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Anlage 04 - Schema zur Wertung der Angebote
Die Angebote werden anhand der nachfolgend aufgeführten Wertungskriterien unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft.
Die Bewertung der qualitativen Merkmale erfolgt vergleichend zwischen den eingegangenen Angeboten und orientiert sich dabei am Schema des deutschen Schulnotensystems.
Anschließend wird die Gesamtpunktzahl mit dem Angebotspreis in Relation gesetzt, um die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit zu ermitteln.
Punktesystem für die Wertungskriterien:
| 5 Punkte | … entsprechen der Note „sehr gut“. Die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße. |
|---|---|
| 4 Punkte | … entsprechen der Note „gut“. Die Leistung entspricht voll den Anforderungen. |
| 3 Punkte | … entsprechen der Note „befriedigend“ Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen. |
| 2 Punkte | … entsprechen der Note „ausreichend“. Die Leistung weist Mängel auf, entspricht aber insgesamt noch den Anforderungen. |
| 1 Punkt | … entspricht der Note „mangelhaft“ Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen, zeigt jedoch Ansatzpunkte zur Behebung der Mängel. |
| 0 Punkte | … entsprechen der Note „ungenügend“ Die Leistung entspricht nicht den Anforderungen und es ist erkennbar, dass die Mängel nicht behoben werden können. |
Wertungskriterien für die Qualitativen Merkmale („Konzept“):
| Nr. | Kriterium | Gewichtung in % (Ʃ = 100%) | Durch- schnitts- wert DW | Gewichtete Gesamtpunkt- zahl Kriterium |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Qualität, Zweckmäßigkeit, Zielgruppenverständnis und Zielerfüllung der Konzeption des Angebots | 35 | ||
| 2 | Struktur und Aufbau des Angebots | 35 | ||
| 3 | Qualifikation des Projekt-Teams | 30 | ||
| Endpunktzahl EP (Ʃ der Gesamtpunktzahl 1 - 3) |
wegebund Vorstand: Amtsgericht Dresden Kontoverbindung: Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen Kathrin Uhlemann, Niesky VR 11423 Ethikbank eG zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs e. V. Siliva Queck, Zwickau Steuernummer IBAN DE61 8309 4495 0003 4535 61
Knut Kirsten, Auerbach/Vgtl. 203/141/21083 BIC GENO DE F1 ETK
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Erläuterung der Kriterien :
- Qualität, Zweckmäßigkeit, Zielgruppenverständnis und Zielerfüllung der konzeptionellen Ausführungen im Angebot (35 %)
Bei Punktevergabe wird berücksichtigt, ob
a. die vorgestellten Methoden zur Umsetzung des Projekts geeignet erscheinen (Zweck- mäßigkeit),
b. das Angebot zeigt, dass die Zielgruppen vom Bieter korrekt erkannt wurden und das Angebot darauf eingeht (Zielgruppenverständnis),
c. das Angebot eigene Ideen und eine innovative Auseinandersetzung mit der Aufgaben- stellung erkennen lassen (Kreativität).
Hinweis: Konzeptionelle Ausführungen im Angebot sind notwendig, um die genannten Punkte be- werten zu können. Im Verlauf der Zusammenarbeit nach Beauftragung kann es zu Anpas- sungen kommen.
- Struktur und Aufbau des Angebots (35 %)
Bei Punktevergabe wird berücksichtigt, ob
a. das Angebotsdokument übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet ist,
b. die Projektorganisation inkl. Verantwortlichkeiten pragmatisch dargestellt wird,
c. Projektablaufplanung und Personalplanung realistisch erscheinen.
- Qualifikation des Projekt-Teams anhand personenbezogener Projekt-Refe- renzen und fachlicher Lebensläufe (30 %)
In die Punktevergabe fließt ein, ob
a. Erfahrungen im Bereich Schulwegsicherheit, Schulwegplanung, Verkehrssicherheit, Mobilitätsbildung und Verkehrsplanung im Allgemeinen sowie Rad- und Fußverkehr im Speziellen vorliegen,
b. Erfahrungen im Bereich (Zusammenarbeit mit oder Arbeit in) Behörden/Ministerien vorhanden sind,
c. der Bezug zur aktuellen Ausschreibung erkennbar (oder erläutert) ist.
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Bewertungsablauf Konzept+Preis
Die Bewertung der Angebote erfolgt durch eine gleichbesetzte, mehrköpfige Jury wie folgt:
I. Jedes Jury-Mitglied vergibt Punkte für die Qualität „Konzept“ nach dem Punktesystem.
II. Die Gesamtpunktzahl „Konzept“ für jedes Angebot wird berechnet:
Der arithmetische Durchschnittswert (DW) der durch die Jurymitglieder vergebenen Punkte je Bewerber errechnet sich wie folgt: DW = Summe der vergebenen Punkte je Angebot / Anzahl der Jurymitglieder. Dieser Wert wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Ein Durchschnittswert (DW) von < 2,5 Punkten (auch bei einem Kriterium) führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Für die Ermittlung der Gesamtpunktzahl Konzept wird die erreichte Punktzahl mit der maximal erreichten Punktzahl ins Verhältnis gesetzt.
Pu = EP / EP * 100 Konzept IST MAX
III. Die Punktzahl „Preis“ für jedes Angebot wird nach folgender Formel bestimmt:
Pu = P / P * 100 Preis MIN IST
IV.Abschließend wird die Gesamtpunktzahl „Konzept & Preis“ (GPZ ) errechnet, aus der KP gewichteten Addition der jeweils erreichten Gesamtpunkte für „Konzept“ und „Preis“:
GPZ = 0,60 * Pu + 0,40 * Pu KP Konzept Preis
Das im daraus entstehenden Ranking der GPZ erstplatzierte Angebot stellt das KP wirtschaftlichste Angebot dar.
Bewertungslauf Präsentation
Die drei wirtschaftlichsten Angebote werden in einer Präsentation geprüft. Dazu wird für je- des Angebot ein 30-minütiges (Online-)Bietergespräch mit der Jury durchgeführt. Alle ande- ren Bieter erhalten bei diesem Kriterium 0 Punkte.
Bei der Präsentation werden die jeweiligen Angebotsinhalte durch die drei Bestbieter erläu- tert, mit der Möglichkeit von Rückfragen durch den AG. Weiterhin wird die Präsentation selbst anhand der nachfolgenden Kriterien bewertet:
Wertungskriterien für die Präzisierung der Konzeptpunkte bei der Präsentation:
| Nr. | Kriterium | Gewichtung in % (Ʃ = 100%) | Durch- schnitts- wert DW | Gewichtete Gesamtpunkt- zahl Kriterium |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Übereinstimmung mit dem Angebot | 25 | ||
| 2 | Struktur, Aufbau und Visualisierung (des Angebots mithilfe) der Präsentation | 25 | ||
| 3 | Fachkompetenz bei Beantwortung gestellter Fragen und im Gespräch zu den Inhalten | 50 | ||
| Endpunktzahl PP (Ʃ der Gesamtpunktzahl 1 - 3) |
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Im Anschluss vergibt jedes Jury-Mitglied Punkte für die Qualität „Präsentation“. Erneut (s.o.) wird das arithmetische Mittel (DW) berechnet.
Für die Ermittlung der Punktzahl „Präsentation“ wird dann die erreichte Punktzahl (DW) mit der maximal erreichten Punktzahl (im Vergleich der drei Angebote) ins Verhältnis gesetzt.
Pu = PP / PP * 100 Präsentation IST MAX
Abschließend wird die Gesamtpunktzahl „nach Präsentation“ (GPZ ) errechnet, aus der ge- KPP wichteten Addition der jeweils gewichteten Gesamtpunktzahl „Präsentation“ und jeweils er- reichten Gesamtpunkte für „Konzept“ und „Preis“:
GPZ = 0,60 * GPZ + 0,40 * Pu KPP KP Präsentation
Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (GPZ ) erhält den Zuschlag. KPP
Einzureichende Unterlagen für die Bewertung: Unterlagen der Präsentation müssen im Vor- feld des jeweiligen Termins an den AG übergeben werden.
Sollten ein oder mehrere Bieter die gleiche GPZ erhalten, erfolgt die Auswahl entspre- KPP chend der höheren erreichten gewichteten Gesamtpunktzahl der einzelnen Kriterien von Pu in der Reihenfolge 3, 2, 1. Präsentation
Bei endgültiger Gleichheit entscheidet das Los.
Legende: EP = Endpunktzahl nach Bewertung „Konzept“ (Summe Punktzahl der Jury) IST EP = maximal erreichte Endpunktzahl eines Bieters in der Auswertung „Konzept“ MAX Pu = Gesamtpunktzahl Konzept Konzept
P = Wertungspreis Angebot des jeweiligen Bieters IST P = kleinster angebotener Wertungspreis, der sich in der Auswertung befindet MIN Pu = Gesamtpunktzahl der Preispunkte Preis
GPZ = Gesamtpunktzahl „Konzept & Preis“(entsprechend Gewichtung) KP
PP = Endpunktzahl nach Bewertung „Präsentation“ (Summe Punktzahl der Jury) IST PP = maximal erreichte Endpunktzahl eines Bieters in der Auswertung „Präsentation“ MAX Pu = Gesamtpunktzahl der Präsentation Prräsentation
GPZ = Gesamtpunktzahl „Konzept & Preis & Präsentation“ KPP
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