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Klinikum Saarbrücken - Gesundheitscampus Winterberg
Informaon zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewebewerb nach VgV
Freianlagenplanung
Stand: 29.09.2026
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Inhalt
- Kurzbeschreibung Projekt
- Allgemeine Verfahrensbedingungen
2.1 Auraggeber 2.2 Koordinaon, Verfahrensbetreuung 2.3 Kommunikaon 2.4 Termine 2.5 Teilnahmefrist 2.6 Teilnahme- / Angebotsfrist 2.7 Form- und Fristgerechte Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote
- Teilnahmewebewerb – Stufe 1
3.1 Prüfung der Teilnahmeanträge 3.2 Eignung – Ausschlusskriterien 3.3 Eignung – Auswahlkriterien
- Angebot und Verhandlungsgespräch – Stufe 2
4.1 Zuschlagskriterien – Qualitätskriterien
4.1.1 Projekeam und Projekterfahrung 4.1.2 Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse 4.1.3 Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten & Terminmanagement 4.1.4 Projektstart und Umsetzungsfähigkeit
4.1.5 Bewertung: Qualitätskriterien
4.2 Zuschlagskriterium – Preis
4.2.1 Honorarangebot 4.2.2 Bewertung Preiskriterium
4.3 Zusammenfassung Zuschlagskriterien Qualität und Preis
- Zuschlagsentscheidung und Beauragung
- Anlagen
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- Kurzbeschreibung Projekt Die Klinikum Saarbrücken gGmbH ist mit 603 Planbeen im derzeigen Landesbeenplan der zweit- größte Klinikstandort des Saarlandes.
In alleiniger Trägerscha der Landeshauptstadt Saarbrücken ist das Klinikum als kommunales Groß- krankenhaus eine der wesentlichen Säulen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung des Landes. Dies wurde mit Blick auf die Krisen vergangener Jahre mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt (u.a. Corona-Schwerpunktzentrum Level I, grenzüberschreitende Noallversorgung, Übernahme ukra- inischer Kriegsverletzter, u.a.m.). Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen im Kontext geopo- lischer Krisen ist seitens der Landesregierung geplant, dem Klinikum Saarbrücken u.a. als überregio- nales Traumazentrum eine zentrale Rolle in der zivil-militärischen Zusammenarbeit zuzusprechen.
Mehr als 54.000 versorgte Noallpaenten aller Alters- und Schweregrade in 2025 – Tendenz weiter steigend, die größte Zahl an reungsdienstlichen Zuweisungen landesweit, sowie der einzige verblie- bene Standort von KV-Bereitschasdienstpraxen (Erwachsene und Kinder) in der Landeshauptstadt sind nicht nur Sinnbild eines Konzentraonsprozesses in der Versorgungslandscha, sondern unter- streichen klar die weiterwachsende Bedeutung und Versorgungsrolle des Klinikums.
Hierauf zahlt die bereits seit einigen Jahren konsequent voran getriebene interdisziplinäre Ausrichtung in Zentrumsstrukturen ein. Zu nennen wären hierbei u.a.:
Perinatalzentrum Level 1 Neurovaskuläres Zentrum überregionales Traumazentrum (sowie Zulassung Schwerstverletztenverfahren der BG) Cardiac Arrest Center mit angeschlossener Chest Pain Unit Viszeralonkologisches Zentrum (DKG)
Das Klinikum ist zudem Akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Mit dem geplanten Bauprojekt soll der Klinikstandort weiter gestärkt und der vorhandene Klinikbau im laufenden Betrieb erweitert werden.
Die detaillierte Projektbeschreibung ist als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Allgemeine Verfahrensbedingungen Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewebewerb nach VgV Das Verhandlungsverfahren gliedert sich in zwei Stufen:
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Stufe: Teilnahmewebewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Bewerber ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und Erbringen u. a. die vom Auraggeber geforderten Eigenerklärungen, Nachweise und Referenzen. Nach Prüfung und Auswertung der eingereichten Unterlagen wählt der Auraggeber mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber aus, die zur Stufe 2 des Verfahrens, der Ange- botsphase eingeladen werden.
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Stufe: Angebotsphase/Verhandlungsgespräche In der Angebotsphase fordert der AG eine beschränkte Anzahl der Bieter gem. der Eignungskriterien der 1. Stufe zur Abgabe eines Angebots auf. Im Verhandlungsgespräch stellen die Bieter ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen persönlich vor und geben Auskun über ihre Arbeitsweise und Er- fahrung mit vergleichbaren Projekten. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Aurag ausgeführt werden muss, ist Deutsch.
2.1 Auraggeber Klinikum Saarbrücken gGmbH Winterberg 1 66119 Saarbrücken
2.2 Koordinaon, Verfahrensbetreuung THOST Projektmanagement GmbH Standort Karlsruhe
2.3 Kommunikaon Die Kommunikaon erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplaorm.
2.4 Termine Beim nachfolgenden Zeitplan handelt es sich um die zum Zeitpunkt der Bekanntmachung beabsichg- ten Termine. Die Termine können sich im Verfahrensverlauf ändern. Die aktuellen Termine und Fristen sind auf der Vergabeplaorm einsehbar.
Bekanntmachung im EU-Amtsbla 29.09.2026
Bewerbungsschluss Teilnahmewebewerb 03.11.2026
Angebotsaufforderung/Absageschreiben KW 46 / 2026
Abgabeschluss Erstangebote KW 50 / 2026
Verhandlungsgespräche KW 51 / 2026
Vertragsschluss und Leistungsbeginn Februar 2027
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2.5 Teilnahme- / Angebotsfrist Der Teilnahmeantrag sowie die Angebote in der 2. Stufe sind online über die Vergabeplaorm einzu- reichen. Die Abgabe erfolgt elektronisch in Texorm nach § 126b BGB, eine eigenhändige Unterschri ist nicht erforderlich.
Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich verschlüsselt über die Vergabeplaorm hochzu- laden, die Verschlüsselung erfolgt automasch durch die Vergabeplaorm bei Nutzung der entspre- chenden Funkon zur Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote. Eine zusätzliche Soware ist nicht erforderlich. Eine Abgabe per Mail oder über die Funkon der „Bieterkommunikaon“ ist nicht zulässig.
Bei Fragen und Unklarheiten bzgl. der Bedienung der Plaorm wenden Sie sich bie an die Service Hotline der Vergabeplaorm oder stellen Ihre Frage per Bieterkommunikaon.
2.6 Form- und Fristgerechte Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote Für den Teilnahmeantrag werden folgende Formulare zur Verfügung gestellt, die vom Bewerber / der Bewerbergemeinscha ausgefüllt und ggf. unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind: Formular 1: Teilnahmeantrag (erforderlich) Formular 2: Eigenerklärung Russland Sankonspaket (erforderlich) Formular 3: Verpflichtungserklärung zur Tarireue und Mindestentlohnung (erforderlich) Formular 4: Bewerbergemeinschaserklärung (bei Bedarf) Formular 5: Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe und Verzeichnis Eignungsleihe (bei Bedarf)
Der Teilnahmeantrag / das Angebot muss zum Zeitpunkt der Teilnahme- /Angebotsfrist vollständig ein- gereicht/hochgeladen sein. Der Bewerber/Bieter hat eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, den Upload Vorgang rechtzeig zu beginnen und abzuschließen. Bie beachten Sie dabei, dass bei größeren Datenmengen oder schlechter Internetverbindung der Upload Vorgang ggf. mehrere Minuten dauern kann. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang darauf zu achten, dass Teilnahmeanträge / Anlagen (Referenzen, etc.) sowie Präsentaonen eine Dateigröße von 25 MB möglichst nicht überschreiten.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge/Angebote sind vergaberechtlich zwingend vom wei- teren Verfahren auszuschließen.
Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstaung gewährt.
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- Teilnahmewebewerb – Stufe 1
3.1 Prüfung der Teilnahmeanträge Zunächst werden die Teilnahmeanträge formal auf frist- und formgerechten Eingang sowie auf Voll- ständigkeit geprü. Ob fehlende Angaben/Unterlagen nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auraggebers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaen haben keinen Anspruch darauf, dass der Auf- traggeber Unterlagen oder Angaben nachfordert.
Ferner wird geprü, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestanforderungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärun- gen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaen kurzfrisg die Vorlage geeigneter Nachweise zu fordern.
3.2 Eignung – Ausschlusskriterien Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen folgende Eignungskriterien ausnahms- los erfüllen.
Bewerber belegen dies mit den vom Auraggeber vorgegebenen Eigenerklärungen und Nachweisen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen.
Die Ausschlusskriterien sind:
Zwingende und fakultave Ausschlussgründe Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG)
Russland-Sankonen gem. 5. EU-Sankonspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschri besteht (Formular 2)
Tarireue- und Mindestentlohnung Verpflichtungserklärung zur Tarireue und Mindestentlohnung nach den Besmmungen des Gesetzes über die Sicherung von Sozialstandards, Tarireue und fairen Löhnen bei der Vergabe öffentlicher Auf- träge im Saarland (Formular 3)
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Bestägung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Be- rufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer Nachweis zur Berechgung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschasarchitekt“ für mindestens eine im Unternehmen des Bewerbers täge, für die Leistungserbringung verfüg- bare Person. Als Nachweis ist die aktuelle Eintragungsbestägung der zuständigen Architekten- kammer vorzulegen
Wirtschaliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Nachweis, dass eine Berufshapflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 5 000 000 EUR für sonsge Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auragsfall entsprechend erhöht werden
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Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Geeignete Referenz Freianlagenplanung: Nachweis über mindestens eine vergleichbare Refe- renz der Freianlagenplanung gem. HOAI für ein Gesundheitsbauprojekt, eine medizinische Ein- richtung oder ein vergleichbares Hochbauprojekt mit besonderen Anforderungen an die Frei- raumgestaltung, bei dem die Freianlagenplanung unter Aufrechterhaltung des laufenden Be- triebs der Einrichtung erfolgte. Angabe der technischen Fachkräe oder der technischen Stellen: Eigenerklärung über Perso- nal, das als Projektleiter über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Freianlagen- planung verfügt. Mit Angebotsabgabe ist ein Projektleiter zu benennen, der diese Kriterien er- füllt.
Bewerbergemeinscha, Unterauragnehmer und Eignungsleihe
ggf. Eigenerklärung zur Bewerbergemeinscha ggf. Eigenerklärung zur beabsichgten Weitervergabe von Teilleistungen ggf. Eigenerklärung zur Eignungsleihe
Von allen Bewerbern, Mitgliedern einer Bewerbergemeinscha sowie Unternehmen, von dem eine Eignung „geliehen“ wird, sind die Formulare 2+3 abzugeben.
Der Auraggeber macht keine Vorgaben bzgl. der Rechtsform. Sollte eine Bewerbergemeinscha an- gestrebt werden, ist eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haung der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinscha sowie die Angabe eines bevollmächgten Vertreters der Bewer- bergemeinscha nachzuweisen (Formular 4).
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3.3 Eignung – Auswahlkriterien Kann ein Bewerber eines der folgenden Auswahlkriterien nicht oder teilweise nicht erfüllen führt dies nicht zum Ausschluss vom Verfahren, fließt jedoch mit „0 Punkten“ in die Bewertung ein.
Die Eignungskriterien zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber sind:
Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschniliche Jahresum- satz der letzten 3 Jahre bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entneh- men Vergleichbare Referenzen. Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen:
- Projekt- / Planungsinhalte
- Gesamtkosten der Kostengruppe 500 des Referenzprojekts (in € neo)
- Erbrachte Leistungen
- Abschluss der Leistung
Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben, werden nur die zwei Referenzen mit der höchsten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichgt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unternehmensbezogene Referenzpro- jekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
Vergleichbare Referenzen Freianlagenplanung (eine Referenz ist Ausschlusskriterium): Frei- anlagenplanung gem. HOAI für ein Gesundheitsbauprojekt, eine medizinische Einrichtung oder ein vergleichbares Hochbauprojekt mit besonderen Anforderungen an die Freiraumge- staltung, bei dem die Freianlagenplanung unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs der Einrichtung während der Planungs- und Bauphase erfolgte.
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des Bewerbers erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaen aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinscha.
Die Angaben sind über den beigefügten Teilnahmeantrag (Formular 1) zu erbringen. Die drei bis fünf Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
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- Angebot und Verhandlungsgespräch – Stufe 2 Es ist vorgesehen nach Abgabe der Erstangebote Verhandlungsgespräche zu führen. Sofern Verhand- lungen stainden, werden die Qualitätskriterien anhand einer Bieterpräsentaon bewertet. Der Auf- traggeber behält sich jedoch vor, auf Verhandlungen zu verzichten und auf Grundlage des Erstangebo- tes zu vergeben. In diesem Fall werden alle Zuschlagskriterien auf Grundlage der mit dem Erstangebot eingereichten Unterlagen durch das Bewertungsgremium gewertet.
Der Auraggeber behält sich vor, über alle Vergabeunterlagen, einschließlich der Projektbeschreibung sowie des Vertragsentwurfs zu verhandeln. Ausgenommen hiervon sind lediglich festgelegte Mindest- anforderungen und die Zuschlagskriterien.
Der Bieter kann in seinem Erstangebot auf gesonderter Anlage unverbindliche Opmierungsvorschläge machen. Über diese kann verhandelt werden, wenn der Auraggeber von der Möglichkeit Gebrauch macht zu verhandeln. Opmierungsvorschläge sind deutlich gekennzeichnet einzureichen. Den Op- mierungsvorschlägen sind Erläuterungen beizulegen, die zweifelsfrei erkennen lassen, welche Ände- rungen vorgeschlagen werden. Dabei sind, wenn möglich, die finanziellen und qualitaven Auswirkun- gen für das Projekt darzustellen, um dem Auraggeber das Einsparpotenzial bei Abweichung von den Mindestanforderungen aufzuzeigen.
Es wird ggf. um Hinweise gebeten, wenn die Vorgaben aus Sicht der Bieter nicht prakkabel sind oder wesentliche Interessen nicht ausreichend berücksichgen. Die Opmierungsvorschläge dienen unter anderem dazu, dem Auraggeber Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Opmierungsvorschläge sind auch hinsichtlich der vertraglichen Regelungen möglich.
Soweit verhandelt wird, ist Ziel der Verhandlungen, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkresieren.
Nach Abschluss etwaiger Verhandlungen wird der Auraggeber vor der Abgabe der verbindlichen An- gebote entscheiden, welche Änderungen er an den Vergabeunterlagen vornimmt. Er wird dies recht- zeig vor Ablauf der Angebotsfrist bekanntgeben und zur Abgabe verbindlicher Angebote auffordern.
Die Unterlagen des Erstangebotes umfassen:
Honorarformular Ausführungen zu den Qualitätskriterien (z.B. anhand einer Präsentaonsunterlage) Ggf. gesonderte Anlage mit unverbindlichen Opmierungsvorschlägen
Sofern Verhandlungsgespräche stainden, finden diese mit den ausgewählten Bietern in den Räum- lichkeiten des Auraggebers sta. Weitere Details zum Verhandlungsgespräch erhalten Sie mit separa- ter Einladung in der 2. Stufe des Verfahrens.
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4.1 Zuschlagskriterien – Qualitätskriterien Die Zuschlagskriterien bewerten nicht die Leistungsfähigkeit des Unternehmens (diese wurde in der Eignungsprüfung festgestellt), sondern ausschließlich den projektspezifischen Ansatz des vorgesehe- nen Projekeams, insbesondere des Projektleiters. Allgemeine oder unternehmensbezogene Darstel- lungen führen zu einer niedrigen Bewertung. Gefordert sind konkrete, projektbezogene Aussagen, un- termauert durch nachvollziehbare Beispiele und Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität.
4.1.1 Projekeam und Projekterfahrung
| Bewertungskriterium | Punkte | Gewichtung | Max. Punkte |
|---|---|---|---|
| Projektleiter: Die Bewertung des Projektleiters erfolgt anhand seiner Qualifikaon und Erfahrung mit vergleichbaren Projekten z. B. anhand der Vorstellung persönlicher Referenzen (Mindest- anforderung 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Freianlagenpla- nung) | 1 -5 | 20 | 100 |
| Projekeam: Bewertet werden die Zusammenarbeit und Erfah- rung sowie die Kapazitäten des vorgesehenen Projekeams | 1 -5 | 15 | 75 |
| Summe „Projekeam undProjekterfahrung“ | 175 |
4.1.2 Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse
| Bewertungskriterium | Punkte | Gewichtung | Max. Punkte |
|---|---|---|---|
| Freianlagen- und Freiraumkonzept: Darstellung des Ansatzes für die Integraon der Freianlagen in den bestehenden Klinikcampus unter Berücksichgung der topografischen Situaon, der beste- henden baulichen Strukturen sowie der Anforderungen an Wege- , Aufenthalts-, Stellplatz- und Grünflächen. Einzubeziehen sind insbesondere Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit, Aufenthalts- qualität und eine klimaresiliente Freiraumgestaltung. | 1 -5 | 15 | 75 |
| Risikoanalyse und Freianlagennutzung im laufenden Klinikbe- trieb: Darstellung der wesentlichen Risiken und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit und Qualität der Freianlagen während sämtlicher Bau-, Rückbau-, Übergangs- und Interims- phasen. Zu berücksichgen sind insbesondere temporäre Wege- führungen, Baustellenerschließungen, provisorische Aufenthalts- bereiche, Stellplatzverluste, Barrierefreiheit und Verkehrssicher- heit. | 1 -5 | 15 | 75 |
| Schnistellen und Absmmung: Darstellung der Vorgehensweise zur Koordinaon mit Objektplanung Gebäude, Verkehrsanlagen, HLSK-, Elektro-, Tragwerks- und Ingenieurbauplanung sowie mit Behörden und sonsgen Beteiligten. Einzugehen ist insbesondere auf bestehende unterirdische Bauwerke und Infrastrukturanla- gen, technische Einbauten, Leitungsführungen, Bestandsvegeta- on und die Topografie. | 1 -5 | 10 | 50 |
| Summe „Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse“ | 200 |
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4.1.3 Projektstart und Umsetzungsfähigkeit
| Bewertungskriterium | Punkte | Gewichtung | Max. Punkte |
|---|---|---|---|
| Projektstartkonzept (erste 100 Tage): Konkrete Schrie, Mee- ngs, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Entscheidungspro- zesse. | 1 -5 | 5 | 25 |
| Projektspezifischer Umgang mit offenen Punkten/Rückfragen: Wie geht der Bieter systemasch mit noch offenen oder konflikt- trächgen Themen (inkl. Referenzen) um. | 1 -5 | 5 | 25 |
| Summe „Projektstart und Umsetzungsfähigkeit“ | 50 |
4.1.4 Bewertung: Qualitätskriterien Die oben genannten Kriterien werden jeweils mit 1 bis 5 Punkten bewertete und wie dargestellt ge- wichtet. Die erreichbare Punktzahl ergibt sich wie folgt:
Je allgemeiner die Ausführungen, desto geringer fällt die Bewertung aus. Ausschlaggebend für eine sehr gute Bewertung sind ein klarer Bezug zur ausgeschriebenen Aufgabe sowie nachvollziehbare Bei- spiele aus tatsächlich bearbeiteten Referenzprojekten vergleichbarer Komplexität.
Sehr gut erfüllt: 5 Punkte Gut erfüllt: 4 Punkte Befriedigend erfüllt: 3 Punkte Ausreichend erfüllt: 2 Punkte Mangelha erfüllt: 1 Punkt
4.2 Zuschlagskriterium – Preis Das Angebot erfolgt auf Grundlage des Vertrags. Zur Wertung der Angebote wird dem Bieter ein Ho- norarformular zur Verfügung gestellt, welches zwingend zur Angebotsabgabe zu nutzen und ausgefüllt einzureichen ist. Zur Vergleichbarkeit der Angebote werden im Honorarformular vorläufige anrechen- bare Kosten vorgegeben, diese sind nicht Vertragsbestandteil und werden erst im laufenden Projekt gem. Vertrag final festgelegt.
4.2.1 Honorarangebot
| Bewertungskriterium | Punkte | Gewichtung | Max. Punkte |
|---|---|---|---|
| Angebotssumme bruo gem. Honorarformular | 1 -5 | 15 | 75 |
4.2.2 Bewertung Preiskriterium Bezüglich des Kriteriums „Honorarangebot“ erhält das günsgste Angebot 5 von 5 möglichen Punkten. Ein fikves Angebot, mit einem 1,5-fachen Wert des günsgsten Angebots, erhält 1 Punkt, dazwischen wird linear interpoliert.
Bie nutzen Sie zur Abgabe des Angebots das Honorarformular. Dieses wird Ihnen im Zuge der Auffor- derung zur Abgabe eines Erstangebots zur Verfügung gestellt.
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4.3 Zusammenfassung Zuschlagskriterien Qualität und Preis
| Zusammenfassung Zuschlagskriterien | Maximal erreichbare Punktzahl |
|---|---|
| Projekeam und Projekterfahrung | 175 |
| Projektspezifische Herangehensweiseund Risikoanalyse | 200 |
| Projektstart und Umsetzungsfähigkeit | 50 |
| Angebotssumme bruo gem. Honorarformular | 75 |
| Gesamtsumme | 500 |
- Zuschlagsentscheidung und Beauragung Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches gem. der Zuschlagskriterien den höchsten Punktwert erreicht und damit das beste Preis-Leistungsverhältnis darstellt.
Die Beauragung erfolgt gem. dem Vertrag und der verbindlich eingereichten Unterlagen aus dem Vergabeverfahren stufenweise (Stufe 1: LPH 1-3; Stufe 2: LPH 4; Stufe 3: LPH 5; Stufe 4: LPH 6-7; Stufe 5: LPH 8; Stufe 6: LPH 9).
- Anlagen Teilnahmeantrag Projektgrundlagen
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