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| Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) | Daten- und Nachweisbereitstellung | |||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sporthalle - sinngemäße Anwendung Unterrichtsgebäude Neubau Version 2017 Ziele Bauvorhaben: ENTWURF Turnhalle | rotanidrooK-BNB | / rereuetstkejorP rrehuaB | reztuN | tketihcrA | rethcatugdnurgua | renalpskrewgarT | renalpztuhcsdnar | rekisyhpuaB ztuhcsemräW | rekisyhpuaB ztuhcsllahcS | rekisyhpuaB kitsukamuaR | rekisyhpuaB thcilsegaT | renalP-LSH | renalP-ortkelE | egoloibuaB | renalpnegalnaierF | rehcawrebüuaB | nemhenretnuuaB | |||||||||||||
| Nr. | Nachhaltigkeitskriterium | Gewichtung | Bedeutung | maximal | ZIEL | ZIEL [%] | UN17 /Ersatzverfahren / Anpassung | Begründung von Anpassungen | Anforderungen / Maßnahmen zur Zielerreichung | Erforderliche Nachweise | B | B | ||||||||||||||||||
| Gebäude | 69,13% | Anzahl der Nutzer pro Hallenfeld: 20 | v: verantwortlich | m: mitwirkend | |||||||||||||||||||||||||||
| 1 | Ökologische Qualität 81,56% | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1.1 | Wirkung auf die globale Umwelt | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1.1.1 | Treibhauspotenzial (GWP) | 3,750% | 3 | 100 | 80,00 | 3,000% | Anwendung des Ersatzverfahrens SGA 01 | Die Bewertungsmaßstäbe von Schulen/Hochschulen können aufgrund der unterschiedlichen Gebäudegeometrie, Raumtypen und Nutzungszeiten nicht auf Sporthallen übertragen werden. | - EG 40 Standard (mindestens 50 % besser als das GEG-RefG) -> 50 Punkte - Bauteilvergleiche: 3 Bauteile erreichen eine Unterschreitung der Basisvariante von mindestens 10 % -> 30 Punkte | - Berechnung NRF (R und S) - Bauteilkatalog (Flächen, Schichtaufbau und Material für alle Bauteile) - Energiebedarfsberechnungen nach GEG sowie für das virtuelle und das reale Gebäude - Ertragsberechnung für selbsterzeugten PV- und BHKW-Strom - Ökobilanzberechnung | v | m | m | m | ||||||||||||||||
| 1.1.2 | Ozonschichtabbaupotenzial (ODP) | 1,250% | 1 | 100 | 80,00 | 1,000% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||
| 1.1.3 | Ozonbildungspotenzial (POCP) | 1,250% | 1 | 100 | 80,00 | 1,000% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||
| 1.1.4 | Versauerungspotenzial (AP) | 1,250% | 1 | 100 | 80,00 | 1,000% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||
| 1.1.5 | Überdüngungspotenzial (EP) | 1,250% | 1 | 100 | 80,00 | 1,000% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||
| 1.1.6 | Risiken für die lokale Umwelt | 3,750% | 3 | 100 | 50,00 | 1,875% | analog UN17 | Qualitätsstufe 3 erfüllen | - Bauproduktkatalog mit allen Bauprodukten an die Anforderungen gemäß Anlage 1 estellt werden - Datenblätter und Gütesiegel-Nachweise für die Bauprodukte mit Anforderungen | m | v | m | ||||||||||||||||||
| 1.1.7 | Nachhaltige Materialgewinnung / Biodiversität | 1,250% | 1 | 100 | 70,00 | 0,875% | analog UN17 | - Planungs- und Ausschreibungsunterlagen enthalten nachweislich die Anforderung zur Vermeidung von nicht zertifizierten tropischen, subtropischen oder borealen Hölzern. - Verwendung von Hölzern und Holzwerkstoffen mit 100 % Holzanteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft, wenn sie tropischer, subtropischer oder borealer Herkunft sind - Verwendung von Hölzern und Holzwerkstoffen, mit mindestens 70 % Holzanteil nachhaltiger Forstwirtschaft, wenn sie nicht tropischer, subtropischer oder borealer Herkunft sind (der Anteil des jeweiligen Holzproduktes berechnet sich aus dem Volumenanteil des jeweiligen Holzproduktes am gesamten Holzvolumen multipliziert mit dem im CoC-Zertifikat ausgewiesenen Anteils aus nachhaltiger Forstwirtschaft) | - Berechnung des eingebauten Holzvolumens - Berechnung des Holzvolumenanteils aus nachhaltiger Forstwirtschaft unter Berücksichtigung des zertifizierten Holzanteils gemäß CoC-Zertifikat (Lieferketten-Zertifikat) - Ausschreibungstexte für Bauprodukte aus Holz oder Holzwerkstoffen mit der Anforderung "Vermeidung von nicht zertifizierten tropischen, subtropischen oder borealen Hölzern" - Lieferscheine für alle Positionen zertifizierter Hölzer und Holzwerkstoffe mit Ausweis der CoC-Zertifikatsnummer pro zertifizierter Position - CoC-Zertifikate für alle Hölzer und Holzwerkstoffe tropischer, subtropischer oder borealer Herkunft - CoC-Zertifikate für alle zertifizierten Hözer und Holzwerkstoffe | v | m | |||||||||||||||||||
| 1.2 | Ressourceninanspruchnahme | anderer Herkunft | ||||||||||||||||||||||||||||
| 1.2.1 | Primärenergiebedarf | 3,750% | 3 | 100 | 96,00 | 3,600% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Primärenergiebedarf nicht erneuerbar | 1,875% | 60 | 48,00 | 0,900% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||||
| Gesamtprimärenergiebedarf | 1,250% | 40 | 32,00 | 0,400% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||||
| Anteil der erneuerbaren Primärenergie | 0,625% | 20 | 16,00 | 0,100% | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | analog 1.1.1 | v | m | m | m | ||||||||||||||||||
| 1.2.3 | Trinkwasserverbrauch und Abwasseraufkommen | 2,500% | 2 | 100 | 100,00 | 2,500% | Waschtischnutzung: 30 s statt 45 s pro Tag WC-Spülung ohne Spartaste: entfällt WC-Spülung mit Spartaste: alle Hallenbenutzer 1x Küchenspüle: entfällt Duschen durch Mitarbeiter: keine Mitarbeiter vorhanden | Die nutzbaren Sanitärarmaturen und ihre Nutzungshäufigkeit weichen von denen in Schulen ab, da die Nutzung in mehreren Belegungsschichten erfolgt. | - Wasserspararmaturen: Waschbecken: 6 l/min Dusche: 9 l/min WC: 3/6 l/Spülung Urinal: 1 l/Spülung - extensives Gründach: ≥ 50 % der physischen Dachfläche - Regenwassernutzung und Regenwasserversickerung 100 % | - Datenblätter mit den Durchflussmengen der Sanitärarmaturen - Liste der zu reinigenden Bodenflächen - Berechnung zur Regenwasserbehandlung - Berechnung zur Brauchwassernutzung - Berechnung Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen - Berechnung Wassergebrauchskennwert | v | |||||||||||||||||||
| 1.2.4 | Flächeninanspruchnahme | 2,500% | 2 | 100 | 100,00 | 2,500% | analog UN17 | - Flächenrecycling des schwach belasteten Grundstücks durch Bodenaustausch - extensives Gründach gemäß Kriterium 1.2.3 | - Dokumentation der Vornutzung des Grundstücks - Auszug B-Plangebiet - Dokumentation des Gründaches (Flächenanteil, Aufbau) | v | m | m | m | |||||||||||||||||
| 2 | Ökonomische Qualität 71,20% | |||||||||||||||||||||||||||||
| 2.1 | Lebenszykluskosten | |||||||||||||||||||||||||||||
| 2.1.1 | Gebäudebezogene Kosten im Lebenszyklus | 13,500% | 3 | 100 | 70,00 | 9,450% | Anwendung des Ersatzverfahrens SGA 02 | Die Bewertungsmaßstäbe von Schulen/Hochschulen können aufgrund der unterschiedlichen Gebäudegeometrie, Raumtypen und Nutzungszeiten nicht auf Sporthallen übertragen werden. | - EG 40 Standard (mindestens 50 % besser als das GEG-RefG) -> 50 Punkte - Bauteilvergleiche: 2 Bauteile erreichen eine Unterschreitung der Basisvariante von mindestens 10 % -> 20 Punkte | - Berechnung BGF (R und S) nach DIN 277 - Kostenfeststellung nach DIN 276 - Energiebedarfsberechnungen gemäß Kriterium 1.1.1 - Liste der zu reinigenden Fassaden-, Außenglas-, Innenglas-, Türen- und Bodenflächen - Berechnung Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen - Berechnung Lebenszykluskosten | v | m | m | |||||||||||||||||
| 2.2 | Wertentwicklung | |||||||||||||||||||||||||||||
| 2.2.2 | Anpassungsfähigkeit | 9,000% | 2 | 100 | 73,00 | 6,570% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Lichte Raumhöhe | 1,350% | 15 | 11,00 | 0,149% | Anwendung auf alle Nutzungsflächen außer der Hallenfläche | Die Höhe von Sporthallen liegt immer über 3 m, so dass dieser Raum nicht bewertet werden sollte. | Lichte Raumhöhe ≥ 2,80 m | - Berechnung BGF nach DIN 277 - Grundrisse - Schnitte | v | m | ||||||||||||||||||||
| Gebäudetiefe | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | keine Anwendung | Die Tiefe von Sporthallen liegt immer über 20 m, so dass die Gebäudetiefe nicht bewertet werden sollte. Die 15 Punkte sollten auf die Teilkriterien 2 bis 4 gleichmäßig (jeweils 5 Punkte) verteilt werden. | - | - Berechnung BGF nach DIN 277 - Grundrisse | ||||||||||||||||||||||
| Vertikale Erschließung | 1,350% | 15 | 15,00 | 0,203% | Anwendung auf alle Nutzungsflächen außer der Hallenfläche | Die Fluchtwege der Halle führen direkt ins Freie, so dass die Hallenfläche nicht mit betrachtet werden muss. | Verhältnis BGF/Anzahl der Erschließungskerne ≤ 400 m² | - Berechnung BGF nach DIN 277 - Grundrisse - Konzept zur Bildung kleiner Nutzungseinheiten einschließlich Flucht- und Rettungswege sowie Sanitäranlagen | v | m | ||||||||||||||||||||
| Grundrisse | 2,700% | 30 | 30,00 | 0,810% | Bewertet werden nicht die Nutzungseinheiten, sondern die selbstständig funktionierenden Teilflächen für getrennte Veranstaltungsbereiche. Bei der Ermittlung der BGF der Teilfläche bleibt die Hallenfläche unberücksichtigt. | Die Umnutzung einer Sporthalle in eine Mensa wäre möglich. Andere Umnutzungen im Zusammenhang mit einer Schule sind kaum denkbar. Eine Nutzungsflexibilität für z. B. kulturelle Veranstaltungen wäre sinnvoll. Dabei können bei größeren Hallen die Spielfelder unterschiedlich genutzt werden. Dafür sollten entsprechende Zugänge sowie Flucht- und Rettungswege vorhanden sein. | - Teilfläche ≤ 400 m² Bruttogrundfläche - Rettungsweg in jeder der zwei Teilflächen - Sanitärschacht in jeder der zwei Teilflächen | - Grundrisse - Fassaden-Detailpläne | v | m | m | |||||||||||||||||||
| Konstruktion | 2,250% | 25 | 9,00 | 0,203% | analog UN17 | - Anteil tragender Innenwände (ohne Treppen- und Aufzugsraumwände) ≤ 50 % - Die zulässigen Nutzlasten sind ≥ 5 kN/m² auf mindestens 50 % der Bruttogrundfläche | - Grundrisse - Tragwerkspläne mit Kartierung der max. zulässigen Nutzlasten | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| Technische Ausstattung | 1,350% | 15 | 8,00 | 0,108% | analog UN17 | - Zur Unterstützung der Wärmeerzeugung durch regenerative Energien ist das Heizsystem für eine Vorlauftemperatur von 45 °C oder niedriger ausgelegt. - Um eine ausbaufähige Gebäudeautomation sicherzustellen ist ein offener BUS- Standard vorhanden, wie z. B. BACNet, EIB oder LONetwork. - Für einen späteren Austausch ist der Transport aller TGA-Bauteile in den Technikzentralen ohne bauliche Maßnahmen möglich. Entsprechend sind (vorbereitete) Montageöffnungen, Türen und Flure in genügender Größe und Anzahl vorhanden. Es sind die Abmessungen und das Gewicht der jeweils größten bzw. schwersten Komponenten inkl. der Transportmittel maßgebend. - Die Technikzentralen bzw. Technikräume besitzen ausreichende räumliche Reserven für spätere Umrüstungen, beispielsweise sind Reserven für den Einbau zusätzlicher Aggregate vorhanden. Diese Reserven sind schlüssig zu dokumentieren. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne | m | v | m |
dokumentieren.
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| 3 | Soziokulturelle und funktionale Qualität 58,26% | |||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.1 | Gesundheit, Behaglichkeit und Nutzerzufriedenheit | |||||||||||||||||||||||||||||
| 3.1.1 | Thermischer Komfort (im Winter/Sommer) | 2,500% | 3 | 100 | 60,00 | 1,500% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Operative Temperatur | 1,000% | 40 | 20,00 | 0,200% | alle Räume außer der Halle analog UN17 Halle im Winter: Mindestanforderung: Jedes Hallenfeld und die Zuschauertribüne können separat beheizt werden. QS 1: Die operative Temperatur in Hallenmitte liegt im Bereich 17-22 °C bei max. 5 % Abweichung (Abweichung: Summe der Abweichungen nach unten und oben) QS 2: Die operative Temperatur in Hallenmitte liegt im Bereich 18 - 21 °C bei max. 5 % Abweichung (Abweichung: Summe der Abweichungen nach unten und oben) Halle im Sommer: Übertemperaturgradstunden QS 1: 500 kh/a QS 2: 400 kh/a | Halle im Winter: Aufgrund der höheren Aktivität beim Sport, sind in Sporträumen niedrigere Raumtemperaturen als in Büro- und Klassenräumen anzustreben. Wenn Sporthallen regelmäßig auch für Kulturveranstaltungen genutzt werden, sollten auch Raumtemperaturen im unteren Anforderungsbereich von Büro- und Klassenräumen möglich sein. Halle im Sommer: Da Sporthallen in Verbindung mit Schulen und Hochschulen nicht gekühlt werden, müssen die Anforderungen an die operative Temperatur im Sommer nur für ungekühlte Hallen gestellt werden. Da die speicherfähigen Bauteilflächen in Sporthallen geringer sind als in Schulgebäuden, kann der Erhöhung der operativen Temperatur nur durch geringere transparente Flächen und mit Ausrichtung nach Norden entgegengewirkt werden. Die entstehenden Übertemperaturgradstunden gemäß Berechnung nach DIN 4108-2 beschreiben die Qualität des sommerlichen Wärmeschutzes, der hier ersatzweise für die Bewertung der | - Winter: 17 - 22 °C bei max. 5 % Abweichung - Sommer: Übertemperaturgradstunden max. 500 Kh | - Auswahlbegründung Referenzräume - Thermische Raumsimulation mit Auswertung für die Referenzräume | m | v | m | |||||||||||||||||||
| Zugluft | 0,500% | 20 | 10,00 | 0,050% | a nQaSl o3g: 3U0N01 k7h/a | operativen Temperatur im Sommer verwendet werden kann. | - Winter: Qualitätsstufe 1: Kat B nach DIN EN ISO 7730 (DR ≤ 20 %) - Sommer: Qualitätsstufe 1: Kat B nach DIN EN ISO 7730 (DR≤ 20 %) | - Grundrisse und Ansichten mit Kennzeichnung öffenbarer Fenster - Berechnung Zugluftrisiko oder Fotos von der Tangentialeinstellung der Deckenluftauslässe | v | |||||||||||||||||||||
| Strahlungstemperaturasymmetrie und Fußbodentemperatur | 0,500% | 20 | 20,00 | 0,100% | analog UN17 | einzuhaltende Oberflächentemperaturen für beheizte/gekühlte Bauteile: - Decke: min. 16°C und max. 35°C - Wand: min. 18°C und max. 35°C - Fußboden: min. 19°C und max. 29°C einzuhaltende Oberflächentemperaturen für: - Fenster: min. 18°C und max. 35°C | - Auswahlbegründung Referenzräume - Thermische Raumsimulation mit Auswertung für die Referenzräume oder - Auslegungsberechnung der Vorlauftemperatur konditionierter Bauteile (Fußböden, Wände, Decken) - Art der Verglasung und U- und g-Wert - Art des Sonnenschutzes und Fc-Wert | m | v | m | ||||||||||||||||||||
| Raumluftfeuchte | 0,500% | 20 | 10,00 | 0,050% | analog UN17 | - öffenbare Fenster | Grundrisse und Ansichten mit Kennzeichnung öffenbarer Fenster | m | m | v | ||||||||||||||||||||
| 3.1.3 | Innenraumhygiene | 2,500% | 3 | 100 | 75,00 | 1,875% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Flüchtige organische Stoffe (VOC) und Formaldehyd | 1,250% | 50 | 50,00 | 0,625% | analog UN17 | Raumluftkonzentration aller untersuchten Räume: TVOC ≤ 0,3 [mg/m³] und Formaldehyd ≤ 0,03 [mg/m³] und Einzelkonzentrationen ≤ RW I Kein Raum weist Konzentrationen oberhalb der Ausschlussgrenzen: TVOC = 3,0 [mg/m³] und Formaldehyd ≤ 0,1 [mg/m³] und Einzelkonzentrationen = RW II auf. | Messbericht Raumluftmessung mit Hinweisen zu Auffälligkeiten | v | m | |||||||||||||||||||||
| Kohlendioxidgehalt | 1,250% | 50 | 25,00 | 0,313% | Nachweis für Halle (ggf. mit Tribüne) ausschließlich über CO2- Konzentration | Aufgrund der Hallenhöhe (mindestens 5,5 m) und der geringeren Flächenbelegung als in Klassenräumen entstehen bei einem festgelegten Außenluftvolumenstrom geringere CO2- Konzentrationen. Daher sollte die Bewertung der CO2-Konzentration verwendet werden. | Die CO2 Konzentration in einem Lüftungintervall von 45 min beträgt maximal 1.000 ppm. | Berechnung der Luftmengen oder der mittleren CO2-Konzentration für die Referenzräume | v | m | m | |||||||||||||||||||
| 3.1.4 | Akustischer Komfort | 1,667% | 2 | 100 | 100,00 | 1,667% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Musik | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| Sprache/Vortrag | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| Unterricht/Kommunikation | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| Sport | 1,667% | 100 | 100,00 | 1,667% | analog UN17 | Sporträume: 125 Hz, 250-2.000 Hz, 4.000 Hz: 0,80≤ T/Tsoll ≤ 1,20 | raumakustische Berechnung oder Messung der Nachhallzeit in 6 Oktaven (125-4.000 Hz) | m | v | |||||||||||||||||||||
| Einzelbüro | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| Mehrpersonenbüro | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| Weitere Räume | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Raumtyp nicht vorhanden | - | m | v | |||||||||||||||||||||
| 3.1.5 | Visueller Komfort | 1,667% | 2 | 100 | 45,00 | 0,750% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Tageslichtverfügbarkeit Gesamtgebäude | 0,250% | 15 | 10,00 | 0,025% | Halle: 15 Punkte, wenn der Tageslichtquotient auf 50 % der Hallenfläche ≥ 1,5 % beträgt 10 Punkte, wenn der Tageslichtquotient auf 50 % der Hallenfläche ≥ 1,0 % beträgt 5 Punkte, wenn der Tageslichtquotient auf 50 % der Hallenfläche ≥ 0,5 % beträgt | Die Hallenfläche dominiert das Gebäude, so dass eine Betrachtung der anderen Nutzungsflächen entbehrlich ist. Bei einer beidseitigen Belichtung mittels oberer Lichtbänder ist das höchste Qualitätsniveau für Unterrichtsräume erfüllbar. Bei Mehrfeldhallen ergibt sich die Raumtiefe durch die längere Feldseite und eine beidseitige Belichtung ist meist nicht möglich oder sinnvoll. Daher sollten die Anforderungen etwas reduziert werden. | 50 % der NUF hat einen Tageslichtquotienten ≥ 1,0 % | Tageslichtsimulation für die Hallenfläche | m | m | v | |||||||||||||||||||
| Tageslichtverfügbarkeit Unterrichtsräume und ständige Arbeitsplätze | 0,250% | 15 | 0,00 | 0,000% | Anwendung nur auf Büro- und Unterrichtsräume (außer Halle). Bei Nichtvorhandensein von Büro- und Unterrichtsräumen und beidseitiger Belichtung auf den Längsseiten der Halle, dann 15 Punkte. | Die Arbeitsplätze in einer Sporthalle sind i.d.R. die Büros des Hallenwartes und der Sportlehrer. Unterrichtsräume sind Gymnastik- und Krafträume. | - keine Büro- und Unterrichtsräume vorhanden | Nur notwendig, wenn doch Büro-/Unterrichtsräume in die Sporthalle integriert werden: Berechnung der relativen jährlichen Nutzbelichtung nach DIN 5034 oder des Tageslichtversorgungsfaktors nach DIN V 18599 | m | m | v | |||||||||||||||||||
| Nachweis der Sichtverbindung nach außen | 0,750% | 45 | 20,00 | 0,150% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: Die Bewertung erfogt pro Hallenlängsseite. Relevant ist das Maß der Rohbauöffnung und jedes Hallenfeld muss einen Verglasungsanteil aufweisen. 20 Punkte, wenn 20 % der Wandfläche verglast sind 15 Punkte, wenn 15 % der Wandfläche verglast sind 10 Punkte, wenn 10 % der Wandfläche verglast sind | Das Teilkriterium 3 „Sichtverbindung nach außen“ hat für Sporthallen nicht den gleichen Stellenwert wie für Arbeits- und Unterrichtsräume, so dass die Anforderungen der DIN 5034 nicht sinnvoll anwendbar sind. Für die Hallenfläche wird ein anderer Benchmark empfohlen. Die Gesamtbewertung erfolgt flächengewichtet. | - 20 % der Wandfläche einer Längsseite sind verglast - jedes Hallenfeld weist einen Verglasungsanteil auf | - Berechnung der Anforderungsgrößen nach DIN 5034 - Produktdatenblätter Sonnenschutz und Blendschutz | v | m | ||||||||||||||||||||
| Blendfreiheit Tageslicht | 0,167% | 10 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | Lichtlenkende Systeme in Kombination mit Blendschutz mit Direktausblendung | - Produktdatenblätter Blendschutz - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| Blendfreiheit Kunstlicht | 0,083% | 5 | 5,00 | 0,004% | analog UN17 | Blendfreiheit für Kunstlicht nach DIN EN 12464 Teil 1 einhalten | Produktdatenblätter der Leuchten (UGR-Wert) | v | ||||||||||||||||||||||
| Lichtverteilung | 0,083% | 5 | 5,00 | 0,004% | analog UN17 | - getrennte Schaltbarkeit der Beleuchtung für mindestens drei Bereiche pro Hallenfeld | Fotos von den Leuchten und Schaltern in der Halle | v | ||||||||||||||||||||||
| Farbwiedergabe | 0,083% | 5 | 5,00 | 0,004% | alle Räume außer der Halle analog UN 17 Halle: Ra ≥ 80, dann 10 Punkte ansonsten 0 Punkte | Die Anforderungen an die Farbwiedergabe sind in Sporthallen geringer als in Büros und Klassenräumen. Eine Beschränkung auf Ra = 80 entsprechend DIN EN 12464-1 ist ausreichend. | Ra ≥ 80 einhalten | Produktdatenblätter Leuchten, Verglasung, Sonnen- und Blendschutz | v | m | m | |||||||||||||||||||
| 3.1.6 | Einflussnahmemöglichkeiten durch Nutzer | 1,667% | 2 | 100 | 69,00 | 1,150% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Lüftung | 0,167% | 10 | 10,00 | 0,017% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: NRWG sind gleichwertig zu öffenbaren Fenstern | - öffenbare Fenster vorhanden (NRWG kann vom Nutzer für die Lüftung verwendet werden) - mechanische Lüftung kann vom Hallenverantwortlichen pro Hallenfeld in Stufen gesteuert werden | - Grundrisse, Schnitte - Möblierungskonzept - Lüftungskonzept - Fotos | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Sonnenschutz | 0,167% | 10 | 8,00 | 0,013% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: ein Fassadenabschnitt entspricht einem Hallenfeld | Der Sonnenschutz kann für mindestens zwei Fassadenabschnitte der Halle (jedes Hallenfeld separat) vom Nutzer beeinflusst werden. | Fotos | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Blendschutz | 0,167% | 10 | 8,00 | 0,013% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: ein Fassadenabschnitt entspricht einem Hallenfeld | Der Blendschutz kann für mindestens zwei Fassadenabschnitte der Halle (jedes Hallenfeld separat) vom Nutzer beeinflusst werden. | - Produktdatenblätter Blendschutz - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| Temperaturen während der Heizperiode | 0,167% | 10 | 10,00 | 0,017% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: Die Temperatur der einzelnen Hallenfelder und der Tribüne kann vom Nutzer (Hallenverantwortlichen) jeweils einzeln beeinflusst werden = 10 Punkte. | Temperatur ender Hallenfelder können einzeln beeinflusst werden und die Hallenfelder sind mittels Vorhang trennbar | TGA-Erläuterungsbericht | v | ||||||||||||||||||||||
| Temperaturen außerhalb der Heizperiode | 0,250% | 15 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | Temperatur ender Hallenfelder können einzeln beeinflusst werden und die Hallenfelder sind mittels Vorhang trennbar | TGA-Erläuterungsbericht | v | ||||||||||||||||||||||
| Steuerung von Tageslicht | 0,167% | 10 | 8,00 | 0,013% | analog UN17 | Das Tageslicht kann in mindestens zwei Raumabschnitten (pro Hallenfeld) separat vom Nutzer beeinflusst werden. | - Produktdatenblätter Sonnenschutz mit Tageslichtlenkung - Fotos | v | ||||||||||||||||||||||
| Steuerung von Kunstlicht | 0,167% | 10 | 5,00 | 0,008% | Alle Räume außer der Halle: analog UN 17 Halle: Das Kunstlicht der einzelnen Hallenfelder und der Tribüne kann vom Nutzer (Hallenverantwortlichen) jeweils einzeln in mindestens drei Raumabschnitten beeinflusst werden. | Das Kunstlicht der einzelnen Hallenfelder und der Tribüne kann vom Nutzer (Hallenverantwortlichen) jeweils einzeln in mindestens drei Raumabschnitten beeinflusst werden. | - Beleuchtungsplanung - Fotos | v |
Raumabschnitten beeinflusst werden.
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| Bedienfreundlichkeit | 0,167% | 10 | 10,00 | 0,017% | analog UN17 | Leicht verständliche und für die Nutzung sinnvoll im Raum angeordnete gekoppelte Anzeige- und Bedienungselemente für die Regelung der Raumtemperatur und des Luftvolumenstroms soweit die technischen Anlagen vorhanden sind | Fotos von den Anzeige- und Bedienungselementen für alle Raumtypen (Labor-, Auswertungs-, Büro-, Besprechungs- und Seminarräume) | v | m | |||||||||||||||||||||
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| Funktionskonzept der Haustechnik | 0,250% | 15 | 10,00 | 0,025% | analog UN17 | Konzept mit Erläuterung der Funktionsweise und Wechselwirkungen der haustechnischen Systeme für eine bedarfsgerechte und energieeffiziente Nutzung | v | m | ||||||||||||||||||||||
| 3.1.7 | Aufenthaltsqualitäten (im gebäudenahen Außenraum) | 1,667% | 2 | 100 | 50,00 | 0,833% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Anzahl und Vielfalt Sitzgelegenheiten | 0,455% | 30 | 25,00 | 0,114% | analog UN17 | ausreichende Anzahl an Bänken in der Halle | - Grundrisse - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| Anzahl und Vielfalt Spiel- bzw. Sportmöglichkeiten | 0,758% | 50 | 20,00 | 0,152% | Die Hallenausstattung einschließlich Sportgeräte und Sportgeräteräume ermöglicht die Durchführung von: 12 Spielsportarten = 50 Punkte 6 Spielsportarten = 20 Punkte jeweils zwischen den angegebenen Punkten interpolierbar. | Eine Sporthalle stellt eine Vielfalt an Sportgeräten zur Verfügung. Für die Nutzung durch Vereine einschließlich Turniere am Wochenende bieten sich vor allem Spielsportarten an. Die Ausstattung für eine Vielzahl an Spielsportarten (Fußball, Volleyball, Handball, Basketball, Badminton, Tischtennis, ...) trägt zu einer höheren Auslastung auch an den Wochenenden bei. | Die Hallenausstattung einschließlich Sportgeräte und Sportgeräteräume ermöglicht die Durchführung von mindestens 6 Spielsportarten. | - Grundriss Halle - Beschreibung Sportgeräteausstattung - Fotos | v | m | ||||||||||||||||||||
| Zuordnung von Freibereichen zu Innenräumen | 0,000% | 0 | 0,00 | 0,000% | keine Anwendung | Eine Schulsporthalle wird i.d.R. zusammen mit der Schule bewertet. Eine sinngemäße Anwendung erfolgt, wenn die Sporthalle ohne Schule gebaut und bewertet wird. Das kann sowohl bei Schulsporthallen als auch bei Vereinssporthallen der Fall sein. In diesen Fällen sind keine Freibereiche mit kompatibler Nutzung vorhanden. Eine Zuordnung von Sportplatzflächen erscheint nicht zielführend. | - | - | ||||||||||||||||||||||
| Ausstattungsmerkmale | 0,303% | 20 | 5,00 | 0,015% | Für die Ausstattung der Sitzgelegenheiten sind jeweils 5 Punkte erreichbar, wenn: - Beleuchtung - Regenschutz - Windschutz - einheimische Bepflanzung (KG 500) vorhanden ist. | Die Ausstattungsmerkmale der Sitzgelegenheiten im Außenraum von Schulen sind umfangreicher als bei Sporthallen. Die Merkmale sollten reduziert werden. | Austattung der Sitzgelegenheiten im gebäudenahen Außenraum: - Beleuchtung | - Außenanlagenplan - Fotos | v | m | m | m | ||||||||||||||||||
| 3.1.8 | Sicherheit | 0,833% | 1 | 100 | 90,00 | 0,750% | analog UN17 | 1) Übersichtliche Wegführungen: Alle Wege und Aufenthaltsflächen im gebäudenahen Außenraum sind übersichtlich angelegt und gut einsehbar. Hierzu zählen: - Hauptwege - Aufenthaltsbereiche - Eingangsbereiche zum Gebäude - Innenhöfe 2) Stellplätze: PKW- und Zweiradstellplätze sind übersichtlich angelegt, gut einsehbar und auf kurzen Wegen erreichbar. 3) Beleuchtung Wege: Die Hauptwege im gebäudenahen Außenraum bzw. auf der Liegenschaft sind gut beleuchtet. 4) Beleuchtung Stellplätze: Die Wege zu den Stellplätzen sowie die Stellplätze selbst sind gut beleuchtet. 5) Reduktion von Brandgasrisiken: Baustoffe, die im Brandfall zu ätzenden oder zersetzenden Rauchgasen führen, sind nicht vorhanden bzw. durch konstruktive Maßnahmen vor einem Brandfall | - Außenanlagenplan - Brandschutzkonzept - Lüftungskonzept - Fotos | v | m | m | m | m | ||||||||||||||||
| 3.1.9 | Innenraumqualität | 2,500% | 3 | 100 | 65,00 | 1,625% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | gsieeshceh Tüetziltk.riterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Aufenthaltsqualität der Erschließungsflächen | 0,795% | 35 | 35,00 | 0,278% | Sitzmöglichkeiten in den Erschließungsbereichen: 20 % der Nutzer = 10 Punkte 40 % der Nutzer = 20 Punkte Ausstellungsmöglichkeiten in den Erschließungsbereichen: 4 m² pro Hallenfeld = 10 Punkte 6 m² pro Hallenfeld = 15 Punkte jeweils zwischen den angegebenen Punkten interpolierbar. | In Sporthallen ist die Nutzung von Erschließungsflächen für Unterrichtszwecke keine höhere Qualität. Für Veranstaltungen sind Sitzmöglichkeiten sehr sinnvoll. Auch Ausstellungsmöglichkeiten sind sinnvoll. Die zu bewertenden Qualitäten sollten reduziert und angepasst werden. | - Sitzmöglichkeiten im Erschließungsbereich: 40 % der Nutzer (17 Personen) - Austellungsmöglichkeiten in den Erschließungsbereichen: 6 m² pro Hallenfeld | - Grundrisse - Fotos | v | m | m | |||||||||||||||||||
| Innere Sichtbeziehungen | 0,341% | 15 | 10,00 | 0,034% | analog UN17 | 70 % der Innentürelemente der für Unterricht und Erschließung ausgewiesenen Bereiche sind verglast/ teilverglast | - Grundrisse - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| Flexibilität der Raumnutzung | 0,682% | 30 | 0,00 | 0,000% | Ein Schutzbelag für die Hallenfläche (zum Begehen mit Straßenschuhen) ist vorhanden: für 100 % der Hallenfläche = 20 Punkte für 50 % der Hallenfläche = 10 Punkte Stühle und Stuhllageraum sind vorhanden (auch bei Vorhandensein einer Tribüne): 50 Stühle pro Hallenfeld = 10 Punkte 25 Stühle pro Hallenfeld = 5 Punkte | Sporthallen mit mehreren Feldern sind bereits verbunden und können durch Vorhänge teilweise getrennt werden. Für die flexible Nutzung der Sporthalle auch für kulturelle Veranstaltungen (Konzert, Vortrag, Fest) bedarf es zusätzlicher Ausstattung und Lagerräume. Diese Qualitäten sollten adressiert werden. | keine Anforderungen im Projekt | Kaufbelege, Bezeichnung der Lagerräume, Fotos | v | m | m | m | ||||||||||||||||||
| Aufbewahrungsmöglichkeiten | 0,455% | 20 | 20,00 | 0,091% | Abschließbare Garderobenschränke (z. B. mit Münze analog Museen) mit einer Mindestgröße von 0,3 m x 1,0 m x 0,5 m (B x H x T) stehen: für 10 % der Nutzer und 5 % der Tribünenplätze = 10 Punkte für 20 % der Nutzer und 10 % der Tribünenplätze = 20 Punkte zur Verfügung. | Die Umkleideräume in Schulsporthallen haben i.d.R. Garderoben ohne verschließbare Garderobenschränke. Für Veranstaltungen außerhalb des Schulsports sollten zusätzlich (außerhalb der Umkleideräume) Garderobenschränke verfügbar sein. | Abschließbare Garderobenschränke (z. B. mit Münze analog Museen) mit einer Mindestgröße von 0,3 m x 1,0 m x 0,5 m (B x H x T) stehen außerhalb der Umkleideräume für 20 % der Nutzer zur Verfügung. | - Grundrisse mit Kartierung der Garderobenschränke - Beschreibung zur Nutzbarkeit der Garderobenschränke - Fotos | v | m | ||||||||||||||||||||
| 3.2 | Funktionalität | |||||||||||||||||||||||||||||
| 3.2.1 | Barrierefreiheit | 1,667% | 2 | 100 | 50,00 | 0,833% | Arbeitsplätze: %-Satz der barrierefreien Arbeitsplätze ersetzen durch barrierefreie Nutzungs- und Verkehrsflächen Außenanlagen: Die Außenanlagen von Sporthallen umfassen i.d.R. mindestens die Parkplatz-, Wege-, Aufenthalts- und Sportplatzflächen. Bei Abweichungen davon kann die Zuordnung von Außenanlagen zur Sporthalle durch Vorschlag des BNB-Koordinators und Abstimmung mit der Zertifizierungsstelle erfolgen. | Die Anzahl der Arbeitsplätze ist in Sporthallen gering und als Bezugsgröße für den Umfang barrierefreier Flächen ungeeignet. Als Bezugsgröße eignen sich die barrierefreien Nutzungs- und Verkehrsflächen. Die Zuordnung von Außenanlagen zu einer Sporthalle kann nicht immer eindeutig vorgenommen werden, da Sporthallen häufig mit anderen Gebäuden auf einem Grundstück stehen. In diesen Fällen kann die Zuordnung von Außenanlagen zur Sporthalle durch Vorschlag des BNB-Koordinators und Abstimmung mit der Zertifizierungsstelle erfolgen. | Qualitäststufe 3: - mindestens 50 % der Nutzungsflächen und zugehörigen Verkehrsflächen sind barrierefrei zugänglich - mindestens 50 % der Aufenthaltsflächen im Außenbereich (Parkplatz-, Wege-, Aufenthalts- und Sportplatzflächen) sind barrierefrei zugänglich - Unterrichts- und Umkleideräume sind in jeder Etage gemäß DIN 18040-1 barrierefrei zugänglich und unter Berücksichtigung der später erforderlichen Möblierung zweckentsprechend nutzbar. -Barrierefreie Toiletten sind in jeder Etage vorhanden - Zusätzlich zu dem Konzept gemäß LFBB 2014 wurde ein Nachweis zur Barrierefreiheit einschließlich entsprechender Dokumentation zur Bauübergabe erstellt (siehe auch FLB 6.10) | - Anforderungprofil Barrierefreiheit - Konzept Barrierefreiheit nach Leitfaden Barrierefreies Bauen 2014 - Grundrisse mit Kennzeichnung der barrierefreien Elemente/Bereich - Umsetzungsnachweis des Barrierefreiheitskonzeptes zur Fertigstellung | v | m | ||||||||||||||||||
| 3.2.4 | Zugänglichkeit | 1,667% | 2 | 100 | 60,00 | 1,000% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Grundsätzliche Zugänglichkeit des Gebäudes | 0,298% | 20 | 10,00 | 0,030% | analog UN17 | - schriftliche Stellungnahme der zuständigen Behörde/der Bauherrschaft zur eingeschränkten Zugänglichkeit der Außenanlagen und des Gebäudes liegt vor | Ausnahmeentscheidung der zuständigen Behörde oder schriftliche Stellungnahme des Bauherrn zur Begründung der eingeschränkten Zugänglichkeit | v | ||||||||||||||||||||||
| Qualitative Merkmale der Zugänglichkeit des Gebäudes | 0,298% | 50 | 20,00 | 0,060% | analog UN17 | - Die Anordnung der Toiletten erlaubt eine separate Nutzung einzelner Gebäudeteile. - Räume sind technisch so ausgestattet und von ihrer Göße so angelegt, dass sie den Bedürfnissen der außerschulischen Nutzer entsprechen | Ausnahmeentscheidung der zuständigen Behörde oder schriftliche Stellungnahme des Bauherrn zur Begründung der eingeschränkten Zugänglichkeit | v | m | |||||||||||||||||||||
| Nutzungsmerkmale des Gebäudes | 0,298% | 50 | 20,00 | 0,060% | analog UN17 | - Es besteht für private Interessengemeinschaften die Möglichkeit, im Gebäude Räumlichkeiten temporär anzumieten (außerhalb der regulären Betriebszeiten). - Es existiert ein Nutzungskonzept, das die (dauerhafte) Vermietung von Teilbereichen vorsieht. Darin enthalten sind Angaben zu Details der Vermietung (Kosten, Abrechnung von Verbrauchseinheiten, Sicherheit, Abgrenzung, etc.). | Nutzungs- und Vermietungskonzept für Externe | v | m | |||||||||||||||||||||
| Qualitative Aspekte der Zugänglichkeit der Freiflächen | 0,179% | 20 | 10,00 | 0,018% | analog UN17 | Die Bildungseinrichtung reagiert auf die umgebenden öffentlichen Räume und macht Grün-, Sport- und Spielflächen, Empfangs- und Eingangssituationen sowohl für Lernende als auch für den umgebenden Stadtteil nutzbar. | - Außenanlagenplan - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| 3.2.5 | Mobilitätsinfrastruktur | 0,833% | 1 | 100 | 90,00 | 0,750% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | Generelle Anforderungen: - Fahrradanlehnhalter für Einzel-/Doppelparker 0,8 m/ 1,0 m Abstand - Fahrradstellplätze für Besucher und Nutzer sind an den Eingängen und/oder max. 25 m davon entfernt positioniert - Fahrradstellplätze sind ausreichend beleuchted | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Anzahl der Fahrradstellplätze | 0,278% | 40 | 40,00 | 0,111% | analog UN17 | 1 Fahrradstellplatz / 2 Nuzter -> 21 Fahrradstellplätze | - Anzahl Personen (Stellenplan: 310) - Außenanlagenplan (ggf. Grundriss UG) mit Fahrradstellplätzen | v | m | m |
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| Anzahl der Lademöglichkeiten und Carsharing-Stellplätze | 0,139% | 20 | 15,00 | 0,021% | analog UN17 | - Lademöglichkeiten für Elektro-Zweiräder sind für 5 % (d. h. 2)der Fahrradstellplätze (mindestens einer) vorhanden. - Lademöglichkeiten für Elektro-Pkw sind für 5 % der Pkw-Stellplätze (mindestens einer) vorhanden. | - Außenanlagenplan mit Kennzeichnung der Stellplätze und der E-Lademöglichkeiten - Fotos | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Qualitative Anforderungen an Fahrradstellplätze | 0,417% | 60 | 35,00 | 0,146% | analog UN17 | - Fahrradanlehnhalter für Einzel-/Doppelparker mit 0,8 m/1,0 m Abstand, 2 m Länge und 1,8 m breiten Rangiergassen - Fahrradstellplätze für Besucher und Nutzer sind an den Eingängen und/oder max. 35 m davon entfernt positioniert - Fahrradstellplätze sind ausreichend beleuchted - Duschen und Umkleiden sind vorhanden - Trocknungsmöglichkeiten sind vorhanden | - Außenanlagenplan mit Kennzeichnung der Stellplätze einschließlich Abstände (quer und längs) - Grundrisse mit Umkleideräumen - Fotos | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| 3.3 | Sicherung der Gestaltungsqualität | |||||||||||||||||||||||||||||
| 3.3.1 | Gestalterische und städtebauliche Qualität | 2,500% | 3 | 100 | 10,00 | 0,250% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Planungswettbewerbe | 2,500% | 100 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - | m | v | ||||||||||||||||||||||
| Auszeichnung mit einem Architekturpreis | 1,500% | 60 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - | v | m | ||||||||||||||||||||||
| Unabhängiges Expertengremium | 1,000% | 40 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - | v | m | ||||||||||||||||||||||
| Sonderfall Mindestanforderung Grenzwert | 0,250% | 10 | 10,00 | 0,025% | analog UN17 | Zwei Entwurfsvarianten in der Vorentwurfsplanung (LP 2) | Zwei Vorentwürfe | v | m | m | m | m | m | m | ||||||||||||||||
| 3.3.2 | Kunst am Bau | 0,833% | 1 | 100 | 15,00 | 0,125% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Mindestanforderung | 0,083% | 10 | 10,00 | 0,008% | 30 Punkte: KG 620 + KG 752 ≥ 0,500 % (KG 300 + KG 400) 20 Punkte: KG 620 + KG 752 ≥ 0,375 % (KG 300 + KG 400) 10 Punkte: KG 620 + KG 752 ≥ 0,250 % (KG 300 + KG 400) | Sporthallen werden vorwiegend von Kommunen gebaut, die i.d.R. eine geringere Obergrenze für die Ausgaben für "Kunst am Bau" als bei Bund und Ländern beachten müssen. Die Umsetzung von "Kunst am Bau" sollte aber nicht an der Mittelhöhe scheitern. Daher sollten die Maßstäbe für private Bauherren auch für öffentliche Bauherren gelten. Zusätzlich sollte nur der %-Satz für Gebäude mit Baukosten > 100 Mio. € gelten, da die Baukosten auch für Vierfachsporthallen weit unter 20 Mio. € liegen und der dafür vorgesehene %-Satz (das Dreifache) zur Nichtumsetzung von "Kunst am Bau" führen würde. | Begründung, falls "Kunst am Bau" für die Kita (gemeinsam) umgesetzt wird. | Bestätigung des Bauherrn | v | |||||||||||||||||||||
| Bereitstellung von Mitteln im Rahmen der Bauaufgabe | 0,250% | 30 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | Kostenfeststellung nach DIN 276 | v | |||||||||||||||||||||||
| Umsetzung des Leitfadens Kunst am Bau | 0,333% | 40 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - Auslobungstext - Beauftragung Kunstsachverständige/r durch Bauherrn | v | |||||||||||||||||||||||
| Öffentlichkeitsarbeit, Rezeption der Kunst am Bau | 0,167% | 20 | 5,00 | 0,008% | analog UN17 | Kennzeichnung der Kunstwerke unter Nennung des Künstlers bzw. der Künstlerin und ggf. des Titels | - Bericht Einweihungsfeier - Fotos vom Kunstwerk und der Beschriftung - Dokumente/website mit Veröffentlichungen zum Kunstwerk | v | ||||||||||||||||||||||
| 4 | Technische Qualität 69,05% | |||||||||||||||||||||||||||||
| 4.1 | Qualität der technischen Ausführung | |||||||||||||||||||||||||||||
| 4.1.1 | Schallschutz | 4,500% | 2 | 100 | 50,00 | 2,250% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Luftschallschutz gegen Außenlärm | 0,900% | 20 | 10,00 | 0,090% | analog UN17 | Einhaltung der DIN 4109 | Schallschutznachweis | m | v | |||||||||||||||||||||
| Luftschallschutz | 1,350% | 30 | 15,00 | 0,203% | analog UN17 | Einhaltung der DIN 4109 | - Schallschutznachweis - Messbericht Luftschallmessung in Referenzräumen | m | v | |||||||||||||||||||||
| Trittschallschutz | 1,350% | 30 | 15,00 | 0,203% | analog UN17 | Einhaltung der DIN 4109 | - Schallschutznachweis - Messbericht Trittschallmessung in Referenzräumen | m | v | |||||||||||||||||||||
| Schallschutz gegenüber haustechnischen Anlagen | 0,900% | 20 | 10,00 | 0,090% | analog UN17 | Einhaltung der DIN 4109 | Sanitärinstallationen: - erfüllen DIN 52218 - Ruhedruck max. 5 bar - Leitungsdurchführungen durch Wände und Decken mit Mineralwolle oder Schaumstoff entkoppeln sowie dauerelastisch und luftdicht abdichten - Spülkasten: Gk-Vorsatzschale (zweifach beplankt) Lüftungsanlagen: - Technische Datenblätter Luftauslässe Aufzüge: - Berechnung nach VDI 2566 | v | m | |||||||||||||||||||||
| 4.1.2 | Wärme- und Tauwasserschutz | 4,500% | 2 | 100 | 76,00 | 3,420% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Mittlere Wärmedurchgangskoeffizienten | 1,350% | 30 | 20,00 | 0,270% | analog UN17 | opake Außenauteile: 0,20 W/(m²·K) Fenster, Pfosten-Riegel: 1,00 W/(m²·K) Lichtbänder: 1,70 W/(m²·K) Lichtkuppeln: 2,00 W/(m²·K) | Wärmeschutznachweis | v | ||||||||||||||||||||||
| Wärmebrückenzuschlag | 0,675% | 15 | 8,00 | 0,054% | analog UN17 | ΔUWB ≤ 0,10 W/(m²·K) | Gleichwertigkeitsnachweis gemäß DIN 4108 Beiblatt 2 | m | v | |||||||||||||||||||||
| Klassen der Luftdurchlässigkeit (Fugendurchlässigkeit) | 0,675% | 15 | 8,00 | 0,054% | analog UN17 | Fenster und Fenstertüren Qualitätsstufe 1: Fugendurchlässigkeitsklasse 4 nach DIN EN 12207 | Technische Datenblätter der Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster | v | ||||||||||||||||||||||
| Tauwasserbildung | 0,450% | 10 | 10,00 | 0,045% | analog UN17 | Qualitätsstufe 1: Auflistung der Bauteile, für die nach DIN 4108-3 Kap. 4.3 kein rechnerischer Tauwasser-Nachweis erforderlich ist. Für alle anderen Bauteile Nachweis nach DIN 4108-3 Kapitel 4.3 oder instationäres Verfahren nach DIN EN 15026 | - Bauteilliste gemäß DIN 4108-3 Kap. 5.3 - Tauwasser-Nachweis, wenn erforderlich | m | v | |||||||||||||||||||||
| Luftwechsel | 0,675% | 15 | 15,00 | 0,101% | analog UN17 | Luftdichtigkeitsprüfung mit den Zielwerten: - n50 ≤ 0,6 h-1 - q50≤ 2,0 mh-1 | Bericht Luftdichtheitsmessung | m | v | |||||||||||||||||||||
| Sonneneintragskennwert | 0,675% | 15 | 15,00 | 0,101% | analog UN17 | Svorh ≤ 0,8 * Szul | Wärmeschutznachweis oder Simulation nach DIN 4108-2 | m | v | |||||||||||||||||||||
| 4.1.3 | Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit | 4,500% | 2 | 100 | 80,00 | 3,600% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Tragkonstruktion | 0,675% | 15 | 15,00 | 0,101% | analog UN17 | Die wartungsrelevanten Teile der Primärkonstruktion sind zugänglich. | - Baubeschreibung - Grundrisse - Schnitte | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Zugänglichkeit der Außenglasflächen | 0,540% | 12 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | Weniger als 50 % der Außenglasflächen sind mit einfachen Hilfsmitteln erreichbar. | - Schnitte - Ansichten | v | m | |||||||||||||||||||||
| Außenbauteile | 0,405% | 9 | 9,00 | 0,036% | analog UN17 | Außenbauteile sind konstruktiv gegen Verschmutzung geschützt (funktionierende Tropfkanten, Dachüberhänge) oder bestehen aus Materialien, die auch dann ansehnlich altern und Patina bilden, wenn Sie nicht regelmäßig gereinigt werden. | Fotos: Attikableche, Fassaden, Solbänke | v | m | |||||||||||||||||||||
| Bodenbelag | 0,405% | 9 | 6,00 | 0,024% | analog UN17 | Ein gegenüber leichten Verschmutzungen toleranter Bodenbelag ist auf allen Verkehrsflächen vorhanden. | Fotos aller Bodenbeläge | v | m | |||||||||||||||||||||
| Schmutzfangzone | 0,405% | 9 | 9,00 | 0,036% | analog UN17 | Schmutzfangzonen in Haupteingangsbereichen sind mindestens 5 Schritte = 4,00 m, in Nebeneingangsbereichen mindestens 3 Schritte = 2,40 m lang. | - Grundrisse - Details Schmutzfangzonen (außen und innen) | v | m | |||||||||||||||||||||
| Fußbodenleisten | 0,405% | 9 | 9,00 | 0,036% | analog UN17 | Fußbodenleisten sind durchgehend vorhanden. | Ausschreibungstexte der Gewerke Fußbodenbeläge, Fliesen und Platten | v | m | |||||||||||||||||||||
| Hindernisfreie Grundrissgestaltung | 0,405% | 9 | 9,00 | 0,036% | analog UN17 | Unzugängliche Bereiche wurden vermieden. | Grundrisse | v | m | |||||||||||||||||||||
| Einbauten | 0,450% | 10 | 8,00 | 0,036% | analog UN17 | 1) Zu reinigende Konvektoren sind nicht vorhanden. 2) Wandschränke sind vorhanden, so dass weniger schwer zugängliche Nischen zu reinigen sind. 3) Alle Installationen sind unter der Oberfläche. | - Erläuterungsbericht TGA - Fotos von den Heizflächen | v | m | |||||||||||||||||||||
| Zugänglichkeit der Innenglasflächen | 0,405% | 9 | 6,00 | 0,024% | analog UN17 | Alle Innenglasflächen sind mit einfachen Hilfsmitteln erreichbar. | - Grundrisse - Schnitte | v | m | |||||||||||||||||||||
| Wände | 0,405% | 9 | 9,00 | 0,036% | analog UN17 | 1) Für häufigere Instandsetzungen sind anfällige Wandflächen im Erschließungsbereich und im Bereich der Unterrichtsräume als separat gestaltete Farb- und Materialflächen umgesetzt. 2) Es wurden beschädigungsresistente Materialien und Eckschutzschienen an den Wänden insbesondere im Erschließungsbereich verwendet. 3) Im Erschließungsbereich wurden bruchsichere Verglasungen eingesetzt. | v | m | ||||||||||||||||||||||
| 4.1.4 | Rückbau, Trennung und Verwertung | 4,500% | 2 | 100 | 65,00 | 2,925% | analog UN17 | Annahme (ist von der Bauweise abhängig) | - Baubeschreibung - Bauteilaufbauten analog Kriterium 1.1.1 - Schnitte | v | m | m | ||||||||||||||||||
| 4.1.5 | Widerstandsfähigkeit gegen Naturgefahren | 2,250% | 1 | 100 | 75,50 | 1,699% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | Durchschnittlich werden 75 BNB-Punkte angestrebt. | Für eine Bewertung mit 75 Punkten sind zur Vorsorge gegen alle Naturgefahren Maßnahmen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit umzusetzen, die im Mittel 60 von 155 bis 170 Punkte erreichen. | ||||||||||||||||||||
| Wind | 0,675% | 30 | 22,50 | 0,152% | analog UN17 | Windzone 1 Widerstandsfähigkeit mindestens 50 Punkte | Nachweisdokumente für umgesetzte Vorsorgemaßnahmen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Starkregen | 0,338% | 15 | 11,25 | 0,038% | analog UN17 | Starkregenzone 2 Widerstandsfähigkeit mindestens 50 Punkte | Nachweisdokumente für umgesetzte Vorsorgemaßnahmen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Hagel | 0,225% | 10 | 7,50 | 0,017% | analog UN17 | Hagelzone 4 Widerstandsfähigkeit mindestens 70 Punkte | Nachweisdokumente für umgesetzte Vorsorgemaßnahmen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Schnee | 0,338% | 15 | 11,25 | 0,038% | analog UN17 | Schneelastzone 1 Widerstandsfähigkeit mindestens 50 Punkte | Nachweisdokumente für umgesetzte Vorsorgemaßnahmen | v | m | m |
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| Hochwasser | 0,675% | 30 | 23,00 | 0,155% | analog UN17 | Große Hochwassergefährdung Widerstandsfähigkeit mindestens 70 Punkte | Nachweisdokumente für umgesetzte Vorsorgemaßnahmen | v | m | m | m | m | m | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 4.1.6 | Bedienungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der TGA | 2,250% | 1 | 100 | 73,00 | 1,643% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| KG 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen | 0,245% | 12 | 9,00 | 0,022% | analog UN17 | 1) Revisionsöffnungen und Platz an Einregulierungs- und Messstellen sind vorhanden und gekennzeichnet. 2) Zur Behebung von Störungen vor Ort besteht eine eindeutige Kontroll- und Identifikationsmöglichkeit, z. B. durch Kennzeichnung der Armaturen und Einbauten (z. B. Auslässe, Filter, Ventile) mit Zuordnung zum Schema. 3) Es sind raum- oder abschnittsweise Absperrmöglichkeiten mit Entleer-, Spül- und Füllmöglichkeiten vorhanden. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| KG 420 Wärmeversorgungsanlagen | 0,307% | 15 | 12,00 | 0,037% | analog UN17 | 1) Einstellungen an allen Anlagen können in den Technikzentralen vorgenommen werden. 2) Revisionsöffnungen und Platz an Einregulierungs- und Messstellen sind in angemessener Größe vorhanden, gekennzeichnet und gut zugänglich. 3) Zur Behebung von Störungen vor Ort besteht eine eindeutige Kontroll- und Identifikationsmöglichkeit, z. B. durch Kennzeichnung der Armaturen und Einbauten (z. B. Auslässe, Filter, Ventile) mit Zuordnung zum Schema). 4) Es sind geschossweise Absperrmöglichkeiten mit Entleer-, Spül- oder Füllmöglichkeiten vorhanden. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| KG 430 Lufttechnische Anlagen | 0,307% | 15 | 12,00 | 0,037% | analog UN17 | 1) Die Lüftung wird über eine zentrale mechanische Lüftung bzw. Klimatisierung sichergestellt. Folgende Anforderungen werden erfüllt: - Zentralgeräte mit Revisionstüren und Innenbeleuchtung - Kanalsystem mit genügend Revisions- und Reinigungsöffnungen - Mindestanforderungen der VDI 6022 "Raumlufttechnik, Raumluftqualität" werden eingehalten. 2) Einstellungen an allen Anlagen können in den Technikzentralen vorgenommen werden. 3) Revisionsöffnungen und Platz an Einregulierungs- und Messstellen sind in angemessener Größe vorhanden, gekennzeichnet und gut zugänglich. 4) Zur Behebung von Störungen vor Ort besteht eine eindeutige Kontroll- und Identifikationsmöglichkeit, z. B. durch Kennzeichnung der Armaturen und Einbauten (z. B. Auslässe, Filter, Ventile) mit Zuordnung zum Schema. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| KG 435 Kälteversorgungsanlagen | 0,307% | 15 | 12,00 | 0,037% | analog UN17 | 1) Die Kühlung wird über eine zentrale Kälteanlage sichergestellt. Folgende Anforderungen werden erfüllt: - Zentralgeräte mit Revisionstüren und Innenbeleuchtung - Kanalsystem mit genügend Revisions- und Reinigungsöffnungen - Mindestanforderungen der VDI 6022 "Raumlufttechnik, Raumluftqualität" werden eingehalten. 2) Einstellungen an allen Anlagen können in den Technikzentralen vorgenommen werden. 3) Revisionsöffnungen und Platz an Einregulierungs- und Messstellen sind in angemessener Größe vorhanden, gekennzeichnet und gut zugänglich. 4) Zur Behebung von Störungen vor Ort besteht eine eindeutige Kontroll- und Identifikationsmöglichkeit, z. B. durch Kennzeichnung der Armaturen und Einbauten (z. B. Auslässe, Filter, Ventile) mit Zuordnung zum Schema. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| KG 440 Starkstromanlagen | 0,491% | 24 | 18,00 | 0,088% | analog UN17 | 1) Einstellungen an allen Anlagen können in den Technikzentralen vorgenommen werden. 2) Revisionsöffnungen und Platz an Einregulierungs- und Messstellen sind in angemessener Größe vorhanden, gekennzeichnet und gut zugänglich. 3) Zur Behebung von Störungen vor Ort besteht eine eindeutige Kontroll- und Identifikationsmöglichkeit, z. B. durch Kennzeichnung der Leitungen mit Zuordnung zum Schema. 4) Die Unterverteilungen und Messstellen sind außerhalb von Arbeits- / Aufenthaltsbereichen aus zugänglich. 5) Die Sicherheitsbeleuchtung und die Fluchtwegkennzeichnung verfügen über eine Zentralversorgung (ohne Einzelbatterien). 6) In den Arbeitsbereichen sind zum Austauschen der Leuchtmittel keine Gerüste, Hubarbeitsbühnen oder Absturzsicherungen notwendig. (auch im Saal möglich?) 7) In Treppenhäusern sind zum Austauschen der Leuchtmittel keine Gerüste, Hubarbeitsbühnen oder Absturzsicherungen notwendig. 8) In Atrien, Foyers und Eingangshallen sind zum Austauschen der Leuchtmittel keine Gerüste, Hubarbeitsbühnen oder Absturzsicherungen notwendig. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| KG 460 Förderanlagen | 0,082% | 4 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | ||||||||||||||||||||||
| KG 480 Gebäudeautomation | 0,511% | 25 | 10,00 | 0,051% | analog UN17 | Alle Gewerke der Kostengruppen 410, 420, 430, 435, 440, 460 sind in eine Gebäudeautomation integriert. Störungen können per Ferndiagnose festgestellt werden. | - TGA-Erläuterungsbericht - TGA-Pläne - Fotos | v | m | |||||||||||||||||||||
| 5 | Prozessqualtiät | 61,12% | ||||||||||||||||||||||||||||
| 5.1 | Qualität der Planung | |||||||||||||||||||||||||||||
| 5.1.1 | Projektvorbereitung | 1,429% | 3 | 100 | 61,00 | 0,871% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Bedarfsplanung oder vergleichbare Planung | 0,500% | 35 | 26,00 | 0,130% | analog UN17 | Es wurde eine kleine Bedarfsplanung in Anlehnung an Anlage 1b dieses Kriteriums oder in einem vergleichbaren Umfang durchgeführt. | Bedarfsbeschreibung durch Nutzer und Bauherr gemäß Anlage 1c oder vergleichbarem Umfang | v | m | |||||||||||||||||||||
| Zielvereinbarung | 0,500% | 35 | 35,00 | 0,175% | analog UN17 | Es wurde eine Zielvereinbarung in Anlehnung an den „Leitfaden Nachhaltiges Bauen“ auf Teilkriterien-Ebene erstellt und mit den Projektbeteiligten abgestimmt. (diese Tabelle) | BNB-Zielvereinbarungstabelle mit Angaben zu Maßnahmen und Nachweisen (BNB-Pflichtenheft) | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Architektenwettbewerb | 0,429% | 30 | 0,00 | 0,000% | analog UN17 | Es wurde kein Architektenwettbewerb oder sonstiges, konkurrierendes Verfahren mit besonderer Berücksichtigung der Thematik „Nachhaltiges Bauen“ vorbereitet und veranlasst und/ oder es war kein qualifizierter Preisrichter, Juror bzw. Sachverständiger mit Erfahrung im Bereich Nachhaltiges Bauen beteiligt. | Auslobungstext mit Verfahrensablauf und -beteiligten | v | ||||||||||||||||||||||
| 5.1.2 | Integrale Planung | 1,429% | 3 | 100 | 69,00 | 0,986% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Interdisziplinäres Projektteam | 0,286% | 20 | 12,00 | 0,034% | analog UN17 | Es besteht ein „Integrales Planungsteam“ aus mindestens drei Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen. Einer dieser Fachleute kann Erfahrungen in der Koordination von integralen Planungsteams nachweisen und übernimmt die Koordination des Teams. | - Projektbeteiligtenliste - Qualifikationsnachweis Projektsteuerrung - Qualifikationsnachweis BNB-Koordinator | v | ||||||||||||||||||||||
| Qualifikation des Projektteams | 0,286% | 20 | 10,00 | 0,029% | analog UN17 | Mindestens zwei der Mitglieder des interdisziplinären Projektteams können für den Zeitraum von max. zwei Jahren vor Auftragserteilung Weiterbildungen im Themenbereich Nachhaltigkeit vorweisen. Alternativ kann die Qualifikation auch durch aktuelle Referenzprojekte mit entsprechender Berücksichtigung des nachhaltigen Bauens nachwiesen werden. | Nachweis Weiterbildung oder Referenzprojekte im nachhaltigen Bauen von zwei Planern | v | ||||||||||||||||||||||
| Integraler Planungsprozess | 0,286% | 20 | 20,00 | 0,057% | analog UN17 | Die erfolgreiche Integration der Nachhaltigkeitskriterien in der Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie in der Objektüberwachung wurde dokumentiert. | - BNB-Zielvereinbarungstabelle mit Maßnahmen und Nachweisen (BNB-Pflichtenheft) - BNB-Bewertungen für die HOAI-Leistungsphasen 3, 4, 5 und 8 | v | m | |||||||||||||||||||||
| Nutzerbeteiligung | 0,429% | 30 | 25,00 | 0,107% | analog UN17 | Eine prozessbegleitende Nutzerbeteiligung wurde durchgeführt. Nutzer wurden dabei an allen der fünf folgenden Stellen im Planungsprozess beteiligt: Erstellung des Raumprogramms, Vorentwurf, Entwurf und Bauantrag sowie Bemusterung. | Protokolle der Planungsbesprechungen unter Beteiligung des Nutzers | v | m | |||||||||||||||||||||
| Öffentlichkeitsbeteiligung | 0,143% | 10 | 2,00 | 0,003% | analog UN17 | Es wurde eine informative Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. | Text zur Bekanntgabe des Bauvorhabens für Medien, Foto Bauschild | v | ||||||||||||||||||||||
| 5.1.3 | Komplexität und Optimierung der Planung | 1,429% | 3 | 100 | 72,50 | 1,036% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien |
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| Ganzheitliche Herangehensweise | 1,214% | 85 | 67,50 | 0,820% | analog UN17 | 1) Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan wurde erstellt und durchgeführt. 2) Es wurde ein Ver- und Entsiegelungskonzept erstellt und berücksichtigt, bei dem Maßnahmen zur Minimierung, Reduzierung und Kompensierung der versiegelten Fläche betrachtet wurden (Variantenvergleich). 3) Es wurde ein Energiekonzept erstellt und umgesetzt, welches insbesondere die ausführliche Prüfung alternativer Energieversorgungssysteme sowie den Einsatz regenerativer Energien berücksichtigt - bei gleichzeitiger Untersuchung der jeweiligen Wirtschaftlichkeit unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebotes. 4) Es wurde ein Messkonzept in Anlehnung an die Empfehlungen der En-Mess 2001 oder ein vergleichbares Messkonzept erstellt und umgesetzt. Dieses gewährleistet die dauerhafte Ermittlung der Verbräuche als Grundlage einer optimalen Bewirtschaftung des Gebäudes sowie der Betriebsführung und Betriebsüberwachung. 5) Es wurde ein Wasserkonzept erstellt und berücksichtigt, bei dem alle Möglichkeiten der Verringerung des Frischwasserbedarfs, der Regenwasserversickerung sowie der Regen- und Grauwassernutzung geprüft wurden. 6) Es wurde ein Konzept erstellt und berücksichtigt, das konkrete Hinweise zur Vermeidung von Risiken aus Bauprodukten (alle innenraumrelevanten Bauprodukte von Aufenthaltsräumen) für die Gesundheit gibt. 7) Es wurde ein Lüftungskonzept erstellt, das den erforderlichen Luftwechsel bezogen auf Abmessung und Belegrate der Aufenthaltsräume sowie der entsprechenden Nutzungszeiten nachweist – unabhängig von der gewählten Lüftungsart (freie und/oder mechanische Lüftung). 8) Es wurde eine Kunstlichtberechnung durchgeführt. 9) Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Sicherstellung der Reinigungs- und | Erstellung und Berücksichtigung in der Umsetzung: - SiGe-Plan - Ver- und Entsiegelungskonzept - Energiekonzept mit hohem Anteil erneuerbarer Energieträger - Mess- und Monitoringkonzept - Wasserkonzept (Trinkwasser, Regenwasser, Abwasser) - Konzept für schadstoffarmes Bauen - Lüftungskonzept - Kunstlichtberechnung - Konzept zur Berücksichtigung der Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit in der Planung | v | m | m | m | m | m | m | ||||||||||||||||
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| Optimierung der Planung | 0,214% | 15 | 5,00 | 0,011% | analog UN17 | VInasrtiaanndtehnavlteurngglesifcrheeu nwdulircdhekne iitm w Uermdfeann gin d deerr G Prluannudnlegis btuenrügcekns izcuhrt iOgtb.jektplanung im Rahmen der Vorplanung (LP2) und der Entwurfsplanung (LP3) nach HOAI (Grundleistungen und besondere Leistungen) durchgeführt. | - drei Variantenvergleiche für Bauteile - drei Variantenvergleiche für Energieversorgungslösungen | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| 5.1.4 | Ausschreibung und Vergabe | 0,952% | 2 | 100 | 75,00 | 0,714% | analog UN17 | Es wurden Nachhaltigkeitsaspekte in die Ausschreibung der Bauleistungen integriert. Neben technischen Aspekten wie z. B. Dauerhaftigkeit oder Reinigungsfreundlichkeit wurden Nachhaltigkeitsaspekte insbesondere mit Anforderungen an Gesundheits- und Umweltverträglichkeit von Bauprodukten ausgeschrieben. Im Falle einer funktionalen Ausschreibung müssen Wertungskriterien und deren Rangfolge festgelegt worden sein. | - Leistungsverzeichnisse mit Vorbemerkungen - Bauproduktanforderungen gemäß Zielanforderung Kriterium 1.1.6 als Anforderungstext in LV-Positionen integriert | m | v | |||||||||||||||||||
| 5.1.5 | Voraussetzungen für eine optimale Bewirtschaftung | 0,952% | 2 | 100 | 74,00 | 0,705% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Erstellung einer Gebäudeakte / Objektdokumentation | 0,238% | 25 | 25,00 | 0,060% | analog UN17 | Es wurden die wichtigsten Projektdaten gemäß Anlage 1 für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden" dokumentiert. | ausgefüllte Anlage 1 des Kriteriums | v | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | m | |||||||
| Erstellung von Wartungs-, Inspektions-, Betriebs- und Pflegeanleitungen | 0,238% | 25 | 12,00 | 0,029% | analog UN17 | Es wurden Nutzungs-, Wartungs- und Pflegeanleitungen im üblichen Umfang erstellt, d. h. die Nutzungs-, Wartungs- und Pflegeanleitungen werden dokumentiert und den ausführenden Dienstleistern zur Verfügung gestellt. Alternativ kann nachgewiesen werden, dass Wartungsverträge mit Firmen / Dienstleistern abgeschlossen wurden, die über die entsprechende Sachkunde verfügen. | - Instandhaltungsplan (Leistung, Dokumente, Verantwortung) - Wartungs-, Betriebs- und Pflegeanleitungen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Anpassung der Pläne und Berechnungen an das realisierte Gebäude | 0,238% | 25 | 25,00 | 0,060% | analog UN17 | Die Pläne des Gebäudes wurden aktualisiert sowie FM-gerecht aufbereitet und entsprechen ebenso wie die Nachweise und Berechnungen dem realisierten Gebäude. Insbesondere ist der Energieausweis an den tatsächlich realisierten Stand angepasst worden. | - Planzeichnungen - Energieausweis | v | m | m | m | m | m | m | ||||||||||||||||
| Erstellung eines Nutzerhandbuches | 0,238% | 25 | 12,00 | 0,029% | analog UN17 | Es wurde ein Handbuch für den Fachbetreiber bzw. Facility Manager erstellt. | Nutzerhandbuch | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| 5.2 | Qualität der Bauausführung | |||||||||||||||||||||||||||||
| 5.2.1 | Baustelle / Bauprozess | 0,952% | 2 | 100 | 54,00 | 0,514% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Abfallarme Baustelle | 0,238% | 25 | 12,00 | 0,029% | analog UN17 | Die gesetzlichen Mindestvorschriften werden erfüllt. Die Baustoffe werden in mineralische Stoffe, Wertstoffe, gemischte Baustellenstoffe, Gefahrenstoffe getrennt. | Vorbemerkungstexte zur Reststoffentsorgung den Leistungsverzeichnissen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Lärmarme Baustelle | 0,238% | 25 | 12,00 | 0,029% | analog UN17 | In den Ausschreibungs- und Angebotsunterlagen sind die Anforderungen an Lärmschutz zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften formuliert. | Vorbemerkungstexte zum Lärmschutz in den Leistungsverzeichnissen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Staubarme Baustelle | 0,238% | 25 | 12,00 | 0,029% | analog UN17 | In der Ausschreibung werden folgende Maßnahmen gefordert: Maschinen und Geräte sind mit einer wirksamen Absaugung versehen, Stäube sind an der Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und gefahrlos zu entsorgen. Die Ausbreitung des Staubs auf unbelastete Arbeitsbereiche wird, soweit technisch möglich, verhindert. Ablagerungen sind zu vermeiden. Zur Beseitigung werden Feucht- bzw. Nassverfahren oder saugende Verfahren durchgeführt. Einrichtungen zum Abscheiden, Erfassen von Stäuben entsprechen dem Stand der Technik. Die Einrichtungen werden regelmäßig gewartet und geprüft. | Vorbemerkungstexte zum Staubschutz in den Leistungsverzeichnissen | v | m | m | ||||||||||||||||||||
| Bodenschutz auf der Baustelle | 0,238% | 25 | 18,00 | 0,043% | analog UN17 | Es wird sichergestellt, dass der Boden nicht durch chemische Verunreinigungen kontaminiert wird. Die Ausschreibungs- und Angebotsunterlagen berücksichtigen den Bodenschutz ausdrücklich. Es wird sichergestellt, dass kein mit den unter "Sonstige Hinweise" beschriebenen R-Sätzen gekennzeichneter Stoff in Kontakt mit der Umwelt kommt. Dokumentationen der Bauleitung bestätigen den Bodenschutz während der Bauphase. | - Vorbemerkungstexte zum Boden- und Bauschutz in den Leistungsverzeichnissen - Liste der Bauprodukte, die außen am Gebäude angewendet werden und die unter "Methode" aufgeführten H- und R-Sätze im Sicherheitsdatenblatt enthalten - Wöchentliche Kurzprotokolle mit Fotos | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| 5.2.2 | Qualitätssicherung der Bauausführung | 1,429% | 3 | 100 | 40,00 | 0,571% | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | siehe Teilkriterien | ||||||||||||||||||||
| Dokumentation der verwendeten Materialien, Hilfsstoffe und der Sicherheitsdatenblätter | 0,714% | 50 | 25,00 | 0,179% | analog UN17 | Die verwendeten/eingebauten Materialien wurden dokumentiert. Es liegen mindestens für die in Kriterium 1.1.6 dokumentierten Materialien Sicherheitsdatenblätter und/oder alternative/zusätzliche Produktbeschreibungen (z. B. Labormessergebnisse, Produktdeklarationen, Produktdatenblätter) vor. | - Vorbemerkungstexte in den Leistungsverzeichnissen - Liste der Bauprodukte, die außen am Gebäude angewendet werden und die unter "Methode" aufgeführten H- und R-Sätze im Sicherheitsdatenblatt enthalten - Wöchentliche Kurzprotokolle mit Fotos | v | m | m | m | |||||||||||||||||||
| Messungen zur Qualitätskontrolle | 0,714% | 50 | 15,00 | 0,107% | analog UN17 | Es werden Messungen bezüglich der Luftdichtheit des Gebäudes (z. B. Blower- Door Verfahren) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden umfassend dokumentiert. | - Blower-Door-Messung (für Gebäudeteile zulässig) - Luftschallmessungen (Wände) - Trittschallmessungen (Decken) | v | m | m | m | m | ||||||||||||||||||
| 5.2.3 | Systematische Inbetriebnahme | 1,429% | 3 | 100 | 50,00 | 0,714% | analog UN17 | Es wurde eine systematische Inbetriebnahme mit anschließender Einregulierung und Betriebsoptimierung durchgeführt bzw. für die ersten 14 Monate der Nutzungszeit vertraglich vereinbart. Eine vollständige Dokumentation liegt vor bzw. ist vertraglich vereinbart. | - Inbetriebnahmekonzept - Anlagenliste - Prüfberichte - Verträge mit Fachfirma (nicht Errichter) oder TGA-Planer (nicht Fachplaner) zur Einregulierung und Betriebsoptimierung | v | m | m | m | m |