Anhang 04_ZFSV.pdf

Kanalneubau sowie Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Buchenstraße und Böckenbuschstraße

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 08.11.2026, 08:48 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vergabe.metropoleruhr.de

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Tiefbauamt

Gütesicherungsunterlagen

für Flüssigboden

(Stand: 02.2023)

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Stadt Bochum Tiefbauamt Technisches Rathaus Bochum Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum Tel.: Mail:

Qualitätsangaben (von der Stadt Bochum auszufüllen):

Prüfumfang/ Erforderliche Kennwerte

PrüfungParameter / GrenzwertZeitpunkt / durch wen
Eigenfeuchte Aushubboden-EP EÜ: arbeitstäglich FÜ
Kornverteilung-EP FÜ
Chemische Anforderungen AushubbodenLAGA-TR BodenEP FÜ (nur bei Fremdboden)
Ausbreitmaß gemäß DIN EN 12350-5/ HZFSVFließfähig: 50 –60 cm Plastisch: 30 –40 cmEP EÜ: arbeitstäglich FÜ
Rückstellproben vorhalten1 Probekörper bis zum Ende der BaumaßnahmeEP FÜ
Einaxiale Druckfestigkeit (Einfachbestimmung) gemäß TP BF-StB/B11.3 / HZFSV28d = 0,15 –0,3 N/mm² f -Wert < 0,15 N/mm² zEP EÜ: alle 500 m³(aber mind. 2x je Baustelle) FÜ
Wasserdurchlässigkeit (Einfachbestimmung) gemäß DIN 18130 / H ZFSV28d ≤ 10-7m/sEP EÜ: alle 500 m³(aber mind. 2x je Baustelle) FÜ
Tragfähigkeit, Verformungsmodul gemäß TP BF-StB8.3 / DIN 18134E = 45 MN/m² v2EÜ

EP: Eignungsprüfung EÜ: Eigenüberwachung Baustelledurch EÜ oder Tiefbauer FÜ: auftraggeberseitige Kontrollprüfungalle angefangenen 3000 m³

Sonstige Bemerkungen / Anforderungen

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Stadt Bochum Tiefbauamt Technisches Rathaus Bochum Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum Tel.: Mail:

Probenahmeprotokoll Feststoffprobe (Boden)

Projektdaten (Boden)

Kunde / Auftraggeber:Ansprechpartner:
Bauvorhaben:Projektnummer:

Angaben zur Probenahme

Entnahmedatum:Entnahmezeit:
Probennehmer:Anwesende Personen:
Grund der Probenahme:Probenmenge:
Art der Probennahme:Bei Mischproben, Anzahl der Einzelproben:
Ggf. Herkunft des Bodens:Probeneinflüsse (z.B. Witterung):
Organoleptische Beschreibung, Auffälligkeiten:

Lageskizze / Bemerkungen

Lageskizze/ Foto / Lagebeschreibung:Beobachtungen / Bemerkungen:
Boden-/ Probenbezeichnung:

……………………………………………… ……………………………………….…..… Ort, Datum Name, Unterschrift

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Checkliste Überwachung ZFSV / Flüssigboden (EÜ / FÜ)

  1. Allgemeine Projektdaten
Bauvorhaben:Projektnummer:
Bauunternehmen:
Verantwortlicher Bauleiter:Verantwortlicher Polier:
Hersteller ZFSV / Mischplatz / Mischmeister:
Hersteller Rezeptur (Eignungsprüfung):
Eigenüberwachung(+ ggf. Prüflabor):
Fremdüberwachung(+ ggf. Prüflabor):
  1. Projektdaten Überwachung
Datum / Uhrzeit:Einbauort / Stationierung:
Witterung / Temperatur (ggf. Witterungsschutz?):
Lieferschein-, Bonnummer (ist beizufügen):Rezepturnummer:
Transportzeit ZFSV (≤ 90 min):Eigenfeuchte Boden:
ggf. Ziehmaß:Ausbreitmaß:
Suspensionsstabilität / Homogenität (augenscheinlich):
Probennahme Probekörper? (wenn ja, in welchem Umfang? Geometrie?):
Bezeichnung der Eignungsprüfung (ist bei der FÜ als Anlage beizufügen):
Lagerung der Probekörper auf der Baustelle (Dauer / Ort):

……………………………………………… ……………………………………….…..… Ort, Datum Name, Unterschrift

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Ergänzende Checkliste Überwachung ZFSV / Flüssigboden (FÜ)

  1. Dokumentation

Einweisung/ Fachkunde:

Erfolgte eine Einweisung (ZFSV) vor Baustellenbeginn?
Sind Einweisungsunterlagen vorhanden?
Liegt eine Zertifizierung / Fachkunde für ZFSV vor?

Gütesicherung Kanalbau (Anlage Flüssigboden)

Liegen die Anlagen D, E, F auf der Baustelle vor?
Liegen der FÜ die Lieferscheine und Prüfprotokolle vor?
Liegen Datenblätter zum Zement / Bentonit / Compound vor?
  1. Einbauort / Baustelle

Grundwasser

Erfolgt der Einbau im Grundwasser?
Wenn ja, im Kontraktorverfahren?

Spritzschutz

Ist ein Spritzschutz vorhanden?
Erfolgt der Einbau energiearm (Schlauch, Rohr etc.?)
Fallhöhe des ZFSV?

Auftrieb / Lagesicherung / Verbau

Wie erfolgt die Lage-und Auftriebssicherung?
Wann wird der Verbau gezogen?
  1. Bemerkungen / Notizen / ggf. Absprachen vor Ort

……………………………………………… ……………………………………….…..… Ort, Datum Name, Unterschrift

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Formblatt 1 – Eigenfeuchtebestimmung in Anlehnung an DIN EN ISO 17892-1

Nr.DatumMasse in gin M.-%
BehälterBehälter +Behälter + Probe trockenMasseverlustBodenprobeWassergehalt
Probe feucht(Trocknen + Wiegen bis zur Massenkonstanz)trocken
(m ) c(m ) 1(m ) 2(m ) w(m ): d
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15

Probenmenge: ≥ 500 g Die Trocknung der Bodenproben kann mit Hilfe einer Mikrowelle auf der Baustelle erfolgen(DIN EN 18121-2)! Alternativ ist dieEigenfeuchtebestimmung auch durch eine Messsonde möglich (Wichtig: Angabe in M.-%).

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Formblatt 2 – Übersicht der täglichen Eigenüberwachung

DatumLieferscheinRezepturAusbreitmaß (mind. 1x täglich)Eigenfeuchte (mind. 1x täglich)Uhrzeit
BezeichnungBentonit [kg]Zement [kg]Wasser [kg]Boden [kg]m³Herstellung (U ) 1BeginnGesamtzeit
Entladung(U -U ) in 1 2
(U ) 2min

Diese Tabelle ist durch die Baufirma oder die Eigenüberwachung zu führen und der Fremdüberwachung zur Freigabe zu übergeben.Die eingescannten Lieferscheine sind beizufügen. Die Mengenangaben können je Lieferschein oder als Tagesmengen protokolliert werden.

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Formblatt 3 – Einweisung Mischerfahrer

Anweisungen für den Mischerfahrer Umgang mit Flüssigboden für ein besseres Ergebnis!

  1. Kontrolle des Fahrmischers vor Erstbefüllung mit Flüssigboden, keine Rückständevon flüssigbodenfremden Materialien (Beton, Mörtel, Estrich etc.)

  2. Trommel muss während des gesamten Beladens auf mittlerer Drehzahl drehen!

  3. Trommel muss während des gesamten Transportes drehen und darf nicht gestoppt werden!

  4. Der Fahrmischersollte spätestens 90 Minuten nach der Herstellungentladen werden.Bei einer Transportzeit zur Baustelle von ≥ 90 min wird das Fahrzeug abgewiesen.

  5. Mindestens 1 Minute vor Einbau Trommel mit voller Drehzahl mischen lassen.

  6. Sollte die Konsistenz beim Entladen zu dickflüssig sein, darf der Fahrer auf gar keinen Fall Wasser nachträglich hinzugeben! Wenn die Konsistenz nicht den Anforderungen entspricht, muss der Fremdüberwacher entscheiden, ob das Material dennoch eingebaut werden kann oder ob das Fahrzeug abgewiesen wird.

  7. Beim Entladen auf geringe Fallhöhe und Fließgeschwindigkeit achten! Energiearmer Einbau! Schüttrohr, Schütte oder andere Hilfsmittel verwenden!

  8. Beim Entladen aufdenSpritzschutz achten (Personen, Fahrzeuge, Gebäude etc.)!

  9. Beim Reinigen der Rutsche etc.auf der Baustelle sollte kein Wasser auf den frischen Flüssigboden laufen.

  10. Den Fahrmischer und Baugeräte mit oder ohne laufendenMotor niemals auf frischem Flüssigboden abstellen! Mindestens 12 Stunden warten!

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Ort, Datum Name,Unterschrift

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