1.9_DECKBLATT_Wassertechn_Untersuchungen.pdf

Geotechnische Erkundung und digitale Baugrundmodelle für einen Autobahnabschnitt

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 27.10.2026, 21:14 (Europe/Berlin)

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Unterlage 18a

BAB A 1

von Bau-km 4+920,000 bis Bau-km 15+466,325 Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West Nächster Ort: ---

Landesbetrieb Mobilität Trier Baulänge: 10,546 km

DECKBLATT ZUM

FESTSTELLUNGSENTWURF

A 1

AS Kelberg (B 410) – AS Adenau (L 10)

Wassertechnische Untersuchungen

Aufgestellt: Montabaur, den 12.08.2022 Niederlassung West

gez. Neuroth ………………………………………… Leiter der Niederlassung

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite

  1. Allgemeine Angaben ...........................................................................................................5

1.1 Veranlassung und Zielstellung ........................................................................................5

1.2 Quellenverzeichnis, verwendete Unterlagen ...................................................................6

  1. Beschreibung der Entwässerungsmaßnahmen und - abschnitte ....................................7

2.1 Straßenquerschnitte .......................................................................................................7

2.2 Gräben und Mulden ........................................................................................................8

2.2.1 Transportgräben und -mulden ........................................................................................8

2.2.2 Abfangegräben ...............................................................................................................8

2.2.3 Versickerungseinrichtungen............................................................................................8

2.2.4 Ausfluss ins Gelände ......................................................................................................9

2.3 Rohrleitungen ...............................................................................................................10

2.4 Regenrückhaltebecken .................................................................................................10

2.5 Beschreibung der Entwässerungsabschnitte der A 1 ....................................................12

  1. Wasserhaushalt und Schadstoffeintrag ...........................................................................14

3.1 Fließgewässer, Vorfluter ...............................................................................................14

3.2 Vergleich der Einzugsgebiete und des Wasserhaushaltes vor und nach Bau der A1 ....14

3.3 Schadstoffeintrag in das Umland ..................................................................................18

  1. Bemessungsgrundlagen ...................................................................................................19

4.1 Regenspende ...............................................................................................................19

4.2 Regenhäufigkeit ............................................................................................................19

4.3 Abflussbeiwerte ............................................................................................................19

4.4 Absetzbecken ...............................................................................................................21

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  1. Berechnungsverfahren .....................................................................................................21

5.1 Größe der Oberflächenabflüsse ....................................................................................21

5.2 Bemessung offener Gerinne (Mulden, Gräben) ............................................................21

5.3 Rohrleitungen ...............................................................................................................23

5.4 Durchlässe und Straßenquerungen ..............................................................................23

5.5 Regenrückhaltebecken .................................................................................................23

5.6 Versickerungsanlagen (Mulden / Gräben / Querriegel) .................................................24

  1. Darstellung der Untersuchungsergebnisse .....................................................................25

6.1 Zeichnerische Darstellung der Entwässerungseinrichtungen ........................................25

6.2 Einzugsgebiete vor bzw. nach Neubau der A1..............................................................25

6.3 Darstellung der Einzugsgebiete in Lageplänen .............................................................25

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Verzeichnis der Anhänge

Anhang 1: KOSTRA-DWD-2000-Tabelle der Starkniederschlagshöhen

Anhang 1a: KOSTRA-DWD 2010R Tabelle der Starkniederschlagshöhen

Anhang 2.1: Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Anhang 2.1.1: EW 1 Anhang 2.1.2: EW 2 Anhang 2.1.3: EW 3 Anhang 2.1.4: EW 4 Anhang 2.1.5: EW 5 Anhang 2.1.6: EW 6

Anhang 2.2: Hydraulische Bemessung der Mulden und Gräben

Anhang 2.2.1: Bemessung der Mulden Anhang 2.2.2: Bemessung der Gräben Anhang 2.2.3: Berechnung des Überlaufs der Querriegel

Anhang 2.3: Bemessung Rohrdurchlässe

Anhang 3: Untersuchung gemäß Merkblatt DWA-M 153 Anhang 3.1: Prüfung der Bagatellgrenzen Anhang 3.2: Bewertungsverfahren für Behandlungsmaßnahmen

Anhang 4: Dimensionierung Regenrückhaltebecken Anhang 4.1: Dimensionierung RRB I Anhang 4.2: Dimensionierung RRB II Anhang 4.3: Dimensionierung RRB III Anhang 4.4: Dimensionierung RRB IV Anhang 4.5: Dimensionierung RRB V Anhang 4.6: Dimensionierung RRB VI Anhang 4.7: Berechnung der Notüberlaufschwelle

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Anhang 4a: Dimensionierung Regenrückhaltebecken mit Retentionsbodenfilteranlagen Anhang 4.1a: Dimensionierung RRB I mit RBF-Anlage Anhang 4.2a: Dimensionierung RRB II mit RBF-Anlage Anhang 4.3a: Dimensionierung RRB III mit RBF-Anlage Anhang 4.4a: Dimensionierung RRB IV mit RBF-Anlage Anhang 4.5a: Dimensionierung RRB V mit RBF-Anlage Anhang 4.6a: Dimensionierung RRB VI mit RBF-Anlage Anhang 4.7a: Berechnung der Notüberlaufschwelle

Tabellenverzeichnis ................................................................................................. Seite

Tabelle 1: Versickerungsgräben ..................................................................................................9

Tabelle 2: Lage und Drosselwassermengen der Regenrückhaltebecken ...................................12

Tabelle 3: Standorte durchlässiger Dammschüttungen ..............................................................14

Tabelle 4: Veränderung der Einzugsgebiete und Maßnahmen zur Sicherstellung der Durchgängigkeit........................................................................................................17

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Regelskizze Kleinrückhaltung ......................................................................... 9

Planverzeichnis

Unterlage 8.1, Blatt 1 Übersichtslageplan der Haupteinzugsgebiete vor Neubau M. 1:10.000

Unterlage 8.1, Blatt 2 Übersichtslageplan der Haupteinzugsgebiete nach Neubau M. 1:10.000

Unterlage 8.2, Blatt 1 – 3 Übersichtslagepläne der Teileinzugsgebiete Unterlage 8.2a, Blatt 1a - 3a M. 1:5.000

Unterlage 8.3, Blatt 1 – 6 Hydraulische Längsschnitte Regenrückhaltebecken I bis VI Unterlage 8.3a, Blatt 1a - 6a M. 1:500/50

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  1. Allgemeine Angaben

1.1 Veranlassung und Zielstellung

Bei der vorliegenden Neubauplanung handelt es sich um den rd. 10,5 km langen Lückenschluss der A 1 zwischen der AS Kelberg (B 410) und der AS Adenau (L10).

Durch den Bau und den Betrieb der Bundesautobahn A1 wird der Wasserhaushalt im Planungs- gebiet beeinflusst. Durch den Neubau auf bisher überwiegend natürlichen, unbefestigten Flä- chen, erfolgt eine Verschärfung des Oberflächenabflusses. Die jeweiligen Einzugsgebiete wer- den in ihrer Größe und in ihrem Abflussverhalten verändert.

Nach dem Landeswassergesetz Rheinland-Pfalz [8] in der derzeit gültigen Fassung soll der Ver- sickerung gegenüber einer Ableitung in die Kanalisation Vorrang eingeräumt werden. Anderer- seits soll der Schadstoffeintrag infolge des Straßenverkehrs in das nahe Umland minimiert und ein ausreichender Hochwasserschutz gewährleistet werden.

Es ist daher erforderlich, qualitative und quantitative Ausgleichsmaßnahmen im Wasserhaushalt vorzusehen. Aufgrund schlechter Versickerungseigenschaften des Untergrundes liegt hier das Hauptaugenmerk auf der Regenrückhaltung. Aber auch eine weitgehende Versickerung und Verdunstung wird angestrebt.

Folgen von Zerschneidungen natürlicher Einzugsgebiete werden durch den Bau von Tal- und Grünbrücken sowie der Anordnung von Durchlässen bzw. Verbindungsrohrleitungen und Gräben minimiert.

Vornehmlichstes Ziel ist es, die Zunahme des abflusswirksamen Niederschlages, einhergehend mit der Verminderung von Verdunstung und Versickerung, durch die Veränderung der Gebiets- struktur bzw. der Einzugsgebietsflächen, infolge des Baus der A1 zu verhindern.

Die Anforderungen der einschlägigen Regelwerke, wie z.B. RAS-Ew 2005 REwS 2021 [1] und das Merkblatt DWA M-153 [6] bilden die Grundlage der vorliegenden wassertechnischen Unter- suchungen. Mit Einführung der REwS 2021 und unter Bezugnahme auf das DWA / BWK - Regelwerk, Arbeitsblatt A 102-2/BWK-A 3, Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer – Teil 2: Emissionsbezogene Be- wertungen und Regelungen, Ausgabe Dez. 2020, wurde das Merkblatt DWA M-153 teilweise ungültig. Die stoffbezogenen Ausführungen in Bezug auf Einleitungen in Oberflächengewässer sind demnach nicht mehr anzuwenden.

Die Konzeption, Lage und Bemessung der Regenrückhaltebecken sowie die Anforderung an die Reinigungsleistung / Qualität des abfließenden Wassers wurde mit der SGD Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz Trier abgestimmt und entspricht den Vorga- ben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Im gesamten Streckenabschnitt sind keine Wasserschutzgebiete vorhanden bzw. vorgesehen womit auf besondere bautechnische Maßnahmen nach RiStWag [3] verzichtet werden kann.

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1.2 Quellenverzeichnis, verwendete Unterlagen

[1] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen/Arbeitsgruppe Erd- und Grundbau, Richtlinien für die Anlage von Straßen, Teil: Entwässerung RAS-Ew (2005) mit „RAS-Ew-Bemessungshilfen“ auf CD-ROM

Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen/Arbeitsgruppe Erd- und Grundbau, Richtlinien für die Entwässerung von Straßen, REwS (2021)

[2] KOSTRA-DWD 2000 2010R, Starkniederschlagshöhen und –spenden des Deutschen Wetterdienstes

[3] Forschungsgesellschaft für Straßen-und Verkehrswesen (FGSV) / Deutsche Vereini- gung des Gas- und Wasserfachs e.V. (DVGW) / Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) / Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e.V. (ATT), Richtlinien für bau- technische Maßnahmen an Straßen in Wassergewinnungsgebieten RiStWag (2002 2016)

[4] DWA-Regelwerk, Arbeitsblatt A 117, Richtlinien für die Bemessung, die Gestaltung und den Betrieb von Regenrückhaltebecken (2006 2013)

[5] DWA-Regelwerk, Arbeitsblatt A 138, Bau und Bemessung von Anlagen zur dezentra- len Versickerung von nicht schädlich verunreinigtem Niederschlagswasser (2005)

[6] DWA-Regelwerk, Merkblatt M 153, Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Re- genwasser (2007)

[7] Bundesminister für Verkehr, Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik, Heft 626, Ermittlung und Beurteilung straßenbedingter Auswirkungen auf die Landschafts- faktoren Boden und Wasser (1992)

[8] Wassergesetz für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG)

[9] Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG)

[10] DWA-Regelwerk, Arbeitsblatt A 178, Retentionsbodenfilteranlagen (Oktober 2005 – aktuelle Ausgabe von Juni 2019)

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  1. Beschreibung der Entwässerungsmaßnahmen und - abschnitte

2.1 Straßenquerschnitte

A 1 (SQ 27)

Die Straßen im Planungsabschnitt werden anhand der maßgebenden Richtlinien für den Stra- ßenbau (RAA, ERS, RAS-L, RAS-Q, RAS-EwREwS) geplant.

Die Entwässerung der Straßen und die Dränage des Oberbaus sind sicherzustellen.

In Dammlagen mit gleichzeitiger Fahrbahnneigung nach außen werden 0,40 m hohe Wälle mit vorgelagerten versickerungsfähigen Rasenmulden mit einer Regelbreite von 2,00 m und einer Tiefe von 0,30 m angeordnet. Diese Wälle fügen sich einerseits gut in das Landschaftsbild ein, andererseits vermindern sie den Schadstoffeintrag in das Umland durch abfließendes und weg- spritzendes Wasser aus dem Fahrbahnbereich.

Große abflusswirksame Niederschläge werden über Muldenabläufe in Rohrleitungen abgeschla- gen, zu Regenrückhaltebecken (RRB) transportiert und von dort verzögert über Retentionsflä- chen in die örtlichen Vorfluter Nohner Bach, Grünbach bzw. deren Nebengewässer eingeleitet.

Die Abläufe werden 0,10 m erhöht in die Mulde eingebaut. Durch diese Maßnahme wird zusätzli- cher Stauraum zur Versickerung geschaffen und kleinere Regenereignisse können vollständig versickern. Um eine Vernässung des Oberbaus und des Dammkörpers auszuschließen, wird ab einer Dammhöhe von 1,40 m – bezogen auf den Fahrbahnrand – eine Sickerscheibe unter dem Wall aus der Böschung herausgeführt.

Infolge der Versickerung in den Mulden findet keine Verlagerung der Schwermetalle in die Bö- schung bzw. das Grundwasser statt. Die Anreicherung erfolgt in den Mulden und in den der Straße zugewandten Böschung [7].

Die Dränage des Oberbaus erfolgt generell über Filterrohre DN 150 oder kombinierte Sicker- und Entwässerungsleitungen. Die Filterrohre werden an die Schächte der benachbarten Sammellei- tungen abgeschlagen.

Um die Abführung des Sickerwassers aus den Mulden nicht zu beeinträchtigen, werden die Fil- terrohe in Sickersträngen unterhalb des Banketts angeordnet.

Die Mittelstreifenentwässerung bei Einseitquerneigung der Fahrbahn erfolgt über Spitz- und Pendelrinnen in Straßenabläufe mit Anschluss an Rohrleitungen zu den Regenrückhaltebecken.

L 69, L 10, L 70, K 85

Die untergeordneten Straßen, die durch den Bau betroffen sind, werden im Einschnitt mit 1,00 m bis 1,50 m breiten Mulden ausgestattet. Wenn möglich wird über die Dammschulter entwässert. Erforderliche Sickerrohre und Sickerstränge in Einschnittsbereichen werden unter dem Bankett angeordnet.

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2.2 Gräben und Mulden

Alle Abmessungen der Gräben und Mulden werden im Anhang 2.2 ermittelt.

2.2.1 Transportgräben und -mulden

Der Regelgraben erhält eine Breite von 1,70 m eine Tiefe von 0,50 m und eine Sohlbreite von 0,20 m. Die Böschungsneigung beträgt 1:1,5.

Die beidseitig parallel zur A 1 verlaufenden Mulden erhalten durchgehend eine Breite von 2,00 m und eine Tiefe von 0,30 m. Im unmittelbaren Straßenbereich der untergeordneten Straßen wer- den die Mulden mit einer Breite von 1,00 m bzw. 1,50 m und einer Tiefe von 0,20 m bzw. 0,30 m angeordnet.

Bei einem Längsgefälle bis 4,0% werden die Gräben und Mulden mit Rasen befestigt, bis 10,0 % kommt eine raue Sohlbefestigung aus Natursteinbruch zum Einsatz.

In den Gräben werden Querriegel errichtet. Durch diese Einbauten wird die Fließgeschwin- digkeit reduziert und Stauraum zur Versickerung geschaffen. Der verbleibende Abflussquer- schnitt oberhalb der Querriegel und das Einstauvolumen wird im Anhang 2.2 aufgeführt.

Werden Rohrleitungen unter Mulden angeordnet, erfolgt die Beschickung über erhöht eingebaute Abläufe.

2.2.2 Abfangegräben

Oberhalb von Einschnittsböschungen werden bereichsweise Gräben zur Abfangung des Hang- wassers aus dem natürlichen Gelände (Außengebiete) angeordnet. In die Gräben werden Quer- riegel eingebaut. Das unbelastete Hangwasser kann teilweise in diesen Gräben versickern oder fließt an geeigneter Stelle in das Gelände aus. Durch diese Maßnahmen erfolgt keine hydrauli- sche Belastung der Vorfluter.

Die Abmessungen entsprechen in der Regel denen der Transportgräben.

Die Anordnung der Gräben außerhalb des Ausrundungsbereiches der Böschungen verhindert eine Beeinträchtigung der Böschungssicherheit durch Sickerwasser.

2.2.3 Versickerungseinrichtungen

Bereichsweise wird Wasser aus dem natürlichen Gelände in Versickergräben (vgl. Tabelle 1) gefasst. Die Abmessungen werden in Anhang 2.2 ermittelt.

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Tabelle 1: Versickerungsgräben

StraßeBeschreibungVon kmBis kmEinzugsgebietLageplan
A 1 rechts L 10 (alt) L 10 (alt) Wi-Weg Wi-Weg A 1 links A 1 links A 1 links A 1 rechts L 70 / A 1 rechts L 70 rechts A 1 rechtsVersickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergraben Versickergräben Versickergraben5+210 5+390 alte L 10 alte L 10 6+640 6+950 7+670 7+745 9+110 9+240 10+020 10+100 10+430 10+600 ≈0+500 ≈0+600 14+740 15+210AR-5/1 AR-3/1 AR-5/4 AR-6/3 AR-6/2 AL-9a/1 AL-11/1 AL-14/3 AR-19/1 AR-19/2 AL-20/1 AR-30/22 2 2 8.2, Bl.1 8.2, Bl.1 3 - 4 5 6 7 8 8 13 - 14

2.2.4 Ausfluss ins Gelände

Zur Erhöhung der Retention und der Versickerung werden kolkartige Vertiefungen gemäß Abbil- dung 1 an der Einleitungsstelle von Gräben und Rohren angeordnet. Durch diese Kleinrückhal- tungen wird ein breitflächiges Ausfließen ins Gelände begünstigt und die Versickerung erhöht.

Abbildung 1: Regelskizze Kleinrückhaltung

Unterhalb von Kaskaden oder im Bereich von Steilstrecken werden Geröll- bzw. Gesteins- schüttungen zur Energievernichtung eingebaut.

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2.3 Rohrleitungen

Die hydraulische Kanaldimensionierung wurde mit Hilfe der Berechnungssoftware Rehm-Hykas 11.0 durchgeführt. Die Details der Längsleitungen sind in den Lageplänen und Höhenplänen dargestellt.

Zuleitungen von Einzelabläufen und Sickerrohren werden aus Kunststoff erstellt. In Brückenbe- reichen werden generell Gussrohre eingesetzt. Alle weiteren Rohrleitungen werden als Betonroh- re ausgeführt. Die das Bauwerk 15 querenden Rohrleitungen DN 500 bzw. DN 600 werden im Bauwerksbereich mit einem Ersatzquerschnitt von jeweils 2 x DN 400 überführt.

2.4 Regenrückhaltebeckenund Retentionsbodenfilterbecken

Der Großteil des von den Fahrbahnen, den Rastanlagen, Böschungen sowie Mulden und Ban- ketten abfließende Oberflächenwasser wird insgesamt 6 Regenrückhaltebecken (RRB) mit vor- geschalteten Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zugeführt, die den jeweiligen Abfluss soweit drosseln, dass diese dem ursprünglich natürlichen Abfluss entsprechen und damit keine Hoch- wasserbelastung im Bereich der Vorfluter erfolgt. Die Lage und die Drosselwassermengen der RRB sind in Tabelle 2 zusammengefasst.

Die Standorte der RRB wurden so gewählt, dass ökologische Belange so gut wie möglich be- rücksichtigt und Unterlieger nicht beeinträchtigt werden. Die betroffenen Gewässerabschnitte folgen überwiegend ihrem natürlichen Verlauf und sind wenig anthropogen geprägt.

Die Konzeption der einzelnen RRB ist baugleich vorgesehen um eine betriebstechnisch typisierte Wartung zu ermöglichen. Die Gestaltung der einzelnen Becken erfolgt jeweils als zweistufige Anlage, bestehend aus Absetzbecken Retentionsbodenfilteranlage sowie dem nachgeschalteten Regenrückhaltebecken. Als Behandlungsmaßnahmen gemäß Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153 (vgl. Anhang 3) sind Absetzbecken mit max. 18 m/h Oberflächenbeschickung und schwimmendem ringförmigen Leichtflüssigkeitsabscheider im Dauerstau vorgesehen. Der Bemessungsregen wird dabei mit r angenommen. 15,1 Den RBFB sind in einer Vorstufe Geschiebeschächte mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten vorgeschaltet. Die Rückhaltevolumina für Leichtflüssigkeiten sind für 30 m3 ausgelegt. Alle Rückhaltebecken werden als Betonbecken natürliche Erdbecken mit unterschiedlichen Bö- schungsneigungen errichtet und mit Dauerstaukammern h=2,0 m betrieben.

Zusätzlich wird im RRB VI zur Reduzierung der Durchflussgeschwindigkeit der Dauerstaubereich als Betonbecken mit Trennwänden eingerichtet.

Ausstiegstreppen werden aus Sicherheitsgründen ebenso vorgesehen wie eine geschlossene Umzäunung mit Toren für die Betriebswege.

Der Drosselabfluss wird über eine Basisentleerung für Niedrigabflüsse (Grunddrossel) sowie einer darüber liegenden Drosselleitung für Hochwasserereignisse (Hauptdrossel) geregelt. Die mittlere Drosselwassermenge wird so gewählt, dass sie jeweils einem einjährlichen Regenereig- nis auf der ursprünglich unbefestigten Fläche entspricht (vgl. Anhang 4a).

Ein Kontrollschacht mit Absperrorgan im Zulauf ermöglicht, dass die Becken für Wartungsarbei- ten außer Betrieb genommen werden können. Ein Kontrollschacht mit Absperrschieber im Ablauf ermöglicht die Abflussunterbrechung im Falle einer unerwarteten Wasserverunreinigung im Staubecken. Die Staubecken sind jeweils für ein 5-jährliches 50-jährliches Regenereignis ausge- legt. Die Regenrückhaltebecken sowie die Retentionsbodenfilterbecken werden jeweils und mit einer Notüberlaufschwelle versehen.

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Die zur Ableitung der gedrosselten Wassermengen verwendeten Seitengewässer der Hauptvor- fluter werden mit Querriegel und Steinschüttungen zur Energievernichtung ergänzt. Zur Erhö- hung der Retention und der Versickerung werden kolkartige Vertiefungen an den Einleitungsstel- len angeordnet. Der Ausfluss erfolgt dann breitflächig ins Gelände.

Eine direkte Gewässereinleitung ist somit nicht vorgesehen.

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Tabelle 2: Lage und Drosselwassermengen der Regenrückhaltebecken

RRBLageplanStationQ Dr, Bem [l/s]Einlei- tungsstelle
I II III IV V VI3a 7a 7a 8a 10a 12a6+100 9+400 9+700 10+900 11+950 13+650150145 100103 5046 5049 100104 15090E 1 E 2 E 3 E 4 E 5 E 6

Q Bemessungsdrosselwassermenge Dr, Bem

Eine ausführliche Beschreibung und Dimensionierung der einzelnen RRB und RBFB wird im An- hang 4 vorgenommen.

2.5 Beschreibung der Entwässerungsabschnitte der A 1

  • EW 1 Bauanfang km 4+920 bis Gradientenhochpunkt bei km 7+950

Das rd. 3,00 km lange Einzugsgebiet der A 1 ist einschließlich der zu entwässernden Böschun- gen 12,614 ha groß und entwässert im Tiefpunktsbereich von BW 4 (km 6+100) westlich der A 1 in das RRB I.

  • EW 2 Gradientenhochpunkt km 7+950 bis km 9+725 (BW 9)

Der zweite Entwässerungsabschnitt der A 1 ist rd. 1,82 km lang und 8,601 ha groß. Das Entwäs- serungsnetz mündet im Tiefpunktsbereich bei km 9+400 östlich der A 1 in das RRB II.

  • EW 3 km 9+725 (BW 9) bis km 10+830 (BW 12)

Das mit rd. 1,09 km relativ kurze und mit 3,878 ha kleine Einzugsgebiet entwässert vor der Tal- brücke Nohner Bach Süd (BW 9) bei km 9+700 östlich der A 1 in das RRB III.

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  • EW 4 km 10+830 (BW 12) bis km 11+920 (BW 14)

Das mit rd. 1,05 km ebenfalls relativ kurze und mit 4,119 ha kleine Einzugsgebiet entwässert vor dem Bauwerk 12 bei km 10+900 westlich der A 1 in das RRB IV.

  • EW 5 km 11+920 (BW 14) bis km 13+725 (BW 18)

Das rd. 1,86 km lange Einzugsgebiet der A 1 ist einschließlich der zu entwässernden Böschun- gen 9,175 ha groß und entwässert vor BW 14 bei km 11+950 westlich der A 1 in das RRB V.

  • EW 6 km 13+725 (BW 18) bis Bauende bei km 15+466

Der letzte Entwässerungsabschnitt der A 1 ist rd. 1,73 km lang und einschließlich der beiden PWC-Anlagen bei ca. km 14+400 mit 18,130 ha das größte zu entwässernde Einzugsgebiet. Das Entwässerungsnetz mündet vor Bauwerk 18 bei km 13+650 östlich der A 1 in das RRB VI.

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  1. Wasserhaushalt und Schadstoffeintrag

3.1 Fließgewässer, Vorfluter

Der Nohner Bach, der Grünbach und der Pützertbach inklusive ihrer Seitengewässer sind die Vorfluter dieses Planungsabschnittes, die durch den Bau der A1 beeinflusst werden und strom- abwärts in die Ahr münden. Durch die Ausgleichsmaßnahmen sollen die Abflussmengen der Einzugsgebiete Nohner Bach, Grünbach und Pützert zum Zustand vor Bau insgesamt nicht er- höht werden.

Die vorhandenen Fließgewässer werden durch den Bau der A 1 mehrmals gequert. Durch groß- zügige Talbrücken wird die vorhandene Gewässerstruktur einschließlich der Vorlande unter dem Straßenkörper hindurchgeführt.

Zudem wird der angrenzende Straßenkörper der A 1 durch Einbau einer durchlässigen Damm- schüttung wasserdurchgängig gestaltet. Dies trifft auch auf alle in Tabelle 3 aufgelisteten Berei- che zu.

Tabelle 3: Standorte durchlässiger Dammschüttungen

Lageplankm
2 4 5 75+750 – 5+900 7+100 – 7+200 7+700 9+730 – 9+900

Lediglich im Bereich des südlichen Widerlagers der Talbrücke Nohner Bach Süd erfolgt eine Überbauung eines vorhandenen Gewässers. Der Gewässerlauf wird daher am Dammfuß des Widerlagers herumgeführt.

3.2 Vergleich der Einzugsgebiete und des Wasserhaushaltes vor und nach Bau der A1

Die Zunahme an versiegelter Fläche und an Böschungen führt zu einer drastischen Erhöhung des abflusswirksamen Niederschlages. Der Wasserhaushalt, also das Verhältnis von Abfluss, Verdunstung und Versickerung soll nicht nachteilig durch den Bau der A1 verändert werden.

Die Veränderung der Einzugsgebietsflächen vor und nach Bau der A 1 wird in Tab. 4 gegen- übergestellt. Veränderungen werden hierdurch deutlich und Ausgleichsmaßnahmen können hin- sichtlich ihrer Auswirkungen beurteilt werden. Durch die Trasse der A 1 verschieben sich über- wiegend geringfügig die Grenzen der Einzugsgebiete. Der Bau von Tal- und Grünbrücken dient u.a. der Minimierung nachteiliger Folgen aus der Zerschneidung der Einzugsgebiete durch die Trassenlage der A1. Die Differenz der Gesamtfläche vor und nach Neubau resultiert überwie- gend aus der Erweiterung des GE-Gebietes Radersberg, für das eine gesonderte Ableitung des Oberflächenwassers besteht.

Die Zunahme an versiegelter Flächen und Böschungen wird u.a. durch die Schaffung von Ver- sickermöglichkeiten in Mulden und Gräben ausgeglichen. Die Schaffung von Retentions- und Versickerbereichen in Gräben und Mulden sorgt zusammen mit den geplanten Regenrückhalte- becken für eine Reduzierung des hochwasserbildenden Abflusses.

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Eine direkte Einleitung in die Gewässer wird generell durch die breitflächige Ableitung in das Ge- lände bzw. durch zusätzliche Anlage von Querriegeln im Auslaufbereich vermieden. Der Fließ- weg wird dadurch verlängert und die Fließgeschwindigkeit verringert.

Abflusswirksames Niederschlagswasser des Fahrbahnbereiches und der straßenseitigen Bö- schungen der A1 einschließlich der beiden Parkplätze (PWC) und Bereichen der angrenzenden Straßen wird in Mulden gesammelt. Die Abläufe in diesen Mulden werden um 10 cm erhöht ein- gebaut. Bei kleineren Regenereignissen kann sich das Wasser in den Mulden stauen und versi- ckern.

Größere Niederschlagsmengen werden über die Abläufe den Rohrleitungen zugeführt. Diese münden dann in die RRB, wo der Abfluss wirksam gepuffert wird. Die Entleerungszeit der Be- cken Regenrückhaltebecken I bis V wird zu 2,5 4 bis 3 6 Stunden und des Regenrückhaltebe- ckens VI zu 9 Stunden angesetzt um zwei kurz hintereinander auftretende Starkregenereignisse aufnehmen zu können.

Bereichsweise werden Gräben oberhalb von Einschnittsböschungen angeordnet. Die Abfange- gräben werden zur Erhöhung der Versickerungsrate mit Querriegeln ausgebildet. Die Einleitung ins Gelände erfolgt in der Regel breitflächig in kolkähnliche Muldenaufweitungen. Die Erhöhung des Direktabflusses wird durch weitere Gräben mit Querriegel parallel von vorhandenen Wirt- schaftswegen begrenzt.

Einzugsgebiete des Nohner Bachs

Der Vorfluter der Einzugsgebiete (EZG) III bis XX ist der Nohner Bach bzw. dessen Nebenbäche. Der Nohner Bach mündet in den Trierbach, der ein Zufluss der Ahr ist.

Die gesamte Fläche der auf die Pegelpunkte 3 bis 20 bezogenen Einzugsgebiete von rd. 660 ha bleibt annähernd gleich, da sich die äußeren Grenzen der EZG nicht verschieben. Während sich die EZG III bis V, VII, X bis XI, XIII bis XIV, XVI und XVIII bis XX durch den Bau der A 1 in ihrer Flächenausdehnung verringern, vergrößern sich die EZG VI, IX, XV und XVII durch entstehende Fließrichtungsänderungen.

Die EZG VIII und XII sind von der Baumaßnahme nicht betroffen und bleiben unverändert.

Der verschärfte Oberflächenabfluss im Bereich des Straßenquerschnitts der A 1 wird im Ein- zugsbereich des Nohner Bachs durch die Pufferung in den Regenrückhaltebecken I bis III kom- pensiert. Die mittlere Drosselwassermenge wird so gewählt, dass sie jeweils einem einjährlichen Regenereignis auf der ursprünglich unbefestigten Fläche entspricht (vgl. Anhang 4a).

Einzugsgebiete des Grün- und Pützertbachs

Der Pützertbach ist ein direkter Zufluss zum Grünbach, daher sind beide Gewässer gemeinsam zu betrachten. Der Grünbach wiederum mündet in den Ahbach, welcher kurz hinter der Landes- grenze in die Ahr mündet.

Für die Einzugsgebiete XXI bis XXXIV sind Grün- und Pützertbach die Vorfluter.

Die Gesamtfläche der auf die Pegelpunkte 21 bis 34 bezogenen Einzugsgebiete von rd. 420 ha verringert sich durch die erfolgte Erschließung des GE-Gebietes Radersberg der Ortsgemeinde Dreis-Brück (EZG XXXIII und XXXIV) auf rd. 405 ha. Während sich die EZG XXI, XXVI bis XXIX und XXXI bis XXXIV insgesamt verringern, vergrößern sich die EZG XXII bis XXV und XXX durch entstehende Fließrichtungsänderungen.

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Durch die Errichtung der Regenrückhaltebecken IV bis VI sowie das bestehende RRB in der AS Kelberg wird der erhöhte Oberflächenabfluss der A 1 kompensiert. Die mittlere Drosselwasser- menge wird wie oben beschrieben festgelegt.

Die einzelnen Maßnahmen die, wie vor beschrieben, die Verdunstung und Versickerung unter- stützen sind im Einzelnen den Lageplänen, dem Anhang 2.2 sowie der Tab. 1 dieses Beitrages zu entnehmen.

Im betrachteten Einzugsbereich des Nohner Baches sowie des Grün- und Pützertbaches ist der Wasserhaushalt insgesamt durch die beschriebenen Maßnahmen als annähernd ausgeglichen anzusehen. Eine weitergehende Versickerung ist aufgrund des schwach durchlässigen Unter- grundes nicht möglich und würde einen noch größeren Flächenverbrauch bedeuten.

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Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Unterlage 18a Neubau der A 1, AS Kelberg (B 410) – AS Adenau (L 10) DECKBLATT ZUM FESTSTELLUNGSENTWURF Seite 17 Tabelle 4: Veränderung der Einzugsgebiete und Maßnahmen zur Sicherstellung der Durchgängigkeit

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3.3 Schadstoffeintrag in das Umland

Der Eintrag von Schadstoffen soll soweit wie möglich minimiert werden.

In den Rasenmulden lagern sich Schwermetalle und andere Schmutzfrachten ab. Die Eintra- gung von Schwermetallen durch Sickervorgänge in das Umland und das Grundwasser kann damit weitestgehend ausgeschlossen werden.

Die Abläufe in den Mulden erhalten Eimer um die Schmutzfrachten zurückzuhalten.

Die 0,40 m hohen Wälle in Dammlagen wirken dem Wegspritzen von Wasser aus den Fahr- bahnbereichen ins Gelände entgegen.

In den Absetzbecken der zentralen Regenrückhalteanlagen werden die über die Rohrleitun- gen abtransportierten Schmutzpartikel und Schwebstoffe vor der Einleitung in die Vorfluter abgeschieden.

Über diese Maßnahmen hinaus ist gemäß REwS 2021 die Behandlung von Straßenoberflä- chenwasser (SOW) bei Straßen mit hoher Verkehrsbelastung vor Einleitung in die entspre- chenden Vorfluter erforderlich. Der vorliegende Streckenabschnitt der A 1 ist hierbei mit einer prognostizierten Verkehrsbelastung von 23.600 Kfz/d für den Prognosehorizont 2025 der Kategorie III (Straßen DTV > 15.000 Kfz/d) zuzuordnen. Als Behandlungsanlagentyp kom- men hierbei die in der Deckblattplanung vorgesehenen Retentionsbodenfilteranlagen zur Anwendung.

Als Vorstufe der einzelnen Retentionsbodenfilteranlagen werden jeweils Geschiebeschächte angeordnet. Im Sammelraum des Geschiebeschachtes setzen sich die Grobstoffe ab und werden zurückgehalten. Die feste Tauchwand, die in den Dauerstau hineinragt, fängt Leicht- flüssigkeiten im Havariefall auf. Die Größe des Auffangraumes für Leichtflüssigkeiten ist für 30 m3 ausgelegt. Das Niederschlagswasser wird schließlich über die Überlaufschwelle des Geschiebeschachtes ungedrosselt in das Retentionsbodenfilterbecken geleitet.

Auf und in der Filterschicht (Filterkörper mit Filtervegetation (Schilf)) des Retentionsbodenfil- terbeckens finden physikalisch-chemische und biologische Reinigungsprozesse statt. Das Oberflächenwasser wird durch Versickerung in den Filterkörper von AFS63 (abfiltrierbare Stoffe mit Korngrößen 0,45 µm bis 63 µm [Feinanteil]) gereinigt und gedrosselt in Drainsau- gern abgeleitet und einem Drainsammler zusammengeführt. Der Drainsammler führt das Wasser über ein Ablaufbauwerk mit einem Drosselorgan in das Regenrückhaltebecken.

Die Retentionsbodenfilteranlagen ermöglichen einen effektiven Feststoffrückhalt und bieten in Bezug auf den Rückhalt von AFS63 eine große Reinigungsleistung. Die Reinigungsleis- tung einer Retentionsbodenfilteranlage hat einen AFS63-Wirkungsgrad von 95 %.

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  1. Bemessungsgrundlagen

Die ortsspezifischen Vorgaben wurden mit der SGD Nord, ASt Trier abgestimmt oder vorge- geben. Der entwässerungstechnischen Planung sind die RAS-EW 2005 REwS 2021 und RiStWag 2002 2016 sowie die maßgebenden DWA-Richtlinien A 117, RS 138, M 153 und M 176 sowie A 178 zugrunde gelegt.

4.1 Regenspende

Die maßgebenden Regenspenden werden anhand des Starkniederschlagshöhen-Atlas des Deutschen Wetterdienstes (KOSTRA-DWD-2000 2010R, vgl. Anhang 1a) ermittelt.

Für die betroffenen Rasterfelder 8 63, 9 63, 8 64, 9 64, ergeben sich folgende Regenspenden als Gruppenwerte aus dem arithmetischen Mittel:

Raster:863 / 8 64 arithmet. Mittel:

Regenspende: r =111,1 l/(s x ha) 110,0 / 107,8 108,9 l/(s x ha) 15, n=1

Regenspende: r =154,3 l/(s x ha) 156,7 / 154,4 155,6 l/(s x ha) 15, n=0,3

Regenspende: r =181,0 l/(s x ha) 178,9 / 175,6 177,3 l/(s x ha) 15, n=0,2

Regenspende: r = 276,7 / 272,2 274,5 l/(s x ha) 15, n=0,02

Regenspende: r =134,8 l/(s x ha) 133,3 / 130,0 131,7 l/(s x ha) 10, n=1

Regenspende: r =195,0 l/(s x ha) 190,0 / 186,7 188,4 l/(s x ha) 10, n=0,3

4.2 Regenhäufigkeit

Es werden folgende Häufigkeiten für den Bemessungsregen zugrunde gelegt:

n = 1 1/a Entwässerung über Mulden, Gräben, Rohrleitungen, Bemessung der RBF-Anlagen

n = 0,3 1/a Entwässerung über Rohrleitungen bei Mitteltrennstreifen, Brücken

n = 0,2 1/a Entwässerung im Bereich von Straßentiefpunkten, Bemessung RRB ohne gefährdete Unterlieger n = 0,02 1/a Bemessung RRB

4.3 Abflussbeiwerte

Für die hydraulische Dimensionierung von Rohrleitungen, Gräben, Mulden, RBF-Anlagen und RRB wurden folgende Abflussbeiwerte verwendet:

Fahrbahn, Mittelstreifen ψ = 0,90 s Mittelstreifen, Bankett, Böschung (r * 1,05 – q) q = 100 l/(s*ha) spezifische 15, n=1 s s

r * 1,05 Versickerungsrate 15, n=1

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(5 %iger Planungsaufschlag, da überwiegend Einschnittsböschungen im Felsanschnitt erwartet werden) daraus ergibt sich ψ =0,14 0,13 s Wald ψ = 0,11 s Feld, Wiese ψ = 0,14 s

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4.4 Absetzbecken Retentionsbodenfilteranlage mit Geschiebeschacht als Vorstufe

Oberflächenbeschickung q = 18 m3/(m2*h) A

Steiggeschwindigkeit v = 0,0025 m/s s

Horizontale und vertikale Fließgeschwindigkeit unter der Tauchwand v ≤ 0,05 m/s h/v

Die Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage bildet ein Geschiebeschacht. Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Ge- schiebeschächten nicht erforderlich.

Leichtflüssigkeitsauffangraum ≥ 30 m3

Die erforderliche Filteroberfläche des Retentionsbodenfilterbeckens für Straßenentwässe- rung entspricht gemäß DWA-Regelwerk, Arbeitsblatt A 178 [10] 100 m² je Hektar befestigter, angeschlossener Fläche (A ). Des Weiteren wird bei Volleinstau des Retentionsbodenfil- E,b,a terbeckens sichergestellt, dass die spezifische Drosselabflussspende auf q = 0,05 l/(s x Dr,RBF m²) begrenzt ist.

  1. Berechnungsverfahren

5.1 Größe der Oberflächenabflüsse

Aufgrund der langgestreckten Einzugsgebiete (Straßenkörper) und einer Fließzeit kleiner 100 min. erfolgt die Bemessung nach dem Zeitbeiwertverfahren. Den Berechnungen werden die Regenhäufigkeiten gemäß Abschn. 4.2 zu Grunde gelegt.

Q = r * Ψ * A (D, T) s EK

mit: Q [l/s] = Oberflächenabfluss r [l/(s∙ha)] = Regenspende in Abhängigkeit von Dauer und Jährlichkeit (D, T) A [ha] = Größe der kanalisierten Entwässerungsfläche EK Ψ [-] = zu A gehörender Spitzenabflussbeiwert s EK

5.2 Bemessung offener Gerinne (Mulden, Gräben)

Offene Gerinne werden nach der Formel von Manning-Strickler bemessen.

2⁄3 1⁄2 Q = A∙k ∙r ∙I [m³/s] st hy E

mit: k = 30 25 m1/3/s (Sohle aus Rasen) st 5045 m1/3/s (Sohle aus Bruchsteinpflaster) Q [m³/s] = Durchfluss A [m²] = durchflossener Querschnitt A r [m] = hydr. Radius = hy lu l [m] = benetzter Umfang u I [-] = Energiegefälle E

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Bei Gräben mit Querriegeln wird der mögliche Abfluss mit dem reduzierten Gefälle und der verbleibenden Durchflussfläche oberhalb der Querriegel ermittelt.

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5.3 Rohrleitungen

Für Kreisprofile lautet die „allgemeine Abflussformel“

π∙d2 2,51∙ϑ k Q = ∙(cid:3428)−2∙lg(cid:3436) + b (cid:3440)(cid:3432)∙(cid:3493)2g∙I ∙d [m³/s] r 4 d∙(cid:3493)2g∙Ir∙d 3,71∙d

mit: Q [m³/s] = Durchfluss d [m] = Innendurchmesser Rohr I [-] = Gefälle r g [m/s²] = Fallbeschleunigung = 9,81 m/s² ϑ [m²/s] = kin. Viskosität (hier:1,3∙10−6m2/s) k [mm] = betr. Rauhigkeit (1,5 mm für Betonrohre; 0,4 mm für Kunst- b stoffrohre) Die hydraulische Kanaldimensionierung wurde mit Hilfe der Berechnungssoftware Rehm- Hykas 11.0 durchgeführt.

5.4 Durchlässe und Straßenquerungen

Durchlässe werden gemäßRAS-Ew REwS 2021 ohne Aufstau bemessen.

Die Regenhäufigkeit wird mindestens mit n=0,3 1/a angesetzt. Im Bereich von Tiefpunkten erfolgt die Dimensionierung für n=0,2 1/a.

Die hydraulische Bemessung der Durchlässe wird mit Hilfe der CD-ROM „RAS-Ew- Bemessungshilfen“ gemäß REwS 2021 durchgeführt (vgl. Anhang 2.3).

Straßenquerungen im Zuge von Rohrleitungen werden wie die Rohrleitungen dimensioniert.

5.5 Regenrückhaltebeckenund Retentionsbodenfilterbecken

Die Bemessung des Stauvolumens erfolgt nach dem einfachen Verfahren gemäß Arbeits- blatt DWA-A 117 [4].

Die Regenhäufigkeit des Niederschlagsereignisses wurde für alle RRB zu 0,2 0,02 1/a ge- wählt., da keine Unterlieger durch Hochwasser gefährdet sind.

Für den Bemessungsniederschlag beträgt die gesamte Entleerungszeit der Regenrückhalte- becken I bis Vca.2,4-3,2 h 4-6 h und für das Regenrückhaltebecken VI ca. 9 h.

Die Dimensionierung des Absetzbeckens erfolgt für die Abscheidung von Sanden von Ø ≥ 0,1 mm mit einer Sinkgeschwindigkeit von 18 m/h. Der Drosselabfluss des Retentionsboden- filterbeckens Q ergibt sich durch Multiplikation der Drosselabflussspende q mit der Dr,RBF Dr,RBF Filteroberfläche. Das Volumen des Retentionsbodenfilterbeckens ergibt sich durch Anwen- dung des einfachen Verfahrens für Regenrückhaltebecken nach dem DWA-Regelwerk, Ar- beitsblatt A 117 vom Dezember 2013 [4].

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Vorhandene Überfallwehre wurden nach der Formel

Q= 2/3∙μ∙(cid:3495)2g∙h 2/3 [m³/s] bemessen. ü

Alle weiteren Berechnungen sind im Anhang 4a aufgeführt.

5.6 Versickerungsanlagen (Mulden / Gräben / Querriegel)

Die in Anhang 2.2 bemessenen Versickerungsgräben und -mulden sind als abflusslose Ver- dunstungsflächen mit ausreichendem Stauvolumen (Anlage von Querriegel) für das Bemes- sungsregenereignis zu verstehen.

Die Durchlässigkeit ist anhand von Bodenaufschlüssen und Versickerversuchen für diese Bereiche noch zu überprüfen, und gegebenenfalls ist der anstehende Boden auszutauschen.

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  1. Darstellung der Untersuchungsergebnisse

6.1 Zeichnerische Darstellung der Entwässerungseinrichtungen

Alle erforderlichen wasserbautechnischen Einrichtungen wie z.B. Mulden, Gräben, Rohrlei- tungen, Sickerstränge und RRB mit RBF-Anlagen werden in den Lage- bzw. Höhenplänen der Straßenplanung (Unterlage 5a, Blätter 3a, 7a, 8a, 10a, 12a, und 6) dargestellt.

Mittels Schnittzeichnungen werden die RRB mit RBF-Anlage (Unterlage 8.3a, Blatt 1a - 6a) dargestellt. Die Lage der Schnitte ist so gewählt, dass das hydraulische Fließverhalten gut zu erkennen ist.

6.2 Einzugsgebiete vor bzw. nach Neubau der A1

Die Darstellung der Einzugsgebiete für den Zustand vor und nach Bau der A1 erfolgt in La- geplänen im Maßstab 1:10.000.

In den beiden vorliegenden Übersichtslageplänen (Unterlage 8.1) sind die durch den Neubau betroffenen Einzugsgebiete für gewählte Pegelstellen dargestellt. Die Pegel stellen den Be- zugspunkt für die Festlegung der jeweiligen Fläche dar. Die Ermittlung der Einzugsgebiets- flächen wurde aus den Lageplänen M. 1 : 5.000 bzw. M. 1 : 1.000 vorgenommen.

6.3 Darstellung der Einzugsgebiete in Lageplänen

Die nach Fertigstellung der Baumaßnahme betroffenen Einzugsgebiete werden im Maßstab 1:5.000 dargestellt (Unterlage 8.2a). Es werden alle Teileinzugsgebiete, die zur Dimensionie- rung von Rohrleitungen, Gräben und Mulden erforderlich sind, eingezeichnet.

Die Einzugsgebiete im Straßenbereich (E) werden hinsichtlich der Lage links (L) oder rechts (R) von der Achse der A1 bzw. der L10 und der Pegelstelle unterschieden.

Natürliche Teileinzugsgebiete, die kein Wasser aus Straßenbereichen erhalten, werden mit (A) und Nummer bezeichnet.

Beispiel: Teileinzugsgebiet Nr. 23 links von der Achse A1 im Be- EL-4/23 reich des Haupteinzugsgebietes IV

Natürliches Teileinzugsgebiet Nr. 11 rechts von der Achse AR-4/11 A1 im Bereich des Haupteinzugsgebietes IV

Die Gräben und Mulden im Bereich der A1 werden ebenfalls mit Kennungen versehen. Diese werden durch die Lage der Achse der A1 und durch die zugehörige Nr. des Teileinzugsge- bietes beschrieben.

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Anhang 1

KOSTRA – DWD – Tabelle (Gruppenwerte)

wird ersetzt durch

Anhang 1a

KOSTRA – DWD 2010R –Tabelle

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Ergebnisse wassertechnische Untersuchungen Anhang 1 zum RE-Vorentwurf der A1, AS Adenau (L 10) - AS Kelberg (B 410)

Deutscher Wetterdienst Abt. Hydrometeorologie KOSTRA-DWD 2000

Niederschlagshöhen und -spenden Zeitspanne : Januar - Dezember Gruppenwerte für die KOSTRA-Rasterfelder:

Zeile:63636464
Spalte:8998
T0,51,02,05,010,020,050,0100,0
DhN rNhN rNhN rNhN rNhN rNhN rNhN rNhN rN
5,0 min3,5 116,15,1 171,36,8 226,59,0 299,410,6 354,612,3 409,914,5 482,816,1 538,0
10,0 min5,8 97,18,1 134,810,3 172,413,3 222,215,6 259,917,9 297,520,8 347,323,1 385,0
15,0 min7,3 81,010,0 111,112,7 141,216,3 181,019,0 211,121,7 241,225,3 281,028,0 311,1
20,0 min8,3 68,811,3 94,514,4 120,218,5 154,221,6 179,824,7 205,528,7 239,531,8 265,2
30,0 min9,4 52,213,1 72,816,8 93,321,7 120,425,4 141,029,1 161,534,0 188,737,7 209,2
45,0 min10,2 37,714,6 54,119,0 70,524,9 92,229,3 108,633,8 125,139,6 146,844,1 163,2
60,0 min10,5 29,015,5 43,120,5 57,127,2 75,632,3 89,637,3 103,644,0 122,149,0 136,1
90,0 min11,8 21,917,2 31,822,5 41,729,6 54,835,0 64,840,3 74,747,4 87,852,7 97,7
2,0 h12,9 17,918,5 25,724,1 33,531,5 43,737,0 51,542,6 59,250,0 69,555,6 77,2
3,0 h14,6 13,520,5 19,026,4 24,534,3 31,740,2 37,246,1 42,754,0 50,059,9 55,5
4,0 h15,9 11,022,1 15,328,3 19,636,4 25,342,6 29,648,8 33,957,0 39,663,2 43,9
6,0 h17,9 8,324,5 11,331,1 14,439,7 18,446,3 21,452,9 24,561,5 28,568,1 31,5
9,0 h20,2 6,227,2 8,434,1 10,543,3 13,450,3 15,557,3 17,766,5 20,573,4 22,7
12,0 h22,0 5,129,3 6,836,5 8,546,1 10,753,4 12,460,6 14,070,2 16,377,5 17,9
18,0 h24,6 3,832,1 5,039,6 6,149,5 7,657,0 8,864,5 10,074,4 11,581,9 12,6
24,0 h27,3 3,235,0 4,142,7 4,952,9 6,160,6 7,068,3 7,978,5 9,186,3 10,0
48,0 h34,6 2,043,1 2,551,7 3,063,0 3,671,6 4,180,1 4,691,4 5,3100,0 5,8
72,0 h42,5 1,650,0 1,957,5 2,267,5 2,675,0 2,982,5 3,292,5 3,6100,0 3,9

T - Wiederkehrzeit (in [a]): mittlere Zeitspanne, in der ein Ereignis einen Wert einmal erreicht oder überschreitet D - Niederschlagsdauer einschließlich Unterbrechungen (in [min, h]) h - Niederschlagshoehe (in [mm]) rN - Niederschlagsspende (in [l/(s*ha)])

Für die Berechnung wurden folgende Grundwerte (hN in [mm]) verwendet:

T/D15,0 min60,0 min12,0 h24,0 h48,0 h72,0 h
1 a10,0015,5029,2535,0043,1550,00
100 a28,0049,0077,5086,25100,00100,00

Berechnung "Kurze Dauerstufen" (D<=60 min): u hyperbolisch, w doppelt logarithmisch

Wenn die angegebenen Werte für Planungszwecke herangezogen werden, sollte für rN(D;T) bzw. hN(D;T) in Abhängigkeit von der Wiederkehrzeit (Jährlichkeit) bei 0,5 a <= T <= 5 a ein Toleranzbetrag ± 10 %, bei 5 a < T <= 50 a ein Toleranzbetrag ± 15 %, bei 50 a < T <= 100 a ein Toleranzbetrag ± 20 %, Berücksichtigung finden.

KOSTRA-DWD 2000 2.0.4 © 2005 GmbH, Engelbosteler Damm 22, D-30167 Hannover, www.itwh.de

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Anhang 1a

KOSTRA – DWD 2010R – Tabellen

[Seite 30]

Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Anhang 1a Neubau der A1, AS Kelberg (B 410) - AS Adenau (L 10) DECKBLATT ZUM FESTSTELLUNGSENTWURF

KOSTRA-DWD 2010R

Nach den Vorgaben des Deutschen Wetterdienstes - Hydrometeorologie -

Niederschlagsspenden nach

KOSTRA-DWD 2010R

Rasterfeld :Spalte 8, Zeile 63 Ortsname : Bemerkung : Zeitspanne :Januar - Dezember Berechnungsmethode :Ausgleich nach DWA-A 531

DauerstufeNiederschlagspenden rN [l/(s·ha)] je Wiederkehrintervall T [a]
1 a2 a3 a5 a10 a20 a30 a50 a100 a
5 min170,0220,0250,0286,7336,7390,0416,7456,7506,7
10 min133,3170,0190,0216,7253,3288,3310,0336,7371,7
15 min110,0138,9156,7178,9207,8236,7254,4276,7305,6
20 min93,3119,2134,2152,5178,3204,2219,2237,5263,3
30 min72,293,3105,0120,6141,7162,2174,4190,0211,1
45 min53,770,780,793,3110,4127,4137,4150,0167,0
60 min42,857,566,177,291,9106,7115,3126,4141,1
90 min31,741,947,855,465,775,982,089,699,8
2 h25,633,538,143,951,859,764,370,178,1
3 h18,824,427,531,637,042,645,749,855,3
4 h15,219,421,925,029,233,536,039,143,3
6 h11,214,215,918,121,023,925,627,830,7
9 h8,310,311,513,015,117,118,319,821,8
12 h6,78,39,210,311,913,514,415,617,1
18 h4,96,06,77,58,69,610,311,112,2
24 h4,04,85,35,96,87,68,18,79,6
48 h2,53,03,23,54,04,44,64,95,4
72 h1,92,22,42,62,93,23,43,63,9

Legende T Wiederkehrintervall, Jährlichkeit in [a]: mittlere Zeitspanne, in der ein Ereignis einen Wert einmal erreicht oder überschreitet D Dauerstufe in [min, h]: definierte Niederschlagsdauer einschließlich Unterbrechungen rN Niederschlagsspende in [l/(s·ha)]

Für die Berechnung wurden folgende Grundwerte verwendet:

WiederkehrintervallKlassenwerteNiederschlagshöhen hN [mm] je Dauerstufe
15 min60 min24 h72 h
1 aFaktor [-]DWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-Vorgabe
[mm]9,9015,4034,4050,00
100 aFaktor [-]DWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-Vorgabe
[mm]27,5050,8082,70100,10

Wenn die angegebenen Werte für Planungszwecke herangezogen werden, sollte für rN(D;T) bzw. hN(D;T) in Abhängigkeit vom Wiederkehrintervall

· bei 1 a ≤ T ≤ 5 a ein Toleranzbetrag von ±10 %, · bei 5 a < T ≤ 50 a ein Toleranzbetrag von ±15 %, · bei 50 a < T ≤ 100 a ein Toleranzbetrag von ±20 %

Berücksichtigung finden.

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Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Anhang 1a Neubau der A1, AS Kelberg (B 410) - AS Adenau (L 10) DECKBLATT ZUM FESTSTELLUNGSENTWURF

KOSTRA-DWD 2010R

Nach den Vorgaben des Deutschen Wetterdienstes - Hydrometeorologie -

Niederschlagsspenden nach

KOSTRA-DWD 2010R

Rasterfeld :Spalte 8, Zeile 64 Ortsname : Bemerkung : Zeitspanne :Januar - Dezember Berechnungsmethode :Ausgleich nach DWA-A 531

DauerstufeNiederschlagspenden rN [l/(s·ha)] je Wiederkehrintervall T [a]
1 a2 a3 a5 a10 a20 a30 a50 a100 a
5 min163,3213,3243,3276,7326,7376,7406,7443,3493,3
10 min130,0165,0186,7211,7246,7283,3303,3330,0365,0
15 min107,8136,7154,4175,6204,4233,3251,1272,2301,1
20 min91,7117,5132,5150,8175,8201,7216,7235,0260,0
30 min71,192,2104,4119,4140,6161,1173,3188,9210,0
45 min53,370,480,493,0110,4127,4137,4150,0167,0
60 min42,557,566,177,292,2106,9115,8126,7141,7
90 min31,541,948,055,665,976,382,490,0100,4
2 h25,633,538,244,052,160,164,770,778,6
3 h19,024,527,831,937,443,046,250,355,8
4 h15,319,722,225,329,633,836,339,543,8
6 h11,414,416,118,321,324,226,028,131,1
9 h8,510,511,713,215,317,318,620,122,2
12 h6,88,49,410,512,113,714,715,817,4
18 h5,16,26,87,68,89,810,511,312,4
24 h4,15,05,56,16,97,88,38,99,8
48 h2,63,03,33,64,14,54,85,15,6
72 h2,02,32,52,73,03,33,53,74,1

Legende T Wiederkehrintervall, Jährlichkeit in [a]: mittlere Zeitspanne, in der ein Ereignis einen Wert einmal erreicht oder überschreitet D Dauerstufe in [min, h]: definierte Niederschlagsdauer einschließlich Unterbrechungen rN Niederschlagsspende in [l/(s·ha)]

Für die Berechnung wurden folgende Grundwerte verwendet:

WiederkehrintervallKlassenwerteNiederschlagshöhen hN [mm] je Dauerstufe
15 min60 min24 h72 h
1 aFaktor [-]DWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-Vorgabe
[mm]9,7015,3035,5051,40
100 aFaktor [-]DWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-VorgabeDWD-Vorgabe
[mm]27,1051,0084,40105,00

Wenn die angegebenen Werte für Planungszwecke herangezogen werden, sollte für rN(D;T) bzw. hN(D;T) in Abhängigkeit vom Wiederkehrintervall

· bei 1 a ≤ T ≤ 5 a ein Toleranzbetrag von ±10 %, · bei 5 a < T ≤ 50 a ein Toleranzbetrag von ±15 %, · bei 50 a < T ≤ 100 a ein Toleranzbetrag von ±20 %

Berücksichtigung finden.

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[Seite 32]

Anhang 2.1

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

[Seite 33]

Anhang 2.1.1

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 1

[Seite 34]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW4 EW 5 EW6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB

I

[Seite 35]

(Niederschlagsgebiete RRB I) Seite1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 1_1EM 6/74+870 - 5+0500,30,2280,1550,0730,046---------
EL 6/85+050 - 5+1400,1150,070,0450,013------60,0 / 2,0
Gesamt0,3430,059
EW 1-2EL 6/95+140 - 5+62510,7070,3900,12 +0,178 (Rampe) +0,019 (Verbreiterung Einfädelstreifen)0,0730,57 +0,056 (Böschung aufschlitzen)---10,0 / 2,0
0,3170,626
EL6/105+625 - 6+0850,4900,3700,1200,0310,290------
Gesamt1,1970,1040,916
EW 1-3ER 6/64+870 - 5+09010,2430,1800,0630,0060,1500,38010,0 / 2,0
Gesamt0,2430,0060,1500,380
EW 1-4ER 6/75+090 - 5+1400,30,0700,0400,0300,008------50,0 / 2,0
Gesamt0,0700,008

[Seite 36]

(Niederschlagsgebiete RRB I) Seite2

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 1-5ER 6/85+140 - 5+84010,9540,5600,18 +0,195 (Rampe) +0,019 (Verbreiterung Einfädelstreifen)0,1101,16 +0,066 (Böschung aufschlitzen)---10,0 / 2,0
1,226
Gesamt0,9540,1101,226
EW 1-6ER 6/95+840 - 6+0850,30,2800,2100,0700,061---------
Gesamt0,2800,061
EW 1-7EM 6/16+905 - 7+9500,31,1300,8400,2900,250------127,0 / 2,0
Gesamt1,1300,250
EW 1-8EL 6/36+440 - 6+90510,5100,3700,1400,0010,3900,09720,0 / 2,0
Gesamt0,5100,0010,3900,097
EW 1-9EL 6/56+085 - 6+4400,30,4900,2800,2100,050------348,0 / 2,0
Gesamt0,4900,050

[Seite 37]

(Niederschlagsgebiete RRB I) Seite3

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 1-10ER 6/17+105 - 7+95010,8400,6400,200---1,280------
Gesamt0,8401,280
EW 1-11ER 6/2-16+905 - 7+1050,30,2600,1600,1000,019------127,0 / 2,0
EM 6/4-16+085 - 6+9051,0200,6800,3400,170------354,0 / 2,0
Gesamt1,2800,189
EW 1-1 bis EW 1-117,3370,8383,9620,477

[Seite 38]

Anhang 2.1.2

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 2

[Seite 39]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW4 EW 5 EW6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB II

[Seite 40]

(Niederschlagsgebiete RRB II) Seite1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 2-1ER 15/27+950 - 8+38010,4500,3400,110---1,782------
Gesamt0,4501,782
EW 2-2EM 15/18+380 -9+4050,31,1500,8200,3300,230------210,0 / 2,0
Gesamt1,1500,230
EW 2-3EM 15/29+405 - 9+7450,30,4600,2700,1900,0530,006---321,0 / 2,0
Gesamt0,4600,0530,006
EW 2-4EM 15/57+950 - 8+3900,30,4850,3700,1150,110---------
EL 15/48+390 - 8+6100,3110,1780,1330,033------210,0 / 2,0
Gesamt0,7960,143
EW 2-5EL 15/38+610 - 9+40510,7960,6000,196---2,210------
Gesamt0,7962,210
EW 2-6EL 15/69+405 - 9+74510,4700,2700,2000,0480,007---321,0 / 2,0
Gesamt0,4700,0480,007
EW 2-1 bis EW 2-64,1220,4744,005

[Seite 41]

Anhang 2.1.3

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 3

[Seite 42]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW4 EW 5 EW6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB III

[Seite 43]

(Niederschlagesgebiete RRB III) Seite 1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 3-1EM 17/110+430 - 10+8300,30,4400,3400,1000,100---------
Gesamt0,4400,100
EW 3-2EM 17/29+745 - 10+4150,30,7590,5600,22 -0,021 (verkürzung Bauwerk 10) 0,1990,150------50,0 / 2,0
Gesamt0,7590,150
EW 3-3EL 17/310+175 - 10+83010,7300,5500,180---1,043---
Gesamt0,7301,043
EW 3-4EL 17/410+065 - 10+1750,30,1320,0880,0,65 -0,021 (verkürzung Bauwerk 10)0,017------
0,044
Gesamt0,1320,017
EW 3-5EL 17/59+745 - 10+06510,3470,2600,087---0,160---321,0 / 2,0
Gesamt0,3470,160
EW 3-1 bis EW 3-52,4080,2671,203

[Seite 44]

Anhang 2.1.4

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 4

[Seite 45]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW 4 EW 5 EW 6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB IV

[Seite 46]

(Niederschlagesgebiete RRB IV) Seite 1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 4-1ER 22/111+875 - 11+92010,0520,0360,0160,0070,024------
Gesamt0,0520,0070,024
EW 4-2ER 22/211+725 - 11+8750,30,2070,1200,0870,0230,003---140,0 / 2,0
Gesamt0,2070,0230,003
EW 4-3ER 22/311+605 - 11+72510,1330,0970,0360,0190,003---15,0 / 2,0
Gesamt0,1330,0190,003
EW 4-4EM 22/410+830 - 11+6050,30,9400,6500,290,1700,004---230,0 / 2,0
Gesamt0,9400,170
EW 4-5EL 22/511+855 - 11+92110,0770,0530,0240,0100,024---14,0 / 2,0
Gesamt0,0770,0100,024
EW 4-6EL 22/611+725 - 11+8550,30,1800,1000,0800,020------126,0 / 2,0
Gesamt0,1800,020
EW 4-7EL 22/711+250 - 11+72510,5100,3800,1300,0161,040---8,0 / 2,0
0,5100,0161,040

[Seite 47]

(Niederschlagesgebiete RRB IV) Seite 2

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 4-8EL 22/811+015 - 11+2500,30,3300,1900,1400,0350,002---230,0 / 2,0
Gesamt0,3300,0350,002
EW 4-9EL 22/910+830 - 11+0150,30,2030,1500,0530,0040,087------
Gesamt0,2030,0040,087
EW 4-1 bis EW 4-92,6320,3041,183

[Seite 48]

Anhang 2.1.5

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 5

[Seite 49]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW 4 EW 5 EW 6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB V

[Seite 50]

(Niederschlagesgebiete RRB V) Seite 1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 5-1ER 25/110+575 - 10+72010,1780,1200,058---0,068------
Gesamt0,1780,068
EW 5-2ER 25/213+375 - 13+5750,30,2740,1600,1140,0300,004---187,0 / 2,0
Gesamt0,2740,0300,004
EW 5-3ER 25/312+870 - 13+37510,5360,4000,1360,0030,870------
Gesamt0,5360,0030,870
EW 5-4ER 25/4-112+650 - 12+8700,30,3060,1760,1300,0330,004---210,0 / 2,0
Gesamt0,3060,0330,004
EW 5-5ER 25/512+165 - 12+65010,5260,3900,1360,0730,630---14,0 / 2,0
Gesamt0,5260,0730,630
EW 5-6ER 25/612+095 - 12+1650,30,0940,0560,0380,0100,002---70,0 / 2,0
Gesamt0,0940,0100,002
EW 5-7ER 25/711+920 - 12+09510,1910,1400,0510,0260,120------
Gesamt0,1910,0260,120

[Seite 51]

(Niederschlagesgebiete RRB V) Seite 2

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 5-8EM 25/813+090 - 13+7200,30,7780,5300,2480,1390,005---187,0,0 / 2,0
Gesamt0,7780,1390,005
EW 5-9EL 25/9121+870 - 13+37510,2290,1700,0590,0341,330------
Gesamt0,2290,0341,330
EW 5-10EL 25/912+650 - 12+8700,30,3080,1800,1280,0330,004---210,0 / 2,0
Gesamt0,3080,0330,004
EW 5-11EL25/1112+165 - 12+52510,3920,2880,1040,0540,9640,34810,0 / 2,0
Gesamt0,3920,0540,9640,348
EW 5-12EL 25/1212+095 - 12+1650,30,0940,0560,0380,0100,002---70,0 / 2,0
Gesamt0,0940,0100,002
EW 5-13EL 25/1311+920 - 12+09510,1900,1400,0500,0260,1640,093---
Gesamt0,1900,0260,1640,093
EW 5-1 bis EW 5-134,0960,4714,1670,441

[Seite 52]

Anhang 2.1.6

Zusammenstellung der Einzugsgebiete

Teilnetz EW 6

[Seite 53]

RRB II RRB III RRB VI ↑ ↑ ↑ 3,00 km 1,82 km, 1,09 km 1,05 km 1,86 km 1,73 km AS Adenau AS Kelberg EW 1 EW 2 EW 3 EW 4 EW 5 EW 6 (L10) (B 410) ↓ ↓ ↓ RRB I RRB IV RRB V Zusammenstellung der Einzugsgebiete RRB VI

[Seite 54]

(Niederschlagesgebiete RRB 6) Seite 1

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (ψ=0,90)(Seitenstreifen) (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 6-1EL 30/115+280 - 15+49510,5600,5550,0050,0170,4543,750---
EL 30/20,0420,042------0,156------
Gesamt0,6020,0170,6103,750
EW 6-2EM 30/715+360 - 15+5800,30,2700,270---0,044---------
EM 30/313+730 - 15+3601,8801,5900,2900,410---------
EL 30/4------------1,0100,190---
EL 30/5------------0,500------
Gesamt2,1500,4541,5100,190
EW 6-4ER 30/813+725 - 15+58011,8151,5300,285---3,3001,280---
Gesamt1,8153,3001,280

[Seite 55]

(Niederschlagesgebiete RRB 6) Seite 2

Stationn=Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)(Fahrstreifen) (Seitenstreifen) (ψ=0,90)Stellfläche (ψ=0,90)Gehweg (ψ=0,75)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 6-3EL 30/614+240 - 14+52510,3200,3200,3120,0570,2400,176---
Gesamt0,3200,3120,0570,2400,176
EW 6-5ER 30/914+210 - 14+47510,3530,3530,3080,0980,2320,356
Gesamt0,3530,3080,0980,2320,356
Fahrbahnfläche gesamt (ψ=0,90)Mittelstreifen (ψ=0,90)Stellfläche (ψ=0,90)Gehweg (ψ=0,75)Bankett / Böschung (ψ=0,140,13)Außengebiet (ψ=0,11 / 0,14)Spritzschutz Länge/Höhe
[ha][ha][ha][ha][ha][ha][m]
EW 6-1 bis EW 6-55,2400,4710,6200,1555,8925,752

[Seite 56]

Anhang 2.2

Hydraulische Bemessung der Mulden und Gräben

[Seite 57]

Anhang 2.2.1

Bemessung der Mulden

[Seite 58]

A 1 AS Kelberg - AS Adenau

8/3 Formel gemäß REwS 2021, Kapitel 5.5.4, Formel 9 Q [m³/s] = k * h * √I * b/(2*h)

Bemessung der Mulden st

Abflussbeiwerte: Rauheitswerte:

Fahrbahn 0,90 Rasenmulde 25 Bankett, Mulde, Böschung 0,14 0,13 Raue Sohlbefestigung 30 45 Wald 0,11 Feld, Wiese 0,14

Muldenabmessung hydraul. Breite Tiefe Radius Winkel Fläche Umfang Radius m m m Grad rad m² m m
1,0 1,5 2,00,25 0,3 0,40,6250 1,0875 1,4500106,2602 87,2056 87,20561,8546 1,5220 1,52200,175 0,309 0,5501,155 1,652 2,2030,151 0,187 0,250
Bezeich- nungStation von - bisEinzugsgebiet Nr. des Fahr- Bankett, Feld, Wald Abfluß- EZG bahn Mulde, Wiese beiwert BöschungZufluss Häufig- Regen- Regen- Oberflächen- maßg. keit dauer spende abfluss Gesamt- n T (Einzel- abfluss- Flächen) mengeMuldenabmessungen Breite Tiefe Rauheit Gefälle B T kst min. Ismax. Abflussleistung für min. Is (Ermittlung mit Hilfe der CD-ROM Bemessungshilfen, RAS-EW 2005) (Ermittlung gemäß REwS 2021 Kapitel 5.5.4 Formel 9)Bemerkungen
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s]Q [m³/s][m][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][ - ]
MR3/1L10 0+756 - 0+839 rechtsAR-3/2 ER-3/30,0770,0740,5270,11 0,90 0,14 0,13115111,1 108,96,4 6,3 7,7 7,5 1,2 1,01,500,30251,00,2520,82Anschluss an Graben GR3/1mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
15,3 14,90,015 0,015
MR3/25+005 - 5+080 rechtsER-3/10,0670,1230,14 0,13 0,14115111,1 108,91,0 0,9 1,9 1,92,000,40253,30,9861,80Anschluss an Graben GL3/2mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
3,0 2,80,003 0,003
ML3/3L10 0+756 - 0+820 linksER-3/20,0210,0880,90 0,14 0,13115111,1 108,92,1 2,1 1,4 1,21,500,30251,00,2520,82Anschluss an Graben GL3/2mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
3,5 3,30,003 0,003
MR3/4L10 1+000 - 1+175 rechtsER-3/7 AR-3/30,1300,0991,0020,90 0,14 0,13 0,11115111,1 108,913,0 12,7 1,5 1,4 12,2 12,01,500,30254,00,5041,64Anschluss an Graben GR3/4mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
26,8 26,10,027 0,026
ML3/5L10 1+000 - 1+080 linksER-3/60,0570,14 0,13115111,1 108,90,9 0,81,500,30254,00,5041,64Anschluss an Graben GL3/5mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
0,9 0,80,001 0,001
MR5/1L10 1+175 - 1+410 rechtsER-5/10,1560,1441,9940,90 0,14 0,13 0,11115111,1 108,915,6 15,3 2,2 2,0 24,4 23,91,500,30251,00,2520,82Ableitung über Durchlass 5/1 in vorhandenen Wegeseitengraben
42,2 41,20,042 0,041

(Bemessung Mulden) Seite 1

[Seite 59]

Bezeich- nungStation von - bisEinzugsgebiet Nr. des Fahr- Bankett, Feld, Wald Abfluß- EZG bahn Mulde, Wiese beiwert BöschungZufluss Häufig- Regen- Regen- Oberflächen- maßg. keit dauer spende abfluss Gesamt- n T (Einzel- abfluss- Flächen) mengeMuldenabmessungen Breite Tiefe Rauheit Gefälle B T kst min. Ismax. Abflussleistung für min. Is (Ermittlung mit Hilfe der CD-ROM Bemessungshilfen, RAS-EW 2005) (Ermittlung gemäß REwS 2021 Kapitel 5.5.4 Formel 9)Bemerkungen
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s]Q [m³/s][m][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][ - ]
ML5/2L10 1+205 - 1+325 links1,500,30ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände
ML5/3L10 1+410 - 1+530 links1,500,30ohne Nachweis, Anschluss an vorh. Wegeseitengraben
MR5/4L10 1+410 - 1+720 rechtsER-5/20,2280,1750,5670,90 0,14 0,13 0,11115111,1 108,922,8 22,3 2,7 2,5 6,9 6,81,500,30251,00,2520,82Ableitung über Durchlass 5/1 in vorhandenen Wegeseitengraben
32,4 31,60,032 0,032
MR7/16+440 - 6+540 rechts2,000,40ohne Nachweis, Ableitung über Raubettmulde mit breitflächigem Auslauf ins Gelände
MR9/1K 85 0+500 - 0+560 rechtsAL-9/22,1710,11115111,1 108,926,5 26,01,000,25251,70,1620,93Ableitung über Durchlass 9/1 und breitflächiger Auslauf ins Gelände
26,5 26,00,027 0,026
MR9/2K 85 0+330 - 0+500 rechtsEL-9/20,0508,0170,90 0,11115111,1 108,95,0 4,9 98,0 96,01,000,25251,00,1240,71Ableitung über Durchlass 9/2 und breitflächiger Auslauf ins Gelände
103,0 100,90,103 0,101
MR9/3K 85 0+203 - 0+330 rechtsEL-9/10,0960,1330,90 0,14 0,13115111,1 108,99,6 9,4 2,1 1,91,000,25250,50,0880,50Ableitung über Durchlass 9/2 und breitflächiger Auslauf ins Gelände
11,7 11,30,012 0,011
MR9/4K 85 0+099 - 0+203 rechtsER-9/10,6310,14 0,13115111,1 108,99,8 8,91,000,25251,00,1240,71Ableitung über Durchlass 9/3 und breitflächiger Auslauf ins Gelände
9,8 8,90,010 0,009
MR9/5K 85 0+035 - 0+099 rechts1,000,25ohne Nachweis, Anschluss an vorh. Wegeseitengraben
ML9/67+440 - 7+950 linksEL-9/3 EL-9/40,719 0,5920,14 0,13 0,14 0,13115111,1 108,911,2 10,2 9,2 8,42,000,40254,61,1642,13Anschluss an Graben GL9/2 mit Querriegel und breitflächigem Auslauf ins Gelände
20,4 18,60,020 0,019

(Bemessung Mulden) Seite 2

[Seite 60]

Bezeich- nungStation von - bisEinzugsgebiet Nr. des Fahr- Bankett, Feld, Wald Abfluß- EZG bahn Mulde, Wiese beiwert BöschungZufluss Häufig- Regen- Regen- Oberflächen- maßg. keit dauer spende abfluss Gesamt- n T (Einzel- abfluss- Flächen) mengeMuldenabmessungen Breite Tiefe Rauheit Gefälle B T kst min. Ismax. Abflussleistung für min. Is (Ermittlung mit Hilfe der CD-ROM Bemessungshilfen, RAS-EW 2005) (Ermittlung gemäß REwS 2021 Kapitel 5.5.4 Formel 9)Bemerkungen
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s]Q [m³/s][m][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][ - ]
ML13/17+950 - 8+305 linksEL-13/10,688 0,4470,14 0,13 0,14 0,131,0015111,1 108,910,7 9,7 7,0 6,32,000,40253,10,9561,75Anschluss an eine Retentionsmulde mit breitflächigem Auslauf ins Gelände
17,7 16,10,018 0,016
MR14/18+605 - 9+195 rechtsER-14/51,2160,14 0,131,0015111,1 108,918,9 17,22,000,40253,00,9401,72Anschluss an eine Retentionsmulde mit breitflächigem Auslauf ins Gelände
18,9 17,20,019 0,017
MR19/110+240 - 10+795 rechtsER-19/1 ER-19/2 ER-19/30,091 0,0391,248 0,181 0,3150,323 0,6630,14 0,13 0,11 0,90 0,14 0,13 0,90 0,14 0,13 0,111,0015111,1 108,919,4 17,7 3,9 3,9 9,1 8,9 2,8 2,6 3,9 3,8 4,9 4,5 8,1 7,92,000,4030 454,51,382 2,0732,52 3,78Anschluss an Graben GR19/1 mit Querriegel und anschließender Raubettmulde
52,2 49,20,052 0,049
ML19/2L 70 0+165 - 0+375 linksER-19/20,0910,1810,90 0,14 0,131,0015111,1 108,99,1 8,9 2,8 2,61,500,3030 454,90,670 1,0042,17 3,26Anschluss über eine Raubettmulde an Mulde M19/1
11,9 11,50,012 0,011
MR19/3L 70 0+120 - 0+375 rechtsER-19/30,0390,3150,6630,90 0,14 0,13 0,111,0015111,1 108,93,9 3,8 4,9 4,5 8,1 7,91,500,3030 454,90,670 1,0042,17 3,26Anschluss über eine Raubettmulde an Mulde M19/1
16,9 16,20,017 0,016
ML20/1L 70 0+430 - 0+520 linksEL-20/21,500,30ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände
MR20/2L 70 0+430 - 0+760 rechtsEL-20/30,1510,1790,4110,90 0,14 0,13 0,111,0015111,1 108,915,1 14,8 2,8 2,5 5,0 4,91,500,30251,00,2520,82Ableitung über Durchlass 20/1 und breitflächiger Auslauf ins Gelände
22,9 22,30,023 0,022
ML20/3L 70 0+635 - 0+710 linksEL-20/11,500,30ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände

(Bemessung Mulden) Seite 3

[Seite 61]

Bezeich- nungStation von - bisEinzugsgebiet Nr. des Fahr- Bankett, Feld, Wald Abfluß- EZG bahn Mulde, Wiese beiwert BöschungZufluss Häufig- Regen- Regen- Oberflächen- maßg. keit dauer spende abfluss Gesamt- n T (Einzel- abfluss- Flächen) mengeMuldenabmessungen Breite Tiefe Rauheit Gefälle B T kst min. Ismax. Abflussleistung für min. Is (Ermittlung mit Hilfe der CD-ROM Bemessungshilfen, RAS-EW 2005) (Ermittlung gemäß REwS 2021 Kapitel 5.5.4 Formel 9)Bemerkungen
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s]Q [m³/s][m][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][ - ]
MR23/111+220 - 11+610 rechtsER-23/10,9290,14 0,131,0015111,1 108,914,4 13,22,000,40251,30,6191,13Ableitung über eine Raubettmulde mit breitflächigem Auslauf ins Gelände
14,4 13,20,014 0,013
ML26/112+060 - 12+120 links1,500,30ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände
ML26/212+150 - 12+180 links1,500,30ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände
MR30/113+714 rechts K 65AR-30/58,6130,111,0015111,1 108,9105,3 103,21,500,30252,40,3911,27Ableitung durch Unterführung K 65 in weiterführende Mulde ML30/2
105,3 103,20,105 0,103
ML30/213+714 links K 65AR-30/3 AR-30/4 AR-30/5 AL-30/20,2892,6196,181 8,613 2,2740,14 0,14 0,13 0,11 0,11 0,111,0015111,1 108,940,7 39,9 4,5 4,1 75,5 74,0 105,3 103,2 27,8 27,22,000,4030 455,81,569 2,3532,86 4,30breitflächige Ableitung in den Pützertbach
253,8 248,50,254 0,248
ML32/114+460 - 14+730 linksEL-32/10,0500,2510,90 0,14 0,131,0015111,1 108,95,0 4,9 3,9 3,62,000,40250,50,3840,70breitflächiger Auslauf ins Gelände
8,9 8,50,009 0,008

(Bemessung Mulden) Seite 4

[Seite 62]

Anhang 2.2.2

Bemessung der Gräben

[Seite 63]

A 1 AS Kelberg - AS Adenau Bemessung der Vorflutgräben bzw. Versickergräben Abflussbeiwerte: Rauheitswerte k : REwS 2021, Kapitel 5.5.1, Formel 5, 6 und 7 Q [m³/s] = Durchflußmenge st A [m²] = durchflossener Querschnitt [ A=T*(s+nT) ] REwS 2021, Tabelle 6 Fahrbahn 0,90 Rasenmulde 25 Q [m³/s] = A * v r hy [m] = hydraulischer Radius [ A / L u ] REwS 2021, Tabelle 6 Bankett, Mulde, Böschung 0,14 0,13 Raue Sohlbefestigung 30 45 L u [m] = benetzter Umfang [ L u = s+2T*(1+n²) 0,5 ] REwS 2021, Tabelle 6 Wald 0,11 v [m/s] = k * r 2/3 * I 1/2 I [--] = Sohlgefälle st hy s s Feld, Wiese 0,14 Q = A * k * r 2/3 * I 1/2 st hy s
Be- zeich- nungStationEinzugsgebietZuflussGrabenabmessungenmax. Abflussleistung für min. Is (ohne Querriegel)QuerriegelSpeicherungmöglicher Abfluss über Querriegel (vgl. Anhang 2.2.3)Bemerkungen
von - bisNr. des EZGFahr- bahnBankett, Mulde, Bö- schungFeld, WieseWaldAbfluss- beiwertHäu- fig- keit nRe- gen- dauer TRegen- spendeOberflächen- abfluss (Einzel- flächen)aus vor- herigen EZG, Abfluss RRBmaßg. Gesamt- Abfluss- menge flächeLänge lSohl- breite sTiefe TBö- schungs- neigung 1:nGe- samt- breite bQuer- schnitt Ahydrau- licher Radius rhyRauheit kstGefälle min. IsNei- gung 1:nHöheFläche (senk- recht)Abstand gerech- net (für durch- schn. Gefälle)Ab- stand ge- wähltAn- zahl nSpei- cher- raum (für ein Feld)Spei- cher- volu- men (ge- samt)Verhältnis (Spei- cherung / Nieder- schlag Abfluss- fläche)vorh. Abfluss- quer- schnittmax. vorh. Abflussmax. Abfluss- leistung
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s][l/s]Q [m³/s] Au [ha][m][m][m][-][m][m²][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][-][m][m²][m][m][-][m³][m³][%][m²][l/s][l/s]
GR3/1L10 0+839 - 0+918 rechtsAR-3/2 ER-3/30,0770,0740,5270,11 0,90 0,14 0,13115111,1 108,96,4 6,3 7,7 7,5 1,2 1,013,76 13,6979,00,200,501,501,700,4750,23730 456,71,413 2,1192,97 4,463,000,400,329,510,080,957,6255 560,1615,6 14,9108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände
15,3 14,9
GL3/2L10 0+820 - 0+918 linksER-3/20,0210,0880,90 0,14 0,13115111,1 108,92,1 2,1 1,4 1,23,12 3,0398,00,200,501,501,700,4750,23730 456,71,413 2,1192,97 4,463,000,400,329,520,050,959,50> 1000,163,9 3,3108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
3,5 3,3
GR3/35+135 - 5+205 rechtsER-3/50,0320,0550,14 0,13 0,14115111,1 108,90,5 0,5 0,9 0,81,22 1,1970,00,200,501,501,700,4750,23730 4512,51,929 2,8944,06 6,093,000,400,327,214,050,512,55> 1000,161,5 1,3108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
1,4 1,3
GR3/4L10 0+965 - 1+000 rechtsER-3/7 AR-3/30,1300,0991,0020,90 0,14 0,13 0,11115111,1 108,913,0 12,7 1,5 1,4 12,2 12,024,11 24,0135,00,200,501,501,700,4750,23730 4510,01,726 2,5893,63 5,453,000,400,327,87,050,643,2013 130,1627,2 26,1108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände
26,8 26,1
GL3/5L10 0+965 - 1+000 linksER-3/60,0570,14 0,13115111,1 108,90,9 0,80,80 0,7435,00,200,501,501,700,4750,23730 4512,51,929 2,8944,06 6,093,000,400,327,210,030,511,53> 1000,161,1 0,8108,6Graben mit Querriegel, Anschluss an Graben GR3/3, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
0,9 0,8
GR3/6L10 0+760 - 1+100 rechtsAR-3/14,4280,11115111,1 108,954,1 53,048,71 48,71340,00,200,501,501,700,4750,237251,00,4550,963,000,400,3243,040,086,4051,20> 1000,1654,1 53,0108,6vorh. Graben mit Querriegel, L 10 alt, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
54,1 53,0
GR5/1L10 1+100 - 1+700 rechtsAR-5/411,1680,11115111,1 108,9136,5 133,8122,85 122,85600,00,200,501,501,700,4750,237251,00,4550,963,000,40 0,350,32 0,2543,040,0156,4096,00780,22 0,22136,5 133,8199,4 190,4vorh. Graben mit Querriegel, L 10 alt, Ableitung über vorh. Durchlass L 10 alt in vorh. Wegeseitengraben
136,5 133,8
VR5/25+205 - 5+390 rechtsAR-5/10,5790,14115111,1 108,99,0 8,88,11 8,11185,00,200,501,501,700,4750,237250,90,4310,913,000,400,3247,450,037,1121,33> 1000,169,0 8,8108,6Versickerungsgraben, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
9,0 8,8
GR5/35+390 - 5+625 rechtsEL-5/11,9620,14115111,1 108,930,5 29,927,47 27,47235,00,200,501,501,700,4750,237252,80,7611,603,000,400,3217,518,0132,2829,64> 1000,1630,5 29,9108,6Graben mit Querriegel, Ableitung über Durchlass 5/3 in weiterführenden Graben GR5/6, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
30,5 29,9
GR5/45+615 - 5+635 rechtsER-5/1 ER-5/2 AR-5/40,156 0,2280,144 0,1751,994 0,567 11,1680,90 0,14 0,13 0,11 0,90 0,14 0,13 0,11 0,11115111,1 108,915,6 15,3 2,2 2,0 24,4 23,9 22,8 22,3 2,7 2,5 6,9 6,8 136,5 133,8190,05 189,7330,00,200,501,501,700,4750,23730 455,01,220 1,8302,57 3,85Neuprofilierung vorh. Wegeseitengraben, Ableitung über Durchlass 5/4 in weiterführenden Graben GR5/6
211,1 206,6

(Bemessung Gräben) Seite1

[Seite 64]

Be- zeich- nungStationEinzugsgebietZuflussGrabenabmessungenmax. Abflussleistung für min. Is (ohne Querriegel)QuerriegelSpeicherungmöglicher Abfluss über Querriegel (vgl. Anhang 2.2.3)Bemerkungen
von - bisNr. des EZGFahr- bahnBankett, Mulde, Bö- schungFeld, WieseWaldAbfluss- beiwertHäu- fig- keit nRe- gen- dauer TRegen- spendeOberflächen- abfluss (Einzel- flächen)aus vor- herigen EZG, Abfluss RRBmaßg. Gesamt- Abfluss- menge flächeLänge lSohl- breite sTiefe TBö- schungs- neigung 1:nGe- samt- breite bQuer- schnitt Ahydrau- licher Radius rhyRauheit kstGefälle min. IsNei- gung 1:nHöheFläche (senk- recht)Abstand gerech- net (für durch- schn. Gefälle)Ab- stand ge- wähltAn- zahl nSpei- cher- raum (für ein Feld)Spei- cher- volu- men (ge- samt)Verhältnis (Spei- cherung / Nieder- schlag)vorh. Abfluss- quer- schnittmax. vorh. Abflussmax. Abfluss- leistung
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s][l/s]Q [m³/s] Au [ha][m][m][m][-][m][m²][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][-][m][m²][m][m][-][m³][m³][%][m²][l/s][l/s]
GR5/55+635 - 5+675 rechtsEL-5/22,5250,14115111,1 108,939,3 38,535,35 35,3545,00,200,501,501,700,4750,237250,10,1440,30Verdrängung vorh. Wegeseitengraben, Ableitung über Durchlass 5/4 in weiterführenden Graben GR5/6
39,3 38,5
GR5/65+635 - 5+740 rechtsEL-5/30,0590,5370,90 0,14115111,1 108,95,9 5,8 8,4 8,214,3 14,0 281,7266,38 271,51105,00,20 0,500,50 0,751,501,70 2,750,475 1,2190,237 0,38030 4510,01,726 9,1023,63 7,473,000,30 0,600,20 0,847,88,0130,374,8120,28 0,38296,0 295,7277,3 330,7Graben mit Querriegel, Ableitung über Durchlass 5/5 und Raubettmulde in Seitengewässer auf der Ostseite
14,3 14,0
296,0 295,7
GR6/15+740 - 6+125 rechtsAR-6/18,4260,14115111,1 108,9131,1 128,5117,91 117,96385,00,200,501,501,700,4750,237251,40,5381,133,000,350,2535,035,0113,1734,8730 300,22131,0 128,5190,4Graben mit Querriegel, Ableitung über Durchlass 6/1 und 6/2 in Graben mit Bruchsteinpflaster GR6/2
131,0 128,5
GR6/26+135 - 6+200 rechts(RRB 1)131,0 128,5 148,0251,13 253,8765,00,200,501,501,700,4750,23730 4522,92,612 3,9175,50 8,25Graben mit Energievernichtung durch Tosbecken und anschl. Verrohrung und breitflächigem Auslauf in den Retentionsbereich Nohner Bach (E 1)
279,0 276,5
GR6/3Wirtschaftsweg rechtsAR-6/30,35112,8450,90 0,14115111,1 108,935,1 34,4 199,8 195,8211,42 211,42300,00,200,501,501,700,4750,237251,00,4550,963,000,300,2043,040,074,2029,4014 140,28234,9 230,2277,3Graben mit Querriegel
234,9 230,2
GR6/4Wirtschaftsweg rechtsAR-6/27,5670,14115111,1 108,9117,7 115,4105,94 105,94550,00,200,501,501,700,4750,237251,00,4550,963,000,350,2543,040,0132,7035,1033 330,22117,7 115,4190,4Graben mit Querriegel
117,7 115,4
VR9/16+640 - 6+960 linksAL-9a/11,2981,5490,14 0,13 0,11115111,1 108,920,2 18,4 18,9 18,635,21 33,91320,00,400,701,502,501,0150,347251,31,4291,413,000,500,5836,040,0811,6192,84> 1000,4444,9 36,9435,8Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
39,1 36,9
GL9/27+440 - 7+660 linksAL-9/10,4340,11115111,1 108,95,3 5,24,77 4,77220,00,200,501,501,700,4750,23730 459,21,655 2,4833,48 5,233,000,400,328,015,0140,699,66> 1000,165,3 5,2108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
5,3 5,2
VL11/17+670 - 7+750 linksAL-11/11,5560,11115111,1 108,919,0 18,617,12 17,1280,00,400,701,502,501,0150,347253,22,2412,213,000,500,5815,716,054,5422,70> 1000,4419,0 18,6435,8Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
19,0 18,6
GL13/18+610 - 8+785 linksAL-13/20,2140,11115111,1 108,92,6 2,62,35 2,35175,00,200,501,501,700,4750,23730 459,11,646 2,4693,47 5,203,000,400,328,020,080,695,52> 1000,162,6 2,6108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
2,6 2,6
GL14/18+785 - 8+930 linksAL-14/11,3110,11115111,1 108,916,0 15,714,42 14,42145,00,200,501,501,700,4750,237253,60,8631,823,000,400,3214,315,091,7816,02> 1000,1616,0 15,7108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
16,0 15,7
GR14/29+010 - 9+060 rechts50,00,200,501,501,700,4750,23730 4522,0Graben mit Querriegel, ohne Nachweis, breitflächiger Auslauf ins Gelände
VL14/39+000 - 9+105 linksAL-14/21,1650,11115111,1 108,914,2 14,012,82 12,82105,00,200,501,501,700,4750,237251,40,5381,133,000,400,3235,035,034,5613,68> 1000,1614,2 14,0108,6Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
14,2 14,0
VL14/49+105 - 9+245 linksAL-14/30,9200,11115111,1 108,911,2 11,010,12 10,12140,00,200,501,501,700,4750,23730 457,71,514 2,2723,19 4,783,000,400,328,810,0140,8311,62> 1000,1611,2 11,0108,6Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
11,2 11,0
GL14/59+245 - 9+420 linksAL-14/40,4660,11115111,1 108,95,7 5,65,13 5,13175,00,200,501,501,700,4750,23730 4511,71,867 2,8003,93 5,893,000,400,327,415,0110,556,05> 1000,165,7 5,6108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
5,7 5,6
GW17/19+700 - 9+775 querendAR-17/10,0358,4640,14 0,13 0,11115111,1 108,90,5 0,5 103,4 101,493,59 93,5675,00,200,501,501,700,4750,237251,40,5381,13Umverlegung Seitengewässer zum Nohner Bach
104,0 101,9

(Bemessung Gräben) Seite2

[Seite 65]

Be- zeich- nungStationEinzugsgebietZuflussGrabenabmessungenmax. Abflussleistung für min. Is (ohne Querriegel)QuerriegelSpeicherungmöglicher Abfluss über Querriegel (vgl. Anhang 2.2.3)Bemerkungen
von - bisNr. des EZGFahr- bahnBankett, Mulde, Bö- schungFeld, WieseWaldAbfluss- beiwertHäu- fig- keit nRe- gen- dauer TRegen- spendeOberflächen- abfluss (Einzel- flächen)aus vor- herigen EZG, Abfluss RRBmaßg. Gesamt- Abfluss- menge flächeLänge lSohl- breite sTiefe TBö- schungs- neigung 1:nGe- samt- breite bQuer- schnitt Ahydrau- licher Radius rhyRauheit kstGefälle min. IsNei- gung 1:mHöheFläche (senk- recht)Abstand gerech- net (für durch- schn. Gefälle)Ab- stand ge- wähltAn- zahl nSpei- cher- raum (für ein Feld)Spei- cher- volu- men (ge- samt)Verhältnis (Spei- cherung / Nieder- schlag)vorh. Abfluss- quer- schnittmax. vorh. Abflussmax. Abfluss- leistung
[ - ][km - km][ - ][ha][ha][ha][ha][Ψ][1/a][min][l/(s*ha)][l/s][l/s]Q [m³/s] Au [ha][m][m][m][-][m][m²][m][m1/3/s][%]Q [m³/s]v [m/s][-][m][m²][m][m][-][m³][m³][%][m²][l/s][l/s]
GR17/29+725 - 10+020 rechtsAR-17/20,3306,7900,14 0,13 0,11115111,1 108,95,1 4,7 83,0 81,379,31 78,98295,00,200,501,501,700,4750,237251,30,5191,093,000,400,3236,035,084,9239,3650 500,1689,6 86,0108,6Graben mit Querriegel, Anschluss an Seitengewässer GW17/1
88,1 86,0
VR19/110+020 - 10+105 rechtsAR-19/10,0960,2800,14 0,13 0,11115111,1 108,91,5 1,4 3,4 3,44,42 4,3385,00,200,501,501,700,4750,237254,20,9321,963,000,400,3212,815,051,527,60> 1000,165,3 4,7108,6Versickergraben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
4,9 4,7
GR19/110+190 - 10+240 rechtsER-19/1 ER-19/2 ER-19/30,091 0,0391,248 0,181 0,3150,323 0,6630,14 0,13 0,11 0,90 0,14 0,13 0,90 0,14 0,13 0,11115111,1 108,919,4 17,7 3,9 3,9 9,1 8,9 2,8 2,6 3,9 3,8 4,9 4,5 8,1 7,946,96 45,2250,00,200,501,501,700,4750,23730 4512,01,890 2,8363,98 5,973,000,400,327,310,050,532,656 60,1659,9 49,2108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf in Seitengewässer
52,2 49,2
VR19/210+430 - 10+600 rechtsAR-19/20,6750,11115111,1 108,98,2 8,17,43 7,43170,00,200,501,501,700,4750,237253,60,8631,823,000,400,3214,320,081,7814,24> 1000,168,2 8,1108,6Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
8,2 8,1
VR20/1L70 0+480 - 0+580 rechtsAL-20/12,2790,11115111,1 108,927,9 27,325,07 25,07280,00,200,501,501,700,4750,237251,00,4550,963,000,400,3243,045,066,4038,40> 1000,1627,9 27,3108,6Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
27,9 27,3
GL22/110+830 - 10+990 linksAL-22/10,0881,7590,14 0,13 0,11115111,1 108,91,4 1,2 21,5 21,1 22,9 22,320,58 20,49160,00,200,501,501,700,4750,237253,70,8751,843,000,400,3214,015,0101,7517,5085 850,1623,3 22,3108,6Graben mit Querriegel, Anschluss an Wegeseitengraben GL22/2
GL22/210+825 linksAL-22/22,1950,11115111,1 108,926,8 26,324,15 24,15150,00,200,501,501,700,4750,237252,80,7611,603,000,400,3217,515,0102,2822,8094 940,1626,8 26,3108,6Graben mit Querriegel, Ableitung über Durchlass 22/1 in Graben GR22/3
26,8 26,3
GR22/310+825 rechts(RRB IV)22,9 22,3 26,8 26,3 50,0 99,7 98,689,73 90,5540,00,500,501,502,000,6250,27130 4516,33,172 4,7585,08 7,613,000,400,446,88,050,391,952 20,22100,1 98,6126,1Graben mit Querriegel, Ableitung über Wegefurt und temporäres Seitengewässer
GL23/110+990 - 11+030 linksAL-23/20,0250,1210,14 0,13 0,11115111,1 108,90,4 0,4 1,5 1,41,68 1,6640,00,200,501,501,700,4750,23730 4520,02,441 3,6615,14 7,713,000,400,323,95,080,322,56> 1000,162,0 1,8108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
1,9 1,8
GL24/111+530 - 11+720 linksAL-24/11,0730,11115111,1 108,913,1 12,911,80 11,80190,00,200,501,501,700,4750,23730 459,21,655 2,4833,48 5,233,000,400,328,010,0190,6913,11> 1000,1613,1 12,9108,6Graben mit Querriegel, breitflächiger Auslauf ins Gelände, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
13,1 12,9
GL28/112+815 - 12+950 linksAL-28/16,2030,14115111,1 108,996,5 94,686,84 86,84135,00,200,501,501,700,4750,23730 456,71,413 2,1192,97 4,46Wegeseitengraben, Ableitung über Durchlass 28/1 in vorh. Graben
96,5 94,6
GR30/113+730 - 14+380 rechtsAR-30/3 AR-30/40,2892,6196,1810,14 0,14 0,13 0,11115111,1 108,940,7 39,9 4,5 4,1 75,5 74,0108,70 108,41650,00,200,501,501,700,4750,237254,00,9101,913,000,350,2513,315,0431,1147,7344 440,22122,0 118,1190,4Graben mit Querriegel, Ableitung über Mulde ML30/2 in den Pützertbach
120,8 118,1
GR30/214+380 - 14+740 rechtsAR-30/32,6190,14115111,1 108,940,7 39,936,67 36,67360,00,200,501,501,700,4750,237254,00,9101,913,000,400,3213,315,0241,6038,40> 1000,1640,7 39,9108,6Graben mit Querriegel, Anschluss an Graben GR30/1, vollständige Versickerung für 1-jährliches Regenereignis
40,7 39,9
VR30/314+470 - 15+215 rechtsAR-30/23,3250,14115111,1 108,951,7 50,746,55 46,55450,00,500,751,502,751,2190,380254,23,2772,693,000,600,8412,830,0156,0090,00> 1000,3851,7 50,7330,7Versickerungsgraben mit Querriegel, vollständige Versickerung für 1- jährliches Regenereignis
51,7 50,7

(Bemessung Gräben) Seite3

[Seite 66]

Anhang 2.2.3

Berechnung des Überlaufs der Querriegel

[Seite 67]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

1.) Überlauf Querriegel h=0,40 m (Graben 1,70 / 0,50 / 0,20)

gewählt: Überlaufbreite b = 1,55 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,10 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 1,55 * (2 * 9,81)0,5 * 0,20 0,103/2 ü

Qü = 108,56 l/s

Seite 1 von 6

[Seite 68]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

2.) Überlauf Querriegel h=0,35 m (Graben 1,70 / 0,50 / 0,20)

gewählt: Überlaufbreite b = 1,48 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,15 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 1,48 * (2 * 9,81)0,5 * 0,20 0,153/2 ü

Qü = 190,42 l/s

Seite 2 von 6

[Seite 69]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

3.) Überlauf Querriegel h=0,30 m (Graben 1,70 / 0,50 / 0,20)

gewählt: Überlaufbreite b = 1,40 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,20 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 1,40 * (2 * 9,81)0,5 * 0,203/2 ü

Qü = 277,33 l/s

Seite 3 von 6

[Seite 70]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

4.) Überlauf Querriegel h=0,40 m (Graben 2,00 / 0,50 / 0,50)

gewählt: Überlaufbreite b = 1,80 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,10 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 1,80 * (2 * 9,81)0,5 * 0,20 0,103/2 ü

Qü = 126,06 l/s

Seite 4 von 6

[Seite 71]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

5.) Überlauf Querriegel h=0,50 m (Graben 2,50 / 0,70 / 0,40)

gewählt: Überlaufbreite b = 2,20 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,20 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 2,20 * (2 * 9,81)0,5 * 0,203/2 ü

Qü = 435,80 l/s

Seite 5 von 6

[Seite 72]

Berechnung der Überlaufschwellen in den Gräben

6.) Überlauf Querriegel h=0,60 m (Graben 2,75 / 0,75 / 0,50)

gewählt: Überlaufbreite b = 2,57 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,15 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 2,57 * (2 * 9,81)0,5 * 0,200,153/2 ü

Qü = 330,67 l/s

Seite 6 von 6

[Seite 73]

Anhang 2.3

Bemessung Rohrdurchlässe

[Seite 74]

1.) Bezeichnung : 11 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung L 10 bei km 1+410 (Achse 10; L 10)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
ER-5/1Straße Böschung Außengebiet0,156 0,144 1,9940,9 0,14 0,13 0,11154,3 155,621,66 21,85 3,11 2,91 33,84 34,13
ER-5/2Straße Böschung Außengebiet0,228 0,175 0,5670,9 0,14 0,13 0,11154,3 155,631,66 31,93 3,78 3,54 9,62 9,70
AR-5/4Straße Böschung Außengebiet--- --- 11,168--- --- 0,11154,3 155,6189,55 191,15

Gesamt Q : 293,24 295,21

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 11,50 m Neigung : J = 2,50 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 303,9 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,55 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

Bezeichnung : 11 / 2 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung L 10 bei km 1+610 (Achse 10; L 10)

Auf Grund der geringen Wassermenge und des gewählten Querschnittes wird auf einen Nachweis verzichtet.

[Seite 75]

2.) Bezeichnung : 10 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 5+635 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
ER-5/1Straße Böschung Außengebiet0,156 0,144 1,9940,9 0,14 0,13 0,11154,3 155,621,66 21,85 3,11 2,91 33,84 34,13
ER-5/2Straße Böschung Außengebiet0,228 0,175 0,5670,9 0,14 0,13 0,11154,3 155,631,66 31,93 3,78 3,54 9,62 9,70
AR-5/4Straße Böschung Außengebiet--- --- 11,168--- --- 0,11154,3 155,6189,55 191,15
EL-5/2Straße Böschung Außengebiet--- --- 2,525--- --- 0,14154,3 155,654,55 55,00

Gesamt Q : 347,78 350,22

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 600 mm Gesamtlänge : L = 10,50 m Neigung : J = 2,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 363,9 394,9 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,44 1,40 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 76]

3.) Bezeichnung : 10 / 2 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung A 1 bei km 5+735

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
ER-5/1Straße Böschung Außengebiet0,156 0,144 1,9940,9 0,14 0,13 0,11181,0 177,325,41 24,89 3,65 3,32 39,70 38,89
ER-5/2Straße Böschung Außengebiet0,228 0,175 0,5670,9 0,14 0,13 0,11181,0 177,337,14 36,38 4,43 4,03 11,29 11,06
AR-5/4Straße Böschung Außengebiet--- --- 11,168--- --- 0,11181,0 177,3222,35 217,81
EL-5/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 1,9620,14181,0 177,349,72 48,70
EL-5/2Straße Böschung Außengebiet--- --- 2,525--- --- 0,14181,0 177,363,98 62,68

Gesamt Q : 457,68 447,76

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 800 mm Gesamtlänge : L = 46,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 568,8 828,0 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,72 1,65 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 77]

4.) Bezeichnung : 10 / 3 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 6+040 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
AR-6/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 7,689--- --- 0,14154,3 155,6166,10 167,50

Gesamt Q : 166,10 167,50

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 11,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 189,5 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,97 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 78]

5.) Bezeichnung : 10 / 4 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 6+130 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
AR-6/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 7,689--- --- 0,14154,3 155,6166,10 167,50

Gesamt Q : 166,10 167,50

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 12,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 194,8 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,99 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 79]

6.) Bezeichnung : 3 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung K 85 bei km 0+205 (Achse 3; K 85)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
ER-9/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 0,631--- --- 0,14181,0 177,315,99 15,66

Gesamt Q : 15,99 15,66

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 16,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 212,2 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,08 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 80]

7.) Bezeichnung : 3 / 2 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung K 85 bei km 0+335 (Achse 3; K 85)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
El-9/1Straße Böschung Außengebiet0,108 0,185 ---0,9 0,14 0,13 ---181,0 177,317,59 17,23 4,69 4,26
EL-9/2Straße Böschung Außengebiet0,06 0,939 7,0690,9 0,14 0,13 0,11181,0 177,317,59 9,57 4,69 21,64 140,74 137,87
EL-9/3Straße Böschung Außengebiet--- 0,719 ------ 0,14 0,13 ---181,0 177,318,22 16,57

Gesamt Q : 185,31 207,15

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 15,50 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 210,3 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,07 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 81]

8.) Bezeichnung : 3 / 3 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung K 85 bei km 0+500 (Achse 3; K 85)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
AL-9/2Straße Böschung Außengebiet--- --- 2,171--- --- 0,14181,0 177,355,01 53,89

Gesamt Q : 55,01 53,89

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 11,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 189,5 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,97 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 82]

9.) Bezeichnung : 4 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung L 70 bei km 0+087 (Achse 4; L 70)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
AL-19/3Straße Böschung Außengebiet--- --- 0,750--- --- 0,11181,0 177,314,93 14,63

Gesamt Q : 14,93 14,63

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 14,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 204,2 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,04 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 83]

10.) Bezeichnung : 4/ 2 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung L 70 bei km 0+500 (Achse 4; L 70)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,2 [l/s*ha]Q [l/s]
EL-20/3Straße Böschung Außengebiet0,151 0,179 0,4110,9 0,14 0,13 0,11181,0 177,324,60 24,10 4,54 4,13 8,18 8,02

Gesamt Q : 37,32 36,24

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 14,50 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 206,3 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 1,05 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 84]

11.) Bezeichnung : 41 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 10+830 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
AL-22/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 1,847--- --- 0,14154,3 155,639,90 40,24
AL-22/2Straße Böschung Außengebiet--- --- 2,195--- --- 0,14154,3 155,647,42 47,82

Gesamt Q : 87,32 88,05

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 9,00 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 177,2 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,90 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 85]

12.) Bezeichnung : 49 / 1 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 12+810 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
AL-28/1Straße Böschung Außengebiet--- --- 6,203--- --- 0,14154,3 155,6134,00 135,13

Gesamt Q : 134,00 135,13

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 8,00 m Neigung : J = 2,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 170,0 240,4 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,86 1,22 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 86]

13.) Bezeichnung : 49 / 2 (Achs. Nr. / lfd. Nr.) Lage : Querung Wirtschaftsweg bei km 12+940 (rechts der A 1)

Niederschlags- gebietNutzungFläche [ ha ]Gebiets- konstante kr n=0,3 [l/s*ha]Q [l/s]
AL-28/2Straße Böschung Außengebiet--- --- 2,895--- --- 0,14154,3 155,662,54 63,06

Gesamt Q : 62,54 63,06

Durchlass gewählt :

Durchmesser : d = 500 mm Gesamtlänge : L = 11,50 m Neigung : J = 1,00 % Rauigkeit : k = 65 m1/3/s st Einzelverluste : 1,5

(aus CD-ROM 2RAS-EW vorh. max. Q = 192,2 l/s > erf. Q Bemessungshilfen) (gemäß REwS 2021, v = 0,98 m/s Kap. 7.3.3, Formel 11)

[Seite 87]

Anhang 3

Untersuchung gemäß DWA M-153

Anhang entfällt ersatzlos

[Seite 88]

Anhang 3.1

Prüfung der Bagatellgrenzen

Anhang entfällt ersatzlos

[Seite 89]

Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Anhang 3.1 zum Feststellungsentwurf der A 1, AS Adenau (L 10) – AS Kelberg (B 410) Seite 1

Neubau der A 1 - AS Adenau bis AS Kelberg

Prüfung der erforderlichen Regenwasserbehandlung gemäß DWA-M 153


Prüfung der Bagatellgrenzen

  1. Regenrückhaltebecken I bis III (Vorfluter Nohner Bach)

Qualitativ

A: eingehalten, der Nohner Bach entspricht TYP G4 (s. DWA M-153, Anhang A, Tab. A.1a).

B: nicht eingehalten, die befestigten Flächen entsprechen u.a. Flächentyp F6 (s. DWA M-153, Anhang A, Tab. A.3).

C: nicht eingehalten, innerhalb eines Gewässerabschnittes von 1000 m wird Regenwasser ≥ 0,2 ha undurchlässiger Fläche eingeleitet.

Ergebnis: Es ist zu prüfen, in welchem Umfang eine Behandlung des Regen- wassers erforderlich ist (s. Anhang 3.2 Bewertungsverfahren).

Quantitativ

D: nicht eingehalten, die Einleitung erfolgt in temporäre Seitengewässer bzw. Vorlandbereiche des Nohner Baches.

E: nicht eingehalten, die undurchlässigen Flächen betragen innerhalb eines Gewässerabschnittes von 1000 m mehr als 0,5 ha.

F: nicht eingehalten, das erforderliche Gesamtspeichervolumen beträgt mehr als 10 m3.

Ergebnis: Es sind Regenrückhaltebecken gemäß DWA A-117 anzuordnen.

G.U.B. Ingenieur AG, Büro Montabaur, Allmannshausen 13, 56410 Montabaur, 02602-99927-0

[Seite 90]

Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Anhang 3.1 zum Feststellungsentwurf der A 1, AS Adenau (L 10) – AS Kelberg (B 410) Seite 2

  1. Regenrückhaltebecken IV, V, VI (Vorfluter Grünbach)

Qualitativ

A: eingehalten, Grünbach entspricht TYP G5 (s. DWA M-153, Anhang A, Tab. A.1a).

B: nicht eingehalten, die befestigten Flächen entsprechen u.a. Flächentyp F6 (s. DWA M-153, Anhang A, Tab. A.3).

C: nicht eingehalten, innerhalb eines Gewässerabschnittes von 1000 m wird Regenwasser ≥ 0,2 ha undurchlässiger Fläche eingeleitet.

Ergebnis: Es ist zu prüfen, in welchem Umfang eine Behandlung des Regenwassers erforderlich ist (s. Anlagen Bewertungsverfahren).

Quantitativ

D: nicht eingehalten, die Einleitung erfolgt in temporäre Seitengewässer bzw. Vorlandbereiche des Grünbaches.

E: nicht eingehalten, die undurchlässigen Flächen betragen innerhalb eines Gewässerabschnittes von 1000 m mehr als 0,5 ha.

F: nicht eingehalten, das erforderliche Gesamtspeichervolumen beträgt mehr als 10 m3.

Ergebnis: Es sind Regenrückhaltebecken gemäß DWA A-117 anzuordnen.

G.U.B. Ingenieur AG, Büro Montabaur, Allmannshausen 13, 56410 Montabaur, 02602-99927-0

[Seite 91]

Anhang 3.2

Bewertungsverfahren für Behandlungsmaßnahmen

Anhang entfällt ersatzlos

[Seite 92]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB I Bau-km : 6+100
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Großer Hügel- und Berglandbach Nohner BachG 4
21,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 8,175 0,90 7,358 Bankett, Böschung, Mulden 3,962 0,14 0,555 Außengebiet 0,477 0,11 0,052
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
7,3580,92L 11F 63533,26
0,5550,07L 11F 150,42
0,0520,01L 11F 150,04
∑∑
7,9651,00
Abflussbelastung B = 33,713
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,62 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 11,80
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 11,80 den Wert G = 21,00 nicht überschreitet.

Seite 1

[Seite 93]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB II Bau-km : 9+400
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Großer Hügel- und Berglandbach Nohner BachG 4
21,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 4,596 0,90 4,136 Bankett, Böschung, Mulden 4,005 0,14 0,561
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
4,1360,88L 11F 63531,70
0,5610,12L 11F 150,72
∑∑
4,6971,00
Abflussbelastung B = 32,42
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,65 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 11,35
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 11,35 den Wert G = 21,00 nicht überschreitet.

Seite 2

[Seite 94]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB III Bau-km : 9+700
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Großer Hügel- und Berglandbach Nohner BachG 4
21,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 2,675 0,90 2,408 Bankett, Böschung, Mulden 1,203 0,14 0,168
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
2,4080,93L 11F 63533,65
0,1680,07L 11F 150,39
∑∑
2,5761,00
Abflussbelastung B = 34,04
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,62 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 11,91
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 11,91 den Wert G = 21,00 nicht überschreitet.

Seite 3

[Seite 95]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB IV Bau-km : 10+900
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Kleiner Hügel- und Berglandbach GrünbachG 5
18,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 2,936 0,90 2,642 Bankett, Böschung, Mulden 1,183 0,14 0,166
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
2,6420,94L 11F 63533,88
0,1660,06L 11F 150,35
∑∑
2,8081,00
Abflussbelastung B = 34,23
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,53 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 11,98
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 11,98 den Wert G = 18,00 nicht überschreitet.

Seite 4

[Seite 96]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB V Bau-km : 11+950
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Kleiner Hügel- und Berglandbach GrünbachG 5
18,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 4,567 0,90 4,110 Bankett, Böschung, Mulden 4,167 0,14 0,583 Außengebiet 0,441 0,11 0,049
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
4,1100,87L 11F 63531,20
0,5830,12L 11F 150,74
0,0490,01L 11F 150,06
∑∑
4,7421,00
Abflussbelastung B = 32,00
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,56 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 11,20
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 11,20 den Wert G = 18,00 nicht überschreitet.

Seite 5

[Seite 97]

Bewertungsverfahren nach Merkblatt DWA-M 153
Straße : A 1 RRB VI Bau-km : 13+650
Gewässer (Tabellen A.1a und1b)TypGewässerpunkte G
Kleiner Hügel- und Berglandbach GrünbachG 5
18,00
Herkunftsfläche F Fläche ψ A u,i [ha] [ha] Fahrbahn A 1 6,486 0,90 5,837 Bankett, Böschung, Mulden 5,892 0,14 0,825 Außengebiet 5,752 0,11 0,633
Flächenanteil f i (Abschnitt 4)Luft L i (Tabelle A.2)Flächen F i (Tabelle A.3)Abflussbelastung B i
A u,if iTypPunkteTypPunkteB = f * (L + F) i i i i
5,8370,80L 11F 63528,81
0,8250,11L 11F 150,68
0,6330,09L 11F 150,52
∑∑
7,2951,00
Abflussbelastung B = 30,01
keine Regenwasserbehandlung erforderlich, wenn B≤ G nicht erfüllt , B≥ G
maximal zulässiger Durchgangswert D = G / B maxD = 0,60 max
vorgesehene Behandlungsmaßnahmen (Tabellen A.4a, A.4b und A.4c)TypDurchganswerte Di
Absetzbecken mit Dauerstau, max.18m/h bei r 15 n=1D 250,35
Durchgangswert D = Produkt aller D i0,35
Emissionswert E = B * D E = 10,50
Ergebnis : Das geplante Absetzbecken reicht als Behandlunsmaßnahme aus, da E = 10,50 den Wert G = 18,00 nicht überschreitet.

Seite 6

[Seite 98]

Anhang 4

Dimensionierung Regenrückhaltebecken

wird ersetzt durch

Anhang 4a

Dimensionierung Regenrückhaltebecken

mit Retentionsbodenfilteranlagen

[Seite 99]

Anhang 4.1

Dimensionierung RRB I

wird ersetzt durch

Anhang 4.1a

Dimensionierung RRB I mit RBF-Anlage

[Seite 100]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken I

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 6+100

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage ,bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau, erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem geneigten Gelände zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1:2 uind 1:3 wird das RRB gut in die vorhandene Hanglage und die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die Ableitung erfolgt durch die Zusammenführung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontroll- schacht mit Absperrschieber (Havariefall) und einer Rohrleitung DN 400 in einen befestigten Vorflutgraben. Dieser Graben leitet das anfallende Wasser über ein Tosbecken und eine rd. 120 m lange Rohrleitung bis in den Retensionsbereich des Nohner Baches. (breitfächiger Auslauf ins Gelände). Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Bemessungs- regens in den seitlich vorbeiführenden Graben.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für das Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 1-1 - EW 1-117,3373,9620,477
0,838
Gesamt8,1753,9620,477

(RRB I) Seite 1

[Seite 101]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
8,1750,903,9620,140,4770,1112,6147,976
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 148,33
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 150,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km) h (km) J = =1,872 0,042 0,022 26,1 0,2
1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden
(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 18,8
1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,8210625863 1 fa = 0,9105621429
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,418,876,6
15181,018,8132,9
30120,418,8166,5
4592,218,8180,4
6075,618,8186,2
9054,818,8177,0

V = V * A = 186,2 * 7,98 = 1.484,8 m³ erf. S,U U

V . = = 1.500,0 m³ gew Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 2,78 h E vorh ab

(RRB I) Seite 2

[Seite 102]

  1. Bemessung der Abscheideanlage

(die Bemessung erfolgt nach RiStWag 2002 Pkt. 8.4.3)

2.1. Berechnungsgrundlagen

Q = A * r b u 15,n=1 A = 7,976 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 1,444 m³/s b

2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand

O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 577,4 m² erf gew. O = 355,0 m² erf 2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten

Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf

h = 0,08 m Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl )

Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,9 m Umfang U = 2 * π * Ri Umfang U = 4,71 m

Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 800, I = 1,0 %

Q = 1309 l/s ü Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64

Q = 2/3 * μ * u * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü

h = 0,28 m ü

d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76

d/h = 0,54 → e = 1,00 ü μ = e * μ = 0,64 neu alt

neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu

h ü neu = 0,28 m

(RRB I) Seite 3

[Seite 103]

  1. Bemessung Leichtflüssigkeitsabscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 1,444 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,251 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 31,42 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 3,48 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,28 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 1,60 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m

3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

(RRB I) Seite 4

[Seite 104]

Schwimmende Tauchwand (Fertigteil)

  1. Bemessung der Drosselöffnungen

(die Bemessung erfolgt nach RAS-EW 2005)

Ausgehund von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss werden die einzelnen Abflussmengen bzw. Drosselöffnungen wie folgt auf die untere Drossel (Grunddrossel) und die obere Drossel (Hauptdrossel) verteilt:

Q = 150 l/s gesamt dr Q dr,unten = 50 l/s (Grunddrossel) Q dr,oben = 100 l/s (Hauptdrossel)

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,50,44

Abflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μ * A * (2 * g * h)0,5

Drosselöffnungen RRB I (Systemschnitt)

(RRB I) Seite 5

[Seite 105]

Drosselabfluss Q = 50 l/s unten Druckhöhe h = 2,00 m 1 Abflussbeiwert μ = 0,58 ---

erf.Durchflussquerschnitt A = 0,014 m² erf. Drosseldurchmesser D = 0,132 m

= 100 l/s = 1,00 m = 0,58 ---

= 0,039 m² erf. Drosseldurchmesser D = 0,223 m netnu lessorD

nebo lessorD Drosselabfluss Q oben Druckhöhe h 2 Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A

(RRB I) Seite 6

[Seite 106]

Anhang 4.1a

Dimensionierung RRB I mit RBF-Anlage

[Seite 107]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken I mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 6+100

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5 bis 1:2. Die Mächtigkeit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsneigungen zwischen 1:1,5 und 1:2,5.

Zwischen RBFB und RRB werden ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan sowie nachfolgend ein Fall- schacht mit Stauplatte angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöff- nungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch die Zusammenfüh- rung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Hava- riefall) und einer Rohrleitung DN 400 in einen befestigten Vorflutgraben. Dieser Graben leitet das anfallende Wasser über ein Tosbecken und eine rd. 120 m lange Rohrleitung in Richtung Einleit- stelle E 1 am Nohner Bach. Hier erfolgt ein breitflächiger Auslauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse in einen seitlich vorbeiführenden Graben.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen zu verlegenden Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB I)

[Seite 108]

Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 1-17,3373,9620,477
bis0,838
EW 1-11
Einzugsgebiet gesamt8,1753,9620,477
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
8,1750,903,9620,130,4770,1112,6147,907

(RRB I) Seite 1

[Seite 109]

1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB I) Seite 2

[Seite 110]

2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 8,18 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 818 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 40,9 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 40,9 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,872 km C Höhe = 0,042 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,44 Std C t = 26,1 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,968160838733 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,968160838733 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

(RRB I) Seite 3

[Seite 111]

2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0046,95
10 0,17131,655,0073,57
15 0,25108,905,0090,53
20 0,3392,505,00101,66
30 0,5071,655,00116,15
45 0,7553,505,00126,78
60 142,655,00131,22
90 1,531,605,00139,07
120 225,605,00143,60
180 318,905,00145,34
240 415,255,00142,90
360 611,305,00131,75
540 98,405,00106,65
720 126,755,0073,19
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-79,47
2880 482,555,00-409,88
4320 721,955,00-765,39
V = V * A = 145,3 * 8,18 = 1.188,2 m³ erf. S,U E,b,a V V = 1.190,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,09 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,46 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

(RRB I) Seite 4

[Seite 112]

3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 861,1 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 145,39 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 151,10 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB145,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,872 km C Höhe = 0,042 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,44 Std C t = 26,1 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 18,3 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,827095347756 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,931033867169 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

(RRB I) Seite 5

[Seite 113]

3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0018,3120,57
10 0,17333,3518,3175,97
15 0,25274,4518,3214,60
20 0,33236,2518,3243,46
30 0,50189,4518,3286,76
45 0,75150,0018,3330,97
60 1126,5518,3362,70
90 1,589,8018,3359,28
120 270,4018,3348,99
180 350,0518,3318,87
240 439,3018,3281,03
360 627,9518,3193,30
540 919,9518,348,62
720 1215,7018,3-106,11
1080 1811,2018,3-430,65
1440 248,8018,3-767,26
2880 485,0018,3-2145,88
4320 723,6518,3-3544,60
V = V *A = 362,7 * 7,91 = 2.867,8 m³ erf. S,U U V = 2.890,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 5,54 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB I) Seite 6

[Seite 114]

Anhang 4.2

Dimensionierung RRB II

wird ersetzt durch

Anhang 4.2a

Dimensionierung RRB II mit RBF-Anlage

[Seite 115]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken II

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 9+400

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage ,bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau (h = 2,0 m), erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem geneigten Gelände zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1 : 1,5 uind 1 : 2 wird das RRB gut in die vorhan- dene Hanglage und die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die Ableitung erfolgt durch Zusammenführen der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontroll- schacht mit Absperrschieber (Havariefall) und einer Rohrleitung DN 300 bis in den Retensionsbereich des Nohner Baches. Hier erfolgt ein breitfächiger Auslauf ins Gelände. Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Bemessungs- regens in ein seitlich liegendes Gewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für die Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 2-1 - EW 2-64,1224,0050,000
0,474
Gesamt4,5964,0050,000

(RRB II) Seite 1

[Seite 116]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
4,5960,904,0050,140,0000,118,6014,708
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 105,11
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 100,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km) h (km) J = =1,445 0,029 0,020 22,3 0,2
1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden
(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 21,2
1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,8291306743 1 fa = 0,9146876790
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,421,276,3
15181,021,2131,5
30120,421,2163,3
4592,221,2175,2
6075,621,2179,0
9054,821,2165,8

V = V * A = 179,0 * 4,71 = 842,8 m³ erf. S,U U

V . = = 899,0 m³ gew Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 2,50 h E vorh ab

(RRB II) Seite 2

[Seite 117]

2. Bemessung der Abscheideanlage

(die Bemessung erfolgt nach RiStWag 23002 Pkt. 8.4.3)

2.1. Berechnungsgrundlagen

Q = A * r b u 15,n=1 A = 4,708 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 0,852 m³/s b

2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand

O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 340,9 m² erf gew. O = 355,0 m² erf ( anlog zu RRB I ) 2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten

Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf

h = 0,08 m Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl )

Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,90 m Umfang U = 2 * π * Ri Umfang U = 4,71 m

Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 800, I = 1,0 % Q = 1309 l/s ü

Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64

Q = 2/3 * μ * U * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü

h = 0,28 m ü

d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76

d/h = 0,54 → e = 1,00 ü μ = e * μ = 0,64 neu alt

neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu

h ü neu = 0,28 m

(RRB II) Seite 3

[Seite 118]

3. Bemessung Leichtflüssigkeitsanscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 0,852 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,171 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 19,59 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 2,75 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

( analog zu RRB I )

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,19 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 0,95 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m ( analog zu RRB I ) 3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

(RRB II) Seite 4

[Seite 119]

Schwimmende Tauchwand (Fertigteil)

  1. Bemessung der Drosselöffnungen

Ausgehend von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss werden die einzelnen Abflussmengen bzw. Drosselöffnungen wie folgt auf die untere Drossel (Grunddrossel) und die obere Drossel (Hauptdrossel) verteilt:

Q = 100 l/s (gesamt) dr Q dr,unten = 40 l/s (Grunddrossel) Q dr,oben = 60 l/s (Hauptdrossel)

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,500,44

Ausflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μA(2gh)0,5

Drosselöffnungen RRB II (Systemschnitt)

(RRB II) Seite 5

[Seite 120]

= 40 l/s = 2,00 m = 0,58 ---

= 0,011 m² = 0,118 m

= 60 l/s = 1,00 m = 0,58 ---

= 0,023 m² = 0,172 m netnu lessorD

nebo lessorD Drosselabfluss Q unten Druckhöhe h 1 Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

Drosselabfluss Q oben Druckhöhe h 2 Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

(RRB II) Seite 6

[Seite 121]

Anhang 4.2a

Dimensionierung RRB II mit RBF-Anlage

[Seite 122]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken II mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 9+400

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5. Die Mächtig- keit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsneigungen von 1:1,5.

Zwischen RBFB und RRB werden ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan sowie nachfolgend ein Fall- schacht mit Stauplatte angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöff- nungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch die Zusammenfüh- rung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Hava- riefall) und einer Rohrleitung DN 300 in Richtung Einleitstelle E 2 am Nohner Bach. Hier erfolgt ein breitflächiger Auslauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse in ein örtlich vorbeiführendes Seitengewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen zu verlegenden Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB II)

[Seite 123]

Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 2-14,1224,0050,000
bis0,474
EW 2-6
Einzugsgebiet gesamt4,5964,0050,000
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
4,5960,904,0050,130,0000,118,6014,639

(RRB II) Seite 1

[Seite 124]

1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB II) Seite 2

[Seite 125]

2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 4,60 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 460 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 23,0 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 23,0 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,445 km C Höhe = 0,029 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,37 Std C t = 22,3 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,974630307674 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,974630307674 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

(RRB II) Seite 3

[Seite 126]

2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0047,26
10 0,17131,655,0074,06
15 0,25108,905,0091,14
20 0,3392,505,00102,34
30 0,5071,655,00116,93
45 0,7553,505,00127,63
60 142,655,00132,10
90 1,531,605,00140,00
120 225,605,00144,56
180 318,905,00146,31
240 415,255,00143,86
360 611,305,00132,63
540 98,405,00107,37
720 126,755,0073,68
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-80,00
2880 482,555,00-412,62
4320 721,955,00-770,50
V = V * A = 146,3 * 4,60 = 672,4 m³ erf. S,U E,b,a V V = 680,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,22 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,48 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

(RRB II) Seite 4

[Seite 127]

3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 505,2 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 103,03 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 103,03 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB103,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,445 km C Höhe = 0,029 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,37 Std C t = 22,3 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 22,2 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,818432525306 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,927578544504 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

(RRB II) Seite 5

[Seite 128]

3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0022,2119,04
10 0,17333,3522,2173,17
15 0,25274,4522,2210,58
20 0,33236,2522,2238,25
30 0,50189,4522,2279,24
45 0,75150,0022,2320,06
60 1126,5522,2348,44
90 1,589,8022,2338,58
120 270,4022,2321,88
180 350,0522,2278,96
240 439,3022,2228,36
360 627,9522,2115,13
540 919,9522,2-67,74
720 1215,7022,2-260,62
1080 1811,2022,2-661,41
1440 248,8022,2-1074,22
2880 485,0022,2-2757,52
4320 723,6522,2-4460,86
V = V *A = 348,4 * 4,64 = 1.616,4 m³ erf. S,U U V = 1.640,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 4,42 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB II) Seite 6

[Seite 129]

Anhang 4.3

Dimensionierung RRB III

wird ersetzt durch

Anhang 4.3a

Dimensionierung RRB III mit RBF-Anlage

[Seite 130]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken III

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 9+700

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage ,bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau, erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem geneigten Gelände zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1 : 2 wird das RRB gut in die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird auf Grund der niedrigen Drossel- wassermenge lediglich durch eine Drosselöffnung in einer Rohrleitung DN 300 abgeführt. Über einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber und der anschließende Rohrleitung DN 300 wird das Wasser in ein Wiesengelände oberhalb des Nohner Baches geleitet, wo ein breitflächiger Auslauf ins Gelände erfölgt. Durch lang ausgezogene Querriegel wird der Ablfuss weiter vermindert und eine Versickerung unterstützt. Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Be- messungsregens in ein seitlich vorbeiführendes Gewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für die Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 3-1 - EW 3-52,4081,2030,000
0,267
Gesamt2,6751,2030,000

(RRB III) Seite 1

[Seite 131]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
2,6750,901,2030,140,0000,113,8782,579
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 47,39
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 50,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km)1,090
h (km)0,038
J = =
1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden
(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 19,4
1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,9250781595 1 fa = 0,9637494661
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,419,481,0
15181,019,4140,2
30120,419,4175,2
4592,219,4189,5
6075,619,4195,0
9054,819,4184,3

V = V * A = 195,0 * 2,58 = 503,0 m³ erf. S,U U

V . = = 528,0 m³ gew Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 2,93 h E vorh ab

(RRB III) Seite 2

[Seite 132]

2. Bemessung der Abscheideanlage

(die Bemessung erfolgt nach RiStWag 23002 Pkt. 8.4.3)

2.1. Berechnungsgrundlagen

Q = A * r b u 15,n=1 A = 2,579 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 0,467 m³/s b

2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand

O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 186,7 m² erf gew. O = 355,0 m² erf ( anlog zu RRB I ) 2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten

Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf

h = 0,08 m Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl )

Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,90 m Umfang U = 2 * π * Ri Umfang U = 4,71 m

Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 600, I = 1,0 % Q = 613 l/s ü

Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64

Q = 2/3 * μ * U * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü

h = 0,17 m ü

d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76

d/h = 0,89 → e = 0,93 ü μ = e * μ = 0,60 neu alt

neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu

h ü neu = 0,18 m

(RRB III) Seite 3

[Seite 133]

3. Bemessung Leichtflüssigkeitsanscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 0,467 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,077 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 11,88 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 2,14 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

( analog zu RRB I )

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,09 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 0,52 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m ( analog zu RRB I ) 3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

(RRB III) Seite 4

[Seite 134]

Schwimmende Tauchwand (Fertigteil)

4. Bemessung der Drosselöffnungen

Ausgehend von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss ergibt sich folgende Drosselöffnung

Q = 50 l/s dr

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,500,44

Ausflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μA(2gh)0,5

Drosselöffnungen RRB III (Systemschnitt)

Drosselabfluss Q unten = 50 l/s Druckhöhe h 1 = 1,95 m Abflussbeiwert μ = 0,58 ---

erf.Durchflussquerschnitt A = 0,014 m² erf. Drosseldurchmesser D = 0,133 m

(RRB III) Seite 5

[Seite 135]

Anhang 4.3a

Dimensionierung RRB III mit RBF-Anlage

[Seite 136]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken III mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 9+700

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5. Die Mächtig- keit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsneigungen von 1:1,5.

Zwischen RBFB und RRB werden ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan sowie nachfolgend ein Kontrollschacht angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch eine mit Drosselöffnung versehene Rohrleitung erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperr- schieber (Havariefall) und einer Rohrleitung DN 300 in Richtung Einleitstelle E 3 am Nohner Bach. Vor Einleitung in den Vorfluter sind 2 wasserundurchlässige Querriegel angeordnet, die den Abfluss weiter vermindern und eine Versickerung unterstützen. Anschließend erfolgt ein breitflächiger Aus- lauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse in ein örtlich vorbeiführendes Seitengewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen vorhandenden Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB III)

[Seite 137]

Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 3-12,4081,2030,000
bis0,267
EW 3-5
Einzugsgebiet gesamt2,6751,2030,000
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
2,6750,901,2030,130,0000,113,8782,558

(RRB III) Seite 1

[Seite 138]

1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB III) Seite 2

[Seite 139]

2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 2,68 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 268 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 13,4 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 13,4 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,090 km C Höhe = 0,038 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,24 Std C t = 14,5 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,987674356811 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,987674356811 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

(RRB III) Seite 3

[Seite 140]

2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0047,90
10 0,17131,655,0075,05
15 0,25108,905,0092,36
20 0,3392,505,00103,71
30 0,5071,655,00118,49
45 0,7553,505,00129,34
60 142,655,00133,87
90 1,531,605,00141,87
120 225,605,00146,49
180 318,905,00148,27
240 415,255,00145,78
360 611,305,00134,40
540 98,405,00108,80
720 126,755,0074,67
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-81,07
2880 482,555,00-418,14
4320 721,955,00-780,82
V = V * A = 148,3 * 2,68 = 396,6 m³ erf. S,U E,b,a V V = 400,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,31 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,50 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

(RRB III) Seite 4

[Seite 141]

3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 278,6 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 46,45 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 46,45 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB46,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,090 km C Höhe = 0,038 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,24 Std C t = 14,5 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 18,0 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,932564232745 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,973102030386 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

(RRB III) Seite 5

[Seite 142]

3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0018,0126,12
10 0,17333,3518,0184,13
15 0,25274,4518,0224,61
20 0,33236,2518,0254,88
30 0,50189,4518,0300,34
45 0,75150,0018,0346,87
60 1126,5518,0380,34
90 1,589,8018,0377,40
120 270,4018,0367,27
180 350,0518,0337,04
240 439,3018,0298,75
360 627,9518,0209,56
540 919,9518,062,12
720 1215,7018,0-95,84
1080 1811,2018,0-427,52
1440 248,8018,0-771,80
2880 485,0018,0-2182,59
4320 723,6518,0-3614,39
V = V *A = 380,3 * 2,56 = 973,1 m³ erf. S,U U V = 978,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 5,91 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB III) Seite 6

[Seite 143]

Anhang 4.4

Dimensionierung RRB IV

wird ersetzt durch

Anhang 4.4a

Dimensionierung RRB IV mit RBF-Anlage

[Seite 144]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken IV

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 10+900

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage,bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau, sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau, erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem stark geneigten Höhenrücken zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1 : 2 wird das RRB gut in die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird auf Grund der niedrigen Drossel- wassermenge lediglich durch eine Drosselöffnung in einer Rohrleitung DN 300 abgeführt. Über einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber und der anschließende Rohrleitung DN 300 wird das Wasser über einen neu zu profilerenden Graben einem temporären Seitengewässer zugeführt. Durch lang ausgezogene Querriegel wird der Ablfuss weiter vermindert und eine Versickerung unterstützt. Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Be- messungsregens in einen Wegeseitengraben mit Anbindung an das Seitengewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für die Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 4-1 - EW 4-92,6321,1830,000
0,304
Gesamt2,9361,1830,000

(RRB IV) Seite 1

[Seite 145]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
2,9360,901,1830,140,0000,114,1192,811
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 50,34
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 50,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km)1,078
h (km)0,015
J = =
1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden
(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 17,8
1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,8820273489 1 fa = 0,9417358646
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,417,879,6
15181,017,8138,3
30120,417,8173,9
4592,217,8189,2
6075,617,8196,0
9054,817,8188,2

V = V * A = 196,0 * 2,81 = 551,0 m³ erf. S,U U

V . = = 576,0 m³ gew Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 3,20 h E vorh ab

(RRB IV) Seite 2

[Seite 146]

2. Bemessung der Abscheideanlage (die Bemessung erfolgt nach RiStWag 23002 Pkt. 8.4.3)
2.1. Berechnungsgrundlagen
Q = A * r b u 15,n=1 A = 2,811 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 0,509 m³/s b
2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand
O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 203,5 m² erf
gew. O = 355,0 m² erf ( anlog zu RRB I )
2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten
Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf h = 0,08 m
Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl )
Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,90 m Umfang U = 2 * π * Ri Umfang U = 4,71 m
Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 600, I = 1,0 %
Q = ü613l/s
Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64
Q = 2/3 * μ * U * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü h = 0,17 m ü d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76 d/h = 0,89 → e = 0,93 ü μ = e * μ = 0,60 neu alt neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu h ü neu = 0,18 m

(RRB IV) Seite 3

[Seite 147]

3. Bemessung Leichtflüssigkeitsanscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 0,509 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,082 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 12,72 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 2,21 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

( analog zu RRB I )

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,09 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 0,57 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m ( analog zu RRB I ) 3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

(RRB IV) Seite 4

[Seite 148]

Schwimmende Tauschwand (Fertigteil)

4. Bemessung der Drosselöffnungen

Ausgehend von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss ergibt sich folgende Drosselöffnung

Q = 50 l/s dr

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,500,44

Ausflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μA(2gh)0,5

Drosselöffnungen RRB IV (Systemschnitt)

Drosselabfluss Q unten = 50 l/s Druckhöhe h 1 = 1,88 m Abflussbeiwert μ = 0,58 ---

erf.Durchflussquerschnitt A = 0,014 m² erf. Drosseldurchmesser D = 0,134 m

(RRB IV) Seite 5

[Seite 149]

Anhang 4.4a

Dimensionierung RRB IV mit RBF-Anlage

[Seite 150]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken IV mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 10+900

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5. Die Mächtig- keit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsneigungen von 1:1,5.

Zwischen RBFB und RRB werden ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan sowie nachfolgend ein Kontrollschacht angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch eine mit Drosselöffnung versehene Rohrleitung erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperr- schieber (Havariefall) und einer Rohrleitung DN 300. Vor Einleitung in den Vorfluter wird ein vor- handenes temporäres Seitengewässer mit Steinschüttungen zur Energievernichtung ergänzt. Am Oberlauf des Seitengewässers werden 2 wasserundurchlässige Querriegel angeordnet, die den Abfluss vermindern und eine Versickerung unterstützen. Vor der Einleitstelle E 4 am Grünbach erfolgt ein breitflächiger Auslauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse in einen vorhandenen Wegeseitengraben.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen zu verlegenden Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB IV)

[Seite 151]

Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 4-12,6321,1830,000
bis0,304
EW 4-9
Einzugsgebiet gesamt2,9361,1830,000
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
2,9360,901,1830,130,0000,114,1192,791

(RRB IV) Seite 1

[Seite 152]

1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB IV) Seite 2

[Seite 153]

2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 2,94 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 294 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 14,7 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 14,7 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,078 km C Höhe = 0,015 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,34 Std C t = 20,5 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,977774093122 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,977774093122 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

(RRB IV) Seite 3

[Seite 154]

2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0047,42
10 0,17131,655,0074,30
15 0,25108,905,0091,43
20 0,3392,505,00102,67
30 0,5071,655,00117,30
45 0,7553,505,00128,04
60 142,655,00132,53
90 1,531,605,00140,45
120 225,605,00145,02
180 318,905,00146,78
240 415,255,00144,32
360 611,305,00133,06
540 98,405,00107,71
720 126,755,0073,92
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-80,26
2880 482,555,00-413,95
4320 721,955,00-772,99
V = V * A = 146,8 * 2,94 = 431,0 m³ erf. S,U E,b,a V V = 440,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,33 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,50 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

(RRB IV) Seite 4

[Seite 155]

3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 303,9 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 49,34 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 49,34 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB49,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,078 km C Höhe = 0,015 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,34 Std C t = 20,5 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 17,6 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,884107066215 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,953774017287 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

(RRB IV) Seite 5

[Seite 156]

3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0017,6123,74
10 0,17333,3517,6180,72
15 0,25274,4517,6220,52
20 0,33236,2517,6250,30
30 0,50189,4517,6295,10
45 0,75150,0017,6341,06
60 1126,5517,6374,23
90 1,589,8017,6372,08
120 270,4017,6362,88
180 350,0517,6334,70
240 439,3017,6298,62
360 627,9517,6214,10
540 919,9517,673,93
720 1215,7017,6-76,54
1080 1811,2017,6-392,93
1440 248,8017,6-721,68
2880 485,0017,6-2069,65
4320 723,6517,6-3438,22
V = V *A = 374,2 * 2,79 = 1.044,4 m³ erf. S,U U V = 1.052,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 5,96 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB IV) Seite 6

[Seite 157]

Anhang 4.5

Dimensionierung RRB V

wird ersetzt durch

Anhang 4.5a

Dimensionierung RRB V mit RBF-Anlage

[Seite 158]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken V

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 11+950

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage, bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau, erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem stark geneigten Gelände zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1:1,5 bis 1:2 wird das RRB gut in die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die Ableitung erfolgt durch die Zusammenführung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Havariefall) und Rohrleitung DN 400 breitflächig in einen neuen Wegeseitengraben mit wasserundurchlässigen Querriegeln. Durch einen weiteren Querriegel am Ende des Vorflutgrabens wird dort der Abfluss weiter vermindert und eine Versickerung unterstützt. Das restliche Wasser wird hinter dem Querriegel in ein temporäres Gewässer eingeleitet.

Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Be- messungsregens in das Seitengewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für die Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 5-1 - EW 5-134,0964,1670,441
0,471
Gesamt4,5674,1670,441

(RRB V) Seite 1

[Seite 159]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
4,5670,904,1670,140,4410,119,1754,754
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 106,74
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 100,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km)1,769
h (km)0,026
J = =
1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden
(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 21,0
1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,7612844987 1 fa = 0,8799952156
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,421,073,5
15181,021,0126,7
30120,421,0157,4
4592,221,0169,1
6075,621,0172,9
9054,821,0160,4
V = V * A = 172,9 * 4,75 = 821,7 m³ erf. S,U U
V . = = 915,0 m³ gew
Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 2,54 h E vorh ab

(RRB V) Seite 2

[Seite 160]

2. Bemessung der Abscheideanlage

(die Bemessung erfolgt nach RiStWag 23002 Pkt. 8.4.3)

2.1. Berechnungsgrundlagen

Q = A * r b u 15,n=1 A = 4,754 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 0,860 m³/s b

2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand

O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 344,2 m² erf gew. O = 355,0 m² erf ( anlog zu RRB I ) 2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten

Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf

h = 0,08 m Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl )

Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,90 m Umfang U = 2 * π * Ri Umfang U = 4,71 m

Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 800, I = 1,0 % Q = 1309 l/s ü

Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64

Q = 2/3 * μ * U * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü

h = 0,28 m ü

d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76

d/h = 0,54 → e = 1,00 ü μ = e * μ = 0,64 neu alt

neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu

h ü neu = 0,28 m

(RRB V) Seite 3

[Seite 161]

3. Bemessung Leichtflüssigkeitsanscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 0,860 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,183 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 19,75 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 2,76 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

( analog zu RRB I )

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,20 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 0,96 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m ( analog zu RRB I ) 3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

(RRB V) Seite 4

[Seite 162]

Schwimmende Tauchwand (Fertigteil)

4. Bemessung der Drosselöffnungen

Ausgehend von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss werden die einzelnen Abflussmengen bzw. Drosselöffnungen wie folgt auf die untere Drossel (Grunddrossel) und die obere Drossel (Hauptdrossel) verteilt:

Q = 100 l/s (gesamt) dr Q dr,unten = 40 l/s (Grunddrossel) Q dr,oben = 60 l/s (Hauptdrossel)

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,500,44

Ausflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μA(2gh)0,5

Drosselöffnungen RRB V (Systenschnitt)

(RRB V) Seite 5

[Seite 163]

= 40 l/s = 2,05 m = 0,58 ---

= 0,011 m² = 0,118 m

= 60 l/s = 1,00 m = 0,58 ---

= 0,023 m² = 0,172 m netnu lessorD

nebo lessorD Drosselabfluss Q unten Druckhöhe h 1 Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

Drosselabfluss Q oben Druckhöhe h 2 Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

(RRB V) Seite 6

[Seite 164]

Anhang 4.5a

Dimensionierung RRB V mit RBF-Anlage

[Seite 165]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken V mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: westlich der A 1 bei Bau-km 11+950

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5. Die Mächtig- keit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsneigungen von 1:1,5.

Zwischen RBFB und RRB werden ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan sowie nachfolgend ein Fall- schacht mit Stauplatte angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnung versehene Rohrleitung erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch die Zusammenführung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Havariefall) und einer Rohr- leitung DN 400. Die Rohrleitung mündet in einem neu herzustellenden Wegeseitengraben, der mit wasserundurchlässigen Querriegeln ergänzt wird. Vor Einleitung in den Vorfluter wird ein vorhande- nes temporäres Seitengewässer ebenfalls mit Querriegeln ergänzt. Vor der Einleitstelle E 5 am Grün- bach erfolgt ein breitflächiger Auslauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse in den neu herzustellenden Wegeseitengraben.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen vorhandenen Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB V)

[Seite 166]

Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 5-14,0964,1670,441
bis0,471
EW 5-13
Einzugsgebiet gesamt4,5674,1670,441
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
4,5670,904,1670,130,4410,119,1754,682

(RRB V) Seite 1

[Seite 167]

1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB V) Seite 2

[Seite 168]

2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 4,57 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 457 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 22,8 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 22,8 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,769 km C Höhe = 0,026 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,49 Std C t = 29,4 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,962872420368 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,962872420368 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

(RRB V) Seite 3

[Seite 169]

2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0046,69
10 0,17131,655,0073,17
15 0,25108,905,0090,04
20 0,3392,505,00101,10
30 0,5071,655,00115,52
45 0,7553,505,00126,09
60 142,655,00130,51
90 1,531,605,00138,31
120 225,605,00142,81
180 318,905,00144,55
240 415,255,00142,12
360 611,305,00131,03
540 98,405,00106,07
720 126,755,0072,79
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-79,03
2880 482,555,00-407,64
4320 721,955,00-761,21
V = V * A = 144,5 * 4,57 = 660,1 m³ erf. S,U E,b,a V V = 670,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,15 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,47 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

(RRB V) Seite 4

[Seite 170]

3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 509,8 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 104,62 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 109,91 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB104,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,769 km C Höhe = 0,026 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,49 Std C t = 29,4 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? nicht erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 22,2 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,743344032884 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,897628147708 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

(RRB V) Seite 5

[Seite 171]

3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0022,2115,20
10 0,17333,3522,2167,57
15 0,25274,4522,2203,77
20 0,33236,2522,2230,55
30 0,50189,4522,2270,21
45 0,75150,0022,2309,70
60 1126,5522,2337,16
90 1,589,8022,2327,60
120 270,4022,2311,42
180 350,0522,2269,85
240 439,3022,2220,84
360 627,9522,2111,20
540 919,9522,2-65,87
720 1215,7022,2-252,63
1080 1811,2022,2-640,69
1440 248,8022,2-1040,38
2880 485,0022,2-2670,18
4320 723,6522,2-4319,37
V = V *A = 337,2 * 4,68 = 1.578,4 m³ erf. S,U U V = 1.601,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 4,28 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB V) Seite 6

[Seite 172]

Anhang 4.6

Dimensionierung RRB VI

wird ersetzt durch

Anhang 4.6a

Dimensionierung RRB VI mit RBF-Anlage

[Seite 173]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken VI

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 13+650

Kurzbeschreibung :

Das Regenrückhaltebecken wird als zweistufige Anlage,bestehend aus einem abgedichteten Absetzbecken im Dauerstau, sowie einem Leichtflüssigkeits- abscheider in Form einer schwimmenden Tauchwand und dem eigentlichen RRB mit Dauerstau (h = 2,0 m), erstellt. Der Überlaufschacht aus dem Absetzbecken in das RRB wird als Fallschacht ausgebildet, um den Höhenunterschied in dem leicht nach Norden geneigten Gelände zu überwinden. Durch Böschungsneigungen von 1 : 1,5 bis 1 : 2 wird das RRB gut in die Landschaft eingefügt.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnungen versehene Rohrleitungen erreicht. Die Ableitung erfolgt durch die Zusammenführung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Havariefall) und Rohrleitung DN 400 bis in ein wiesengeländeoberhalb des Pützerbaches. Hier erfolgt einbreiflächiger Auslau ins Gelände. Durch einen langgezogenen Querriegelwird der Abfluss wird der Abfluss weiter vermindert und eine Versickerung unterstützt.

Zur Vermeidung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,0 m vorgesehen. Das Staubecken wird in Beton ausgeführt.

Eine Notüberlaufschwelle entlastet das RRB bei Überschreitung des Be- messungsregens in das Seitengewässer.

Die gesamte Beckenanlage wird aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Die Wartungswege für die Becken werden rückwärtig an das neue Wirtschafts- wegenetz angebunden.

1. Bemessung des erforderlichen Rückhaltevolumens
1.1. Berechnungsgrundlagen
KOSTRA -DWD 2000 r = 181,0 l/s*ha 15,n=0,2
Nieder- schlags- gebietFahrbahn - flächen + MittelstreifenBankett Böschung MuldenGrünflächen, Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 6-1 - EW 6-55,2405,8925,752
0,471
0,620
0,155
Gesamt6,4865,8925,752

(RRB VI) Seite 1

[Seite 174]

Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.A e GesamtA u Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
6,4860,905,8920,145,7520,1118,1307,311
Qdr = ( 8,175 + 3,962) * 111,1 * 0,11 = 151,27
gew: DrosselabflußQ dr ( Q ) ab( l/s)=gew.: 150,0
Rechnerrische Fließzeit Überschreitungs - häufigkeittc tc nmit (min.)L (km)1,730
h (km)0,400
J = =

1.2. Ermittlung der Drosselabflußspenden

(q dr,kr,u = Q dr / Au) q dr,kr,u (l/s*ha) = 20,5

1.3. Ermittlung des Abminderungsfaktors f A
f = 0,9594072397 1 fa = 0,9813032980
f (gewählt) = 1,00 Z
1.4.) Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D* f * f * 0,06 [m3/ha] S,U Dn dr,r,u Z A
Dauerstufe DZugehörige Regenspende r n=0,2Drosselabfluß- spende qdr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
[ min ][ l/s*ha ][ l/s*ha ][ m3 / ha]
5299,420,582,1
15181,020,5141,7
30120,420,5176,4
4592,220,5189,9
6075,620,5194,6
9054,820,5181,7

V = V * A = 194,6 * 7,31 = 1.422,7 m³ erf. S,U U

V . = = 1.475,0 m³ gew Entleerungszeit : t = V / (3,6 * Q ) = 2,73 h E vorh ab

(RRB VI) Seite 2

[Seite 175]

2. Bemessung der Abscheideanlage

(die Bemessung erfolgt nach RiStWag 23002 Pkt. 8.4.3)

2.1. Berechnungsgrundlagen

Q = A * r b u 15,n=1 A = 7,311 ha u r = 181 l/s 15,n=1 Q = 1,323 m³/s b

2.3 Erforderliche Oberfläche Abscheideraum an Tauchwand

O = Q / v erf b s v = 0,0025 m/s s O = 529,3 m² erf gew. O = 355,0 m² erf ( anlog zu RRB I ) 2.4 Speicherhöhe Leichtflüssigkeiten

Auffangraum V = 30 m³ (gewählt) h = V / O m³/m² Lf erf

h = 0,08 m Lf 2.5 Berechnung der Überfallhöhe h ü (Vollkommener Überfall; Scharfkantiges Wehr; belüfteter Strahl ) Überfallschacht DN = 1500 mm Wandstärke d = 0,15 m Innenradius Ri = 0,75 m Außenradius Ra = 0,90 m

Umfang U = 2 * π * Ri

Umfang U = 4,71 m

Max. möglicher Zufluss zum Überfall durch Zulauf Vollfüllung Auslaufrohr DN 800, I = 1,0 % Q = 1309 l/s ü

Überfallbeiwert gew.: μ = 0,64

Q = 2/3 * μ * U * (2 * g)0,5 * hü3/2 ü h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü

h = 0,28 m ü

d/h - 0,75 - 1,00 - 1,50 - 2,00 - 2,50 - 3,00 ü e - 1,00 - 0,88 - 0,82 - 0,79 - 0,77 - 0,76

d/h = 0,54 → e = 1,00 ü μ = e * μ = 0,64 neu alt

neue hü Berechnung h = [(3Qü) / (2μ * U * (2 * g)0,5)]2/3 ü neu

h ü neu = 0,28 m

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[Seite 176]

3. Bemessung Leichtflüssigkeitsanscheider

3.1. Dimensionierung einer 6-eckigen Tauchwand

Qb = 1,323 m³/s Q = Verkehrsfläche * Abflussbeiwert Außengebiet * r drossel 15n=1 Q = = 0,361 m³/s drossel v = 0,05 m/s gew.

A = A + Q / v Anströmfläche Schacht max A = (3,14 * R ²) + (Q / v) Anströmfläche a b

A = 29,01 m² Anströmfläche

3.2. Seitenlänge des Sechsecks

A = 1,5 * a² *√3 Sechseck a = ( A / (1,5 * √3))0,5 Anströmfläche

a = 3,34 m

gew.: Seitenlänge Sechseck a = 3,00 m

( analog zu RRB I )

3.3. Mindestwasserstand

Nachweis für den Drosselabfluss h = A / U min Tauch

h = ( Q Drossel / 0,05) / (6 * a) h = 0,40 m 1 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

Nachweis für den Überlauf h = ( Q / 0,05) / (6 * a) B h = 1,47 m 2 (zzl. Tauchtiefe der Wand)

gew.: Dauerstau h = 2,00 m ( analog zu RRB I ) 3.4. Einbau einer schwimmenden Fertigteil - Tauchwand

(z.B.: Hydro Technik Lübeck) gew.: Schwimmende Tauchwand Typ IV A Gesamthöhe : 0,70 m Eintauchtiefe : 0,45 m Durchmesser : 0,20 m

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Schwimmende Tauchwand (Fertigteil)

4. Bemessung der Drosselöffnungen

Ausgehend von dem oben gewählten mittleren Drosselabfluss werden die einzelnen Abflussmengen bzw. Drosselöffnungen wie folgt auf die untere Drossel (Grunddrossel) und die obere Drossel (Hauptdrossel) verteilt:

Q = 150 l/s (gesamt) dr Q dr,unten = 50 l/s (Grunddrossel) Q dr,oben = 100 l/s (Hauptdrossel)

a / b00,511,52
μ0,670,640,580,500,44

Ausflusswerte für scharfkantige Öffnungen Q = μA(2gh)0,5

Drosselöffnungen RRB VI (Systemschnitt)

(RRB VI) Seite 5

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= 50 l/s = 1,85 m = 0,58 ---

= 0,014 m² = 0,135 m

= 100 l/s = 1,00 m = 0,58 ---

= 0,039 m² = 0,223 m netnu lessorD

nebo lessorD Drosselabfluss Q unten Druckhöhe h u Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

Drosselabfluss Q oben Druckhöhe h u Abflussbeiwert μ

erf.Durchflussquerschnitt A erf. Drosseldurchmesser D

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Anhang 4.6a

Dimensionierung RRB VI mit RBF-Anlage

[Seite 180]

Dimensionierung Regenrückhaltebecken VI mit

Retentionsbodenfilteranlage

Lage: östlich der A 1 bei Bau-km 13+650

Kurzbeschreibung

Die gesamte Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus drei Anlageteilen:

(cid:127) ein Geschiebeschacht (mit Dauerstau) als Vorstufe zum Grobstoffrückhalt mit Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (cid:127) das Retentionsbodenfilterbecken (RBFB) zum Feststoffrückhalt von abfiltrierbaren Feinstoffen mit Korngrößen 0,45 µm - 63 µm (AFS63) (cid:127) das Regenrückhaltebecken RRB (mit Dauerstaukammer, H = 2,00 m) zur Gewährleistung der hydraulischen Anforderungen

Der Geschiebeschacht wird als rechteckiges Betonbauwerk ausgeführt. Hier werden in der Vorstufe anfallende mineralische Grobstoffe (Kies, Sand) aus dem Straßenabfluss zurückgehalten. Eine feste Tauchwand im Schacht, die in den Dauerstau hineinragt, bildet den Auffangraum für Leichtflüssigkei- ten. Der Auffangraum ist für eine Größe von 30 m3 ausgelegt.

Das RBFB wird als Erdbecken hergestellt. Die Böschungsneigungen liegen bei 1:1,5. Die Mächtig- keit des Filterkörpers beträgt mind. 1,10 m. Der Filterkörper wird mit einer Filtervegetation (Schilf) angepflanzt. Unterhalb des Filterkörpers wird das gereinigte Straßenwasser über Drainsauger und Drainsammler abgeleitet und dem nachgeschalteten RRB zugeführt.

Die Ausführung des RRB erfolgt als Nassbecken mit Dauerstau in Betonbauweise. Die Dauerstau- kammer im RRB puffert evtl. anfallende Tausalz-Spitzenbelastungen ab. Zur Reduzierung der Fließ- geschwindigkeit in der Dauerstaukammer werden 2 Trennwände mit Durchflussöffnungen angeord- net. Die Angleichung des Beckens an das angrenzende Gelände erfolgt im Erdbau mit Böschungsnei- gungen von 1:1,5.

Zwischen RBFB und RRB wird ein Ablaufbauwerk mit Drosselorgan angeordnet.

Der gepufferte Abfluss aus dem RRB wird durch zwei übereinanderliegende und mit Drosselöffnung versehene Rohrleitung erreicht. Die weitere Ableitung erfolgt durch die Zusammenführung der beiden Abflüsse in einen nachgeschalteten Kontrollschacht mit Absperrschieber (Havariefall) und einer Rohr- leitung DN 400. Der Auslauf entwässert breitflächig vor einem wasserundurchlässigen Querriegel, der den Abfluss weiter vermindert und eine Versickerung unterstützt. Anschließend erfolgt die weite- re Ableitung in einem neu herzustellenden Wegeseitengraben, der im Unterlauf mit wasserundurch- lässigen Querriegeln ergänzt wird. Vor Einleitung an der Einleitstelle E 6 am Mündungsbereich des Pützertbaches in den Grünbach erfolgt ein breitflächiger Auslauf ins Gelände.

Notüberlaufschwellen entlasten das RBFB und das RRB bei Überschreitung der Bemessungsre- genereignisse vor o. g. wasserundurchlässigen Querriegel.

Die gesamte Beckenanlage wird eingezäunt und mit Toranlagen für den Betriebsdienst ausgestattet. Die Wartungswege für die Beckenanlagen werden an einen vorhandenen Wirtschaftsweg ange- bunden.

(RRB VI)

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Bemessung Retentionsbodenfilteranlage (Bemessung nach DWA-A - 178)
Berechnungsgrundlagen
Regenspende nach KOSTRA-DWD 2010R r = 15,1108,90l/(s*ha)
Nieder- schlags- gebietFahrbahnflächen + MittelstreifenBankett + Böschung + MuldenGrünflächen + Außengebiete
[ha][ha][ha]
EW 6-15,2405,8925,752
bis0,471
EW 6-50,620
0,155
Einzugsgebiet gesamt6,4865,8925,752
Abflussbeiwert Bankett, Böschungen, Mulden ψ = ( r * Z - qs ) / (r * Z ) m,nb 15,1 Fels 15,1 Fels mit r = 108,9 l/(sha) 15,1 mit qs = 100,0 l/(sha) mit Z = 5,0 % = 1,050 Fels ψ m,nb = 0,13
Summe Straßen- flächeAbfluß- beiwert StraßeSumme BöschungAbfluß- beiwert BöschungSumme Außen- gebietAbfluß- beiwert Außeng.Einzugsgebiet A E GesamtA U Gesamt
[ha]ψ[ha]ψ[ha]ψ[ha][ha]
6,4860,905,8920,135,7520,1118,1307,209

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1. Bemessung der Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage

(Bemessung nach DWA-A 178)

1.1 Vorstufe Straßenentwässerung: Geschiebeschacht

Als Vorstufe der Retentionsbodenfilteranlage wird ein Geschiebeschacht zum Grobstoffrückhalt gewählt. Zum Schutz gegen Havarien werden Leichtflüssigkeiten in einem Auffangraum zurückgehalten.

Eine über die vorgegebenen Mindestabmessungen hinausgehende hydraulische Bemessung ist bei Geschiebeschächten nicht erforderlich (gemäß REwS 2021 Kapitel 8.4.4).

(RRB VI) Seite 2

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2. Bemessung Retentionsbodenfilterbecken

(Bemessung nach DWA-A - 178 und DWA-A - 117) Retentionsbodenfilter zur Rückhaltung von ASF63 2.1 Ermittlung des Drosselabflusses

∑ aller bef., angeschl. Flächen eines Einzugsbebietes A = 6,49 ha E,b,a

→ A [ha] = 100 m² / ha A F E,b,a

Größe der Beckenfiltersohle A (ohne Böschungen) = 649 m² F Drosselabflusspende q = 0,05 l/(s*m²) dr,RBF Bemessung des Drosselabflusses Q bzw. Q = A * q = 32,4 l/s dr ab F dr,RBF

Versickerrate für die Bemessung des Bodenfilters k = 0,0001 m/s f Bemessung der Versickerungsrate Q = A * k / 2 32,4 l/s S F f

rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,730 km C Höhe = 0,400 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,17 Std C t = 10,0 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? erfüllt E C

Überschreitungshäufigkeit 1,0 a = n = 1,00 1/a

2.2 Ermittlung der Drosselabflussspende

Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24

q = ( Q - Q ) / A = 5,00 l/(s*ha) dr,r,u dr t24 E,b,a

2.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a

f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,993896124232 C C C dr,r,u f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,993896124232 a 1

f = 1,00 Z gew.

RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z

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2.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r - q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n dr,r,u Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nDrosselabfluss- spende q dr,r,uspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 1,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08166,655,0048,20
10 0,17131,655,0075,53
15 0,25108,905,0092,94
20 0,3392,505,00104,36
30 0,5071,655,00119,24
45 0,7553,505,00130,15
60 142,655,00134,71
90 1,531,605,00142,76
120 225,605,00147,41
180 318,905,00149,20
240 415,255,00146,70
360 611,305,00135,25
540 98,405,00109,49
720 126,755,0075,14
1080 185,005,000,00
1440 244,055,00-81,58
2880 482,555,00-420,78
4320 721,955,00-785,73
V = V * A = 149,2 * 6,49 = 967,7 m³ erf. S,U E,b,a V V = 970,0 m³ gew. RBF Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 8,31 h E vorh. dr Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt grobe Abschätzung der Einstauhöhe = 1,50 m Forderung: Einstauhöhe im Retentionsraum h ≥ 0,5 m erfüllt RR

Geplanter Filteraufbau: Da das Filtermaterial bei Retentionsbodenfilterbecken verschiedene Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel im Hinblick auf Durchlässigkeit, Filterstabilität und Reinigungsleistung kann das später gewählte Material von dem zurzeit empfohlenen abweichen, da in diesem Bereich derzeit weiter geforscht wird. Zu empfehlen ist aktuell folgender Aufbau:

Filtermaterial gemäß DIN EN 12620, TL GesteinStB 04/07 der Korngruppe 0/2 mm G 85, f : F 3 Sand 0/2 mm, Überkornanteil ≤ 15%, Feinanteil (< 0,063 mm) ≤ 3%; Carbonatgehalt ≥ 20%

Gesamthöhe: ca. 1,10 m, einzustellender Durchlässikeitsbeiwert k = 1,0*10^-4 m/s f 5 cm Kalksplitt 2/5 80 cm Filtermaterial 0/2 25 cm Filterkies 2/8 (10 cm über Sickerrohr) DN 150 Teilsickerrohr auf Geotextil (geschlitzte Rohrseite nach unten) Geotextil 400 g/m² 2mm HD-PE Folie beidseitig glatt Geotextil 800 g/m²

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3. Bemessung erf. Rückhaltevolumen (Bemessung nach DWA-A - 117)
Regenrückhaltebecken zur Dämpfung der Spitzenabflüsse vor der Einleitung in ein Gewässer
Zur Erreichung einer gewässerverträglichen Abflussretention, sowie zur Reduzierung der Einleitungsmenge gemäß der Betrachtung nach BWK M3 wird ein Rückhaltebecken dem Filter- becken nachgeschaltet. Zur Verminderung der anfallenden Tausalz Spitzenbelastung ist im Rückhaltebecken ein Dauerstau von 2,00 m Tiefe vorgesehen.
3.1 Ermittlung des Drosselabflusses
Q = Q = r * A = 785,1 l/s Zulauf b 15,1 U
Q = (A +A )*ψ *r = 148,28 l/s dr Straße Böschung Außengebiet 15,1 Vergleichswert Q dr = A E * ψ Außengebiet * r 15,1 = 217,18 l/s
Drosselabfluss in den Vorfluter Q gew. Dr,RRB90,0l/s
rechnerische Fließzeit t mit Länge = 1,730 km C Höhe = 0,400 km t = 0,06222 * ( L /(h/L) )0,77= 0,17 Std C t = 10,0 Minuten C Bedingung : A < 200 ha erfüllt oder t < 15 min ? erfüllt E C Überschreitungshäufigkeit 50,0 a = n = 0,02 1/a
3.2 Ermittlung der Drosselabflussspende
Q = Trockenwetterabfluss = 0,0 l/s t24 q = ( Q - Q ) / A = 12,5 l/(s*ha) Dr,R,u,RRB Dr,RRB t24 u
3.3 Ermittlung des Abminderungsfaktors f a
f 1 = 1-(10-10t C ³-810-9t C ²+10-8t C )q³ dr,r,u,RRB + (1,610-8t ³-9,1510-7t ²+1,1410-6t )q² + C C C dr,r,u,RRB (1,810-7t ³-1,2510-5t ²+1,5610-5t )q = 0,979746225859 C C C dr,r,u,RRB f = (0,6134n+0,3866)f – (0,6134n-0,6134) = 0,991921417616 a 1 f = Risikomaß Zuschlagsfaktor f 1,00 Z gew. z gering 1,20 mittel 1,15 hoch 1,10 gemäß REwS 2021 Kapitel 8.7.2.4: "Bei außerörtlichen Straßen ist eine Erhöhung i.d.R. nicht erforderlich (f = 1)." z
RisikomaßZuschlagsfaktor f z
gering mittel hoch1,20 1,15 1,10

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3.4 Bestimmung des erforderlichen Rückhaltevolumens
V = (r -q ) * D * f * f * 0,06 [m3/ha] S,U D,n Dr,R,u,RRB Z a
Dauerstufe Dzugehörige Regenspende r nq dr,r,u,RRBspezifisches Speichervolumen V S,U
mit n [a] = 50,0
[ min ] [ h ][ l/(s*ha) ][ l/(s*ha) ][ m3 / ha ]
5 0,08450,0012,5130,19
10 0,17333,3512,5190,96
15 0,25274,4512,5233,86
20 0,33236,2512,5266,35
30 0,50189,4512,5315,97
45 0,75150,0012,5368,29
60 1126,5512,5407,32
90 1,589,8012,5414,13
120 270,4012,5413,63
180 350,0512,5402,44
240 439,3012,5383,03
360 627,9512,5331,37
540 919,9512,5239,95
720 1215,7012,5137,81
1080 1811,2012,5-82,52
1440 248,8012,5-315,72
2880 485,0012,5-1282,77
4320 723,6512,5-2271,25
V = V *A = 414,1 * 7,21 = 2.985,6 m³ erf. S,U U V = 2.992,0 m³ gew. Entleerungszeit: t = V / (3,6 * Q ) = 9,23 h E vorh. Dr,RRB Forderung: Entleerungszeit < 48 Std ist erfüllt

(RRB VI) Seite 6

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Anhang 4.7

Berechnung der Notüberlaufschwellen RRB

und RBFB

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Berechnung der Notüberlaufschwellen der Regenrückhaltebecken

und Retentionsbodenfilterbecken

gewählt: Überlaufbreite b = 4,00 m

Überfallbeiwert μ = 0,75 --

Überfallhöhe h = 0,20 cm ü

Berechnung der Überfallmenge nach Poleni :

Q = 2/3 * μ * b * (2 * g)0,5 * h 3/2 ü ü

Q = 2/3 * 0,75 * 4,00 * (2 * 9,81)0,5 * 0,203/2 ü

Qü = 792,36 l/s

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