| Lfd. Nr. | Leistungsmerkmal | A-/B-Kriterium | erfüllt Ja/Nein | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 2.1 | fachliche Anforderungen | |||
| 2.1.1 | vollständiges Empfangen und Einlesen aller Transferdaten der Kommunen (fortlaufend alle Gewerbeanzeigen) | A | ||
| 2.1.2 | Schnittstellen-Anbindung im Workflow an Serviceportale zum Datenabruf, Auslösen von Abfragen, etc. hierbei an folgende: | |||
| 2.1.2.1 | Standard XGewerbeordnung | A | ||
| 2.1.2.2 | Schnittstelle AuMiAu zur Beantragung GZR und BZR über XBfJ | B | ||
| 2.1.2.3 | Schnittstelle Sächsisches Melderegister SMR | B | ||
| 2.1.2.4 | Schnittstelle zur IHK idgard | B | ||
| 2.1.2.5 | Schnittstelle zum Bewacherregister D-Statis | B | ||
| 2.1.2.6 | Schnittstelle/Datentransfer nach XJustiz | B | ||
| 2.1.2.7 | Schnittstelle WinOWiG | B | ||
| 2.1.2.8 | Schnittstelle Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen | B | ||
| 2.1.2.9 | Schnittstelle Handwerkskammer Dresden | B | ||
| 2.1.2.10 | Schnittstelle aktualisiertes Straßenverzeichnis | B | ||
| 2.1.2.11 | Onlinedienste OZG (EfA/Komm24) | B | ||
| 2.1.2.12 | Schnittstelle zu den Finanzämtern | B | ||
| 2.1.2.13 | Schnittstelle zu den Berufsgenossenschaften | B | ||
| 2.1.2.14 | Schnittstelle zu den Krankenkassen | B | ||
| 2.1.2.15 | Schnittstelle zu der Rentenversicherung und zu den Knappschaften | B | ||
| 2.1.2.16 | Schnittstelle zur Minijob-Zentrale | B | ||
| 2.1.3 | E-Akte | |||
| 2.1.3.1 | Anbindung an MS Office-Paket oder zur Verfügungstellung eines eigenen Formulardesigners mit der Möglichkeit des Erzeugens eigener Vorlagen, Serienbriefe, Formulare, grafische Auswertungen, Druckfunktionen, etc. | B | ||
| 2.1.3.2 | Möglichkeit der Zuordnung und Speicherung von Office-Dokumenten/PDFs, Bildern und/oder Multimediadateien (z.B. gängige Videodateien) in Vorgängen der Gewerbetreibenden/Betroffenen/Betrieben | A | ||
| 2.1.3.3 | Möglichkeit der Führung einer gerichtsfesten und revisionssicheren E-Akte/Aktenverwaltung mittels DMS-Moduls inkl. Schnittstelle zum VIS (PDV GmbH) mit automatisiertem Datentransfer - DMS-Anbindung nach DIN-Spezifikation 32791 | B | ||
| 2.1.4 | Funktionen | |||
| 2.1.4.1 | Statistikmodul zur Auswertung | A | ||
| 2.1.4.2 | Umfangreiche Suchfunktion nach Gewerbetätigkeit, Gewerbetreibenden (natürliche und juristische Personen), erweiterten Kriterien etc. | A | ||
| 2.1.4.3 | automatisierte Controlling- bzw. Überwachungsfunktion von Regelüberprüfungspflichten, Prüfberichte, Negativerklärungen, Weiterbildungspflichten für alle erlaubnispflichtigen Gewerbezweige (§§ 33ff., 34ff. GewO) | B | ||
| 2.1.4.4 | Erkennung von erlaubnispflichtigen und überwachungspflichtigen Gewerben bspw. anhand von Schlüsselnummern, ggf. Möglichkeit der nachträglichen Zuordnung | B | ||
| 2.1.4.5 | Gesamtansicht eines Betriebes mit Gewerbeanzeigen, beteiligten Personen und Dokumenten (z.B. Erlaubnisse, Gewerbeuntersagung) sowie eine Personenkartei (Übersicht der Gewerbetätigkeit einer natürlichen Person) | A | ||
| 2.1.4.6 | Wiedervorlagefunktion und Fristenüberwachung für alle Anwendungen | A | ||
| 2.1.4.7 | Rechtemanagement: Möglichkeit der Einrichtung von Bearbeitungs- und Leserechten | A | ||
| 2.1.4.8 | Module für Erlaubniswesen gem. GewO und Ausführungsgesetze, -vorschriften, etc. mit Formularfunktion | B | ||
| 2.1.4.9 | Gewerbeuntersagungsverfahren gem. § 35 GewO als Modul | B | ||
| 2.1.4.10 | Möglichkeit Giro-QR-Code | B | ||
| 2.1.4.11 | System muss im Kostenbescheid das Format xRechnung verarbeiten können | B | ||
| 2.2 | Technische Anforderungen und Umsetzung | |||
| 2.2.1 | Fachsoftware wird vollständig intern im lokalen Netzwerk der Auftraggeberin betrieben | A | ||
| 2.2.2 | Fehlerfreier Betrieb der Software in einer durch Firewalls isolierten Netzwerkzone ohne direkten Internetzugang und alle Programm-Updates sowie Sicherheits-Patches werden als Offline-Installationsmedien bereitgestellt und mittels gängiger Softwareverteilsysteme paketiert oder durch beaufsichtigte und geleitete Remotesession | A | ||
| 2.2.3 | 3-Schichten-Architektur (3-Tier) | A | ||
| 2.2.4 | Datenhaltung muss so aufgebaut sein, dass die von der Auftraggeberin vorhandene gängige Backup-Lösung ein konsistentes, im laufenden Betrieb erstelltes Backup (Snapshotfähigkeit) anfertigen kann - inklusive Standard-Schnittstellen, damit der Systemzustand überwacht werden kann | A | ||
| 2.2.5 | Unterstützung von 2FA/MFA für administrative Vorgänge (Identitätsschutz) | B | ||
| 2.2.6 | Software muss auf einem nach BSI IT-Grundschutz gehärteten Windows-Betriebssystem lauffähig sein (Systemhärtung) | A | ||
| 2.2.7 | Lauffähigkeit auf Microsoft Windows Server 2019, auch fortlaufende Unterstützung | A | ||
| 2.2.8 | anwendungsbezogene Datenhaltung darf nicht lokal auf dem Terminalserver erfolgen | A | ||
| 2.2.9 | Anwendungs- und Benutzerdaten müssen auf externen Systemen oder zentralen Speicherorten abgelegt werden können | A | ||
| 2.2.10 | Datenbank muss auf den Systemen SQL, MySQL oder ähnliches (kein Oracle) laufen | A | ||
| 2.2.11 | Client-Komponenten müssen für ein automatisiertes Softwareverteilung geeignet sein | A | ||
| 2.2.12 | gleichzeitiger Betrieb durch mehrere Benutzer auf einem gemeinsamen Terminalserver (Multi-User-Betrieb) ohne funktionale Einschränkungen (für die Gewährleistung von mobilen Arbeiten) | A | ||
| 2.2.13 | Software muss in Umgebungen mit Roaming-Profilen lauffähig sein, ohne dass Benutzerprofile dauerhaft lokal auf dem jeweiligen System vorgehalten werden müssen | A | ||
| 2.2.14 | Ausreichende Verschlüsselungstechniken (HTTPS bzw. TLS 1.3) | A | ||
| 2.2.15 | Neben einem Handbuch ist eine entsprechende Hilfefunktion in deutscher Sprache kostenlos in der Software zu integrieren, welche stets auf dem aktuellen Stand ist | A | ||
| 2.2.16 | Support umfasst u. a.: - Pflegeleistungen zur Mängelbeseitigung, - Lieferung und Installation von Updates und Releases/Versionen sowie - telefonischen Support-Service mit kostenfreier Support-Nummer bzw. eine deutsche Festnetznummer zum Ortstarif zur Beantwortung und Klärung von fachlichen Anwenderfragen | A | ||
| 2.2.17 | Produktwartungen sowie Updates/Patches werden möglichst außerhalb der regelmäßigen Dienstzeit durchgeführt. Außerordentliche und größere Wartungsarbeiten werden dem Auftraggeber vorab mitgeteilt | A | ||
| 2.2.18 | Concurrent-User-Lizenzmodell mit 8 Lizenzen | A | ||
| 2.3 | Einführung und Datenmigration | |||
| Benennung eines Projektleiters durch den Auftragnehmer für die Einführungsphase | A | |||
| Durchführung einer Anwenderschulung | A | |||
| Entweder Übernahme der Altdaten ohne Veränderung und inkl. des Übertrags aller Zusatzinformationen (z.B. Aktenvermerke, Prüfberichtsverwaltung etc.) sowie Unterstützung bei der Datenbereinigung und Datenmigration oder vollständiger Bestandsdatenneutransfer der Kommunen an den Landkreis Meißen mit anschließendem Abgleich der Datensätze mit Altbestand, Sicherung des Altdatenbestandes sowie Unterstützung bei der Datenbereinigung und Datenmigration | A | |||
| 2.4 | Anwenderfreundlichkeit | |||
| - ansprechende und übersichtliche Gestaltung der Oberflächen, - Schriftbild, - Bedienbarkeit, - Ansprechpartner (elektron./telefon. bei Fragen schnell zu finden), - elektronische Bedienhinweise, - eindeutige Fallführung, - automatische Dublettenprüfung - Zoomfunktion, Anwendung auf verschiedenen Endgeräten | B | |||
| 2.5 | Anforderungen IT-Sicherheit und Datenschutz | |||
| 2.5.1 | Datenschutz- und Informationssicherheitskonzept | A | ||
| 2.5.2 | Nachweis über einen sicheren Softwareentwicklungsprozess (z. B. nach OWASP-Richtlinien Top 10; regelmäßig automatisierte Code-Scans / SAST / DAST) sowie einen aktuellen Penetrationstest-Bericht (nicht älter als 12 Monate) | A | ||
| 2.5.3 | Nachweis in Form eines gültigen ISO/IEC 27001 Zertifikates bzw. eines ISO/IEC 27001 auf Basis von IT-Grundschutz (BSI) oder einem vergleichbaren Standard | B | ||
| 2.5.4 | alle administrativen Aktionen sowie Datenzugriffe auf personenbezogene Daten sind revisionssicher und manipulationsgeschützt zu protokollieren-inklusive Schnittstelle zu einem zentralen Log-Management (z. B. Syslog/SIEM) - ein lückenloses, von normalen Benutzern und Admins nicht veränderbares Audit-Log | A | ||
| 2.5.5 | Bereitstellung einer vollständigen SBOM (Software Bill of Material) bei jeder Hauptversion in etablierten, standardisierten und gängigen Formaten | B | ||
| 2.5.6 | CRA-Meldepflichten operativ umgesetzt | B | ||
| 2.5.7 | Auftragsnehmer muss mit Bewerbung erklären und bei Zuschlagserteilung vertraglich zusichern, dass das CE-Kennzeichen zum Stichtag erworben sein wird und vollständige CRA-Konformität hergestellt ist | B | ||
| 2.5.8 | Hinterlegung von Aufbewahrungsfristen/Löschfristen, automatische Löschung nach definierten Fristen oder Prozessschritten | A |
Extrahierter Dokumenttext · Stand: 09.10.2026, 14:00 (Europe/Berlin)
Herkunft: www.evergabe.de
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