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Tischlerarbeiten Hörsaalbestuhlung
Baustelleneinrichtung und Arbeitsreihenfolge
Hörsaal und Lernzentrum
Hörsaalbestuhlung klappbare Sitze und Pulte:
großer Hörsaal im EG - H1, kleine Hörsäle im UG - H01 und
H02
1.0 Baustelleneinrichtung:
Die vorangehende allgemeine Baubeschreibung ist zu beachten.
Anschlüsse für Strom stehen bauseits zur Verfügung. Leitungen von der Anschlussstelle bis zum Arbeitsplatz sind Nebenleistungen im Sinne der VOB und in die EP einzurechnen.
Der Zugang für die Arbeiten im Hörsaalgebäude und Lernzentrum erfolgt vorwiegend von der tiefergelegenen Zufahrt (auf Niveau des UG) von Norden auf der Westseite des Hörsaalgebäudes. Ein Absetzpodestturm und eine Bauaufzug-Transportbühne sind im Außenbereich an der Nordseite des Gebäudes Turm B von der Baustelleneinrichtungsfläche auf der Nordseite zugänglich aufgestellt. Der erste Aufzug transportiert Material zwischen UG und EG, der zweite von der Terrasse vor dem EG zum 1. bis 6. OG. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auf den einzelnen Geschossen weder Hebezeuge noch Hilfspersonal zum Entladen oder Materialtransport zur Verfügung gestellt werden. Vorhandene Aufzüge im Gebäude sind von der Benutzung durch die AN ausgeschlossen.
Der AN muss sicherstellen, dass der reguläre Verkehr (Fußgänger und Fahrzeuge) auf dem Gelände der TU durch Ladebetrieb usw. nicht gefährdet oder unangemessen behindert wird. Das Verfahren von Material auf den Dachdecken und Decken im Gebäude mit schwerem Transportgerät, z.B. Bobcat, Gabelstapler usw. ist ausgeschlossen. Die für die Ausführung der Arbeiten notwendige Baustelleneinrichtung wird gemäß DIN 18299 nicht gesondert vergütet und ist als Nebenleistung im Sinne der VOB/C in die EP einzurechnen.
2.0 Arbeitsreihenfolge:
- BA: Hörsaalgebäude und Lernzentrum Die Leistungen in diesem LV beinhalten nur Arbeiten im Hörsaalgebäude und bestehen im Wesentlichen aus der festen Bestuhlung im großen Hörsaal und in den 2 kleinen Hörsälen.
Nach Klärung der Ausführung und Erstellung der Werk- und Montageplanung, in deren Zuge auch ein Musterstuhl zur Klärung von Details einzubauen ist, erfolgt nach Freigabe der Ausführung die Produktion. Der Einbau der Bestuhlung findet zuerst in den kleinen Hörsälen im UG und anschließend im großen Hörsaal im EG statt. Vorab werden an den Stirnseiten der Stufen jeweils Lochblechverkleidungen eingebaut. Diese ermöglichen die Luftzirkulation zwischen den Hörsälen und dem darunterliegenden Zwischenraum, über den die Luft abgesaugt wird.
Bei allen Arbeiten muss ein deutschsprachiger Vorarbeiter oder eine deutschsprachige Vorarbeiterin zur Abstimmung mit der Bauleitung anwesend sein. Die Abfolge der Arbeiten auch mit zeitlichen Unterbrechungen und daraus notwendigen mehrfachen Anfahrten und Einrichtungen der Baustelle sind in die Einheitspreise einzukalkulieren und berechtigen nicht zu Mehrvergütungen.