Leistungsbeschreibung
Kommunales Starkregenvorsorgekonzept für die Gemeinde Rosdorf
| Auftraggeberin Gemeinde Rosdorf Lange Straße 12 37124 Rosdorf |
1 Auftragsgegenstand
Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen zunehmenden Gefährdung durch Starkregenereignisse schreibt die Gemeinde Rosdorf die Erstellung eines kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts aus. Untersuchungsgebiet für die Konzepterstellung ist das gesamte Gemeindegebiet mit seinen elf Ortschaften. Das Simulationsgebiet ist das Einzugsgebiet bzw. die Einzugsgebiete des Untersuchungsgebiets (im Zufluss ist dieses ggf. größer als das Projektgebiet).
Die Erarbeitung soll auf Grundlage des Praxisleitfadens „Kommunale Starkregenvorsorge in Niedersachsen“ der Kommunale Umwelt Aktion (UAN) erfolgen. Insbesondere sind die Ausführungen der Kapitel 4 bis 8 zu berücksichtigen. Verweise in der Leistungsbeschreibung auf einzelne Kapitel mit der Bezeichnung „Leitfaden“ beziehen sich auf Diesen. Der Leitfaden ist über die Homepage der UAN (www.uan.de) im Bereich „Publikationen & Downloads“ abrufbar.
Da es sich bei der vorliegenden Ausschreibung um eine geförderte Maßnahme handelt, welche im Rahmen der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von kommunalen Starkregenvorsorgekonzepten“ durch die NBank mit Mitteln des Landes Niedersachsen bezuschusst wird, ist bei der Erstellung des Konzeptes zwingend der Bewilligungsbescheid mit allen darin enthaltenen Vorgaben und Hinweisen zu berücksichtigen und einzuhalten.
Für eine fördergerechte Umsetzung des Vorsorgekonzepts muss zudem die Handreichung „Förderrechtliche Anforderungen und Hinweise zur Erstellung eines kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts“ (Stand: 16.12.2025; herausgegeben vom NLWKN) berücksichtigt werden. Diese fasst alle fachlichen förderrelevanten Aspekte und Vorgaben des NLWKNs zur Erstellung eines Starkregenvorsorgekonzepts zusammen und bezieht sich dabei auf den oben genannten Leitfaden zur kommunalen Starkregenvorsorge in Niedersachsen. Verweise in der Leistungsbeschreibung mit der Bezeichnung „Handreichung“ beziehen sich auf dieses Dokument.
Die in der Handreichung genannten Durchlassdaten wurden der Auftraggeberin vom Hochwasserkompetenzzentrum des NLWKN übermittelt und werden dem/der Auftragnehmer*in zur Verfügung gestellt. Die Daten beinhalten folgendes:
- die Basiseinzugsgebiete
- Ausschnitt aus dem Gewässernetz
- Hinweise auf Durchlässe aus der BKG Starkregenhinweiskarte
- Querbauwerke, die dem NLWKN bekannt sind
- eine Tabelle für die Klarnamen der Gebäudeumringe
Gemäß Leitfaden sowie der sich auf diesen beziehende Förderrichtlinie hat das zu erstellende kommunale Starkregenvorsorgekonzept die Hauptbestandteile Gefährdungsanalyse, Bewertung des Schadenspotenzials, Risikoanalyse sowie Handlungskonzept zu enthalten. Darüber hinaus ist begleitend zur Konzepterstellung eine Risikokommunikation unter Einbeziehung der Öffentlichkeit durchzuführen.
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- Hintergrund
Die Gemeinde Rosdorf liegt im Landkreis Göttingen und grenzt unmittelbar an die Stadt Göttingen an. Das Gemeindegebiet umfasst rund 66 km² und dient derzeit knapp 12.400 Personen als Wohnort.
Trotz bislang eher vereinzelter Starkregen- und Hochwasserereignisse, zeigt sich auch in der Gemeinde Rosdorf, dass Extremwetterereignisse zunehmen und bereits heute erhebliche Auswirkungen haben können. Um künftigen Schadenslagen gezielt vorzubeugen und die Resilienz der Gemeinde gegenüber Starkregen zu erhöhen, wird die Erstellung eines Starkregenvorsorgekonzepts angestrebt. Aus diesem Grund hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Rosdorf bereits im Dezember 2024 beschloss, die Verwaltung mit der Beantragung von Fördermitteln zur Erarbeitung eines kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes sowie einer entsprechenden Ausschreibung zu beauftragen.
Die Verwaltung hat infolgedessen Fördermittel in Höhe von 250.000,00 € (inklusive 40% Eigenanteil) bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – Nbank beantragt, welche bewilligt wurden. Der Förderzeitraum läuft bis zum 31.10.2028. Der Förderzeitraum sowie die Fördermittel sind bei der Erarbeitung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes für die Gemeinde Rosdorf zwingend einzuhalten.
2 Leistungsverzeichnis
Erstellung eines kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes mit folgenden Inhalten:
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- Fachliche Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes
| Pos. | Beschreibung |
| A | Analyse der Gefährdung durch Starkregen (gemäß Kapitel 4 des Leitfadens) Durchzuführen ist die Gefährdungsanalyse für die zwei Niederschlagsintensitäten SRI (Starkregenindiz) 5 und 7. Beim Starkregenereignis SRI 5 ist das Oberflächenabflussmodell mit einem Kanalnetzmodell zu koppeln. Die Ergebnisse dieser Analysen sind für jeden Starkregenindex in einer Starkregengefahrenkarte darzustellen. Die Vorgaben der Handreichung zu 1. Gefährdungsanalyse sind zu beachten. |
| A.1 | Konkretisierung und Abgrenzung 1. Konkretisierung des Bearbeitungsraumes und des Modellgebietes Genaue Festlegung der räumlichen Grenzen für das Bearbeitungsgebiet, bzw. das Modellgebiet, Abgrenzung der Einzugsgebiete und Festlegung fokussierter Bereiche (z.B. Außeneinzugsgebiete und Siedlungsbereiche) in Abstimmung mit der Projektleitung. Ggf. Anpassung im Projektverlauf. 1. Abgrenzung zu Aufgaben der Siedlungsentwässerung Festlegung von Abgrenzungskriterien zwischen der Starkregenvorsorge und der Siedlungsentwässerung (z.B. Umgang mit verrohrten Gewässern) und Abstimmung mit der Projektleitung und jeweils zuständigen Institutionen einschließlich Begründung und Erläuterung gegenüber der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Qualitative Berücksichtigung der Generalentwässerungspläne bzw. Einbeziehung der örtlichen Kanalnetzmodelle und ggf. Darstellung. Identifizierung und Beschreibung möglicher Synergieeffekte (z.B. Überflutungsnachweise nach DWA A 118) und weitere Berücksichtigung im Starkregenvorsorgekonzept. 1. Abgrenzung zu Aufgaben der Hochwasservorsorge Festlegung von Abgrenzungskriterien zwischen der Starkregenvorsorge und der Hochwasservorsorge einschließlich Begründung und Erläuterung gegenüber der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Qualitative Berücksichtigung vorhandener Überschwemmungsgebiete (ÜSG) und der Ergebnisse aus den Hochwassergefahrenkarten und ggf. Darstellung. Identifizierung und Beschreibung möglicher Synergieeffekte und weitere Berücksichtigung im Starkregenvorsorgekonzept. |
| A.2 | Vorbereitende Arbeiten 1. Abstimmung und Definition der Niederschlagsszenarien: Erstellung eines örtlichen StarkregenindexErstellung eines örtlichen Starkregenindex basierend auf der örtlich differenzierten statistischen Analyse der Niederschlagshöhen, unter Hinzuziehung der aktuellen und standortbezogenen KOSTRA-Daten des DWD und hier insbesondere den Euler II-Regen. Prüfung ob neben diesen auch lokale Niederschlagsdaten in belastbarer und aufbereiteter Form vorliegen. Berücksichtigung der naturräumlichen und infrastrukturellen Gegebenheiten sowie der Gefährdungscharakteristik. 2. Daten- und Grundlagenermittlung sowie -aufbereitung Abstimmung der Modellgrundlagen und Recherche, Beschaffung, Sichtung, Prüfung und Aufbereitung der für die Gefährdungsanalyse erforderlichen Datengrundlage. Zu berücksichtigen sind dabei die Vorgaben der Handreichung sowie die Ausführungen des Leitfadens (insbesondere der Kapitel 4.2 und 4.5). Eingangs Abstimmung des erforderlichen Datenbedarfs für die gesamte Konzepterstellung mit der Auftraggeberin. Vorlegen einer Übersicht der benötigten Datengrundlage einschließlich des vorgesehenen Verwendungszwecks. Die Auftraggeberin stellt die bei ihr vorhandenen und verfügbaren Unterlagen und Daten zur Verfügung. Die Beschaffung weiterer erforderlicher Daten sowie die Abstimmung mit den jeweiligen Datenhaltern obliegt dem/der Auftragnehmer*in. Der Bezug kostenpflichtiger Datensätze ist vor der Beschaffung mit der Auftraggeberin abzustimmen. 1. Ermittlung, Beschaffung und Auswertung verfügbarer Geo-, Fach- und Bestandsdaten sowie sonstiger relevanter Planungsgrundlagen Ermittlung, Beschaffung und Auswertung verfügbarer Geo-, Fach- und Bestandsdaten sowie sonstiger relevanter Planungsgrundlagen. Der/die Auftragnehmer*in hat die verfügbare Datengrundlage hinsichtlich ihrer Eignung und Aktualität zu bewerten, für die weitere Bearbeitung aufzubereiten und in geeigneter Weise in die Bearbeitungs- und Modellsysteme zu integrieren. Grundlage für die hydraulische Modellierung bildet das Digitale Geländemodell mit der Rasterweite 1 m (DGM1). Das DGM1 muss auf seine hydraulischen Aspekte hin überprüft und um weitere Daten ergänzt bzw. angepasst werden. DGM Überarbeitungen (u.a. Durchlässe) sind in einem GIS-kompatiblen Format an den NLWKN zu übermitteln. Hierzu hat der/die Auftragnehmer*in in Abstimmung mit der Auftraggeberin den NLWKN (hwk@nlwkn.niedersachsen.de) zu kontaktieren, um den Datenaustausch zu klären. 1. Abstimmung von Modellrandbedingungen mit den jeweiligen Fachbehörden Abstimmung und gemeinsame Definition von Modellrandbedingungen mit den jeweiligen Fachbehörden. Bei unklaren Aufgabenstellungen und Modellparametern für besondere naturräumliche Gegebenheiten. 1. BKG-Hinweiskarte Starkregengefahren Beschaffung der Hinweiskarte Starkregengefahren des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) im verfügbaren Format (Stand 03/2025: nur als bildliche Darstellung in der Form einer WMS-Datei verfügbar) und Darstellung in GIS. Beurteilung, Präsentation und Erläuterung der Ergebnisse der Hinweiskarten für das Untersuchungsgebiet vor der Arbeitsgruppe „Starkregen“ und/oder dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. 1. Erfassung und Prüfung der digitalen Kanalnetzdaten Beim intensiven Starkregenereignis SRI 5 soll das Oberflächenabflussmodell mit einem Kanalnetzmodell gekoppelt werden. Die hierfür notwendigen Kanalnetzdaten liegen seitens des regionalen Wasserverbandes vor und können genutzt werden. Der/die Auftragnehmer*in hat die Kanalnetzdaten zu sichten, zu prüfen und im GIS darzustellen. Sollten Nachbereitungen/Aufbereitungen für die Weiterverwendung der Kanalnetzdaten erforderlich sein, so sind diese in Abstimmung mit der Auftraggeberin durchzuführen und die Kosten hierfür gesondert auszuweisen. 1. Vermessungsleistungen Konkrete und begründete Bedarfsermittlung der ggf. erforderlichen Vermessungsleistungen von hydraulisch relevanten Strukturen. Übermittlung des Vermessungsbedarfs an die Auftraggeberin. Durchführung von Vermessungen in Abstimmung mit der Auftraggeberin. Aufbereitung der Vermessungsdaten in einem geeigneten Softwaresystem zur weiteren Verwendung und Implementierung in das Digitale Geländemodell. 1. Erfassung von Erfahrungswerten Dokumentation und Auswertung der im Rahmen von Position F.2.4 gesammelten Erfahrungswerte zu vergangenen Starkregenereignissen sowie zu bekannten Gefährdungsbereichen. Durchführung einer eigenen Recherche und Auswertung zu vergangenen Starkregenereignissen anhand vorhandener Daten wie Dokumentationen und Presseberichten als auch Einsatzberichten der Feuerwehr, Störungsmeldungen des zuständigen Wasserverbandes, Schadensmeldungen von Bürger*innen oder Versicherungen sowie durch den Austausch mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ und weiteren relevanten Quellen. Zusammenführung der Ergebnisse und Bewertung der bisherigen Belastungs- und Gefährdungslage durch Starkregen für die weitere Konzepterstellung. |
| B | Gefährdungsanalyse: Hydraulische Modellierung (2D) (gemäß Kapitel 4.5 des Leitfadens, in Teilen Kap. 4.3 Tab. 4.1) |
| B.1 | Hydraulische Modellierung (2D): Hydraulische Gefährdungsanalyse 1. Vorbereitung Überprüfung, Aufbereitung und Einbindung der Grundlagendaten in die entsprechende Software und Vorbereitung der Modellierung. Die verwendete hydraulische Simulationssoftware muss laut Handreichung die komplette Flachwassergleichung auflösen. 1. Erzeugung eines 2D-Berechnungsgitters einschl. Aktualisierung, Anpassung, Nachbearbeitung und Korrektur des DGM Erzeugung eines an die topografischen Verhältnisse angepassten 2D-Berechnungsgitters. Zu berücksichtigen bzw. durchzuführen sind folgende Punkte: * Beschreibung der Geländeoberfläche mittels unregelmäßiger Dreiecke bzw. Vierecke mit zusätzlich modellierten Bruchkanten, um besondere Geländestrukturen zu berücksichtigen und den natürlichen Geländeverlauf bestmöglich nachzubilden. * Aktualisierung, Anpassung, Nachbearbeitung und Korrektur des Digitalen Geländemodells; ggf. Neuvermaschung mit Modellierung zusätzlicher Bruchkanten zur Nachbildung von (Linien-)Strukturen. * Berücksichtigung der DGM-Quelle (z.B. Grenzen und Genauigkeit einer Laserscanbefliegung). * Berücksichtigung von durchfließbaren Dächern / Carports etc. * Prüfung auf Aktualität, z.B. bei dynamischen Gewässern und neuer Bebauung, sowie Einbindung neuer Vermessungsdaten. * Berücksichtigung von Gebäuden als Abflusshindernisse nach Wahl unter der zeitschritt- und volumentreuen Berücksichtigung der Dachabflüsse. * Individuelle und ortsangepasste Erfassung von Brückenquerschnitten und Durchlässen nach Wahl zur möglichst wirklichkeitsgetreuen Nachbildung der Abflussverhältnisse. 1. Berechnung des effektiven Niederschlags Berechnung des effektiven (abflusswirksamen) Niederschlags wahlweise mittels eines externen oder integrierten Niederschlags-Abfluss-Modells unter Verwendung möglichst charakteristischer Niederschlagsdaten für die zwei Niederschlagsszenarien (SRI 5 und SRI 7). Es sollen die standortbezogenen und aktuellen KOSTRA-Daten (derzeit aktuell: KOSTRA-DWD-2020-Daten) des Deutschen Wetterdienstes verwendet werden. 1. Erzeugung des Oberflächenabflussmodells Erzeugung eines zweidimensionalen Oberflächenabflussmodells mit dem Ziel, Überflutungsausdehnungen, Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten sowie Strömungsdruck darzustellen. Dies erfolgt unter Verwendung des vollständigen Gleichungssystems der zweidimensionalen Flachwassergleichungen (2D-Modell) sowie auf Grundlage des überarbeiteten Digitalen 2D-Flächenmodells und flächenindividuell zugeordneter Rauheitsbeiwerte (gemäß Tabelle 4.2 des Leitfadens) unter Zugrundlegung aller Grundlagen- bzw. Bestandsdaten sowie der bisherigen Ergebnisse. Die Erzeugung des Oberflächenabflussmodells erfolgt gemäß den fachlichen Anforderungen des Leitfadens Kapitel 4.5.1. Die dort beschriebenen Mindestanforderungen sind zu berücksichtigen. 1. Iterative Überflutungssimulationen Iterative hydraulische Simulation der Abfluss- und Überflutungsvorgänge unter Anpassung von Modellrandbedingungen und Eingangsparametern und Ergebnissen der Plausibilitätskontrolle. Die Simulation ist für die zwei folgenden zwei Bemessungsereignisse durchzuführen: * Starkregenereignis mit SRI 5 * Starkregenereignis mit SRI 7 Im Ergebnis sollen für die zwei Starkregenereignisse realitätsnahe Darstellungen des Abflussgeschehens vorliegen. Einschließlich Abschätzung eines schadlosen Abflusses, welcher zu keinem Überflutungsrisiko führt, als Basis für eine spätere Maßnahmenentwicklung und Bewertung der Wirkung. Erforderliche Iteration nach Anpassung des Flächenmodells, der Rauigkeiten sowie des Modellregens und weiterer Randbedingungen (z.B. Rückstaueffekte, Verklausungen, Erosionsgefährdung, Gerölltransport). 1. Kopplung der hydraulischen Gefährdungsanalyse mit der Kanalnetzmodellierung Bidirektionale Kopplung mit dynamischem Austausch des zweidimensionalen Oberflächenabflussmodells mit dem Kanalnetzmodell durch Implementierung der GIS-Kanalnetzdaten in das hydrodynamische Abflussmodell. Durchzuführen für das Starkregenereignis SRI 5. 1. Aufbereitung der Zwischenergebnisse der iterativen Überflutungssimulation zur Vorstellung in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Zielgruppenorientierte Aufbereitung der Zwischenergebnisse der iterativen Überflutungssimulation zur Besprechung mit der Projektleitung und zur Vorstellung in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zwecks Abstimmung und Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Plausibilisierung der Ergebnisse und ggf. Nacharbeit einschl. grafischer Aufbereitung der Inhalte. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. 1. Aufbereitung der Zwischenergebnisse der iterativen Überflutungssimulation für den Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Aufbereitung von Zwischenergebnissen der iterativen Überflutungssimulation zur Vorstellung im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Vorbereitung der Plausibilisierung der Ergebnisse und ggf. Nacharbeit einschl. grafischer Aufbereitung der Inhalte. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Überprüfung der Gefahrenkarten mittels Dokumentationen von Ortsbegehungen Überprüfung/Plausibilisierung der Gefahrenkarten mittels Dokumentationen der laut Position F.2.5 durchzuführenden Ortsbegehungen. Die Ergebnisse der Ortsbegehungen sind aufzubereiten und bei der weiteren Durchführung der Gefährdungsanalyse zu berücksichtigen. 1. Überflutungssimulation für die Erstellung von Gefahrenkarten Abgestimmte erneute Überflutungssimulation nach Einarbeitung aller relevanten Änderungen aus der Plausibilitätsprüfung in das Oberflächenabflussmodell einschl. Prüfung und Bewertung von Einwänden und Korrekturen in Absprache mit der Projektleitung. |
| B.2 | Dokumentation der Gefährdungsanalyse Die Starkregengefahrenkarten sollen die entstehenden flächigen Ausdehnungen und Tiefen der Überflutungen sowie die tiefengemittelten Fließgeschwindigkeiten und Strömungsdrücke für die zwei gerechneten Szenarien (SRI 5 und 7) darstellen. Aufgrund der Weitläufigkeit des Gemeindegebietes sind neben den Übersichtskarten weitere Detailkarten anzufertigen. Die Angaben und Empfehlungen des Kapitels 4.6 des Leitfadens zur Erstellung von Gefahrenkarten ist zu berücksichtigen. Die Maßstabempfehlung der NLWKN für die Übersichtskarte beträgt 1:5.000. Für die Detailkarten sind ggf. geringere Maßstäbe zwischen 1:1.000 und 1:2.500 zu wählen. Die Auswahl der Maßstäbe, die Anzahl der Detailkarten sowie die Festlegung des Kartenformats (PDF-Format/Vektorformat) hat in Abstimmung mit der Auftraggeberin zu erfolgen. 1. Erstellung und Ausgabe von Gefahrenkarten (Fokus: Wassertiefe) Erstellung und Ausgabe von detaillierten Wassertiefenkarten mit ereignisbezogener Überflutungsausdehnung (Darstellung von transparenten Wassertiefen in mehreren Stufen innerhalb > 5 cm). Die Strömungsrichtung des Wassers an der Oberfläche ist durch Fließvektoren zu kennzeichnen. Übermittlung der Darstellung in Anlehnung an Abbildung 4.3 des Leitfadens. 1. Erstellung und Ausgabe von Gefahrenkarten (Fokus: Strömungsdruck) Erstellung und Ausgabe von detaillierten Gefahrenkarten mit Darstellung des ereignisbezogenen Strömungsdrucks und Überflutungsausdehnung. Darstellung in Anlehnung an Abbildung 4.6 des Leitfadens. 1. Erstellung und Ausgabe von erweiterten Gefahrenkarten (u.a. Einbeziehung Hochwasserinformation) Erstellung und Ausgabe von erweiterten Gefahrenkarten mit ereignisbezogener Überflutungsausdehnung (gewählte Niederschlagsszenarien und hydraulisch modelliert). Darstellung der jeweiligen Wassertiefen anhand einer zuvor abgestimmten Farbschattierung. Darstellung der Fließgeschwindigkeiten (Geschwindigkeitsvektoren) oder Strömungsdruck sowie Einzugsgebietsgrenzen und Anzeige des maßgeblichen SRI. Nachrichtlicher Darstellung von Überschwemmungsgebieten (ÜSG) aus Flusshochwasser (vorläufig gesicherte oder festsetzte ÜSG) und Ergebnisse aus den Hochwassergefahrenkarten. 1. Vorstellung der Gefahrenkarten in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Zielgruppenorientierten Vorstellung der Gefahrenkarten in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zwecks Abstimmung und gemeinsamer Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Plausibilisierung der Ergebnisse und ggf. Nacharbeit einschl. textliche und grafische Aufbereitung der Inhalte. Erstellung von Plänen mit Erläuterungen. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Auftraggeberin. 1. Vorstellung der Gefahrenkarten im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Zielgruppenorientierten Vorstellung der Gefahrenkarten im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zwecks Abstimmung. Plausibilisierung der Ergebnisse und ggf. Nacharbeit einschl. textliche und grafische Aufbereitung der Inhalte. Erstellung von Plänen mit Erläuterungen sowie kurze Dokumentation. Ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Erstellung und Ausgabe von Steckbriefen Auswahl besonders gefährdeter Bereiche zusammen mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ und Zusammenfassung in Steckbriefen. Kurzerläuterung der Gefahren (z.B. bei Brückenbauwerken und Unterführungen), Vorbereitung der Begleittexte und Anzeige des maßgeblichen SRI. Abstimmung mit Akteuren der Gefahrenabwehr und Vorbereitung zur Nutzung in Alarm- und Einsatzplänen. Farbige Ausgabe im PDF-Format. Inhalt und Maßstab in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Begleittexte zur den Gefahrenkarten Formulierung von Erläuterungen zu den Grundlagendaten, angesetzten Randbedingungen, Darstellungsweise und Grenzen der Aussagekraft. Angaben zu Regendaten (SRI) etc. Ausgabe im PDF-Format und Zusammenführung mit weiteren Dokumentationen. Art und Umfang in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Erläuterungsbericht Erstellung und Ausgabe eines Erläuterungsberichtes und zielgruppenorientierte Zusammenführung aller relevanten Informationen als Teil des Abschlussberichtes. Dies umfasst: * Einleitung und Gebietsbeschreibung, * Datengrundlage einschl. Bewertung und daraus definierter Randbedingungen, * eingesetzte Software, * Modellaufbau, * erforderliche Korrekturen und Ergebnisse der Plausibilisierung inkl. Fotodokumentation, * NA-Modell, * Niederschlagsszenarien, * Rauheitsansatz, * Rechenläufe, * Grenzen der Bearbeitung, * Ergebnisse und Ergebnisprüfung, * Darstellungsweise inkl. Maßstäbe, * Fazit, * und erste Ableitung von Maßnahmen- und Handlungsoptionen. Die genaue Ausgestaltung des Erläuterungsberichts ist im Vorfeld mit der Projektleitung abzustimmen. Ausgabe im word- und PDF-Format. 1. Übergabe der Endergebnisse der Gefährdungsanalyse als GIS-Projekt Aufbereitung und Übergabe der Daten der Gefährdungsanalysen als GIS-Projekt an die Auftraggeberin. Abstimmung der Schnittstellen und Software-Erfordernisse, Datenübertragung und Prüfung sowie Unterstützung bei der Implementierung der Daten. |
| C | Bewertung des Schadenspotenzials Die Gemeinde Rosdorf strebt eine Kombination der flächenbezogenen (einfachen) und der detaillierten Schadenspotenzialbewertung an. Die flächenbezogene Bewertung soll dabei als Basis für das gesamte Gemeindegebiet durchgeführt werden. Ergänzend wird für besonders schadenträchtige Teilgebiete und Objekte eine detaillierte Bewertung durchgeführt, welche insbesondere für die Planung von Maßnahmen und die Differenzierung und Priorisierung dieser im Handlungskonzept genutzt werden soll. Bei der Bewertung von Objekten und Flächen im Gemeindegebiet, einschließlich der Klassifizierung des Schadenspotenzials, ist die Tabelle 5.1 des Leitfadens zu nutzen und falls nötig durch weitere Bereiche zu ergänzen. Diese Bewertung und Zuordnung erfolgten anhand der drei Kriterien Werte, Empfindlichkeit und Exposition. Unter Einordnung der Auswirkungen auf die festgelegten Bereiche (Objekte und Flächen) erfolgt die Klassifizierung des Schadenspotenzials in Abwandlung zu DWA-M 119 und in Anlehnung an DWA-A 118, einschließlich einer qualitativen Bewertung und Zuordnung in Schadenspotenzialklassen (4 Klassen). Kritische Objekte sind gemäß Kapitel 5.2.3 zu ermitteln und entsprechend mit einem hohen bis sehr hohen Schadenspotenzial zu bewerten. Die Vorgaben der Handreichung zu 2. Schadenspotenzialanalyse sind zu beachten. |
| C.1 | Aufbereitung bestehender Daten für die flächenbezogene (einfache) Schadenspotenzialbewertung Recherche, Beschaffung, Sichtung, Prüfung und Aufbereitung der für die flächenbezogenen (einfachen) Schadenspotenzialbewertung erforderlichen Datengrundlage, unter Berücksichtigung der Daten aus Position A.2. Zu beachten sind die Vorgaben der Handreichung sowie die Ausführungen des Leitfadens (insbesondere die Tabellen 5.4 und 5.5). Der/die Auftragnehmer*in hat die Datengrundlage hinsichtlich ihrer Eignung und Aktualität zu bewerten, für die weitere Bearbeitung aufzubereiten und in das eigene GIS zu integrieren. Die Auftraggeberin stellt die bei ihr vorhandenen und verfügbaren Unterlagen und Daten zur Verfügung. Die Beschaffung weiterer erforderlicher Daten sowie die Abstimmung mit den jeweiligen Datenhaltern obliegt dem/der Auftragnehmer*in. Ggf. erforderliche kostenpflichtige Datensätze sind vor der Beschaffung mit der Auftraggeberin abzustimmen. 1. Aufbereitung bestehender Daten zu kritischen Objekten Abfrage und Aufbereitung bestehender Daten zu kritischen Objekten im Untersuchungsgebiet, damit zusammenhängende grundlegend erforderliche Daten zur Nutzung und Konstruktion dieser kritischen Objekte sowie Erhebung von Erfahrungen und Besonderheiten. Aufbereitung und Einbindung in das eigene GIS zur Vorbereitung der Bewertung des Schadenspotenzials sowie ggf. Erhebung weitergehender Daten zur Konstruktion, Materialien, Höhenlage etc. gemäß Leitfaden. 1. Erarbeitung einer Empfehlung über den Detaillierungsgrad der weiteren Schadenspotenzialbewertung Eingrenzung von Teilgebieten für eine flächenbezogene (einfache) Bewertung und Teilgebieten für eine detaillierte Bewertung des Schadenspotenzials; Aufzeigen der vorhandenen und benötigten Datengrundlagen und Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen. Aufbereiten der Ergebnisse für Abstimmungsprozesse mit der Projektleitung sowie ggf. Arbeitsgruppe „Starkregen“ und dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. 1. Aufbereitung bestehender Daten für die detaillierte Schadenspotenzialbewertung Aufbereitung bestehender Daten für die detaillierte Schadenspotenzialbewertung für ausgewählte Stellen im Gemeindegebiet, welche sich im Zuge der Gefährdungsanalyse als besonders gefährdet herausgestellt haben sowie für Objektkategorien, in denen sich hilflose Personen aufhalten (Alten- und Pflegeheime, Kindertagesstätten, Schulen, für das Krisenmanagement relevante Gebäude, Feuerwehrhäuser, Kommunalverwaltung, Notunterkünfte gemäß Leitfaden Kap. 5. Erhebung von Erfahrungen und Besonderheiten zu den ausgewählten Teilgebieten oder Objekten. Aufbereitung und Einbindung in das eigene GIS zur Vorbereitung der detaillierten Bewertung des Schadenspotenzials sowie ggf. Erhebung weitergehende Daten zur Nutzung, Gestaltung, Konstruktion, Materialien, Höhenlage etc. gemäß Leitfaden. 1. Austausch mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abfrage möglicher Bereiche mit Schutzbedürfnis und Auswirkungen (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Austausch mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abfrage möglicher konkreter Bereiche mit Schutzbedürfnis mit Verortung und Identifizierung möglicher Auswirkungen von Starkregenereignissen auf diese Bereiche. Zielgruppenorientierte Darstellung der Gefahrenkarte mit Erläuterungen, textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse sowie Vorformulierungen von Gefahren für diese Bereiche in Anlehnung an Tabelle 5.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage über weitere Bereiche mit Schutzbedürfnis und mögliche nachteilige Auswirkungen auf diese. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Austausch mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zur Abfrage möglicher Bereiche mit Schutzbedürfnis und Auswirkungen Austausch mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zur Abfrage möglicher konkreter Bereiche mit Schutzbedürfnis mit Verortung und Identifizierung möglicher Auswirkungen von Starkregenereignissen auf diese Bereiche. Zielgruppenorientierte Darstellung der Gefahrenkarte mit Erläuterungen. Textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorformulierung von Gefahren für diese Bereiche in Anlehnung an Tabelle 5.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage über weitere Bereiche mit Schutzbedürfnis und mögliche nachteilige Auswirkungen auf diese. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. |
| C.2 | Konkretisierung der Schutzbedürfnisse Katalogisierung und Kurzbeschreibung der verorteten Bereiche mit Schutzbedürfnis anhand vorh. Daten und von Ortskenntnissen als Ergebnisse des Austausches mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (vgl. Pos. F.2.1) und ggf. weiteren Akteur*innen vor Ort sowie der Evaluierung durch Ortstermine. Auflistung als PDF-Datei sowie als Excel-Tabelle zur Vorbereitung der Auswertung. 1. Auswertung von Bereichen mit Schutzbedürfnis Auswertung von Bereichen mit Schutzbedürfnis hinsichtlich möglicher starkregeninduzierter Auswirkungen durch Überflutung und Gegenüberstellung mit Schutzbedürfnissen nach Datenlage, eigenem Wissen und unter Berücksichtigung vom lokalen Wissen. Gegenüberstellung im PDF-Format sowie als Excel-Tabelle. 1. Kriterien für das Ausmaß der Auswirkungen von Starkregenereignissen Definition und Zuordnung von Kriterien zur Bestimmung des Ausmaßes der Auswirkungen von Starkregenereignissen, Vorbereitung der Zuordnung von Schadenspotenzialklassen sowie Einschätzung hinsichtlich der Kriterien Werte und Empfindlichkeit. Ausgabe im PDF-Format sowie als Excel-Tabelle zur Vorbereitung der Auswertung. |
| C.3 | Identifikation möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden: 1. an der menschlichen Gesundheit Bewertung des Schadenspotenzials anhand der Betrachtung besonders kritischer Objekte, bei denen durch Starkregenereignisse eine Gefahr für Leib und Leben besteht. Die Auswahl der kritischen Objekte ist von dem/der Auftragnehmer*in mit der Auftraggeberin abzustimmen. Besondere Beachtung von Fließgeschwindigkeiten und Strömungsdruck aufgrund der Sturzgefahr. Berücksichtigung der nicht monetär bewertbaren Schäden an menschlicher Gesundheit in der Schadenspotenzialbewertung. 1. an wirtschaftlichen Tätigkeiten Bewertung des Schadenspotenzials anhand der Betrachtung der wesentlichen und nicht monetär bewertbaren Schäden an der wirtschaftlichen Tätigkeit von Industrie- und Gewerbebetrieben, z.B. indirekte Schäden durch Ausfall wichtiger Versorgungsinfrastrukturen, Stromversorgung, Wasserversorgung, Tankstellen, Verkehrsbehinderungen, Umleitungen und verdeckte Schäden, Gefahr von Verkehrsunfällen (Aquaplaning); Produktionsausfall; land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftungserschwernisse usw. 1. an Kulturgütern Bewertung des Schadenspotenzials anhand der Betrachtung der nicht monetär bewertbaren Schäden an Kulturgütern. Die Auswahl der kritischen Objekte ist vom Auftragnehmenden mit der Auftraggeberin abzustimmen. 1. an der Umwelt Bewertung des Schadenspotenzials anhand der Betrachtung der nicht monetär bewertbaren Umweltschäden, z.B. Austritt wassergefährdender Stoffe, Bodenerosion auf landwirtschaftlichen Flächen, Sedimentation von Gewässern, Sauerstoffarmut in Gewässern. Beeinflussung von Flora und Fauna. 1. in Bezug auf die Gefahrenabwehr / das Katastrophenmanagement Bewertung des Schadenspotenzials anhand der Betrachtung der Beeinflussung der kommunalen Gefahrenabwehr und des Katastrophenmanagement bei und durch Starkregenüberflutungen, z.B. Aufrechterhaltung der Stromversorgung, Erreichbarkeit aller Bürger*innen, Sperrung von Unterführungen, gefährdete Verkehrsanlagen und Sicherung von Rettungswegen. 1. durch Erosion und Gerölltransport Bewertung des Schadenspotenzials anhand möglicher Schäden durch Erosion und Gerölltransport in Abhängigkeit von den naturräumlichen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung der Bodeneigenschaften bei Ackerflächen. Betrachtung der Auswirkungen von vermehrtem Totholzanfall, Gerölltransport und der Verminderung der Rückhaltefunktion von Wäldern. |
| C.4 | Flächenbezogene Bewertung des Schadenspotenzials: 1. Zusammenstellung und Auswertung möglicher monetär bewertbarer Schäden Zusammenstellung und Auswertung möglicher monetär bewertbarer Schäden und insbesondere der direkt starkregenbedingten monetär bewertbaren Auswirkungen mit Flächenbezug. Insbesondere der direkt starkregenbedingten Auswirkungen im Gesamtgebiet, in einzelnen Ortsteilen oder Teilgebieten an privaten, öffentlichen und gewerblichen Grundstücken, Siedlungs- und Gewerbegebieten, Außenflächen. Beschreibung und Berücksichtigung in der weiteren Auswertung. 1. Zusammenstellung und Auswertung möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden Flächenbezogene Zusammenstellung und Auswertung möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden mit Verortung kritischer Objekte. Identifikation und Zusammenstellung möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden anhand der zuvor durchgeführten Identifikation und Verortung gefährdeten Siedlungs- und Gewerbegebiete und Außenflächen sowie kritischer Objekte. 1. Qualitative Bewertung des Schadenspotenzials Qualitative Bewertung und Einschätzung des Schadenspotenzials anhand der Schadensbereiche und der möglichen Auswirkungen je nach Flächen- und Gebäudenutzung mit Fokus auf gefährdete Bereiche entsprechend der Gefährdungsanalyse. Tabellarische Ausgabe mit verbaler Kurzbeschreibung im PDF-Format. 1. Zuordnung zur Schadenspotenzialklassen Flächenbezogene Zuordnung der Schadensbereiche mit ihren jeweiligen Auswirkungen unter Einbeziehung kritischer Objekte und unter Zugrundelegung der Bewertungskriterien und Zuordnung zu vier Schadenspotenzialklassen nach Tabelle 5.2 des Leitfadens. Qualitative Einordnung in Stufen der Schadenspotenzialklassen von Flächen und kritischen Objekten im Überblick auf Basis digitaler Nutzungsdaten sowie kritischer Objekte. Zuordnung der Schadensbereiche objekt- oder flächenbezogen in die Schadenspotenzialklassen 1: gering; 2: mäßig: 3: hoch und 4: sehr hoch. Beachtung (ggf. Selektion) von kritischen Objekten gemäß Tabelle 5.3 des Leitfadens. 1. Erstellung einer Schadenspotenzialkarte Erstellung und Ausgabe einer Schadenspotenzialkarte mit flächenbezogener Schadenspotenzialbewertung und Darstellung der Klassifizierung einschl. Ausgabe der Schadenspotenzialkarte mit Flächen, Symbolen, Legende sowie mehreren Maßstäben im PDF- und Vektorformat. Ausgabe als Übersichtskarte und in Detailkarten. Maßstab und Darstellung in Anlehnung an Tabelle 5.3 sowie Abbildung 5.2 des Leitfadens und in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Erstellung von ergänzenden Steckbriefen für einzelne Flächen Abstimmung und Erstellung von ergänzenden Steckbriefen mit der Schadenspotenzialbewertung einzelner Teilflächen. Darstellung der Flächenbewertung im geeigneten Maßstab (1:5000 bis 1:10000) einschl. detaillierter Angaben zur Flächenbewertung und Darstellung der Schadensklassifizierung. Auswahl der Teilflächen nach Abstimmung mit der Projektleitung und ggf. in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Ausgabe im PDF-Format. 1. Vorstellung der Schadenspotenzialkarte in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Vorstellungder Schadenspotenzialkarte in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abstimmung, Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Einschließlich Kurzdokumentation, Erstellung von Präsentation und ggf. Vorabversand von Unterlagen. Optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. Ausgabe im PDF-Format. 1. Vorstellung der Schadenspotenzialkarte im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Vorstellung der Schadenspotenzialkarte im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ u.a. zur Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Einschließlich Kurzdokumentation, Erstellung von Präsentation und ggf. Vorabversand von Unterlagen. Ausgabe im PDF-Format. |
| C.5 | Detaillierte Schadenspotenzialbewertung für ausgewählte Bereiche 1. Verdichtung der Datenbasis und der Bestandsaufnahme zur Durchführung einer detaillierten Schadenspotenzialbewertung Verdichtung der Datenbasis für zuvor definierte ausgewählte Bereiche und Bestandsaufnahme zur Durchführung einer detaillierten Schadenspotenzialbewertung. Ermittlung georeferenzierter Daten / Informationen zu Flächen / Objekten. Aufbereitung zur weiteren Nutzung im GIS und für Auswertungen. 1. Identifikation und Zusammenstellung möglicher monetär bewertbarer Schäden Identifikation und Zusammenstellung möglicher monetär bewertbarer Schäden und insbesondere der direkt starkregenbedingten Auswirkungen auf Teilgebiete, Orte und Ortsteile, Straßenzüge, Siedlungs- und Gewerbegebiete und ggf. einzelne Objekte je nach Gebäudenutzung und weiterer spezifischer Gegebenheiten an privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden / Objekten. Verortung und Einordnung der kritischen Objekte sowie Beschreibung und Berücksichtigung in der weiteren Auswertung. 1. Detaillierte Zusammenstellung möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden Detaillierte Zusammenstellung möglicher nicht monetär bewertbarer Schäden anhand der zuvor durchgeführten Identifikation und Verortung gefährdeter Gebäude und Anlagen und Außenflächen sowie Verortung und Einordnung aller kritischer Objekte. 1. Detaillierte Bewertung des Schadenspotenzials Detaillierte und qualitative Bewertung und Einschätzung des Schadenspotenzials anhand der Schadensbereiche und der möglichen Auswirkungen nach Abbildung 5.1 des Leitfadens mit Objektbezug und mit Fokus auf gefährdete Bereiche entsprechend der Gefährdungsanalyse. Tabellarische Ausgabe mit verbaler Kurzbeschreibung im PDF-Format. 1. Zuordnung zur Schadenspotenzialklassen Qualitative Einordnung in Stufen der Schadenspotenzialklassen von Flächen und kritischen Objekten sowie Verortung und Einzelbewertung kritischer Objekte. Zuordnung der Schadensbereiche objekt- oder flächenbezogen in die Schadenspotenzialklassen 1: gering; 2: mäßig: 3: hoch und 4: sehr hoch. Beachtung von kritischen Objekten gemäß Tabelle 5.3 des Leitfadens. 1. Erstellung und Ausgabe einer detaillierten Schadenspotenzialkarte Erstellung und Ausgabe einer detaillierten Schadenspotenzialkarte mit Bewertung des Schadenspotenzials nach Flächen- und Gebäudenutzung und unter Zugrundelegung konkreter Objekte. Gesonderte Darstellung der kritischen Objekten einschl. Verortung und Einordnung und weiterer spezifischer Gegebenheiten durch qualitative Einordnung in Stufen der Schadenspotenzialklassen und Verortung und Einordnung aller kritischer Objekte. Ausgabe der Schadenspotenzialkarte mit Objekten und Symbolen einschl. Legende im PDF-Format mit mehreren Maßstäben sowie im Vektorformat als Übersichtskarte und in Detailkarten. Maßstab und Darstellung in Anlehnung an Tabelle 5.3 sowie Abbildung 5.2 des Leitfadens und in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Erstellung von ergänzenden Steckbriefen einzelner Objekte / Teilflächen Darstellung der Schadenspotenzialbewertung im geeigneten Maßstab (1:1000 bis 1:5000) einschl. detaillierter Angaben zur Bewertung einzelner Objekte / Teilflächen und Darstellung der Schadensklassifizierung in ergänzenden Steckbriefen. Auswahl der Objekte / Teilflächen nach Abstimmung mit der Projektleitung und ggf. in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Ausgabe im PDF-Format. 1. Vorstellung der detaillierten Schadenspotenzialkarten in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Vorstellung der detaillierten Schadenspotenzialkarte in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abstimmung, Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Zielgruppenorientierte Darstellung der detaillierte Schadenspotenzialkarte mit Erläuterungen, textliche und grafische Aufbereitung, kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand im PDF-Format. Optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Vorstellung der detaillierten Schadenspotenzialkarten im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Vorstellung der detaillierten Schadenspotenzialkarte im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zur Abstimmung, Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Zielgruppenorientierte Darstellung der detaillierte Schadenspotenzialkarte mit Erläuterungen, textliche und grafische Aufbereitung, kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand im PDF-Format. |
| C.6 | Vorbereitung der Clusterbildung Zusammenführung vergleichbarer Flächen und Objekte zu Clustern, z.B. aufgrund ähnlicher Gefahrenquellen, ähnlicher Bereiche und/oder Auswirkungen, für verschiedene Szenarien, für vergleichbare Objekte oder (Teil-) Flächen. Erstellung einer Vorlage zur Abstimmung mit der Projektleitung und ggf. Arbeitsgruppe „Starkregen“ einschl. Begründung für die Clusterbildung. Ausgabe im PDF-Format. |
| C.7 | Dokumentation der Schadenspotenzialbewertung Zusammenführung und Aufbereitung aller erstellten Unterlagen der Schadenspotenzialbewertung zur Unterstützung der Plausibilitätskontrollen und Abstimmungen einschl. Zusammenfassung, z.B. in einer PowerPoint Präsentation oder in einem Kurzbericht / Tischvorlage, in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Plausibilitätskontrolle durch die Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Plausibilitätskontrolle der Bewertung des Schadenspotenzials in der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Gegebenenfalls Anpassung und Aktualisierung der Ergebnisse. Zielgruppenorientierte Darstellung der bisherigen Ergebnisse mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation des Abstimmungsprozesses und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregen“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Plausibilitätskontrolle durch den Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Plausibilitätskontrolle der Bewertung des Schadenspotenzials im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Gegebenenfalls Anpassung und Aktualisierung der Ergebnisse. Zielgruppenorientierte Darstellung der bisherigen Ergebnisse mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation des Abstimmungsprozesses und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Erstellung und Ausgabe eines Erläuterungsberichtes Erstellung und Ausgabe eines Erläuterungsberichtes zur späteren Übernahme in den Abschlussbericht. Zielgruppenorientierte Zusammenführung aller relevanten Informationen. Dies umfasst: * Einleitung und Gebietsbeschreibung, * Benennung der Datengrundlage einschl. Kurzbeschreibung der Bearbeitungsgrundlagen und daraus definierter Randbedingungen, * erforderliche Korrekturen, * Ablauf und Ergebnisse der Schadenspotenzialbewertung, * Grenzen der Bearbeitung, * Darstellungsweise inkl. Maßstäbe, * und Fazit. Die genaue Ausgestaltung des Erläuterungsberichts ist im Vorfeld mit der Projektleitung abzustimmen. Ausgabe im word- und PDF-Format. 1. Übergabe der Endergebnisse der Schadenspotenzialbewertung als GIS-Projekt Aufbereitung und Übergabe der Daten der Schadenspotenzialbewertung als GIS-Projekt einschl. aller Tabellen und Auswertungen an die Auftraggeberin. Abstimmung der Schnittstellen und Software-Erfordernisse, Datenübertragung und Prüfung sowie Unterstützung bei der Implementierung der Daten. |
| D | Risikoanalyse (gemäß Kapitel 6 des Leitfadens) Für die Gemeinde Rosdorf ist, wie in Kapitel 6.4.2 des Leitfadens empfohlen, eine detaillierte Risikoanalyse durchzuführen. Die Vorgaben der Handreichung zu 3. Risikoanalyse sind zu beachten. |
| D.1 | Grundlagenermittlung und Einbindung vorhandener Daten 1. Aufbereitung der Datengrundlage zur Nutzung in der Risikoanalyse Aufbereitung und Verdichtung bestehender Daten aus der Gefährdungsanalyse und Schadenspotenzialbewertung zur weiteren Nutzung bei der Risikoanalyse. Einbindung in des eigene GIS zur Vorbereitung der Bewertung des Risikos. 1. Aufbereitung der Ergebnisse zur weiteren Verwendung in der Risikoanalyse Aufbereitung und ggf. Aktualisierung und Verdichtung der Ergebnisse der Gefährdungsanalyse und der Schadenspotenzialbewertung zur weiteren Verwendung in der Risikoanalyse. Aufbereitung der Ergebnisse der Ermittlung der Gefährdung (Analyse der Gefahren durch Überflutung infolge Starkregen hinsichtlich Ausbreitung und max. Wasserstand, Fließgeschwindigkeit, Strömungsdruck und unter Einbeziehung der Wahrscheinlichkeit.) Aufbereitung der Ergebnisse der Bewertung des Schadenspotenzials (Bewertung von Bereichen mit Schutzbedürfnis hinsichtlich der drei Kriterien Exposition, Empfindlichkeit, Werte (monetär und nicht-monetär) unter Einordnung der Auswirkungen von Überflutung; Identifizierung von kritischen Objekten, Überprüfung der Vollständigkeit der betrachteten kritischen Infrastrukturen und Objekte.) 1. Austausch in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abfrage möglicher bekannter Risiken (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Austausch in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abfrage möglicher bekannter konkreter Risiken. Insbesondere bezüglich kritischer Infrastrukturen und Objekte. Zielgruppenorientierte Darstellung der Entwurfs-Risikokarten mit Erläuterungen, textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse sowie mit Vorabzuordnung von Risikoklassen in Anlehnung an Tabelle 6.2 des Leitfadens und gezielte Abfrage über kritische Objekte. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Austausch im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zur Abfrage möglicher bekannter Risiken Austausch im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ zur Abfrage möglicher bekannter konkreter Risiken. Insbesondere bezüglich kritischer Infrastrukturen und Objekte. Zielgruppenorientierte Darstellung der Entwurfs-Risikokarten mit Erläuterungen, textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse sowie mit Vorabzuordnung von Risikoklassen in Anlehnung an Tabelle 6.2 des Leitfadens und gezielte Abfrage über kritische Objekte. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Vorbereitung und Organisation von Ortsterminen zur Identifizierung möglicher konkreter Risiken Ermittlung des Bedarfes an zusätzlichen Ortsterminen zur Identifizierung möglicher konkreter Risiken, insbesondere bezüglich kritischer Infrastrukturen und Objekte, in Abstimmung mit der Auftraggeberin. Vorbereitung, Organisation und Terminierung. |
| D.2 | Vorbereitung der Risikoermittlung 1. Recherche und Strukturierung möglicher Risikobereiche Aufstellung aller Risiken und Strukturierung hinsichtlich der Bereiche Menschen, Umwelt, Kulturgut, Objekte einschl. Infrastruktur auf Grundlage der unter Position C („Bewertung des Schadenspotenzials“) erzielten Ergebnisse. Ggf. Zuordnung in Anlehnung an den Umweltbegriff nach dem UVPG (Menschen (einschließlich der menschlichen Gesundheit), Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft sowie Kulturgüter). 1. Recherche und Strukturierung möglicher sekundärer Auswirkungen Recherche und Strukturierung möglicher sekundärer Auswirkungen und Formulierung einer Empfehlung zur weiteren Untersuchung. Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen einer zusätzlichen Modellierung und Auswertung der Ergebnisse. Textliche Skizzierung des Umfangs möglicher betroffener Gebiete. 1. Bewertung hinsichtlich des Kriteriums Exposition Analyse der bestehenden Informationen aus der Gefährdungsanalyse (hinsichtlich des Ansatzes eines Niederschlagsszenarios) und der Schadenspotenzialbewertung (hinsichtlich möglicher Risikoflächen- und Objekte) sowie Aufbereitung dieser zur weiteren Auswertung in der Risikoanalyse. Einordnung des möglichen Risikos hinsichtlich modellierter Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten und ggf. des Strömungsdrucks, unter Beachtung von Grenzen der Modellrechnung - insbesondere in Randbereichen - einschl. Berücksichtigung von Erfahrungen und Ortskenntnissen. |
| D.3 | Detaillierte Risikoanalyse 1. Detaillierte Risikoanalyse für Szenario SRI 7 Qualitative Bewertung und Einschätzung des Starkregenrisikos durch Überlagerung der Gefährdungsanalyse mit der Schadenspotenzialbewertung und Einordnung in Risikoklassen von Flächen, Teilflächen und Objekten in die Risikoklassen 1: gering; 2: mäßig: 3: hoch und 4: sehr hoch. Beachtung von besonders kritischen Objekten und Infrastrukturanlagen. Detaillierte Einstufung des Starkregenrisikos durch qualitative Verknüpfung von Überflutungsgefährdung und Schadenspotenzial in Anlehnung an Tabelle 6.1 und 6.2 des Leitfadens. Beschreibung und Berücksichtigung in der weiteren Auswertung. Tabellarische Ausgabe mit verbaler Kurzbeschreibung. Ausgabe im PDF-Format. 1. Plausibilisierung der ermittelten Einstufung des Starkregenrisikos Überprüfung und Plausibilisierung der Einordnung zu Risikoklassen und ggf. Neueinordnung in Risikoklassen von Flächen, Teilflächen und Objekten in die Risikoklassen 1: gering; 2: mäßig: 3: hoch und 4: sehr hoch. Beachtung von kritischen Objekten und Infrastrukturanlagen. Falls für die Plausibilisierung erforderlich, sind Ortsbegehungen durchzuführen. Beschreibung und Berücksichtigung in der weiteren Auswertung. 1. Erstellung und Ausgabe einer detaillierten Risikokarte Erstellung und Ausgabe einer detaillierten Risikokarte mit farblich differenzierter Darstellung der Risikobewertung im geeigneten Maßstab einschl. klassifizierter Kennzeichnung des Wasserstandes. Mit Teilflächen und Objekten verschiedener Farben und Symbolen einschl. Legende in Anlehnung an Abbildung 6.3, 6.4 und 6.5 des Leitfadens. Gesonderte Darstellung kritische Objekte mit Symbolen gemäß Tabelle 5.3 und Symbolkatalog kritischer Objekte (digitale Anlage des Leitfadens). Nachrichtliche Darstellung von Hochwasser-Überschwemmungsgebieten und/oder Daten aus der HWRM-RL. Angabe des gewählten Niederschlagsszenarios SRI 7 sowie Verortung in einer Übersichtskarte. Ausgabe im PDF-Format mit mehreren Maßstäben sowie im Vektorformat als Übersichtskarte und in Detailkarten. Maßstab und Darstellung in Anlehnung an Abbildung 6.4 des Leitfadens sowie in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Erstellung von ergänzenden Steckbriefen für einzelne Flächen / Objekte Erstellung von ergänzenden Steckbriefen mit der Risikobewertung „sehr hoch bis hoch“ für ausgewählte Teilflächen und Objekte auf Grundlage der durchgeführten Risikoanalyse. Darstellung der Flächenbewertung im geeigneten Maßstab (1:1000 bis 1:5000) einschl. detaillierter Angaben zur Flächenbewertung / Bewertung des Einzelobjektes und Darstellung der Risikoklassifizierung. Auswahl der Teilflächen / Einzelobjekte nach Abstimmung mit der Projektleitung und ggf. in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Ausgabe im PDF-Format. 1. Vorstellung der detaillierten Risikokarte in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Vorstellung der detaillierten Risikokarte in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ zur Abstimmung, Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Zielgruppenorientierte Darstellung der detaillierten Risikokarte mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Vorstellung der detaillierten Risikokarte im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Vorstellung der detaillierten Risikokarte im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Abstimmung, Plausibilitätskontrolle und gemeinsamen Festlegung der nächsten Arbeitsschritte. Zielgruppenorientierte Darstellung der detaillierten Risikokarte mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. |
| D.4 | Dokumentation und Ergebnisdarstellung der Risikoanalyse 1. Ergebnisaufbereitung der Risikoanalyse Zusammenführung und Aufbereitung aller erstellten Unterlagen der Risikoanalyse zur Unterstützung der Plausibilitätskontrollen und Abstimmungen einschl. Zusammenfassung, z.B. in einer PowerPoint Präsentation oder in einem Kurzbericht in Abstimmung mit der Projektleitung. Ausgabe digital. 1. Plausibilitätskontrolle durch Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Plausibilitätskontrolle der Risikoanalyse in der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Gegebenenfalls Anpassung und Aktualisierung der Ergebnisse auf Grundlage der zuvor erarbeiteten Ergebnisse und ggf. anhand von Rückmeldungen. Zielgruppenorientierte Darstellung der bisherigen Ergebnisse mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation des Abstimmungsprozesses und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Plausibilitätskontrolle durch Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Plausibilitätskontrolle der Risikoanalyse im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Gegebenenfalls Anpassung und Aktualisierung der Ergebnisse auf Grundlage der zuvor erarbeiteten Ergebnisse und ggf. anhand von Rückmeldungen. Zielgruppenorientierte Darstellung der bisherigen Ergebnisse mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung. Kurze Dokumentation des Abstimmungsprozesses und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Erstellung und Ausgabe von Risikokarten mit ergänzendem Themenbezug Erstellung und Ausgabe von Risikokarten mit ergänzendem Themenbezug nach Absprache mit der Projektleitung. Themen mit konkretem Bezug zur Gefahrenabwehr und zum Katastrophenschutz zur Unterstützung der Rettungs- und Einsatzkräfte und zur Einbindung in Alarm- und Einsatzpläne. Darstellung von spezifischen Gefahren und Risiken entsprechend Kap. 6.5 des Leitfadens unter Hervorhebung von Handlungsoptionen. Ausgabe im PDF-Format. 1. Erstellung und Ausgabe von Begleittexten zu den Risikokarten Erstellung und Ausgabe von Begleittexten zu den Risikokarten zur Vorbereitung einer eventuellen auszugweisen Veröffentlichung. Zielgruppenorientierte Beschreibung der Inhalte, Erläuterungen und Grenzen der Bearbeitung sowie Hinweisen zur möglicher Eigenvorsorge von Bürger*innen. Ausgabe in PDF-Format und ggf. Aufbereitung zur digitalen Veröffentlichung auf der gemeindlichen Homepage. 1. Erstellung und Ausgabe eines Erläuterungsberichtes als Teil des Abschlussberichtes mit Grundlagen der Berechnung Erstellung und Ausgabe eines Erläuterungsberichtes und Integration in den Abschlussbericht mit Grundlagen der Berechnung und zielgruppenorientierte Zusammenführung aller relevanten Informationen. Dies umfasst: * Einleitung und Gebietsbeschreibung, * Datengrundlage einschl. Kurzbeschreibung der Bearbeitungsgrundlagen (Gefährdungsanalyse und Schadenspotenzialbewertung), * Bewertung und daraus definierter Randbedingungen, * erforderliche Korrekturen, * Ablauf und Ergebnisse der Risikoanalyse, * Grenzen der Bearbeitung, * Darstellungsweise inkl. Maßstäbe, * und Fazit. Die genaue Ausgestaltung des Erläuterungsberichts ist im Vorfeld mit der Projektleitung abzustimmen. Ausgabe im word- und PDF-Format. 1. Übergabe der Endergebnisse der Risikoanalyse als GIS-Projekt Aufbereitung und Übergabe der Daten der Risikoanalyse als GIS-Projekt einschl. aller Tabellen und Auswertungen an dir Auftraggeberin. Abstimmung der Schnittstellen und Software-Erfordernisse, Datenübertragung, Prüfung und Unterstützung bei der Implementierung der Daten. |
| D.5 | Clusterbildung 1. Bildung von Clustern Zusammenführung vergleichbarer Flächen und Objekte zu Clustern hinsichtlich ihrer Risiken ähnlicher Bereiche, Flächen oder Objekte, für verschiedene Szenarien, für vergleichbare Objekte oder (Teil-) Flächen. Erstellung einer Vorlage zur Abstimmung mit der Projektleitung und ggf. der Arbeitsgruppe „Starkregen“ einschl. Begründung für die Clusterbildung. Ausgabe im PDF-Format 1. Erstellung eines Übersichtsplanes der Cluster Darstellung der Cluster vergleichbarer Gefahrenquellen in einem Übersichtsplan im geeigneten Maßstab. Übersichtsdarstellung der Gefährdungsklassen und kritischer Objekte und Kennzeichnung der Cluster. Ausgabe digital zur weiteren Verwendung im GIS und im PDF-Format. 1. Erstellung von Steckbriefen der Cluster Zusammenführung der Ergebnisse der Gefährdungsanalyse mit der Ermittlung der Schadenspotenziale zu den einzelnen Clustern. Darstellung der Bewertung im geeigneten Maßstab einschl. detaillierter Angaben zur Clusterbildung und Bewertung mit Darstellung der Risikoklassifizierung. Ausgabe im PDF-Format. |
| E | Handlungskonzept (gemäß Kapitel 7 des Leitfadens) Entwicklung eines Maßnahmen- und Handlungskonzepts zur Reduzierung der Starkregenrisiken. Ziel ist es, durch dieses Konzept die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Starkregenvorsorge zu koordinieren und alle relevanten Akteur*innen sowie die Öffentlichkeit anzusprechen, zu vernetzen und zu aktivieren. Die Vorgaben der Handreichung zu 4. Handlungskonzept sind zu beachten. |
| E.1 | Einbindung vorhandener Daten und bisher erarbeiteter Ergebnisse 1. Aufbereitung der Datengrundlage zur Nutzung bei der Aufstellung des Maßnahmen- und Handlungskonzeptes Aufbereitung und ggf. Aktualisierung und Verdichtung bestehender Daten und bisher erarbeiteten Ergebnisse aus der Gefährdungsanalyse, Schadenspotenzialbewertung und Risikoanalyse zur weiteren Nutzung bei der Aufstellung des Maßnahmen- und Handlungskonzeptes. Einbindung in das eigene GIS zur Vorbereitung der weiteren Konzepterarbeitung. 1. Erarbeitung einer Empfehlung über den Detaillierungsgrad der weiteren Maßnahmenentwicklung Erarbeitung einer Empfehlung über den Detaillierungsgrad der Maßnahmenentwicklung. Aufzeigen der vorhandenen und benötigten Datengrundlagen und Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen. Aufbereiten der Ergebnisse für Abstimmungsprozesse mit der Projektleitung sowie ggf. der Arbeitsgruppe „Starkregen“ und dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. 1. Erarbeitung einer Empfehlung eines ergänzenden Ansatzes eines Niederschlagsszenarios bei der überschläglichen Dimensionierung einzelner Maßnahmen Erarbeitung einer Empfehlung und Unterstützung bei der Entscheidung des Ansatzes eines ergänzenden Niederschlagsszenarios, bei der überschläglichen Maßnahmendimensionierung auf Basis der vorhandenen Daten. Aufzeigen der vorhandenen und benötigten Datengrundlagen sowie Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen. Aufbereiten der Ergebnisse für Abstimmungsprozesse mit der Projektleitung sowie ggf. der Arbeitsgruppe „Starkregen“ und dem Runder Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. |
| E.2 | Entwicklung von Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse Entwicklung geeigneter Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse für die verschiedenen Kategorien/Handlungsfelder. Bei der Zuordnung von Maßnahmen kann es zu Überschneidungen kommen. Zudem sind die Maßnahmen auf Synergieeffekte mit weiteren umweltbezogenen Belangen der Gemeinde Rosdorf abzustimmen. 1. Konzeptionelle Entwicklung infrastrukturbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung infrastrukturbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. 1. Konzeptionelle Entwicklung gewässerbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung gewässerbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. 1. Konzeptionelle Entwicklung flächenbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung flächenbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. 1. Konzeptionelle Entwicklung objektbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung objektbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. 1. Konzeptionelle Entwicklung informations- und verhaltensbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung informations- und verhaltensbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. 1. Konzeptionelle Entwicklung kanalnetzbezogener Maßnahmen Konzeptionelle Entwicklung kanalnetzbezogener Maßnahmen auf Basis der Risikoanalyse. |
| E.3 | Abgestimmte Entwicklung von Maßnahmen der Starkregenvorsorge 1. Entwicklung von Maßnahmen und Vorhaben mit der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Gemeinsame Maßnahmenentwicklung in der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Aufzeigen bisheriger Ideen, Weiterentwicklung als auch insbesondere Ergänzung und Austausch über Vor- und Nachteile verschiedener Ideen. Zielgruppenorientierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsgrundlagen, der bisherigen Entwürfe, Ideen und Skizzen mit Erläuterungen. Textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorabzuordnung in Maßnahmenkategorien in Anlehnung an Tabelle 7.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage bereits vorliegender Maßnahmen, Planungen und Ideen. Dokumentation der Arbeitsergebnisse und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Gegebenenfalls Abfrageformulare. Optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Entwicklung von Maßnahmen und Vorhaben gemeinsam mit dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Gemeinsame Maßnahmenentwicklung im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Aufzeigen bisheriger Ideen, Weiterentwicklung als auch insbesondere Ergänzung und Austausch über Vor- und Nachteile verschiedener Ideen. Zielgruppenorientierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsgrundlagen, der bisherigen Entwürfe, Ideen und Skizzen mit Erläuterungen. Textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorabzuordnung in Maßnahmenkategorien in Anlehnung an Tabelle 7.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage bereits vorliegender Maßnahmen, Planungen und Ideen. Dokumentation der Arbeitsergebnisse und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. 1. Vorstellen und Weiterentwicklung von Maßnahmen und Vorhaben gemeinsam mit örtlichen Arbeitskreisen Vorbereitende Arbeiten zur Vorstellung und gemeinsamen Weiterentwicklung von Maßnahmenoptionen in örtlichen Arbeitskreisen, z.B. zu Land- und Forstwirtschaft, Ortsentwicklung usw.; Aufzeigen bisheriger Ideen, Weiterentwicklung als auch insbesondere Ergänzung und Austausch über Vor- und Nachteile verschiedener Ideen. Zielgruppenorientierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsgrundlagen, der bisherigen Entwürfe / Ideen / Skizzen mit Erläuterungen. Textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorabzuordnung in Maßnahmenkategorien in Anlehnung an Tabelle 7.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage bereits vorliegender Maßnahmen, Planungen und Ideen. Dokumentation der Arbeitsergebnisse und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Gegebenenfalls Abfrageformulare. Die Ausgestaltung erfolgt in Abstimmung mit der Projektleitung. 1. Entwicklung und Beschreibung von Objektschutzmaßnahmen Entwicklung und Beschreibung von Objektschutzmaßnahmen gemeinsam mit örtlichen Akteur*innen. Entwicklung von Informationsangeboten zur Eigenvorsorge, Aufzeigen bisheriger Ideen, Weiterentwicklung und insbesondere Ergänzung sowie Austausch über Vor- und Nachteile verschiedener Ideen. Zielgruppenorientierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsgrundlagen, der bisherigen Entwürfe, Ideen und Skizzen mit Erläuterungen sowie textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorabzuordnung in Maßnahmenkategorien in Anlehnung an Tabelle 7.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage bereits vorliegender Maßnahmen, Planungen und Ideen. Dokumentation der Arbeitsergebnisse und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Gegebenenfalls Abfrageformulare. 1. Entwicklung und Beschreibung von Maßnahmen der Gefahrenabwehr Entwicklung und Beschreibung von Maßnahmen der Gefahrenabwehr gemeinsam mit örtlichen Akteur*innen, wie z.B. Ordnungsamt und Feuerwehr. Unterstützung zur Informationsvorsorge, ggf. Verbesserung der Alarm- und Einsatzpläne, ggf. Recherche, Information und Empfehlung zur Konzeption von Warnsystemen. Aufzeigen bisheriger Ideen, Weiterentwicklung und insbesondere Ergänzung. Austausch über Vor- und Nachteile verschiedener Ideen. Zielgruppenorientierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsgrundlagen, der bisherigen Entwürfe, Ideen und Skizzen mit Erläuterungen. Textliche und grafische Aufbereitung der bisherigen Ergebnisse mit Vorabzuordnung in Maßnahmenkategorien in Anlehnung an Tabelle 7.1 des Leitfadens und gezielte Abfrage bereits vorliegender Maßnahmen, Planungen und Ideen. Dokumentation der Arbeitsergebnisse und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Ausgabe und Versand als PDF-Datei. Gegebenenfalls Abfrageformulare. |
| E.4 | Dokumentation der Maßnahmenentwicklung Darstellung aller Maßnahmen in Übersichtsplänen im Maßstab 1:10.000 bis 1:25:000 nach Absprache mit der Projektleitung und in Abhängigkeit von der Größe des Bearbeitungsraumes. Symbolisierung der Maßnahmen einschließlich Legende, Verortung der Maßnahmen und Integration in das GIS-System. Übergabe der GIS-Daten sowie Ausgabe digital im PDF-Format zur Vorbereitung der Schlussdokumentation. Darstellung des Erarbeitungsprozesses. 1. Darstellung in Lageplänen Grafische Darstellung von Maßnahmen im Maßstab 1:500 bis 1:2.500 in Absprache mit der Projektleitung. Ausgabe im PDF-Format. 1. Kurzbeschreibung von Maßnahmen und Vorhaben Kurzbeschreibung von Maßnahmen hinsichtlich ihrer Charakteristik in Absprache mit der Projektleitung. Ausgabe im PDF-Format. |
| E.5 | Zusammenführung von Maßnahmen zu Clustern 1. Identifizierung von vergleichbaren Maßnahmen auf Grundlage der vorhergehenden Ergebnisse der Clusterbildung in Position D.5 Identifizierung und Zusammenführung vergleichbarer Maßnahmen zu Clustern. Zusammenführung der Ergebnisse aus den jeweiligen Positionen zur Clusterbildung der Schadenspotenzialbewertung und Risikoanalyse und Identifikation geeigneter Maßnahmen. 1. Darstellung von Maßnahmenclustern in Steckbriefen (Ergänzung der Steckbriefe aus Position D.5) Darstellung der zuvor zusammengeführten Maßnahmen in Cluster und Dokumentation in Steckbriefen mittels Planzeichnungen und Beschreibung der Maßnahmencluster. |
| E.6 | Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen / Maßnahmenclustern 1. Bewertung und Priorisierung hinsichtlich des Kriteriums Wirkungsradius / Wirksamkeit Sichtung und qualitative Bewertung der entwickelten Maßnahmen / Vorhaben / Projekte / Maßnahmencluster hinsichtlich ihres Wirkungsradius, ihrer Wirksamkeit und ihres Einflusses auf das Abflussgeschehen. Unterteilung in objektbezogen, lokal, regional und überregional. Abstimmung der Wirkungsausdehnung mit der Projektleitung und begründete Priorisierung. Kurze Dokumentation und Einschätzung der Gewichtung auf die weiteren klassischen Prioritätskriterien. Einbindung in die Gesamtdokumentation. 1. Bewertung und Priorisierung hinsichtlich des Kriteriums Dringlichkeit Sichtung und qualitative Bewertung der entwickelten Maßnahmen / Vorhaben / Projekte / Maßnahmencluster hinsichtlich des Kriteriums Dringlichkeit in Anlehnung an Abbildung 7.3 des Leitfadens. Bewertung anhand des Handlungsbedarfes nach sofort (z.B. Gefahr für Leib und Leben), kurzfristig (z.B. besondere Gefährdungen), mittelfristig (z.B. Gefährdungen von Wohnhäusern) und langfristig (z.B. Gefährdung der Infrastruktur). Kurze Dokumentation und Priorisierung sowie Einbindung in die Gesamtdokumentation. 1. Bewertung und Priorisierung hinsichtlich des Kriteriums Wirtschaftlichkeit Sichtung und qualitative Bewertung der entwickelten Maßnahmen / Vorhaben / Projekte / Maßnahmencluster hinsichtlich des Kriteriums Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Schadenspotenzialanalyse in Anlehnung an Abbildung 7.3 des Leitfadens. Bewertung anhand des Wirkungsgrades und Gegenüberstellung des Nutzens einer Maßnahme (z.B. verhinderter Schaden) und dem einzubringenden Aufwand (z.B. Investitions- sowie Unterhaltungskosten). Qualitative Abschätzung und Unterteilung nach sehr günstig, günstig, zufriedenstellend und ungünstig. Kurze Dokumentation und Priorisierung sowie Einbindung in die Gesamtdokumentation. 1. Kostenannahmen Annahme zu erwartende Kosten für Maßnahmen und Maßnahmencluster sowie Monetarisierung von Investitions- und Folgekosten entsprechend des Planungsfortschrittes. 1. Bewertung und Priorisierung hinsichtlich des Kriteriums Umsetzbarkeit Beschreibung und Bewertung der Maßnahmen und Maßnahmencluster hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten in Anlehnung an Abbildung 7.3 des Leitfadens. Bewertung hinsichtlich der Aspekte der Genehmigungsfähigkeit, der Finanzierung und Flächenverfügbarkeit. Nutzung von „Gelegenheitsfenstern“, Akzeptanz sowie mögliche synergetische Aktivierungspotenziale. Unterteilung nach: „Gelegenheitsfenster“ – „kurzfristig plan- und umsetzbar“ – „mittelfristig plan- und umsetzbar“ – „langfristig plan- und umsetzbar“. Kurzbericht mit Beschreibung der Bewertungshintergründe und Ausgabe im PDF-Format. 1. Bewertung und Priorisierung hinsichtlich des Kriteriums Signifikanz Beschreibung und Bewertung der Maßnahmen und Maßnahmencluster hinsichtlich ihrer Signifikanz und ihren innovativen Qualitätsmerkmalen in Anlehnung an Abbildung 7.3 des Leitfadens. Beschreibung der zusätzlichen herausragenden Qualitäten von Maßnahmen und Maßnahmenclustern, neuer Ideen und möglichem Innovationspotenzial. Unterteilung nach hohem Innovationspotenzial (sehr hoch), Modellcharakter (hoch), Multiplikator Wirkung (mittel) und Standard(gering). Kurzbericht mit Beschreibung der Bewertungshintergründe und Ausgabe im PDF-Format. 1. Vorabstimmung der Priorisierung mit der Projektleitung und der Arbeitsgruppe „Starkregen“ Erläuterung der Priorisierung und Abstimmung mit der Projektleitung sowie in der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Aufbereitung und Erläuterung der bisherigen Ergebnisse. Ggf. Vorabversand der bisherigen Priorisierung mit Bewertung hinsichtlich der Prioritätskriterien in Anlehnung an Abbildung 7.3 des Leitfadens. Dokumentation des Austauschprozesses und Berücksichtigung der Ergebnisse/Änderungen. Falls erforderlich: Änderung der Steckbriefe sowie des Handlungskonzeptes. Ausgabe und Versand im PDF-Format in Abstimmung mit der Projektleitung. |
| E.7 | Dokumentation und Ergebnisdarstellung des Handlungskonzeptes 1. Erläuterungsbericht mit Bearbeitungsgrundlagen Erstellung eines Erläuterungsberichtes mit Benennung der Bearbeitungsgrundlagen unter Verwendung und Zusammenfassung bereits erarbeiteter Dokumentationen (einschl. Glossar, Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis, gesetzliche Grundlagen, allgemein anerkannte Regeln der Technik, Erfahrungen, Beschreibung weiterführender Informationen und theoretischer Grundlagen usw.). 1. Übersichtsplan mit Verortung der Maßnahmen Darstellung aller Maßnahmen in Übersichtsplänen. Maßstab 1:10.000 bis 1:25:000. Festlegung der Maßstäbe und der Symbolisierung der Maßnahmen einschließlich Legende in Abstimmung mit der Auftraggeberin. Verortung der Maßnahmen. Darstellung der Gefährdung (z.B. Wassertiefenkarten) sowie des Risikos (z.B. kritische Objekte). Integration in das GIS-System. Übergabe der GIS-Daten digital im PDF-Format zur Vorbereitung der Schlussdokumentation. 1. Maßnahmensteckbriefe Maßnahmensteckbriefe mit Kurzbeschreibung und Lageplan sowie grafische Darstellung der Priorisierung. Informationen zur Ausgangslage, zur jeweiligen Gefährdungs-, Schadenspotenzial- und Risikoeinstufung, zu den Kriterien der Priorisierung und (soweit möglich) Benennung von Zuständigkeiten. Ausführung als digitales flexibel handhabbares und kontinuierlich anpassbares Dokument (living document) sowie als PDF-Format. 1. Erstellung einer interaktiven Karte Aufbereitung der vorhandenen Übersichtskarte im GIS-System mit Symbolisierung und Verknüpfung mit den zugehörigen Steckbriefen. Datenaustausch und Abstimmung der Software in Absprache mit der Projektleitung (GIS und/oder Web-Anwendung). Vorstellung in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ und/oder dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ und ggf. Anpassung der grafischen Darstellung. Die interaktive Karte ist so aufzubereiten, dass eine langfristige und öffentliche Bereitstellung der Starkregengefahrenkarten über ein WebGIS-System entsprechend den Empfehlungen des Zuwendungsbescheids und der Handreichung ermöglicht wird. 1. Tabelle der Maßnahmen Auflistung aller Maßnahmen im „Maßnahmenplan Überflutungsvorsorge“ mit Angabe der farblich dargestellt Priorität (Ampelprinzip) in Abstimmung mit der Projektleitung. Ausgabe im Excel-Format und PDF-Format. 1. Vorstellung des Handlungskonzeptes in der Arbeitsgruppe „Starkregen“ (optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“) Zielgruppenorientierte Ergebnisaufbereitung des Handlungskonzeptes mit Erläuterungen zur Bekanntmachung in der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Textliche und grafische Aufbereitung. Erläuterung der Hintergründe und Handlungsweise, Herbeiführung von Entscheidungen zur weiteren Bekanntmachung sowie Plausibilitätskontrolle. Dokumentation erkennbarer und abgestimmter Abweichungen. Ausgabe im PDF-Format und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. Optional Zusammenlegung mit dem Rundem Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ in Abstimmung mit der Projektstleitungg. 1. Vorstellung des Handlungskonzeptes im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ Zielgruppenorientierte Ergebnisaufbereitung des Handlungskonzeptes mit Erläuterungen zur Bekanntmachung im Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“. Textliche und grafische Aufbereitung. Erläuterung der Hintergründe und Handlungsweise. Plausibilitätskontrolle und Dokumentation erkennbarer und abgestimmter Abweichungen. Ausgabe im PDF-Format und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung. 1. Vorbereitende Arbeiten zur Vorstellung des Handlungskonzeptes in kommunalen Gremien Zielgruppenorientierte Ergebnisaufbereitung des Handlungskonzeptes mit Erläuterungen zur Vorstellung in kommunalen Gremien mit vorheriger textlicher und grafischer Aufbereitung. Erläuterung der Hintergründe und Handlungsweise. Vorbereitung von Entscheidungen und Beschlüssen. Ausgabe im PDF-Format und ggf. Vorabversand der Unterlagen zur Vorbereitung (in Abstimmung mit der Projektleitung). 1. Ergebnisaufbereitung zur Verwendung bei der Öffentlichkeitsarbeit Zielgruppenorientierte grafische und textliche Aufbereitung der Ergebnisse zur weiteren Verwendung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Ausgabe digital im Word- und PDF-Format sowie geeigneter Grafiken. 1. Zusammenführung aller Ergebnisse zu einem Abschlussbericht Zusammenführung und Konsolidierung aller Ergebnisse zu einem Abschlussbericht einschl. zielgruppenorientierter Erläuterung / Beurteilung der (Zwischen-)Ergebnisse. Vorabstimmung mit der Auftraggeberin. Ausgabe der Vorabversion sowie der endabgestimmten Version im PDF-Format. Laut Zuwendungsbescheid sind im Abschlussbericht förderrelevante Daten, wie in der Handreichung aufgeführt, zu erwähnen und in geeigneter Form aufzuarbeiten (ggf. Tabelle, Karte). Die Vorgaben der Handreichung zu 6. Anforderungen an Abschlussbericht sind zu beachten. 1. Zusammenführung aller fachlichen Ergebnisse zu einem GIS-Projekt Konsolidierung und Zusammenfassung aller zuvor abgestimmten Endergebnisse der einzelnen Bearbeitungsschritte zu einem GIS-Projekt und Übergabe an die Auftraggeberin. Unterstützung bei der Implementierung der Daten. |
-
- Risikokommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
| F | Risikokommunikation unter Einbeziehung der Öffentlichkeit (gemäß Kapitel 8 des Leitfadens) (Für die Risikokommunikation unter Einbeziehung der Öffentlichkeit ist entsprechend den Förderbestimmungen eine Pauschale in Höhe von 20 % der Ausgaben für die fachliche Konzepterstellung (Pos. A) anzusetzen.) Die Vorgaben der Handreichung zu 5. Öffentlichkeitsarbeit sind zu beachten. |
| F.1 | Kommunikations- und Beteiligungskonzept Erarbeitung eines projektbegleitenden Kommunikations- und Beteiligungskonzepts für die Zusammenarbeit mit allen Zielgruppen zur Beteiligung und Kommunikation. Dieses ist innerhalb von 30 Tagen nach Auftragsvergabe vorzulegen. Anmerkungen und Änderungswünsche der Auftraggeberin sind zu berücksichtigen und einzuarbeiten. 1. Akteursanalyse Recherche und Abstimmung der verschiedenen lokalen und regionalen Akteur*innen. Frühzeitige Risikokommunikation und Einbindung der Akteur*innen und der Öffentlichkeit. Zu den Akteur*innen gehören beispielsweise Politik, regionale Behörden, die kommunalen Verwaltung und lokale Fachstellen, Gefahrenabwehrbehörden, Abwasserbeseitigungsbetriebe, Zuwendungsbehörden, regionale Unterstützer, Umweltverbände, Vertreter der Landwirtschaft und auch Medien. 1. Zielgruppenanalyse Zielgruppenanalyse mit Recherche und Segmentierung nach Vorwissen, Handlungsmotivation, Zielen sowie geografischen, demografischen und sozialen Aspekten, dem angestrebten Schutzniveau und / oder den vorrangigen Schutzgütern. Von besonderer Relevanz sind hierbei die Bevölkerung (Anwohner*innen, Mieter*innen und Grund- und Gebäudeigentümer*innen) sowie Betreiber*innen der Verkehrsinfrastruktur sowie Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, Industrie- und Gewerbebetriebe, land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Flächeneigentümer*innen, Umweltschutzverbände usw. 1. Kommunikationsansprüche Analyse und Abstimmung der Kommunikationsansprüche der unterschiedlichen Akteurs- und Zielgruppen. Da sich die verschiedenen Akteurs- und Zielgruppen hinsichtlich ihres Vorwissens, ihrer Risikowahrnehmung sowie ihrer Motivation zur Eigenvorsorge zum Teil erheblich unterscheiden, ist die Risikokommunikation individuell abzustimmen, sodass jede Zielgruppe sich ihrer Rolle im Schutzsystem bewusst wird. 1. Vorlegung eines Kommunikations- und Beteiligungskonzeptes Erarbeitung eines projektbegleitenden Kommunikations- und Beteiligungskonzepts für die Zusammenarbeit mit allen Zielgruppen zur Beteiligung und Kommunikation. Dieses ist innerhalb von 30 Tagen nach Auftragsvergabe vorzulegen. Anmerkungen und Änderungswünsche der Auftraggeberin sind zu berücksichtigen und einzuarbeiten. |
| F.2 | Organisation von Kommunikations- und Veranstaltungsformaten Der/die Auftragnehmer*in ist zuständig für die organisatorische und inhaltliche Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung von allen Kommunikations- und Veranstaltungsformaten (Online sowie Vor-Ort-Termine). Dies umfasst die gesamte Organisation, Durchführung, Moderation und Dokumentation der jeweiligen Veranstaltung sowie die Vor- und Nachbereitung unter Einbindung der jeweiligen Akteure und Zielgruppen. Hierbei zu gewährleisten ist die Bereitstellung der erforderlichen Moderatoren und Protokollanten. Für die Durchführung von Präsenzveranstaltung stellt die Auftraggeberin die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung. Ergänzend umfasst die Leistung auch strukturierte schriftliche oder digitale Abfragen bei relevanten Akteuren (z. B. Verwaltung, Mitgliedsgemeinden, Feuerwehren oder sonstigen Fachstellen) zur Erhebung von Erfahrungswissen und lokalen Kenntnissen zu Starkregenereignissen. 1. Arbeitsgruppe „Starkregen“ Bildung, Organisation und Moderation der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Einbindung der Projektleitung als Koordination sowie Vertreter*innen der einzelnen Fachbereiche. Unterstützung des externen Dienstleisters bei der Festlegung von Bearbeitungsinhalten, der Grundlagenermittlung, der Datensammlung sowie der Plausibilisierung von (Teil-) Ergebnissen (z.B. durch Meldungen hinsichtlich ortsspezifischen Erfahrungswissen zu Überflutungsereignissen). Sicherstellung der regelmäßigen Einbeziehung in die Projektarbeit (min. entsprechend des Flowcharts nach Abbildung 3.4 des Leitfadens). Protokollierung der Arbeitsergebnisse. 1. Runder Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ mit örtlichen Akteur*innen Bildung, Organisation und Moderation eines Runden Tisches „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“ bestehend aus örtlichen und relevanten externen Akteur*innen sowie der Arbeitsgruppe „Starkregen“. Erfahrungsaustausch sowie Diskussion von Vorgehensweisen und (Teil-) Ergebnissen. Unterstützung des externen Dienstleisters bei der Grundlagenermittlung und Datensammlung sowie der Plausibilisierung der Ergebnisse aus der Gefährdungsanalyse, der Schadenpotenzialbewertung und der Risikoanalyse. Unterstützung bei der Erarbeitung des Handlungskonzeptes. Sicherstellung der regelmäßigen Einbeziehung in die Projektarbeit (min. entsprechend des Flowcharts nach Abbildung 3.4 des Leitfadens). Protokollierung der Arbeitsergebnisse. 1. Jour Fixe Einrichtung eines regelmäßigen Online-Austauschformates (Jour Fixe) als digitale Sprechstunde zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeberin. Diese dient dem Austausch über den Projekt- und Bearbeitungsstand, der Abstimmung des weiteren Vorgehens, der Vorstellung von (Teil-) Ergebnissen sowie der Besprechung aktueller Fragestellungen und Anregungen. Der/die Auftragnehmer*in ist für die Organisation, Vor- und Nachbereitung sowie die Protokollierung der einzelnen Austauschtermine verantwortlich. Mindestens einmal monatlich. Bei Bedarf sind zusätzliche Termine durchzuführen. 1. Auftaktveranstaltung Durchführung einer öffentlichen Auftaktveranstaltung zum Projektstart für die Einwohner sowie die relevanten Akteursgruppen. Die Veranstaltung dient der Information über das Vorhaben, der Sensibilisierung für die Gefährdung durch Starkregen sowie der Einführung in die Ziele, Inhalte und den Ablauf der Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts. Die Leistung umfasst: * Vorstellung der Grundlagen zu Starkregengefährdung und Starkregenvorsorge unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten sowie Abgrenzung dieser zur Hochwassergefährdung und Hochwasserschutz. * Vorstellung Ablauf und Ziel der Konzepterstellung sowie der Mitwirkungsmöglichkeiten im Projektverlauf. * Durchführung eines geeigneten interaktiven Beteiligungsformats zur Aktivierung der Teilnehmenden und zur Erfassung von lokalem Erfahrungs- und Ortswissen (vergangene Starkregenereignissen im Gemeindegebiet, bekannte Problemstellen, Einschätzungen potenzieller Gefährdungsbereiche). Der konkrete Inhalt sowie die methodische Ausgestaltung der Auftaktveranstaltung ist vor der Durchführung mit der Auftraggeberin abzustimmen. 1. Ortsbegehungen Zur Plausibilisierung der Ergebnisse der Gefährdungsanalyse (vgl. Pos. B.1.9) ist die Einbindung der Erfahrungen und Ortskenntnisse der lokalen Fachleute und Anwohnenden erforderlich, um Unstimmigkeiten und Abweichungen von der Realität auszuschließen. Hierfür sind gemeinsam mit den Akteur*innen der Arbeitsgruppe „Starkregen“ und/oder dem Runden Tisch „Starkregenvorsorge Gemeinde Rosdorf“, den Anwohnenden sowie ggf. weiteren Einwohner*innen und/oder zentralen Akteur*innen in jeder Ortschaft mindestens eine Ortsbegehungen durchzuführen. 1. Durchführung von drei weiteren Beteiligungsformaten Durchführung von insgesamt drei weiteren zusätzlichen Beteiligungsformaten in Präsenz. Dies umfasst je nach Anforderung der Auftraggeberin Workshops und/oder Präsentationen. 1. Informationsveranstaltung „Aktueller Stand & Zwischenergebnisse“ für die Öffentlichkeit Durchführung einer weiteren Informationsveranstaltungen für die Einwohner*innen sowie die relevanten Akteursgruppen. Die Veranstaltung dient der Information über den bisherigen Verlauf und den aktuellen Stand der Konzepterstellung, stellt die zentralen Zwischenergebnisse vor und gibt einen Ausblick auf den weiteren Prozess. Der/die Auftragnehmer*in hat einen Vorschlag darüber abzugeben, in welcher Projektphase der Konzepterstellung diese zweite Informationsveranstaltung idealerweise durchzuführen ist (bspw. Abschluss Gefährdungs- oder Risikoanalyse). Der konkrete Inhalt sowie die methodische Ausgestaltung der Auftaktveranstaltung ist vor der Durchführung mit der Auftraggeberin abzustimmen. 1. Abschlussveranstaltung Durchführung einer Abschlussveranstaltung zum Projektende für die Einwohner*innen sowie die relevanten Akteursgruppen. Die Veranstaltung dient der Information über den Prozess der Konzepterstellung, der Darstellung der zentralen Ergebnisse und der Sensibilisierung für die Gefährdung durch Starkregen im Gemeindegebiet. Der konkrete Inhalt sowie die methodische Ausgestaltung der Abschlussveranstaltung ist vor der Durchführung mit der Auftraggeberin abzustimmen. |
| F.3 | Projektbezogene Informations- und Öffentlichkeitsarbeit 1. Zielgruppenorientierte Aufbereitung der Ergebnisse Grafische und textliche Aufbereitung von (Zwischen-) Ergebnissen unter Beachtung der unterschiedlichen Qualifikation der Zielgruppen. Ergänzen und Zusammenfassen von Fach-Präsentationen und Dokumentationen. Zielgruppenorientierte Vereinfachung. Visualisierung von Fachdaten und Erläuterungen zu Fachkarten. Bereitstellung der grafischen und textlichen Aufbereitung in geeigneter Form für: * die Internetseite der Gemeinde Rosdorf * die Pressearbeit * Printmedien * Soziale Medien 1. Veranstaltungsbezogene Kommunikation: Kommunikative Begleitung der unter B.2 genannten projektbezogenen Kommunikations- und Veranstaltungsformaten. Dies umfasst die Erstellung von Ankündigungen, die Aufbereitung von Veranstaltungsinhalten für die Öffentlichkeit sowie die Nachberichterstattung über Ablauf, Ergebnisse und Erkenntnisse. Bereitstellung geeigneter Inhalte für: * die Internetseite der Gemeinde Rosdorf * die Pressearbeit * Printmedien * Soziale Medien |
| F.4 | Konzept zur langfristigen Risikokommunikation Erarbeitung eines Konzeptes zur langfristigen Verstetigung der kommunalen Risikokommunikation auf Grundlage der Ergebnisse der fachlichen Konzepterstellung sowie der im Rahmen dieser durchgeführten Akteurs- und Öffentlichkeitsbeteiligung. Folgende Inhalte sind zu berücksichtigen: * Definition relevanter Ziel- und Akteursgruppen sowie deren Kommunikationsbedarfe, * Entwicklung geeigneter Kommunikations- und Austauschformate für Verwaltung, Politik, Einsatzkräfte, Fachakteure, Wirtschaft und Bevölkerung, * Darstellung geeigneter Informationswege und Kommunikationsmedien, * Empfehlungen zur organisatorischen Verankerung und Verstetigung der Risikokommunikation innerhalb der Verwaltung, * Vorschläge zur langfristigen Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch mit internen und externen Akteuren, * Entwicklung von Ansätzen zur Sensibilisierung und Unterstützung der Eigenvorsorge/dem privaten Objektschutz von Einwohnern sowie Unternehmen, * Darstellung möglicher Maßnahmen, Zuständigkeiten und Umsetzungsschritte. Das Konzept ist als Entwurf vorzulegen, mit der Auftraggeberin abzustimmen und nach Einarbeitung der Abstimmungsergebnisse als finale Fassung vorzulegen |
- Angebotsabgabe
- Termine und Fristen
Der/Die Auftragnehmer*in ist verpflichtet, der Auftraggeberin alle Ergebnisse zeitlich so zur Verfügung zu stellen, dass die Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes bis zum 31.10.2028 erfolgreich abgeschlossen werden kann. Die Leistung beginnt unverzüglich mit Auftragsvergabe.
-
- Einzureichende Unterlagen
Um eine Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, sind folgende Unterlagen bei der Abgabe eines Angebotes einzureichen:
- Vollständig ausgefülltes Preisblatt (siehe Anlage),
- Nachweis über drei bereits erfolgreich abgeschlossene Leistungen im Bereich der kommunalen Starkregenvorsorge, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (z.B. Starkregengefahrenkarten, Starkregenmodelle, Starkregenanalysen, Starkregenrisikomanagement, Starkregenmanagementkonzepte oder -vorsorgekonzepte),
- Entwurf zur Umsetzung der geforderten Leistungen gemäß 3.4.3 „Qualität der Herangehensweise“.
- Formale Vorgaben
- Es sind nur Angebote für den gesamten Leistungsumfang zugelassen. Teilangebote bleiben unberücksichtigt.
- Bei der beabsichtigten Weitergabe von Teilleistungen an Unterauftragnehmer*innen oder Kooperationspartner*innen ist der/die Bietende auch für diese Leistungen verantwortlich. Die jeweiligen Ansprechpersonen sind im Angebot zu benennen und sollen ebenfalls vorgestellt werden.
- Die Angebotsausarbeitung ist vom Bietenden unentgeltlich durchzuführen.
- Angebotswertung
Das abgefragte Angebot ist für die beschriebene Aufgabe als Pauschalangebot abzugeben. Darüberhinausgehende Leistungen können nach Anforderung durch die Gemeinde auf Stundenbasis abgerechnet werden.
Bei den auszuweisenden Preisen handelt es sich um Festpreise. Sämtliche Lohnneben-, Reise- und weitere Nebenkosten sind im Angebotspreis zu berücksichtigen und bereits enthalten.
Die Angebotswertung erfolgt entsprechend nachfolgend benannter Zuschlagskriterien und deren Gewichtung:
| Kriterium | Gewichtung | maximale Wertungspunkte | maximale Leistungspunkte (Gewichtung x Wertungspunkte) | ||
| Preis | 30 % | 10 | 300 | ||
| Referenzen und Erfahrungen | 30 % | 10 | 300 | ||
| Qualität der Herangehensweise | 40 % | 10 | 400 | ||
| * + - 1. Zeit- & Projektplan | 13,3 % | 10 | 133,3 | ||
| * + - 1. Fachliche Konzepterstellung | 13,3 % | 10 | 133,3 | ||
| * + - 1. Risikokommunikation | 13,3 % | 10 | 133,3 | ||
| Summe | 100 % | - | 1.000 |
Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der aufgeführten Kriterien und Gewichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Bei Punktgleichheit erfolgt der Zuschlag auf das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme (Preis).
3.4.1 Kriterium Preis (30 %)
Da es sich bei der vorliegenden Ausschreibung um eine geförderte Maßnahme handelt, ist die Gesamtfördersumme von 250.000,00 € brutto (inklusive 40 % Eigenanteil) zwingend einzuhalten. Für die Risikokommunikation und Öffentlichkeit (Position 2.2) sind im Hinblick auf die Förderbedingungen Kosten in Höhe von 20 % der Kosten für die fachliche Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts (Pos. A) anzusetzen. Die Bietenden haben die Kosten der Positionen im Preisblatt getrennt auszuweisen. Die Aufteilung der Kosten ist verbindlich einzuhalten.
Angebote, die eine Brutto-Angebotssumme von insgesamt 250.000,00 € überschreiten, und/oder bei denen die Position 2.2 „Risikokommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ nicht 20 % der Kosten für die fachliche Erstellung des kommunalen Starkregenkonzeptes entspricht, werden von der Wertung ausgeschlossen.
Für die Angebotswertung wird der Preis in einer Punkteskala von 0 bis 10 Punkten normiert. Die Höchstpunktzahl von 10 Punkten erhält dabei das Angebot mit dem niedrigsten Preis. 0 Punkte erhält ein (fiktives) Angebot mit dem zweifachen Wert des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt nach der linearen Interpolation.
| Arbeitspaket | Preis in € (netto) | |
| 2.1 Fachliche Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes | [vom Bietenden einzutragen] | |
| A Analyse der Gefährdung durch Starkregen | [vom Bietenden einzutragen] | |
| B Gefährdungsanalyse: Hydraulische Modellierung (2D) | [vom Bietenden einzutragen] | |
| C Bewertung des Schadenspotenzials | [vom Bietenden einzutragen] | |
| D Risikoanalyse | [vom Bietenden einzutragen] | |
| E Handlungskonzept | [vom Bietenden einzutragen] | |
| 2.2 Risikokommunikation und Öffentlichkeitsarbeit | [vom Bietenden einzutragen] | |
| F Risikokommunikation unter Einbeziehung der Öffentlichkeit | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Summe (netto) | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Mehrwertsteuer 19 % | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Summe (brutto) | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Zusätzliche Leistungen | EUR netto/Std. | |
| Projektleiter*in | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Projektmitarbeiter*in | [vom Bietenden einzutragen] | |
| Projektassistent*in | [vom Bietenden einzutragen] |
3.4.2 Referenzen und Erfahrungen (30 %)
Vom Bietenden sind drei bereits erfolgreich abgeschlossene Leistungen im Bereich der kommunalen Starkregenvorsorge nachzuweisen. Kann der/die Bietende noch keine entsprechenden Leistungen nachweisen, handelt es sich dabei jedoch um kein Ausschlusskriterium.
Angebote, die bereits drei erfolgreich abgeschlossene Leistungen im Bereich der kommunalen Starkregenvorsorge nachweisen, erhalten 10 Punkte. Angebote, die zwei entsprechende Leistungen nachweisen, erhalten 6 Punkte. Angebote, die eine entsprechende Leistung nachweisen, erhalten 3 Punkte. Und Angebote, die diese Leistung nicht nachweisen, erhalten 0 Punkte.
| Anzahl der Referenzen | Leistungspunkte (LP) |
| Drei | 10 |
| Zwei | 6 |
| Eine | 3 |
| Keine | 0 |
3.4.3 Qualität der Herangehensweise (40%)
Das Kriterium „Qualität der Herangehensweise“ untergliedert sich in die drei Unterkriterien „Zeit- und Projektplan“, „Fachliche Konzepterstellung“ sowie „Risikokommunikation“. Diese werden mit jeweils 10 Punkten bewertet und mit 13,3 % gewichtet.
| Kriterium | Gewichtung | maximale Wertungspunkte | maximale Leistungspunkte (Gewichtung x Wertungspunkte) |
| Qualität der Herangehensweise | 40 % | 10 | 400 |
| 1. Zeit- & Projektplan | 13,3 % | 10 | 133,3 |
| 2. Fachliche Konzepterstellung | 13,3 % | 10 | 133,3 |
| 3. Risikokommunikation | 13,3 % | 10 | 133,3 |
Vom Bietenden ist ein entsprechender Entwurf zur Umsetzung der drei Unterkriterien einzureichen.
„Zeit- und Projektplan“
Vom Bietenden ist ein Zeit- und Projektplan zur Umsetzung der aufgeführten Positionen 2.1 bis 2.2 einzureichen. Dieser hat Meilensteine, Zwischenziele, Arbeitspakete und Termine zu enthalten und darzustellen, wie die Erstellung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzepts fristgerecht bis zum 31.10.2028 umgesetzt werden soll. Bewertet werden die Qualität, die Verständlichkeit und Vollständigkeit des Zeit- und Projektplans mit Blick auf die Anforderungen der hier ausgeschriebenen Leistungen. Die Bewertung erfolgt anhand der nachstehenden Bewertungstabelle:
| Leistungspunkte (LP) | Textliche Beschreibung |
| 10 | Der Zeit- und Projektplan ist vollständig, schlüssig, fundiert und lässt eine effiziente Erarbeitung des kommunalen Starkregenvorsorgekonzeptes erwarten. |
| 6 | Der Zeit- und Projektplan ist vollständig und plausibel. |
| 3 | Der Zeit- und Projektplan ist vollständig, aber nur ansatzweise plausibel. |
| 0 | Der Zeit- und Projektplan wird den Anforderungen nicht gerecht bzw. es wurde keiner abgegeben. |
„Fachliche Konzepterstellung“
Vom Bietenden ist darzustellen, wie die im Leistungsverzeichnis aufgeführten Positionen umgesetzt werden sollen. Hierbei ist auf die einzelnen Positionen und Erarbeitung dieser einzugehen sowie auf die Ausarbeitung und Darstellung der (Zwischen-) Ergebnisse. Die Bewertung erfolgt anhand der nachstehenden Bewertungstabelle:
| Leistungspunkte (LP) | Textliche Beschreibung |
| 10 | Die vorgestellte Ausführung zur fachlichen Konzepterstellung ist vollständig, schlüssig, fundiert und lässt eine effiziente Erarbeitung erwarten. |
| 6 | Die vorgestellte Ausführung zur fachlichen Konzepterstellung ist vollständig und plausibel. |
| 3 | Die vorgestellte Ausführung zur fachlichen Konzepterstellung ist vollständig, aber nur ansatzweise plausibel. |
| 0 | Die vorgestellte Ausführung zur fachlichen Konzepterstellung wird den Anforderungen nicht gerecht bzw. es wurde keine vorgestellt. |
„Risikokommunikation“
Vom Bietenden ist ein Entwurf für die Risikokommunikation einzureichen, welches kurz und knapp darlegt, welche Akteurs- und Zielgruppen zu berücksichtigen sind und wie die Kommunikations- und Beteiligungsformate sowie die Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt werden sollen. Berücksichtigt werden sollen hierbei auch die einzelnen Projektphasen der Konzepterstellung. Bewertet werden die Qualität, die Verständlichkeit und Vollständigkeit des eingereichten Entwurfs mit Blick auf die Anforderungen der hier ausgeschriebenen Leistungen. Die Bewertung erfolgt anhand der nachstehenden Bewertungstabelle:
| Leistungspunkte (LP) | Textliche Beschreibung |
| 10 | Der Entwurf für die Risikokommunikation ist vollständig, schlüssig, fundiert und lässt eine umfangreiche sowie effiziente Akteursbeteiligung erwarten. |
| 6 | Der Entwurf für die Risikokommunikation ist vollständig und plausibel. |
| 3 | Der Entwurf für die Risikokommunikation ist vollständig, aber nur ansatzweise plausibel. |
| 0 | Der Entwurf für die Risikokommunikation wird den Anforderungen nicht gerecht bzw. es wurde kein Entwurf abgegeben. |