Bewertung des Angebots
| Unnamed: 0 | Bewertungsschema | Unnamed: 2 | Unnamed: 3 | Unnamed: 4 | Unnamed: 5 | Unnamed: 6 | Unnamed: 7 | Unnamed: 8 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erneuerung der Fachsoftware für das Schwerbehindertenrecht-Feststellungsverfahren nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) für das Landesamt für Soziales, Jugend und Gesundheit des Landes Sachsen-Anhalt | Vergabe-Nr.: | 2026-54 | ||||||
| Öffentlicher Auftraggeber: | Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt; Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg | |||||||
| Name des Bewerbers: | ||||||||
| Kriterien Leistung | Punktabstufungen | Wertung | ||||||
| Bewertungskriterium 1 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| Anwenderfreundlichkeit und fachliche Anforderungen | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.1 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Exzellent, innovativ, Zusatznutzen über Lastenheft hinaus | - Alle geforderten Funktionen und Workflows optimal integriert - Modernes, intuitives UI, individuell anpassbar - Fundiertes, im Angebot konkret dargelegtes Usability-Konzept mit Nutzerbeteiligung, nachgewiesen durch für die Angebotsphase durchgeführtes Usability-Testing (z. B. Prototyp, Klickdummy) - Innovative Unterstützungsfunktionen mit unmittelbarem Bezug zur Sachbearbeitung (z. B. automatisierte Vorschlags-, Klassifizierungs- oder Suchfunktionen), im Angebot konkret beschrieben und funktional nachgewiesen (z. B. Demo) - Adaptive Workflows, kontextsensitive Hilfen - Personalisierungsmöglichkeiten - Plausibel hergeleitete, im Angebot quantifizierte Erwartung zur Reduktion der Bearbeitungszeit mit nachvollziehbarer Methodik (z. B. Vergleichsanalyse, Prozessmodellierung) oder, soweit vorhanden, Nachweis aus produktivem Betrieb - Umfangreiche, flexibel nutzbare Textbausteinverwaltung und Verschlagwortung - Zukunftssichere Architektur | ||||||
| 5 Punkte | Vollständig und sehr gut erfüllt | - Alle geforderten Funktionen und Workflows vorhanden - Übersichtliche, ergonomische Oberfläche - Usability durch Testberichte oder Demo nachvollziehbar belegt - Workflow-Optimierung für Routineaufgaben - Unterstützung der Datenpflege im Tagesgeschäft - Pflege der Metadaten mit geringem Zeitaufwand - Textbausteine und Verschlagwortung für Dokumente und Bescheide - Intuitive Bedienung, geringe Einarbeitungszeit | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend erfüllt, kleinere Mängel | - Fast alle Funktionen vorhanden, einzelne weniger relevante fehlen - Oberfläche insgesamt benutzerfreundlich, aber einzelne Bereiche weniger intuitiv - Workflow-Optimierung nicht durchgängig - Pflege der Metadaten möglich, aber nicht optimal integriert - Textbausteine und Verschlagwortung eingeschränkt nutzbar - Bearbeitungsoberfläche mit mehreren Gliederungsebenen, aber noch übersichtlich | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise erfüllt, relevante Schwächen | - Zentrale Funktionen vorhanden, aber mehrere Workflows nicht optimal integriert - Oberfläche nutzbar, aber teilweise unübersichtlich - Workflow-Optimierung nur für ausgewählte Aufgaben - Pflege der Metadaten ist zeitaufwändig - Textbausteine und Verschlagwortung nur eingeschränkt nutzbar - Bearbeitungsoberfläche mit vielen Gliederungsebenen, Navigation erschwert | ||||||
| 2 Punkte | In Ansätzen erfüllt, erhebliche Mängel | - Nur Grundfunktionen vorhanden, viele Workflows fehlen - Oberfläche unübersichtlich, hohe Einarbeitungszeit - Workflow-Optimierung kaum vorhanden - Pflege der Metadaten sehr aufwändig - Textbausteine und Verschlagwortung fehlen weitgehend - Bearbeitungsoberfläche mit vielen verschachtelten Ebenen, Navigation unklar | ||||||
| 1 Punkt | Weitgehend nicht erfüllt, Lösung nicht geeignet | - Praktisch keine geforderten Funktionen vorhanden - Oberfläche nicht benutzbar - Keine Workflow-Optimierung - Keine Unterstützung der Sachbearbeitung - Keine Pflege der Metadaten möglich - Keine Textbausteine, keine Verschlagwortung - Bearbeitungsoberfläche unstrukturiert, Navigation nicht möglich | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | - Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Beschreiben Sie detailliert, wie Ihre Lösung die fachlichen Anforderungen und Anwendungsfälle aus dem Lastenheft (insbesondere Kapitel 4.1) umsetzt. Stellen Sie dar, wie Sie eine anwenderfreundliche Umsetzung realisieren (z. B. Oberfläche, Navigation, Workflow-Optimierung, Unterstützung der Sachbearbeitung). Gehen Sie auf die Themen Workflow-Optimierung, Unterstützung bei Routineaufgaben, Pflege von Metadaten, Verschlagwortung, Textbausteine und intuitive Bedienung ein. Screenshots, Mockups oder Demo-Links, die die Usability und die wichtigsten Workflows zeigen, sind zwingend beizufügen. Legen Sie ggf. Ergebnisse von Usability-Tests zur angebotenen Lösung bei. Die Barrierefreiheit wird ausschließlich unter Bewertungskriterium 5 bewertet. Geben Sie verbindliche Realisierungszeitpunkte für alle genannten Funktionen an. Der Fokus bei der Wertung liegt auf • einer möglichst übersichtlichen Bearbeitungsoberfläche, • möglichst einfachen Arbeitsschritten, • einer möglichst geringen Zahl von Gliederungsebenen in der Bearbeitungsoberfläche, • einer möglichst intuitiven Bedienung. | ||||||||
| Bewertungskriterium 2 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| Digitalisierungsgrad der Anwendung | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.1 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Exzellente, innovative Ende-zu-Ende-Digitalisierung, Zusatznutzen | - Vollständig digitale, medienbruchfreie Prozesse - konfigurierbarer Rückkanal für Antragsteller, Status- und Dokumentenübermittlung - Hoher Automatisierungsgrad der Vorgangsbearbeitung, im Angebot konkret beschrieben (z. B. regelbasierte oder KI-gestützte Vorprüfung/Klassifizierung von Anträgen) - Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ (z. B. BundID, eID) - Datenschutzkonformität nachweislich über gesetzliche Vorgaben hinaus - App-Integration, mobile Nutzung - Innovative, auftragsbezogene Zusatzfunktionen zur Unterstützung Antragstellender (z. B. Self-Service-Angebote, automatisierte Statusauskünfte), im Angebot konkret beschrieben und funktional nachgewiesen | ||||||
| 5 Punkte | Vollständig und sehr gut digitalisiert | - Alle Prozesse digital, keine Medienbrüche - Integrierte Antragsstrecke mit Rückkanal für Antragsteller vorhanden - Automatisierung der Vorgangsbearbeitung - Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ umgesetzt - Datenschutzkonformität nachgewiesen - Digitale Kommunikation mit Dritten (z. B. Ärzte, Kliniken, Gutachter) | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend digitalisiert, kleinere Medienbrüche | - Fast alle Prozesse digital, einzelne manuelle Schritte - Integrierte Antragsstrecke mit Rückkanal vorhanden, aber eingeschränkt - Automatisierung nicht durchgängig - Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ in Umsetzung - Datenschutzkonformität nachgewiesen, Dokumentation mit kleineren Lücken - Digitale Kommunikation mit Dritten teilweise | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise digitalisiert, relevante Medienbrüche | - Zentrale Prozesse digital, aber mehrere Medienbrüche - Integrierte Antragsstrecke mit Rückkanal nur rudimentär - Automatisierung nur für ausgewählte Prozesse - Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ umgesetzt, Nutzerführung im Portal umständlich - Datenschutz- und Informationssicherheitsanforderungen erfüllt, Nachweisführung knapp | ||||||
| 2 Punkte | In Ansätzen digitalisiert, erhebliche Medienbrüche | - Einzelne digitale Prozesse, überwiegend manuell - Integrierte Antragsstrecke, aber ohne Rückkanal - Automatisierung kaum vorhanden - Authentifizierung unzureichend - Datenschutzkonformität und Informationssicherheit fraglich | ||||||
| 1 Punkt | Weitgehend nicht digitalisiert | - Praktisch keine digitalen Prozesse - Keine Integrierte Antragsstrecke - Keine Automatisierung - Keine Authentifizierung - Datenschutz und Informationssicherheit nicht berücksichtigt | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | - Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Erläutern Sie, wie Sie eine durchgehende, medienbruchfreie Ende-zu-Ende-Digitalisierung der Antragsstellung und Bearbeitung umsetzen. Beschreiben Sie die Umsetzung des Rückkanals für Antragsteller und die Automatisierung der Vorgangsbearbeitung. Stellen Sie dar, wie Sie Datenschutz, Rechtssicherheit und Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“ (z. B. BundID, eID) gewährleisten. Geben Sie an, welche Prozesse bereits digitalisiert sind und welche noch umgesetzt werden (mit Zeitplan). Fügen Sie Nachweise oder Referenzen für bereits produktiv eingesetzte digitale Prozesse bei. Der Fokus der Bewertung liegt auf dem Grad der medienbruchfreien Ende-zu-Ende-Digitalisierung der Antragstellung und Bearbeitung, dem Automatisierungsgrad der Vorgangsbearbeitung, der Ausgestaltung des Rückkanals für Antragstellende sowie der Umsetzung einer Authentifizierung mit Vertrauensniveau „hoch“. Abzugrenzen von Kriterium 3 (DMS/E-Akte-Anbindung): Kriterium 2 bewertet den Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad der fachlichen Prozesse, Kriterium 3 die technische Integration von Dokumentenmanagementsystem und E-Akte-Schnittstellen. | ||||||||
| Bewertungskriterium 3 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| DMS / eAkte-Anbindung | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.15 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Exzellente, innovative Integration, Zusatznutzen | - Integriertes DMS vollständig umgesetzt, E-Akte-konform und als allgemeines Modul mandantenfähig für weitere Fachverfahren (auch anderer Hersteller) nutzbar - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS vollständig ausgearbeitet, Umsetzbarkeit nachgewiesen - Vollautomatisierte Übernahme gescannter Posteingänge vom Scan-Dienstleister - Rollen- und Zugriffskonzept mit feingranularer Steuerung - Zugriff für Externe (z. B. Gutachter) sicher und komfortabel - Innovative Zusatzfunktionen (z. B. automatisierte Aktenexporte, intelligente Verknüpfungen, Unterstützung Scannen von Altakten) | ||||||
| 5 Punkte | Vollständig und sehr gut integriert | - Integriertes DMS vollständig umgesetzt, E-Akte-konform - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS belastbar ausgearbeitet - Automatisierte Übernahme gescannter Posteingänge vom Scan-Dienstleister - Rollen- und Zugriffskonzept umgesetzt - Zugriff für Externe möglich und datenschutzkonform | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend integriert, kleinere Einschränkungen | - Integriertes DMS umgesetzt, einzelne Funktionen eingeschränkt - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS mit kleineren Lücken - Automatisierte Übernahme gescannter Posteingänge, einzelne manuelle Schritte - Rollen- und Zugriffskonzept mit kleineren Schwächen - Zugriff für Externe eingeschränkt | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise integriert, relevante Schwächen | - Integriertes DMS vorhanden, Funktionsumfang auf Kernfunktionen beschränkt - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS nur grob beschrieben - Automatisierte Übernahme gescannter Posteingänge, mit manuellen Nacharbeiten - Rollen- und Zugriffskonzept vorhanden, Differenzierung grob - Zugriff für Externe umgesetzt, Funktionsumfang eingeschränkt | ||||||
| 2 Punkte | In Ansätzen integriert, erhebliche Mängel | - Integriertes DMS nur rudimentär, E-Akte-Anforderungen weitgehend nicht erfüllt - Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an VIS fehlt weitgehend - Übernahme gescannter Posteingänge überwiegend manuell - Rollen- und Zugriffskonzept kaum vorhanden - Kein Zugriff für Externe | ||||||
| 1 Punkt | Weitgehend nicht integriert | - Kein integriertes DMS - Kein Konzept zur Übergabe an VIS - Kein Rollen- und Zugriffskonzept - Kein Zugriff für Externe | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | - Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Beschreiben Sie, wie Ihr Fachverfahren ein integriertes DMS als führendes System der elektronischen Akte realisiert und die Anforderungen an ein E-Akte-System erfüllt (Lastenheft Nr. 2.2 und 2.2.1, Digitale Akte). Erläutern Sie die automatisierte Abholung und Übernahme der gescannten Posteingänge beim Scan-Dienstleister (Lastenheft Nr. 4.2.3). Legen Sie das Konzept zur Übergabe abgeschlossener Akten an das E-Akte-System VIS mit den Mindestangaben nach Lastenheft Nr. 4.2.3 vor; die Umsetzung ist als Option ausgeschrieben (Lastenheft Nr. 3.4). Stellen Sie das Rollen- und Zugriffskonzept für interne und externe Nutzer (z. B. Gutachter) dar. Geben Sie verbindliche Realisierungszeitpunkte für alle Schnittstellen und Funktionen an. Fügen Sie ggf. technische Dokumentationen, Schnittstellenbeschreibungen und Referenzen bei. Der Fokus der Bewertung liegt zum einen auf der E-Akte-Konformität des integrierten DMS und zum anderen vollständigen Unterstützung der geforderen Funktionen als allgemeines Modul auch für andere Fachverfahren. | ||||||||
| Bewertungskriterium 4 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| Schnittstellen | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.15 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Exzellente, innovative Schnittstellenlandschaft, Zusatznutzen | - Alle geforderten Schnittstellen (beBPo, E-Mail, HKR, Finanzverwaltung, Melderegister, Befundübermittlung) produktiv im Einsatz oder belastbar geplant (verbindlicher Realisierungstermin, hinterlegte Ressourcenplanung, vertragliche Absicherung) - Innovative Zusatzschnittstellen (z. B. API für Drittsysteme, Echtzeit-Integrationen) - Automatisierte, bidirektionale Kommunikation - Zukunftssichere, erweiterbare Architektur - Nachweisbare Interoperabilität mit weiteren Systemen | ||||||
| 5 Punkte | Vollständig und sehr gut umgesetzt | - Alle geforderten Schnittstellen (beBPo, E-Mail, HKR, Finanzverwaltung, Melderegister, Befundübermittlung) produktiv im Einsatz oder belastbar geplant (verbindlicher Realisierungstermin, hinterlegte Ressourcenplanung, vertragliche Absicherung) - Automatisierte Übertragung - Schnittstellen dokumentiert und getestet - Erweiterbarkeit für zukünftige Anforderungen | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend umgesetzt, kleinere Einschränkungen | - Fast alle geforderten Schnittstellen produktiv, einzelne in Umsetzung - Automatisierte Übertragung nur mit Hilfsprogrammen - Schnittstellen dokumentiert, aber einzelne Tests ausstehend | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise umgesetzt, relevante Schwächen | - Alle geforderten Schnittstellen vorhanden oder belastbar geplant, mehrere jedoch noch nicht produktiv - Übertragung teilweise manuell - Schnittstellen dokumentiert, Detailtiefe gering | ||||||
| 2 Punkte | In Ansätzen umgesetzt, erhebliche Mängel | - Einzelne Schnittstellen vorhanden, aber relevante fehlen - Übertragung überwiegend manuell - Schnittstellen kaum dokumentiert | ||||||
| 1 Punkt | Weitgehend nicht umgesetzt | - Praktisch keine geforderten Schnittstellen vorhanden - Keine Automatisierung - Keine Dokumentation | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | - Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Listen Sie alle geforderten Schnittstellen auf und beschreiben Sie deren aktuellen Umsetzungsstand (produktiv, in Entwicklung, geplant). Erläutern Sie die technische Umsetzung (z. B. Protokolle, Automatisierungsgrad, Interoperabilität). Geben Sie verbindliche Realisierungszeitpunkte für noch nicht produktive Schnittstellen an. Fügen Sie Nachweise für die Funktionsfähigkeit (z. B. Testprotokolle, Referenzen, Schnittstellenbeschreibungen) bei. Beschreiben Sie, wie die Schnittstellen in die Workflows integriert sind. Der Fokus der Bewertung liegt auf der Vollständigkeit der vorhandenen Schnittstellen bzw. der Plausibilität und Nachvollziehbarkeit einer Zeit- und Ressourcenplanung zur Umsetzung. | ||||||||
| Bewertungskriterium 5 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| technische und nicht-funktionale Anforderungen | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.1 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Exzellent, innovativ, Zusatznutzen | - Skalierbarkeit und Lastverteilung über den Stand der Technik hinaus - Betrieb im Rechenzentrum optimal unterstützt - Barrierefreiheit wie Stufe 5, zusätzlich Prüfbericht einer unabhängigen Prüfstelle nach EN 301 549 für die angebotene Version oder dokumentierte Usability-Tests mit Menschen mit Behinderungen - Modularer Aufbau, hohe Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware und Dienstleister flexibel - Geringe Wartungsintensität, kurze Ausfallzeiten - Verbindlich zugesagtes Verfahren zur länderübergreifend abgestimmten Weiterentwicklung (z. B. Anwendergemeinschaft, gemeinsame Releaseplanung), durch das gesetzlich bedingte Änderungen einheitlich im Produktstandard umgesetzt und Entwicklungskosten geteilt werden; Ausgestaltung und Kostenwirkung nachvollziehbar dargelegt - Über die grundsätzliche Cloud-Tauglichkeit hinausgehend: konkretes, im Angebot dargelegtes Migrationskonzept für einen späteren Wechsel in den Cloud-Betrieb (z. B. Zielarchitektur, Migrationsschritte, Aufwandsabschätzung, Kompatibilität mit Landes-/Verwaltungscloud-Angeboten) | ||||||
| 5 Punkte | Vollständig und sehr gut erfüllt | - Skalierbarkeit und Lastverteilung nachgewiesen - Betrieb im Rechenzentrum unterstützt - Barrierefreiheit nach EN 301 549 zugesagt; vollständiges Prüf- und Nachweiskonzept (automatisierte und manuelle Prüfung mit assistiven Technologien) - Modularer Aufbau, Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware und Dienstleister möglich - Geringe Wartungsintensität, kurze Ausfallzeiten - Verfahren zur länderübergreifenden Weiterentwicklung verbindlich zugesagt, in Grundzügen beschrieben | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend erfüllt, kleinere Einschränkungen | - Skalierbarkeit und Lastverteilung mit kleineren Schwächen - Betrieb im Rechenzentrum sichergestellt, einzelne Einschränkungen im Betriebsaufwand - Barrierefreiheit nach EN 301 549 zugesagt; Prüf- und Nachweiskonzept nachvollziehbar, mit kleineren Lücken - Modularer Aufbau, aber eingeschränkte Wiederverwendbarkeit allgemeiner Module - Anbindung externer Hardware eingeschränkt - Wartungsintensität und Ausfallzeiten im Rahmen - Länderübergreifende Weiterentwicklung in Planung, ohne verbindliche Zusage | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise erfüllt, relevante Schwächen | - Skalierbarkeit nachgewiesen, Reserven für Lastspitzen begrenzt - Betrieb im Rechenzentrum sichergestellt, Betriebsaufwand erhöht - Barrierefreiheit nach EN 301 549 zugesagt; Prüf- und Nachweiskonzept nur grob beschrieben - Modularer Aufbau nur in Ansätzen - Anbindung externer Hardware schwierig - Wartungsintensität und Ausfallzeiten erhöht | ||||||
| 2 Punkte | In Ansätzen erfüllt, erhebliche Mängel | - Skalierbarkeit und Lastverteilung kaum vorhanden - Betrieb im Rechenzentrum problematisch - Barrierefreiheit kaum berücksichtigt - Modularer Aufbau fehlt weitgehend - Anbindung externer Hardware nicht möglich - Hohe Wartungsintensität, lange Ausfallzeiten | ||||||
| 1 Punkt | \tWeitgehend nicht erfüllt | - Praktisch keine technischen oder nicht-funktionalen Anforderungen erfüllt - Keine Skalierbarkeit, keine Barrierefreiheit, keine Modularität | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | \t- Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Beschreiben Sie, wie Ihre Lösung die technischen und nicht-funktionalen Anforderungen aus dem Lastenheft umsetzt (z. B. Skalierbarkeit, Performanz, Betrieb im Rechenzentrum, Modularität, Wartungsintensität). Stellen Sie dar, wie Barrierefreiheit (nach der Richtlinie (EU) 2016/2102, dem Behindertengleichstellungsgesetz Sachsen-Anhalt (BGG LSA) und der Verordnung zur barrierefreien Informationstechnik des Landes Sachsen-Anhalt (BGGVO LSA)) technisch und formal sichergestellt wird (z. B. Zertifikate, Testberichte). Die Barrierefreiheit wird ausschließlich in diesem Kriterium bewertet; dies umfasst die technische und formale Konformität einschließlich der Nachweise sowie die praktische Bedienbarkeit im Arbeitsalltag. Erläutern Sie die Möglichkeiten zur Anbindung externer Hardware und Dienstleister. Gehen Sie auf die Erweiterungsfähigkeit, Wiederverwendbarkeit und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Bundesländern ein. Bewertet wird das angebotene und verbindlich zugesagte Verfahren, nicht die Zahl bestehender Installationen. Fügen Sie technische Nachweise, Architekturdiagramme und ggf. Referenzen bei. Der Fokus bei der Wertung liegt auf einer möglichst modernen und flexiblen Systemarchitektur, die eine Einbindung zusätzlicher, fortschrittlicher Module vereinfacht und ein zügiges Umsetzen etwaiger künftiger Gesetzes-/ Normänderungen ermöglicht sowie allgemeine Module wiederverwendbar auch für andere Fachverfahren auch anderer Hersteller ermöglicht. Dabei sollte auf ein Kooperationsnetzwerk zwischen den Bundesländern bzw. den einzelnen Nutzern entsprechender Fachanwendungen zurückgegriffen werden können. Cloudtauglichkeit ist Mindestanforderung (Lastenheft Nr. 4.12.1). Bewertet wird an dieser Stelle ausschließlich ein darüber hinausgehendes, konkretes Migrationskonzept für einen möglichen künftigen Cloud-Betrieb; ein tatsächlicher Cloud-Einsatz wird nicht vorausgesetzt. | ||||||||
| Bewertungskriterium 6 | 0 - 6 Punkte | BP | GP | MP | LP | |||
| Konzept für die Implemetierung und Datenmigration einschl. Testung, Pilotierung, Schulung und Rollout | Punkte | Beschreibung der Erfüllung | Beispielhafte Indikatoren | 0.1 | 3 | 0 | ||
| 6 Punkte | Hervorragendes, umfassendes und praxiserprobtes Konzept, das alle Anforderungen aus dem Lastenheft vollständig, detailliert und mit innovativen Ansätzen abdeckt. Risiken sind minimiert, der Auftraggeber wird maximal entlastet. | - Detaillierter, verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan - Alle Phasen (Implementierung, Anpassung, Pilotierung, Rollout) klar beschrieben - Minimale Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber - Schulungskonzept mit modernen Methoden (E-Learning, Hybrid) - Datenmigration für alle relevanten Datenbestände, inkl. Qualitätssicherung - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept über gesetzliche Vorgaben hinaus - Innovative Ansätze (z. B. automatisierte Migration, Self-Service für Schulungen) | ||||||
| 5 Punkte | Sehr gutes, vollständiges und realistisch umsetzbares Konzept, das alle wesentlichen Anforderungen abdeckt. Risiken sind adressiert, der Auftraggeber wird deutlich entlastet. | - Verbindlicher Zeit- und Maßnahmenplan - Alle Phasen klar beschrieben - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber klar benannt und gering - Schulungskonzept für alle Zielgruppen - Datenmigration für alle relevanten Datenbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept nach gesetzlichen Vorgaben | ||||||
| 4 Punkte | Weitgehend vollständiges Konzept, kleinere Lücken oder Unschärfen, aber insgesamt plausibel und umsetzbar. | - Zeit- und Maßnahmenplan mit kleineren Unschärfen - Einzelne Phasen weniger detailliert - Mitwirkungspflichten für den Auftraggeber vorhanden, aber vertretbar - Schulungskonzept für alle Zielgruppen, einzelne Formate weniger ausgearbeitet - Datenmigration für Hauptdatenbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept vollständig, einzelne Aspekte weniger detailliert | ||||||
| 3 Punkte | Teilweise vollständiges Konzept, relevante Schwächen oder Unsicherheiten, aber grundsätzlich umsetzbar. | - Zeit- und Maßnahmenplan unvollständig - Einzelne Phasen nur grob beschrieben - Schulungskonzept deckt alle Anwendergruppen ab, Methodik wenig differenziert - Datenmigration nur für Teilbestände - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept vorhanden, einzelne Aspekte knapp dargestellt | ||||||
| 2 Punkte | Konzept nur in Ansätzen vorhanden, erhebliche Mängel, viele Anforderungen nicht adressiert. | - Zeit- und Maßnahmenplan fehlt weitgehend - Phasen nur angedeutet - Schulungskonzept fehlt weitgehend - Datenmigration nur für einzelne Bestände vorgesehen oder kaum beschrieben - IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept fehlt weitgehend | ||||||
| 1 Punkt | Konzept weitgehend nicht vorhanden, Umsetzung nicht nachvollziehbar oder realistisch. | - Praktisch kein Konzept vorhanden - Keine Zeitplanung, keine Schulung, keine Migration, kein Datenschutzkonzept | ||||||
| 0 Punkte | Keine Angaben oder vollständige Nichterfüllung | - Keine Antwort oder Lösung nicht vorhanden | ||||||
| Bemerkungen: Legen Sie ein detailliertes Konzept für die Implementierung, Anpassung, Testung, Pilotierung und den Rollout Ihrer Lösung vor (inkl. Zeit- und Maßnahmenplan). Beschreiben Sie die geplante Datenmigration (Umfang, Qualitätssicherung, Zeitpunkte) und die Einbindung des Auftraggebers (Mitwirkungspflichten, Ressourcenbedarf). Stellen Sie Ihr Schulungskonzept für alle Zielgruppen (Sachbearbeiter, Admins) dar (Formate, Zeitplan, Inhalte). Erläutern Sie Ihr IT-Sicherheits- und Datenschutzkonzept (z. B. BSI-Grundschutz, Datenschutzfolgenabschätzung, Löschkonzept). Stellen Sie dar, wie Sie die Aufgaben der Einführungsphase auf das einzusetzende Personal verteilen (Lastenheft Nr. 4.14); fügen Sie ggf. Beispiel-Dokumentationen bei. Der Fokus bei der Wertung liegt auf • der Auskömmlichkeit der dargestellten Zeitplanung, • dem (möglichst geringen) Umfang an Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers, • der möglichst kurzfristigen Ermöglichung des produktiven Betriebsstarts | ||||||||
| Bewertungskriterium 1-6 | 0.7 | 0 | ||||||
| Kriterium 7 Preis | 0 – 6 Punkte | BP | GP | MP | PP | |||
| Niedrigster Preis aller Angebote | 0 | 0.3 | keine | 0 | ||||
| Gesamtbruttopreis aus Preisblatt | ||||||||
| Die Preisbewertung erfolgt nach der in FB103 (Eignungs- und Zuschlagskriterien, Kriterium „Preis") verbindlich festgelegten Formel. Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtbruttopreis erhält die maximale Punktzahl (6 Punkte); ab dem doppelten Preis des niedrigsten Angebots werden 0 Punkte vergeben. | ||||||||
| Bemerkungen: Füllen Sie das Preisblatt vollständig und nachvollziehbar aus. Geben Sie alle geforderten Preise (Gesamtbruttopreis, optionale Leistungen, Tagessätze für Entwicklung und Support) an. Stellen Sie sicher, dass alle Preisangaben den Vorgaben der Ausschreibung entsprechen und transparent nachvollziehbar sind. Optional: Fügen Sie eine Erläuterung der Preisstruktur bei. | ||||||||
| ∑ | 1 | 0 | ||||||
| Legende: | ||||||||
| GP | = Gewichtung des Kriteriums | |||||||
| MP | = Mindestpunktzahl | |||||||
| BP | = Bewertungspunkte | |||||||
| LP | = Leistungspunkte '= Bewertungspunkte * Gewichtung je Kriterium | |||||||
| PP | = Preispunkte | |||||||
| Hinweise: | ||||||||
| * Es können insgesamt maximal 4,2 Leistungspunkte erreicht werden. Summe aus Leistungs- und Preispunkten kann maximal 6 Gesamtpunkte sein. | ||||||||
| * In jedem der sechs Bewertungskriterien (1–6) müssen mindestens 3 von 6 möglichen Bewertungspunkten erreicht werden. Angebote, die in einem Kriterium diese Mindestpunktzahl nicht erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. | ||||||||
| * Wirtschaftlichstes Angebot = Angebot mit höchsten Gesamtpunkten. Bei Gleichstand der höchsten Gesamtpunkte entscheidet zuerst die höchste Leistungspunktzahl, danach bei Gleichheit der Leistungspunkte das Los. |