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Projektbeschreibung
Das Klinikum Saarbrücken
Die Klinikum Saarbrücken gGmbH ist mit 603 Planbetten im derzeitigen Landesbettenplan der zweitgrößte Klinikstandort des Saarlandes.
In alleiniger Trägerschaft der Landeshauptstadt Saarbrücken ist das Klinikum als kommunales Großkrankenhaus eine der wesentlichen Säulen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung des Landes. Dies wurde mit Blick auf die Krisen vergangener Jahre mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt (u.a. Corona-Schwerpunktzentrum Level I, grenzüberschreitende Notfallversorgung, Übernahme ukrainischer Kriegsverletzter, u.a.m.). Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen im Kontext geopolitischer Krisen ist seitens der Landesregierung geplant, dem Klinikum Saarbrücken u.a. als überregionales Traumazentrum eine zentrale Rolle in der zivil-militärischen Zusammenarbeit zuzusprechen.
Mehr als 54.000 versorgte Notfallpatienten aller Alters- und Schweregrade in 2025 – Tendenz weiter steigend, die größte Zahl an rettungsdienstlichen Zuweisungen landesweit, sowie der einzige verbliebene Standort von KV-Bereitschaftsdienstpraxen (Erwachsene und Kinder) in der Landeshauptstadt sind nicht nur Sinnbild eines Konzentrationsprozesses in der Versorgungslandschaft, sondern unterstreichen klar die weiter wachsende Bedeutung und Versorgungsrolle des Klinikums.
Hierauf zahlt die bereits seit einigen Jahren konsequent voran getriebene interdisziplinäre Ausrichtung in Zentrumsstrukturen ein. Zu nennen wären hierbei u.a.:
• Perinatalzentrum Level 1 • Neurovaskuläres Zentrum • überregionales Traumazentrum (sowie Zulassung Schwerstverletztenverfahren der BG) • Cardiac Arrest Center mit angeschlossener Chest Pain Unit • Viszeralonkologisches Zentrum (DKG)
Das Klinikum ist zudem Akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes.
Mit dem geplanten Bauprojekt soll der Klinikstandort weiter gestärkt und der vorhandene Klinikbau im laufenden Betrieb erweitert werden.
Unser Projekt Gesundheitscampus Winterberg
Klinikleitung und Gesellschafter haben gemeinsam das Zukunftskonzept Gesundheitscampus Winterberg entwickelt, welches nicht nur den kurzfristigen Veränderungen und Bedarfen Rechnung trägt, sondern den Standort als überregionale Größe der saarländischen Krankenhauslandschaft zukunftssicher aufstellt.
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Projektbeschreibung
Die bestehenden baulichen Strukturen des Klinikums Saarbrücken gereichen weder von der Größe, noch von der Funktionalität (u.a. Raumhöhe, technische Infrastruktur, unveränderlicher Zuschnitt) dazu, den Herausforderungen der Zukunft auch nur ansatzweise Rechnung zu tragen.
Neben Fachkräftemangel und Digitalisierung zählt die Überwindung starrer Sektorengrenzen zu den großen Herausforderungen der Neuausrichtung des Gesundheitswesens. Dabei wird den Krankenhäusern, über die rein stationäre Versorgung hinaus, eine zentrale Rolle im Prozess und der Erbringung ambulanter bzw. tagesklinischer / „hybrider“ Leistungen zukommen.
Gleichzeitig sehen wir bereits vor der anstehenden Krankenhausstrukturreform eine Konzentration insbesondere komplexer medizinischer Leistungen an interdisziplinär aufgestellte Zentren (Strukturvorgaben G-BA, Mindestmengen, u.a.).
Die Weiterentwicklung der Zentrumsstrukturen ebenso wie der zwingend notwendige Auf- und Ausbau ambulant-intersektoraler Versorgungskonzepte (AOP, tagesstationäre Behandlungen, u.a.) stoßen im baulichen Bestand des Klinikums Saarbrücken an unüberwindbare Grenzen.
Geplant ist daher ein Erweiterungsbau mit direkter Anbindung an die bestehende bauliche Infrastruktur des Klinikums Saarbrücken.
Das Projekt Gesundheitscampus Winterberg richtet den Blick klar auf die Zukunftsthemen der Gesundheitsversorgung im Saarland.
Dies umfasst u.a.
• die Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme sowie der Kindernotaufnahme zu einem integrierten Notfallzentrum mit räumlicher Einbeziehung der Bereitschaftsdienstpraxen für Erwachsene und Kinder. • den Aufbau interdisziplinärer Holdingstrukturen zur Verbesserung des Aufnahme- und Entlassmanagements • die Zusammenführung von Funktionsbereichen in interdisziplinäre Einheiten, einhergehend mit einer technischen und infrastrukturellen Anpassung an die zukünftigen medizinischen Bedarfe • den Bau eines Ambulanten OP-Zentrums • den Bau eines interdisziplinär aufgestellten tagesstationären Zentrums zur Umsetzung bereits gesetzlich verankerter Vorgaben hinsichtlich tagesstationärer / tagesklinischer Behandlungen • Funktionsflächen für Kooperationspartner (Pathologie, Rechtsmedizin und Labor) • die unmittelbare räumliche Anbindung der bisher dezentral verorteten, und dringend kernsanierungsbedürftigen bettenführende Stationen und Ambulanzen der Kinderklinik an die Kreissäle, die neonatologisch-pädiatrische Intensivstation, sowie die Mutter-Kind- (Wöchnerinnen)-Station im Haupthaus.
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Projektbeschreibung
Im Zuge dessen sollen auch die Themen
• Mobilität (Parken, Verkehrs- und Wegeführung / -optimierung, e-mobility, ÖPNV) • Energiemanagement • Prozess & Workflow-Optimierung (Patientensteuerung, Ressourceneinsatz) • Kosteneffizienz
mit aufgegriffen werden.
Abriss & Positionierung des Neubaus Nach aktueller Planung ist vorgesehen, die bestehende Kinderklinik sowie angeschlossene Baukörper vollständig zurückzubauen. Dies betrifft die Bauteile A, B, C und D. Darüber hinaus ist nach derzeitiger Planung vorgesehen, auch das Gebäude der ehemaligen Augenambulanz (E), den bisherigen Haupteingangsbereich sowie den Flachbau der PDL im Zuge der Neuordnung der baulichen Strukturen abzubrechen, um die Flächen für die zukünftige Entwicklung des Gesundheitscampus Winterberg neu zu ordnen und optimal nutzen zu können.
Nach aktuellem Planungsstand ist angedacht, den Neubau funktional und baulich an das bestehende Bettenhaus, den Behandlungsbau sowie an den Bauteil Flachbau ZNA anzuschließen, um eine enge Anbindung an zentrale klinische Funktionsbereiche sicherzustellen. Unter Einhaltung des Bauplanungs- und Bauordnungsrechtes wird gleichzeitig den anbietenden Planungsbüros bewusst Spielraum bei der konkreten Positionierung und städtebaulichen Einbindung des Neubaus eingeräumt, sodass im Rahmen der Planung auch alternative, funktional überzeugende Vorschläge unterbreitet werden können. Dabei sind
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Projektbeschreibung
insbesondere die Erschließung für Patienten, Rettungsdienste und Anlieferverkehre sowie die Integration eines Hubschrauberlandeplatzes zu berücksichtigen.
Der Neubau soll insbesondere folgende Funktionsbereiche aufnehmen: eine bisher eigenständige Kindernotaufnahme, die beiden bisherigen Stationen der Kinderklinik (C1 und C2), bisherige Personalumkleiden im Gebäudekomplex Kinderklinik sowie erforderliche Lagerflächen. Darüber hinaus sollen wesentliche diagnostische und unterstützende Bereiche in den Neubau integriert werden, insbesondere Flächen für Labor, Pathologie und Rechtsmedizin und Parkflächen für Mitarbeiter und Patienten. Des Weiteren sollten in die Planung Überlegungen zu möglichen geschützten Flächen im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit einfließen-
Planungsziel des Neubaus Ziel des Neubaus ist die Schaffung eines zukunftsfähigen, funktional und räumlich optimal integrierten Bausteins des Gesundheitscampus Winterberg. Der Neubau soll zentrale klinische Funktionen bündeln, moderne Versorgungsstrukturen ermöglichen und gleichzeitig eine enge funktionale Anbindung an den bestehenden Klinikbestand gewährleisten. Neben der Unterbringung wesentlicher Bereiche der bisherigen Kinderklinik einschließlich der bisher eigenständigen Kindernotaufnahme sollen auch diagnostische und unterstützende Funktionen wie Labor, Pathologie und Rechtsmedizin integriert werden. Gleichzeitig soll den anbietenden Planungsbüros ein ausreichender planerischer Spielraum eingeräumt werden, um innovative städtebauliche und funktionale Lösungen für die Einbindung des Neubaus in den bestehenden Campus zu entwickeln.
Zwingende Funktionsanforderungen an den Neubau Im Rahmen der Planung des Neubaus sind folgende funktionale Anforderungen zwingend zu berücksichtigen: • Unterbringung der Kinderklinik mit den Stationen C1 und C2 • Tagesklinik der Kinderklinik • Kindernotaufnahme • Laborfläche (ext. Dienstleister) • Pathologie (konzerneigenes MVZ) • Rechtsmedizin (ext. Dienstleister) • Personalumkleiden • Lagerflächen • Einrichtung geeigneter Anlieferungsbereiche • Berücksichtigung eines Hubschrauberlandeplatzes (optional) • Kompensation der durch den Neubau entfallenden Stellplätze durch die Schaffung von mindestens 200 Parkplätzen auf dem Gelände (mehr Stellplätze sind wünschenswert) • Möglichkeiten von geschützten Flächen im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit
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Projektbeschreibung
Alle genannten Funktionsbereiche sind in die Planung des Neubaus zu integrieren und sollen gleichzeitig eine funktionale sowie bauliche Anbindung an den bestehenden Klinikkomplex sicherstellen.
Angedachte funktionale Gliederung des Neubaus Nach aktuellem Planungsstand ist eine funktionale Gliederung des Neubaus vorgesehen, die sich an optimalen klinischen Abläufen und Prozessen mit Hinblick auf zukünftige Versorgungsbedarfe, sowie an den notwendigen Anbindungen an den Bestand orientieren Die nachfolgend dargestellte Struktur stellt eine Orientierung dar; alternative, funktional überzeugende Lösungen im Rahmen der Planung sind ausdrücklich möglich.
| Erdgeschoss | |
|---|---|
| Bereich | Ungefähre Fläche (in m²) |
| Neuer Haupteingang des Klinikums | 1.000 |
| Empfangs- und Informationsbereich | |
| Bistro / Cafeteria | |
| Erweiterungsflächen für die Etablierung eines intersektoralen Notfallzentrums | 1.000 |
| Sprechstundenzentrum | 1.500 |
| Zentrale Anmelde- und Wartebereiche | 300 |
| 3530 |
| 1. Obergeschoss | |
|---|---|
| Bereich | Ungefähre Fläche (in m²) |
| Ambulantes Operationszentrum (AOZ) | 1.500 |
| Aufwach- bzw. Überwachungseinheit | 400 |
| Notwendige Neben- und Funktionsräume eines ambulanten OP-Zentrums | |
| Anmelde- und Wartebereiche | 300 |
| Privatsprechstunden | 300 |
| Funktionsdiagnostik | 1700 |
| Endoskopie | 500 |
| 4700 |
| 2. Obergeschoss | |
|---|---|
| Bereich | Ungefähre Fläche (in m²) |
| Unterbringung der Kinderstationen C1 und C2: Diese Lage soll eine direkte funktionale Anbindung an bestehende Bereiche im Altbau ermöglichen, insbesondere an die neonatologisch‑pädiatrische Intensivstation sowie die Kreißsäle und die Mutter-Kind-Station. | 2.200 |
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Projektbeschreibung
| 3. Obergeschoss | |
|---|---|
| Bereich | Ungefähre Fläche (in m²) |
| Tagesklinischer Bereich für die Betreuung von Patienten mit ambulanten und hybriden Eingriffen | nicht geschätzt |
| 1. Untergeschoss | |
|---|---|
| Bereich | Ungefähre Fläche (in m²) |
| Labor | 1.100 |
| Pathologie | 700 |
| Rechtsmedizin | 180 |
| Technikzentrale | 2.000 |
| Gegebenenfalls weitere Personalumkleiden | 400 |
| Lager | 480 |
| 4.860 |
Weitere Obergeschosse / Freiflächen: • Flächen für Büros, Personalbereiche, Umkleiden sowie weitere klinische oder administrative Nutzungen können in darüber liegenden Ebenen oder in vorhandenen Freiflächen vorgesehen werden.
Dach: • Hubschrauberlandeplatz
Durch den Neubau entfallende Parkplätze sind auf dem Campus zu kompensieren. Es sollen mindestens zusätzliche 200 Stellplätze vorgesehen werden, wobei auch höhere Kapazitäten möglich sind. Hierbei soll auch das Thema E-Mobilität (E-Ladesäulen für Autos, Parkflächen für E-Bikes etc.) berücksichtig werden. Ebenso sind geeignete Anlieferungszonen, insbesondere für Labor und Pathologie, in der Planung zu berücksichtigen, sowie ein Konzept für die Verbringung und Abholung von Patienten (Kurzparkzone) nahe am Haus zu entwickeln.
Zielsetzung für Architektur und Campusentwicklung Der Neubau soll einen zentralen Baustein der zukünftigen Entwicklung des Gesundheitscampus Winterberg bilden. Ziel ist eine Architektur, die sowohl funktional als auch städtebaulich eine klare Orientierung auf dem Campus ermöglicht und gleichzeitig kurze Wege zwischen den medizinischen Kernfunktionen sicherstellt.
Besonderes Augenmerk liegt auf einer patientenfreundlichen Erschließung sowie einer klar strukturierten Besucherführung vom neuen Haupteingang zu den zentralen Versorgungsbereichen. Gleichzeitig soll der Neubau moderne Versorgungsstrukturen unterstützen und eine enge Verzahnung ambulant, stationärer und notfallmedizinischer Leistungen ermöglichen.
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Projektbeschreibung
Darüber hinaus soll die Planung eine langfristige Weiterentwicklung des Campus berücksichtigen. Der Neubau soll so konzipiert werden, dass zukünftige Anpassungen, funktionale Erweiterungen oder strukturelle Weiterentwicklungen des Klinikstandortes grundsätzlich möglich bleiben.
Ein wesentliches Ziel der Campusentwicklung ist zudem die Hebung von Wirtschaftlichkeitspotenzialen durch eine optimierte räumliche Organisation zentraler medizinischer und administrativer Funktionen. Durch die räumliche Bündelung von Kernprozessen sowie die funktionale Nähe zusammengehörender Versorgungsbereiche sollen Wegezeiten für Personal, Patienten und Logistik reduziert und Abläufe effizienter gestaltet werden. Die bauliche Struktur des Neubaus soll daher gezielt dazu beitragen, Prozesse zu vereinfachen, Ressourcen effizienter einzusetzen und Synergieeffekte zwischen ambulanten, stationären und diagnostischen Bereichen zu nutzen. Damit leistet die Architektur einen wichtigen Beitrag zur langfristigen wirtschaftlichen und organisatorischen Stabilität des Klinikstandortes.
Lagebeschreibung des Campus Der Klinikstandort Winterberg zeichnet sich durch eine gewachsene Campusstruktur mit mehreren funktional miteinander verbundenen Gebäuden aus. Zentrale Elemente des Bestandes sind insbesondere das Bettenhaus, der Bereich der Zentralen Notaufnahme sowie weitere klinische Funktionsgebäude. Im Zuge der geplanten Neuordnung des Campus ist vorgesehen, bestehende Gebäudestrukturen – insbesondere die Gebäude der bisherigen Kinderklinik (Bauteile A, B, C und D) sowie weitere Nebenbauten – zurückzubauen und die Flächen für eine zukunftsfähige städtebauliche Entwicklung des Klinikgeländes neu zu ordnen. Der geplante Neubau soll sich in diese Struktur integrieren und gleichzeitig einen neuen zentralen Eingangspunkt für Patienten und Besucher des Klinikums bilden.
Besondere planerische Herausforderungen des Projekts Bei der Planung und Umsetzung des Neubauprojektes sind mehrere besondere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die sich aus der Lage des Klinikstandortes und dem laufenden Klinikbetrieb ergeben.
Der Klinikstandort Winterberg befindet sich in exponierter Lage auf einem Berg. Hieraus ergeben sich topographische Herausforderungen sowie Höhenunterschiede zwischen bestehenden Gebäuden und möglichen Neubauflächen, die bei der städtebaulichen und funktionalen Planung zu berücksichtigen sind.
Der Krankenhausbetrieb muss während der gesamten Planungs‑ und Bauphase uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Bauabfolge, bei der zunächst der Neubau realisiert wird und erst anschließend bestehende Gebäude zurückgebaut werden können.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Parkplatzsituation am Standort. Aufgrund begrenzter Flächenkapazitäten besteht bereits heute ein hoher Parkdruck. Die Sicherstellung
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ausreichender Stellplatzkapazitäten sowie die Kompensation durch den Neubau entfallender Parkflächen stellen daher eine wichtige planerische Aufgabe dar.
Darüber hinaus verfügt der Klinikstandort über im Wesentlichen nur eine zentrale Zufahrtsstraße. Die Aufrechterhaltung eines reibungslosen Verkehrsflusses für Patienten, Besucher, Mitarbeitende, Rettungsdienste sowie Lieferverkehre während der Bauphase ist daher von besonderer Bedeutung. Dies erfordert eine sorgfältige Planung der Baustellenerschließung und der Baulogistik.
Im Bereich des vorgesehenen Baufeldes befinden sich bestehende unterirdische Bauwerke sowie infrastrukturelle Anlagen. Diese sind im Rahmen der weiteren Planung zu berücksichtigen. Es ist davon auszugehen, dass einzelne dieser Strukturen ganz oder teilweise erhalten bleiben müssen. Die Planung hat daher unter Berücksichtigung dieser Randbedingung zu erfolgen; erforderliche Abstimmungen, sowie die Prüfung von Erhalt, Anpassung oder Integration in die Neubauplanung sind im Planungsprozess vorzusehen.
Hinweis zur Förderung
Die bauliche Maßnahme wird seitens der Landesregierung, hier das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, maßgeblich gefördert, ein entsprechender Förderbescheid über derzeit 85 Mio. € liegt vor. Hierzu gibt es Förderkriterien und Verordnungen, die vollumfänglich zu beachten sind.
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