[Seite 1]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden
Abdichtungskonzept
- Einleitung
Dieses Abdichtungskonzept beschreibt die geplanten Abdichtungsmaßnahmen für das Neubaugebäude Studentenwohnheim. Ziel dieses Konzepts ist es, das Gebäude durch geeignete Abdichtungstechniken vor eindringendem Wasser, Feuchtigkeit und anderen schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen, um die bauliche Integrität und den langfristigen Werterhalt zu sichern.
- Objektbeschreibung
2.1 Standort
Der Neubau ist auf dem Flurstück 355/6 der Gemarkung Altstadt II der Stadt Dresden, Fritz-Löffler- Straße in 01069 Dresden geplant. Das Baufeld befindet sich in Innenstadtlage auf einem Grundstück mit bereits vorhandener Bebauung. Das Grundstück umfasst die bestehenden Gebäude Fritz-Löffler-Straße 10-14 und 16-18.
2.2 Gebäude Neubau
Auf dem in der Fritz-Löffler-Straße 10-18 befindlichen Grundstück des Studentenwerks Dresden ist der Neubau eines Studentenwohnheimes geplant. Der Neubau ist mit einer Grundfläche von ca. 102 m x 8,80 m bzw. 11,85 m vorgesehen und soll mit einer Teilunterkellerung im Bereich des südlichen Treppenhauses realisiert werden. Das Gebäude besteht aus vier, in einem stumpfen Winkel aneinander gesetzten Gebäudeteilen, wovon der teilunterkellerte Gebäudeteil 8-geschossig, zwei Gebäudeteile 7-geschossig sowie ein abgesetzter mittiger Gebäudeteil 6-geschossig geplant sind. Das Dach wird als Flachdach mit innenliegender Regen-Entwässerung ausgebildet.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt straßenseitig über zwei, mit Klingelanlage ausgestatteten Eingängen von der Fritz-Löffler-Straße aus. Auf der, dem bestehenden Studentenwohnheim Fritz- Löffler-Straße 12 zugewandten Rückseite sind ebenfalls zwei Eingänge angeordnet. In den Eingangsbereichen der rückwärtigen Zugänge befinden sich die Briefkästen. Die Erschließung der Apartments erfolgt über zwei Treppenhäuser mit Aufzügen und etagenweisen Laubengängen.
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 1
[Seite 2]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
In Summe befinden sich in Erd- und Obergeschossen 137 vollmöblierte Apartments. Die Apartment-Aufteilung im Gebäude ist in allen Obergeschossen gleich. Lediglich im Dachgeschoss befinden sich aufgrund des Rücksprungs abweichende Zimmertypen.
Die Apartments selbst verfügen jeweils über ein innenliegendes Bad ohne Fenster. Die Bäder sind mit Dusche, Waschtisch und WC ausgestattet. Im Apartment-Flur der 1-Raum-Apartments ist eine kleine Küchenzeile angeordnet. In den 2-Raum-Apartments ist eine Wohnküche mit Fenster vorhanden. Im nördlichen Gebäudeteil des Erdgeschosses ist eine rollstuhlgerechte Wohnung angeordnet sowie weitere barrierefreie Apartments vom 1. bis zum 5. Obergeschoss. Diese Wohnungen verfügen über ausreichend breite Bewegungsflächen in allen Teilbereichen des Apartments sowie angemessen dimensionierte Türbreiten. Darüber hinaus befindet sich im südlichen Gebäudeteil des Erdgeschosses ein Gemeinschaftsraum mit großer Gemeinschaftsküche, Sitzmöglichkeiten sowie rollstuhlgerechnetem WC.
In den Obergeschossen befinden sich neben den Apartments je Etage jeweils ein Putzmittelraum und zwei Technikräume für die Elektroetagenverteilung.
Im Untergeschoss befinden sich neben dem gemeinschaftlich genutzten Waschmaschinenraum ein großzügiger Hausmeisterbereich mit Empfangstresen, Büro und Umkleide mit anschließenden Sanitärbereich. Des Weiteren sind im nicht öffentlichen Bereich des Untergeschosses die Technik- und Hausanschlussräume für Elektro sowie Heizung, Lüftung, Sanitär angeordnet.
2.3. Wichtige Parameter des Neubaus
• Höhenlage des Geländes: ca. 115,80 bis 116,40 m ü DHHN216 • Gebäudelänge: 102,00 m • Gebäudebreite: 8,81 m / 11, 82 m • Gebäudehöhe über Gelände 21,64 m • Geschosszahl über Gelände 6 / 7 • Geschosshöhe Keller 3,23 m • Geschosshöhe Erdgeschoss 3,57 m • Geschosshöhe Regelgeschoss 2,89 m • Anzahl Treppenhäuser 2 • Anzahl Aufzüge: 2 • Nutzfläche Wohnen: 3.395 m² • Nutzfläche Gemeinschaftsraum: 162 m² • Anzahl Apartment: 137 • Anzahl Plätze: 149
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 2
[Seite 3]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
2.4. Bauordnungsrechtliche Belange
Bei dem Neubau handelt es sich um ein Gebäude der Gebäudeklasse 5 und als Wohnheim um einen Sonderbau nach §2 (4) Nr. 11 SächsBO. Das im Grundstück befindliche Nachbargebäude Fritz-Löffler-Straßen 16-18 steht unter Denkmalschutz, so dass Belange des Denkmalschutzes als Umgebungsschutz zu beachten sind.
- Zielsetzung und Anforderungen
• Schutz des Neubaus vor eindringendem Wasser und Feuchtigkeit während der Bauphase und für die Nutzungsdauer. • Einhaltung der relevanten Bauvorschriften und Normen, insbesondere der DIN 18195 (Abdichtung von Bauwerken gegen Wasser) und der DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen). • Sicherstellung der dauerhaften Funktionsfähigkeit der Abdichtung unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen und der Gegebenheiten des Baugrunds. • Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Auswahl der Materialien. • Raumnutzungsanforderung RN2-E, Räume mit üblicher Anforderung an die Trockenheit der Raumluft und Zuverlässigkeit der Abdichtungsbauart.
- Geotechnische Rahmenbedingungen und Analyse
4.1 Baugrund
Am Standort sind unter ausgedehnt verbreiteten Trümmerschuttverfüllungen sowie Resten der Altbebauung in festgestellten Schichtdicken zwischen 2,4 m und 4,6 m und etwa 10 m mächtigen nur gering bis mäßig tragfähigen Tallehmen erst unterhalb von ca. 13 m unter GOK gut tragfähige grob- bis gemischtkörnige Flusskiese und -sande zu erwarten. Diese werden in bisher nicht genau bekannter Tiefenlage wiederum von gut tragfähigem Festgestein (Pläner) unterlagert.
4.2 Grundwasserverhältnisse:
Entsprechend Baugrundgutachten (analytec Dr. Steinhau vom 30.12.2020) ist Grundwasser im geplanten baupraktischen Tiefenbereich für Flachgründungen nicht zu erwarten. Der höchste Grundwasserstand ist am Standort mit ca. 111,4 m NHN anzunehmen. In Nässeperioden ist mit einem (i.d.R. nur gering ergiebigen) Andrang von Schicht- und Sickerwässern in hinreichend durchlässigen Auffüllungsbereichen sowie mit oberflächig abfließenden Niederschlagswässern zu rechnen.
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 3
[Seite 4]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
Temporäre Schicht-/ Sickerwasserstände können bereichsweise auch oberhalb des höchsten Grundwasserstandes auftreten.
Bei mittleren Normalwasserständen und trockener Witterung werden im Bereich der Teilunterkellerung bis mind. ca. 7 m unter GOK keine bauzeitlichen Grundwasserabsenkungen erforderlich. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen (Starkregen) sind zur Vermeidung nachträglicher Verschlechterungen der bautechnischen Eigenschaften der Materialien in den Einbausohlen offene Wasserhaltungsmaßnahmen notwendig und dazu Dränagen / Pumpensümpfe in der Baugrubensohle einzuplanen. Zufließende Oberflächen- und Niederschlagswässer sind generell außerhalb der Baugruben zu fassen und abzuleiten. Die Fußbodenoberkante im nichtunterkellerten Gebäudeteil liegt allseitig über dem umgebenden Gelände. Hier beschränken sich die erforderlichen Schutzmaßnahmen auf die Vermeidung von Feuchteschäden durch kapillar gebundenes Wasser sowie Spritzwasser.
4.3 Abdichtungsvorgaben aus dem Baugrundgutachten
Die Abdichtung des Gebäudes erfolgt nach DIN 18533 unter Ansatz einer Wassereinwirkungsklasse W1.2-E (Bodenplatte) W2.1-E (unterkellerter Bereich) bzw. W4-E (Sockelbereiche). Zusätzlich ist eine radondichte Ausführung des Gebäudefußbodens (inkl. Fugen) zu empfehlen.
- Geplante Abdichtungsmaßnahmen Die Abdichtungsmaßnahmen sind nach den verschiedenen Bauteilen und Bereichen des Neubaus gegliedert:
5.1. Tragroste-, Fundament-, Keller- und Sockelabdichtung vertikal bis 30 cm über OK Gelände • Art der Abdichtung oberhalb UK Tragroste / UK Bodenplatte Bitumendickbeschichtung, radondicht auf Normalbeton. Die Abdichtung wird mit Sockel- und Perimeterdämmung überdeckt. Die Aufzugsgruben bis Unterkante Bodenplatte sind in WU-Beton auszuführen, die Seitenwände der Gruben werden wie die restlichen Kellerwände abgedichtet. • Art der Abdichtung Bauteile unterhalb Tragrost / unterhalb der Bodenplatten Alle Bauelement wie Aufzugsunterfahrten und der Pumpensumpf werden zusätzlich zur Abdichtungsbeschichtung in WU-Beton Beanspruchungsklasse 2, Nutzungsklasse B, Überwachungsklasse ÜK1, ausgeführt-.
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 4
[Seite 5]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
• Verfahren: Vertikale und horizontale Abdichtung der Wände des Untergeschosses, ab Unterkante Tragroste bis 30 cm über Oberkante Gelände gegen Bodenfeuchtigkeit. Vermeidung von Kapillarwirkung durch geeignete Dichtungstechniken. • Materialwahl: 2K Bitumendickbeschichtung 2-lagig, radondicht, kunststoffmodifiziert, rissüberbrückend, Kellerwände W2.1-E, Sockelbereiche W4-E nach DIN 18533 • Besondere Maßnahmen: Umfassende Abdichtung der Übergänge zu Fensterrahmen, Türen und Rohrdurchführungen im unterkellerten Bereich durch geeignete und zugelassene Produkte für die zuvor beschriebenen Abdichtungsbauarten und Wassereinwirkungsklassen Dichtungskehlen an den Überständen der Tragrahmen.
5.2. Abdichtung der Bodenplatten horizontal • Art der Abdichtung: Die Bodenplatte wird mit einer radondichten Abdichtungsbeschichtung gegen Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser versehen. Die gesamten Bodenplatten werden ausschließlich oberseitig gedämmt. Zur Verhinderung von Wasserdampfdiffusion in den Fußbodenaufbau sollte auf der Sohlplatte eine diffusionsdichte Schicht (früher Dampfsperre) angeordnet werden. Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd ≥ 1500 m.
• Materialwahl: 2K Bodenplattenabdichtung, rissüberbrückend, radondicht, 2-lagig, Schichtdicke mindestens 3 mm, W1.2-E nach DIN 18533 zur Herstellung einer nahtlosen Abdichtung. • Zusätzliche Maßnahmen: Abdichtung der Gebäudetrennfugen mit Fugenband und Fugenspachtel. Rohrdurchführungen im unterkellerten Bereich durch geeignete und zugelassene Produkte für die zuvor beschriebenen Abdichtungsbauarten und Wassereinwirkungsklassen.
5.3. Abdichtung von Außenwänden (Fassade) • Fassade: Um die Außenwände vor Feuchtigkeit zu schützen, wird eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Regenwasser angestrebt. • Materialien: Hydrophobierende Fassadenanstriche auf WDVS-Flächen. Zusätzlich wird bei erdberührten Wänden eine vertikale Abdichtung eingeplant, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. (s. Pkt. 5.1)
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 5
[Seite 6]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
• Maßnahmen bei Übergängen: Besondere Sorgfalt bei den Übergängen zwischen Wand- und Bodenplatte sowie an Fenster- und Türanschlüssen durch Kehlenausbildung bzw. Fugenbänder nach Herstellervorschrift.
5.4. Flachdachabdichtung • Art der Abdichtung: Bei unterschiedlichen Dachaufbauten (Gründach, Kiesdach, begehbares Dach) werden alle Dachflächen mit zweilagigen Bitumenabdichtungsbahnen versehen. • Verfahren: Horizontale und an den Attikaflächen vertikale Abdichtung auf Dachdämmschichten, geklebt und verschweißt • Materialwahl: 1.Abdichtungslage Elastomer-Bitumen-Kaltselbstklebebahn mit Nahtverklebung und Dampfdruckausgleichsschicht 2.Abdichtungslage Polymer-Bitumen-Schweißbahn EP5.2 a, flam. WF, Oberseite beschiefert • Besondere Maßnahmen: • Abdichtung der Gebäudetrennfugen mit Fugenband und Fugenspachtel • Entwässerung: Entwässerungssysteme, wie z. B. Ablaufgitter und Fallrohre, werden integriert, um eine schnelle Ableitung von Regenwasser zu gewährleisten. Eine Funktionale Drainageschicht unter der Abdichtung sorgt für die Ableitung von Feuchtigkeit und verhindert die Bildung von Staunässe.
5.5. Fenster- und Türabdichtung • Dichtungen: • Bei allen Fenstern und Türen werden hochwertige Silikon- oder Gummidichtungen verwendet, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. • Abdichtungsdetails: Besondere Sorgfalt bei der Abdichtung von Fensterrahmen und Türanschlüssen, um Wasserschäden zu vermeiden.
5.6. Abdichtung von Bewegungsfugen Die geplanten Bauteilfugen entsprechen nach Größe und Art der Bewegung dem Fugentyp I gemäß DIN 18531- zulässige Fugenbewegungen bei verklebter Ausführung der Abdichtungsbahnen 5 mm, bei loser Verlegung 10 mm. Über der Fuge darf die Abdichtung vereinfacht in ebener Ausführung durchlaufen. Die Abdichtung ist über der Fuge erforderlichenfalls durch geeignete Maßnahmen, z. B. durch Stützbleche, so zu unterlegen, dass ein Einsinken der Abdichtung in den Fugenspalt verhindert wird. Dabei sollten die Bewegungen der Fugenflanken sowohl für Einzelbewegungen aus z.B. Setzung, Dehnung oder Scherung als auch für kombinierte Bewegungen bei einer Abdichtung mit lose verlegter Kunststoff- und Elastomerbahn 10 mm nicht überschreiten
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 6
[Seite 7]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
5.7. Abdichtung Durchdringungen Der Anschluss der Abdichtung an die Durchdringung hat mit Klebeflanschen, Klemmflanschen oder besonderen Einbauteilen an die durchdringenden Bauteile zu erfolgen. Der Anschluss der Abdichtung an Dunstrohre erfolgt hinterlaufsicher mit vorgefertigten Formstücken aus Metall, Einbauelementen aus Kunststoff, Anschlussmanschetten oder mit einer flüssig aufzubringenden Abdichtung. Die Klebeflansche sind in die Abdichtung einzubinden. Der Abstand von Durchdringungen der Abdichtungsschicht wie z.B. Rohrleitungen, Dunstrohre, Abläufe, Verankerungen, Blitzschutzfahnen, Stützen untereinander und zu anderen Bauteilen, z.B. Bewegungsfugen, An- und Abschlüssen, sollte mit mindestens 30 cm geplant werden.
5.8. Drainage Es ist kein Drainagesystem vorgesehen.
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 7
[Seite 8]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
5.9 Abdichtung Innenräume Bäder und Putzmittelräume Die Abdichtung der Boden- und Wandflächen der Bäder erfolgt gemäß DIN 18534- Abdichtung von Innenräumen. Im Wohnbereich gelten geringe, mäßige und hohe Anforderungen an die Abdichtung in den Küchen, Sanitärräumen sowie in den Putzmittelräumen. Folgende Einwirkungsklassen sind maßgeblich:
Bild 1 Wassereinwirkungsklassen für Reihendusche gemäß DIN 18534 Quelle: DIN 18534 - 1 Abdichtung von Innenräumen
• Wassereinwirkungsklasse W0-1 Bereiche von Wandflächen in Bädern, Putzmittelräumen und Küchen über Waschtischen sowie WCs Bereiche von Bodenflächen in Küchen ohne Ablauf • Wassereinwirkungsklasse W1-1 Wandflächen über Badewannen und Duschen in Bädern Bodenflächen in Bädern ohne hohe Wassereinwirkung aus dem Duschbereich • Wassereinwirkungsklasse W2-1 Bodenflächen der Bäder und Putzmittelräume
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 8
[Seite 9]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
Bild 2 Rissklassen gemäß DIN 18534 Quelle: DIN 18534 - 1 Abdichtung von Innenräumen
• Rissklasse R1-1
Bild 3 Abdichtungsbauarten gemäß DIN 18534 Quelle: DIN 18534 - 1 Abdichtung von Innenräumen
• Abdichtungsart Abdichtungsbauart gemäß Ausführungsplanung als AIV-F (Abdichtung im Verbund) gem. DIN 18534-3, Abdichtungsbauart mit rissüberbrückenden mineralischen Dichtungsschlämmen (CM) d 2,0 mm. min
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 9
[Seite 10]
Neubau Studentenwohnheim Fritz-Löffler-Straße in Dresden Abdichtungskonzept Stand vom 10.02.2026
-
Qualitätssicherung und Kontrolle • Bauüberwachung: Die Abdichtungsarbeiten werden durch fachkundige Bauleiter und spezialisierte Fachfirmen durchgeführt, um eine einwandfreie Ausführung gemäß den geplanten Maßnahmen sicherzustellen. • Prüfungen: Nach Abschluss der Abdichtungsmaßnahmen werden Dichtheitsprüfungen durchgeführt, um die Wirksamkeit der Abdichtung zu bestätigen. Druckprüfungen bei Wänden und Bodenplatte.
-
Wartung und Instandhaltung • Empfohlene Wartungsmaßnahmen: Um die langfristige Funktionalität der Abdichtungen sicherzustellen, sind regelmäßige Wartungsmaßnahmen erforderlich. Inspektion des Flachdaches alle 2-3 Jahre. Reinigung der Abläufe und Überprüfung der Fenster- und Türdichtungen jährlich.
-
Fazit
Dieses Abdichtungskonzept stellt sicher, dass das Neubaugebäude optimal gegen Feuchtigkeit und Wasser geschützt wird. Die gewählten Abdichtungsmaßnahmen garantieren einen langanhaltenden Schutz und tragen zur Werterhaltung des Gebäudes bei. Alle Maßnahmen entsprechen den geltenden Normen und Vorschriften und sind während der Bauphase sorgfältig zu überwachen.
260508_LOE_Abdichtungskonzept-ohne-LOGO.docx Seite 10