft der Daten ausreichend ist, um eine Dyna- mik zu ermitteln bzw. welches Ausmaß eine langfristige Dynamik haben muss, um signifikant nachweisbar zu sein.
Auch soll untersucht werden, ob die gefundenen Muster mit den Ergebnissen aus AP1 korrelieren und ob sich somit die dort ermittelten Dynamiken und Transportprozesse bestätigen oder sogar verfeinern lassen.
Im Abschlussbericht muss detailliert dargelegt werden, ob die ODL-Daten qualitativ geeignet sind, um langfristige Dynamiken abzubilden und eine Quantifizierung des „Grundrauschens“, das durch Generationswechsel der Messtechnik und statistische Effekte entsteht - durch Festlegung einer Signifikanzschwelle - erfolgen. Der Bericht muss eine Dokumentation der Clustering- und Klassi- fizierungsverfahren sowie Informationen zu den einbezogenen externen Parametern enthalten. Der Bericht enthält eine detaillierte Gegenüberstellung der Muster aus ODL-Daten und den Ergeb- nissen aus AP1 (Bestätigung und Verfeinerung oder Diskrepanzen). Unter Verwendung der Recherche aus AP1 soll erläutert werden, welche Informationen in ande- ren Messnetzen in Folge eines eventuellen Verzichts auf In-situ-Messungen nicht vorliegen und welchen Einfluss das auf die Aussagekraft/ Qualität der ODL-Messungen hat. Ebenso sollen Über- legungen angestellt werden, welche weiteren Nutzungsmöglichkeiten der Daten in der ODL-Da- tenbank vorstellbar sind. Abschließend muss eine klare Aussage über die zeitliche Veränderung der radiologischen Lage getroffen werden. Eine fundierte Aussage darüber, wie stabil bzw. dynamisch sich die radiologi- sche Situation im Zeitverlauf darstellt und welche Faktoren diese Dynamik maßgeblich treiben, wird abgeleitet
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3.3. AP3: Mustererkennung für Plausibilitätsprüfung und Voral-
arme
Ausgangslage
Da das ODL-Messnetz auch die wichtige Aufgabe der Frühwarnfunktion hat, befinden sich die Son- den rund um die Uhr im Messbetrieb. Zusätzlich zu der regelmäßigen Datenübertragung sind die Sonden mit einer Benachrichtigungsfunktion ausgestattet: Sie übertragen die Messdaten an die Datenzentralen des BfS, sobald die gemessene ODL an einer Stelle den individuell festgelegten Schwellenwert überschreitet. Falls ein internes Frühwarnkriterium ausgelöst wird, prüfen Fach- leute des BfS umgehend die eingegangenen Messdaten. So wird sichergestellt, dass eine Erhöhung der Messwerte unverzüglich bewertet wird.
Zur Sicherung der Datenintegrität und zur radiologischen Bewertung werden die eingehenden Daten aus dem Messnetz einer manuellen Plausibilisierung unterzogen. Diese Plausibilisierung fordert auch im Routinebetrieb viele personelle Kapazitäten: Täglich werden dabei vor der Übergabe an IMIS die Messdaten der letzten 24 Stunden aus dem gesamten Messnetz auf ihre technische und radiologische Plausibilität sowie auf Anomalien ge- prüft; insbesondere bei Messwerten mit Schwell- oder Grenzwertüberschreitung. In der Ursa- chenforschung wird Störungen nachgegangen und technische Defekte sind zu identifizieren und zu kennzeichnen. Zudem müssen die standortspezifischen Grenzwerte regelmäßig manuell ange- passt werden, z.B. nach einem Tausch der Sonde oder bei saisonalen Veränderungen vor Ort. Bei Betriebszustandsänderung (bspw. Stromausfall oder keine Daten aus der Sonde) meldet sich eine Messstelle über sogenannte Spontanmeldungen. Auch hier ist eine Bewertung der Situation durch die Plaus-Prüfer als Schnittstelle zum Störungsmanagement nötig.
Zusätzlich zu dieser arbeitstäglichen Routineprüfung stellt das BfS eine Rufbereitschaft, die 24/7 kurzfristig auf Voralarme aus dem Messnetz reagiert. Ausgelöst werden diese z. B. wenn zwei Messstellen in einem Abstand von weniger als 30 km innerhalb einer Stunde eine Schwellwert- überschreitung anzeigen. Die Aufgabe der Rufbereitschaft ist es, diese Voralarme radiologisch ein- zuordnen und entsprechend weiterzureichen oder zu verwerfen. In der Regel wird ein Voralarm als Fehlalarm durch Regen und dem damit verbundenen Auswaschen der Radon-Folgeprodukte und einhergehendem kurzfristigen Anstieg der Ortsdosisleistung ausgelöst.
Da sowohl die tägliche Plausibilitätsprüfung als auch die meisten Vor- bzw. Fehlalarme bekannten Mustern folgen, bietet sich hier ein großes Automatisierungspotential. Der vorhandene Datensatz umfasst 28 Jahre systematisch und kontinuierlich aufgenommene Messungen der Ortsdosisleis- tung an einer Vielzahl an Messstellen und gepflegte Stammdaten der Messstellen. Dieser große Schatz an empirischen Daten erlaubt neben klassischen Analyseverfahren auch die Anwendung von Methoden aus dem „Machine Learning“ (ML) ohne auf simulierte Daten zurückgreifen zu müs- sen.
Wissenschaftliche Fragestellung
Automatisierung der Plausibilitätsprüfung: Können klassische oder ML-Algorithmen ver- wendet werden, um die tägliche Plausibilitätsprüfung der Messdaten zu automatisieren und somit personelle Kapazitäten zu reduzieren?
Vorhersage von Fehlalarmen: Können klassische oder ML-Modelle entwickelt werden, um die ODL an verschiedenen Messstellen vorherzusagen und somit Fehlalarme (z.B. durch Regen) vorherzusagen und somit die Anzahl der Fehlalarme zu reduzieren?
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Optimierung von Parametern: Vor-Alarme werden ausgelöst, wenn der gemessene ODL- Wert um eine bestimmte Anzahl von Standardabweichungen überschritten wird. Der Basiswert, wird gegenwärtig von Hand an saisonale Änderungen angepasst. Können ML-Modelle genutzt werden, um den Basiswert den Messdaten sinnvoll nachzuführen?
Analyse von Störungen und technischen Defekten: Wie können ML-Algorithmen verwen- det werden, um Störungen und technische Defekte in den Messstellen (frühzeitig) zu identifizie- ren und zu kennzeichnen?
Analyse des Lernverhaltens: Die Plausibilisierung sämtlicher Messdaten beruht auf erlern- tem Wissen der Plausibilitätsprüfenden. Auch die Plausibilitätsprüfenden nutzen (individuelle, erlernte) Muster, um Messdaten zu bewerten. Worin unterscheiden sich die humanen, kognitiven Muster / Modelle gegenüber den ML-basierte Modellen, welche Vorteile / Nachteile erzeugt das jeweilige Vorgehen und welche Kombinationsmöglichkeiten könnten die Aussagekraft der Bewer- tung von Messdaten erhöhen?
Methodischer Ansatz Klassische oder ML-basierte Auswertung der Messdaten aus dem ODL-Netz, z.B.: • Korrelationsanalysen verschiedener Messgrößen • analytische, statistische oder ML-basierte Modelle zur Mustererkennung oder Prognose von Ereignissen und Fehlerbildern
Zu erzielendes Ergebnis
-
Entwicklungsleistungen (Technische Artefakte) • Algorithmus zur Anomalieerkennung: Entwicklung eines Algorithmus zur automatisier- ten Identifikation von Anomalien in den ODL-Messdaten. • Prädiktive ODL-Modelle: Entwicklung von Modellen zur Vorhersage der Ortsdosisleis- tung an Messstellen, basierend auf internen Datenbanken (ODL-DB) sowie ergänzenden externen Datenquellen.
-
Evaluations- und Analyseleistungen (Berichte) • Validierung der Automatisierung: Bewertung der Fähigkeit des Algorithmus, die beste- hende Plausibilitätsprüfung effizient zu automatisieren. • Fehlalarm-Analyse: Bewertung der entwickelten Prädiktionsmodelle hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit zur Reduzierung von Fehlalarmen. • Wissenschaftliche Evaluation: Vergleichende Analyse des Lernverhaltens und der Ergeb- nisqualität von: o Klassischen/regelbasierten Plausibilitätsprüfungen o Machine-Learning-basierten Modellen o Synergieeffekten durch die Kombination beider Ansätze
3.4. AP 4: Implementierung von Diensten und Anwendungen
Zielsetzung
Basierend auf den Ergebnissen aus AP3 sollen in AP4 technische Dienste und Anwendungen er- stellt und implementiert werden, um die automatisierte Plausibilitätsprüfung, Vorhersage von Fehlalarmen, Optimierung von Parametern und Analyse von Störungen und technischen Defekten zu ermöglichen. Die Dienste und Anwendungen sind so zu konzipieren, dass sie über definierte Schnittstellen angesprochen und als eigenständige Anwendungen betrieben werden kann (z.B. Containerstack mit OpenAPI konformen Schnittstellen und Frontend zur Bedienung sowie Ana- lyse und Bearbeitung von Daten)
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Aufgaben
• Bereitstellung der im Rahmen von AP1 - AP3 entwickelten Algorithmen als Bibliotheken mit dokumentierter API • Erarbeitung eines Konzeptes zur Integration der in AP2 und AP3 entwickelten Modelle in die bestehende Infrastruktur des ODL-Messnetzes • Abschätzung des Ressourcenverbrauches für den Produktiveinsatz der entwickelten sta- tistischen Modelle • Entwicklung technischer Dienste zur automatisierten Plausibilitätsprüfung von Messda- ten, basierend auf den in AP3 entwickelten Algorithmen. • Erstellung eines technischen Dienstes zur Vorhersage von Ortsdosisleistung an Messstel- len, unter Verwendung der in AP3 entwickelten Modelle. • Implementierung technischer Dienste zur Optimierung von standortspezifischen Grenz- werten, um Empfindlichkeit der Alarmschwellen zu verbessern. • Entwicklung eines technischen Dienstes zur frühzeitigen Identifizierung und Kennzeich- nung von Störungen und technischen Defekten in den Messstellen. • Integration der entwickelten technischen Dienste in die bestehende Infrastruktur des ODL-Messnetzes, um eine nahtlose Interaktion mit den vorhandenen Systemen zu ge- währleisten. • Durchführung von Tests und Validierungen, um die Funktionalität und Leistungsfähig- keit der technischen Dienste zu überprüfen.
Methodischer Ansatz
• Anwendung von Software-Entwicklungsmethoden (z.B. Agile Development) für die Er- stellung der technischen Dienste. • Verwendung von geeigneten Programmiersprachen und Frameworks, um die Dienste effizient und skalierbar zu implementieren. • Durchführung eines Workshops, um die Anforderungen und Ergebnisse mit den Stake- holdern abzustimmen und sicherzustellen, dass die entwickelten Dienste den Bedürfnis- sen des BfS entsprechen.
Zu erzielendes Ergebnis
• Eine funktionsfähige und in die bestehende Infrastruktur modular integrierbare Platt- form für die automatisierte Plausibilitätsprüfung, Vorhersage von Fehlalarmen, Optimie- rung von Parametern und Analyse von Störungen und technischen Defekten. • Eine Dokumentation der entwickelten technischen Dienste, einschließlich Benutzer- handbüchern und technischen Spezifikationen. • Schnittstellendokumentation (API): Vollständige technische Beschreibung aller Schnitt- stellen zur Integration in Drittsysteme • Ein Bericht über die Ergebnisse der Tests und Validierungen, der die Leistungsfähigkeit und Funktionalität der entwickelten Dienste bewertet. • Eine Empfehlung für den Betrieb und die Wartung der entwickelten technischen Dienste, um eine langfristige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
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4. Anforderungen und Vorgaben
4.1. Allgemeine Anforderungen an die Durchführung und Bearbei-
tung des Vorhabens
Zur Begleitung des Vorhabens finden auf regelmäßiger Basis alle 4 Monate halbtägige Projektge- spräche/Workshops des Auftragnehmers mit dem Aufraggeber statt. Diese Treffen sind durch den Auftragnehmer zu organisieren und dürfen rein virtuell abgehalten werden. Für die Terminfin- dung der Einzelbesprechungen kann flexibel ein +/- 2-Wochen Zeitfenster verwendet werden. Über diese Projektgespräche wird vom Auftragnehmer ein ausführliches Protokoll geführt. Die qualitätsgesicherte Version des Protokolls wird dem Auftraggeber vorgelegt und final abge- stimmt. Die Ergebnisse dieser Besprechungen haben eine zentrale Funktion für die Kommunika- tion und die weitere Umsetzung der Arbeiten.
Die detaillierte Zeitplanung (inkl. Meilensteine) der vier Arbeitspakete ist vom Auftragnehmer im Angebot zu spezifizieren und wird im Auftaktworkshop zwischen Auftragnehmer und Auftragge- ber überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Generell gilt, dass die vier Arbeitspakete parallel bearbeitet werden dürfen und sollen. Mindestens zu den Projektgesprächen Nr. 3 (8 Monate nach Auftragserteilung) und Nr. 5 (16 Monate nach Auftragserteilung) sind Zwischenberichte vorzulegen (mindestens 2 Wochen vor dem Termin dem Auftraggeber vorzulegen), die den Fortschritt bei den drei APs abbilden.
Ggfs. wird der Teilnehmerkreis auch über die Ansprechpartner im BfS hinausgehen. Die Inhalte und Form der Projektgespräche sind entsprechend anzupassen. Für die Arbeitspakete, die For- schungsleistungen beinhalten, sind die gängigen Qualitätsstandards für das wissenschaftliche Ar- beiten in Anlehnung an die Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur gu- ten wissenschaftlichen Praxis einzuhalten. Zusätzlich sind vom Auftragnehmer die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten.
Im Rahmen eines letzten Projektgesprächs ist der Entwurf des Gesamt-Abschlussberichtes zu dis- kutieren mit dem Ziel, Verbesserungswünsche des Auftraggebers in die endgültige Fassung des Berichts einzuarbeiten.
4.2. Termine
Die Laufzeit des Vorhabens beträgt 24 Monate. Die Laufzeit beginnt mit der Auftragserteilung und endet nach 24 Monaten.
Insgesamt sind 7 halbtägige Online-Workshops bzw. Projektgespräche vorgesehen. In diesen wer- den Berichte über die Bearbeitungsstände der einzelnen APs gegeben, sowie das weitere Vorge- hen abgestimmt.
- zum Start des Vorhabens 1x Auftakt-Workshop
- 4 Monate nach Auftragserteilung
- 8 Monate nach Auftragserteilung (inkl. Zwischenberichte zu allen APs)
- 12 Monate nach Auftragserteilung
- 16 Monate nach Auftragserteilung (inkl. Zwischenberichte zu allen APs)
- 20 Monate nach Auftragserteilung
- Abschlussworkshop (inkl. Abschlussberichte zu allen APs)
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Die detaillierte Zeitplanung (inkl. Meilensteine) der Arbeitspakete ist vom Auftragnehmer im An- gebot zu spezifizieren und wird im Auftaktworkshop zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber überprüft. Weitere Projektgespräche zwischen den Arbeitspaketen sind deshalb fakultativ, je nach Bedarf, zwischen AN und AG abzustimmen. Die Workshops können virtuell ausgeführt wer- den.
4.3. Berichte
Für die einzelnen Arbeitspakete sind je zwei Zwischenberichte zu liefern. Zu jedem Arbeitspaket ist abschließend ein Einzelbericht (Fachbericht) zu erstellen. Die vier Arbeitspakete sind im Ab- schlussbericht zusammenzufassen. Die Einzelberichte (Fachberichte) bzw. die Schlussdokumente sowie Zwischenberichte zu den Arbeitspaketen stellen nach Abnahme durch die Fachbegleitung die Grundlage für die Abrechnung der Arbeitspaket dar. Alle Ergebnisse sind prägnant, nachvoll- ziehbar und wissenschaftlich fundiert zu beschreiben.
Für den "Programmreport Strahlenschutzforschung" des BfS ist zum Jahresende ein allgemein verständlicher Kurzbericht sowie zum Ende der Vorhabenslaufzeit ein abschließender, allgemein verständlicher Kurzbericht inkl. Zusammenfassung in Englisch und Deutsch zu erstellen (gemäß Muster).
Der Schlussbericht nach § 12 Abs. 3 ABFE-BMU und das Ergebnis nach § 13 ABFEBMU, sofern dieses in Form eines Berichtes erstellt wird (Ergebnisbericht), sind der Auftraggeberin in digitaler und gemäß der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung in barrierefreier Form als PDF- Dokument vorzulegen [nicht erforderlich, wenn keine Veröffentlichung im Internet vorgesehen ist]. Ist eine Lieferung im PDF-Format nicht möglich, ist das Dateiformat mit der Auftraggeberin vor Lieferung abzustimmen. Firmenlogos usw. sind auf den Seiten der Berichte nicht zulässig.
Die Behörden der Bundesverwaltung sind verpflichtet, ihre Informationsangebote im Internet barrierefrei zu gestalten. Für alle Veröffentlichungen, die von der Auftraggeberin online bereitge- stellt werden sollen, sind die Vorgaben der derzeit gültigen Barrierefreie-Informationstechnik- Verordnung, kurz BITV 2.0, zu erfüllen. Damit verbundene Leistungsbestandteile sind vom Auf- tragnehmer stets entsprechend der Verordnung zu erbringen und ggf. nachzubessern, bis eine endgültige Abnahme durch die Auftraggeberin erfolgt.
In der BITV 2.0 sind die Anforderungen für die Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente nicht detailliert geregelt. Um für die Veröffentlichungen im PDF-Format einheitliche und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, ist die Norm DIN ISO 14289 – PDF/UA, also der PDF-Standard für barrie- refreie PDF-Dokumente, anzuwenden. Je nach Art und Umfang der Inhalte ist es sehr aufwändig, eine Veröffentlichung mit komplexen Strukturen, umfangreichen Tabellen, Fußnoten, Grafiken oder Formeln durchgängig barrierefrei zu erstellen. Es sind dafür neben konzeptionellen Vor- überlegungen viele manuelle Arbeitsschritte notwendig, die sich teilweise durch kostenpflichtige Programme vereinfachen lassen. Besteht seitens des Auftragnehmers keine oder nur wenig Er- fahrung, sind für die technische Umsetzung des Endproduktes nicht nur ausreichend Zeit und Auf- wand, sondern eventuell auch zusätzliche Kosten einzuplanen. Alternativ ist ein entsprechend er- fahrener Dienstleister mit der Aufgabe zu betrauen. Die Anforderung auf barrierefreie Zugäng- lichkeit ist anzuwenden, wenn die Auftraggeberin Herausgeberin, Mitherausgeberin oder Beauf- tragende der Veröffentlichung ist. Ebenso gelten die Bestimmungen, wenn die Veröffentlichung unabhängig vom Herausgeber in einem Internetangebot der Auftraggeberin erscheinen soll. Zu Veröffentlichungen zählen neben Broschüren, Faltblättern und Postern auch jegliche Form von Berichten, Gutachten, Studien, Dokumentationen, technische Anleitungen und Vergleichbares.
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Stand: April 2026
Um die Zugänglichkeit der gelieferten PDF-Dokumente nachzuweisen, sind Prüfberichte einzu- reichen, die mit der jeweils aktuellsten Version des PDF Accessibility Checkers (PAC 3) erzeugt wurden. Die Auftraggeberin lässt die gelieferten Dokumente ggf. durch einen externen Dienstleis- ter eingehend technisch und manuell prüfen. Dazu werden die kostenfreien Hilfsmittel PAC 3, Acrobat-Plugin callas pdfGoHTML, VIP PDF-Reader und gegebenenfalls der Screenreader NVDA verwendet.
Weitere Informationen zur Erfüllung der Anforderungen – einschließlich der Ausnahmen für For- schungsberichte – ergeben sich aus dem Leitfaden zur Erstellung und Abgabe barrierefreier PDF- Dateien des BMU und dem „Handbuch zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente“ mit detail- lierten Hinweisen und Informationen. Diese stehen unter https://www.bmu.de/WS1300 zur Ver- fügung.
Je nach Art und Umfang der Veröffentlichung ist die Erstellung sehr aufwändig. Besteht seitens des Auftragnehmers keine oder nur wenig Erfahrung, ist für die Umsetzung ausreichend Zeit und Aufwand einzuplanen oder ein entsprechend erfahrener Dienstleister mit der Aufgabe zu be- trauen.
4.4. Angaben zur Zuschlagserteilung
Zuschlagskriterien sind das Preis-/Leistungsverhältnis anhand der Bewertungsmatrix (siehe An- lage).
4.5. Angebotsabfassung/Detailplanung des Vorhabens
Im Rahmen des Angebots ist eine Gesamtprojektstruktur und eine Arbeitsplanung mit einer de- taillierten Planung der Arbeitspakte vorzulegen, die eine Abschätzung der erforderlichen Bear- beitungszeiten und Aufwände möglich machen.
Bei der Abfassung des Angebots ist die angestrebte Vorgehensweise zur Bearbeitung der einzel- nen Arbeitspakete darzustellen. Dabei muss aus dem Angebot klar und nachvollziehbar hervor- gehen, auf welchen fachlichen Annahmen und Überlegungen der vorkalkulierte Aufwand (Men- gengerüst) basiert, d.h. der veranschlagte Aufwand muss begründet sein – sowohl hinsichtlich Personal- und Reisekosten als auch in etwaigen Sach- bzw. Sonderbetriebsmitteln.
4.6. Anforderungen an Anbietende und Projektteam
Für die Durchführung des Forschungsvorhabens ist Personal mit nachgewiesener fachlicher und methodischer Eignung einzusetzen, das über einschlägige Erfahrung in den Bereichen physikali- sche Messtechnik, Datenmodellierung, Entwicklung und Implementierung mathematisch an- spruchsvoller Verfahren zur Analyse von Messdaten sowie Optimierungsverfahren verfügt. Die Abdeckung der zu erbringenden Leistungen durch das Projektteam ist im Angebot anhand der personellen Kompetenzen nachvollziehbar darzulegen. Hierzu sind die vorgesehenen Teammit- glieder mit ihren jeweiligen Qualifikationen, einschlägigen Erfahrungen und Aufgabenbereichen tabellarisch zu benennen und den Arbeitspaketen zuzuordnen.
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Anforderungen an die Projektleitung
Die Projektleitung muss über einen einschlägigen Hochschulabschluss, in der Regel Diplom oder Master, in den Fachrichtungen Informatik, Mathematik, Physik, Geoinformatik, Data Science oder einem vergleichbaren naturwissenschaftlich-technischen Fach verfügen. Zudem muss sie über nachweisliche Erfahrung in der Leitung wissenschaftlich-technischer oder forschungsnaher Pro- jekte sowie über Methodenkompetenz im Projektmanagement verfügen. Der Nachweis kann ins- besondere durch bereits erfolgreich durchgeführte Projekte, Referenzen, Publikationen, Projekt- beschreibungen, Zertifikate oder vergleichbare Unterlagen erfolgen.
Anforderungen an das wissenschaftliche Personal
Das weitere wissenschaftliche Personal muss ebenfalls über einen einschlägigen Hochschulab- schluss sowie über fachbezogene Erfahrung in Forschung, Entwicklung oder datenanalytischen bzw. softwaretechnischen Aufgaben verfügen. Für Schlüsselrollen mit besonders hohem metho- dischem Anspruch wird eine Promotion oder eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation vorausgesetzt
Die wissenschaftliche Kompetenz ist durch geeignete Nachweise zu belegen, insbesondere durch Publikationslisten, Referenzprojekte, wissenschaftliche Arbeitsproben oder vergleichbare Unter- lagen.
Weiter Einzelheiten: • 3624S62521_Formblatt Ausstattung • 3624S62521_Formblatt Fachkräfte • 3624S62521_Formblatt Publikation • 3624S62521_Formblatt Referenz
4.7. Vom Auftraggeber bereitgestellte Leistungen
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer die für die Untersuchung erforderlichen Daten der ODL-Sonden und Messstellenstandorte sowie Informationen bezüglich der Datenbankstrukturen zur Verfügung.
Der Auftraggeber bietet dem Auftragnehmer an im Rahmen eines eintägigen Besuchs die etablier- ten Arbeits- und Vorgehensweisen bei der Plausibilisierung von Messdaten durch technisches Personal zu demonstrieren. Hierfür kommt einer der BfS-Standorte Berlin, Rendsburg, Bonn oder Freiburg in Frage.
5. Anlagen
A = Bewertungsmatrix B = MetroERM Deliverable D1.5.4_report C.1 = Prozessbeschreibung „Standortdokumentation und Standortbewertung und Durchführung von Vergleichsmessungen am Sondenstandort“ C.2 = Richtlinie − Standortdokumentation und −bewertung
Die Ergebnisse sind prägnant, nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert zu beschreiben und im Fachbericht 3 „Mehrwert durch Kombination interdisziplinärer Methoden und Lageinformati- onen“ zusammenzufassen.
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Bewertungskriterien Vorhabensnummer (FKZ): 3626S62541
Bewertungsmatrix Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Das wirtschaftlichste Angebot wird anhand folgender Bewertungsmatrix ermittelt. Die Bieter haben konzeptionelle Darstellungen in einem vorgegebenen Umfang vorzulegen. Die Darstellung der Bewertungskriterien (Konzeptteile 1-5) darf höchstens 60 DIN- A4-Seiten umfassen. Seiten, die über den zulässigen Umfang hinausgehen bleiben bei der Wertung unberücksichtigt.
Die einzelnen Konzepte sollen in einem zusammenhängenden Angebotsdokument eingereicht werden.
Vorzulegen sind:
Konzept 1: Vorgehensweise zu AP 1: Mustererkennung und Analyse der langjährigen In-situ -Messungen (näheres siehe 3.1 der Leistungsbeschreibung)
Das Konzept darf höchstens 10 DIN A4 Seiten umfassen. Das Konzept muss im Format „.pdf“ eingereicht werden.
Konzept 2: Vorgehensweise zu AP 2: Mustererkennung langjähriger ODL-Daten (näheres sie 3.2 der Leistungsbeschreibung)
Das Konzept darf höchstens 10 DIN A4 Seiten umfassen. Das Konzept muss im Format „.pdf“ eingereicht werden.
Konzept 3: Vorgehensweise zu AP 3: Mustererkennung für Plausibilitätsprüfung und Voralarme (näheres siehe 3.3 der Leistungsbeschreibung)
Das Konzept darf höchstens 10 DIN A4 Seiten umfassen. Das Konzept muss im Format „.pdf“ eingereicht werden.
Konzept 4: Vorgehensweise zu AP 4: Implementierung von Diensten und Anwendungen (näheres siehe 3.4 der Leistungsbeschreibung)
Das Konzept darf höchstens 10 DIN A4 Seiten umfassen. Das Konzept muss im Format „.pdf“ eingereicht werden.
Konzept 5: Arbeits- und Kostenplanung;
Plausibilität und Nachvollziehbarkeit insbesondere folgender Aspekte:
Es ist eine Projektstruktur und eine Arbeitsplanung vorzulegen, die eine Abschätzung der erforderlichen Bearbeitungszeiten und Aufwände – nach den einzelnen Arbeitspaketen – möglich machen. Sämtliche Termine für Zwischenberichte und Projektgespräche sind in der Arbeitsplanung zu berücksichtigen. Dabei muss aus dem Konzept klar und nachvollziehbar hervorgehen, auf welchen fachlichen Annahmen und Überlegungen der vorkalkulierte Aufwand (Mengengerüst) basiert, d.h. der veranschlagte Aufwand muss begründet sein – sowohl hinsichtlich Personal- und Reisekosten als auch in etwaigen Sach- bzw. Sonderbetriebsmitteln. Soweit Arbeiten an Dritte vergeben werden sollen (Unteraufträge), sind Leistungsbeschreibung und Kalkulation für die Arbeiten ebenfalls beizufügen.
Eine Beschreibung des Arbeitsprogramms bzw. einen Durchführungsvorschlag (Methoden, Phasen usw.), woraus eine eigenständige Umsetzung der in der Leistungsbeschreibung geforderten Arbeiten ersichtlich ist. Ein Verweis auf die übrigen Konzepte ist insoweit zulässig, als dadurch Mehrfacherwähnungen und Redundanzen vermieden werden können.
Zeitplan
Einen Zahlungsplan, der die nachschüssige Zahlungsweise nach Lieferung und Abnahme der Arbeitspakete berücksichtigt.
(näheres siehe u.a. Leistungsbeschreibung und Anmerkungen zu Begründungspflichten im „3626S62541_Formblatt Kalkulation“).
Das Konzept darf höchstens 20 DIN A4 Seiten umfassen. Das Konzept muss im Format „.pdf“ eingereicht werden.
In Summe darf das Gesamtkonzept (Teil 1-5) 60 Seiten umfassen.
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Bewertungskriterien Vorhabensnummer (FKZ): 3626S62541
| Kriterien A | Konzept 1: Vorgehensweise zu AP 1: Mustererkennun g und Analyse der langjährigen In-situ - Messungen | Konzept 2: Vorgehensw eise zu AP 2: Mustererken nung langjähriger ODL-Daten | Konzept 3: Vorgehensw eise zu AP 3: Mustererken nung für Plausibilitäts prüfung und Voralarme | Konzept 4: Vorgehenswei se zu AP 4: Implementieru ng von Diensten und Anwendungen | Konzept 5: Arbeits- und Kosten- planung | Summe | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewichtung B (Summe muss 100 betragen) | 15 | 20 | 25 | 25 | 15 | 100 | |||||||||
| Bewertung C (0-4 Punkte) | |||||||||||||||
| max. D mögliche Punktzahl | 60 | 80 | 100 | 100 | 60 | 400 | |||||||||
| Erreichte | Angebotspreis EUR (Bruttoangebotspreis = d. h. inkl. Umsatzsteuer)l | Vergleichspreis EUR Angebotspreis erreichte Punktzahl | |||||||||||||
| Punktzahl | |||||||||||||||
| (Bewertung x | |||||||||||||||
| Gewichtung) | |||||||||||||||
| Bieter 1 (Bewertung x Gewichtung) | |||||||||||||||
| Bieter 2 (Bewertung x Gewichtung) | |||||||||||||||
| Bieter 3 (Bewertung x Gewichtung) |
Punktebewertung: 0 = Nichterfüllung 1 = ausreichende Erfüllung 2 = befriedigende Erfüllung 3 = gute Erfüllung 4 = sehr gute Erfüllung Das Angebot mit dem niedrigsten Vergleichspreis (Angebotspreis dividiert durch erreichte Gesamtpunktzahl) erhält den Zuschlag.
Zielerreichungsgrade für die Vorgehenskonzepte:
4 Punkte: Eine überaus plausible und im Detaillierungsgrad sehr gut dargestellte Ausführung. Die dargestellte und angebotene Herangehensweise ist in allen Punkten sehr gut nachvollziehbar und dient in herausragender Weise der Zielerreichung einer qualitativ hochwertigen Leistung. Die Darstellungen lassen den Schluss zu, dass das Projekt zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers abgewickelt werden kann.
3 Punkte: Eine sehr plausible und im Detaillierungsgrad gut dargestellte Ausführung. Die dargestellte und angebotene Herangehensweise ist gut nachvollziehbar und dient in besonderer Weise der Zielerreichung einer qualitativ hochwertigen Leistung. Die Darstellungen lassen den Schluss zu, dass das Projekt sinnvoll ab-gewickelt werden kann.
2 Punkte: Befriedigende, durchschnittlich plausible und weniger detailreich dargestellte Ausführungen. Die dargestellte und angebotene Herangehensweise ist nachvollziehbar und dient der Zielerreichung einer qualitativ durchschnittlichen Leistung. Aufgrund weniger Defizite ist erkennbar, dass sich der Bearbeiter mit den Anforderungen des Projekts nicht abschließend vertraut gemacht hat. Die Darstellungen lassen den Schluss zu, dass mit Einschränkungen eine sinnvolle Ab-wicklung des Projekts erwartbar ist.
1 Punkt: Die eingereichten Ausführungen sind rudimentär, wenig plausibel, befassen sich nicht mit der Thematik oder sind lückenhaft und kaum nachvollziehbar. Sie dienen daher nicht der Zielerreichung einer qualitativ hochwertigen Leistung. Insgesamt lässt sich nicht erkennen, wie sich der Bearbeiter die Ausführung kon-kret vorstellt. Die Ausführungen lassen eher nicht erwarten, dass der Bieter die Leistungen zufriedenstellend erbringen wird.
0 Punkte: Keine bewertbaren Ausführungen des Bieters.