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Ersatzneubau der Unterführung am Erlenbach an der K 68

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Hessen Mobil Straßen-und Verkehrsmanagement

ANHANG A VI Handbuch Planung Ingenieurbauwerke Stand: Oktober 2018

Vereinbarung zur Erzeugung, Austausch

und Archivierung von digitalen Daten

Hessen Mobil – Straßen-und Verkehrsmanagement

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Vereinbarung zur Erzeugung, Austausch Stand: Oktober 2018 und Archivierung von digitalen Daten

Inhaltsverzeichnis

  1. Vertragsgrundlagen ................................................................................................................................ 3

1.1. Allgemeines ............................................................................................................................................ 3

1.2. Projekt ..................................................................................................................................................... 3

Betriebssystem .................................................................................................................................................... 3

1.3. Ergänzende Vereinbarungen zu Abschnitt 1 ........................................................................................... 3

  1. Angaben zur digitalen Datenbearbeitung ................................................................................................ 4

2.1. Verwendete CAD-Systeme ..................................................................................................................... 4

2.2. Austauschformate für CAD-Zeichnungen und für nicht vektorbasierte Zeichnungsdaten ....................... 4

2.3. Version des Schnittstellenformats ........................................................................................................... 4

2.4. Zeichnungseinheit der Zeichnungen, Maßstab, Bemaßungen, Koordinatensystem ............................... 4

2.5. Layereinteilung / Hessen Mobil–Vorlage ................................................................................................. 5

2.6. Hessen Mobil Zuordnung (Farbe, Farb-Nr., Strichstärke, Schriftgröße) .................................................. 7

2.7. Linientypen .............................................................................................................................................. 9

2.8. Schriftarten, Schriftgröße ........................................................................................................................ 9

2.9. Blöcke, Externe Zeichnungsreferenzen, ActiveX, OLE–Verknüpfungen, Hyperlinks .............................. 9

2.10. Planspiegel und Schriftfelder ................................................................................................................ 10

2.11. Entwurfssystem Straßenbau ................................................................................................................. 10

2.12. Prüfung der CAD-Standards (Kontrollplot) / Kontrolle sonstiger Formate ............................................. 10

2.13. Archivierung der Arbeitsergebnisse ...................................................................................................... 10

2.14. Ergänzende Vereinbarungen zu Abschnitt 2 ......................................................................................... 11

  1. Ausführungspläne ................................................................................................................................. 11

3.1. Allgemeines .......................................................................................................................................... 11

3.2. Mikroverfilmbarkeit ................................................................................................................................ 11

3.3. Ausführungspläne ................................................................................................................................. 12

3.4. Nicht digital erstellte Ausführungszeichnungen ..................................................................................... 12

3.5. Archivierung, Dateinamen ..................................................................................................................... 12

3.6. Prüfung der digitalen Unterlagen .......................................................................................................... 13

3.7. Ergänzende Vereinbarungen Abschnitt 3.............................................................................................. 13

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  1. Vertragsgrundlagen

1.1. Allgemeines

Ein grundsätzliches Ziel von Hessen Mobil – Straßen-und Verkehrsmanagement ist die Ein- haltung eines einheitlichen Erscheinungsbildes und das Erreichen eines einheitlichen Quali- tätsstandards, dies gilt insbesondere für die Planunterlagen in Entwurf und Ausführung. Die vorliegende Vereinbarung soll sicherstellen, dass die Daten in geeigneter Qualität vorlie- gen. Die Einhaltung der Standards durch alle Beteiligten ist die zwingende Voraussetzung für einen in sich schlüssigen und über EDV auswertbaren Datenbestand.

1.2. Projekt

Die Vereinbarung gilt für alle Stadien der Projektbearbeitung, auch Zwischenstände. Projektnummer (Hessen-ID): 14971

Projektbezeichnung: B 254, Instandsetzung der UF Lauter

Bauwerksname: UF Lauter

Bauwerksnummer(n) (ASB-Nr.): 5322-503

Vorplanung Entwurfsplanung

Ausführungsplanung (Bestandsübersichtspm lan/Bauwerksübersichtsplan)

(Mehrfachnennungen sind möglich)

Sender der Daten (AN) Empfänger der Daten (AG) Firma (AN) / Hessen Mobil (AG)

Projekt-verantwortli- cher Tel.: Tel.: E-Mail:

Betriebssystem

Medien, Datenkomprimierung, Übertragung der Daten während der Projektbearbeitung und Archivierung sind auf das Betriebssystem des AG, Windows 10 abzustimmen. Die Konvertie- rung, falls erforderlich, ist Aufgabe des AN.

1.3. Ergänzende Vereinbarungen zu Abschnitt 1

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  1. Angaben zur digitalen Datenbearbeitung

2.1. Verwendete CAD-Systeme

Datenempfänger: Name: AutoCAD Civil 3D

Version: 2017 in Verbindung mit

Name: AKG Vestra Civil 3D

Version: 2017

Datensender: Name:

Version:

Konvertierungsprogramm:

2.2. Austauschformate für CAD-Zeichnungen und für nicht vektorbasierte Zeichnungs- daten

CAD-Zeichnungen : DWG (Standardformat) DXF

Sonstige Daten (nach 3.4) PDF (Standardformat) JPEG

2.3. Version des Schnittstellenformats

Unterstützte AutoCAD-Version der Schnittstelle des Senders:

DWG–Format: ACAD 2004 ACAD 2007 ACAD 2010 ACAD 2013 (Standard)

DXF–Format: ACAD 2004 ACAD 2007 ACAD 2010 ACAD 2013

Höhere Versionen ist in Version ACAD 2017 zu konvertieren.

Sofern das ACAD–DWG-Standardformat von Fremdprogrammen systembedingt nicht erzeugt werden kann, ist das DXF-Format verbindlich vorgeschrieben (Kontrollplots siehe Abschnitt 2.12).

2.4. Zeichnungseinheit der Zeichnungen, Maßstab, Bemaßungen, Koordinatensystem

Hessen Mobil arbeitet ausschließlich im Modellbereich. Der Modellbereich beinhaltet grund- sätzlich den gesamten Zeichnungsinhalt, ausgenommen davon sind Stempelfelder und Rah- men. Der Papierbereich (Layout) dient ausschließlich zur Zusammenstellung des Zeichnungs- plots. Zeichnungseinheit ist 1 ZE = 1 Meter. Nicht maßstäblich dargestellte Formelemente sind nicht zulässig (DIN 406, Teil 11, 5.7). Form- elemente werden maßstabsgerecht dargestellt und assoziativ vermaßt. Nicht assoziative Be- maßungen sind nicht zulässig.

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Einige Programmsysteme verwenden programmspezifische Erweiterungen um die im Bauwe- sen übliche Darstellung gleicher Hilfslinienlängen oder hochgestellte Millimeterangaben zu ge- nerieren. Dabei geht unter Umständen auf dem Zielsystem die Assoziativität der Bemaßung verloren. Bemaßungen die durch Zusatzprogramme generiert oder Maßzahlüberschreibun- gen, die den Verlust der Assoziativität zur Folge haben, sind nicht zulässig. Die Maßlinienbegrenzung verwendet den Schrägstrich mit konstanter Größe bezogen auf die ZE. Bemaßungen dürfen keine benutzerdefinierten Blöcke enthalten.

Für die Darstellung der Maßzahl wird als Schriftart ISOCP2 verwendet (siehe Punkt 2.8). Für Pläne die zur Mikroverfilmung vorgesehen sind beträgt die Mindestschriftgröße 3,5 mm (Strich- stärken siehe Punkt 2.6).

Hauptmaßstab der Pläne

1:500 1:250 1:200 1:100 1:50 1:

1:25 1:20 1:10 1:5 1:2 1: 1

Aufgrund der Vorgaben für die Mikroverfilmung der Bestandspläne sind unübliche Maßstäbe wie z.B. 1:33,3 oder andere im Hochbau verwendete Maßstäbe nicht zu verwenden.

Angaben durch AG: lageplanbezogene Darstellungen verwenden

lokales Koordinatensystem (mit Passpunkten) im Gauß-Krüger

UTM

Gauß-Krüger-Koordinatensystem

das UTM-Koordinatensystem (Bezugssystem ETRS 89)

Angaben zum Koordinatenursprung:

Zeichnungskoordinaten mit Gauß-Krüger / UTM-Passpunkten (Bezugssystem ETRS 89)

Weltkoordinaten im Gauß-Krüger / UTM-Koordinatensystem (Bezugssystem ETRS 89)

Für lageplanbezogene Plandarstellungen wie z.B. Bestandspläne müssen, wenn diese von dem Sender aus Systemgründen nicht in Gauß-Krüger/UTM (Bezugssystem ETRS 89) Welt- koordinaten erzeugt werden können, Koordinatenraster und mindestens 3 eindeutig identifi- zierbare Passpunkte mit Angabe der Gauß-Krüger / UTM (Bezugssystem ETRS 89) Koordi- naten in der Zeichnungsdatei angegeben sein. Die Passpunkte sind mit dem AG abzustimmen. Auf den Planunterlagen sind der Lagestatus und der Höhenstatus anzugeben.

2.5. Layereinteilung / Hessen Mobil–Vorlage

Tabellarische Übersicht der Standard-Layereinteilung der Hessen Mobil -Vorlage

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LayerbezeichnungInhaltFarb- Nr.*
ABBRUCHAbbruch bestehender baulicher Anlagen30
ABSTECKUNGKoordinatenpunkte, Raster Gauß-Krüger5
ACHSENStraßenachsen, Lagerachsen und deren Beschriftung (Stationierung)6
AUSSTATTUNGGeländer, Schutzplanken, Diensttreppe usw.1
BEMASSUNGBemaßung6
BESTANDBestand bei Ersatzneubauten1
BOHRPROFILEBohrprofile einschl. Beschriftung, Bodensignaturen1
DGMGeländemodell, Layer wird nicht geplottet4
ENTWAESSERUNGBauwerks–/ Streckenentwässerung1
GELAENDEBöschungslinien8
GRUENDUNGFundamente, Bohrpfähle3
HILFENHilfslinien für die Konstruktion, Layer wird nicht geplot- tet40
KATASTERKataster8
LEITUNGENVersorgungsleitungen, Gas, Wassersiehe 2.6
QUERSCHNITTRegelquerschnitt3
UEBERBAULängsschnitt Überbau3 / 5
UNTERBAUAufgehendes Widerlager, Lager3 / 5
RAHMENBlattrahmen1 bzw. 7
SCHRAFFURSchraffuren4
STEMPELStempelfelder mit Beschriftung5
SYMBOLESymbole, z.B. Richtungspfeile,5
TEXTEBeschriftungen z.B. „Draufsicht“, „Schnitt A-A“5
VERBAUTENBaubehelfe / Baugruben90
VERMESSUNG3D / 2D Punktdaten und Linien aus Vermessung9

*Zur Farbe zugeordnete Strichstärke und Schriftgröße siehe Punkt 2.6. Die Vorbelegung der Layer mit einer Farbe ist nicht dahingehend zu interpretieren, dass alle Objekte des Layers mit der vorbelegten Farbe erstellt werden müssen.

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Werden gegenüber vorstehender Tabelle zusätzlich Layer vorgesehen, ist eine Zuordnungs- liste mit Inhalt und Farbzuordnung gemäß Tabelle 2.6 zum Layer gemäß obigem Schema bei- zufügen und mit Projektübergabe auszuhändigen. Alle hinzugefügten Layer müssen eindeutig benannt und zuordenbar (möglichst bauteilorientiert) sein.

Die Layereinteilung und Vorbelegung der Hessen Mobil-Vorlage kann dem Sender zur Verfü- gung gestellt werden. Wird keine Hessen Mobil-Vorlage verwendet, ist die Layerstruktur unter Verwendung der nach Punkt. 2.5, 2.6 und 2.7 angegebenen Tabellen zu definieren und ver- bindlich einzuhalten. Schrift- und Bemaßungsstil sind entsprechend den Punkten 2.8 und 2.4 zu definieren.

Alle zu übergebenden Zeichnungen sind vor Übergabe von unbenutzten Layern, Stilen, Blö- cken und sonstigen Definitionen zu bereinigen.

2.6. Hessen Mobil Zuordnung (Farbe, Farb-Nr., Strichstärke, Schriftgröße)

Bauwerksentwurfspläne (als Grundlage für Bauwerksübersichtspläne), Bauwerksübersichts- pläne und Bestandsübersichtspläne müssen Mikroverfilmbar sein. Hierfür gelten die Bestim- mungen zur Wahl der Linienstärken und Schriftgrößen nach ZTV-ING und DIN-Normen.

FarbeFarb– Nr.PlotfarbeStrichstärkeSchrift- größe mmVerwendung vorrangig für:
Rot1schwarz0,252,5 4)
Gelb2schwarz1,0010,0
Grün3schwarz0,505,0
Cyan4schwarz0,18Schraffuren
Blau5schwarz0,353,5
Magenta6schwarz0,353,5nur Bemaßung und Achse
Weiß7schwarz0,707,0
Grau8Objektfarbe0,18Geländemodell/ Katas- ter
Hellgrau 1, 5)9Objektfarbe0,18Schraffuren

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SonderfarbenPlot in Farbe
Rot 2)10Objektfarbe0,18Versorgungsleitungen
Gelb 3)30Objektfarbe0,35Abbruch Bestand
Grün 2)100Objektfarbe0,18Versorgungsleitungen
Blau 2)150Objektfarbe0,18Versorgungsleitungen
Magenta 2)210Objektfarbe0,18Versorgungsleitungen
weitere Far- ben 1)Es sind vorrangig die Farben der jeweils gültigen Richtlinie für die einheitliche Gestaltung von Entwurfs- unterlagen im Straßenbau (RE), Teil Feststellungs- entwurf, zu verwenden. Darüber hinaus sind nur nach Abstimmung mit dem AG zugelassen: 40, 50, 60, 90, 130, 200, 230, 241, 255
  1. Für Flächenfüllungen
  2. Nur Versorgungsleitungen, wird in Farbe ausgeplottet.
  3. Nur Abbruch bestehender baulicher Anlagen, wird in Farbe ausgeplottet.
  4. Schriftgröße darf nicht bei Mikroverfilmung verwendet werden
  5. Schraffuren in 0,10 mm, alternativ zur Farbe Cyan

Hessen Mobil verwendet zum Plotten farbabhängige Plotstile. Es werden nur Farben und Schriftgrößen mit den zugeordneten Stiftbelegungen gemäß Ta- belle verwendet. Für Farbplots oder Pläne mit hinterlegten Bitmaps ist die Liste in Abstimmung mit dem Empfänger zu ergänzen, abzustimmen und beizufügen.

Linienstärken dürfen zur besseren grafischen Darstellung von Formelementen am Bildschirm verwendet werden, wenn die Farbe des mit der Linienbreite versehenen Formelementes über- einstimmt (z.B. Linienbreite 0,25 = rot). Auch wenn Linienstärken im vorgenannten Sinn ver- wendet werden, wird mit farbabhängigem Plotstil geplottet.

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2.7. Linientypen

Nachfolgend sind die in der Hessen Mobil-Vorlage verwendeten Standard Linientypen nach DIN EN ISO 128–20 schematisch dargestellt. Der voreingestellte Größenfaktor LTSCALE be- trägt in der Zeichnungsvorlage 0,1, bezogen auf den Hauptmaßstab 1:100. Der Größenfaktor ist bei anderen Grundmaßstäben entsprechend umzurechnen.

Die Verwendung anderer, nicht ISO-Linientypen, als Standard-Linientyp bedarf der Zustim- mung des AG. Es muss eine Liste mit einem maßstäblichen Ausdruck der Linientypen beige- fügt werden, um die richtige Wiedergabe der Linientypen bei der Weiterverarbeitung in der Zeichnung überprüfen zu können. Es werden Sonderlinientypen verwendet Ja

Name der Definitionsdatei:

Verwendung für:

Es dürfen nur Sonderlinienstile verwendet werden, wenn die zugehörige *.SHX Definitionsda-

tei mitgeliefert und die Weiterverarbeitung auf dem Zielsystem ohne Nachbearbeitung möglich

ist. Dies ist im Rahmen der Kontrollplots zu klären (siehe Punkt 2.12).

2.8. Schriftarten, Schriftgröße

Hessen Mobil verwendet die Schriftart ISOCP2, Breitenfaktor = 0,8. Als Textstilname wird Standard_TXT vereinbart. Die Verwendung von ISO-Schriften ist in den geltenden Normen vorgegeben.

Für alle Pläne beträgt die Mindestschriftgröße 3,5 mm. Bei der Darstellung von Bohrprofilen kann davon abgewichen werden.

2.9. Blöcke, Externe Zeichnungsreferenzen, ActiveX, OLE–Verknüpfungen, Hyperlinks

Blöcke dürfen nicht verschachtelt sein (Block in Block). Zeichnungselemente innerhalb des Blockes müssen dem hier festgelegten Format (Layerbelegung, Linien-, Schriftfarben usw.) entsprechen.

Externe Referenzen (Verknüpfungen) sind vor der Übergabe in der aktuellen Zeichnungsdatei zu binden. Sammeldokumente sind nicht zugelassen. Es wird der gesamte Dokumentensatz übertragen und archiviert. Seite 9 von 13

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Zeichnungsdateien dürfen keine ActiveX bzw. OLE-Verknüpfungen enthalten. In sonstigen Do- kumenten sind ActiveX oder OLE-Verweise ebenfalls zu binden oder aufzulösen. Die Verwendung von Verknüpfungen (Hyperlinks) in CAD-Zeichnungen und anderen Doku- menten ist mit dem AG (Empfänger) abzustimmen. Werden Hyperlinks verwendet, dürfen in- nerhalb der Zeichnungsdatei keine URL-Adressen oder absolute Pfadverweise enthalten sein. Alle verknüpften Dokumente müssen protokolliert werden. Es werden Hyperlinks verwendet

2.10. Planspiegel und Schriftfelder

Planspiegel und Schriftfelder können durch Hessen Mobil als DWG-Datei oder DXF-Datei zu Verfügung gestellt werden.

2.11. Entwurfssystem Straßenbau

Der Datenaustausch kann über die OKSTRA-Schnittstelle erfolgen. Der AG setzt VESTRA, des Herstellers AKG ein. Hessen Mobil arbeitet mit VESTRA CIVIL 3D, Version 2017, Build 51

Programm: Version:

2.12. Prüfung der CAD-Standards (Kontrollplot) / Kontrolle sonstiger Formate

Nach Auftragserteilung, vor Erbringung der vertraglichen Leistung, sind zunächst maßstabs- gerechte Probedateien vom Sender zu erstellen. Der AG führt die Prüfung der Standards über Kontrollplots und IT gestützt durch. Dies ist grundsätzlich erforderlich, auch dann, wenn der AN (Sender) die Ausschreibungspläne vom AG (Empfänger) käuflich erworben hat und digital weiterverarbeitet.

Alle weiteren, zur Archivierung vertraglich vereinbarten Datenformate werden ebenfalls nach Auftragserteilung, vor dem Erbringen der vertraglichen Leistung, vom AG hinsichtlich Kompa- tibilität geprüft. Bei Inkompatibilitäten sind Änderungen oder Ergänzungen unter 2.13 zu ver- merken.

2.13. Archivierung der Arbeitsergebnisse

Nach Abschluss des Auftrages sind dem Datenempfänger die digitalen Arbeitsergebnisse des bearbeiteten Projekts zur Archivierung auf CD / DVD zu übergeben. Dies sind:

 alle Unterlagen als PDF-Dateien (Bezeichnung der Dateien siehe unter 3.5)

und zusätzlich:

 CAD-Zeichnungen (siehe 2.1 bis 2.10)  Texte (z.B. Erläuterungsbericht) als Microsoft WORD 2017 *.docx

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 Berechnung mit Tabellenkalkulationen als Microsoft Excel 2017 *.xlsx. Für den Datentausch in Word und Excel Dokumenten gilt, dass keine externen Ver- weise über ActiveX - Komponenten (OLE-Verknüpfungen) im Dokument enthalten sein dürfen. Daten dürfen nicht komprimiert gespeichert werden. Zusammengesetzte Do- kumente im Sinne von DIN EN 82045-1-2001 sind für die Archivierung nicht zulässig (siehe 2.9).  Die Kostenberechnung ist nach der AKVS aufzustellen und digital im Schnittstellenfor- mat, Datenart 81 nach GAEB 90 + STLK zu übergeben; es sind die aktuellen gültigen Standardleistungskataloge zu verwenden. Freitexte sind zu vermeiden.  Statische Eingabedateien und Berechnungsergebnisse (Für Berechnungsprogramme der Programmhersteller SOFISTIK und RIB sind die originalen Ein- und Ausgabeda- teien zusätzlich zu archivieren.)  Bilder im JPEG- oder pdf-Format

Der CD / DVD sind ein Verzeichnis aller archivierten Dateien und deren Inhalt sowie die aus- gefüllte und unterschriebene „Vereinbarung zur Erzeugung, Austausch und Archivierung von digitalen Daten“ als PDF-Datei beizufügen. Es sind alle für das Projekt eingesetzten Pro- gramme mit Angabe der Versionsnummer anzugeben.

Folgende digitalen Arbeitsergebnisse sind zu übergeben: (Angaben des AG) CAD-Zeichnungen Texte Tabellenkalkulationen

Bilder Stat. Eingabedateien Statische Berechnungsergebnisse

Entwurfsdaten Straßenbau AKVS

2.14. Ergänzende Vereinbarungen zu Abschnitt 2

  1. Ausführungspläne

3.1. Allgemeines

Bestandsübersichtspläne und Bauwerksübersichtspläne sind nach den Regelungen der ZTV- ING T 1-2 zu erstellen und im vereinbarten Format (DWG oder DXF) zu übergeben. Form und Inhalt entsprechen ansonsten der ZTV-ING.

3.2. Mikroverfilmbarkeit

Sämtliche Pläne sind mikroverfilmbar nach ZTV-ING zu erstellen.

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3.3. Ausführungspläne

Bei Ausführungsplänen z.B. Schal-, Bewehrungspläne, sonstige CAD–Zeichnungen nach ZTV-ING sind Layerstruktur und deren Farbbelegung durch den AN frei wählbar, ansonsten gilt die ZTV-ING. CAD-Zeichnungen werden im PDF-Format übergeben.

Format der CAD Zeichnungen zugeordnete Stahllisten:

XLSX PDF im Plan dargestellt

3.4. Nicht digital erstellte Ausführungszeichnungen

Nicht digital (händisch) erstellte Ausführungszeichnungen sind im pdf–Format in Originalgröße einzuscannen.

Folgende Zusatzinformationen sind nach dem IPTC-NAA Standard in der Bilddatei zu spe- chern:

IPTC FeldBeschreibung
Object Name (max. 64 Zeichen)Gleichbedeutend Dateiname
KeywordsASB–Nr. z.B. ASB1234-567 (ohne Leerzei- chen)
Headline (max.256 Zeichen)Dateiinhalt z.B. Bewehrungsplan Fundament Achse 10

Bestandsübersichtspläne und Bauwerksübersichtspläne sind hiervon ausgenommen. Sie sind grundsätzlich nach den Regelungen des Abschnitts 2 zu erstellen und als CAD-Zeichnung im vereinbarten Format zu übergeben.

3.5. Archivierung, Dateinamen

Ausführungsunterlagen werden nach 2.13 archiviert. Statik und Zusammenstellung der maß- gebenden Schnittkräfte werden nicht digitalisiert. Zur eindeutigen Identifikation von digitalen Bestandszeichnungen und Stahllisten dienen Kennbuchstaben, Nummer, Bauwerks- oder Tunnelkurzbezeichnung, Plandarstellung und ASB–Nr. des Bauwerks im Dateinamen. Folgende Kennbuchstaben sind zu verwenden:

H für Hilfspläne S für Schalpläne B für Bewehrungspläne

BSL für Stahlliste A für Ausstattungspläne L für Lärmschutzwandpläne

V für Bauwerksübersichts-/ Bestandsübersichtspläne T für Tunnelbau

St für Stahlbaupläne StVb für Stahlverbundbaupläne I für Instandsetzung

BwE für Bauwerksentwurf Format: ASB-Nr_Kennbuchstabe_3-stellige Zahl/Nr._Bezeichnung des Bauwerks nach SIB- BW_Bauteil

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z.B.: 5220-271_S_001_UF-Gewässer_Fundament-Achse-10 (Schalplan Nr. 001 Unterführung Gewässer Fundament Achse 10 ASB-Nr. 5220-271)

5220-271_BwE_001_UF-Gewässer_Erläuterungsbericht (Bauwerksentwurf Erläuterungsbericht Nr. 001 Unterführung Gewässer ASB-Nr. 5220-271)

3.6. Prüfung der digitalen Unterlagen

Alle zur Archivierung vorgesehenen Datenformate sind hinsichtlich Kompatibilität zu prüfen.

3.7. Ergänzende Vereinbarungen Abschnitt 3

Rechtsverbindliche Unterschriften für den Datentausch nach den Abschnitten 1 bis 3:

DATENSENDER (AN) DATENEMPFÄNGER (AG)

[Ort, Datum, Unterschrift, Stempel] [Ort, Datum, Unterschrift, Stempel]

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Deckblatt zur Dokumentation Grundstückseigentümer für den Einbau von Ersatzbaustoffen i.S. EBV
(gemäß §25 Abschnitt (4) Ersatzbaustoffverordnung)Straßen-/ Erdbauweisen ohne Bahnbauweisen
Bezeichnung der Baumaßnahme
PSP-Element Name/Projekt (Zusatz, z.B. Bauabschnitt, Bauwerk) StraßeC.0459.15465-02-B3
K 68, Ersatzneubau UF Erlenbach bei Schwabenrod
Hausnummer Postleitzahl
Ort
Koordinaten des Einbaus
Ost (6-stellig) Nord (7-stellig)ETRS89/UTM (Zone 32) ETRS89/UTM (Zone 32)
Gemarkung/Flur/Flurstück
Art der Mitteilung
bitte zutreffendes auswählen
1Verwender des MEB
Firma/Körperschaft Firma/Körperschaft Straße
Hausnummer Postleitzahl
Ort
Staat
Telefon Telefax E-Mail
Verwender ist gleichzeitig Bauherr(bitte zutreffendes auswählen)
(wenn ja, Angaben unter 2 nicht erforderlich) 2Bauherr (optional, wenn dieser nicht Verwender ist)
Firma/Körperschaft Firma/Körperschaft Straße
Hausnummer Postleitzahl
Ort
Staat
Telefon Telefax E-Mail
3 - entfällt hier - 4Einbauweisen
Einbauweise (Nr. und Bezeichnung)
bei Einbauweise 9, 10, 16: Beschreibung der geplanten Deckschichten oder Sicherungsmaßnahmen
5Grundwasserstand, Grundwasserdeckschichten, Schutzgebiete
Linienbauwerknein
höchster zu erwartender Grundwasserstand unterer Einbauhorizont MEB(mNHN) (mNHN)
Bezugslinie/-horizont
GW-freie SickerstreckeAbstand zum hzeGS
Bodenart GW-Deckschicht
bei sonstiges: Bodenart GW - Deckschicht
Wasserschutzbereich
6Zusammenfassung der Angaben aus den Lieferscheinen MEB 1bei Gemischen zusätzlich (max. 4 Komponenten): MEB 2 MEB 3 MEB 4
MEB/Gemisch
Summe Masse in Tonnen
Beginn Anlieferung TT.MM.JJJJ Ende Anlieferung TT.MM.JJJJ
Anzahl der LieferscheineSumme Gemisch
7Übergabe von Dokumenten an den Grundstückseigentümer
Übergabe Deckblatt ist erfolgt. Übergabe der Lieferscheine ist erfolgt.Datum der Übergabe (TT.MM.JJJJ) Datum der Übergabe (TT.MM.JJJJ)
8Unterschrift und Datum (Angaben immer erforderlich)
DatumDatum (TT.MM.JJJJ)
Unterschrift des Verwenders (als Bestätigung der Richtigkeit der getroffenen Angaben)
9Nachweise über die Angaben nach Nr. 5(z.B. Schicht- aufbau, Bodengutachten als pdf-Anhang)
10Lageskizze LageskizzeBeschreibung und Name der beigefügten Skizzen (pdf)
11Bemerkungen
(Beispiel: Kilometrierung zw. Netzknoten)
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung