17_100.479_ZTV für Aufbau und Umfang der Dokumentationen.pdf

Herstellung, Lieferung und Montage einer Schneckenpumpe für die Kläranlage Kervenheim

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 10.10.2026, 17:27 (Europe/Berlin)

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Niersverband Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Seite ZTV-Doku 1 / 10 Aufbau und Umfang der anlagen-, verfahrens-, bau-, maschinen- u. elektro-*1 technischen Dokumentation (ZTV-Doku) ZUSÄTZLICHE TECHNISCHE VERTRAGSBEDINGUNGEN

AUFBAU UND UMFANG DER ANLAGEN-, VERFAHRENS-, BAU-, MASCHINEN- UND

ELEKTROTECHNISCHEN DOKUMENTATION (ZTV-DOKU)

Inhaltsverzeichnis 1

0 Wichtige Hinweise zur Kalkulation 1 1 Dokumentation für „Anlagen“ und „-teile“ sowie „Einzelkomponenten“ 2 1.1 Dokumentationsumfang „Anlagen“ und „-teile“ 2 1.2 Struktur der Dokumentation mit Hinweisen 2 1.3 Zusätzliche Dokumentation in EDV-Form auf Datenträger 3 1.3.1 Auflistung wichtiger Ersatz- und Verschleißteile 3 1.3.2 Inspektions- und Wartungslisten 3 1.4 Dokumentationsumfang „Einzelaggregate/-komponenten“ 3 2 Formeller Aufbau der Dokumentation „Anlagen“ und „-teile“ 3 2.1 Sprachausführung 3 2.2 Ordner - Ausführung 3 2.2.1 Formate 3 2.2.2 Ordnerrückenbeschriftung 3 2.2.3 Struktur, Inhaltsverzeichnis und Trennseiten 4 2.3 EDV-Ausführung 4 2.3.1 Datenträgerformate 4 2.3.2 Verzeichnisstruktur und Dateinamen 4 3 Anlagen 6 3.1 Kurzübersicht Zuordnung der Dokumentationselemente 6 3.2 Muster eines zu liefernden Dokumentationsumfanges 7 3.3 Beispiel- bzw. Musterausdrucke zur Tech. Dokumentation 8 4 Verbindlicher, für diesen Auftrag zu liefernder Dokumentationsumfang 10

0 Wichtige Hinweise zur Kalkulation

Die gesamte technische Dokumentation insbesondere von maschinen-, elektrotechnischen sowie allgemein aller verfahrenstechnischen Bauwerke, Bauteile und Aggregate ist wesentliche Grundlage für den sicheren Betrieb der Anlagen und deren Instandhaltung. Sie ist Voraussetzung für eine wirkungsvolle Behebung von Ausfällen und Störungen.

Die vollständige und prüfbare Dokumentation muss dem Projektleiter des NV so rechtzeitig übergeben werden, dass sie spätestens 21 Kalendertage vor der Abnahme in geprüfter und freigegebener Form dem NV vorliegt. Da die Dokumentation wesentlicher Bestandteil der Abnahme ist, wird die Abnahme ohne Do- kumentation verweigert.

Diese Spezifikation beschreibt als Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen die allgemeinen und spe- ziellen Anforderungen an die Ausführung, Umfang und Inhalt der technischen Dokumentation, die der AN im Zuge der Auftragsabwicklung zu erbringen hat. Sie muss deshalb sämtliche hier beschriebenen allgemei- nen und speziellen erforderlichen Detailunterlagen für den Betrieb und die Instandhaltung enthalten.

Insbesondere sind im Zuge der Kalkulation die Angaben des Teiles 4 dieser ZTV zu beachten, in der die Forderungen speziell für diesen zu vergebenden Auftrag spezifiziert sind.

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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Der für den AN entstehendem Aufwand ist in der entsprechenden LV-Position „Dokumentation“ zu kalkulieren. Sofern keine besondere Position „Dokumentation“ existiert, ist der Aufwand in den betreffenden Positionen der Bauteile / Aggregate mit zu verpreisen.

Werden im LV Leistungen „funktional“ beschrieben (egal ob als Position, Titel oder Los), und ist deshalb eine ausschreibungsseitige Spezifizierung der zu liefernden Anlagen-Dokumentation nicht möglich, gilt Pkt. 3.2 bzw. Pkt. 4 sinngemäß.

1 Dokumentation „Anlagen“ und „-teile“ sowie für „Einzelkomponenten“

1.1 Dokumentationsumfang „Anlagen“ und „-teile“

Die Dokumentation ist generell 1-fach in Papier-Ausführung sowie 1-fach in EDV- Ausführung auf Daten- träger als Bestandsdokumentation in der tatsächlichen Ausführung (As-built) vom AN bereitzustellen. Zeichnungen und Pläne sind in der Bestandsausführung grundsätzlich zu datieren und vom Projektleiter des AN zu unterzeichnen.

Der gesamte geforderte Dokumentationsumfang wird vom Projektleiter des NV festgelegt und ist unter Pkt. 4 notiert, aus der alle zu liefernden Dokumentationselemente hervorgehen.

Sollten technische Nebenangebote beauftragt werden, so gelten die Anforderungen gem. Pkt. 3.2 bzw. Pkt. 4 sinngemäß.

Die fortlaufenden Ordnernummern und die Kennzeichnung werden im Laufe des Projektes vorgegeben, um eine Integration in die bestehende Dokumentation zu gewährleisten.

1.2 Struktur der Dokumentation mit Hinweisen

Die Zuordnung der Dokumentationselemente ist in Pkt. 3.1 + 3.2als Übersicht dargestellt.

  • Grundsätzlich sind alle für die Inbetriebnahme, den Betrieb und ggf. aufgrund von Gesetzen oder Verordnungen erforderlichen Dokumente bereitzustellen. Ebenso sind besondere Anforderungen an eine fachgerechte Entsorgung und deren Verfahren, z.B. bei Verwendung gefährlicher Substanzen, zu dokumentieren.
  • In Dokumentationselementen, die mehrere verschiedene Ausführungen / Typen beinhalten, sind die entsprechenden Stellen der tatsächlich eingesetzten Ausführung mit einem Textmarker, auch in der digitalen Ausführung deutlich kenntlich zu machen.
  • Bei mehrfach identisch vorhandenen, fest verbauten Aggregaten (z.B. Schneckenpumpen, Rühr- werke) brauchen die allgemeinen Dokumente in der Papierausführung nicht wiederholt beigefügt zu werden, wenn sichergestellt ist, dass diese an anderer Stelle in dieser Dokumentation vorhanden sind. Es ist dann auf das Aggregat, mit Angabe der NV-Kennung, bei dem diese Dokumente zu finden sind, auf der Trennseite zu verweisen. Ausnahme bilden die EX-geschützten Aggregate. Hier sind die ag- gregatspezifischen Dokumente wie die EG-Konformitätserklärung, Atex-Erklärung usw. und ein 2. Ex- Typenschild, auch digital, für jedes Tauchmotoraggregat beizufügen.
  • Zur Erfassung der maschinentechnischen Stammdaten wird in dem Instandhaltungssystem „Gree- enGate“ des NV zur digitalen Erfassung eine technische Stammdatenaufgabe in GreenGate je Bauteil erstellt und in einer beschreibbare PDF dem Lieferanten zur Verfügung gestellt. Die PDF-Datei ist vom Lieferanten ausgefüllt mit der gesamten Dokumentation zu liefern. In der EDV-Variante ist ein Verweis auf andere Aggregate mit gleicher Typ/Variante nicht zulässig. Die beschreibbaren pdf- „Stammdatenerfassungsaufgaben“ werden durch den Niersverband (AW-BI) ausgestellt und liegt als Muster (3.1) auf Seite 9 bei.

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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1.3 Zusätzliche Dokumentation in EDV-Form auf Datenträger

1.3.1 Auflistung wichtiger Ersatz- und Verschleißteile

Eine Auflistung der wichtigen Ersatz- und Verschleißteile ist nach Vorgabe als Gesamtübersicht über alle gelieferten Aggregate in EDV-Form, in der alle notwendigen Informationen zu einer Ersatzteilbestellung ent- halten sind, zu erstellen (S. 7, Pos. 4a). Insbesondere sind Teile aufzuführen:

  • bei denen während der erwarteten Lebensdauer ein verschleißbedingter Austausch zu erwarten ist.
  • die ausschließlich über den Hersteller bezogen werden können.

Bei der Bezeichnung der Aggregate ist das Kennzeichnungssystem des NV zu verwenden.

Die Datei ist digital im Verzeichnis „Uebersichtslisten“ zu speichern.

1.3.2 Inspektions- und Wartungslisten

Für alle gelieferten Komponenten ist eine ausführliche Inspektions- und Wartungsliste als Gesamtübersicht nach Vorgabe in EDV-Form zu erstellen. Bei der Bezeichnung ist ebenfalls die AKZ-Nr. des NV zu verwenden. Auch diese Datei ist im Verzeichnis „Uebersichtslisten“ zu speichern. (S.7, Pos. 4 b)

1.4 Dokumentationsumfang „Einzelaggregate/-komponenten“

Auch für technische Einzelaggregate/Komponenten (z.B. Schneckenpumpen, Belüfterwalzen, Rechen, Waschpressen, etc.) ist die Dokumentation 1-fach in Papier-Ausführung (Deutsche Sprache) sowie 1-fach in EDV- Ausführung (PDF-„Text“-Dateien) vom AN spätestens 21 Tage vor der Abnahme bereitzustellen, siehe Tabelle 3.1., 3.2 u. dig. Stammdatenerfassungsblatt 3.3.4.

2 Formeller Aufbau der Dokumentation

2.1 Sprachausführung

Alle Dokumentationselemente sind vollständig, nur in deutscher Sprache verfasst, zu liefern.

2.2 Ordnerausführung

2.2.1 Ordnerformate

Die Dokumentation in Papierform ist in breiten DIN A4-Ordnern (Farbe: schwarz), maximal zu ¾ gefüllt (Frei- raum zur späteren Ergänzung), bereit zu stellen. Bei kleineren Projekten können schmale DIN A4-Ordner ebenfalls verwendet werden, wenn die Nutzung breiter Ordner für den Umfang der zu liefernden Dokumenta- tion nicht zweckmäßig wäre.

Wenn ausschließlich Pläne und Zeichnungen in einem Ordner vorhanden sind (Ordner 2 + 3), kann ebenfalls anstelle dessen eine Dokumentenmappe im gleichen Format genutzt werden.

2.2.2 Ordnerrückenbeschriftung

Die Ordnerrücken sind mit blauen Etiketten, z.B. Zweckform 3692 oder 3697, entsprechend der Ordnerbreite zu versehen.

Die Beschriftung der Ordnerrücken gibt den Inhalt in Anlehnung an das Kennzeichnungssystem des Niersver- band wieder und ist als Muster dem Punkt 3.3.1 zu entnehmen.

Die Nummerierung der Ordner wird in Absprache mit dem NV (AW-BI) vergeben, um die zu liefernde Doku- mentation in die bereits bestehende integrieren zu können.

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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2.2.3 Ordnerstruktur, Inhaltsverzeichnis und Trennseiten

Für die einzelnen Ordner ist ein Verzeichnis anzufertigen, das dem Inhalt des Ordners entspricht und in einer Klarsichthülle an erster Stelle abzuheften. Die Form dieses Inhaltsverzeichnisses ist als Muster den Punkten 3.3.2 und 3.3.5 zu entnehmen.

Die Inhalte des Ordner 1.n sind durch Register, bevorzugt 1 – 31, zu unterteilen.

Die Inhalte der Ordner 2.n + 3.n sind in Reihenfolge des Inhaltsverzeichnisses abzuheften.

Die Inhalte der Ordner 4.n sind entsprechend dem Abwasser- bzw. Medienverlauf den Verfahrensstufen zu- zuordnen und in dieser Reihenfolge entsprechend dem Kennzeichnungssystem des NV zu kennzeichnen und im Ordner abzuheften.

Die Bauelemente (Motor, Getriebe, etc.) werden jeweils unter dem dazugehörigen Aggregat eingefügt. Wei- terhin ist zu beachten, dass aus der Beschreibung der Bauelemente die Aggregatzugehörigkeit hervorgeht.

Die Dokumentationselemente der einzelnen Aggregate sind jeweils durch vollständig ausgefüllte Trennseiten in Klarsichthüllen nach Muster dem Punkt 3.3.3 zu unterteilen.

2.3 EDV-Ausführung

Vorlagen zu den jeweiligen Zeichnungen, Plänen und Formblättern können beim NV (AW-BI) in EDV-Form bezogen werden.

2.3.1 Datenträgerformate Der erforderliche Datenaustausch muss über den NV-sharepoint erfolgen. (share.niersverband.de)

Nur in Ausnahmefällen sind fabrikneue USB Datenträger zum Transfer der Unterlagen zu verwenden. Diese sind dann eindeutig durch ein fest verbundenes Etikett mit „Auftragnehmer (incl. Anschrift)“, „Projekt- bezeichnung“ und „Stand / Datum“ zu beschriften. (NV-Intern: Auch diese Speichermedien müssen über die Datenschleuse bzw. den Antivirus-PC im Drucker- raum (C207) überprüft werden)

2.3.2 Verzeichnisstruktur und Dateinamen

Alle Dateien müssen in unkomprimierter Form vorliegen, und von den unter 3.1 angegebenen Programmen verlustfrei lesbar sein. Die Zeichnungen müssen im AutoCAD.dwg oder -.dxf Format (Version 2020) einschließlich aller erforderli- chen Schrift-, Symbol-, Bild- und Referenzdateien sowie Druckereinstellung im Programm geliefert werden. Eine AutoCAD Vorlagedatei ist beim NV im Zeichensaal abrufbar.

Die Verzeichnisstruktur des Datenträgers muss der Ordnerstruktur in Papierform entsprechen. (siehe Anlage 3.1 unten rechts)

Die Dateinamen sind nachfolgendem Beispiel zu wählen, so dass eine Zuordnung zu den Zeichnungen, Ag- gregate-Typen, etc. unter Berücksichtigung des Inhalts problemlos möglich ist.

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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Benennung: „[Objektklasse_Hersteller_Typ] Dokumentenbenennung_Datum“ des Dokumentes

[Übernimmt die Softw. automat. aus den Stammdaten] Manuelle Benennung der Dateien

z.B.: „[Tauchmotorpumpe_ABZ_5063.028_]Betriebsanleitung_2016.02.13“

Die „Dokumentenbenennung“ muss

  • den „Inhalt der Datei“ deutlich erkennen lassen (s. Beispielliste)

Nicht aussagefähige interne Benennungen wie: „Zeichnung 1.pdf“, „9930444.pdf“, „IMG_1366.jpg“,

„Foto.jpg“, … sind nicht zulässig.

Dies wird mittels eines Softwaretools seitens des NV überprüft und

kann eine Nachbearbeitung durch den AN erforderlich machen!

Der Stand des Dokuments muss als „Datum“ immer angehängt werden [_JJJJ.MM.TT]

Folgende Dokumentenbenennungen sind beispielhaft aufgeführt:

 Abnahmebescheinigung

 Angaben Korrosionsschutz

 ATEX_Bescheinigung

 Aufstellungsplan

 „Auslegung“ bzw. „Kennlinie“ bzw. „Statik“

 Baumusterpruefbescheinigung

 Bedienungsanleitung

 Befestigungsprotokoll

 Blitzschutzplan

 Technisches_Datenblatt

 DVGW_Zulassung

 Ersatzteilliste

 Errichterbescheinigung

 Foto_....anlage, „Foto_Typenschild“

 Funktionsbeschreibung

 Gefährdungsbeurteilung

 Inspektions_u_Wartungsplan

 Messstellenliste

 Konformitaetserklaerung

 Kopie „LV_Auszug“ bzw. „Rechnung“

 Lageplan_ ….

 Nachweise … DGRL, AwSV, Eigensichere Stromkreise, …..

 Pruefbescheinigung_….

 Pruefprotokoll_„Blitzschutzanlage“ bzw. „Erdungsanlage“ ……

 Schmiermittelliste

 Technische_Information_....

 Technische_Zeichnung_...... Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit,  Verfahrensschema weitere eindeutige „technische Dokumentenbenennung“ zulässig

 Wartungsprotokoll

Umlaute, Leer- und Sonderzeichen sind in der Namensgebung unzulässig.

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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Niersverband Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Seite ZTV-Doku 6 / 10 Aufbau und Umfang der anlagen-, verfahrens-, bau-, maschinen- u. elektro-*1 technischen Dokumentation (ZTV-Doku) 3 Anlagen 3.1 Kurzübersicht: Zuordnung der Dokumentationselemente

OrdnergruppeDetailsPapier-AusführungEDV-Ausführung
DateiformatFormeller Aufbau
AufbauInhalt / UmfangFormeller AufbauTrennseitentaborcA )fdp.*(-]txeT[ ebodA0202 daCotuA )gwd.*(6102 lecxE )slx.*( SM
1.n Allgemeine Anlagendokumentation- ErläuterungsberichteRegister 1-31X---1-fach in deutscher Sprache -Datentransfer: share.niersverband.de - Ausnahme: Datenträger USB -Format muß „lange Dateinamen“ unterstützen - Auf herkömmlichen EDV-Systemen ohne Nachbereitung lesbar - Beschriftung Datenträger -Auftragnehmer, incl. Anschrift -Projektbezeichnung -Stand / Datum Verzeichnisstruktur Beispiel: +0 GO(KA Goch) +01 (AllgemeineAnlagendokumentation) +02 (Verfahrenstechnische Dokument..) -0Uebersichtslisten +03 (Bauwerks Dokumentation) +04 (Maschinentech. Dokumentation) +03100 +03140 +0 … +0AA01 +0AA02
-nur 1-fach in deutscher Sprache, aber in der "as-built"-Ausführung! -Dokumente DIN A4-Format, ggf. gefaltet -Ordner DIN A4 breit/schmal max. 3/4 gefüllt -Ordnerrücken: blaue Etiketten, z.B. Zweckform 3692 oder 3697, Beschriftung nach Muster (s. S.8) -Inhaltsverzeichnis nach Muster der jeweiligen Ordnergruppe (s. S. 8 + 9)
- GenehmigungenX--
- Weitere AnlagendokumentationX--
(z.B. Verbundbewirtschaftung, …)---
2.n Verfahrenstechnische Dokumentation- GrundfließbilderohneXX-
- VerfahrensschemataXX-
- Lagepläne, HöhenpläneXX-
- Übersichtslisten (Aggregate, …)X-X
---
3.n Bauwerks- dokumentation- BauwerkszeichnungenohneXX-
- RohrleitungspläneXX-
---
4.n Maschinentechnische Dokumentation 5.n Elektrotech. Dokumentation (+EMA-Standard)Dokumentation der Aggregate + Bauteile > 500,- € nettoTrennseiten nach Muster (s. S. 8)---
- Kaufm. Unterlagen (Rechnung / Auszug Leist.-verzeichnis)X--
- Auslegungs- und Berechnungsunterlagen (z.B.Kennlinien)X--
- Tech. Datenblatt (digitale Stammdaten s. 3.3.4)X--
- Vollständige Standarddokumentation des Herstellers:X--
- Bedienungsanleitung incl. StörungslisteXX-
- Ersatz- und VerschleißteillisteX--
- CAD-Zeich. /Schnittbild/ExplosionszeichnungX-X
- Wartungsanleitung, -planX-X
- Schmierplan incl. SchmiermittellisteX--
- BaumusterprüfbescheinigungX--
- EG-KonformitätserklärungX--
- ATEX-Zertifikate + -zulass., + 2. EX-Typ.-schild (Tauchm.-agg.)X--
- Weitere Zulassungen (z.B. DVGW)X--
- Prüf- bzw. InbetriebnahmebescheinigungX--
- ggf. gesonderte GefährdungsbeurteilungX--
Zusätzl. Dokumentation Gesamtanlage auf USB-Liste wichtiger Ersatz- und Verschleißteile---X-
Inspektions- und Wartungslisten----X-
6. n Schaltplänesiehe EMA-Standards------
7.n SPS/PLSsiehe EMA-Standards------
8.n SAMBÜSsiehe EMA-Standards------

8.n SAMBÜS

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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Muster des zu liefernden Dokumentationsumfangs

AnlagendokumentationDruckdatum: 11.11.24
Projekt: KW XYZProjektleiter:xxxAuftragsnr.:xxx
4. Verbindlicher, für diesen Auftrag zu liefernder Dokumentationsumfang
Papier-AusführungEDV-Ausführung
1 Allgemeine Anlagendokumentation
Erläuterungsberichte*.pdf
Genehmigungen*.pdf
Weitere Anlagendokumentation*.pdf
2 Verfahrenstechnische Dokumentation
verfahrenstech. Beschreibung d. Baumaßnahmexx*.pdf
Grundfließbilderxx*.pdfx*.dwg
Verfahrensschemataxx*.pdfx*.dwg
Lagepläne*.pdf*.dwg
Höhenpläne*.pdf*.dwg
3 Bauwerksdokumentation
Bauwerkszeichnungen (s. auch unten)xx*.pdfx*.dwg
Rohrleitungsplänexx*.pdfx*.dwg
4 Maschinentechnische Dokumentation
a) Wichtige Ersatz-/Verschleißteile der Gesamtanlage*.pdf*.xls
b) Übersicht Inspekt. - u. Wart.-liste Gesamtanlage*.pdf
c)Die Bau-, elektro.- u. masch.-tech. Dokumentation je Komponente/Objektklasse ist in folg. Umfang bzw. zusätzl. entspr. "EMA -Standards des NV" zu liefern
Nr.NV-KennungKomponentenbeschreibungObjektklasseAnforderungstabelle: Umfang technische Dokumentation )
treitros fualrevneideM hcaN- Die Unterlagen der maschinentechnischen Dokumentation (4.b) sind in (einem) separaten, breiten Ordnern in übersichtlicher, zusammen gefaßter Form, der Abteilung AW vorzulegen. - Das Inhaltsverzeichnis für den/ die zu übergebenden Dokumenta- tionsordner ist nach dem beigefügtem Muster zu erstellen. - jedes Aggregat mit den dazugeh. Bauelementen ist durch ein Deckblatt in einer Kunststoffhülle, zu trennen. Die vorhandene Aggregate- u. Messstellenliste mit AKZ-Nr. entsteht mit der Planung aus dem R+I -Schema, diese wird von dem/der NV - Projektleiter/-in um die Komponentenmit erforderlichen technischen Unterlagen aus dem Leistungsverzeichnis ergänzt. Mit der Eintragung der "Objektklasse" werden automatisiert die jeweils erforderlichen Unterlagen mit einem "X" markiert:55316 NE hcan "hciereB rehcsinhceT" :nretnI-VN!! nessal nereisilautka amehcssnerhafreV :nretni-VN)VL eipoksguzsuA .wzb-hceR( negalretnU .mfuaK ,€ -,005 > .1tkp-.rteB ,neinilnneK .B.z( negalretnu- .hcereB .u -sgnugelsuA .2)netadmmatS selatigiD( ttalbnetaD .hceT .3etsilsgnurötS .lcni gnutielnasgnuneideB .4etsillietßielhcsreV dnu -ztasrE .5gnunhciezsnoisolpxE / dlibttinhcS/.hcieZ-DAC .6nalp- ,gnutielnasgnutraW .7etsillettimreimhcS .lcni nalpreimhcS .8gnuginiehcsebfürpretsumuaB .9).ssaluZ-XETA tim .fgg( gnurälkrestätimrofnoK-GE .01gpej.otoF .o treivarg dlihcs-.pyT .2 :.rhüfsuA .hcseg-xE .11negnussaluZ eretieW .21esiewhcansgnugitsefeB .31.niehcsebemhanbeirtebnI .wzb -fürP .41singuezskreW .51nredlihcssgnunhcieznneK tim gnuthcirniE red otoF .giD .61gnuginiehcsebrethcirrE .71AB red ni thcin nnew ,UBG etrednoseg .fgg .81..…91.… 02ellokotorpemhanbA .12
Anlagenkenn- zeichnung (entspr. NV- AKZ bzw. RDS-WP)Beschreibung (entspr. NV - Begriffstabelle!!)Objektklasse (entspr. NV-"GreenGate - IH-System)
1WE2100BT01Bauwerk PumpenstationAbwasserschachtCXXX--X-----X--X-X---X
2[WE2000Z001]Pumpeinrichtung 1PumpeinrichtungMX-X-------------X-----
3WE2100AP01Druckleitungspumpe 1TauchmotorpumpeMXXXXXX-X-XXEX----------
4WE2100AP01.20ThermistorrelaisThermistorrelaisE-X-XX-----------------
5WE2100AP01.25Frequenzumrichter 1FrequenzumrichterEXX-XX----XX-----------
6WE2100CQ01PumpeDnfeurß g Peunmapuee 1inhaltlPicuhmep eUnmfufßa nTagu cdhepru zmup leienMfere n-de -nD-okXum-enta-tioXnw-ird -unt-er X----------- >--
7WE2100CQ11PumpeVnokertgtea b1e der NV-PKuemnpneunnkegt t(eAKZ), BescMhre i-bu -ng -u. XeinXgetr-ag-ene-nO-bje-ktXklas-se---------- ----
8Schäkel Pumpekette 1SchäkelM---XX-----X----------- "z
9WE2100AA01Rückscdhlu. rKclh.- Ddreunck/dleiiet. 1NRüVc-kPscrholjaegkkltalepipteer/-in inMAbsXpra c-he-mXitAXW-XBE/X-IvXorge-ge-beXn.----------- yx .
10WE2100AA02Schieber Druckleit. 1SchieberMX--XXX-X--X----------- aF
11[WE2000Z002]PumpeDinireicshet uTnagb 2elle dienPtu nmupre ainlrsi cMhtuusntger! FürdMenBi Xete -r wi Xrd h -ier -sp -äte -r un -ter --------X----- " e
12WE2100AP02Druckle"Aitunnlaggspeu/Pmkpte. 24" deTra gucehnmaouteo rvpeurmbipnedlicheUMmfXangXdeXrteXchnXiscXhen-UXnter-lagXen XEX---------- gal
13….…nat
14WE2100AM01Tauchmfeostotgrreüshcrhwreierkben.!TauchmotorrührwerkMXX-XXX-X-XXEX---------- ma
15WE2100CQ03EinstiegsleiterEinstiegsleiterM-X-XX-X--XX-XX-X------ se
16WE2100ML01FüllstAW-B benötigt andsmess. P-schachtFüllstandsmessungEXX-XX--X-XX----X------ G
17WE2100ML01.1Messumfoermineern kompletMtee sSswaetzrt udmerfo ArmSe BruiltDEok u-m-ent-atioXnXinP-api-er Xplu-sXX----------- -----
18WE2100ML01.5RadarsensorRadarsensorEXX-XX--X-XX----X------ -<
19WE2100ML01.10Überspann1u nxg dssicghiutatzle AuÜsbfeürhspraunnngungsschutzEXX-XX--X--X-----------
20WE2100ML01.11AbzweigdoseAbzweigdoseE-X-XX----XXXX-X-------
21….
22….
oder RDS-WP:
#WET=KAB01GP001Druckleitungspumpe 1TauchmotorpumpeMXXXXXX-X-XXEX---------
…..
Nur Papierversion: Bei allen mit einem * gekennzeichneten Feldern des Dokumentationsumfanges brauchen die Dokumente nicht beigefügt zu werden, wenn sichergestellt ist, dass diese an anderer Stelle in dieser Dokumentation vorhanden sind. Es ist dann auf das Aggregat, mit Angabe der NV-Kennung, bei dem diese Dokumente zu finden sind, zu verweisen. Die Zeichnungen und Pläne sind ebenfalls signiert in der As-built-Ausführung vorzulegen.

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3.3 Beispiel- bzw. Musterausdrucke zur Tech. Dokumentation
3.3.1.Ordnerrücken (Original. DIN A4)AnlagendokumentationStand: 10.04.2019AnlagendokumentationStand: 17.07.2410AA3015VK
KA. Kevelaer Technische Akte: 4.1 Inhaltsverzeichnis Blatt: 1/1KA. KevelaerTechnische Akte 4.1 .
Inhaltsverzeichnis/Agg
KennzeichenKurzbeschreibungHerstellerAggregatbeschreibungHerstellerTypMatchcode
KV 5103 KV5103AA01 KV5103AA05 KV5103AM01 KV5103AM02Belebungsbecken 3 Zulaufschieber BB3 Ablaufschieber BB3 Rührwerk RührwerkABS ABS Gla-Wel Flygt Flygt rig. DIN A4)Zulaufschieber 1 BB3ABSDN350KV5103AA01
Kurzbezeichnung
XXXKaufmännische Unterlagen
XXAllgemeinprospekt
XXAuslegungs- und Berechnungsunterlagen (z.B. Kennlinien)
XXXAusgefüllte Maschinen- bzw. Apparatekarte / Stammdatenblatt
XXXFunktionsbeschreibung
XXXBedienungsanleitung incl. Störungsliste
XXXWartungsanleitung, -plan
XSchmierplan incl. Schmiermittelliste
XXXErsatz- und Verschleißteilliste
XXSchnittbild / Explosionszeichnung
XXXHydraulik- und Pneumatikpläne
XXWerkszeugnisse (Bescheinigungen, Konfirmitätserklärungen)
Prüfbücher (z.B. Krananlage )
Siehe Ordner "Prüfbücher und Prüfunterlagen"
XSiehe EDV-Dokumentation
3.3.2. Inhaltsverzeichnis Ordner 4.n (O
3.3.3. Trennseite Ordner 4.n (Orig. DIN A4)
AW-BIOrdner 5
AW-BIOrdner 5

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3.3.4 Digitales Stammdatenblatt im pdf-Format (Orig. DIN A4)

AnlagendokumentationStand: 17.07.24
KA. Kevelaer InhaltsverzeichnisTech. Akte 2
Zeich.- Nr.:KurzbezeichnungStand
2aLageplan Erweiterung10.2018
2Lageplan Erweiterung10.2018
3aHöhenplan Erweiterung10.2018
100R.u.I. Schema Schlammbehandlung10.2018
3.3.5 Inhaltsverzeichnis Ordner 1-3 (Orig. DIN A4)

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*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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Niersverband Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Seite ZTV-Doku 10 / 10 Aufbau und Umfang der anlagen-, verfahrens-, bau-, maschinen- u. elektro-*1 technischen Dokumentation (ZTV-Doku)

4 Verbindlicher, für diesen Auftrag zu liefernder Dokumentationsumfang

An dieser Stelle hat der NV-Projektleiter den verbindlichen Umfang

der zuliefernden Dokumentation in Absprache mit der „Betriebsab-

teilung“ zu definieren und in Form einer Tabelle (separate Datei)

gemäß der Anlage 3.2 als (vollständige, abschließende) Vorgabe

für den Bieter beizufügen.

Die Mustertabelle 3.2 => Pkt. 4 ist als Excel-Datei im NV-Intranet er-

hältlich:

Diese Textseite ist in der Ausschreibung vom NV-Projektleiter zu

entfernen und nicht an den Bieter mit zu verschicken.

Hinweis an den Bieter:

Anstatt dieser Textseite soll hier die verbindliche Tabelle (ggfs.

mehrseitig) stehen, die den Umfang der geforderten Dokumenta-

tion definiert. Sollte diese nicht vorhanden sein, hat sich der Bieter

unverzüglich mit der ausschreibenden Stelle in Verbindung zu set-

zen und die fehlende Tabelle anzufordern.


Ende der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen ZTV Doku

Datei: ZTV (Doku) - Zusätzliche technische Vertragsbedingungen Aufbau und Umfang der Dokumentationen Stand 2024-11-20.docx

*1Hier sind zusätzl. die EMA-Standards des NV zu beachten

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