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Berichtigung2_Bewertungsschema_Änderungen_markiert.pdf

Fachsoftware für das Feststellungsverfahren im Schwerbehindertenrecht

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 08:22 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

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Änderungsübersicht Bewertungsschema – Vergabeverfahren 2026-54

Stand 23.09.2026 · Grundlage: veröffentlichte Fassung · Pakete 1c, 4 und 7 (Rüge BEC Nr. 1, 3, 4 und 6, Berichtigung VIS) Legende: gestrichen neu unverändert

K1 – Anwenderfreundlichkeit und fachliche Anforderungen

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
6 Punkte Zelle E9- Alle geforderten Funktionen und Workflows optimal integriert - Modernes, intuitives UI, individuell anpassbar - Fundiertes, im Angebot konkret dargelegtes Usability-Konzept mit Nutzerbeteiligung, nachgewiesen durch Referenzen aus vergleichbaren Projekten oder durch für die die Angebotsphase durchgeführtes Usability-Testing (z. B. Prototyp, Klickdummy) - Innovative Unterstützungsfunktionen mit unmittelbarem Bezug zur Sachbearbeitung (z. B. automatisierte Vorschlags-, Klassifizierungs- oder Suchfunktionen), im Angebot konkret beschrieben und funktional nachgewiesen (z. B. Demo) - Adaptive Workflows, kontextsensitive Hilfen - Personalisierungsmöglichkeiten - Praktische Barrierefreiheit für alle Nutzergruppen - Plausibel hergeleitete, im Angebot quantifizierte Erwartung zur Reduktion der Bearbeitungszeit mit nachvollziehbarer Methodik (z. B. Vergleichsanalyse, Prozessmodellierung) oder, soweit vorhanden, Nachweis aus produktivem Betrieb - Umfangreiche, flexibel nutzbare Textbausteinverwaltung und Verschlagwortung - Zukunftssichere ArchitekturBarrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)
5 Punkte Zelle E10- Alle geforderten Funktionen und Workflows vorhanden - Übersichtliche, ergonomische Oberfläche - Gute Nutzerzufriedenheit (z. B. Referenzen, Testberichte)Usability durch Testberichte oder Demo nachvollziehbar belegt - Workflow-Optimierung für Routineaufgaben - Unterstützung der Datenpflege im Tagesgeschäft - Pflege der Metadaten mit geringem Zeitaufwand - Textbausteine und Verschlagwortung für Dokumente und Bescheide - Barrierefreiheit im Alltag praktisch umgesetzt - Intuitive Bedienung, geringe EinarbeitungszeitBarrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)
4 Punkte Zelle E11- Fast alle Funktionen vorhanden, einzelne weniger relevante fehlen - Oberfläche insgesamt benutzerfreundlich, aber einzelne Bereiche weniger intuitiv - Nutzerfeedback überwiegend positiv, aber einzelne Kritikpunkte - Workflow-Optimierung nicht durchgängig - Pflege der Metadaten möglich, aber nicht optimal integriert - Textbausteine und Verschlagwortung eingeschränkt nutzbar - Barrierefreiheit mit kleineren Lücken - Bearbeitungsoberfläche mit mehreren Gliederungsebenen, aber noch übersichtlichBarrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)
3 Punkte Zelle E12- Zentrale Funktionen vorhanden, aber mehrere Workflows nicht optimal integriert - Oberfläche nutzbar, aber teilweise unübersichtlich - Nutzerfeedback gemischt, deutliche KritikpunkteBarrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
- Workflow-Optimierung nur für ausgewählte Aufgaben - Pflege der Metadaten ist zeitaufwändig - Textbausteine und Verschlagwortung nur eingeschränkt nutzbar - Barrierefreiheit nur teilweise umgesetzt - Bearbeitungsoberfläche mit vielen Gliederungsebenen, Navigation erschwert
2 Punkte Zelle E13- Nur Grundfunktionen vorhanden, viele Workflows fehlen - Oberfläche unübersichtlich, hohe Einarbeitungszeit - Nutzerfeedback überwiegend negativ - Workflow-Optimierung kaum vorhanden - Pflege der Metadaten sehr aufwändig - Textbausteine und Verschlagwortung fehlen weitgehend - Barrierefreiheit kaum berücksichtigt - Bearbeitungsoberfläche mit vielen verschachtelten Ebenen, Navigation unklarBarrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)
1 Punkt Zelle E14- Praktisch keine geforderten Funktionen vorhanden - Oberfläche nicht benutzbar - Keine Workflow-Optimierung - Keine Unterstützung der Sachbearbeitung - Keine Pflege der Metadaten möglich - Keine Textbausteine, keine Verschlagwortung - Keine Barrierefreiheit - Bearbeitungsoberfläche unstrukturiert, Navigation nicht möglichBarrierefreiheit wird nur noch in K5 bewertet (keine Doppelbewertung)
Bemerkungen Zelle B16Bemerkungen: Beschreiben Sie detailliert, wie Ihre Lösung die fachlichen … dem Lastenheft (insbesondere Kapitel 4.1) umsetzt. Stellen Sie dar, wie Sie eine anwenderfreundliche Umsetzung … w-Optimierung, Unterstützung der Sachbearbeitung). Gehen Sie auf die Themen Workflow-Optimierung, Unterstützung … ortung, Textbausteine und intuitive Bedienung ein. Screenshots, Mockups oder Demo-Links, die die Usability und die wichtigsten Workflows zeigen, sind zwingend beizufügen. Legen Sie ggf. Ergebnisse von Usability-Tests, Nutzerfeedback oder Referenzen aus vergleichbaren Projekten bei. Legen Sie ggf. Ergebnisse von Usability-Tests zur angebotenen Lösung bei. Die Barrierefreiheit wird ausschließlich unter Bewertungskriterium 5 bewertet. Geben Sie verbindliche Realisierungszeitpunkte für alle genannten Funktionen an. Der Fokus bei der Wertung liegt auf • einer möglichst übersichtlichen Bearbeitungsoberfläche, • möglichst einfachen Arbeitsschritten, • einer möglichst geringen Zahl von Gliederungsebenen in der Bearbeitungsoberfläche, • einer möglichst intuitiven Bedienung.Barrierefreiheit nur noch in K5; Nutzerfeedback/Referenzen entfernt, da eignungsbezogen (Rüge Nr. 4)

K2 – Digitalisierungsgrad der Anwendung

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
4 Punkte Zelle E21- Fast alle Prozesse digital, einzelne manuelle Schritte - Integrierte Antragsstrecke mit Rückkanal vorhanden, aber eingeschränkt - Automatisierung nicht durchgängigFolgeänderung: Stufe 4 darf nicht unter der neuen Stufe 3 liegen

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
- Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ in Umsetzung - Datenschutzkonformität nachgewiesen, Dokumentation mit kleineren Lücken - Digitale Kommunikation mit Dritten teilweise
3 Punkte Zelle E22- Zentrale Prozesse digital, aber mehrere Medienbrüche - Integrierte Antragsstrecke mit Rückkanal nur rudimentär - Automatisierung nur für ausgewählte Prozesse - Authentifizierung mit mittlerem VertrauensniveauVertrauensniveau „hoch“ umgesetzt, Nutzerführung im Portal umständlich - Datenschutzkonformität Datenschutz- und Informationssicherheit nicht vollständig berücksichtigtInformationssicherheitsanforderungen erfüllt, Nachweisführung knappLastenheft Nr. 4.2.5 (Vertrauensniveau hoch) und Nr. 4.11 sind Pflicht

K3 – DMS / eAkte-Anbindung

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
6 Punkte Zelle E29- Vollständig integriertes DMS, E-Akte-konform - Bidirektionale, medienbruchfreie Schnittstellen zu E-Akte produktiv im Einsatz oder belastbar geplant (verbindlicher Realisierungstermin, hinterlegte Ressourcenplanung, vertragliche Absicherung) - Automatisierte Synchronisation von Dokumenten und Metadaten - Integriertes DMS vollständig umgesetzt, E-Akte-konform und als allgemeines Modul mandantenfähig für weitere Fachverfahren (auch anderer Hersteller) nutzbar - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS vollständig ausgearbeitet, Umsetzbarkeit nachgewiesen - Vollautomatisierte Übernahme gescannter Posteingänge vom Scan-Dienstleister - Rollen- und Zugriffskonzept mit feingranularer Steuerung - Zugriff für Externe (z. B. Gutachter) sicher und komfortabel - Innovative Zusatzfunktionen (z. B. automatisierte Aktenexporte, intelligente Verknüpfungen, Unterstützung Scannen von Altakten)- Vollständig integriertes DMS, E-Akte-konformBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
- Bidirektionale, medienbruchfreie Schnittstellen zu E-Akte produktiv im Einsatz oder
belastbar geplant (verbindlicher Realisierungstermin, hinterlegte
Ressourcenplanung, vertragliche Absicherung)
- Automatisierte Synchronisation von Dokumenten und Metadaten
- Integriertes DMS vollständig umgesetzt, E-Akte-konform und als allgemeines Modul mandantenfähig für weitere
Fachverfahren (auch anderer Hersteller) nutzbar
- Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS vollständig ausgearbeitet, Umsetzbarkeit nachgewiesen
- Vollautomatisierte Übernahme gescannter Posteingänge vom Scan-Dienstleister
5 Punkte Zelle E30- DMS/E-Akte-System vollständig angebunden - Schnittstellen zu E-Akte-System produktiv im Einsatz oder belastbar geplant ( verbindlicher Realisierungstermin, hinterlegte Ressourcenplanung, vertragliche Absicherung) - Automatisierte Übernahme und Rückschreiben von Dokumenten - Integriertes DMS vollständig umgesetzt, E-Akte-konform - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS belastbar ausgearbeitet - Automatisierte Übernahme gescannter Posteingänge vom Scan-Dienstleister - Rollen- und Zugriffskonzept umgesetzt - Zugriff für Externe möglich und datenschutzkonformBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
4 Punkte Zelle E31- DMS/E-Akte-System angebunden, Integriertes DMS umgesetzt, einzelne Funktionen eingeschränkt - Schnittstellen zu E-Akte Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS mit kleineren Lücken - Automatisierte Übernahme von Dokumenten, Rückschreiben teilweise manuellgescannter Posteingänge, einzelne manuelle Schritte - Rollen- und Zugriffskonzept mit kleineren Schwächen - Zugriff für Externe eingeschränktBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
DMS/E-Akte-System angebunden,Integriertes DMS umgesetzt,
Schnittstellen zu E-AkteKonzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
3 Punkte Zelle E32- DMS/E-Akte-System nur teilweise angebundenIntegriertes DMS vorhanden, Funktionsumfang auf Kernfunktionen beschränkt - Schnittstellen zu E-Akte in Planung oder TestKonzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS nur grob beschrieben - Automatisierte Übernahme von Dokumenten überwiegend manuellgescannter Posteingänge, mit manuellen Nacharbeiten - Rollen- und Zugriffskonzept unvollständigvorhanden, Differenzierung grob - Zugriff für Externe nur rudimentärumgesetzt, Funktionsumfang eingeschränktBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
2 Punkte Zelle E33- DMS/E-Akte-System Integriertes DMS nur rudimentär angebundenrudimentär, E-Akte-Anforderungen weitgehend nicht erfüllt - Schnittstellen zu E-Akte fehlen Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS fehlt weitgehend - Dokumentenübernahme und -rückgabe Übernahme gescannter Posteingänge überwiegend manuell - Rollen- und Zugriffskonzept kaum vorhanden - Kein Zugriff für ExterneBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
1 Punkt Zelle E34- Keine DMS- oder E-Akte-AnbindungKein integriertes DMS - Keine Schnittstellen zu E-AkteKein Konzept zur Übergabe an VIS - Kein Rollen- und Zugriffskonzept - Kein Zugriff für ExterneBerichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
Bemerkungen Zelle B36Bemerkungen: Beschreiben Sie, wie Ihr Fachverfahren ein integriertes DMS und die Anbindung an das E-Aktensystem VIS (E-Akte ST) des Landesamtes realisiert. Erläutern Sie die Funktionsweise und den Umfang der Schnittstellen (bidirektional, automatisiert, medienbruchfrei). Beschreiben Sie, wie Ihr Fachverfahren ein integriertes DMS als führendes System der elektronischen Akte realisiert und die Anforderungen an ein E-Akte-System erfüllt (Lastenheft Nr. 2.2 und 2.2.1, Digitale Akte). Erläutern Sie die automatisierte Abholung und Übernahme der gescannten Posteingänge beim Scan-Dienstleister (Lastenheft Nr. 4.2.3). Legen Sie das Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an das E-Akte-System VIS mit den Mindestangaben nach Lastenheft Nr. 4.2.3 vor; die Umsetzung ist als Option ausgeschrieben (Lastenheft Nr. 3.4). Stellen Sie das Rollen- und Zugriffskonzept für interne und externe Nutzer (z. B. Gutachter) dar. Geben Sie verbindliche Realisierungszeitpunkte für alle Schnittstellen und Funktionen an. Fügen Sie ggf. technische Dokumentationen, Schnittstellenbeschreibungen und Referenzen bei. Der Fokus der Bewertung liegt zum einen auf der E-Akte-Konfo … s allgemeines Modul auch für andere Fachverfahren.Berichtigung vom 15.09.2026: integriertes DMS führend, VIS nur Archivübergabe (Option)
DMS/E-Akte-System nur teilweise angebundenIntegriertes DMS vorhanden, Funktionsumfang auf Kernfunktionen beschränkt
Schnittstellen zu E-Akte in Planung oder TestKonzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS nur grob beschrieben
Automatisiertevon Dokumenten überwiegend manuellgescannter Posteingänge, mit manuellen Nacharbeiten
unvollständigvorhanden, Differenzierung grob
DMS/E-Akte-SystemIntegriertes DMSnurrudimentär angebundenrudimentär, E-Akte-Anforderungen weitgehend nicht erfüllt
Schnittstellen zu E-Akte fehlenKonzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS fehlt
Dokumentenübernahme und -rückgabeÜbernahme gescannter Posteingänge überwiegend
Keine DMS- oder E-Akte-AnbindungKein integriertes DMS
Keine Schnittstellen zu E-AkteKein Konzept zur Übergabe an VIS

K4 – Schnittstellen

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
3 Punkte Zelle E42- Mehrere geforderte Alle geforderten Schnittstellen fehlen vorhanden oder sind nur angekündigtbelastbar geplant, mehrere jedoch noch nicht produktiv - Übertragung teilweise manuell - Schnittstellen nur rudimentär dokumentiertdokumentiert, Detailtiefe geringLastenheft Nr. 4.2 (Schnittstellen) und 4.13.2 (Dokumentation) sind Pflicht

K5 – Technische und nicht-funktionale Anforderungen

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
6 Punkte Zelle E49- Skalierbarkeit und Lastverteilung über den Stand der Technik hinaus - Betrieb im Rechenzentrum optimal unterstütztBarrierefreiheit: Abstufung nach Prüf- und Nachweiskonzept (Lastenheft Nr. 4.7, Rüge Nr. 4); Kooperation: Nutzen

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
- Barrierefreiheit über gesetzliche Vorgaben hinaus (z. B. Zertifikate, wie Stufe 5, zusätzlich Prüfbericht einer unabhängigen Prüfstelle nach EN 301 549 für die angebotene Version oder dokumentierte Usability-Tests mit Betroffenen)Menschen mit Behinderungen - Modularer Aufbau, hohe Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware und Dienstleister flexibel - Geringe Wartungsintensität, kurze Ausfallzeiten - Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Bundesländern aktiv genutztVerbindlich zugesagtes Verfahren zur länderübergreifend abgestimmten Weiterentwicklung (z. B. Anwendergemeinschaft, gemeinsame Releaseplanung), durch das gesetzlich bedingte Änderungen einheitlich im Produktstandard umgesetzt und Entwicklungskosten geteilt werden; Ausgestaltung und Kostenwirkung nachvollziehbar dargelegt - Über die grundsätzliche Cloud-Tauglichkeit hinausgehend: konkretes, im Angebot dargelegtes Migrationskonzept für einen späteren Wechsel in den Cloud-Betrieb (z. B. Zielarchitektur, Migrationsschritte, Aufwandsabschätzung, Kompatibilität mit Landes-/Verwaltungscloud-Angeboten)(Kostenteilung, schnelle Umsetzung von Rechtsänderungen) statt Verbreitung des Produkts (Rüge Nr. 6)
5 Punkte Zelle E50- Skalierbarkeit und Lastverteilung nachgewiesen - Betrieb im Rechenzentrum unterstützt - Barrierefreiheit nach gesetzlichen VorgabenEN 301 549 zugesagt; vollständiges Prüf- und Nachweiskonzept (automatisierte und manuelle Prüfung mit assistiven Technologien) - Modularer Aufbau, Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware und Dienstleister möglich - Geringe Wartungsintensität, kurze Ausfallzeiten - Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Bundesländern vorgesehenVerfahren zur länderübergreifenden Weiterentwicklung verbindlich zugesagt, in Grundzügen beschriebenBarrierefreiheit: Abstufung nach Prüf- und Nachweiskonzept (Lastenheft Nr. 4.7, Rüge Nr. 4); Kooperation: Nutzen (Kostenteilung, schnelle Umsetzung von Rechtsänderungen) statt Verbreitung des Produkts (Rüge Nr. 6)
4 Punkte Zelle E51- Skalierbarkeit und Lastverteilung mit kleineren Schwächen - Betrieb im Rechenzentrum mit Einschränkungensichergestellt, einzelne Einschränkungen im Betriebsaufwand - Barrierefreiheit nach EN 301 549 zugesagt; Prüf- und Nachweiskonzept nachvollziehbar, mit kleineren Lücken - Modularer Aufbau, aber eingeschränkte Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware eingeschränkt - Wartungsintensität und Ausfallzeiten im Rahmen - Kooperationsmöglichkeiten Länderübergreifende Weiterentwicklung in PlanungPlanung, ohne verbindliche ZusageBarrierefreiheit: Abstufung nach Prüf- und Nachweiskonzept (Lastenheft Nr. 4.7, Rüge Nr. 4); Kooperation: Nutzen (Kostenteilung, schnelle Umsetzung von Rechtsänderungen) statt Verbreitung des Produkts (Rüge Nr. 6)
3 Punkte Zelle E52- Skalierbarkeit und Lastverteilung nur nachgewiesen, Reserven für GrundlastLastspitzen begrenzt - Betrieb im Rechenzentrum mit relevanten Einschränkungensichergestellt, Betriebsaufwand erhöht - Barrierefreiheit nach EN 301 549 zugesagt; Prüf- und Nachweiskonzept nur teilweise umgesetztgrob beschrieben - Modularer Aufbau nur in Ansätzen - Anbindung externer Hardware schwierig - Wartungsintensität und Ausfallzeiten erhöht - Kooperationsmöglichkeiten nicht konkretisiertLastenheft Nr. 4.12.4, 4.10, 4.7 sind Pflicht; Kooperationen im Lastenheft nicht gefordert
2 Punkte Zelle E53- Skalierbarkeit und Lastverteilung kaum vorhanden - Betrieb im Rechenzentrum problematisch - Barrierefreiheit kaum berücksichtigt - Modularer Aufbau fehlt weitgehend - Anbindung externer Hardware nicht möglichKooperationen im Lastenheft nicht gefordert, daher kein Ausschlussgrund
über gesetzliche Vorgaben hinaus (z. B. Zertifikate,wie Stufe 5, zusätzlich Prüfbericht einer unabhängigen
Betroffenen)Menschen mit

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
- Hohe Wartungsintensität, lange Ausfallzeiten - Keine Kooperationsmöglichkeiten
Bemerkungen Zelle B56Bemerkungen: Beschreiben Sie, wie Ihre Lösung die technischen und nicht-f … m Rechenzentrum, Modularität, Wartungsintensität). Stellen Sie dar, wie Barrierefreiheit (nach der Richtlinie ( … nd formal sichergestellt wird (z. B. Zertifikate, Testberichte).Testberichte). Die Barrierefreiheit wird ausschließlich in diesem Kriterium bewertet; dies umfasst die technische und formale Konformität einschließlich der Nachweise sowie die praktische Bedienbarkeit im Arbeitsalltag. Erläutern Sie die Möglichkeiten zur Anbindung externer Hardware und Dienstleister. Gehen Sie auf die Erweiterungsfähigkeit, Wiederverwendbarkeit und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Bundesländern ein.ein. Bewertet wird das angebotene und verbindlich zugesagte Verfahren, nicht die Zahl bestehender Installationen. Fügen Sie technische Nachweise, Architekturdiagramme und ggf. Referenzen bei. Der Fokus bei der Wertung liegt auf einer möglichst modernen … der Fachanwendungen zurückgegriffen werden können. Cloudtauglichkeit ist Mindestanforderung (Lastenheft Nr. 4.1 … sächlicher Cloud-Einsatz wird nicht vorausgesetzt.Barrierefreiheit nur noch in K5; Kooperation: bewertet wird das zugesagte Verfahren, nicht die Zahl der Installationen (Rüge Nr. 6)

K6 – Implementierung und Datenmigration

StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
6 Punkte Zelle E59- Detaillierter, verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan - Alle Phasen (Implementierung, Anpassung, Pilotierung, Rollout) klar beschrieben - Minimale Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber - Schulungskonzept mit modernen Methoden (E-Learning, Hybrid) - Datenmigration für alle relevanten Datenbestände, inkl. Qualitätssicherung - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept über gesetzliche Vorgaben hinaus - Nachweisbare Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten - Innovative Ansätze (z. B. automatisierte Migration, Self-Service für Schulungen)Personal- und Referenzbezug entfernt, da bereits in der Eignung geprüft (Rüge Nr. 4); abgefragt wird nur die Aufgabenverteilung (Lastenheft Nr. 4.14)
5 Punkte Zelle E60- Verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan - Alle Phasen klar beschrieben - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber klar benannt und gering - Schulungskonzept für alle Zielgruppen - Datenmigration für alle relevanten Datenbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept nach gesetzlichen Vorgaben - Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten nachgewiesenPersonal- und Referenzbezug entfernt, da bereits in der Eignung geprüft (Rüge Nr. 4); abgefragt wird nur die Aufgabenverteilung (Lastenheft Nr. 4.14)
4 Punkte Zelle E61- Zeit- und Maßnahmenplan mit kleineren Unschärfen - Einzelne Phasen weniger detailliert - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber vorhanden, aber vertretbar - Schulungskonzept mit kleineren Lückenfür alle Zielgruppen, einzelne Formate weniger ausgearbeitet - Datenmigration für Hauptdatenbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept mit kleineren Lückenvollständig, einzelne Aspekte weniger detailliertFolgeänderung: Stufe 4 darf nicht unter der neuen Stufe 3 liegen
3 Punkte Zelle E62- Zeit- und Maßnahmenplan unvollständig - Einzelne Phasen nur grob beschrieben - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber hoch - Schulungskonzept nur für TeilgruppenLastenheft Nr. 4.13.1 und 4.11 sind Pflicht; Mitwirkung ist vertraglich begrenzt (Lastenheft Nr. 4.14)

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StufeIndikatoren / Text (Änderungen markiert)Grund
- Schulungskonzept deckt alle Anwendergruppen ab, Methodik wenig differenziert - Datenmigration nur für Teilbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept unvollständigvorhanden, einzelne Aspekte knapp dargestellt- Schulungskonzept deckt alle Anwendergruppen ab, Methodik wenig differenziert
2 Punkte Zelle E63- Zeit- und Maßnahmenplan fehlt weitgehend - Phasen nur angedeutet - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber unklar oder sehr hoch - Schulungskonzept fehlt weitgehend - Datenmigration nur für einzelne Bestände vorgesehen oder kaum beschrieben - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept fehlt weitgehendMitwirkung vertraglich begrenzt, daher kein Ausschlussgrund; Datenmigration an die Abstufung nach Umfang in Stufe 3 bis 5 angeglichen
Bemerkungen Zelle B66Bemerkungen: Legen Sie ein detailliertes Konzept für die Implementierung, … Ihrer Lösung vor (inkl. Zeit- und Maßnahmenplan). Beschreiben Sie die geplante Datenmigration (Umfang, Qualitä … aggebers (Mitwirkungspflichten, Ressourcenbedarf). Stellen Sie Ihr Schulungskonzept für alle Zielgruppen (Sachbearbeiter, Admins) dar (Formate, Zeitplan, Inhalte). Erläutern Sie Ihr IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept (z. B. BSI-Grundschutz, Datenschutzfolgenabschätzung, Löschkonzept). Fügen Stellen Sie Nachweise für Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten und dar, wie Sie die Aufgaben der Einführungsphase auf das einzusetzende Personal verteilen (Lastenheft Nr. 4.14); fügen Sie ggf. Beispiel-Dokumentationen bei. Der Fokus bei der Wertung liegt auf • der Auskömmlichkeit der dargestellten Zeitplanung, • dem (möglichst geringen) Umfang an Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers, • der möglichst kurzfristigen Ermöglichung des produktiven BetriebsstartsPersonal- und Referenzbezug entfernt, da bereits in der Eignung geprüft (Rüge Nr. 4); abgefragt wird nur die Aufgabenverteilung (Lastenheft Nr. 4.14)
FügenStellen
auf das einzusetzende Personal verteilen (Lastenheft Nr. 4.14); fügen Sie

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