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Zukunftssichere
Multikanalkommunikation
Die Digitalisierung ist in der Kommunikation Heterogen – Nationale und längst angekommen. Bei Bürger:innen sowie internationale Kommunikationskanäle Unternehmen steigt die Erwartungshaltung, Elektronische Kommunikation beschränkt auch mit Behörden, Justiz und anderen Organi- sich keineswegs auf nur einen Zustell- bzw. sationen elektronisch kommunizieren zu können. Empfangskanal. Die Landschaft der Kommuni- „Schnell und unkompliziert“ ist hier das Credo. kationskanäle verändert sich rasant und wird Gleichzeitig ist es aus Effizienzgründen innerhalb zunehmend heterogener, wobei die Anforderun- der Organisationen unerlässlich, die elektroni- gen an Integrität und Authentizität elektronischer sche Kommunikation medienbruchfrei in ihre Nachrichten immer mehr an Bedeutung gewin- Weiterverarbeitungssysteme zu integrieren. nen. Neue Kanäle werden in den kommenden Jahren entstehen, ohne dass deshalb zwingend Die Einführung von eAkten, wie in den eGovern- bereits existierende Kanäle wegfallen werden. ment- und eJustice-Gesetzen verankert, wird nur „One-in-one-out“ ist also nicht zu erwarten. dann zielführend umgesetzt werden können, wenn es gelingt, die vielfältigen elektronischen Durch die eIDAS-Verordnung der Europäischen Kommunikationspotenziale auszuschöpfen und Union werden in Zukunft weitere sog. elektro- sowohl strukturierte als auch unstrukturierte nische Einschreib-Zustelldienste aus anderen Kommunikation einzubinden. europäischen Ländern hinzukommen, die von unserer Verwaltung empfangen, verarbeitet und auch wieder zurückadressiert werden müssen.
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MULTIKANAL
Um der Herausforderung Multikanalkommuni- kation zu begegnen, entwickelte Governikus den Governikus MultiMessenger (GMM). Die intelli-
Herausforderung
gente Kommunikationsplattform bietet Lösungen für zukünftige Herausforderungen, die durch die stetige Weiter- und Neuentwicklung von digitalen
unserer Zeit
Kanälen in der elektronischen Kommunikation entstehen.
Digitalisierung von Prozessen, Einführung von eAkten sowie die Integration in bestehende IT-Landschaften: Der GMM ermöglicht eine zukunftssichere, übergreifende Multikanal- Produkte des IT-Planungsrates sind IT-Lösun- strategie. gen, die aus Projekten oder projektähnlichen Strukturen des IT-Planungsrats hervor- gegangen sind und nun gemeinsam genutzt, Produkt des IT-Planungsrates dauerhaft betrieben und weiterentwickelt Governikus MultiMessenger wird als Produkt des werden. (www.it-planungsrat.de) IT-Planungsrates kontinuierlich gepflegt und in Die Herausforderungen im Umgang mit elektro- mit diesen und weiteren Herausforderungen Abstimmung mit Bund und Ländern weiterentwi- nischer Kommunikation sind ebenso vielfältig wie konfrontiert. So entstehen – entgegen der eigent- ckelt. die unterschiedlichen Kanäle: lichen Zielsetzung der Digitalisierung – Die jeweils gültige Übersicht der Beitritte zeit- und kostenintensive Aufwände durch finden Sie unter: • Empfangs- und Zustellkanäle müssen in die oftmals proprietäre Insellösungen mit Medien- www.governikus.de/loesungen/it-planungsrat/ bestehende IT-Landschaft und verschiedenste brüchen in den Prozessen. anwendung-governikus-multimessenger/ fachliche Szenarien integriert werden. • Neue Standards entstehen, die es zu imple- Virtuelle Poststelle mentieren gilt. Um die vielfältigen Kommunikationswege inner- • Hinzu kommt der Umgang mit kryptografisch halb der Verwaltung effizient und zukunftssicher behandelten Nachrichten, die ver- und ent- bedienen zu können, ist es nicht zielführend, schlüsselt werden müssen. die Zustell- und Empfangskanäle einzeln an die • Damit einhergehend sind für verschiedene jeweiligen Fachverfahren oder eAkten-Systeme Kanäle die entsprechenden Zertifikate zu anzubinden. Es empfiehlt sich stattdessen, eine verwalten. zentrale, virtuelle, elektronische Poststelle zu • Der Umgang mit Signaturen beschränkt sich etablieren. Diese kann sämtliche elektronische nicht nur auf das Anbringen von eigenen Formate annehmen, weiterverarbeiten und in Signaturen, es müssen darüber hinaus gemäß ein gewünschtes Zielsystem weiterleiten, dabei
DIE LÖSUNG
eIDAS-Verordnung auch sämtliche europäische sämtliche kryptografischen und Identitäts- Signaturen verifiziert werden können. prüfungen übernehmen und ggf. die Original- • Die Speicherung von erteilten Zugangseröff- nachrichten direkt an einen Langzeitspeicher zur Governikus nungen, Identitäten und Zertifikaten der Kom- Beweiswerterhaltung übergeben. Gleichzeitig munikationspartner sowie die transparente wird gewährleistet, dass die Zugangseröffnung und rechtssichere Nachvollziehbarkeit sind von Bürger:innen sowie Unternehmen zentral MultiMessenger weitere Punkte, die es zu beachten gilt. gespeichert wird, so dass Ihre Organisation die elektronische Kommunikation nicht nur empfan- Egal ob CIO, System- und Fachadministration gen, sondern auf dem gleichen Weg beantworten oder Sachbearbeitende: Ihre Mitarbeiter:innen kann. werden tagtäglich auf unterschiedlichen Ebenen
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Funktionalitäten
INTERN / ORGANISATION
EXTERN
EGVP eBO, beBPo
E-Mail S/MIME, PGP
Mitarbeitende CEF E-DELIVERY/ PEPPOL eIDAS Einschreib- SaSmammemlneln Zustelldienste, E-Rechnung… PrüPfreünfen Kund:in PORTAL(E) Servicekonten, WeWiteeirtleerilteeinte n Portalverbund
VORGANGSBEARBEITUNG FIT-Connect
LANGZEITSPEICHER De-Mail
Verarbeitung Multikanal Rechtsverbindlichkeit korrekt empfangen und protokolliert sowie im gewünschten Format an Die Anbindung an beispielsweise DATA Aeonia ist Governikus MultiMessenger (kurz GMM) ist eine geprüft werden, bevor sie an eAkte oder beweis- das jeweils zuvor definierte interne System bzw. dabei optional direkt an GMM oder erst später Multikanalkommunikationsplattform, die alle in werterhaltende Langzeitspeicherung übergeben an den relevanten externen Empfänger weiter- an der eAkte möglich. der öffentlichen Verwaltung relevanten Nach- werden. Beispiele für rechtsverbindliche Kanäle gesendet. Die Originalformate bleiben dabei richten-Transportkanäle und alle elektronischen sind die ERV-Postfächer, Portale wie die BundID vollständig erhalten und können für die Beweis- Durchlaufene Prozessschritte sowie die ent- Einschreib-Zustelldienste technisch-juristisch oder auch De-Mail. Über den Peppol-Kanal kann werterhaltung direkt über eine standardisierte sprechenden Prüfergebnisse werden in einem verarbeiten kann. Für die Bearbeitung bzw. den GMM auch elektronische Rechnungen gemäß Schnittstelle gemäß Technischer Richtlinie 03125 Laufzettel protokolliert, der Nachricht zugeord- Eingang in eine eAkte-Lösung ist es unerläss- gesetzlicher Vorgaben und Spezifikationen (TR-ESOR) des Bundesamtes für Sicherheit in der net und im sog. Poststellenbuch vermerkt. Eine lich, dass die eingehenden Nachrichten mit empfangen. Informationstechnik (BSI) in einen Langzeitspei- lückenlose Nachweisbarkeit ist somit gewähr- ihren unterschiedlichen Ausprägungen auch Jede von GMM entgegengenommene elektroni- cher übergeben werden. leistet. hinsichtlich der Authentizität, Integrität und sche Nachricht wird vereinheitlicht, geprüft und
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GOVERNIKUS
MULTIMESSENGER
INBOUND
OUTBOUND
Webservice zur Anbindung von
Fachverfahren, DMS, eAkten etc.
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Kommunikationswege Features
Inbound-Nachrichten Virtuelle Postfächer (VPF) Verifikation von Signaturen GMM empfängt über die unterschiedlichen Für die Nachrichtenverarbeitung, -prüfung und und Zeitstempeln externen Eingangskanäle alle eingehenden -weiterleitung werden in GMM virtuelle Post- Die Prüfung von Signaturzertifikaten und Zeit- elektronischen Nachrichtenformate. Die Nach- fächer definiert, die in hierarchische Funktions- stempeln eingehender Nachrichten und Anhänge richten werden geprüft und intern in das jeweils oder Gruppenpostfächer zusammengefasst wird zentral über GMM gesteuert und veranlasst. gewünschte Zielsystem zur Vorgangsbearbeitung werden. Diese VPF dienen der Weiterleitung in GMM greift dabei auf Governikus DATA Varuna, Nachrichtenkanäle weitergeleitet. Als Zielsystem können flexibel die gewünschten Zielsysteme. Die Konfiguration und damit auf Komponenten des Produkts des GMM nimmt elektronische Nachrichten aus dem Fachverfahren, DMS- oder eAkten-Systeme der Quell- und Zielsysteme, die Prüfroutinen, IT-PLR „Anwendung Governikus“ zu. Die Verifika- jeweiligen angebundenen Quellsystem entgegen sowie das intern verwendete E-Mail-System Weiterleitungsbestätigungen, Fehlerbenachrichti- tionskomponenten der Anwendung Governikus und überführt sie in ein einheitliches Format. Die angebunden werden. Die eindeutige Zuordnung gungen für Dateiformate, Virenschutz etc. wer- werden kontinuierlich gemäß aktueller Markt- Originalformate bleiben aber vollständig erhal- der internen Empfänger wird dabei über virtuelle den über diese VPF kundenindividuell gesteuert. gegebenheiten und gesetzlicher Anforderungen ten. Dabei kann es sich beispielsweise um folgen- Postfächer festgelegt. Anders als bei Postfächern, in denen Nachrichten gepflegt und weiterentwickelt. Somit ist auch die de Nachrichtenkanäle bzw. -formate handeln: für spätere Zugriffe vorgehalten werden, über- Prüfung europäischer Formate, beispielsweise Outbound-Nachrichten gibt GMM aktiv Nachrichten an ein Zielsystem gemäß der eIDAS-Verordnung, gewährleistet. • Besondere Postfächer gemäß elektronischem Ausgehende elektronische Nachrichten, die („Push“-Mechanismus). Nachrichten verbleiben Rechtsverkehr (beBPo, beA, beN, eBO, beSt ...) direkt intern aus einem angebundenen Fach- nur für die Dauer der Verarbeitung und im Laufzettel • E-Mail (verschlüsselt und unverschlüsselt) verfahren, eAkten-System oder aber von einem Fehlerfall im virtuellen Postfach bzw. GMM. Die Prüfergebnisse werden übersichtlich und • EU – elektronische Einschreib-Zustelldienste, internen E-Mail-Server versendet werden, nimmt optisch aufbereitet in einem barrierefreien sog. CEF eDelivery/Peppol (u.a. für E-Rechnung) GMM entgegen und leitet sie nach Durchlaufen Ver- und Entschlüsselung Laufzettel dargestellt. Dieser wird der entspre- • Webportale, Service- bzw. Nutzerkonten, der Prüfroutinen an das gewünschte Kommu- Die Ver- und Entschlüsselungen von Nachrichten chenden Nachricht als Anhang beigefügt. Mit- Fachverfahren mittels Webservice-Schnittstelle nikationssystem des externen Empfängers werden zentral durch GMM bei der Übergabe in arbeitende innerhalb einer Organisation müssen basierend auf XTA weiter. Dabei wird die Nachricht in das Zielformat die Zielsysteme veranlasst bzw. direkt in GMM also keine technischen Prüfungen manuell vor- • FIT-Connect übersetzt und die explizite Zugangseröffnung vorgenommen. Die dafür erforderlichen Schlüs- nehmen oder veranlassen. Sie benötigen weder • De-Mail unterstützt. Möchte Ihr Kommunikationspartner sel werden im GMM-internen Identitätenspeicher Spezialwissen über Zertifikate noch zusätzliche also von Ihnen lediglich via De-Mail kontaktiert verwaltet. Clientanwendungen, haben aber dennoch die Grundsätzlich unterscheidet GMM im Rahmen werden, sorgt GMM dafür, dass – egal aus Verschlüsselte Nachrichten können entweder Gewissheit über das Prüfergebnis. Darüber der Nachrichtenverarbeitung und -weiterleitung welchem Ihrer Systeme Sie ihm eine Nachricht PGP- oder S/MIME-verschlüsselte E-Mails, EGVP- hinaus können die Prüfergebnisse mit der Origi- zwischen Inbound, Outbound und internen zukommen lassen – dieser die Nachricht auch Nachrichten, De-Mails oder zukünftig über die nal-Nachricht zur Langzeitaufbewahrung an ggf. Nachrichten. via De-Mail erhält. Die Identitäten der externen BundID gesendete Nachrichten sein. angeschlossene TR-ESOR-Systeme (beispielswei- Empfänger:innen werden im internen Identi- se DATA Aeonia) übergeben werden. täten-Speicher verwaltet.
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Features
Protokollierung Alle Informationen und durchgeführten Aktionen zu einer Nachricht werden in einem Laufzettel zusammengefasst. Anhand dieses Laufzettels können interne Empfänger:innen einer Nachricht sämtliche technische und juristische Prüfergeb- Virenprüfung nisse einsehen und so direkt erkennen, ob eine Um eingehende Nachrichten und ihre Anhänge Nachricht bearbeitet werden kann. In den Details direkt auf Viren zu prüfen, können externe werden die Prüfergebnisse zum Absender, Virenprüf-Systeme über eine generische Schnitt- Signaturniveau, Verschlüsselung, Format, Schrift- stelle an GMM angebunden werden. Die Prüfung formersatz, Virenscan etc. dargestellt. wird von GMM veranlasst, die Ergebnisse im Die Laufzettel werden auch im Poststellenbuch Verwaltung von digitalen Identitäten, Laufzettel und im Poststellenbuch vermerkt. den jeweiligen Nachrichten beigefügt. Darüber Zertifikaten und Zugangseröffnung Bei positiver Virenprüfung greifen entsprechende hinaus können diese auch direkt mit der Nach- GMM verfügt über einen integrierten Identi- Quarantänemechanismen. richt an die Langzeitspeicherung übergeben tätenspeicher. In diesem werden die für die werden. Ver- und Entschlüsselung benötigten Schlüssel Interne Zustellung in aller Kommunikationspartner:innen hinterlegt. Vorgangsbearbeitungssystemen Die Laufzettel können je nach Konfiguration als Ebenfalls verwaltet wird in dem Identitäten- Die Weiterleitung von Nachrichten in die interne PDF und im XML-Format erzeugt und übergeben Optional Beweiswerterhaltung speicher die explizite Zugangseröffnung mit dem Infrastruktur erfolgt je nach Konfiguration und werden. Für Empfänger:innen über den internen Zur frühzeitigen Beweiswertsicherung bzw. bevorzugten Kommunikationsweg des externen Szenario in ein Fachverfahren, DMS- oder eAk- Zustellkanal in das E-Mail-System empfiehlt es -erhaltung können eingehende Nachrichten Kommunikationspartners. ten-System. Manche Nutzende bevorzugen die sich, den Laufzettel als PDF-Anhang der Nach- direkt über die in der TR-ESOR definierte Schnitt- Darüber hinaus können über eine offene und Zustellung in ihrem E-Mail-System. Die Einstellun- richt beizufügen. Zur Übergabe in Fachverfahren, stelle S.4 im Originalformat an ein System für die standardisierte Schnittstelle (SPML) auch gen werden für jedes im GMM angelegte virtuelle DMS- und eAkten-Systeme können die Meta- Langzeitaufbewahrung übergeben werden. Die externe Identitätsmanagementlösungen, z. B. Postfach individuell vorgenommen. daten im XML-Format übergeben werden. von GMM erzeugte Nachrichten-ID wird dabei Bürger:innen-Portale, angebunden werden. mit übergeben. Die TR-ESOR-konforme Lösung Die komplexen und aufwendig zu pflegenden Governikus DATA Aeonia verwendet die überge- Aufgaben hinsichtlich des Schlüsselmanage- bene Nachrichten-ID dabei als AOID (ebenfalls in ments sowie der Zugangseröffnung können der TR spezifiziert). Über die Nachrichten-ID bzw. somit über GMM zentralisiert werden. Das AOID werden sämtliche Nachrichten von den erleichtert innerhalb Ihrer Organisation den angeschlossenen Systemen, beispielsweise eAkte Umgang mit elektronischer Kommunikation oder sonstige Fachverfahren, referenziert. erheblich und steigert die Akzeptanz bei Ihren Mitarbeitenden.
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Umfangreiche Tools
zur Administrati on
Webclient VPF- und Organisationsstruktur Für die Administration steht mit dem GMM Über eine frei konfi gurierbare Baumstruktur Webclient ein einfach zu bedienendes Adminis- können beliebige Organisationsstrukturen und trationstool zur Verfügung. Die webbasierte Ad- zugeordnete virtuelle Postfächer (VPF) angelegt ministrationsoberfl äche ermöglicht die einfache und konfi guriert werden. Dies erlaubt auch die Konfi guration der virtuellen Postfächer, bietet Verwaltung voneinander unabhängiger Organisa- über ein übersichtliches Dashboard wichtige Ver- tionsstrukturen, die wiederum logisch unterteilt kehrszahlen, erlaubt Zugriff e auf alle wichtigen werden können, beispielsweise zur Abgrenzung Metainformationen des Poststellenbuches und von Fachbereichen oder Abteilungen. Auch die gewährt Zugang und Überblick über die Zerti- Anzeigen des Dashboards und des Poststellen- fi katsverwaltung. buches können hierüber gesteuert werden. Die Die Authentisierung am Webclient erfolgt über vereinfachte Auswertung der Verkehrszahlen ist ein Windows-Benutzerkonto, das der lokalen dadurch ebenfalls möglich. Benutzergruppe bzw. der Active Directory-Benut- zergruppe der GMM-Administrator:innen zu- geordnet ist. Unterschieden wird dabei zwischen System- und Fachadministration, auch für unter- schiedliche Organisationen. Damit können die Zugriff srechte für unterschiedliche Mandanten gesteuert werden.
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Poststellenbuch Im Poststellenbuch werden sämtliche zu einer GMM protokolliert alle Nachrichten in einem Nachricht gehörenden Informationen, durch- Poststellenbuch. Das exportierbare Poststellen- geführte Aktionen sowie erstellte Laufzettel buch ermöglicht eine mandantengenaue Zuord- gespeichert und können über den Webclient nung und Abrechnung für die unterschiedlichen aufgerufen werden. Kommunikationskanäle. Darüber hinaus bietet das Poststellenbuch Umfangreiche Filter- und Sortierfunktionen Zugriff auf alle wichtigen Metainformationen erleichtern das Auffi nden von Nachrichten; je VPF sämtlicher Nachrichten sowie die zugehörigen können individuelle, automatisierte Löschfristen Laufzettel mit sämtlichen Prüfergebnissen und eingestellt werden. Darüber hinaus lassen sich ermöglicht im Fehlerfall den Zugriff auf die über das Poststellenbuch Nachrichten anhalten Originalnachricht und das Fehlerprotokoll. und auch wieder in die Weiterverarbeitung über- Dashboard über den aktuellen Zustand der Poststelle bzw. führen. Über das GMM-Dashboard behalten Adminis- den aktuellen Status der Nachrichtenverarbei- trator:innen jederzeit den Überblick über die tung. Per Mausklick kann dies auch diff erenziert gesamte elektronische Kommunikation, je nach für einzelne VPF oder VPF-Gruppen angezeigt Zugriff sberechtigung für Fach- oder Mandanten- werden. Administration. System-Administrator:innen haben zudem Zugriff auf alle Konfi gurations- In Übersichtstabellen wird der Nachrichtendurch- dateien. satz pro externem Kanal und Weiterleitungskanal Das Dashboard aggregiert die Anzahl der ver- angezeigt. Mit interaktiven Kreisdiagrammen arbeiteten Nachrichten und bietet mit der Auf- wird, unterteilt nach Verarbeitungsstatus, die schlüsselung nach Kanal und Verarbeitungssta- Anzahl der ein- und ausgehenden Nachrichten tus einen umfassenden und schnellen Überblick visualisiert.
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Zertifikatsverwaltung Administrator:innen erhalten über den Webclient Ebenso erhalten Administrator:innen über eine einen umfassenden Überblick über sämtliche im fi lterbare Liste einen schnellen Überblick über System verwendeten Zertifi kate (PGP, S/MIME, Ablaufdaten von Zertifi katen, so dass neue EGVP-Schlüssel etc.), können diese einsehen und Zertifi kate beschaff t und ausgetauscht werden bei Bedarf austauschen. Darüber hinaus können können. die im System selbst konfi gurierten Zertifi kate angezeigt werden.
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Betriebsumgebung und
Systemanforderungen
GMM basiert auf Microsoft .NET und Java-Tech- SPML VDC ERV-Xtension EGVP De-Mail- nologie und erfordert den Einsatz von Microsoft (Provisionierung) (Verzeichnisdienst- (eBO, beBPo) eBO,beBPo Connector Connector) Windows Server 2016 oder 2019. Geplant ist, GMM künftig auch plattformunabhängig betrei- E-Mail ben zu können. S/MIME,PGP
Zertifikatsprüfung Für die Datenspeicherung wird ein Microsoft CEFE-DELIVERY/ via Certificate E-Mail PEPPOL Validation Server Application Server SQL-Server 2016, 2017 oder 2019 benötigt, klei- eIDAS Einschreibung, Zustelldienste, (CVS) nere Testszenarien können auch mit Microsoft E-Rechnung… (bereitgestellt von GOVERNIKUS SQL Express (keine zusätzlichen Lizenzkosten) DATA Varuna) MULTIMESSENGER abgebildet werden. Für das verwendete und auf PORTAL(E) Fachverfahren JAVA basierende Adapter-Framework, das bei- Servicekonten, Portalverbund DMS-/eAkte spielsweise auch den Zugriff auf die Governikus E-Mail- etc. Signatur-Prüfkomponenten ermöglicht, wird Infrastruktur FIT-Connect MS-SQL JBoss Enterprise Application Platform (EAP) be- Datenbank nötigt. Falls Sie JBoss EAP nicht bereits im Einsatz und lizenziert haben, kann der GMM durch eine De-Mail „embedded JBoss EAP“-Lizenz ergänzt werden. Antiviren- System … … LANGZEITSPEICHER Für den Empfang und Versand von De-Mails wird ein De-Mail-Connector verwendet, um über eine besonders gesicherte Verbindung direkt auf den Postfach- und Versanddienst des De-Mail Providers zuzugreifen. Die erforderliche Software ist De-Mail-Anbieter-spezifi sch und wird von den Optional kann GMM Verzeichnisdienst-Connector LDAP-Service ein weiteres Adressbuch hinterlegt Mit Governikus Content Routing (GCR) können jeweiligen Providern zur Verfügung gestellt. (VDC) für die Suche nach registrierten Nutzenden werden. Zum anderen ermöglicht eine REST-API Nachrichten bequem aus einem GMM Postfach Um die Gültigkeit von Zertifi katen bei den zu- bzw. Identitäten in verschiedenen Verzeichnis- die Integration in DMS, eAkten-Systeme oder regel- und inhaltsbasiert über verschiedene ständigen Trustcentern zu validieren, wird der diensten angebunden werden. Hierüber kann Fachverfahren. Weiterleitungskanäle an andere Postfächer Certifi cate Validation Service (CVS) des Governi- beispielsweise nach Adressen im SAFE-Verzeich- verteilt werden. kus-Produkts DATA Varuna benötigt. nis der Justiz, in der GMM Nutzerdatenbank oder Mit Governikus SAFE-ID Manager ist es möglich, im De-Mail-Verzeichnis gesucht werden. neue Postfächer im SAFE zu erstellen. Diese Mit einem einfach zu bedienenden Installations- werden dann, nach Freischaltung durch einen Assistenten sowie einer umfangreichen Dokumen- Für die Einbindung in Ihre Infrastruktur stellt SAFE-Identitätsadministrator, automatisch in tation können Administrator:innen GMM problem- VDC zwei komfortable Schnittstellen bereit. GMM als VPF übernommen. los installieren, konfi gurieren und aktualisieren. Zum einen kann für E-Mail-Infrastrukturen als
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Skalierbarkeit
GMM ist aus Gründen der Performance und der Ausfallsicherheit höchst skalierbar. Beliebig viele GMM-Instanzen können nebeneinander aufgebaut werden. Gleiches gilt auch für die Datenbank.
Governikus
Multimessenger
NETWORK MS-SQL LOAD CLUSTER BALANCER
Wahlweise eine oder mehrere WebAdmin- Instanzen
(1 bis n ApplicationServer)
Soft wareanforderungen
Betriebssystem Microsoft Windows Server 2016 oder 2019
Datenbank Microsoft SQL Server 2016, 2017 oder 2019
Application-Server Microsoft Internet Information Services (IIS) JBoss Enterprise Application Platform (embedded)
Technologie Java 11
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Ihre Vorteile im Überblick
Zukunftssicherheit und Investitionsschutz Neue Kommunikationskanäle lassen sich unproblematisch in bestehende Infrastrukturen integrieren und gewähren beispielsweise bei wechselnden oder neuen Anforderungen Anbieterneutralität (z. B. beim Wechsel eines E-Mail-Systems). Dabei ermöglicht GMM, über verschiedene Kanäle zu kom- munizieren, ohne zusätzliche Software implementieren zu müssen. Durch die Rechtssicherheit gesicherte Pfl ege und Weiterentwicklung als Produkt des IT-Planungsrates ist GMM protokolliert alle Prozessschritte ein- und ausgehender Ihre Investition geschützt. Kommunikation, veranlasst sämtliche Prüfungen und gene- riert übersichtliche Laufzettel. So können Sie sicher sein, dass Sie jederzeit Zugriff auf rechtlich relevante Informationen zu Ihrer gesamten Kommunikation haben. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, alle Nachrichten mit sämtlichen Nutzerakzeptanz und Informationen direkt an einen Langzeitspeicher für die Kundenzufriedenheit beweiswerterhaltende Langzeitaufbewahrung zu übergeben. IhreMitarbeitenden können einfach und Durch die Unterstützung der expliziten Zugangseröff nung ohne Hintergrundwissen über Kommuni- können Sie sicher sein, mit Bürger:innen bzw. Kund:innen und kationssysteme, Zertifi katsprüfungen etc. Unternehmen auf dem „richtigen“ Weg zu kommunizieren. aus ihren bevorzugten und bekannten Systemen (z. B. E-Mail-Client) heraus kommunizieren. Die im Identitätenspeicher hinterlegte Zugangseröff nung ist dabei nur ein Punkt, über den sich Ihre Kolleg:innen keine Gedanken mehr machen müssen. Externe Kommunikationspartner:innen Effizienz- und Kostenoptimierung können über den von ihnen präferierten Die Implementierung einer elektronischen Kanal mit Ihnen kommunizieren. Poststelle ermöglicht es Ihnen, sämtliche elektronischen Zustell- und Empfangs- kanäle zu bedienen und Ihre gesamte Kommunikation ohne Medienbrüche in die etablierten Prozesse und Systeme zu integrieren. Durch die fl exible und einfache Handhabung der virtuellen Postfächer können je nach Bedarf präferierte interne Zustellsysteme angepasst werden, ohne in diesen Anpassungen oder Neuinstallatio- nen vornehmen zu müssen. Mandantenfähigkeit Aufgrund der Mandantenfähigkeit eignet sich GMM hervorragend für den zentralen Betrieb in einem Rechenzentrum. GMM ermöglicht jegliche Art von Abrechnungs- mechanismen und eine mandanten- und Standardisierung abteilungsgenaue Zuordnung von Kosten Sämtliche Schnittstellen basieren auf nationalen und inter- für die unterschiedlichen Kommunikations- nationalen Standards, so dass auf die proprietäre Anbindung kanäle. von Systemen verzichtet werden kann.
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Elektronischer
Rechtsverkehr und GMM
RZ/Dienstleister Gerichte
Governikus DATA Varuna (CVS)* Validierung vonVHN,Signaturen, SiegelfüreingehendeNachrichten Behörden Mitarbeitende VHN2- Signaturdienst E-Mail GOVERNIKUS Bürger:innen und
MULTIMESSENGER Organisationen Postfächer& Webservicezur Virtuelles beBPo- Intermediäre Anbindungvon oder eBO-Postfach GMM ERV- Fachverfahren, Anwält:innen Xtension eAkten, Kernbanken- Justiz, beBPo, GMM VDC software, eBO, beA, Verzeichnisdienst-Connector ECM/DMS, beN, beSt Notar:innen etc. GCR GMM Content Routing
Steuerberater:innen GMM SID SAFE SAFE-ID Manager
*OptionalkannaufCVS(Certificate Validation Service)vonGovernikus alsSaaS zugegriffenwerden.
Ein Beispiel für ein Einsatzszenario von Empfangssoftware) im EGVP-Verbund durch Weitere Informationen zu den ergänzenden Die Umsetzung des eBO bzw. beBPo zur Weiter- Governikus MultiMessenger ist das besondere die Justiz zugelassen. Produkten fi nden Sie in einzelnen Infoblättern leitung in einen E-Mail-Client bieten wir auch als elektronische Behördenpostfach (beBPo) oder Durch die ergänzenden Governikus-Produkte auf unserer Webseite zum Download: Service an. Informationen hierzu fi nden Sie auf auch das elektronische Bürger- und Organisa- GMM ERV-Xtension, Governikus Content Rou- https://www.governikus.de/loesungen/produkte/ unserer Webseite. Sie können uns auch direkt tionenpostfach (eBO). GMM ist u. a. besonders ting, GMM Verzeichnisdienst-Connector und multimessenger/ hierauf ansprechen. für den Austausch von EGVP/OSCI-Nachrichten SAFE-ID Manager ist GMM eine komfortable geeignet und als sog. ERV-SES (Sende- und Lösung, um am elektronischen Rechtsverkehr teilzunehmen.
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Über uns
Governikus GmbH & Co. KG technischer Standards. Wir unterstützen Digitalisierungsvorhaben Gemeinsam vom digitalen Wandel zum digitalen Vorsprung: Mit durch Lösungen, die für gemeinsam nutzbare Basisinfrastrukturen IT-Lösungen, die das Leben der Menschen sicherer und einfacher zum Einsatz kommen. Mit den von Governikus entwickelten Pro- machen. Das ist unsere Vision. Unsere Mission: Der sichere Schutz dukten des IT-Planungsrats stehen Bund, Ländern und Kommunen digitaler Daten und Identitäten mit dem Ziel, Deutschland eine sowie der Justiz wichtige Lösungskomponenten zur Umsetzung durchgängige Digitalisierung zu ermöglichen. Seit nahezu 25 ihrer Digitalisierungsstrategien zur Verfügung. Jahren sorgen mittlerweile über 300 engagierte Governikus-Mit- arbeitende für den Schutz personenbezogener Daten. Sichere Mit der Governikus ITU GmbH erweitern wir unser Portfolio um Identitäten, vertrauliche und rechtssichere Kommunikation sowie maßgeschneiderte IT-Lösungen für Prozesse in Umweltschutz und der Umgang mit schützenswerten Daten zur Authentizitäts- und Abfallwirtschaft. Das Leistungsportfolio ist hierbei vielseitig: Wir Integritätssicherung stehen hierbei im Vordergrund. Als Pioniere bieten Lösungen für die behördliche Anlagenüberwachung sowie im eGovernment und eJustice gehören gesetzliche Anforderungen, die Abwicklung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens Normen und Standards zu den Grundpfeilern unserer Lösungen durch den Einsatz elektronischer Signaturen. Darüber hinaus und Dienstleistungen. Dabei bauen wir auf einen konsequenten unterstützen wir Unternehmen umfassend bei der Einhaltung Dialog mit Kunden und Partnern. umweltrechtlicher Vorschriften, entwickeln spezialisierte Fach- und Das Governikus-Portfolio liefert wichtige Lösungsbausteine zur IT-Konzepte für Betriebe der Abfallwirtschaft und übernehmen die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, politischer Strategien und Wartung und Pfl ege bestehender (Alt-)Systeme.
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Governikus GmbH & Co. KG Hochschulring 4 28359 Bremen Tel: +49 421 204 95-0 Fax: +49 421 204 95-11 kontakt@governikus.de
Niederlassung Berlin Universitätsstraße 2 10117 Berlin
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Niederlassung Kempten Klostersteige 17 87435 Kempten (Allgäu)
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