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20722_VS_Rössle_Projektbeschreibung.pdf

Fachplanung für Heizung, Lüftung, Sanitär sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik beim Rössle-Umbau

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 30.09.2026, 11:29 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.tender24.de

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Gemeinde Schwenningen

Umbau und Sanierung Einkaufszentrum Rössle

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Stadt Villingen-Schwenningen verfolgt das Ziel, das ehemalige Rössle-Areal in der Schwenninger Innenstadt städtebaulich neu zu ordnen und zukunftsfähig zu entwickeln. Das Bestandsgebäude steht seit mehreren Jahren leer und erfüllt weder in funktionaler noch in baulicher Hinsicht die Anforderun- gen an eine moderne und nachhaltige innerstädtische Nutzung. Vor dem Hintergrund der langfristigen Stadtentwicklungsziele sowie der angestrebten Revitalisierung der Schwenninger Innenstadt hat die Stadt das Grundstück erworben, um die Voraussetzungen für eine nachhaltige Nachnutzung bezie- hungsweise eine umfassende Neuentwicklung des Standorts zu schaffen.

Projektziele

Das bestehende Gebäude weist erhebliche funktionale, konstruktive und energetische Mängel auf. Im Rahmen vorangegangener Untersuchungen wurden verschiedene Entwicklungsszenarien geprüft, da- runter der Erhalt und Umbau des Bestands sowie ein teilweiser oder vollständiger Rückbau. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines multifunktionalen, öffentlich zugänglichen Gebäudekomplexes mit hoher städtebaulicher Qualität, der sich harmonisch in das innerstädtische Umfeld einfügt und zur nachhaltigen Stärkung der Innenstadt beiträgt.

Abbildung 1: Bestandssituation mit Darstellung des städtebaulichen Kontexts und des Gebäudes (Quelle: Eigene Darstellung, Drees & Sommer SE)

Für den Standort sind verschiedene öffentliche und gemeinschaftsorientierte Nutzungen vorgesehen. Geplant sind insbesondere Verwaltungsflächen, Bildungs- und Kulturangebote sowie Bibliotheks- und Veranstaltungsbereiche. Ergänzt werden diese durch Aufenthalts- und Begegnungsräume, die die Funktion des Areals als lebendigen Ort des gesellschaftlichen Austauschs und der Teilhabe stärken sol- len. Die konkrete Ausgestaltung des Raumprogramms sowie die funktionalen und betrieblichen Anfor- derungen sind im weiteren Planungsprozess zu konkretisieren und fortzuschreiben.

Projektentwicklung

Bereits vorliegende städtebauliche Untersuchungen und Machbarkeitsstudien bilden die Grundlage für die weitere Projektentwicklung. Diese sind im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 zu überprüfen, fortzuschreiben und in enger Abstimmung mit der Stadt Villingen-Schwenningen sowie den beteiligten Nutzergruppen weiterzuentwickeln. Dabei sind insbesondere die Aspekte Funktionalität, Wirtschaft- lichkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zu berücksichtigen (siehe auch Anlage 02). Im Zuge des Planungsprozesses können Anpassungen und Weiterentwicklungen des Raum- und Nutzungskonzepts erforderlich werden, um den sich konkretisierenden Anforderungen bestmöglich Rechnung zu tragen.

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Gemeinde Schwenningen

Umbau und Sanierung Einkaufszentrum Rössle

Projektbeschreibung

Projektabwicklung

Das Bestandsgebäude ist derzeit leerstehend. Die Objektplanung erfolgt direkt über die Stadt Villingen- Schwenningen. Nach aktueller Einschätzung wird das Projekt in Abschnitten umgesetzt. Diese sind ak- tuell noch nicht definiert. Für die Aufwands- und Honorarkalkulation ist daher mit einer vorläufigen Projektumsetzung von sechs Jahren auszugehen.

Projektorganisation

Die Objektplanung wird durch das Hochbauamt der Stadt Villingen-Schwenningen durchgeführt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ggf. eine externe Bauüberwachung zur Unterstützung des Projekts ein- gebunden. Derzeit befindet sich das Vorhaben in der Phase der Vorplanung. Parallel hierzu werden die erforderlichen Planungsleistungen der verschiedenen HOAI-Fachdisziplinen europaweit ausgeschrie- ben. Nach Abschluss der Vergabeverfahren und der Bildung des Kernplanungsteams im ersten Quartal 2027 soll die Planung gemeinsam mit allen Beteiligten weiterentwickelt, koordiniert und umgesetzt werden. Aktuell ist vorgesehen, das Projekt über Einzelvergaben zu realisieren.

Projektdaten

─ Grundstücksgröße: ca. 8.300 m² ─ Bruttogrundfläche (BGF): ca. 19.800 m² ─ Abzureißen/Rückbau: Riegel 3. OG 362 m², Brückenüberdachung 1.034 m² ─ Nachhaltiges Bauen, KfW 55 wird angestrebt ─ Weitere detaillierte Angaben zu jeder Fachdisziplin sind in der Machbarkeitsstudie zu entnehmen

Planungsspezifische Anforderungen

Besonderheiten Tragwerksplanung: ─ Planung mit BIM (Building Information Modeling), siehe auch Anlage Auftraggeber Informations- anforderungen. ─ Einarbeitung in die bestehende Statik ─ Größere Teil-Abbrucharbeiten an der bestehenden Brücke ─ Untersuchung und Klassifizierung von Bestandsbauteilen ─ Erhöhte Nutzlasten durch die Bibliotheksnutzung

Besonderheiten Fachplanung Heizung, Lüftung, Sanitär: ─ Planung mit BIM (Building Information Modeling), siehe auch Anlage Auftraggeber Informations- anforderungen. ─ Einarbeitung in die bestehende Anlagentechnik ─ Prüfung der bestehenden Anlagenkomponenten und Leitungen auf die weitere Verwendung ─ Beachtung unterschiedlicher Nutzungsanforderungen ─ Zuarbeitung der Gebäudeautomation mit dem Elektroplaner

Besonderheiten Fachplanung Elektro: ─ Planung mit BIM (Building Information Modeling), siehe auch Anlage Auftraggeber Informations- anforderungen. ─ Einarbeitung in die bestehende Anlagentechnik ─ Prüfung der bestehenden Anlagenkomponenten und Leitungen auf weitere Verwendung

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Gemeinde Schwenningen

Umbau und Sanierung Einkaufszentrum Rössle

Projektbeschreibung

Besonderheiten Brandschutz: ─ Planung mit BIM (Building Information Modeling), siehe auch Anlage Auftraggeber Informations- anforderungen. ─ Einarbeitung in die bestehenden Planunterlagen ─ Prüfung der bestehenden Anlagenkomponenten und Leitungen auf die weitere Verwendung ─ Beachtung der sechs unterschiedlichen Nutzungsbereiche

Besonderheiten Bauphysik: ─ Planung mit BIM (Building Information Modeling), siehe auch Anlage Auftraggeber Informations- anforderungen. ─ Einarbeitung in die bestehenden Planunterlagen ─ Erstellung der Unterlagen für die Förderanträge der energetischen Sanierung ─ Beachtung der sechs unterschiedlichen Nutzungsbereiche

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Gemeinde Schwenningen

Umbau und Sanierung Einkaufszentrum Rössle

Projektbeschreibung

Anlage 01 Funktionale Aufteilung Rössle

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ÜBERBLICK

DERBESTEHENDEBAUKÖRPER

SeitJahrenstehtdasEinkaufszentrumRössleleer.NunwurdeentschiedendasGebäude umzunutzen. Der Baukörper bietet hierbei in seiner Bauart große Flächen für die freie Raumgestaltung doch ein umfassendes Raumprogramm beansprucht dennoch die optimaleAusnutzungallerverfügbarenFlächen

DIEGEPLANTENUTZUNG

Die neue Nutzung soll aus dem früheren Einkaufszentrum einen multifunktionalen Bau machen. Dieser wird die Stadbibliothek, Volkshochschule, mehrere Abteilungen der Stadtverwaltung als auch ein Museum und Co-Working-Spaces beherbergen. Diese diverse Nutzung mit ihrern extrem variierenden Anforderungen werden im Rössle zu einemKomplexzusammengefasst.

DIEVERFÜGBARENFLÄCHEN

Das Rössle ist mit seinen ca. 18.000 m² Brutto Grundfläche ein wirklich sehr großes 'S gebäudejedochtäuschtdieseZahletwas.Etwa9.000m²Parkhausbelegengeradedas, fürFußgängereigentlichwichtige,ErdgeschossalsauchdasersteObergeschoss.

RÖSSLE

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ZENTRALELAGEUNDERREICHBARKEIT

Schnittstellenfunktion: Das Gebäude liegt strategisch am Übergang zwischen der Fußgängerzone(Muslenplatz)unddenwichtigenVerkehrsachsen.Diesgarantierteine optimaleErreichbarkeitsowohlfürFußgängeralsauchfürNutzerdesÖPNV. Verkehrsanbindung:DerBahnhofSchwenningenistnurwenigeGehminutenentfernt. DiesisteinentscheidenderFaktorfürdieüberregionaleErreichbarkeit,insbesondere fürPendlerundStudierendeausVillingenundderUmgebung.

PARADIGMENWECHSEL:VOMHANDELZURKULTUR(NUTZUNGSWANDEL)

Retail Crisis: Wie in vielen deutschen Innenstädten leidet der klassische Einzelhandel unter Strukturveränderungen. Die massiven Leerstände im ehemaligen EinkaufszentrumführtenzueinerAbwertungdesQuartiers. LösungdurchGemeinbedarf:DieUmnutzungfürsozialeFunktionen(Bibliothek,VHS) transformiert den geschlossenen „Konsumtempel“ in einen offenen öffentlichen Raum. Da Bildung nicht durch den Online-Handel ersetzbar ist, sorgt dies für eine langfristigeStabilisierungderInnenstadt.

BILDUNGSHUBUNDBILDUNGSACHSE

Städtebaulich gesehen schließt das Rössle-Projekt die Lücke zwischen den verschiedenenBildungseinrichtungen.EsverbindetdenCampusderHFUdirektmit dem Stadtzentrum. Es entsteht eine sogenannte „Bildungsachse“, die durch den jungenNutzerstromdieFußgängerzonenachhaltigbelebt.

DAS RÖSSLE ALS

STÄDTEBAULICHEAKZENTUIERUNGUNDSICHERHEIT CHANCE FÜR DIE Maßstäblichkeit und Fassadengestaltung: Das massive Volumen des ehemaligen Einkaufszentrums bietet die Chance, das Stadtbild durch eine offenere und freundlichereFassadengestaltung(z.B.großzügigeVerglasungenfüreinLesecafé) INNENSTADT aufzuwerten.

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STÄTEBAULICHE ANALYSE

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NUTZERGRUPPEN MitVHS,HFU,DHBWunddenSchulenindirekterNähewirddas Rössle-ArealzumBildungscampusderInnenstadt.Derakademische SektorsorgtfüreinekonstanteBelebungderFußgängerzone.

ANALYSE: BESUCHER

DerzentraleKreisverkehrverbindetdie HauptachsendesGebiets.Bushaltestellen, Taxistände,einParkhausundeineangrenzende Einbahnstraßesorgenfüreinegutstrukturierte, multimodaleErschließung.

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NUTZERGRUPPEN ANALYSE

Studierende(HFU&DHBW): Schüler/-innen:Museumund DieaktivsteGruppe.Die Bibliothekdienenals Bibliothekmitmodernen außerschulischeLernortefür Coworking-Spacesund Projektwochen,Referateund digitalerInfrastrukturwird Facharbeiten. zumprimärenLernortfürdie Prüfungsvorbereitung.

FamilienmitKindern:DieNähezu VHS-Teilnehmende:Durch KitasundGrundschulensorgtfür denUmzugder einenZustromvonEltern,diedie Volkshochschuleindas MediathekunddasMuseum Gebäudeentstehteinstetiger nachmittagsoderan Besucherflussüberalle Wochenendennutzen. Altersgruppenhinweg(von SprachkursenbishinzuIT- Schulungen). AnwohnerderInnenstadt:Die RevitalisierungdesArealsbelebt dieFußgängerzoneundbietetden Bürgerneinenneuenöffentlichen Raum(Lesecafé,Vorträge).

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BILDUNGSINFRASTRUKTUR IM

UMFELD

HOCHSCHULEN: SONDER-UNDGRUNDSCHULEN: HochschuleFurtwangen(HFU)–Campus Janusz-Korczak-Schule Schwenningen Muschkeschule DualeHochschuleBaden-Württemberg(DHBW)

GYMNASIENUNDWEITERFÜHRENDESCHULEN: KINDERTAGESSTÄTTEN: GymnasiumamDeutenberg KitaOberlin FeintechnikschulemitTechnischemGymnasium KitaInderAu GewerbeschuleVS David-Würth-Schule

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BESTAND ANPASSUNG ZUGANG

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STADTGARTEN

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AMT (TURM)

AUFFINDBARKEIT,RÄUMLICHETRENNUNG,BÜROFLÄCHE, NICHTÖFFENTLICH

AMT

NICHTÖFFENTLICH,EFFIZIENTEBESUCHERFÜHRUNG

MUSEUM

HAUPTVERKEHRSACHSE,RAUMHÖHE,NORDAUSRICHTUNG,SICHTBARKEIT

VHS

NUTZUNGVONSEMINARRÄUMEN,ERREICHBARKEIT,FLEXIBLERAUMBELEGUNG

BIBLIOTHEK

ÖFFNUNGZURSTADT,ZENTRAL,SYNERGIENMITVHS,CAFÉUNDCO-WORKING

CAFE / GEWERBE PARKHAUS TECHNIK / LAGER

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ERSTE GEBÄUDEKONZEPTE

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ErstegrobeVisualisierungen

ERSTE GEBÄUDEKONZEPTE

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Gemeinde Schwenningen

Umbau und Sanierung Einkaufszentrum Rössle

Projektbeschreibung

Anlage 02 Auftraggeber Informationsanforderungen

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Auftraggeber-

Informations-

Anforderungen

Projekt: Rössle - Kulturzentrum

Version: 1.0

Datum: 24.07.2026

Aufraggeber: Hochbauamt Villingen-Schwenningen

Autor: Florian Gärtner (Stadt VS - GHO)

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Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung: "Pragmatisches BIM" 3

  2. Projektplattform (CDE) & Datenformate 3

2.1 CDE-Plattform 3

2.1 CDE-Plattform 3

  1. Modellkoordinaten & Nullpunkt 4

  2. Modellierungsumfang (LOG / Geometrie) 5

  3. Lieferrhythmus & Kollisionsprüfung 6

5.1 Lieferintervall: 6

5.2 Dateibenennung 6

5.3 Kollisionsprüfung 6

  1. Ansprechpartner 7

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1. Zielsetzung: "Pragmatisches BIM"

Ziel der BIM-Anwendung in diesem Projekt ist eine räumlich und

geometrisch kollisionsfreie Fachplanung in den Leistungsphasen 3

bis 5 zur Vermeidung von Nachträgen und Bauablaufstörungen in

LPH 8.

Es werden keine komplexen Datenbank-Attribute (LOI) gefordert.

Der Schwerpunkt liegt rein auf einer sauberen 3D-Fachplanung, der

Bereitstellung von IFC-Dateien und dem digitalen Issue-

Management.

2. Projektplattform (CDE) & Datenformate

2.1 CDE-Plattform

Datenaustausch, Modellzusammenführung und Issue-Management erfolgen

zentral über Trimble Connect.

Lizenzen und Zugriff auf das Projekt werden vom Auftraggeber (Hochbauamt

VS) kostenfrei bereitgestellt.

2.2 Dateiformat

Alle Modelle sind zwingend im herstellerneutralen OpenBIM-Format IFC zu

liefern.

Zulässige IFC-Versionen:

- IFC 4 (Reference View)

- IFC 2x3 (Coordination View 2.0) (falls Software IFC 4 nicht unterstützt)

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3. Modellkoordinaten & Nullpunkt

Um Verschiebungen der Fachmodelle im Gesamtsystem

auszuschließen, gilt folgende Regelung:

- Referenzmodell:

Der Auftraggeber stellt ein Referenzmodell mit einem 3D-

Koordinationskörper am Projekt-Basispunkt (PBP) zur Verfügung.

- Lokaler Ursprung:

Der lokale Modellursprung (X=0, Y=0, Z=0) aller Fachplaner muss

exakt auf den Mittelpunkt dieses Koordinationskörpers

ausgerichtet werden.

- Export-Einstellung:

Der IFC-Export hat zwingend über den Projekt-Basispunkt (lokaler

Ursprung) zu erfolgen. Der Export mit absoluten UTM-/Gauß-

Krüger-Großkoordinaten im IFC ist ausdrücklich nicht gestattet

(Vermeidung von Darstellungs- und Rundungsfehlern).

- Test-Export:

Innerhalb von 10 Werktagen nach Beauftragung hat jeder

Fachplaner eine Test-IFC (z. B. mit nur einem Test-Körper am

Ursprung) auf Trimble Connect hochzuladen, um die

Verortung zu validieren.

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4. Modellierungsumfang (LOG / Geometrie)

Fachplaner modellieren ihre Leistungen dreidimensional. Folgende

Mindestanforderungen gelten je Gewerk:

- Tragwerksplanung (TWP):

- Tragende und aussteifende Bauteile (Wände, Decken, Stützen,

Träger, Fundamente).

- Aussparungen und Durchbrüche ab einer Größe von 30 x 30 cm.

- Technische Gebäudeausrüstung (TGA – HLS / ELT / San):

- Trassen, Verteilungsstränge, Schächte und Steigebereiche.

- Großgeräte, Schaltschränke, Sanitärobjekte.

- Wichtig: Revisions- und Wartungsräume vor Verteilern/Geräten

sind als vereinfachte 3D-Platzhalterkörper zu modellieren.

- Nicht zwingend zu modellieren: Einzelne Schalter/Steckdosen,

Befestigungsschellen, Ventile.

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5. Lieferrhythmus & Kollisionsprüfung

5.1 Lieferintervall:

Die Fachmodelle sind im mindestens im 2-Wochen-Rhythmus (jeweils bis

Montag, 12:00 Uhr) im IFC-Format auf Trimble Connect hochzuladen.

5.2 Dateibenennung

Die anzuwendende Dateinamenskonvention für die IFC-Dateien ist wie folgt:

[Projekttitel][Gewerk][Datum]

(Datum nach ISO 8601 also JJJJ-MM-TT)

(Beispiel: Roessle_TGA-Elektro_2026-07-24.ifc)

5.3 Kollisionsprüfung

Die mechatronische Modellprüfung erfolgt durch die BIM-Gesamtkoordination

des Hochbauamtes. Dies entbindet die Fachplaner nicht von der vollständigen

Verantwortung der Fehlerfreiheit ihrer Planung.

Identifizierte Kollisionen werden als BCF-Issue oder Trimble-Aufgaben über

Trimble Connect dem jeweiligen Fachplaner zugewiesen und sind bis zur

Folgesitzung zu beheben.

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6. Ansprechpartner

BIM-Gesamtkoordination / Leitender Architekt:

Florian Gärtner, Stadt Villingen-Schwenningen

Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO)

E-Mail: florian.gaertner@villingen-schwenningen.de

Telefon: 07720 / 82-4892

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