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Vergabe 05EAW2026 ASL
| Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis Erstellen eines Abfallpädagogischen Konzeptes für „Die Müllwerkstatt“ Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis 05EAW2026 ASL | |
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| Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis Erstellen eines Abfallpädagogischen Konzeptes für „Die Müllwerkstatt“ Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis 05EAW2026 ASL | Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis Erstellen eines Abfallpädagogischen Konzeptes für „Die Müllwerkstatt“ Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis 05EAW2026 ASL |
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Inhalt
Kapitel (0) Anlagenverzeichnis .......................................................................................................3 Kapitel (I) Vorbemerkung ...............................................................................................................4
Vorschulprogramm des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis .................5
Abfallpädagogik ...........................................................................................................................5 Kooperationen ..............................................................................................................................5
Außerschulischer Lernort (ASL)..................................................................................................5 Kapitel (II) Aufgabenstellung: Ziele / erwartete Wirkung ...........................................................6
Kapitel (III) Qualifikationsnachweise und Zuschlagskriterien ...................................................7 Kapitel (IV) Leistungsprogramm ....................................................................................................8
Pos. 1 Erarbeitung eines abfallpädagogisches Gesamtkonzept für ........................................8
„Die Umweltwerkstatt“ ...............................................................................................................8 Pos. 2 Altersdifferenzierenden pädagogischen Einzelkonzepte .............................................9
Pos. 3 Folgende Punkte müssen nach Pos. 2 altersdifferenziert in den Modulen ausgearbeitet werden: ................................................................................................................9 Pos. 4 Erarbeiten von Zielvorgaben .......................................................................................... 10
Pos. 5 Erstellung von Medien .................................................................................................... 10 Pos. 6 Erstellung digitaler Inhalte: ........................................................................................... 10
Pos. .7 Erstellung digitaler modulspezifischer Inhalte für alle Altersstufen. ...................... 10 Pos.: 8 Altersgerechte Ausspielung der Inhalte für: ............................................................... 10
Pos.: 9 Überprüfung des abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Umweltwerksatt“ auf: ............................................................................................................................................... 11 Kapitel (V) Anlage: Preisdatenblatt ............................................................................................. 11
(0) Angebot .............................................................................................................................. 11 (1) Grundlagenermittlung: ........................................................................................................ 11
(2) Umsetzungsphase: ................................................................................................................ 11
(3) Konzepterstellung: ............................................................................................................... 12 (4) Nebenkosten: ........................................................................................................................ 12
(5) Honorarleistungen nach Absprache ................................................................................... 12 (6) Zusammenfassung................................................................................................................ 12
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Kapitel (0) Anlagenverzeichnis
Anlage 1 Sozialbericht für den Rheingau-Taunus-Kreis
Anlage 2 Abfallwirtschaftssatzung des EAWhttps://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Anlage 3 Prüfzeugnis Kompost
Anlage 4 Abfallmengenprognose RTK
Anlage 5 Betriebsordnung WSHhttps://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Anlage 6 Standorte und Endgeldtabellehttps://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Anlage 7 Tonnagebilanz WSH
Anlage 8 Sonderabfallterminehttps://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Anlage 9 Homepage EAWhttps://www.eaw-rheingau-taunus.de/
Anlage 10 Konzept Abfalldetektive Kita
Anlage 11 Architektenplan
Anlage 12 Freiflächenplan
Anlage 13 Bisheriges Bildungsprogramm ASL
Anlage 14 Gefährdungsbeurteilung und Stellungnahme UKH
Anlage 15 EAW Umweltbildung
Anlage 16 Rahmenkonzept RTK
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Kapitel (I) Vorbemerkung
Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) ist nach dem KrWG der gesetzlich bestimme öffentliche rechtliche Entsorger (örE) im Rheingau-Taunus-Kreis (RTK). Das Kreisgebiet ist ländlich geprägt und umfasst eine Fläche von über 800 km² mit 185.000 Einwohnern mit ca. 87.200 Haushalten. Diese verteilen sich auf 17 Städte und Gemeinden. Aktuell gibt es 45 öffentliche Schulen mit ca. 19.500 Schülerinnen und Schüler über alle Jahrgänge. Hinzu kommen 112 Kindertagesstätten für Kinder. Der Anteil der unter Siebenjährigen liegt bei ca. 12.500 Kindern. Zur Verdeutlichung der Sozialstrukturen im RTK wird als Anlage 1. der Sozialbericht für den Rheingau-Taunus-Kreis angefügt. Das Abfallaufkommen liegt bei ca. 480 kg/Einwohner.
Die Sammlung der häuslichen Abfälle erfolgt im Holsystem gemäß der Abfallwirtschaftssatzung des EAW, siehe, im Downloadbereich auf der Homepage des EAW alsAnlage 2.https://www.eaw- rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Die Abfallkalender werden physisch verteilt. Sie regeln die Abholtage, diese stehen auch zur Einsicht auf der Homepage des EAW bereit.
Durch ein dichtes Netz von Sammelstellen, erfolgt auch eine Sammlung von Gartenabfällen aus privaten Haushalten. Dieser Sammlung ist eine Kompostierung angeschlossen. Das Endprodukt ist nach RALGZ 251zertifiziert. Der EAW ist Mitglied der Gütegemeinschaft Kompost Region Südwest e.V., siehe Prüfzeugnis KompostAnlage 3.
Eine Gesamtstatistik zur Abfallbilanz und Abfallmengenprognose entnehmen Sie derAnlage 4.
Die Sammlung von Altglas und Leichtverpackungen (gelbe Tonne) erfolgt durch die Systeme über beauftragte Dienstleister.
Sperrmüll und Haushaltsgroßgeräte werden nach Anmeldung freibordsteinkannte abgeholt durch Dienstleister des EAW.
Zusätzlich bietet der EAW den Bürgerinnen und Bürger auf insgesamt acht Wertstoffhöfen ein zusätzliches Leistungsangebot an, sich seiner häuslichen Abfälle zu entledigen, siehe Betriebsordnung der Wertstoffhöfe im Downloadbereich auf der Homepage des EAW alsAnlage 5., zudem siehe Flyer zu den Standorten und Endgeldtabelle, im Downloadbereich auf der Homepage des EAW alsAnlage 6.https://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads Es werden aktuell bis zu 30. Verschiedene Abfälle nach AVV auf unseren Wertstoffhöfen angenommen, siehe hierzu die Tonnagebilanz der WSH,Anlage 7.
Sonderabfälle werden ebenfalls durch einen beauftragten Dienstleister Kreisweit an festen Standorten und Terminen eingesammelt. Die Bürgerinnen und Bürger können hier im Bringsystem sich Ihrer Sonderabfälle entledigen. Siehe Flyer Sonderabfalltermine im Downloadbereich auf der Homepage des EAW alsAnlage 8.https://www.eaw-rheingau-taunus.de/der-eaw/downloads
Der EAW betreut zudem noch sieben ehemalige Erdaushub und Bauschuttdeponien, welche sich alle bereits in der Stilllegung oder Nachsorge befinden. Die Rekultivierung und Entlassung aus der Nachsorge (Deponierecht) ist hier die Zielsetzung.
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Für ein Sach- und Fachgerechtes Monitoring ist der EAW seit 2023 nach der Entsorgungsfachbetriebsverordnung als EFB-Zertifiziert und befindet sich in einem jährlichen Audit.
Für die Bürgerinnen und Bürger unterhält der EAW zu seinen Öffnungszeiten eine telefonische Abfallberatung. Hierzu können Sie unserer Homepage näheres Entnehmen:
Homepage:https://www.eaw-rheingau-taunus.de/alsAnlage 9 Abfall ABC, der Downloadbereich, Repaircafe usw.
Vorschulprogramm des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus- Kreis Der EAW betreibt seit vielen Jahren abfallpädagogische Maßnahmen in eigener Regie. Die Mitarbeiter der Abfallberatung (2 Mitarbeiter) betreuen diese Maßnahmen.
Hierbei stehen die Altersgruppen 3-6 der Kindertagesstätten im Fokus mit dem Angebot der Abfalldetektive. Die Abfalldetektive sollen in dem abfallpädagogisches Gesamtkonzept Beachtung finden und als Stufe mit aufgenommen werden. Siehe Anlage 10 Das Konzept der Abfalldetektive ist nicht Teil des Angebotes.
Abfallpädagogik
Schulklassen der Jahrgangstufen 1-6 erhalten mit dem Außerschulischen Lernort (ASL) am Stand- ort der sich in der Nachsorge befindenden ehemaligen Erdaushub und Bauschuttdeponie Taunus- stein-Orlen mit dem Angeschlossenen Wertstoffhof, Kompostierungsanlage und Freiflächen PV- Anlage ein Angebot. Siehe LageplanAnlage 11 und 12.
Kooperationen
Seit vielen Jahren arbeitet der EAW zudem mit dem Kalmenhof in Idstein zusammen. Dies ist eine Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen. Der EAW sammelt auf seinen Wertstoffhöfen Flaschenkorken, welche kostenfrei an die Einrichtung weitergegeben werden. Diese werden dort verarbeitet und vermarktet. Aktuell beschäftigt der EAW auf seinen WSH-Orlen zudem einen Mitarbeiter des Kalmenhofes und unterstütz die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Es ist zudem geplant mit dem Facettenwerk eine Kooperation einzugehen.
Ebenso engagiert sich der EAW für die Sammlung von Flaschendeckeln, welche als hochwertiger Rohstoff weitergegeben wird. Der Erlös kommt einem guten Zweck zu Gute.
Außerschulischer Lernort (ASL)
Aktuell besteht der Außerschulische Lernort in Taunusstein-Orlen, die „Müllwerkstatt“, aus 3 Bau- wagen, auf einer Fläche von ca. 620m² südlich der Kompostierungsanlage am Rand des dortigen kleinen Wäldchens, die als Aufenthaltsraum bei Regenwetter bzw. als Lager genutzt werden. Zu- sätzlich gibt es eine mit einem Sonnenschutz überplante Fläche mit ca. 25m², darunter werden Tische und Bänke aufgestellt an denen die Kinder und Jugendlichen arbeiten und in den Pausen essen können.
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Die Schülergruppen erledigen gruppenweise Aufgaben zum Thema Naturkreislauf, Boden, Humus- bildung im naheliegenden Wäldchen mit einer Fläche von ca. 3.000m² und werden danach grup- penweise über die Kompostierungsanlage geführt. Dort erarbeiten die Schüler mittels Arbeitsblät- ter die Grundlagen der Grünschnittkompostierung als Transfer zur „natürlichen“ Verwertung orga- nischer Abfallstoffe. Durch einen Rundgang über den Wertstoffhof mit anschließender Synopse der Eindrücke, erfahren die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der gesammelten Wert- und Problemstoffe und deren Verwertungswege.
Das aktuelle Bildungsprogramm ist aus den 2010er Jahren ist vorhanden. Die Teilnehmer bekom- men Arbeitsblätter kopiert zur Hand. Der Bestand soll konzeptionell in das neue pädagogische Konzept integriert werden. SieheAnlage 13.
Das bisherige Angebot der Müllwerkstatt findet im laufenden Betrieb des Wertstoffhofes und der Kompostierungsanlage statt.
Der Betrieb des Wertstoffhofes „Orlen“ durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft dient der Annahme, Sammlung und zeitweiligen Lagerung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen sowie von Wert- stoffen, die einer Verwertung im Sinne des § 3 Abs. 23 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zugeführt werden sollen. Als Anlage zur zeitweiligen Lagerung von Abfällen unterliegt der Wertstoffhof der immissions- schutzrechtlichen Genehmigungspflicht nach § 4 Abs. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV). Es handelt sich hierbei um eine Anlage nach 8.11.1.1die in die Überwachung nach IED fällt. Diese findet alle drei Jahre statt.
Neben der Betriebsordnung (Anlage 4) gilt für die Müllwerkstatt eine Gefährdungsbeurteilung mit Hand- lungsanweisungen an die Beschäftigten und Betreuer. Der Unfallträger ist die Unfallkasse Hessen. Von dieser liegt folgende Stellungnahme vor. SieheAnlage 14.
Zu dem Gelände liegt eine photogrammetrische Drohnenvermessung vor, mit einer farbigen 3D Punkt- wolke und eines hochauflösenden georeferenzierten Luftbildes. Über 3D Bodenpasspunkte wurde die Punktwolke georeferenziert. Aus der farbigen 3D Punktwolke wurde ein Bestandsplan mit hinterlegtem Luftbild abgeleitet. Zudem existiert ein Architektenplan zu der Gesamtanlage.
Für die Umsetzung des künftigen ASL „Die Umweltwerkstatt“ ist die Planfeststellung der sich in der Nach- sorge befindenden Erdaushub- und Bauschuttdeponie Orlen zu ändern. Überschneidungen zu den bun- desemmissionsschutzrechtlichen Genehmigungen Anlagen des Wertstoffhofes und der Kompostierungs- anlage sind hierbei ebenfalls Gegenstand und werden Abfallrechtlich über das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Umwelt Wiesbaden, Dezernat IV/Wi 42 - Abfallwirtschaft – , als auch dem Dezernat IV/Wi 43.2 -Immissionsschutz (Energie, Chemie, Abfall)- bearbeitet. Der Antrag ist nicht Gegenstand der Leistung und wird hier nur ergänzend und informativ angeführt.
Kapitel (II) Aufgabenstellung: Ziele / erwartete Wirkung
Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis möchte das derzeitige Bildungsangebot am Wertstoffhof Orlen aktualisieren und ausbauen. Der neu geplante ASL – Orlen, namentlich „Die Umweltwerkstatt“ soll erweitert und ausgebaut werden. Siehe EAW UmweltbildungAnlage 15.
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Eine ganzjährige, witterungsunabhängige Nutzung soll ermöglichen und zusammen mit kommu- nalen und privaten Kooperationspartnern, weitere Themenbereiche im Spektrum der Nachhaltig- keit, Ökologie, Klima- und Naturschutz anbieten zu können. Dafür ist ein modernes Umweltbildungsangebot geplant, dass sich an den BNE-Empfehlungen (Bildung für nachhaltige Entwicklung, Agenda 2030 der UNESCO) und dem hessischen Lehrplan orientiert. Dafür soll auch ein Digitale Lernwelt eingesetzt werden, um die komplexen Zusam- menhänge der Kernthemen Abfallverwertung, Recycling und Wiederverwendung anschaulich darstellen zu können.
Die Zielgruppe der „Umweltwerkstatt“ soll erweitert werden von Schulklassen zu Jugendgruppen, Angebote für Studierende, privater Trägerschaft über Vereine, kommunale Organisationen wie Hessenforst, Naturpark Rhein-Taunus, bis hin zu Seniorengruppen.
Langfristig soll sich das Engagement des EAW positiv auf die Abfallmengenbilanz des Rheingau- Taunus-Kreises auswirken.
Kapitel (III) Qualifikationsnachweise und Zuschlagskrite-
rien
Mit der Abgabe des Angebotes sind folgende Qualifikationsnachweise zu erbringen:
Firmenpräsentation (10%) o Vergleichbare Projekte (min. 3 der letzten 5 Jahre) Kontakt der Ansprechpartner der AG o Qualifikationen des Unternehmens Kompetenzen Nachweise, Zertifikate, Zulassung, Auszeichnungen
Teamvorstellung (10%) o Funktion o pädagogische Nachweise Ausbildung o Projekterfahrungen
Kurzkonzept max. 5 Seiten zur Aufgabenstellung des Auftraggebers anhand der Aus- schreibungsunterlagen. (20%) o Qualität der Fachlichen- und methodischen Herangehensweise o Umsetzung der Aufgabenstellung (Altersdifferenzierung/Verzahnung der Örtlich- keit) o Mediale Umsetzung (analog und digital)
Preis (60%)
Alle Nachweise und Angaben müssen im Unternehmen bestehen und über die Dauer des Projek- tes aufrechterhalten werden! Fehlende Angaben werden befristet nachgefordert und führen bei nicht Vorlage zum Ausschluss des Angebotes.
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Kapitel (IV) Leistungsprogramm
Pos. 1 Erarbeitung eines abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Umweltwerkstatt“
a) Das abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Umweltwerksatt“, ermöglicht eine individuelle modulare, an das jeweilige Alter der Besuchergruppen didaktisch angepasste Einzelkonzepte zur abfallpädagogischen Begleitung.
b) Ziel des Konzeptes ist, den Teilnehmern ein altersgerechtes und alltagsgerechtes Bewusstsein zu vermitteln für einen korrekten Umgang mit Abfallstoffen und ihren Entsorgungswegen (Stoffkreislauf) gemäß den Entsorgungsangeboten des EAW mit der tonnengestützten Sammlung als auch auf den Wertstoffhöfen, der regionalen Grünschnittsammlung, Sperrmüllsammlung und Schadstoffsammlung.
c) Das abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Umweltwerksatt“, muss den EAW in seiner Gesamtheit repräsentieren und eine strukturierte Verzahnung zu den vorhandenen Leistungen unter Einbeziehung der örtlichen Gegebenheiten und Lernorten (Schulungszentrum, Erlebnislehrpfad mit Lernstationen, Wertstoffhof, Kompostanlage, Photovoltaikanlagen, Deponien) haben, sowie der Konformität gegenüber denAnlagen 1- 16 entsprechen.
d) Wichtig ist dabei, dass die fachlichen Inhalte mit zunehmendem Alter vertieft und der Lernort von den Gruppen thematisch aufbauend mehrfach besucht werden können, je nachdem welche Schwerpunkte oder Interessen von den Besuchern gewünscht werden.
e) Die einzelnen Themenbereiche sind modular und schwerpunktbezogen aufzubauen, sodass diese als Gesamtpaket oder als alleinstehende Module genutzt werden können.
f) Die in der Anlage 14 beschriebenen Stationen des Lehrpfades sind kurz zu beschreiben, und den pädagogisch Wert zu bewerten.
g) Das Konzept muss allen Vorgaben der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), sowie den hessischen Schullehrplänen entsprechen.
h) Die Einzelmodule müssen abgestimmt sein, unter Bestimmung der altersgerechten Gruppengröße und Berücksichtigung einer Gruppendynamik. Zudem ist eine Empfehlung abzugeben hinsichtlich der Anzahl und Qualifikation der begleitenden Betreuer in Anlehnung an das Hessische Schulgesetz (HSchG), der Schulklassengrößenverordnung SchulKlassGrV, das Kinderförderungsgesetz (KiföG) und des Rahmenkonzeptes des RTK (Anlage 16). Die Einzelmodule berücksichtigen hierbei auch, dass diese differenziert für jede Altersgruppe gestaffelt erstellt sein müssen. Entsprechend sind auch Durchführungsanweisungen für das pädagogische Betreuungspersonal auszuarbeiten.
i) Das Gesamtkonzept soll den Bogen schlagen über die schon vorhandene abfallpädagogische Betreuung der Kleinkinder (3-6 Jahren) bis hin zu der Sekundarstufe II und interessierte Erwachsene.
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j) Die pädagogischen Konzepte einschl. Medien müssen diskriminierungsfrei und auch für Menschen mit Beeinträchtigungen anwendbar sein.
k) Das abfallpädagogisches Gesamtkonzept einschl. deren analogen und digitalenMedien für „Die Umweltwerksatt“, wird Eigentum des EAW. Dieses ist digital in einer vollumfänglich diskriminierungsfreien und editierbaren Version, im Format nach Absprache mit dem EAW zu erstellen und schließt das geistige Eigentum mit ein. Zusätzlich erfolgt die Druckausgabe in Farbe in fünffacher Ausfertigung. Alle Anlagen (1-15) sind Eigentum des EAW und dürfen nur zum Zweck der Angebotserstellung und im Rahmen der Leistungserbringung durch den AN genutzt werden. Eine Weitergabe und Vervielfältigung ist ohne Zustimmung des EAW untersagt.
Pos. 2 Altersdifferenzierenden pädagogischen Einzelkonzepte
Die altersdifferenzierenden pädagogischen Einzelkonzepte richten sich an folgende Altersgruppen:
- Vorschulkinder 3-6 Jahre (Integration, schon vorhanden!)
- Grundschule (3. / 4. Klasse)
- Sekundarstufe I (5. / 6. Klasse)
- Sekundarstufe I (7. – 10. Klasse)
- Sekundarstufe II
- Erwachsene aller Altersgruppen
Pos. 3 Folgende Punkte müssen nach Pos. 2 altersdifferenziert in den Modu- len ausgearbeitet werden:
- Abfallwirtschaft a. Abfallpyramide i. Abfallvermeidung ii. Recycling und Substitution b. Zuständigkeit i. örE ii. Duale Systeme Deutschland DSD iii. Stiftung Elektro-Altgeräte Register EAR iv. Herstellerverantwortung v. Inverkehrbringer
- Elektroaltgeräte und Batterierecycling
- Auswirkungen auf Natur und Umwelt a. Umweltschäden in Flora und Fauna durch Abfälle
- Erneuerbare Energien
- Inverkehrbringer und Konsument a. Verantwortung und Haftung
- Die Geschichte des Abfalls
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Pos. 4 Erarbeiten von Zielvorgaben
- Lernziele müssen klar und eindeutig formuliert sein
- Lernziele müssen sich klar abgrenzen
- Lernziele müssen über einen gesetzten Zeitraum (Besucherzeitraum) zu erreichen sein.
- Lernziele müssen außerhalb des EAW fördernd anwendbar sein.
Pos. 5 Erstellung von Medien
- Erstellung von Arbeitsmaterialien, Arbeitsblättern. Zum Beispiel auch mit einem Wettbewerbscharakter.
- Lehrerhandreichungen,
- Begleitmaterialien
- Teilnahmeurkunden (Gold, Silber, Bronze)
Pos. 6 Erstellung digitaler Inhalte:
- Konzeption und Entwicklung einer digitalen Lernwelt für das Schulungszentrum als Ergänzung zu den Lernstationen
- Entwicklung einer einheitlichen digitalen Lernarchitektur für alle Zielgruppen
- Programmierung, grafische Ausgestaltung, inkl. Testläufe
- Digitale Erweiterung der Lernstationen mittels QR-Code-System (Beschreibungen von Experimenten, AR-Funktionen, o. ä).
Pos. .7 Erstellung digitaler modulspezifischer Inhalte für alle Altersstufen.
- interaktiven Lernmodule
- Quiz- und Aufgabenformate
- Lernspiele
- Animationen und multimedialen Inhalte
- digitalen Wissenssammlungen
- Reflexions- und Vertiefungsangebote
Pos.: 8 Altersgerechte Ausspielung der Inhalte für:
- Schule und Erwachsenenbildung
- Verzahnung von Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphasen von Bildungsangeboten
- Kompatibilität mit interaktiven Whiteboards und digitalen Unterrichtssystemen.
- Die analogen und digitalen Inhalte, sollen das Coporate Identity des EAW berück- sichtigen. Die digitalen Label werden durch den Auftraggeber zur Verfügung ge- stellt.
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Pos.: 9 Überprüfung des abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Um- weltwerksatt“ auf:
- Pos.: 1-7
- Funktionalität und Anwendbarkeit
- Diskriminierungsfreiheit
- Kinder und Jugendschutz
- Unfallprävention, Gefährdungsbeurteilung des EAW
- Vorgaben der UKH, für Schulen und Kita
- Notwendigkeit von PSA
Kapitel (V) Anlage: Preisdatenblatt
(0) Angebot
Auf der Grundlage der Kapitel I-IV, den dazugehörigen Anlagen 1-15, erstellt der Bieter folgendes An- gebot.
Erstellen eines abfallpädagogisches Gesamtkonzept für „Die Umweltwerksatt“
(1) Grundlagenermittlung: Pauschal:__________________________€ Mit in der Grundlagenermittlung enthalten sind: o Einarbeitung in dieAnlagen 1-16 o Begehung und Aufnahme aller Anlagen o Konzeptionierung des Vorentwurfs anhand des Leistungsprogramms o Erstellung einer Zeitschiene o Beratungen zur Erstellung des Gesamtkonzeptes etc. o Zusätzlich 2 Präsenstermine a 8h mit AG o Zusätzlich 6 Termine via TeamViewer mit AG a 4h o Präsentation 1. Vorentwurf Der sonstige notwendige Zeitaufwand ist ebenfalls in die Pauschale einzukalkulieren
(2) Umsetzungsphase: Pauschal:__________________________€ Mit in der Umsetzungsphase enthalten sind: o Überprüfung des Leistungsprogramms 1-9 o Zusätzlich 2 Termine via TeamViewer a 4h mit AG o Einarbeitung der Änderungen o Plausibilitätsprüfung der Inhalte und Aufgabenstellung o Erarbeiten Entwurf und Präsentation in den Gremien Der sonstige notwendige Zeitaufwand ist ebenfalls in die Pauschale einzukalkulieren
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(3) Konzepterstellung: Pauschal:__________________________€ Mit in der Konzepterstellung enthalten sind: o Zusätzlich 1 Präsenstermin mit AG a 6h o Zusätzlich 1Termine via TeamViewer a 4h mit AG o Einarbeitung von Änderungen o Finale Prüfung des Gesamtkonzeptes o Präsentation in den Gremien Der sonstige notwendige Zeitaufwand ist ebenfalls in die Pauschale einzukalkulieren
(4) Nebenkosten: % (____________________) ______________________________________€
In den Nebenkosten enthalten sind alle Kosten für Gebühren, Kommunikation, Post, Druck und Vervielfältigung als auch Fahrkosten, Reisekosten und Kilometerpauschalen enthalten.
(5) Honorarleistungen nach Absprache
o Leitende Kraft 1h________________________________€
o Fachkraft 1h________________________________€
o Mitarbeiter 1h________________________________€
(6) Zusammenfassung
-
Grundlagenermittlung (Pauschal) _____________€
-
Umsetzungsphase (Pauschal) ______________€
-
Konzepterstellung (Pauschal) ______________€
Summe: ______________€
- Nebenkosten ______________€
Summe: _____________€
Mwst: _____________€
Gesamtsumme: _____________€
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Wird das Angebotsschreiben nicht unterschrieben, gilt das Angebot als nicht abgegeben.
PLZ, Ort, Datum, Stempel und Unterschrift
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