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Vertrag für die Implementierung, Bereitstellung, Sup-
port und Weiterentwicklung einer
Newsroom-Plattform für die Deutsche Energie-Agen-
tur GmbH (dena)
Verfahrensbedingungen
Offenes Verfahren
Vergabekennziffer: GW86TP
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Bereich Kommunikation
Chausseestraße 128a 10115 Berlin
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Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Bestimmungen ....................................................................................... 3
1.1 Anwendbares Recht, Vertragsbestandteile .................................................................................................................. 3
1.2 Ausschreibende Stelle, Ansprechpartner für Fragen ............................................................................................. 3
1.3 Nebenangebote, Änderungsvorschläge ........................................................................................................................... 3
1.4 Vertraulichkeit ..................................................................................................................................................................................... 3
1.5 Bietergemeinschaft ......................................................................................................................................................................... 4
1.6 Unterauftragnehmer / Eignungsleihe (§§ 36, 47 VgV) ........................................................................................... 4
1.7 Vergütung für die Erstellung des Angebots .................................................................................................................. 4
1.8 Vertragsabschluss ............................................................................................................................................................................ 4
2 Ablauf des Vergabeverfahrens ................................................................................ 4
2.1 Zeitplan ..................................................................................................................................................................................................... 4
2.2 Bieterfragen ........................................................................................................................................................................................... 5
2.3 Angebotsabgabe ............................................................................................................................................................................... 5
2.4 Prüfung der Angebote; Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB ............................................................... 5
2.5 Weitere Informationen .................................................................................................................................................................. 6
3 Eignungsanforderungen und -nachweise ............................................................ 6
3.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ........................................................................................................... 6
3.2 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit ........................................................................................................... 7
3.3 Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen ........................................................................................................................ 8
3.4 Sonstige Erklärungen und Angaben..................................................................................................................................... 8
4 Anforderungen an das inhaltliche Angebot; Zuschlagskriterien .................. 8
4.1 Anforderungen an das inhaltliche Angebot - Qualitätskriterien.................................................................... 9
4.2 Anforderungen an das inhaltliche Angebot – Preiskriterien ............................................................................ 10
4.3Gewichtung der Zuschlagskriterien ..................................................................................................................................... 10
- Benutzerfreundlichkeit & Systemstruktur .......................................................................................................................... 11
2.1 Gesamteindruck (Usablility, Interface) ................................................................................................................................ 11
- Nachhaltigkeitskriterien ................................................................................................................................................................... 11
3.1 Gesamteindruck Nachhaltigkeitskonzept nach aufgeführten Kriterien ..................................................... 11
- Preis ................................................................................................................................................................................................................ 11
5 Datenschutz .................................................................................................................. 12
6 Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren .................................................. 12
7 Anlagen ........................................................................................................................... 12
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1 Allgemeine Bestimmungen
1.1 Anwendbares Recht, Vertragsbestandteile
Die Auftragsvergabe erfolgt im Wege eines Offenen Verfahrens gem. § 119 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit § 15 der Vergabeverordnung (VgV).
Für das Vertragsverhältnis gilt deutsches Recht. Nach Zuschlagserteilung werden Vertragsbestandteil, wobei die Reihenfolge gleich der Rangfolge ist für Anwendung und Auslegung im Falle von Widersprü- chen der Vertragsbestandteile untereinander:
(1) Die Bestimmungen des abzuschließenden Vertrages (vglAnlage 1: VertragsbedingungenG)
(2) Die Leistungsbeschreibung (Anlage 2: Leistungsbeschreibung)
(3) Das Angebot des Bieters inklusive Preisblatt
(4) Anlage: Entwurf Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV))
Allgemeine Geschäfts- oder Lieferbedingungen des Bieters sind ausgeschlossen.
1.2 Ausschreibende Stelle, Ansprechpartner für Fragen
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) David Hollander Chausseestraße 128a 10115 Berlin Die Kommunikation zwischen dena und den Bietern während des gesamten Verfahrens erfolgt aus- schließlich elektronisch via https://www.evergabe.de.
1.3 Nebenangebote, Änderungsvorschläge
Änderungen und Ergänzungen zu den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
1.4 Vertraulichkeit
Die im Rahmen dieser Ausschreibung zur Verfügung gestellten Unterlagen sind vertraulich zu behan- deln. Der Bieter hat über die ihm im Zusammenhang mit dieser Ausschreibung bekanntwerdenden geschäftlichen Angelegenheiten der dena auch nach Beendigung des Verfahrens Stillschweigen zu bewahren. Er hat hierzu auch seine Mitarbeitenden sowie alle an der Erstellung des Angebots beteilig- ten Personen zu verpflichten.
Die Vergabeunterlagen nebst Anlagen dürfen nur zur Erstellung des Angebots verwendet werden. Jede Veröffentlichung oder Weitergabe (auch auszugsweise), ob vor oder nach Vertragsabschluss, ist ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung (vorherige Zustimmung) der dena nicht statthaft.
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1.5 Bietergemeinschaft
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist im Angebot ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Das ver- tretungsberechtigte Mitglied vertritt die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich gegenüber dem Auf- traggeber. Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen haftet jedes Mitglied der Bietergemein- schaft auch nach ihrer Auflösung gesamtschuldnerisch. Die Aufgabenverteilung innerhalb der Bieter- gemeinschaft ist im Angebot darzulegen. Die dena erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bieterge- meinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben (siehe Anlage: Vordruck Erklärung Bietergemein- schaft).
1.6 Unterauftragnehmer / Eignungsleihe (§§ 36, 47 VgV)
Soweit ein Bieter beabsichtigt, die Ausführungen von Leistungen an andere Unternehmen (Unterauf- tragnehmer, § 36 VgV) zu übertragen oder in seinem Angebot die Kapazitäten anderer Unternehmen zur Herstellung seiner Eignung in Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (§ 47 VgV), hat der Bieter eine rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung zum beabsichtigten Einsatz der zu übernehmenden Leis- tungsteile bzw. der in Anspruch genommenen Kapazitäten anderer Unternehmen unter Angabe der von diesen Unternehmen erfüllten Eignungsanforderungen abzugeben (siehe Anlage: Vordruck Erklä- rung Einsatz Unteraufträge / Eignungsleihe).
Darüber hinaus hat der Bieter eine unterzeichnete Verpflichtungserklärungen jedes Unterauftragneh- mers bzw. verleihenden Unternehmens vorzulegen (siehe Anlage: Vordruck Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleihe). Im Falle der Eignungsleihe können grundsätzlich auch nur die in der Anlage aufgeführten Unternehmen für die betroffenen Leistungsteile eingesetzt werden.
Der Bieter hat andere Unternehmen, bei denen Ausschlussgründe vorliegen oder die das entspre- chende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu er- setzen.
1.7 Vergütung für die Erstellung des Angebots
Für die Erstellung des Angebots wird keine Vergütung gewährt.
1.8 Vertragsabschluss
Es gilt deutsches Recht. Allgemeine Geschäfts- oder Lieferbedingungen des Bieters sind ausge- schlossen.
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2 Ablauf des Vergabeverfahrens
2.1 Zeitplan
| Aktion | Termin |
|---|---|
| Auftragsbekanntmachung | 17.09.2026 |
| Frist zur Einreichung von Fragen | 23.10.2026 |
| Frist für den Eingang der Angebote | 30.10.2026 23:58:59 |
| Bieterinformation gemäß § 134 Abs. 1 GWB vo- raussichtlich | 11.11.2026 |
| Zuschlag voraussichtlich | 30.11.2026 |
| Bindefrist Angebot | 3 Monate nach Ablauf der Angebotsfrist |
2.2 Bieterfragen
Fragen zum Verfahren oder zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich elektronisch via https://www.evergabe.de einzureichen und werden aus Gründen der Gleichbehandlung allen Bietern nebst den dazugehörigen Antworten in anonymisierter Form zugänglich gemacht. Den Bietern wird empfohlen, sich regelmäßig über das Vorliegen von neuen Mitteilungen zu informieren. Bei Fragen, die nicht spätestens acht Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden, kann eine rechtzei- tige Antwort nicht garantiert werden.
Enthält die Ausschreibung nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er die dena unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
2.3 Angebotsabgabe
Das rechtsverbindlich unterzeichnete Angebot ist unter Angabe der Vergabekennziffer bis zum 23.10.2026 ausschließlich elektronisch via https://www.evergabe.de einzureichen.
Die Bindefrist endet drei Monate nach Ablauf der Angebotsfrist.
Mit dem Angebot sind die in Ziff. 3 unten angeforderten Nachweise bzw. Erklärungen einzureichen.
Anforderungen an das inhaltliche Angebot lassen sich Ziff. 4 unten entnehmen.
Die dena behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch der Bieter hierauf besteht nicht.
2.4 Prüfung der Angebote; Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB
Nach Abgabe der Angebote wird die Eignung der Bieter mittels der eingereichten Eignungsnachweise (vgl. Ziff. 3 „Eignungsanforderungen und -nachweise“) geprüft. Im Rahmen der Angebotsauswertung wird das wirtschaftlichste Angebot anhand der in Ziff. 4 „Anforderungen an das inhaltliche Angebot; Zuschlagskriterien“ dargelegten Kriterien ermittelt. Der Bieter, der das wirtschaftlichste Angebot
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abgibt, erhält den Zuschlag. Die Bieter werden über den beabsichtigten Zuschlag durch Bieterinfor- mationen nach § 134 Abs. 1 GWB informiert.
2.5 Weitere Informationen
Die dena behält sich vor, diese Ausschreibung jederzeit aufzuheben. Die Bieter werden in diesem Fall über die Aufhebung unter Bekanntgabe der Gründe unverzüglich benachrichtigt.
Mit Abgabe des Angebots unterliegen nicht berücksichtigte Bietende den Bestimmungen des § 62 VgV.
3 Eignungsanforderungen und -nachweise Die nachfolgend aufgeführten Eignungsanforderungen sind vom Bieter zu erfüllen. Die dafür erforderli- chen Nachweise bzw. Erklärungen sind zur Eignungsprüfung vorzulegen. Im Falle der Bildung einer Bie- tergemeinschaft sind die Eignungsanforderungen von der Bietergemeinschaft insgesamt zu erfüllen.
1.6 obenG) in Anspruch genommen werden sollen, so sind die entsprechenden Nachweise bzw. Erklä- rungen auch von diesem Unternehmen zu erbringen.
Sofern vom Auftraggeber Formulare bzw. Vordrucke für die Eigenerklärungen zur Verfügung gestellt werden, sind diese zu verwenden.
3.1 Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Anforderungen:
Erlaubnis zur Berufsausübung (im Falle eines Konsortiums nicht nur für den Konsortialführer, sondern für alle Konsortialmitglieder)
o Nachweis: Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Registerauszug; bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes, in dem der Bieter bzw. das Konsortialmitglied ansässig ist. Alternativ ein anderer Nachweis über die Erlaubnis zur Berufsausübung. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Anforderungen:
Mindestjahresumsatz, einschließlich eines Mindestjahresumsatzes in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in Höhe von
o Mindestjahresumsatz: 250.000 EUR Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich: 250.000 EUR
o Nachweis: Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbe- reich des Auftrags für die letzten drei Geschäftsjahre
Berufs- ODER Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen, die bereits vorliegt bzw. im Auftragsfalle abgeschlossen wird:
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o Sachschäden: 300.000 EUR Personenschäden: 1 Mio. EUR Vermögensschäden: 300.000 EUR
o Nachweis: Vorlage einer entsprechenden Versicherungsbescheinigung sowie Eigen- erklärung über die Höhe der Betriebshaftpflicht (Erklärung, dass die geforderte Höhe durch die bestehende Versicherung des Bieters abgedeckt wird oder, falls dies nicht der Fall ist, eine Verpflichtungserklärung darüber, dass der Bieter bei Zuschlagsertei- lung auf die geforderte Versicherungssumme aufstockt.)
Hinweis: Kann ein Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Unterlagen nicht beibringen, so kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auf- traggeber als geeignet angesehener Unterlagen belegen.
3.2 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Anforderungen:
Mindestens 5 bis maximal 7 Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren (Beschreibung der erbrachten Leistungen, Nettoauftragsvolumen, Angaben zum Auftraggeber, Zeit- raum der Auftragserfüllung); der Kontakt zum Auftraggeber wird auf Anforderung durch den Bieter hergestellt.
o Nachweis: Eigenerklärung
Detaillierte Benennung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (inkl. Angabe von Qualifikation und Erfahrung, Benennung einer Projektleitung).
o Nachweis: Eigenerklärung
Da die Beauftragung eine Auftragsverarbeitung beinhaltet ist eine Datenschutzvereinbarung (z.B. AVV) erforderlich: Datenschutzkonzept (Technisch-organisatorische Maßnahmen)
o Nachweis: Datenschutzkonzept
Nachweis der ISO-Zertifizierung 27001
o Nachweis: Zertifikat
Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Bieters und die Zahl seiner Führungs- kräfte in den letzten drei Jahren
o Nachweis: Eigenerklärung
Eine formfreie Eigenerklärung zum Nichtbestehen von (mittelbaren und unmittelbaren) Interes- senskonflikten etwa durch eigene Unternehmensinteressen in den Handlungsfeldern in Zusammen- hang mit dem Auftrag (§ 46 Abs. 2 VgV) ist dem Angebot beizufügen.
o Nachweis: Eigenerklärung
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3.3 Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen
Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 122 Abs. 1, 123 und 124 GWB sowie gegebenenfalls Maßnahmen des Bieters zur Selbstreinigung nach § 125 GWB. Im Falle eines Bieterkonsortiums von jedem Konsortialmitglied auszufüllen. Im Falle der Eignungsleihe (§ 47 GWB) von jedem verleihenden Unternehmen auszufüllen. (s. Anlage: Vordruck Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB) Eigenerklärung gemäß Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. Im Falle eines Bie- terkonsortiums von jedem Konsortialmitglied auszufüllen. (s. Anlage: Vordruck Eigenerklärung Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014).
3.4 Sonstige Erklärungen und Angaben
Bei Bietergemeinschaften: Erklärung der Bietergemeinschaft (siehe Ziff. 1.5 „Bietergemeinschaft“; Anlage: Vordruck Erklärung Bietergemeinschaft)
Erklärung zum beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern/ zur Inanspruchnahme von Kapazitä- ten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe (siehe Anlage: Vordruck Erklärung Einsatz Un- teraufträge / Eignungsleihe)
o Vorlage einer Verpflichtungserklärung jedes Unterauftragnehmers / jedes verleihen- den Unternehmens, im letzteren Fall ggf. mit Haftungserklärung (siehe Anlage: Vor- druck Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleihe) Weitere Angaben zum Bieter: Im Zuge der Einführung neuer Anforderungen für EU-weit verge- bene Aufträge (sog. eForms) sind öffentliche Auftraggeber ab dem 25.10.2023 verpflichtet, in Vergab- ebekanntmachungen die unten aufgeführten Angaben zu den Bietern und Auftragnehmern zu veröf- fentlichen. Vor diesem Hintergrund sind für jeden Bieter und bei Bietergemeinschaften für jedes Mit- glied der Bietergemeinschaft die folgenden Angaben zu machen und mit dem Angebot einzureichen:
o Rechtsform; Angabe, ob es sich bei dem Unternehmen um ein Kleinstunternehmen bzw. ein kleines, mittleres oder großes Unternehmen handelt (siehe Unterscheidung hier); Angabe von Umsatz-Steuer-ID und Handelsregistereintrag (z.B. HRA 12345); An- gabe, ob Unternehmen börsennotiert ist).
4 Anforderungen an das inhaltliche Angebot; Zuschlagskriterien Die Wirtschaftlichkeit eines Angebots wird anhand der Zuschlagskriterien Qualität und Preis ermittelt. Zur Erzielung eines bestmöglichen Bewertungsergebnisses werden im Folgenden die Anforderungen an das inhaltliche Angebot erläutert.
Bei der Angebotserstellung sind die Bedingungen des zu schließenden Vertrags (vgl. Vertragsentwurf) als maßgeblich zugrunde zu legen.
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4.1 Anforderungen an das inhaltliche Angebot - Qualitätskriterien
Das Angebot ist in übersichtlicher, lesbarer und nachvollziehbarer Form in deutscher Sprache zu er- stellen. Es muss eine Ansprechperson für Fragen benennen.
Das Angebot hat ein Umsetzungskonzept zu beinhalten (maximal 20 Seiten, Schriftart Arial, Schrift- größe 10). Der Auftragnehmer legt dar, wie er hinsichtlich der in der Leistungsbeschreibung genann- ten Leistungspakete vorgeht. Hierbei werden die für die Durchführung der Leistungspakete notwen- digen Arbeitsschritte kurz beschrieben.
Das Umsetzungskonzept muss insbesondere enthalten:
- Konzept für Workshops zur Implementierung sowie LLM Anbindung
a. Umsetzungsfahrplan und Methode für die Workshops
b. Schulung der Nutzergruppen (Schwerpunkt, Inhalte Schulungen)
c. Aufbau der Schulungsvideos (Konzeption, Visuals)
d. Wie kann die LLM, die in der dena genutzt wird (aktuell Vibe), eingebunden werden?
- Konzept von der Idee bis hin zur Evaluation. Jeder Schritt ist mit einem Screenshot und einer kurzen Erklärung zu versehen:
a. Was sind die Schritte im System/Plattform bei der Umsetzung von Ideen bis hin zur Evaluation und wie sind diese in einem Newsroom anzuwenden.
b. Wie ist das interne System der Evaluation aufgebaut und welche Möglichkeiten der Filterung gibt es.
- Customer-Journey zur Erstellung eines Beitrages. Jeder Schritt ist mit einem Screenshot und einer kurzen Erklärung zu versehen:
a. Wie ist die Startseite für den Nutzenden.
b. Welches Gerüst/mögliches Themensetting findet der Nutzende vor.
c. Wie gliedert sich Story und Beitrag in der Systemansicht.
d. Welche Funktionen findet man auf den unterschiedlichen Ebenen von Thema-Story- Beitrag.
e. Wie ist der Workflow gegliedert.
f. Wo können Texte direkt erstellt werden bzw. wie wird Sharepoint integriert.
g. Welche Rollen gibt es und wie sind diese im Workflow abgebildet
- Darstellung des Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens. Dazu gehören u.a.:
a. Ressourceneffizienz (z. B. energieeffizientes Hosting, Minimierung von Datenredundan- zen),
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b. Langlebigkeit und Skalierbarkeit der Lösung, um zukünftige Anpassungen ohne voll- ständigen Neukauf zu ermöglichen,
c. Barrierefreiheit (z. B. WCAG-Konformität) und inklusive Nutzung für alle Usergruppen,
d. umweltfreundliche Technologien (z. B. Green IT, CO₂-arme Serverstandorte)
Das Angebot hat zudem eine Zeit-, Ablauf- und Ressourcenplanung zu beinhalten. Hierbei wird der zeitliche Ablauf der Arbeitspakete entsprechend der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Meilensteine und Deliverables vermittelt.
4.2 Anforderungen an das inhaltliche Angebot – Preiskriterien
Das Angebot hat einen Angebotspreis zu beinhalten. Die Preisangaben sind entsprechend den Vorga- ben des Preisblattes zu gliedern (siehe Anlage 3: Preisblatt) und müssen sämtliche Auslagen und Rei- sekosten enthalten. Reisezeiten gelten nicht als vergütungspflichtige Leistungszeiten. Die anzugeben- den Preise sind netto auszuweisen und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Es ist eine Kalkulation aller Pauschalfestpreise auf einer separaten Anlage nachvollziehbar und aus- führlich anzugeben. Die Personalkosten sind hierbei wie folgt auszuweisen: Vergütung pro Stunde x Anzahl der Stunden + ggf. sonstige Kosten. Sachkosten sind nach Kostenarten aufzuschlüsseln.
4.3 Gewichtung der Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien und deren Unterkriterien werden wie folgt gewichtet:
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| Leistungskriterium | Gewich- tungs- faktor | Bewertungs- punkte | Leistungs- punkte*** | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Inhaltliche und konzeptionelle Qualität des Angebots * | ||||||||
| 1. Inhaltliche und konzeptionelle Qualität | 40 % | 0 bis 5 | ||||||
| 1.1 Vollständigkeit des Konzepts | 10% 30 % | 0 bis 5 0 bis 5 | ||||||
| 1.2 Nachvollziehbarkeit und Konkretisierungsgrad der einzelnen Schritte | ||||||||
| 2. Benutzerfreundlichkeit & Systemstruktur | 15 % | |||||||
| 2.1 Gesamteindruck (Usablility, Interface) | 15 % | 0 bis 5 | ||||||
| 3. Nachhaltigkeitskriterien | 5 % | |||||||
| 3.1 Gesamteindruck Nachhaltigkeitskonzept nach | 5 % | 0 bis 5 | ||||||
| aufgeführten Kriterien | ||||||||
| Preis** | ||||||||
| 4. Preis | 40 % | |||||||
| Kostenplan Lizenzen gemäß Preisblatt | 30 % 10 % | 0 bis 5 0 bis 5 | ||||||
| Stunden-/Tagessätze für zusätzliche Leistungen | ||||||||
| Summe der Leistungspunkte insgesamt | 100 % |
- Bewertungsskala: 0 Punkte = Anforderungen nicht erfüllt, 1 Punkt = Anforderungen in Ansätzen er- füllt, 2 Punkte = Anforderungen werden aufgegriffen aber nur teilweise erfüllt, 3 Punkte = Anforderun- gen werden grundsätzlich erfüllt, 4 Punkte = Anforderungen werden zur vollen Zufriedenheit erfüllt, 5 Punkte = Anforderungen werden zur vollsten Zufriedenheit abgedeckt.
** Berechnung der Bewertungspunkte Preis:
Preis des niedrigsten Angebots X Gewichtungsfaktor = Bewertungspunkte Preis des zu bewertenden Angebots
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*** Berechnung der Leistungspunkte der Hauptkriterien außer Preis: Summe von [(Gewichtungsfak- tor* Bewertungspunkte)/5] aller Unterkategorien.
Der Zuschlag wird auf das Angebot mit der höchsten Punktzahl (Leistungspunkte) erteilt.
5 Datenschutz
Hinweise zum Umgang mit den personenbezogenen Daten der Bieter im Rahmen des Vergabeverfah- rens finden sich in der Anlage: Hinweisblatt Datenschutz in Vergabeverfahren.
6 Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Die zuständige Stelle für Rechtsbehelf-/Nachprüfungsverfahren ist
Die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt Villemombler Str. 76 53123 Bonn E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Internet: https://www.bundeskartellamt.de/DE/Aufgaben/Vergaberecht/vergaberecht
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber binnen 10 Tagen nach Kennt- nis zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Teilt der Auftraggeber mit, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden (§ 160 GWB).
7 Anlagen Anlage 1: Vertragsbedingungen Anlage 2: Leistungsbeschreibung Anlage 3: Preisblatt Anlage: Entwurf Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) Anlage: Beispielvorlage Technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM’s) Anlage: Hinweisblatt Datenschutz in Vergabeverfahren Anlage: Vordruck Eigenerklärung Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 Anlage: Vordruck Eigenerklärung Nichtvorliegen von Ausschlussgründen §§ 123, 124 GWB Anlage: Vordruck Erklärung Einsatz Unteraufträge / Eignungsleihe Anlage: Vordruck Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleihe Anlage: Vordruck Erklärung Bietergemeinschaft
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