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P24179-G Baugrundgutachten-1.pdf

Kanalsanierung am Otto-Wels-Weg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 15:21 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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Gleichen bei Göttingen – Homberg/Efze – Gotha – Eichenzell

Büro für Geotechnik J. Schuster – Kleines Feld 11 – 37130 Gleichen- Klein Lengden

Göttinger Entsorgungsbetriebe Beratende Ingenieure Rudolf-Wissell-Straße 5 und Geologen Geologie ∙ Baugrund 37079 Göttingen Bodenmechanik Umwelttechnik

Bauvorhaben:

Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg"

Geotechnische und abfalltechnische Baugrunderkundung und –begutachtung im Hinblick auf das Bauvorhaben, LAGA-Analytik und Analysen nach EBV, abfalltechnische Charakterisierung nach LAGA und EBV, Untersuchung von Asphaltdecken auf PAK nach EPA und den Phenolindex und Asbest, Empfehlungen zum Kanalbau

Sondierarbeiten und Probennahmen vom 17.04.2025

Geotechnischer und abfalltechnischer Untersuchungsbericht

Auftrag vom: 13.11.2024 Vergabe-Nr.: GEB 02_2024 Projekt-Nr. (GEB): 1462 Bericht-Nr.: P24179-G-1 Gutachter: P. Vollmer Datum: 02.10.2025

  1. Ausfertigung

  2. Inhaltsverzeichnis

  3. Vorgang, durchgeführte Untersuchungen S. 02

  4. Baugrundaufschluss, Grundwasser S. 03

  5. Bodenkennwerte, Homogenbereiche S. 05

  6. Abfalltechnische Untersuchungen S. 07 4.1 Asphaltuntersuchungen, abfalltechnische Charakterisierungen S. 07 4.2 Bodenuntersuchungen nach LAGA, abfalltechnische Charakterisierungen S. 08 4.3 Bodenuntersuchungen nach EBV, abfalltechnische Charakterisierungen S. 10

  7. Empfehlungen zum Kanalbau S. 11

  8. Schlussbemerkung S. 14

Anlagen Anhang

Büro für Geotechnik Tel: 05508 - 974415 Dipl.-Geologe Joachim Schuster Fax: 05508 - 974417 Kleines Feld 11 - 37130 Gleichen- Klein Lengden Mail: info@IB-Geotechnik.de

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  1. Vorgang, durchgeführte Untersuchungen

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) planen die Sanierung der Kanäle im Straßenzug "Otto- Wels-Weg" in Göttingen. Das Büro für Geotechnik J. Schuster sollte im Vorfeld der Baumaßnahme eine Begutachtung der Baugrundverhältnisse in der Straße durchführen. Wir gehen davon aus, dass die Kanalverlegung in offener Bauweise erfolgen soll. Zum Baugrundaufschluss waren seitens der Göttinger Entsorgungsbetriebe insgesamt 4 Sondierungen vorgesehen. Die Bohrungen sollten bis in Tiefen von 3,0 – 4,0 m im Straßenbereich niedergebracht werden.

Die Durchführung der Baugrunderkundungen und die Ausarbeitung des Untersuchungsberichtes sollten auf Grundlage des Rahmenvertrages GEB 02_2024 erfolgen.

Im Vorfeld der Sondierarbeiten haben wir die Verlegeunterlagen der erdverlegten Leitungen und Kabel eingeholt. Zudem wurde eine Verkehrsbehördliche Genehmigung bei der Stadt Göttingen beantragt.

Am 17.04.2025 wurden dann die Sondierarbeiten und Probennahmen ausgeführt. Hierfür wurden insgesamt 4 Rammkernsondierungen RKS 1 – RKS 4 bis in Tiefen von 2,0 – 5,0 m u GOK im Straßenbereich niedergebracht. Bei RKS 4 wurden bei 4,0 m u GOK organische Beimengungen und Muddeböden erbohrt, die den Auelehmen und Wiesenkalken zwischengelagert waren. Aus diesem Grund wurde zum weiteren Baugrundaufschluss die Sondierung bis 5,0 m vertieft. Bei RKS 3 wurde in 2,5 m Tiefe ein Sondierhindernis angetroffen, dass ein weiteres Vertiefen der Bohrung unmöglich machte. Die Sondierhindernisse bilden hier vermutlich größere Steine innerhalb der Wiesenkalke.

Die Sondieransatzstellen wurden nach Lage und Höhe vermessen, das Bohrgut wurde ingenieurgeologisch aufgenommen und repräsentativ beprobt. Die Lage der Ansatzstellen ist der Anlage 1.2 zu entnehmen. Als Höhenbezugspunkt für die Vermessungsarbeiten wurden die Oberkanten folgender Kanalschachtdeckel als lokale Bezugspunkte verwendet, dessen Höhe aus den Kanalbestandsplänen entnommen wurden:

HBZP für RKS 1: OK Kanalschachtdeckel G431 = 150,49 m NN HBZP für RKS 2: OK Kanalschachtdeckel G421 = 150,41 m NN HBZP für RKS 3: OK Kanalschachtdeckel G415 = 152,87 m NN HBZP für RKS 4: OK Kanalschachtdeckel G411.1 = 153,55 m NN

Aus den Sondierungen wurden insgesamt 39 Proben aus den angetroffenen Asphaltdecken und Bodenschichten entnommen.

Die Proben wurden in unserem Auftrag von der SGS Institut Fresenius GmbH, Göttingen, chemisch nach LAGA, EBV sowie RuVA StB 01 analysiert.

Für die Ausarbeitung des vorliegenden Untersuchungsberichtes und zur Durchführung der Geländearbeiten standen uns folgende Unterlagen zur Verfügung:

  1. Kanalsanierung Otto-Wels-Weg (1462), Lageplan (Baugrunderkundung), M. 1 : 250, Stand 21.05.2024, erstellt durch Planungsbüro, übersendet durch den Auftraggeber am 13.11.2024,

  2. STILLE, H., KOENEN, A. v. (1925): Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern, Blatt Göttingen 1 : 25.000, Berlin 1925;

  3. NIBIS Kartenserver (2014): Geologische Karte 1: 25.000- Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover;

  4. BÜCHNER, K. – H. (1996): Gefährdungsabschätzung für die Planung von Bauwerken in erdfallgefährdeten Gebieten Niedersachsens, Z. angew. Geol. 42, Heft 1;

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  1. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe Erd- und Grundbau, ZTVE-StB 09, Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, Ausgabe 2009;

  2. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe Fahrzeug und Fahrbahn: Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, RStO 12, Ausgabe 2012;

  3. Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA): Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen -Technische Regeln-, Allgemeiner Teil, Stand 06.11.2003, und Teil II, Technische Regeln für die Verwertung, 1.2 Bodenmaterial, Stand 05.11.2004, und 1.4 Bauschutt;

  4. Handlungsempfehlungen für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen in der Stadt Göttingen, Göttinger Entsorgungsbetriebe, Stand 04/2009;

  5. Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV), Ausfertigungsdatum: 10.12.2001, zuletzt geändert durch Art. 5 Abs. 22 G v. 24.02.2012 / 212;

  6. Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV), Ausfertigungsdatum: 27.04.2009, zuletzt geändert durch Art. 7 V v. 02.05.2013 / 973,

  7. Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen Stand 01/2019, Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH (NGS),

  8. Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung - ErsatzbaustoffV), ErsatzbaustoffV, Ausfertigungsdatum: 09.07.2021, Vollzitat: "Ersatzbaustoffverordnung vom 9. Juli 2021 (BGBl. I S. 2598), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Juli 2023 (BGBl. 2023 I Nr.

  1. geändert worden ist" Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 13.7.2023 I Nr. 18.
  1. Baugrundaufschluss, Grundwasser

Abstimmungsgemäß werden keine Angaben zur geologischen Lage des Untersuchungsgebietes sowie zur Ausbildung der hier zu erwartenden Festgesteine gemacht. Nachfolgend werden die aufgeschlossenen Schichten des Straßenoberbaus sowie die aufgefüllten und natürlich anstehenden Bodenschichten kurz beschrieben. Die ausführliche Beschreibung der Böden ist den Schichtenverzeichnissen im Anhang zu entnehmen.

Für den Baugrund der untersuchten Straße lässt sich anhand der Sondieraufschlüsse folgendes vereinfachtes Schichtenprofil aufstellen:

  1. Schicht: Gebundener Straßenoberbau aus Asphaltdecken und bituminös gebundener Tragschicht Asphaltdecke: Fein- bis mittelkörnig, schwarz, kein Teerölgeruch, matter Teerglanz, z. T. mehrschichtiger Aufbau Bituminös gebundene Tragschicht: Grobkörnig, schwarz, Teerölgeruch

  2. Schicht: Schotter- und Kiesauffüllungen Basaltschotter, Kalkschotter, nicht bindig, stellenweise auch bindig, geringe bis normale, örtlich sehr geringe Erdfeuchte, stellenweise Fremdbestandteile aus Asche- und Ziegelresten Homogenbereich A1 nach DIN 18 300

  3. Schicht: Bodenauffüllungen, örtlich Sandauffüllungen Nur bei RKS 2 und RKS 3 angetroffen, schwach sandig-kiesige bis sandig-kiesige Ton- und Schluffböden, steife und halbfeste Konsistenz, geringe bis normale Erdfeuchte, Fremdbestandteile aus Kalksteinen, Asphalt- und Ziegelresten, stellenweise enggestufte Sande, vermutlich Bettungssand

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Homogenbereich B1 nach DIN 18 300

  1. Schicht: Natürlich anstehender Boden, Auelehm und Schwemmlehm (Quartär) Sandig-kiesige Ton- und Schluffböden, örtlich organische bzw. pflanzliche Ablagerungen als Zwischenlagen (schwarz, fauliger Geruch, Mudde), steife, steife bis halbfeste und halbfeste Konsistenz, geringe bis normale erhöhte Erdfeuchte Homogenbereich B2 nach DIN 18 300

  2. Schicht: Natürlich anstehender Boden, Wiesenkalk (Quartär) Schwach sandig-schluffige Kiesböden, Kiesanteile aus Wiesenkalken, porös, locker bis mitteldicht und dicht bis sehr dicht gelagert, sehr geringe bis geringe Erdfeuchte Homogenbereich B2 nach DIN 18 300

Die Sondieransatzstellen RKS 1 – RKS 4 sind im Anhang fotodokumentiert.

Unterhalb der Quartärböden, deren Schichtunterkanten mit den Sondierungen RKS 1 – RKS 4 nicht erbohrt wurden, werden dann die Gesteine des Oberen Keupers angetroffen. Im tieferen Untergrund stehen die Sedimentgesteine des Mittleren Keupers an.

Die Unterkanten der vorgenannten Schichten wurden mit den Sondierungen in folgenden Tiefen angetroffen:

Sond. Asph. A:Kies A:Bod. Auel./Sl. Wk.

RKS 1 0,08(*1) 0,5 -- 2,0 3,0(*2) m u GOK 150,56 150,48 150,06 -- 148,56 147,56 m NN

RKS 2 0,12 0,5 1,0 2,4 3,0(*2) m u GOK 150,29 150,17 149,79 149,29 147,89 147,29 m NN

RKS 3 0,11 0,9 1,5 2,4 2,5(*3) m u GOK 152,54 152,43 151,64 151,04 150,14 150,04 m NN

RKS 4 0,08 0,3 -- 3,00 5,0(*4) m u GOK 153,79 153,71 153,49 -- 150,79 149,48 m NN

Abkürzungen:

Sond. = Sondieransatzstelle; Asph. = Asphaltdecke, mehrschichtig, z. T. bituminös gebundene Tragschicht; A:Kies = Schotter- und Kiesauffüllungen; A:Bod. = Bodenauffüllungen; Auel./Sl. = Auelehm und Schwemmlehm (Quartär), z. T. Muddeböden; Wk. = Wiesenkalk (Quartär)

Anmerkungen:

(*1): Bituminös gebundene Tragschicht unter der Asphaltdecke (*2): Schichtunterkante mit der Sondierung nicht angetroffen (*3): Kein weiterer Bohrfortschritt möglich (*4): Auelehm und Mudde ab 4,1 m Tiefe unter dem Wiesenkalk

Die Sondierprofile RKS 1 – RKS 4 sind als Anlage 2.1 beigefügt.

Grundwasser wurde bis in die maximalen Sondiertiefen von 2,5 – 5,0 m u GOK nicht angetroffen (Stand 17.04.2025).

Aufgrund der z. T. gering wasserdurchlässigen tonigen Schluffe und schluffigen Tonböden kann sich ggf. bei nassen Witterungslagen zusätzlich Stau- und Schichtwasser ausbilden. Die Lage der Grund-, Stau- und Schichtwasserspiegel kann hier dann u. a. durch Niederschläge bestimmt werden. Bei niederschlagsreichen Witterungslagen können die Grund-, Schicht- und Stauwasserspiegel daher auch oberhalb der im April 2025 ermittelten Tiefenlagen angetroffen werden, bei trockenen Wetterlagen werden i. d. R. keine Schicht- und Stauwasserführungen

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angetroffen und der Grundwasserspiegel liegt entsprechend tiefer. Zudem ist aus dem Untersuchungsgebiet bekannt, dass der Grundwasserspiegel druckhaft gespannt ist und somit beim Anschnitt im Kanalgraben ansteigen kann.

Die Konsistenzen der im Untersuchungsgebiet anstehenden bindigen Böden sind abhängig von den jeweiligen Wassergehalten der Böden. Bei erhöhten bzw. zunehmenden Wassergehalten können die bindigen Böden von steifen bis halbfesten Konsistenzen in weiche bis steife oder weiche Konsistenzen übergehen. Bei stark erhöhten Wassergehalten und Vernässung der bindigen Böden kann im ungünstigsten Fall sogar der Übergang zu weich-breiigen Bodenkonsistenzen (Bodenklasse 2) erfolgen.

Es ist zu beachten, dass ton- und schluffreiche Böden empfindlich auf Wassergehaltsänderungen und dynamische Einwirkung reagieren. Sie neigen bei Erhöhung der Wassergehalte zum Quellen und bei Verringerung zum Schrumpfen. Zudem nimmt ihre Viskosität bei andauernder Belastung ab und erst nach Beendigung der Beanspruchung wieder zu (Thixotropie). Im Zuge einer deutlichen Erhöhung der Wassergehalte oder bei dynamischer Beanspruchung können sich daher die bodenmechanischen Eigenschaften der Böden zur bautechnisch ungünstigen Seite verschieben. Zudem sind die sandigen Wiesenkalke bei Wasserandrang im Anschnitt verlagerungsempfindlich und können ausfließen.

  1. Homogenbereiche und Bodenkennwerte

Für die Schotter- und Kieseaufffüllungen, die Bodenauffüllungen und die Schwemm- und Auelehme und die Wiesenkalke geben wir anhand von Erfahrungs- und Literaturdaten die folgenden Bodenkennwerte an:

Schotter- und Kiesauffüllungen

Bodengruppen nach DIN 18 196 : [GW], [GT*] Homogenbereich nach DIN 18 300 : A1 Bodenklassen nach DIN 18 300 (alt) : 3 Lagerung : mitteldicht bis dicht, dicht bis sehr dicht Konsistenz : halbfest Wichte : 20 - 22 kN/cbm Wichte unter Wasser : 11 - 13 kN/cbm Reibungswinkel : 27,5 – 42,5 ° Kohäsion, undrainiert cu : 0 - 35 kN/m² Kohäsion, drainiert c' : 0 - 10 kN/m² Steifemodul Es bei Auflast von 130 - 260 kN/m² : 50.000 - 150.000 kN/m² Durchlässigkeitskoeffizient : 1 E-2 m/s bis 1 E-9 m/s Frostempfindlichkeitsklasse : F 1 – F 3 nach ZTVE StB Verdichtbarkeitsklasse nach ZTVE StB : V 1 – V 2 Optimaler Wassergehalt : 5 – 10 % Proctordichte : 1,9 – 2,35 t/m³

Bodenauffüllungen

Bodengruppen n. DIN 18 196 : [TL], [UL] Homogenbereich nach DIN 18 300 : B1 Bodenklassen n. DIN 18 300 (alt) : 4 Konsistenz : steif bis halbfest Wichte : 19 - 21 kN/cbm Wichte unter Wasser : 9 - 11 kN/cbm Reibungswinkel, undrainiert : 0 ° Reibungswinkel : 27,5 - 30 ° Kohäsion, undrainiert cu : 10 - 40 kN/m² Kohäsion, drainiert c' : 5 - 20 kN/m² Steifemodul Es bei Auflast von

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130 - 260 kN/m² : 4.000 - 8.000 kN/m² Durchlässigkeitskoeffizient kf : 1 E-8 m/s bis 1 E-9 m/s Frostempfindlichkeitsklasse : F 3 n. ZTVE StB Verdichtbarkeitsklasse nach ZTVE StB : V 3 Optimaler Wassergehalt : 15 - 22 % Proctordichte : 1,60 – 1,85 t/m³

Sandauffüllungen (vermutlich Bettungssand, untergeordnet angetroffen)

Bodengruppen nach DIN 18 196 : [SE] Homogenbereich nach DIN 18 300 : B1 Bodenklassen nach DIN 18 300 (alt) : 3 Lagerung : locker bis mitteldicht Wichte : 18 - 19 kN/cbm Wichte unter Wasser : 10 - 11 kN/cbm Reibungswinkel : 35 ° Kohäsion, undrainiert cu : 0 kN/m² Kohäsion, drainiert c' : 0 kN/m² Steifemodul Es bei Auflast von 130 - 260 kN/m² : 30.000 - 50.000 kN/m² Durchlässigkeitskoeffizient : 1 E-3 m/s Frostempfindlichkeitsklasse : F 1 nach ZTVE StB Verdichtbarkeitsklasse nach ZTVE StB : V 1 Optimaler Wassergehalt : 10 - 15 % Proctordichte : 1,6 – 1,75 t/m³

Auelehm und Schwemmlehm (Quartär)

Bodengruppen n. DIN 18 196 : UL, TL, OH Homogenbereich nach DIN 18 300 : B2 Bodenklassen n. DIN 18 300 (alt) : 4 Konsistenz : steif, steif bis halbfest, halbfest Wichte : 19 - 21 kN/cbm Wichte unter Wasser : 9 - 11 kN/cbm Reibungswinkel, undrainiert : 0 ° Reibungswinkel : 27,5 - 30 °, bei organischen Beimengungen 17,5 – 20 ° Kohäsion, undrainiert cu : 10 - 35 kN/m² Kohäsion, drainiert c' : 5 - 25 kN/m² Steifemodul Es bei Auflast von 130 - 260 kN/m² : 4.000 - 10.000 kN/m², bei organischen Anteilen 2.000 – 3.000 kN/m² Durchlässigkeitskoeffizient kf : 1 E-7 m/s bis 1 E-9 m/s Frostempfindlichkeitsklasse : F 3 n. ZTVE StB Verdichtbarkeitsklasse nach ZTVE StB : V 3, bei organischen Anteilen ggf. nicht verdichtungsfähig Optimaler Wassergehalt : 15 - 22 % Proctordichte : 1,60 – 1,80 t/m³

Wiesenkalk (Quartär)

Bodengruppen nach DIN 18 196 : [GW], [GX] Homogenbereich nach DIN 18 300 : B3 Bodenklassen nach DIN 18 300 (alt) : 3, bei erhöhten Stein- und Geröllanteilen bis 6 Lagerung : locker bis mitteldicht, dicht bis sehr dicht Wichte : 20 - 21 kN/cbm Wichte unter Wasser : 11 - 13 kN/cbm Reibungswinkel : 37,5 – 42,5 ° Kohäsion, undrainiert cu : 0 kN/m² Kohäsion, drainiert c' : 0 kN/m² Steifemodul Es bei Auflast von

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130 - 260 kN/m² : 80.000 - 150.000 kN/m² Durchlässigkeitskoeffizient : 1 E-2 m/s bis 1 E-9 m/s Frostempfindlichkeitsklasse : F 1 nach ZTVE StB Verdichtbarkeitsklasse nach ZTVE StB : V 1, ggf. erst nach Brechnen des Materials verdichtbar Optimaler Wassergehalt : 5 – 10 % Proctordichte : 1,9 – 2,35 t/m³

Die angegebenen Homogenbereiche beziehen sich auf das Lösen, Laden und Fördern der Böden.

Die mit den Sondierungen ermittelten Schichtmächtigkeiten der Homogenbereiche A1, B 1, B2 und B 3 sind in interpolierten Längsprofilen auf der Anlage 3 dargestellt.

  1. Abfalltechnische Untersuchungen

4.1 Asphaltuntersuchungen, abfalltechnische Charakterisierungen

Aus den befestigten Straßenoberflächen aus Asphaltdecken und örtlich bituminös gebundenen Tragschichten wurden insgesamt 6 Proben entnommen. An den Asphaltproben aus RKS 3 und RKS 4 sowie an Mischproben der Asphaltschichten aus RKS 1 und RKS 2 wurden 4 Bestimmungen von PAK nach EPA im Feststoff, Phenol im Eluat (Phenolindex) und auf Asbestfasern nach VDI 3866, Blatt 5, durchgeführt.

Die chemischen Untersuchungen wurden von der SGS Institut Fresenius GmbH in Göttingen durchgeführt. Tabellarische Übersichten der Analysenergebnisse und die Prüfberichte der SGS Institut Fresenius GmbH sind diesem Bericht im Anhang beigefügt.

Anhand der vorliegenden Analysenergebnisse sind folgende Zuweisungen der Asphaltflächen nach RuVA-StB 01 möglich:

ProbenbezeichnungMaterialPAK nach EPA in mg/kgPhenolindex in µg/lVerwertungsklasse nach RuVA-StB 01Asbest nach VDI 3866, Blatt 5AVV- Schlüsselnummer
RKS 1 (0,00-0,08 m)Asphalt+bit. geb. TS19<10VK Anicht nachweisbar17 03 02
RKS 2 (0,00-0,12 m)Asphalt63<10VK Bja, Amphibol, 1 - 5%17 06 05*
RKS 3 (0,00-0,11 m)Asphalt9<10VK Anicht nachweisbar17 03 02
RKS 4 (0,00-0,08 m)Asphalt618<10VK Bnicht nachweisbar17 03 01*

Ausbauasphalt der Verwertungsklasse VK A kann im klassifizierten Straßenoberbau im Heiß- oder Kaltmischverfahren verwertet werden. Der Wiedereinbau des Asphaltmaterials unterliegt keinen Beschränkungen, außer in Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebieten. Auf die Bestimmungen der RuVA-StB 01 wird verwiesen. Alternativ kann Asphalt der Verwertungsklasse VK A als nicht- teerhaltiges Bitumengemisch unter der AVV-Schlüsselnummer 17 03 02 auf einer geeigneten Deponie des Landkreises Göttingen angedient werden. Auf die Bestimmungen der RuVA-StB 01 wird verwiesen.

Asphalt der Verwertungsklasse B entspricht der AVV-Schlüsselnummer 17 03 01* und wird als pechhaltiger Straßenaufbruch eingestuft. Das Material kann auf einer geeigneten Deponie des Landkreises Göttingen angedient werden. Alternativ hierzu ist auch eine Verwertung auf technisch geeigneten und entsprechend zugelassenen Verwertungsanlagen möglich. Für den Fall einer Verwertung ist zu beachten, dass Asphaltausbaustoffe der Verwertungsklasse B nur in Kaltmischverfahren mit Bindemitteln verwertet werden dürfen. Die Verwertung ist nur nach Untersuchung von Probewürfeln zulässig, die nachweisen, dass durch die Bindung mit dem Bindemittel im Eluat die zulässigen Grenzwerte nach Tabelle 2 der RuVA-StB 01 nicht überschritten werden.

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In der Asphaltprobe aus RKS 2 wurde Amphibolasbest nach VDI 3866 Blatt 5 mit 1 – 5 % nachgewiesen. Bei einem Asbestgehalt >= 0,1 Masse-% ist eine Verwertung des asbesthaltigen Straßenaufbruchs dann nicht mehr möglich. Die asbesthaltigen Straßenaufbruchmaterialien gelten als gefährlicher Abfall.

Die teer- und asbesthaltigen Straßenaufbruchmaterialien gelten als gefährlicher Abfall. Hier besteht eine Andienungspflicht bei der NGS (Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH, Hannover).

Asbest wurde in den restlichen untersuchten Proben aus RKS 1, RKS 3 und RKS 4 nicht festgestellt. Die Asphaltdecken aus diesen Bereichen sind somit als asbestfrei einzustufen.

Die Abgrenzung der Belastungsbereiche (VK A, VK B) sowie zu den asbesthaltigen Asphaltbereichen sollte durch weitere Probennahmen und Bestimmungen von PAK nach EPA erfolgen.

4.2 Bodenuntersuchungen nach LAGA, abfalltechnische Charakterisierungen

Aus dem Bohrgut der Sondierungen wurden insgesamt 33 Proben aus den Schotter- und Kiesauffüllungen, den Bodenauffüllungen und den natürlich anstehenden Böden entnommen. Für die chemische Analytik wurden ausgewählte Proben zu insgesamt 5 repräsentativen Mischproben MP 1 – MP 5 zusammengefasst und der SGS Institut Fresenius GmbH in Göttingen übergeben.

Das Probenmaterial wurde zunächst organoleptisch auf etwaige Kontaminationshinweise geprüft. Bei der organoleptischen Prüfung des Bohrgutes aus den natürlich anstehenden Böden waren keine Hinweise auf etwaige Schadstoffgehalte festzustellen. Hier kann es aufgrund der organischen Beimengungen ggf. zu erhöhten TOC-Gehalten kommen. Die Kies- und Schotterauffüllungen bestehen zumeist aus Basalt und Kalkstein. Hier können geogen bedingt durch die natürlichen Gesteine erhöhte Schwermetallgehalte angetroffen werden. In den Schotter- und Kiesauffüllungen sowie auch in den Bodenauffüllungen wurden Fremdbestandteile aus Asphalt-, Asche- und Ziegelresten angetroffen, die Hinweise auf PAK-Belastungen oder bauschutttypische Schadstoffe geben können. Die Auffüllungen weisen zudem Reste von Rundkies und Kalksteinen auf.

Die Mischproben wurden auftragsgemäß nach LAGA-Tabelle II-1.2.1 (Mindestuntersuchungsumfang) untersucht. Hier wurden folgende Parameter untersucht:

Feststoff/ Originalsubstanz: TOC, KW, EOX, Schwermetalle (As, Pb, Cr, Cd, Cu, Ni, Hg, Zn), PAK n. EPA

Eluat: el. Leitfähigkeit, pH, Chlorid, Sulfat, Schwermetalle (As, Pb, Cr, Cd, Cu, Ni, Hg, Zn)

Nach den Analysenbefunden der SGS Institut Fresenius GmbH, die unserem Untersuchungsbericht im Anhang beigefügt sind, waren hier folgende Inhaltsstoffe nachzuweisen, die den jeweiligen Zuordnungswerten nach LAGA zugewiesen werden:

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ProbenbezeichnungBodenart/Materialerhöhte Schadstoffparametermaßgebliche SchadstoffparameterZuordnungswert nach LAGADeponieklasse nach DepVAVV- Schlüsselnummer
MP 1 aus RKS 1 (0,08-0,50), RKS 2 (0,12-0,50), RKS 3 (0,11-0,90), RKS 4 (0,08-0,30)Schotter- und KiesauffüllungenPAK, Benzo(a)pyren, Kupfer, NickelPAKZ 2DK 017 05 04
MP 2 aus RKS 2 (0,50-1,00), RKS 3 (0,90-1,50)Sand- und BodenauffüllungenTOCTOCZ 1DK 017 05 04
MP 3 aus RKS 1 (0,50-1,60), RKS 2 (1,00-2,40), RKS 3 (1,50-2,40), RKS 4 (0,30-3,00)Natürlich anstehender BodenkeinekeineZ 0DK 017 05 04
MP 4 aus RKS 1 (2,00-3,00), RKS 2 (2,40-3,00), RKS 3 (2,40-2,50), RKS 4 (3,00-4,10)Natürlich anstehender BodenkeinekeineZ 0DK 017 05 04
MP 5 aus RKS 4 (4,10-5,00)Natürlich anstehender BodenTOCTOCZ 1DK 017 05 04

Böden mit dem Zuordnungswert Z0 können uneingeschränkt nach den Bestimmungen der LAGA und des BBodSchG/BBodSchV verwertet werden.

Böden mit Zuordnungswert Z1 nach LAGA können einer eingeschränkten Verwertung zugeführt werden (eingeschränkter offener Einbau Z1). Im Falle eines Wiedereinbaus dieser Böden muss ein Mindestabstand zum höchsten bekannten Grundwasserstand von 1 m eingehalten werden. Ein Wiedereinbau in hinsichtlich ihrer Nutzung sensiblen Gebieten, z. B. Wasserschutzgebieten, Heilquellenschutzgebieten etc., ist nicht zulässig. Ein Einbau auf Flächen, die im Hinblick auf ihre Nutzung als unempfindlich anzunehmen sind, ist generell möglich. Dies können z. B. bergbauliche Rekultivierungsgebiete, Straßenbau und begleitende Erdbaumaßnahmen, Industrie-, Gewerbe- und Lagerflächen, Parkanlagen etc. sein.

Ansonsten können die Böden mit Zuordnungswert Z 1 nach LAGA auf eine geeignete Deponie des Landkreises Göttingen oder auf eine zugelassene Verwertungsanlage oder auf geeignete Drittflächen zur Wiederverwertung nach den Bestimmungen der LAGA (Einbauklasse 1) verbracht werden.

Böden mit Zuordnungswert Z 2 nach LAGA können gemäß den Bestimmungen der LAGA nur einer eingeschränkten Verwertung zugeführt werden, wobei hier dann ein eingeschränkter Einbau mit definierten technischen Sicherungsmaßnahmen (Einbauklasse 2) erforderlich ist. Die Böden mit Zuordnungswert Z 2 dürfen im Rahmen von Verwertungsmaßnahmen mit definierten Sicherungsmaßnahmen z. B. im Straßen- und Wegebau, im Verkehrs- und Stellflächenbau in Industrie- und Gewerbegebieten als Tragschicht unter wasserundurchlässiger Decke (Beton, Asphalt, Pflaster mit abgedichteten Fugen etc.), als gebundene Tragschicht unter wenig durchlässiger Deckschicht oder gebundene Deckschicht oder als Einbaumaterial in Lärm- oder Sichtschutzwällen oder Straßendämmen unter geeigneten Abdeckungen gegen Niederschlags- wasserzutritte eingebaut werden, wobei der Mindestabstand des Schüttkörpers zum höchsten Grundwasserstand mindestens 1 m betragen muss. Der Einbau ist zudem nicht zulässig in Gebieten mit häufigen Überschwemmungen, Karstgebieten, in Dränageschichten oder als Leitungsgrabenverfüllung. Die detaillierten Einbauvorschriften der Einbauklasse 2 sind in der LAGA aufgeführt.

Alternativ zu einem Wiedereinbau nach LAGA können die Böden mit Zuordnungswert Z 2 auch auf einer geeigneten Deponie des Landkreises Göttingen angedient werden oder auf eine zugelassene Verwertungsanlage oder auf geeignete Drittflächen zur Wiederverwertung nach den Bestimmungen der LAGA (Einbauklasse 2) verbracht werden.

Im Fall einer Deponierung sind im Regelfall zudem Deklarationsanalysen nach DepV erforderlich, die hier an aus einem Haufwerk gewonnenen Proben durchgeführt werden müssen. Nach Abstimmung mit der annehmenden Stelle bzw. der Aufsichtsbehörde kann für die Deklarationsanalytik ggf. auch eine Probennahme aus Schurfgruben als gleichwertig zur Haufwerk-

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oder Haldenbeprobung anerkannt werden. Für die Probennahme und Analytik ist ein ausreichender zeitlicher Vorlauf zur geplanten Bauausführung und den Aushubarbeiten einzuplanen. Bei der Andienung zu einer Deponie kann hier dann, vorbehaltlich der Bestätigung durch die Deklarationsanalyse, die AVV-Schlüsselnummer 17 05 04 (Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen) verwendet werden. Bei einer Verwertung nach LAGA auch auf Drittflächen ist eine Untersuchung nach LAGA ausreichend, eine Deklarationsanalyse nach DepV ist hier dann nicht erforderlich.

Ab August 2023 wurde die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) eingeführt, die sich hinsichtlich Untersuchungsumfang, Parameter, Untersuchungsverfahren, Richtwerten und erforderlichen Probenmengen von der LAGA unterscheidet. Die Untersuchungsbefunde der LAGA sind daher nicht auf die EBV anzuwenden. Da die lokalen Annahmestellen im Regelfall nach den Kriterien der LAGA und den entsprechenden Parameterlisten genehmigt wurden und betrieben werden, sind derzeit für eine Annahme von Bodenaushub und Bauschutt die Bestimmungen der LAGA einzuhalten und entsprechend nachzuweisen. Für den Output der Verwertungsstellen wird dann schon eine Untersuchung nach EBV erforderlich, die aber ggf. von der Verwertungsstelle vorzulegen ist. Eine Verwertung des Materials im Zuge anderer Baumaßnahmen ist jedoch nur noch unter Beachtung der EBV zulässig.

Die für die Mischproben MP 1 – MP 5 angegebenen Deponieklassen nach DepV sind vorläufig. Es wurden keine Deklarationsanalysen nach DepV ausgeführt.

Die Angaben im Hinblick auf die Deponieverordnung dienen der abfalltechnischen Charakterisierung für die Leistungsausschreibung und die abfalltechnische Charakterisierung des Aushubmaterials für die Klärung des Entsorgungsweges. Im Fall einer Deponierung sind im Regelfall Deklarationsanalysen nach DepV erforderlich, die hier an aus einem Haufwerk gewonnenen Proben durchgeführt werden müssen. Nach Abstimmung mit der annehmenden Stelle bzw. der Aufsichtsbehörde kann für die Deklarationsanalytik ggf. auch eine Probennahme aus Schurfgruben als gleichwertig zur Haufwerk- oder Haldenbeprobung anerkannt werden. Für die Probennahme und Analytik ist ein ausreichender zeitlicher Vorlauf zur geplanten Bauausführung und den Aushubarbeiten einzuplanen.

Die Analysenprotokolle der SGS Institut Fresenius GmbH sind unserem Bericht im Anhang beigefügt. Ferner ist unserem Bericht eine tabellarische Übersicht mit den Analysenwerten und den jeweiligen Zuordnungswerten nach LAGA beigefügt. Die Lage der Ansatzstellen ist auf der Anlage 1.2 verzeichnet. Längsprofile mit Eintragung der Belastungsbereiche sind als Anlage 4 beigefügt.

4.3 Bodenuntersuchungen nach EBV, abfalltechnische Charakterisierungen

Aus den Proben der Sondierungen RKS 1 – RKS 4 aufgeschlossenen natürlich anstehenden Böden wurde eine weitere Mischprobe MP 6 erstellt. Die Mischprobe wurden der SGS Institut Fresenius GmbH zur Analyse nach Ersatzbaustoffverordnung EBV übergeben.

Hier wurde eine Untersuchung nach EBV, Anlage 1, Tab. 3, Materialwerte für Bodenmaterial und Baggergut, BM-0, BG-0 mit folgendem Parameterumfang durchgeführt:

Im Feststoff: Probenvorbereitung, Trockenmasse, PAK16 (inkl. Benzo(a)pyren), EOX, PCB 6 und PCB-118, TOC, Königswasseraufschluß, Hg, Tl, As, Pb, Cd, Cr, Cu, Ni, Zn

Im Schütteleluat (2:1): pH-Wert, spez. elektrische Leitfähigkeit, Sulfat

Folgende Untersuchungsgerbnisse liegen uns von der SGS Institut Fresenius GmbH vor:

Mischprobe MP 6 aus RKS 1 (0,50-2,00 m) + RKS 2 (1,00-2,40 m) + RKS 3 (1,50-2,40 m) + RKS 4 (0,30-3,00 m), natürlich anstehender Boden keine erhöhten Schadstoffgehalte nach EBV Einstufung nach EBV: BM-0/BM-0*

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Das Bodenmaterial kann somit dem Materialwert BM-0/BM-0* zugewiesen werden.

In der Ersatzbaustoffverordnung sind für Bodenmaterialen (mineralischen Ersatzbaustoffen) in Abhängigkeit von den Fremdanteilen sogenannte Materialwerte BM-0, BG-0, BM-0*, BG-0* (bei Fremdanteilen < 10 Gew.-%) und BM-F0*, BM-F1, BM-F2 und BM-F3 bzw. BG-F0*, BG-F1, BG-F2 und BG-F3 (Fremdanteile 10 – 50 Gew.-%) definiert (Tabelle 3), die für bestimmte Verwertungen und Einsatzzwecke in technischen Bauwerken zulässig sind. Mineralische Ersatzbaustoffe mit den Materialwerten BM-F0 bzw. BG-F0 dürfen außerhalb und innerhalb von Wasserschutzgebieten (WSG III A, WSG IIIB, HSG III, HSG IV, Wasservorranggebiete) in der Regel uneingeschränkt wieder eingebaut werden (analog zu den Z 0 Werten der LAGA). Bodenmaterialien der Klassen F1 (BG-F1 oder BM-F1), F 2 (BG-F2 oder BM-F2) und F 3 (BG-F3 oder BM-F3) dürfen hingegen nur noch eingeschränkt in Abhängigkeit von der Güte der Grundwasserdeckschichten, der lokalen Grundwasserverhältnisse, der Lage in Wasserschutzgebieten und der geplanten Einbausituation gemäß der Tabelle 6 der Ersatzbaustoffverordnung wieder eingebaut werden. Der Wiedereinbau der natürlich anstehenden Böden ist somit nach EBV am Standort zulässig. Beim Einbau als Flüssigboden ist dann der Nachweis am Ersatzbaustoff (Flüssigboden) zu erbringen.

Die unterschiedlichen Analysenbefunde der LAGA- und EBV-Analytik sind auf die jeweils unterschiedlichen Analysen- und Probenaufbereitungsverfahren von EBV und LAGA zurückzuführen.

Die Analysenprotokolle der SGS Institut Fresenius GmbH sind unserem Bericht im Anhang beigefügt. Die Analysewerte und die Materialwerte nach EBV sind im Anhang zusammengestellt.

  1. Empfehlungen zum Kanalbau

Es wird zunächst von Verlegetiefen der Kanäle von ca. 3 – 4 m u GOK ausgegangen. Anhand der Sondieraufschlüsse werden die Kanalrohre in den quartären Auelehmen und Wiesenkalken (Homogenbereiche B2 – B3) verlegt. Der Bodenaushub wird zunächst bis in Tiefen von 3 - 4 m u GOK in Böden der Bodenklassen 3 – 4 nach DIN 18 300 (alte Norm) stattfinden. Örtlich können in den Lehmböden und Wiesenkalken jedoch größere Steine des Wiesenkalks enthalten sein. Die Böden sind dann ggf. bereits der Bodenklasse 6 zuzuweisen. Ab Tiefen von 3,0 – 5,0 m u GOK können ebenfalls bereits Böden der Bodenklasse 6 angetroffen werden.

Unterhalb der Quartärböden werden dann die Gesteine des Oberen und Mittleren Keupers angetroffen, die jedoch bei den zuvor genannten Verlegetiefen im Regelfall nicht angeschitten werden. Die Schichten des Oberen Keupers setzen sich aus der basalen Folge quarzitischer Sandsteine sowie im höheren Abschnitt aus hellem Sand- bis Schluffstein und dunklem Blättertonstein zusammen. Der Obere Keuper weist im Untersuchungsgebiet eine Gesamtmächtigkeit von ca. 50 m auf.

Der Mittlere Keuper wird von einer Gesteinsabfolge zumeist mäßig fester bis fester, zum Teil auch harter, meist plattiger, teils auch bankiger Ton-, Mergel- und Dolomitmergelsteine sowie untergeordnet auch von Sandsteinen mit grauen, roten, rotbraunen, teils auch bunten Farben aufgebaut. Örtlich können auch einzelne Gipsbänder und -knollen im Mittleren Keuper angetroffen werden. Im Untersuchungsgebiet weisen die Halbfest- und Festgesteine des Mittleren Keupers eine Gesamtmächtigkeit von ca. 350 m auf.

Die Gesteine des Keupers sind im Regelfall an der Oberfläche durch Witterungseinfluss wechselnd tiefgründig entfestigt und zersetzt, wobei die Tonsteine und Mergelsteine meist zu einem leicht- bis mittelplastischen, wechselnd sandig-kiesigen Ton mit steifen bis halbfesten Konsistenzen, im Falle von Durchnässung auch steifen bis weichen Konsistenzen aufgewittert sind, die härteren Dolomitmergel- und Sandsteine zerfallen unter Witterungseinfluss zu wechselnd bindig ausgebildeten, sandigen Kiesen (Kies-Ton- bzw. Kies-Schluff-Gemische).

Örtlich können im Keuper auch dünne Einschaltungen an Gipsen angetroffen werden, die wasserlöslich sind. Die Gipssteine sind vorzugsweise im untersten Teil des Mittleren Keupers zu finden, ggf. können auch Gipssteine innerhalb von Tonsteinlagen (Gipskeuper) auftreten. Zumeist

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handelt es sich bei den Gipsen um dünne Gipsresiduenlagen oder Gipsknollen innerhalb der Tonsteinlagen, die bei einer Ablaugung durch zirkulierende Wässer nicht zu größeren Geländeabsenkungen (Erdfälle, Dolinen) führen können. Massige Gipseinlagerungen, die im Falle einer Ablaugung zu Erdfällen führen können, fehlen im Regelfall in Südniedersachsen Mittleren Keuper, so dass hier in auch keine auf Ablaugung von Gips im Mittleren Keuper zurückzuführenden Geländeabsenkungen im Untersuchungsgebiet zu erwarten sind. Gemäß BÜCHNER ist das Untersuchungsgebiet hinsichtlich des Erdfallrisikos in die Kategorie 1 zu stellen (lösliche Gesteine in großer Tiefe, keine Hinweise auf reguläre oder irreguläre Auslaugung). Hieraus ergeben sich keine erhöhten Gründungsrisiken für die Bauarbeiten.

Die quartären Lehm-, Kies- und Sandböden weisen weiche bis steife und steife bis halbfeste Konsistenzen auf. Allerdings können die bindigen Böden durch Regen-, Schicht- oder Grundwasser sekundär verbreien oder verflüssigen und somit von der Bodenklasse 4 in die Bodenklasse 2 übergehen. Bei Böden mit der Bodenklasse 2 ist mit einem erhöhten Mehraufwand beim Aushub der Böden zu rechnen. Zudem weisen die Auelehme örtlich ggf. erhöhte und stark erhöhte organische Anteile (Mudde) auf. Die kiesig- sandigen Wiesenkalke sind extrem verlagerungsempfindlich und können im Anschnitt bei Wasserandrang ausfließen. Die Böden können örtlich auch größere Steine oder Gerölle aufweisen; eine Zuweisung zur Bodenlasse 6 ist dann möglich. Es ist zu empfehlen, im Leistungstext der Ausschreibung entsprechende Zulagepositionen (Bodenklasse 2 und 6) vorzusehen.

Grundwasser wurde bis in die maximalen Sondiertiefen von 2,5 – 5,0 m u GOK nicht angetroffen (Stand 17.04.2025). Im gesamten Bauabschnitt sollte eine offene Wasserhaltung vorgehalten und betrieben werden um Grund-, Niederschlags- und Schichtenwasser aufzufangen und abzuführen.

Nach DIN 4124 ist bei senkrechtem Bodenaushub mit Tiefen > 1,25 m ein senkrechter Verbau von Kanalgräben erforderlich (z. B. mit Grabenverbaugeräten). Auf die Vorgaben der DIN 4124 wird verwiesen. Aufgrund der verlagerungsempfindlichen Kies- und Sandböden wird ein Verbau im Absenkverfahren empfohlen. Böschen der Kanalgräben ist ebenfalls möglich, wird aber aufgrund der innerstädtischen Lage in befestigten Straßenzügen nicht empfohlen.

Die im Bereich der Kanalgrabensohle anstehenden Schluffböden der Schwemm- und Aulehme sind im Regelfall nur gering tragfähig und stark setzungsanfällig, bei zunehmenden organischen Anteilen nimmt die Tragfähigkeit dann noch weiter ab und die Setzungsempfindlichkeit zu. Die Kiesböden der Wiesenkalke weisen eine vergleichsweise höhere Tragfähigkeit und geringere Setzungsanfälligkeit auf. Jedoch können auch hier partiell erhöhte organische Anteile und Wiesenkalke angetroffen werden, die bei Lasteinwirkung zusammendrückbar sind und zu Setzungen führen. Bei steifen bis halbfesten Konsistenzen wird eine Verstärkung des Auflagers um ca. 30 cm empfohlen. Bei den Kies- und Sandböden sollte ebenfalls generell ein Bodenaustauch von 20 – 30 cm vorgesehen werden. Organische Böden im Gründungsbereich sollten herausgenommen werden.

Als Bodenaustauschmaterialien werden gut verdichtbare Schotter- oder Recyclinggemische (0/32 oder 0/45, Bodengruppen GU, GT, GW) empfohlen. Alternativ kann auch Flüssigboden verwendet werden.

Bei einer Verlegung der Rohre in den Quartärböden können für die Rohrstatik unter dem Rohr folgende Kenngrößen angesetzt werden:

Bodengruppe (ATV DVWK-A 127): TL: G4 UL: G3 GW, GX: G1

Im Regelfall ist in den anstehenden Böden von einem Verdichtungsgrad Dpr >= 95% auszugehen. Es wird empfohlen, für die Bemessung im Mittel die Bodengruppe G3 mit einem Verformungsmodul E = 5 N/mm² anzusetzen. B

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Der Grund-, Schicht- und Niederschlagswasserzufluss in den Bereich der Kanalgrabensohle ist unbedingt zu vermeiden. Es wird empfohlen den Kanalgrabenaushub nur während trockener Witterung durchzuführen.

Für die Gründung und Bettung der Kanalrohre sowie für die Verfüllung der Kanalgräben wird im Regelfall Flüssigboden verwendet. Grundvoraussetzung für eine mögliche Verwendung der im Untersuchungsgebiet angetroffenen Böden als Ausgangsmaterialien für eine Flüssigbodenherstellung ist der Nachweis, dass die Böden unbelastet oder allenfalls gering belastet sind (Z 0 – Z 1.2 nach LAGA). Es wird darauf hingewiesen, dass am Flüssigboden eine Eignungsprüfung nach EBV durchzuführen ist. Die Einbaubedingungen nach EBV sind zu beachten.

Zudem sollten die Böden keine zu hohen Kies- und Steinanteile aufweisen und keine Fremdbestandteile enthalten (Asphalt, Ziegel, Beton, Plastik, etc.). Zusätzlich sollten die Böden keine zu hohen Organik- oder Kalkgehalte aufweisen (z.B. Travertin, Auenlehme und Wiesenkalk). Gemäß diesen Kriterien sind die natürlich anstehenden Schwemmlehme, Auelehme und Wiesenkalke i. d. R. für die Flüssigbodenherstellung nicht geeignet, da hier größtenteils ein erhöhter Organik- und Kalkanteil angetroffen wird. Die künstlichen Auffüllungen sind ebenfalls ungeeignet für die Flüssigbodenherstellung.

Nach ZTVE wird für eine Kanalgrabenverfüllung aus Flüssigboden ein Verdichtungsgrad > 97 % Proctordichte gefordert. Eine ausreichende Verdichtung gilt in der Regel als erreicht, wenn auf der OK Kanalgrabenverfüllung ein Ev -Wert von 45 MN/m² mittels Lastplattendruckversuch nach DIN 2 18 134-300 nachgewiesen wird. In der Regel ist dieser Ev -Wert auf Flüssigboden problemlos zu 2 erzielen. Am ersten Tag nach dem Einbau sind bereits Ev -Werte > 20 MN/m² zu erwarten. 2

Flüssigboden sollte nicht so fest ausgelegt und eingebaut werden, dass es durch einen zu großen Festigkeitsunterschied zum umgebenden Erdreich zur Ausbildung von Sattellagen bzw. Dammlagen entlang der Kanalgrabenwände kommt. Hier können bauzeitig noch entsprechende Sollwerte durch Vergleichsmessungen auf dem Erdplanum ermittelt werden.

Es ist sicherzustellen, dass mit den Aushubgräben die Lastausbreitungswinkel unter etwaigen Fundamenten der Hochbauten und Mauerbauwerke angrenzender Gebäude nicht unterschritten werden. Ferner sind durch die vor den Bauwerken im Erdreich verbleibenden Erdkörper ausreichende Sicherheiten gegen Grundbruch, Gleiten, Kippen o. ä. sicherzustellen. Maßgeblich für Aufgrabungen nahe Bestandsbauten sind die Angaben in der DIN 4123, die generell zu beachten sind. Bei einem Verbau der Kanalgräben können auch geringere Abstände als nach DIN 4123 zugelassen werden.

Die Bestimmungen der DIN 4150 T 3, Tab. 1, Zeile 2 („Anhaltswerte für Wohngebäude und in ihrer Konstruktion und/oder Nutzung gleichartige Bauten“) sind hier bei kurzzeitigen Erschütterungen, z. B. bei notwendigen Stemmarbeiten, mindestens einzuhalten. Gleiches gilt für Verdichtungsarbeiten.

Göttingen liegt laut RStO 12 in der Frosteinwirkungszone II. Die bindigen Bodenauffüllungen und die natürlich anstehenden Böden (Homogenbereich B1 – B2) sind frostempfindlich und der Frostempfindlichkeitsklasse F 3 nach ZTVE-StB 09 zuzuordnen. Die quartären Kiesböden sind gering (Frostempfindlichkeitsklasse F 1 nach ZTVE-StB 09) frostempfindlich. Es wird daher empfohlen, zur Bemessung des forstsicheren Straßenoberbaus die Frostempfindlichkeitsklasse F 3 nach ZTVE-StB 09 n anzusetzen.

Da derzeit keine Informationen zur Belastungsklasse der Straße vorliegen, wird der „Otto-Wels- Weg“ im Folgenden zunächst nach RStO 12 in die Belastungsklasse Bk0,3 eingestuft. Diese Einstufung ist planungsseitig noch zu prüfen.

Gemäß RStO 12 wird für den frostsicheren Oberbau von Straßen der Belastungsklasse Bk0,3 über Böden der Frostempfindlichkeitsklasse F3 folgende Mindesteinbaustärke empfohlen:

  1. Mindestausgangsdicke 50 cm

  2. Frosteinwirkungszone II + 5 cm

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  1. Entwässerung der Fahrbahn und Randbereiche

über Abläufe und Rohrleitungen (planungsseitig zu prüfen) - 5 cm


Empfohlene Mindestdicke frostsicherer Oberbau 50 cm

Als Material für die Frostschutzschicht und ggf. auch für die Schottertragschicht empfehlen wir zugefahrene Brechkorngemische 0/32 – 0/45 (F1-Material) aus Basalt, die lagenweise (d = 0,2 m) eingebaut und gut verdichtet werden. Auch Kalkschotter dürfen als Frostschutzmaterial eingesetzt werden, sofern sie nicht mergelig sind und ihre Eignung mit Zertifikat nachgewiesen werden kann. Der Feinkornanteil des Frostschutz- und Schottertragschichtmaterials darf im nicht eingebauten Zustand höchstens 5 Gew.-% betragen. Im eingebauten Zustand darf der Feinkornanteil nicht > 7 Gew.-% sein. Die im Untersuchungsgebiet anzutreffenden Basaltschotter sind i. d. R. bautechnisch als Frostschutzmaterial geeignet. Hier sind dann aber die ermittelten Schadstoffbelastungen maßgeblich für die Verwendung des Materials.

Gemäß Tafel 6 der RStO 12 werden für den frostsicheren Oberbau von Gehwegen über Böden der Frostempfindlichkeitsklasse F 2 - F 3 Einbaustärken von mindestens 30 cm empfohlen. Nach Tabelle 7 der RStO 12 ist diese Einbaustärke noch um 5 cm wegen des Einflusses der Frosteinwirkzone II zu erhöhen. 5 cm dürfen wieder abgezogen werden, wenn der Gehweg über seitliche Rinnen und Abläufe entwässert wird (ist planerseits zu prüfen). Nach RStO 12 beträgt die empfohlene Gesamtstärke des frostsicheren Oberbaus demnach 30 cm. Diese Schichtdicke ist so gewählt, dass diese Flächen von Fahrzeugen des Unterhaltungsdienstes befahren werden können. Eine auch nur gelegentliche Nutzung durch andere Kraftfahrzeuge ist nicht berücksichtigt. Im Bereich von Überfahrten ist dann ggf. je nach Verkehrsbelastung mindestens die Belastungsklasse Bk0,3 zu wählen.

Nach RStO 12 sind als Nachweis einer ausreichenden Tragfähigkeit bzw. Verdichtung des frostsicheren Oberbaus von Straßen der Belastungsklasse Bk0,3 folgende Ev -Werte auf der OK 2 Flüssigboden, der OK Frostschutzschicht und der OK Schottertragschicht nachzuweisen:

für Straßen der Belastungsklasse BK 0,3:

OK Flüssigboden: Ev > 45 MN/m² 2

OK Frostschutzschicht: Ev > 100 MN/m², Ev /Ev < 2,3 2 2 1

OK Schottertragschicht: Ev > 120 MN/m², Ev /Ev < 2,3 2 2 1

Nach RStO 12 Tafel 6 sind als Nachweis einer ausreichenden Tragfähigkeit des frostsicheren Oberbaus von Rad- und Gehwegen folgende Ev -Werte auf den Oberkanten (OK) der Schotter- oder 2 Kiestragschicht für asphaltierte und gepflasterte Verkehrsflächen nachzuweisen:

OK Erdplanum: Ev2 > 45 MN/m²

OK Schotter- bzw. Kiestragschicht: Ev2 > 80 MN/m²

Im Bereich von Überfahrten ist die Belastungsklasse der Straße anzusetzen.

  1. Schlussbemerkung

Es wird darauf hingewiesen, dass die Aufschluss- und Untersuchungsbefunde lediglich die Situation an den Sondieransatzstellen RKS 1 – RKS 4 widerspiegeln können.

Rückschlüsse aus diesen örtlichen Befunden auf die Gesamtsituation im Bereich der kompletten Baumaßnahme sind zwar unter der Voraussetzung einheitlicher Ablagerungs- und Einbaubedingungen fachtechnisch und methodisch zulässig, unterliegen aber hinsichtlich ihrer flächendeckend exakten Anwendbarkeit Risiken, die bei den natürlich anstehenden Böden durch

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natürliche Schwankungen in der Materialzusammensetzung und Mächtigkeit oder aber durch unterschiedliche anthropogene Einflüsse (z. B. durch spätere Aufgrabungen und Verfüllungen etc.) hervorgerufen werden und insofern mit den örtlich gewonnenen Geländebefunden nicht immer in ihrer vollen Komplexität erfasst werden können.

Daher sollten die Untersuchungsbefunde bei der weiteren Bearbeitung der Untersuchungs- ergebnisse im Rahmen künftiger Planungen zunächst als eine Beschreibung der örtlichen Situation zugrunde gelegt werden, bei der Ermittlung von Massen und Volumina im Rahmen von Ausschreibungen und Leistungsverzeichnissen sollten hier aber die methodisch bedingten Schwankungsrisiken auch unter Berücksichtigung statistischer Aspekte beachtet werden.

Für den Fall, dass im weiteren Planungsverlauf signifikante Änderungen gegenüber dem Planungsstand, der unserem Gutachten zugrunde liegt, planungsseitig vorgenommen werden, so ist der Baugrundgutachter entsprechend zu informieren und ggf. beratend hinzuziehen, um zu prüfen, ob die Änderungen Auswirkungen auf die vorliegende geotechnische Begutachtung des Bauvorhabens haben.

Analog ist zu verfahren, wenn signifikant von den Empfehlungen des vorliegenden Gutachtens abgewichen wird.

Gleichen, den 02.10.2025

BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. J. Schuster

(Dipl.-Ing. P. Vollmer)

Anhang:

Schichtenverzeichnisse Fotodokumentation der Ansatzstellen Tabellarische Übersichten der chemischen Analysenergebnisse Prüfberichte der SGS Institut Fresenius GmbH

Anlagen:

Anlage 1.1: Übersichtslageplan Anlage 1.2: Lageplan Sondieransatzstellen RKS 1 – RKS 4 Anlage 2.1: Sondierprofile Anlage 3: Längsprofile Homogenbereiche Anlage 4: Längsprofile Verwertung und Entsorgung

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Büro für Geotechnik Joachim Schuster Kleines Feld 11 37130 Gleichen Tel.: 05508-974415Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt Nr.: P 24179 Anhang
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 1 / Blatt: 1 Höhe: 150,56 mDatum: 17.04.2025
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Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.03 150.53a) Asphalt, feinkörnig, schwach mattglänzendG10,00 - 0,03
b) kein Teergeruch
c) feinkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.08 150.48a) bituminöse Tragschicht, mittelkörnigG20,03 - 0,08
b) Teergeruch
c) mittelkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.30 150.26a) Kies, schwach schluffig, schwach sandigBodenklasse 3, sehr schwach feucht - schwach feuchtG30,08 - 0,30
b) Kies: Kalksteine
c)d) schwer - sehr schwer zu bohrene) grau, braungrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GW]i)
0.50 150.06a) Kies, tonig, schwach schluffig, schwach sandigBodenklasse 4, schwach feuchtG40,30 - 0,50
b) Kies: Rundkies, Aschereste
c) halbfestd) schwer - sehr schwer zu bohrene) grau, braungrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GT*]i)
1.60 148.96a) Schluff, tonig, schwach sandigBodenklasse 4, schwach feucht - feuchtG50,50 - 1,60
b)
c) steif - halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) graubraun
f) Schwemmlehmg) Quartärh) ULi)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 1 / Blatt: 2 Höhe: 150,56 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
2.00 148.56a) Schluff, tonig, kiesig, schwach sandigBodenklasse 4, schwach feucht - feuchtG61,60 - 2,00
b) Kies: Flußkies
c) steif - halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) dunkelgraubraun
f) Schwemmlehmg) Quartärh) ULi)
3.00 147.56a) Kies, sandig, schwach schluffigBodenklasse 3, sehr schwach feucht - schwach feucht, kein GW angetroffenG G7 82,00 - 3,00 2,00 - 3,00
b) Kies: Flußkies, Wiesenkalk
c)d) mäßig schwer zu bohrene) hellgraubeige
f) Wiesenkalkg) Quartärh) GWi)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 2 / Blatt: 1 Höhe: 150,29 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.03 150.26a) Asphalt, feinkörnig, schwach mattglänzendG10,00 - 0,03
b) kein Teergeruch
c) feinkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.12 150.17a) Asphalt, feinkörnig - mittelkörnig, schwach mattglänzendG20,03 - ,12
b) kein Teergeruch
c) feinkörnig - mittelkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.20 150.09a) Kies, schwach schluffig, schwach sandigBodenklasse 3, schwach feuchtG30,12 - 0,20
b) Kies: Basaltschotter
c) kantigd) schwer zu bohrene) dunkelgrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GW]i)
0.50 149.79a) Kies, schwach schluffig, sandigBodenklasse 3, sehr schwach feucht - schwach feuchtG40,20 - 0,50
b) Kies: Kalksteine
c)d) schwer zu bohrene) graubeige
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GW]i)
1.00 149.29a) Schluff, tonig, schwach sandig, kiesig - schwach kiesigBodenklasse 4, schwach feuchtG G5 60,50 - 1,00 0,50 - 1,00
b) Kies: Kalksteine, Ziegelreste, Asphaltreste
c) halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) dunkelgraubraun beigegrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [UL]i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 2 / Blatt: 2 Höhe: 150,29 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
2.40 147.89a) Schluff, schwach tonig, kiesig, schwach sandigBodenklasse 4, schwach feuchtG G7 81,00 - 2,40 1,00 - 2,40
b) Kies: Flußkies
c) halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) dunkelgraubraun beigehellgrau
f) Auelehmg) Quartärh) ULi)
3.00 147.29a) Kies, steinig, schwach schluffig, sandigBodenklasse 3-6, sehr schwach feucht - schwach feucht, kein GW angetroffenG G9 102,40 - 3,00 2,40 - 3,00
b) Kies: Wiesenkalk
c)d) schwer - sehr schwer zu bohrene) hellgraubeige
f) Wiesenkalkg) Quartärh) GXi)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 3 / Blatt: 1 Höhe: 152,54 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.02 152.52a) Asphalt, feinkörnig - mittelkörnig, schwach mattglänzend
b) kein Teergeruch
c) feinkörnig - mittelkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.11 152.43a) Asphalt, mittelkörnig, schwach mattglänzendG10,00 - 0,11
b) kein Teergeruch
c) mittelkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.90 151.64a) Kies, sandig, schwach schluffigBodenklasse 3, schwach feucht - feuchtG G2 30,11 - 0,90 0,11 - 0,90
b) Kies: Rundkies
c) kantigd) schwer zu bohrene) braungrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GW]i)
1.00 151.54a) Feinsand, schluffigBodenklasse 3, feuchtG40,90 - 1,00
b)
c)d) mäßig schwer zu bohrene) gelb
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [SE]i)
1.50 151.04a) Schluff, schwach kiesig, schwach sandig, tonigBodenklasse 4, feuchtG51,00 - 1,50
b)
c) steifd) mäßig schwer zu bohrene) braungrau - braun
f) Auffüllungg) Auffüllungh)[UL]- [TL]i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 3 / Blatt: 2 Höhe: 152,54 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
2.40 150.14a) Schluff, schwach kiesig, sandig, tonigBodenklasse 4, feuchtG61,50 - 2,40
b) Kies: Wiesenkalk, porös
c) steif - halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) graubraun
f) Auelehmg) Quartärh) ULi)
2.50 150.04a) Kies, steinig, sandigBodenklasse 3 - Bodenklasse 6, schwach feucht, kein Bohrfortschritt, kein GW angetroffenG72,40 - 2,50
b) porös
c) kantig, porösd) sehr schwer zu bohrene) beigegrau graubeige
f) Wiesenkalkg) Quartärh) GXi)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 4 / Blatt: 1 Höhe: 153,79 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.08 153.71a) Asphalt, feinkörnig - mittelkörnig, schwach mattglänzendG10,00 - 0,08
b) kein Teergeruch
c) feinkörnig - mittelkörnigd) Meißelarbeite) schwarz
f) Auffüllungg) Auffüllungh)i)
0.30 153.49a) Kies, schwach schluffig, schwach sandigBodenklasse 3, schwach feuchtG20,08 - 0,30
b) Kies: Basalt, Kalksteine, Ziegel
c)d) schwer zu bohrene) schwarzgrau
f) Auffüllungg) Auffüllungh) [GW]i)
1.00 152.79a) Schluff, schwach tonig, schwach sandig, schwach kiesigBodenklasse 4, schwach feucht - feuchtG G3 40,30 - 1,00 0,30 - 1,00
b) Kies: Wiesenkalk
c) steif - halbfestd) mäßig schwer zu bohrene) dunkelbeige
f) Auffüllungg) Quartärh) ULi)
2.00 151.79a) Schluff, sandig, kiesig - schwach kiesigBodenklasse 4, schwach feuchtG G5 61,00 - 2,00 1,00 - 2,00
b) Kies: Wiesenkalk
c) halbfestd) schwer zu bohrene) dunkelgraubraun graubeige
f) Auelehmg) Quartärh) ULi)
3.00 150.79a) Schluff, schwach tonig, sandig, schwach kiesigBodenklasse 4, schwach feuchtG G7 82,00 - 3,00 2,00 - 3,00
b) Kies: Wiesenkalk
c) steifd) mäßig schwer zu bohrene) graubraun graubeige
f) Auelehmg) Quartärh) ULi)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“
Bohrung RKS 4 / Blatt: 2 Höhe: 153,79 mDatum: 17.04.2025
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
4.10 149.69a) Kies, schwach steinig, schwach schluffig, sandigBodenklasse 3 - 6, feucht - sehr feuchtG G9 103,00 - 4,10 3,00 - 4,10
b) Steine + Kies: Wiesenkalk
c)d) mäßig schwer - schwer zu bohrene) hellgrau, beige
f) Wiesenkalkg) Quartärh) GXi)
5.00 148.79a) Ton, schluffig, schwach sandig, stark humosBodenklasse 4, feucht, kein GW angetroffenG G11 124,10 - 5,00 4,10 - 5,00
b) lagenweise Mudde
c) steifd) mäßig schwer zu bohrene) dunkelgrau
f) Auelehmg) Quartärh) OH - TLi)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 24]

Fotodokumentation

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BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. J. Schuster Projekt: P24179 Gleichen bei Göttingen * Homberg/Efze * Fulda/Eichenzell Anhang BV: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme „Otto-Wels-Weg“

Tabellarische Zuordnung der PAK- Gehalte und des Phenolindexes, Bewertung nach RuVA-StB01 und Angabe der AVV-Schlüsselnummer nach der Abfallverzeichnisverordnung und unter Berücksichtigung der Richtlinien für die umweltverträgliche Verwertung von Ausbaustoffen mit teer-/pechtypischen Bestandteilen sowie die Verwertung von Ausbauasphalt im Straßenbau, RuVA-StB 01, Ausgabe 2001, Fassung 2005 (RuVa-StB 01-2005) Asbestnachweis nach VDI 3866, Blatt 5

ProbeRKS 1RKS 2RKS 3RKS 4
Tiefe0,00-0,08 m0,00-0,12 m0,00-0,11 m0,00-0,08 m
BodentypStraßenaufbruchStraßenaufbruchStraßenaufbruchStraßenaufbruch
Labornummer250413771250413779250413788250413796
Summe PAK (EPA) mg/kgTS19639618
Phenolindex µg/ln.n.n.n.n.n.n.n.
VerwertungsklasseVK AVK BVK AVK B
AVV-Schlüsselnummer17 03 0217 06 05*17 03 0217 03 01*
Asbestnachweisn.n.Amphibol-Asbest nachgewiesen 1 - 5 %n.n.n.n.
Probe
Tiefe
Bodentyp
Labornummer
Summe PAK (EPA) mg/kgTS
Phenolindex µg/l
Verwertungsklasse
AVV-Schlüsselnummer
Asbestnachweis
Probe
Tiefe
Bodentyp
Labornummer
Summe PAK (EPA) mg/kgTS
Phenolindex µg/l
Verwertungsklasse
AVV-Schlüsselnummer
Asbestnachweis

Abkürzungen:

k.a.: keine Angabe n.n.: nicht nachweisbar n.b.: nicht bestimmt

Bewertung:

RuVA-StB01: PAK [mg/kg TS] Phenolindex [µg/l] Verwertungsklasse A ≤ 25 ≤ 100 Verwertungsklasse B > 25 ≤ 100 Verwertungsklasse C Wert anzugeben > 100

AVV-Schlüsselnummer: 17 03 01* kohlenteerhaltige Bitumengemische (Anmerkung: in Niedersachsen ab 25 mg/kg PAK nach EPA) 17 03 02 Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen 17 06 05* asbesthaltiger Baustoff

[Seite 27]

BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. J. Schuster Projekt P24179 Gleichen bei Göttingen * Homberg/Efze * Eichenzell Anhang BV.: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme „Otto-Wels-Weg“
Abfalltechnische Bewertung nach LAGA 2004, Teil II: Technische Regeln für die Verwertung, 1.2 Bodenmaterial (TR Boden)
ParameterZuordnungswerte/Grenzwerte LAGA Boden (Mindestuntersuchung)MP 1 RKS 1 (0,08-0,50), RKS 2 (0,12-0,50), RKS 3 (0,11-0,90), RKS 4 (0,08- 0,30)BewertungMP 2 RKS 2 (0,50-1,00), RKS 3 (0,90-1,50)Bewertung
Prüfbericht 7638733250413765250413766
MaterialZ 0* (1)Z 0 TonZ 0 LehmZ 0 SandZ 1 / Z 1.1Z 1.2Z 2AuffüllungAuffüllung
FeststoffBewertung:Sand/KiesBewertung:Lehm
TrockensubstanzMasse-%9584,6
TOC(3)Masse-%0,50,50,50,51,55n.n.Z 00,8Z 1
EOXmg/kg TS1(4)1113(4)10n.n.Z 0n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 22mg/kg TS200100100100300100050Z 0n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 40mg/kg TS4006002000230Z 026Z 0
PAKmg/kg TS33333 / 9 (5)3012,84Z 20,07Z 0
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,60,30,30,30,930,85Z 1n.n.Z 0
Arsenmg/kg TS15 (2)201510451507Z 04Z 0
Bleimg/kg TS140100704021070013Z 022Z 0
Cadmiummg/kg TS1(2)1,510,4310n.n.Z 0n.n.Z 0
Chrom ges.mg/kg TS120100603018060030Z 016Z 0
Kupfermg/kg TS8060402012040021Z 115Z 0
Nickelmg/kg TS10070501515050033Z 113Z 0
Quecksilbermg/kg TS110,50,11,55n.n.Z 0n.n.Z 0
Zinkmg/kg TS30020015060450150048Z 043Z 0
Eluat
pH-Wert6,5-9,56,5-9,56-125,5-129,3Z 08,3Z 0
elek. LeitfähigkeitmS/cm250250150020072Z 082Z 0
Chloridmg/l303050100(7)2Z 04Z 0
Sulfatmg/l2020502005Z 0n.n.Z 0
Arsenµg/l14142060(6)n.n.Z 0n.n.Z 0
Bleiµg/l404080200n.n.Z 0n.n.Z 0
Cadmiumµg/l1,51,536n.n.Z 0n.n.Z 0
Chrom ges.µg/l12,512,52560n.n.Z 0n.n.Z 0
Kupferµg/l202060100n.n.Z 0n.n.Z 0
Nickelµg/l15152070n.n.Z 0n.n.Z 0
Quecksilberµg/l< 0,5< 0,512n.n.Z 0n.n.Z 0
Zinkµg/l150150200600n.n.Z 0n.n.Z 0
GesamtbewertungZ 2Z 1
Die folgenden Ausnahmeregelungen gelten nur nach Absprache mit der zuständigen Behörde: k.A.: Keine Angabe (1) Feststoffgehalte für die Verfüllung von Abgrabungen (siehe "Ausnahmen von der Regel" in Nr. II.1.2.3.2 der TR Boden, Stand: 05.11.2004). n.n.: Nicht nachweisbar (2) Werte gelten für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gelten höhere Werte (siehe Tab. 1.1). n.b.: nicht bestimmt (3) Bei einem C:N-Verhältnis > 25 beträgt der Zuordnungswert 1 Masse-%. (4) Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen. (5) Bodenmaterial mit PAK-Gehalten >3 mg/kg und ≤ 9 mg/kg darf nur in Gebieten mit hydraulisch günstigen Deckschichten eingebaut werden. (6) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 120µ g/l zulässig. (7) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 300 mg/l zulässig.k.A.: Keine Angabe n.n.: Nicht nachweisbar n.b.: nicht bestimmt
Abfalltechnische Bewertung nach LAGA 2004, Teil II: Technische Regeln für die Verwertung, 1.2 Bodenmaterial (TR Boden)
ParameterZuordnungswerte/Grenzwerte LAGA Boden (Mindestuntersuchung)MP 3 RKS 1 (0,50-1,60), RKS 2 (1,00-2,40), RKS 3 (1,50-2,40), RKS 4 (0,30- 3,00)BewertungMP 4 RKS 1 (2,00-3,00), RKS 2 (2,40-3,00), RKS 3 (2,40- 2,50), RKS 4 (3,00-4,10)Bewertung
Prüfbericht250413767250413768
MaterialZ 0* (1)Z 0 TonZ 0 LehmZ 0 SandZ 1 / Z 1.1Z 1.2Z 2BodenBoden
FeststoffBewertung:LehmBewertung:Sand/Kies
TrockensubstanzMasse-%80,275,3
TOC(3)Masse-%0,50,50,50,51,55n.n.Z 00,1Z 0
EOXmg/kg TS1(4)1113(4)10n.n.Z 0n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 22mg/kg TS2001001001003001000n.n.Z 0n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 40mg/kg TS4006002000n.n.Z 0n.n.Z 0
PAKmg/kg TS33333 / 9 (5)30n.n.Z 0n.n.Z 0
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,60,30,30,30,93n.n.Z 0n.n.Z 0
Arsenmg/kg TS15 (2)201510451503Z 0n.n.Z 0
Bleimg/kg TS140100704021070011Z 0n.n.Z 0
Cadmiummg/kg TS1(2)1,510,4310n.n.Z 0n.n.Z 0
Chrom ges.mg/kg TS120100603018060013Z 04Z 0
Kupfermg/kg TS806040201204009Z 06Z 0
Nickelmg/kg TS1007050151505008Z 02Z 0
Quecksilbermg/kg TS110,50,11,55n.n.Z 0n.n.Z 0
Zinkmg/kg TS30020015060450150027Z 04Z 0
Eluat
pH-Wert6,5-9,56,5-9,56-125,5-128,5Z 09Z 0
elek. LeitfähigkeitmS/cm2502501500200153Z 090Z 0
Chloridmg/l303050100(7)4Z 06Z 0
Sulfatmg/l202050200n.n.Z 0n.n.Z 0
Arsenµg/l14142060(6)n.n.Z 0n.n.Z 0
Bleiµg/l404080200n.n.Z 0n.n.Z 0
Cadmiumµg/l1,51,536n.n.Z 0n.n.Z 0
Chrom ges.µg/l12,512,52560n.n.Z 0n.n.Z 0
Kupferµg/l202060100n.n.Z 0n.n.Z 0
Nickelµg/l15152070n.n.Z 0n.n.Z 0
Quecksilberµg/l< 0,5< 0,512n.n.Z 0n.n.Z 0
Zinkµg/l150150200600n.n.Z 0n.n.Z 0
GesamtbewertungZ 0Z 0
Die folgenden Ausnahmeregelungen gelten nur nach Absprache mit der zuständigen Behörde: k.A.: Keine Angabe (1) Feststoffgehalte für die Verfüllung von Abgrabungen (siehe "Ausnahmen von der Regel" in Nr. II.1.2.3.2 der TR Boden, Stand: 05.11.2004). n.n.: Nicht nachweisbar (2) Werte gelten für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gelten höhere Werte (siehe Tab. 1.1). n.b.: nicht bestimmt (3) Bei einem C:N-Verhältnis > 25 beträgt der Zuordnungswert 1 Masse-%. (4) Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen. (5) Bodenmaterial mit PAK-Gehalten >3 mg/kg und ≤ 9 mg/kg darf nur in Gebieten mit hydraulisch günstigen Deckschichten eingebaut werden. (6) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 120µ g/l zulässig. (7) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 300 mg/l zulässig.k.A.: Keine Angabe n.n.: Nicht nachweisbar n.b.: nicht bestimmt

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BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. J. Schuster Anhang Gleichen bei Göttingen * Homberg/Efze * Eichenzell Projektnummer: Bauvorhaben: P24179 Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme „Otto-Wels-Weg“

Abfalltechnische Bewertung nach der Ersatzbaustoffverordnung, Stand 01.08.2023, Tabelle 3, Materialwerte für Bodenmaterial (BM) und Baggergut (BG)

ParameterDim.BM-0 / BG-0 Sand2BM-0 / BG-0 Lehm, Schluff2BM-0 / BG-0 Ton2BM-0* / BG-0*3BM-F0* / BG-F0*BM-F1 / BG-F1BM-F2 / BG-F2BM-F3 / BG-F3MP 6Bewertung
Labornummer250413770
MaterialBoden
Mineralische FremdbestandteileVol.-%bis 10bis 10bis 10bis 10bis 50bis 50bis 50bis 50
Arsenmg/kg102020204040401502BM-0
Bleimg/kg407010014014014014070011BM-0
Cadmiummg/kg0,411,51 622210n.n.BM-0
Chrom, gesamtmg/kg306010012012012012060012BM-0
Kupfermg/kg204060808080803208BM-0
Nickelmg/kg1550701001001001003506BM-0
Quecksilbermg/kg0,20,30,30,60,60,60,65n.n.BM-0
Thalliummg/kg0,51,01,01,02227n.n.BM-0
Zinkmg/kg60150200300300300300120029BM-0
TOCM%1 71 71 71 755550,2BM-0*
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg6006006006002000n.b.
Kohlenwasserstoffe8 C10-C22mg/kg3003003003001000n.b.
EOX11mg/kg1111n.n.BM-0
Benzo(a)pyrenmg/kg0,30,30,30,13BM-0
PAK 10 16mg/kg3336669301,84BM-0
PCB und PCB-118 6mg/kg0,050,050,050,1n.n.BM-0
pH-Wert46,5 – 9,56,5 – 9,56,5 – 9,55,5 – 12,08,3BM-F0*
Elektrische Leitfähigkeit.4µS/cm3503505005002000157BM-0*
TrübungNTUn.b.
Sulfatmg/l250 5250 5250 5250 5250 545045010008BM-0
Arsenµg/l8 (13)122085100n.b.
Bleiµg/l23 (43)3590250470n.b.
Cadmiumµg/l2 (4)3,03,01015n.b.
Chrom, gesamtµg/l10 (19)15150290530n.b.
Kupferµg/l20 (41)30110170320n.b.
Nickelµg/l20 (31)3030150280n.b.
Quecksilber12µg/l0,1n.b.
Thallium12µg/l0,2 (0,3)n.b.
Zinkµg/l100 (210)1501608401600n.b.
PAK 9 15µg/l0,20,31,53,820n.b.
Naphthalin und Methylnaphthaline, ges.µg/l2n.b.
PCB und PCB-118 6µg/l0,01n.b.
BM-0/BM-0*
1 Die Materialwerte gelten für Bodenmaterial und Baggergut mit bis zu 10 Volumenprozent (BM und BG) oder bis zu 50 Volumenprozent (BM-F und BG-F) mineralischer Fremdbestandteile im Sinne von § 2 Nummer 8 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung mit nur vernachlässigbaren Anteilen an Störstoffen im Sinne von § 2 Nummer 9 der Bundes- Bodenschutz- und Altlastenverordnung. Bodenmaterial der Klasse BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 7 Absatz 3 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. Bodenmaterial der Klasse BM-0 und Baggergut der Klasse BG-0 Sand erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 8 Absatz 2 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung; Bodenmaterial der Klasse BM-0* und Baggergut der Klasse BG-0* erfüllen die wertebezogenen Anforderungen an das Auf- oder Einbringen gemäß § 8 Absatz 3 Nummer 1 der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. 2 Bodenarten-Hauptgruppen gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung, 5. Auflage, Hannover 2009 (KA 5); stark schluffige Sande, lehmig-schluffige Sande und stark lehmige Sande sowie Materialien, die nicht bodenartspezifisch zugeordnet werden können, sind entsprechend der Bodenart Lehm, Schluff zu bewerten. 3 Die Eluatwerte in Spalte 6 sind mit Ausnahme des Eluatwertes für Sulfat nur maßgeblich, wenn für den betreffenden Stoff der jeweilige Feststoffwert nach Spalte 3 bis 5 überschritten wird. Der Eluatwert für PAK15 und Napthalin und Methylnaphtaline, gesamt, ist maßgeblich, wenn der Feststoffwert für PAK16 nach Spalte 3 bis 5 überschritten wird. Die in Klammern genannten Werte gelten jeweils bei einem TOC-Gehalt von ≥ 0,5 %. 4 Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen. 5 Bei Überschreitung des Wertes ist die Ursache zu prüfen. Handelt es sich um naturbedingt erhöhte Sulfatkonzentrationen, ist eine Verwertung innerhalb der betroffenen Gebiete möglich. Außerhalb dieser Gebiete ist über die Verwertungseignung im Einzelfall zu entscheiden. 6 Der Wert 1 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm, Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,5 mg/kg. 7 Bodenmaterialspezifischer Orientierungswert. Der TOC-Gehalt muss nur bei Hinweisen auf erhöhte Gehalte nach den Untersuchungsverfahren in Anlage 5 bestimmt werden. § 6 Absatz 11 Satz 2 und 3 der Bundes-,Bodenschutz- und Altlastenverordnung ist entsprechend anzuwenden. Beim Einbau sind Volumenbeständigkeit und Setzungsprozesse zu berücksichtigen. 8 Die angegebenen Werte gelten für Kohlenwasserstoffverbindungen mit einer Kettenlänge von C10 bis C22. Der Gesamtgehalt bestimmt nach der DIN EN 14039, „Charakterisierung von Abfällen – Bestimmung des Gehalts an Kohlenwasserstoffen von C10 bis C40 mittels Gaschromatographie“, Ausgabe Januar 2005 darf insgesamt den in Klammern genannten Wert nicht überschreiten. 9 PAK15: PAK16 ohne Naphthalin und Methylnaphthaline. 10 PAK16: stellvertretend für die Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) werden nach der Liste der US-amerikanischen Umweltbehörde, Environmental Protection Agency (EPA), 16 ausgewählte PAK untersucht: Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[g,h,i]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3- cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren und Pyren. 11 Bei Überschreitung der Werte sind die Materialien auf fallspezifische Belastungen zu untersuchen. 12 Bei Quecksilber und Thallium ist für die Klassifizierung in die Materialklassen BM-F0*/BG-F0*, BM-F1/BG-F1, BM-F2/BG-F2, BM-F3/BG-F3 der angegebene Gesamtgehalt maßgeblich. Der Eluatwert der Materialklasse BM-0*/BG-0* ist einzuhalten.

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BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. J. Schuster Projekt P24179 Gleichen bei Göttingen * Homberg/Efze * Eichenzell Anhang BV.: Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme „Otto-Wels-Weg“
Abfalltechnische Bewertung nach LAGA 2004, Teil II: Technische Regeln für die Verwertung, 1.2 Bodenmaterial (TR Boden)
ParameterZuordnungswerte/Grenzwerte LAGA Boden (Mindestuntersuchung)MP 5 RKS 4 (4,10-5,00)Bewertung
Prüfbericht250413769
MaterialZ 0* (1)Z 0 TonZ 0 LehmZ 0 SandZ 1 / Z 1.1Z 1.2Z 2Boden
FeststoffBewertung:Lehm
TrockensubstanzMasse-%78,1
TOC(3)Masse-%0,50,50,50,51,550,8Z 1
EOXmg/kg TS1(4)1113(4)10n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 22mg/kg TS2001001001003001000n.n.Z 0
KW (C bis C ) 10 40mg/kg TS4006002000n.n.Z 0
PAKmg/kg TS33333 / 9 (5)30n.n.Z 0
Benzo(a)pyrenmg/kg TS0,60,30,30,30,93n.n.Z 0
Arsenmg/kg TS15 (2)201510451506Z 0
Bleimg/kg TS140100704021070011Z 0
Cadmiummg/kg TS1(2)1,510,4310n.n.Z 0
Chrom ges.mg/kg TS120100603018060027Z 0
Kupfermg/kg TS8060402012040012Z 0
Nickelmg/kg TS10070501515050019Z 0
Quecksilbermg/kg TS110,50,11,55n.n.Z 0
Zinkmg/kg TS30020015060450150041Z 0
Eluat
pH-Wert6,5-9,56,5-9,56-125,5-127,4Z 0
elek. LeitfähigkeitmS/cm2502501500200135Z 0
Chloridmg/l303050100(7)3Z 0
Sulfatmg/l20205020014Z 0
Arsenµg/l14142060(6)n.n.Z 0
Bleiµg/l404080200n.n.Z 0
Cadmiumµg/l1,51,536n.n.Z 0
Chrom ges.µg/l12,512,52560n.n.Z 0
Kupferµg/l202060100n.n.Z 0
Nickelµg/l15152070n.n.Z 0
Quecksilberµg/l< 0,5< 0,512n.n.Z 0
Zinkµg/l150150200600n.n.Z 0
GesamtbewertungZ 1
Die folgenden Ausnahmeregelungen gelten nur nach Absprache mit der zuständigen Behörde: k.A.: Keine Angabe (1) Feststoffgehalte für die Verfüllung von Abgrabungen (siehe "Ausnahmen von der Regel" in Nr. II.1.2.3.2 der TR Boden, Stand: 05.11.2004). n.n.: Nicht nachweisbar (2) Werte gelten für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gelten höhere Werte (siehe Tab. 1.1). n.b.: nicht bestimmt (3) Bei einem C:N-Verhältnis > 25 beträgt der Zuordnungswert 1 Masse-%. (4) Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen. (5) Bodenmaterial mit PAK-Gehalten >3 mg/kg und ≤ 9 mg/kg darf nur in Gebieten mit hydraulisch günstigen Deckschichten eingebaut werden. (6) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 120 µg/l zulässig. (7) Bei natürlichen Böden sind Überschreitungen ab Z 2 im Einzelfall bis zu 300 mg/l zulässig.k.A.: Keine Angabe n.n.: Nicht nachweisbar n.b.: nicht bestimmt

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SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Philipp-Reis-Str. 2a D-37075 Göttingen Prüfbericht 7638733 Auftrags Nr. 7390218 Büro für Geotechnik Kunden Nr. 4341800 Kleines Feld 11 Agnieszka Greber 37130 Gleichen Telefon +49 551 52203-33 Fax +49 551 52203-XX agnieszka.greber@sgs.com

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Göttingen, den 22.09.2025

Ihr Auftrag/Projekt: Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Ihr Bestellzeichen: P24179 Ihr Bestelldatum: 22.04.2025

Prüfzeitraum von 24.04.2025 bis 02.05.2025 erste laufende Probenummer 250413765 Probeneingang am 24.04.2025

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Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände und den Zeitpunkt der Durchführung der Prüfung im Rahmen der Prüfvorgaben. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und Gutachten zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Geschäftsführer: Dr Tomasz P Bednarczyk, Joachim Höfken, Aufsichtsratsvorsitzender: Malcolm Reid, Sitz der Gesellschaft: Taunusstein, HRB 21543 Amtsgericht Wiesbaden .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 2 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413765 Probenmatrix Boden MP 1 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 95,0 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR < 0,1 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 7 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 13 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 30 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 21 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 33 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN 1483 HE Zink mg/kg TR 48 1 DIN EN ISO 11885 HE

KW-Index C10-C40 mg/kg TR 230 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR 50 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR 0,07 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR 0,10 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR 1,1 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR 0,41 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR 2,7 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR 2,0 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR 1,3 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR 1,2 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR 1,5 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR 0,51 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR 0,85 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR 0,15 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR 0,47 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR 0,48 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR 12,84 DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 3 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413765 22.09.2025

Probe MP 1 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

Eluatuntersuchungen :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 9,3 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 72 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 2 2 DIN ISO 15923-1 HE Sulfat mg/l 5 5 DIN ISO 15923-1 HE

Metalle im Eluat :

Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 4 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413766 Probenmatrix Boden MP 2 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 84,6 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR 0,8 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 4 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 22 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 16 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 15 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 13 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN 1483 HE Zink mg/kg TR 43 1 DIN EN ISO 11885 HE

KW-Index C10-C40 mg/kg TR 26 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR 0,07 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR 0,07 DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 5 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413766 22.09.2025

Probe MP 2 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

Eluatuntersuchungen :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 8,3 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 82 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 4 2 DIN ISO 15923-1 HE Sulfat mg/l < 5 5 DIN ISO 15923-1 HE

Metalle im Eluat :

Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 6 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413767 Probenmatrix Boden MP 3 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 80,2 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR < 0,1 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 3 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 11 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 13 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 9 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 8 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN 1483 HE Zink mg/kg TR 27 1 DIN EN ISO 11885 HE

KW-Index C10-C40 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR - DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 7 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413767 22.09.2025

Probe MP 3 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

Eluatuntersuchungen :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 8,5 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 153 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 4 2 DIN ISO 15923-1 HE Sulfat mg/l < 5 5 DIN ISO 15923-1 HE

Metalle im Eluat :

Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 8 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413768 Probenmatrix Boden MP 4 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 75,3 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR 0,1 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR < 2 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR < 2 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 4 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 6 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 2 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN 1483 HE Zink mg/kg TR 4 1 DIN EN ISO 11885 HE

KW-Index C10-C40 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR - DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 9 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413768 22.09.2025

Probe MP 4 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

Eluatuntersuchungen :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 9,0 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 90 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 6 2 DIN ISO 15923-1 HE Sulfat mg/l < 5 5 DIN ISO 15923-1 HE

Metalle im Eluat :

Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 10 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413769 Probenmatrix Boden MP 5 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 78,1 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR 0,8 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 6 2 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/kg TR 11 2 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/kg TR 27 1 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/kg TR 12 1 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/kg TR 19 1 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN 1483 HE Zink mg/kg TR 41 1 DIN EN ISO 11885 HE

KW-Index C10-C40 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE KW-Index C10-C22 mg/kg TR < 10 10 DIN EN 14039 HE EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR - DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 11 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413769 22.09.2025

Probe MP 5 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

Eluatuntersuchungen :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 HE pH-Wert 7,4 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 135 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Chlorid mg/l 3 2 DIN ISO 15923-1 HE Sulfat mg/l 14 5 DIN ISO 15923-1 HE

Metalle im Eluat :

Arsen mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Blei mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Cadmium mg/l < 0,001 0,001 DIN EN ISO 11885 HE Chrom mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Kupfer mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Nickel mg/l < 0,005 0,005 DIN EN ISO 11885 HE Quecksilber mg/l < 0,0002 0,0002 DIN EN ISO 12846 HE Zink mg/l < 0,01 0,01 DIN EN ISO 11885 HE

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 12 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413770 Probenmatrix Boden MP 6 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Feststoffuntersuchungen :

Probenvorbereitung DIN 19747 HE Trockensubstanz Masse-% 78,7 0,1 DIN EN 14346 HE TOC Masse-% TR 0,2 0,1 DIN EN 15936 HE

Metalle im Feststoff :

Königswasseraufschluß DIN EN 13657 HE Arsen mg/kg TR 2 2 DIN EN 16170 HE Blei mg/kg TR 11 2 DIN EN 16170 HE Cadmium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN 16170 HE Chrom mg/kg TR 12 1 DIN EN 16170 HE Kupfer mg/kg TR 8 1 DIN EN 16170 HE Nickel mg/kg TR 6 1 DIN EN 16170 HE Quecksilber mg/kg TR < 0,1 0,1 DIN EN ISO 12846 HE Thallium mg/kg TR < 0,2 0,2 DIN EN 16171 HE Zink mg/kg TR 29 1 DIN EN 16170 HE

EOX mg/kg TR < 0,5 0,5 DIN 38414-17 HE

PAK (EPA) :

Naphthalin mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthylen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Acenaphthen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Phenanthren mg/kg TR 0,21 0,05 DIN ISO 18287 HE Anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Fluoranthen mg/kg TR 0,46 0,05 DIN ISO 18287 HE Pyren mg/kg TR 0,31 0,05 DIN ISO 18287 HE Benz(a)anthracen mg/kg TR 0,22 0,05 DIN ISO 18287 HE Chrysen mg/kg TR 0,16 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(b)fluoranthen mg/kg TR 0,21 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(k)fluoranthen mg/kg TR 0,07 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(a)pyren mg/kg TR 0,13 0,05 DIN ISO 18287 HE Dibenzo(a,h)anthracen mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Benzo(g,h,i)perylen mg/kg TR 0,07 0,05 DIN ISO 18287 HE Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg TR < 0,05 0,05 DIN ISO 18287 HE Summe PAK nach EPA mg/kg TR 1,84 DIN ISO 18287 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 13 von 14 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413770 22.09.2025

Probe MP 6 Fortsetzung 17.04.2025

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze

PCB :

PCB 28 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 52 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 101 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 118 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 138 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 153 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE PCB 180 mg/kg TR < 0,003 0,003 DIN 38414-20 HE Summe 6 PCB mg/kg TR - DIN 38414-20 HE Summe PCB mg/kg TR - HE nachgewiesen

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638733 Seite 14 von 14 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413770|EL7 Probenmatrix Boden MP 6 17.04.2025 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Beurteilung grenze Eluatuntersuchungen :

Schütteleluat 2:1 (EL7) DIN 19529 HE pH-Wert 8,3 DIN EN ISO 10523 HE Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 157 1 DIN EN 27888 HE (25°C) Sulfat mg/l 8 1 DIN EN ISO 10304-1 HE

Zusammenfassung der verwendeten Prüfmethoden: DIN 19529 2015-12 DIN 19747 2009-07 DIN 38414-17 2017-01 DIN 38414-20 1996-01 DIN EN 12457-4 2003-01 DIN EN 13657 2003-01 DIN EN 14039 2005-01 DIN EN 14346 2007-03 DIN EN 1483 2007-07 DIN EN 15936 2012-11 DIN EN 16170 2017-01 DIN EN 16171 2017-01 DIN EN 27888 1993-11 DIN EN ISO 10304-1 2009-07 Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie DIN EN ISO 10523 2012-04 DIN EN ISO 11885 2009-09 DIN EN ISO 12846 2012-08 DIN EN ISO 12846 2012-08, Einsatz des Verfahrens ohne Verwendung des für Wasserproben eingesetzten Konservierungsmittels Bromat. DIN ISO 15923-1 2014-07 DIN ISO 18287 2006-05

Die Laborstandorte mit den entsprechenden Akkreditierungsverfahrensnummern der SGS-Gruppe Deutschland und Schweiz gemäß den oben genannten Kürzeln sind aufgeführt unter http://www.institut-fresenius.de/filestore/89/laborstandortkuerzelsgs.pdf.

*** Ende des Berichts ***

Dieses Dokument wurde von der Gesellschaft im Rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen erstellt, die unter https://www.sgs.com/de-de/agb zugänglich sind. Es wird ausdrücklich auf die darin enthaltenen Regelungen zur Haftungsbegrenzung, Freistellung und zum Gerichtsstand hingewiesen. Dieses Dokument ist ein Original. Wenn das Dokument digital übermittelt wird, ist es als Original im Sinne der UCP 600 zu behandeln. Jeder Besitzer dieses Dokuments wird darauf hingewiesen, dass die darin enthaltenen Angaben ausschließlich die im Zeitpunkt der Dienstleistung von der Gesellschaft festgestellten Tatsachen im Rahmen der Vorgaben des Kunden, sofern überhaupt vorhanden, wiedergeben. Die Gesellschaft ist allein dem Kunden gegenüber verantwortlich. Dieses Dokument entbindet die Parteien von Rechtsgeschäften nicht von ihren insoweit bestehenden Rechten und Pflichten. Jede nicht genehmigte Änderung, Fälschung oder Verzerrung des Inhalts oder des äußeren Erscheinungsbildes dieses Dokuments ist rechtswidrig. Ein Verstoß kann rechtlich geahndet werden. Hinweis: Die Probe(n), auf die sich die hier dargelegten Erkenntnisse (die "Erkenntnisse") beziehen, wurde(n) ggf. durch den Kunden oder durch im Auftrag handelnde Dritte entnommen. In diesem Falle geben die Erkenntnisse keine Garantie für den repräsentativen Charakter der Probe bezüglich irgendwelcher Waren und beziehen sich ausschließlich auf die Probe(n). Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für den Ursprung oder die Quelle, aus der die Probe(n) angeblich/tatsächlich entnommen wurde(n). .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Philipp-Reis-Str. 2a D-37075 Göttingen Prüfbericht 7638739 Auftrags Nr. 7390218 Büro für Geotechnik Kunden Nr. 4341800 Kleines Feld 11 Agnieszka Greber 37130 Gleichen Telefon +49 551 52203-33 Fax +49 551 52203-XX agnieszka.greber@sgs.com

Industries & Environment

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Philipp-Reis-Str. 2a D-37075 Göttingen

Göttingen, den 22.09.2025

Ihr Auftrag/Projekt: Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Ihr Bestellzeichen: P24179 Ihr Bestelldatum: 22.04.2025

Prüfzeitraum von 24.04.2025 bis 15.05.2025 erste laufende Probenummer 250413771 Probeneingang am 24.04.2025

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH

i.A. Agnieszka Greber i. V. Stefan Hartmann Customer Service Customer Service

Seite 1 von 6

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Im Maisel 14 D-65232 Taunusstein t +49 6128 744-0 f +49 6128 744-130 www.institut-fresenius.sgsgroup.de

Member of the SGS Group (Societé Générale de Surveillance)

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände und den Zeitpunkt der Durchführung der Prüfung im Rahmen der Prüfvorgaben. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und Gutachten zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Geschäftsführer: Dr Tomasz P Bednarczyk, Joachim Höfken, Aufsichtsratsvorsitzender: Malcolm Reid, Sitz der Gesellschaft: Taunusstein, HRB 21543 Amtsgericht Wiesbaden .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638739 Seite 2 von 6 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413771 Probenmatrix Straßenaufbruch 1 RKS 1 0,00 - 0,08 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Grenzwert grenze Untersuchungsergebnisse :

Trockensubstanz Masse-% 98,8 0,1 DIN EN 14346 B1

PAK(EPA) :

Naphthalin mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Fluoren mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Phenanthren mg/kg 3 1 DIN EN 15527 B1 Anthracen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Fluoranthen mg/kg 6 1 DIN EN 15527 B1 Pyren mg/kg 4 1 DIN EN 15527 B1 Benz(a)anthracen mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Chrysen mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(b)fluoranthen mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(k)fluoranthen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(a)pyren mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Dibenzo(a,h)- anthracen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(g,h,i)perylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Summe PAK gesamt mg/kg 19 DIN EN 15527 B1

Untersuchungsergebnisse :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 B1 pH-Wert 9,4 DIN EN ISO 10523 B1 Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 66 1 DIN EN 27888 B1 (25°C) Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN 38409-16-2 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638739 Seite 3 von 6 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413779 Probenmatrix Straßenaufbruch 10 RKS 2 0,00 - 0,12 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Grenzwert grenze Untersuchungsergebnisse :

Trockensubstanz Masse-% 99,0 0,1 DIN EN 14346 B1

PAK(EPA) :

Naphthalin mg/kg 4 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthen mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Fluoren mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Phenanthren mg/kg 6 1 DIN EN 15527 B1 Anthracen mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Fluoranthen mg/kg 12 1 DIN EN 15527 B1 Pyren mg/kg 9 1 DIN EN 15527 B1 Benz(a)anthracen mg/kg 5 1 DIN EN 15527 B1 Chrysen mg/kg 4 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(b)fluoranthen mg/kg 5 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(k)fluoranthen mg/kg 3 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(a)pyren mg/kg 5 1 DIN EN 15527 B1 Dibenzo(a,h)- anthracen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(g,h,i)perylen mg/kg 4 1 DIN EN 15527 B1 Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg 3 1 DIN EN 15527 B1 Summe PAK gesamt mg/kg 63 DIN EN 15527 B1

Untersuchungsergebnisse :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 B1 pH-Wert 9,2 DIN EN ISO 10523 B1 Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 73 1 DIN EN 27888 B1 (25°C) Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN 38409-16-2 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638739 Seite 4 von 6 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413788 Probenmatrix Straßenaufbruch 20 RKS 3 0,00 - 0,11 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Grenzwert grenze Untersuchungsergebnisse :

Trockensubstanz Masse-% 98,6 0,1 DIN EN 14346 B1

PAK(EPA) :

Naphthalin mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Fluoren mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Phenanthren mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Anthracen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Fluoranthen mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Pyren mg/kg 2 1 DIN EN 15527 B1 Benz(a)anthracen mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Chrysen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(b)fluoranthen mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(k)fluoranthen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(a)pyren mg/kg 1 1 DIN EN 15527 B1 Dibenzo(a,h)- anthracen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(g,h,i)perylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Summe PAK gesamt mg/kg 9 DIN EN 15527 B1

Untersuchungsergebnisse :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 B1 pH-Wert 9,0 DIN EN ISO 10523 B1 Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 53 1 DIN EN 27888 B1 (25°C) Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN 38409-16-2 HE .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638739 Seite 5 von 6 P24179 Auftrag Nr. 7390218 22.09.2025

Probe 250413796 Probenmatrix Straßenaufbruch 28 RKS 4 0,00 - 0,08 Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart durch IF-Kurier abgeholt

Parameter Einheit Ergebnis Bestimmungs- Methode Lab Grenzwert grenze Untersuchungsergebnisse :

Trockensubstanz Masse-% 98,6 0,1 DIN EN 14346 B1

PAK(EPA) :

Naphthalin mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthylen mg/kg < 1 1 DIN EN 15527 B1 Acenaphthen mg/kg 9 1 DIN EN 15527 B1 Fluoren mg/kg 7 1 DIN EN 15527 B1 Phenanthren mg/kg 71 1 DIN EN 15527 B1 Anthracen mg/kg 18 1 DIN EN 15527 B1 Fluoranthen mg/kg 150 1 DIN EN 15527 B1 Pyren mg/kg 100 1 DIN EN 15527 B1 Benz(a)anthracen mg/kg 63 1 DIN EN 15527 B1 Chrysen mg/kg 55 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(b)fluoranthen mg/kg 43 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(k)fluoranthen mg/kg 22 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(a)pyren mg/kg 38 1 DIN EN 15527 B1 Dibenzo(a,h)- anthracen mg/kg 6 1 DIN EN 15527 B1 Benzo(g,h,i)perylen mg/kg 19 1 DIN EN 15527 B1 Indeno(1,2,3-c,d)pyren mg/kg 17 1 DIN EN 15527 B1 Summe PAK gesamt mg/kg 618 DIN EN 15527 B1

Untersuchungsergebnisse :

Eluatansatz DIN EN 12457-4 B1 pH-Wert 9,4 DIN EN ISO 10523 B1 Elektr.Leitfähigkeit µS/cm 62 1 DIN EN 27888 B1 (25°C) Phenol-Index, wdf. mg/l < 0,01 0,01 DIN 38409-16-2 HE

Zusammenfassung der verwendeten Prüfmethoden: DIN 38409-16-2 1984-06 DIN EN 12457-4 2003-01 DIN EN 14346 2007-03 DIN EN 15527 2008-09 DIN EN 27888 1993-11 DIN EN ISO 10523 2012-04

Die Laborstandorte mit den entsprechenden Akkreditierungsverfahrensnummern der SGS-Gruppe Deutschland und Schweiz gemäß den oben genannten Kürzeln sind aufgeführt unter .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht Nr. 7638739 Seite 6 von 6 P24179 Auftrag 7390218 Probe 250413796 22.09.2025

http://www.institut-fresenius.de/filestore/89/laborstandortkuerzelsgs.pdf.

*** Ende des Berichts ***

Dieses Dokument wurde von der Gesellschaft im Rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen erstellt, die unter https://www.sgs.com/de-de/agb zugänglich sind. Es wird ausdrücklich auf die darin enthaltenen Regelungen zur Haftungsbegrenzung, Freistellung und zum Gerichtsstand hingewiesen. Dieses Dokument ist ein Original. Wenn das Dokument digital übermittelt wird, ist es als Original im Sinne der UCP 600 zu behandeln. Jeder Besitzer dieses Dokuments wird darauf hingewiesen, dass die darin enthaltenen Angaben ausschließlich die im Zeitpunkt der Dienstleistung von der Gesellschaft festgestellten Tatsachen im Rahmen der Vorgaben des Kunden, sofern überhaupt vorhanden, wiedergeben. Die Gesellschaft ist allein dem Kunden gegenüber verantwortlich. Dieses Dokument entbindet die Parteien von Rechtsgeschäften nicht von ihren insoweit bestehenden Rechten und Pflichten. Jede nicht genehmigte Änderung, Fälschung oder Verzerrung des Inhalts oder des äußeren Erscheinungsbildes dieses Dokuments ist rechtswidrig. Ein Verstoß kann rechtlich geahndet werden. Hinweis: Die Probe(n), auf die sich die hier dargelegten Erkenntnisse (die "Erkenntnisse") beziehen, wurde(n) ggf. durch den Kunden oder durch im Auftrag handelnde Dritte entnommen. In diesem Falle geben die Erkenntnisse keine Garantie für den repräsentativen Charakter der Probe bezüglich irgendwelcher Waren und beziehen sich ausschließlich auf die Probe(n). Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für den Ursprung oder die Quelle, aus der die Probe(n) angeblich/tatsächlich entnommen wurde(n).

.ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Philipp-Reis-Str. 2a D-37075 Göttingen Prüfbericht 7638746 Auftrags Nr. 7390218 Kunden Nr. 4341800 Agnieszka Greber Telefon +49 551 52203-33 Büro für Geotechnik Fax +49 551 52203-XX agnieszka.greber@sgs.com Kleines Feld 11 37130 Gleichen Industries & Environment

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Philipp-Reis-Str. 2a D-37075 Göttingen

Göttingen, den 22.09.2025

Ihr Auftrag/Projekt: Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Ihre Bestellnummer: P24179 Ihr Bestelldatum: 22.04.2025

Prüfzeitraum von: 25.04.2025 bis 29.04.2025 Probeneingang am: 24.04.2025

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH

i.A. Agnieszka Greber i. V. Stefan Hartmann Customer Service Customer Service

Seite 1 von 2

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH Im Maisel 14 D-65232 Taunusstein t +49 6128 744-0 f +49 6128 744-130 www.institut-fresenius.sgsgroup.de

Member of the SGS Group (Societé Générale de Surveillance)

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände und den Zeitpunkt der Durchführung der Prüfung im Rahmen der Prüfvorgaben. Die Veröffentlichung und Vervielfältigung unserer Prüfberichte und Gutachten zu Werbezwecken sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung. Geschäftsführer: Dr Tomasz P Bednarczyk, Joachim Höfken, Aufsichtsratsvorsitzender: Malcolm Reid, Sitz der Gesellschaft: Taunusstein, HRB 21543 Amtsgericht Wiesbaden .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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Baumaßnahme "Otto-Wels-Weg" Prüfbericht 7638746 Seite 2 von 2

P24179 Auftrags Nr.7390218 22.09.2025

Eingangsdatum: 24.04.2025 Eingangsart: durch IF-Kurier abgeholt Lab: B1

Matrix: Straßenaufbruch

Asbestgehalt, Parameter Asbestnachweis Asbestart geschätzter Anteil

Methode VDI 3866, Bl.5 VDI 3866, Bl.5 VDI 3866, Bl.5

Probe Bezeichnung

1 250413771 RKS 1 Nein - - 0,00 - 0,08 10 250413779 RKS 2 Ja Amphibol 1 - 5 % 0,00 - 0,12 20 250413788 RKS 3 Nein - - 0,00 - 0,11 28 250413796 RKS 4 Nein - - 0,00 - 0,08

Zusammenfassung der verwendeten Prüfmethoden:

VDI 3866, Bl.5 2017-06 Entsprechend VDI 3866 Bl. 5 (Hauptteil) beträgt die abgeschätzte Nachweisgrenze 1 Masse-%.

VDI 3866, Bl.5 2017-06 Die Angaben zum Asbestgehalt, geschätzter Anteil erfolgen in Masse-%.

Die Laborstandorte mit den entsprechenden Akkreditierungsverfahrensnummern der SGS-Gruppe Deutschland und Schweiz gemäß den oben genannten Kürzeln sind aufgeführt unter http://www.institut-fresenius.de/filestore/89/laborstandortkuerzelsgs.pdf.

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Dieses Dokument wurde von der Gesellschaft im Rahmen ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen erstellt, die unter https://www.sgs.com/de-de/agb zugänglich sind. Es wird ausdrücklich auf die darin enthaltenen Regelungen zur Haftungsbegrenzung, Freistellung und zum Gerichtsstand hingewiesen. Dieses Dokument ist ein Original. Wenn das Dokument digital übermittelt wird, ist es als Original im Sinne der UCP 600 zu behandeln. Jeder Besitzer dieses Dokuments wird darauf hingewiesen, dass die darin enthaltenen Angaben ausschließlich die im Zeitpunkt der Dienstleistung von der Gesellschaft festgestellten Tatsachen im Rahmen der Vorgaben des Kunden, sofern überhaupt vorhanden, wiedergeben. Die Gesellschaft ist allein dem Kunden gegenüber verantwortlich. Dieses Dokument entbindet die Parteien von Rechtsgeschäften nicht von ihren insoweit bestehenden Rechten und Pflichten. Jede nicht genehmigte Änderung, Fälschung oder Verzerrung des Inhalts oder des äußeren Erscheinungsbildes dieses Dokuments ist rechtswidrig. Ein Verstoß kann rechtlich geahndet werden. Hinweis: Die Probe(n), auf die sich die hier dargelegten Erkenntnisse (die "Erkenntnisse") beziehen, wurde(n) ggf. durch den Kunden oder durch im Auftrag handelnde Dritte entnommen. In diesem Falle geben die Erkenntnisse keine Garantie für den repräsentativen Charakter der Probe bezüglich irgendwelcher Waren und beziehen sich ausschließlich auf die Probe(n). Die Gesellschaft übernimmt keine Haftung für den Ursprung oder die Quelle, aus der die Probe(n) angeblich/tatsächlich entnommen wurde(n). .ecivreS remotsuC nnamtraH nafetS .V .i 5202.90.22 :tlletsrE .ecivreS remotsuC retlaW akkebeR .A .i 5202.90.22 :nebegegierF

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BÜRO FÜR GEOTECHNIK Dipl.-Geol. Joachim Schuster Kleines Feld 11 37130 Gleichen-Klein LengdenGöttinger Entsorgungsbetriebe Erstellung eines Baugrundgutachtens für die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“Projekt N r . P 24179
Anlage N r . 1.1
Anlage N r . 1.2

6.01 RKS 3

7.0

2.0 7.3 3.7 HBZP KD

Otto-Wels-Weg RKS 4 RKS 1 10.0 RKS 2 HBZP KD 13.8

HBZP KD

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Legende BÜRO FÜR GEOTECHNIK Göttinger Entsorgungsbetriebe Projekt N r . P 24179 Dipl.-Geol. Joachim Schuster halbfest Kleines Feld 11 Erstellung eines Baugrundgutachtens für Anlage N r . 2.1 37130 Gleichen-Klein Lengden die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“ steif - halbfest

RKS 4

steif

153,79 m

A Asphlat, feinkörnig A RKS 3 - mittelkörnig, schwach mattglänzend, Auffüllung 0.08 (153.71) A Kies, schwach schluffig, 152,54 m schwach sandig, Auffüllung, [GW] Bodenklasse-3 0.30 (153.49) A A Asphalt, feinkörnig Schluff, schwach tonig, schwach sandig, schwach

  • mittelkörnig, schwach UL kiesig, Auffüllung, mattglänzend, Auffüllung A Bodenklasse-4 0.02 (152.52) 1.00 (152.79) Asphalt, mittelkörnig, Schluff, sandig, kiesig schwach mattglänzend, RKS 1 A Auffüllung - schwach kiesig, UL Auelehm, Bodenklasse-4 0.11 (152.43) RKS 2 A Kies, sandig, schwach 2.00 (151.79) schluffig, Auffüllung, [GW] Schluff, schwach tonig, 150,56 m Bodenklasse-3 sandig, schwach kiesig, UL Auelehm, Bodenklasse-4 0.90 (151.64) 150,29 m Feinsand, schluffig, 3.00 (150.79) AA Asphalt, feinkörnig, Auffüllung, Bodenklasse-3 [SE] Kies, schwach steinig, A A s A c u h ff w ü a llu ch n g mattglänzend, A A A Asphalt, feinkörnig, 1 S .0 c 0 h (1 l 5 u 1 f . f 5 , 4 ) schwach kiesig, s s c a h n w di a g c , h W s i c e h s l e u n ff k ig a , lk, GX 0.03 (150.53) schwach mattglänzend, schwach sandig, tonig, [UL] - [TL] Bodenklasse-3-6 bituminous Tragschicht, A Auffüllung Auffüllung, Bodenklasse-4 mittelkörnig, Auffüllung 0.03 (150.26) 1.50 (151.04) 4.10 (149.69) 0.08 (150.48) A Asphalt, feinkörnig Schluff, schwach kiesig, Kies, schwach schluffig, - mittelkörnig, schwach sandig, tonig, Auelehm, UL Ton, schluffig, schwach schwach sandig, Auffüllung, [GW] mattglänzend, Auffüllung Bodenklasse-4 sandig, stark humos, OH - TL Bodenklasse-3 0.12 (150.17) 2.40 (150.14) Auelehm, Bodenklasse-4 0.30 (150.26) Kies, schwach schluffig, Kies, steinig, sandig, GX Kies, tonig, schwach schwach sandig, Auffüllung, [GW] Wiesenkalk, Bodenklasse-3-6 5.00 (148.79) schluffig, schwach Bodenklasse-3 2.50 (150.04) [GT*] sandig, Auffüllung, 0.20 (150.09) Bodenklasse-4 Kies, schwach schluffig, 0.50 (150.06) sandig, Auffüllung, [GW] Schluff, tonig, schwach Bodenklasse-3 sandig, Schwemmlehm, UL 0.50 (149.79) Bodenklasse-4 Schluff, tonig, schwach 1.60 (148.96) sandig, kiesig - schwach [UL] Schluff, tonig, kiesig, kiesig, Auffüllung, schwach sandig, Schwemmlehm, UL Bodenklasse-4 Bodenklasse-4 1.00 (149.29) 2.00 (148.56) Schluff, schwach tonig, Kies, sandig, schwach kiesig, schwach sandig, UL schluffig, Wiesenkalk, GW Auelehm, Bodenklasse-4 Bodenklasse-3 2.40 (147.89) 3.00 (147.56) Kies, steinig, schwach schluffig, sandig, GX Wiesenkalk, Bodenklasse-3-6 3.00 (147.29)

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BÜRO FÜR GEOTECHNIK Göttinger Entsorgungsbetriebe Projekt N r . P 24179 Dipl.-Geol. Joachim Schuster Kleines Feld 11 Erstellung eines Baugrundgutachtens für Anlage N r . 3.1 37130 Gleichen-Klein Lengden die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“

RKS 4

153,79 m

0.08 (153.71) A A [GW] RKS 3 0.30 (153.49)

A UL 152,54 m 1.00 (152.79)

0.02 (152.52) A A 0.11 (152.43) UL

A [GW] 2.00 (151.79)

0.90 (151.64) Asphalt+bit.TS 1.00 (151.54) A [SE]

RKS 1

RKS 2 A [UL] - [TL] UL 1.50 (151.04) 150,56 m Homogenbereich A1 3.00 (150.79) 150,29 m 0.03 (150.53) AA UL 0.08 (150.48) A Homogenbereich B1 0 0 . . 3 5 0 0 ( ( 1 1 5 5 0 0 . . 2 0 6 6 ) ) A [ [ G G W T* ] ] 0 0 0 . . . 0 1 2 3 2 0 ( ( ( 1 1 1 5 5 5 0 0 0 . . . 2 1 0 6 7 9 ) ) ) A A A [GW] 2 2 . . 4 5 0 0 ( ( 1 1 5 5 0 0 . . 1 0 4 4 ) ) GX GX A [GW] 0.50 (149.79) 4.10 (149.69) UL A [UL] Homogenbereich B2 Homogenbereich B2 1.00 (149.29) OH - TL

1.60 (148.96)

5.00 (148.79) UL 2.00 (148.56) UL

Homogenbereich B3

GW 2.40 (147.89)

3.00 (147.56) GX

3.00 (147.29)

[Seite 57]

BÜRO FÜR GEOTECHNIK Göttinger Entsorgungsbetriebe Projekt N r . P 24179 Dipl.-Geol. Joachim Schuster Kleines Feld 11 Erstellung eines Baugrundgutachtens für Anlage N r . 4.1 37130 Gleichen-Klein Lengden die Baumaßnahme O„ tto-Wels-Weg“

RKS 4

153,79 m

0.08 (153.71) A A [GW] RKS 3 VK B 0.30 (153.49)

A UL 152,54 m VK A 1.00 (152.79)

0.02 (152.52) A A 0.11 (152.43) A UL A [GW] 2.00 (151.79)

0.90 (151.64) 1.00 (151.54) A [SE]

RKS 1

RKS 2 A [UL] - [TL] UL Z 2, DK 0 1.50 (151.04) 150,56 m 3.00 (150.79) 150,29 m 0.03 (150.53) AA VK A Z 1, DK 0 UL 0.08 (150.48) A VK B, Asbest 0 0 . . 3 5 0 0 ( ( 1 1 5 5 0 0 . . 2 0 6 6 ) ) A [ [ G G W T* ] ] 0 0 0 . . . 0 1 2 3 2 0 ( ( ( 1 1 1 5 5 5 0 0 0 . . . 2 1 0 6 7 9 ) ) ) A A A [GW] 2 2 . . 4 5 0 0 ( ( 1 1 5 5 0 0 . . 1 0 4 4 ) ) GX GX A [GW] 0.50 (149.79) Z 0, DK 0 4.10 (149.69) UL A [UL] Z 1, DK 0 1.00 (149.29) OH - TL

1.60 (148.96)

5.00 (148.79) UL 2.00 (148.56) UL

GW 2.40 (147.89)

3.00 (147.56) GX

3.00 (147.29)

Die Deponieklassen nach DepV sind vorläufig und im Bedarfsfall durch Deklarationsanalysen zu bestätigen

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