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2025-02-28_Baugrunduntersuchung Berliner Brücke.pdf

Gleiserneuerung, Brückensanierung und Radverkehrsanlagen an der Berliner Brücke

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 25.09.2026, 19:03 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.had.de

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Otto-Hahn-Straße 19 D-34253 Lohfelden (Kassel) Telefon (0561) 47 517-0 Telefax (0561) 47 517-22

Anerkannt nach RAP Stra 15 für (0) Baustoffeingangsprüfungen, (1) Eignungsprüfungen, (2) Fremdüberwachungsprüfungen, (3) Kontrollprüfungen und (4) Schiedsuntersuchungen

Untersuchungsbericht

A Böden einschl. Bodenver- besserungenD Gesteins- körnungenF Oberflächen-be- handlungen Dünne Schich- ten im Kaltein- bauG AsphaltH Tragschichten mit hydr. Bindemitteln, Fahr-bahndecken aus Beton, Boden- verfestigungenI Baustoffgemische für Schichten ohne Bindemittel und für den Erd- bau
0D0
1A1H1I1
2 3A3D3F3G3H3I2 I3
4

Prüfstelle E, W (VMPA) nach DIN 1045, Nr. VMPA-BPW-1409-04-HE

Lohfelden, den 28.02.2025/SG

  • Projekt Nr. 0711/25

Auftrag Bestandsaufnahme des gebundenen und ungebundenen Gleisaufbaus sowie umweltrechtliche Untersuchungen der Baustoffe und Böden

Projekt Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel

Lage siehe Anlage 4

Auftraggeber Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG Postfach 102047

  • 34020 Kassel

Geländearbeiten 17.02.2025

Anlagen 1 – Grafische Darstellung der Bohrprofile; 2 – Fotodokumentation; 3 – Ergebnisse der umweltrechtlichen Untersuchungen, Prüfbericht Nr. 0519/25; 4 – Lageplan und Luftbild mit Kennzeichnung der Entnahmestellen (Quelle: Google Earth)

Verteiler 1 x HIB, Lohfelden; 1 x Antragsteller

Dieser Untersuchungsbericht darf nur ungekürzt wiedergegeben werden. Eine auszugsweise Wiedergabe bedarf der Genehmigung des Hessischen Institutes für Baustoffprüfungen (HIB) GbR in Lohfelden. Der Bericht umfasst 4 Seiten und 4 Anlagen.

Hessisches Institut für Baustoffprüfungen • Otto-Hahn-Straße 19 • 34253 Lohfelden • Telefon: 0561/47517-0 • Fax: 0561/47517-22

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

  • Seite 2 von 4 -

Inhalt

1 Allgemeines zum Prüfauftrag ........................................................................................................ 3

2 Aufbau im Gleisbereich ................................................................................................................ 3

3 Umweltrechtliche Untersuchungen des Oberbaus sowie des Untergrundes ................................. 3

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

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1 Allgemeines zum Prüfauftrag Das Hessische Institut für Baustoffprüfungen wurde beauftragt, für die geplanten Gleiserneuerungsar-

beiten im Bereich der Berliner Brücke eine Bestandsaufnahme der Oberbau- und Unterbauverhältnisse

durchzuführen. Des Weiteren sollen die Oberbauschichten sowie der Unterbau bzw. Untergrund um-

weltrechtlich nach LAGA und Deponieverordnung (DepV) untersucht werden.

Die Festlegung der Lage sowie die Anzahl der Untersuchungsstellen erfolgten gemeinsam durch den

Auftraggeber und unsere Prüfstelle. Die Untersuchungsstellen können hinsichtlich ihrer Lage der An-

lage 4 des Untersuchungsberichtes entnommen werden.

Für die Erkundungen wurde im Gleisbereich der Pflasteroberbau entfernt. Die weiterführenden Erkun-

dungen des ungebundenen Oberbaus und des Unterbaus sollten auftragsgemäß durch Kleinrammboh-

rungen bis in eine maximale Tiefe von -1,2 m erfolgen. Aufgrund der vorgefundenen Packlage aus

Steinen und Blöcken konnte die Bohrung ausschließlich bei Untersuchungsstelle 1 unter erhöhten Auf-

wand nieder geteuft werden. Das Entfernen der Packlage war bei Untersuchungsstelle 2 nicht möglich.

In den Erkundungsstellen wurden Baustoff- und Bodenschichten benannt, Schichtgrenzen eingemes-

sen sowie Proben für umweltrechtliche Analysen entnommen.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Baugrunduntersuchungen werden im nachfolgenden Untersu-

chungsbericht aufgeführt. Die nachfolgend aufgezeigten Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf

die im Rahmen der Aufschlussarbeiten erkundeten Untersuchungsstellen.

Anmerkung:

Aufgrund des beschränkten Untersuchungsumfanges können Abweichungen der Baugrundverhält-

nisse außerhalb der erkundeten Untersuchungsstellen nicht ausgeschlossen werden. Diese können

unter Umständen die Ausführungsarbeiten wesentlich beeinflussen.

2 Aufbau im Gleisbereich An beiden Untersuchungsstellen konnten unterhalb des Pflasteroberbaus eine 6 bis 9 cm dicke Pflas-

terbettung aus Basaltsplitt sowie Frostschutzschichten bis in -25 bzw. -35 cm Tiefe vorgefunden wer-

den. Unterhalb befindet sich bis in ca. -50 bis -55 cm der Unterbau aus einer Packlage aus Basaltstei-

nen und -blöcken. Darunter konnte bei Untersuchungsstelle 1 ein Verwitterungsboden aus bindigen,

steinigen Sanden bis in die maximale Aufschlusstiefe von -120 cm erkundet werden.

Detaillierte Angaben zu den vorhandenen Baustoffen und Böden können der Anlage 1 entnommen

werden.

3 Umweltrechtliche Untersuchungen des Oberbaus sowie des Untergrundes Für eine Einstufung der bei der Baumaßnahme zu entfernenden Baustoffe und Böden wurden Einzel-

proben des jeweilig vorgefundenen Materials aus den einzelnen Schichten durch das Hessische Institut

für Baustoffprüfungen (HIB) GbR in Lohfelden entnommen.

Die Zusammenstellung der Einzelproben zu Misch-, Sammel- und Analyseproben erfolgte gemäß Vor-

gaben des Auftraggebers. Die ungebundenen Schichten wurden auftragsgemäß nach den Parametern

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

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der „LAGA-Boden“, Tab. II.1.2-2 und II 1.2-3 und Deponieverordnung (DepV) analysiert und bewertet.

An den Oberbauschichten der Asphaltkonstruktion erfolgten Analysen hinsichtlich PAK-Gehalt und

Phenolindex. Die detaillierten Ergebnisse und Bewertungen können der Anlage 2 entnommen werden.

Den nachfolgenden Tabellen können die Zusammenstellungen der Analyseproben sowie die Ergeb-

nisse der umweltrechtlichen Analysen entnommen werden.

Tabelle 1: Materialarten, Schichtdicken sowie umweltrechtliche Zuordnung vorgefundener Baustoffe und Böden

Nr.LageMaterialSchicht abSchicht bisSchicht-LAGADepVAbfall-Labor Nr.
dickeschlüs-
(cm)sel Nr.
1eßartsgreb -ßoL FRBetonpflaster0,014,014,0--170101
Splitt 2/514,023,09,0Z2DK01705040519/25
(FSS) G,s (Ba)23,035,012,0
Packlage X,y35,055,020,0
S,u,t,g'55,0120,065,0
2-asliG eßarts FRBetonpflaster0,014,014,0--170101
Splitt 2/514,020,06,0Z2DK01705040519/25
(FSS) G,s (Ba)20,025,05,0
Packlage X,y25,0n.b.n.b.

Legende: A Auffüllung Ba Basalt LAGA LAGA Boden, Tabellen 1.2-2 und 1.2-3 FSS Frostschutzschicht ' schwach DepV Deponieverordnung S/s Sand/sandig + stark n.b. nicht bekannt T/t Ton/tonig G/g Kies/kiesig U/u Schluff/schluffig X/x Steine/steinig

(Dipl.-Ing. S. Glück) Projektbearbeiter

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

Anlage 1

(Erkundungsprofile)

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen Otto-Hahn-Straße 19 34253 LohfeldenZeichnerische Darstellung von Schürfen/RammkernsondierungenAnlage: 1 zu Bericht Nr. 0711/25
Projekt: Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel
Auftraggeber: KVG
Bearb.: GlückDatum: 17.02.2025
Untersuchungsstelle 1 0,00 Betonpflaster 0,14 -0,15 Pflasterbettung: 0,23 Splitt 2/5 mm, grau GE A Frostschutzschicht: -0,30 0,35 Kies, sandig, dicht gelagert, GW GI A grau Packlage Basalt: -0,45 Steine, Blöcke, kiesig, X Y A 0519/25 0,14 0,55 sandig, grau, dicht gelagert 0,55 -0,60 -0,75 Verwitterungsboden: Sand, tonig, kiesig, steinig, ST* B -0,90 kein Probenmaterial gewonnen rotbraun, mitteldicht gelagert -1,05 1,20 m Höhenmaßstab 1:15
Projekt: Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel
Auftraggeber: KVG
Bearb.: GlückDatum: 17.02.2025
Untersuchungsstelle 2 0,00 Betonpflaster 0,14 -0,15 0,20 Pflasterbettung: GE A 0,25 Splitt 2/5 mm, grau 0519/25 0,14 Frostschutzschicht: -0,30 0,30 Kies, sandig, dicht gelagert, GW GI A grau Packlage Basalt: -0,45 Steine, Blöcke, kiesig, X Y A sandig, grau, dicht gelagert 0,50 m Ab- 30 cm konnte kein weiterer Erkundungsfortschritt erzielt werden. Die Dicke der Packlage ist nicht bekannt. Höhenmaßstab 1:15

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen Otto-Hahn-Straße 19 34253 LohfeldenLegende und Zeichenerklärung nach DIN 4023Anlage: 1 zu Bericht Nr. 0711/25
Projekt: Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel
Auftraggeber: KVG
Bearb.: GlückDatum: 17.02.2025
Boden- und Felsarten Blöcke, Y, mit Blöcken, y Steine, X, steinig, x Kies, G, kiesig, g Sand, S, sandig, s Ton, T, tonig, t Signaturen der Umweltgeologie (nicht DIN-gemäß) Splitt, Sp, mit Splitt, sp Korngrößenbereich f - fein Nebenanteile ' - schwach (<15%) m - mittel ¯ - stark (30-40%) g - grob Bodenklassen nach DIN 18300 1 Oberboden (Mutterboden) 2 Fließende Bodenarten 3 Leicht lösbare Bodenarten 4 Mittelschwer lösbare Bodenarten 5 Schwer lösbare Bodenarten 6 Leicht lösbarer Fels und vergleichbare Bodenarten 7 Schwer lösbarer Fels Bodengruppen nach DIN 18196 GE enggestufte Kiese GW weitgestufte Kiese GI Intermittierend gestufte Kies-Sand-Gemische SE enggestufte Sande SW weitgestufte Sand-Kies-Gemische SI Intermittierend gestufte Sand-Kies-Gemische GU Kies-Schluff-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm GU* Kies-Schluff-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm GT Kies-Ton-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm GT* Kies-Ton-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm SU Sand-Schluff-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm SU* Sand-Schluff-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm ST Sand-Ton-Gemische, 5 bis 15% <=0,06 mm ST* Sand-Ton-Gemische, 15 bis 40% <=0,06 mm UL leicht plastische Schluffe UM mittelplastische Schluffe UA ausgeprägt zusammendrückbarer Schluff TL leicht plastische Tone TM mittelplastische Tone TA ausgeprägt plastische Tone OU Schluffe mit organischen Beimengungen OT Tone mit organischen Beimengungen grob- bis gemischtkörnige Böden mit grob- bis gemischtkörnige Böden mit kalkigen, OH OK Beimengungen humoser Art kieseligen Bildungen HN nicht bis mäßig zersetzte Torfe (Humus) HZ zersetzte Torfe Schlämme (Faulschlamm, Mudde, Gyttja, Dy, F [ ] Auffüllung aus natürlichen Böden Sapropel) A Auffüllung aus Fremdstoffen
Projekt: Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel
Auftraggeber: KVG
Bearb.: GlückDatum: 17.02.2025
Lagerungsdichte locker mitteldicht dicht Proben P1 1,00 Sonderprobe Nr 1 aus 1,00 m Tiefe K1 1,00 Bohrkern Nr 1 aus 1,00 m Tiefe WP1 1,00 Wasserprobe Nr 1 aus 1,00 m Tiefe GL1 1,00 Probenglas Nr 1 aus 1,00 m Tiefe HS1 1,00 Head-Space Nr 1 aus 1,00 m Tiefe SZ1 1,00 Stechzylinder Nr 1 aus 1,00 m Tiefe KE1 1,00 Kunststoffeimer Nr 1 aus 1,00 m Tiefe

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

Anlage 2

(Fotodokumentation)

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Untersuchungsbericht Nr. 0711/25 Anlage 2 - Seite 1 von 2 -

Bild 1: Untersuchungsstelle 1

Bild 2: Untersuchungsstelle 2

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[Seite 12: Text nur als Bild — nicht lesbar]

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

Anlage 3

(Ergebnisse der umweltrechtlichen Analyse)

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Otto−Hahn−Straße 19 D−34253 Lohfelden (Kassel) Telefon (0561) 47 517−0 Telefax (0561) 47 517−22

Anerkannt nach RAP Stra 15 für (0) Baustoffeingangsprüfungen, (1) Eignungsprüfungen, (2) Fremdüberwachungsprüfungen, (3) Kontrollprüfungen und (4) Schiedsuntersuchungen

Prüfergebnisse

A Böden einschl. Bodenver− besserungenD Gesteins− körnungenG AsphaltI Baustoffgemische für Schichten ohne Bindemittel und für den Erdbau
0D0
1A1H1I1
2I2
3A3D3F3G3H3I3
4

Prüfergebnisse Prüfstelle E, W (VMPA) nach DIN 1045, Nr. VMPA−BPW−1409−04−HE Deklarationsanalyse

Prüfbericht zur Labor−Nr. 0519/25

Berichtdatum 28.02.2025

  1. Angaben zum Prüfauftrag vom 19.02.2025

Auftraggeber : Kasseler Verkehrsgesellschaft AG : Postfach 102047, 34020 Kassel Baumaßnahme : Gleiserneuerung Berliner Brücke, Kassel : Bauabschnitt : Gleisbereich Entnahme−/Messstelle(n) : Untersuchungsstellen 1 & 2 : siehe Anlage 1 Art der Probe : Pflasterbettung / Frostschutzmaterial / Packlage (Basalt) : siehe Anlage 1 Probenkennzeichnung : 0519/25 Probenahme : 17.02.2025 Eingang im Labor : 17.02.2025 Prüfauftrag : Deklarationsanalyse Grundlagen : LAGA Boden, Tabellen II 1.2−2 und 1.2−3; Merkblatt Entsorgung von Bauab− : fällen 09/2018 (Hessen); DepV; AVV 2. Allgemeines zum Prüfauftrag / Befund

Die Probenahme erfolgte durch das Hessische Institut für Baustoffprüfungen. Die Prüfungen erfolgten in einem akkreditierten Labor für Umweltanalytik.

Anlagen:

  1. Probenahmeprotokoll
  2. Probenvorbereitungsprotokoll

Der Prüfbericht umfasst 6 Seiten, 2 Anlagen. Eine Veröffentlichung des vorliegenden Berichtes (auch auszugsweise) ist ohne unsere Zustimmung nicht zulässig.

HESSISCHES INSTITUT FÜR Tel.: 0561 /47 517 − 0 Bankverbindung: Kasseler Sparkasse Geschäftsführer BAUSTOFFPRÜFUNGEN GbR Fax: 0561 /47 517 − 22 IBAN DE60520503530208004206 Dipl.−Ing K. Fingerhut Otto−Hahn−Straße 19: e−mail: office@hib−kassel.de Steuer−Nr.: 025 327 30428 Dipl.−Ing S. Glück D−34253 Lohfelden (Kassel) www.hib−kassel.de Ust−Id. Nr.: DE 232430356 B. Eng. M. Fingerhut

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Prüfbericht Nr. 0519/25

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Zuordnungswerte nach LAGA (gemäß Merkblatt „Entsorgung von Bauabfällen)
Parameter FeststoffDim.MesswertZ 0(Sand)Z 0(Lehm/ Schluff)Z0(Ton)Z 0* a)Z 1Z 2Methode
Masse Laborprobekg8keine Angabe
Trockensubstanz%95,9DIN EN 14346 : 2007-03,
Verfahren A
pH-Wert (CaCl2)8DIN EN 15933 : 2012-11
FärbungschwarzbraunMP-02014-DE : 2021-03
Geruchgeruchlos
Konsistenzsteinig
GlühverlustM.-%1,1DIN EN 15169 : 2007-05
Kohlenstoff(C) organisch (TOC)M.-%0,160,5 e)0,5 e)0,5 e)0,5 e)1,55DIN EN 15936 : 2012-11
Cyanide ges.mg/kg<0,31310DIN EN ISO 17380 : 2013-
10
EOXmg/kg<1,01111 f)3 f)10DIN 38414-17 : 2017-01
KönigswasseraufschlußDIN EN 13657 : 2003-01
Arsen (As)mg/kg1,710152015 b)45150DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Blei (Pb)mg/kg74070100140210700
Cadmium (Cd)mg/kg<0,20,411,51 c)310
Chrom (Cr)mg/kg1493060100120180600
Kupfer (Cu)mg/kg4320406080120400
Nickel (Ni)mg/kg181155070100150500
Quecksilber (Hg)mg/kg<0,050,10,5111,55DIN EN ISO 12846 : 2012-
08
Thallium (Tl)mg/kg<0,10,40,710,7 d)2,17DIN EN ISO 17294-2 :
2017-01
Zink (Zn)mg/kg89601502003004501500DIN EN ISO 11885
Kohlenwasserstoffe C10-C22mg/kg<501001001002003001000DIN EN 14039 : 2005-01 +
Kohlenwasserstoffe C10-C40mg/kg754006002000LAGA KW/04 : 2019-09
extrahierbare lipophile Stoffe%0,05LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthylenmg/kg<0,05
Acenaphthenmg/kg<0,05
Fluorenmg/kg<0,05
Phenanthrenmg/kg<0,05
Anthracenmg/kg<0,05
Fluoranthenmg/kg<0,05
Pyrenmg/kg<0,05
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,05
Chrysenmg/kg0,12
Benzo(b)fluoranthenmg/kg0,19
Benzo(k)fluoranthenmg/kg0,08
Benzo(a)pyrenmg/kg0,110,30,30,30,60,93
Dibenzo(a,h)anthracenmg/kg<0,05
Benzo(ghi)perylenmg/kg0,09
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg0,06
Summe PAK (EPA)mg/kg0,65 X)33333 g)30
Dichlormethanmg/kg<0,05DIN EN ISO 22155 : 2016- 07
cis-1,2-Dichlorethenmg/kg<0,05
trans-1,2-Dichlorethenmg/kg<0,05
Trichlormethanmg/kg<0,05
1,1,1-Trichlorethanmg/kg<0,02
Trichlorethenmg/kg<0,05
Tetrachlormethanmg/kg<0,05
Tetrachlorethenmg/kg<0,05
LHKW - Summemg/kgn.b.111111
Benzolmg/kg<0,05
Toluolmg/kg<0,05
Ethylbenzolmg/kg<0,05
m,p-Xylolmg/kg<0,05
o-Xylolmg/kg<0,05
Cumolmg/kg<0,1
Styrolmg/kg<0,1
Summe BTEXmg/kgn.b.111111
PCB (28)mg/kg<0,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,005
PCB (101)mg/kg<0,005
PCB (118)mg/kg<0,005
PCB (138)mg/kg<0,005
PCB (153)mg/kg<0,005
PCB (180)mg/kg<0,005
PCB-Summe (6 Kongenere)mg/kgn.b.0,050,050,050,10,150,5
PCB-Summemg/kgn.b.

Farbig markierte Grenzwerte = Überschreitung der angegebenen Zuordnungswerte n.b. Der Stoff ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

a) Feststoffgehalte für die Verfüllung von Abgrabungen unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen (siehe "Ausnahmen von der Regel" für die Verfüllung von Abgrabungen in Nr. II.1.2.3.2 der TR Boden, Stand: 05.11.2004).

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Prüfbericht Nr. 0519/25

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b) Der Wert 15 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 20 mg/kg. c) Der Wert 1 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,5 mg/kg.

d) Der Wert 0,7 mg/kg gilt für Bodenmaterial der Bodenarten Sand und Lehm/Schluff. Für Bodenmaterial der Bodenart Ton gilt der Wert 1,0 mg/kg. e) Bei einem C:N-Verhältnis > 25 beträgt der Zuordnungswert 1 Masse-%. f) Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen. g) Bodenmaterial mit Zuordnungswerten > 3 mg/kg und ≤ 9 mg/kg darf nur in Gebieten mit hydrogeologisch günstigen Deckschichten eingebaut werden.

x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt.

Parameter EluatDim.MesswertZ 0Z 1.1Z 1.2Z 2Methode
EluatDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C20,4DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert h)-9,96,5 - 96,5 - 96 - 125,5 - 12DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm15350050010001500DIN EN 27888 : 1993-11
Gesamtgehalt an gelösten Stoffenmg/l<200DIN EN 15216 : 2008-01
Chlorid (Cl) k)mg/l1510102030DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07
Sulfat (SO4) k)mg/l<2,05050100150
Phenolindex i)mg/l<0,01< 0,0100,0100,0500,100DIN EN ISO 14402 : 1999-12
Fluoridmg/l<0,50DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07
Cyanide ges. j)mg/l<0,005< 0,0100,0100,0500,100DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Cyanide leicht freisetzbarmg/l<0,005
Antimon (Sb)mg/l<0,0025DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Arsen (As)mg/l<0,0050,0100,0100,0400,060
Barium (Ba)mg/l<0,05
Blei (Pb)mg/l0,0020,0200,0400,1000,200
Cadmium (Cd)mg/l<0,00050,0020,0020,0050,010
Chrom (Cr)mg/l0,0020,0150,0300,0750,150
Kupfer (Cu)mg/l0,0060,0500,0500,1500,300
Molybdän (Mo)mg/l<0,005
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,0400,0500,1500,200
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,00020,00020,0010,002DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Selen (Se)mg/l<0,003DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Thallium (Tl)mg/l<0,0005< 0,0010,0010,0030,005
Zink (Zn)mg/l<0,050,1000,1000,3000,600
DOCmg/l1,5DIN EN 1484 : 2019-04

Farbig markierte Grenzwerte = Überschreitung der angegebenen Zuordnungswerte n.b. Der Stoff ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

h) Niedrigere pH-Werte stellen alleine kein Ausschlusskriterium dar. Bei Überschreitung ist die Ursache zu prüfen. i) Bei Überschreitungen ist die Ursache zu prüfen. Höhere Gehalte, die auf Huminstoffe zurückzuführen sind, stellen kein Ausschlusskriterium dar. j) Verwertung von „Z 2“-Material mit Cyanid > 100 µg/l ist zulässig, wenn Cyanid < 50 µg/l. ges. leicht freisetzbar k) Bei Chlorid und Sulfat sind in analoger Anwendung der Richtlinie für die Verwertung von Bodenmaterial, Bauschutt und Straßenaufbruch in Tagebauen und im Rahmen sonstiger Abgrabungen vom 03. März 2014 Überschreitungen ab „Z 1.1“ im Einzelfall bis zu 250 mg/l zulässig.

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Prüfbericht Nr. 0519/25

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Bewertung nach DepV incl. Ergänzungsparameter des Deponierechtes
ParameterDim.MesswertDK 0DK IDK IIDK IIIMethode
Feststoff
Trockensubstanz%95,9DIN ISO 11465 / DIN EN 14346
Glühverlust 550 C° 2)M.-%1,13 2a)3 2a)3)4)5)5 3)4)5)10 4)5)DIN EN 15169 : 2007-05
Kohlenstoff(C) organisch (TOC) 2)M.-%0,161 2a)1 2a)3)4)5)3 3)4)5)6 4)5)DIN EN 15936 : 2012-11
Kohlenwasserstoffe C10-C40 (GC)mg/kg75500DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04
: 2019-09
extrahierbare lipophile StoffeM.-%0,050,10,4 5)0,8 5)4 5)LAGA KW/04 : 2019-09
Naphthalinmg/kg<0,05DIN ISO 18287 : 2006-05
Acenaphthylenmg/kg<0,05
Acenaphthenmg/kg<0,05
Fluorenmg/kg<0,05
Phenanthrenmg/kg<0,05
Anthracenmg/kg<0,05
Fluoranthenmg/kg<0,05
Pyrenmg/kg<0,05
Benzo(a)anthracenmg/kg<0,05
Chrysenmg/kg0,12
Benzo(b)fluoranthenmg/kg0,19
Benzo(k)fluoranthenmg/kg0,08
Benzo(a)pyrenmg/kg0,11
Dibenzo(a,h)anthracenmg/kg<0,05
Benzo(ghi)perylenmg/kg0,09
Indeno(1,2,3-cd)pyrenmg/kg0,06
Summe PAK (EPA)mg/kg0,65 X)30
Benzolmg/kg<0,05DIN EN ISO 22155 : 2016-07
Toluolmg/kg<0,05
Ethylbenzolmg/kg<0,05
m,p-Xylolmg/kg<0,05
o-Xylolmg/kg<0,05
Cumolmg/kg<0,1
Styrolmg/kg<0,1
Summe BTEXmg/kgn.b.6
PCB (28)mg/kg<0,005DIN EN 15308 : 2016-12
PCB (52)mg/kg<0,005
PCB (101)mg/kg<0,005
PCB (118)mg/kg<0,005
PCB (138)mg/kg<0,005
PCB (153)mg/kg<0,005
PCB (180)mg/kg<0,005
PCB-Summemg/kgn.b.1
Eluat
EluaterstellungDIN EN 12457-4 : 2003-01
Temperatur Eluat°C20,4DIN 38404-4 : 1976-12
pH-Wert 8)-9,95,5 - 135,5 - 135,5 - 134 - 13DIN EN ISO 10523 : 2012-04
elektrische LeitfähigkeitµS/cm153DIN EN 27888 : 1993-11
Gesamtgehalt an gelösten Stoffen 12)mg/l<2004003000600010000DIN EN 15216 : 2008-01
Chlorid (Cl) 12)mg/l15801500 13)1500 13)2500DIN EN ISO 10304-1:2009
Sulfat (SO4) 12)mg/l<2,0100 15)2000 13)2000 13)5000
Phenolindexmg/l<0,010,10,250100DIN EN ISO 14402 : 1999-12
Fluorid (F)mg/l<0,50151550DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07
Cyanide ges.mg/l<0,005DIN EN ISO 14403-2 : 2012-10
Cyanide leicht freisetzbarmg/l<0,0050,010,10,51
Antimon (Sb) 16)mg/l<0,00250,0060,03 13)0,07 13)0,5DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Arsen (As)mg/l<0,0050,050,20,22,5
Barium (Ba)mg/l<0,0525 13)10 13)30
Blei (Pb)mg/l0,0020,050,215
Cadmium (Cd)mg/l<0,00050,0040,050,10,5
Chrom (Cr)mg/l0,0020,050,317
Kupfer (Cu)mg/l0,0060,21510
Molybdän (Mo)mg/l<0,0050,050,3 13)1 13)3
Nickel (Ni)mg/l<0,0050,040,214
Quecksilber (Hg)mg/l<0,00020,0010,0050,020,2DIN EN ISO 12846 : 2012-08
Selen (Se)mg/l<0,0030,010,03 13)0,05 13)0,7DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01
Thallium (Tl)mg/l<0,0005
Zink (Zn)mg/l<0,050,42520
DOC 9)mg/l1,55050 3)10)80 3)10)11)100DIN EN 1484 : 2019-04

Farbig markierte Grenzwerte = Überschreitung der angegebenen Zuordnungswerte n.b. Der Stoff ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar.

x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt.

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Prüfbericht Nr. 0519/25

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  1. In Gebieten mit naturbedingt oder großflächig siedlungsbedingt erhöhten Schadstoffgehalten in Böden ist eine Verwendung von Bodenmaterial aus diesen Gebieten zulässig, welches die Hintergrundgehalte des Gebietes nicht überschreitet, sofern die Funktion der Rekultivierungsschicht nicht beeinträchtigt wird.
  2. Glühverlust kann gleichwertig zu TOC angewandt werden. 2a) Für Bodenmaterial ohne Fremdbestandteile sind Überschreitungen beim Glühverlust bis 5 Masse % oder beim TOC bis 3 Masse % zulässig, wenn die Überschreitung ausschließlich auf natürliche Bestandteile des Bodenma- terials zurückgeht.
  3. Eine Überschreitung des Zuordnungswertes ist mit Zustimmung der zuständigen Behörde bei Bodenaushub (Ab- fallschlüssel 17 05 04 und 20 02 02 nach der Anlage zur Abfallverzeichnis- Verordnung) und bei Baggergut (Ab- fallschlüssel 17 05 06 nach der Anlage zur Abfallverzeichnis- Verordnung) zulässig, wenn a. die Überschreitung ausschließlich auf natürliche Bestandteile des Bodenaushubes oder des Baggergutes zurückgeht, b. sonstige Fremdbestandteile nicht mehr als 5 Volumenprozent ausmachen, c. bei der gemeinsamen Ablagerung mit gipshaltigen Abfällen der DOC-Wert maximal 80 mg/l beträgt, d. auf der Deponie, dem Deponieabschnitt oder dem gesonderten Teilabschnitt eines Deponieabschnitts aus- schließlich nicht gefährliche Abfälle abgelagert werden und e. das Wohl der Allgemeinheit – gemessen an den Anforderungen dieser Verordnung – nicht beeinträchtigt wird.
  4. Der Zuordnungswert gilt nicht für Aschen aus der Braunkohlefeuerung sowie für Abfälle oder Deponieersatzbau- stoffe aus Hochtemperaturprozessen, zu letzteren gehören insbesondere Abfälle aus der Verarbeitung von Schla- cke, unbearbeitete Schlacke, Stäube und Schlämme aus der Abgasreinigung von Sinteranlagen, Hochöfen, Schachtöfen und Stahlwerken der Eisen- und Stahlindustrie. Bei gemeinsamer Ablagerung mit gipshaltigen Ab- fällen darf der TOC-Wert der in Satz 1 genannten Abfälle oder Deponieersatzbaustoffe maximal 5 Masseprozent betragen. Eine Überschreitung dieses TOC-Wertes ist zulässig, wenn der DOC-Wert maximal 80 mg/l beträgt.
  5. Gilt nicht für Asphalt auf Bitumen- oder auf Teerbasis.
  6. Bei PAK-Gehalten von mehr als 3 mg/kg ist mit Hilfe eines Säulenversuches nachzuweisen, dass in dem zu erwartenden Sickerwasser ein Wert von 0,20 μg/l nicht überschritten wird.
  7. Muss bei gefährlichen Abfällen (DK I und DK II) ermittelt werden – ist generell bei ≥ DK III zu ermitteln. Nicht erforderlich bei asbesthaltigen Abfällen und Abfällen, die andere gefährliche Mineralfasern enthalten.
  8. Abweichende pH-Werte stellen allein kein Ausschlusskriterium dar. Bei Über- oder Unterschreitungen ist die Ur- sache zu prüfen. Werden jedoch auf Deponien der Klassen I und II gefährliche Abfälle abgelagert, muss deren pH-Wert mindestens 6,0 betragen.
  9. Der Zuordnungswert für DOC ist auch eingehalten, wenn der Abfall oder der Deponieersatzbaustoff den Zuord- nungswert nicht bei seinem eigenen pH-Wert, aber bei einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8,0 einhält.
  10. Auf Abfälle oder Deponieersatzbaustoffe auf Gipsbasis nur in den Fällen anzuwenden, wenn sie gemeinsam mit biologisch abbaubaren oder gefährlichen Abfällen abgelagert oder eingesetzt werden.
  11. Überschreitungen des DOC bis max. 100 mg/l sind zulässig, wenn auf der Deponie oder dem Deponieabschnitt seit dem 16. Juli 2005 ausschließlich nicht gefährliche Abfälle oder Deponieersatzbaustoffe abgelagert oder ein- gesetzt werden.
  12. die Parameter Chlorid und Sulfat können gleichwertig zu dem Gesamtgehalt an gelösten Feststoffen angewandt werden.
  13. Der Zuordnungswert gilt nicht, wenn auf der Deponie oder dem Deponieabschnitt seit dem 16. Juli 2005 aus- schließlich nicht gefährliche Abfälle oder Deponieersatzbaustoffe abgelagert oder eingesetzt werden.
  14. Untersuchung entfällt bei Bodenmaterial ohne mineralische Fremdbestandteile.
  15. Überschreitungen des Sulfatwertes bis zu einem Wert von 600 mg/l sind zulässig, wenn der Co-Wert der Perko- lationsprüfung den Wert von 1500 mg/l bei L/S = 0,1 l/kg nicht überschreitet.
  16. Überschreitungen des Antimonwertes nach Nummer 3.18a sind zulässig, wenn der Co-Wert der Perkolationsprü- fung bei L/S = 0,1 l/kg nach Nummer 3.18b nicht überschritten wird.

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Prüfbericht Nr. 0519/25

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Die Bewertung der Proben erfolgt gemäß dem gemeinsamen Merkblatt „Entsorgung von Bauabfällen“, Stand 01. September 2018, der Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen und Kassel sowie der Verordnung über Deponien und Langzeitlagern (Deponieverordnung – DepV) vom 27.04.2009, Stand 09.07.2021 und der Rundungsregel 4.5.1 der DIN 1333.

Zuordnung der Probe Die Einstufung der Probe erfolgt in die Zuordnungsklasse Z 2.

ie Einstufung der Probe erfolgt in die Deponieklasse DK 0.

Zuordnung der Probe nach AVV (Abfallverzeichnis-Verordnung) Dem Ausbaumaterial kann aufgrund der vorliegenden Ergebnisse sowie dessen Herkunft der Abfallschlüssel 17 05 04 zugeordnet werden.

Bearbeiter (Dipl.-Ing. S. Glück)

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LaborNr.: 0519/25
GleiserneuerungBerlinerBrücke,Kassel
KVGKasselerVerkehrsgesellschaft
Entnahmestellen1und2(vor-undhinterdemBauwerk)
LAGABoden,Tab.II1.2-2undII1.2-3,MBBauabfälle(Hessen),DepV
17.02.20252:00-4:00
bewölkt-5
HerrGlück(HIB)
HerrHartmann(HIB)
Pflasterbettung/ungebundenerOberbau/Packlage
Cr,Cu,Ni(geogen)
Basalt/Kies,Sand,SteinemitBlöcken
6 n.b.21
DIN19698-6
StemmhammerHandschaufel/Spaten
PE-Eimer5Liter
fraktionierendesSchaufeln
Nein
0 neutral grau
nicht Nein

Kassel 17.02.2024

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AGROLAB Labor GmbH

Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de

Erstellt: D. Krüger, 18.11.2024 Geprüft: N. Lampert, 18.11.2024 Freigegeben: K. Opitz, 18.11.2024, Ver. 3, gültig ab 18.11.2024 MF-04268-DE Seite 1 von 1

Protokoll analog DIN 19747 (Juli 2009) und Deponieverordnung (ab 03.07.2024 geltende Fassung aufgrund Artikel 3 des BGBI. 2024 I Nr. 225) 26.02.2025 Erhebungsdaten Probenahme (von der Feldprobe zur Laborprobe)

Probenahme durch Maximale Korngröße/Stückigkeit Masse Laborprobe in kg

Auftraggeber
<10mm
7,952

Probenvorbereitung (von der Laborprobe zur Prüfprobe)

Auftragsnummer Analysennummer Probenbezeichung Kunde Laborfreigabe Datum, Uhrzeit Probenahmeprotokoll liegt dem Labo siehe Anlage Auffälligkeiten bei der Probenanliefer Störstoffe Anteil Gew-%

3662752
851285
0519/25 (LBO+DV)
20.02.2025 09:02:13

(nicht untersuchte Fraktion: z.B. Metall, Glas, etc.) Analyse Gesamtfraktion nein ja X Zerkleinerung durch Backenbrecher nein X ja Siebung:

Analyse Siebdurchgang < 2 mm nein X ja Anteil < 2 mm Gew-% Analyse Siebrückstand > 2 mm nein X ja siehe gesonderte Analysennummer Lufttrocknung nein ja X Probenteilung / Homogenisierung Fraktionierendes Teilen nein ja X Kegeln und Vierteln nein X ja Rotationsteiler nein X ja Riffelteiler nein X ja Cross-riffling nein X ja Rückstellprobe nein ja X Rückstellung mindestens 6 Wochen nach Laboreingang Anzahl Prüfproben 3

Probenaufarbeitung (von der Prüfprobe zur Messprobe) untersuchungsspez. Trocknung Prüfprobe chem. Trocknung nein X ja Trocknung 105°C nein X ja (Ausnahme: GV aus 105°C Teilprobe) Lufttrocknung nein ja X Gefriertrocknung nein X ja untersuchungsspez. Feinzerkleinerung Prüfprobe mahlen nein ja X (<250 µm, <5 mm, <10 mm, <20 mm) schneiden nein X ja

AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung 1P-ED-51512571-0-COD AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl

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Hessisches Institut für Baustoffprüfungen GbR Projekt Nr. 0711/25

Anlage 4

(Lage der Untersuchungsstellen)

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung