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Regelungen zum Vergabeverfahren.pdf

Generator zur Erstellung von IFC-Modellen für Infrastrukturbauwerke

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 20:16 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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IFC-Generator für Infrastrukturbauwerke

Regelungen zum Vergabeverfahren:

Verfahrensablauf und Bewertungskriterien

Vergabenummer TD-4701-26-OE-DE

Hamburg Port Authority AöR

Am Strandkai 1

20457 Hamburg

Hamburg, 23.09.2026

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Inhaltsverzeichnis

1 Verfahrensablauf ............................................................................................................ 3

1.1 Allgemeines, Anforderungen an die Angebote ....................................................... 3

1.2 Hinweispflicht der Bieter und Bieterfragen .............................................................. 3

1.3 Verfahrensablauf und Durchführung ...................................................................... 3

1.4 Bedingungen für die Öffnung der Angebote ........................................................... 3

1.5 Formale Prüfung .................................................................................................... 3

1.6 Angemessenheitsprüfung ...................................................................................... 4

1.7 Wertung anhand der Zuschlagskriterien ................................................................. 4

1.8 Zur Verfügung gestellte Unterlagen ........................................................................ 4

1.9 Leistungsverzeichnis .............................................................................................. 4

2 Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen des Bieters .............................................. 4

2.1 Angebotsbogen ...................................................................................................... 4

2.2 Leistungsverzeichnis .............................................................................................. 4

2.3 Allgemeine Regelungen zur Leistungserbringung und Mindestanforderungen ....... 5

2.3.1 Mindestanforderungen ....................................................................................... 5

3 Wertung der Angebote ................................................................................................... 5

3.1 Zuschlagskriterien .................................................................................................. 5

3.2 Leistung ................................................................................................................. 5

3.2.1 Fachlichen Umsetzungskonzeptes ..................................................................... 6

3.2.2 Technischen Umsetzungskonzeptes .................................................................. 6

3.2.3 Referenzprojekte ................................................................................................ 6

3.2.4 Qualifikation des Projektteams ........................................................................... 7

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1 Verfahrensablauf

1.1 Allgemeines, Anforderungen an die Angebote

Die Vergabe der Leistungen erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach SektVO.

Sie werden hiermit zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Es gelten die Vorschriften der Sektorenverordnung (Verordnung über die Vergabe von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung, SektVO vom 29.9.2009) an Form und Inhalt der Angebote.

1.2 Hinweispflicht der Bieter und Bieterfragen

Fragen zu den übersandten Unterlagen sind bis zum Ablauf der auf der Vergabeplattform www.vergabe.rib.de genannten Frist über die Vergabeplattform einzureichen.

Die HPA strebt an, die Fragen kurzfristig und zusammengefasst zu beantworten. Die Beantwortung erfolgt in anonymisierter Form. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Bieter bleiben gewahrt.

Die Beantwortung von Fragen der Bieter und sonstige verfahrensrelevante Informationen erfolgen über die Vergabeplattform. Jeder Bieter ist unabhängig davon verpflichtet, sich über die Vergabeplattform regelmäßig und selbstständig über zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bieterfragen zu informieren.

Die den Bietern im Verlauf des Verfahrens erteilten weiteren Informationen (Antworten des Auftraggebers auf Fragen der Bieter, sonstige Hinweise) sind ebenso wie die übersandten Vergabeunterlagen und eventuelle Änderungspakete bei der Erstellung des Angebotes zugrunde zu legen. Der Fragen-Antworten-Katalog wird Vertragsbestandteil.

1.3 Verfahrensablauf und Durchführung

Die Bieter sind aufgefordert, Angebote entsprechend den in den Vergabeunterlagen genannten Anforderungen zu unterbreiten. Nach Eingang der verbindlichen Angebote wird der Auftraggeber diese prüfen und anhand des nachfolgend dargestellten Wertungssystems bewerten. Ergeben sich im Zuge der Angebotsauswertung Fragen zu den Angeboten, werden diese im Bietergespräch besprochen.

1.4 Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Die HPA führt die Eröffnungstermine ohne Bieterbeteiligung durch. Die Angebote werden nicht verlesen, Bieter und Angebotspreise werden nicht bekanntgegeben. In dem hier einschlägigen Vergabeverfahren erfolgt keine Übermittlung und Einsichtnahme in die Niederschrift und Anlagen.

1.5 Formale Prüfung

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Der Auftraggeber wird die eingegangenen Angebote zunächst anhand der in den Vergabeunterlagen genannten Anforderungen in formaler Hinsicht überprüfen. Dabei wird der Auftraggeber die Regelungen des § 51 SektVO berücksichtigen.

1.6 Angemessenheitsprüfung

Der Auftraggeber wird die eingegangenen Lösungen und Angebote rechnerisch, technisch und wirtschaftlich prüfen. Hierzu wird der Auftraggeber die von den Bietern angegebenen Preise auf deren Angemessenheit überprüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass eine Lösung oder ein Angebot unangemessen niedrig erscheint, wird der Auftraggeber den Bieter auffordern, die angebotenen Preise gemäß § 54 SektVO aufzuklären.

1.7 Wertung anhand der Zuschlagskriterien

Die Bewertung der Lösungen und Angebote erfolgt anhand der von den Bietern zu den unten genannten Zuschlagskriterien.

Der Auftraggeber beabsichtigt, den Zuschlag auf das nach Prüfung und Wertung der Angebote wirtschaftlichste Angebot zu erteilen. Das Wertungssystem ist unten beschrieben.

1.8 Zur Verfügung gestellte Unterlagen

Für die Erstellung des Angebotes werden den Bietern folgende Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt, deren Vorgaben zu berücksichtigen sind. Dazu gehören u.a.:

• Leistungsbeschreibung • Leistungsverzeichnis • Bewertungsmatrix

1.9 Leistungsverzeichnis

Das Leistungsverzeichnis ist als GAEB-Datei einzureichen.

2 Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen des Bieters

Die einzureichenden Unterlagen sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes für Lieferungen und Dienstleistungen zu entnehmen.

2.1 Angebotsbogen

Das Formular 15.4-5 „Angebot für Lieferungen und Dienstleistungen.“ ist auszufüllen. Den Vergabeunterlagen liegt eine Version bei, die über AVA-Sign bearbeitet werden muss.

2.2 Leistungsverzeichnis

Es ist das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Leistungsverzeichnis zu nutzen und auszufüllen. Die Wertung erfolgt gemäß Abschnitt 3.

Alle Angebotspreise sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Die Umsatzsteuer ist am Ende des Angebots gesondert ausgewiesen.

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2.3 Allgemeine Regelungen zur Leistungserbringung und Mindestanforderungen

2.3.1 Mindestanforderungen

Die Mindestanforderungen definieren die grundlegenden Anforderungen, die Bieter für die Teilnahme erfüllen müssen, damit das Angebot gewertet werden kann.

• Nachweis (Referenzliste) einer mehrjährigen (mindestens 3-jährigen) Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Bereitstellung von Softwarelösungen im Umfeld von Bauwerksdatenmanagement, BIM, IFC oder Digitalen Zwillingen von Ingenieur- und Infrastrukturbauwerken sowie in der Umsetzung von Beratungs-, Konzeptions-, Entwicklungs- und Unterstützungsleistungen mit Bezug zu digitalen Bauwerksdaten und Bauwerksmodellen. • Zertifizierung nach ISO 27001 (Nachweis ist einzureichen); alternativ Selbstauskunft zur Informationssicherheit, wobei mindestens 75 % der Forderungen erfüllt sein müssen (Ergebnis siehe Tabellenblatt der Excel-Datei) • Einreichung von mindestens 3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren

3 Wertung der Angebote

• Prüfung der Angebote auf Einhaltung der Formalien • Prüfung der Angebote auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise • Prüfung der Angebote auf Vorliegen von Ausschlussgründen (Erfüllung von Mindestanforderungen) • Prüfung der Angemessenheit der angebotenen Preise • Die danach in der Wertung verbliebenen Lösungen/Angebote wird der Auftraggeber gemäß den dafür festgelegten Zuschlagskriterien bewerten.

3.1 Zuschlagskriterien

Die Bewertung des Angebotes erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien:

• Einfache Richtwertmethode gemäß UfAB

3.2 Leistung

Die nachfolgenden Kriterien dienen der vergleichenden Bewertung der eingereichten Angebote hinsichtlich ihrer fachlichen und technischen Qualität. Im Unterschied zu den Mindest-Kriterien, deren Erfüllung zwingend vorausgesetzt wird, ermöglichen die qualitativen Kriterien eine Bewertung der im Angebot dargestellten Erfahrungen, Kompetenzen, Konzepte und Vorgehensweisen im Hinblick auf die erfolgreiche Umsetzung des ausgeschriebenen Leistungsgegenstands.

Gegenstand der qualitativen Bewertung sind insbesondere das für die Aufgabenstellung relevante Vorwissen, die Qualität der dargestellten fachlichen und technischen Umsetzungskonzepte, die Erfahrung mit vergleichbaren Projekten sowie die Qualifikation des vorgesehenen Projektteams. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der durch den Bieter

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eingereichten Angebotsunterlagen und der hierin enthaltenen Nachweise, Beschreibungen und Darstellungen.

Bei der Bewertung der Leistung können maximal 10.000 Punkte erreicht werden. Die Punkteverteilung ist der Prüfmatrix zu entnehmen.

3.2.1 Fachlichen Umsetzungskonzeptes

Dieses Kriterium zielt darauf ab, das fachliche Vorgehen des Bieters zur Umsetzung der Aufgabenstellung zu bewerten. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Verständnis des fachlichen Gesamtprozesses von der Verarbeitung der Eingabedaten über die Transformation der Informationen bis hin zur Erzeugung und Bereitstellung des IFC-Modells. Dabei soll nachvollziehbar dargestellt werden, wie die fachlichen Anforderungen entlang der Prozessschritte Input, Transformation und Output berücksichtigt und in eine konsistente Gesamtlösung überführt werden. Das Angebot soll erkennen lassen, wie die verfügbaren Informationen aus den SIB-Bauwerksdaten fachlich ausgewertet, erforderliche Ergänzungen identifiziert, Mapping- und Modellierungsentscheidungen hergeleitet sowie die Ergebnisse für die vorgesehenen Anwendungsfälle bereitgestellt werden.

Das fachliche Umsetzungskonzept ist im Angebot nachvollziehbar darzustellen. Hierbei ist insbesondere auf die vorgesehenen Methoden, Arbeitsschritte, fachlichen Annahmen sowie auf den Umgang mit fehlenden, unvollständigen oder fachlich uneindeutigen Informationen einzugehen.

3.2.2 Technischen Umsetzungskonzeptes

Dieses Kriterium zielt darauf ab, das technische Vorgehen des Bieters hinsichtlich Bereitstellung, Betrieb, Dokumentation, Nachnutzung und Erweiterbarkeit der Lösung zu bewerten. Das Angebot soll erkennen lassen, wie eine langfristig nutzbare, wartbare und durch die Auftraggeberin eigenständig betreibbare Lösung bereitgestellt werden soll. Von besonderem Interesse ist dabei, wie der dauerhafte Betrieb, die Weiterentwicklung sowie die Nachnutzung der Lösung unterstützt werden. Darüber hinaus ist darzustellen, wie die technische Architektur zukünftige Erweiterungen, die Integration zusätzlicher Datenquellen, die Unterstützung weiterer Bauwerksarten sowie Anpassungen an geänderte fachliche und technische Anforderungen ermöglicht.

Das technische Umsetzungskonzept ist im Angebot nachvollziehbar zu erläutern. Hierbei ist insbesondere auf die Architektur, die Bereitstellung, die Dokumentation, die Wartbarkeit sowie die vorgesehenen Erweiterungs- und Nachnutzungsmöglichkeiten einzugehen.

3.2.3 Referenzprojekte

Dieses Kriterium zielt darauf ab, die Erfahrung des Bieters bei der Bearbeitung mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbarer Aufgabenstellungen zu bewerten. Der Bieter hat hierzu Referenzprojekte darzustellen, die einen fachlichen oder technischen Bezug zu den Themenfeldern Bauwerksdatenmanagement, Ingenieur- und Infrastrukturbauwerke, BIM, Digitale Zwillinge oder vergleichbare Informationsmodelle aufweisen.

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Die Referenzprojekte sollen erkennen lassen, dass Erfahrungen mit der Analyse, Strukturierung, Transformation, Modellierung, Integration oder Bereitstellung komplexer Fachdatenbestände vorhanden sind. Von besonderem Interesse sind Projekte, bei denen fachliche Domänenanforderungen in digitale Daten- oder Informationsmodelle überführt wurden. Die Darstellung der Referenzprojekte soll mindestens Angaben zum Projektgegenstand, zum Auftraggeber, zum Leistungsumfang, zur Rolle des Bieters, zur Projektlaufzeit sowie zu den wesentlichen fachlichen und technischen Herausforderungen enthalten. Darüber hinaus ist darzustellen, welche Leistungen durch den Bieter selbst erbracht wurden und welche Ergebnisse im Rahmen des jeweiligen Projekts erzielt wurden.

3.2.4 Qualifikation des Projektteams

Dieses Kriterium zielt darauf ab, die fachliche und technische Eignung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektteams zu bewerten. Der Bieter hat die für das Vorhaben vorgesehenen Schlüsselpersonen sowie deren Aufgabenbereiche im Projekt darzustellen. Darüber hinaus sind die für die Bearbeitung der Aufgabenstellung relevanten Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar zu erläutern.

Das Projektteam soll erkennen lassen, dass sowohl die fachlichen als auch die technischen Anforderungen des Vorhabens abgedeckt werden können. Hierzu ist darzustellen, über welche projektrelevanten Erfahrungen die vorgesehenen Schlüsselpersonen verfügen und welche Aufgaben sie im Rahmen der Leistungserbringung übernehmen sollen.

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