Konzept Wärmeschutz und GEG-Nachweis LP3_Bauhof HGW_20240510_MNP.pdf

Innenputzarbeiten für den Neubau eines Bauhofs

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Neubau Bauhof Greifswald Konzept Wärmeschutz und GEG Nachweis LP3

Neubau Bauhof Greifswald

Konzept Wärmeschutz und GEG Nachweis LP3

© Matrix, Rostock

Objekt: Neubau Bauhof Greifswald Am Helmshäger Berg 6a, 17489 Greifswald

Auftraggeber: Hansestadt Greifswald, Immobilienverwaltungsamt, Markt 15,

17489 Greifswald

System: DGNB 2018

Planungs- Entwurfsplanung stand:

Erstellt durch: MNP Ingenieure GmbH, Maria-Goeppert-Str. 17, 23562 Lübeck

Bearbeiter: M.A. Mareike Voß, Lea Knorra

Version:18.10.2023Bericht zur Vorentwurfsplanung
10.05.2024Bericht zur Entwurfsplanung

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Neubau Bauhof Greifswald Konzept Wärmeschutz und GEG Nachweis LP3

Inhalt

Vorhabensbeschreibung ..................................................................................................................... 4

Aufgabenstellung ................................................................................................................................. 5

Datengrundlagen .................................................................................................................................. 6

Gesetzliche Anforderungen an Wärmeschutz und Energiebedarfe ................................................ 7

4.1 Anforderungen aus dem Gebäudeenergiesetz ................................................................................ 7

4.2 Anforderungen nach GEG §71a ......................................................................................................... 8

Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude gemäß DIN V 18599-11 Tab. 3 ........... 10

5.1 Heizung ............................................................................................................................................. 10

5.2 Kühlung ............................................................................................................................................. 11

5.3 RLT / Klimatisierung .......................................................................................................................... 12

5.4 Beleuchtung ...................................................................................................................................... 12

5.5 Technisches Gebäudemanagement .............................................................................................. 13

Anforderungen Effizienzgebäudestufe ............................................................................................. 14

Allgemeine Planungsparameter Energie.......................................................................................... 15

7.1 Thermische Gebäudehülle und Gebäudezonierung gem. DIN V 18599-10 ........................................ 16

Anlagenkonzept .................................................................................................................................. 20

8.1 Heizung ............................................................................................................................................. 20

8.2 Lüftung .............................................................................................................................................. 21

8.3 Warmwasserbereitung..................................................................................................................... 22

8.4 Beleuchtung ...................................................................................................................................... 22

8.5 PV-Anlage .......................................................................................................................................... 23

8.6 Technisches Gebäudemanagement .............................................................................................. 23

Bemessung Bauteile .......................................................................................................................... 24

9.1 Verwaltung BT 1 ≥ 19°C .................................................................................................................... 24

9.1.1 Dach .................................................................................................................................................. 24

9.1.2 Außenwand HRB .............................................................................................................................. 24

9.1.3 Außenwand – Süd ............................................................................................................................. 24

9.1.4 Außenwand Erdgeschoss ................................................................................................................ 25

9.1.5 Außenwand gegen Erdreich ............................................................................................................. 25

9.1.6 Bodenplatte ...................................................................................................................................... 25

9.2 Türen und Lichtkuppeln ................................................................................................................... 25

9.3 Transparente Außenbauteile (Fenster, PR-Fassade) .................................................................... 25

9.4 Werkstatt BT 2 12°C -19°C ............................................................................................................... 26

9.4.1 Dach .................................................................................................................................................. 26

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9.4.2 Außenwand ....................................................................................................................................... 26

9.4.3 Bodenplatte ...................................................................................................................................... 26

9.5 Türen, Tore & Lichtkuppeln .............................................................................................................. 26

9.6 Transparente Bauteile (Profilglas und Oberlichter) ....................................................................... 26

Ergebnisse Energiebilanzierung ........................................................................................................ 27

Übersicht der verwendeten Normen und Verordnungen ............................................................... 30

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Vorhabensbeschreibung

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau des Bauhofs in Greifswald. Auf der Liegenschaft werden ein Bürogebäude, Werkstätten und Lagerflächen neu errichtet. Teile der Werkstätten gelten im Rahmen des GEG als niedrigbeheizt und nachweispflichtig. Die Lager- hallen sind unbeheizt und somit nicht Gegenstand des GEG-Nachweises. In dem Büroge- bäude ist neben der Büronutzung ein großer Sanitärbereich für die Arbeitnehmer aus den Werkstätten und Lagerhallen vorgesehen.

Die Bauweise erfolgt in Holzbau.

Für die DGNB Zertifizierung wird die Zielstufe Gold festgelegt.

Abbildung 1: Lageplan, Matrix Architektur

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Aufgabenstellung

Das Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung hat fachplanerisch zur Aufgabe, für das Bauvorhaben ein Konzept zur Erfüllung

 der grundsätzlichen Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie

 der zusätzlichen Anforderungen aus dem zu erreichenden Effizienzgebäude 40 Stan- dard

zu erstellen.

Folgende Punkte sind zu bearbeiten bzw. zu berücksichtigen:

  1. Nachweis der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen

  2. Nachweis des EG40-Standards

  3. Beachtung der Wirtschaftlichkeit von Lösungen

  4. Schutz von Bauteilen und Anlagen vor Schäden

Im Rahmen der Leistungsphase 3 sind hierzu folgende Aufgaben zu bearbeiten:

 Bemessung der Bauteile der thermischen Gebäudehülle zur Erfüllung der Anforderun- gen an Wärmedurchgangskoeffizienten und Jahresprimärenergiebedarfe gemäß GEG

 Festlegung des Energie-/Wärmeerzeugungskonzeptes, dem folgende grundsätzliche Ziele zugrunde liegen:

  1. Reduzierung des Energiebedarfs des Gebäudes durch

 Minimierung der Wärmeverluste der Gebäudehülle (Transmissionswärmever- luste) durch Wahl der entsprechenden Dämmqualitäten und Realisierung ei- ner überdurchschnittlichen Luftdichtheit des Gebäudes

 Dimensionierung der transparenten Bauteile im Hinblick auf solare Energie- gewinne – unter Berücksichtigung des thermischen Komforts im Sommer

 Reduzierung der Lüftungswärmeverluste durch Realisierung von maschineller Lüftung, insbesondere in Bereichen mit hohen Luftwechselraten, in Kombina- tion mit Wärmerückgewinnungsanlagen

  1. Nutzung von vorhandenen Biomassen und Umweltwärme zur Steigerung des De- ckungsanteils Erneuerbare Energie in der Wärmeerzeugung

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Datengrundlagen

Tabelle 1: Datengrundlagen

ArchitekturMatrix ArchitekturApril 2024
TGAALP Ingenieurgesellschaft mbHApril 2024

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Gesetzliche Anforderungen an Wärmeschutz und Energiebedarfe

4.1 Anforderungen aus dem Gebäudeenergiesetz

Das GEG gilt für Gebäude, soweit sie unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt werden. Für die Bauteile 1 (Verwaltungsgebäude) und 2 (Werkstatt) ist demnach das GEG anzuwen- den.

Im Sinne des GEG gilt ein Gebäude als beheizt, wenn die Raum-Solltemperatur über 12°C liegt. Die Werkstätten die lediglich Forstfrei auf eine Temperatur von 5°C beheizt werden sind somit nicht Gegenstand des GEG.

Für Gebäude mit einer Bauantragsstellung ab dem 01.01.2024 gilt das GEG 2024.

Jahresprimärenergiebedarf – § 18 Abs. 1 GEG: Ein Neu zu errichtendes Nichtwohngebäude ist so zu errichten, dass der Jahres-Primärener- giebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kühlung und eingebaute Beleuchtung das 0,55fache des auf die Nettogrundfläche bezogenen Wertes des Jahres-Primärenergiebe- darfs eines Referenzgebäudes, das die gleiche Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung, einschließlich der Anordnung der Nutzungseinheiten, wie das zu errichtende Gebäude aufweist und der technischen Referenzausführung der Anlage 2 entspricht, nicht überschreitet.

Wärmedurchgangskoeffizienten – § 19 GEG: Ein zu errichtendes Nichtwohngebäude ist so zu errichten, dass die Höchstwerte der mittle- ren Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche der Anlage 3 nicht überschritten werden.

Tabelle 2: Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfas- sungsfläche nach Anlage 3 GEG

BauteilHöchstwert der mittleren Wärmedurch-
gangskoeffizienten
Opake Außenbauteile0,28 W/m²K
Transparente Außenbauteile1,5 W/m²K
Vorhangfassaden1,5 W/m²K
Glasdächer, Lichtbänder, Lichtkuppeln2,5 W/m²K

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Änderungen GEG 2024

Mit der GEG Novelle 2024 werden die Anforderungen an die Nutzung erneuerbarer Energien erhöht. Grundsätzlich ist für Neubauten ab dem 01.01.2024 die Nutzung von mindestens 65% erneuerbarer Energien zum Heizen verpflichtend. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Bauan- tragsstellung.

Diese Anforderung gilt pauschal als erfüllt, wenn folgende Anlagen den Wärmebedarf des Ge- bäudes vollständig decken:

  1. Hausübergabestation zum Anschluss an ein Wärmenetz nach Maßgabe des § 71b,

  2. Elektrisch angetriebene Wärmepumpe nach Maßgabe des § 71c,

  3. Stromdirektheizung nach Maßgabe des § 71d,

o Soll eine Stromdirektheizung in einem Neubau zum Einsatz kommen, sind die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutzgemäß GEG um mindestens 45 % zu unterschreiten

  1. Heizungsanlage zur Nutzung von Biomasse oder grünem Wasserstoff einschließlich daraus hergestellter Derivate nach Maßgabe der §§ 71f und 71g oder

  2. Wärmepumpen-Hybridheizung bestehend aus einer elektrisch angetriebenen Wär- mepumpe in Kombination mit einer Gas-, Biomasse- oder Flüssigbrennstofffeuerung nach Maßgabe des § 71h. Dabei bestehen u.a. folgende Vorgaben:

o Der Betrieb der Hybridheizung erfolgt bivalent parallel mit Vorrang für die Wärmepumpe

o Die einzelnen Wärmeerzeuger der Hybridheizung verfügen über eine gemein- same, fernansprechbare Steuerung

o Bei Einsatz von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen ist ein Brennwert- kessel als Spitzenlasterzeuger einzusetzen

Nummer 4 und 5 gelten dabei nicht für Heizungsanlagen, die zum Zweck der Inbetriebnahme in einem zu errichtenden Gebäude eingebaut oder aufgestellt werden oder zur Versorgung von zu errichtenden Gebäuden über ein Gebäudenetz neu eingebaut oder aufgestellt werden.

Kombinationen der verschiedenen Wärmeerzeuger sind möglich. In diesem Fall ist die Nut- zung von mindestens 65% erneuerbarer Energien gesondert nachzuweisen.

4.2 Anforderungen nach GEG §71a

(1) Ein Nichtwohngebäude mit einer Nennleistung der Heizungsanlage oder der kombinierten Raumheizungs- und Lüftungsanlage von mehr als 290 Kilowatt muss bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 mit einem System für die Gebäudeautomatisierung und -steuerung nach Maßgabe der Absätze 2 bis 4 ausgerüstet werden. Satz 1 ist auch für ein Nichtwohngebäude

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mit einer Nennleistung für eine Klimaanlage oder eine kombinierte Klima- und Lüftungsanlage von mehr als 290 Kilowatt anzuwenden.

(2) Zur Erfüllung der Anforderung nach Absatz 1 muss ein Nichtwohngebäude mit digitaler Energieüberwachungstechnik ausgestattet werden, mittels derer

 eine kontinuierliche Überwachung, Protokollierung und Analyse der Verbräuche aller Hauptenergieträger sowie aller gebäudetechnischen Systeme durchgeführt werden kann,

 die erhobenen Daten über eine gängige und frei konfigurierbare Schnittstelle zugänglich gemacht werden, sodass Auswertungen firmen- und herstellerunabhängig erfolgen kön- nen,

 Anforderungswerte in Bezug auf die Energieeffizienz des Gebäudes aufgestellt werden können,

 Effizienzverluste von gebäudetechnischen Systemen erkannt werden können und

 die für die Einrichtung oder das gebäudetechnische Management zuständige Person über mögliche Verbesserungen der Energieeffizienz informiert werden kann.

Zusätzlich ist eine für das Gebäude-Energiemanagement zuständige Person oder ein Unter- nehmen zu benennen oder zu beauftragen, um in einem kontinuierlichen Verbesserungspro- zess die Potenziale für einen energetisch optimierten Gebäudebetrieb zu analysieren und zu heben.

(3) Neben der Anforderung nach Absatz 2 muss ein zu errichtendes Nichtwohngebäude

 mit einem System für die Gebäudeautomatisierung entsprechend dem Automatisie- rungsgrad B nach der DIN V 18599-11: 2018-09*oder besser ausgestattet sein und

 ein technisches Inbetriebnahme-Management einschließlich der Einregelung der gebäu- detechnischen Anlagen durchlaufen, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten.

Bei der Ausstattung des Systems für die Gebäudeautomatisierung nach Satz 1 Nummer 1 muss sichergestellt sein, dass dieses System die Kommunikation zwischen miteinander ver- bundenen gebäudetechnischen Systemen und anderen Anwendungen innerhalb des Gebäu- des ermöglicht und gemeinsam mit anderen Typen gebäudetechnischer Systeme betrieben werden kann, auch bei unterschiedlichen herstellereigenen Technologien, Geräten und Her- stellern. Das technische Inbetriebnahme-Management nach Satz 1 Nummer 2 muss mindes- tens den Zeitraum einer Heizperiode für Anlagen zur Wärmeerzeugung und mindestens eine Kühlperiode für Anlagen zur Kälteerzeugung erfassen.

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Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude gemäß DIN V 18599-11 Tab. 3

Die nachfolgenden Tabellen aus der DIN V 18599-11 stellen die Anforderungen an die Gebäu- deautomatisierung gemäß GEG 2024 §71a da. Es gilt mindestens den Automatisierungsgrad B oder höherwertig (A) zu erfüllen. Wenn der Einfluss einer Automatisierungsfunktion weniger als 5% Anteil am Gesamtenergiebedarf besitz, ist diese Funktion nicht bestimmend für die Einordnung des Gesamtautomatisierungsgrades.

5.1 Heizung

Tabelle 3: Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude DIN 18599-11 Tabelle 3 – Heizung

AutomatisierungsgradFestlegung der Kennwerte
Nichtwohngebäudenach DIN V 18599
Wärmeübergabe Raumhöhe < 4m
Automatisierte örtliche Re- gelung mit Kommunikation (z.B. Zeitprogramme, Vor- lauftemperaturadaption)BPI-Regler mit Optimierung
Bedarfsgeführte Einzel- raumregelung mit Kommu- nikation (s.o.) und automa- tischer PräsenzerfassungAPI-Regler mit Optimierung Berücksichtigung der Ab- senkung der Bilanzierungs- raumtemperatur durch au- tomatische Präsenzerken- nung
Wärmeverteilung
Regelung der Vorlauftemperatur
Bedarfsgeführte Vorlauf- temperaturregelungA
Regelung bzw. Steuerung der Umwälzpumpen
DifferenzdruckregelungB
Bedarfsgeführtes Pumpen- management mit Kommuni- kationA

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Wärmerzeugung
Witterungsgeführte Rege- lung einschließlich Raum- temperaturaufschaltungB
Bedarfsgeführte Regelung mit KommunikationA

5.2 Kühlung

AutomatisierungsgradFestlegung der Kennwerte nach DIN V 18599
Nichtwohngebäude
Kälteübergabe
Intermittierender Betrieb
Zeitprogramm mit optimier- ten Ein-/AusschaltenABerücksichtigung des adap- tiven Anheizens (Reduzie- rung des morgendlichen An- heizens)
Verriegeln Heizen / Kühlen
TeilverriegelungBVerriegelung aus der Vertei- lungsseite
Vollständige VerriegelungAVerriegelung auf der Über- gabeseite (dezentrale oder raumweise Abschaltung)
Kälteverteilung
Regelung der Kaltwassertemperatur
Bedarfsgeführte Vorlauf- temperaturregelungA
Regelung bzw. Steuerung der Umwälzpumpen
DifferenzdruckregelungBsaisonale Abschaltung, Wo- chenend- und Nachtab- schaltung

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Bedarfsgeführtes Pumpen- management mit Kommuni- kationAVollautomatisiert, bedarfs- ausgelegt
Kälteerzeugung
Bedarfsgeführte RegelungA

5.3 RLT / Klimatisierung

Tabelle 4: Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude DIN 18599-11 Tabelle 3 – RLT/Klimatisie- rung

AutomatisierungsgradFestlegung der Kennwerte nach DIN V 18599
Nichtwohngebäude
Luftvolumenstromregelung
Präsenzabhängige Steue- rungB
Bedarfsabhängige Regelung (CO , VOC) 2A
Luftaufbereitung
Kühllastabhängig variabler Volumenstrom und bedarfs- geführte Temperatur mit KommunikationA

5.4 Beleuchtung

Tabelle 5: Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude DIN 18599-11 Tabelle 3 – Beleuchtung

AutomatisierungsgradFestlegung der Kennwerte nach DIN V 18599
Nichtwohngebäude
Regelung bzw. Steuerung des Kunstlichtes

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Tageslichtabhängig ge- dimmtes System (abschal- tend, automatisch wieder- einschaltend)AGedimmt, ausschaltend
Tageslichtabhängig ge- dimmtes System (abschal- tend, manuell wiederein- schaltend)AGedimmt ausschaltend x 1.1
Präsenzerfassung
Mit PräsenzmelderAMit Präsenzmelder
Regelung bzw. Steuerung des Sonnenschutzes
Automatisch betreibender Sonnen. Bzw. Blendschutz mit LamellennachführungA

5.5 Technisches Gebäudemanagement

Tabelle 6: Definition der Automatisierungsgrade in einem Gebäude DIN 18599-11 Tabelle 3 – Technisches Gebäudemanagement

AutomatisierungsgradFestlegung der Kennwerte
Nichtwohngebäudenach DIN V 18599
Zentrale Anpassung an die Anforderungen der Nutzer
Zentrale AnpassungBSollwerte, Zeitpläne
Zentrale Anpassung an Op- timierungASollwerte, Zeitpläne und Re- gelparameter

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Anforderungen Effizienzgebäudestufe

Der sogenannte Effizienzgebäudestandard – kurz EG – ist ein Energiestandard für Nichtwohn- gebäude, den die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eingeführt hat.

Die daraus resultierenden Anforderungen an EG40 Neubau-Nichtwohngebäude sind in den folgenden Tabellen dargestellt.

Jahresprimärenergiebedarf

Der Jahres-Primärenergiebedarf (Q ) eines Effizienzgebäudes darf im Verhältnis zum Jahres- P Primärenergiebedarf des entsprechenden GEG-Referenzgebäudes (Q ) den in untenste- P REF hender Tabelle angegebenen prozentualen Maximalwert des geförderten Effizienzgebäude- Standards nicht überschreiten.

Tabelle 7: Anforderungswerte Primärenergiebedarf für Effizienzgebäudestandards – Neubau Nichtwohngebäude

AnforderungswertProzentualer Maximalwert
Q in % des Q p P REF40%

Mittelwert der Wärmedurchgangskoeffizienten

Für Zonen, die auf eine Raum-Solltemperatur ≥ 12°C beheizt werden, darf der Mittelwert der Wärmedurchgangskoeffizienten für die opaken Außenbauteile (U ), die transparenten Au- opak ßenbauteile (U ), die Vorhangfassaden (U ) sowie für Glasdächer/Lichtbänder und transparent Vorhang Lichtkuppeln (U ) die im folgenden aufgeführten Werte nicht überschreiten. Licht

Tabelle 8: Anforderungswerte Außenbauteile für Effizienzgebäudestandards – Neubau Nichtwohngebäude

AnforderungswertMax. mittlerer U-Wert
Zonen mit Raum-Solltempe- ratur ≥ 19°CZonen mit Raum-Solltempe-
ratur von 12 bis < 19°C
U in W/(m²K) opak0,180,24
U U in W/(m²K) transparent, Vorhang1,001,30
U in W/(m²K) Licht1,602,00

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Allgemeine Planungsparameter Energie

Nachfolgende Tabelle fasst den derzeitigen Planungsstand in Bezug auf das energetische Ge- bäudekonzept zusammen.

Tabelle 9: Planungsstand energetisches Gebäudekonzept

WärmeerzeugerBiomasse-Heizkessel und Luft-Wasser Wärmepumpe
WärmeübertragungNiedertemperatursystem; Vorlauftemperatur ≤ 55°C
Wärmebrückenzu- schlag0,05 W/m²K → Nachweis erforderlich
LuftdichtheitPlanungsvorgabe: n ≤ 1,0 h-1 50 → Nachweis erforderlich
Lüftunghybrid, über Fenster und mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung 80%
Kühlungkeine
Warmwasserzentral, über Biomasse-Heizkessel
PVModulfläche: 549 m² Leistung: 99 kWp
BeleuchtungLED in LED-Leuchten
SommerklimaregionA (sommerkühl)
SonnenschutzAußenliegender Sonnenschutz an allen Fassaden, automati- sche Steuerung
Thermischer KomfortGrenztemperatur 26°C Einhaltung Kategorie II DIN 15251

Es wird ein verminderter Wärmebrückenzuschlag sowie eine verbesserte Luftdichtheit an-ge- setzt. Dies ist durch entsprechende Nachweisverfahren zu bestätigen. Die angesetzten Werte entsprechen dem Stand der Technik. Auch aufgrund des Nachhaltigkeitsgedanken wird es als nicht mehr zeitgemäß erachtet mit den Standardwerten nach Norm zu rechnen.

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7.1 Thermische Gebäudehülle und Gebäudezonierung gem. DIN V 18599-10

Wichtig für die energetische Bilanzierung ist die Festlegung des Verlaufs der thermischen Ge- bäudehülle. Diese umfasst alle beheizten Bereiche des Gebäudes und ist entsprechend der Anforderungen aus dem Kapitel 4 energetisch zu ertüchtigen. Unbeheizte Räume (Soll-tem- peratur < 12°C) liegen außerhalb der thermischen Hülle.

Für die energetische Bilanzierung ist das Gebäude zudem in Zonen zu unterteilen. Dabei wer- den jeweils jene Bereiche des Gebäudes zu einer Zone zusammengefasst, die durch gleiche Nutzung und die gleiche Art der technischen Konditionierung gekennzeichnet sind.

Die DIN V 18599-10 definiert hierfür verschiedene Nutzungsprofile mit spezifischen Nut- zungsrandbedingungen. Aufgrund unterschiedlicher anlagentechnischer Merkmale kann es zu einer Unterteilung einzelner Zonen mit der gleichen Nutzung kommen. In diesem Fall ent- stehen mehrere Zonen mit dem gleiche Nutzungsprofil.

In nachfolgender Tabelle ist der Verlauf der thermischen Gebäudehülle sowie die Aufteilung der Zonen mit dem dazugehörigen Nutzungsprofil dargestellt.

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Abbildung 2: Schnitt D-D Bauteil 2

Abbildung 3:Schnitt C-C Bauteil 1

Abbildung 4: Schnitt B-B Bauteil 1 und 2

Abbildung 5: Grundriss Kellergeschoss – Thermische Gebäudehülle und Gebäudezonierung gem. DIN 18599-10

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Abbildung 6: Grundriss Erdgeschoss – Thermische Gebäudehülle und Gebäudezonierung gem. DIN 18599-10

Abbildung 7: Grundriss Obergeschoss – Thermische Gebäudehülle und Gebäudezonierung gem. 18599-10

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Legende:
Thermische Gebäudehülle
FarbeZonierung gem. DIN 18599-10
Lfd.-Zonenbezeichnung
Nr.
1Einzelbüro
2Gruppenbüro (2 bis 6 Arbeitsplätze)
4Besprechung/Sitzungszimmer/Seminar 2
16WC und Sanitärräume in Nichtwohngebäuden
17Sonstige Aufenthaltsräume
19Verkehrsfläche
20Lager, Technik, Archiv
21Serverraum/Rechenzentrum
22.3Gewerbliche Halle, industrielle Halle (einfache Arbeit)

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Anlagenkonzept

Auf Grundlage des Energiekonzeptes gemäß Abschnitt 7 werden nachfolgend die Normrand- bedingungen zur Eingabe in die Energiebilanzierungssoftware dargestellt. Dabei wird lediglich ein grober Umriss der Anlagentechnik beschrieben. Die genaue Beschreibung und Berech- nungen sind der TGA-Planung zu entnehmen. Nicht oder unvollständig vorliegende Angaben wurden entsprechend der GEG-Referenzwerte hinterlegt und sind ggf. im weiteren Planungs- verlauf zu konkretisieren.

8.1 Heizung

Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen zur Nutzung von erneuerbaren Energien wird die Nutzung von Biomassen und Umweltwärme angestrebt. Im Rahmen der Leistungsphase 2 wurden verschiedene Energieerzeuger hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit untersucht.

Variante 1: Holzhackschnitzel

Variante 2: Wärmepumpe

Variante 3: Mix 75% Holzhackschnitzel und 25% Wärmepumpe

Variante 4: Fernwärme

Die Variantenuntersuchung wurde im Rahmen der DGNB Zwischenbewertung zur LP2 durch- geführt und ist dem Bericht vom 05.10.2023 zu entnehmen.

Die Variante 3 wird im Energiekonzept weiterverfolgt.

Hierbei ist eine bivalente Nutzung von Biomassen-Heizkessel und Wärmepumpe vorgesehen. Die Hauptlast der Wärmeversorgung im Winter wird von einem Biomassekessel getragen, für die Spitzenlast kommt eine Luft-Wasser Wärmepumpe zum Einsatz. Die Wärmepumpe ist mit einer Deckung der Heizlast von 25% (40kW) vorgesehen.

Die Trinkwarmwasser Erzeugung erfolgt zentral.

Aufgrund der Nutzung als Werkstatt Gebäude ist mit einer spitzenweisen hohen Auslastung des Trinkwarmwasser zur Nutzung in den Duschen zu rechnen.

→ Die Anforderung an das GEG 2024 zur Nutzung von erneuerbaren Energien wird erfüllt.

Tabelle 10: Planungsstand Energiekonzept - Heizung

Wärmeerzeuger: Wärmepumpe
ArtLuft-Wasser Wärmepumpe
Grenztemperatur Heizung Vor-60°C
lauf
AufstellungIm Unbeheizten

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Auslegungstemperaturen55/45°C
AutomatisierungsgradWitterungsgeführte Regelung einschließlich Raumtempera- turaufschaltung
Wärmeerzeuger: Heizkessel
ArtBiomasse-Heizkessel
BrennstoffHolzhackschnitzel
AufstellungIm Unbeheizten
Auslegungstemperaturen70/55°C
AutomatisierungsgradWitterungsgeführte Regelung einschließlich Raumtempera- turaufschaltung
→Heiz-Verteilung:
ÜbergabeVerwaltung: Flächenheizung  hydraulischer Abgleich durchgeführt Werkstatt: Hallenheizung (Dunkelstrahler)
AutomatisierungsgradVerwaltung: PI-Regler, automatisierte örtliche Regelung mit Kommunikation, Differenzdruckregelung Werkstatt: P-Regler
Auslegungstemperaturen55/45°C
Art des VerteilnetzesEtagenring
Pumpen bedarfsausgelegt  Leistungsgeregelt – delta-p variabel

8.2 Lüftung

Tabelle 11: Planungsstand Energiekonzept - Lüftung

Lüftungsanlage: Vier zentrale Zu- und Abluftanlagen
Heizung/KühlungHeizung der Zuluft
WärmerückgewinnungsgradMind. 80%
Belüftete ZonenLager, Besprechung/Sitzung/Seminar, Sonstige Aufenthalts- räume, WC und Sanitärräume, Verkehrsflächen, Gewerbli- che Halle
Volumenstrom10.100 m³/h gesamt
AutomatisierungsgradPräsenzabhängige Steuerung

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8.3 Warmwasserbereitung

Tabelle 12: Planungsstand Energiekonzept - Warmwasser

WarmwassererzeugerBiomasse-Heizkessel (Holzhackschnitzel)
WärmeverteilungZentral
ZirkulationOhne Zirkulation
WarmwasserbedarfWarmwasserbedarf0,090 kWh/d je m² - Betriebsfläche  22.017 kWh/a
Anzahl Spitzenabzapfungen pro2
Tag

8.4 Beleuchtung

Tabelle 13: Planungsstand Energiekonzept - Beleuchtung

BeleuchtungsartDirekt
LampenartLEDs in LED-Leuchten
BeleuchtungskontrolleAutomatisch mit Präsenzmelder in Zone: Verkehrsflächen und WC und Sanitärräume Manuell (kein automatisches System) in allen weiteren Zo- nen

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8.5 PV-Anlage

Tabelle 14: Planungsstand Energiekonzept – PV-Anlage

Photovoltaikanlage
AusrichtungSüd
Modul-Neigung30°
Modulfläche549 m²
ZelltypMonokristallines Silizium
TechnologieKristallin
Stärke der BelüftungStark belüftete oder freistehende Module
Systemleistungsfaktor0,80
Leistung in 25 Jahren80%

8.6 Technisches Gebäudemanagement

Zentrale Anpassung an die Anforderungen der Nutzer in Bezug auf Sollwerte und Zeitpläne.

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Neubau Bauhof Greifswald Konzept Wärmeschutz und GEG Nachweis LP3

Bemessung Bauteile

Die Bauteile der thermischen Gebäudehülle wurden wie folgt bemessen, um die in Abschnitt 4 und 6 genannten Anforderungen zu erfüllen.

Alle Bauteile erfüllen die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108-2.

Oberbeläge auf Decken und Bodenplatten sowie Abdichtungsebenen wurden nicht darge- stellt.

9.1 Verwaltung BT 1 ≥ 19°C

9.1.1 Dach

9.1.2 Außenwand HRB

9.1.3 Außenwand – Süd

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9.1.4 Außenwand Erdgeschoss

9.1.5 Außenwand gegen Erdreich

9.1.6 Bodenplatte

9.2 Türen und Lichtkuppeln

Ud-Wert 1,5 W/m²K

9.3 Transparente Außenbauteile (Fenster, PR-Fassade)

UW-Wert 1,0 W/m²K

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9.4 Werkstatt BT 2 12°C -19°C

9.4.1 Dach

9.4.2 Außenwand

9.4.3 Bodenplatte

9.5 Türen, Tore & Lichtkuppeln

Mittlerer U-Wert 2,0 W/m²K

Tore U-Wert 2,1 W/m²K

Türen U-Wert 1,5 W/m²K

9.6 Transparente Bauteile (Profilglas und Oberlichter)

UW-Wert 1,3 W/m²K

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Ergebnisse Energiebilanzierung

Es wurde die Energiebilanzierung nach DIN V 18599 für den Planungsstand durchgeführt. Das Ergebnis ist im Folgenden dargestellt:

Abbildung 8: Primärenergiebedarf

Abbildung 9: Effizienzgebäude-Stufen

→ Mit dem aktuellen energetischen Standard werden die Anforderungen an ein EH 40 erfüllt.

→ Die Anforderungen gemäß GEG 2024 werden erfüllt.

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Tabelle 15: Übersicht Energiebilanz

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Tabelle 16: Endenergiebedarf nach Energieträgern

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Übersicht der verwendeten Normen und Verordnungen

Bezeichnung
DIN 277Grundflächen und Rauminhalte im Hochbau
DIN 4108-2Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz
DIN 4108-3Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfah- ren und Hinweise für Planung und Ausführung
DIN 4108-4Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Teil 4: Wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte
DIN 4108 Beiblatt 2Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden Beiblatt 2: Wärmebrücken – Planungs- und Ausführungsbeispiele
DIN EN 832Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden
DIN EN 12524Baustoffe und -produkte – Wärme- und feuchtetechnische Eigenschaften Tabellierte Bemessungswerte
DIN EN ISO 6946Bauteile - Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient - Berechnungsverfahren
DIN EN ISO 10077- 1Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen – Be- rechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten Teil 1: Allgemeines
DIN EN ISO 13370Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden – Wärmetransfer über das Erd- reich - Berechnungsverfahren
DIN V 18599Energetische Bewertung von Gebäuden – Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwasser und Be- leuchtung
Gebäudeenergiegesetz (GEG)

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