Geothermiefeld EMS LV.pdf

Geothermiearbeiten für die Heizzentrale der Eduard-Mörike-Schule

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.11.2026, 07:10 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport-elvis.de

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Leistungsverzeichnis

Leistungsbeschreibung

Projekt

2610-ul

EMS Heizzentrale Neubau

Bauvorhaben

Leistung (LV)

01

Erdwärmesondenanlage

Ausführungsbeginn Ausführungsende

siehe Formulare siehe Formulare

Angebotsaufforderung

Sollten Sie an der Ausführung folgender Leistungen interessiert sein, bitten wir um die termingerechte Abgabe Ihres Angebotes.

Abgabetermin Abgabezeit

siehe Formulare siehe Formulare

Abgabeort

siehe Formulare siehe Formulare siehe Formulare

Zuschlagsfrist

siehe Formulare

MwSt. Währung

19,00 % EUR

Seiten ohne Anlage(n)

Seiten: 36 Leistungsverzeichnis KuT

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Angebotssumme, Netto: .............................. ..............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): .............................. ..............................

Angebotssumme, Brutto: . ............................. . ............................. Angebotsabgabe Geprüft

............................................................................ Ausschreibender - Ort, Datum

Stempel

...................., ...................................................... Angebotssumme nachgeprüft

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Inhaltsverzeichnis

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01 LV Erdwärmesondenanlage

Nr. Bezeichnung Seite Deckblatt des Leistungsverzeichnisses 1

Projektbeschreibung 4

Wärmequellenbeschreibung 4

Bohrprognose (mit Erkundungsbohrung) und Grundwasserverhältnisse 4

Genehmigungsrechtliche Rahmenbedingungen & Kampfmittelsondierung 5

Anlagen 5

TVB (Grundlagen & Richtlinien) 6

TVB (Anforderungen) 6

TVB (Bohrarbeiten, allgemein) 8

TVB (Bohrbeginnsanzeige, Sondenschutz) 8

TVB (Anschlussleitungen) 8

TVB (Druckprüfung) 8

TVB (Flächenwiederherstellung) 9

TVB (Sonstiges) 9

TVB (Umlagen) 9

1 Abschnitt Erdwärmesonden 9

  1. 1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten 10

  2. 2 Titel Erdwärmesonden erstellen 13

  3. 3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung 16

2 Abschnitt Horizontale Anbindung 19

  1. 1 Titel Tiefbauarbeiten 19

  2. 2 Titel Anschlussarbeiten 24

  3. 3 Titel Schächte 28

3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 30

  1. 1 Titel Befüllen & Entlüften 30

  2. 2 Titel Dokumentation & Abnahme 32

  3. 3 Titel Stundenlohnarbeiten 34

Zusammenfassung der Gliederungspunkte 36

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01 LV Erdwärmesondenanlage

Projektbeschreibung Projektbeschreibung

Beim ausgeschriebenen Projekt handelt es sich um die energetische Sanierung der Heizzentrale des Schulcampus Eduard-Mörike-Schule in 73230 Kirchheim u. Teck/Ötlingen. Die vorliegende Ausschreibung bezieht sich auf die Wärme, die mittels 61 Erdwärmesonden à 160 m Tiefe bereitgestellt werden soll.

Als Wärmequelle sind am Standort 61 Doppel-U DA40 PE100-RC Erdwärmesonden mit variabler Wandstärke mit einer jeweiligen Tiefe von 160 m vorzusehen. Zwei bereits bestehende Erkundungsbohrungen mit Erdwärmesondenlängen à 150 m sind in das Sondenfeld einzubinden, so dass noch 59 weitere Sonden zu errichten sind. Die Erdwärmesondenstränge sind über Y-Stücke auf insgesamt drei Verteiler zu leiten, welche in geeigneten Verteilerschächten frei im Gelände zu montieren sind. Die Soleverteiler werden über eine Hauptleitung (Vor- und Rücklauf) in DA160 bis in einen bestehenden Medienkanal, der mit der Technikzentrale des Schulcampus verbunden ist, verlängert.

Die Lage der einzelnen Erdwärmesondenbohrungen, der Anbindetrassen, der Verteiler sowie der Nahwärmeleitung inkl. Hausanschlüsse ist im beiliegenden Lageplan dargestellt.

Des Weiteren ist die Anlage zu Spülen, mit einem Wasser-Glykol-Gemisch (25%) als Wärmeträgerfluid zu befüllen und zu entlüften. Nach Fertigstellung der Anbindearbeiten ist die Dichtheit der Gesamtanlage mit einer Druckprüfung festzustellen und digital aufzuzeichnen.

Anhand zweier Erkundungsbohrungen wurden die geologischen, hydrogeologischen und bohrtechnischen Standortbedingungen untersucht: Unter einer quartären Deckschicht, bestehend aus zunächst ca. 0,2 m Mutterboden und darunter Ton und Kies bis ca. 7 m Tiefe schließen sich die Schichten des Unterjuras (Obtususton- bis Psilonotenton-Fm.) mit hauptsächlich grauen Ton- und Mergelsteinen bis etwa 50 m u. GOK an. Im Liegenden stehen die ca. 35 m mächtigen rotbraunen Tonmergelsteine der Trossingen-Fm. des Mittelkeupers an. Unterlagert werden diese bis zur Endteufe von 160 m u. GOK von einer Wechsellagerung von Sand- und Tonsteinen der Löwenstein-Fm. Die Bohrungen wurden als luft-basierte Spülbohrung mit Imlochhammer abgeteuft, sodass Grundwasserzutritte festgestellt werden konnten. Im Bereich der zuoberst anstehenden quartären Lockersedimente wurden keine signifikanten Grundwasserzutritte festgestellt. Ab ca. 120 m u. GOK konnten geringe Grundwasserzutritte von 0,3-0,5 l/s über Ausblasversuche festgestellt werden. In der Löwenstein-Fm. stiegen die Grundwasserzutritte kontinuierlich an bis auf einen Gesamtzutritt von ca. 1,0-4,0 l/s. Das angetroffene Grundwasser war gespannt, Ruhepotenziale wurden bei 18

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Bohrprognose (mit Erkundungsbohrung) und Grundwasserverhältnisse bzw. 31 m u. GOK ermittelt.

Beim Einbau der Erdwärmesonde wurden keine Besonderheiten festgestellt. Zur Hinterfüllung der Erkundungsbohrungen wurden Mehrmengen an Hinterfüllmaterial von ca. 50-60 % dokumentiert. Es ist mit einem Mehrverbrauch zur Abdichtung des Bohrlochs zu rechnen.

Die geologischen, hydrogeologischen und bohrtechnischen Standortverhältnisse sind als bohrtechnisch anspruchsvoll einzustufen.

Nach den vorliegenden Informationen aus benachbarten Baugrunderkundungen liegt der Bemessungswasserstand bei max. 4,0 m u.GOK. Maßnahmen für Grundwasserhaltung während der Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten sind daher voraussichtlich nicht erforderlich.

Die wasser- und bergrechtlichen Genehmigungen liegen vor und sind dieser Ausschreibung beigefügt. Die wasser- und bergrechtlichen Auflagen sind zwingend einzuhalten. Sollten sich durch Auflagen aus dem späteren Genehmigungsbescheid Mehrkosten ergeben, sind diese unverzüglich anzuzeigen.

Nach Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde sind Erdwärmesonden einzusetzen, die bei einer Einbautiefe von 150 m eine Druckbeständigkeit von PN16 und bei der Einbautiefe von 160 m eine Druckbeständigkeit von mind. PN17 aufweisen. Der Druckverlust der eingesetzten Erdwärmesonden darf bei einem Volumenstrom von 1,6 m³/h je Sonde nicht mehr als 130 mbar betragen.

Im Vorfeld wurde für die gesamte geplante Bohrfläche eine Bewertung bzgl. möglicher Kampfmittel durchgeführt. Das Ergebnis dieser Untersuchung liegt diesem Leistungsverzeichnis als Anhang bei. Sollten die Unterlagen zur Bestätigung der Kampfmittelfreiheit am Standort aus Sicht des Auftragnehmers nicht ausreichend sein, so hat dieser dies unverzüglich mitzuteilen.

Vor der Ausführung der Bohr- und horizontalen Anbindearbeiten sind die aktuellen Ausführungsunterlagen für den Teil Geothermie von der Fachplanung bzw. vom Auftraggeber anzufordern.

Folgende Anlagen liegen dem Leistungsverzeichnis bei:

  1. Übersichtskarte
  2. Ausführungsplanung Lage & Anbindung Erdwärmesonden; Plan-Nr.: EWS_GEO_5_GT0_LP_EG_0001_B_V (Stand:05.10.2026)
  3. Ausführungsplanung Geothermie Sondenkopf, Leitungsgräben & Anbindung Regelquerschnitt; Plan-Nr.: 25EMOE_LP5_EWS_Anbindung (Stand: 23.09.2026)

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Anlagen 4. Ausführungsplanung Geothermie Prinzipskizze Verteilerschacht Geothermie; Plan-Nr.: 25EMOE_LP5_EWS_VT (Stand: 05.10.2026) 5. Bohrprofil und Schichtenverzeichnis Erkundungsbohrung EB1 vom 11.05.2026 6. Bericht Kampfmittelvorerkundung vom 09.04.2026 (LBA, BE2026-0595) 7. Wasserrechtliche Erlaubnis zu den geplanten Erdwärmesondenbohrungen vom 22.10.2026 (Az: 444-662.16-00032471)

Technische Vertragsbedingungen

  1. Grundlagen Der Lieferumfang muss einer kompletten, voll funktions- und betriebsfähigen Anlage nach dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Die Angebotspreise gelten auch bei Mehr- oder Mindermengen gemäß VOB. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich erbrachter Leistung, nach vorhergehender Absprache mit der Bauüberwachung und nach Bewilligung und Freigabe durch den Auftraggeber.

  2. Richtlinien Für alle durchzuführenden Arbeiten gelten die einschlägigen Richtlinien und Normen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gemäß VOB, insbesondere VDI 4640 Blatt 1 und 2 sowie die hierin enthaltenen Normen und Richtlinien.

HR 3.26 Rohre aus PE, Prüf- und Überwachungsbestimmungen gemäß SKZ-Würzburg. Schweißungen an den Anbindeleitungen und bei der Schachtanbindung sind nach Vorgaben der einschlägigen Schweißrichtlinien wie DVS-Richtlinie 2207 durch qualifizierte Schweißer auszuführen. Bei der Entsorgung von Bodenmaterial aus Bohrungen und Tiefbau ist die Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung - ErsatzbaustoffV) vom 09.07.2021 mit letzter Änderung vom 13.07.2023 zu berücksichtigen und einzuhalten.

Für die Verlegung und Montage der Rohrleitungen ist nur nach DVS 2212 oder DVGW GW 330 geschultes Personal zugelassen. Da in der Anlage ein Gemisch der Wassergefährdungsklasse 1 verwendet wird, darf die Errichtung gemäß §62 AwSV nur durch zertifizierte Fachbetriebe nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erfolgen! Alternativ ist für Bohrfirmen die Zertifizierung nach W120-2 ausreichend. Ein Nachweis der Zertifizierung ist mit dem Angebot abzugeben.

  1. Anforderungen Vor Abgabe des Angebotes hat sich der Bieter über Art und Umfang der Leistungen sowie mit den sonstigen Ausführungsunterlagen vertraut zu machen. Es sind die Vorschriften, Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der 30.10.2026 - Seite 6

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TVB (Anforderungen) Berufsgenossenschaften und die behördlichen Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten. Für Unfälle übernimmt die Fachplanung bzw. der Auftraggeber keine Verantwortung. Der Auftragnehmer hat den Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 8 Mio. Euro dem Angebot beizulegen. Die Versicherungspolice ist auf Verlangen vorzuweisen. Für erhöhte Georisiken (artesische Verhältnisse oder Gasführung) ist grundsätzlich ein geeigneter Versicherungsschutz zu gewährleisten. Der Auftragnehmer muss als Fachfirma nach DVGW Arbeitsblatt W 120 ausgewiesen sein und mind. in der Gruppe B1, B4 oder G200 zugelassen sein und auch den Nachweis der W120-2 besitzen bzw. mit entsprechenden Zertifikaten des Auslandes zugelassen sein und entsprechende Referenzen vorweisen. Zusätzlich müssen die ausführenden Bohrgeräteführer mindestens im Besitz des Sachkundenachweises nach DIN EN ISO 22475 / T3 (früher: DIN 4021) sein und haben die Bohrarbeiten entsprechend DIN 18301 durchzuführen. Die ständige Anwesenheit eines Fachmannes mit einschlägiger bohrtechnischer Ausbildung (Fachkraft für Bohrungen für geothermische Zwecke, Brunnenbauer, Facharbeiter für geologische Bohrungen, Facharbeiter für Tiefbohrtechnik oder eine gleichwertige Ausbildung) auf der Baustelle ist zwingend erforderlich.

Ein Schichtenprofil ist nach erfolgter Bohrung zu erarbeiten und mit dem betreuenden Geologen abzustimmen. Von Bohrgerät, Bohrgestänge und Zubehör darf kein Schadstoffeintrag in den Untergrund erfolgen.

Alle zum Einsatz kommenden PE 100 Formteile, müssen hinsichtlich der Abmessungen und Toleranzen sowie in den Güteanforderungen der DIN EN 12201-3 und 1555-3 entsprechen. Die spritzgegossenen Formteile sind mit einem Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach DIN EN 10204 zu belegen. Heizwendelformteile aus PE 100 müssen einen eingebetteten Heizwendeldraht besitzen und der OIT-Wert (nach DIN EN 728) muss 20 min betragen. Als Systemnachweis ist eine Mindeststandzeit von 1000 Stunden im Zugversuch quer zur Heizwendelebene nach DVS 2203-4 Beiblatt 1 zu erbringen.

Heizwendelformteile sind mit einem Schweißcode nach ISO/TR 13950 und einem farblich abgesetzten Rückverfolgbarkeitscode nach ISO 12176-4 zu versehen. Die Abkühlzeit ist auf dem Heizwendelformteil zu vermerken.

Baumüll: Die Auftragnehmer stehen in der Pflicht ihren Müll täglich fachgerecht zu entsorgen. Eine Müllhalde wird nicht toleriert. Wird nach einmaliger schriftlicher Aufforderung der Müll vom Auftragnehmer nicht entsorgt, wird dies durch die Fachplanung bzw. Bauherrn auf Kosten des Auftragnehmers über eine Baureinigungsfirma veranlasst.

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TVB (Bohrarbeiten, allgemein) 4. Bohrarbeiten Die im Leistungsverzeichnis angegebene Anzahl von 59 Bohrungen à 160 m Tiefe entspricht dem derzeitigen Kenntnisstand und den daraus resultierenden Berechnungen. Die vom Bohrunternehmer zum Einsatz kommende Bohranlage inkl. aller Nebenaggregate hat gegenüber den Leistungsanforderungen zur Erfüllung der Bohrleistungen gemäß LV (Tiefe, Durchmesser) eine Mindestleistungsreserve von 20% zu besitzen.

Eine Bohrbeginnsanzeige ist durch den Auftragnehmer entsprechend den Auflagen vor Bohrungsbeginn bei den zuständigen Behörden zu stellen. Die geologische Betreuung der Bohrungen gemäß LQS EWS (bzw. gemäß den Auflagen der beantragten wasserrechtlichen Erlaubnis) erfolgt durch einen bauseits beauftragten, externen Sachverständigen. Durch den Bohrmeister ist ein Protokoll zu Grundwasserständen, Spülverlusten, evtl. ausgeblasenen Wassermengen und ein Ausbauplan (Rohrtouren, Sonden, Zementation) zu erstellen. Im Bereich der Bohrfelder sind voraussichtlich keine weiteren Gewerke beschäftigt. Während der Bauzeit sind noch nicht angeschlossene Erdwärmesonden zum Schutz vor Verunreinigungen mit Kappen dicht zu verschließen und durch geeignete Maßnahmen vor Beschädigung zu schützen. Der geeignete Schutz der Anlagenteile während der Bauzeit obliegt dem Auftragnehmer.

  1. Anschlussleitungen Nach Fertigstellung der Erdwärmesondenbohrungen werden die Sondenköpfe in ca. 1,1 m unter Gelände freigelegt. Nach fachgerechtem Biegen der überstehenden Sondenleitungen in die Horizontale, oder der Einbindung von entsprechenden Winkeln, erfolgt die Verlegung der horizontalen Sondenleitungen in ca. 1,0 m Tiefe. Die 4 Rohre pro Sonde werden über Y-Stücke verlängert, um die Anlage kompakter zu gestalten. Die Leitungsverbindung hat über Elektroschweißmuffen zu erfolgen. Die Leitungen sind in einem Sandbett nach Möglichkeit steigend und nebeneinander zum Verteilerschacht hin zu verlegen und danach vollständig einzusanden. Das Sandbett hat allseitig eine mindestens 10 cm dicke Ummantelung der Leitungen aufzuweisen.

  2. Druckprüfung Bei jeder einzelnen Sonde ist nach Einbau eine Druckprüfung und Durchflussmessung gemäß VDI 4640, Blatt 2, Abschnitt 7.3.9 durchzuführen und zu protokollieren. Alternativ kann die Druckprüfung im Kontraktionsverfahren gemäß SIA 384/6, bzw. in Anlehnung an die DIN EN 805 (vormals DIN V 4279-7) durchgeführt werden. Im Falle einer Leckage ist diese Sonde durch eine neue, dichte Sonde zu ersetzen. Für die

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01 LV Erdwärmesondenanlage

TVB (Druckprüfung) Gesamtanlage ist nach Fertigstellung ebenfalls eine Druckprüfung durchzuführen, diese ist mindestens 4stündig durchzuführen nach den Vorgaben der Fachplanung. Dichtigkeitsproben und Leistungsmessungen sind vom Auftragnehmer im Beisein der Fachplanung durchzuführen und das Ergebnis ist zu protokollieren.

  1. Flächenwiederherstellung Das Bohrareal ist nach Verfüllen der Leitungsgräben und Abschluss der Arbeiten eben abzuziehen und im Zustand vor Bohrbeginn zu hinterlassen. Weitergehende Maßnahmen zur Flächenwiederherstellung sind nicht erforderlich.

  2. Sonstiges Notwendige Abschrankungen, Signalisationen und Beleuchtungen der Baustelle sind vorzusehen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur einwandfreie, zugelassene, erprobte und neue Materialien zu verwenden, und diese fach- und sachgerecht nach den neuesten Kenntnissen zu montieren. Widrigenfalls hat er alle nicht entsprechenden Teile zu entfernen und ohne Vergütung zu ersetzen. Der Auftragnehmer stimmt sich rechtzeitig mit der Bauleitung in technischer und terminlicher Hinsicht ab. Der Auftragnehmer gewährleistet eine technisch einwandfreie Funktion der Erdwärmesondenanlage. Das bedeutet insbesondere eine Überprüfung und Plausibilitätskontrolle sämtlicher Dimensionen und Leistungen.

Bauwasser und Baustrom ist durch den Auftragnehmer über Anschlüsse im Technikraum der Sporthalle zu beziehen und wird bauseitig zur Verfügung gestellt. Durch den Auftragnehmer sind Schläuche und Stromkabel vorzuhalten und zu verwenden. Entsprechende Positionen sind im LV enthalten. Umlagen für den kostenfreien Strom- und Wasserbezug werden im Bauvertrag geregelt. Baumüllabfuhr hat der Auftragnehmer selbst zu veranlassen.

1 Abschnitt Erdwärmesonden

Hinweis Bohrarbeiten Der Auftragnehmer hat sich vor Bohrbeginn über die behördlichen Auflagen (wasserrechtlich & ggf. bergrechtlich) zu informieren und diese unbedingt einzuhalten. Die Bohrarbeiten sollen im Bereich eines Bolzplatzes bzw. im Grünbereich eines Kindergartens durchgeführt werden. Zum Schutz des Oberbodens sind Lastabtragsplatten einzusetzen. Entsprechende Positionen sind im Leistungsverzeichnis enthalten. Die Beschickung der Baustelle sowie Befahrung mit schwerem Gerät hat grundsätzlich über diese Lastabtragsplatten zu erfolgen. Die Positionierung hat in Eigenverantwortung des Auftragnehmers zu erfolgen.

Die Anforderungen der "Leitlinien Qualitätssicherung

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01 LV Erdwärmesondenanlage

1 Abschnitt Erdwärmesonden

Hinweis Bohrarbeiten Erdwärmesonden (LQS EWS)", Umweltministerium BW, Stand Dezember 2018 sind Vergabevoraussetzung und sind während der Ausführung sämtlicher Arbeiten einzuhalten!

  1. 1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten

1.1.10 Werk- und Montageplanung Überführen der Ausführungsplanung in die seitens des Auftragnehmers erforderlichen Montagepläne und -vorgaben. Der Umfang der Werk- und Montageplanung umfasst mindestens:

· Erstellen eines Baustelleneinrichtungsplans mit Darstellung der erforderlichen Flächen für Maschinen, Mulden, Container und Materiallager · Prüfen der Ausführungsplanung im Hinblick auf die Anforderungen des Auftragnehmers · Planung Lastverteilungsplatten Fahrspuren & BE-Fläche · Bauablaufplanung und Abstimmung im Hinblick auf die vorgegebene Bauzeit · Prüfen und Umsetzen der Vorgaben zur Arbeitssicherheit · Überführen der Lagekoordinaten von Bohrpunkten und Leitungstrassen (Ausführungsplan in Gauß-Krüger-Koordinaten im dwg-Format erhältlich) in das Arbeitssystem des Auftraggebers · Präzisierung der Art und Lage von Formteilen und Armaturen · Zeit- und Ablaufplanung der Tiefbauarbeiten · Festlegen notwendiger Prüfungen zur internen Qualitätssicherung

1psch GP ............................

1.1.20 Vor-Ort-Termin Baustelleneinrichtung Spätestens 30 Tage vor Beginn der Bohrarbeiten ist ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin zusammen mit dem Auftraggeber und der Fachplanung durchzuführen, an dem die örtlichen Standortbegebenheiten sowie die Strom- und Wasserversorgung und die Baustelleneinrichtungsflächen besprochen werden.

1psch GP ............................

1.1.30 Antransport, Herrichten & Räumen der Baustelle (Bohrarbeiten) Vorhalten der Baustelleneinrichtung für sämtliche im Folgenden aufgeführten Leistungen bzgl. Bohrarbeiten inkl. aller erforderlichen An- und Abfahrten, Transport, Schutz-, Absperr- und Sicherungsmaßnahmen während der gesamten Bauzeit. Auf- und Abrüsten der Bohranlage inkl. aller Hilfseinrichtungen.

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Allgemeine Einrichtung der Baustelle einschließlich aller Be- und Entladungen sowie Nebenarbeiten; Abbrechen und ordentliches Aufräumen des Baustellenplatzes nach Abschluss der gesamten Arbeiten.

1psch GP ............................

1.1.40 Bauzaun Bauzaun, auf unbefestigtem Untergrund, aus Einzelelementen mit verzinktem Stahlrohrrahmen und Vergitterung, mit Standfüßen, Zaunoberkante über Oberfläche Gelände 2 m, aufstellen und räumen. Inkl. Öffnungs- und Schließmöglichkeiten (Vorhängeschloss) an Baustellenzufahrt zur Baustelle.

200m EP ......................... GP ............................

1.1.50 Stellen Mannschaftscontainer & sanitäre Einrichtungen Liefern & Einrichten eines Mannschaftscontainers sowie sanitärer Einrichtungen für die gesamte Bauzeit inkl. regelmäßiger Reinigung inkl. Abtransport. Stellfläche bauseits verfügbar.

1psch GP ............................

1.1.60 Auslegen Lastverteilungsplatten Erdwärmesondenfeld Die Bohrarbeiten sollen im Bereich eines Bolzplatzes bzw. im Grünbereich eines Kindergartens durchgeführt werden. Die Zufahrbarkeit bis zu den Bohrfeldern ist über einen geschotterten Wirtschaftsweg möglich. Während der Bohrarbeiten, Belieferung und Bedienung der Bohrpunkte sind Maßnahmen zum Schutz und Erhalt des Oberbodens zu ergreifen.

Liefern und Auslegen von druckstabilen Lastverteilungsplatten im Bereich der Fahrspuren von Ketten- und Radfahrzeigen (LKW, Containerdienst, etc.) während der gesamten Dauer der Bohrarbeiten. Die Breite und Belastbarkeit der Lastverteilungsplatten ist den eingesetzten Maschinen und dem Verkehrsbedarf anzupassen. Grundlage für die Kalkulation sind zwei Fahrspuren mit Breite 1,8 m im Bereich der Fahrspuren, angeordnet gemäß Ausführungsplan im Anhang. Inkl.

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Wiederaufnahme und Abtransport nach Beendigung der Bohrarbeiten. Die Ausführung und Auslegung der Lastverteilungsplatten ist im Rahmen der Werkplanung sowie im Zuge eines Vor-Ort-Termins mit der Fachplanung abzustimmen.

1.050m² EP ......................... GP ............................

1.1.70 Bereitstellen von Strom Bauseits sind Stromanschlüsse in 16/32A400V sowie 10/16A230V im Technikraum der Sporthalle vorhanden siehe Ausführungsplan in den Anlagen (Plan-Nr.: EWS_GEO_5_GT0_LP_EG_0001_B_V, Stand:05.10.2026). Das Vorhalten, Auslegen und Umverlegung der erforderlichen Stromkabel für die gesamte Bauzeit liegt in der Verantwortung des Auftragnehmers. Maximal erforderliche Kabellänge: 120 m

1psch GP ............................

1.1.80 Kabelbrücke Stromversorgung Kabelbrücke für Stromkabel, Länge bis 6 m, Durchfahrtshöhe bis 3 m, für die gesamte Bauzeit, aufbauen und abbauen.

1psch GP ............................

1.1.90 Bereitstellen von Wasser Bauseits ist ein Wasseranschluss als C-Anschluss im Technikraum der Sporthalle vorhanden siehe Ausführungsplan in den Anlagen (Plan-Nr.: EWS_GEO_5_GT0_LP_EG_0001_B_V, Stand:05.10.2026). Liefern und Einrichten einer Wasserentnahme am Anschlusspunkt. Bereitstellen von Brauchwasser in Trinkwasserqualität für die gesamte Bauzeit. Inkl. Liefern und Montieren einer Wasseruhr. Ablesen und Dokumentieren der Zählerstände. Die Zuleitung von der Entnahmestelle zur Baustelle ist in Fahrbereichen und Gehwegen mit einem Überfahrschutz auszustatten. Dieser ist täglich zu kontrollieren und bei Bedarf neu auszurichten bzw. zu ertüchtigen. Inkl. Liefern und Einrichten der erforderlichen Materialien, insbesondere Schläuche in ausreichendem Durchmesser angepasst an die eingesetzten Geräte und Bohrverfahren.

Maximal erforderliche Schlauchlänge: 120 m

1psch GP ............................

Übertrag: ................................

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

1.1.100 Verschuldensunabhängige Versicherung Abschluss einer verschuldensunabhängigen Versicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 1 Mio. Euro zur Abdeckung etwaiger durch die Bohrung verursachter Schäden. Gemäß den "Leitlinien Qualitätssicherung Erdwärmesonden (LQS EWS)", Umweltministerium BW, Stand Dezember 2018.

9.440m EP ......................... GP ............................

1.1.110 Auspflocken der Bohransatzpunkte, Leitungsgräben und Verteilerschächte Das Auspflocken der Bohransatzpunkte, Leitungsgräben sowie der Verteilerschächte hat nach dem aktuellen Detail- und Werkplan in Abstimmung mit der Fachplanung zu erfolgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sich vor Beginn der Bohrarbeiten bei den jeweiligen Versorgungsträgern über die Lage von Sparten (Kabeln, Leitungen, Dränen, Kanälen u. ä.) zu informieren und diese Informationen seiner Dokumentation beizufügen, er hat die Leitungsfreiheit im Bereich der Bohrung festzustellen und zu dokumentieren.

1psch GP ............................

1.1.120 Auf- & Abbau, Umsetzen Auf- und Abbau, sowie Umsetzen der Bohranlage inkl. aller Hilfseinrichtungen, an jedem einzelnen Bohransatzpunkt.

59St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 1. 1 Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten , Netto: ...............................

  1. 2 Titel Erdwärmesonden erstellen

1.2.10 Bohrarbeiten Herstellen einer Erdwärmesondenbohrung nach VDI 4640 in allen Boden- und Felsklassen gemäß DIN 18301, DIN EN ISO 22475-1, DIN 18302, DIN 18305, DIN EN ISO 14688-1, DIN EN ISO 14689-1 und DIN 4023, DIN 4030-1, DVGW-Merkblatt W 110, W 111, W 112, W 114, W 115 und W 116 in der jeweils gültigen Fassung.

Das Bohrverfahren in geeignetem Bohrenddurchmesser zur Aufnahme einer Doppel-U-Sonde DA40 ist durch das Bohrunternehmen frei wählbar und kann unter Einhaltung der wasserrechtlichen Vorschriften den geologischen und hydrogeologischen Bedingungen angepasst werden. Eventuell

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.2 Titel Erdwärmesonden erstellen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ erforderliche Spülzusätze haben den Anforderungen DVGW W116 zu entsprechen und sind vorab mit der Bauüberwachung und mit der Genehmigungsbehörde abzustimmen.

Inkl. Entnahme von Bohrproben von 15 Bohrungen (Auswahl nach Abstimmung mit der Bauüberwachung) alle 2 m (Abfüllen und Beschriften etc.). Die Bohrproben sind vom Auftragnehmer für einen Zeitraum von 6 Monaten trocken und sicher auf dessen Bauhof o.ä. aufzubewahren. Inkl. Erstellen von Ausbauplänen, einschließlich aller zur Bohrung notwendigen Geländearbeiten.

59 Bohrungen zu je 160 m Tiefe

9.440m EP ......................... GP ............................

1.2.20 Temporäre Hilfsverrohrung Nach dem geologischen Profil der Erkundungsbohrung sind Verrohrungstiefen von ca. 10 m in den oberflächlich anstehenden Lockersedimenten (Kies, Sand) sowie der verwitterten Festgesteinszone erforderlich. Im Weiteren wird von einer durchschnittlichen Tiefe der Hilfsverrohrung von 10 m ausgegangen. Mehr- oder Mindermengen werden entsprechend dieser Position abgerechnet.

Der Durchmesser der Hilfsverrohrung ist dem Bohrwerkzeug entsprechend anzupassen und frei wählbar. Inkl. Ziehen der Verrohrung. Auf der Baustelle sind Rohrtouren bis zu einer maximalen Tiefe von 50 m vorzuhalten.

Die tatsächlich erforderliche Verrohrungstiefe ist im Zuge der Bohrarbeiten der ersten Bohrungen zwischen Bauüberwachung und Auftragnehmer abzustimmen.

59 Bohrungen mit Verrohrungstiefen von je 10 m Tiefe

590m EP ......................... GP ............................

1.2.30 Sondeneinbau (DU40, PE 100-RC, mind. 160 m) Liefern und Einbau von vertikalen Erdwärmesonden (Doppel-U-Sonden) aus hochspannungsrißbeständigem Polyethylen PE 100-RC in DA40, konisch verlaufendes Innenrohr mit Wandstärkenverlauf von 3,7 bis zu ca. 3,9 mm , Sondenlänge mind. 160 m Länge (werksgeschweißte Sonde oder Sondenfuß mit den Prüf- und Überwachungsbestimmungen HR 3.26 des SKZ ) über Haspel. Die Druckstufe der Erdwärmesonde hat bei 150 m Einbautiefe mind. PN16 zu betragen und muss

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A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 30.10.2026 - Seite 14

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.2 Titel Erdwärmesonden erstellen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ anschließend sukzessive bis 160 m Einbautiefe auf mind. PN17 steigen (der Druckverlust der eingesetzten Erdwärmesonden darf bei einem Volumenstrom von 1,6 m³/h je Sonde nicht mehr als 130 mbar betragen). Inkl. Spülung mit Leitungswasser in Trinkwasserqualität und Druckprüfung werkseitig sowie nach Sondeneinbau. Für die verwendeten Rohrmaterialien muss ein Werkstoffzeugnis vorgelegt werden, in dem die erhöhte Spannungsrißbeständigkeit gemäß PAS 1075 nachgewiesen wird (Mindeststandzeit von 8760 Stunden im FNCT 80°C, 4N/mm²; 2% Arkopal N-100). Strömungsumlenkung im Sondenfuss ohne Querschnittsverengung.

Der Einbau hat so zu erfolgen, sodass eine thermisch aktive Sondenlänge von 160 m gewährleistet ist. Das bedeutet, dass bei Einbau mit Sondengewicht eine entsprechende Vertiefung der Bohrung vorzusehen ist, die durch den Auftragnehmer unentgeltlich zu erfolgen hat. Ggf. erforderliche Abstimmungen mit der Zulassungsbehörde sind durch den Auftragnehmer vorzunehmen.

Inkl. sämtlicher erforderlicher Einbauhilfen, Gewichte, Abstandshalter, Dokumentation der Werkssondennummer, usw.

59St EP ......................... GP ............................

1.2.40 Hinterfüllung Sondenringraum (Zement, thermisch verbessert) Vollständiges Verfüllen und Abdichten der Bohrung mit langfristig beständigem, abdichtendem, hoch-sulfatbeständigem thermisch verbessertem Hinterfüllmaterial (Wärmeleitfähigkeit mind. 2,0 W/(mxK) vom Sondenfuss aufsteigend gemäß VDI 4640, Blatt 2 (Contraktorverfahren). Liefern und Einbringen. Zur Hinterfüllung ist eine Verpresspumpe zu verwenden, die die Einhaltung der vom Hersteller des Zementes vorgegebenen Materialkennwerte ermöglicht (Dichte, Wassergehalt). Der Pumpendruck muss für eine vollständige Verpressung von unten nach oben ausreichend sein. Die Mindestverfüllrate der Mischanlage hat 40 l/min zu betragen.

Die Suspensionsdichte ist mittels Dichtemessung (Spülungswaage oder Aräometer) nachzuweisen und zu protokollieren. Zusätzlich sind Rückstellproben aufzubewahren.

Inkl. automatischer Überwachung des Verpressvorgangs, Kontrolle des Suspensionsaufstieges und kontinuierlicher Erfassung der Verpressmenge während der Verpressung mit einem nach LQS-EWS Baden-Württemberg zugelassenem

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.2 Titel Erdwärmesonden erstellen Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Prüfverfahren. Sofern das System CemTrakker zum Einsatz kommt, ist dotiertes Hinterfüllmaterial sowie die Messung eines Kontrollprotokolls nach Abschluss der Verfüllarbeiten in diese Position einzukalkulieren. Die Kontrollmessungen sind in Beisein der Fachbauleitung auszuführen.

Hinweis: Mehrbedarf an Material wird bezogen auf das rechnerische Bohrlochvolumen abzüglich des Sondenvolumens ermittelt und gemäß den nachfolgenden Positionen nach Anmeldung abgerechnet. Mehrbedarf wird jedoch nach Abschluss sämtlicher Verfüllarbeiten auf das Gesamtvorhaben angerechnet (nicht je Bohrung).

9.440m EP ......................... GP ............................

1.2.50 Mehrverbrauch (Zement, thermisch verbessert) Vollständiges Verfüllen und Abdichten der Bohrungen mit hoch-sulfatbeständiger thermisch verbesserter Zement-Suspension (Wärmeleitfähigkeit erhärtete Suspension mind. 2,0 W/(mxK). Abrechnung nach verbrauchter Suspensionsmenge bezogen auf die Gesamtbohrmeterzahl (bzw. deren theoretisches Volumen) nur auf Nachweis und nach vorheriger Anmeldung. Liefern und Einbau!

40m³ EP ......................... GP ............................

1.2.60 Hinterfüllung (Sand/Kies) Vollständiges Verfüllen der Bohrung in klüftigen Bereichen mit gut gerundetem Sand/Kies in Körnung 2-4. Liefern und Einbringen. Der Kies ist kontinuierlich von oben oder über einen Füllschlauch mit Wasser in den Ringraum einzufüllen bzw. einzuschlämmen.

5m³ EP ......................... GP ............................

Summe Titel 1. 2 Erdwärmesonden erstellen , Netto: ...............................

  1. 3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung

1.3.10 Aufbereitung & Entsorgung Bohrspülung / Bohrwasser Anfallendes Bohrspülwasser ist vom Bohrklein durch geeignete Verfahren zu trennen (z.B. Absetzen über mehrere kaskadierte Absetzcontainer, Separationsanlage, etc.).

Die ordnungsgemäße und fachgerechte Entsorgung des

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Bohrspülwassers obliegt dem Auftragnehmer und ist dem Auftraggeber nachzuweisen. Sofern geplant ist, die gereinigte und aufbereitete Spülung in das Kanalnetz einzuleiten sind die Randbedingungen und die Einleitbedingungen seitens des Auftragnehmers bereits bei der Angebotsabgabe mit dem Entwässerungsbetrieb zu klären. Anfallende Gebühren sind, unabhängig vom Entsorgungsweg, vom Auftragnehmer in diese Position einzukalkulieren. Mögliche Kosten für Aufnahme, Transport und Abladen (bspw. mittels Saugwagen) sind in diese Position einzukalkulieren.

Erforderliche Schläuche, Schmutzwasserpumpen Schlauchbrücken, Absperrungen, etc. sind vom Auftragnehmer bereitzustellen.

Es ist eine Pauschale pro Bohrung anzubieten. Die Bohrspülung ist nach Möglichkeit nach der Aufbereitung wieder zu verwenden. Pro Bohrung sind maximal 10 m³ an Bohrspülung einzukalkulieren. Sollten höhere Mengen an Bohrspülung pro Bohrung während der Bohrarbeiten festgestellt werden, so ist die Aufbereitung und Ableitung dieser Wassermengen mit der Fachbauleitung zu besprechen und nachzukalkulieren.

Inkl. sämtlicher An- und Abfahrten sowie erforderlicher Analysen und Deklarationen.

Analyse mindestens der folgenden Untersuchungsparameter:

· Temperatur · pH · el. Leitfähigkeit · Kohlenwasserstoffe/MKW · PAK · BTEX · LHKW · PCB

Das zu entsorgende Bohrspülwasser ist grundsätzlich unbelastet. Ggf. vom Auftragnehmer vorgesehene Spülungszusätze sind für die Entsorgung zu berücksichtigen und einzukalkulieren.

59St EP ......................... GP ............................

1.3.20 Entsorgung Bohrgut (Bodenmaterial Klasse BM-0/BM0*) Entsorgung von sämtlichem anfallendem Schlamm und Bohrgut einschl. aller Verpackungseinheiten und inkl. sämtlicher anfallender Gebühren. Diese Position bezieht sich auf den Abtransport des festen Bohrgutes nach dem Trennen, Aufbereiten und Entsorgen des Bohrspülwassers. Inkl.

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ erforderlicher Analysen und Deklarationen nach Ersatzbaustoffverordnung Anlage 1, Tabelle 3 Spalte BM-0* (AVV 170504).

Inkl. bereitstellen von wasserdichten Containern/Mulden mit mind. 7 m³ Füllvolumen zum Auffangen von Bohrspülung und Bohrgut für alle Bohrarbeiten während der gesamten Bohrzeit. Inkl. An- und Abtransport. Inkl. Vorhalten, Nutzung und Umbau entsprechender Schläuche, Pumpen und Auswurf-Pfeifen an jedem Bohrpunkt.

Laden, Transport, Verwiegung und Entsorgung von bodenmineralischem Material (Bohrgut), das den Zuordnungswert BM0* gemäß Baustoffersatzverordnung Anlage 1 Tabelle 3 einhält. Entsorgung bei zugelassener Entsorgungsstelle nach Wahl des Auftragnehmers. Die fachgerechte Entsorgung des Bohrguts ist dem Auftraggeber nachzuweisen.

450t EP ......................... GP ............................

1.3.30 Entsorgung Bohrgut (Bodenmaterial Klasse BM-F0*) Wie Position 1. 3.20 (Seite 17) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Bohrgut Bodenmaterial Klasse BM-F0* gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

5t EP ......................... GP ............................

1.3.40 Entsorgung Bohrgut (Bodenmaterial Klasse BM-F1) Wie Position 1. 3.20 (Seite 17) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Bohrgut Bodenmaterial Klasse BM-F1 gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

3t EP ......................... GP ............................

1.3.50 Entsorgung Bohrgut (Bodenmaterial Klasse BM-F2) Wie Position 1. 3.20 (Seite 17) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Bohrgut Bodenmaterial Klasse BM-F2 gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

3t EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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01 LV Erdwärmesondenanlage 1 Abschnitt Erdwärmesonden 1.3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

1.3.60 Entsorgung Bohrgut (Bodenmaterial Klasse BM-F3) Wie Position 1. 3.20 (Seite 17) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Bohrgut Bodenmaterial Klasse BM-F3 gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

2t EP ......................... GP ............................

Summe Titel 1. 3 Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung , Netto: ...............................

Summe Abschnitt 1 Erdwärmesonden , Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

2 Abschnitt Horizontale Anbindung

  1. 1 Titel Tiefbauarbeiten

Hinweis Tiefbauarbeiten Die Tiefbauarbeiten finden auf einem Bolzplatz und in einer Grünfläche eines Kindergartens statt. Der Oberboden ist in allen Bereichen zu schützen. Daher ist die oberste Bodenschicht bis in ca. 0,2 m Tiefe separat auszuheben und getrennt zu lagern. Ebenso ist dieses Bodenmaterial im Zuge der Wiederverfüllung flächig in den Grabenbereichen zuoberst aufzubringen. Unter dem Oberboden steht bis zur geplanten Grabensohle von 1,1 m u. GOK toniger Kies an. Es wird von einer guten Grabbarkeit der Grabenbereiche ausgegangen. Das ausgehobene Material kann seitlich gelagert und anschließend voraussichtlich wieder vollständig eingebaut werden. Nicht wiedereinbaubares oder überschüssiges Material ist zu entsorgen.

Beschreibung Homogenklassen Tiefbau Ab dem Arbeitsniveau der Anbindearbeiten auf ca. 306 bis 309 mNHN sind während der Tiefbauarbeiten voraussichtlich zwei Homogenbereiche anzutreffen:

Homogenbereich A:

Bodenart (DIN 4023): Mu Bodengruppe (DIN 18196): OH Plastizität: - Konsistenz: -

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.1 Titel Tiefbauarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Lagerungsdichte: - Verdichtungsfähigkeit: -

Homogenbereich B:

Bodenart (DIN 4023): überwiegend G Bodengruppe (DIN 18196): GT Plastizität: - Konsistenz: - Lagerungsdichte: locker-mitteldicht Verdichtungsfähigkeit: ja

Hinweis Grundwasserverhältnisse Im Zuge einer Baugrunderkundung auf dem Schulcampus wurden keine Schicht- oder Grundwasserzutritte festgestellt. Nach den vorliegenden Informationen aus benachbarten Baugrunderkundungen liegt der Bemessungswasserstand bei max. 4,0 m u. GOK. Maßnahmen für Grundwasserhaltung während der Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten sind daher voraussichtlich nicht erforderlich. Ggf. anfallende Sicker- und Niederschlagswässer sind mit einer offenen Wasserhaltung zu fassen und mit Schmutzwasserpumpen abzuleiten und im Nahbereich der Baustelle zu versickern.

2.1.1 Baustelleneinrichtung Tiefbau & Rohrleitungsbau Vorhalten der Baustelleneinrichtung für sämtliche im Folgenden aufgeführten Leistungen bzgl. Tiefbau & Rohrleitungsbau inkl. aller erforderlicher An- und Abfahrten, Transport, Schutz-, Absperr- und Sicherungsmaßnahmen sowie aller erforderlicher Gerätschaften (Bagger, Schweißgerät, Rüttler, etc.). Allgemeine Einrichtung der Baustelle einschließlich aller Be- und Entladungen sowie Nebenarbeiten. Inkl. Räumen der Baustelle nach Beendigung der Arbeiten.

1psch GP ............................

2.1.2 Oberboden abtragen und lagern (Homogenbereich A) Oberboden im Bereich der Leitungsgräben einschließlich Vegetationsdecke abtragen und separat lagern. Dicke des Abtrages ca. 20 cm. Die Abtragsmächtigkeit ist vor Ort im Zuge

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.1 Titel Tiefbauarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ der Ausführung mit der Fachplanung und ggf. mit dem Bodengutachter abzustimmen. Oberboden in Abstimmung mit dem Auftraggeber innerhalb der Baustelle lagern. Oberboden in regelmäßig geformten Mieten oder neben den Gräben locker aufsetzen. Abrechnung nach Aufmaß.

110m³ EP ......................... GP ............................

2.1.3 Grabarbeiten (Homogenbereich B) Boden der Gräben für die horizontalen Anschlussleitungen sowie der Verteilerschächte gemäß DIN 4124 profilgerecht ausheben. Sofern das Aushubmaterial zum Wiedereinbau geeignet ist, kann es seitlich gelagert werden.

Der Grabenbereich besteht größtenteils aus tonigem Kies (Homogenbereich B). Die Grabenbreite ist der Anzahl der zu verlegenden Sondenrohre anzupassen und ist in der Werkplanung festzulegen. Es ist sicherzustellen, dass jede Soleleitung nebeneinander mit einem lichten horizontalem Abstand von mindestens 2 cm verlegt werden kann und vollständig eingesandet ist.

Im Bereich der Verteilerschächte sind die Schachtgruben bei Überschreitung einer Grabentiefe von 1,25 m mit einer Böschung von 45° herzustellen. Im Bereich der Sondenköpfe sowie der Verteilerschächte ist der Aushub ausreichend groß zu bemessen, so daß die PE-Leitungen unter Einhaltung der vorgeschriebenen Biegeradien verlegt werden können.

Aushubtiefe regulär: 1,1 m Aushubtiefe Bereich Verteilerschächte: ca. 1,5 m bzw. in Abhängigkeit der vom Auftragnehmer gewählten Verteilerschachtvariante Breite der Gräben: von 0,6 m bis ca. 3,5 m

Abrechnung nach Aufmaß.

500m³ EP ......................... GP ............................

2.1.4 Aushubmaterial entsorgen (Bodenmaterial Klasse BM-0/BM0*) Entsorgung von verbleibendem Aushubmaterial inkl. sämtlicher anfallender Gebühren. Laden, Transport, Verwiegung und Entsorgung von bodenmineralischem Material (Aushubmaterial), das den Zuordnungswert BM0* gemäß Baustoffersatzverordnung Anlage 1 Tabelle 3 einhält. Inkl. erforderlicher Analysen und Deklarationen nach Ersatzbaustoffverordnung Anlage 1, Tabelle 3 Spalte BM-0*

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.1 Titel Tiefbauarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ (AVV 170504). Entsorgung bei zugelassener Entsorgungsstelle nach Wahl des Auftragnehmers. Die fachgerechte Entsorgung des Aushubmaterials ist dem Auftraggeber nachzuweisen.

Das Aushubmaterial kann während der Deklarationsanalyse auf der Baustelle auf einem Haufwerk gelagert werden. Eine Lagerung direkt neben den Gräben ist nicht zulässig.

250t EP ......................... GP ............................

2.1.5 Aushubmaterial entsorgen (Bodenmaterial Klasse BM-F0*) Wie Position 2. 1.4 (Seite 21) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Aushubmaterial Klasse BM-F0* gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

5t EP ......................... GP ............................

2.1.6 Aushubmaterial entsorgen (Bodenmaterial Klasse BM-F1) Wie Position 2. 1.4 (Seite 21) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Aushubmaterial Klasse BM-F1 gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

3t EP ......................... GP ............................

2.1.7 Aushubmaterial entsorgen (Bodenmaterial Klasse BM-F2) Wie Position 2. 1.4 (Seite 21) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Aushubmaterial Klasse BM-F2 gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

3t EP ......................... GP ............................

2.1.8 Aushubmaterial entsorgen (Bodenmaterial Klasse BM-F3) Wie Position 2. 1.4 (Seite 21) jedoch: Entsorgung von schadstoffbelastetem Aushubmaterial Klasse BM-F3* gemäß Ersatzbaustoffverordnung (AVV 170504).

2t EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.1 Titel Tiefbauarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.1.9 Liefern & Einbau Bettung Leitungszone Liefern & Einbau von Feinkies/Riesel gewaschen 2-4mm zur Bettung und Umhüllung der horizontalen Anschlussleitungen. Einkiesen der Leitungen mit allseitiger Ummantelung von jeweils 10cm.

120m³ EP ......................... GP ............................

2.1.10 Leitungsgräben Auffüllen & Verdichten Einbau von verdichtungsfähigem Material (geliefertes und/oder zuvor ausgehobenes Bodenmaterial) in die zuvor ausgehobenen Leitungsgräben inkl. Verdichten. Das Verfüllen und Verdichten der Leitungsgräben hat lageweise (30 bis max. 40 cm Mächtigkeit der Einzellagen) zu erfolgen. Das Verfüllmaterial ist nach Möglichkeit zu verdichten. Es sind entsprechende Maschinen zum Verdichten des voraussichtlich teilweise bindigen Aushubmaterials vorzusehen (bspw. Mehrzweckverdichter BMP8500).

380m³ EP ......................... GP ............................

2.1.11 Fundament/Sauberkeitsschicht Verteilerschächte Im Bereich der Verteilerschächte ist in den Schachtgruben ein Fundament/Sauberkeitsschicht mit einer Mächtigkeit von 10 cm herzustellen, auf der die Verteilerschächte platziert werden können. Die Fläche mit ca. 3x3m ist vor dem Setzen der Verteilerschächte eben abzuziehen und zu verdichten. Als Material kann Magerbeton C12/15, X0, Splitt 8-16 mm oder Riesel 2-8 mm verwendet werden. Liefern & Einbau.

27m² EP ......................... GP ............................

2.1.12 Oberboden andecken Gelagerten Oberboden innerhalb der Baustelle aufnehmen und profilgerecht andecken. Andeckung nach Beendigung aller Arbeiten im Bereich der wieder verfüllten Leitungsgräben. Mächtigkeit der Andeckung ca. 20 cm. Abrechnung nach Aufmaß.

110m³ EP ......................... GP ............................

Summe Titel 2. 1 Tiefbauarbeiten , Netto: ...............................

  1. 2 Titel Anschlussarbeiten

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.2 Titel Anschlussarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.2.10 Anschlussleitungen PE100-RC 50 x 4,6 mm Liefern, Montieren und Verlegen der horizontalen Sondenstränge gemäß Anschlussplan, VL und RL Leitung (PE100-RC, 50 x 4,6 mm) von Oberkante Bohrung bis zum Verteiler gemäß den Angaben im aktuellen und freigegebenen Detail- und Werkplan. Die Leitungen sind nach Möglichkeit stetig ansteigend zum Verteiler in einem Sandbett (10 cm dicke Ummantelung nach oben und unten) in einer Tiefe von ca. 1,0 m unter Gelände zu verlegen und 40 cm oberhalb der Leitungen mit einem Warnband zu versehen. Soweit möglich sind die Leitungen durch Biegen unter Einhaltung der zulässigen Biegeradien unter Beachtung der Witterung/Außentemperatur zu verlegen, alternativ können Winkel geschweißt werden. Falls die Umlenkung in die Horizontale nicht unter Einhaltung der vorgeschriebenen Biegeradien verlegt werden kann, sind vom Auftragnehmer ggf. erforderliche Winkel und zusätzliche Elektroschweißmuffen zu liefern und in diese Position miteinzurechnen. Die Leitungsverbindung hat über Elektroschweißmuffen zu erfolgen.

Die Leitungen sind flach nebeneinander mit einem Mindest-Achsabstand von 7cm zu verlegen. Jede Leitung ist einzeln einzusanden, ein Bündeln der Leitungen ist nicht zulässig (vgl. Regelquerschnitt Anbindung in den Anlagen).

Trassenlänge einfach: 1.500 m (VL + RL = 3.000 m)

Ein detaillierter Verlegeplan ist durch den Auftragnehmer zu erstellen und nach Abschluss der Arbeiten vorzulegen. In diesem sind sämtliche tatsächlichen Leitungslängen sowie verwendete Formstücke zu kennzeichnen.

3.000m EP ......................... GP ............................

2.2.20 Anschlussleitungen PE 100 40 x 3,7 mm (Erkundungsbohrungen) Wie Position 2. 2.10 jedoch: Rohrleitung in PE100-RC, 40 x 3,7 mm.

4m EP ......................... GP ............................

2.2.30 Beheizbares Schweißzelt Vorhalten sowie Auf- & Abbau eines beheizbaren, schwer entflammbaren Schweißzeltes für die gesamte Bauzeit, um Verbindungen thermoplastischer Kunststoffrohre gemäß DVS 2207-1 auch bei kalter / feuchter Witterung herstellen zu

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EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.2 Titel Anschlussarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ können. Inkl. Auf- und Abbau und Umsetzen an jedem Schweißpunkt.

Das Schweißzelt hat eine Mindestgröße von 2x2 m zu besitzen.

1psch GP ............................

2.2.40 Elektroschweiß-Y-Stück Set 40/40/50 Elektroschweiss-Formteil zur Zusammenführung von PE100-RC SDR11 Rohrleitungen bestehend aus Y-Stück 40/40/50, 2x Elektroschweissmuffe für DA40 Rohr und 1x Elektroschweissmuffe für DA50 Rohr. Liefern und Montage.

118St EP ......................... GP ............................

2.2.50 Elektroschweiß-Y-Stück Set 32/32/40 (Erkundungsbohrungen) Elektroschweiss-Formteil zur Zusammenführung von PE100-RC SDR11 Rohrleitungen bestehend aus Y-Stück 32/32/40 , 2x Elektroschweissmuffe für DA32 Rohr und 1x Elektroschweissmuffe für DA40 Rohr. Liefern und Montage.

4St EP ......................... GP ............................

2.2.60 Reduzierstück PE100, DA50-40 (Erkundungsbohrungen) Liefern und Einbau von Elektroschweiß-Reduzierstück mit eingebetteten Heizwendeln zur Verbindung von PE100 Rohrleitungen in DA50 und DA40.

4St EP ......................... GP ............................

2.2.70 Elektroschweißmuffe DA50 Liefern und Montage von geraden Elektroschweißmuffen für DA40 PE100-RC (SDR11, PN16) Rohrleitungen zum Anschluss an den Verteilerschacht.

61St EP ......................... GP ............................

2.2.80 Formteile DA50 Richtungsänderung 45/90° Liefern und Montage von geeigneten Heizwendel-Formteilen für DA50 zur Richtungsänderung von 45/90° für PE100-RC Rohrleitungen (SDR11, PN16) zum Anschluss an die Rohrstutzen der Verteilerschächte.

61St EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.2 Titel Anschlussarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.2.90 Elektroschweißmuffe DA110 Liefern und Montage von geraden Elektroschweißmuffen für DA110 PE100-RC (SDR11, PN16) Rohrleitungen zum Anschluss an den Verteilerschacht.

6St EP ......................... GP ............................

2.2.100 Hauptleitung PE100-RC DA160 Verlängerung von den PE-Fertigverteilerschächten bis zum Übergabepunkt auf der Gebäudeinnenseite des Medienkanals mit PE100-RC (160x14,6 mm), SDR 11, PN 16. Vorlauf- und Rücklaufleitung, Liefern und Einbau.

Die Leitungen sind in einem Sandbett (10 cm dicke allseitige Ummantelung) in einer Tiefe von 1,0 m unter Aushubniveau zu verlegen und 40 cm oberhalb der Leitungen mit einem Warnband zu versehen. Soweit möglich sind die Leitungen durch Biegen unter Einhaltung der zulässigen Biegeradien unter Beachtung der Witterung/Außentemperatur zu verlegen. Die Leitungsverbindung hat über Elektroschweißmuffen zu erfolgen. Erforderliche gerade Elektroschweißmuffen sind zu liefern und in die Meterpauschale dieser Position miteinzurechnen.

Die Leitungen sind flach nebeneinander mit einem Mindest-Achsabstand von 25 cm zu verlegen.

Trassenlänge einfach: 100 m (VL + RL = 200 m)

200m EP ......................... GP ............................

2.2.110 Hauptleitung PE100-RC DA110 Wie Position 2. 2.100 jedoch: PE100-RC (110x10,0 mm) zur Verbindung an den Verteilerschacht.

3m EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 30.10.2026 - Seite 26

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.2 Titel Anschlussarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.2.120 T-Stück PE100 egal 160-160-160 Liefern und Einbau von Elektroschweiß-T-Stück mit eingebetteten Heizwendeln an jeder Verbindungsstelle zur Verbindung von DA160 PE100-RC Rohrleitungen.

4St EP ......................... GP ............................

2.2.130 Reduzierstück PE100, DA160-110 Liefern und Einbau von Elektroschweiß-Reduzierstück mit eingebetteten Heizwendeln zur Verbindung von DA160 und DA110 PE100-RC Rohrleitungen.

6St EP ......................... GP ............................

2.2.140 Formteile DA160 Richtungsänderung 90° Liefern und Montage von geeigneten Heizwendel-Formteilen für DA160 zur Richtungsänderung von 90° für PE100-RC Rohrleitungen (SDR11, PN16).

2St EP ......................... GP ............................

2.2.150 Formteile DA160 Richtungsänderung 45° Wie Position 2. 2.140 jedoch: Richtungsänderung 45°.

22St EP ......................... GP ............................

2.2.170 Absperrschieber DN150

Anflansch-Absperrschieber DN150 für Rohrleitung DA160, Liefern und Montage als Übergabepunkt zum Gewerk TGA an der Gebäudeinnenseite des Medienkanals. Inkl. Anschluss-Flansch.

2St EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.2 Titel Anschlussarbeiten Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.2.180 Befüll- und Entlüftungseinheit für Solekreis Befüll- und Entlüftungskugelhahn mit Storzkupplung 2" inkl. Deckel für Storz-Kupplung an der Oberseite der Gebäudeeinführung gemäß der Ausführungszeichnung im Anhang.

2St EP ......................... GP ............................

2.2.190 Kernbohrungen DN250 Gebäudeeinführung herstellen mittels zwei Kernbohrungen DN250 zur Einführung der Haupt-Soleleitungen (VL+RL) in DA160 in den Medienkanal.

2St EP ......................... GP ............................

2.2.200 Pressringdichtung für Rohr DA160 Pressringdichtung zur Einführung von DA160 Soleleitungen in den Medienkanal. Abdichtend gegen nicht-drückendes Wasser, gasdicht.

2St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 2. 2 Anschlussarbeiten , Netto: ...............................

  1. 3 Titel Schächte

2.3.10 Verteilerschacht VT Mitte/Ost 21-fach Klasse B125 (PKW-befahrbar) Liefern und Einbau gemäß Herstellerangaben eines PE Verteilerschachtes 21-fach VT Mitte/Ost (vgl. Lageplan im Anhang) in Anlehnung an die Zeichnung in Anhang 5 (die Schemazeichnung dient lediglich der Veranschaulichung der Bauteilabfolge; die Anordnung der Anschlüsse sowie Schachtorientierung und -konzeption bleibt dem Auftragnehmer überlassen und ist in der Werkplanung zu spezifizieren. Bestellung, Lieferung und Einbau erst nach Freigabe durch die Fachplanung!). Inkl. betriebsfertiger Verteilereinheit mit allen erforderlichen Absperr- und Regelarmaturen frei Baustelle. Schacht mit Schachtabdeckung sind tagwasserdicht auszuführen. Belastungsklasse Schachtkörper und Schachtabdeckung Kl.B125 (Prüfkraft 12,5 t).

Inkl. werkseitig komplett vorgefertigte, waagerecht angeordnete

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Leistungsverzeichnis

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.3 Titel Schächte Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Verteileranlage aus PE 100 mit Befüll und Entlüftungskugelhahn mit Storzkupplung 2" inkl. Deckel für Storz-Kupplung (VL+RL). Verteilerbalken: DA110 SDR11 Abgang Richtung Technikzentrale: PE Stutzen DA110 SDR11 mind. 200 mm aus dem Schacht herausragend zum direkten Anschweißen der Anschlussleitung mittels Elektroschweißmuffe. Vor- und Rücklauf mit PVC Absperrklappe DN100 Verteilereinheit incl. Druckprüfzeugnis. Kreisabgänge: PE Stutzen DA50 für 21 Anschlüsse (VL+RL)

Vorlauf: Anschlussstutzen, die druckwasserdicht mit der Schachtwand verschweißt sind und zum Verschweißen aus der Schachtwand herausragen, PVC Kugelhahn (DN40) mit vollem Durchgang

Rücklauf: Anschlussstutzen, die druckwasserdicht mit der Schachtwand verschweißt sind und zum Verschweißen aus der Schachtwand herausragen, Durchflussmengenmesser 5-42 l/min (Inline Strangregulierventile mit Schauglas) zur Kontrolle des Durchflusses der Erdwärmesonden.

Sonderausstattung: 2 x Manometer 0-6 bar (VL+RL) 2 x Thermometer -20 bis +40°C (VL+RL) 2 x Bypassanschluss mit je 2x Kugelhahn DN50 und Storz-Anschluss (C-Kupplung) (VL+RL) 4 x Einschraubstutzen IG G1/2" inkl. Blindstopfen (2xVL+2xRL) 1 x AMFLO MAG Smart DN65 (RL, Integra Metering GmbH, auf korrekten Einbau in Bezug auf die Fließrichtung und die horizontale Ausrichtung entsprechend der Herstellerangaben ist zu achten!) 1 x Mehrsparten-Kabeleinführung mit Ringraumdichtung (mind. 3 Durchlässe), ca. DN100 1 x Wandkonsole für Schaltkasten (Maße 30 x 20 cm, keine Rohrleitungen oder Armaturen vor der Montageplatte, frei zugänglich!) 1 x fest installierte Einstiegsleiter

Der Schacht ist so einzubauen, dass der Schachtdeckel auf Höhe der aktuellen Geländehöhe liegt.

Geeignet zum Betrieb mit reinem Wasser und mit Wasser-Glykol-Gemischen bei Temperaturen zwischen -10 bis +40 °C und Drücken bis zu 10 bar.

2St EP ......................... GP ............................

Übertrag: ................................

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Leistungsverzeichnis

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 2 Abschnitt Horizontale Anbindung 2.3 Titel Schächte Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

2.3.20 Verteilerschacht VT Nord 22-fach Klasse B125 (PKW-befahrbar) Wie Position 2. 3.10 (Seite 28) jedoch: Verteilerschacht für 22 Anschlüsse.

1St EP ......................... GP ............................

Summe Titel 2. 3 Schächte , Netto: ...............................

Summe Abschnitt 2 Horizontale Anbindung , Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation

  1. 1 Titel Befüllen & Entlüften

Leistungsgrenzen Die Leitungsführung des Auftragnehmers erfolgt bis zur Leistungsgrenze (Absperrschieber) nach der Gebäudeeinführung. Die Herstellung des Anschlusses von der Leistungsgrenze an die Wärmepumpe inkl. Druckausgleichsgefäß, Sicherheitsgruppe und Umwälzpumpe erfolgt bauseits.

Das Befüllen und mit Wärmeträgermedium sowie das Entlüften hat bis einschließlich der bauseitigen Hauptleitungen und der Wärmepumpe durch den Auftragnehmer zu erfolgen.

3.1.1 Liefern und Einbringen Wärmeträgermedium für EWS+Anbindung+Hauptleitung+Wärmepumpe (Sole) Liefern der Wärmeträgerflüssigkeit (Wasser und Glykol inkl. Inhibitoren zum Korrosionsschutz und Mischeinrichtung) gemäß der Positivliste der LAWA zum Befüllen der kompletten Erdwärmesondenanlage gemäß VDI 4640. Mindest-Frostschutztemperatur bis -14°C. Für die Anlage mit 61 Erdwärmesonden sowie der horizontalen Anbindeleitungen und Hauptleitungen im Medienkanal und Technikzentrale sind folgende Volumina anzusetzen, die hier angegebenen Mengen sind jedoch zu prüfen:

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Leistungsverzeichnis

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 3.1 Titel Befüllen & Entlüften Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

ca. 32.500 l Inhalt in den EWS ca. 4.000 l Inhalt horizontale Anbindung ca. 5.000 l Inhalt Hauptleitung Gesamt: ca. 41.500 l, davon ca. 10.375 l Glykol (je nach erreichtem Frostschutz)

41.500l EP ......................... GP ............................

3.1.2 Spülen & Entlüften des Solekreises - Verteiler Der gesamte Solekreis jedes Erdwärmesondenfeldes inkl. Erdwärmesonde und horizontaler Anbindeleitungen ist zu Spülen und bis zur vollständigen Luftfreiheit zu Entlüften.

  • Inkl. Liefern, Ein- und Ausbau einer geeigneten Pumpe
  • Inkl. An- & Abfahrt sowie sämtlicher Nebenkosten
  • Spülen jedes Erdwärmesondenstrangs mit mind. 3 m³/h (erforderliche Hebehöhe ca. 10 m)
  • Spüldauer je Erdwärmesondenstrang mind. 1 h bzw. bis zur Luftfreiheit der Anlage (maximal 14 Tage)
  • Spülen des gesamten Verteilers inkl. Erdwärmesonden mit mind. 25 m³/h (erforderliche Hebehöhe ca. 10 m)
  • Dokumentation des Spülens sowie der Luftfreiheit

3St EP ......................... GP ............................

3.1.3 Spülen & Entlüften des Solekreises - Hauptleitung Der gesamte Solekreis der Hauptleitungen inkl. Wärmepumpe ist zu Spülen und bis zur vollständigen Luftfreiheit zu Entlüften.

  • Inkl. Liefern, Ein- und Ausbau einer geeigneten Pumpe
  • Inkl. An- & Abfahrt sowie sämtlicher Nebenkosten
  • Spülen der Hauptleitungen
  • Spüldauer mind. 48 h bzw. bis zur Luftfreiheit der Anlage (maximal 14 Tage)
  • Dokumentation des Spülens sowie der Luftfreiheit

Nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe kann die bauseits installierte Umwälzpumpe zum Spülen genutzt werden.

1St EP ......................... GP ............................

3.1.4 Druckprüfung Erdwärmesondenfelder über Verteilerschacht (VDI 4640) Druckprobe mit Prüfprotokoll jedes Erdwärmesondenfeldes an den Clusterverteilern gemäß VDI 4640 Blatt 2 Abschnitt 7.3.9 in Anlehnung an die DIN EN 805 (Vorgänger DIN 4279-Teil 7) oder SIA 384-6 inkl. Dokumentation. Die Abgänge zur

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Leistungsverzeichnis

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 3.1 Titel Befüllen & Entlüften Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Hauptleitung und den weiteren Verteilerschächten sind während der Druckprobe abzusperren, um eine Prüfung der Erdwärmesonden mit Anbindeleitungen realisieren zu können.

Der Druckverlauf über die Zeit ist digital aufzuzeichnen und dem Prüfprotokoll beizufügen. Der Prüftermin ist mit der örtlichen Bauüberwachung sowie dem Fachplaner Geothermie abzustimmen. Inkl. An- & Abfahrt falls erforderlich sowie sämtlicher Nebenkosten.

3St EP ......................... GP ............................

3.1.5 Druckprüfung Hauptleitung (VDI 4640) Wie Position 3. 1.4 (Seite 31) jedoch: Druckprobe mit Prüfprotokoll der Hauptleitung bis zum Übergabepunkt. Die Absperrschieber bzw. Kugelhähne zu den Erdwärmesonden sind während der Druckprobe abzusperren, um eine Prüfung der Hauptleitungen realisieren zu können.

1St EP ......................... GP ............................

3.1.6 Wärmetragermedium Reserve Liefern und Lagern der Wärmeträgerflüssigkeit (Wasser + Glykol inkl. Inhibitoren zum Korrosionsschutz) im Technikraum für evtl. nachträglich erforderliches Nachfüllen. Es soll fertiges Wärmeträgermedium (Gemisch) in Kanistern geliefert und auf der Baustelle bereitgestellt werden. Einzelgebinde maximal 25 l-Kanister.

Einfüllen erfolgt bauseits.

Menge: ca. 300 l

300l EP ......................... GP ............................

Summe Titel 3. 1 Befüllen & Entlüften , Netto: ...............................

  1. 2 Titel Dokumentation & Abnahme

Hinweis Fertigstellungsbericht Der Fertigstellungsbericht wird durch den Fachplaner Geothermie bei der Behörde auf Grundlage der Dokumentationsunterlagen des Auftragnehmers eingereicht.

Übertrag: ................................

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EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 3.2 Titel Dokumentation & Abnahme Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................

3.2.1 Einmessung & Revisionsplan Geothermie Die endgültige Lage der Bohrpunkte sowie die Lage und Höhe der Leitungsgräben mit Rohrleitungen und des Verteilerschachts sind einzumessen und in einem Revisionsplan zu dokumentieren. Zusätzlich ist ein Verlegeprotokoll anzufertigen, in dem die genauen Anbindeleitungslängen der einzelnen Sonden, sowie aller Hauptleitungen inkl. der Leitungsdimension und verwendeten Formteile aufgelistet sind.

  • Einmessung der Erdwärmesonden
  • Einmessung der Lage der horizontalen Anbindeleitungen mit Hauptleitungen
  • Einmessung der Lage des Verteilerschachts
  • Verlegeprotokoll über sämtliche Anschlussleitungen
  • Dokumentation in einem Revisionsplan in Gauß-Krüger-Koordinaten (pdf und dwg)

Ggf. erforderliche Kosten für die Vermessung der Baustelle sind in diese Position einzurechnen.

1psch GP ............................

3.2.2 Projektdokumentation & Abnahme vor Ort Voraussetzung für die Abnahme ist die Vorlage der vollständigen Projektdokumentation in dreifacher Ausfertigung (geheftet in jeweils einen Ordner) inkl. jeweils Ausfertigung in digitaler Form auf Datenträger. Die Projektdokumentation umfasst mindestens folgende Dokumente:

  • Inhaltsverzeichnis

  • Ingenieurgeologische Gesteinsaufnahme

  • Schichtenverzeichnisse und Ausbaupläne

  • Werkszeugnisse der Erdwärmesonden sowie Prüfprotokolle

  • Baustellenjournal/Bohrmeisterbericht

  • Zementationsberichte/Verpressprotokolle

  • Entsorgungsnachweis Bohrgut

  • Entsorgungsnachweis Bohrspülung

  • Protokoll Durchflussmessung und Druckprüfung einschl. Prüfungsprotokolle Einzelsonden

  • Beschreibung der verlegten Rohrlängen und Formteile

  • Datenblätter der verwendeten Rohrmaterialien, Bauteile und Baustoffe

  • Einbauanleitung zum installierten Verteilerschacht

  • Datenblätter der verwendeten Stoffe (Wasser-Glykol-Gemisch, ggf. Zusätze etc.)

  • Befüll-, Spül- und Entlüftungsprotokolle mit Angabe der Einzel- und Gesamtfüllmenge

  • Druckprüfungsprotokoll der Gesamtanlage

  • Einmessung und Revisionsplan Bohrpunkte,

  • Fortsetzung auf nächster Seite - Übertrag: ................................

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EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 3.2 Titel Dokumentation & Abnahme Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Übertrag: ................................ Anschlussleitungen, Verteilerschacht und Hauptleitungen

  • Montage/Bedienungsanleitungen für alle Bauteile
  • Wartungshinweis

Hinweis: Die geologischen Schichtenverzeichnisse und Bohrprofile können von der Fachbauleitung zur Verfügung gestellt werden.

Sofern durch den Auftragnehmer Leistungen erbracht wurden, die über die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Leistungen hinausgehen, sind diese ebenfalls in der Projektdokumentation zu dokumentieren.

1psch GP ............................

Summe Titel 3. 2 Dokumentation & Abnahme , Netto: ...............................

  1. 3 Titel Stundenlohnarbeiten

A0001 Stundenlohnarbeiten Ausführungsbeschr. Anzubieten ist ein gemittelter Verrechnungslohn pro Arbeitsstunde, bezogen auf sämtliche Arbeitskräfte, die der Bieter beabsichtigt einzusetzen. Ausgenommen hiervon sind Aufsichtskräfte und Auszubildende. Sollen solche Arbeitskräfte zum Einsatz kommen, sind der Einsatz u. die Vergütung (als "analoger Preis" zur Angebotskalkulation) zu vereinbaren. Der unten aufgeführte Verrechnungslohn pro Arbeitsstunde enthält sämtliche Aufwendungen, wie z.B. die (einschl. Zulagen, Zuschläge und vermögenswirksame Leistungen), die Lohn- und Gehaltszusatz- u. –neb Gemeinkosten, sowie Wagnis und Gewinn. Zuschläge für Arbeiten außerhalb der regelmäßigen Arbeitsze nachzuweisen. Zudem sind Stundenlohnarbeiten nach beiliegendem Stundenlohnzettel zu beantragen und abzurechnen.

3.3.1 Nachweisarbeiten Ausführung gemäß Ausführungsbeschreibung 0001

9h EP ......................... GP ............................

Summe Titel 3. 3 Stundenlohnarbeiten , Netto: ...............................

A l l e Einzelbeträge Netto in EUR 30.10.2026 - Seite 34

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Leistungsverzeichnis

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage 3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation

Nr. Leistungsbeschreibung Menge/ Einh. Preis (EP) Gesamt (GP)

Summe Abschnitt 3 Befüllen, Prüfen & Dokumentation , Netto: ...............................

zzgl. MwSt. (19,0 %): ...............................

Gesamtsumme, Brutto: ...............................

A l le Einzelbeträge Netto in EUR 30.10.2026 - Seite 35

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LV-Zusammenfassung

EMS Heizzentrale Neubau (2610-ul)

01 LV Erdwärmesondenanlage

Nr. Bezeichnung Seite Gesamt in EUR

1 Abschnitt Erdwärmesonden 9 ..............................

  1. 1 Titel Baustelleneinrichtung Bohrarbeiten 10 ..............................

  2. 2 Titel Erdwärmesonden erstellen 13 ..............................

  3. 3 Titel Bohrgut- / Bohrschlammentsorgung 16 ..............................

2 Abschnitt Horizontale Anbindung 19 ..............................

  1. 1 Titel Tiefbauarbeiten 19 ..............................

  2. 2 Titel Anschlussarbeiten 24 ..............................

  3. 3 Titel Schächte 28 ..............................

3 Abschnitt Befüllen, Prüfen & Dokumentation 30 ..............................

  1. 1 Titel Befüllen & Entlüften 30 ..............................

  2. 2 Titel Dokumentation & Abnahme 32 ..............................

  3. 3 Titel Stundenlohnarbeiten 34 ..............................

Summe LV 01 Erdwärmesondenanlage

Angebotssumme, Netto: EUR ..................................

zzgl. MwSt. (19,0 %): EUR ..................................

Angebotssumme, Brutto: EUR ..................................

Alle Einzelbeträge Netto in EUR 30.10.2026 - Seite 36

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung