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Anl-A 00-Massnahmenbeschreibung.pdf

Fliesen-, Platten- und Natursteinarbeiten in einem Kinderhaus

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 07:14 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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BAUVORHABEN : KINDERHAUS MARIENSTRASSE NEUBAU + TEILSANIERUNG (KIMAR) MARIENSTRASSE 1 93053 REGENSBURG

BESCHREIBUNG : MASSNAHME

Beschreibung der Baumaßnahme

  1. Historie

Die Kindertagesstätte stammt aus dem Jahr 1971, Haustechnik und Gebäudehülle sind seit Langem

dringend sanierungsbedürftig. Im November 2021 wurden das Gebäude und der Kindergartenbetrieb

aufgrund von Formaldehydbelastung in verlorenen Schalungen von Rippendecken für die Nutzung

geschlossen. Statische Untersuchungen des Bestandsgebäudes haben ergeben, dass eine

Aufstockung der erdgeschossig gebauten Bereiche des Gebäudes aufwendig und unwirtschaftlich sind.

In einer weiteren Untersuchung wurde überprüft, inwiefern die vorgelegten Raumprogramme auf dem

Grundstück realisierbar sind. Ergebnis war, dass die von R V favorisierte Variante mit 2 Krippen- und 4

Kindergartengruppen über einen Teilneubau mit Abbruch des erdgeschossigen Gebäudebestandes

darstellbar ist. Zwischenzeitlich wurden alle Planungsaufträge vergeben, im Rahmen des VgV-

Verfahrens ein Konzeptentwurf prämiert und weiterentwickelt, der die ehemaligen eingeschossigen

  1. Art und Umfang der Maßnahme

Das Grundstück, Flurnummer 403/75, liegt an der Marienstrasse und ist mit einem bestehenden

Kindergarten bebaut. Wie unter II. beschrieben, wird der eingeschossige Bauteil abgebrochen und der

Massive Kernbau grundsaniert. Im Abbruchbereich wird ohne Grundflächenzunahme ein

zweigeschossiger Neubau erstellt.

  1. Architektonisches Konzept / Entwurfserläuterungen

Das Konzept sieht vor, dass ein Kinderhaus mit insgesamt 6 Gruppen, bisher 3, erstellt wird. Der

zweigeschossige Neubau wird von Westen, am Ende der Marienstrasse erschlossen. Das Personal und

die Küchenbe/-entlieferung nutzen den alten Hausmeistereingang auf der Nordseite. Ausserzeitliche

Fortbildungen können einen abtrennbaren Bereich mit Toilette durch den Eingang auf der Ostseite

betreten. Durch den Haupteingang mit Windfang erreicht man den Eingangsbereich der nahtlos in das

„Elternwarten“ und den Speiseraum übergeht. Von hieraus gelangt man südlich in den Garten des

Kindergartens, östlich in den Mehrzweckraum, durch ein Türelement abtrennbar in den Krippenbereich

und über die offene Treppe in den 4-Gruppigen Kindergarten im Obergeschoss. Im sanierten Altbauteil

werden alle installationsintensiven Einrichtungen, wie Toiletten Putzräume und Küche im Erdgeschoss

und Obergeschoss, sowie die Haustechnik im Untergeschoss untergebracht.

Auf der Süd- und Westseite schliesst sich jeweils auf voller Länge ein stählerner Fluchtbalkon an,

welcher an den beiden Enden eine Treppe in die Gärten erhält.

Das Balkongerüst wird im Obergeschoss mit einem Metallnetz bespannt, das eine flächige Bepflanzung

erhält. Diese unterstützt den sommerlichen Wärmeschutz des Gebäudes.

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Gebäudedaten:

Nutzfläche : 1.016 m²

Bruttogrundfläche : R = 1.707 m², S = 169 m²

Bruttorauminhalt : R = 6.073 m³, S = 591 m³

A/V Verhältnis : 0,47

  1. Konstruktion

Der zweigeschossige Neubauteil wird als Holzbaukonstruktion auf einer Betonbodenplatte erstellt. Zur

Dämmung unter der Bodenplatte wird ökologisch günstiger Glasschaumschotter verwendet. Die

Aussenwände bestehen aus einer ausgedämmten Holzrahmenkostruktion. Die Fassadenverglasungen

setzen auf einer tragenden Holz-Pfosten-Riegel-Fassade auf. Die tragenden Innenwände sowie die

Decken werden aus Brettsperrholz erstellt. Aus akustischen Gründen werden die Holzwände teils mit

einer vorgesetzten Schale versehen, die je nach Raumnutzung mit Gipskarton oder Holzwerkstoff

verkleidet werden. Als sichtbare Unterdecken werden Holzwolleleichtbauplatten abgehängt. Die

Bodenbeläge bestehen aus pflegeleichtem Linoleum bzw. Vinyl auf schwimmenden Estrichen und

Dämmungen. Türen und Zargen werden aus Holz gefertigt und erhalten, wo erforderlich, Glaseinsätze

verschiedener Grössen. Für Fenster sind Holz-Alu-Einsätze geplant ; für Türen ganzflächige

Holzblätter. Als Fassadenverkleidung ist ein hinterlüftetes Plattensystem vorgesehen. Der Fluchtbalkon

besteht, wie die angegliederten Fluchttreppen aus feuerverzinkten Stahlprofilen mit rutschhemmenden

Gitterrostbelägen. Das Metallnetz im Obergeschoss dient der Absturzsicherung und als Rankgerüst. Die

gedämmten Flachdächer werden mit Folienmaterial abgedichtet, extensiv begrünt und mit PV-Anlagen

versehen.

Der dreigeschossige „Altbauteil“ wird nach dem Rückbau analog zum Neubauteil ausgestattet. Die

Toiletten, Putzräume und Küchen erhalten Fliesenbeläge an Decken und Wänden. Die Fassaden

werden entweder mit einem Wärmedämmverbundsystem auf Steinwollebasis oder mit einer

gedämmten und hinterlüfteten Plattenfassade neu aufgebaut. Auf dem sanierten Flachdach mit erhöhter

Attika findet die Technik Platz.

  1. Fassade / Außenhülle

Die Gebäudehüllen des bestehenden und des neuen Gebäudes werden hochwertig gedämmt und

entsprechen zusammen mit dem geplanten Energiekonzept Effizienzhaus 40 Standard. Für den

gesamten Gebäudekomplex wird ein Sonnenschutzkonzept erarbeitet, um mit möglichst wenig

Energieeinsatz einen effektiven sommerlichen Wärmeschutz zu ermöglichen und eine Aufheizung im

Gebäudeinneren auch in den heißen Sommermonaten zu vermeiden.

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  1. Brandschutz

Basierend auf dem architektonischen Konzept einer möglichst offenen Gestaltung und den

nutzungsspezifischen Anforderungen (Spielflure) besteht das Brandschutzkonzept aus drei

wesentlichen Bausteinen :

Zum einen werden alle Rettungswege baulich sichergestellt. Im Erdgeschoss erfolgt dies im Regelfall

über Ausgänge, die aus den Aufenthaltsräumen unmittelbar ins Freie führen. Im Obergeschoss steht

ein Fluchtbalkon mit zwei Außentreppen, ein notwendiger Treppenraum und eine offene Treppe zur

Verfügung. Dabei wird gewährleistet, dass jeder Aufenthaltsraum mindestens einen vom Spielflur

unabhängigen Rettungsweg hat. Zum anderen sind mehrere sicherheitstechnische Anlagen

vorgesehen: eine flächendeckende, automatische Brandmeldeanlage und eine interne

Alarmierungsanlage für das gesamte Gebäude, eine Sicherheitsbeleuchtung für bestimmte Bereiche

innerhalb des Gebäudes, Rauchableitungsöffnungen für die Spielflure im Obergeschoss und eine

Blitzschutzanlage. Darüber hinaus wird durch organisatorische Maßnahmen (vom Betreiber

aufzustellende Brandschutzordnung mit Räumungskonzept) eine schnelle und sichere Räumung des

Gebäudes im Brandfall ermöglicht.

  1. Barrierefreiheit und Inklusion

Die Massnahme wurde mit der Abteilung für Inklusion und Bürgerschaftliches Engagement detailliert

abgestimmt.

Das Kinderhaus wird keine inklusive Einrichtung

  1. Schallschutz- und Akustikmaßnahmen

Bei der Sanierung des bestehenden Gebäudes sollen die Fußbodenaufbauten der massiven

Geschossdecken (Rippendecken) rückgebaut und erneuert werden. Die neuen Fußbodenaufbauten

sind mit trittschallmindernden Schichten (raumweise schwimmend verlegte Nassestriche mit

Trittschalldämmung) vorgesehen. Ergänzend ist bei der Decke über EG der Einbau vollflächig

abgehängter Unterdecken geplant. Die raumakustische Gestaltung der Räume soll durch

schallabsorbierende Wand- und Deckenbekleidungen in Direktmontage erfolgen. Für die Erweiterung

der Kindertageseinrichtung ist ein Anbau in Holzrahmen-/ Massivholzbauweise vorgesehen. Aufgrund

der planerischen Vorgaben sind die tragenden Massivholzkonstruktionen starr miteinander verbunden.

Elastische Zwischenschichten bzw. eine elastische Lagerung der Massivholzelemente ist nicht

vorgesehen. Zur Einhaltung der bauakustischen Anforderungen (DIN 4109 – Schulen und vergleichbare

Einrichtungen) sind die Raumumfassungsflächen schutzbedürftiger Räume mit Vorsatzschalen zu

bekleiden. Die Fußböden sind mit raumweise schwimmend verlegten Nassestrichen mit

Trittschalldämmung, die Wände mit freistehenden Vorsatzschalen mit Bekleidungen aus Gips- bzw.

Holzwerkstoffplatten und die Decken mit vollflächig abgehängten Decken aus Gipsbauplatten

vorgesehen. Die Türen zwischen schutzbedürftigen Räumen und Fluren sowie die Türen zwischen

schutzbedürftigen Räumen untereinander sind als Schallschutztüren vorgesehen.

Schallabsorbierende Maßnahmen zur Regulierung der Nachhallzeit sind in den Räumen und Fluren des

Neubaus in Form abgehängter Akustikdecken aus Holzwolleleichtbauplatten vorgesehen.

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  1. Energetisches Konzept

Gemäß dem Leitbild Energie und Klima der Stadt Regensburg stehen bei der Planung und Realisierung

des Kinderhauses Marienstraße neben der Wirtschaftlichkeit vor allem Energieeffizienz und

Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Wärmeversorgung für die Gebäude (Neubau und Sanierung) basiert

auf der Nutzung von Umweltwärme durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Auf den Dachflächen ist

eine maximale Belegung mit Photovoltaik geplant. Die nötige elektrische Energie für Wärmepumpen,

Lüftung, Beleuchtung und Betriebsstrom kann durch die PV-Anlagen gerade an Sonnentagen zum

großen Teil selbst erzeugt werden. Die Einbindung einer elektrischen Speicherlösung wird derzeit noch

geprüft.

Die Fördermöglichkeiten über die KfW sowohl für den Sanierungs- als auch für den Neubaubereich

werden derzeit untersucht.

  1. Elektrotechnik

In der Kindertagesstätte in einem zentralen Technikraum im Kellergeschoss wird die Zählerverteilung,

sowie die Gebäudehauptverteilung verortet. Von dort aus werden die einzelnen Unterverteilungen,

welche über das Gebäude verteilt sind, angefahren. Im gleichen Raum wird auch ein EDV-Verteiler

vorgesehen, um im ganzen Gebäude ein Datennetz gemäß dem Standard der Stadt Regensburg zu

verwirklichen. Der Hausanschluss vom Energieversorger wird im Technikraum Lüftung vorgesehen, um

die Erschließungskosten zu reduzieren. Die Brandmeldezentrale für die baurechtlich geforderte

Brandmeldeanlage wird in einem eigenen Raum im Untergeschoss installiert. Die Brandmeldeanlage

wird ohne Aufschaltung zur Notrufstelle gemäß Anforderung Brandschutzgutachten realisiert. Beim

Haupteingang wird eine BUS-Video-Türsprechanlage verbaut, die es ermöglicht aus den Gruppen und

Personalräumen eine Sprechverbindung aufzubauen und die Haupteingangstür zu öffnen. Im

Behinderten-WC wird mit einer Rufanlage vorgesehen. Die geforderte Sicherheitsbeleuchtungsanlage

wird mittels Sicherheitsbeleuchtung mit Akkupufferung, die im Falle eines Stromausfalls die Fluchtwege

sichert, umgesetzt. Die Beleuchtungssteuerung für die Allgemeinbeleuchtung wird konventionell gemäß

dem Standard der Stadt ausgeführt. Es werden ausschließlich LED-Leuchten eingesetzt. Die

Beleuchtungsstärken wird nach DIN EN 12464-1 vorgesehen. Außenanlagen werden mittels

Mastleuchten und Wandleuchten, die am Gebäude verbaut werden, ausgeleuchtet. Das Gebäude wird

mit einer Blitzschutzanlage ausgestattet. Im Geräteschuppen und Müllhäuschen wird eine Beleuchtung

und Steckdosen vorgesehen.

  1. Photovoltaikanlage und Speicher

Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 80 kWp errichtet. Diese wird vor

allem für den Eigenverbrauch genutzt. Ein Batteriespeicher für die Optimierung vom Eigenverbrauch

wird derzeit noch geprüft.

  1. Aufzugsanlagen

Um die Barrierefreiheit sicherzustellen, wird ein den Anforderungen der Stadt Regensburg

entsprechender Aufzug montiert, der vom UG bis ins 1. OG reicht.

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  1. Sanitärtechnik

Die Trinkwasserinstallation wird in Edelstahlrohren mit DVGW-Zulassung ausgeführt. Die

Kaltwasserleitungen werden thermisch getrennt von den Warmwasser- und Heizungsinstallationen

geführt. Für eine hygienisch einwandfreie Installation werden sämtliche Sanitäreinrichtungsgegenstände

mittels Strömungsteiler durchspült und am Ende mit einer Spülstation versehen. Die gesamte

Abwasserinstallation wird in schallgedämmten Kunststoffrohren ausgeführt. Das Abwasser aus dem

Küchenbereich wird über ein separates Leitungssystem zu einem Fettabscheider geführt. Für die

Regenentwässerung kommen sowohl außenliegende als auch innenliegende Regenfallrohre zum

Einsatz. Die innenliegenden Regenfallrohre werden dampfdiffusionsdicht isoliert, um

Schwitzwasserbildung zu vermeiden. Es werden im gesamten Gebäude Schaumlöscher als auch CO2

Löscher zum Einsatz kommen.

  1. Heizungstechnik

Die Wärmeversorgung des Kindergartens erfolgt über eine Luftwärmepumpe, die die Heizlast abdeckt.

Der komplette Kindergarten wird mit Fußbodenheizung ausgestattet. Die Küchentechnik erhält eine

separate Hochtemperatur-Luftwärmepumpe, wodurch die Warmwasserbereitung über eine

Frischwasserstation ermöglicht wird. Die restlichen WC-Anlagen werden dezentral über

Durchlauferhitzer versorgt.

  1. Lüftungstechnik

Die Be- und Entlüftung sämtlicher Räumlichkeiten erfolgt über eine mechanische Lüftungsanlage, die

nach CO2-Gehalt geregelt wird. Diese Lüftung wird im Untergeschoss in der Lüftungszentrale

untergebracht. Für die WC-Anlagen ist jeweils ein eigenes Deckenlüftungsgerät vorgesehen, das mittels

Feuchtefühlern gesteuert wird. Die Küchentechnik erhält ebenfalls eine separate Lüftungsanlage, die

auf dem Flachdach platziert wird.

  1. Küche

Planungsanforderung ist die Mittagsverpflegung für ca. 150 Kinder im Schichtbetrieb. Die

Kücheneinrichtung für das Kinderhaus ist als Aufwärm-Ausgabeküche mit einer möglichen Nutzung als

Regenerierküche vorgesehen. Die Ausgabeküche ist mit peripheren Einrichtungen wie z.B.

Zwischenlagerung, Spülbereich usw. ausgestattet ist. Der Kindergarten wird täglich von einer

Zentralküche mit warmen Speisen beliefert. Es werden Kombidämpfer bereitgestellt um die Speisen

nach Anlieferung gemäß den Vorschriften (Ausgabetemperatur +65°C) ausreichend warmhalten zu

können. Zudem könnten mit den Geräten bei „Veranstaltungen“ Speisen auch zubereitet werden (z.B.

Plätzchen backen). Der Anlieferungsflur hat über einen weiteren Flur Zugang zur Ausgabeküche. Zur

vorschriftsmäßigen gekühlten Lagerung der Speisen stehen in ausreichender Anzahl Kühlmöglichkeiten

im Lager- und Küchenbereich zur Verfügung. In der Spülküche ist eine Haubengeschirrspülmaschine

mit eingebauter Wärmerückgewinnungseinrichtung vorgesehen. Diese spült das Geschirr in einem

wirtschaftlich angemessenen Zeitraum.

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Der anfallende Müll wird in einem separaten Müllraum mit einem direkten Zugang von der Spülküche

bis zur Abholung durch den Entsorger zwischengelagert. Hierin ist gem. Bundesseuchengesetz ein

Nassmüllkühler eingeplant.

  1. Gebäude- und Anlagenautomation

Alle Heizungs- und Lüftungsanlagen werden mit einer modernen, frei programmierbaren Regelung

ausgestattet. Die Bedienung der Regelung kann vor Ort am Schaltschrank erfolgen. Eine

Gebäudeleittechnik in Form eines Bedienplatzes ist nicht geplant. Für die autarken Energieerzeuger

(Wärmepumpe) ist nur eine Meldungsaufschaltung vorgesehen, die Regelung erfolgt von der

Wärmepumpe, selbes gilt für die RLT-Anlage. Die einzelnen Räume wiederum werden seitens MSR je

nach Bedarf (CO2 oder Feuchte) über variable Volumenstromregler ausgeregelt und über

Pulsweitenmodulation wird die Raumtemperatur durch die einzelnen Abgänge der Fußbodenheizung

geregelt. Am Bedienpanel im Technikraum können außerdem alle relevanten Systemtemperaturen,

Betriebsparameter der Lüftungs- und Wärmeerzeugungsanlagen, sowie Energiezähler abgelesen

werden.

  1. Außenanlagen

Die Freianlagen der Einrichtung sowie deren Zuwegung müssen im unmittelbaren Gebäudeumfeld nach

fertig gestellter Sanierung neu angelegt werden. Der vorhandene Baumbestand in Gebäudenähe wird

soweit möglich erhalten. Der westliche Bereich der Freianlagen bleibt bis auf die große Spiel-

Kletterkombination (Abbruch und Neubau nötig, da nicht mehr standsicher) erhalten und kann nach der

Sanierung unverändert genutzt werden.

Dadurch bleibt der größte Teil des alten Baumbestandes unverändert bestehen.

II. Geplanter zeitlicher Ablauf

Mit dem Technischen Beschluss, der rechtzeitigen Erteilung der Baugenehmigung und des Vorzeitigen

Baubeginns der Regierung der Oberpfalz kann der Baubeginn 2024 erfolgen.

Der zeitliche Rahmen sieht den Teilabbruch Ende 2024 und den Beginn der eigentlichen Bauphase für

Frühjahr 2025 vor, die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.

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