BA Villa Remeis, VgV TA ELT - 03 Zuschlagskriterien_2025_05_22_VÖ.pdf

Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT) für die Sanierung der Villa Remeis in Bamberg

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 27.09.2026, 17:53 (Europe/Berlin)

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Vergabeunterlagen - Anlage 03

Sanierung des Anwesens des „Remeis-Hügel“ (Roter Berg) mit Villa Remeis VgV Verhandlungsverfahren Fachplanung Technische Ausrüstung ELT

Stand: 22.05.2025_VÖ

Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

Versand ausschließlich über Vergabe-Plattform

Sanierung des Anwesens des „Remeis-Hügel“ (Roter Berg) mit Villa Remeis

VgV Verhandlungsverfahren Fachplanung Technische Ausrüstung ELT TED ……………

Betreff: Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes Einladung zur Verhandlung mit Aufforderung zur Präsentation am …………

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihr Unternehmen nach dem Teilnahmewettbewerb als ge- eignet und für die Angebotsphase (Stufe 2) ausgewählt worden ist.

I. Aufforderung zur Abgabe des Erstangebots (Honorarangebot mit Angaben zu den Zuschlagskriterien)

Wir möchten Sie hiermit auffordern, fristgemäß ein Erstangebot einzureichen.

Das Erstangebot muss nachfolgende Angaben prüfbar in Schriftform enthalten: (auf § 56 VgV wird verwiesen)

Honorarangebot

  • Schriftliche Angabe der Honorarparameter wie unter Ziffer IV / Pkt. 4. beschrieben
  • Nachvollziehbare Ermittlung des Angebotspreises

Angaben zu den Zuschlagskriterien:

  • Bürovorstellung
  • Fachkunde und Qualifikation,
  • Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation,
  • Methoden der Kosten- und Terminsteuerung
  • Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz

Im Hinblick auf den maßgeblichen Inhalt der Zuschlagskriterien beachten Sie bitte den unter Ziff. IV. Pkt. 2 definierten Bewertungsmaßstab.

Die Form der Angaben zu den Zuschlagskriterien kann von Ihnen frei gewählt werden. Sie können diese z.B. als PowerPoint Präsentation erstellen oder aber auch in Textform in Form eines Word-Dokuments einreichen. Sofern Sie bei der Verhandlung/Angebotspräsentation (dazu unter Ziff. II.) eine gesonderte Power-Point – Präsentation einsetzen wollen, ist diese dem Erstangebot beizufügen.

Die Frist für die Abgabe des Erstangebots (Angebotsfrist) lautet wie folgt:

Datum / Uhrzeit → wird mit Einladung in Stufe 2 bekannt gegeben

Mit Ihrer Angebotsabgabe stimmen Sie einer Bindefrist bis zum ….. zu. (Bindefrist: 4 Monate gerechnet ab dem Schlusstermin der Angebotsabgabe)

Die Einzelheiten zur Angebotsabgabe und den damit im Zusammenhang stehenden Parametern entneh- men Sie bitte der Ziffer IV. Pkt. 3 – 5 dieses Schreibens.

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

II. Einladung zur Verhandlung mit Präsentation

Des Weiteren laden wir Sie dazu ein, Ihr Büro und Ihr Angebot am

Datum → wird mit Einladung in Stufe 2 bekannt gegeben

im Rahmen eines persönlichen Gespräches vorzustellen.

→ Das Datum der Verhandlung, der Veranstaltungsort sowie die individuelle Uhrzeit der persönlichen Vorstellung werden den ausgewählten Teilnehmer erst mit Einladung in Stufe 2 mitgeteilt.

III. Hinweise zu den Vergabeunterlagen

Alle vorhandenen Unterlagen einschl. Auftragsbekanntmachung stehen Ihnen auf der Vergabeplattform zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Diese Unterlagen sollen Sie in die Lage versetzen, sich ein Bild von der anstehenden Bauaufgabe machen zu können und stellen auch die Grundlage für Ihr Honorarangebot dar.

Die bereitgestellten Unterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen ausschließlich für den Zweck der Bewerbung im Rahmen dieses VgV Verfahrens verwendet werden. Die Weitergabe an Dritte ist untersagt.

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Vergabeunterlagen - Anlage 03

Sanierung des Anwesens des „Remeis-Hügel“ (Roter Berg) mit Villa Remeis VgV Verhandlungsverfahren Fachplanung Technische Ausrüstung ELT

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

IV. Weitere Hinweise und Verfahrensablauf

Zu den weiteren Einzelheiten Folgendes:

  1. Verhandlungsgespräch mit Präsentation

Für das Verhandlungsgespräch sind insgesamt 60 Minuten eingeplant. Diese gliedern sich wie folgt:

Kurze Bürovorstellung 5 Min. Präsentation: Angaben Ihres Büros zu den vier benannten Zuschlagskriterien 35 Min. Rückfragen / ergänzende Erläuterungen, allg. Diskussion / Honorarverhandlung: 20 Min.

Im Rahmen der Verhandlung / Präsentation sind Sie aufgefordert, die Bewältigung der geforderten Leistun- gen anhand Ihrer Angaben im Erstangebot zu den vier benannten Zuschlagskriterien näher dazulegen und zu erläutern.

Nach Abschluss Ihrer Präsentation wird der Auftraggeber in Abhängigkeit von Ihren Angaben Fragen zu den Zuschlagskriterien und ggf. ergänzend zum Zuschlagskriterium „Gesamteindruck der Präsentation / Eindruck der verantwortlichen Personen“, stellen.

Es wird erwartet, dass die von Ihnen benannten Projektverantwortlichen für die Planungs- und Ausführungs- phase anwesend sind und dass diese für die Fragen des Auswahlgremiums zur Verfügung stehen.

Für Ihre Präsentation steht ein PC / Notebook (ausgestattet mit der gängigen MS Office Software inkl. Power- Point) einschl. Beamer sowie eine passende Projektionsfläche zur Verfügung. Ihre Angebotsunterlagen wie abgegeben werden digital vorgehalten für Ihre Präsentation. Weitere Dateien können nicht eingelesen werden.

Wir bitten Sie, Ihre Ausarbeitung auf die Zuschlagskriterien einschl. Honorarangebot als Tischvorlage 1-fach in Papierform zur Verhandlung mitzubringen.

Die Unterlagen verbleiben bei der Vergabestelle und werden nicht zurückgegeben.

Kosten für das Verfahren werden nicht erstattet.

Der Auftraggeber wird über das jeweilige Verhandlungsgespräch mit Präsentation ein Ergebnisprotokoll er- stellen bzw. erstellen lassen. Hier werden insbesondere Aspekte festgehalten werden, welche für die Bewer- tung der Zuschlagskriterien Nr. 1 bis 5 (siehe dazu nachfolgend Pkt. 2) von Relevanz sind oder sein können.

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

  1. Zuschlagskriterien

Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei werden folgende Kriterien maßgebend sein:

Kriterien: Punkte Faktor max Summe

  1. Bürovorstellung 15
  • Kurze Bürovorstellung -- --

  • Im Auftragsfall verantwortliche/r Projektleiter/in ELT 10 o Nachweis zur Qualifikation 2 o Erfahrung als Projektleiter/in bei vergleichbaren Planungsanforderungen 6 je Referenz 3 Punkte, max. 6 Punkte o Besondere Qualifikation im Denkmalbereich / Erfahrung in der Sanierung von 2 historischen Gebäuden als Baudenkmal

  • Im Auftragsfall verantwortliche/r Mitarbeiter/in 5 o Nachweis zur Qualifikation 1 o Mitarbeit bei vergleichbaren Planungsanforderungen 4 je Referenz 2 Punkte, max. 4 Punkte

(Vorprüfung Erstangebot Stufe 2 / Bewertung nach Verhandlung)

  1. Fachkunde und Qualifikation 20
  • Dargestellt werden soll die Herangehensweise und damit zu erwartende fachliche Leistung für die Generalsanierung eines historischen Gebäudes (bzw. vergleich- 0-5 2 10 bar) aufbauend auf den Kenntnissen und Erfahrungen vergleichbarer Projekte - wel- che eine wirtschaftliche, funktionale, zweckmäßige und nachhaltige TA-Fachpla- nung ELT erkennen lässt.

  • Der Bewerber wird gebeten, aus seiner Sicht bekannte Besonderheiten oder erwar- tete Schwierigkeiten der vorliegenden Unterlagen, aufzuzeigen sowie eigene Lö- sungsansätze für Planung und Bauausführung:

o Einbringen aktueller Gebäudetechnik in denkmalgeschützte Gebäude 0-5 1 5

o Kombination Bestand + Neubau (Anbau) 0-5 1 5

  1. Projektabwicklung / Organisation / Qualitätssicherung / Dokumentation 25
  • Grundsätzliche Herangehensweise und vorgesehene Aktivitäten sowie eingesetzte Hilfsmittel über alle Projektphasen zur eigenen Organisation / Projektabwicklung / 0-5 1 5 Qualitätssicherung sowie Dokumentation der einzelnen Planungsabschnitte.

  • Zusammenarbeit / Kommunikation mit Auftraggeber, Nutzer, allen weiteren Projekt- 0-5 1 5 beteiligten

  • Koordination und Berücksichtigung der besonderen Belange Denkmalschutz und 0-5 1 5 Förderrecht

  • Im Besonderen ist die Durchführung und Abwicklung der Bauüberwachung darzu- stellen unter Bezug auf z.B. Leistungsstörungen oder Umgang mit Baubehinderun- 0-5 1 5 gen, Verzug, sowie Nachtragsmanagement zur Erreichung einer wirtschaftlichen Bauabwicklung.

  • Wie werden Qualitäten kontrolliert, insbesondere schon vor der Abnahme? 0-5 1 5

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

  1. Methoden der Kosten- und Terminsteuerung 20
  • Grundsätzliche Herangehensweise bzw. eingesetzte Hilfsmittel oder Kontrollinstru- 0-5 1 5 mente zur Ermittlung, Überwachung und Einflussnahme der Kosten über alle Leis- tungsphasen.

  • Gewünscht ist eine Aussage zu den vorgegebenen Kosten je ALG 0-5 1 5

  • Erläuterungen zur Einflussnahme und Überwachung der Termine unter Darstellung eingesetzter Hilfsmittel oder Kontrollinstrumente. Erläuterung wie Planungs- und 0-5 1 5 Bautermine aufgestellt und überwacht werden und wie bei Abweichungen vom Soll reagiert wird.

  • Eine Aussage zu den genannten Terminvorgaben wird erbeten. 0-5 1 5

  1. Verfügbarkeit / Kapazitäten / Präsenz 15
  • Kurzfristige Verfügbarkeit des vorgestellten Projektteams für einen umgehenden 0-5 1 5 Planungsbeginn (Kapazitäten).

  • Welche Vertretungsregelungen im Urlaubs- oder Krankheitsfall sehen Sie vor? 0-5 1 5

  • Grundsätzl. Verfügbarkeit / Kapazitätsplanung während der Planungs- und Ausfüh- 0-5 1 5 rungsphase sowie Darstellung der Reaktionszeiten / Verfügbarkeit bei unvorhergese- henen Ereignissen

  1. Gesamteindruck der Präsentation / Eindruck der verantwortl. Personen 25
  • Qualitativer Gesamteindruck der Präsentation (z.B. Inhalt, Struktur, Herangehens- 0-5 2 10 weise, Verständlichkeit) um Rückschlüsse auf eine spätere Projektarbeit zu ziehen.

  • Aufgabenbezogen, persönlicher Eindruck der anwesenden Personen und Beteili- gung am Vortrag der Präsentation sowie Eingehen auf Rückfragen:

  • Projektleiter/in ELT 0-5 2 10

  • Stellvertreter/in 0-5 1 5

  1. Honorar 30

Honorarangebot (Vergleich nach Vorprüfung / Bewertung nach Verhandlung)

Summe max. 150

Dargestellt werden soll vom Bieter bei den Zuschlagskriterien Nr. 1 bis 4 jeweils die zu erwartende fachliche Leistung und Arbeitsweise, welche die Qualität der eigenen Leistung bezogen auf die anstehende Bauauf- gabe und anhand des vorgesehenen Bewertungsmaßstabs erkennen lässt.

Es wird anhand der Zuschlagskriterien bewertet, ob mit der jeweils dargestellten Methodik der Herangehens- weise und den geplanten Aktivitäten die wirtschaftliche Umsetzung und Lösung der gestellten Bauaufgabe unter Einhaltung der Projektziele über alle Projektphasen sicher erreichbar scheint.

Die Bewertung erfolgt für jedes Kriterium (mit Ausnahme des Honorars) anhand eines Punkteschlüssels von 0 bis 5 Punkten, multipliziert mit dem angegebenen Wertungsfaktor wie folgt:

0 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium nur ungenügend erfüllt 1 Punkt erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium mangelhaft erfüllt 2 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium ausreichend erfüllt 3 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium befriedigend erfüllt 4 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium gut erfüllt 5 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er das jeweilige Kriterium sehr gut erfüllt

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

Die Ermittlung der Punkte bei dem vorstehenden Zuschlagskriterium Nr. 0 (Bürovorstellung) erfolgt anhand der Angaben von Name, Qualifikation, Berufserfahrung und vergl. Referenzen der Personen, die die gefor- derten Leistungen tatsächlich erbringen sollen:

der/s Projektleiters/in ELT

  • Nachweis zur Qualifikation (mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. (FH) / Bachelor Elektrotechnik od. vgl.)
  • Erfahrung als Projektleiter/in bei vergleichbaren Planungsanforderungen (hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang realisiert); je Referenz 3 Punkte, max. 6 Punkte
  • Besondere Qualifikation im Denkmalbereich / Erfahrung in der Sanierung von historischen Gebäu- den als Baudenkmal

deren/dessen Mitarbeiter/in

  • Nachweis zur Qualifikation
  • Mitarbeit bei vergleichbaren Planungsanforderungen (hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang realisiert); je Referenz 2 Punkte, max. 4 Punkte

Geforderte Mindeststandards:

  • Die Vergleichbarkeit der Planungsanforderung von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb / Bilder).
  • Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.

Die Ermittlung der Punkte bei den vorstehenden Zuschlagskriterien Nr. 1 bis 4 erfolgt anhand der Angaben zu den Zuschlagskriterien im Erstangebot und den Ausführungen/Erläuterungen in der Präsentation; d.h. nach Abschluss des Verhandlungsgesprächs mit Präsentation wird die Punktzahl für die Angebotswertung final ermittelt.

Die Ermittlung der Punkte für das Zuschlagskriterium Nr. 5 „Gesamteindruck der Präsentation / Eindruck der verantwortlichen Personen“ erfolgt im Anschluss an die Präsentation anhand des vorstehend aufgezeigten Bewertungsmaßstabs.

Im Hinblick auf das Zuschlagskriterium Nr. 6 (Honorar) werden alle Bieter im Anschluss an die Verhand- lungsgespräche unter Wahrung einer einheitlichen Angebotsfrist die Möglichkeit erhalten, finale Honoraran- gebote abzugeben. Damit beabsichtigt der Auftraggeber, die Verhandlungen abzuschließen. Nach Eingang der endgültigen Angebote wird der Auftraggeber über den Zuschlag auf der Grundlage der Zuschlagskrite- rien entscheiden.

Zur Ermittlung der Punkte gilt Folgendes:

Die Punktevergabe für die Zuschlagskriterien Nr. 1 bis 5 erfolgt durch ein Wertungsgremium beim Auftraggeber, bestehend aus mehreren Juroren. Die Einzelbewertungen der Jury Mitglieder je Unterkriterium werden aufaddiert, arithmetisch gemit- telt und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Über das Ergebnis wird ein Auswertungsvermerk zur Dokumentation erstellt. Alternativ kann das Gremium beschließen, dass eine gemeinsame Punktevergabe nach dem Wer- tungsschlüssel stattfindet. Dies ist dann der Fall, wenn Einigkeit über die Bewertung besteht.

Die Punktevergabe für das Zuschlagskriterium Nr. 6 (Honorarangebot) richtet sich nach den nachfol- genden Angaben unter Pkt. 4.

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

  1. Anrechenbare Kosten und Terminvorschau

Kostenberechnung (in Euro brutto, inkl. 19 % MwSt.):

Bestandssanierung:

KG 200 – Vorbereitende Maßnahmen 42.325,00 € KG 300 – Bauwerk Baukonstruktion 1.471.357,88 € KG 400 – Bauwerk – Techn. Anlagen 267.170,00 € KG 500 – Außenanlagen und Freiflächen 36.000,00 € KG 600 – Ausstattung und Kunstwerke 59.175,00 € KG 700 – Baunebenkosten 552.868,00 €

Gesamtkosten Bestandssanierung 2.395.761,88 €

Aufteilung KG 400:

KG 440 – Elektrische Anlagen 72.360 € KG 450 – Kommunikations-, sicherheits- und 10.185 € informationstechnische Anlagen

Erweiterungsbau:

KG 200 – Vorbereitende Maßnahmen 18.500,00 € KG 300 – Bauwerk Baukonstruktion 1.049.152,41 € KG 400 – Bauwerk – Techn. Anlagen 179.170,00 € KG 500 – Außenanlagen und Freiflächen 18.300,00 € KG 600 – Ausstattung und Kunstwerke 49.300,00 € KG 700 – Baunebenkosten 387.644,00 €

Gesamtkosten Erweiterungsbau 1.679.791,41 €

Aufteilung KG 400:

KG 440 – Elektrische Anlagen 52.050 € KG 450 – Kommunikations-, sicherheits- und 7.605 € informationstechnische Anlagen

Terminvorschau:

  • Start umgehend nach Abschluss VgV Q2 / 2025
  • Planungsphase 2025 / 2026
  • Bauausführung ab Mitte 2026 – Bauzeit ca. 1,5 Jahre
  • Inbetriebnahme / Gesamtfertigstellung bis Ende 2028

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

  1. Honorarangebot

Mit Inkrafttreten der neuen Fassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchstsätze aufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Honorar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der AG weist darauf hin, dass ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Vereinbarung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart.

Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Honorare gehen Sie bitte von den orientierenden Vorgaben aus:

  • Bestimmungen der HOAI 2021, Teil 4 Fachplanung Technische Ausrüstung, §§ 53 ff. ALG 4 + 5

  • Erbringung der Grundleistungen der LPH 1 – 3 + 5 – 9 der HOAI § 55 Der Auftraggeber geht davon aus, dass LPH 4 nur in ALG 1 [HLS] erforderlich sein wird.

  • Einstufung je nach Schwierigkeit in die maßgebliche Honorarzone nach HOAI § 56 bzw. Anlage 15.2 Objektliste

  • Vertragsabschluss auf Basis des Vertragsmusters nach HAV-KOM inkl. Anlagen AVB / ZVB (Das vorgesehene Vertragsmuster kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.)

  • Die Beauftragung der Grundleistungen der LPH 1 – 3 + 5 – 9 erfolgt stufenweise vorerst nur Stufe 1 mit LPH 1 + 2 einschl. zugehöriger Besonderer Leistungen

  • weitere Stufen gem. Vertragsmuster

  • Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI Fachplanung Technische Ausrüstung erbracht.

  • Es wird davon ausgegangen, dass mit den vorliegenden Unterlagen im VgV die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen ist.

Ihr Honorarvorschlag möchte bitte enthalten:

  • Anzahl Objekte – Zusammenfassung oder getrennt

  • nachvollziehbare Ermittlung des Angebotspreises (Rechenweg) mit Endsumme

  • Honorar für alle Grundleistungen der LPH 1 bis 3 und 5 bis 9 nach HOAI, stufenweise ermittelt. Der Auftraggeber geht davon aus, dass LPH 4 nur in ALG 1 [HLS] erforderlich sein wird.

  • Angabe von Honorarzone und -satz nach eigener Einschätzung des Bewerbers

  • Angabe zur mitzuverarbeitenden Bausubstanz im Bestand mvB

  • Höhe von Zu- oder Abschlägen (Umbauzuschlag / Bauen im laufenden Betrieb / Bauen in Abschnitten / Weitere, sofern nach eigener Einschätzung zutreffend)

  • Angaben zu Nebenkosten bzw. Nebenkostenpauschale, einschl. Kopierkosten (ohne LV) und einschl. Reisekosten (die Kosten für ein Baustellenbüro übernimmt der AG)

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Muster-Einladung für Verhandlungsgespräche mit Zuschlagskriterien (Stufe 2)

  • Angaben zu Ihren Stundensätzen. Dazu gehen Sie bitte von folgenden fiktiven Ansätzen aus: o 10 Stunden für den Auftragnehmer/in, Projektleiter/in o 20 Stunden für Mitarbeiter/in (Architekten/Ingenieure) o 20 Stunden für Mitarbeiter/in (Zeichner, Techniker)

  • Es werden Aussagen erwartet zu Honoraren für folgende Besondere Leistungen: o Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren (Stufe 1 + 2) o Beraten des AG und Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (Stufe 3 + 4) (Die jeweilige Antragstellung erfolgt durch den AG selbst)

  • Bestätigung, dass mit den vorliegenden Unterlagen die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen ist.

  • Im Falle einer Abrechnung der v.g. Besonderen Leistungen auf Stundennachweis, bitten wir um ei- gene Einschätzung des Bewerbers zum voraussichtlichen Aufwand der entsprechenden Leistung.

  • Verbindliche Erklärung zu Ihrem Honorarangebot in Textform: o Ergänzende Erklärung zur Verbindlichkeit der in den Honorartafeln der HOAI 2021 aufge- führten Honorarspannen als Orientierungswerte. und / oder o Ergänzende Erklärung zur Honorarvereinbarung nach § 7 HOAI 2021 ob abweichend zu den Honorartafeln der HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar vereinbart wird.

  • Höhe von psch. Zu- oder Abschlägen auf das Honorar nach eigenem Angebot des Bewerbers

  • weitere / besondere Leistungen nach eigener Einschätzung des Bewerbers, wenn dies der Fall ist, bitten wir um ein Honorarangebot für diese Leistungen.

Für die Wertung wird der Angebotspreis (Honorarangebot) wie folgt in eine Punkteskala normiert:

  • 30 Punkte erhält das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Preis
  • 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 1,5 fachen des niedrigsten Preises, oder höher

Die Punktermittlung für die wertbaren Angebote zwischen dem niedrigsten und dem 1,5 fachen Preis er- folgt über lineare Interpolation mit bis zu einer Stelle nach dem Komma.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Ergebnis der vergleichenden Vorprüfung des jeweiligen Honoraran- gebots noch vor den terminierten Verhandlungsgesprächen weitere konkretisierende Honorarfragen an alle Bieter gleichermaßen zu stellen bzw. bei Bedarf die Bedingungen für alle Bieter gleichermaßen anzu- passen, um die Vergleichbarkeit herzustellen.

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  1. Rückfragen, Abgabetermin Honorarangebot

Rückfragen zum Verfahren bzw. zur Erstellung der Honorarangebote sind über die Kommunikationstools der Vergabeplattform bis spätestens max. 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist an die Kontaktstelle der Vergabe- stelle zu stellen.

Sofern es sich um Fragen zum Verfahren handelt, werden die Antworten über die Kommunikationstools der Vergabeplattform schriftlich anonymisiert an alle Bewerber beantwortet oder als Nachsendung zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform veröffentlich hinzugefügt.

Es wird kein Kolloquium oder ähnliches stattfinden.

Sofern es sich um technische Fragen zur Benutzung der Vergabeplattform handelt, bitten wir Sie den techni- schen Support der Vergabeplattform zu beanspruchen.

Mit fristgerechter Einreichung Ihres Erstangebots in Gestalt

  • des Honorarangebotes und
  • den Ausarbeitungen zu den geforderten Angaben zu den Zuschlagskriterien

stimmen Sie der Aufgabenbeschreibung und den Vergabeunterlagen zu.

Mit fristgerechter Einreichung Ihres Erstangebots bestätigen Sie die Teilnahme an dem von der Vergabe- stelle vorgegebenen Verhandlungstermin. Einer gesonderten Terminbestätigung bedarf es nicht.

Einreichung Ihres Erstangebots bestehend aus dem Honorarangebot und den Angaben zu den Zuschlagskriterien über die Vergabeplattform: deutsche-evergabe.de

  • Einreichung über die Angebotsabgabefunktion der Vergabeplattform, Stufe 2.
  • Einreichung Ihres Honorarangebotes elektronisch in Textform.
  • Authentifizierung über die Benennung des Angebotserstellers.
  • Erweiterte Signaturen sind nicht gefordert.
  • Abweichungen zur o. g. Angebotsabgabe sind nicht zulässig.
  • Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV zum Ausschluss führen

Kontaktstelle des Auftraggebers:

Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle der Stadt Bamberg Fachbereich 6A – Frau Friedemann-Hildebrand

Tel.: +49 951 87 1216 Fax: +49 951 87 1957 E-Mail: vergabestelle@stadt.bamberg.de

Wir weisen an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass die Abgabe des Erstangebote – und später des fina- len Angebots – sowie die Kommunikation mit der Vergabestelle zwingend über die Vergabeplattform zu er- folgen hat, Abweichungen hiervon sind nicht zulässig.

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