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Leistungsbeschreibung Datum: 22.09.2026
FKZ: 3727 11 101 0 AZ: 90 022/00056 ReFoPlan2027 Thema: „Resiliente Umweltpolitik und Politikberatung“
Inhalt
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Hintergrund und Problemstellung .............................................................................................. 2
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Ziel und Gegenstand des Forschungsprojekts ............................................................................ 3
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Aufgabenstellung / Arbeitspakete ............................................................................................... 4
3.1 Arbeitspaket 1: Risiken für die Politikberatung des Umweltressorts ............................. 4
3.2 Arbeitspaket 2: Fallstudien und Handlungsempfehlungen für eine funktionale Politikberatung des Umweltressorts ............................................................................................... 5
3.3 Arbeitspaket 3: Ressortweite Präsentation der Projektergebnisse ................................. 6
3.4 Arbeitspaket 4: Projektmanagement .................................................................................. 7
- Veranstaltungen ............................................................................................................................ 7
4.1 Veranstaltung/Fachtagung/Workshop .............................................................................. 7
4.2 Bewirtungskosten ................................................................................................................ 8
4.3 Reisekosten ........................................................................................................................... 8
- Berichterstattung .......................................................................................................................... 8
5.1 Zwischenberichte ................................................................................................................. 8
5.2 Abschlussbericht .................................................................................................................. 8
5.3 Nutzungsrecht ...................................................................................................................... 9
- Projektorganisation und Kostendarstellung ............................................................................... 9
6.1 Projektorganisation.............................................................................................................. 9
6.2 Kostendarstellung .............................................................................................................. 10
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Eignungskriterien ....................................................................................................................... 10
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Zuschlagskriterien ...................................................................................................................... 11
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Quellenverzeichnis ...................................................................................................................... 12
Umweltbundesamt Referat Z 1.5 – Sachgebiet Forschung Fax: 0340/2104 – 2968 Das Umweltbundesamt begrüßt die und Entwicklung E-Mail: refoplan@uba.de Verwendung von umweltfreundlichem Frau Eichelbaum / Herr Heinrich Recyclingpapier. Wörlitzer Platz 1 06844 Dessau-Roßlau Stand 03/2026
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- Hintergrund und Problemstellung Wissenschaftliche Politikberatung spielt eine wichtige Rolle für Umweltpolitik. Mehr denn je trifft heute zu, dass es in der Umweltpolitik „angesichts gestiegener Komplexität und Unsicherheiten […] sowie neu auftauchender Problemlagen einen wachsenden Bedarf an wissenschaftlicher Politikberatung gibt“ (Böcher/Töller 2012, S. 143). Gegenwärtig werden die Erwartungen der Bürgerinnen an die Rolle von Wissenschaft in polarisierten Debatten als hoch bewertet (Wissenschaft im Dialog 2025, S. 14) und das Vertrauen in Wissenschaft und Forschung als „weiterhin stabil“ (ebd., S. 24).1 Allerdings vertraut jeder Zehnte Wissenschaft und Forschung „wenig oder gar nicht“ (ebd.). Bemerkenswert ist zudem, dass sich im Vergleich zu früheren Befragungen die Einschätzung der Bürger*innen zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik geändert hat: „Von 2021 bis 2023 waren noch jeweils ca. zwei Drittel der Befragten der Ansicht, dass politische Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten“ (ebd., S. 30). In der aktuellen Erhebung „stimmt lediglich knapp die Hälfte der Befragten dieser Aussage zu“ (ebd.). Gemäß Choi et al. ist die Gegenwart „geprägt von wachsender Skepsis gegenüber der Wissenschaft und aktiven Anfechtungen ihrer Autorität. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in Personen und Organisationen aus der Wissenschaft ist in vielen Gesellschaften rückläufig.“ (Choi et al. 2025, S. 23f., vgl. Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Resilienz“ der DFG 2026, S. 2f.). Dieses Misstrauen gegenüber der Wissenschaft habe sich insbesondere während der Covid-19-Pandemie gezeigt und sei auch in anderen Bereichen zu beobachten, v.a. in der Klimawissenschaft „wo weltweit die Skepsis regiert“ (Choi et al., S. 23f.). Auch der 2 Wissenschaftsrat betont, dass sich insbesondere während der COVID-19-Pandemie gezeigt habe, dass ein Spannungsfeld entstehen könne, wenn „Wissenschaft in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen als interessierte Partei wahrgenommen wird und zur Polarisierung gesellschaftlicher Debatten beiträgt“ (Wissenschaftsrat 2026, S. 35). Dies könne ihre Legitimation und Glaubwürdigkeit mindern (Wissenschaftsrat 2021, S. 20; vgl. auch Weingart 2021, S. 31) und sei insbesondere für die Politikberatung eine Herausforderung (Wissenschaftsrat 2026, S. 36). Angesichts drängender gesellschaftlicher Herausforderungen und des existenziellen Handlungsbedarfs – u.a. hinsichtlich planetarer Krisen und ökologischer Transformationserfordernisse – nimmt der Wissenschaftsrat das Wissenschaftssystem, seine gesellschaftlichen Funktionen und die an die Wissenschaft gerichteten Erwartungen in Augenschein (Wissenschaftsrat 2026, S. 5-8.). Der Wissenschaftsrat betont die Relevanz der Wissenschaftsfreiheit und die Angewiesenheit pluralistischer Demokratien auf unabhängige und methodisch überprüfbare Erkenntnisse (ebd., S. 9). Der Blick innerhalb Europas und darüber hinaus zeige jedoch, dass Errungenschaften verloren gehen könnten: „Die Aushöhlung der Demokratie, Entfremdung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und Wissenschaft ohne Freiheit sind nicht nur denkbar, sondern auch real“ (ebd., S. 11, vgl. auch Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Resilienz“ der DFG 2026, S. 2f.).
1 Seit 2014 erhebt das Wissenschaftsbarometer jährlich mittels einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage Einstellungen der Bürger*innen in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung (Wissenschaft im Dialog 2025). Das Wissenschaftsbarometer 2025 widmete sich insbesondere der Rolle, die Wissenschaft in einer als polarisiert wahrgenommenen Gesellschaft spielen kann. Demnach ist sich die Mehrheit der Befragten (61 %) einig, dass wissenschaftliche Erkenntnisse wichtig sind, um gesellschaftliche Debatten zu informieren (ebd., S. 10). Mit Blick auf gesellschaftlich kontroverse Themen wie Migration und Klimawandel sagten 42 % der Befragten, dass „wissenschaftliche Erkenntnisse eine wichtige Grundlage für politische oder gesellschaftliche Entscheidungen bilden“ (ebd., S. 12).
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Wissenschaftsskepsis und -feindlichkeit erwiesen sich auch nach der COVID-19-Pandemie als „zentrale Strategie antidemokratischer Kra fte zur Denunziation nicht nur der freien Wissenschaften, sondern auch der Gesellschaftsordnung im Ganzen – auch und vornehmlich innerhalb liberaler Demokratien.“ (Wissenschaftsrat 2026, S. 35f.). Als Schnittstelle von Wissenschaft und Politik werde die Politikberatung dadurch vor Risiken und Herausforderungen gestellt. Zum einen sei angesichts von globalen Krisen der wissenschaftliche Wissenstransfer erforderlich. Zudem sei es fu r Wissenschaft und Politik entscheidend, dass die Unabha ngigkeit wissenschaftlicher Politikberatung glaubwu rdig gewa hrleistet ist (ebd., S. 36, vgl. auch Choi et al. 2025).
Dieser Befund hat auch Folgen fu r die Akzeptanz von Umweltpolitik und eine nachhaltige Entwicklung. Um die Resilienz2 der Umweltpolitik zu gewa hrleisten, muss wissenschaftsbasierte unabha ngige Politikberatung der Ressortforschungseinrichtungen weiterhin ungehindert und gemeinwohlorientiert sichergestellt sein. Das gilt auch fu r die Politikberatung des Umweltressorts.
- Ziel und Gegenstand des Forschungsprojekts Das Thema Funktionsfa higkeit von Umweltpolitik und -verwaltung steht derzeit unter besonderen gesellschaftspolitischen Vorzeichen (Wissenschaftsskepsis und -feindlichkeit als Strategie antidemokratischer Kra fte, Epoche der „Multikrisen“, Infragestellung von Umweltpolitik als Standortvorteil, die Aussagen, Umweltschutzanforderungen seien ein Hindernis fu r die Wettbewerbsfa higkeit deutscher Unternehmen, gesunkenes Vertrauen 3 der Bevo lkerung in die Demokratie). Das Thema Funktionalita t von Umweltpolitik und
- verwaltung ist allerdings nicht neu – so legte der Sachversta ndigenrat fu r Umweltfragen (SRU) 2007 das Sondergutachten „Umweltverwaltungen unter Reformdruck“ vor. Zwei Jahrzehnte spa ter ist es sinnvoll, aus aktueller Perspektive daran anzuknu pfen. Zudem soll das Vorhaben einen Beitrag zu den Zielen der Bundesregierung fu r die 21. Legislaturperiode leisten. Gema ß Koalitionsvertrag sehen die Regierungsparteien die Notwendigkeit, eine intakte Umwelt sicherzustellen und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schu tzen und zu sta rken sowie unsere Demokratie resilienter gegen Desinformation und Manipulation zu machen (Bundesregierung 2025, S. 36, 67, 141). Die Projektergebnisse sollen noch in der laufenden Legislaturperiode vorliegen.
Die Funktionalita t der wissenschaftsbasierten Politikberatung ist grundlegend fu r die Aufgabenerfu llung des Umweltressorts. Mit Blick auf die notwendige wissenschaftsbasierte Politikberatung in Deutschland fu r die Transformation zur Nachhaltigkeit soll mit dem hier ausgeschriebenen Projekt aufgezeigt werden, welche resilienzsta rkenden Strukturen, Verfahren und (Verwaltungs-)Abla ufe in der Umweltpolitik erforderlich sind, damit die Staatsaufgaben gema ß GG Artikel 20a zum Schutz der natu rlichen Lebensgrundlagen weiterhin angemessen und effizient erfu llt werden ko nnen.
Vor dem oben skizzierten Hintergrund soll das Vorhaben folgendes leisten:
2 Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel definiert demokratische Resilienz als „Fähigkeit eines demokratischen Regimes, externe Herausforderungen und interne Stressoren zu absorbieren und sich den wandelnden funktionalen Bedingungen demokratischen Regierens dynamisch anzupassen, ohne in einen Regimewechsel zu geraten und seine definierenden Prinzipien, Funktionen und Normen aufzugeben oder zu beschädigen.“ (Merkel 2024, S. 343, Hervorhebung d.V.).
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- Risiken aufzeigen, denen die Politikberatung des Umweltressorts aktuell sowie v.a. kurz- und mittelfristig ausgesetzt ist (Grundlagenrecherche) (AP 1),
- Wege zur Stärkung der Funktionalität der Politikberatung des Umweltressorts benennen (Fallstudien und Handlungsempfehlungen) (AP 2),
- Maßnahmen zur Absicherung der Multiperspektivität von Politikberatung beschreiben, als Voraussetzung für Erkenntnisfortschritt (AP 2),
- Ressortweite Vorstellung und Diskussion der Projektergebnisse (AP 3)
- Projektmanagement (AP 4).
Es ist Ziel dieses Projekts, den Auftraggeber zu Anforderungen an sowie Rahmenbedingungen und Herausforderungen für eine funktionsfähige wissenschaftsbasierte Politikberatung seitens des Umweltressorts zu beraten. Dabei ist auch von Interesse, inwiefern das Umweltressort aus Erfahrungen anderer EU- Mitgliedstaaten lernen kann, um die Funktionalität der wissenschaftsbasierten Politikberatung weiterhin zu gewährleisten. Die (Zwischen-)Ergebnisse des Vorhabens sollen zu präzise formulierten, kurz- und mittelfristigen Handlungsempfehlungen fu r das Umweltressort zusammengefasst werden. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie die Funktionalita t der Politikberatung des Umweltressorts angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen gesta rkt und die Resilienz der Umweltpolitik erhalten werden kann.
- Aufgabenstellung / Arbeitspakete 4 Das Projekt soll in drei inhaltlichen Arbeitspaketen (AP 1 bis AP 3) sowie einem AP 4 zum Projektmanagement konzipiert werden. Im Rahmen des Angebots ist das geplante Vorgehen für die Arbeitspakete, insbesondere die AP 1 bis 3, detailliert zu skizzieren. Die im Folgenden dargestellten Vorgaben sind entsprechend einzubeziehen.
In den Arbeitspaketen sollen, soweit sinnvoll, Genderaspekte Berücksichtigung finden. Der AN soll daher im Angebot darlegen, wo und wie dies geschehen soll.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) durch Nutzung von KI-Anwendungen ist für die Bearbeitung des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens nur unter den in § 8 Abs. 4 der Vertragsbedingungen genannten Voraussetzungen zulässig.
3.1 Arbeitspaket 1: Risiken für die Politikberatung des Umweltressorts AP 1 dient der wissenschaftlichen Fundierung des Untersuchungsgegenstandes. Im Rahmen einer Desktop-Analyse soll eruiert werden, welchen Risiken die wissenschaftsbasierte Politikberatung des Umweltressorts angesichts der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen aktuell sowie v.a. kurz- und mittelfristig gegenübersteht und die ihre Funktionalität gefährden. Diese könnten bspw. Folge der Herausbildung einer autoritärer Verwaltungspolitik (vgl. Bauer/Becker 2020; Steinbeiss 2024) bzw. einer Politisierung der Verwaltung sein (vgl. Gulde & Mullis 2026, S. 10). Auch die Ausführungen von Möllers et al. (2026) zu autoritären Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit könnten für die Bearbeitung des AP aufschlussreich sein.
Zur Entfremdung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren vor allem die Politisierung von Wissenschaft während der COVID-19-Pandemie beigetragen, wie der Wissenschaftsrat (2021) ausführt: Aus Teilen der Gesellschaft, Politik und (Medien)-Öffentlichkeit wurden Wissenschaftler*innen für Maßnahmen
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verantwortlich gemacht, über die auf politischer Ebene entschieden wurde. Aus der Wissenschaft wiederum wurde die politische Unabhängigkeit wissenschaftlicher Politikberatung in Frage gestellt. Zudem wurde eine Begrenzung des wissenschaftlichen Diskurses auf politisch opportune Fragestellungen kritisiert. Politischen Akteuren wurde vorgeworfen, wissenschaftliche Berater*innen ihrem politischen Interesse entsprechend auszuwählen und wissenschaftliche Studien demgemäß zu instrumentalisieren (Wissenschaftsrat 2021, S. 20). Ähnliche Entwicklungen in der Beziehung zwischen Wissenschaft und Politik erkennt Weingart (2021) auch mit Blick auf den Klimawandel. Daher soll in diesem AP auch gezeigt werden, ob die Umweltpolitik vor ähnlichen Herausforderungen steht (vgl. zum Phänomen der (Selbst-)Politisierung von Wissenschaft sowie der Entpolitisierung von Wissenschaft auch Möllers et al. 2026, Keil 2026, Strohschneider 2024, Weingart 2021). Die angestrebten Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Resilienz der Umweltpolitik durch Antizipation dieser Risiken zu erhöhen. Schlagwörter für eine Recherche könnten z.B. sein: Agendawissenschaften3, Angriffsszenarien, (De-)legitimation, (Ent-)Politisierung, Ideologisierung, Instrumentalisierung, autoritärer Populismus, Neutralität, Obstruktion, Pseudowissenschaft, Unabhängigkeit, Wissenschaftsfeindlichkeit, Wissenschaftsfreiheit, Wissenschaftsskepsis.
Im Angebot sind (erste) Quellen zu nennen, die für die Bearbeitung von AP 1 herangezogen werden sollen. Der Bieter macht zudem Angaben zu Methoden, die für die Bearbeitung von AP 1 genutzt werden sollen (z.B. Horizon Scanning als Methode der 5 strategischen Vorausschau).
Die Ergebnisse zu den aktuellen, kurz- und mittelfristigen Risiken, denen die wissenschaftsbasierte Politikberatung des Umweltressorts ausgesetzt ist, sollen in einem internen Zwischenbericht (ca. 25 Seiten) zusammengefasst werden.
Produkt: interner Zwischenbericht, ca. 25 Seiten.
3.2 Arbeitspaket 2: Fallstudien und Handlungsempfehlungen für eine funktionale Politikberatung des Umweltressorts In diesem AP sollen drei Fallstudien durchgeführt werden: zwei für Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und eine für Deutschland.
Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten nahm in den vergangenen Jahren die Wissenschaftsskepsis bis hin zur Wissenschaftsfeindlichkeit zu. Anhand von zwei Fallstudien (z.B. Italien, Österreich, Polen, Ungarn) sollen best practices und worst practices zeigen, ob und wie die Funktionsfähigkeit der unabhängigen, wissenschaftsbasierten (Umwelt-)Politikberatung jeweils gewährleistet ist und welche Herausforderungen sich dabei stellen. Ziel dieses Arbeitspakets ist, basierend auf diesen zwei Fallstudien, konkrete Wege zur Stärkung der Funktionalität der Politikberatung des Umweltressorts zu benennen und Maßnahmen zur Absicherung der Multiperspektivität zu beschreiben. Diese werden verstanden als Voraussetzung für den Erkenntnisfortschritt. Zudem ist wichtig, „die Pluralität und Multiperspektivität der
3 Siehe hierzu auch den Gastbeitrag „Der Bumerang der Agendawissenschaft“ von Geert Keil in der FAZ online vom 27.07.2026. https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/geert-keil-zur-verteidigung-der- wissenschaftsfreiheit-accg-201035641.html [10.08.2026].
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Wissenschaft so zu leben, dass unnötige Zuspitzungen und polarisierende Fraktionierungen ebenso vermieden werden wie eine Wagenburgmentalität“ (Ad-hoc- Arbeitsgruppe „Resilienz“ der DFG 2026, S. 5).
In diesem AP soll aufgezeigt werden, inwiefern das Umweltressort aus Erfahrungen von zwei im Angebot zu benennenden EU-Mitgliedstaaten lernen kann, um die Funktionalität der eigenen wissenschaftsbasierten Politikberatung weiterhin zu gewährleisten. Bereits publizierte Analysen und Szenarien (s. z.B. Gulde & Mullis 2026) sollen genutzt und im geplanten Projekt weiterentwickelt werden, um sich auf möglicherweise ähnliche Entwicklungen in Deutschland vorzubereiten. Hierzu könnte beispielsweise die Gefährdung der infrastrukturellen Resilienz (wie Datenbanken, Messnetzwerke etc.) gehören. (Vgl. hierzu Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Resilienz“ der DFG 2026, S. 8).4
Bei den beiden Auslands-Fallstudien gilt es zu berücksichtigen, dass der Übertragbarkeit aufgrund institutioneller Spezifika Grenzen gesetzt sind. Als besonders aufschlussreich für das hier ausgeschriebene Vorhaben werden Forschungsarbeiten aus den Bereichen Politik- und Rechtswissenschaft sowie Soziologie betrachtet. Im Angebot wird dargelegt und begründet, welche zwei EU-Mitgliedstaaten für die Fallstudien ausgewählt werden sollen.
Die dritte Fallstudie soll zeigen, welche Erkenntnisse in Deutschland aus der Beziehung Wissenschaft und Politik mit Blick auf die COVID-19-Pandemie und den Klimawandel resultieren, die für die Stärkung der Politikberatung des Umweltressorts genutzt werden 6 könnten. Diesbezüglich könnten auch die Ausführungen Strohschneiders (2024) zum von ihm als „autoritärer Szientismus“ bezeichneten Phänomen ein interessanter Ansatzpunkt sein.
Aus den insgesamt drei Fallstudien sollen kurz- und mittelfristige Handlungsempfehlungen für das Umweltressort abgeleitet werden. Die Ergebnisse dieses Arbeitspakets werden in einem internen Zwischenbericht dargestellt und zudem in verdichteter Form (z.B. Thesenpapier) zusammengestellt, um die Ergebnisse ca. 30 Mitarbeitenden des Umweltressorts im Rahmen eines Fachgesprächs vorzustellen und die vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen mit Blick auf ihre Plausibilität und Umsetzungsfähigkeit zu diskutieren.
Der Auftragnehmer (AN) nimmt mit 4 Personen vor Ort an der hybriden (online und in Präsenz) Veranstaltung im BMUKN teil. Der AN entwickelt ein Konzept für das Fachgespräch, übernimmt das Teilnehmer*innen-Management, führt das Fachgespräch durch, übernimmt die Moderation und Protokollierung, dokumentiert die Veranstaltung und wertet die Ergebnisse für AP 3 schriftlich aus.
Produkte: Interner Zwischenbericht (ca. 35 Seiten), internes Thesenpapier (ca. 5 Seiten oder vergleichbares Produkt), hybrides Fachgespräch mit Ressortmitarbeitenden (Dauer max. 2,5 Stunden).
3.3 Arbeitspaket 3: Ressortweite Präsentation der Projektergebnisse Die Ergebnisse von AP 1 und AP 2 werden zusammengeführt und den Mitarbeitenden des Umweltressorts in einer ressortweiten Online-Veranstaltung vorgestellt und erläutert-.
4 Siehe zur Resilienz von Forschungsdateninfrastrukturen: https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten- themen/info-wissenschaft/2026/ifw-26-23 [10.08.2026].
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Dabei berücksichtigt der AN die Ergebnisse des Fachgesprächs aus AP 2. Für die Online- Veranstaltung erstellt der AN eine entsprechende PowerPoint-Präsentation und moderiert die Veranstaltung vor Ort aus dem Medialab des BMUKN.
Der AN nimmt mit 4 Personen vor Ort an der Online-Veranstaltung im BMUKN teil. Der AN entwickelt ein Konzept und geeignete Materialien für die Veranstaltung, übernimmt das Teilnehmer*innen-Management, bereitet die Online-Veranstaltung inhaltlich (und organisatorisch zusammen mit der BMUKN-Fachbegleitung, dem Referat „Interne Kommunikation“ und dem Medialab des BMUKN) vor. Der AN führt die Veranstaltung durch, übernimmt die Moderation und Protokollierung, dokumentiert die Veranstaltung und wertet die Rückmeldungen für den Abschlussbericht aus.
Produkte: PowerPoint-Präsentation mit Projektergebnissen, ressortweite Online- Veranstaltung (Dauer ca. 1,5 Stunden)
3.4 Arbeitspaket 4: Projektmanagement Dieses Arbeitspaket umfasst das Projektmanagement: die Leitung, Planung und Kontrolle des Projektes, die Koordination und Abstimmung der einzelnen Arbeitspakete untereinander und die Kommunikation mit dem Auftraggeber (AG). Das Projektmanagement (Projektleiterin oder Projektleiter) fungiert im Projekt als erste Ansprechperson für die UBA-Fachbegleitung. Das Vorhaben ist in enger und regelmäßiger Abstimmung mit der Fachbegleitung des UBA und des BMUKN durchzuführen. Im Anschluss an den Kick-Off sind ca. monatlich kurze virtuelle Projektmeetings zwischen 7 Auftragnehmenden (AN) und AG (Dauer: 60-90 Minuten) einzuplanen.
Zudem übernimmt der AN die inhaltliche Vorbereitung, Organisation (incl. Teilnehmer*innen-Management), Ausrichtung, Durchführung und Moderation, Auswertung und schriftliche Protokollierung aller Projektbesprechungen und Veranstaltungen. Zu besprechende Unterlagen sind der Fachbegleitung des UBA und des BMUKN rechtzeitig, d.h. spätestens zwei Wochen vor dem Besprechungstermin, zu übermitteln. Protokolle sind anschließend innerhalb von zwei Wochen mit den Fachbegleitungen von UBA und BMUKN abzustimmen und an die Teilnehmenden zu verteilen.
- Veranstaltungen 4.1 Veranstaltung/Fachtagung/Workshop Im Rahmen des Projekts sind folgende Veranstaltungen durchzuführen:
Arbeitspaket 2
Hybrides Fachgespräch mit Mitarbeitenden des Umweltressorts: Ca. 30 Teilnehmende seitens des AG/Umweltressorts (vor Ort im BMUKN Berlin bzw. virtuell) sowie 4 Personen des Auftragnehmers vor Ort. Das BMUKN stellt die Räumlichkeiten und technische Ausstattung zur Verfügung. Dauer max. 2,5 Stunden.
Arbeitspaket 3
Ressortweite Online-Veranstaltung: Ca. 500 Teilnehmende des AG/Umweltressorts sowie 4 Personen des Auftragnehmers (vor Ort im Medialab des BMUKN in Berlin). Das BMUKN stellt die Räumlichkeiten und technische Ausstattung zur Verfügung. Dauer ca. 1,5 Stunden.
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Arbeitspaket 4
Kick-Off des Projekts zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in den Räumlichkeiten des BMUKN in Berlin oder im UBA-Dienstgebäude in Dessau-Roßlau. Das BMUKN bzw. das UBA stellt kostenfreie Räumlichkeiten zur Verfügung. Weitere Veranstaltungen zur Projektkoordination finden virtuell bei Bedarf (z.B. im monatlichen Rhythmus) statt. Das Projektabschlussgespräch findet ebenfalls virtuell statt. Der Auftragnehmer richtet hierfür Videokonferenzen ein und moderiert diese.
4.2 Bewirtungskosten Es fallen keine Bewirtungskosten im Projekt an; demgemäß sind im Angebot keine Bewirtungskosten auszuweisen.
4.3 Reisekosten5
Reisekosten für AP 2, AP 3 und AP 4 sind einzeln im Angebot auszuweisen (Bahnfahrt 2. Klasse bzw. bei einer Reisezeit von über 2 Stunden können auch die Reisekosten für eine Bahnfahrt 1. Klasse anerkannt werden). Bahnreisen sind immer bevorzugt zu wählen, auch wenn dadurch höhere Kosten, wie z.B. einer zusätzlichen Übernachtung, entstehen. Das Bundesreisekostengesetz (BRKG) ist zu beachten.
Bei Veranstaltungen können die Räume des UBA oder des BMUKN kostenfrei genutzt werden. Honorare oder Reisekosten für externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind 8 hierbei nicht vorzusehen.
- Berichterstattung 5.1 Zwischenberichte Nach drei Monaten (Arbeitspaket 1) und nach zehn Monaten (Arbeitspaket 2) legt der Auftragnehmer interne Zwischenberichte vor. Die Zwischenberichte werden nicht veröffentlicht. Die Berichte beinhalten die bisherigen Arbeiten zu den einzelnen Arbeitspaketen.
5.2 Abschlussbericht Der Entwurf des Schlussberichts ist 3 Monate vor Ende des Vorhabens in deutscher Sprache als Worddokument bei der zuständigen Fachbegleitung einzureichen.
Im Schlussbericht ist auch eine 10-15-seitige Zusammenfassung in englischer und deutscher Sprache zu erstellen. Die mit der Zuschlagserteilung zur Verfügung gestellte Vorlage ist entsprechend zu nutzen.
Die sprachliche Qualitätssicherung obliegt dem Forschungsnehmer. Dies bedeutet u. a., dass sicherzustellen ist, dass durchgängig geschlechtergerechte Sprache verwendet wird.
Der Abschlussbericht sowie alle darüber hinaus für die Veröffentlichung vorgesehenen Publikationen sind gemäß den Designvorgaben des Umweltbundesamtes (Corporate Design Handbuch, Dokumentvorlagen, Diagrammvorlagen etc.) und gemäß des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) barrierefrei zu gestalten.
5 Die Anreise des Auftragnehmers zu Besprechungen und Veranstaltungen sollte möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Hierzu empfiehlt sich die Beachtung der Leitlinien für umweltverträgliche Dienstreisen im Umweltbundesamt.pdf.
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Die Erzeugung und Bearbeitung der finalen PDF soll erst nach Freigabe der Worddatei durch die UBA-Fachbegleitung erfolgen. Je nach Art und Umfang der Inhalte ist es sehr aufwändig, eine Veröffentlichung mit komplexen Strukturen, umfangreichen Tabellen, Fußnoten, Grafiken oder Formeln durchgängig barrierefrei zu erstellen. Es sind dafür neben konzeptionellen Vorüberlegungen viele manuelle Arbeitsschritte notwendig, die sich teilweise durch kostenpflichtige Programme vereinfachen lassen. Besteht seitens des Auftragnehmers keine oder nur wenig Erfahrung, sind für die technische Umsetzung des Endproduktes nicht nur ausreichend Zeit und Aufwand, sondern eventuell auch zusätzliche Kosten einzuplanen. Alternativ ist ein entsprechend erfahrener Dienstleister mit der Aufgabe zu betrauen. Um die Barrierefreiheit der gelieferten PDF-Dokumente nachzuweisen, sind Prüfprotokolle einzureichen, die durch die Dokumentenprüfung mit der jeweils aktuellsten Version des PDF Accessibility Checkers (als Freeware im Internet verfügbar) erzeugt wurden. Der Abschlussbericht und die sonstigen gelieferten PDF- Dokumente können erst dann abgenommen werden, wenn das Prüfprotokoll keine Fehler und Warnungen anzeigt. In der Regel muss der PAC-Prüfbericht daher mit einem grünen Häkchen als bestanden gekennzeichnet sein. Weitere Informationen und Erläuterungen finden Sie unter www.umweltbundesamt.de/dokumentvorlagen.“ Die inhaltliche sowie formelle Überarbeitung des Schlussberichtes (und ggf. weiterer Dokumente, die für eine Veröffentlichung vorgesehen sind) sind im Angebot zu berücksichtigen.
Der Schlussbericht ist elektronisch als Worddokument und als PDF vorzulegen.
Sofern Berichte, Broschüren, Flyer für Veranstaltungen und weitere Druckerzeugnisse in 9 größerer Stückzahl bei einer Druckerei in Auftrag gegeben werden, sind diese nach den Vergabekriterien des Blauen Engel für Druckerzeugnisse DE-UZ 195 herzustellen. Auf der Homepage: https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/druckerzeugnisse sind die Vergabekriterien und die Druckereien, die einen Zeichennutzungsvertrag für die Herstellung von Druckerzeugnissen mit dem Blauen Engel innehaben, abrufbar.
5.3 Nutzungsrecht Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber gemäß § 31 Urheberrechtsgesetz (UrhG) unter Ausschluss der Vorbehalte des § 37 UrhG ein unwiderrufliches, unentgeltliches und nichtausschließliches Nutzungsrecht am Ergebnis und allen Teilergebnissen ein.
Für Berichte, die Grafiken und Bilder enthalten, ist die Erklärung erforderlich, dass die Nutzung der Grafiken und Bilder honorarfrei ist und keine weiteren Kosten für Rechte Dritter entstehen.
- Projektorganisation und Kostendarstellung 6.1 Projektorganisation Das Vorhaben beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung Die Laufzeit des Vorhabens beträgt 18 Monate.
Die Arbeiten sind in enger Abstimmung und Rückkopplung mit dem Auftraggeber (Fachseite) zu erledigen.
Der Auftragnehmer hat für die gesamte Dauer des Vorhabens eine Ansprechpartnerin/ einen Ansprechpartner für das Gesamtvorhaben zu benennen. Zudem ist eine Vertretung zu benennen, die diese Aufgaben in Abwesenheit dieser Person übernimmt.
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6.2 Kostendarstellung Für die Kalkulation wird darauf hingewiesen, dass der Bearbeitungszeitraum nicht dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entspricht, sondern auch Zeiten einschließt, in der die Bearbeitung des Vorhabens ruhen kann.
Hinweis: Kalkulierte Kostenpositionen für Präsenzveranstaltungen kommen nur in Abrechnung, sofern Präsenzveranstaltungen anfallen. Bei Ersatz als virtuelle Veranstaltungen mindern diese die vereinbarte Vergütung um den Wert der nicht anfallenden Kostenpositionen.
Die Arbeiten sollen orientierungsmäßig so auf die Laufzeit verteilt werden, dass im Jahr 2027 ca. 65 %, im Jahr 2028 ca. 35 % der Gesamtsumme zu kalkulieren sind.
Die Vergütung wird nach Leistungsfortschritt auf Anforderung gezahlt. Teilzahlungen werden zeitlich an die Vorlage und Abnahme der Zwischenberichte gekoppelt. Die Schlusszahlung erfolgt nach Vorlage und Abnahme der endgültigen Fassung des Abschlussberichtes.
Das Angebot ist mit einem detaillierten Zeitplan zu versehen.
Die voraussichtlichen Kosten/Ausgaben der einzelnen Positionen sind durch ein transparentes Preis- und Mengengerüst für Personal- und Sachkosten, ggf. Reisekosten, darzustellen. 10 Bei Anbietergemeinschaften müssen die Mengen/Kosten einzelner Kooperations- partnerinnen und -partnern den entsprechenden Leistungen so dargestellt werden, dass eine Zuordnung und Bewertung der Mengen/Kosten zu den jeweiligen Arbeitspaketen ermöglicht wird.
Die Kalkulation ist mit Nettobeträgen durchzuführen. Der Gesamtpreis des Angebots ist jeweils als Nettogesamtkosten und Bruttogesamtkosten aufzuführen. Der in Ansatz gebrachte Mehrwertsteuersatz ist gesondert auszuweisen. Hierfür ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Preisblatt zu verwenden.
- Eignungskriterien Zur Bearbeitung dieses Vorhabens müssen Anbieter die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen.
Die Fachkunde der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und - partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene (und wenn besonders relevant auch laufende) Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige wissenschaftlich relevante Aktivitäten in den Bereichen
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Deutsche Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik,
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Europäische Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik,
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Politikberatung des Umweltressorts,
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Öffentliche Verwaltung und Verwaltungswissenschaft,
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Populismus,
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Durchführung von virtuellen und Präsenz-Veranstaltungen (oder hybrid) mit Umweltschutzbezug.
Dem Angebot sind für jeden Themenbereich je drei Referenzen (jeweils nicht älter als sechs Jahre) des Bieters und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und - partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst Benennung der Bearbeiter*innen) beizufügen.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
- Zuschlagskriterien Alle Angebote, die den Bewerbungs- und Vertragsbedingungen entsprechen und preislich angemessen sind, werden abschließend vergleichend bewertet. Der Zuschlag wird aufgrund des besten Preis-Leistungsverhältnisses erteilt. Angebote von geeigneten Bietern, deren Angebote inhaltlich vollständig und die notwendigen Nachweise der 11 Fachkunde aufführen, werden anhand folgender Kriterien bewertet:
Kriterium 1 „Qualität“
| Zuschlagskriterien | Maximale Punktzahl | Mindest- punktzahl |
|---|---|---|
| 1. Gesamteindruck des Angebots (Klarheit, Verständlichkeit, Form) | 10 | 5 |
| 2. Problem- und Aufgabenverständnis | 20 | 15 |
| 3. Eignung und wissenschaftliche Qualität der dargestellten Vorgehensweisen und Problemlösungsstrategien für die einzelnen Arbeitspakete AP 1 AP 2 AP 3 | 30, davon 11 13 6 | 20, davon 7 9 4 |
| 4. Erkennbarkeit einer erfolgversprechenden Arbeitsplanung hinsichtlich Funktion/ Aufgaben der einzelnen Projektbeteiligten | 10 | 5 |
| Gesamtsumme | 70 | 45 |
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Ein Nichterreichen der Mindestpunktzahl bei mindestens einem Unterkriterium führt zum Ausschluss des Angebots aus der weiteren Wertung.
Kriterium 2 „Preis“
Der Angebotsbruttopreis erhält eine Gewichtung von 30 %. Die Qualität geht mit 70 % in die Bewertung ein.
Preise werden durch die Umrechnung in Punktwerte miteinander ins Verhältnis gesetzt. Die Bewertung des Kriteriums „Preis“ erfolgt nach der folgenden Methode: Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis p erhält die maximale Preis-Punktzahl (30). Die min Preis-Punktzahl N der übrigen Angebote ergibt sich aus dem Produkt aus maximaler Preis-Punktzahl (30) und niedrigstem Angebotspreis p im Verhältnis zum min Angebotspreis p nach der Formel N(p)=30*p /p. min
Die erreichten Punkte für die einzelnen Kriterien werden addiert. Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.
- Quellenverzeichnis Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Resilienz in der Wissenschaft“ des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), (2026). Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften: Orientierungen und Empfehlungen. Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). https://doi.org/10.5281/zenodo.20830204 12 [10.08.2026].
Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Resilienz in der Wissenschaft“ des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Zur Resilienz von Forschungsdateninfrastrukturen. Information für die Wissenschaft Nr. 23 vom 31.03.2026. https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/info-wissenschaft/2026/ifw- 26-23
Bauer, M. W./ & S. Becker (2020). Populistische Verwaltungspolitik. Eine verwaltungspolitische Perspektive auf populistische Strategien der Staatstransformation. Der moderne Staat, 13(2), 1-18. https://elibrary.utb.de/doi/epdf/10.3224/dms.v13i2.02 [10.08.2026].
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