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Garten- und Ingenieurbauarbeiten zur Sanierung der Freianlagen am Schloss Hardenberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 21.10.2026, 22:03 (Europe/Berlin)

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WERNER BAUINGENIEURE GmbH Projekt-Nr.: 22 0115 TBW 3

Unna – Düsseldorf – Münster Vorläufiges BBQ-Konzept Seite I

Vorläufiges BBQ-Konzept

Bauvorhaben: Umgestaltung der Freianlagen Schloss Hardenberg

Zum Hardenberger Schloss 1 | 42553 Velbert

Hier: Teilbauwerk 3 Bauherr/in: Stadt Velbert Thomasstr. 1 | 42551 Velbert Entwurfsverfasser/in: wbp Landschaftsarchitekten GmbH Nordring 49 | 44787 Bochum

Telefon: 0234 / 96299-0

Sachbearbeiter/in Dipl.-Ing. Pascal Giese Telefon: 02303 / 98358-17

E-Mail: p.giese@ing-werner.de

Mitarbeiter: i.A. Dipl.-Ing. Pascal Giese

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Unna – Düsseldorf – Münster Vorläufiges BBQ-Konzept Seite II

Bearbeitungsstand REV00 - 22.09.2026 Umfang der Seiten Deckblatt und Inhaltsverzeichnis: Seite I bis Seite II Vorläufiges BBQ-Konzept: 3 Seiten

Seiten mit Index a : – Einschubseiten : – Verwendete Unterlagen: – Austauschseiten erhalten einen Index (z.B.: 412a) Zusatzseiten / Einschubseiten erhalten einen Punkt mit fortlaufender Nummerierung (z.B.: 334.1)

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Unna – Düsseldorf – Münster Vorläufiges BBQ-Konzept Seite 1

Vorläufiges BBQ-Konzept

  1. Bauteil

Betonage der Stahlbetonwand des TBW 3 mit einem Längsgefälle von bis zu 20% sowie einem zusätzlichen Quergefälle von 2 % an der Oberseite und einbetonierten Walzträgern.

In die 35 cm starke Stahlbetonwand werden vertikal orientierte Walzträger HEB 260 einbetoniert. Aufgrund der örtlichen Querschnittseinengungen (9cm zwischen Schalung und Träger) sowie der Trägerkammern und der damit verbundenen Gefahr von Kiesnestern bzw. Lunkern sind in diesen Bereichen erhöhte Anforderungen an den Betoneinbau und die Verdichtung zu stellen.

  1. Beton

• Festigkeitsklasse: C25/30

• Expositionsklassen: XC4, XF1, WF

• Konsistenzklasse: F3 (weich)

• Größtkorn gemäß Betontechnologie und Bewehrungsführung: 16mm

• Nachträgliche Wasserzugabe auf der Baustelle unzulässig.

Die Konsistenzklasse F3 wird gewählt, um ein ausreichendes Standvermögen des Frischbetons auf den geneigten Flächen sicherzustellen und ein Abfließen von Mörtelanteilen zu vermeiden.

Diese Anforderung steht im Gegensatz zur Notwendigkeit den Beton auch im Bereich der Walzträgern fachgerecht einzubringen und Fehlstellen vor den Trägerflanschen zu vermeiden.

Die endgültige Festlegung der Konsistenzklkasse und Größtkorn erfolgt durch den Betonlieferanten unter Berücksichtigung der vorhandenen Bewehrungsdichte und Einbausituation.

  1. Schalung und Vermessung

Vor Betonage werden die Sollhöhen der Wandoberseite eingemessen und dauerhaft gekennzeichnet.

Zur Sicherstellung der geforderten Geometrie werden:

• feste Höhenpunkte eingerichtet,

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• die Schalungsoberkanten entsprechend dem Längs- und Quergefälle hergestellt,

• zusätzliche Abziehlehren bzw. Führungsschienen vorgesehen.

Die Gefälleausbildung ist vor Betonage durch Kontrollmessungen zu überprüfen.

Weiterhin ist zu beachten:

• Die Trägerlage, Betondeckung und verbleibenden Betonierquerschnitte sind vor Beginn der Betonage zu kontrollieren.

• Der lichte Abstand zwischen Stahlprofil, Bewehrung und Schalung muss einen ordnungsgemäßen Betonfluss und eine ausreichende Verdichtung ermöglichen.

  1. Betoneinbau

Der Betoneinbau erfolgt abschnittsweise und kontrolliert.

Wesentliche Ausführungsgrundsätze:

• Betonage von den tieferen zu den höheren Bereichen. (abgetreppte Schüttlagen zwischen den Walzträgern von außen nach innen)

• Betoneinbau von beiden Seiten zeitlich parallel

• Gleichmäßiger Einbau ohne lokale Überhöhungen.

• Unmittelbares Verdichten nach dem Einbau.

• Übereinander liegende Schüttlagen mit begrenzter zeitlicher Differenz frisch in frisch einbringen.

• Im Bereich der Walzträger muss ggf. mit Schalungsrüttlern gearbeitet werden.

• Gleichmäßiger Einbau auf beiden Seiten der Walzträger durch Begrenzung der Füllhöhenunterschiede.

• Freier Fall des Betons über größere Höhen unmittelbar entlang der Profile ist zu vermeiden.

• Vermeidung von Betonanhäufungen im Bereich der geneigten Oberseite.

• Ständige Kontrolle der Gefälleausbildung an der Oberseite während des Einbaus.

Bei Anzeichen eines Fließens oder Abrutschens des Frischbetons sind die Einbaumengen zu reduzieren und die Oberflächen unmittelbar nachzuarbeiten.

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  1. Oberflächenbearbeitung

Die Wandoberseite wird nach dem Verdichten entsprechend den vorgegebenen Gefällen abgezogen und geglättet.

Aufgrund des bis zu 20 % betragenden Längsgefälles der Wandoberseite sind gegebenenfalls mehrere Nachbearbeitungsgänge erforderlich:

• Erstes Abziehen unmittelbar nach dem Verdichten.

• Nachziehen der Oberfläche nach dem Ansteifen des Betons.

• Kontrolle der Höhen- und Gefällemaße.

Die Oberfläche ist so herzustellen, dass Wasser kontrolliert abgeleitet wird und keine Wasseransammlungen entstehen.

  1. Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfolgt unmittelbar nach Erreichen einer ausreichend geschlossenen Betonoberfläche gemäß DIN EN 13670 und DIN 1045.

Die Nachbehandlungsdauer richtet sich nach Witterung und den Anforderungen der Expositionsklassen XC4 und XF1.

  1. Qualitätssicherung

Folgende Kontrollen sind vorzusehen:

• Prüfung der Lieferpapiere des Transportbetons.

• Kontrolle der Konsistenz bei Anlieferung.

• Überwachung der Verdichtung.

• Vermessung der hergestellten Oberseite.

• Dokumentation der erreichten Gefällewerte.

  1. Schlussbestimmungen

Dieses Betonagekonzept stellt einen vorläufigen Ausführungsansatz dar und ist vor Baubeginn durch die ausführende Firma und den Betonlieferanten auf die konkreten Randbedingungen der Baustelle abzustimmen.

Bei Unstimmigkeiten ist sofort Rücksprache mit dem Aufsteller zu halten.

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