Raumakustikkonzept LP3_Bauhof Greifswald_MNP_20240423.pdf

Innenputzarbeiten für den Neubau eines Bauhofs

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Neubau Bauhof Greifwald Raumakustikkonzept LP3

Neubau Bauhof Greifswald

Konzept Raumakustik LP3

© Matrix, Rostock

Objekt: Neubau Bauhof Greifswald Am Helmshäger Berg 6a, 17489 Greifswald

Bauherr: Hansestadt Greifswald Immobilienverwaltungsamt, Markt 15, 17489 Greifswald

System: DGNB 2018

Planungsstand: Entwurfsplanung

Erstellt durch: MNP Ingenieure GmbH, Maria-Goeppert-Str. 17, 23562 Lübeck

Bearbeiter: M. Eng. Maren Wolters

M. Arts. Mareike Voß

Version: 23.04.2024 Raumakustikkonzept LP3

MNP Ingenieure GmbH 23.04.2024 Seite 1 von 25

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Neubau Bauhof Greifwald Raumakustikkonzept LP3

Inhalt

1 Aufgabenstellung Raumakustik ............................................................................................................... 3

2 Normen und Grundlagen ........................................................................................................................ 4

2.1 DIN 18041:2016-03 .............................................................................................................................. 4

2.2 Allgemeine Planungshinweise .............................................................................................................. 5

2.3 Anforderungen Pflichtenheft DGNB ..................................................................................................... 6

2.4 VDI 2569: 2019-10 ............................................................................................................................... 8

2.5 ASR 3.7 ................................................................................................................................................. 9

3 Berechnung ........................................................................................................................................... 10

3.1 Referenzräume ................................................................................................................................... 10 3.1.1 BT1 - Erdgeschoss .......................................................................................................................... 11 3.1.2 BT1 - Obergeschoss ....................................................................................................................... 11 3.1.3 BT2 - Erdgeschoss .......................................................................................................................... 11 3.1.4 BT4 - Erdgeschoss .......................................................................................................................... 12

3.2 Allgemeine Hinweise zur Anordnung raumakustischer Maßnahmen ................................................ 12

3.3 Ergebnisse .......................................................................................................................................... 14

3.4 Raumakustische Maßnahmen............................................................................................................ 20 3.4.1 Holzwolle Akustikdecken............................................................................................................... 20 3.4.2 Akustische Kastendecken .............................................................................................................. 21 3.4.3 Feuchtraum Akustikdecke ............................................................................................................. 21 3.4.4 Akustisch aktivierte TGA-Einhausung ............................................................................................ 21 3.4.5 Wandabsorber............................................................................................................................... 22 3.4.6 Deckenstrahlplatte ........................................................................................................................ 22

3.5 Ergebnisse für die DGNB Bewertung .................................................................................................. 23 3.5.1 Planungsbegleitendes akustisches Konzept .................................................................................. 23 3.5.2 Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu 40m² ....................................................................... 23 3.5.3 Mehrpersonenbüros größer 40 m² ............................................................................................... 23 3.5.4 Räume für „Sprache“ im Sinne der DIN 18041 .............................................................................. 24 3.5.5 Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2013-03 (Nutzungsart B3 – B5) ................................ 25

3.6 Gesamtbewertung ............................................................................................................................. 25

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1 Aufgabenstellung Raumakustik

Für das Verwaltungsgebäude (BT1) des neuen Bauhofs Greifwald sollen die Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume hinsichtlich ihrer Raumakustik gemäß DIN 18041 und DGNB Pflichtenheft nachgewiesen werden. Ebenso sind die dauerhaften Arbeitsplätze in den Bauteilen 2 und 4 zu be- trachten.

Abbildung 1: Betrachtete Bauteile

Dabei ist zu prüfen welche akustischen Maßnahmen in den jeweiligen Bereichen erforderlich sind.

Im Folgenden werden alle Räume mit Inklusionsanforderungen aufgelistet.

GeschossRaumbezeichnungNutzungsart
BT1-EGI 0.01 Konferenz/SchulungA2/A3
BT1-OG1I 1.10 MeetingA2/A3

Tabelle 1: Raumliste Inklusionsanforderungen

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2 Normen und Grundlagen

Der Nachweis der Raumakustik erfolgt gemäß den Vorgaben der aktuellen DIN 18041:2016-03 „Hörsamkeit in Räumen - Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“

2.1 DIN 18041:2016-03

Die akustische Qualität eines Raumes wird wesentlich von der Raumanordnung im Gebäude, der Schalldämmung seiner Umfassungsbauteile, der Geräuschentwicklung haustechnischer Anlagen sowie der Raumform und Raumgröße und der Oberflächenbeschaffenheit der Raumbegrenzungs- flächen sowie der Einrichtungsgegenstände bestimmt. Die Dimensionierung und die räumliche Verteilung schallabsorbierender und schallreflektierender Flächen im betrachteten Raum sind da- bei wesentliche Einflussgrößen.

Die raumakustische Qualität hat einen bedeutsamen Einfluss auf das Verstehen von Sprache. Ist die Sprache nur mühsam zu verstehen, müssen verstärkt kognitive Prozesse mobilisiert werden, um die Sprachinformationen verarbeiten zu können.

Bei der Raumgruppe A handelt es sich um Räume, in denen die Hörsamkeit über mittlere und große Entfernungen durch eine für die Nutzung angepasste Nachhallzeit und Schalllenkung sichergestellt wird. Bei der Raumgruppe B wird die Hörsamkeit über geringe Entfernungen durch Schallabsorp- tion und Störgeräuschminderung erreicht.

Gruppe A

Die Nachhallzeitanforderungen für eine gute Hörsamkeit sind vom Raumvolumen und von der Nut- zungsart des Raums abhängig. Für Räume der Gruppe A werden folgende Nutzungsarten unter- schieden:

  • A1: "Musik"

  • A2: "Sprache/Vortrag"

  • A3: "Unterricht/Kommunikation" sowie "Sprache/Vortrag inklusiv"

  • A4: "Unterricht/Kommunikation inklusiv"

  • A5: "Sport"

Die Anforderungen an die Nachhallzeit beziehen sich auf den besetzten Zustand (Besetzungsgrad: 80% der Regelbesetzung) des jeweiligen Raumes. Die Nachhallzeiten gelten für die relevanten Nut- zungsszenarien des Raumes unter Berücksichtigung der Schallabsorption der Möblierung und von Personen. Bei den Nutzungsszenarien sind insbesondere auch geringere Besetzungsdichten zu be- rücksichtigen, sofern diese zu erwarten sind (z. B. Hörsäle, Gerichtsräume, Aufführungsräume etc.).

Gruppe B

Für Räume der Raumgruppe B sind Maßnahmen zur Raumbedämpfung zu empfehlen. Damit wer- den eine Senkung des mittleren Grundgeräuschpegels im Raum und eine Begrenzung der Halligkeit

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erreicht. In Räumen der Gruppe B werden Empfehlungen für das Verhältnis von der äquivalenten Schallabsorptionsfläche A des Raums zum Raumvolumen V, im Folgenden A/V-Verhältnis, im Fre- quenzbereich von 250 Hz bis 2.000 Hz angegeben.

Die Räume der Gruppe B sind einer der fünf Nutzungsarten B1 bis B5 zuzuordnen:

  • B1 "Räume ohne Aufenthaltsqualität"

  • B2 "Räume zum kurzfristigen Verweilen"

  • B3 "Räume zum längerfristigen Verweilen"

  • B4 "Räume mit Bedarf an Lärmminderung und Raumkomfort"

  • B5 "Räume mit besonderem Bedarf an Lärmminderung und Raumkomfort"

Bei Räumen mit mehreren Nutzungen bzw. Nutzungsarten, z. B. Wartebereich im Krankenhaus mit einem Schalterbereich mit ständigem Arbeitsplatz, ist die jeweils höhere Empfehlung an das A/V- Verhältnis zu berücksichtigen.

2.2 Allgemeine Planungshinweise

 Die Wirksamkeit der verschiedenen raumakustischen Maßnahmen unterscheidet sich teil- weise stark.

 Unter anderem haben Abhanghöhe, Stärke der aufliegenden Dämmung und ggf. der Lochan- teil der Deckenplatte einen entscheidenden Einfluss auf den Absorptionsgrad.

 Ein Wechsel von einem Produkt mit hohem Absorptionsgrad zu einem Produkt mit einer deut- lich niedrigeren Wirksamkeit führt zu einer Vergrößerung der erforderlichen Absorptionsflä- che. Dabei kann sich die notwendige Fläche um bis zu den Faktor 2 erhöhen. Dadurch kann es passieren, dass beispielsweise auch die Wandflächen akustisch wirksam ausgeführt werden müssen.

 Umgekehrt kann bei einem Wechsel von einem weniger wirksamen Produkt zu einem Produkt mit einem höheren Absorptionsgrad eine Überdämpfung des Raumes auftreten.

 Angaben von prozentualen Flächenanteilen für raumakustischen Maßnahmen umfassen nur die tatsächlich wirksame Fläche. Flächen, die durch Leuchten oder andere technische Einrich- tungen belegt werden, dürfen nicht miteinberechnet werden.

 Vor allem in teilbaren Räumen sollten die akustischen Maßnahmen möglichst an der Decke verortet werden, um eine gleichmäßige Verteilung der absorbierenden Flächen zu gewährleis- ten. Bei einer ungleichen Verteilung und der Anbringung von Wandabsorbern ist es möglich, dass einer der Teilräume die akustischen Anforderungen nicht erfüllen kann.

 Bei zentralen Sprecherpositionen und Räumen mit einer Länge von über 9 m ist auf die Positi- onierung von Wandabsorbern ein zusätzlicher Fokus zu legen.

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2.3 Anforderungen Pflichtenheft DGNB

Planungsbegleitendes akustisches Konzept

Tabelle 2: DGNB 2018 Indikator 1 - Planungsbegleitendes akustisches Konzept

RaumakustikkonzeptePunkte
Erstellung eines Raumakustikkonzeptes mit planungsbegleitender Fortschreibung20

Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu 40m²

Tabelle 3: DGNB 2018 Indikator 2 - Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu einer Fläche von 40 m²

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Raumakustikklasse C nach VDI 256910
Einhaltung der Raumakustikklasse B nach VDI 25691515
Alternativ: Nachweis nach DIN 18041:2016-03 Raumgruppe B: vgl. Indikator 5
Einhaltung der Raumakustikklasse A nach VDI 256920

Mehrpersonenbüros größer 40 m²

Tabelle 4: DGNB 2018 Indikator 3 - Mehrpersonenbüros mit einer Fläche von mehr als 40 m²

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Raumakustikklasse C nach VDI 256910
Einhaltung der Raumakustikklasse B nach VDI 256920
Alternativ: Nachweis nach DIN 18041:2016-03 Raumgruppe B: vgl. Indikator 5
Einhaltung der Raumakustikklasse A nach VDI 256930

Mögliche Zusatzpunkte

Tabelle 5: Berücksichtigung von Schallabsorptionsflächen an der Decke bei offenen Bürostrukturen

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
30 % der mittleren äquivalenten Schallabsorptionsfläche an der Decke bzw./und den55
raumhohen Raumteilern
70 % der mittleren äquivalenten Schallabsorptionsfläche an der Decke bzw./und den10
raumhohen Raumteilern

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Räume für „Sprache“ im Sinne der DIN 18041

Tabelle 6: DGNB 2018 Indikator 4 – Räume für „Sprache“ im Sinne der DIN 18041

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Anforderungen an die Nachhallzeit Tsoll1010
Die Einhaltung aller Räume mit Anforderungen nach DIN 18041:2016-03 wurde nach-
gewiesen.
Einhaltung der Anforderungen an die Inklusion10
Berücksichtigung der Inklusiven Nutzung nach DIN 18041:2016-03 (Unterricht/ Kom-
munikation inklusiv, Sprache/Vortrag inklusiv)

Mögliche Zusatzpunkte

Tabelle 7: Großraumbüros und Räume der Gruppe A ≥ 500 m³

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Durchführung einer detaillierten akustischen Simulation in Anlehnung an DIN EN ISO1010
3382-2009-10 oder zur Bewertung weiterer raumakustischer Kenngrößen

Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2013-03 (Nutzungsart B3 – B5)

Tabelle 8: DGNB 2018 Indikator 5 - Kantine mit einer Grundfläche > 50m²

Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2016-03 (Nutzungsart B3 – B5) mit besonde-Pkt.
ren Anforderungen an die Lärmminderung und / oder den raumakustischen Komfort
(wie z. B. Kantinen, Bibliotheken, Pausenräume)
Einhaltung der Empfehlungen an das A/V Verhältnis im Frequenzbereich 250 – 2.000 Hz10

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2.4 VDI 2569: 2019-10

Die VDI 2569 liefert Hinweise zur bau- und raumakustischen Anpassung von Büroräumen im eigen- genutzten Bereich. Hierzu gehören sowohl Einzel- als auch Mehrpersonenbüros.

Grundsätzlich ist das Ziel, Belästigungen und Störungen der Büronutzer durch Geräusche aus dem eigenen und dem benachbarten Bereich weitgehend zu mindern. Anders als in der DIN 18041 liegt der Fokus für Büroräume hier auf dem Aspekt der Sprachverständlichkeit. Bezüglich der grundsätz- lichen Lärmminderung sind weiterhin die Empfehlungen der DIN 18041 einzuhalten.

Grundsätzlich wird zwischen drei Raumakustikklassen unterschieden:

  • A: hohes Erwartungsniveau an die Sprachverständlichkeit und akustische Behaglichkeit

  • B: mittleres Erwartungsniveau an die Sprachverständlichkeit mit möglichen Störgeräuschen unter ungünstigen Umständen (z.B. Telefonieren bei zusätzlichem Umgebungslärm)

  • C: geringes Erwartungsniveau an die Sprachverständlichkeit mit häufigen Störgeräuschen

Es handelt sich dabei nicht um konkrete Grenz- und Richtwerte, sondern vielmehr um unterstüt- zende Anhaltswerte in der Planung.

Tabelle 9: Empfehlungen für die maximalen Nachhallzeiten T und den maximalen Störschalldruckpegel bauseitiger Geräusche L in Einzelbüros NA,Bau

Raumakustik-KlasseT in OktavbändernL NA,Bau
125 Hz250 Hz bis 4000 Hz
A≤ 0,8 s≤ 0,6 s≤ 30 dB
B≤ 1,0 s≤ 0,8 s≤ 35 dB
C≤ 1,2 s≤ 1,0 s≤ 40 dB

Tabelle 10: Empfehlungen für die maximalen Nachhallzeiten T und den maximalen Störschalldruckpegel bauseiti- ger Geräusche L in kleinen Mehrpersonenbüros NA,Bau

Raumakustik-KlasseT in OktavbändernL NA,Bau
125 Hz250 Hz bis 4000 Hz
A≤ 0,6 s≤ 0,4 s≤ 35 dB
B≤ 0,7 s≤ 0,5 s≤ 40 dB
C≤ 0,9 s≤ 0,7 s≤ 45 dB

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Tabelle 11: Empfehlungen für die maximalen Nachhallzeiten T und den maximalen Störschalldruckpegel bauseiti- ger Geräusche L in großen Mehrpersonenbüros1 NA,Bau

Raumakustik-KlasseT in OktavbändernL NA,Bau
125 Hz250 Hz bis 4000 Hz
A≤ 0,8 s≤ 0,6 s≤ 35 dB
B≤ 0,9 s≤ 0,7 s≤ 40 dB
C≤ 1,1 s≤ 0,9 s≤ 40 dB

2.5 ASR 3.7

Die ASR 3.7 stellt raumakustische Anforderungen an Büroräume, Räume in Bildungsstätten und sonstige Räume mit Sprachkommunikation. Dies erfolgt über Begrenzung der Nachhallzeiten T [s] in den Oktavbändern von 250 Hz bis 2500 Hz oder den mittleren Schallabsorptionsgrad.

RaumnutzungNachhallzeit
Callcenter (Büro für kommunikationsbasierte Dienstleistungen):T = 0,5 s
Mehrpersonen- und Großraumbüro:T = 0,6 s
Ein- und Zweipersonenbüro:T = 0,8 s

Tabelle 12: Anforderungen der ASR 3.7 an die Nachhallzeit

RaumnutzungBis 20m²20 – 50 m²50 – 200 m²200 – 1.000 m²
Callcenter:(cid:1)(cid:2) = 0,2(cid:1)(cid:2) = 0,25(cid:1)(cid:2) = 0,35(cid:1)(cid:2) = 0,40
Mehrpersonen- & Großraumbüros:-(cid:1)(cid:2) = 0,20(cid:1)(cid:2) = 0,30(cid:1)(cid:2) = 0,35
Ein- und Zweipersonenbüro:(cid:1)(cid:2) =0,15---

Tabelle 13: Anforderungen der ASR 3.7 an den mittleren Schallabsorptionsgrad (cid:1)(cid:2)

Des Weiteren regelt die ASR 3.7 maximal zulässige Beurteilungspegel [dB(A)] in Arbeitsstätten. Diese werden für die Ausübung von Tätigkeiten verschiedener Tätigkeitskategorien nach erforder- licher Konzentration oder Sprachverständlichkeit differenziert.

1 Die Nachhallzeit sollte in großen Mehrpersonenbüros nicht kürzer als 0,3 s bis 0,4 s betragen. (VDI 2569)

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3 Berechnung

3.1 Referenzräume

Die Berechnung und somit der Nachweis der akustischen Maßnahmen erfolgt anhand von Refe- renzräumen. Diese werden so ausgewählt, dass die Ergebnisse auf alle weiteren Räume übertragen werden können.

Im vorliegenden Projekt werden folgende Räume untersucht

GeschossRaumbezeichnungNutzungsartFläche [m²]
Bauteil 1 Verwaltungsgebäude
BT1 EGI 0.11 Umkleide DB244,61
BT1 EGI 0.12 Dusche DB214,29
BT1 EGI 0.01 Konferenz/Schulung gesamtA2/A3112,16
BT1 EGI 0.01 Konferenz/Schulung geteilt 1A2/A3Ca. 56
BT1 EGI 0.01 Konferenz/Schulung geteilt 2A2/A3Ca. 56
BT 1 OGI 1.01 PausenraumB485,69
BT1 OGI 1.02 KücheB424,36
BT1 OGI 1.05 EinzelbüroB312,87
BT1 OGI 1.16 DoppelbüroB417,31
BT1 OGI 1.10 MeetingA2/A311,85
BT1 OGI 1.04 FlurB384,42
BT2 Werkstattgebäude
BT2 EGII 0.03 Werkstatt HolzB5233,92
BT2 EGII 0.13 Werkstatt BrunnenB598,39
BT2 EGII 0.14 HM + WinterdienstB434,09
BT4 KFZ-Werkstatt
BT4 EGIV 0.02 Werkstatt KFZB5419,81

Tabelle 14: Liste mit Referenzräumen

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In den folgenden Plänen sind die Räume mit Anforderungen nach DIN 18041 (Gruppe A) blau ge- kennzeichnet. In diesem Bauvorhaben fallen nur die Besprechungs- und Schulungsräume in diese Kategorie.

Referenzräume der Gruppe B, für die es lediglich Empfehlungen nach DIN 18041 (Gruppe B) gibt, sind im Plan rot gekennzeichnet.

3.1.1 BT1 - Erdgeschoss

Abbildung 2: Referenzräume Erdgeschoss – Bauteile 1

3.1.2 BT1 - Obergeschoss

Abbildung 3: Referenzräume Obergeschoss – Bauteile 1

3.1.3 BT2 - Erdgeschoss

Abbildung 4: Referenzräume Erdgeschoss – Bauteile 2

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3.1.4 BT4 - Erdgeschoss

Abbildung 5: Referenzräume Erdgeschoss – Bauteile 4

3.2 Allgemeine Hinweise zur Anordnung raumakustischer Maßnahmen

In Räumen, welche für Vorträge genutzt werden, ist grundsätzlich darauf zu achten, dass möglichst keine schallabsorbierenden Flächen hinter der Sprecherposition angeordnet werden. Eine Über- sicht günstiger Anordnungen ist nachfolgend aufgeführt:

Abbildung 6: Verteilung von Schallabsorptionsflächen für Räume kleiner bis mittlerer Raumgröße (DIN 18041)

Bei Räumen mit einer Länge von mehr als 9 m ist darauf zu achten, dass im mittleren Bereich des Raumes die Deckenfläche frei gelassen wird, um den auftreffenden Schall zu den hinteren Plätzen zu reflektieren. Gleichzeitig sollte bei zueinander parallelen Flächen zumindest eine der gegen- überliegenden Flächen gegliedert oder schallabsorbieren gestaltet werden.

Um bei größeren Entfernungen den nützlichen Schall zu verstärken und so eine verbesserte Sprachverständlichkeit zu erzielen, wird die geeignete Anordnung und Ausrichtung reflektierender Flächen notwendig.

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Abbildung 7: Raumakustische Ausbildung der Rückwände und paralleler Wände bei langgezogenen Räumen (DIN 18041)

Der rechnerische Nachweis nach DIN 18041 erfolgt grundsätzlich unter der Annahme eines diffu- sen Schallfeldes. Um näherungsweise geeignete Bedingungen dafür zur schaffen, sind folgende Raumkriterien gemäß DIN 18041:2016-09 Anhang A2 zu berücksichtigen:

  • „[…] Räume mit regelmäßig ausgebildeten Volumina: Keine Dimension sollte mehr als das 5- fache jeder anderen Dimension betragen.

  • Räume mit gleichmäßig verteilter Absorption: Die schallabsorbierenden Flächen sollen auf alle drei Raumdimensionen verteilt sein, d. h. der mittlere Schallabsorptionsgrad für die Flächen in den drei Raumdimensionen soll nicht mehr als um den Faktor 3 abweichen, insbesondere wenn keine schallstreuenden Objekte oder Oberflächen vorhanden sind. […]“

In Büroräumen und Grundschulen, wo teilweise viel Möblierung im Raum vorhanden ist, kann es teilweise sein, dass ein Verzicht auf zusätzliche Wandabsorber möglich ist. Dies ist jedoch im Ein- zelfall zu prüfen. Im Regelfall ist es aufgrund der meist glatten Wandflächen erforderlich, absor- bierende Flächen an den Längs- und Stirnseiten vorzusehen. Die Positionierung sollte dabei im Ide- alfall auf Kopfhöhe erfolgen, um eine optimale Absorption zu gewährleisten. Wird auf entspre- chende Maßnahmen verzichtet und allein die Decke mit einem hochabsorbierenden Material aus- gebildet, führt dies in der Praxis zu schlechteren Nachhallzeiten als es die rechnerische Prognose besagt1.

1 „Klassenraumakustik und Absorberverteilung – Messung und Berechnung“, K. Hengst, M. Späh, X. Zhou (DAGA 2018)

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3.3 Ergebnisse

Den Berechnungen wurden die Raumgeometrie und Materialen entsprechend des Planungstands LP3 zugrunde gelegt. Bei einer Änderung der Raumgeometrie oder der verwendeten Materialien müssen die Berechnungen angepasst werden.

Die erforderlichen raumakustischen Maßnahmen der Referenzräume sind auf alle anderen Räume dieses Typs entsprechend zu übertragen. Die Maßnahmen sind dabei so geplant, dass alle Anfor- derungen (DIN 18041 und DGNB Pflichtenheft) eingehalten werden. Die Maßnahmen und vorge- schlagenen Produkte geben nur Varianten an. Es können auch andere Produkte mit gleichen Ab- sorberwerten bzw. anderen Absorberwerten und angepassten Flächen verwendet werden.

ReferenzraumNutzungsartErforderliche Maßnahmen
[DIN 18041 /
DGNB Büro
Neubau]
BT1 - Verwaltungsgebäude
BT 1 _ I 0.11 Um- kleide DB2Mind. 80 % der Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADE- SIGN® superfine (25mm) Abhanghöhe (125mm): ohne Hinterfüllung
BT1 _ I 0.12 Dusche DB2Mind. 80 % der Deckenfläche mit KNAUF AMF - THERMA- TEX®: Aquatec Hygena, 19 mm Dicke, Abhanghöhe 200 mm
BT1 _ I 0.01 Konfe- renz/SchulungA2/A3Mind 80 % der 2,96 m hohen Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (25mm) Abhanghöhe (100mm): mit Mineralwolle 30mm UND Mind 80 % der TGA-Einhausung mit Knauf Cleaneo Akus- tik-Plattendecke Gerade Quadratlochung 12/25 Q Lochanteil 23,0 %; Konstruktionstiefe 200 mm, mit 20mm Mineralwolle Dämmschicht

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ReferenzraumNutzungsartErforderliche Maßnahmen
[DIN 18041 /
DGNB Büro
Neubau]
ODER Knauf Cleaneo mit Akustikputz - Putzträgerplatte V3 (Lochflächenanteil 27%) an CD-Profil, Fumi Akustikputz S1, Akustikvlies-Auflage, 40mm Knauf Insulation TP115 (ca. 0,72 kg/m²), 200mm Konstruktionstiefe Zusätzlich: 4 m² KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung an den Wänden in beiden Raumhälften
BT1 _ I 0.01 Konfe- renz/Schulung ge- teiltA2/A3Mind 80 % der 2,96 m hohen Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (25mm) Abhanghöhe (100mm): mit Mineralwolle 30mm UND Mind 80 % der TGA-Einhausung mit Knauf Cleaneo Akus- tik-Plattendecke Gerade Quadratlochung 12/25 Q Lochanteil 23,0 %; Konstruktionstiefe 200 mm, mit 20mm Mineralwolle Dämmschicht ODER Knauf Cleaneo mit Akustikputz - Putzträgerplatte V3 (Lochflächenanteil 27%) an CD-Profil, Fumi Akustikputz S1, Akustikvlies-Auflage, 40mm Knauf Insulation TP115 (ca. 0,72 kg/m²), 200mm Konstruktionstiefe Zusätzlich: 2 m² KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung an den Wänden in beiden Raumhälften
BT1 _ I 1.01 Pausen- raumB4Mind 80 % der 2,96 m hohen Deckenfläche mit Lignatur Akustikelement Typ 3 (07) UND Mind 80 % der TGA-Einhausung mit Knauf Cleaneo Akus- tik-Plattendecke Gerade Quadratlochung 12/25 Q Lochanteil 23,0 %; Konstruktionstiefe 200 mm, mit 20mm Mineralwolle Dämmschicht

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ReferenzraumNutzungsartErforderliche Maßnahmen
[DIN 18041 /
DGNB Büro
Neubau]
ODER Knauf Cleaneo mit Akustikputz - Putzträgerplatte V3 (Lochflächenanteil 27%) an CD-Profil, Fumi Akustikputz S1, Akustikvlies-Auflage, 40mm Knauf Insulation TP115 (ca. 0,72 kg/m²), 200mm Konstruktionstiefe Zusätzlich: 2 m² KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung an den Wänden
BT1 _ I 1.02 KücheB4Mind 55% der Deckenfläche (ca. 14,5 m²) mit Lignatur Akustikelement Typ 3 (07)
BT1 _ I 1.05 Einzel- büroB3Mind. 50% der Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADE- SIGN® superfine (plus) (25mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 25mm
BT1 _ I 1.16 Doppel- büroB4Mind. 50% der Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADE- SIGN® superfine (plus) (25mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 25mm

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ReferenzraumNutzungsartErforderliche Maßnahmen
[DIN 18041 /
DGNB Büro
Neubau]
BT1 _ I 1.10 MeetingA2/A380% der Deckenfläche mit KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (plus) (25mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mi- neralwolle 25mm 1,5 m² KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung an der dem Sprecher gegenüberliegenden Wand
BT1 _ I 1.04 FlurB380% der Deckenfläche mit KNAUF AMF - Heradesign® fine (25mm) Abhanghöhe (200mm): ohne Hinterfüllung1
BT2 - Werkstattgebäude
BT2 _ II 0.03 Werk- statt HolzB580 % der verfügbaren Deckenfläche (ca. 170 m²) mit KNAUF AMF - HERADESIGN® fine (35mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 40mm sowie die beiden Längsseiten zwischen den Trägern (ca. 27 m²) mit KNAUF AMF - Heradesign® fine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung 15 Stk. Deckenstrahlplatte, Typ HB 150 Eco-Evo-Plus, Sichtseite glatt
BT2 _ II 0.13 Werk- statt BrunnenB580 % der verfügbaren Deckenfläche (ca. 70 m²) mit KNAUF AMF - HERADESIGN® fine (35mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 40mm sowie die beiden Längsseiten zwischen den Trägern (ca. 11 m²) mit KNAUF AMF - Heradesign® fine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung 6 Stk. Deckenstrahlplatte, Typ HB 150 Eco-Evo-Plus, Sichtseite glatt

1 Im Falle einer späteren Aufstockung ist eine zusätzliche Mineralwolle erforderlich, um Trittschalleinbrüche zu vermeiden.

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ReferenzraumNutzungsartErforderliche Maßnahmen
[DIN 18041 /
DGNB Büro
Neubau]
Bt2 _ II 0.14 HM + WinterdienstB480 % der verfügbaren Deckenfläche (ca. 26 m²) mit KNAUF AMF - HERADESIGN® fine (35mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 40mm
BT 4 KFZ-Werkstatt
BT4 _ IV 0.02 Werk- statt KFZB580 % der verfügbaren Deckenfläche (ca. 400 m²) mit KNAUF AMF - HERADESIGN® superfine (25mm) Abhang- höhe (600mm): mit Mineralwolle 40mm Alle Wände zwischen den Trägern und in einem 1,1 Me- ter hohen Streifen (ca. 95 m²) mit KNAUF AMF - HERADE- SIGN® superfine (35mm) Abhanghöhe (35mm): ohne Hinterfüllung 12 Stk. Deckenstrahlplatte, Typ HB 150 Eco-Evo-Plus, Sichtseite glatt

Tabelle 15: Akustische Maßnahmen Referenzräume

Die raumakustischen Maßnahmen wurden anhand der Anforderungen und Empfehlungen nach DIN 18041 sowie dem DGNB-Pflichtenheft ausgelegt. Diese können dabei in fast allen Bereichen erfüllt werden.

Die einzige Ausnahme stellt dabei die KFZ-Werkstatt dar, wo aufgrund der sehr hohen Räume und gleichzeitig geminderten Nutzbarkeit der Wandflächen das A/V-Verhältnis aktuell nicht ganz er- reicht werden kann. Grundsätzlich kann die Nachhallzeit durch die aktuellen Maßnahmen jedoch bereits von 12 Sekunden auf 1,3 Sekunden reduziert werden. Zudem ist durch die oft geöffneten Toren davon auszugehen, dass der Schall nicht im Raum gefangen wird, sondern nach außen ent- weichen kann. Die aktuellen Maßnahmen werden daher als ausreichend angesehen.

Im Bauteil 1 ist im Flurbereich aktuell keine Mineralwollauflage erforderlich. Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Aufstockung kommen, ist auch in diesem Bereich eine akustische Auf- lage vorzusehen, um Einbrüche in der Trittschalldämmung der Decke zu vermeiden.

Für den Hackschnitzelheizungsraum wird eine akustische Belegung der Decke zu 80 % (ca. 20 m²) und 10 m² Wandabsorber zur Pegelminderung empfohlen (siehe Bauakustikkonzept vom 22.04.2024)

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Aufgrund der Nachhaltigkeit wurde die Überlegung eines Austausches der Mineralwollauflagen mit alternativen Dämmstoffen vorgeschlagen. Grundsätzlich würde in solchen Fällen die Gewähr- leistung der Akustikdecke entfallen, da die Konstruktion nicht mehr dem geprüften System ent- spräche. Aus raumakustischer Sicht wäre so ein Wechsel jedoch zumindest in den Büroflächen möglich. Demnach lässt sich bei einem Vergleich zweier ansonsten identischen Systeme mit unter- schiedlicher Hohlraumbedämpfung eine Minderung der Absorption in den tiefen und hohen Fre- quenzen feststellen.

Tabelle 16: Vergleich Akustisches System mit Hanf- oder Mineralwollauflage

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad α
Beispielprodukt125 Hz250 Hz500 Hz1.000 Hz2.000 Hz4.000 Hz
Ligno Akustik light 3 S_33_a70 g vor 100mm Hohlraum installiert mit 30 mm Combijute hinterlegt0,300,600,800,900,800,60
Ligno Akustik light 3 S_33_a70 g vor 100mm Hohlraum installiert mit 30 mm MiWo hinterlegt0,450,800,800,901,000,90
Differenz Combijute gegenüber Mineralwolle-0,15-0,200,000,00-0,20-0,30

In den Büroräumen ist aktuell keine volle Belegung der Deckenfläche zur Erfüllung der raumakus- tischen Empfehlungen erforderlich, aber sie wird zum Verdecken und der bauakustischen Abschot- tung der technischen Gebäudeausstattung geplant. Eine Minderung der Absorptionsfähigkeit bei abweichender Akustikauflage könnte somit leicht ausgeglichen werden.

In Bereichen mit Anforderungen an die Nachhhallzeit oder einer sehr knappen Erfüllung der Emp- fehlungen (z.B. Konferenzbereich und Werkstätten) ist aus fachplanerischer Sicht eine abwei- chende Akustikauflage jedoch nicht möglich.

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3.4 Raumakustische Maßnahmen

3.4.1 Holzwolle Akustikdecken

Knauf AMF Heradesign:

 Heradesign superfine (plus) (25 mm), Abhanghöhe (200 mm), mit Mineralwolle 25 mm

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,450,951,001,000,951,00

Knauf AMF Heradesign:

 Heradesign superfine (25 mm), Abhanghöhe (200 mm), ohne Hinterfüllung

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,300,700,650,550,750,85

Knauf AMF Heradesign:

 HERADESIGN® fine (35mm) Abhanghöhe (200mm): mit Mineralwolle 40mm

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,651,000,900,800,950,90

Knauf AMF Heradesign:

 Heradesign superfine (25 mm), Abhanghöhe (600 mm), mit Mineralwolle 40 mm

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,700,800,900,900,851,00

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3.4.2 Akustische Kastendecken

Lignatur:

 Lignatur Akustikelement Typ 3 (07)

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,450,800,900,950,800,90

3.4.3 Feuchtraum Akustikdecke

Knauf AMF Thermatex:

 Thermatex Aquatec Hygena, 19 mm Dicke, Abhanghöhe 200 mm

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,600,700,850,901,001,00

3.4.4 Akustisch aktivierte TGA-Einhausung

Knauf Cleaneo:

 Knauf Cleaneo Akustik-Plattendecke Gerade Quadratlochung 12/25 Q Lochanteil 23,0 %; Kon- struktionstiefe 200 mm, mit 20 mm MiWo Dämmschicht

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,550,750,800,750,750,75

Knauf Cleaneo:

 Cleaneo mit Akustikputz - Putzträgerplatte V3 (Lochflächenanteil 27%) an CD-Profil, Fumi Akus- tikputz S1, Akustikvlies-Auflage, 40mm Knauf Insulation TP115 (ca. 0,72 kg/m²), 200mm Kon- struktionstiefe

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,650,800,800,750,750,75

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3.4.5 Wandabsorber

Kauf AMF Heradesign:

 Heradesign superfine (35mm), Abhanghöhe (35mm), ohne Hinterfüllung

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Absorptionsgrad α P0,100,250,551,000,800,95

3.4.6 Deckenstrahlplatte

Frenger Deckenstrahlplatte:

 Deckenstrahlplatte Typ HB 150 Eco-Evo-Plus, Sichtseite glatt (1,82 m²/Stk.)

Frequenzabhängiger Absorptionsgrad:

Oktave [Hz]125250500100020004000
Äquivalente Absorpti- onsfläche pro Objekt (m² Sabine) A eq0,601,371,971,601,301,00

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3.5 Ergebnisse für die DGNB Bewertung

3.5.1 Planungsbegleitendes akustisches Konzept

Tabelle 17: DGNB 2018 Indikator 1 - Planungsbegleitendes akustisches Konzept

RaumakustikkonzeptePunkte
Erstellung eines Raumakustikkonzeptes mit planungsbegleitender Fortschreibung20

3.5.2 Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu 40m²

Tabelle 18: DGNB 2018 Indikator 2 - Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu einer Fläche von 40 m²

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Raumakustikklasse C nach VDI 256910
Einhaltung der Raumakustikklasse B nach VDI 25691515
Alternativ: Nachweis nach DIN 18041:2016-03 Raumgruppe B: vgl. Indikator 5
Einhaltung der Raumakustikklasse A nach VDI 256920

3.5.3 Mehrpersonenbüros größer 40 m²

Tabelle 19: DGNB 2018 Indikator 3 - Mehrpersonenbüros mit einer Fläche von mehr als 40 m²

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Raumakustikklasse C nach VDI 256910
Einhaltung der Raumakustikklasse B nach VDI 256920
Alternativ: Nachweis nach DIN 18041:2016-03 Raumgruppe B: vgl. Indikator 5
Einhaltung der Raumakustikklasse A nach VDI 256930

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3.5.3.1 Mögliche Zusatzpunkte

Tabelle 20: Berücksichtigung von Schallabsorptionsflächen an der Decke bei offenen Bürostrukturen

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
30 % der mittleren äquivalenten Schallabsorptionsfläche an der Decke bzw./und den55
raumhohen Raumteilern
70 % der mittleren äquivalenten Schallabsorptionsfläche an der Decke bzw./und den10
raumhohen Raumteilern

3.5.4 Räume für „Sprache“ im Sinne der DIN 18041

Tabelle 21: : DGNB 2018 Indikator 4 – Räume für „Sprache“ im Sinne der DIN 18041

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Einhaltung der Anforderungen an die Nachhallzeit Tsoll1010
Die Einhaltung aller Räume mit Anforderungen nach DIN 18041:2016-03 wurde nach-
gewiesen.
Einhaltung der Anforderungen an die Inklusion10
Berücksichtigung der Inklusiven Nutzung nach DIN 18041:2016-03 (Unterricht/ Kom-
munikation inklusiv, Sprache/Vortrag inklusiv)

3.5.4.1 Mögliche Zusatzpunkte

Tabelle 22: Großraumbüros und Räume der Gruppe A ≥ 500 m³

Einhaltung der Anforderungen an die NachhallzeitenPunkte
Durchführung einer detaillierten akustischen Simulation in Anlehnung an DIN EN ISO 3382-2009-10 oder zur Bewertung weiterer raumakustischer Kenngrößen10

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3.5.5 Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2013-03 (Nutzungsart B3 – B5)

Tabelle 23: DGNB 2018 Indikator 5 - Kantine mit einer Grundfläche > 50m²

Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2016-03 (Nutzungsart B3 – B5) mit besonde-Pkt.
ren Anforderungen an die Lärmminderung und / oder den raumakustischen Komfort
(wie z. B. Kantinen, Bibliotheken, Pausenräume)
Einhaltung der Empfehlungen an das A/V Verhältnis im Frequenzbereich 250 – 2.000 Hz10

3.6 Gesamtbewertung

Tabelle 24: Übersicht DGNB Bewertung

Nr.IndikatorPunktePkt. max
er-
reicht
1Planungsbegleitendes akustisches Konzept2020
2Einzelbüros und Mehrpersonenbüros bis zu 40m²1520
3Mehrpersonenbüros größer 40 m²2030
Mögliche Zusatzpunkte1010
4Räume nach DIN 18041:2016-03 (Raumgruppe A1 – A5) mit besonderen Anforderungen an die Sprachverständlichkeit (wie z. B. Besprechungs- räume, Seminarräume, Unterrichtsräume)2020
Mögliche Zusatzpunkte Durchführung einer raumakustischen Simulation010
5Räume mit Empfehlungen nach DIN 18041:2016-03 (Nutzungsart B3 – B5) mit besonderen Anforderungen an die Lärmminderung und / oder den raumakustischen Komfort (wie z. B. Kananen, Bibliotheken, Pausen- räume)1010
Summe95100

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