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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200904 – Schallschutznachweis nach DIN 4109-1
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung ...................................................................................................... 3 2 Grundlagen ............................................................................................................... 4 3 Gebäude, Lage und Nutzung .................................................................................... 7 4 Anforderungen .......................................................................................................... 9 4.1 Allgemein / Anforderungsniveau ............................................................................... 9 4.2 Anforderungen an die Außenbauteile (Wände, Dachflächen, Fenster).................... 11 4.2.1 Allgemein ................................................................................................................11 4.2.2 Objektbezogene Anforderungen an die Außenbauteile ...........................................13 4.3 Anforderungen an die Innenbauteile ....................................................................... 15 4.4 Anforderungen an Bauteile zu „besonders lauten Räumen“ .................................... 17 4.5 Anforderungen an haustechnische Anlagen ........................................................... 18 4.6 Anforderungen an den Aufzug und Aufzugsschacht ............................................... 21 5 Nachweis des ausreichenden baulichen Schallschutzes ........................................ 24 5.1 Allgemein ................................................................................................................ 24 5.2 Außenbauteile ........................................................................................................ 25 5.3 Innenbauteile .......................................................................................................... 36 5.3.1 Geschossdecke ......................................................................................................36 5.3.2 Bodenplatte (Fußboden im EG) ..............................................................................37 5.3.3 Laubengang............................................................................................................38 5.3.4 Wohnungstrennwände und Trennwände zu Fluren .................................................39 5.3.5 Wohnungseingangs-Türen, die in Flure / Dielen von Wohnungen führen ................40 5.3.6 Wohnungseingangs-Türen, die unmittelbar in Aufenthaltsräume führen .................40 5.3.7 Türen von Laubengängen mit Anforderungen an den Außenlärm, die unmittelbar in Aufenthaltsräume führen.........................................................................................40 5.3.8 Treppenläufe und Zwischenpodeste .......................................................................41 5.3.9 Hauptpodeste .........................................................................................................43 5.4 Schutz gegen Geräusche aus haustechnischen Anlagen (außer Aufzug) ............... 44 5.5 Aufzugsschächte .................................................................................................... 46 5.6 Sonstige Hinweise .................................................................................................. 48 5.6.1 Selbstschließende Türen ........................................................................................48 5.6.2 Steckdosen .............................................................................................................48 6 Schlussbemerkungen ............................................................................................. 49
Anlagen
Anlage 1: Schalltechnische Untersuchung – Rechnerische Nachweise
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1 Aufgabenstellung
Die vorliegende Unterlage beinhaltet den bauordnungsrechtlich geforderten Nachweis zum Schallschutz für die Innenbauteile und gegen Außenlärm für das Bauvorhaben „Neubau Stu- dentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden“. Die Einhaltung der Anforderungen an den Schallschutz ist gemäß §15 (Wärme-, Schall-, Erschütterungsschutz) der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) für jedes Bauvorhaben nachzuweisen.
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines mehrgeschossigen Studenten- wohnheims mit insgesamt 137 Apartments in Massivbauweise. Andere Nutzungen, z.B. Ein- zelhandel, Büros, Praxen im Erdgeschoss sollen nicht entstehen. Das Gebäude besitzt 6 bis 7 oberirdische Geschosse zur Wohnnutzung und ist teilweise unterkellert. Die tragenden Au- ßenwände des Gebäudes bestehen aus 25 cm Stahlbeton mit vorgehängter hinterlüfteter Fas- sade (VHF) und 18 cm Dämmung (WLG 035). Bereiche der Laubengänge werden mit WDVS und 16 cm Dämmung (WLG 035) versehen.
Inhalt dieser Unterlage sind die Festlegungen der Schallschutzanforderungen und die sich hieraus ergebenden prinzipiellen Anforderungen für die Baukonstruktionen der trennenden In- nenbauteile als Grundlage der weiteren Planung. Weiterhin sind prinzipielle Bauteilaufbauten Bestandteil des vorliegenden Berichtes.
Die Anforderungen basieren auf der aktuellen DIN 4109-1 (2018-01) „Schallschutz im Hoch- bau – Teil 1: Mindestanforderungen“. Hierbei handelt es sich um den bauordnungsrechtlich eingeführten Mindestschallschutz (Schutz vor „unzumutbaren Belästigungen“).
Darüber hinaus kann durch die allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) ein höheres Anforderungsniveau, wie es z.B. im Beiblatt 2 zu DIN 4109 oder in DIN 4109-5 (2020- 08) vorgeschlagen ist, verbindlich werden. Mit dem Bauherrn wurde die DIN 4109-5 als Grundlage der Nachweisführung verbindlich vereinbart [2].
Bei dem gesetzlich geforderten Schallschutz innerhalb eines Gebäudes nach DIN 4109 geht es ausdrücklich nur um den Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Schallübertragung aus nut- zungsfremden Wohn- oder Aufenthaltsbereichen. Zu den schutzbedürftigen Räumen im Sinne der Norm gehören keine Küchen, Bäder, Toiletten, Flure oder Technikräume, sofern diese nicht als Aufenthaltsräume vorgesehen sind.
Darüber hinaus sind die Geräusche aus haustechnischen Anlagen (Leitungen, Lüftung, Auf- zug etc.) zu berücksichtigen und zu begrenzen, um störende Geräuschübertragungen in zu schützende Aufenthaltsräume zu vermeiden.
Der Nachweis von Empfehlungen / Vorschlägen an den Schallschutz im eigenen Wohnbereich (innerhalb von Wohnungen) ist nicht gefordert. Weitere bauphysikalische Belange, wie der bautechnische Wärme- sowie der konstruktive Brandschutz, sind nicht Bestandteil des vorlie- genden Berichtes.
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2 Grundlagen
Für die Berechnungen und Nachweise standen folgende für die Bearbeitung maßgebende Unterlagen und Angaben zur Verfügung:
Pläne / Angaben:
[1] Genehmigungsplanung (Grundrisse, Schnitte, Ansichten in M1:100); von S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Dresden; Kaitzer Straße 121, 01187 Dresden, mit Stand vom 25.05.2023;
[2] Entscheidungsvorlage Nr. 01: Festlegung der Schallschutzanforderungen für den Nachweis der Innenbauteile; von S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Dresden; Kaitzer Straße 121, 01187 Dresden
[3] Schalltechnische Standortuntersuchung, Berechnung der maßgeblichen Außenlärmpe- gel; von S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Dresden; Kaitzer Straße 121, 01187 Dresden, mit Stand vom 21.04.2023
[4] Wärmeschutznachweis von S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Dresden; Kaitzer Straße 121, 01187 Dresden, mit Stand vom 06.06.2023
Technische Baubestimmungen:
[5] DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
[6] -1 Teil 1: Mindestanforderungen (2018-01)
[7] -2 Teil 2: rechnerische Nachweise zur Erfüllung der Anforderungen (2018-01)
[8] -31 Teil 31: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Rahmendokument (2016-07)
[9] -32 Teil 32: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Massivbau (2016-07)
[10] -33 Teil 33: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Holz-, Leicht- und Trockenbau (2016-07)
[11] -34 Teil 34: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Vorsatzkonstruktionen vor massiven Bauteilen (2016-07)
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[12] 34/A1 Teil 34: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Vorsatzkonstruktionen vor massiven Bauteilen; Änderungen A1 (2019-12)
[13] -35 Teil 35: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Elemente, Fenster, Türen, Vorhangfassaden (2016-07)
[14] -35/A1 Teil 35: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Elemente, Fenster, Türen, Vorhangfassaden; Änderungen (2019-12)
[15] -36 Teil 36: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) – Gebäudetechnische Anlagen (2016-07)
Die in dem vorgenannten Normenwerk enthaltenen Anforderungen an den baulichen Schall- schutz sind als bauordnungsrechtliche Mindestanforderungen zu verstehen, die für den Schall- schutz zwischen fremden Wohn-, Aufenthalts- oder Arbeitsbereichen eingehalten werden müssen.
Zusätzlich können aus:
[16] Beiblatt 2 zur DIN 4109: Schallschutz im Hochbau; Hinweise für Planung und Ausfüh- rung, Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz; Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen Wohn- oder Arbeitsbereich; (1989-11)
Vorschläge bzw. Empfehlungen (keine bauaufsichtlichen Anforderungen) für einen erhöhten Schallschutz zwischen fremdgenutzten bzw. auch eigengenutzten Wohn- oder Arbeitsberei- chen (o. ä.) entnommen werden.
[17] Zwischenzeitlich liegt die DIN 4109-5 Schallschutz im Hochbau – Erhöhte Anforderun- gen von 2020-08 im Weißdruck vor. Die Festlegungen in dieser Norm ersetzten Bbl. 2 zu DIN 4109!
Es sind die aktuellen Rechtsauffassungen hinsichtlich des geschuldeten Schallschutzes in Ab- hängigkeit der Vereinbarungen und der Bauweise (!) zu beachten.
Weitere verwendete Beurteilungsgrundlagen und Hilfsmittel sind:
[18] VDI-Richtlinie 2719: Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen; (1987-08)
[19] VDI-Richtlinie 2566 Blatt 2: Schallschutz bei Aufzugsanlagen ohne Triebwerksraum; (2011-04)
[20] DIN 8989: Schallschutz in Gebäuden – Aufzüge (2019-09)
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[21] Geberit Schallschutztool, http://tools.geberit.de/schallschutztool/; von Geberit; abgerufen am 22.12.2020
[22] Verschiedene Produktkataloge bzw. Datenblätter (Aldes, Aerex, Schöck, Halfen, Knauf, Fermacell, Regupol etc.); jeweils in aktueller Fassung
[23] Ift-Merkblatt SC-07/2 vom Juni 2017: Bestimmung der Schalldämmung einer Außen- wand mit Fenster und Lüfter – Bestimmung des resultierenden Schalldämm-Maßes R w,res
[24] Beiblatt 1 zu DIN 18005-1: Schallschutz im Städtebau. Berechnungsverfahren – Schall- technische Orientierungswerte für die städtebauliche Planung; (1987-05)
[25] DÄMMWERK 2023 Bauphysik-Software, KERN Ingenieurkonzepte Berlin
[26] Ift-Richtlinie LU-01/2: Fensterlüfter (03/2021)
[27] Merkblatt Schlitze und Aussparung; Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM); Stand vom November 2015
[28] Auslegungsfragen zur DIN 4109 sowie Stellungnahme des NA 005-55-74 AA „Anforde- rungen an den Schallschutz“; vom DIN-Normenausschuss Bauwesen (NaBau); Stand vom Juli 2021
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3 Gebäude, Lage und Nutzung
Bei dem zu beurteilenden Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines Gebäudes in Massivbauweise. Das Gebäude besteht aus 4 aneinandergereihten Baukörpern mit 6 bis 7 Vollgeschossen. Die tragenden Außenwände des Gebäudes bestehen aus 25 cm Stahlbeton mit vorgehängter hinterlüfteter Fassade (VHF) und 18 cm Dämmung (WLG 035). Bereiche der Laubengänge werden mit WDVS und 16 cm Dämmung (WLG 035) versehen.
Abbildung 1: vorgesehener Bauplatz (rote Markierung), Auszug aus Google Maps
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Das Baufeld (siehe Abbildung 1) liegt in Zentrumsnähe entlang einer Hauptverkehrsstraße (B 170), Straßenbahngleisen und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Dresden.
Es sind zwei Treppenhäuser und zwei Personenaufzüge geplant, das Gebäude ist als Massivbau konzipiert. Die Geschossdecken einschl. der Dachdecke sind als Stahlbetondecken geplant. Die Fußböden werden mit schwimmenden Estrichen ausgeführt.
Der gesamte betrachtete Gebäudekomplex beinhaltet ausschließlich Wohnungen; einschl. der erforderlichen Verkehrsflächen und Nebenräume (Technikräume etc.). Die Grundrisstypen weisen ein hohes Maß an Wiederholung auf.
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4 Anforderungen
4.1 Allgemein / Anforderungsniveau
Das Gebäude wird nach den in DIN 4109-1 angegebenen Anforderungen an die Schalldäm- mung in Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden sowie in gemischt genutzten Gebäuden beur- teilt.
Die Anforderungen an den Luftschallschutz werden durch ein erforderliches, bewertetes Bau- Schalldämmmaß erf. R’w ausgedrückt. Die Anforderungen werden erfüllt, wenn das rechneri- sche bzw. gemessene Schalldämmmaß abzüglich eines Sicherheitsabschlages größer oder gleich dem Anforderungswert ist. Der Trittschallschutz wird mit Hilfe des bewerteten Norm- Trittschallpegels L’n,w beurteilt. Ist der berechnete bzw. gemessene Wert des Norm-Trittschall- pegels zuzüglich eines Sicherheitszuschlages kleiner oder gleich dem Anforderungswert, so werden die Anforderungen erfüllt.
Die Vorgaben der DIN 4109-1 gelten als baurechtlich eingeführte Mindestanforderungen an die erforderliche Luft- und Trittschalldämmung zum Schutz gegen Schallübertragungen aus einem fremden Wohn- und Arbeitsbereich bei unterschiedlicher Nutzung. Eine Unterschreitung dieser Werte ist in aller Regel nicht zulässig.
Unabhängig von der baurechtlichen Seite ist der Auftragnehmer dazu verpflichtet dem Erwer- ber ein mangelfreies Werk zu liefern. Eine Freiheit von Sachmängeln ergibt sich dann, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik erfüllt werden und die vertraglich definierten Leistungen erbracht worden sind. „Ein die Mindestanforderungen überschreitender Schall- schutz muss deutlich wahrnehmbar einen höheren Schutz verwirklichen.“
Für die trennenden Innenbauteile werden gemäß [2] die erhöhten Schallschutzanforde- rungen der DIN 4109-5 festgelegt. Diese Festlegung ist Grundlage der weiteren Nach- weisführung.
Anmerkung: Diese Festlegung bleibt auch mit der bauaufsichtlichen Einführung der DIN 4109-1 (2018-01) bestehen, da die Mindestanforderungen weiterhin hinter den Komfortansprüchen zurückbleiben.
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Grundsätzlich unterteilen sich die schalltechnischen Anforderungen an den Schallschutz in folgende Teilgebiete:
➢ Schutz gegen Außenlärm (Gebäudehülle)
➢ Ausreichender Luftschallschutz zwischen fremden Wohn- und Arbeitsräumen
➢ Ausreichender Schutz vor Trittschallübertragung zwischen fremden Wohn- und Ar-
beitsräumen
➢ Ausreichender Schutz vor Geräuschübertragungen aus Wasserinstallationen
➢ Ausreichender Schutz vor Geräuschübertragungen aus haustechnischen Anlagen
(betrifft auch Aufzüge)
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4.2 Anforderungen an die Außenbauteile (Wände, Dachflächen, Fenster)
4.2.1 Allgemein
Die zuvor in Kapitel 4.1 benannten erhöhten Anforderungen nach DIN 4109-5 gelten nur für Innenbauteile. Die Außenbauteile werden nach den in DIN 4109-1 angegebenen Anforderun- gen an die Schalldämmung in Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden sowie in gemischt genutz- ten Gebäuden beurteilt [6].
Die Anforderungen an den Luftschallschutz werden durch ein erforderliches gesamtes bewer- tetes Bau-Schalldämm-Maß erf. R´ der Außenbauteile von schutzbedürftigen Räumen w,ges ausgedrückt (nach DIN 4109-1:2018-01, Gleichung 6).
M𝑒𝑟i𝑓t:. 𝑅´𝑤.𝑔𝑒𝑠 = 𝐿𝑎 −𝐾𝑅𝑎𝑢𝑚𝑎𝑟𝑡
L maßgeblicher Außenlärmpegel (aus Nomogrammen bzw. detaillierter Berech- a nung)
K 30 dB für Aufenthaltsräume in Wohnungen Raumart
erf. R´ muss mindestens 30 dB betragen! w,ges
Bei homogenen Außenbauteilen (Außenwände, Dächer) gilt die Anforderung direkt. Bei zu- sammengesetzten Fassadenbauteilen ist in Abhängigkeit des Verhältnisses zwischen Fassa- denfläche S und dahinterliegender Raumgrundfläche S ein Korrekturwert K zu berücksich- S G AL tigen (von -3 bis +5 dB).
𝑆𝑆 𝐾𝐴𝐿 = 10lg ( ) Der ungünsti0g,s8te∙ 𝑆( 𝐺 größte) Korrekturwert ergibt sich für einen Raum mit kleiner Grundfläche aber großer Fassadenfläche; z.B. für ein Eckzimmer.
Die Anforderungen werden erfüllt, wenn das berechnete bzw. gemessene gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß R´ der Fassade abzüglich eines Sicherheitsabschlages größer oder w,ges gleich dem Anforderungswert zuzüglich eines Korrekturwertes für Außenlärm (K ) ist (nach AL DIN 4109-2:2018-01, Gleichung 32).
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M𝑅´i 𝑤 t: , 𝑔𝑒𝑠−𝑢𝑝𝑟𝑜𝑔 ≥ 𝑒𝑟𝑓.𝑅´𝑤.𝑔𝑒𝑠 +𝐾𝐴𝐿
u Sicherheitsbeiwert → 2 dB prog
K Korrekturwert nach DIN 4109-2:2018-01, Gleichung 33 für das erforderliche AL Bau-Schalldämm-Maß für den Außenlärm
Die Vorgaben der DIN 4109-1 gelten als baurechtlich eingeführte Mindestanforderungen an die erforderliche Luftschalldämmung zum Schutz gegen Außenlärm. Eine Unterschreitung die- ser Werte ist in aller Regel nicht zulässig.
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4.2.2 Objektbezogene Anforderungen an die Außenbauteile
Die Erfordernisse für den Schutz gegen Außenlärm ergeben sich grundsätzlich aus der für den Prognosezeitraum zu erwartenden Außenlärmsituation.
Die Einstufung in einen Lärmpegelbereich nach DIN 4109-1 erfolgt auf der Grundlage der Schalltechnischen Untersuchung gemäß [3] von 2023.
Abbildung 2: Auszug aus [3]. Darstellung der Immissionsorte.
Aus [3] ergeben sich damit folgende Außenlärmpegel (La) und Lärmpegelbereiche (LPB) als Grundlage der Nachweisführung für die einzelnen Fassadenflächen.
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Die Ergebnisse zum maßgeblichen Außenlärmpegel zeigen, dass der Nachtzeitraum maßge- bend wird. Auf das Gebäude wirken maßgebliche Außenlärmpegel von L a = 58 – 75 dB(A) ein. Die hohen maßgeblichen Außenlärmpegel resultieren aus dem anliegenden Straßen- und Schienenverkehrslärm, wo sich hauptsächlich die Eingangsbereiche befinden. Schutzbedürf- tige Räume liegen auf der Rückseite des Gebäudes.
Der geforderte Wert R’w,ges setzt sich aus den Schalldämmmaßen von Wand und Fenster und ggf. Rollladenkästen und Fensterlüftern zusammen. Sofern die Schalldämmmaße von Wand und Fenster jeweils über dem geforderten Wert für R’w liegen, wird die Anforderung unabhän- gig von den Fensterflächenanteilen erfüllt. Für großflächige Fensterflächen müssen die erfor- derlichen Schalldämmmaße also auch allein von der Fensterfläche eingehalten werden.
Achtung: In Abhängigkeit des Verhältnisses zwischen Fassadenfläche SS und dahinter- liegender Raumgrundfläche SG wird noch ein Korrekturwert KAL berücksichtigt (von -3 bis +5 dB).
Die Schalldämmung von Fenstern ist selbstverständlich nur dann voll wirksam, wenn die Fenster geschlossen sind. Fenster in Spaltlüftungsstellung erreichen nur ein Schalldämm-Maß R’w ≈ 15 dB!
Für Übernachtungsräume an Fassaden mit nächtlichem Lärmpegel L > 45 dB(A) ist gem. r,Nacht Beiblatt 1 zu DIN 18005-1 ungestörter Schlaf bei einem (teilweise) geöffneten Fenster häufig nicht mehr möglich, sodass fensterunabhängige Lüftungseinrichtungen gefordert sind. In jeder Wohnung ist dann wenigstens ein Schlafraum oder ein zum Schlaf geeigneter Raum mit ent- sprechenden Lüftungseinrichtungen vorzusehen.
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4.3 Anforderungen an die Innenbauteile
Wie vorab erläutert, sind nach den a.a.R.d.T. in Neubauten „erhöhte Anforderungen“ zu be- achten. Unter Berücksichtigung der Festlegungen in [2] werden die folgenden Anforderungen an den Luftschallschutz (erf. R’w ) und Trittschallschutz (erf L’n,w ) einzelner Bauteile den Nach- weisen zugrunde gelegt:
| Bauteile | Mindestanforderungen nach DIN 4109-1 | Planerische Festlegung (a) (für Neubauten) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Werte in Klammern) | |||||||
| DIN4109-5 | |||||||
| R´w ≥ [dB] | L´n,w ≤ [dB] | R´w ≥ [dB] | L´n,w ≤ [dB] | ||||
| Decken | Wohnungstrenndecken | 54 (57) | 50 (45) | 57 | 45 | ||
| Decken über Kellern, Hausfluren, Treppen- räumen unter Aufenthaltsräumen | 52 (55) | 50 (45) | 55 | 45 | |||
| Bodenplatte im EG | 52 (55) | 50 (45) | 55 | 45 | |||
| Bodenplatte im UG(b) | - | - | 46 | ||||
| Decken unter Laubengängen | - | 53 (48) | 48 | ||||
| Treppen | Treppenläufe und -podeste | - | 53 (47) | 47 | |||
| Wände | Wohnungstrennwände und Wände zwi- schen fremden Arbeitsräumen | 53 (56) | - | 56 | - | ||
| Treppenraumwände und Wände neben Hausfluren | 53 (56) | - | 56 | - | |||
| Schachtwände von Aufzugsanlagen an Aufenthaltsräumen (c) | 57 (57) | - | 57 | - | |||
| Türen | Türen, die von Hausfluren oder Treppen- räumen in geschlossene Flure und Dielen von Wohnungen führen | 27 (32) | - | 32 | - | ||
| Türen, die von Hausfluren oder Treppen- räumen unmittelbar in Aufenthaltsräume von Wohnungen führen | 37 (42) | - | 42 | - |
(a) Mit diesen planerischen Festlegungen werden die Bauteile schallschutztechnisch ausgelegt. (b) Nach [28] werden keine gesonderten Anforderungen an Bodenplatten in Mehrfamilienhäusern gestellt (c) siehe auch Abschnitt 4.6
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In Fällen, bei denen die gemeinsame Trennfläche < 10 m² beträgt oder es keine gemeinsame Trennfläche (z.B. diagonale Übertragungssituationen) gibt, wird die Anforderung an Dn,w ge- stellt. Es gelten dafür die Anforderungswerte für erf. Rw (entsprechende Regelungen siehe DIN 4109-2 und DIN 4109-4).
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4.4 Anforderungen an Bauteile zu „besonders lauten Räumen“
Besonders laute Räume sind im Sinne der DIN 4109-1 Räume, in denen der Schalldruckpegel des Luftschalls L häufig mehr als 75 dB beträgt. Für diese Räume gelten höhere Anfor- AF,max,n derungen an das bewertete Schalldämm-Maß R´ und den bewerteten Norm-Trittschallpegel w L´ . Diese sind in DIN 4109-1, Tabelle 8 aufgelistet. n,w
Nach derzeitigem Planungsstand sind keine „besonders lauten Räume“ im Sinne der DIN 4109-1 zu erwarten.
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4.5 Anforderungen an haustechnische Anlagen
Die Anforderungswerte entsprechen jeweils den Anforderungen aus DIN 4109-5 Tab. 5 [17] und stellen erhöhte Schallschutzwerte dar.
In der folgenden Tabelle sind die maximalen Schalldruckpegel, die in Abhängigkeit des Ge- räuscherzeugers, in Wohn- und Schlafräumen auftreten dürfen, aus der DIN 4109-5, Tabelle 5 [6] zitiert.
Tabelle 1: maximale Schalldruckpegel in Wohn- und Schlafräumen in Abhängigkeit des Geräuscherzeugers nach DIN 4109-5, Tabelle 5
| Geräuschquelle | Kennzeichnender Schalldruckpegel LAF,max,n [dB (A)] | ||
|---|---|---|---|
| Erhöhte Schallschutzanforderung nach DIN 4109-5 | |||
| Wasserinstallationen (Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen gemeinsam) | ≤ 27 (a),(b),(c) | ||
| Sonstige haustechnische Anlagen (betrifft auch Lüftungsanlagen) (d) | ≤ 27 (c) |
(a) Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen, die beim Betätigen der Armaturen und Geräte (Öffnen, Schließen, Umstellen, Unterbrechen o.a.) entstehen, dürfen die Kennwerte nicht um mehr als 10 dB überschreiten.
(b) Voraussetzung zur Erfüllung des zulässigen Schalldruckpegels: Die Ausführungsunterlagen müssen die Anforderungen des Schallschutzes berücksichtigen, d. h. zu den Bauteilen müssen die erforderlichen Schallschutznachweise vorliegen. Außerdem muss die verantwortliche Bauleitung benannt und zu einer Teilabnahme vor Verschließen bzw. Bekleiden der Installation hinzugezogen werden.
(c) Abweichend von DIN EN ISO 10052:2010-10, 6.3.3, wird auf Messung in der schallhärtesten Raumecke verzichtet (siehe auch DIN 4109-4).
(d) Anforderungen für Aufzugsanlagen gem. Abs. 4.6.
Sonstige haustechnische Anlagen sind in der DIN 4109 wie folgt definiert:
„… dem Gebäude dienende: • Ver- und Entsorgungsanlagen • Transportanlagen • Fest eingebaute, betriebstechnische Anlagen
Als haustechnische Anlagen gelten außerdem:
• Gemeinschaftswaschanlagen • Schwimmanlagen, Saunen und dergleichen • Sportanlagen
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• Zentrale Staubsaugeranlagen • Müllabwurfanlagen • Garagenanlagen
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„Außer Betracht bleiben die Geräusche von ortveränderlichen Maschinen und Geräten (z.B. Staubsauger, Waschmaschinen, Küchengeräte, Sportgeräte etc.) im eigenen Wohn- bzw. Nut- zungsbereich.“
Ebenso unterliegen Nutzergeräusche nicht den Anforderungen nach DIN 4109; darunter fallen z.B. das Aufstellen eines Zahnputzbechers auf Abstellplatte, hartes Schließen des WC-De- ckels, Spureinlauf, Rutschen in Badewanne.
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4.6 Anforderungen an den Aufzug und Aufzugsschacht
Für die Gebäudeplanung rund um Aufzugsanlagen steht bislang noch kein Rechenverfahren zur Verfügung. Die DIN 4109-1 stellt lediglich Anforderungen an
➢ die Schalldämmung (R’w ) von Schachtwänden von Aufzugsanlagen an Aufenthaltsräu- men
➢ maximal zulässige Schalldruckpegel in fremden schutzbedürftigen Wohnungen (L ); erzeugt von gebäudetechnischen Anlagen AF,max,n
Hinweise für die Planung und Ausführung von Förderanlagen (Aufzüge) beinhaltet der Anhang A.5 der DIN 4109-36. Mit Verweis auf die VDI 2566 [19] gibt es lediglich Angaben zu den erforderlichen flächenbezogenen Massen von Schachtwand und flankierenden Bauteilen in Abhängigkeit der Anordnung des Aufzugs zu Aufenthaltsräumen, um den maximal zulässigen Schalldruckpegel (L = 30 dB) zu erreichen bzw. zu unterschreiten. AF,max,n
Als Nachfolge-Regelwerk zur VDI 2566 wurde im August 2019 die DIN 8989 [20] veröffentlicht. Die DIN 8989 richtet sich direkt und ausschließlich an den Schallschutz von Aufzugsanlagen. Letztere bietet eine gewisse Grundlage zur schalltechnischen Bewertung von Aufzugsschäch- ten; sie ist in Sachsen zum Zeitpunkt der Nachweiserstellung jedoch keine bauordnungsrecht- lich eingeführte Regelung.
Hinweis: Die DIN 8989 weist Kennwerte aus, um die Mindestanforderungen der DIN 4109-1 bzw. die Schallschutzziele der VDI 4100 mit großer Wahrschein- lichkeit zu erreichen.
Für Räume, in denen höhere Schalldruckpegel > 35 dB(A) zulässig sind, wie z.B. in Büroräumen, werden keine Angaben gemacht
Anmerkung: Für die Nachweisführung werden die Angaben aus Tabelle 4 der DIN 8989 zur Orientierung herangezogen.
Dabei ist zu unterscheiden, ob der Aufzug mit oder ohne einem Triebwerksraum ausgeführt wird. Im zu betrachteten Fall werden sämtliche Aufzüge ohne Triebwerksraum ausgeführt.
Eine Aufzugsanlage ist gemäß DIN 8989 gegen Körperschall zu entkoppeln. Der nach DIN 4109-1 Tab. 9 zulässige Schalldruckpegel L in einem neben dem Aufzugsschacht AF,max,n liegenden Wohnraum beträgt 30 dB (A).
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Bei der Lage der Aufzugsschächte und den hieraus resultierenden Anforderungen ist gemäß vorliegender Planung die Situation C (kritische Situation) vorzufinden.
Situation C – Pufferraum zw. Schacht und schutzbedürftige Räume
Abbildung 3: Kennzeichnung der Lages des Aufzugsschachtes im Gebäude in Bezug auf schutzbedürftige Räume nach DIN 8989
Bei der Ausführung eines Aufzugs ohne Triebwerksraum gelten nachfolgend gezeigte Emp- fehlungen nach DIN 8989 für die bauliche Ausbildung (siehe Tabelle 2).
Die erforderliche elastische Lagerung des Aufzugstriebwerkes muss je nach Ausführung der Schachtwand den Varianten EL1 – elastische Elemente (bei DIN 4109) oder EL3 – doppelt elastische Elemente gemäß DIN 8989, Bild A.1 entsprechen.
Führungsschienen des Aufzugs sollten nicht an Trennwänden zu schutzbedürftigen Räumen befestigt werden.
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Tabelle 2: Einzuhaltende flächenbezogene Massen von Wänden und Decken zur Erreichung der Schallschutzziele nach Abs. 4.5.
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5 Nachweis des ausreichenden baulichen Schallschutzes
5.1 Allgemein
Der Nachweis des ausreichenden Schallschutzes sämtlicher maßgebender Bauteile wird auf der Grundlage der vorliegenden Planunterlagen nach den in DIN 4109 enthaltenen Ausfüh- rungsbeispielen und Rechenverfahren unter Berücksichtigung der Schallnebenwege geführt. Es sind keine Messungen (Eignungsprüfungen) erforderlich, wenn die verwendeten Bauteile den Ausführungen entsprechen, die dort beschrieben sind.
Für Sonderbauteile (z.B. Türen und Fenster), deren Schalldämmung nicht nach den Rechen- vorschriften und Ausführungsbeispielen der DIN 4109 nachgewiesen werden können, sind vom Hersteller bzw. Bieter entsprechende Prüfzeugnisse vorzulegen.
Anmerkung: Im LV vermerken!
In der Norm wird zwischen Messwerten aus Prüfständen (z.B. R) und entsprechenden Re- chenwerten der bewerteten Kenngrößen (z.B. R’w ) unterschieden. Nur die Rechenwerte, bei denen erforderlichenfalls auch die tatsächlich in dem betreffenden Gebäude vorhandene Flan- kenwegübertragung Berücksichtigung fand, dürfen zum Vergleich mit den Anforderungen ver- wendet werden. In den folgenden Abschnitten werden die maßgebenden Berechnungsergeb- nisse für die einzelnen Bauteile aus der Untersuchung verschiedener Geometrie-Situationen aufgezeigt.
Die erforderlichen Konstruktionen werden auf Grund schalltechnischer Eigenschaften dimen- sioniert und benannt. Eine Dimensionierung hinsichtlich Brand- und Wärmeschutz ist kein Ge- genstand der Betrachtungen. Eventuell erforderliche Wärmedämmschichten, Abdichtungen, Dampfsperren, Kiesschichten etc. müssen je nach Nutzung und Anforderungen in der weiteren Planung berücksichtigt werden.
Die gegebenenfalls dargestellten Bauteilskizzen erheben daher keinen Anspruch auf Vollstän- digkeit (keine Ausführungsdetails)!
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5.2 Außenbauteile
Für den Nachweis von ausgewählten kritischen Räumen sowie Raumgruppen wird die ge- samte Fassade betrachtet. Im Sinne der DIN 4109-2 setzt sich diese aus opaken Bauteilen (Wand, ggf. Decke/Dach/Terrasse) und Einbauteilen (Fenster, ggf. Rollladenkasten, ggf. Au- ßenluftdurchlässe) zusammen. Hier ist zu beachten, dass durch eine schalltechnisch ungüns- tige Einbausituation des Fensters im Massivbau eine mögliche Schallübertragung durch Fugen zwischen Fensterelementen und tragenden Bauteilen möglich ist. Eine kritische Einbausitua- tion ergibt sich bspw., wenn Fensterelemente in der Dämmebene liegen (siehe Abbildung 4)
Abbildung 4: Auszug aus DIN 4109-2, Tab. 5 - Einfluss der Außenwand- und Einbausituation auf die Schalldäm- mung von Fenstern [7].
Für das Bauvorhaben liegt derzeit eine schalltechnisch unkritische Situation vor (Einbau au- ßenbündig in der Massivwand, grüne Markierung). Sollte im Rahmen der weiteren Planung das Fenster in die Dämmebene rücken (rote Markierung), liegt eine schalltechnisch kritische Situation vor!
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Für diesen Fall sind die Fugen so auszuführen, dass das Fugenschalldämm-Maß R min- S,w destens um 10 dB über dem bewerteten Schalldämm-Maß R des entsprechenden Bauele- w mentes (Fenster) liegt. Hinweise zur Ausführung der Fugen können aus DIN 4109-35 Kap. 4.5.4 entnommen werden.
Gemäß DIN 4109-2, Abschnitt 4.4.3 [7] muss die Flankenschallübertragung nur berücksichtigt werden, wenn das bewertete Schalldämmmaß der massiven Außenbauteile R w ≥ 50 dB ist und das gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß erf. R’w,ges > 40 dB betragen soll.
Für die vorliegende Beanspruchung muss daher je nach Lärmpegelbereich die flankierende Übertragung nicht immer berücksichtigt werden! In den jeweiligen Berechnungen wird auf die Berücksichtigung der Flankenschallübertragung hingewiesen.
Zur Umsetzung des Lüftungskonzeptes ist gegebenenfalls der Einbau von Lüftungselementen innerhalb der Fassade in Form von Fensterzuluftelementen erforderlich. Hierzu werden sinn- volle Vorschläge unterbreitet und für kritische Situationen die Eignung von Fensterzuluftele- menten nachgewiesen.
Abbildung 5: Beispiele für Fensterlüfter aus [26]
Tabelle 3: Begriffe und Definitionen für Fensterlüfter aus [26]
| Begriff | Definition | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Fensterfalz- lüfter | Lüftungsgerät oder -komponente, das im Fensterfalz integriert ist und/oder den Fensterfalz aks Lüftungsweg nutzt. | ||||
| Beschlag geregelter Lüfter | Lüftungsgerät oder -komponente, das durch die Ausführung des Fensterfalzes in Kombination mit dem Fensterbeschlag eine Lüftung auch bei geschlosse- nem Fenster ermöglicht. | ||||
| Aufsatzele- ment | Lüftungsgerät oder -komponente, das direkt in den Blendrahmen und/oder den Flügelrahmen und/oder das Glas des Fensters integriert ist oder das direkt an den Blendrahmen des Fensters (seitlich, oben oder unten) montiert werden kann. |
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Hinweise1: „Bei Aufsatzelementen, die in den Blendrahmen des Fensters integriert sind, wird die Berechnung von R entsprechend der Formel mit Berücksichtigung w,Lü+F von R oder D durchgeführt. Die Gesamtfläche des Elements ist hier w,Lü n,e,w,Lü gleich der Fensterfläche.“
Legende: D bewertete Normschallpegeldifferenz des Lüfters in dB n,e,w,Lü R bewertetes Schalldämm-Maß des Lüfters in dB w,Lü R bewertetes Schalldämm-Maß des Fensters in dB w,F R bewertetes Schalldämm-Maß von Fenster und Lüfter in dB w,Lü+F
„Bei Fensterfalzlüfter oder Beschlag geregelten Lüftern erfolgt keine rechneri- sche Ermittlung des resultierenden Schalldämm-Maßes der Kombination Fens- ter/Lüfterkomponente. Das Schalldämm-Maß des kombinierten Elements kann nur über eine Messung am Gesamtelement ermittelt werden.“
R = R (Prüfschalldämm-Maß für das Fenster) w,F w,p R = erf. R (erforderliches Gesamtschalldämm-Maß Fenster inkl. Lüfter) w,Lü+F w
Es ist dabei zu beachten, dass durch den Einbau von Fensterlüftern der Schalldämmwert des Fensters in Abhängigkeit der Fenstergeometrie, der Fenstergröße und der Schallschutzklasse (SSK) vermindert wird. Das Fenster muss demnach ein höheres Schalldämm-Maß (R ) auf- w,F weisen, um die Schwächung durch den Fensterlüfter zu kompensieren.
Beim Einsatz bspw. eines Aufsatzelementes mit D = 40 dB ergibt sich damit für ein Fens- n,e,w,Lü ter mit den Abmessungen 1,40 x 1,475 m (S F = S ges = 2,07 m²) ein erf. R w,F ≥ 38 dB, um den Anforderungswert erf. R w,Lü+F ≤ 32 dB zu gewährleisten (siehe nachfolgende Grafiken).
1 Zitiert aus [26]
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| Fe n ste r | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fe n ste rg e o m e trie | S ch a lld ä m m -M a ß d e s Fe n ste rs m Lü it fte r ( Fe n ste r im e in g e b a u te n Z u sta n d ) | ||||||||||
| G e sch o ss | B re ite [m ] | H ö h e [m ] | Flä ch e R o h b a u [m ²] | Flä ch e Fe n ste r m it Lü fte r, o h n e R K [m ²] | 2 9 | 3 0 | 3 1 | ≙ 3 2 | 3 3 | 3 4 | |
| E G | 1 ,4 | 1 ,4 7 5 | 2 ,0 7 | 2 ,0 6 | 3 1 | 3 3 | 3 5 | 3 8 | 4 8 | k.A . | |
| O G | 1 ,4 | 1 ,9 2 5 | 2 ,7 0 | 2 ,6 9 | 3 1 | 3 2 | 3 4 | 3 6 | 3 9 | 4 6 | |
| Le g e n d e : | H in w e is: | ||||||||||
| SSK 2 | Lü fte r m it D n,f,w = 4 0 d B | ||||||||||
| SSK 3 | ke in R o llla d e n ka ste n | ||||||||||
| k.A . | SSK 4 | ||||||||||
| ke in e A n g a b e |
Abbildung 6: Übersicht zum erf. Schalldämm-Maß des Fenster (Rw,F) in Abh. der Fenstergröße und Fensterlüfter (hier. Aufsatzelement mit Dn,e,w,Lü 40 dB); Beispielrechnung
Richtprodukt: Aereco ZFH 5-35 mit WHAI 02 → D = 40 dB n,f,w
Anmerkung: Es ist darauf zu achten, dass das gewählte Fensterzuluftelement auch die er- forderliche Luftmenge liefert.
Sollte ein Fensterlüftungselement mit der erforderlichen Qualität (Luftvolumenstrom + hohe Schalldämmung) nicht verfügbar sein, dann muss auf einen Außenluftdurchlass (ALD) im Wandbereich zurückgegriffen werden! Hier können deutlich höhere Schalldämmwerte (D n,e,w ≥ 58 dB) erzielt werden.
Richtprodukt: SEVi 160U → D = 42 - 60 dB n,f,w
Resultierend aus den Ergebnissen der schalltechnischen Standortuntersuchung [3] sind fens- terunabhängige Lüftungseinrichtungen an allen Fassaden vorzusehen.
Aufgrund der hohen Außenlärmpegel an den Giebelseiten werden hier bereits ALD im Wand- bereich schalltechnisch übergeprüft und in den Berechnungen darauf hingewiesen.
Nach aktuellem Planungsstand gibt es keine Sonnenschutzvorrichtung, die schalltechnisch berücksichtigt werden muss. Nach [4] sind Sonnenschutzverglasung vorgesehen.
Der Nachweis ist für ausgewählte Räume bzw. Raumgruppen in Abhängigkeit der Geometrie, Nutzung und des Außenlärmpegels zu führen. Der Nachweis wird nachfolgend für verschie- dene maßgebende Raumkonstellationen gezeigt.
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Gemeinschaftsraum im EG
Fassade SO im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 75 dB) a Fassade SW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 72 dB) a Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 66 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Fenster SO, MIG mit R w ≥ 41 dB ➢ Fenster SW, MIG mit R w ≥ 40 dB ➢ Fenster NW, MIG mit R w ≥ 34 dB
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
49,3 dB – 2 dB = 47,3 dB > 45 dB + 1,3 dB = 46,3 dB ✔
Zimmer 0103 im EG
Fassade im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 66 dB) a Flankenschallübertragung muss nicht berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand, Rohdichte 2.400 kg/m³ (VHF) innen geputzt;
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 32 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 38 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
38,9 dB – 2 dB = 36,9 dB > 36 dB + 0,7 dB = 36,7 dB ✔
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Wohnung 0201 Zimmer 2 im 1. OG
Fassade SW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 75 dB) a Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 72 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Wandlüfter (ALD), mit D n,e,w ≥ 58 dB ➢ Fenster, MIG mit R w ≥ 41 dB
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
50,2 dB – 2 dB = 47,9 dB > 45 dB + 2,8 dB = 47,8 dB ✔
Wohnung 0201 Zimmer 1 im 1. OG
Fassade SW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 72 dB) a Fassade SO im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 66 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Wandlüfter (ALD), mit D n,e,w ≥ 58 dB ➢ Fenster, MIG mit R w ≥ 34 dB
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
47,1 dB – 2 dB = 44,9 dB > 42 dB + 2,8 dB = 44,8 dB ✔
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Wohnung 0202 Zimmer im 1. OG
Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich III (L = 65 dB) a Flankenschallübertragung muss nicht berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 33 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 39 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
38,7 dB – 2 dB = 36,7 dB > 35 dB + 0,7 dB = 37,7 dB ✔
Wohnung 0208 Zimmer im 1. OG
Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich III (L = 64 dB) a Flankenschallübertragung muss nicht berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 32 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 36 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
37,7 dB – 2 dB = 35,7 dB > 34 dB + 0,7 dB = 34,7 dB ✔
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Wohnung 0701 Zimmer 2 im 6.OG
Fassade SO im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 75 dB) a Fassade SW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 72 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ 20 cm Stb.-Dachdecke, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Wandlüfter (ALD), mit D n,e,w ≥ 58 dB ➢ Fenster, MIG mit R w ≥ 41 dB
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
52,7 dB – 2 dB = 50,6 dB > 45 dB + 5,0 dB = 50,0 dB ✔
Wohnung 0701 Zimmer 1 im 6.OG
Fassade SW im maximalen Lärmpegelbereich V (L = 72 dB) a Fassade SO im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 66 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ 20 cm Stb.-Dachdecke, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Wandlüfter (ALD), mit D n,e,w ≥ 58 dB ➢ Fenster, MIG mit R w ≥ 34 dB
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
49,8 dB – 2 dB = 47,7 dB > 42 dB + 5,0 dB = 47,0 dB ✔
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200904 – Schallschutznachweis nach DIN 4109-1
Wohnung 0702 Schlafen im 6.OG
Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 65 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ 20 cm Stb.-Dachdecke, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 33 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 39 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
41,4 dB – 2 dB = 39,4 dB > 35 dB + 4,4 dB = 39,4 dB ✔
Wohnung 0703 Schlafen im 6.OG
Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 65 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ 20 cm Stb.-Dachdecke, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 30 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 32 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
40,6 dB – 2 dB = 38,6 dB > 35 dB + 2,7 dB = 37,7 dB ✔
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200904 – Schallschutznachweis nach DIN 4109-1
Wohnung 0705 Schlafen im 6.OG
Fassade NW im maximalen Lärmpegelbereich IV (L = 65 dB) a Flankenschallübertragung muss berücksichtigt werden
➢ 24 cm Stb.-wand (VHF) innen geputzt;
➢ 20 cm Stb.-Decken, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ 20 cm Stb.-Dachdecke, Rohdichte = 2.400 kg/m³
➢ Fenster, MIG mit erf. R w ≥ 30 dB o Aufsatzelement D = 40 dB → R = 32 dB n,e,w w,p
R´ w,ges – u prog = ≥ erf. R´ w,ges + K AL
42,5 dB – 2 dB = 40,5 dB > 35 dB + 4,7 dB = 39,7 dB ✔
Zusammenfassung: In Auswertung der Berechnungen sind Anforderungen an den Schall- dämmwert der Fenster mit erf. R w ≥ 30 dB … 41 dB zu gewährleisten.
Tabelle 4: Definition der Schallschutzklassen von Fenstern nach VDI 2719, Tabelle 2 [18]
| Schallschutzklassen Fenster | Bewertetes Schalldämm-Maß R´ des am Bau w | ||
|---|---|---|---|
| funktionsfähig eingebauten Fensters, gemessen | |||
| nach DIN 52210 Teil 5 in dB | |||
| 1 | 25 bis 29 | ||
| 2 | 30 bis 34 | ||
| 3 | 35 bis 39 | ||
| 4 | 40 bis 44 |
Hinweise: Für Fenster der Schallschutzklasse (SSK) 1 und 2 ist es nach VDI 2719 [18] im Regelfall ausreichend die Fuge zwischen Blendrahmen und Baukörper mit schalldämmenden Material dicht auszustopfen oder auszufüllen.
Bei Schallschutzklasse 3 empfiehlt sich zusätzlich die Anordnung eines Hinter- füllprofils.
Zum Erreichen der Schallschutzklasse (SSK) 4 und 5 ist es erforderlich, neben der dichten Hinterfüllung mit Schalldämmmaterial den Anschluss mit einer beid- seitigen dauerelastischen Abdichtung zu versehen.
An Fenster nicht schützenswerter Räume (Treppenhaus, Flure, Bäder, Kü- chen) werden keine Anforderungen hinsichtlich Schallschutz gestellt.
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Abbildung 7: Grundriss EG; Kennzeichnung der erf. Schalldämm-Maße der Fenster
Abbildung 8: Grundriss 1 + 3 + 5.OG; Kennzeichnung der erf. Schalldämm-Maße der Fenster
Abbildung 9: Grundriss 2. + 4.OG; Kennzeichnung der erf. Schalldämm-Maße der Fenster
Abbildung 10: Grundriss 6.OG; Kennzeichnung der erf. Schalldämm-Maße der Fenster
Legende
erf. R w ≥ 30 dB erf. R w ≥ 32 dB erf. R w ≥ 33 dB erf. R w ≥ 34 dB erf. R w ≥ 41 dB
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5.3 Innenbauteile
Für die Innenbauteile werden die Schallschutzanforderungen gemäß Festlegung unter Ab- schnitt 4.3 (Planerische Ansätze) zugrunde gelegt. Hieraus ergeben sich die nachfolgend auf- geführten Konstruktionsempfehlungen.
5.3.1 Geschossdecke
Betrifft die Wohnungstrenndecken vom EG bis DG
➢ Stahlbeton-Deckenplatte mit d ≥ 20 cm, Rohdichte 2.400 kg/m²
➢ Mind. 60 mm Zementestrich auf Schalldämmplatte mit dynamischer Steifigkeit s‘ ≤ 20 MN/m³ bzw. Trittschallverbesserungsmaß von ΔLw ≥ 29,4 dB
R´ w – u prog = 59,3 dB > erf. R´ w = 57 dB ✔
L´ + u = 44,7 dB < zul. L´ = 45 dB n,w prog n,w ✔
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5.3.2 Bodenplatte (Fußboden im EG)
Für die Bodenplatte werden Anforderungen an die Trittschallübertragung in daneben bzw. dar- über liegende, schützenswerte Räume gestellt. Zu beachten ist, dass auch die angrenzenden Fußböden in den Fluren und Nebenräumen entsprechend ausgeführt werden, sodass von die- sen keine Trittschallübertragung erfolgt.
Bodenplatte EG
➢ Stahlbetonbodenplatte mit d ≥ 25 cm ➢ mind. 60 mm Zementestrich auf Schalldämmplatte mit dynamischer Steifigkeit s’ ≤ 20 MN/m³ bzw. Trittschallverbesserungsmaß ΔLw ≥ 29,4 dB ➢ Korrekturwert für räuml. Anordnung → K = 5 dB (Schallquelle liegt neben schützens- T
werten Raum / Empfangsraum)
L´ n,w
- u prog = 36,3 dB < zul. L´ n,w = 45 dB ✔
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5.3.3 Laubengang
An die zu den Wohnungen zugehörigen Laubengänge sind nach aktueller Fassung der DIN 4109-1 (2018-01) Anforderungen an die seitliche und diagonale (schräg darunterliegende) Trittschalübertragung der angrenzenden Räume zu beachten. Da Iso-Körbe häufig nicht die notwendige Trittschallverbesserung aufweisen, erfolgt eine konstruktive Trittschallentkopplung durch den Einsatz von Stelzlagern.
Zur Erfüllung der gestellten Anforderungen (erhöhter Schallschutz nach DIN 4109-5) von zul. L´ n,w ≤ 48 dB ist bei der vorhandenen Laubengangausbildung mit einer 20 cm starken Stahl- betonplatte eine bewertete Trittschallpegelminderung von ΔLW ≥ 25,2 dB von der jeweiligen Konstruktion (Stelzlager) zu erfüllen.
Eine Quantifizierung der Trittschallverbesserung durch Prüfergebnisse ist jedoch nicht bei je- dem Hersteller bzw. für jedes Stelzlager-System verfügbar. Alternativ kann auf folgende Auf- bauten zurückgegriffen werden.
Empfohlener Aufbau:
➢ Betongehwegplatten, lose verlegt auf höhenverstellbaren Buzon Stelzlagern ➢ Trittschalldämmbahn Richtfabrikat: 15 mm „Regupol sound and drain 22“, ΔLW = 37 dB → ermittelt bei einer Prüf-Normbetondecke (d ≥ 14 cm) ➢ Laubengangplatte (Stahlbeton), d ≥ 20 cm
L´ n,w
- u prog = 36,2 dB < zul. L´ n,w = 48 dB ✔
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5.3.4 Wohnungstrennwände und Trennwände zu Fluren
Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im EG
➢ 25 cm Stb.-Wand, Rohdichte 2.400 kg/m³
R´ w – u prog = 60,2 dB > erf. R´ w = 56 dB ✔
Massive Trennwand zwischen Gemeinschaftsraum und Wohnung im EG
➢ 25 cm Stb.-Wand, Rohdichte 2.400 kg/m³
R´ w – u prog = 60,7 dB > erf. R´ w = 58 dB ✔
Massive Trennwände zwischen Wohnungen im RG
➢ 24 cm KS-Mauerwerk, Rohdichteklasse 2.0, beidseitig geputzt (d jew. ≥ 1 cm)
R´ w – u prog = 57,8 dB > erf. R´ w = 56 dB ✔
Massive Trennwände zwischen Wohnungen im DG
➢ 24 cm KS-Mauerwerk, Rohdichteklasse 2.0, beidseitig geputzt (d jew. ≥ 1 cm)
R´ w – u prog = 56,3 dB > erf. R´ w = 56 dB ✔
Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im DG
➢ 25 cm Stb.-Wand, Rohdichte 2.400 kg/m³
R´ w – u prog = 58,4 dB > erf. R´ w = 57 dB() ✔ () nach DIN 4109-1 Tab. 1 Z.14 gilt für Wände neben Hausfluren mit Türen die Anforderung: R’w (Wand) = R w (Tür) + 15 dB. Türen, die von Hausfluren unmittelbar in Aufenthaltsräumen von Wohnungen führen, müssen ein R w (Tür) ≥ 42 dB(A) aufweisen. → R’w (Wand) = 42 dB + 15 dB = 57 dB.
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5.3.5 Wohnungseingangs-Türen, die in Flure / Dielen von Wohnungen führen
Die Ausführung für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109-5 erfolgt als:
erf. R = 32 dB w
erf. Prüfwert R P ≥ 32 dB + 5 dB (Sicherheitszuschlag DIN 4109-2 5.3.3) = 37 dB
Achtung: hohe Anforderung an das Türblatt und den schalldichten Einbau der Zargen!
5.3.6 Wohnungseingangs-Türen, die unmittelbar in Aufenthaltsräume führen
In einigen Wohnungen im 6.OG sowie im Gemeinschaftsraum im EG liegt diese Situation vor.
Die Ausführung für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109-5 erfolgt als:
erf. R = 42 dB w
erf. Prüfwert R P ≥ 42 dB + 5 dB (Sicherheitszuschlag DIN 4109-2 5.3.3) = 47 dB
Achtung: hohe Anforderung an das Türblatt und den schalldichten Einbau der Zargen!
5.3.7 Türen von Laubengängen mit Anforderungen an den Außenlärm, die unmittelbar
in Aufenthaltsräume führen
In den Wohnungen 0702, 0703 und 0708 im 6. OG liegt diese Situation vor.
Zum Schutz gegen Außenlärm müssen die Türen von Laubengängen ein Schalldämm-Maß erf. R = 42 dB aufweisen. w
erf. Prüfwert R P ≥ 42 dB + 5 dB (Sicherheitszuschlag DIN 4109-2 5.3.3) = 47 dB
Achtung: hohe Anforderung an das Türblatt und den schalldichten Einbau der Zargen!
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5.3.8 Treppenläufe und Zwischenpodeste
Gemäß der vorliegenden Planung erfolgt die Erschließung der Geschossebenen jeweils durch zweiläufige U-Treppen mit Halbpodest in zwei Treppenhäusern. Es wird davon ausgegangen, dass die Treppenläufe mit harten Belag als Stahlbeton-Fertigteile und mittels elastischer Auf- lagerung schallentkoppelt auf Konsolen am Haupt- und Zwischenpodest bzw. auf den Trep- penhauswänden ausgeführt werden. Die Zwischenpodeste mit harten Belag werden schallent- koppelt auf den benachbarten Wänden aufgelagert.
Dementsprechend ist eine Trittschalldämmung von erf. L’n,w ≤ 46 dB zu gewährleisten. Als Richtprodukte werden nachfolgend geeignete SCHÖCK-Elemente angegeben.
Schöck-Tronsole Typ F oder Typ B
Schöck-Tronsole Typ Z
Abbildung 11: Ausschnitt aus der Entwurfsplanung in [1]: Treppenhaus im Regelgeschoss mit Prinzipdarstellung der Treppen- und Zwischenpodestlagerung
Beim Richtprodukt „Schöck-Tronsole Typ F und Typ B“ handelt es sich um ein Elastomerlager mit definierter Dämpfung und geprüfter Trittschallminderung. Das Richtprodukt „Schöck-Tron- sole Typ Z“ ist ein Einbauteil, welches den Treppenlauf bzw. das Zwischenpodest schallent- koppelt mit der Wand verbindet.
Die Fugen zwischen Treppenhauswand und Treppe (Lauf und Podest) müssen dabei frei von Verschmutzungen bleiben. Dafür ist wahlweise eine ausreichend breite Luftfuge oder Tronsole vom „Typ L“ vorzusehen.
Der für den Nachweis verwendete Normtrittschallpegel L´ wird als gemessener Prüfstands- n,w wert nach DIN 7396 aus Datenblättern der Hersteller übernommen.
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Nachweis nach DIN 4109-1 mit Prüfstandswert nach DIN 7396 (Angabe gemäß „Schöck“ [21])
Abbildung 12: Prüfstandswerte nach DIN 7396 für den Norm-Trittschallpegel L´n,w für Produkte von Schöck [21]
Hinweis: Für L’n,w Nachweis nach DIN 4109 ist die Unsicherheit der Prognose mit 3 dB bereits berücksichtigt.
Richtprodukte:
Schöck Tronsole Typ F (V2) und Typ B (V2) für Auflager der Treppenläufe:
L´ n,w + u prog = 37 dB + 3 dB = 40 dB ≤ zul. L´n,w = 47 dB ✔
Schöck Tronsole Typ Z für Auflager der Zwischenpodeste auf den TH-Wänden:
L´ n,w + u prog = 42 dB + 3 dB = 45 dB ≤ zul. L´n,w = 47 dB ✔
Die vorgeschlagenen Konstruktionen bzw. Richtprodukte (oder gleichwertig) erfüllt die Min- destanforderungen nach DIN 4109-1 (53 dB) als auch den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109-5 (47 dB).
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Abbildung 13: Einbauschnitt Schöck Tronsole Typ Z-V+V-T [21]]
➢ statischer Nachweis erforderlich ➢ max. Auflagerkraft je Tronsole Typ Z: V = 75 kN Rd,z
5.3.9 Hauptpodeste
Die Hauptpodeste entsprechen in der Ausführung und im Fußbodenaufbau den Geschossde- cken; d.h. als Stahlbetonplatte mit schwimmenden Estrich. Die Ausführung als Normal- oder Heizestrich ist schalltechnisch ohne Belang.
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5.4 Schutz gegen Geräusche aus haustechnischen Anlagen (außer Aufzug)
Durch eine günstige Anordnung der Räume mit Sanitärinstallationen und sonstigen haustech- nischen Anlagen zu schutzbedürftigen Bereichen kann bereits ein wesentlicher Beitrag zum Schallschutz geleistet werden. Dies wurde in der vorliegenden Planung bereits weitestgehend berücksichtigt.
Sämtliche Körperschall dämmenden Maßnahmen im Bereich der technischen Gebäudeaus- rüstung obliegen den entsprechenden Fachplanern. Dies betrifft vor allem die Aufstellung der technischen Anlagen im Technikgeschoss.
Prinzipiell sind folgende planerische Hinweise zu beachten:
Lüftungsinstallationen
Für raumlufttechnische Anlagen sind folgende zulässige max. Norm-Schalldruckpegel in Un- terrichtsräumen und Arbeitsräumen zulässig:
max. L = 35 dB(A) AF,max,n
Sanitärinstallationen
-
Befestigung der Armaturen und Rohrleitungen nur mit zugelassenen und / oder geprüf- ten Systembauweisen (z.B. Fa. Geberit)
-
Fließdruck der wasserführenden Leitungen möglichst auf max. 5 bar begrenzen (bes- ser noch auf 3 bar)
-
Aufstellung von Wannen oder Duschen mit körperschalldämmender Lagerung
Installationsschächte
- Schächte in Trockenbauweise mit 2 x 12,5 mm GK-Platten; Hohlraumdämpfung aus Mineralfasermatten; Montage der Rohrleitungen mit ausreichender Körperschallent- kopplung und in ausreichendem Abstand zueinander; Vermeidung von starken Rich- tungswechseln (keine 90 °)
Leitungsverzüge
- Verlegung von Rohrleitungen zwischen Estrichkonstruktion und Rohdecke möglichst planerisch vermeiden; wenn nicht anders möglich, dann Leitungsverzug nur unterhalb der Trittschalldämmung
Schallschutznachweise für Bauteile und Sanitärgegenstände können durch Eignungsprüfun- gen, Vorlage geeigneter Prüfberichte aus einem unabhängigen Labor oder aus bauakusti- schen Messungen von qualifizierten Prüfstellen in vergleichbaren Bauwerken erfolgen. Für diese Produkte müssen die Hersteller Einbau- und Montageanweisungen zur Verfügung stel- len, die detaillierte Hinweise auf erforderliche Maßnahmen zum Schutz gegen Körperschallü- bertragung auf den Baukörper enthalten.
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Dem Haustechnikplaner obliegt die Verantwortung, die schalltechnischen Eignungsnachweise über die ausführenden Firmen einzuholen. Die Pflicht zur Erbringung der Nachweise liegt dem- zufolge bei den ausführenden Firmen und Hersteller, die Koordination beim Haustechnikfach- planer.
Abbildung 14: Beispielauszug aus [21] von GEBERIT
Produkte ohne schalltechnische Eignungsnachweise sollten aus Gründen der Pla- nungshaftung nicht ausgeschrieben und eingebaut werden!
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5.5 Aufzugsschächte
Im geplanten Neubau sind zwei Personenaufzüge geplant. Es liegt die Situation C ohne Trieb- werksraum vor.
Der Aufzugschacht grenzt nicht direkt an schutzbedürftige Räume (Zimmer V ~ 58,7 m³). Es liegt ein Flur als Pufferraum dazwischen. Dies entspricht der baulichen Situation C nach Tab. 4. der DIN 8989.
Abbildung 15: Ausschnitt aus Entwurfsplanung, Grundriss Erdgeschoss [1]
Folgende flächenbezogene Massen werden an die Schachtwände sowie die angrenzenden Wände und Decken nach DIN 8989 gestellt.
Tabelle 5: Vergleich der flächenbezogenen Massen zwischen den Orientierungswerten der DIN 8989 und der Vor- planung.
| Bauteil | Orientierungswert nach DIN 8989 | Planung | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Schachtwand | 580 kg/m² | 600 kg/m² (25 cm Stb.) | Flächenbezog. Masse wird eingehalten. |
| Flankierende Wände (einschalig) | 220 kg/m² | 600 kg/m² (25 cm Stb | Flächenbezog. Masse wird eingehalten |
| Flankierende Decken (einschalig) | 350 kg/m² | 480 kg/m² (20 cm Stb.) | Flächenbezog. Masse wird eingehalten |
Hinweis: Die flächenbezogene Masse muss nach DIN 8989 Abs. 7 für alle (umlaufenden) Schachtwände eingehalten werden!
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Eine Befestigung der Führungsschiene des Aufzuges an der Raumtrennwand ist möglichst zu vermeiden! Es sollte bevorzugt die Schachtwand zum Treppenhaus bzw. Fluren und Bade- zimmer genutzt werden.
Die erforderliche elastische Lagerung des Aufzugstriebwerkes sollte nach VDI 2566 Blatt 2 [19] der Variante EL3 – doppelt elastische Elemente (Abbildung 16) entsprechen, da der Auf- zugsschacht an schutzbedürftige Räume grenzt.
Abbildung 16: Erforderliche Maßnahmen zur Luft- und Körperschalldämmung in Abh. von der Lage der schutzbe- dürftigen Räume zum Aufzugsschacht [19].
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5.6 Sonstige Hinweise
5.6.1 Selbstschließende Türen
Selbstschließende Türen, z.B. die Türen zu den Zugängen zu den Treppenhäusern, müssen über Schließsysteme verfügen, die ein geräuscharmes Schließen ermöglichen.
5.6.2 Steckdosen
Der Einfluss von vereinzelt eingebauten Steckdosen kann vernachlässigt werden. „Aufgrund ihrer zur gesamten Wandfläche kleinen Teilflächen verringern selbst mehrere Steckdosen die resultierende Schalldämmung nur unwesentlich. Dennoch wird empfohlen, die Steckdosen nicht auf beiden Wandseiten gegenüberliegend anzuordnen, da die Restdämmung der im Do- senbereich verbleibenden Wand möglicherweise nicht mehr ausreicht.“ [27]
Empfehlung: Hohlraum dahinter mit Dämmstoff ausfüllen
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6 Schlussbemerkungen
Auftragsgemäß wurde für das Bauvorhaben „Neubau Studentenwohnheim“ in 01069 Dresden der Nachweis des ausreichenden baulichen Schallschutzes zum Stand der Genehmigungs- planung geführt.
Auf Grundlage der vorliegenden Planungsunterlagen wurden die bauordnungsrechtlichen An- forderungen gemäß DIN 4109 (2016-07 bzw. 2018/01) – „Schallschutz im Hochbau“ [5] durch erste schallschutztechnische Berechnungen im Rahmen des Nachweisverfahrens zum aus- reichenden Schallschutz überprüft und entsprechende Festlegungen bzw. Empfehlungen an- gegeben. Dabei wird das Gebäude in die Kategorie „Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude und gemischt genutzte Gebäude“ eingestuft.
Die zugrunde gelegten Mindestanforderungen für einen bauordnungsrechtlich ausreichenden Schallschutz nach DIN 4109-1 [5] des Gebäudes müssen von allen Bauteilen ohne weiteres erfüllt werden. Darüber hinaus gewährleisten alle Innenbauteile vereinbarungsgemäß einen erhöhten Schallschutz nach DIN 4109-5. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind eingehalten.
Der Nachweis von privatrechtlich geschuldeten Anforderungen an den Schallschutz im eige- nen Arbeitsbereich (innerhalb von Nutzungseinheiten) ist nicht gefordert.
Zur sicheren Einhaltung des erhöhten Schallschutzes sind folgende ergänzende Hinweise zu beachten:
➢ Wohnungstrennwände mit 24 cm KS-Mauerwerk, Rohdichte 2.0
➢ Wohnungstrenndecken, d ≥ 20 cm mit 60 mm Zementestrich auf Schalldämmplatte mit dynamischer Steifigkeit s’ ≤ 20 MN/m³
➢ Trittschallentkoppelter Aufbau für die Laubengänge erforderlich
➢ Trittschallentkopplung der Treppenläufe mit Tronsolen
➢ Vorlage der „Schalltechnischen Eignungsnachweise“ für die haustechnischen Installati- onen (insbesondere Wasser und Abwasser) einschl. der Installationswände zum Nach- weis für Wohnungen L AF,max,n ≤ 27 dB(A)
➢ Bei Türen ist ein zusätzlicher Sicherheitszuschlag u = 5 dB zu beachten prog
➢ Türen von Laubengängen, die unmittelbar in Wohnungen führen mit erf. R = 42 dB w
➢ Flächenbezogene Massen für Aufzugsschachtwände beachten. Die flächenbezogene Masse nach DIN 8989 Abs. 7 muss für alle (umlaufenden) Schachtwände eingehalten werden!
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Als Grundlage der Nachweise für den Schallschutz gegen Außenlärm diente die Schal- limmissionsprognose für das Bauvorhaben „Neubau Studentenwohnheim in 01069 Dresden“ [3].
Die Ergebnisse der Lärmberechnungen zeigen, dass der Nachtlärm maßgebend ist. Es erge- ben sich damit vorliegende Lärmpegelbereiche von II (L = 58 dB(A)) bis V (L = 75 dB(A)) a a nach DIN 4109-1.
Bei den Berechnungen für den Nachweis für den Schallschutz gegen Außenlärm der Fassa- denbauteile wurden die Konstruktionsaufbauten nach [1] verwendet. In Abhängigkeit der Lage und der Fenstergrößen sind Fenster mit einem erf. R w ≥ 30 dB bis 41 dB notwendig. Dabei ist eine Schwächung durch z.B. Lüftungselemente nicht berücksichtigt. Weitere Hinweise sind dem Kap. 5.2 zu entnehmen.
Nach aktuellem Planungsstand gibt es keine Sonnenschutzvorrichtung, die schalltechnisch berücksichtigt werden muss.
Weitere Einzelheiten der schalltechnischen Konzeption sind im Rahmen der weiteren Planung mit dem Unterzeichner abzustimmen. Werden dabei sowie im Zuge der Bauausführung ab- weichende Materialien bzw. Schichtenaufbauten vorgefunden bzw. gewählt, so sind ggf. an- passende Nachweise zu führen.
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Anlage zum Schallschutznachweis 18.07.2023
Fachbereich Schalltechnische Untersuchung – Rechnernische Nachweise Schallschutz / Akustik Ansprechpartner Dipl.-Ing. Dennis Thorwarth Vorhaben: Neubau Studentenwohnheim Telefon Fritz-Löffler-Straße +49 351 41743-0 01069 Dresden E-Mail dresden@sup-sahl- mann.com Bauherr: Studentenwerk Dresden Anstalt des öffentlichen Rechts S&P Sahlmann Fritz-Löffler-Straße 18 Planungsgesellschaft für 01069 Dresden Bauwesen mbH Dresden Kaitzer Straße 121 01187 Dresden Architekten: S&P Sahlmann Planungsgesellschaft GERMANY für Bauwesen mbH Dresden Tel.: +49 351 41743-0 Kaitzer Straße 121 Fax: +49 351 41743-20 01187 Dresden dresden@sup-sahlmann.com
Zertifiziert nach ISO 9001 Bauphysiker: S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH Dresden Kaitzer Straße 121 01187 Dresden
Projekt-Nr. S&P DD: D 200907
Geschäftsführer: Dieses Projekt ist nach dem Urheberrecht ausschließlich unser Eigentum und darf ohne unsere Dipl.-Ing. Steffen Holland-Nell Zustimmung weder vervielfältigt noch dritten Personen zugänglich gemacht oder in anderer Beratender Ingenieur IK Sachsen, Nr. 11312 Weise missbräuchlich verwendet werden. Dr.-Ing. Sebastian Horn Diese Ausfertigung umfasst 52 Seiten. Beratender Ingenieur IK Sachsen, Nr. 12619
Amtsgericht Dresden HRB 16845
Umsatzsteuer-Identifikationsnr. DE197321759
Deutsche Kreditbank AG IBAN DE34 1203 0000 0001 3913 74 BIC BYLADEM1001 Dipl.-Ing. Dennis Thorwarth Projektingenieur Bauphysik Ostsächsische Sparkasse Dresden IBAN DE46 8505 0300 3100 2630 30 BIC OSDDDE81XXX
Vorsitzender der S&P Gruppe Dr. Mathias Reuschel
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Inhaltsverzeichnis
1 Außenbauteile .......................................................................................................... 3 1.1 A-0103-Zimmer-mit-10,67m² ..................................................................................... 3 1.2 A-0201-Zimmer1-mit-11,30m² ................................................................................... 5 1.3 A-0201-Zimmer2-mit-11,30m² ................................................................................... 8 1.4 A-0202-Zimmer-mit-10,69m² ................................................................................... 11 1.5 A-0701-1-Zimmer1-mit-12,51m² .............................................................................. 13 1.6 A-0701-2-Zimmer2-mit-12,51m² .............................................................................. 16 1.7 A-0702-Schlafen-mit-9,00m² ................................................................................... 19 1.8 A-0703-Zimmer-mit-21,34m² ................................................................................... 22 1.9 A-0705-Zimmer-mit-22,03m² ................................................................................... 25 1.10 A-C640-Gemeinschaftsraum-mit-55m² ................................................................... 28
2 Innenbauteile .......................................................................................................... 31 2.1 Bodenplatte ............................................................................................................ 31 2.2 Geschossdecke ...................................................................................................... 34 2.3 Laubengang............................................................................................................ 37 2.4 Innenwände ............................................................................................................ 38 2.4.1 Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im EG..............................38 2.4.2 Massive Trennwände zwischen Gemeinschaftsraum und Wohnung im EG ............41 2.4.3 Massive Trennwände zwischen Wohnungen im RG ...............................................44 2.4.4 Massive Trennwände zwischen Wohnungen im DG ...............................................47 2.4.5 Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im DG .............................50
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1 Außenbauteile
1.1 A-0103-Zimmer-mit-10,67m²
Wandbauteil "A-0103-Zimmer-mit-10,67m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = 3,95*2,56 = 10,11 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0103-Zimmer-mit-10,67m² 8,05 57,6 58,6 T2, Abs.4.4 1 Fenster 2,06 32,0 38,9 manuell 2 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 10,11
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 10,1 m² Fenster 29 dB, manuell
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000130259) = 38,9 dB (T2, Gl.35) w,ges
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 38,9 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=100%
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Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 36,9 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 36 +0,7 = 36,7 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(10,11/(0,8(10,67))) = 0,7 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 36,9 dB 36,7 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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1.2 A-0201-Zimmer1-mit-11,30m²
Wandbauteil "A-0201-Zimmer1-mit-11,30m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (3,825+2,955)*2,56 = 17,36 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0201-Zimmer1-mit-11,30m² 14,66 57,6 58,3 T2, Abs.4.4 1 Fenster 2,69 40,0 48,1 6,0 dB Korrekt 2 Fassadenelement 0,00 66,4 T2 Gl.38, 6dB 3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 17,36
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 17,4 m² Fenster 34 dB, 6,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1) Fassadenelement 58 dB (Dn,e,i,w), T2 Gl.38, 6dB Korrektur KLPB, 6dB Korrektur KLPB
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000017222) = 47,6 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 0,0 0 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 AW-VHF-Stb 57,6 600 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff2 (S2 - E2) 6,82 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 77,4 Ff3 (S3 - E3) 2,56 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 73,6 Ff4 (S4 - E4) 6,82 57,6 60,7 0,0 6,4 T-Stoß 69,6 Weg Df Df2 (D - E2) 6,82 47,6 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 70,7 Df3 (D - E3) 2,56 47,6 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 66,8 Df4 (D - E4) 6,82 47,6 60,7 0,0 4,7 T-Stoß 62,9 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,56 57,6 47,6 0,0 4,7 T-Stoß 65,6 Fd2 (S2 - d) 6,82 57,6 47,6 0,0 4,7 T-Stoß 61,4 Fd3 (S3 - d) 2,56 57,6 47,6 0,0 4,7 T-Stoß 65,6 Fd4 (S4 - d) 6,82 57,6 47,6 0,0 4,7 T-Stoß 61,4 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 46,9 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=85% RFd2=4% RFd4=4%
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 44,9 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 75 dB (V) Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 42 +2,8 = 44,8 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(17,36/(0,8(11,3))) = 2,8 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 44,9 dB 44,8 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
1.3 A-0201-Zimmer2-mit-11,30m²
Wandbauteil "A-0201-Zimmer2-mit-11,30m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (3,825+2,955)*2,56 = 17,36 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0201-Zimmer2-mit-11,30m² 14,66 57,6 58,3 T2, Abs.4.4 1 Fenster 2,69 44,0 52,1 3,0 dB Korrekt 2 Fassadenelement 0,00 63,4 T2 Gl.38, 3dB 3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 17,36
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 17,4 m² Fenster 41 dB, 3,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1) Fassadenelement 58 dB (Dn,e,i,w), T2 Gl.38, 3dB Korrektur KLPB
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000008106) = 50,9 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 0,0 0 S4 AW-VHF-Stb 57,6 600 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,56 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 73,6 Ff2 (S2 - E2) 6,82 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 77,4 Ff4 (S4 - E4) 6,82 57,6 60,7 0,0 6,4 T-Stoß 69,6 Weg Df Df1 (D - E1) 2,56 50,9 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 68,5 Df2 (D - E2) 6,82 50,9 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 72,4 Df4 (D - E4) 6,82 50,9 60,7 0,0 4,7 T-Stoß 64,6 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,56 57,6 50,9 0,0 4,7 T-Stoß 67,3 Fd2 (S2 - d) 6,82 57,6 50,9 0,0 4,7 T-Stoß 63,0 Fd3 (S3 - d) 2,56 57,6 50,9 0,0 4,7 T-Stoß 67,3 Fd4 (S4 - d) 6,82 57,6 50,9 0,0 4,7 T-Stoß 63,0 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 49,9 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=80% RFd2=5% RDf4=3% RFd4=5%
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 47,9 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 75 dB (V) Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 45 +2,8 = 47,8 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(17,36/(0,8(11,3))) = 2,8 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 47,9 dB 47,8 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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[Seite 61]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
1.4 A-0202-Zimmer-mit-10,69m²
Wandbauteil "A-0202-Zimmer-mit-10,69m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = 3,96*2,56 = 10,14 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0202-Zimmer-mit-10,69m² 7,44 57,6 58,9 T2, Abs.4.4 1 Fenster 2,69 33,0 38,8 manuell 2 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 10,14
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 10,1 m² Fenster 29 dB, manuell
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000134482) = 38,7 dB (T2, Gl.35) w,ges
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 38,7 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=100%
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 11 von 52
[Seite 62]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 36,7 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV) Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 35 +0,7 = 35,7 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(10,14/(0,8(10,69))) = 0,7 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 36,7 dB 35,7 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 12 von 52
[Seite 63]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
1.5 A-0701-1-Zimmer1-mit-12,51m²
Wandbauteil "A-0701-1-Zimmer1-mit-12,51m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (3,225+3,88)*2,70+12,51 = 31,69 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0701-1-Zimmer1-mit-12,51m² 16,49 57,6 60,4 T2, Abs.4.4 1 Fenster Rückseite 2,69 40,0 50,7 6,0 dB Korrekt 2 Flachdach 480,00 kg/m² 12,51 60,7 64,7 Bauteil 3 Fassadenelement 0,00 69,0 T2 Gl.38, 6dB 4 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 31,69
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 31,7 m² Fenster Rückseite 34 dB, 6,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1) Flachdach 480,00 kg/m² 60,7 dB, Bauteil Fassadenelement 58 dB (Dn,e,i,w), T2 Gl.38, 6dB Korrektur KLPB
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000009870) = 50,1 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 13 von 52
[Seite 64]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 0,0 0 S4 Flachdach 60,7 480 E4 0,0 0 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 76,0 Ff2 (S2 - E2) 6,82 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 80,0 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 50,1 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 70,5 Df2 (D - E2) 6,82 50,1 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 74,6 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 50,1 0,0 4,7 T-Stoß 69,3 Fd2 (S2 - d) 6,82 57,6 50,1 0,0 4,7 T-Stoß 65,2 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 50,1 0,0 4,7 T-Stoß 69,2 Fd4 (S4 - d) 6,82 60,7 50,1 0,0 4,8 T-Stoß 66,8 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 49,7 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
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relevante Übertragungswege: Re=92%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 47,7 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 42 +5,0 = 47,0 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(31,69/(0,8(12,51))) = 5,0 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 47,7 dB 47,0 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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1.6 A-0701-2-Zimmer2-mit-12,51m²
Wandbauteil "A-0701-2-Zimmer2-mit-12,51m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (3,88+3,225)*2,70+12,51 = 31,69 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0701-2-Zimmer2-mit-12,51m² 16,49 57,6 60,4 T2, Abs.4.4 1 Fenster 2,69 44,0 54,7 3,0 dB Korrekt 2 Flachdach 480,00 kg/m² 12,51 60,7 64,7 Bauteil 3 Fassadenelement 0,00 66,0 T2 Gl.38, 3dB 4 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 31,69
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 31,7 m² Fenster 41 dB, 3,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1) Flachdach 480,00 kg/m² 60,7 dB, Bauteil Fassadenelement 58 dB (Dn,e,i,w), T2 Gl.38, 3dB Korrektur KLPB
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000004876) = 53,1 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
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im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 0,0 0 S4 Flachdach 60,7 480 E4 0,0 0 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 76,0 Ff2 (S2 - E2) 6,82 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 80,0 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 53,1 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 72,0 Df2 (D - E2) 6,82 53,1 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 76,1 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 53,1 0,0 4,7 T-Stoß 70,8 Fd2 (S2 - d) 6,82 57,6 53,1 0,0 4,7 T-Stoß 66,7 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 53,1 0,0 4,7 T-Stoß 70,7 Fd4 (S4 - d) 6,82 60,7 53,1 0,0 4,8 T-Stoß 68,3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 52,6 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
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relevante Übertragungswege: Re=88% RFd2=4%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 50,6 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 45 +5,0 = 50,0 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(31,69/(0,8(12,51))) = 5,0 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 50,6 dB 50,0 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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1.7 A-0702-Schlafen-mit-9,00m²
Wandbauteil "A-0702-Schlafen-mit-9,00m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = 3,96*2,70+9 = 19,69 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0702-Schlafen-mit-9,00m² 8,00 57,6 61,5 T2, Abs.4.4 1 Fenster Rückseite 2,69 33,0 41,6 manuell 2 Flachdach 480,00 kg/m² 9,00 60,7 64,1 Bauteil 3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 19,69
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 19,7 m² Fenster Rückseite 33 dB, manuell Flachdach 480,00 kg/m² 60,7 dB, Bauteil
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000069692) = 41,6 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
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[Seite 70]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 Flachdach 60,7 480 E4 0,0 0 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 30 MN/m³ E2 80 6,0
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 73,9 Ff2 (S2 - E2) 3,96 57,6 60,7 6,0 6,4 T-Stoß 78,5 Ff3 (S3 - E3) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 73,9 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 41,6 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 64,1 Df2 (D - E2) 3,96 41,6 60,7 6,0 4,7 T-Stoß 68,8 Df3 (D - E3) 2,70 41,6 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 64,1 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 41,6 0,0 4,7 T-Stoß 62,9 Fd2 (S2 - d) 3,96 57,6 41,6 0,0 4,7 T-Stoß 61,3 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 41,6 0,0 4,7 T-Stoß 62,9 Fd4 (S4 - d) 3,96 60,7 41,6 0,0 4,8 T-Stoß 62,9 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 41,4 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=95%
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 20 von 52
[Seite 71]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 39,4 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 35 +4,4 = 39,4 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(19,69/(0,8(9,0))) = 4,4 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 39,4 dB 39,4 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 21 von 52
[Seite 72]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
1.8 A-0703-Zimmer-mit-21,34m²
Wandbauteil "A-0703-Zimmer-mit-21,34m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = 3,96*2,70+21,34 = 32,03 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0703-Zimmer-mit-21,34m² 8,00 57,6 63,6 T2, Abs.4.4 1 Fenster Rückseite 2,69 30,0 40,7 manuell 2 Flachdach 480,00 kg/m² 21,34 60,7 62,5 Bauteil 3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 32,03
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 32,0 m² Fenster Rückseite 30 dB, manuell Flachdach 480,00 kg/m² 60,7 dB, Bauteil
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000085140) = 40,7 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 22 von 52
[Seite 73]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 Flachdach 60,7 480 E4 0,0 0 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 76,0 Ff2 (S2 - E2) 3,96 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 82,4 Ff3 (S3 - E3) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 76,0 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 40,7 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 65,8 Df2 (D - E2) 3,96 40,7 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 72,3 Df3 (D - E3) 2,70 40,7 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 65,8 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 40,7 0,0 4,7 T-Stoß 64,6 Fd2 (S2 - d) 3,96 57,6 40,7 0,0 4,7 T-Stoß 62,9 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 40,7 0,0 4,7 T-Stoß 64,6 Fd4 (S4 - d) 5,60 60,7 40,7 0,0 4,8 T-Stoß 63,0 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 40,6 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=97%
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Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 38,6 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 35 +2,7 = 37,7 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(32,03/(0,8(21,34))) = 2,7 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 38,6 dB 37,7 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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1.9 A-0705-Zimmer-mit-22,03m²
Wandbauteil "A-0705-Zimmer-mit-22,03m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (6,35+4,55)*2,70+22,03 = 51,46 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-0705-Zimmer-mit-22,03m² 26,73 57,6 60,4 T2, Abs.4.4 1 Fenster Rückseite 2,69 30,0 42,8 manuell 2 Flachdach 480,00 kg/m² 22,03 60,7 64,4 Bauteil 3 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 51,46
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 51,5 m² Fenster Rückseite 30 dB, manuell Flachdach 480,00 kg/m² 60,7 dB, Bauteil
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000053638) = 42,7 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
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S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 Flachdach 60,7 480 E4 0,0 0 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 78,1 Ff2 (S2 - E2) 10,90 57,6 60,7 7,8 6,4 T-Stoß 80,0 Ff3 (S3 - E3) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 78,1 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 42,7 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 68,9 Df2 (D - E2) 10,90 42,7 60,7 7,8 4,7 T-Stoß 71,0 Df3 (D - E3) 2,70 42,7 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 68,9 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 42,7 0,0 4,7 T-Stoß 67,7 Fd2 (S2 - d) 10,90 57,6 42,7 0,0 4,7 T-Stoß 61,6 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 42,7 0,0 4,7 T-Stoß 67,7 Fd4 (S4 - d) 10,90 60,7 42,7 0,0 4,8 T-Stoß 63,2 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 42,5 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=97%
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Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 40,5 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 70 dB (IV). Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 35 +4,7 = 39,7 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(51,46/(0,8(22,03))) = 4,7 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 40,5 dB 39,7 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
1.10 A-C640-Gemeinschaftsraum-mit-55m²
Wandbauteil "A-C640-Gemeinschaftsraum-mit-55m²"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Außenlärm
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Mineralwolle MW 035 16,0 20 20
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 -6,0 = 57,6 dB (Massive Außenwand mit Verblendschale, T32 Abs.4.4) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
-6 dB Korrektur durch Wärmedämmverbundsystem(Abs.4.4.4)
Fläche des Außenbauteils (D) S = (11,35+7,75+7,15+1,74)*2,56 = 71,65 m² s
Resultierendes Direkt-Schalldämm-Maß R w,ges
Si Ri,w Re,i,w DIN-Bezug m² dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ A-C640-Gemeinschaftsraum-mit-55m² 61,33 57,6 58,3 T2, Abs.4.4 1 Fenster SO 2,06 41,0 56,4 manuell 2 Fenster SW 2,06 43,0 58,4 3,0 dB Korrekt 3 Fenster NW 6,20 43,0 53,6 9,0 dB Korrekt 4 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 71,65
bewertete Schalldämm-Maße Re,i,w = Ri,w + 10*LOG(Ss / Si) (T2, Gl.37) bezogen auf die Fassadenfläche Ss = 71,7 m² Fenster SO 42 dB, manuell Fenster SW 40 dB, 3,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1) Fenster NW 34 dB, 9,0 dB Korrektur KLPB für Fassadenfläche mit abweichendem Außenlärmpegel (T2, 4.4.1)
R = -10 * LOG(10-Re,i,w/10) = -10 * LOG(0,000009555) = 50,2 dB (T2, Gl.35) w,ges
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 28 von 52
[Seite 79]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 57,6 600 E1 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S2 AW-VHF-Stb 57,6 600 E2 I-BD-Zimmer-zu-Zimm 70,4 600 S3 AW-VHF-Stb 57,6 600 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 AW-VHF-Stb 57,6 600 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ E2 65 2,9
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 79,5 Ff2 (S2 - E2) 28,00 57,6 70,4 2,9 2,7 Eckstoß 73,7 Ff3 (S3 - E3) 2,70 57,6 60,0 0,0 6,5 T-Stoß 79,5 Ff4 (S4 - E4) 28,00 57,6 60,7 0,0 6,4 T-Stoß 69,6 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 50,2 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 74,1 Df2 (D - E2) 28,00 50,2 70,4 2,9 2,7 Eckstoß 70,0 Df3 (D - E3) 2,70 50,2 60,0 0,0 4,7 T-Stoß 74,1 Df4 (D - E4) 28,00 50,2 60,7 0,0 4,7 T-Stoß 64,2 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 57,6 50,2 0,0 4,7 T-Stoß 72,9 Fd2 (S2 - d) 28,00 57,6 50,2 0,0 2,7 Eckstoß 60,7 Fd3 (S3 - d) 2,70 57,6 50,2 0,0 4,7 T-Stoß 72,9 Fd4 (S4 - d) 28,00 57,6 50,2 0,0 4,7 T-Stoß 62,7 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum keine Flankenübertragung Df und Fd im Nachweisfall Schutz gegen Außenlärm lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 29 von 52
[Seite 80]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-Re,i,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 49,3 dB (T2 Gl.34) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: Re=81% RFd2=7% RDf4=3% RFd4=5%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 47,3 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-1:2018, Abs.7 Anforderungen zum Schutz gegen Außenlärm im Lärmpegelbereich La bis 75 dB (V) Außenbauteile von Wohnräumen
erf R´ = 45 +1,3 = 46,3 dB w,res
Korrektur KAL nach DIN 4109-2:2018 Gl.33 (S/SG), K = 10LOG(71,65/(0,8(66,63))) = 1,3 dB (T2 Gl.33) AL
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 47,3 dB 46,3 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R,res w,res
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 30 von 52
[Seite 81]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
2 Innenbauteile
2.1 Bodenplatte
Deckenbauteil "I-BD-Zimmer-zu-Zimmer-"
Deckenbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0 Dämmung WLG 040 3,0 20 20 Trittschalldämmung WLG 04 3,0 20 20 Zementestrich 6,0 2000 2000
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 = 63,6 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen (trennendes Bauteil) Zementestrich, m´ = 120 kg/m², s´ = 20 MN/m³, weichfedernd (Estrich) R = 74.4 - 20 * LOG(73) - 0.5 * 60,7 = 6,8 dB w
vorh R = R + R = 63,6 + 6,8 = 70,4 dB (T2 Gl.4ff) Dd,w s,w Dd,w
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 3,83 2,58 2,95 Empfangsraum 3,83 2,58 2,95 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 11,25 = 11,25 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Flanke 63,6 600 E1 AW-VHF-Flanke 63,6 600 S2 0,0 0 E2 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 31 von 52
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
- Zementestrich 120 1 20 MN/m³ D 72 6,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,58 63,6 63,6 0,0 6,5 T-Stoß 76,5 Weg Df Df1 (D - E1) 2,58 63,6 63,6 6,8 4,7 T-Stoß 81,5 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,58 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 74,7 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 68,1 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=59% RFf1=14% RDf1=5% RFd1=22%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 66,1 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 68,12+10LOG(0.3229,02/11,25) = 67,3 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
Bewerteter Norm-Trittschallpegel nach DIN 4109:2018
vorh L = 164 - 35 * LOG(600,0) = 66,8 dB (T32, Gl.21, Rohdecke) n,eq,0,w
vorh L = 29,4 dB, (Verbesserungsmaß Deckenauflagen) w
vorh K = 0,9 - 5,0 dB (Korrekturwert für Flankenübertragung und Anordnung)
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L´ = L - L + K - KT = 66,8 - 29,4 + 0,9 - 5,0 = 33,3 dB (T2 Gl.25) für den Nachweis n,w n,eq,0,w w
L´n,w = bewerteter Norm-Trittschallpegel mit Schallnebenwegen 29,4 dB Verbesserungsmaß durch schwimmenden Estrich mineralisch 120,0 kg/m², s´ = 20,0 MN/m³ K = Korrekturwert für Flankenübertragung mit m´f,m = 420,0 kg/m² und m´s = 480,0 kg/m² (T2, Gl.26) Korrekturwert KT für räumliche Anordnung, Schallquelle liegt im Nebenraum T2, Tab.2
Standard-Trittschallpegel L´ = 33,3 - 10*LOG(0,032 * 29,0) = 33,6 dB (T2, Gl.B.3) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luft- und Trittschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau Wohnungstrenndecken (auch Treppen)
erf. R´ 57 dB zul. L´ 45 dB w n,w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 66,1 dB 57 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
vorh. L´ = 33,3 +3 = 36,3 dB 45 = zul. L´ erfüllt DIN 4109. n,w,R n,w
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2.2 Geschossdecke
Deckenbauteil "I-GD-Zimmer-zu-Zimmer-"
Deckenbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 20,0 2400 2400 480,0 Dämmung WLG 040 3,0 20 20 Trittschalldämmung WLG 04 3,0 20 20 Zementestrich 6,0 2000 2000
flächenbezogene Masse m´ges 480,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(480,0) - 22.2 = 60,7 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen (trennendes Bauteil) Zementestrich, m´ = 120 kg/m², s´ = 20 MN/m³, weichfedernd (Estrich) R = 74.4 - 20 * LOG(73) - 0.5 * 60,7 = 6,8 dB w
vorh R = R + R = 60,7 + 6,8 = 67,5 dB (T2 Gl.4ff) Dd,w s,w Dd,w
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 3,83 2,58 2,95 Empfangsraum 3,83 2,58 2,95 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 11,25 = 11,25 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 57,7 384 E1 AW-VHF-Stb 57,7 384 S2 AW-VHF-Stb 57,7 384 E2 AW-VHF-Stb 57,7 384 S3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 0,0 0 E4 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w
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kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
- Zementestrich 120 1 20 MN/m³ D 73 6,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 3,83 57,7 57,7 0,0 8,6 T-Stoß 71,0 Ff2 (S2 - E2) 2,95 57,7 57,7 0,0 8,6 T-Stoß 72,2 Ff3 (S3 - E3) 3,83 60,0 60,0 0,0 10,8 Kreuzstoß 75,5 Weg Df Df1 (D - E1) 3,83 60,7 57,7 6,8 4,9 T-Stoß 75,6 Df2 (D - E2) 2,95 60,7 57,7 6,8 4,9 T-Stoß 76,7 Df3 (D - E3) 3,83 60,7 60,0 6,8 5,9 Kreuzstoß 77,7 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 3,83 57,7 60,7 0,0 4,9 T-Stoß 68,8 Fd2 (S2 - d) 2,95 57,7 60,7 0,0 4,9 T-Stoß 69,9 Fd3 (S3 - d) 3,83 60,0 60,7 0,0 5,9 Kreuzstoß 70,9 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
Flankierende Bauteile in Leichtbauweise
flankierende Bauteile lf Dn,f,w RFf,w m dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 06 flankierende Metallständerwand 2,95 76,0 78,3 07
06 Dn,f,w für vertikale Schallübertragung über Metallständerwand durch Massivdecke getrennt
lf = gemeinsame Kantenlänge zwischen flankierendem und trennendem Bauteil llab = Bezugskantenlänge = 2,8 m für Längswände, 4,5 m für Decken Ss = Fläche des trennenden Bauteils [m²] Dn,f,w = bewertete Norm-Schallpegeldifferenz des flankierenden Bauteils (tabelliert) RFf,w = Bewertetes Flankendämm-Maß Ff nach T2, Gl.23 = Dn,f,w + 10LOG(llab /lf) + 10LOG(SS /10) Die Schallnebenwege Fd und Df werden nicht beachtet (Leichtbauweisen)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
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R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 61,3 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=24% RFf1=11% RDf1=4% RFd1=18% RFf2=8% RFd2=14% RFf3=4% RFd3=11%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 59,3 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 61,29+10LOG(0.3229,02/11,25) = 60,5 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
Bewerteter Norm-Trittschallpegel nach DIN 4109:2018
vorh L = 164 - 35 * LOG(480,0) = 70,2 dB (T32, Gl.21, Rohdecke) n,eq,0,w
vorh L = 29,4 dB, (Verbesserungsmaß Deckenauflagen) w
vorh K = 0,9 dB (Korrekturwert für Flankenübertragung)
L´ = L - L + K = 70,2 - 29,4 + 0,9 = 41,7 dB (T2 Gl.25) für den Nachweis n,w n,eq,0,w w
L´n,w = bewerteter Norm-Trittschallpegel mit Schallnebenwegen 29,4 dB Verbesserungsmaß durch schwimmenden Estrich mineralisch 120,0 kg/m², s´ = 20,0 MN/m³ K = Korrekturwert für Flankenübertragung mit m´f,m = 432,0 kg/m² und m´s = 480,0 kg/m² (T2, Gl.26)
Standard-Trittschallpegel L´ = 41,7 - 10*LOG(0,032 * 29,0) = 42,0 dB (T2, Gl.B.3) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luft- und Trittschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau Wohnungstrenndecken (auch Treppen)
erf. R´ 57 dB zul. L´ 45 dB w n,w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 59,3 dB 57 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
vorh. L´ n,w,R = 41,7 +3 = 44,7 dB 45 = zul. L´ n,w erfüllt DIN 4109.
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2.3 Laubengang
Deckenbauteil "Laubengang"
Deckenbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 20,0 2400 2400 480,0
flächenbezogene Masse m´ges 480,0
Bewerteter Norm-Trittschallpegel nach DIN 4109:2018
vorh L = 164 - 35 * LOG(480,0) = 70,2 dB (T32, Gl.21, Rohdecke) n,eq,0,w
vorh L = 37,0 dB, (Verbesserungsmaß Deckenauflagen) w
vorh K = 0,0 dB (Korrekturwert für Flankenübertragung)
L´ = L - L + K = 70,2 - 37,0 + 0,0 = 33,2 dB (T2 Gl.25) für den Nachweis n,w n,eq,0,w w
L´n,w = bewerteter Norm-Trittschallpegel mit Schallnebenwegen 37,0 dB Verbesserungsmaß durch trittschallmindender Bodenbelag K = Korrekturwert für Flankenübertragung mit m´f,m = 0,0 kg/m² und m´s = 480,0 kg/m² (T2, Gl.26)
Standard-Trittschallpegel L´ = 33,2 - 10*LOG(0,032 * 41,6) = 32,0 dB (T2, Gl.B.3) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Trittschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau Decken unter Laubengängen
zul. L´ 48 dB n,w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. L´ = 33,2 +3 = 36,2 dB 48 = zul. L´ erfüllt DIN 4109. n,w,R n,w
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2.4 Innenwände
2.4.1 Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im EG
Wandbauteil "I-EG-Zimmer-zu-Flur"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 = 63,6 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 5,94 2,56 1,75 Empfangsraum 2,87 2,56 4,57 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 2,56*2,87 = 7,35 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 63,6 600 E1 AW-VHF-Stb 63,6 600 S2 I-BD-Zimmer-zu-Zimm 70,4 600 E2 I-BD-Zimmer-zu-Zimm 70,4 600 S3 Innenwand-Stb-25cm 63,6 600 E3 0,0 0 S4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ S2 E2 65 2,9 65 2,9
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,56 63,6 63,6 0,0 5,7 T-Stoß 73,9 Ff2 (S2 - E2) 2,87 70,4 70,4 4,3 5,7 T-Stoß 84,5 Ff4 (S4 - E4) 2,87 60,7 60,7 0,0 10,4 Kreuzstoß 75,2 Weg Df Df1 (D - E1) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 72,9 Df2 (D - E2) 2,87 63,6 70,4 2,9 4,7 T-Stoß 78,7 Df4 (D - E4) 2,87 63,6 60,7 0,0 5,8 Kreuzstoß 72,1 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 72,9 Fd2 (S2 - d) 2,87 70,4 63,6 2,9 4,7 T-Stoß 78,7 Fd3 (S3 - d) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 72,9 Fd4 (S4 - d) 2,87 60,7 63,6 0,0 5,8 Kreuzstoß 72,1 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 60,9 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=54% RFf1=5% RDf1=6% RFd1=6% RFd3=6% RFf4=4% RDf4=8% RFd4=8%
Bewertete Norm-Schallpegeldifferenz D für Trennflächen S < 10m² (T2, Gl.2) n,w s D = R´ - 10 * LOG(S /10) = 60,89-10*LOG(7,347/10) = 62,2 dB n,w w s
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh D = D - 2 dB = 60,2 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis n,w n,w für D gelten die Anforderungen an vorh R´ (T1, Tab.1) n,w w,R
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 60,89+10LOG(0.3231,03/7,347) = 62,2 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
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................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau Wohnungstrennwände und Wände zwischen fremden Arbeitsräumen
erf. R´ 56 dB w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 60,2 dB 56 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
2.4.2 Massive Trennwände zwischen Gemeinschaftsraum und Wohnung im EG
Wandbauteil "I-EG-Gemeinschaftsraum-zu-Zimmer"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 = 63,6 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 2,93 2,56 3,95 Empfangsraum 2,70 2,56 3,95 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 2,56*2,70 = 6,91 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 63,6 600 E1 AW-VHF-Stb 63,6 600 S2 I-BD-Zimmer-zu-Zimm 70,4 600 E2 I-BD-Zimmer-zu-Zimm 70,4 600 S3 0,0 0 E3 0,0 0 S4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ S2 E2 65 2,9 65 2,9
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale)
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Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,56 63,6 63,6 0,0 5,7 T-Stoß 73,6 Ff2 (S2 - E2) 2,70 70,4 70,4 4,3 5,7 T-Stoß 84,5 Ff4 (S4 - E4) 2,70 60,7 60,7 0,0 10,4 Kreuzstoß 75,2 Weg Df Df1 (D - E1) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 72,6 Df2 (D - E2) 2,70 63,6 70,4 2,9 4,7 T-Stoß 78,7 Df4 (D - E4) 2,70 63,6 60,7 0,0 5,8 Kreuzstoß 72,1 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 72,6 Fd2 (S2 - d) 2,70 70,4 63,6 2,9 4,7 T-Stoß 78,7 Fd4 (S4 - d) 2,70 60,7 63,6 0,0 5,8 Kreuzstoß 72,1 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 61,1 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=56% RFf1=6% RDf1=7% RFd1=7% RFf4=4% RDf4=8% RFd4=8%
Bewertete Norm-Schallpegeldifferenz D für Trennflächen S < 10m² (T2, Gl.2) n,w s D = R´ - 10 * LOG(S /10) = 61,12-10*LOG(6,912/10) = 62,7 dB n,w w s
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh D = D - 2 dB = 60,7 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis n,w n,w für D gelten die Anforderungen an vorh R´ (T1, Tab.1) n,w w,R
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 61,12+10LOG(0.3227,32/6,912) = 62,1 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau
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Wände von Spiel- oder ähnlichen Gemeinschaftsräumen
erf. R´ 58 dB w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 60,7 dB 58 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
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2.4.3 Massive Trennwände zwischen Wohnungen im RG
Wandbauteil "I-RG-Zimmer-zu-Zimmer"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Kalksandstein-MW 2000 DM 24,0 2000 1900 456,0
flächenbezogene Masse m´ges 456,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(456,0) - 22.2 = 60,0 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 2,70 2,56 3,96 Empfangsraum 2,70 2,56 3,96 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 2,56*2,70 = 6,91 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 63,6 600 E1 AW-VHF-Stb 63,6 600 S2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 0,0 0 E3 0,0 0 S4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E4 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ S2 E2 65 7,8 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale)
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,56 63,6 63,6 0,0 4,1 T-Stoß 72,0 Ff2 (S2 - E2) 2,70 60,7 60,7 11,7 8,3 Kreuzstoß 84,8 Ff4 (S4 - E4) 2,70 60,7 60,7 0,0 8,3 Kreuzstoß 73,1 Weg Df Df1 (D - E1) 2,56 60,0 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 70,9 Df2 (D - E2) 2,70 60,0 60,7 7,8 5,7 Kreuzstoß 77,9 Df4 (D - E4) 2,70 60,0 60,7 0,0 5,7 Kreuzstoß 70,1 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,56 63,6 60,0 0,0 4,8 T-Stoß 70,9 Fd2 (S2 - d) 2,70 60,7 60,0 7,8 5,7 Kreuzstoß 77,9 Fd4 (S4 - d) 2,70 60,7 60,0 0,0 5,7 Kreuzstoß 70,1 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 58,2 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=66% RFf1=4% RDf1=5% RFd1=5% RFf4=3% RDf4=6% RFd4=6%
Bewertete Norm-Schallpegeldifferenz D für Trennflächen S < 10m² (T2, Gl.2) n,w s D = R´ - 10 * LOG(S /10) = 58,22-10*LOG(6,912/10) = 59,8 dB n,w w s
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh D = D - 2 dB = 57,8 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis n,w n,w für D gelten die Anforderungen an vorh R´ (T1, Tab.1) n,w w,R
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 58,22+10LOG(0.3227,37/6,912) = 59,2 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau
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Wohnungstrennwände und Wände zwischen fremden Arbeitsräumen
erf. R´ 56 dB w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 57,8 dB 56 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
2.4.4 Massive Trennwände zwischen Wohnungen im DG
Wandbauteil "I-DG-Zimmer-zu-Zimmer"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Gipsputz 1000 1,0 1000 1000 10,0 2 Kalksandstein-MW 2000 DM 24,0 2000 1900 456,0 3 Gipsputz 1000 1,0 1000 1000 10,0
flächenbezogene Masse m´ges 476,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(476,0) - 22.2 = 60,5 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 4,52 2,70 3,96 Empfangsraum 4,52 2,70 3,96 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 2,70*4,52 = 12,20 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Stb 63,6 600 E1 AW-VHF-Stb 63,6 600 S2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 Innenwand-Stb-25cm 63,6 600 E3 Innenwand-Stb-25cm 63,6 600 S4 Flachdach 60,7 480 E4 Flachdach 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ S2 E2 65 7,8 65 7,8
230718_LOE_Schallschutznachweis_Anlage.docx Seite 47 von 52
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale) Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 63,6 63,6 0,0 4,1 T-Stoß 74,2 Ff2 (S2 - E2) 4,52 60,7 60,7 11,7 8,3 Kreuzstoß 85,0 Ff3 (S3 - E3) 2,70 63,6 63,6 0,0 4,1 T-Stoß 74,2 Ff4 (S4 - E4) 4,52 60,7 60,7 0,0 5,4 T-Stoß 70,4 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 60,5 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 73,4 Df2 (D - E2) 4,52 60,5 60,7 7,8 5,7 Kreuzstoß 78,4 Df3 (D - E3) 2,70 60,5 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 73,4 Df4 (D - E4) 4,52 60,5 60,7 0,0 4,7 T-Stoß 69,6 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 63,6 60,5 0,0 4,8 T-Stoß 73,4 Fd2 (S2 - d) 4,52 60,7 60,5 7,8 5,7 Kreuzstoß 78,4 Fd3 (S3 - d) 2,70 63,6 60,5 0,0 4,8 T-Stoß 73,4 Fd4 (S4 - d) 4,52 60,7 60,5 0,0 4,7 T-Stoß 69,6 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 58,3 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=60% RDf1=3% RFd1=3% RDf3=3% RFd3=3% RFf4=6% RDf4=7% RFd4=7%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 56,3 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 58,27+10LOG(0.3257,62/12,2) = 60,1 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau Wohnungstrennwände und Wände zwischen fremden Arbeitsräumen
erf. R´ 56 dB w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 56,3 dB 56 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
2.4.5 Massive Trennwände zwischen Wohnungen und Fluren im DG
Wandbauteil "I-DG-Zimmer-zu-Flur"
Wandbauteil in Gebäuden in Massivbauart zum Schutz gegen Schallübertragung aus fremden Wohn-/Arbeitsbereichen
................................................................................................................................................................................... Bau-Schalldämm-Maße nach DIN 4109:2018
Zusammenstellung der flächenbezogenen Masse (DIN 4109:2018) s Rechenwert angesetzt von innen [cm] [kg/m³] [kg/m³] [kg/m²] ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ 1 Beton 2400 (2% Stahl) 25,0 2400 2400 600,0
flächenbezogene Masse m´ges 600,0
Schalldämm-Maß für das trennende Bauteil
vorh R = 30.9 * LOG(600,0) - 22.2 = 63,6 dB (Bauteil aus Beton / Mauerwerk, T32 Gl.13) w
Vorsatzkonstruktionen nicht vorhanden (trennendes Bauteil)
Raumanordnung Breite Höhe Tiefe Versatz [m] Senderaum 15,00 2,70 1,75 Empfangsraum 5,86 2,70 4,55 0,00
Fläche des trennenden Bauteils (D) S = 2,70*5,86 = 15,82 m² s
Flankierende Bauteile in Massivbauweise
im Senderaum Ri,w mi im Empfangsraum Rj,w mj dB kg/m² dB kg/m² ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ S1 AW-VHF-Flanke 63,6 600 E1 AW-VHF-Flanke 63,6 600 S2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 E2 Geschossdecke-20cm 60,7 480 S3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 E3 Innenwand-KSMauerwe 60,0 456 S4 Flachdach 60,7 480 E4 Flachdach 60,7 480 S5 0,0 0 E5 0,0 0
Ri,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile mit mi = Bauteilgewicht (ohne Vorsatzschalen) Ri,w = Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen
Vorsatzkonstruktionen auf flankierenden Übertragungswegen
Vorsatzschale m´ Typ Flanken- f0 Ri,w f0 Ri,w kg/m² bauteile Hz dB Hz dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Zementestrich 120 1 20 MN/m³ S2 E2 65 7,8 65 7,8
m´ = flächenbezogene Masse der Vorsatzkonstruktion (Estrich, Vorsatzschale)
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Typ: 1 = Vorsatzkonstruktion mit weichfedernder Trennschicht mit s,dyn in MN/m³), 2 = freistehende Vorsatzkonstruktion mit Hohlraumdämmung mit Schalenabstand d in [m] Flankenbauteile mit der beschriebenen Vorsatzkonstruktion, ggf. mehrere f0 = Resonanzfrequenz des Schwingungssystems Flankenbauteil + Vorsatzkonstruktion Ri,w = Verbesserungsmass der Schalldämmung des Flankenbauteils durch die Vorsatzkonstruktion
Flankenschalldämm-Maße für Massivbauteile
Übertragungsweg lf Ri,w Rj,w Rij,w Kij Rij,w m dB dB dB dB dB ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ Weg Ff Ff1 (S1 - E1) 2,70 63,6 63,6 0,0 4,1 T-Stoß 75,4 Ff2 (S2 - E2) 5,86 60,7 60,7 11,7 8,3 Kreuzstoß 85,0 Ff3 (S3 - E3) 2,70 60,0 60,0 0,0 4,1 T-Stoß 71,8 Ff4 (S4 - E4) 5,86 60,7 60,7 0,0 5,4 T-Stoß 70,4 Weg Df Df1 (D - E1) 2,70 63,6 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 76,1 Df2 (D - E2) 5,86 63,6 60,7 7,8 5,7 Kreuzstoß 80,0 Df3 (D - E3) 2,70 63,6 60,0 0,0 4,8 T-Stoß 74,3 Df4 (D - E4) 5,86 63,6 60,7 0,0 4,7 T-Stoß 71,2 Weg Fd Fd1 (S1 - d) 2,70 63,6 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 76,1 Fd2 (S2 - d) 5,86 60,7 63,6 7,8 5,7 Kreuzstoß 80,0 Fd3 (S3 - d) 2,70 60,0 63,6 0,0 4,8 T-Stoß 74,3 Fd4 (S4 - d) 5,86 60,7 63,6 0,0 4,7 T-Stoß 71,2 ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯
Ff = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Df = Übertragungsweg trennendes Bauteil im Senderaum flankierendes Bauteil im Empfangsraum Fd = Übertragungsweg flankierendes Bauteil im Senderaum trennendes Bauteil im Empfangsraum lf = gemeinsame Kantenlängen und Kij = Stoßstellendämm-Maße zum Übertragungsweg Ri,w / Rj,w = Schalldämm-Maße der flankierenden Bauteile im Sende- und Empfangsraum Rij,w = bewertete Verbesserung der Schalldämm-Maße durch raumseitige Vorsatzschalen nach T2 Abs.4.2.2.1 Kij = Stoßstellendämm-Maße nach T32, Gl.24 ff, Mindestwert nach T2 Gl.17 Rij,w = Ri,w / 2 + Rj,w / 2 + Rij,w + Kij + 10*LOG(Ss / (l0 * lf)) = bewertete Flankenschalldämm-Maße (T2 Gl.10)
bewertetes Bau-Schalldämm-Maß
R´ = -10*LOG( 10-RDd,w/10 + 10-RFf,w/10 + 10-RDf,w/10 + 10-RFd,w/10 ) = 60,4 dB (T2 Gl.1) w 1,n 1,n 1,n
relevante Übertragungswege: RDd=47% RFf1=3% RFf3=7% RDf3=4% RFd3=4% RFf4=10% RDf4=8% RFd4=8%
Rechenwert Bau-Schalldämm-Maß (DIN 4109:2018)
vorh R´ = R´ - 2,0 dB = 58,4 dB (T2 Gl.45) für den Nachweis w,R w
Standard-Schallpegeldifferenz zwischen Sende- und Empfangsraum D = 60,35+10LOG(0.3259,48/15,82) = 61,2 dB (T2, Gl.B.1) nT,w
................................................................................................................................................................................... Anforderungen an die Luftschalldämmung
aus DIN 4109-5:2020, Schallschutz im Hochbau
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Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in 01069 Dresden Projekt-Nr.: D 200907 – Anlage zum Schallschutznachweis
Treppenraumwände und Wände neben Hausfluren mit Türen 42dB
erf. R´ 57 dB w
................................................................................................................................................................................... Nachweis
vorh. R´ = 58,4 dB 57 dB = erf. R´ Konstruktion erfüllt DIN 4109. w,R w
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