[Seite 1]
Der Kreisausschuss Der Kreisausschuss Fachdienst Recht und Kommunalaufsicht Zentrale Vergabestelle
Besucheranschrift: Europaplatz, Gebäude B 61169 Friedberg
Wetteraukreis Postfach 10 06 61 61146 Friedberg 06031 83-0
Auskunft erteilt Herr Eckhardt Tel.-Durchwahl 1534 An alle Teilnehmer des E-Mail joerg.eckhardt Vergabeverfahrens 26-5-215 @wetteraukreis.de Fax / PC-Fax Zimmer-Nr. 340, Gebäude B Aktenzeichen 26-5-215 Sprechzeiten
Datum 18.09.2026
Offenes Verfahren gem. Abschnitt 2 VOB/A
Fassadenbekleidung (Vorhangfassade) im Rahmen der Erweiterung für das Ganztagsangebot für die Grundschule Limeshain in Himbach, Am Zentrum 20, 63694 Limeshain
Sehr geehrte Damen und Herren,
im bezeichneten Vergabeverfahren bitten wir Sie um die Abgabe eines Angebotes bis
Dienstag, 20.10.2026 um 09:00 Uhr.
- Inhalt Ihres Angebotes
Grundlagen Ihres Angebotes sind die in der Auftragsbekanntmachung genannten und geforderten Erklärungen, Nachweise etc. und die in Formblatt 211 EU angekreuzten Anlagen mit allen erforderlichen Erklärungen und Nachweisen,
211 EU A) die beim Bieter verbleiben und im Vergabeverfahren zu beachten sind
211 EU B) die beim Bieter verbleiben und Vertragsbestandteil werden
211 EU C) die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind
211 EU D) die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen sind (diese Anlagen werden bei Bedarf nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert, bzw. nach Auswertung der Angebote angefordert).
Zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten halten wir uns an die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen. Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über die Datenschutzseite unserer Homepage www.datenschutz.wetterau.de Adresse Bankverbindungen Europaplatz Sparkasse Oberhessen Postbank Frankfurt 61169 Friedberg IBAN DE64 5185 0079 0051 0000 64 IBAN DE37 5001 0060 0011 3196 09 SWIFT-BIC HELADEF1FRI SWIFT-BIC PBNKDEFFXXX
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung finden Sie unter: USt-IdNr.: DE112591443 www.wetteraukreis.de.
[Seite 2]
- 2 -
- Erweiterte und zusätzliche Informationen zum Vergabeverfahren
Abweichungen bzw. Änderungen an den Vergabeunterlagen dürfen nicht vorgenommen werden, dies führt zum Ausschluss Ihres Angebotes. Fragen zu den Vergabeunterlagen und zum Vergabeverfahren können bis zum Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden.
Damit ein formgerechtes Angebot von Ihnen eingereicht wird, verwenden Sie bitte für die Erstellung Ihres Angebotes das beigefügte Leistungsverzeichnis (Datei 04) und reichen dieses vollständig ausgefüllt ein. Sie können auch von einer der beiden Möglichkeiten nach § 13 EU Abs. 1 Nr. 6 VOB/A Gebrauch machen, wenn Sie die darin gestellten Anforderungen einhalten.
Die von uns in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten GAEB-Dateien können auch als elektronisches Angebot eingereicht werden. Eine der beiden GAEB-Dateien ist dafür ausreichend. Bitte beachten Sie dabei, dass wir, nur bei Einreichung eines elektronischen Angebotes im GAEB-Format, das Angebot in schriftlicher Fassung wie im vorgehenden Absatz dargestellt, kurzfristig nachfordern werden. Dies ist notwendig, da es u. U. sein kann, dass GAEB-Dateien nicht einlesbar sind oder in der GAEB-Datei keine Produkt-, Typ- oder Fabrikatsangaben eingetragen werden können. Wir verweisen dazu auf das Formblatt 244 der Vergabeunterlagen, dass bei Abweichungen zwischen den Datenaustauschdateien (GAEB-Dateien) und der schriftlichen Fassung die schriftliche Fassung gilt. Aus diesem Grund sollten Sie das schriftliche Angebot direkt mit einreichen (Datei 04 Leistungsverzeichnis).
Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Leistungen sind inhaltlich und preislich (zumindest unter Angabe von 0,00 €) vollständig anzubieten.
Kosten für die Erstellung Ihres Angebotes werden nicht erstattet.
Bitte beachten Sie, dass alle zur Verfügung gestellten Unterlagen Vertragsbestandteil werden, auch wenn diese bei Angebotsabgabe nicht mehr zusätzlich mit eingereicht werden müssen.
Die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen. In den Fällen, in denen eine Steuerbefreiung vorliegt, ist diese mit dem Angebot einzureichen. Macht ein Bieter / Bewerber für sein Angebot innergemeinschaftliche Leistungen im Sinne des § 13 b UStG geltend, wird bei der Auswertung der in Deutschland geltende Mehrwertsteuersatz dem Netto-Auftragswert hinzugerechnet.
- Nachweis der Eignung
Um Ihr Angebot mit in die Wertung einbeziehen zu können, ist Ihre Eignung gem. § 6 EU ff., Abschnitt 2 VOB/A (VOB/A-EU), nachzuweisen. Die Eignungskriterien sind der Auftragsbekanntmachung zu entnehmen. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen sind formlos, bzw. gem. den beigefügten Vordrucken, einzureichen. Die in der Auftrags- bekanntmachung aufgeführten Eignungskriterien bilden den „Einzel“-Bieter ab, also einen Bieter, der alle Leistungen im eigenen Unternehmen erbringen kann.
Für den Fall, dass Sie sich zum Nachweis Ihrer Eignung eines Dritten bedienen (Eignungs- leihe/Kapazitäten anderer Unternehmen) oder einen Teil des Auftrages an einen Unter- auftragnehmer (Nachunternehmer) vergeben wollen (Vergabe von Unteraufträgen) oder die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigen, dann beachten Sie zwingend die nachfolgende Konkretisierung unter Punkt 3.1.
[Seite 3]
- 3 -
3.1 Konkretisierung der in der Auftragsbekanntmachung aufgeführten Eignungskri- terien bei der Vergabe von Unteraufträgen (Unterauftragnehmer/Nachunternehmer), bei einer Eignungsleihe/Kapazitäten anderer Unternehmen oder bei Bildung einer Bieter- gemeinschaft
Folgende aufgeführte Unterlagen sind formlos, bzw. gem. beigefügten Vordrucken, von dem Unterauftragnehmer, dem Eignungsverleiher oder den Mitgliedern der Bieterge- meinschaft, einzureichen:
a) Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Hand- werksrolle Ihres Sitzes oder Wohnsitzes gemäß den Rechtsvorschriften des Heimat- staates.
b) Eigenerklärung zur Eignung, zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A, Insolvenz und Eintragung ins Gewerbezentralregister; entweder über das voll- ständig ausgefüllte Formblatt 124 (enthalten in der Anlage 03) oder durch Nachweis über die Eintragung in einem Präqualifikationsregister (z. B. durch Angabe der PQ-Nummer im Formblatt 213).
c) Zusatzerklärung zur Eignung: Eigenerklärung zur Angabe zu Berufsverboten oder Gewerbeuntersagung, Ausschluss wegen falscher Erklärungen, zur Verwendung der deutschen Sprache, Angaben zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und Angabe zu russischen Unternehmen; die Erklärung ist enthalten in der Anlage 03.
d) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG); die Erklärung ist enthalten in der Anlage 03.
e) Bei der Vergabe von Unteraufträgen (Unterauftragnehmer/Nachunternehmer) gilt zu- sätzlich zu den Buchstaben a) bis d): Sofern die Vergabe von Unteraufträgen beabsichtigt ist, hat der Bieter dies im Formblatt 213 anzugeben. Weiterhin hat der Bieter im Form- blatt 233 anzugeben, welchen Teil des Auftrags er unter Umständen als Unterauftrag vergeben will, die namentliche Benennung des Unterauftragnehmers/Nachunternehmers ist vorab nicht notwendig. Die Formblätter sind mit Angebotsabgabe einzureichen.
Weitere Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern/Nachunternehmern, die erst nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert werden (wenn diese nicht direkt mit der Angebotsabgabe bereits eingereicht wurden): Eine Zu- ordnung der vorgesehenen Leistung/Teilleistung zu dem Unterauftragnehmer/Nachun- ternehmer mit Angabe von dessen Namen (über das Formblatt 233 oder formlos) sowie die Unterlagen nach den o. g. Buchstaben a) bis d).
Weiterhin hat der Unterauftragnehmer/Nachunternehmer das Beiblatt zu 233 auszufül- len und zu unterschreiben und über den Bieter einzureichen, in dem er bestätigt, dass er die erforderlichen Mittel zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stellt.
Beim Einsatz von mehreren Unterauftragnehmern/Nachunternehmern gelten die Ausfüh- rungen unter diesem Buchstaben für jeden einzelnen Unterauftragnehmer/Nachunter- nehmer entsprechend. Zu berücksichtigen sind auch die Ausführungen im Formblatt 212 EU, Ziffer 6, enthalten in der Anlage 02, und die Bestimmungen im HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz, 2026).
f) Bei Inanspruchnahme einer Eignungsleihe/Kapazitäten anderer Unternehmen, nach § 6d EU VOB/A, gilt zusätzlich zu den Buchstaben a) bis d): Beabsichtigt der Bieter sich im Rahmen der Eignungsleihe der Leistungen und Kapazitäten eines anderen Unter-
[Seite 4]
- 4 -
nehmens zu bedienen, dann hat er dies im Formblatt 213 anzugeben. Weiterhin hat der Bieter im Formblatt 235 anzugeben, welche Leistungen/Kapazitäten er sich leihen will, die namentliche Benennung des Eignungsverleihers ist vorab nicht notwendig. Die Form- blätter sind mit Angebotsabgabe einzureichen.
Weitere Angaben zur Eignungsleihe, die erst nach Öffnung der Angebote im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert werden (wenn diese nicht direkt mit der Angebotsabgabe bereits eingereicht wurden): Eine Zuordnung der vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten zu dem Eignungsverleiher mit Angabe von dessen Namen (über das Formblatt 235 oder formlos) sowie die Unterlagen nach den o. g. Buchstaben a) bis d) und die entsprechen- den Nachweise, z. B. Nachweis über die Leihe der Betriebshaftpflichtversicherung.
Weiterhin hat der Eignungsverleiher das Beiblatt zu 233 auszufüllen und zu unterschrei- ben und über den Bieter einzureichen, in dem er bestätigt, dass er die erforderlichen Mittel zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stellt, die er verliehen hat.
Beim Einsatz von mehreren Eignungsverleihern gelten die Ausführungen unter diesem Buchstaben für jeden einzelnen Eignungsverleiher entsprechend. Zu berücksichtigen sind auch die Ausführungen im Formblatt 212 EU, Ziffer 6, enthalten in der Anlage 02, und die Bestimmungen im HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz, 2026).
g) Bei beabsichtigter Bildung einer Bietergemeinschaft: Gem. § 6 EU Abs. 3 Nr. 2 VOB/A sind Bietergemeinschaften Einzel-Bietern gleichzusetzen. D. h., die Bietergemeinschaft muss alle unter dem Punkt „Eignungskriterien“ in der Auftragsbekanntmachung auf- geführten Kriterien erfüllen. Zu berücksichtigen sind auch die Ausführungen im Form- blatt 212 EU, Ziffer 5, enthalten in der Anlage 02, dies ist zwingend zu beachten.
Die Nachweise und Erklärungen zu den Buchstaben a) bis g) müssen aktuell, das bedeu- tet (soweit nichts anderes bestimmt ist) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
Geforderte Eignungsnachweise gem. § 122 ff. GWB, § 6 EU ff. VOB/A, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V., HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Die in § 16a EU VOB/A aufgeführten Unterlagen werden bei Bedarf, soweit zulässig, im Rahmen der Angebotsprüfung nachgefordert.
Auf gesondertes Verlangen werden die übrigen im Formblatt 124 aufgeführten Angaben durch die Zentrale Vergabestelle im Rahmen der Eignungsprüfung nachgefordert und sind vom Bieter einzureichen.
- Form und Einreichung Ihres Angebotes
Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die eVergabeplattform „AI-Vergabemanager“ bzw. „AI-Bietercockpit“ der eHAD der Auftragsberatungsstelle Hessen (ABStHessen) durchgeführt. Es ist somit ausschließlich die elektronische Ange- botsabgabe über die eVergabeplattform der eHAD zugelassen. Ihr Angebot inkl. aller geforderter Eignungsnachweise oder sonstiger Unterlagen ist vollständig elektronisch über die eVergabeplattform der eHAD einzureichen.
[Seite 5]
- 5 -
Angebote, die auf anderem Wege (z. B. auf dem Postweg oder per E-Mail) als über die eVergabeplattform der eHAD eingehen, werden nicht akzeptiert und dementsprechend von der Wertung und dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
- Kommunikation im Vergabeverfahren
Die Kommunikation im Vergabeverfahren (z. B. Bieterfragen) erfolgt ausschließlich über die Nachrichtenfunktion der eVergabeplattform der eHAD.
- Bindefrist
Sie sind bis zum 25.11.2026 an Ihr Angebot gebunden, da wir nach Auswertung aller Angebote, und evtl. Nachforderungen und Aufklärungen zu den Angeboten, die Bauvergabe evtl. entscheidungsreif dem zuständigen politischen Gremium zur Zu- stimmung vorlegen müssen. Erst danach kann die Information an die nicht berück- sichtigten Bieter versendet werden und nach Ablauf dieser Frist kann die Zuschlags- erteilung erfolgen.
Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Angebot.
Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag
gez. Eckhardt
Anlagen