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Staatliches Bauamt
München 1
Band „Bayernblech“ aus Freising
Machbarkeitsstudie
Generalsanierung Nationaltheater
• Bayerische Staatsoper einschl. Dekorationsmagazin (NTH), Max-Joseph-Platz 2, München
• Neues Probengebäude der Bayerischen Staatsoper (NPG), Marstallplatz, München
• Bayerisches Staatsballett (BSB); Platzl 6-8, München
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2026-05-22 / StBAM 1/ L 4.2, M4, E4
Beschreibung der Aufgabe Beschreibung der Leistungen
Inhalt
1 Planungsort ............................................................................................................. 3
2 Baurechtliche Einordnung ....................................................................................... 7
3 Raumprogramm ...................................................................................................... 8
4 Gegenstand der Machbarkeitsstudie ..................................................................... 10
5 Leistungsumfang ................................................................................................... 16
6 Planungsgrundlagen ............................................................................................. 26
7 Termine ................................................................................................................. 28
8 Vergütung .............................................................................................................. 28
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1 Planungsort
Das Gebäude des Nationaltheaters liegt im Stadtzentrum Münchens zwischen dem Max- Joseph-Platz, der Maximilianstraße und der Alfons-Goppel-Straße. Im Nordosten erstreckt sich entlang der Alfons-Goppel-Straße das Dekorationsmagazin. Gegenüber, auf dem Marstallplatz, befindet sich das Neue Probengebäude, welches über einen Glassteg über der Alfons-Goppel-Straße mit dem Altbau des Nationaltheaters verbunden ist. Im Norden des Altbaus schließt das Residenztheater an. Neben den vorgenannten Gebäuden sind die Gebäude Platzl 6-8 in die Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung des Nationaltheaters einzubeziehen. Hier befinden sich die Räumlichkeiten des Bayerischen Staatsballetts. Zudem ist in der Soyerhofstraße 11 die derzeitige sog. „Probebühne McGraw“ in einer zeitlich begrenzten Anmietung untergebracht. Für die Probebühne ist bereits ein Flächenbedarf aufgestellt, der im Rahmen der Machbarkeitsstudie zu berücksichtigen ist. Die in den drei Varianten zu untersuchenden Flächenumgriffe sind unter 4.2 beschrieben.
Haupteingang, Ansicht vom Max-Joseph-Platz
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Das Nationaltheater und das zugehörige Probengebäude befinden sich auf folgenden Flurstücken des Freistaats Bayern, Gemarkung 8651/ München 1 (Altstadt), Max-Joseph- Platz 2, 80539 München:
Nationaltheater: Flurstück 1615/ 6.368 m² Flurstück 1590/ 4.835 m² Flurstück 1590/1/ 433 m² Flurstück 1591/ 826 m²
Neues Probengebäude: Flurstück 1617/ 8.059 m² (Marstallplatz)
Im Rahmen der städtebaulichen Betrachtung des Gesamtareals sind folgende Flurstücke/ Gebäude einzubeziehen:
Marstallgebäude: Flurstück 1623/ 2.118 m²
Wittelsbacher Wiese: Flurstück 1617/1/ 3.070 m²
Das Bayerische Staatsballett umfasst die Gebäude Platzl 6, 7 und 8, Gemarkung 8651/ München 1 (Altstadt) mit folgenden Flurstücken des Freistaat Bayern:
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Flurstück 1842/ 260 m² Flurstück 1842/2/ 530 m² Flurstück 1842/3/ 283 m²
Platzl 6-8
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2 Baurechtliche Einordnung
2.1 Bauplanungsrecht / Bauordnungrecht
Im Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt München ist das Grundstück als „Gemeinbedarfsfläche Kultur“ ausgewiesen. Ein Bebauungsplan über das Gebiet liegt nicht vor.
2.2 Stellplatzsatzungen Das Planungsgebiet liegt im Geltungsbereich folgender baurechtlich relevanter Satzungen und Verordnungen der Landeshauptstadt München: • Stellplatzsatzung – StPIS vom 01.10.2025 • Fahrradabstellplatzsatzung – FabS vom 26.06.2020
Kraftfahrzeugstellplätze - aktuell vorhanden: Laut Baugenehmigung vom 18.02.2002 stehen in der Tiefgarage Maximilianshöfe, Maximilianstr. 11-15a, 180 Stellplätze für den Opernbetrieb zur Verfügung; außerdem kann dort übergangsweise (bis zur Errichtung der auf dem Flurstück 1617/1 vorgesehenen Wohnungen) 1 Stellplatz für die Kindertagesstätte Platzl 7 genutzt werden. Es besteht ein Zugang vom 2. Untergeschoss des Probengebäudes in die Tiefgarage.
Bei einer Flächenerweiterung ist davon auszugehen, dass zusätzlich erforderliche Stellplätze nachzuweisen sind oder abgelöst werden müssen.
Fahrräder Allgemeine Fahrradabstellplätze stehen auf dem Marstallplatz zur Verfügung. Die Anforderungen aus der aktuell gültigen Fahrradabstellsatzung der LHM sind zu prüfen und zu konzipieren.
2.3 Denkmalschutz Folgende Denkmäler bestehen gemäß Denkmalliste der Landeshauptstadt München im Bereich des Nationaltheaters:
• Bodendenkmal: Auf der Westseite des Gebäudes (Eingang Richtung Max- Joseph-Platz) befinden sich Überreste eines abgegangenen Klosters des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit mit Klosterkirche, Gruftbestattungen und zugehörigem Friedhof ("Franziskanerkloster"). Untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der zweiten Stadterweiterung von München sowie untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der Residenz in München und ihrer Vorgängerbauten.
• Baudenkmal: Nationaltheater: Baudenkmal einschl. der zugehörigen historischen Nebengebäude und Ausstattungsstücke sowie der Innendetails gem. Erlaubnis der Unteren Denkmalschutzbehörde vom 27.10.2010. Staatsballett/ Platzl 6 und 7: Einzeldenkmal
• Ensembleschutz: Altstadt München
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2.4 Brandschutz Für das NTH liegt kein aktuelles Brandschutzkonzept vor, lediglich eine Beschreibung der Sicherheitseinrichtungen aus dem Jahr 1963. Im Jahr 2025 wurden aktuelle Feuerwehrpläne erstellt. Im Hinblick auf die Erforderlichkeit einer umfänglichen Generalsanierung, muss die Frage des Bestandschutzes im Zuge der weiteren Planung bewertet werden. Es ist davon auszugehen, dass umfängliche Ertüchtigungsmaßnahmen erforderlich werden. Für das NPG und die Gebäude des BSB, Platzl 6-8 liegen Brandschutzkonzepte vor.
2.5 Schadstoffe
Im Jahr 2020 wurde in Vorbereitung auf die Maßnahmen zur Spielbetriebserhaltung in den ISP-Räumen, sog. Informationsschwerpunkten (Technikzentralen), im NTH eine Gefahrstoffuntersuchung durchgeführt. Dabei wurden hauptsächlich Putze und Spachtelmassen, aber auch Rohrdichtungen und -isolierungen beprobt, nicht die technische Ausrüstung an sich, bei der die Asbesthaltigkeit bereits bekannt ist (Brandschutzklappen). Bei den eingeschickten Materialproben wurde kein Asbest nachgewiesen. Bei einigen Bauteilen, die nicht zerstörungsfrei überprüft werden konnten, besteht Asbestverdacht. In anderen Räumen außerhalb den ISP wurden keine Untersuchungen durchgeführt. Es ist davon auszugehen, dass künstliche Mineralfasern (KMF), die vor 2000 eingebaut wurden (z.B. Rohrleitungen, Lüftungsanlagen), vorhanden sind, ebenso kann die Verwendung von PAK, PCB oder PCP nicht ausgeschlossen werden.
3 Raumprogramm
Flächen der Bestandsgebäude (m²):
BGF NRF NUF TF VF BRI
NTH 57.680 51.140 26.270 12.970 11.900 285.940
NPG 12.450 10.437 7.557 729 2.151 60.000
BSB 5.100 4.500 3.250 530 720 19.200
75.230 66.077 37.077 14.229 14.771 365.140
Durch die Erneuerung der technischen Anlagen wird voraussichtlich zusätzlicher Flächenbedarf entstehen.
Das Bestandgebäude Nationaltheater (NTH) mit 11 Obergeschossen und 2 Untergeschossen weist im Wesentlichen folgendes Raumprogramm auf:
• Eingangshalle/ Foyerflächen/ Garderoben • Eingangshalle Nord • Zuschauerraum mit 5 Rängen (insgesamt rd. 2.100 Plätze)
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• Hauptbühne mit Seiten- und Hinterbühne, Unterbühne, Orchestergraben, Gerüstlager, Arbeitsgalerien, Obermaschinerie, Probebühne • Flächen für gastronomische Nutzung während Theaterbetrieb (Restaurant Ludwig II., Rheingoldbar, Erfrischungsräume und Getränkeausgaben) • Repräsentative Säle: Königssaal, Ionische Säle Nord + Süd, Capriccio-Saal • Großer Ballettsaal • Großer und kleiner Chorprobensaal ▪ Künstlergarderoben, Probe- und Umkleideräume ▪ Lagerflächen (u.a. Dekorationsmagazin, Kostüm- und Schuhlager, Instrumentenlager) ▪ Werkstätten (u.a. Schneiderei, Schuhmacherei, Elektrowerkstatt) ▪ Büroräume, Personalaufenthaltsräume ▪ Technikflächen ▪ Logistikflächen
Bühnenraum
Im Neuen Probengebäude (NPG) sind auf 9 Etagen (davon 3 Untergeschosse) im Wesentlichen folgende Räumlichkeiten untergebracht:
• Kassenhalle und Foyerflächen • Große Probebühne (Rennertsaal) mit Ober- und Untermaschinerie • Kleine Probebühne • Großer Orchesterproberaum • Kleiner Chorsaal • Stimm- und Übungszimmer, Künstlergarderoben • Bibliothek, Registratur, Magazinflächen (rd. 800 m²)
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• Werkstätten (u.a. Schneiderei, Modistin, Requisiten, Rüstkammer, Hausschreinerei, Schlosserei) • Verwaltungs- und Büroräume (u.a. Ticketbereich mit Callcenter) • Lagerflächen (u.a. Instrumenten-. Lampen-, Möbellager, Materiallager) • Müllraum, Papierpresse • Technikräume • Lieferhof
Die Gebäude des Bayerischen Staatsballetts (BSB) am Platzl 6, 7 und 8 umfassen im Wesentlichen folgende Räume:
• UG: Lagerräume, Kegelbahn und Gasträume • EG: Restaurant, Gasträume, sowie Küche • 1.-3. OG: Ballettsäle und -garderoben, KiTa • DG: Lüftungsmaschinenräume
Darüber hinaus besteht - als Ersatz für die bestehende „Probebühne McGraw“ in der Soyerhofstraße - ein Flächenbedarf für eine neue Probebühne. Der Flächenbedarf umfasst in Summe 3.123 m² Nutzungsfläche, bestehend aus • rd. 1000 m² Probenbühnen und Repetitionsräumen • rd. 1000 m² Künstlergarderoben, Sozial-, Lager-, Sanitär- und sonstigen Räumen • rd. 1100 m² Abstellflächen für LKW, PKW und Fahrräder
Weiterer Raumbedarf ist in Abstimmung mit dem NTH zu klären. Von Nutzerseite wird parallel ein Planer zur Erstellung des künftigen Raumbedarfs beauftragt. Die Abstimmung des Raumprogramms mit der Bedarfsplanung des Nationaltheaters ist Leistungsbestand- teil der Machbarkeitsstudie.
4 Gegenstand der Machbarkeitsstudie
4.1 Bestandssituation
Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Bayerischen Staatsballetts.
In seiner jetzigen neoklassizistischen Erscheinung nach dem Entwurf des Architekten Karl von Fischer wurde das Opernhaus im Jahr 1818 erstmals präsentiert. Fünf Jahre später wurde das Haus durch einen Brand zur Gänze zerstört und erneut aufgebaut. Der zweite Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern fand in den Jahren 1958 – 1963 statt.
Das Gebäude ist in Massivbauweise ausgeführt. Es besitzt zwei Untergeschosse und elf Obergeschosse. Zum Gebäudekomplex mit einer Nutzfläche von ca. 26.270 qm gehört auch das Dekorationsmagazin entlang der Alfons-Goppel-Straße, das mit dem Wiederaufbau des Nationaltheaters zusätzlich zum Theaterhauptbau errichtet wurde. Dieses dient hauptsächlich dem An- und Abtransport der Kulissen sowie der Lagerung von Dekorationsteilen und Technikkomponenten (z.B. Bühnenscheinwerfern). Es dient
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funktional dem Nationaltheater und schließt am Nordende mit einem Kopfbau ab, der den architektonischen Übergang zur Residenz herstellt. Der Kopfbau enthält im Erdgeschoss die Zufahrt zur Transporthebebühne und im Kellergeschoss unter der Zufahrt weitere Lagerräume. In den übrigen Geschossen und Räumen ist das Spanische Kulturinstitut untergebracht.
Mit rd. 2.100 Plätzen ist das Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und nach der Metropolitan Opera New York das zweitgrößte Opernhaus der Welt. Die Bühne wird im Repertoirebetrieb mit täglich wechselnden Vorstellungen an sieben Tagen in der Woche bespielt. Mit insgesamt 250 Vorstellungen pro Spielzeit auf der Hauptbühne liegen die Besucherzahlen bei 500.000 - 600.000 Besuchern pro Jahr.
Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1963 wurde keine Generalsanierung durchgeführt. Zu Beginn der 1990er Jahre fand eine große Sanierung der bühnentechnischen Anlagen statt. Die damals eingebauten Anlagen sind größtenteils heute noch in Betrieb, haben jedoch ihre rechnerische Nutzungsdauer teilweise sogar um ein Mehrfaches überschritten. Ein ähnliches Bild ergibt sich für die technische Gebäudeausrüstung, die zwischen 2000 und 2004 in Teilen erneuert wurde, sowie für die Elektroinstallation (Stark- und Schwachstrom).
Im Jahr 2019 wurden im alten Hauptgebäude und im Neuen Probengebäude Bestandsaufnahmen von Teilen der technischen Gebäudeausrüstung, der Bühnentechnik und der Elektrotechnik durchgeführt. Der Fokus lag dabei in der Aufrechterhaltung des störungsfreien Spielbetrieb bis zur anstehenden Generalsanierung. Daraus resultierend werden seit der Spielzeitpause 2025 und in den Spielzeitpausen der nächsten Jahre sowie teilweise parallel zum laufenden Betrieb umfangreiche betriebserhaltende Maßnahmen im Bereich Bühnenmaschinerie, Lüftung, Heizung und Sprinkleranlage sowie der Elektrotechnik und der Fördertechnik durchgeführt. Mit Auftragserteilung wird eine Liste mit den bereits durchgeführten und in den Jahren bis zur Generalsanierung vorgesehenen Maßnahmen übergeben.
Der bauliche und der gebäudetechnische Zustand weisen erhebliche Defizite in Bezug auf die aktuellen Regelwerke, Brandschutz, Schadstoffe, Arbeitssicherheit, Barrierefreiheit, Tragwerkssicherheit, nutzungsgemäße Arbeitsabläufe usw. auf. In seinem aktuellen Zustand hat das gesamte Gebäude seine technische Lebensdauer weit überschritten, die nötige Zukunftsfähigkeit ist nicht mehr vorhanden. Über die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs hinausgehende punktuelle Sanierungen sind nicht mehr ausreichend und auch nicht mehr zielführend, um eben diese Zukunftsfähigkeit wieder herzustellen.
Das sog. „Neue Probengebäude“ wurde im Jahr 2003 fertiggestellt. Auch hier werden altersbedingt im Zuge der Maßnahmen zum Spielbetriebserhalt bereits Maßnahmen im Bereich TGA (Lüftung), Bühnentechnik (Untermaschinerie) und Elektro (Unterverteiler) durchgeführt. Außerdem werden die Aufzugsanlagen erneuert.
Bei den Gebäuden des Bayerischen Staatsballetts, Platzl 6 und 7, handelt es sich um ehemalige Corpsgebäude, die 1899 im Stil der Renaissance errichtet wurden; das Gebäude Platzl 8 wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1960 neu errichtet. Die drei Gebäude sind über Verbindungstüren und kleinteilige Treppenanlagen sowie über einen
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zweigeschossigen unterkellerten rückwärtigen Gebäudetrakt miteinander verbunden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 zur Neukonzeptionierung der Gebäude wurden keine gravierenden, altersunüblichen Schädigungen festgestellt; die gesamte Haustechnik einschl. Aufzug ist sanierungsbedürftig.
4.2 Machbarkeitsstudie
Mit zeitlichem Vorlauf und parallel zur Machbarkeitsstudie wird von Nutzerseite die Erstellung eines Bedarfsgesamtkonzepts einschließlich Visionsentwicklung („Oper der Zukunft“) beauftragt. Gleichzeitig wird außerdem die Bedarfsplanung für eine Interimslösung während der Generalsanierung des Nationaltheaters erstellt. Die Machbarkeitsuntersuchung soll in einem iterativen Prozess mit dem Nutzer und der Bedarfsplanung fortwährend abgeglichen werden. Die Beiträge und Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie sollen sodann in die Bedarfsplanung integriert werden und umgekehrt.
Die Studie sollte sich mit den baulich- technischen Sanierungsnotwendigkeiten, funktionalen Optimierungen der betrieblichen Abläufe, möglichen Erweiterungsoptionen, den wesentlichen Belangen des Denkmalschutzes und, nicht zuletzt, den Möglichkeiten energetischer Optimierung der haustechnischen Anlagen auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie sind insbesondere die Ziele des nachhaltigen Bauens mindestens die Energieeffizienzfestlegungen für Bundesgebäude - EGB55 - zu verfolgen. Falls Abweichungen erforderlich wären (technische, wirtschaftliche, rechtliche oder nutzerbedingte Gründe), sind diese im Zuge der Machbarkeitsstudie aufzuzeigen und zu erläutern. Ein ganzheitlicher Ansatz ist vorzusehen um den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Qualität sowie der technischen und prozessualen Aspekte zu betrachten.
Insbesondere werden nach heutigem Kenntnisstand im Rahmen der Generalsanierung folgende Maßnahmen erforderlich:
Technische Gebäudeausstattung
Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung über alle Gewerke, Haustechnikflächen inkl. deren Leitungsführungen werden neu organisiert und vorhandene Defizite behoben. Die Flächen der Haustechnikanlagen müssen für kurze Leitungswege und eine klare Strukturierung neu angeordnet werden. Dies betrifft dabei sämtliche haustechnischen Gewerke. Alle Anlagen müssen dem Stand der Technik und den gültigen Normen und Richtlinien entsprechen. Zudem ist eine Verbesserung des energetischen Zustands zu erzielen. Dies erfordert Mehrflächen auf Grund größerer hochkomplexer Anlagen sowie größerer Leitungsquerschnitte, welche in den ohnehin bereits äußerst engen Platzverhältnissen, in Abstimmung mit allen Gewerken, extrem kompakt angeordnet werden müssen.
Im Einzelnen sind folgende Anlagen betroffen:
- Wasser- und Abwassernetz
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- Sprinkler- und Sprühflutnetz
- Lüftungstechnik
- Heizungs- und Kältetechnik
- Druckluftnetz
- UHV Netz
- Sicherheitstechnische Anlagen (Alarmierungsanlagen, Sprinkleranlagen, etc.) Erneuerung und Anpassung an ein neues Brandschutzkonzept
- Bühnentechnik, Bühnenbeleuchtung sowie Ton- und Videotechnik
- Inspizientenanlage
- Beleuchtung
Brandschutz:
Der Brandschutz ist im Rahmen der Planung an aktuell geltende Vorschriften anzupassen, vorhandene Defizite sind zu beseitigen und erforderliche umfangreiche bauliche Eingriffe sind vorzunehmen. Zudem müssen neue Nutzungen, bühnenspezifische Anforderungen, die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche eines Theaterbetriebs (z.B. Werkstätten, Pyrotechnik, etc.) in Kombination mit den Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung und eines Bestandsgebäudes (Niveauunterschiede, Anforderungen an Flurbreiten und Treppenräume) beachtet werden.
Statik:
ggf. Ertüchtigung aufgrund größerer Lasten (z.B. im Bereich Bühnentechnik, genieteter Stahlbau).
Schadstoffsanierung:
Umfang ist noch festzustellen.
Akustik:
Hohe Anforderungen an die Akustik sind einzuhalten. Störung der sensiblen Bereiche im Theater (Bühne, Zuschauerhaus, öffentliche Bereiche) durch Schallemissionen ist bei allen Maßnahmen für den späteren Theaterbetrieb auszuschließen. Besondere Sorgfalt erfordert die akustische Trennung der Bühne zu den Arbeitsräumen, den Werkstätten und zu der Logistikzone.
Weitere funktionale Verbesserungen (nicht abschließend):
-
Räumliche Anpassungen und Umstrukturierungen entsprechend Bedarfsplanung
-
Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit
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entsprechend den geltenden Richtlinien (Bewegungsflächen, Raumhöhen, Belüftung und Belichtung)
-
Maßnahmen zum Erzielen der Barrierefreiheit in den öffentlichen Bereichen und zur Verbesserung in den weiteren Bereichen.
-
Optimierung der Anlieferung und Bühnenlogistik: Die Anlieferungszone ist zu einem zeitgemäßen Logistikbereich zu verändern und die Verkehrsflächen innerhalb der Lager- bzw. Bühnenbereiche zu optimieren.
-
Für eine Optimierung des Theaterbetriebs für die Zukunft sind die Funktionsbeziehungen der bühnennahen Nutzungen und eine effiziente Wegeführung gemäß den Anforderungen aus der Bedarfsbeschreibung umzusetzen.
-
weitere Maßnahmen entsprechend den Vorgaben der Bedarfsplanung
Bereits mit der Auswertung der bautechnischen Untersuchungen und vor Erarbeitung der drei Varianten soll eine Aussage durch den Auftragnehmer zur Umsetzbarkeit in Bauabschnitten oder Teilbaumaßnahmen getroffen werden, die folgende Fragen beurteilt:
- Ist die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen gestreckt auf mehrere Teilbaumaßnahmen/ Bauabschnitte möglich?
- Welche Schließzeiten ergeben sich hieraus? Ziel ist es, die Schließzeiten für den Opernbetrieb minimal zu halten.
- Welche Erkenntnisse bringt die Untersuchung einer solchen Variante mit sich? Die Auswirkungen auf Kosten, Termine, Spielbetrieb und Umsetzung des Bedarfs sind zu bewerten.
Die aus diesen Überprüfungen gewonnenen Erkenntnisse sollen auf die Minimalvariante angewandt und anhand dieser überprüft werden.
In der Machbarkeitsstudie sind drei Varianten für die Generalsanierung zu betrachten.
Der Flächenbedarf für die oben genannte Probebühne (vgl. Punkt 3 Raumprogramm) soll in der Variante C der Machbarkeitsstudie mitberücksichtigt werden. Es ist zu prüfen, ob die angemeldeten Flächen in dem zu betrachtenden Umgriff abbildbar sind. Da der Flächenbedarf der Probebühne bereits beim StMWK angemeldet und anerkannt ist, ist dieser beim Projektantrag nicht aufzuführen.
- Variante A: „Minimalvariante“
- Baulich erforderliche Sanierungsmaßnahmen
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- Verbesserungen gemäß Umsetzung v. Richtlinien, Normen etc.
- Dadurch bedingt Flächenmehrung + Verdrängung v. Nutzungseinheiten
Umgriff: Gebäude NTH + Dekomagazin, NPG, BSB Platzl 6-8
- Variante B: „Mittlere Variante“
-
Baulich erforderliche Sanierungsmaßnahmen
-
Verbesserungen gemäß Umsetzung v. Richtlinien, Normen etc.
-
Dadurch bedingt Flächenmehrung + Verdrängung v. Nutzungseinheiten
-
Logistische Optimierung
-
Allg. betriebliche Verbesserungen
Umgriff: Gebäude NTH + Dekomagazin, NPG, BSB Platzl 6-8
- Variante C: „Städtebauliche Betrachtung“
- Baulich erforderliche Sanierungsmaßnahmen
- Verbesserungen gemäß Umsetzung v. Richtlinien, Normen etc.
- Dadurch bedingt Flächenmehrung + Verdrängung v. Nutzungseinheiten
- Räumlich Miteinbeziehung Marstallplatz, synergetische Nutzung Marstallgebäude
- Synergien mit d. Residenztheater: Redundanzen Logistik
- Logistische Optimierung, Zufahrt
- Aufwertung d. Platzes v. Allerheiligenhofkirche (Im Rahmen der Planungen zur Sanierung des Residenztheaters wurde die Aufwertung des Vorplatzes zur Aller- heiligenhofkirche thematisiert. Der Rückbau des Dekomagazins wurde hierbei als grundsätzlich denkbar eingeschätzt.)
Umgriff: Gebäude NTH+Dekomagazin, NPG, BSB Platzl 6-8, zudem Marstallgebäude, auch „Wittelsbacher Wiese“ und Marstallplatz Hinweis Marstallgebäude: Es ist davon auszugehen, dass die Sanierung des Marstallgebäudes zeitlich nachgeordnet und nicht Bestandteil der Maßnahme Generalsanierung Nationaltheater ist. Bei der konzeptionellen Betrachtung in der Variante C sind keine betriebsrelevanten Funktionen im Marstallgebäude unterzubringen. Vielmehr sind zukunftsweisende und synergetisch mit dem Residenztheater nutzbare Funktionen denkbar.
Die Ausgestaltung der Varianten, die untersucht werden sollen, können im weiteren Projektverlauf Änderungen unterliegen. Sollten sich während der Bearbeitungsphase
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hierdurch Änderungen Ihrer Leistungen (z.B. Mehrungen) ergeben, sind diese nach Abstimmung mit dem AG auszuführen.
Bei allen drei Varianten der Machbarkeitsstudie sind folgende Überlegungen zu berücksichtigen:
• Abhängigkeit zur Generalsanierung des Residenztheaters Die Generalsanierung des Residenztheaters soll bis zum Beginn der Generalsanierung der Oper (weitestgehend) abgeschlossen sein. Derzeit gemeinschaftlich genutzte haustechnische Anlagen sollen dabei für einen autarken Betrieb beider Häuser umgerüstet werden. • Denkmalschutz: Im Zuge der Machbarkeitsstudie sind Überlegungen, die in den Denkmalschutz eingreifen mit dem Landesamt für Denkmalschutz abzustimmen.
Die Varianten sollen in einem ersten vertieften Konzept unabhängig voneinander so weit entwickelt werden, dass hinsichtlich dem Kosten-Nutzen-Verhältnis, sowie der grundsätzlichen baulichen Machbarkeit und unter Berücksichtigung der Umsetzungsvarianten erkennbar wird, welche der Varianten zur Weiterverfolgung am besten geeignet wäre. Ggf. ist die Bedarfsplanung nach Abschluss der Machbarkeitsstudie und Entscheidung für eine Variante anzupassen und zu finalisieren.
Nach der Ausarbeitung der Varianten A, B und C und der Festlegung der baufachlichen Empfehlung für eine Variante soll diese favorisierte Variante nochmals vertieft hinsichtlich der Umsetzung mittels Teilbaumaßnahmen/Teilbauabschnitten untersucht werden:
• Macht eine Aufteilung der Maßnahmen in mehrere Teilbaumaßnahmen Sinn? • Wie ist die Einstellung des Opernbetriebs im Gebäude auf ein Minimum zu beschränken (z.B. Umsetzung in Teilbereichen, Teilbaumaßnahmen im laufenden Betrieb oder in den Spielzeitpausen)?
Zusammenspiel Bedarfsplanung/Machbarkeitsstudie/Baufachliches Gutachten: Die Bedarfsplanung einschl. Interimslösung, die Machbarkeitsstudie und das baufachliche Gutachten bilden zusammen die Grundlage für den Projektantrag bei der übergeordneten Dienststelle, dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
5 Leistungsumfang
Im Leistungsumfang des fachplanungsübergreifenden Auftragnehmers für die Durchführung der Machbarkeitsstudie erforderliche Fachplanungen:
▪ Architektur (Objektplanung Gebäude u. Innenräume)
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▪ Bau- und Raumakustik ▪ Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz) ▪ Brandschutz ▪ Tragwerksplanung ▪ Technische Anlagen HLSK ▪ Nutzungsspezifische Anlagen - Bühnentechnik, Bühnenlogistik ▪ Nutzungsspezifische Anlagen – Bühnenbeleuchtung ▪ Nutzungsspezifische Anlagen - Ton- und Medientechnik, Inspiziententechnik ▪ Technische Anlagen - ELT und Fördertechnik
5.1 Leistungsumfang des Auftragnehmers (Die Leistungen sind vom Auftragnehmer übergeordnet für alle Varianten zu erbringen)
Fachplanungsübergreifende Koordination: • Einarbeitung in die Bestandsunterlagen (einmalige Einarbeitung für alle drei Varianten) • Überprüfung und Berücksichtigung der baurechtlichen Belange bei der Konzepterstellung • Beratung hinsichtlich weiterer erforderlicher Bestandsuntersuchungen sowie Definition des Umfangs der Untersuchungen • Bewerten der Umsetzbarkeit in Bauabschnitten oder Teilbaumaßnahmen (s. Seite 15) • Ortsbegehungen und Teilnahme an digitalen Besprechungen sowie Präsenzterminen (Anzahl der Besprechungen je nach Bearbeitungsphase, zu Kalkulationszwecken kann von ca. 9-18 Besprechungen ausgegangen werden.) • Prüfung der bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die erarbeiteten Varianten (u.a. Denkmalschutz, Arbeitsschutz, Brandschutz, Tragfähigkeit, Barrierefreiheit) • Teilnahme des GP und aller beteiligten Fachplaner an regelmäßigen Jour- Fixen mit den Verantwortlichen des StBAM1 (je nach Erfordernis AG Präsenztermine oder Videokonferenz): Es sind bilaterale, direkte Fachabstimmungen zwischen StBAM1 und den Fachplanern einzurichten; der Abstimmungsbedarf sowie die erforderliche Frequenz werden durch das StBAM1 definiert. (Anzahl der Besprechungen je nach Bearbeitungsphase, zu Kalkulationszwecken kann von ca. 18-36 Besprechungen ausgegangen werden.) • Entwickeln und Bewerten der drei Varianten für die bauliche Umsetzung der quantitativen und qualitativen Bedarfe in einem iterativen Prozess mit dem Bedarfsplaner • Koordination weiterer Beteiligter an der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie außerhalb des Planungsteams des fachplanungsübergreifenden Auftrag nehmers (Liste nicht abschließend; voraussichtlich max. 5 außerhalb des Auftragnehmer-Bereichs beauftragte Beteiligte): z.B. Berater Nachhaltigkeit z.B. Berater Akustik Saal
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(…) Die Ergebnisse der Bearbeitung durch die AG-seitig weiteren beauftragten Planer sind seitens des AN in der Dokumentation der Machbarkeitsstudie und im Gesamt-Rahmenterminplan, dem Gesamt-Kostenrahmen und dem Gesamt- Erläuterungsbericht zusammenzuführen. • Präsentation der Zwischenergebnisse (2 Präsentationen pro Variante) in Präsenz beim StBAM1 Abstimmung der Ergebnisse mit allen Beteiligten • Finalisierung und Präsentation der fertiggestellten Machbarkeitsstudie in Präsenz beim StBAM1
Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind vom Auftragnehmer übergeordnet für alle Varianten zu erbringen)
• Gesamtkostenrahmen: Erstellung eines Kostenrahmens DIN 276:2018-12 (vgl. Muster RLBau 2020: M5_FM_KR) in erster Gliederungstiefe für jede Variante unter separater Ausweisung von Erweiterungskosten und Kosten für ggf. sich aus der Planung ergebende Sonderbereiche. Zur Ermittlung eines belastbaren Kostenrahmens sollen die notwendigen Angaben vom Nutzer proaktiv eingefordert und dokumentiert werden. • Gesamtrahmenterminplan: Erstellen eines Rahmenterminplans für jede Variante unter Berücksichtigung der erforderlichen Genehmigungszeiten (wird vom StBAM1 mitgeteilt). Für die Bauphase sind dabei insbesondere folgende Zeiträume auszuweisen: Auszug, Rückbau und Schadstoffsanierung, Vorlaufzeiten, Rohbau, Innenausbau, Inbetriebnahme und Übergabe. Die genannten Zeiträume sind ggf. für die einzelnen Gebäude und für verschiedene Bauabschnitte, die sich aus den Untersuchungen der Machbarkeitsstudie ergeben, gesondert auszuweisen. • Gesamterläuterungsbericht: Zusammenführung der Ergebnisse (Erläuterungsberichte, Pläne, Kosten – und Flächenermittlungen etc.) aller an der Machbarkeitsstudie - innerhalb und außerhalb des Planungsteams des fachplanungsübergreifenden Auftragnehmers - beteiligten Planer einschl. deren Bewertung. • Übergabe der Machbarkeitsstudie 4-fach in Papierform sowie in digitaler Form
Zu Kalkulationszwecken kann von zwei Bearbeitungsrunden je Variante zwischen den Planern Bedarf und dem mit der Machbarkeitsstudie beauftragten fachplanungsübergreifenden Auftragnehmer ausgegangen werden.
Erstellung eines baufachlichen Gutachtens
In einem fortwährenden, iterativen Prozess soll parallel zur Erstellung der Bedarfsplanung durch den Nutzer neben der Machbarkeitsstudie auch das baufachliche Gutachten erstellt werden. Die vorgegebene Gliederung zum Baufachlichen Gutachten sowie die Checkliste ist den Anlagen beigefügt. Erforderliche Untersuchungen sind zu benennen und werden separat durch den AG beauftragt.
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5.2 Leistungsumfang Architektur
• Potentialanalyse und Bewertung der architektonischen Bestandssituation • Berechnung: Grundflächen (nach DIN 277:2021-08), Rauminhalte (nach DIN 277:2021-08), Ermittlung Planungskennwerte • Erarbeiten von Optimierungsvorschlägen unter zu Grunde Legung der Anforderungen an zukünftige Raumgrößen/-höhen, räumliche Beziehungen, betriebliche Abläufe und unter Prüfung und Berücksichtigung bauplanungs- und bauordnungsrechtlicher Vorgaben (u.a. Denkmalschutz, Arbeitsschutz, Brandschutz, Tragfähigkeit, Barrierefreiheit).
Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind für alle Varianten zu erbringen)
• Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M. 1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Freiflächen, Stellplätze und Erschließung, • Schema-Grundrisse M. 1:200 aller Hauptgeschoße inkl. farblich differenzierter Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen • Schema-Ansichten M. 1:200 für mögliche Erweiterungsbauten im Kontext zum Bestand • Systemschnitte M. 1:200, inkl. Höhenangaben • Massenmodell: Digitale Darstellung der Varianten (Baukörper) als vereinfachtes 3D-Volumenmodell (Umgebungsvolumenmodell vorhanden) • Ermittlung der Grundflächen, Rauminhalte und Planungskennwerte nach DIN 277- 1:2016-01 • Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.3 Leistungsumfang Bau- und Raumakustik
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Festlegung von baufachlichen Parametern (insbesondere frequenzabhängige Nachhallzeit) bei der Machbarkeitsstudie zur Angabe der Qualitäten im Muster M4 „Bedarf Flächen und Qualitäten“ (RLBau): Definition der wesentlichen akustischen Anforderungen auf Grund der Art, Nutzung, Bauweise, Größe ▪ Definition von maximalen Störschallpegeln der technischen Anlagen insbesondere der Bühnenmaschinerie und der Lüftungsanlagen ▪ Erarbeitung von Vorschlägen für die Behebung der raumakustischen Defizite des Zuschauerraums
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Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind für alle Varianten zu erbringen)
▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.4 Leistungsumfang Bauphysik (Schallschutz, Wärmeschutz)
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Festlegung von baufachlichen Parametern bei der Machbarkeitsstudie zur Angabe der Qualitäten im Muster M4 „Bedarf Flächen und Qualitäten“ (RLBau): Definition der wesentlichen Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz auf Grund der Art, Nutzung, Bauweise und Größe
Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind für alle Varianten zu erbringen)
▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.5 Leistungsumfang Brandschutz
▪ Brandschutzberatung und -planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Festlegung von baufachlichen Parametern bei der Machbarkeitsstudie zur Angabe der Qualitäten im Muster M4 „Bedarf Flächen und Qualitäten“ (RLBau): Festlegung der Vorgaben für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz auf Grund der Art, Nutzung, Bauweise, Größe, Nachbarschaft und des gestalterischen Konzepts ▪ Brandschutztechnische Bewertung der Varianten unter Abschätzung der erforderlichen Maßnahmen und Anforderungen zur Einhaltung aller Schutzziele des vorbeugenden Brandschutzes gemäß der Bayerischen Bauordnung und der Versammlungsstättenverordnung sowie des abwehrenden Brandschutzes (Bewegungsflächen für die Feuerwehr, Löschwasser) ▪ Aufzeigen / Entwickeln von alternativen Lösungsansätzen anstelle einer Sprühflutlöschanlage im Bühnenbereich.
Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind für alle Varianten zu erbringen)
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▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.5 Leistungsumfang Tragwerksplanung
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Festlegung von baufachlichen Parametern bei der Machbarkeitsstudie zur Angabe der Qualitäten im Muster M4 „Bedarf Flächen und Qualitäten“ (RLBau): Festlegung der wesentlichen statischen Anforderungen auf Grund der Art der Nutzung und der Bauweise. ▪ Angaben zu weiteren erforderlichen Bauteiluntersuchungen zur Beurteilung der bestehenden Tragkonstruktion sowie erforderlicher Lasterhöhungen ▪ Konzeption von Maßnahmen zur Ertüchtigung des Tragwerks. Hinsichtlich der Obermaschinerie ist eine Erhöhung der Nutzlasten infolge der immer schwerer und größer werdenden Dekorationen unausweichlich. Die Konsequenzen für das Tragwerk sind aufzuzeigen und Lösungsansätze zu definieren.
Dokumentation der Machbarkeitsstudie (Die Leistungen sind für alle Varianten zu erbringen)
▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.6 Leistungsumfang Technische Anlagen – HLSK
▪ Potentialanalyse und Bewertung der versorgungstechnischen Bestandssituation der Anlagen der Kostengruppen 200, 410, 420, 430, 470 und 480 in den Gebäuden (NTH, Dekomagazin, NPG, Platzl 6-8) inkl. öffentlicher und nichtöffentlicher Erschließung ▪ Ermittlung der Grundflächen (nach DIN 277-1:2021-08) und Rauminhalte (nach DIN 277-1:2021-08) (Ermittlung anhand von Planungskennwerten) für die Versorgungszentralen und Haupttrassen der Kostengruppen 410, 420, 430, 470 und 480, sowie Verortung im Gebäude ▪ Entwicklung unterschiedlicher versorgungstechnischer Konzepte für eine zukunftsfähige TGA, auch unter Berücksichtigung eines möglichen Einsatzes von KI in der GLT ▪ Prüfung des Gebäudebestands im Hinblick auf dessen Nutzbarkeit in Bezug auf eine künftig nachhaltige Gebäudetechnik und (vor allem für die Luft- und Klimatechnik) die Anforderungen an zukünftige Raumgröße/ Raumhöhe und Lage der Anlagen im Gebäude ▪ Darstellung von Alternativen zur Sprühflutlöschanlage. Mit dem Hintergrund der großen Anzahl an Wasserschäden, die es in den letzten Jahren durch
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Fehlauslösungen von Sprühflutlöschanlagen in Theater gab, werden zurzeit in der DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) – Bühne, Technik, Zukunft) Alternativen zur Sprühflutlöschanlage und zur deren automatischer Auslösung diskutiert. Mögliche Alternativansätze sind in Absprache mit der DTHG zu prüfen und bei der Branddirektion vorzustellen, um deren mögliche Umsetzbarkeit zu prüfen. ▪ Entwicklung von zusätzlichen innovativen Varianten und ganzheitlichen Lösungsansätzen über die üblichen Grenzen hinweg, um einen möglichst geringen Einsatz von TGA in möglichst vielen Bereichen des Gebäudes zu ermöglichen
Dokumentation der Machbarkeitsstudie
▪ Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Erschließung ▪ Grundrisse M1:200 aller Hauptgeschoße inkl. Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen, mit Angabe der Dimensionen aller Haupttrassen und Versorgungswege der TGA ▪ Systemschnitte M1:200, inkl. Höhenangaben für die Technikflächen (insbesondere der Zentralen) und zentralen Versorgungstrassen der KG 410, 420, 430, 470 und 480 ▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form
5.7 Leistungsumfang Nutzungsspezifische Anlagen - Bühnentechnik, Bühnenlogistik
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Ergebnisse aus der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Potentialanalyse und Bewertung der bühnentechnischen Bestandssituation und der Bühnenlogistik der Anlagen der Kostengruppen 470 in den Gebäuden (NTH, Dekomagazin, NPG, Platzl 6-8) inkl. öffentlicher und nichtöffentlicher Erschließung ▪ Entwicklung und Bewertung der drei Varianten zur Umsetzung der quantitativen und qualitativen Bedarfe ▪ Untersuchung und Bewertung möglicher Energieträger und Antriebskonzepte für Ober- und Untermaschinerie gem. GEG und des hierfür benötigten Einbauraums ▪ Der Einfluss der aus der Bedarfsplanung vorgegebenen Fahrgeschwindigkeiten und Nutzlasten auf die Tragfähigkeit des Bauwerkes und der Dachträgerkonstruktion ist zu bewerten und notwendige Konsequenzen und Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem Tragwerksplaner zu benennen. Insbesondere hinsichtlich der Obermaschinerie wird infolge der immer schwerer und größer werdenden Dekorationen eine Erhöhung der Nutzlasten erwartet. Die erforderlichen Einbauräume sind zu prüfen und nachzuweisen.
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▪ Konzeptentwicklung für die Installations-Infrastruktur in Zusammenhang mit der Ton-, Medientechnik und Bühnenbeleuchtung ▪ Flächenberechnung: Grundflächen (nach DIN 277-1:2016-01), Rauminhalte (nach DIN 277-1:2016-01) (Ermittlung anhand von Planungskennwerten) für die Versorgungszentralen und Haupttrassen der Kostengruppen 470 und 480, Verortung im Gebäude ▪ Überprüfung und Berücksichtigung der baurechtlichen Grundlagen bei der Konzepterstellung. ▪ Untersuchung von Konzepten der Bühnenlogistik für jede der drei Varianten, die den Anforderungen an den zukünftigen Repertoirebetrieb der Bayerischen Staatsoper (BSO) genügen. Das Konzept des Transportsystems mittels Container bleibt erhalten.
Dokumentation der Machbarkeitsstudie
▪ Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Erschließung ▪ Grundrisse M1:200 aller Hauptgeschoße inkl. Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen ▪ Systemschnitte M1:200, inkl. Höhenangaben für die Technikflächen (insbesondere der Zentralen) und zentralen Versorgungstrassen der KG 440, 450, 470 und 480 ▪ Darstellung Transportwege Bühnenlogistik in separaten Grundrissen und Schnitten, in denen die Montagebereiche, die Fahrwege und die Wegbeziehungen von Anlieferung, Montagebereichen sowie Montagehalle, Lagerbereichen und Bühne leicht verständlich aufgezeigt werden ▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form.
5.8 Leistungsumfang Nutzungsspezifische Anlagen – Bühnenbeleuchtung
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Potentialanalyse und Bewertung der bühnentechnischen Bestandssituation und der Bühnenlogistik der Anlagen der Kostengruppen 470 in den Gebäuden (NTH, Dekomagazin, NPG, Platzl 6-8) inkl. öffentlicher und nichtöffentlicher Erschließung ▪ Entwicklung und Bewertung der drei Varianten zur Umsetzung der quantitativen und qualitativen Bedarfe ▪ Flächenberechnung: Grundflächen (nach DIN 277-1:2021-08), Rauminhalte (nach DIN 277-1:2021-08) (Ermittlung anhand von Planungskennwerten) für die Versorgungszentralen und Haupttrassen der Kostengruppen 440, 450 470 und 480, Verortung im Gebäude
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▪ Überprüfung und Berücksichtigung der baurechtlichen Grundlagen bei der Konzepterstellung.
Dokumentation der Machbarkeitsstudie
▪ Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Erschließung ▪ Grundrisse M1:200 aller Hauptgeschoße inkl. Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen ▪ Systemschnitte M1:200, inkl. Höhenangaben für die Technikflächen (insbesondere der Zentralen) und zentralen Versorgungstrassen der KG, 440, 450, 470 und 480 ▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form.
5.9 Leistungsumfang Nutzungsspezifische Anlagen - Ton- und Medientechnik, Inspiziententechnik
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Potentialanalyse und Bewertung der bühnentechnischen Bestandssituation und der Bühnenlogistik der Anlagen der Kostengruppen 440, 450 und 470 in den Gebäuden (NTH, Dekomagazin, NPG, Platzl 6-8) inkl. öffentlicher und nichtöffentlicher Erschließung ▪ Entwicklung und Bewertung der drei Varianten zur Umsetzung der quantitativen und qualitativen Bedarfe ▪ Flächenberechnung: Grundflächen (nach DIN 277-1:2021-08), Rauminhalte (nach DIN 277-1:2021-08) (Ermittlung anhand von Planungskennwerten) für die Versorgungszentralen und Haupttrassen der Kostengruppen 440, 450, 470 und 480, Verortung im Gebäude ▪ Überprüfung und Berücksichtigung der baurechtlichen Grundlagen bei der Konzepterstellung.
Dokumentation der Machbarkeitsstudie
▪ Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Erschließung ▪ Grundrisse M1:200 aller Hauptgeschoße inkl. Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen ▪ Systemschnitte M1:200, inkl. Höhenangaben für die Technikflächen (insbesondere der Zentralen) und zentralen Versorgungstrassen der KG, 440, 450, 470 und 480 ▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form.
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5.10 Leistungsumfang Technische Anlagen – ELT und Fördertechnik
▪ Bautechnische Beratung und Planung zur Umsetzung der Bedarfsplanung im Rahmen der Machbarkeitsstudie ▪ Potentialanalyse und Bewertung der versorgungstechnischen Bestandssituation der Anlagen der Kostengruppen 200, 440, 450, 460 in den Gebäuden (NTH, Dekomagazin, NPG, Platzl 6-8) inkl. öffentlicher und nichtöffentlicher Erschließung ▪ Entwicklung und Bewertung der drei Varianten zur Umsetzung der quantitativen und qualitativen Bedarfe ▪ Flächenberechnung: Grundflächen (nach DIN 277-1:2021-08), Rauminhalte (nach DIN 277-1:2021-08) (Ermittlung anhand von Planungskennwerten) für die Versorgungszentralen und Haupttrassen der Kostengruppen 200, 440, 450, 460 Verortung im Gebäude ▪ Überprüfung und Berücksichtigung der baurechtlichen Grundlagen bei der Konzepterstellung
Betreffende Anlagen:
- Stromversorgung, Starkstromanlagen, Verteilungen, Leistungsnetz, allgemeine Beleuchtung
- PV-Anlage, Ladeinfrastrukur (beides noch nicht vorhanden)
- Sicherheitsbeleuchtung, Ersatzstromversorgungen
- Schwachstromanlagen allg., EDV, IT Netzwerk, Zutrittskontrolle, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, Außenhautsicherung usw.
- Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlage
- BOS-Anlage
- Aufzugsanlagen, Fördertechnik (nicht bühnenspezifisch)
Dokumentation der Machbarkeitsstudie
▪ Lageplan inkl. möglicher Erweiterungsbauten M1:500 inkl. Eintragung baurechtlicher Angaben, schematischer Darstellung der Erschließung ▪ Grundrisse M1:200 aller Hauptgeschoße inkl. Nutzungsarten, möglicher Erweiterungsflächen und Flächenermittlungen ▪ Systemschnitte M1:200, inkl. Höhenangaben für die Technikflächen (insbesondere der Zentralen) und zentralen Versorgungstrassen der KG 200, 440, 450, 460 ▪ Erstellung des Fachbeitrags (Pläne und Erläuterungsbericht) in Abstimmung mit den weiteren an der Machbarkeitsstudie Beteiligten zur Übergabe in analoger und digitaler Form.
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▪ Planungsgrundlagen
Folgende Unterlagen werden für die Angebotserstellung über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt:
• Amtliche Lagepläne Max-Josephs-Platz 2/ Marstallplatz (NTH/ NPG) und Platzl 6-8 (BSB) • Bestandspläne NTH/ NPG/ BSB: Grundrisse, Schnitte, Ansichten im pdf-Format
Folgende Unterlagen werden mit Auftragserteilung über einen Link zum Download zur Verfügung gestellt:
• NTH / NPG/ BSB: Grundrisse, Schnitte und Ansichten als dwg-Dateien • NTH und NPG: Punktwolke im Format e57 inkl. Panoramabilder (Viewer wird vom AG zur Verfügung gestellt) • NTH / NPG/ BSB: Aktuelle Raumliste Bestand vom 22.05.2026 • NTH/ NPG: Planabgleich zw. Bestandserfassung 11/2025 und Bestandsplänen (im dwg- und pdf-Format) • Liste technische Anlagen NTH und NPG • Genehmigter Flächenbedarfsplan Probebühne (derzeit McGraw) (Muster M4) • NTH/ NPG: Liste mit den bereits durchgeführten und in den Jahren bis zur Generalsanierung vorgesehenen Maßnahmen (1. und 2. Teilbaumaßnahme zur Spielbetriebserhaltung)
• Vorlage zur Gliederung des Baufachlichen Gutachtens • Checkliste Baufachliches Gutachten • Digitales Umgebungsvolumenmodell
Baugenehmigung:
• Probengebäude:
- Baugenehmigung der Landeshauptstadt München vom 18.02.2002
- Tektur der Baugenehmigung vom 06.08.2003 mit Ergänzung zum Brandschutzkonzept vom 27.10.2003 • Nationaltheater:
- Genehmigung zur Erneuerung der Bestuhlung, LHM/ Untere Denkmal- schutzbehörde, 27.10.2010
- Gaststättenrechtliche Erlaubnis, LHM/ KVR, 11.11.2016
Unterlagen Tragwerksplanung:
• Nationaltheater:
- Statische Untersuchung Holzkuppel Zuschauerhaus, 27.02.2003
- Statische Untersuchung Dachdecken (Schneelasten), 22.05.2006
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- Statische Untersuchung Tragwerk, 15.01.2007
- Statische Detailpläne zum Umbau des Dekomagazins, 14.02.2011
- Statische Berechnung Podeste etc. (Arbeitspodeste und -galerien, Laufstege, Schnürboden, Rollenboden, Dachbinder), 15.03.1961
- Festigkeitsnachweis für die Lager, 09.12.1960
- Bühnenhaus Zwillingsträger/ Anschlussberechnung für Stahlkonstruktion, (ca. 1960)
- Statische Berechnung Bühnenhaus einschl. Pos.pläne, 05.02.1960
- Statische Berechnungen für die Erneuerung der Obermaschinerie einschl. Positionspläne, 01.09.1987 und 06.05.1988
- Statische Berechnungen 03/1988 (Aufhängung der Maschinenzüge, Sammelumlenkrollenträger)
- Untersuchung Stahlkonstruktion Rollenboden, 27.06.2013
• Statik NPG:
- Statische Berechnungen Massivbau, Teile 1-6 (pdf)
- Statische Berechnungen Stahlbau, Teile 1 und 2 (pdf)
- Falls benötigt, weitere Unterlagen: Schal- und Bewehrungspläne, Stahlbau- Ausführungspläne und Prüfzeugnisse, StB-Fertigteilpläne und Prüfzeugnisse, Prüfberichte des Prüfamts für Baustatik
• Statik Platzl: Statische Unterlagen zum Umbau aus dem Jahr 1970 (Positions- und Bewehrungspläne, Prüfberichte)
Unterlagen Brandschutz:
• Nationaltheater:
- Beschreibung der Sicherheitseinrichtungen, 09.08.1963
- Branddirektion, Allg. Baubeschreibung und Beschreibung der Feuerlösch- und Sicherheitseinrichtungen, 24.09.1963
- Feuerbeschau, 02.07.2019 und 28.07.2022
- Feuerwehrpläne vom 14.01.2025
- Genehmigung Bestuhlung Gastronomie inkl. Pläne, 20.01.2022
• Neues Probengebäude:
- Geprüfter Brandschutznachweis vom 20.12.2000 (2 Fassungen)
- Ergänzung zum Brandschutzkonzept vom 27.10.2003 (siehe Tektur zur Baugenehmigung vom 06.08.2003)
- Feuerwehrpläne vom 18.01.2024
• Bayer. Staatsballett, Platzl 6-8:
- Brandschutzkonzept 12.12.2010, inkl. Pläne, Anlagen u. Statik
- Brandschutzkonzept mit Stellungnahme/ Unterschrift Branddirektion, Fassung 09.08.2011
- Abnahme Brandmeldeanlage, Prüfbericht TÜV, 07.08.2019
Sonstige Unterlagen:
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• NTH: Gefahrstoffuntersuchung ISP-Räume, 08.06.2020 • NTH: Raumakustische Beratung zum Orchestergraben, 08.02.2013 • NTH: Bericht Kontrolle, Sicherung und Schadenskartierung der Fassade, 02.06.2007 • BSB: Stellplatzablöse für Umnutzung Bayerisches Staatsballett, 03.02.1989 • BSB: Stellplatznachweis für Umnutzung KiTa, 04.03.2011/ Stellplatzablösevertrag KiTa, 07.04.2011, Stellplatznachweis KiTa in der TG-Maximilianhöfe, 09.12.2011
7 Termine
Voraussichtliche Termine:
▪ Kick-off: voraussichtlich 02/2027
▪ Erstellung Machbarkeitsstudie ca. 02/2027 – 07/2028 (18 Monate) ▪ Quartalsweise Zwischenpräsentationen, erstmals Ende 04/2027 ▪ Präsentation der Ergebnisse (Varianten): Ende 04/2028
▪ Prüfung der Varianten zur Umsetzung in Bauabschnitten/ Teilbaumaßnahmen 05/2028 – 10/2028
Nach Entscheidung für eine Umsetzungsvariante und entsprechender Finalisierung der Bedarfsplanung ist der Bedarf durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) zu genehmigen (bis ca. 04/2029).
▪ Erstellung des baufachliches Gutachtens 05/2029 – 07/2029
Die Zwischentermine werden nach Beauftragung abgestimmt.
8 Vergütung
Für die o.g. Leistungen ist ein Pauschalangebot, getrennt in die Leistungen für die Machbarkeitsstudie und für das baufachliche Gutachten, auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Dokumente einzureichen.
Eine Vergütung für Leistungen über den o.g. Leistungsumfang hinaus erfolgt nach Aufwand auf Stundenlohnbasis.
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