Gebäudeplanung für die Brandschutzertüchtigung der Justizvollzugsanstalt Dieburg

Status
Offen
Angebotsfrist
23.11.2026, 13:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
230.278,71 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Hessen, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
23.10.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
Bekanntmachung
vergabe.hessen.de
Bekanntmachungsnummer
733862-2026
Verfahrensnummer
00f52679-8d07-4896-b75f-2ef194081db3

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Kurzbeschreibung

Das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, sucht ein Büro für die Gebäudeplanung zur Brandschutzertüchtigung der Justizvollzugsanstalt Dieburg. Beauftragt werden Planungs- und Betreuungsleistungen von der Vorplanung bis zur Überwachung der Bauausführung, einschließlich der Erneuerung der Brandmeldeanlage und der Beseitigung vorhandener Brandschutzmängel nach aktuellem Konzept auf dem gesamten Gelände; der geschätzte Auftragswert beträgt rund 230.000 Euro. Die Einrichtung liegt in Dieburg; Angebote sind bis zum 23. November 2026 einzureichen.

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Leistungsbeschreibung

Für dieses Projekt wird ein Büro gesucht, das die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §34ff HOAI 2021 i.V. mit Anlage 10 in den LPH 2 bis 8 an der JVA Dieburg für die Brandschutzertüchtigung und die Beseitigung der vorhandenen Brandschutzmängel nach aktuellem Brandschutzkonzept in der gesamten Liegenschaft durchführt.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · JVA Dieburg, Brandschutzertüchtigung: Beseitigung Brandschutzmängel nach aktuellem Brandschutzkonzept230.278,71 EUR

    Das Land Hessen plant für die Justizvollzugsanstalt Dieburg die Erneuerung der Brandmeldeanlage und die Beseitigung vorhandener Brandschutzmängel nach einem neu erstellten Brandschutzkonzept. Das Gelände der JVA liegt mitten im Stadtkern in einem Wohngebiet und entstand aus einer alten Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert. Diese wurde 1830 zu einer Arreststätte umfunktioniert, im Laufe der Jahre, zum Gefangenenlager erweitert und in den 1960er Jahren zur heutigen Justizvollzugsanstalt ausgebaut. Der Verlauf der alten Klostermauer bildet die Grundstücksgrenze und die Anstaltsmauer der JVA. Auf dem Gelände, teilweise direkt an die Anstaltsmauer gebaut, befinden sich folgende Gebäude: - 2 fünfgeschossige Zellengebäude - 2 ein- und zweigeschossige unterkellerte Werkstattgebäude - Ein historischer 3-geschossiger, teilunterkellerter Verwaltungsbau mit Innenhof (ehemaliger Klosterbau - Denkmalschutz) - ein Dienstgebäude - zweigeschossige Villa - das Pfortengebäude mit der Freigängerabteilung - 2 Verbindungsbrücken zw. Zellengebäuden, Verwaltungsbau und Werkstatt Aufgabenstellung ist die Erweiterung der Brandmeldeanlage durch Brandmelder in den Hafträumen, die Beseitigung der im Laufe der Zeit und durch Sanierungsstau entstandenen Brandschutzmängel sowie mit Aufstellung der Brandschutzkonzepte zusätzlich erforderlichen baulichen Maßnahmen. Im Vorfeld der Maßnahme wurde ein Brandschutzplaner mit der Aufstellung der Brandschutzkonzepte beauftragt sowie die vorhandenen Brandschutzmängel aufzunehmen und zu katalogisieren. Ziel ist die bauliche und technische Umsetzung der neu erstellten Konzepte zur Beseitigung der Brandschutzmängel. Der genaue, vom Brandschutzplaner erstellte Mängelkatalog und das Brandschutzkonzept werden nach Auftragserteilung bereitgestellt Hier eine kurze Übersicht anstehender Maßnahmen bei dem Projekt: - Zuarbeit KG 400 zum Austausch BMA (Technikplaner wird noch hinzugezogen) - Einbau von Brandmeldern in Hafträumen der Zellengebäude. - Zahlreicher Austausch Türen zur Erreichung der geforderten Brandschutzklassen und Brandabschnitte - Einbau/ Austausch Wände zur Erreichung der Brandschutzklassen - Ertüchtigung Brandschutzklappen - Einbau/ Austausch Unterdecken zur Erreichung geforderter Brandschutzklassen - Austausch Fenster und Verglasungen zur Erreichung geforderter Brandschutzklasse - Brandschutzbekleidung /-anstrich Stahlträger - Einbau / Austausch Brandschutzabschottungen - Schließen von Dach und Deckenöffnungen - Nachrüstung / Umbau Lichtkuppeln zur Entrauchung - Erstellung Schottregister Die Maßnahme betrifft alle Gebäude der JVA. Die Umsetzung muss anhand einer detaillierten Bauablaufplanung geschehen, da nur bauabschnittsweise die Räumlichkeiten für die Bautätigkeit freigestellt werden können. Alle Gebäude der JVA werden über die gesamte Bauzeit ihrer Bestimmung nach in Betrieb sein. Alle vorhandenen Planungsunterlagen, insbesondere Gebäudepläne, werden aus sicherheitstechnischen Gründen erst nach Beauftragung zur Verfügung gestellt. Hinweis auf Zuverlässigkeitsüberprüfung: Zur Leistungserfüllung dürfen nur Personen eingesetzt werden, die in eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 13a HSOG (Hessisches Gesetz über die Sicherheit und Ordnung) durch das Hessische Landeskriminalamt unter Verwendung des Formulars "Einwilligungserklärung" eingewilligt haben und nach deren Zuverlässigkeitsüberprüfung keine Ergebnisse vorliegen, die deren Zuverlässigkeit in Frage stellen.

Anforderungen an deinen Betrieb

Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz) werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft. Verlangt wird eine Eigenerklärung (734 EU), dass keine Ausschlussgründe (siehe oben) vorliegen. gemäß nationalem Recht

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LOT-0000 · JVA Dieburg, Brandschutzertüchtigung: Beseitigung Brandschutzmängel nach aktuellem Brandschutzkonzept

Darstellung des Personaleinsatzkonzepts sowie der fachlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehene Maßnahme anhand persönlicher Referenzen. Darstellung des Projektleiters und des Projektteams innerhalb der Präsentation.
20 %
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, Bauherr, Fachplaner, Nutzer, Behörden, Firmen). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).
20 %
Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Informationen.
20 %
Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten
35 %
Stundensätze
5 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz) werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft. Verlangt wird eine Eigenerklärung (734 EU), dass keine Ausschlussgründe (siehe oben) vorliegen. gemäß nationalem Recht

Änderungen und Bieterfragen

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