Leistungsverzeichnis_28.09.26.docx

Gewerbesoftware für das Gewerberecht mit Installation, Integration und Pflege

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 09.10.2026, 14:00 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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Lfd. Nr.LeistungsmerkmalA-/B-Kriteriumerfüllt Ja/NeinBemerkungen
2.1fachliche Anforderungen
2.1.1vollständiges Empfangen und Einlesen aller Transferdaten der Kommunen (fortlaufend alle Gewerbeanzeigen)A
2.1.2Schnittstellen-Anbindung im Workflow an Serviceportale zum Datenabruf, Auslösen von Abfragen, etc. hierbei an folgende:
2.1.2.1Standard XGewerbeordnungA
2.1.2.2Schnittstelle AuMiAu zur Beantragung GZR und BZR über XBfJB
2.1.2.3Schnittstelle Sächsisches Melderegister SMRB
2.1.2.4Schnittstelle zur IHK idgardB
2.1.2.5Schnittstelle zum Bewacherregister D-StatisB
2.1.2.6Schnittstelle/Datentransfer nach XJustizB
2.1.2.7Schnittstelle WinOWiGB
2.1.2.8Schnittstelle Haushalts-, Kassen- und RechnungswesenB
2.1.2.9Schnittstelle Handwerkskammer DresdenB
2.1.2.10Schnittstelle aktualisiertes StraßenverzeichnisB
2.1.2.11Onlinedienste OZG (EfA/Komm24)B
2.1.2.12Schnittstelle zu den FinanzämternB
2.1.2.13Schnittstelle zu den BerufsgenossenschaftenB
2.1.2.14Schnittstelle zu den KrankenkassenB
2.1.2.15Schnittstelle zu der Rentenversicherung und zu den KnappschaftenB
2.1.2.16Schnittstelle zur Minijob-ZentraleB
2.1.3E-Akte
2.1.3.1Anbindung an MS Office-Paket oder zur Verfügungstellung eines eigenen Formulardesigners mit der Möglichkeit des Erzeugens eigener Vorlagen, Serienbriefe, Formulare, grafische Auswertungen, Druckfunktionen, etc.B
2.1.3.2Möglichkeit der Zuordnung und Speicherung von Office-Dokumenten/PDFs, Bildern und/oder Multimediadateien (z.B. gängige Videodateien) in Vorgängen der Gewerbetreibenden/Betroffenen/BetriebenA
2.1.3.3Möglichkeit der Führung einer gerichtsfesten und revisionssicheren E-Akte/Aktenverwaltung mittels DMS-Moduls inkl. Schnittstelle zum VIS (PDV GmbH) mit automatisiertem Datentransfer - DMS-Anbindung nach DIN-Spezifikation 32791B
2.1.4Funktionen
2.1.4.1Statistikmodul zur AuswertungA
2.1.4.2Umfangreiche Suchfunktion nach Gewerbetätigkeit, Gewerbetreibenden (natürliche und juristische Personen), erweiterten Kriterien etc.A
2.1.4.3automatisierte Controlling- bzw. Überwachungsfunktion von Regelüberprüfungspflichten, Prüfberichte, Negativerklärungen, Weiterbildungspflichten für alle erlaubnispflichtigen Gewerbezweige (§§ 33ff., 34ff. GewO)B
2.1.4.4Erkennung von erlaubnispflichtigen und überwachungspflichtigen Gewerben bspw. anhand von Schlüsselnummern, ggf. Möglichkeit der nachträglichen ZuordnungB
2.1.4.5Gesamtansicht eines Betriebes mit Gewerbeanzeigen, beteiligten Personen und Dokumenten (z.B. Erlaubnisse, Gewerbeuntersagung) sowie eine Personenkartei (Übersicht der Gewerbetätigkeit einer natürlichen Person)A
2.1.4.6Wiedervorlagefunktion und Fristenüberwachung für alle AnwendungenA
2.1.4.7Rechtemanagement: Möglichkeit der Einrichtung von Bearbeitungs- und LeserechtenA
2.1.4.8Module für Erlaubniswesen gem. GewO und Ausführungsgesetze, -vorschriften, etc. mit FormularfunktionB
2.1.4.9Gewerbeuntersagungsverfahren gem. § 35 GewO als ModulB
2.1.4.10Möglichkeit Giro-QR-CodeB
2.1.4.11System muss im Kostenbescheid das Format xRechnung verarbeiten könnenB
2.2Technische Anforderungen und Umsetzung
2.2.1Fachsoftware wird vollständig intern im lokalen Netzwerk der Auftraggeberin betriebenA
2.2.2Fehlerfreier Betrieb der Software in einer durch Firewalls isolierten Netzwerkzone ohne direkten Internetzugang und alle Programm-Updates sowie Sicherheits-Patches werden als Offline-Installationsmedien bereitgestellt und mittels gängiger Softwareverteilsysteme paketiert oder durch beaufsichtigte und geleitete RemotesessionA
2.2.33-Schichten-Architektur (3-Tier)A
2.2.4Datenhaltung muss so aufgebaut sein, dass die von der Auftraggeberin vorhandene gängige Backup-Lösung ein konsistentes, im laufenden Betrieb erstelltes Backup (Snapshotfähigkeit) anfertigen kann - inklusive Standard-Schnittstellen, damit der Systemzustand überwacht werden kannA
2.2.5Unterstützung von 2FA/MFA für administrative Vorgänge (Identitätsschutz)B
2.2.6Software muss auf einem nach BSI IT-Grundschutz gehärteten Windows-Betriebssystem lauffähig sein (Systemhärtung)A
2.2.7Lauffähigkeit auf Microsoft Windows Server 2019, auch fortlaufende UnterstützungA
2.2.8anwendungsbezogene Datenhaltung darf nicht lokal auf dem Terminalserver erfolgenA
2.2.9Anwendungs- und Benutzerdaten müssen auf externen Systemen oder zentralen Speicherorten abgelegt werden könnenA
2.2.10Datenbank muss auf den Systemen SQL, MySQL oder ähnliches (kein Oracle) laufenA
2.2.11Client-Komponenten müssen für ein automatisiertes Softwareverteilung geeignet seinA
2.2.12gleichzeitiger Betrieb durch mehrere Benutzer auf einem gemeinsamen Terminalserver (Multi-User-Betrieb) ohne funktionale Einschränkungen (für die Gewährleistung von mobilen Arbeiten)A
2.2.13Software muss in Umgebungen mit Roaming-Profilen lauffähig sein, ohne dass Benutzerprofile dauerhaft lokal auf dem jeweiligen System vorgehalten werden müssenA
2.2.14Ausreichende Verschlüsselungstechniken (HTTPS bzw. TLS 1.3)A
2.2.15Neben einem Handbuch ist eine entsprechende Hilfefunktion in deutscher Sprache kostenlos in der Software zu integrieren, welche stets auf dem aktuellen Stand istA
2.2.16Support umfasst u. a.: - Pflegeleistungen zur Mängelbeseitigung, - Lieferung und Installation von Updates und Releases/Versionen sowie - telefonischen Support-Service mit kostenfreier Support-Nummer bzw. eine deutsche Festnetznummer zum Ortstarif zur Beantwortung und Klärung von fachlichen AnwenderfragenA
2.2.17Produktwartungen sowie Updates/Patches werden möglichst außerhalb der regelmäßigen Dienstzeit durchgeführt. Außerordentliche und größere Wartungsarbeiten werden dem Auftraggeber vorab mitgeteiltA
2.2.18Concurrent-User-Lizenzmodell mit 8 LizenzenA
2.3Einführung und Datenmigration
Benennung eines Projektleiters durch den Auftragnehmer für die EinführungsphaseA
Durchführung einer AnwenderschulungA
Entweder Übernahme der Altdaten ohne Veränderung und inkl. des Übertrags aller Zusatzinformationen (z.B. Aktenvermerke, Prüfberichtsverwaltung etc.) sowie Unterstützung bei der Datenbereinigung und Datenmigration oder vollständiger Bestandsdatenneutransfer der Kommunen an den Landkreis Meißen mit anschließendem Abgleich der Datensätze mit Altbestand, Sicherung des Altdatenbestandes sowie Unterstützung bei der Datenbereinigung und DatenmigrationA
2.4Anwenderfreundlichkeit
- ansprechende und übersichtliche Gestaltung der Oberflächen, - Schriftbild, - Bedienbarkeit, - Ansprechpartner (elektron./telefon. bei Fragen schnell zu finden), - elektronische Bedienhinweise, - eindeutige Fallführung, - automatische Dublettenprüfung - Zoomfunktion, Anwendung auf verschiedenen EndgerätenB
2.5Anforderungen IT-Sicherheit und Datenschutz
2.5.1Datenschutz- und InformationssicherheitskonzeptA
2.5.2Nachweis über einen sicheren Softwareentwicklungsprozess (z. B. nach OWASP-Richtlinien Top 10; regelmäßig automatisierte Code-Scans / SAST / DAST) sowie einen aktuellen Penetrationstest-Bericht (nicht älter als 12 Monate)A
2.5.3Nachweis in Form eines gültigen ISO/IEC 27001 Zertifikates bzw. eines ISO/IEC 27001 auf Basis von IT-Grundschutz (BSI) oder einem vergleichbaren StandardB
2.5.4alle administrativen Aktionen sowie Datenzugriffe auf personenbezogene Daten sind revisionssicher und manipulationsgeschützt zu protokollieren-inklusive Schnittstelle zu einem zentralen Log-Management (z. B. Syslog/SIEM) - ein lückenloses, von normalen Benutzern und Admins nicht veränderbares Audit-LogA
2.5.5Bereitstellung einer vollständigen SBOM (Software Bill of Material) bei jeder Hauptversion in etablierten, standardisierten und gängigen FormatenB
2.5.6CRA-Meldepflichten operativ umgesetztB
2.5.7Auftragsnehmer muss mit Bewerbung erklären und bei Zuschlagserteilung vertraglich zusichern, dass das CE-Kennzeichen zum Stichtag erworben sein wird und vollständige CRA-Konformität hergestellt istB
2.5.8Hinterlegung von Aufbewahrungsfristen/Löschfristen, automatische Löschung nach definierten Fristen oder ProzessschrittenA
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