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Flächendeckende Brandmelde- und Alarmierungsanlage für das Museum für Hamburgische Geschichte

Status
Vergeben
Angebotsfrist
03.07.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Sprinkenhof GmbH
Erfüllungsregion
Hamburg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Bauleistung
Veröffentlicht
03.06.2026
CPV-Codes
Installation von Brandmeldeanlagen (45312100)
Bekanntmachungsnummer
378360-2026
Verfahrensnummer
1e647ca5-bbbb-4a4d-873f-dda87581076d

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die Sprinkenhof GmbH lässt im denkmalgeschützten Museum für Hamburgische Geschichte in Hamburg eine flächendeckende Brandmelde- und Alarmierungsanlage installieren. Zum Auftrag gehören unter anderem die Brandmeldezentrale, automatische und manuelle Melder sowie akustische und optische Alarmgeber; die Anlage wird in zwei Bauabschnitten in Betrieb genommen. Bei den Arbeiten in historischen Räumen sind besondere Schutzmaßnahmen erforderlich.

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Leistungsbeschreibung

Das Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall 24 in Hamburg wurde zwischen 1914 und 1922 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme erfolgt eine grundlegende Sanierung und Neustrukturierung der Ausstellungsbereiche sowie eine Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung.//Das Gebäude umfasst folgende Hauptnutzungen: Tiefparterre: Funktions- und Lagerflächen, Werkstätten, Restaurierungsräume, Büroflächen, Depots, Küchen- und Technikflächen (Heizung/Kälte, Raumlufttechnik, Sanitär, Elektro).// Erdgeschoss: Flächen für Sonder- und Wechselausstellungen, Gastronomie mit Küche, Foyer, Shop und Veranstaltungsbereich.1. und 2. Obergeschoss: Bereiche für Ausstellungen sowie Verwaltungsräume. Dachgeschoss: Weitere Ausstellungsflächen, Verwaltungsbereiche, Lager- und Werkstatträume. // Der Bau erfolgt über zwei Bauabschnitte die wie folgt aufgeteilt sind: Ausstellung - Hier gehören die Tiefpaterre, Ausstellungsräume und das Dachgeschoss. Verwaltung - sind es die Büros und das Foyer, diese sind unterteilt in der linken und rechten von der Gebäudestruktur.// KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen// Entsprechend dem Brandschutzkonzept (Stand 13.07.2024) beschriebenen baurechtlichen Anforderungen, ist eine flächendeckende Brandmeldeanlage und Alarmierungseinrichtung vorgesehen. //Für die Umbaumaßnahme wird eine flächendeckende Brandmeldeanlage der Kategorie 1 (Vollschutz) gemäß DIN 14675 sowie VDE 0833, mit technischen Maßnahmen gegen Falschalarm, geplant. Die Anlage entspricht der Produktnorm EN 54.//Die Brandmeldezentrale wird auf die ortsansässige Feuerwehr aufgeschaltet. Die Zentrale wird im Untergeschoss (Raum -1.TF.025A) in einem dafür vorgesehenen Raum, installiert. Der Aufbau der Anlage erfolgt in ausfallsicherer Ringtechnologie (getrennte Ringe für Verwaltung- und Ausstellungsräume). Zur Vermeidung von Falschalarmen werden automatische Mehrkriterienmelder mit Sockelsirenen eingesetzt.Handfeuermelder werden an den Zugängen zum Treppenhaus für die Nutzerbereiche installiert (gem. DIN 14675).// Erläuterung zur Verkabelung: Die Verkabelung im Ringleitungsnetz erfolgt brandabschnittsübergreifend mit rotem Brandmeldekabeln in 4-Draht-Technik. Eine kostensparende und erweiterungsfähige Verkabelung der Melder und Steuerungsvorrichtungen ist zu gewährleisten. Jeder Melder im Ringleitungsnetz erhält eine eigene BUS-Teilnehmeradresse. Dadurch ist eine Melder-Einzelidentifizierung möglich. Zur höheren Ausfallsicherheit sind das Leitungsnetz der Brandmeldeanlage und die Apparaturen so auszuführen, dass durch einen Kurzschluss oder eine Unterbrechung der Ringleitung nur ein Teil der Melder bzw. Netzelemente in diesem Ring ausfallen. Alle anderen Ringleitungskomponenten bleiben in Funktion. // Nachfolgende periphere Anschaltungen sind vorgesehen: Übertragungseinrichtung (ÜE) mit Hauptmelder (HM), Feuerwehr-Bedienfeld (FBF), Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) Klasse 3, Freischaltelement (FSE), Rundumkennleuchte (RKL) bzw. Blitzleuchte am FSD // Die Nutzerbereiche werden mit Signalen gemäß DIN 3304 über elektronische Kleinsirenen bzw. über in den automatischen Brandmelder integrierte Signalgeber alarmiert. Gemäß den Forderungen der gültigen Normung muss dabei ein Alarmpegel von mindestens 75 dB(A) bzw. ein Pegel, der mindestens 10 dB über dem Nutzschallpegel im Alarmfall liegt, gewährleistet werden. Die flächendeckende Gewährleistung dieses Pegels ist durch Messungen des abnehmenden Prüfsachverständigen nachzuweisen. Die Signalgeber werden mit Blitzleuchten ergänzt, um das geforderte Zwei-Sinne-Prinzip zu realisieren. Wichtig die Brandmeldeanlage wird in verschiedenen Bauabschnitten in Betrieb genommen.// Besondere Maßnahmen:Im Museum befinden sich Räume, die historisch sind und unter Denkmalschutz stehen. In diesen Räumen ist eine Arbeit nur unter besonderen Schutzmaßnahmen erlaubt, um Schäden an der historischen Substanz zu vermeiden.//

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Brandmeldeanlage (KG 450)

    Das Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall 24 in Hamburg wurde zwischen 1914 und 1922 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme erfolgt eine grundlegende Sanierung und Neustrukturierung der Ausstellungsbereiche sowie eine Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung.//Das Gebäude umfasst folgende Hauptnutzungen: Tiefparterre: Funktions- und Lagerflächen, Werkstätten, Restaurierungsräume, Büroflächen, Depots, Küchen- und Technikflächen (Heizung/Kälte, Raumlufttechnik, Sanitär, Elektro).// Erdgeschoss: Flächen für Sonder- und Wechselausstellungen, Gastronomie mit Küche, Foyer, Shop und Veranstaltungsbereich.1. und 2. Obergeschoss: Bereiche für Ausstellungen sowie Verwaltungsräume. Dachgeschoss: Weitere Ausstellungsflächen, Verwaltungsbereiche, Lager- und Werkstatträume. // Der Bau erfolgt über zwei Bauabschnitte die wie folgt aufgeteilt sind: Ausstellung - Hier gehören die Tiefpaterre, Ausstellungsräume und das Dachgeschoss. Verwaltung - sind es die Büros und das Foyer, diese sind unterteilt in der linken und rechten von der Gebäudestruktur.// KG 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen// Entsprechend dem Brandschutzkonzept (Stand 13.07.2024) beschriebenen baurechtlichen Anforderungen, ist eine flächendeckende Brandmeldeanlage und Alarmierungseinrichtung vorgesehen. //Für die Umbaumaßnahme wird eine flächendeckende Brandmeldeanlage der Kategorie 1 (Vollschutz) gemäß DIN 14675 sowie VDE 0833, mit technischen Maßnahmen gegen Falschalarm, geplant. Die Anlage entspricht der Produktnorm EN 54.//Die Brandmeldezentrale wird auf die ortsansässige Feuerwehr aufgeschaltet. Die Zentrale wird im Untergeschoss (Raum -1.TF.025A) in einem dafür vorgesehenen Raum, installiert. Der Aufbau der Anlage erfolgt in ausfallsicherer Ringtechnologie (getrennte Ringe für Verwaltung- und Ausstellungsräume). Zur Vermeidung von Falschalarmen werden automatische Mehrkriterienmelder mit Sockelsirenen eingesetzt.Handfeuermelder werden an den Zugängen zum Treppenhaus für die Nutzerbereiche installiert (gem. DIN 14675).// Erläuterung zur Verkabelung: Die Verkabelung im Ringleitungsnetz erfolgt brandabschnittsübergreifend mit rotem Brandmeldekabeln in 4-Draht-Technik. Eine kostensparende und erweiterungsfähige Verkabelung der Melder und Steuerungsvorrichtungen ist zu gewährleisten. Jeder Melder im Ringleitungsnetz erhält eine eigene BUS-Teilnehmeradresse. Dadurch ist eine Melder-Einzelidentifizierung möglich. Zur höheren Ausfallsicherheit sind das Leitungsnetz der Brandmeldeanlage und die Apparaturen so auszuführen, dass durch einen Kurzschluss oder eine Unterbrechung der Ringleitung nur ein Teil der Melder bzw. Netzelemente in diesem Ring ausfallen. Alle anderen Ringleitungskomponenten bleiben in Funktion. // Nachfolgende periphere Anschaltungen sind vorgesehen: Übertragungseinrichtung (ÜE) mit Hauptmelder (HM), Feuerwehr-Bedienfeld (FBF), Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT), Feuerwehr-Schlüsseldepot (FSD) Klasse 3, Freischaltelement (FSE), Rundumkennleuchte (RKL) bzw. Blitzleuchte am FSD // Die Nutzerbereiche werden mit Signalen gemäß DIN 3304 über elektronische Kleinsirenen bzw. über in den automatischen Brandmelder integrierte Signalgeber alarmiert. Gemäß den Forderungen der gültigen Normung muss dabei ein Alarmpegel von mindestens 75 dB(A) bzw. ein Pegel, der mindestens 10 dB über dem Nutzschallpegel im Alarmfall liegt, gewährleistet werden. Die flächendeckende Gewährleistung dieses Pegels ist durch Messungen des abnehmenden Prüfsachverständigen nachzuweisen. Die Signalgeber werden mit Blitzleuchten ergänzt, um das geforderte Zwei-Sinne-Prinzip zu realisieren. Wichtig die Brandmeldeanlage wird in verschiedenen Bauabschnitten in Betrieb genommen.// Besondere Maßnahmen:Im Museum befinden sich Räume, die historisch sind und unter Denkmalschutz stehen. In diesen Räumen ist eine Arbeit nur unter besonderen Schutzmaßnahmen erlaubt, um Schäden an der historischen Substanz zu vermeiden.//

    Frist: 03.07.2026, 04:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten. Nicht nachgefordert werden leistungsbezogene Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen (Ausnahme: Preisangaben für unwesentliche Einzelpositionen, wenn der Einzelpreis den Gesamtpreis nicht verändern und die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen).

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Angebotspreis ohne Wartungspositionen und ohne Verrechnungssätze brutto
80 %
10 % = Verrechnungssätze für die Störungsbeseitigung(Stundenlohnsätze und Notdienstpauschale)/10% = Angebotspreis Wartung ohne Verrechnungssätze brutto. Für das ausführliche Bewertungsschemas. Anlage "Muster Bewertungsmatrix"
20 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Zum Ursprungsportal

Anforderungen

Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten. Nicht nachgefordert werden leistungsbezogene Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen (Ausnahme: Preisangaben für unwesentliche Einzelpositionen, wenn der Einzelpreis den Gesamtpreis nicht verändern und die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen).

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 30.09.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 671527-2026

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