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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 1 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
01 Projektbeschreibung
0.1 Veranlassung Allgemein
Das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin plant die schrittweise Sanierung seines größten Forschungsgebäudes auf dem Campusgelände in Berlin-Buch, dem Max-Delbrück-Haus (MDH, Haus 31.1), mit einer Bruttogrundfläche von rund 22.700 m². Das Max-Delbrück-Haus ist Teil des Gebäudekomplexes 31, der aus den Häusern 31.1, 31.2 und der externen Technikzentrale 31.3 besteht und 1980 in Betrieb genommen wurde. In den 90er Jahren wurde das Haus 31.1 erstmals grundlegend saniert. Die damals erneuerten Ausbau- und Ausstattungstandards haben mittlerweile das Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht. Im Bereich der technischen Anlagen müssen Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, die insbesondere die Lüftungsanlage, die Raumkühlung, die Warmwasserversorgung und die Daten- und Elektronetzstruktur betreffen. Ein wesentliches Sanierungsziel ist die signifikante Absenkung des Energieverbrauchs. Mit dem Hauptanteil an Laborfläche ist das Max-Delbrück-Haus der größte Energieverbraucher am MDC. Vor dem Hintergrund der Energiewende und der damit einhergehenden zukünftigen Änderung der Gesetzeslage besteht hier dringender Handlungsbedarf. Vor diesem Hintergrund wurde in einer Vorstudie ein Konzept zur Etablierung eines "Niedrigenergieforschungsgebäudes" entwickelt: Das Betreiben von raumlufttechnischen Anlagen macht mit 80% den Großteil des Verbrauchs aus und ist daher die größte Stellschraube bei der Absenkung des Energieverbrauchs. Auf dieser Grundlage soll ein neuer Laborstandard generiert werden, bei dem durch Anpassung der raumstruktu-rellen Organisation, der Arbeitsabläufe und Strömungstechnik im Raum der Luftverbrauch so weit gesenkt werden, dass das Gebäude langfristig mit Energien aus erneuerbaren Quellen versorgt werden kann. Aufgrund der Größe der Maßnahme erfolgt die Grund- und energetische Sanierung in zwei Teilmaßnahmen bei laufendem Betrieb.
Um das effektive Zusammenspiel neuer Technologien zu prüfen, prognostizierte Einsparpotentiale und die Arbeitsfähigkeit des Nutzers zu verifizieren sowie Erkenntnisse für die Maßnahme zu gewinnen, wurde auf einer Teilfläche im westlichen Gebäudeteil eine Forschungseinheit als Demonstrator vorzeitig errichtet.
Die in diesem Leistungsverzeichnis ausgeschriebenen Leistungen beziehen sich auf die Aufzugsgruppe im Bereich der Teilmaßnahme 2 Bereich (westliche Gebäudehälfte).
01 Allgemeine Ausführungsbeschreibung nach DIN 18299
0.1 Angaben zum Gebäude und zum Maßnahmenumfang
0.1.1.1 Historie und Gebäudestruktur
Das Max-Delbrück-Haus wurde Mitte der 70er Jahre von der Akademie der Wissenschaften der DDR als Plattenbau Typ Berlin SK 72 in Stahlbetonskelettbauweise errichtet und 1980 in Betrieb genommen.
Eine erste umfassende Grundsanierung erfolgte in den 90er Jahren. Die Fassade wurde in den Jahren 2014-2018 erneuert.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Das Max-Delbrück-Haus ist ein Büro- und Laborgebäude, bestehend aus einem Untergeschoss, Erdgeschoss und 5 Obergeschossen. Das 5. Obergeschoss ist mit einem Rücksprung zur Fassade ausgebildet. Die Bauweise bietet durch eine Großzahl bereits vorhandener Vorhaltungen für Durchbrüche in Decken und Unterzügen viel Potential für die Umnutzung, ohne große Eingriffe in das Tragwerk vornehmen zu müssen. Das Gebäude verfügt über zwei Haupttreppenhäuser, die ebenerdig über zwei Verbindungsgänge an den angrenzenden Flachbau (Gebäude 31.2) anschließen. Gebäudemittig in Querrichtung ist das MDH zwischen Achse 10 und 11 durch eine Dehnfuge von der jeweils anderen Gebäudehälfte entkoppelt.
Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
0.1.1.2 Abgrenzung und Kenndaten
Die in diesem Leistungsverzeichnis ausgeschriebenen Leistungen beziehen sich auf die Aufzugsruppe im Teilmaßnahme 2-Bereich (westliche Gebäudehälfte) mit folgenden Kenndaten:
- [Höhe pro Geschoss: 3,60 m]
- [Stützenraster: 7,20 m x 7,20 m]
Angaben zur Baustelle
0.1.1.3 Ortsbesichtigung
Es besteht die Möglichkeit, die bestehenden Anlagen der Aufzugsgruppe und die Zuwegung vor Angebotsabgabe zu besichtigen. Termine können vorab mit dem AG vereinbart werden.
01.1.4 Standort
Das Max-Delbrück-Haus befindet sich auf einem Grundstück im Nordosten Berlins auf dem Campus Berlin-Buch.
Berlin-Buch ist Teil des Verwaltungsbezirkes Berlin-Pankow. Berlin Buch liegt nördlich des Berliner Ringes (A10, AB-Abfahrt: Berlin-Weißensee) und der A114 (AB-Abfahrt: Bucher Str.). Das MDH liegt im Süden des Campusgeländes auf dem Flurstück 78, Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin.
01.1.5 Anlieferung
Die Zufahrt auf den Campus wird durch einen Pförtner kontrolliert. Bei Lieferungen ist eine Anmeldung beim Pförtner rechtzeitig (genaue Angabe) vorzunehmen. Der AN hat alle Anlieferungen so zu steuern, dass diese erst dann auf die Baustelle geliefert werden, wenn Personal des AN zum Empfang, sowie zur sicheren Lagerung und Aufbewahrung besteht. Die örtliche Bauleitung nimmt keine Lieferung entgegen.
01.1.6 Laufender Betrieb und Schutzmaßnahmen
Das Bauvorhaben wird bei laufendem Forschungsbetrieb auf dem Campus sowie während des laufenden Betriebs der angrenzenden Gebäude und der westlichen Gebäudehälfte der Teilmaßnahme 2 des Max-Delbrück-Hauses durchgeführt.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Sämtliche Arbeiten sind so auszuführen, dass Erschütterungen auf das unvermeidbare Maß reduziert werden. Arbeiten mit Staub- oder Geruchsentwicklung sind unter geeigneten Abschottungs- und Abdichtungsmaßnahmen auszuführen, um Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs auszuschließen.
Lärmintensive Arbeiten sind rechtzeitig vor ihrer Ausführung mit dem AG abzustimmen und dürfen nur nach dessen Freigabe durchgeführt werden.
01.1.7 Transport- und Gerüsteinrichtungen
Es werden bauseits keine Gerüste, Transporteinrichtungen oder Hebezeuge zur Verfügung gestellt. Entsprechende Vorrichtungen sind durch den AN eigenverantwortlich festzulegen und in die Einheitspreise einzukalkulieren. Der AN hat den Transport auf die Baustelle und zum Einsatzort eigenverantwortlich sowie in Abstimmung mit der Objektüberwachung durchzuführen. Grundsätzlich ist nach Rückbau von Transport- und Gerüsteinrichtungen des AN der ursprüngliche Zustand der Standfläche durch den AN eigenverantwortlich und auf eigene Kosten wiederherzustellen.
Die Einbringung der Anlagenteile ist im Erdgeschoss von der Straße aus über einen Gehweg zum Verbindungsgang zwischen den Gebäuden H31.1 und 31.2 im westlichen Teil des Gebäudes vorgesehen. Die Einbringung in das Gebäude erfolgt über den Verbindungsgang zum Treppenhaus der TM 2 westlichen Teil des Gebäudes in der Achse 15-16 / C-D i. In dem beschriebenen Treppenhaus befindet sich direkt der Zugang zu der Aufzugsgruppe.
Verkehrsverhältnisse und -beschränkungen
01.1.8 Ruhender Verkehr
siehe Anlage 5 Parkordnung und Nutzungsbedingungen siehe WBVB's der Ausschreibungsunterlagen
01.1.9 Fließender Verkehr
Der AN hat die ungehinderte An- und Abfahrt für alle Anlieger in der Umgebung der Baustelle während der Bauzeit sicherzustellen. Dies gilt insbesondere für den Busverkehr der BVG auf der Straße an der die Baustelle liegt, sowie für den Lieferverkehr von und zu den Gebäuden auf dem Campus. Es ist für eine geordnete und gefahrlose Zu- und Ausfahrt der Baustelle zu sorgen, ggf. ist für Sicherungsposten zu sorgen. Ein Rückstau auf der Straße ist unbedingt zu vermeiden. Die Flächen vor dem MDH sind für den Fußgängerverkehr freizuhalten.
siehe Anlage 6 Lageplan 3D Campus E31.1
01.1.10 Flucht- und Rettungswege
Sämtliche Flucht- und Rettungswege aus dem Gebäude sowie den benachbarten Gebäuden sind ständig freizuhalten. Gleiches gilt für die Feuerwehraufstellflächen.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Allgemeine Angaben zur Ausführung
01.1.11 Gütenachweise
Es dürfen nur Materialien und Produkte mit bauaufsichtlicher Zulassung verwendet werden. Die entsprechenden Nachweise und Produktdatenblätter sind eigenverantwortlich der Bauleitung zwei Wochen vor Ausführung zu übergeben.
ALLGEMEINE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN (ATV) - DIN 18 299
Für alle Leistungen gilt:
Die VOB in der zur Zeit gültigen Fassung, Ausgabe 2019.
Allgemeine Regelung für Bauarbeiten jeder Art DIN 18299, Ausgabe September 2019.
Aufzugsanlagen, DIN 18385, Ausgabe September 2019.
AMEV-Richtlinie
Bauordnung Berlin (BauO Bln)
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV, aktueller Stand)
Produktsicherheitsgesetz (ProdSG, aktueller Stand)
Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
TRBS Technische Regeln für Betriebssicherheit
DIN EN 81 (inkl. aller zutreffenden Teile)
VDE (neuester Stand)
DIN 18382, Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden
Elt.-Bau-Verordnung
TAB des zuständigen EVU's
Arbeitsstätten-Richtlinien
EMV-Bestimmungen (DIN EN 12015/12016)
DIN 4109, Schallschutz im Hochbau
DIN 4102, Brandverhalten von Baustoffen und Bauteile
DIN 8989, Schallschutz in Gebäuden - Aufzüge
DIN 18040, barrierefreies Bauen
Unfallverhütungsvorschriften
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
DGUV Vorschrift 3 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" die Ausführungszeichnungen des Planungsbüros die nachfolgende Leistungsbeschreibung
Hinweise zur Leistungsbeschreibung
Die Ziffern der nachfolgenden Positionen entsprechen im Wesentlichen den Ziffern des Abschnittes 0 der VOB Teil C.
- Angaben zur Baustelle:
0.1.1 Die Sanierung der Aufzugsgruppe ist eine vorgezogene Maßnahme der Teilmaßnahme 1. Die Aufzugsgruppe ist im westlichen Teil des Gebäudes in der Achse 15-16 / C-D im Treppenhaus im Bereich der Teilmaßnahme 2 angeordnet. Der Austausch der Aufzugsanlagen erfolgt als vorgezogene Maßnahme, um einen reibungslosen Betrieb der Teilmaßnahme 2 (Achse 11/20) während der Sanierung in der TM 1 zu gewährleisten. Im Zeitraum der Sanierung der Aufzugsanlagen bleibt der Gebäudeteil der Teilmaßnahme 2 in voller Nutzung.
Zusätzliche Angaben zur Baustelle entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung und der allgemeinen Ausführungsbeschreibung.
0.1.2 Im Gebäude ist die Sanierung einer Aufzugsgruppe, bestehend aus zwei Aufzugsanlagen vorgesehen. Die Aufzugsgruppe ist im westlichen Teil des Gebäudes in der Achse 15-16 / C-D im Treppenhaus angeordnet. Gemäß Brandschutzkonzept werden die Aufzugsanlagen nur innerhalb der notwendigen Treppenräume geführt, es werden an die Fahrschachtwände zu den Treppenräumen hin keine brandschutztechnischen Anforderungen gestellt. Sie müssen jedoch mindestens aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Ein brandschutztechnischer Anschluss der Fahrschachttüren ist nicht erforderlich. Bei den neu zu errichtenden Anlagen handelt es sich um einen Lasten - und Personenaufzug mit mind. 1425kg Traglast und einen Personenaufzug mit mind. 630 kg Traglast. Die beiden neu zu errichtenden Anlagen erschließen die Ebenen UG bis zum 4.OG. Der Lasten - und Personenaufzug wird mit größeren Abmessungen im Vergleich zu den Bestandsanlagen ausgeführt. Die zu demontierenden Bestandsanlagen sind derzeit mit einer Traglast von 630 kg ausgeführt und erschließen ebenfalls die Ebenen UG bis zum 4.OG. Die bestehenden Aufzugsschächte sind doppelwandig aufgebaut.Die Außenwände bestehen aus Beton, die Innenwände aus Mauerwerk. Die Aufzugsschächte sind durch eine Trennwand aus Mauerwerk voneinander getrennt aufgebaut. Der Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Aufzugsschächte ist nicht unterteilt.
Nennlast / Typ n. DIN EN 81-70 Lasten- und Personenaufzug Personenaufzug mind. 630 kg mind. 1425 kg Schachtmaße gem. Objektplanung Fahrschachtbreite FB: 2.100 mm 2.100 mm Fahrschachttiefe FT: 2.550 mm 2.550 mm Schachtkopf SK: 3.600 mm 3.600 mm Schachtgrube SG: 1.380 mm 1.380 mm Förderhöhe: 18.070 mm 18.070 mm
Standort der Steuerschränke im Technikraum oberhalb der Fahrschächte Etage: 5.OG 5.OG
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Planausschnitt Aufzugsgruppe , nicht maßstäblich
0.1.3 Die Decken über dem Fahrschacht können nur begrenzt Lasten abtragen.
0.1.7 Die Versorgung mit Baustrom erfolgt im 5.OG im Technikraum oberhalb der Fahrschächte. Von dem Verteilerpunkt muss sich der AN selber mit Strom versorgen.
0.1.8 Lagerräume werden vom Auftraggeber nicht zur Verfügung gestellt. Vom Auftraggeber wird innerhalb des Gebäudes ein Aufenthaltsraum zur Verfügung gestellt. Die WC - Bereiche innerhalb des Gebäudes können ebenfalls genutzt werden. Lagerräume innerhalb des Gebäudes sind nur nach vorheriger Genehmigung und Zuweisung seitens der Bauleitung zur temporären Lagerung von Geräten, Baumaterialien gestattet. Die Zuweisung erfolgt befristet und kann jederzeit widerrufen werden. Nicht gestattete Lagerräume werden ohne weitere Ankündigung geräumt. Die Kosten hierfür werden dem AN in Rechnung gestellt. Ein Nachweis der ausreichenden AN-seitigen Gestellung der Pausen-, Aufenthaltsräume gemäß Arbeitsstättenrichtline ist auf Verlangen der Bauleitung vorzulegen.
0.1.22 Der Austausch der Aufzugsanlagen muss zeitversetzt erfolgen. Die Demontage und Montage der einzelnen Anlagen erfolgt nacheinander. Ein Aufzug der bestehenden Aufzugsgruppe muss zwingend während der Sanierung funktionsfähig bleiben um den Weiterbetrieb im Bereich der Teilmaßnahme 2 zu gewährleisten. Nach erfolgter Inbetriebnahme der ersten Neuanlage kann mit der Demontage der zweiten Bestandsanlage begonnen werden.
Für den Austausch der Anlagen soll mit der Demontage und Montage des Lasten - und Personenaufzugs begonnen werden. Es ist zu beachten, dass aufgrund der Vergrößerung der Schachttüren der einzelnen Aufzugsanlagen der Aufzugsgruppe nach der Demontage erst die Maßnahmen durch den Rohbauer ausgeführt werden. Im Nachgang der Rohbauarbeiten kann mit der Montage der jeweiligen Aufzugsanlage begonnen werden.
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
0 2. Angaben zur Ausführung
0.2.1 Bei der neu zu errichtenden Aufzugsgruppe handelt es sich um einen seilbetriebenen Lasten- und Personenaufzug und einen Personenaufzug, ohne Triebwerkraum. Die Steuerschränke werden im Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb des Schachtes angeordnet, ein Einbau in das Schachttürportal ist nicht möglich. Die Nutzungshäufigkeit wird mit mind. 180 Fahrten / h angenommen.
Abmessungen Aufzugskabine:
Lasten- und Personenaufzug Personenaufzug mind. 630 kg mind. 1425 kg Kabine: lichte Kabinenbreite KB: 1.400 mm 1.100 mm lichte Kabinentiefe KT: 2.150 mm 1.400 mm lichte Kabinenhöhe KH: 2.200 mm 2.200 mm Tür: zentral öffnend lichte Türbreite TB: 1.000 mm 1.000 mm lichte Türhöhe TH: 2.100 mm 2.100 mm
0.2.2 Lasten - und Personenaufzug: Nennlast mind. 1.425 kg, Nenngeschwindigkeit mind. 1,0 m/s Personenaufzug: Nennlast mind. 630 kg, Nenngeschwindigkeit mind. 1,0 m/s
Als Stromversorgung steht jeweils ein Anschluss mit 400 V und 63 A zur Verfügung.
Es sind 6 Haltestellen geplant, UG (-3,67), EG (0,00), 1.OG (3,60), 2.OG (7,20), 3.OG (10,80), 4.OG (14,40).
0.2.3 Nutzungshäufigkeit mind. 180 Fahrten pro Stunde in der Zeit, werktäglich (Mo. - Fr.) von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr. 15.000 Fahrten / Monat, Errichtung der Elektroinstallation im Schacht durch den AN.
0.2.4 Aufzugsgruppe bestehend aus einem seilbetriebenen Lasten- und Personenaufzug und einem Personenaufzug ohne Triebwerksraum.
0.2.5 Die Aufzüge der Gruppe befinden sich innerhalb des notwendigen Treppenhauses und sind mit einer statischen Brandfallsteuerung mit Stillstand im Erdgeschoss zu berücksichtigen.
0.2.6 Sämtliche Stahlteile, mit Ausnahme der funktionsbedingten blanken Flächen, sind mit Korrosionsschutz zu versehen. Eventuelle Beschädigungen sind nach der Montage auszubessern.
0.2.7 Außentableau als Großflächentaster gemäß DIN EN 81-70 mit optischer Rufquittierung. Eine Montage von Schlüsselschaltern ist zu berücksichtigen. Ausführung der Tasterelemente analog der Fahrkorbelemente. Deckplatte aus geschliffenem Edelstahl ohne sichtbare Befestigungsschrauben.
Über jeder Schachttür der Aufzugsgruppe ist eine Stand- und Fahrtrichtungsanzeige gemäß DIN EN 81-70 vorzusehen. Die Anzeigen werden in die Umfassungszargen integriert.
0.2.8 Zum Schutz der Etagenlaibungen sind umlaufende Umfassungszargen aus 2,0mm starkem Edelstahl als Mauerumfassung vorgesehen, die genaue Leistungsbeschreibung und der Einheitspreis sind in der entsprechenden Position zu berücksichtigen.
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 8 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
0.2.9 Vorzugsfahrt und Gefahrgutsteuerung für den Lasten- und Personenaufzug, Brandfallsteuerung entsprechend Punkt 0.2.5, im Gebäude ist eine Brandmeldeanlage geplant, digitale Schachtkopierung mittels Absolutwertgeber zur Positions- und Bündigkeitserfassung der Aufzugskabine, Schutzeinrichtung zum Verhindern einer unbeabsichtigten Bewegung des Fahrkorbs von der Haltestelle weg gem. EN 81-2 A3, Energiesparmodus "Standby Schaltung".
0.2.10 Im Technikraum oberhalb der Schächte im 5.OG (ehemals Triebwerkraum) wird seitens des AN Elektro je Aufzugsanlage ein Anschluss für die Stromversorgung mit 400 V und 63 A zur Verfügung gestellt. Als Übergabepunkt wird je Aufzugsanlage ein abschließbarer Hauptschalter (4-polig) vorgesehen. Der Hauptschalter dient als Schnittstelle / Übergabepunkt zum jeweiligen Steuerschrank der Aufzugsanlagen. Die komplette Elektroinstallation im Schacht ist vom AN Aufzug zu erbringen.
0.2.11 Brandfallsteuerung, seitens des AN BMA wird je Anlage ein pot.-freier Kontakt dem AN Aufzug zur Verfügung gestellt. Zur Prüfung der Brandfallsteuerung ist eine separate Position im LV Text enthalten.
0.2.12 Die Umgebungstemperatur wird ca. 20°C betragen.
0.2.13 Energieeffizienzklasse B, DIN EN ISO 25745-2
0.2.14 entfällt
0.2.15 entfällt
0.2.16 entfällt
0.2.17 entfällt
0.2.18 entfällt
0.2.19 Dokumentation gemäß Anlage 3 Dokumentation Richtlinien des BBR siehe auch WBVB's der Ausschreibungsunterlagen
Dem AN werden zur Ausführung zur Verfügung gestellt: Grundrisse, Schnitte, Detailpläne als Ausführungspläne, Anlagen-/ Funktionsbeschreibungen; Brandschutzkonzept, Baugenehmigung, Schnittstellenliste
Der AN hat vor Beginn der Montagearbeiten seine Werk- und Montagezeichnungen nach DIN 18385
vorzulegen.
Folgende Werk- und Montagezeichnungen sind vom AN zu liefern: Entsprechend DIN 18385, 3.1.1
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
E RLÄUTERUNGEN, ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE SOWIE ORGANISATORISCHE VORSCHRIFTEN
- Technische Anforderungen
Ausführung nach Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU und DIN EN 81-20 oder bei Abweichung von der DIN EN 81-20 Ersatzmaßnahmen zur Erfüllung der Aufzugs-Richtlinie 2014/33/EU, mit Konformitätserklärung und allen für das erstmalige in Verkehrbringen und die unmittelbare, sofortige Verwendung durch die Benutzer erforderlichen Unterlagen (z. B. Abnahmebescheinigungen, Nachweise zu Qualitätssicherungsverfahren), einschl. erforderlicher Prüfungen für die Endabnahme nach 2014/33/EU durch eine benannte Stelle aus der europäischen Nando-Datenbank oder durch Montagebetrieb mit Zertifikat, sämtliche Unterlagen, Bescheinigungen und Dokumentationen in deutscher Sprache jeweils einfach, Gestaltung der Zugänge für Personen mit Behinderungen DIN EN 81-70, Schutz gegen mutwillige Zerstörung DIN EN 81-71 Kategorie 0, Brandfallsteuerung DIN EN 81-73, sämtliche verwendete Baugruppen (mechanisch, elektrisch, elektronisch, softwaregesteuert) sind als offene Systeme auszuführen, die keinerlei Einschränkungen bezüglich Betrieb, Instandhaltung, Prüfung und Ersatzteilbeschaffung unterliegen, ausgelegt für mind. 15000 Fahrten / Monat, ausgelegt für Verfügbarkeit pro Monat 99 %, ausgelegt für Energieeffizienzklasse B, DIN EN ISO 25745-2, Anlage so dimensionieren und montieren, dass bei einer Fahrkomfortmessung ISO 18738-1 über die gesamte Förderhöhe jeweils in Aufwärts- und Abwärtsfahrt und bei Bewegungen der Fahrkorbtüren über die betriebsbedingten Beschleunigungen hinaus Vibrationen und ruckartige Bewegungen nicht größer als +/- 0,01 m/s² (Spitze zu Spitze 0,2 m/s²) sind. Um nach dem Ablauf der Gewährleistung eine herstellerunabhängige Ersatzteilversorgung zu garantieren, dürfen nur Komponenten verwendet werden, die auf dem freien Markt erhältlich sind. Da hierauf größten Wert gelegt wird, sind die einzelnen Komponentenhersteller jeweils anzugeben. Sollte zur Programmierung oder Einstellung der Steuerung, des Türantriebes etc. ein Service-Tool benötigt werden, ist dieses im Lieferumfang mit einzukalkulieren. Sämtliche erforderlichen Zugangscodes sind mit der Übergabe dem Betreiber auszuhändigen. Vorzugsweise soll die Aufzugsanlage eine Einzelabnahme erhalten und wird nicht firmenspezifisch und baumustergeprüft errichtet. Für Fahrkörbe, Türrahmen und Verkleidungen sind Qualitätsbleche mit einer Blechdicke von ca. 1,5 mm zu verwenden, Edelstahlteile sind aus nichtrostendem Chrom-Nickel-Stahl mit der Werkstoffgüte 1.4301 herzustellen. Sämtliche Stahlteile, mit Ausnahme aller funktionsbedingt blanken Flächen, sind mit Korrosionsschutz zu versehen. Eventuelle Beschädigungen sind nach der Montage auszubessern.
Zusätzlicher Leistungsumfang
Nachfolgende Leistungen sind im Angebotspreis zu berücksichtigen:
Die Leistung des AN umfasst sämtliche Leistungen, die zur Erstellung der betriebsfertigen Anlage(n) und zur Erfüllung der behördlichen Auflagen erforderlich sind.
- Lotrechtes Ausrichten der vorhandenen Führungsschienen für die Kabine
- Lieferung und Montage der Halfenschienen
- Lieferung und Montage der erforderlichen Montageträger mit Zubehör
- Lieferung und Montage der Lastösen und entsprechendes Hebezeug
- Steckdosen in Feuchtraumausführung
- Lieferung, Auf - und Abbau von erforderlichen Montagebühnen / Rüstungen im Schacht, zum geplanten Montagebeginn bzw. zur Demontage
- Lieferung, Auf - und Abbau Absturzsicherung in den Etagen
- Einholen der erforderlichen Genehmigungen, Gefahrenanalysen
- Es ist eine 10 jährige Ersatzteilbevorratung zu garantieren
- Überwachung und Koordinierung der bauseitigen Leistungen
- Abdeckung drehender Teile im Schacht und auf dem Kabinendach
- Gegengewichtsschutz in der Schachtgrube, Mindesthöhe 2,50 Meter
- alle Forderungen inkl. Realisierungsmaßnahmen hinsichtlich der BetrSichV
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Bauseitige Leistungen welche dem AN zur Verfügung gestellt werden:
Erdung / Potentialausgleich am Fußpunkt der Aufzugsanlagen
Stromanschluss 400 V, 3/N/PE, Stromstärke nach Abstimmung mit dem AN, z.z. geplant: 63 A pro Anlage, zur endgültigen Fertigstellung, genauer Termin nach Abstimmung, der AN ist angehalten frühzeitig auf den gewünschten Abnahmetermin zur IVB hinzuweisen
Übergabepunkt zur Steuerung erfolgt über einen Hauptschalter, 4-polig schaltend
Für die statische Brandfallsteuerung wird pro Anlage ein potentialfreier Kontakt zur endgültigen Fertigstellung zur Verfügung gestellt, genauer Termin nach Abstimmung, der AN ist angehalten, frühzeitig auf den gewünschten Abnahmetermin zur IVB hinzuweisen
Anschlussleitung für eine Störmeldeweiterleitung
Beleuchtung im Schaltschrankraum und vor den Schachtzugängen
Meterriss im TH in der Nähe der Aufzugsanlage, zum geplanten Montagebeginn
Baustromanschluss mit 400 V / 32 A; die Versorgung mit Baustrom erfolgt im 5.OG im Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Fahrschächte. Von dem Verteilerpunkt muss sich der AN selber mit Strom versorgen.
Anstrich des Fußbodens in der Schachtgrube
Schachtöffungen nach Herstellerangaben (Vergrößerung Schachttüren)
Be- und Entlüfung des Technikraum (ehemals Triebwerkraum)
01 Behindertengerechter Lasten - und Personenaufzug mind. 1425 kg Aufzugsgruppe 6 Haltestellen, Ausführung ohne Triebwerksraum bestehend aus einem behindertengerechten Lasten - und Personenaufzug mind.1425 kg und einem Personenaufzug mind. 630 kg
01.0010 Elektrisch betriebener behindertengerechter Lasten - Personenaufzug, frei Baustelle liefern und abnahmefähig montieren,
Ausführung nach Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU und DIN EN 81-20, in triebwerkraumloser Ausführung,
TWR: nicht vorhanden
Aufhängung: wahlweise 1:1 oder 1:2
Antrieb: getriebeloser Hochleistungsantrieb
Tragkraft: mind.1.425 kg oder 19 Personen
Förderhöhe: ca. 18.070 mm
Schachtbreite: 2.100 mm
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Schachttiefe: 2.550 mm
Grubentiefe: 1.380 mm
Schachtkopfhöhe: 3.600 mm
Geschwindigkeit: mind. 1,00 m/s frequenzgeregelt
Schalthäufigkeit: ca. 180 Fahrten / h
Haltestellen: 6
Schachttüren: 6
Anordnung: 1-seitig,
Steuerungssystem: Zweiknopf-Gruppen-Steuerung
Lage v. Steuerschrank: im Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb des Schachtes, ein Einbau in das Schachttürportal ist nicht möglich
Schachttüren: vierteilige Teleskopschiebetüren nach DIN 18090-92 / EN 81-58, Schachttürflügel und Schachttürrahmen mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahl teile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Türschwelle Außen: Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
Türschwellen Innen: Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
Fußbodenanschluss: Übertrittsblech zwischen Türschwelle und bestehenden Bodenbelag (Auslegung wie Türschwelle)
lichte Durchgangsbreite: 1.000 mm
lichte Durchgangshöhe: 2.100 mm
Kabine: LB: 1.400 mm,
LT: 2.150 mm,
LH: 2.200 mm
Kabinenbeschreibung Die Kabine ist für den Transport von Personen, Rollstuhlfahrern - und Lastentransport innerhalb des Gebäudes auszulegen. Die Kabine ist schwingungsisoliert im Kabinenrahmen zu montieren. Der Austausch beschädigter Paneele muss ohne Eingriff in die Konstruktion der Kabine möglich sein. Die Oberflächenqualitäten sind einheitlich für alle entsprechenden Oberflächen (Wände, Türen, Decke, Zargen, Tableaus, Rammschutz etc.) vorzusehen, soweit keine andere Festlegung im Leistungsverzeichnis beschrieben ist. Edelstahlteile sind aus Chrom-Nickel-Stahl mit der Werkstoffbezeichnung
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 12 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
1.4301 herzustellen.
Die Ausführung aller sichtbaren Edelstahlteile erfolgt nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Aufzugskabine ohne sichtbare Verschraubungen
Kabinenseitenwände mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur, max. 7-teilig je Längsseite, inkl. Tableaupaneel auf einer Längsseite aus Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Kabinenrückwand halbhoch auf Kabinenbreite verspiegelt, ab OK Handlauf bis UK angehängte Decke, Spiegel aus Verbundsicherheitsglas, die Befestigung muss ohne Verklebung ausgeführt werden, für Reparaturen muss der Spiegel von der Kabineninnenseite ausgetauscht werden können, Einfassung aus Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, Kabineneinzüge aus Edelstahl Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Kabinendach die Kabinendecke ist aus abgekantetem Stahlblech trittsicher vom Schacht aus herzustellen, Öffnungen für Be- und Entlüftung sind unsichtbar in entsprechender Größe für die beschriebene Aufzugskabine vorzusehen.
Kabinendecke/Beleuchtung, ist aus Edelstahl Korn K180/240 geschliffen herzustellen, Beleuchtung mit gleichmäßiger flächiger Beleuchtung mit LED Paneelen, Lichtfarbe warm-weiß (3.000 K), Beleuchtungsstärke gem. EN81, Beleuchtung automatisch schaltbar (Aus: nach ca. 3 min ohne Nutzung des Aufzuges; Ein: automatisch durch Aufzuganforderung), Öffnungen für Be- und Entlüftung sind unsichtbar vorzusehen (mind. 1 % der Kabinengrundfläche), alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Kabinen Be- und Entlüftung Kabinenlüfter geräuscharm zusätzlich für die Aufzugskabine, abgestimmt auf die entsprechende Kabinengröße, Montage auf dem Kabinendach oder in der Kabinendecke nicht sichtbar angeordnet, die Größen der Lüftungsauslässe sind auf die Größe des eingesetzten Lüfters abzustimmen, die Ansteuerung erfolgt automatisch über die Aufzugssteuerung.
Kabinenboden bis zu 6 mm abgesenkt und vorbereitet für einen durch den AN zu liefernden Belag (Kautschuk), die Auslegung der Bodenkonstruktion soll in Anlehnung an die DIN 81-20 für Lastenaufzüge erfolgen, durch die geforderten Belastungen darf keine Verformung auftreten. Es ist zu beachten, dass die Anlage mit Hubwagen befahren wird.
Kautschuk-Bodenbelag liefern, und fachgerecht auf dem nach DIN 18365 vorbereiteten Untergrund, gemäß den Empfehlungen des Bodenbelags- sowie Klebstoffherstellers, vollflächig geklebt, unverfugt, verlegen.
Dicke: min. 2,0 mm
Farbe: Hellgrau
Rutschhemmung: R9
Trittschallverbesserungsmaß: ca.6 dB
Beständigkeit: Einstufung DIN EN ISO 10874 Klasse 34 (gewerblicher Bereich, starke
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Beanspruchung), geeignet für Stuhlrollen DIN EN 12529 Typ W, Einwirkung glimmender Tabakwaren EN1399: Verf. A (ausgedrückt) = 4 / Verf. B (brennend) = 3 geeignet
Nachhaltigkeit: Halogen- und PVC-frei, entspricht den Anforderungen des Blauen Engel, im Brandfalle rauchgastoxikologisch unbedenklich.
Die Festlegung des Bodenbelages erfolgt nach Bemusterung des BH.
Sockelleiste Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, 3-seitig an den Kabinenwänden, mit integrierten unsichtbaren Be- und Entlüftungsöffnungen ca. 100 mm / 18mm, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Rammschutz 1-reihig aus Hartholz, Verkleidung mit Edelstahl Korn K180/240 geschliffen,3-seitig an den Kabinenwänden, mit Unterbrechung am Kabinentableau ca. 200 mm / 20mm, mit unsichtbarer Befestigung, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Handlauf Edelstahl Korn K180/240 geschliffen 3-seitig an den Kabinenwänden, D ca. 38 mm mit Unterbrechung am Kabinentableau und Pulttableau, mit unsichtbarer Befestigung, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Kabinenabschlusstür: Vierteilige Teleskop-Schiebetür, Kabinenflügel mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN, Kabinenschwelle aus Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
lichte Durchgangsbreite: 1.000 mm
lichte Durchgangshöhe: 2.100 mm
Zugangssicherung: Lichtleiste zur Überwachung der Kabinentürschließkante in kompl. Höhe
Steuerung: Zweiknopf-Gruppen-Steuerung
Kabinentableau/Pulttableau
Kabinentableau Tableaupaneel über die gesamte Kabinenhöhe, Tableau Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, Etagenanzeige als TFT Digitalanzeige, behindertengerecht nach der EN 81-70 incl. Sprachcomputer, Etagendrucktaster mit Rufquittierung, mit taktiler / Brailschrift, u.s.w. die Gestaltung des Fahrkorbtableaus incl. sämtlicher akustischer Meldungen vom Sprachcomputer müssen der EN 81-70 entsprechen, Etagenbeschriftungsfelder neben den Etagendrucktastern, "Tür auf" Taster, "Notruf" Taster, Schlüsselschalter / -taster für die Vorzugsfahrt, integrierte Notbeleuchtung, Überlastanzeige, Beschriftung gemäß Aufzugsverordnung. Fahrrichtungsanzeige "Auf/Ab", rollend, Brandfalltext, Schlüsselschalter mit Beschriftung als Gravur mit folgender Beschriffung Vorzugsfahrt Ein / Aus schwarz unterlegt graviert.
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Folgende zusätzliche Funktionen müssen über den Sprachcomputer realisiert werden können, die Etagenansagen und Ansagen von Sondertexten wie z. B. "Brandfall, bitte verlassen Sie die Aufzugskabine" etc. als frei programmierbare Ansagen, die Ansagen müssen zweisprachig in Deutsch und Englisch ausgeführt werden, Ausschnitte und Öffnungen für Sprechverbindungen und Anzeigen wie Notruf, Sprachcomputer etc. sind im Kabinentableau einzuplanen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Die Einbindung des vorhandenen Aufzugsnotrufsystem ist gemäß DIN EN 81-70 zu berücksichtigen.
Pulttableau Ein Pulttableau gemäß DIN EN 81-70 ist zu berücksichtigen und an der gegenüberliegenden Kabinenwand vom Kabinentableau zu integrieren. Zusätzliche Taster für "Tür auf" Taster, "Notruf" Taster sind zu berücksichtigen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Außentableau Außentableaus gemäß DIN EN 81-70, Ausführung in der Schachtwand mittig zwischen den Mauerumfassungszargen. Ausführung als Zweiknopf-Gruppen-Steuerung für die beschriebene Aufzugsgruppe. Die Ausführung der Tasterelemente erfolgt analog der Fahrkorbelemente. Deckplatte aus geschliffenem Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, ohne sichtbare Befestigungsschrauben. Maximale Breite der Deckplatten 120 mm. Mit getrennten Sensortasten "Auf / Ab". in den Zwischenebenen. Beschriftung als Gravur (Symbol und Text) "Aufzug im Brandfall nicht benutzen".
Montage der Unterputz-Einbaukästen für die Außentableaus, einschließlich erforderliches Nacharbeiten an den Schnittkanten und erstellen der Leitungsdurchführung in den Aufzugsschacht.
Zusätzliche Ausstattung für den Lasten- und Personenaufzug im Außentableau Schlüsselschalter / -taster:
Haltestelle: UG, 1.OG, 2.OG, 3. OG, 4.OG:
1 Stck. Schlüsselschalter / -taster für die Gefahrgutsteuerung
Haltestelle: EG:
1 Stck. Schlüsselschalter / -taster für die Gefahrgutsteuerung
1 Stck. Schlüsselschalter / -taster für die Vorzugsfahrt
Für den rechtzeitigen Abruf der vom AG beigestellten Schließzylinder sind die erforderlichen Angaben vom AN zur Bauausführung an den AG zu übermitteln.
Die Deckplatten Beschriftung als Gravur mit folgender Beschriftung Gefahrgut und Vorzugsfahrt schwarz unterlegt, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
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Außenanzeige Außenanzeigen als TFT-Display gemäß DIN EN 81-70, über jeder Schachttür ist eine Stand- und Fahrtrichtungsanzeige vorzusehen. Ausführung in den Mauerumfassungszargen, incl. Einbaugehäuse, Angezeigt werden sollen z. B. Kabinenstand, Fahrtrichtung, Vorzugsfahrt, außer Betrieb, Inspektion, Gefahrguttransport etc. Zifferngröße analog Kabinenanzeige. Deckplatte aus geschliffenem Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Einfahrtgong: für den Aufzug nach EN 81-70, die Lautstärke soll sich entsprechend den Umgebungsgeräuschen automatisch anpassen
Steuerungszusätze:
Zusätzliche Ausstattung für den Lasten- und Personenaufzug:
Vorzugsfahrt: Kabinentableau mit Innenvorzugsfahrt durch Schlüsselschalter / -taster im Außentableau in der Ebene EG
Mit dem Schlüsselschalter / -taster EIN/AUS im Kabinentableau werden die Außenrufe abgeschaltet.
Mit den Schlüsselschaltern / -tastern im Außentableau wird der Aufzug in die entsprechende Ebene (EG) gerufen
Gefahrgutsteuerung / Sonderfahrt:
Für Gefahrguttransporte ist eine Sondersteuerung mit folgender Funktionsweise zu liefern:
Die Sonderfahrt wird durch einen Schlüsselschalter "Gefahrgut" in einem beliebigen Außentableau ausgelöst.
Es erfolgt eine optische Anzeige mit dem Schriftzug "Gefahrguttransport" im Fahrkorb und den Außenanzeigen. Der Aufzug akzeptiert keine weiteren Außenrufe und der Fahrkorb fährt in die Etage, in der die Sonderfahrt aktiviert wurde.
Dort bleibt er mit geöffneten Türen stehen. Nun kann der Aufzug beladen werden.
Nach dem Beladevorgang ist die Zieletage am Fahrkorbtableau vorzuwählen. Durch das Betätigen des Schlüsselschalters im Außenruftableau der Beladestelle schließt sich die Aufzugstür. Der Aufzug fährt in die vorgewählte Zieletage und bleibt mit geschlossener Fahrkorbtür stehen.
Der Bediener begibt sich in die Zielhaltestelle. In der Zielhaltestelle wird der Schlüsselschalter "Gefahrgut" im Außenruftableau betätigt. Erst jetzt öffnet sich die Tür. Der Aufzug kann entladen werden.
Bei Bedarf kann im Fahrkorbtableau eine weitere Etage ausgewählt und angefahren werden. Die Anfahrt erfolgt wie oben beschrieben.
Durch das Rückschließen des Schlüsselschalters im Außentableau, ohne dass
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
eine Etage im Fahrkorb ausgewählt wurde, wird die Sonderfahrt beendet.
Wenn die Sonderfahrt nur gestartet wurde, aber keine Fahrt ausgeführt wird, ist diese nach einer einstellbaren Zeit (10 - 60 Minuten) automatisch zu deaktivieren.
Statische Brandfallsteuerung, durch potentialfreien Kontakt der Brandmeldeanlage mit Halt im EG.
Digitale Schachtkopierung mittels Absolutwertgeber zur Positions- und Bündigkeitserfassung der Aufzugskabine
Schutzeinrichtung zum Verhindern einer unbeabsichtigten Bewegung des Fahrkorbs von der Haltestelle weg gem. EN 81-2 A3.
Energiesparmodus "Standby Schaltung"
Übergabe Meldungen an Gebäudeleittechnik Folgende Betriebszustände sowie Störungen müssen an die GLT übergeben werden:
- Betriebsspannungsausfall
- Steuerung EIN/AUS
- Sammelstörung
- Notruf
- Inspektionsschaltung/ Wartung
- Brandfall
- Gefahrgutsteuerung aktiv
entsprechende Abgangsklemmen im Steuerschrank sind zu berücksichtigen.
Schachtbeschreibung Die bestehenden Aufzugsschächte sind Doppelwandig aufgebaut.Die Außenwände bestehen aus Beton, die Innenwände aus Mauerwerk. Die Aufzugsschächte sind durch eine Trennwand aus Mauerwerk voneinander getrennt aufgebaut. Der Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Aufzugsschächte ist nicht unterteilt.
Die Abmessungen sind der Zeichnung bzw. den Beschreibungen zu entnehmen. Alle Maßangaben in den zur Verfügung gestellten Beschreibungen und Zeichnungen sind Planmaße. Maße sind am Bau zu nehmen. Die in die Zeichnungen eingetragenen Maße sind am Bau zu prüfen und etwaige Abweichungen sind mit schriftlicher Protokollierung der Bauleitung zu melden. Durchdringungen in den Schachtwänden für Leitungen, Anbindungen etc. sind vom AN Aufzug brandschutztechnisch mit bauaufsichtlich zugelassenen Materialien zu verschließen. Die Brandschutzzertifikate inkl. Konformitätserklärung für die verschlossenen Öffnungen sind vorzulegen und zu dokumentieren. Erforderliche Beschriftungen nach Vorschrift sind anzubringen. Es befinden sich keine begehbaren Räume unter dem Schacht.
Absturzsicherung Durch den AN-Aufzug ist bei Beginn der Arbeiten die Absturzsicherung an den Schachtzugängen gemäß UVV und unter Beachtung der Anforderung an die Aufzugsmontage zu liefern, einzubauen, vorzuhalten und nach Montagefortschritt auszubauen.
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Montagerüstung Die benötigte Montagerüstung im Schacht ist ab Montagebeginn vom AN Aufzug zu liefern, einzubauen, vorzuhalten und nach Montagefortschritt auszubauen. Bauseits sind keine Gerüsthülsen in den bestehendenSchächten vorhanden. Zusätzlich erforderliche Befestigungsmittel für Montagerüstung sind im Liefer- und Montageumfang des AN Aufzug enthalten.
Schachtgerüst Ein Schachtgerüst zur Befestigung von Schachteinbauteilen ist in den Bestandsschächten nicht vorhanden. Die erforderlichen Befestigungen sind mittels bauaufsichtlich zugelassener Dübel vom AN Aufzug auszuführen. Diese Befestigungen sind gleichfalls im Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten. Vorgaben gemäß VdTÜV Aufzüge 104 beachten!
Schachtgrube Die Grubenabstiegseinrichtung ist gemäß Errichtungsvorschrift durch den AN Aufzug auszuführen.
Schachtbeleuchtung / Steckdosen Ausführung gemäß Vorschrift DIN EN 81 Teil 20 Die Beleuchtung ist mit LED Leuchten , z. B. als LED- Lichtband auszuführen. Die Schachtbeleuchtung muss von folgenden Bereichen aus geschaltet werden können Steuerschrank, Kabinendach und in der Schachtgrube. Notwendige Absicherungen sind im Steuerschrank entsprechend zu berücksichtigen. Die Steckdosen werden vorgesehen. Steuerschrank, Schachtgrube, Schachtkopf und Kabinendach schaltbar. Notwendige Absicherungen sind im Steuerschrank entsprechend zu berücksichtigen.
Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten.
Schachtinstallation Die elektrische Schachtinstallation des Aufzugs ist komplett in Kabelkanälen zu verlegen. Einzelleitungen dürfen VDE gerecht direkt verlegt werden, Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten.
Aufzug gemäß vorstehender Beschreibung frei Baustelle liefern, einschließlich kompletter betriebsfertiger Montage
1 St .................... ....................
01.0020 Zulage für die Ausführung als gedübelte Anlage incl. Auszugsversuche
Die bestehenden Aufzugsschächte sind doppelwandig aufgebaut. Die Außenwände bestehen aus Beton, die Innenwände aus Mauerwerk. Die Aufzugsschächte sind durch eine Trennwand aus Mauerwerk voneinander getrennt aufgebaut. Der Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Aufzugsschächte ist nicht unterteilt.
incl. sämtlicher Schachteinbauteile (Halfeneisen, Türankerplatten,
Übertrag: ....................
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Übertrag: .................... Anschweißwinkel etc.)
1 St .................... ....................
01.0030 Mauerumfassungszargen
in jeder Haltestelle der Aufzugsanlage sind umlaufende Umfassungszargen für bis zu 680 mm Wandstärke und bis ca. 130 mm Zargenspiegel auszuführen.
Material der Zargen Edelstahl Leinenstruktur mind. 2,0 mm stark, mit spezieller Unterkonstruktion zur Reduzierung von Beulenbildungen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Abmessungen: H = ca. 2230 mm B = ca. 1260 mm T = ca. 680mm
Lieferung und Montage nach Einzelaufmaß mit freigegebener Werkplanung. 6 St .................... ....................
01.0040 Lüftungs- und Entrauchungshaube zur Schachtbelüftung
Zum Verschluss der Schachtentrauchungsöffnung ist ein nach EN 12101-2 zertifiziertes Natürliche Rauch- und Wärmeableitungsgeräte (in der Folge NRWG genannt) für horizontale Montage auf Flachdach - zu liefern. NRWG, thermisch isoliert, für horizontale Montage auf Flachdach, mit geometrisch freier Ableitungsfläche von mind. 0,10 m² und einem maximalen U-Wert (W/m²K) von 1,0 Lüftungs- und Entrauchungshaube zum Einbau im Flachdach von Gebäuden, mit elektromotorischem 24V Antrieb zur Abfuhr von Wärme, Brandgasen und zu Lüftungszwecken. CE gekennzeichnet nach EN 12101-2. Die Dachhaube wird als einbaufertiges und zugelassenes Bauprodukt geliefert, bestehend aus Aufsatzkranz, integriertem motorisch betriebenem Verschlusselement mit thermisch getrennten Aluminiumprofilen und Wetterschutzlamellenhaube.
Technische Daten:
- Luftdicht über geräuscharmen 24 V Gleichstrommotor schließend
- Elektrischer Anschluss über RJ45-Steckverbindung
- Integrierter Insektenschutz über die gesamte Lüftungsfläche
- Lamellenhaube mit 4-seitiger Entrauchungs- und Entlüftungsöffnung
- Die Haube besteht aus formstabilen verzinkten Stahlblechlamellen
- Windrichtungs- und witterungsunabhängige Lüftung und Entrauchung (Schlagregensicher)
- Zugangsmöglichkeit für Wartung und Motoraustausch des Verschlusselementes
vorhandene horizontale Rohbauöffnung: 400 x 400 mm Gesamthöhe des Sockels mind. 500 mm, zuzügl. Haube ca. 350 mm
Nur liefern und elektrisch anschließen, der Einbau erfolgt durch den AN Dach 1 St .................... ....................
01.0050 Ansteuerung der Belüftungshaube
Zur Ansteuerung des Verschlusses der Schachtbelüftung ist eine Zentraleinheit mit integrierter Zustandsanzeige für Normalbetrieb, Störung, Rauchmeldung
Übertrag: ....................
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Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... und Lüftung sowie einer Bedienung für Systemeinstellungen und Wartungsarbeiten zu liefern. Bedientaster zur Statusanzeige (Kontrolle, Lüftung, Störung), für manuelle Auslösung, zur Rauch- und Wärmeableitung sowie zur manuellen Lüftung und eine Aufzugsstatus-Meldeeinheit für erweiterte Lüftungssteuerungsfunktionen gehören zum Lieferumfang. Die Zentraleinheit soll beim Überschreiten der einstellbaren zulässigen Temperatur im Schacht (die Lufttemperatur soll unabhängig von der Kabinenposition permanent im Schachtkopf und direkt außen an der Kabine über einen Temperaturfühler gemessen werden) spätestens jedoch ab 32 °C zu einer sofortigen Öffnung der Lüftungs- und Rauchableitungsklappe führen. Anforderungen bei Stromausfall oder Abschaltung: Bei Ausfall der Stromversorgung muss gewährleistet sein, dass die Lüftungs- und Rauchableitungsöffnung noch sicher in den offenen Zustand überführt wird. Dies kann zum Beispiel über die Akkupufferung der Zentraleinheit oder Motoren mit Federrücklauf erfolgen. Während einer Störung der Zentraleinheit soll die Öffnung permanent gewährleistet sein und der Aufzug über einen potentialfreien Störmeldekontakt informiert werden.
Zur Lüftungssteuerung sollen die Informationen Aufzugsfahrt und Aufzugs-Funktionsstörungen (Panne/Wartung) einzeln für die Aufzugskabine, von einer autarken Meldeeinheit, welche kabellos mit der Zentraleinheit kommuniziert, geliefert werden. Aufzugsstatus-Meldeeinheit für erweiterte Lüftungssteuerungsfunktionen Autarke Meldeeinheit zur Erkennung und Meldung der Aufzugsnutzung (Panne, Wartung, Fahrt), der Anwesenheit von Fahrgästen in der Kabine durch Betätigung des Notruftasters und zur Überwachung der Luftqualität und Lufttemperatur an der Kabine.
Leistungsmerkmale:
- Bewegungserkennung des Aufzugskorbes
- Einstellung des Lüftungsmodus und der Lüftungszyklen je nach den Bedürfnissen der Aufzugsnutzer über DIP-Schalter
- Pannenerkennung mit Personeneinschluss
- Überwachung der Luftqualität an der Kabine durch integrierten Luftqualitätsfühler (CO2 und VOC)
- Temperaturmessung über Temperaturfühler an der Kabine, Temp.-Bereich: -5 °C … +50 °C
- Fail-Safe: automatisches Öffnen des NRWGs bei fehlendem Funkkontakt mit der Zentraleinheit
- Wartungsmodus: automatisches Öffnen des NRWGs
- Kabellose Kommunikation mit der Zentraleinheit
1 St .................... ....................
01.0060 Vorhandenes Aufzugsnotrufsystem nach EN 81, inkl. GSM Modem demontieren, sichern, montieren und wieder in Betrieb nehmen
das vorhandene Notrufsystem ist von der bestehenden Aufzugsanlage zu demontieren und zu sichern. Das Notrufsystem soll an der neuen Anlage wieder montiert und betrieben werden.
Bestehend aus:
- GSM - Modul am bestehenden Steuerschrank
- Wählgerät auf dem Kabinendach
- Anbindung der Sprechstelle Kabine entsprechend DIN EN 81-28
- Anbindung Senkrechttableau gemäß DIN EN 81-70
Übertrag: ....................
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 20 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Das bestehende Notrufgerät ist mit der vorhandenen Notrufzentrale (BASE) kompatibel. Die Aufschaltung der Sprechverbindung zwischen Kabine und der vom AG vorgegebenen ständig besetzten Stelle (Notrufzentrale) muss wieder hergestellt werden.
Die Geräte sind entsprechend der DIN EN 81-28 wieder zu installieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben.
1 St .................... ....................
01.0070 Montage der vom AG beigestellten Schließzylinder
folgende Schließzylinder sind im Kabinentableau und Außentableau zu montieren:
1 x Kabinentableau für die Vorzugsfahrt 6 x Außentableau für die Gefahrgutsteuerung 1 x Außentableau für die Vorzugsfahrt
Für den rechtzeitigen Abruf der vom AG beigestellten Schließzylinder sind die erforderlichen Angaben vom AN zur Bauausführung an den AG zu übermitteln.
1 psch ....................
01.0080 Kabinenschutzmatten
Unterhalb der abgehängten Decke sind an den Kabinenwänden Halter für Schutzmatten zu montieren. Die Halter sind als Clipsystem auszuführen und befestigen. Die Schutzmatten für die Kabinenwände, bestehend aus einfarbigem Segeltuch o. glw., mit eingenähter Füllung (Filz/ Kunststoff o. Ä.) sind mit Druckknöpfen (Clipsystem) bzw. Anhängeösen und mit Ausschnitten für die Anzeige und das Bedientableau zu liefern. Die Schutzmatten sind in einer geschlossenen, beschrifteten Aufbewahrungsbox zu liefern. Der Behälter gehört zum Lieferumfang des AN. Spiegelbereiche sind auf den Schutzmatten zu kennzeichnen.
Das zur Ausführung vorgesehene Befestigungssystem ist zu bemustern.
1 St .................... ....................
01.0090 Gefährdungsbeurteilung / Sicherheitstechnische Bewertung für die beiden Aufzugsanlagen
Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung in Verbindung mit dem örtlichen Sicherheitsbeauftragten und der zugelassenen Überwachungsstelle gemäß §3 der Betriebssicherheitsverordnung. Die sicherheitstechnische Bewertung ist Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung und legt die Prüffristen der zugelassenen der zugelassenen Überwachungsstelle sowie die Wartungsintervalle fest. 1 psch ....................
01.0100 Demontage und Entsorgung der Bestandsanlage Personenaufzug 630kg
die Demontage umfasst die komplette Demontage und fachgerechte Entsorgung der Bestandsanlage
Übertrag: ....................
[Seite 21]
0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 21 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: ....................
Bestehend aus:
- Antrieb aufgestellt im 5.OG im Triebwerksraum
- Steuerschrank im 5.OG im Triebwerksraum
- Rückbau der elektrischen Schachtinstallation
- Rückbau der Installation im Triebwerksraum
- Rückbau der Schachtausrüstung und Befestigungen
- Rückbau der Kabine
- Rückbau der Schachttüren
- Rückbau der Umfassungszargen etc.
Rahmenvorgaben des MDC: Alle Abfälle, ob gefährliche Abfälle oder (nicht gefährliche) Abfälle sind durch für die jeweiligen Abfallschlüssel nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) zertifizierte Containerdienste in nach EfbV-zertifizierte Verwertungs-/Entsorgungsanlagen zu verbringen.
Für die Dokumentation der Entsorgung der (nicht gefährlichen) Abfälle wird die Verwendung von Papier-Übernahme-Scheinen oder elektronischer Registerbelege vereinbart. 1 St .................... ....................
01 Behindertengerechter Lasten - und Personenaufzug mind. 1425 kg ....................
02 Behindertengerechter Personenaufzug mind. 630kg Aufzugsgruppe 6 Haltestellen, Ausführung ohne Triebwerksraum bestehend aus einem behindertengerechten Lasten - und Personenaufzug mind.1425kg und einem Personenaufzug mind. 630kg
02.0010 Elektrisch betriebener behindertengerechter Personenaufzug, frei Baustelle liefern und abnahmefähig montieren,
Ausführung nach Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU und DIN EN 81-20, in triebwerkraumloser Ausführung,
TWR: nicht vorhanden
Aufhängung: wahlweise 1:1 oder 1:2
Antrieb: getriebeloser Hochleistungsantrieb
Tragkraft: mind. 630 kg oder 8 Personen
Förderhöhe: ca. 18.070 mm
Schachtbreite: 2.100 mm
Schachttiefe: 2.550 mm
Grubentiefe: 1.380 mm
Schachtkopfhöhe: 3.600 mm
Geschwindigkeit: mind. 1,00 m/s frequenzgeregelt
Schalthäufigkeit: ca. 180 Fahrten / h,
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 22 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Haltestellen: 6
Schachttüren: 6
Anordnung: 1-seitig,
Steuerungssystem: Zweiknopf-Gruppen-Steuerung
Lage v. Steuerschrank: im Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb des Schachtes, ein Einbau in das Schachttürportal ist nicht möglich
Schachttüren: vierteilige Teleskopschiebetüren nach DIN 18090-92 / EN 81-58, Schachttürflügel und Schachttürrahmen mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Türschwelle Außen: Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
Türschwellen Innen: Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
Fußbodenanschluss: Übertrittsblech zwischen Türschwelle und bestehenden Bodenbelag (Auslegung wie Türschwelle)
lichte Durchgangsbreite: 1.000 mm
lichte Durchgangshöhe: 2.100 mm
Kabine: LB: 1.100 mm,
LT: 1.400 mm,
LH: 2.200 mm
Kabinenbeschreibung Die Kabine ist für den Transport von Personen und Rollstuhlfahrern innerhalb des Gebäudes auszulegen. Die Kabine ist schwingungsisoliert im Kabinenrahmen zu montieren. Der Austausch beschädigter Paneele muss ohne Eingriff in die Konstruktion der Kabine möglich sein. Die Oberflächenqualitäten sind einheitlich für alle entsprechenden Oberflächen (Wände, Türen, Decke, Zargen, Tableaus, Rammschutz etc.) vorzusehen, soweit keine andere Festlegung im Leistungsverzeichnis beschrieben ist. Edelstahlteile sind aus Chrom-Nickel-Stahl mit der Werkstoffbezeichnung 1.4301 herzustellen.
Die Ausführung aller sichtbaren Edelstahlteile erfolgt nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN.
Aufzugskabine ohne sichtbare Verschraubungen,
Kabinenseitenwände mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur , max. 3-teilig je Längsseite, inkl. Tableaupaneel auf einer Längsseite aus
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 23 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Kabinenrückwand halbhoch auf Kabinenbreite verspiegelt, ab OK Handlauf bis UK angehängte Decke, Spiegel aus Verbundsicherheitsglas, die Befestigung muss ohne verklebung ausgeführt werden, für Reparaturen muss der Spiegel von der Kabineninnenseite ausgetauscht werden können, Einfassung aus Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, Kabineneinzüge aus Edelstahl Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Kabinendach die Kabinendecke ist aus abgekantetem Stahlblech trittsicher vom Schacht aus herzustellen, Öffnungen für Be- und Entlüftung sind unsichtbar in entsprechender Größe für die beschriebene Aufzugskabine vorzusehen.
Kabinendecke / Beleuchtung , ist aus Edelstahl Korn K180/240 geschliffen herzustellen, Beleuchtung mit gleichmäßiger flächiger Beleuchtung mit LED Paneelen, Lichtfarbe warm-weiß (3.000 K), Beleuchtungsstärke gem. EN81, Beleuchtung automatisch Schaltbar (Aus: nach ca. 3 min ohne Nutzung des Aufzuges; Ein: automatisch durch Aufzuganforderung), Öffnungen für Be- und Entlüftung sind unsichtbar vorzusehen (mind. 1 % der Kabinengrundfläche), alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Kabinen Be- und Entlüftung Kabinenlüfter geräuscharm zusätzlich für die Aufzugskabine, abgestimmt auf die entsprechende Kabinengröße, Montage auf dem Kabinendach oder in der Kabinendecke nicht sichtbar angeordnet, die Größen der Lüftungsauslässe sind auf die Größe des eingesetzten Lüfters abzustimmen, die Ansteuerung erfolgt automatisch über die Aufzugssteuerung
Kabinenboden bis zu 6 mm abgesenkt und vorbereitet für einen durch den AN zu liefernden Belag (Kautschuk), die Auslegung der Bodenkonstruktion soll in Anlehnung an die DIN 81-20 für Lastenaufzüge erfolgen, durch die geforderten Belastungen darf keine Verformung auftreten. Es ist zu beachten, dass die Anlage mit Hubwagen befahren wird.
Kautschuk-Bodenbelag liefern, und fachgerecht auf dem nach DIN 18365 vorbereiteten Untergrund, gemäß den Empfehlungen des Bodenbelags- sowie Klebstoffherstellers, vollflächig geklebt, unverfugt, verlegen.
Dicke: min. 2,0 mm
Farbe: Hellgrau
Rutschhemmung: R9
Trittschallverbesserungsmaß: ca.6 dB
Beständigkeit: Einstufung DIN EN ISO 10874 Klasse 34 (gewerblicher Bereich, starke Beanspruchung), geeignet für Stuhlrollen DIN EN 12529 Typ W, Einwirkung glimmender Tabakwaren EN1399: Verf. A (ausgedrückt) = 4 / Verf. B (brennend) = 3 geeignet
Nachhaltigkeit: Halogen- und PVC-frei, entspricht den Anforderungen des Blauen Engel, im Brandfalle rauchgastoxikologisch unbedenklich.
Die Festlegung des Bodenbelages erfolgt nach Bemusterung des BH.
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 24 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Sockelleiste Edelstahl Korn K180/240 geschliffen,3-seitig an den Kabinenwänden, mit integrierten unsichtbaren Be- und Entlüftungsöffnungen ca. 100 mm / 18mm, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Rammschutz 1-reihig aus Hartholz, Verkleidung mit Edelstahl Korn K180/240 geschliffen,3-seitig an den Kabinenwänden, mit Unterbrechung am Kabinentableau ca. 200 mm / 20mm, mit unsichtbarer Befestigung, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Handlauf Edelstahl Korn K180/240 geschliffen 3-seitig an den Kabinenwänden, D ca. 38 mm mit Unterbrechung am Kabinentableau und Pulttableau, mit unsichtbarer Befestigung, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Kabinenabschlusstür: Vierteilige Teleskop-Schiebetür, Kabinenflügel mit Edelstahl verkleidet, Oberfläche Leinenstruktur, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN, Kabinenschwelle aus Edelstahl Auslegung für Lastenaufzug
lichte Durchgangsbreite: 1.000 mm
lichte Durchgangshöhe: 2.100 mm
Zugangssicherung: Lichtleiste zur Überwachung der Kabinentürschließkante in kompl. Höhe
Steuerung: Zweiknopf-Gruppen-Steuerung
Kabinentableau / Pulttableau
Kabinentableau Tableaupaneel über die gesamte Kabinenhöhe, Tableau Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, Etagenanzeige als TFT Digitalanzeige, behindertengerecht nach der EN 81-70 incl. Sprachcomputer, Etagendrucktaster mit Rufquittierung, mit taktiler / Brailschrift, u.s.w. die Gestaltung des Fahrkorbtableaus incl. sämtlicher akustischer Meldungen vom Sprachcomputer müssen der EN 81-70 entsprechen, Etagenbeschriftungsfelder neben den Etagendrucktastern, "Tür auf" Taster, "Notruf" Taster, Schlüsselschalter / -taster für die Vorzugsfahrt, integrierte Notbeleuchtung, Überlastanzeige, Beschriftung gemäß Aufzugsverordnung. Fahrrichtungsanzeige "Auf/Ab", rollend, Brandfalltext, Schlüsselschalter mit Beschriftung als Gravur mit folgender Beschriftung Vorzugsfahrt Ein / Aus schwarz unterlegt graviert, Folgende zusätzlichen Funktionen müssen über den Sprachcomputer realisiert werden können, die Etagenansagen und Ansagen von Sondertexten wie z. B. "Brandfall, bitte verlassen Sie die Aufzugskabine" etc. als frei programmierbare Ansagen, die Ansagen müssen zweisprachig in Deutsch und Englisch ausgeführt werden, Ausschnitte und Öffnungen für Sprechverbindungen und Anzeigen wie Notruf, Sprachcomputer etc. sind im Kabinentableau einzuplanen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Die Einbindung des vorhandenen Aufzugsnotrufsystem ist gemäß DIN EN 81-70 zu berücksichtigen.
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 25 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Pulttableau Ein Pulttableau gemäß DIN EN 81-70 ist zu berücksichtigen und an der gegenüberliegenden Kabinenwand vom Kabinentableau zu integrieren. Zusätzliche Taster für "Tür auf" Taster, "Notruf" Taster sind zu berücksichtigen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Außentableau Außentableaus gemäß DIN EN 81-70, Ausführung als Zweiknopf-Gruppen-Steuerung für die beschriebene Aufzugsgruppe. Ausführung wie in der Beschreibung Lasten - und Personenaufzug beschrieben.
Außenanzeige Außenanzeigen als TFT-Display gemäß DIN EN 81-70, über jeder Schachttür ist eine Stand- und Fahrtrichtungsanzeige vorzusehen. Ausführung in den Mauerumfassungszargen, incl. Einbaugehäuse, Angezeigt werden sollen z. B. Kabinenstand, Fahrtrichtung, Vorzugsfahrt, außer Betrieb. Zifferngröße analog Kabinenanzeige. Deckplatte aus geschliffenem Edelstahl Korn K180/240 geschliffen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Einfahrtgong: für den Aufzug nach EN 81-70, die Lautstärke soll sich entsprechend den Umgebungs geräuschen automatisch anpassen
Steuerungszusätze:
Zusätzliche Ausstattung für den Personenaufzug:
Vorzugsfahrt: Kabinentableau mit Innenvorzugsfahrt durch Schlüsselschalter / -taster.
Mit dem Schlüsselschalter / -taster EIN/AUS im Kabinentableau werden die Außenrufe abgeschaltet.
Statische Brandfallsteuerung, durch potentialfreien Kontakt der Brandmeldeanlage mit Halt im EG.
Digitale Schachtkopierung mittels Absolutwertgeber zur Positions- und Bündigkeitserfassung der Aufzugskabine
Schutzeinrichtung zum Verhindern einer unbeabsichtigten Bewegung des Fahrkorbs von der Haltestelle weg gem. EN 81-2 A3.
Energiesparmodus "Standby Schaltung"
Übergabe Meldungen an Gebäudeleittechnik Folgende Betriebszustände sowie Störungen müssen an die GLT übergeben werden:
- Betriebsspannungsausfall
- Steuerung EIN/AUS
- Sammelstörung
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 26 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
- Notruf
- Inspektionsschaltung/ Wartung
- Brandfall
- Gefahrgutsteuerung aktiv
entsprechende Abgangsklemmen im Steuerschrank sind zu berücksichtigen.
Schachtbeschreibung Die bestehenden Aufzugsschächte sind doppelwandig aufgebaut.Die Außenwände bestehen aus Beton, die Innenwände aus Mauerwerk. Die Aufzugsschächte sind durch eine Trennwand aus Mauerwerk voneinander getrennt aufgebaut. Der Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Aufzugsschächte ist nicht unterteilt.
Die Abmessungen sind der Zeichnung bzw. den Beschreibungen zu entnehmen. Alle Maßangaben in den zur Verfügung gestellten Beschreibungen und Zeichnungen sind Planmaße. Maße sind am Bau zu nehmen. Die in die Zeichnungen eingetragenen Maße sind am Bau zu prüfen und etwaige Abweichungen sind mit schriftlicher Protokollierung der Bauleitung zu melden. Durchdringungen in den Schachtwänden für Leitungen, Anbindungen etc. sind vom AN Aufzug brandschutztechnisch mit bauaufsichtlich zugelassenen Materialien zu verschließen. Die Brandschutzzertifikate inkl. Konformitätserklärung für die verschlossenen Öffnungen sind vorzulegen und zu dokumentieren. Erforderliche Beschriftungen nach Vorschrift sind anzubringen. Es befinden sich keine begehbaren Räume unter dem Schacht.
Absturzsicherung Durch den AN-Aufzug ist bei Beginn der Arbeiten die Absturzsicherung an den Schachtzugängen gemäß UVV und unter Beachtung der Anforderung an die Aufzugsmontage zu liefern, einzubauen, vorzuhalten und nach Montagefortschritt auszubauen.
Montagerüstung Die benötigte Montagerüstung im Schacht ist ab Montagebeginn vom AN Aufzug zu liefern, einzubauen, vorzuhalten und nach Montagefortschritt auszubauen. Bauseits sind keine Gerüsthülsen in den bestehendenSchächten vorhanden. Zusätzlich erforderliche Befestigungsmittel für Montagerüstung sind im Liefer- und Montageumfang des AN Aufzug enthalten.
Schachtgerüst Ein Schachtgerüst zur Befestigung von Schachteinbauteilen ist in den Bestandsschächten nicht vorhanden. Die erforderliche Befestigungen sind mittels bauaufsichtlich zugelassener Dübel vom AN Aufzug auszuführen. Diese Befestigungen sind gleichfalls im Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten. Vorgaben gemäß VdTÜV Aufzüge 104 beachten!
Schachtgrube Die Grubenabstiegseinrichtung ist gemäß Errichtungsvorschrift durch den AN Aufzug auszuführen.
Schachtbeleuchtung / Steckdosen Ausführung gemäß Vorschrift DIN EN 81 Teil 20 Die Beleuchtung ist mit LED Leuchten , z. B. als LED- Lichtband auszuführen. Die Schachtbeleuchtung muss von folgenden Bereichen aus geschaltet werden können Steuerschrank, Kabinendach und in der Schachtgrube. Notwendige
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 27 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Absicherungen sind im Steuerschrank entsprechend zu berücksichtigen. Die Steckdosen werden vorgesehen. Steuerschrank,Schachtgrube, Schachtkopf und Kabinendach schaltbar. Notwendige Absicherungen sind im Steuerschrank entsprechend zu berücksichtigen.
Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten.
Schachtinstallation Die elektrische Schachtinstallation des Aufzugs ist komplett in Kabelkanälen zu verlegen. Einzelleitungen dürfen VDE gerecht direkt verlegt werden, Liefer- und Leistungsumfang des AN enthalten.
Aufzug gemäß vorstehender Beschreibung frei Baustelle liefern, einschließlich kompletter betriebsfertiger Montage
1 St .................... ....................
02.0020 Zulage für die Ausführung als gedübelte Anlage incl. Auszugsversuche
Die bestehenden Aufzugsschächte sind Doppelwandig aufgebaut. Die Außenwände bestehen aus Beton die Innenwände aus Mauerwerk. Die Aufzugsschächte sind durch eine Trennwand aus Mauerwerk voneinander getrennt aufgebaut. Der Technikraum (ehemals Triebwerkraum) oberhalb der Aufzugsschächte ist nicht unterteilt.
incl. sämtlicher Schachteinbauteile (Halfeneisen, Türankerplatten, Anschweißwinkel etc.) 1 St .................... ....................
02.0030 Mauerumfassungszargen
in jeder Haltestelle der Aufzugsanlage sind umlaufende Umfassungszargen für bis zu 680 mm Wandstärke und bis ca. 130 mm Zargenspiegel auszuführen.
Material der Zargen Edelstahl Leinenstruktur mind. 2,0 mm stark, mit spezieller Unterkonstruktion zur Reduzierung von Beulenbildungen, alle sichtbaren Edelstahlteile nach Bemusterung des BH und Musterkarte des AN
Abmessungen: H = ca. 2230 mm B = ca. 1260 mm T = ca. 680mm
Lieferung und Montage nach Einzelaufmaß mit freigegebener Werkplanung. 6 St .................... ....................
02.0040 Lüftungs- und Entrauchungshaube zur Schachtbelüftung
Zum Verschluss der Schachtentrauchungsöffnung ist ein nach EN 12101-2 zertifiziertes Natürliche Rauch- und Wärmeableitungsgeräte (in der Folge NRWG genannt) für horizontale Montage auf Flachdach - zu liefern. NRWG, thermisch isoliert, für horizontale Montage auf Flachdach, mit geometrisch freier Ableitungsfläche von mind. 0,10 m² und einem maximalen
Übertrag: ....................
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 28 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... U-Wert (W/m²K) von 1,0 Lüftungs- und Entrauchungshaube zum Einbau im Flachdach von Gebäuden, mit elektromotorischem 24V Antrieb zur Abfuhr von Wärme, Brandgasen und zu Lüftungszwecken. CE gekennzeichnet nach EN 12101-2. Die Dachhaube wird als einbaufertiges und zugelassenes Bauprodukt geliefert, bestehend aus Aufsatzkranz, integriertem motorisch betriebenem Verschlusselement mit thermisch getrennten Aluminiumprofilen und Wetterschutzlamellenhaube.
Technische Daten:
- Luftdicht über geräuscharmen 24 V Gleichstrommotor schließend
- Elektrischer Anschluss über RJ45-Steckverbindung
- Integrierter Insektenschutz über die gesamte Lüftungsfläche
- Lamellenhaube mit 4-seitiger Entrauchungs- und Entlüftungsöffnung
- Die Haube besteht aus formstabilen verzinkten Stahlblechlamellen
- Windrichtungs- und witterungsunabhängige Lüftung und Entrauchung (Schlagregensicher)
- Zugangsmöglichkeit für Wartung und Motoraustausch des Verschlusselementes
vorhandene horizontale Rohbauöffnung: 400 x 400 mm Gesamthöhe des Sockels mind. 500 mm, zuzügl. Haube ca. 350 mm
Nur liefern und elektrisch anschließen, der Einbau erfolgt durch den AN Dach 1 St .................... ....................
02.0050 Ansteuerung der Belüftungshaube
Zur Ansteuerung des Verschlusses der Schachtbelüftung ist eine Zentraleinheit mit integrierter Zustandsanzeige für Normalbetrieb, Störung, Rauchmeldung und Lüftung sowie einer Bedienung für Systemeinstellungen und Wartungsarbeiten zu liefern. Bedientaster zur Statusanzeige (Kontrolle, Lüftung, Störung), für manuelle Auslösung, zur Rauch- und Wärmeableitung sowie zur manuellen Lüftung und eine Aufzugsstatus-Meldeeinheit für erweiterte Lüftungssteuerungsfunktionen gehören zum Lieferumfang. Die Zentraleinheit soll beim Überschreiten der einstellbaren zulässigen Temperatur im Schacht (die Lufttemperatur soll unabhängig von der Kabinenposition permanent im Schachtkopf und direkt außen an der Kabine über einen Temperaturfühler gemessen werden) spätestens jedoch ab 32 °C zu einer sofortigen Öffnung der Lüftungs- und Rauchableitungsklappe führen. Anforderungen bei Stromausfall oder Abschaltung: Bei Ausfall der Stromversorgung muss gewährleistet sein, dass die Lüftungs- und Rauchableitungsöffnung noch sicher in den offenen Zustand überführt wird. Dies kann zum Beispiel über die Akkupufferung der Zentraleinheit oder Motoren mit Federrücklauf erfolgen. Während einer Störung der Zentraleinheit soll die Öffnung permanent gewährleistet sein und der Aufzug über einen potentialfreien Störmeldekontakt informiert werden.
Zur Lüftungssteuerung sollen die Informationen Aufzugsfahrt und Aufzugs-Funktionsstörungen (Panne/Wartung) einzeln für die Aufzugskabine, von einer autarken Meldeeinheit, welche kabellos mit der Zentraleinheit kommuniziert, geliefert werden. Aufzugsstatus-Meldeeinheit für erweiterte Lüftungssteuerungsfunktionen Autarke Meldeeinheit zur Erkennung und Meldung der Aufzugsnutzung (Panne, Wartung, Fahrt), der Anwesenheit von Fahrgästen in der Kabine durch Betätigung des Notruftasters und zur Überwachung der Luftqualität und Lufttemperatur an der Kabine.
Übertrag: ....................
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 29 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Leistungsmerkmale:
- Bewegungserkennung des Aufzugskorbes
- Einstellung des Lüftungsmodus und der Lüftungszyklen je nach den Bedürfnissen der Aufzugsnutzer über DIP-Schalter
- Pannenerkennung mit Personeneinschluss
- Überwachung der Luftqualität an der Kabine durch integrierten Luftqualitätsfühler (CO2 und VOC)
- Temperaturmessung über Temperaturfühler an der Kabine, Temp.-Bereich: -5 °C … +50 °C
- Fail-Safe: automatisches Öffnen des NRWGs bei fehlendem Funkkontakt mit der Zentraleinheit
- Wartungsmodus: automatisches Öffnen des NRWGs
- Kabellose Kommunikation mit der Zentraleinheit
1 St .................... ....................
02.0060 Vorhandenes Aufzugsnotrufsystem nach EN 81, inkl. GSM Modem demontieren, sichern, montieren und wieder in Betrieb nehmen
das vorhandene Notrufsystem ist von der bestehenden Aufzugsanlage zu demontieren und zu sichern. Das Notrufsystem soll an der neuen Anlage wieder montiert und betrieben werden.
Bestehend aus:
- GSM - Modul am bestehenden Steuerschrank
- Wählgerät auf dem Kabinendach
- Anbindung der Sprechstelle Kabine entsprechend DIN EN 81-28
- Anbindung Senkrechttableau gemäß DIN EN 81-70
Das bestehende Notrufgerät ist mit der vorhandenen Notrufzentrale (BASE) kompatibel. Die Aufschaltung der Sprechverbindung zwischen Kabine und der vom AG vorgegebenen ständig besetzten Stelle (Notrufzentrale) muss wieder hergestellt werden.
Die Geräte sind entsprechend der DIN EN 81-28 wieder zu installieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben.
1 St .................... ....................
02.0070 Montage der vom AG beigestellten Schließzylinder
folgende Schließzylinder sind im Kabinentableau und Außentableau zu montieren:
1 x Kabinentableau für die Vorzugsfahrt
Für den rechtzeitigen Abruf der vom AG beigestellten Schließzylinder sind die erforderlichen Angaben vom AN zur Bauausführung an den AG zu übermitteln. 1 psch ....................
02.0080 Kabinenschutzmatten
Unterhalb der abgehangenen Decke sind an den Kabinenwänden Halter für Schutzmatten zu montieren. Die Halter sind als Clipsystem auszuführen und befestigen. Die Schutzmatten für die Kabinenwände, bestehend aus einfarbigem Segeltuch o. glw., mit eingenähter Füllung (Filz/ Kunststoff o. Ä.) sind mit Druckknöpfen (Clipsystem) bzw. Anhängeösen und mit Ausschnitten für die Anzeige und das Bedientableau zu liefern.
Übertrag: ....................
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 30 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... Die Schutzmatten sind in einer geschlossenen, beschrifteten Aufbewahrungsbox zu liefern. Der Behälter gehört zum Lieferumfang des AN. Spiegelbereiche sind auf den Schutzmatten zu kennzeichnen.
Das zur Ausführung vorgesehene Befestigungssystem ist zu bemustern.
1 St .................... ....................
02.0090 Gefährdungsbeurteilung / Sicherheitstechnische Bewertung für die beiden Aufzugsanlagen,
Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung in Verbindung mit dem örtlichen Sicherheitsbeauftragten und der zugelassenen Überwachungsstelle gemäß §3 der Betriebssicherheitsverordnung. Die sicherheitstechnische Bewertung ist Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung und legt die Prüffristen der zugelassenen der zugelassenen Überwachungsstelle sowie die Wartungsintervalle fest.
1 psch ....................
02.0100 Demontage und Entsorgung der Bestandsanlage Personenaufzug 630kg
die Demontage umfasst die komplette Demontage und fachgerechte Entsorgung der Bestandsanlage
Bestehend aus:
- Antrieb aufgestellt im 5.OG im Triebwerksraum
- Steuerschrank im 5.OG im Triebwerksraum
- Rückbau der elektrischen Schachtinstallation
- Rückbau der Installation im Triebwerksraum
- Rückbau der Schachtausrüstung und Befestigungen
- Rückbau der Kabine
- Rückbau der Schachttüren
- Rückbau der Umfassungszargen etc.
Rahmenvorgaben des MDC: Alle Abfälle, ob gefährliche Abfälle oder (nicht gefährliche) Abfälle sind durch für die jeweiligen Abfallschlüssel nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) zertifizierte Containerdienste in nach EfbV-zertifizierte Verwertungs-/Entsorgungsanlagen zu verbringen.
Für die Dokumentation der Entsorgung der (nicht gefährlichen) Abfälle wird die Verwendung von Papier-Übernahme-Scheinen oder elektronischer Registerbelege vereinbart.
1 St .................... ....................
02 Behindertengerechter Personenaufzug mind. 630kg ....................
03 Projektabwicklung
03.0010 Außerbetriebnahme und Trennung der bestehenden Aufzugsgruppe vor Beginn der Demontage ist für den weiteren Betrieb einer Aufzugsanlage die
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 31 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
bestehende Aufzugsgruppe durch den AN Steuerungstechnisch zu trennen. Bei der bestehenden Steuerung handelt es sich um ein offenes System.
Angaben zur Bestandsanlage:
Hersteller: Schneider Steuerungstechnik GmbH Gewerbestrasse 5-7 83558 Maitenbeth - Deutschland
Steuerung: Lisa 10 1 psch ....................
03.0020 Umsetzen und wieder Inbetriebnahme der bestehenden Außentableaus
Der Außenruf der bestehenden Aufzugsgruppe muss noch für die Übergangszeit des Betriebes der "halben Gruppe" in Betrieb bleiben, parallel soll aber an dem derzeitigen Standort der Außentableaus schon der Außenruf der neu zu errichtenden "Aufzugsgruppe/Aufzugsanlage" montiert, angepasst (Ausschnitt Rohbau im Beton) und dann in Betrieb genommen werden. Das Provisorium für den Bestand kann Aufputz, neben dem Bestandsportal der weiter zu betreibenden Anlage, montiert werden. Zum Zeitpunkt der Außerbetriebnahme der kompletten Bestandsanlage können die Außentableaus wieder zurückgebaut werden. Die bestehenden Tableaus sind mittig zwischen den beiden Aufzugsportalen angeordnet und müssen um ca. 50 cm versetzt werden. Das erforderliche Verlängern der Bestandsverkabelung ist mit einzukalkulieren.
6 St .................... ....................
03.0030 Dienstleitungen des Bieters im Zusammenhang mit der BNB - Zertifizierung,
siehe Anlage 4 "Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen nach BNB" die laut BNB Anforderungen vom Bieter vorzulegende Unterlagen und notwendigen Arbeiten im Zusammenhang mit der Zertifizierung
1 psch ....................
03.0040 Abnahmeprüfung zur Inverkehrbringung Aufzug
Die Abnahmeprüfung für die erstmalige Inbetriebnahme ist mit Fang- und Lastproben durch einen Prüfbeauftragten der ZÜS durchzuführen. Die Prüfgebühren beinhalten alle erforderlichen Abstimmungen mit der vorgesehen ZÜS (Nebenleistungen gem. DIN 18385 - Monteursgestellung, Prüfgewichte). Die Prüfung der Brandfallsteuerung durch einen Prüfbeauftragen der ZÜS ist mit einzukalkulieren.
2 St .................... ....................
03.0050 Abnahmeprüfung vor Inbetriebnahme (PvI)
Technische Prüfung der Aufzugsanlagen vor Inbetriebnahme gemäß BetrSichV § 15 mit folgenden Leistungen:
- Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen:
- Prüfbuch
- Beschreibung der Aufzugsanlagen
- Errichterprotokoll der elektrischen Anlagen
Übertrag: ....................
[Seite 32]
0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 32 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: ....................
- Übersicht der Unterlagen der vorhandenen aufzugsexternen Sicherheitseinrichtungen (Brandfall etc.)
- Konformitätserklärung
- sicherheitstechnische Maßnahmen
- Notfallplan und Notbefreiungsanleitung
- Protokoll zur Einweisung der befähigten Personen
2.Terminabstimmung und Koordinierung der Prüfung vor Inbetriebnahme mit der zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS)
-
Bereitstellung eines Fachmonteur zur Durchführung der Prüfung
-
Übernahme der Prüfgebühren der Zugelassenen Überwachungsstelle
-
Gefährdungsbeurteilung gem. § 3 BetrSichV
2 St .................... ....................
03.0060 Dokumentationsunterlagen für v. g. Aufzugsanlagen
die Dokumentation hat gemäß Anlage 3 Dokumentation Richtlinien des BBR (Kapitel 6A) zu erfolgen.
2 St .................... ....................
03.0070 Einweisung für v. g. Aufzugsanlagen
Einweisung zur sachgerechten Durchführung von Befreiungsmaßnahmen und Beurteilung von Mängeln, die zu einer Gefährdung von Personen führen können und durch einfache von der Benutzerebene durchführbare Sichtprüfungen erkennbar sind (Betriebssicherheitsverordnung). Die durchgeführte Einweisung wird protokolliert. Anzahl der Teilnehmer (ca. 6) wird durch den AG bestimmt.
2 St .................... ....................
03.0080 Vorort-Termin mit Nachunternehmer-BMA für die v. g. Anlagen
Begleitung bei der Montage eines Rauchansaugsystems vom zu verfahrenden Kabinendach für die aufgeführte Anlage im Aufzugsschacht. Die Montage und Verlegung der Komponenten für das Rauchansaugsystem erfolgt im Schacht durch den AN BMA bis zum Übergabepunkt im Technikraum oberhalb der Schächte im 5. OG (ehemals Triebwerkraum). Der Termin wird durch den Betreiber/Fachingenieur organisiert, inkl. sämtlicher Nebenkosten. 2 d .................... ....................
03.0090 Vorort-Termin mit Nachunternehmer-Elektro für die v. g. Anlagen
Begleitung bei der Verlegung der Drehstromzuleitung vom zu verfahrenden Kabinendach für die aufgeführte Anlage im Aufzugsschacht. Die Montage und Verlegung der Drehstromzuleitung erfolgt im Schacht durch den AN Elektro bis zum Übergabepunkt (Hauptschalter 4-polig) im Technikraum oberhalb der Schächte im 5. OG (ehemals Triebwerkraum). Der Termin wird durch den Betreiber/Fachingenieur organisiert, inkl. sämtlicher Nebenkosten. 2 d .................... ....................
03.0100 Baustelleneinrichtung, An- und Abtransport
aller, für die Ausführung der beauftragten Leistung erforderlichen,
Übertrag: ....................
[Seite 33]
0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 33 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Übertrag: .................... maschinentechnischen Ausrüstungen, Werkzeuge, Hub- und Hebeeinrichtungen sowie sonstiger Maschinen, die für die unterbrechungslose und fachgerechte Ausführung der Leistungen erforderlich ist, inkl. Materialcontainer.
In dem Objekt können keine Lagerräume bereitgestellt werden.
Vom Auftraggeber wird innerhalb des Gebäudes ein Aufenthaltsraum zur Verfügung gestellt. 1 psch ....................
03.0110 Vorhaltung einer auftragsbezogenen Baustelleneinrichtung
für den Zeitraum der Maßnahme
1 psch .................... Regie-Arbeiten, nach VOB/B § 15 (3)
für Leistungen welche nicht in der Ausschreibung erfasst sind und nach Meinung der Bauüberwachung nur im Stundenlohn ausgeführt werden können, werden unter diesem Titel abgerechnet.
Grundsätzlich gilt die VOB/B § 15 (3).
Arbeiten, die zum Nachweis ausgeführt werden sollen, bedürfen der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch Bauherrn / Bauüberwachung. Wird dieser Grundsatz nicht eingehalten, werden die Regieleistungen nicht anerkannt. Die Vorlage der letztendlich von BH freigegebenen Arbeiten sind arbeitstäglich zu bescheinigen und vorzulegen.
Der Verrechnungssatz ist unter Beachtung der preisrechtlichen Vorschrift zu ermitteln, er gilt unabhängig von der Anzahl der geleisteten Stunden. Die vom Bieter angebotenen Verrechnungssätze müssen alle Kostenzuschläge, Auslösungen, Fahrgelder, Verdienstspannen und dergleichen enthalten.
03.0120 Monteur
10 h .................... ....................
03.0130 Helfer
10 h .................... ....................
03 Projektabwicklung ....................
04 Wartung Lasten - und Personenaufzug
04.0010 Service- und Wartungskosten für den Lasten - und Personenaufzug
für den in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Lasten- und Personenaufzug der Aufzugsgruppe ist vom Bieter ein Wartungsvertrag nach Vertragsmuster (AMEV) für den Zeitraum der Nutzung bis zur endgültigen Inbetriebnahme der Aufzugsgruppe mit monatlicher Wartung anzubieten.
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0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 34 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Position Beschreibung Menge Einh EP GP
Der Einheitspreis beinhaltet eine Wartung pro Monat sowie Störungsbeseitigungen, die nicht auf fehlerhafter Bedienung sowie Vandalismus beruhen (Gewährleistungsstörungen).
Als EP ist der Preis pro einzelne (1-monatliche) Wartung anzugeben.
Ausführung in der Arbeitszeit des AG (MO - FR 08:00 - 16:00 Uhr).
3 Mt .................... ....................
04 Wartung ....................
[Seite 35]
0 8.10.2026 Leistungsverzeichnis Seite 35 von 36 Sanierung Max-Delbrück Haus (MDH, Gebäude 31.1) VE 420 Förderanlagen Aufzugsgruppe TM2
Zusammenstellung
01 Behindertengerechter Lasten - und Personenaufzug mind. .................... 1425 kg
02 Behindertengerechter Personenaufzug mind. 630kg ....................
03 Projektabwicklung ....................
04 Wartung ....................
Summe ....................
zzgl. MwSt ......... % ....................
Gesamtsumme ....................
[Seite 36]
Inhaltsverzeichnis
01 Behindertengerechter Lasten - und Personenaufzug mind. 1425 kg 10
02 Behindertengerechter Personenaufzug mind. 630kg.......................... 21
03 Projektabwicklung.................................................................................. 30
04 Wartung................................................................................................... 33