S05_Raumnummerierungskonzept.pdf

Generalplanung für die Sanierung und Neustrukturierung von Bestandsgebäuden

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 03.11.2026, 14:41 (Europe/Berlin)

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Nummerierung und Raumbezeichnung bei Neubauten/Umbauten

Stand: Dezember 2024

  1. Die vierstellige GBID, z.B. 6020 wird bei Neubauten von der Stabsstelle Bau- und Entwicklungsplanung (BEP) vorgegeben.

  2. Ein Raum setzt sich aus der vierstelligen GBID, der zweistelligen Nummer für das Geschoss, z.B. -2, -1, 00, 01, 02 usw. und der dreistelligen Raumnummer zusammen.

6020.01.001 Gebäude.Geschoss.Raum

  1. Die Raumnummerierung beginnt am Haupteingang eines Gebäudes und erfolgt links herum im Uhrzeigersinn. Wenn es mehrere Gebäudeeingänge gibt, muss ein Eingang als Haupteingang definiert werden.

  2. Raumnummern werden nur ungerade vergeben, wodurch im späteren Betrieb flexibel auf Raumänderungen (Raumteilungen) reagiert werden kann. Bsp.: 6020.01.101, 6020.01.103,… Bei Raumteilungen werden gerade Nummern vergeben: 6020.01.104

  3. Innenliegende/gefangene Räume (Bsp.: WC im Pat. Zimmer) erhalten den Zusatz A, B, C…, Bsp: 6020.01.103A

  4. Betriebstechnische Anlagen (z.B. Technikräume und Installationsschächte in allen Etagen /Aufzugskabine nur im EG) beginnen im Sinne der DIN 277 mit der Nummer 8. Für die genaue Lagedefinition ist darauf zu achten, dass der Technikraum/-schacht in allen Geschossen (wenn kongruente Lage) die gleiche Nummer bekommt. Bsp.: 6020.-1.801, 6020.00.801, 6020.01.801. Sind zwischen den durchgängig vergebenen Technikräumen oder -schächten weitere Technikräume zu beziffern, so sind diese nachrangig in der Raumnummerierung zu betrachten.

  5. Der DIN 277 entsprechend beginnen Verkehrsflächen (Flure, Aufzugsschächte, Treppenhäuser) mit der Nummer 9. Hier ist darauf zu achten, dass die Verkehrsflächen in allen Geschossen, wenn kongruente Lage, die gleichen Nummern bekommen. Bsp.: 6020.01.901, 6020.02.901, 6020.03.901

Raumnummerierungskonzept Universitätsklinikum Freiburg Stabsstelle Bau- und Entwicklungsplanung - Raumdatenverwaltung Ein Ausdruck dieses elektronischen Dokuments ist eine unkontrollierte Kopie. Das kontrollierte Original ist in roXtra hinterlegt.

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  1. Bei Gebäuden in Blockstruktur (z.B. Universitäts Notfallzentrum) wird eine vierstellige Raumnummer zugewiesen, wodurch ein 12-stelliger Raumnummerncode entsteht. Bsp.: 6020.00.1002. Die 1 steht in diesem Beispiel für Block 1. Im Block 2 ist die Raumnummer 6020.00.2002.

  2. Türnummerierung: Jeder Türe wird eine Raumerhebungsnummer zugeordnet. Die Haupttüre erhält die einfache Raumnummer z.B. 6020.00.001. Alle weiteren Türen werden im Uhrzeigersinn nummeriert: 6020.00.001/1, 6020.00.001/2 usw. Eine Türe wird dem Raum zugeordnet, den sie öffnet. Eine Türe zwischen zwei Räumen wird dem Raum zugeordnet, in den sie aufschlägt.

Beispiel für eine Raumnummerierung in einem Bürogebäude:

6098.00.001B 6098.00.005 Haupteingang 6098.00.003 6098.00.001

6098.00.901 6098.00.907 6098.00.903

6098.00.801

6098.00.803 6098.00.905

Anmerkung:

Die Forderung der kostenneutralen Ausführung bzw. nachträglichen Anpassung der Raumnummerierung an das Nummerierungskonzept der Uniklinik Freiburg muss in den Ausschreibungen enthalten sein.

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