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Fachliche Unterstützung und Vernetzung zur Umsetzung des Aktionsplans gegen invasive gebietsfremde Arten

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 20.10.2026, 21:54 (Europe/Berlin)

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Bonn, 4. September 2026

Leistungsbeschreibung zur Vergabe des Vorhabens „IAS-Aktionsplan:

Fachliche Unterstützung der Akteure bei der Umsetzung der im Aktions-

plan vereinbarten Maßnahmen“

BfN-Vergabe-Nr. 3526820200

Inhaltsverzeichnis

1 Auftraggeberin ......................................................................................................... 2

2 Hintergrund der Leistung .......................................................................................... 2

3 Aufgabenbeschreibung ............................................................................................. 2

3.1 Arbeitspaket 1: „Kommunikation mit Akteuren“ ................................................... 3

3.2 Arbeitspaket 2: „Recherche und Aufbereitung von Informationen“ ...................... 3

3.3 Arbeitspaket 3: „Entwicklung eines Formulars für die standardisierte Erfassung der Umsetzung von Maßnahmen bzw. Teilschritten von Maßnahmen“ ........................... 4

3.4 Arbeitspaket 4: „Identifizierung und Kontaktaufnahme mit weiteren Akteuren“ 4 3.5 Arbeitspaket 5: „Konzeption, Durchführung und Nachbereitung v. Workshops“ 4

3.6 Besprechungen / Arbeitsgemeinschaften ............................................................... 6

3.7 Berichte ................................................................................................................... 6

4 Mitwirkung und Beistellung durch die Auftraggeberin ............................................... 7

5 Projektlaufzeit .......................................................................................................... .7

6 Sonstige Anforderungen .............................................................................................7

6.1 Anforderung an die Barrierefreiheit von Veröffentlichungen ................................ 7

6.2 Anforderungen zum Schutz der Biodiversität ......................................................... 8

6.3 Datenschutz ............................................................................................................ 9

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Anlage: Zeitplan für Arbeiten und zu erstellende Produkte mit entsprechenden Meilensteinen .................................................................................................................. 10

1 Auftraggeberin

Auftraggeberin ist das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Das BfN ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukle- are Sicherheit (BMUKN). Es berät das BMUKN in allen Fragen des nationalen und internationa- len Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördert Naturschutzprojekte, betreut Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und ist zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche aus- schließliche Wirtschaftszone, Vollzugsbehörde für das Nagoya-Protokoll sowie Genehmigungs- behörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.

2 Hintergrund der Leistung

Gemäß Art. 13 EU-Verordnung Nr. 1143/2014 müssen die Mitgliedstaaten einen Aktionsplan mit Maßnahmen für die prioritären Pfade der nicht vorsätzlichen Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten erstellen und mindestens alle 6 Jahre aktualisieren. Die erste Aktualisierung des Aktionsplans wurde bereits im Rahmen eines F+E Vorhabens unterstützt und liegt im Entwurf vor. Die Übermittlung an die EU wird zeitnah erfolgen. Diese erste Aktualisie- rung des Aktionsplans enthält eine pfadübergreifende Maßnahme mit dem Titel "Sensibilisie- rung, fachliche Unterstützung und Vernetzung bei der Umsetzung der im Aktionsplan gelisteten Maßnahmen", für deren Umsetzung der Bund durch das BfN verantwortlich ist. Die Umsetzung dieser Maßnahme wird im Rahmen des vorliegenden F+E-Vorhabens durchgeführt und richtet sich an alle Akteure und Kooperationspartner des Aktionsplans. Ziel des Vorhabens ist zum ei- nen die Vermittlung der Inhalte des Aktionsplans an die Akteure und Kooperationspartner, die für die Umsetzung der Maßnahmen zuständig sind, und zum anderen die Förderung der hori- zontalen und vertikalen Vernetzung sowie des fachlichen und praxisbezogenen Austauschs. Die zweite Aktualisierung des Aktionsplans, der in Hinblick auf die Umsetzung der Maßnahmen aus der ersten Aktualisierung des Aktionsplans überarbeitet wird, muss Deutschland 2031 an die EU übermitteln. Das geplante Vorhaben leistet somit einen wichtigen Beitrag für die Umset- zung sowohl der oben genannten- als auch weiteren im Aktionsplan genannten Maßnahmen.

3 Aufgabenbeschreibung

Nachfolgend sind die Inhalte und Arbeitsschritte innerhalb der Arbeitspakete (APs) ausgeführt. Die AP 1 und 4 dienen der Identifizierung neuer Akteure und der Kommunikation mit neuen und bestehenden Akteuren. Durch das AP 2 werden die für AP 1 benötigten Informationen re- cherchiert und aufbereitet. In AP 3 wird ein standardisiertes Formular zur Erfassung der Umset- zung von Maßnahmen sowie deren Dokumentation erarbeitet und an die Akteure übermittelt. Mit dem AP 5 werden mehrere, themenspezifische Workshops zum Thema „Maßnahmen zur Umsetzung des Aktionsplans“ konzipiert und durchgeführt, um einen Austausch an Informatio- nen und Kooperationen mit und zwischen den Akteuren zu fördern.

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3.1 Arbeitspaket 1: „Kommunikation mit Akteuren“

Der AN verwendet mehrere Kommunikationswege, um mit den Akteuren von Maßnahmen zur Umsetzung des Aktionsplans in regelmäßigem Austausch zu stehen. Diese umfassen das Ein- richten und Betreuen eines E-Mail-Verteilers über eine Funktionsmailbox an alle bekannten und neu identifizierten Akteure und das Einrichten und etwa halbjährliche Versenden eines Newsletters zum Stand der Umsetzung des Aktionsplans sowie zu übergeordneten Informatio- nen mit Bezug zum Aktionsplan, wie externe Fördermöglichkeiten, Best-Practice-Beispiele und Fristen. Die Aufgaben des AN beim Funktionspostfach richten sich nach den in der Leistungsbe- schreibung dargestellten Inhalten, die einen direkten Bezug zum Aktionsplan haben. Sollten in diesem Postfach darüber hinausgehende oder allgemeine Anfragen eingehen (z.B. Bürgeranfra- gen, Presseanfragen), übernimmt diese der Auftraggeber. Es müssen keine Ressourcen einge- plant werden. Zusätzlich wird eine kleine Umfrage (max. 5-10 min Bearbeitungsdauer) zur Ab- frage von Verbesserungsvorschlägen bei der Umsetzung des Aktionsplans sowie Anregungen zur Unterstützung in Abstimmung mit der AG entwickelt. Diese Umfrage als auch ein Reminder werden über den eingerichteten E-Mail-Verteiler an die beteiligten Akteure versendet. Die Er- gebnisse der Umfrage werden ausgewertet und als Bericht aufbereitet. Darüber hinaus nimmt der AN in jährlichen Abständen individuell Kontakt zu einzelnen Akteuren auf, bei denen laut Zeitplan bereits Teilschritte umgesetzt werden, um an Fristen und das Ausfüllen des in AP 3 entwickelten Formulars zu erinnern sowie Umsetzungserfolge abzufragen. Zu diesem AP ist jährlich eine Übersichtstabelle zu erstellen, welche Arbeiten zur Kommunika- tion und Kontaktaufnahme mit welchem Ergebnis durchgeführt wurden.

3.2 Arbeitspaket 2: „Recherche und Aufbereitung von Informationen“

In AP 2 werden Informationen recherchiert und aufbereitet, um sie zum einen für die Bearbei- tung des AP 1 zur Kommunikation mit den Akteuren und zum anderen für die Durchführung der Workshops in AP 5 verwenden zu können. Dabei sind auch international vorhandene Informa- tionen zu berücksichtigen und für eine Bereitstellung aufzubereiten. Explizit umfassen die ge- wünschten Informationen: a) mind. ein Best-Practice-Beispiel für jede im Aktionsplan genannte Maßnahme oder Teil- schritt einer Maßnahme zur Umsetzung des Aktionsplans. Für recherchierte Materialien (z.B. Flyer oder andere Produkte zur Öffentlichkeitsarbeit), die für eine Verwendung (z.B. für Vorträge oder Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Aktionsplans durch BfN oder andere Akteure) infrage kommen, sind die Urheber zu kontaktieren, ob diese einer Verwendung zu diesem Zwecke zustimmen. b) Informationen über nationale und internationale Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur Prävention der Einbringung und Ausbreitung von invasiven gebietsfremden Arten.

Die Ergebnisse dieses APs sind jeweils vor dem 1. und 2. Workshop (AP 5) als Zwischenbericht vorzulegen sowie zu aktualisieren und nach dem 3. Workshop als finale Fassung zusammenzu- fassen und aufzubereiten.

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3.3 Arbeitspaket 3: „Entwicklung eines Formulars für die standardisierte Erfassung der Umsetzung von Maßnahmen bzw. Teilschritten von Maßnahmen“

In AP 3 ist ein Formular zu entwickeln, anhand dessen die Akteure die Umsetzung von Maßnah- men sowie Teilschritten von Maßnahmen übersichtlich dokumentieren können und gleichzeitig eine standardisierte Auswertung der ausgefüllten Formulare für die Aktualisierung des Aktions- plans bis 2031 ermöglicht wird. Das Formular enthält entsprechend zu den Maßnahmenkatalo- gen des Aktionsplans Informationen zu Art der Maßnahme, Zeitplan, ggf. Teilschritte der Maß- nahme, Dokumentation der Maßnahme sowie den Stand der Umsetzung. Weiterhin sind die Ergebnisse der Umfrage bei den Akteuren aus AP 1 bei der Entwicklung dieses Formulars zu berücksichtigen. Sobald das Formular in Absprache mit der AG finalisiert wurde, wird dieses den Akteuren über den eingerichteten E-Mail Verteiler zur Verfügung gestellt.

3.4 Arbeitspaket 4: „Identifizierung und Kontaktaufnahme mit weiteren Akteuren“

In AP 4 wird zunächst analysiert, bei welchen Maßnahmen im überarbeiteten Aktionsplan eine Anpassung der zuständigen Akteure bzw. Ergänzung um weitere Akteure sinnvoll und umsetz- bar ist. In einem weiteren Schritt werden zu diesen Maßnahmen zunächst Ansprechpersonen in NGOs bzw. GOs (z.B. Verbände, Behörden, Gremien) recherchiert, die von den Inhalten der jeweiligen Maßnahme betroffen bzw. zuständig sind. Die recherchierten Ansprechpersonen werde a) über den Hintergrund und die Ziele des Aktionsplans informiert und b) motiviert, am laufenden Vorhaben teilzunehmen oder auch aktiv mitzuwirken (E-Mail-Verteiler, Workshops), um diese zukünftig für die Aktualisierung des Aktionsplans als mögliche Akteure zu gewinnen. Die Ergebnisse dieser Analyse und Kontaktaufnahmen werden in einer Excel-Tabelle dokumen- tiert (Ansprechpersonen, Stellen (NGO, GO), zugehörige Maßnahme(n), Kontaktinformationen, Kommentare zur Bereitschaft der Mitwirkung als Ansprechperson oder Akteur).

3.5 Arbeitspaket 5: „Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von Workshops“

Der Auftragnehmer konzipiert, organisiert und führt im Rahmen des Forschungsvorhabens fol- gende Workshops zur Umsetzung des Aktionsplans durch: a) Drei übergreifende Workshops mit allen beteiligten Akteuren. Die Workshops beinhal- ten jeweils eine einleitende und abschließende gemeinsame Session jeweils am An- fang und Ende sowie im Mitteilteil mehrere sektoren- und pfadspezifische Sessions mit Kleingruppen der jeweils beteiligten Akteure. Die Workshops sind als halbtägige Veranstaltung mit bis zu 30 externen Teilnehmenden konzipiert. Die Zeitpunkte für die Workshops sind: 1. Workshop 2027 (Präsenz), 2. Workshop in 2028 (ggf. Online- Format) und 3. abschließender Workshop in 2029 (ggf. Online-Format). Der 1. Work- shop soll möglichst in Präsenz stattfinden. Abweichungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftraggeberin. b) Ein themenspezifischer Workshop zum Themengebiet amtliche Kontrollen als Prä- senzveranstaltung. Ziel des Workshops ist es das Thema amtliche Kontrollen zu vertie- fen. Die EU-Verordnung sieht vor, dass im Rahmen des Aktionsplans auch Maßnah- men angestrebt werden, die angemessene Kontrollen an den Unionsgrenzen gewähr- leisten (Artikel 13 Absatz 4 Buchstabe c). Da dieses Thema in den bisherigen Aktions- plänen nicht adressiert wurde, wird hierzu ein eigener Workshop mit allen bekannten

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sowie weiteren potenziellen Akteuren konzipiert und durchgeführt. Der Workshop ist als halbtägige Veranstaltung mit bis zu 20 externe Teilnehmenden konzipiert; Abwei- chungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftraggeberin.

3.5.1 Leistungen des Auftragnehmers

Der Auftragnehmer erbringt für jeden der Workshops folgende Leistungen:

3.5.1.1 Konzeption & Vorbereitung

Programmplanung

Konzeption der Themenschwerpunkte im Überblick inkl. fachliche Begründung sowie für die einzelnen Workshops und Erstellung jeweils eines detaillierten Ablaufschemas (Agenda) ein- schließlich Zielsetzung der einzelnen Programmpunkte, zeitlicher Struktur (Dauer je Programm- punkt) sowie methodisch-didaktischer Planung (z.B. Inputphasen, moderierte Diskussionen, Ar- beitsgruppen). Die Agenda sowie inhaltliche Konzeption im Überblick zu Beginn des Projektes und im weiteren Verlauf für die einzelnen Workshops (Themenschwerpunkte) sind vor Durch- führung mit der Auftraggeberin abzustimmen.

Management der Akteure

Der Teilnehmendenkreis der drei übergreifenden Workshops (siehe 3.5. a) setzt sich zusammen aus allen Akteuren des Aktionsplans, zu denen bereits im Rahmen des AP 1 ein Kontakt herge- stellt wurde (E-Mail-Verteiler), sowie ggf. weitere Akteure, die im Rahmen von AP 4 identifiziert wurden. Der Teilnehmendenkreis des themenspezifischen Workshops „amtliche Kontrollen“ (siehe 3.5 b) setzt sich zusammen aus allen Akteuren, die von diesem Thema betroffen sind und zu denen bereits im Rahmen des AP 1 ein Kontakt hergestellt ist, sowie ggf. weitere Akteure, die im Rahmen von AP 4 identifiziert wurden.

Unterlagen

Erstellung, grafische Aufbereitung und rechtzeitige Bereitstellung aller für die Durchführung des Workshops erforderlichen Arbeits- und Informationsmaterialien (z.B. Briefing-Unterlagen für Akteure, Handouts für Teilnehmende, Input- und Ergebnispräsentationen).

3.5.1.2 Durchführung

Fachmoderation

Moderation der Veranstaltung durch fachlich und methodisch qualifiziertes Personal. Die Mo- deration stellt sicher, dass die gesetzten Workshopziele erreicht, die Beiträge der Akteure struk- turiert eingebunden und die Ergebnisse nachvollziehbar gesichert werden. Bei mehreren zeit- gleichen Sessions unterstützt die Auftraggeberin bei der Moderation mit bis zu zwei Mitarbei- ter*innen.

Infrastruktur & Räumlichkeiten

Bereitstellung, Einrichtung und technischer Support der für das jeweilige Veranstaltungsformat erforderlichen Infrastruktur

 bei Online-Formaten: datenschutzkonforme Plattform einschließlich geeigneter Interakti- ons- und Dokumentationstools,

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 bei Präsenzformaten: Es ist vorgesehen, dass ein Tagungsraum (inkl. Präsentations- equipment sowie Tagungstechnik) von der Auftraggeberin kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann. Sollte dies aus terminlichen Gründen nicht möglich sein, kann ein Tagungs- raum (inkl. Moderations- und Präsentationsequipment sowie Tagungstechnik) in Abstim- mung mit der Auftraggeberin angemietet werden, für den maximal 1.000€ pro Veranstal- tung zu kalkulieren sind.

Catering

Bei den in Präsenz stattfindenden Workshops sind für alle Teilnehmenden Tagungsgetränke (Kaffee / Tee) zu kalkulieren. Pro Halbtagesveranstaltung und Teilnehmer*in sind maximal 3,50 € zu kalkulieren bzw. erstattungsfähig.

Teilnehmendenmanagement

Operative Abwicklung des Teilnehmendenmanagements, einschließlich Einladung der vorgese- henen Teilnehmenden, Erfassung und Pflege der Rückmeldungen (Teilnehmendenliste) sowie organisatorische Betreuung der Teilnehmenden während der Veranstaltung.

Dokumentation & Ergebnissicherung

 Protokollierung: Erstellung eines qualifizierten Ergebnisprotokolls, das die wesentlichen Thesen, Diskussionsverläufe und Ergebnisse festhält.

 Transfer: Aufbereitung der Workshop-Ergebnisse in einer Form, die eine direkte Integration in die weiteren Arbeitspakete des Forschungsprojekts ermöglicht (z.B. Zusammenfassung der Handlungsempfehlungen). Zusätzlich werden die Gesamtergebnisse über alle Work- shops hinweg in einem publikationsfähigen Bericht veröffentlicht. Sollten für die Veröffent- lichung des publikationsfähigen Berichts Kosten anfallen, trägt diese der AN.

Vergütung und Abrechnungsmodus

Die Vergütung dieser Eigenleistungen erfolgt als pauschaler Festpreis. Damit sind sämtliche Auf- wände (Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation) vollständig abgegolten; eine Abrechnung nach tatsächlichen Stunden oder Personaltagen ist ausgeschlossen. Der Ver- gütungsanspruch entsteht erst nach der vollständigen Erbringung aller Teilleistungen und deren förmlicher Abnahme durch die Auftraggeberin (maßgeblich ist nach jedem Workshop die Ab- gabe der Protokollierung und Aufbereitung der Workshops).

3.6 Besprechungen / Arbeitsgemeinschaften

 halbjährliche Besprechungen zwischen AN und AG und Anlassbezogen zur Vorberei- tung der Workshops

3.7 Berichte

Im Rahmen dieses Vorhabens sind der AG Vorgehen und Ergebnisse in Form von Kurz-, Zwi- schen- und Endberichten sowie Übersichtstabellen zu dokumentieren. Es sind folgende Doku- mente zu verfassen:

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a) Für das AP 1 ist der AG ein Kurzbericht zur Auswertung der Umfrage vorzulegen. b) Die Ergebnisse aus AP 2 sind als Zwischenbericht vor dem 1. und 2. Workshop (AP 5) sowie als barrierefreier Endbericht im Nachgang des 3. Workshops (AP 5) zu er- stellen und der AG bereitzustellen. c) Das in AP 3 entwickelte Formular ist zunächst als Entwurf und nach Rücksprache mit der AG sowie nach Überarbeitung als Endfassung zu erstellen. d) Für das AP 5 ist zunächst ein Entwurf eines publikationsfähigen Artikels zu den Workshop-Ergebnissen zu verfassen. Nach Überarbeitung und in Rücksprache mit der AG ist eine gemeinsame Endfassung dieses Artikels zu verfassen und für die Publikation (u.a. barrierefrei und entsprechend der Manuskriptrichtlinien) vorzu- bereiten. e) Zusätzlich sind für die AP 1 und 4 jährliche Übersichtstabellen (Excel) zu erstellen, die folgende Inhalte dokumentieren: a. die Kommunikation mit den Akteuren (AP 1), b. Kontaktinformationen neu identifizierter Akteure für bestimmte Maßnah- men inkl. der Nachhaltung der Kontaktaufnahme (AP 4), f) Schließlich ist für das gesamte Vorhaben ein Endbericht zunächst im Entwurf und nach Rücksprache mit der AG sowie nach Überarbeitung als Endfassung zu verfas- sen und barrierefrei abzugeben.

4 Mitwirkung und Beistellung durch die Auftraggeberin

Das BfN stellt eine Funktionsmailbox (z.B. IAS-Aktionsplan@bfn.de) mit Weiterleitung an den AN für die Kommunikation mit den Akteuren bereit. Das BfN kümmert sich darüber hinaus um eine Vermittlung der Kontaktdaten der bekannten Akteure des Aktionsplans. Des Weiteren stellt das BfN, sofern zeitlich verfügbar, Räumlichkeiten inkl. Moderations- und Präsentationsequipment für die in Präsenz durchzuführenden Workshops zur Verfügung.

5 Projektlaufzeit

36 Monate nach Vertragsabschluss.

6 Sonstige Anforderungen

6.1 Anforderung an die Barrierefreiheit von Veröffentlichungen

 Auf die Anforderungen an die Barrierefreiheit von Publikationen im PDF-Dateiformat wird hingewiesen. Bitte beachten Sie bei der Erstellung Ihres Angebotes, dass je nach Art und Umfang der Inhalte einer Veröffentlichung es sehr aufwändig sein kann, die Barrierefreiheit herzustellen. Neben konzeptionellen Vorüberlegungen sind manuel‐ le Arbeitsschritte notwendig, die sich teilweise durch kostenpflichtige Programme vereinfachen lassen. Besteht seitens des Auftragnehmers keine oder nur wenig Er‐ fahrung, sind für die technische Umsetzung des Endpro-duktes neben ausreichend Bearbeitungszeit auch Aufwand zu kalkulieren. Alternativ ist ein entsprechend erfah‐ rener Dienstleister mit der Aufgabe zu betrauen.

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 Weitere Informationen zur Erfüllung der Anforderungen ergeben sich aus dem Leitfa- den zur Erstellung und Abgabe barrierefreier PDF-Dateien des BMUKN und dem „Handbuch zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente“ mit detaillierten Hinweisen und Informationen. Diese stehen unter https://www.bmu.de/WS1300 zur Verfügung.

6.2 Anforderungen zum Schutz der Biodiversität

6.2.1 Sitzungs- / Veranstaltungscatering

 Bei zu durchführenden Sitzungen/Veranstaltungen sind 100% der angebotenen Vor-, Haupt- und Nachspeisen im Rahmen eines Caterings in einer ovo-lacto-vege- tarischen oder veganen Variante anzubieten. Fleisch, Fleisch- und Wurstware so- wie Fisch dürfen im Rahmen der Zubereitung der angebotenen Speisen nicht ver- wendet werden.

 Im Rahmen des Sitzungs-/Veranstaltungscaterings sind Bananen, Orangensaft, Kaf- fee, Tee, Kakao und Kakao-Produkte (z.B. Schokoriegel, etc.) zu 100% aus nachhal- tigem Anbau und zugleich aus fairem Handel.

 Im Rahmen des Sitzungs-/Veranstaltungscaterings ist die Verwendung von Palm(kern)öl/Sojaöl und Palm(kern)öl-/Sojaöl-enthaltenden Produkten zu 100% aus zertifizierten Quellen.

 Papierprodukte wie Küchenpapier, Papierhandtücher oder Papierservietten, die bei der Erbringung der Dienstleistungen im Rahmen der Vorhabens-/ Projek- tumsetzung benutzt werden, müssen aus Recyclingfasern hergestellt sein und die in Kapitel 3 enthaltenen Anforderungen des Umweltzeichens Blauer Engel, DE-UZ 5, aktuelle Ausgabe, oder eines gleichwertigen Gütezeichens erfüllen.

6.2.2 Papierprodukte, Druckerzeugnisse und Hygienepapier

 Zur Verwirklichung des Biodiversitätsschutzes müssen Fertigerzeugnisse aus Pa- pier und Karton, welche im Rahmen der Vorhabens- / Projektdurchführung genutzt werden, mindestens den jeweils aktuellen Anforderungen der jeweils einschlägi- gen Umweltzeichen Blauer Engel „Recyclingpapier, DE-UZ 14a“, „Fertigerzeug- nisse aus Recyclingpapier für den Büro- und Schulbedarf, DE-UZ 14b“ oder „Recyc- lingkarton, DE-UZ 56“ entsprechen.

 Zur Verwirklichung des Biodiversitätsschutzes müssen Toilettenpapiere, Papierta- schentücher und Papierservietten, die im Rahmen der Vorhabens- / Projektdurch- führung genutzt werden, z.B. auf Veranstaltungen / Sitzungen, mindestens den je- weils aktuellen Anforderungen des Umweltzeichens Blauer Engel „Hygienepapier aus Altpapier, DE-UZ 5“ entsprechen. (…) Für Papierhandtücher ist ein Anteil von 65% Recyclingfasern verpflichtend. Die übrigen 35% Zellulosefasern dürfen Frisch- faserzellulose sein, müssen aber zwingend den Anforderungen des Europäischen Umweltzeichens „EU-Ecolabel Grafisches Papier, Hygienepapier und Hygienepa- pierprodukte (EU) 2019/70“ in Kombination mit dem FSC- oder PEFC-Zertifikat (o- der gleichwertigen Gütezeichen) entsprechen

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6.3 Datenschutz

6.3.1 Anforderungen an die DSGVO bei Durchführung von Online-Veranstaltungen und Online-Zusammenarbeit

 Die zur Durchführung von Videokonferenzen und anderen Online-Veranstaltungen eingesetzten IT-Verfahren, sowie IT-Verfahren, die ggf. zur Online-Zusammenar- beit genutzt werden, müssen nachweislich den Vorgaben der DSGVO entsprechen.

6.3.2 Vereinbarung zur Auftragsvereinbarung

 Da personenbezogene Daten im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz verar- beitet werden, ist zum Vertragsschluss auch eine Vereinbarung zur Auftragsverar- beitung abzuschließen und die zum Schutz der Daten getroffenen Technisch-Orga- nisatorischen Maßnahmen (TOM) darzulegen.

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Anlage: Zeitplan für Arbeiten und zu erstellende Produkte mit entsprechenden Meilensteinen

2026 2027 2028 2029 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MEILENSTEINE 1 2 3 4 5 6 Arbeiten Projekt-Besprechungen x x x x x x x Workshops x x x x AP 1: Kommunikation mit Akteuren x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x AP 1: Durchführung einer Umfrage x x AP 2: Recherche und Aufbereitung von Informationen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x AP 3: Entwicklung eines Formulars für die standardisierte Erfassung der Umsetzung x x x x x x von Maßnahmen bzw. Teilschritten von Maßnahmen AP 4: Identifizierung und Kontaktaufnahme mit weiteren Akteuren x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x AP 5: Konzeption, Durchführung und Nachbereitung Workshops x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x Produkte AP 1: Kurzbericht zu den Ergebnissen der Umfrage x AP 1: Jährliche Übersichtstabelle x x x AP 2: Zwischenberichte sowie Endbericht zu den Ergebnissen x x x AP 3: Entwurf sowie Endfassung des entwickelten Formulars x x AP 4: Jährliche Übersichtstabelle x x x AP 5: Entwurf sowie Endfassung eines publikationsfähigen Artikels x x Entwurf sowie Endfassung des Endberichts x x

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