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Anlage B_GS Eicken - Bruche_PPP Machbarkeitsstudie - Dokumentation - 05.05.2026 - .pdf

Generalplanungsleistungen für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Eicken-Bruche

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 11:02 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.niedersachsen.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

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Machbarkeitsstudie

Grundschule

Eicken-Bruche

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Inhalt | Themenpunkte der Machbarkeitsstudie

1. Grundlage Bestand | Analyse

1. Funktionale Themen

2. Lageplan und Informationen Zustand

2. Bedarf | Raumprogramm

3. Umsetzung Phase 0

4. Konzeptvarianten | Steckbrief

• Variante 1 - Erweiterung

mit Sanierung Bestand

• Variante 2 - Erweiterung

mit Teilabriss Bestand

5. Übersicht Varianten

6. Bauablaufplan Varianten

7. Kosten

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1. Grundlage Bestand | Analyse

Grundschule Eicken-Bruche, 2-zügig

Adresse / Zugänglichkeit Der Zugang zur Grundschule erfolgt über die Straße „Segelfliegerweg“. Der im Innenhof gelegene Haupteingang ist von der Straße aus nicht einsehbar und wird über den Schulhof erschlossen. Raumstruktur und Organisation Das Schulgebäude besteht aus einem eingeschossigen Bestandsbau (1956) mit unausgebautemDachboden sowie einem zweigeschossigen Erweiterungsbau (1998) mit Pausenhalle, Mensa und Unterrichtsräumen. Eine vollständige Barrierefreiheit ist im Bestand nicht gegeben. Die Sanitäranlagen liegen zentral und sind von beiden Gebäudeteilen zugänglich, haben jedoch erheblichen Sanierungsbedarf und decken den aktuellen Bedarf nicht. Die vorhandenen Unterrichtsräume sind ausreichend groß und belichtet, jedoch besteht ein Defizit an Fach-und Klassenräumen sowie Hausmeister- und Lagerräumen, weshalb für diese Bereiche Containeranlagen genutzt werden, ohne die tatsächlichen Defizite decken zu können.

Ganztag Separate Ganztagsräume sind nicht vorhanden. Die Betreuung findet aus Platzgründen in der Mensa statt, diese befindet sich in einem ehemaligen Klassenraum und deckt den Bedarf an Betreuungsräumen nicht.

Außenanlagen Die Gebäude umschließen einen als Schulhof genutzten Innenhof. Ergänzend stehen großzügige Spiel-und Grünflächen zur Verfügung.

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1. Grundlage Bestand | Analyse

Allgemeine Informationen

Grundschule Eicken-Bruche, 2-zügig

• 1956 Baujahr Bestand, 1-geschossig

• 1998 Baujahr Erweiterung, 2-geschossig

• 2016 Aufstellung Containeranlage • 2019 Erweiterung Klassenräume • 2025 Erweiterung Hausmeister und Lagerräume • 2026 Erweiterung Betreuungsraum und WC-Anlage

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1. Grundlage Bestand | Analyse

Sanierungsbedarf Erweiterung

Grundschule Eicken-Bruche, 2-zügig

• Erweiterung in den meisten Bereichen nahezu ohne Sanierungsbedarf

Sanierungsbedarf Schulhof

• Vorhandene Asphaltfläche hat Unebenheiten und „Löcher“, Pfützenbildung bei Regen.

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1. Grundlage Bestand | Analyse

Sanierungsbedarf Bestand 1956

Grundschule Eicken-Bruche, 2-zügig

• Dachsanierung • Fassadensanierung • Austausch der Fenster und Türen • Erneuerung der Heizungsanlage • Sanierung der Sanitärbereiche • Malerarbeiten • Austausch der Bodenbeläge • Akustikdecken • Umsetzen der aktuellen Brandschutzanforderungen

Statisch / Konstruktiv

Im Rahmen der statischen Überprüfung wurde die Bestandsstatik eingehend durchgearbeitet und stichprobenhaft mit heutigen Berechnungsmethoden verglichen. Daraus ergibt sich keinerlei Lastreserve für etwaige Umbaumaßnahmen, wie die Nutzung des Dachbodens oder einer Aufstockung. Sämtliche Bauteile sind lediglich für die jetzige Nutzung ausgelegt. Auch die Gründung könnte nur bedingt weiteren Lasten aufnehmen, dieses ist umfänglich zu prüfen. Die bauliche Substanz ist allerdings grundsolide und in einem guten Zustand, abgesehen vom energetischen Zustand. Dieser entspricht in keiner Weise den heutigen Erfordernissen. Eine umfangreiche energetische Sanierung wäre also erforderlich. Ein größerer Umbau, eine DG-Nutzung oder eine Aufstockung sind nur mit weitreichenden Ertüchtigungen und Teilrückbauten möglich. Dies ist aus statischer Sicht daher wirtschaftlich nicht sinnvoll und ein Abriss mit Neubau, ohne Kompromisse in Bezug auf Raumaufteilung, Statik und Bauphysik daher zielführender.

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[Seite 7: Text nur als Bild — nicht lesbar]

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2. Bedarf | Raumprogramm | Ergebnis Phase 0

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3. Umsetzung Phase 0 und Qualitätspapier „Schulbau 2035“

Planungsgrundlagen

Die folgenden Planungen der Variante 1 und Variante 2 orientieren sich an den Ergebnissen der Planungsphase O durch das Planungsbüro Sichtweise Schulbau und dem Qualitätspapier „Schulbau 2035“ der Stadt Melle. Das entstandene Raumprogramm wird in 2 Varianten umgesetzt und weiterentwickelt. Das Ergebnis der Phase 0 ist ein eingeschossiges Gebäude. Die vorliegende Planung hat jedoch aus wirtschaftlicher und funktioneller Sicht ein zweigeschossiges Gebäude gewählt. Zudem soll der Flächen- verbrauch der versiegelten Flächen möglichst gering gehalten werden. „Das Wort “Klassenraum” ist ebenso überholt wie das Wort “Unterrichtsversorgung”. Beides sind eher archäologische Befunde als Zukunftsmodelle. Zeitgemäße Lernorte, die in der Zukunft noch funktionieren werden, ermöglichen Lernen und Beziehung, Öffnung und Rückzug.“ (Zitat Sichtweise Schulbauberatung) Ein verändertes Raumverständnis zeigt sich exemplarisch in der Entwicklung von Cluster-Lösungen, offenen Lernlandschaften und modularen Organisationsformen. Die Grundschule Eicken-Bruche soll neben notwendigen Flächenerweiterungen von einer vorhandenen Flurschule in eine Schule mit Lernclustern weiterentwickelt werden.

Nachhaltige Aspekte beim Planen von öffentlichen Gebäuden der Stadt Melle

Die drei Nachhaltigkeitsaspekte ökologisch, ökonomisch und sozial wurden umgesetzt durch einen kompakten Baukörper, d.h. geringe versiegelte Fläche durch eine 2-Geschossigkeit –Anwendung des Modells „Cluster“ -und zusätzlich in Variante 2 einer Öffnung der Schulhoffläche zum Dorf als lebendiger Mittelpunkt.

Position auf dem Grundstück Auf dem Grundstück befindet sich ein „Bolzplatz“, der von der Schule und auch von der Dorfgemeinschaft rege genutzt wird. Dieser sollte aus Sicht der Entwurfsverfasser bei einer Gebäudeerweiterung möglichst erhalten bleiben Die vorhandenen Container sollen in der Bauphase an der jetzigen Position verbleiben, da eine Umplatzierung für die Bauphase zugunsten eines neuen Baukörpers erhebliche Kosten verursachen würde. Zusätzliche Interimsmaßnahmen sind sowohl für Variante 1 als auch für Variante 2 nicht erforderlich.

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4. Variante 1 – Neubau mit Sanierung der Bestandsgebäude

Adresse | Zugänglichkeit

• Zugänge zum Gebäude bleiben, ein neuer Haupteingang wird mit Vordach und Windfang nähe Treppenhaus Erweiterung 1998 ergänzt. Raum und Organisation

• Neuorganisation der Nutzung im Bestand (Zonierung) • Neubau ergänzt die fehlenden Räumlichkeiten gemäß Raumprogramm • Verwaltung bleibt an Bestandsposition • Aufzug für Barrierefreiheit im Neubau Erweiterung • Neubau an Erweiterung 1998 • 2 -Geschossiger Anbau mit einer BGF von 1.457 m² Schulgelände • Schulhoffläche wird im Westen begrenzt • Innenhoffläche und „grünes Klassenzimmer“ werden aber größtenteils erhalten • Neuanlage Containerfläche nach Rückbau Interimsmaßnahmen • Vorhandene Containeranlage bleibt während der Baumaßnahme bestehen • Keine zusätzlichen Container erforderlich

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4. Variante 1 – Erweiterung mit Sanierung der Bestandsgebäude

Erdgeschoss Bestand 1.085 m² BGF Anbau 734 m² BGF

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4. Variante 1 – Erweiterung mit Sanierung der Bestandsgebäude

1. Obergeschoss

Bestand 385 m² BGF Anbau 723 m² BGF

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4. Variante 2 – Neubau mit Teilabriss Bestand 1956

Adresse | Zugänglichkeit

• Zentraler Zugang zum Hauptgebäude von der Straße gut ersichtlich mit Windfang und Vordach • Schulhof öffnet sich zur Dorfmitte Raum und Organisation • Neuorganisation der Nutzung im Bestand (Zonierung) • Neubau ergänzt die fehlenden Räumlichkeiten gemäß Raumprogramm • Verwaltung zentral in Erweiterung 1998 • Aufzug für Barrierefreiheit im Neubau Erweiterung

• Neubau an Erweiterung 1998 • 2 -Geschossiger Anbau und 1 -Geschossiger Anbau an Aula mit einer BGF von 1.948 m² Schulgelände

• Schulhoffläche wird im Westen begrenzt • Durch Abriss wird das „grüne Klassenzimmer“ erweitert • Neuanlage Containerfläche nach Rückbau Interimsmaßnahmen • Vorhandene Containeranlage bleibt während der Baumaßnahme bestehen • Keine zusätzlichen Container erforderlich

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4. Variante 2 – Neubau mit Teilabriss Bestand 1956

Erdgeschoss Bestand 525 m² BGF Anbau 1.006 m² BGF

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4. Variante 2 – Neubau mit Teilabriss Bestand 1956

Bestand 385 m² BGF

1. Obergeschoss

Anbau 942 m² BGF

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5. Übersicht Varianten

Variante 1 Variante 2

Pro Pro • Bestand bleibt erhalten • Kompakte Bauweise, weniger versiegelte Fläche • Anforderungen aus Phase 0 besser umsetzbar Contra (Verwaltung zentraler im Gebäude, kürzere Wegeverbindungen, mehr Funktionsräume am Markplatz angeordnet, ..) • Aufwändige Sanierung des Bestandes 1956 • Zentrale Eingangssituation • weitere Wege im Schulalltag • Aula ist größer und kein Durchgangsraum mehr • Außenraumerweiterung begrenzt • Gebäude weiter entfernt von der Straße (privater) • Dreigeteilter und reduzierterer Schulhof: und gleichzeitig Öffnung zum Dorfmittelpunkt Grünes Klassenzimmer | Innenhof | Bolzplatz • Öffentliche Spielplatzfläche direkt dem Ort zugewandt (zusätzliche Pausenaufsicht erforderlich) • Zwei Haupteingänge Verwaltung und Contra Erweiterung | Neubau • keine nahegelegene WC-Anlage für die Aula • Bauphase komplexer, mehr Räume ziehen um

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6. Bauablaufplan Varianten

Variante 1 Variante 2

  1. Bauabschnitt 2. Bauabschnitt 3. Bauabschnitt 1. Bauabschnitt 2. Bauabschnitt 3. Bauabschnitt 4. Bauabschnitt

VergabePlanung 6 2026 VergabePlanung 6 2026 Planung+Genehmigung 8 2027 Planung+Genehmigung 8 2027 Fachplanungen 4 2027 Fachplanungen 4 2027 AusschreibungundVergabe 6 2028 AusschreibungundVergabe 6 2028

  1. ErstellungAnbau 12 2028/29 1. ErstellungAnbau 12 2028/29
  2. UmbauundSanierungVerwaltungundSozialtrakt mitUmzug 6 2029 2. UmbauErweiterung1998,TeileEGundOG mitUmzug 4 2029
  3. UmbauErweiterung1998,EGundOG mitUmzug 6 2030 3. AbrissBestand1956 1 2029
  4. AbbauContaineranlage 1 2030 4. ErweiterungAulaundUmbauMensa/Küche 4 2030
  5. UmbauundSanierungSchulhofundGrünflächen 2 2030 5. AbbauContaineranlage 1 2030
  6. Erweiterung,UmbauundSanierungSchulhofundGrünflächen 2 2030 51Monate 48Monate

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5. Übersicht Kosten

Variante 1 Variante 2

KG 200 ca. 271.000 € KG 200 ca. 290.000 € Abriss ca. 100.000 € KG 300+400 Anbau ca. 3.773.000 € KG 300+400 Anbau ca. 5.015.000 € KG 300 + 400 Sanierung ca. 1.652.000 € KG 300 + 400 Sanierung ca. 790.000 € KG 500 ca. 350.000 € Außenanlagen KG 500 ca. 430.000 € Außenanlagen KG 700 30 % von KG 200-500 ca. 1.814.000 € KG 700 30 % von KG 200-500 ca. 1.988.000 € 10 % Baukostensteigerung ca. 786.000 € 10 % Baukostensteigerung ca. 861.000 € 15 % Risiko ca. 1.179.000 € 10 % Risiko ca. 861.000 €

Gesamt ca. 9.825.000 € Gesamt ca. 10.335.000 €

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