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Leistungsverzeichnis
Leistung: Vergabeeinheit 4.720
Trockenraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster, Beleuchtung
Reinraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster
En(cid:414)euchtungsanlagen für die Trockenräume inkl. aller lu(cid:332)führenden Kanäle
Entrauchungskanäle für die Trockenräume und Reinräume
Kalt- und Warmwasserverrohrung für die En(cid:414)euchtungsanlagen
Steuerungen für die Trockenräume und für die En(cid:414)euchtungsanlagen
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Inhalt
1 Baubeschreibung ........................................................................................................................ 5
1.1 Beschreibung der Baumaßnahme ........................................................................................ 5
1.2 Baugrundstück ......................................................................................................................... 6
1.3 Gebäudebeschreibung Neubau ..................................................................................... 6
2 Angaben zur Baustelle ....................................................................................................... 8
2.1 Sichtung der Örtlichkeiten ............................................................................................. 8
2.2 Baustelleneinrichtung .................................................................................................... 8
2.3 Fassadengerüst .............................................................................................................. 9
2.4 Beeinträch(cid:415)gungen und Ruhephase im Baubetrieb ...................................................... 9
2.5 Lärm und Erschü(cid:425)erungen ............................................................................................ 9
2.6 Umweltschutz und Baustellenbetrieb ............................................................................ 9
2.7 Vorhandene Anlagen, Kabel und Leitungen ................................................................... 9
2.8 Baustrom und Wasser, Baustellenbeleuchtung ............................................................ 10
2.9 Baustellencontainer ..................................................................................................... 10
2.10 Lager- und Parkflächen ................................................................................................ 10
2.11 Anlau(cid:297)esprechung ...................................................................................................... 10
2.12 Bautagesberichte ......................................................................................................... 11
2.13 Kräne, Hebezeuge ........................................................................................................ 11
2.14 Materialentsorgung ..................................................................................................... 11
2.15 Bauschu(cid:425) / Baureinigung............................................................................................. 11
3 Zusätzliche allgemeine Angaben zur Ausführung ............................................................ 13
3.1 Allgemeine Anforderungen .......................................................................................... 13
3.2 Technische Anforderungen .......................................................................................... 16
3.3 Ausführung .................................................................................................................. 17
3.4 Projektpla(cid:426)orm, Firmenwerbung ............................................................................... 17
4 Dokumenta(cid:415)on ............................................................................................................... 19
4.1 Zur Angebotsabgabe .................................................................................................... 19
4.2 Nach Fer(cid:415)gstellung der Leistung .................................................................................. 19
5 Funk(cid:415)onale Leistungsbeschreibung ................................................................................ 21
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5.1 Grundlegende Informa(cid:415)onen zu den Räumen ............................................................. 22
5.1.1 Folgende Trockenräume sollen errichtet werden: ........................................... 22
5.1.2 Folgende Reinräume sollen errichtet werden: ................................................. 25 5.2 Bereitstellung Betriebsmedien..................................................................................... 26
5.3 Übergabestelle Betriebsmedien im Gebäude .............................................................. 27
5.4 Grundlagen Auslegung En(cid:414)euchtungsanlagen: ........................................................... 28
5.5 Taupunktanforderung Trockenräume ........................................................................... 29
5.6 Lu(cid:332)mengen Trockenräume .......................................................................................... 30
5.7 Zuordnung En(cid:414)euchtungsanlagen ............................................................................... 30
5.8 Reinräume ................................................................................................................... 31
6 Berechnung Jahresverbräuche ........................................................................................ 32
7 Technische Anforderungen an die Ausführung ................................................................ 33
7.1 Lu(cid:332)en(cid:414)euchtungsanlagen (Abkürzung DHU´s) ............................................................ 33
7.1.1 Aufstellung Entfeuchtungsanlagen auf bauseitigem Stahlpodest .................... 34
7.1.2 Anforderungen an die Ausführung an das Gehäuse der Entfeuchtungsanlage 34
7.1.3 Filter in den Entfeuchtungsanlagen ................................................................. 35
7.1.4 Anforderung an die Regenerationsabluftseite der Entfeuchtungsanlagen: ..... 35
7.1.5 Regelkonzept Entfeuchtungsanlagen ............................................................... 35 7.2 Anforderungen an die Verrohrung Warm- und Kaltwasser .......................................... 37
7.3 Trocken- und Reinräume .............................................................................................. 40
7.3.1 Anforderungen an das Gehäuse der Trocken- und Reinräume ........................ 40
7.3.2 Anforderungen an das Gehäuse im Bereich der umlaufenden F90-Wand ....... 41
7.3.3 Anforderungen an Türen, Tore & Fenster ........................................................ 42
7.3.4 Luftreinheit Trockenräume & Reinräume ........................................................ 44 7.4 Beleuchtung für Trockenräume und Reinräume .......................................................... 46
7.5 Raumsteuerung für Temperatur und Taupunkt ............................................................ 47
7.5.1 Raumkomfort / Arbeitsbedingungen ............................................................... 47 7.6 Raumsteuerung für Temperatur und Taupunkt ............................................................ 48
7.6.1 Nutzerbediengeräte in den Schleusen Trockenräume ..................................... 48
7.6.2 Raumtemperaturen Trockenräume ................................................................. 48
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7.6.3 Raumsensorik zur Erfassung und Auswertung von Temperatur, Taupunkttemperatur, Partikel, CO2, VOC, etc. ............................................................... 49
7.6.4 Anforderungen an die elektrische Ausstattung ................................................ 53
7.6.5 Durchführungen für technische Gase / Medien ............................................... 55 7.7 Anforderungen an das Lu(cid:332)kanalnetz ........................................................................... 55
7.8 Trockenlu(cid:332)verteilung in den Trockenräumen .............................................................. 56
7.9 Anforderungen an die technische Absaugung ............................................................. 57
7.10 Anforderungen an die technische Entrauchung der Räume ......................................... 58
7.11 Anforderungen an die ESD-Beschichtung ..................................................................... 59
7.12 Anforderungen an den Schallschutz............................................................................. 59
8 Sons(cid:415)ge Leistungen ........................................................................................................ 61
8.1 Planung & Leistungen des ANs .................................................................................... 61
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Projekt: 9 9 9 7 C P C Hermann-Blenk-Straße 41
38106 Braunschweig
1 Baubeschreibung
Grundstücksbezeichnung:
9997 CPC
Hermann-Blenk-Straße 41,
38106 Braunschweig
Flur: 6, Flurstücke: 299/15, 299/12, 408/4, 295/13 und 296/14
Gemarkung Waggum, Gemeinde Braunschweig Stadt
80 m über NHN (Normalhöhennull)
1.1 Beschreibung der Baumaßnahme
Am südlichen Standort Campus Forschungsflughafen Braunschweig ist für die Technische Universität Braunschweig der Forschungsneubau CPC geplant.
Das Grundstück wird aktuell durch die TU Braunschweig genutzt und stellt im Wesentlichen eine Brachfläche dar. Derzeit befindet sich auf dem Baufeld die Versuchshalle CLB, ein Parkplatz mit 76 Stellplätzen für das NFF sowie eine PoP-Sta(cid:415)on der BS-NetzAG. Die PoP-Sta(cid:415)on befindet sich am nordwestlichen Rand, ist jedoch nicht Teil des Planungsau(cid:332)rags.
Der Neubau CPC erstreckt sich über zwei Gebäudeteile und besteht aus Büro und Technikum, in dem experimentell gearbeitet wird. Beide Gebäudeteile sind über einen Verbindungsbaukörper miteinander verbunden und bilden somit einen Gesamtkomplex. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugänglich.
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Für den Gebäudeteil Technikum sind zwei Vollgeschosse und zusätzlich ein halbes Geschoss für die Technikzentrale vorgesehen.
Für das Bürogebäude sind vier Vollgeschosse (EG bis 3.OG) und ein zurückgesetztes Staffelgeschoss für die Technikzentrale vorgesehen.
1.2 Baugrundstück
Das 12.584 m2 große Grundstück hat einen rechteckigen Zuschni(cid:425). Es grenzt nördlich an den öffentlichen Straßenraum. Westlich befinden sich die Baustelle des Neubaus ZESS, östlich schließen bebaute Flächen mit Bürogebäude an und im Süden grenzt die Autobahn A2 direkt an das Grundstück.
Das vorgesehene Grundstück befindet sich direkt an der Hermann-Blenk-Straße 41, die Platzierung des Gebäudes ist im Osten und füllt die Häl(cid:332)e des Grundstücks aus. In der westlichen Häl(cid:332)e des Grundstücks ist ein Parkplatz mit 93 Parkplätzen vorgesehen, die Zufahrt erfolgt über die Hermann-Blenk-Straße.
Das Grundstück weist einen Höhenunterschied von 2,0 m auf.
Die umgebende Bebauung ist durch Büro- und Forschungsbauten der 90-er und 2000-er Jahre geprägt.
1.3 Gebäudebeschreibung Neubau
Die zentrale Zielsetzung des Forschungsneubaus "Center for Circular Produc(cid:415)on of Next Ba(cid:425)eries and Fuel Cells CPC" ist die Erforschung und Entwicklung eines nachhal(cid:415)gen Kreislaufes bei der Herstellung, Nutzung und Wiederverwertung von Ba(cid:425)erien und Brennstoffzellen. Hierfür soll im geplanten Neubau ein interdisziplinäres Team aus ins(cid:415)tuts- und fachübergreifenden Arbeitsgruppen angesiedelt werden.
Die Ausführung des Neubaus erfolgt vom UG bis zum 3.OG in Massivbauweise. Aufgrund eines geringwer(cid:415)gen Baugrunds wird zur Reduzierung der Lasten das 4.OG (Technikzentrale Büro) und das 1.OG (Technikzentrale Trockenraum) als "leichte " Stahlkonstruk(cid:415)on hergestellt.
In den Regelgeschossen werden die Decken als unterzugsfreie, punktgestützte Flachdecken in Stahlbeton ausgeführt. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität im Hinblick auf die Leitungsführung der technischen Gewerke und gewährleistet mögliche Nutzungsänderungen.
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Der ver(cid:415)kale Lastabtrag erfolgt über Stützen und Wandscheiben, die im Regelfall bis auf die Gründung durchgeführt werden. Im Bereich Außenwand ist eine Lochfassade aus Stahlbeton vorgesehen.
Die Unterteilung der Geschosse erfolgt durch nich(cid:425)ragende Trennwände aus Gipspla(cid:425)en.
Es wird eine Flachgründung sowie in einigen Bereichen Streifenfundamente geplant. Aufgrund der Grundwassersitua(cid:415)on ist die Bodenpla(cid:425)e aus WU-Beton konzipiert.
Das Gebäude erhält ein 1,5-geschossiges Foyer, von dem Bürogebäude und Technikum erschlossen werden. Darüber hinaus soll es als Ort der Informa(cid:415)on für MitarbeiterInnen und Gäste dienen. Sowohl sta(cid:415)sche Informa(cid:415)onstafeln als auch elektronische Medien wie interak(cid:415)ve Bildschirme sollen möglich sein.
Um in die oberen Geschosse zu gelangen, bedient man sich der Treppenhäuser 1-4 und des Personenaufzuges, der vom Foyer aus erreichbar ist.
Der Eingangsbereich erhält eine lichtdurchflutete Pfosten-Riegel-Konstruk(cid:415)on. Beide Gebäudeteile erhalten eine Lochfassade, welche mit einer hinterlü(cid:332)eten Aluminiumfassade aus einzelnen Kasse(cid:425)en bekleidet wird.
Bezugs- und Kenngrößen
OKFF-Erdgeschoss - +/- 0,00 m = + 82,23 m
Bru(cid:425)o-Rauminhalt - 45.800 m3
Bru(cid:425)ogrundfläche - 9.350 m2
Bebaute Fläche - 3.175 m2
Max. Bauwerkshöhe Neubau + Technikgeschoss - + 22.00 m
OK A(cid:427)ka Neubau - + 18.00 m
Max. Fußbodenhöhe der ständig genutzten Räume - + 11.45 m (3.OG)
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2 Angaben zur Baustelle
Vereinfachte Schreibweise: AG= Au(cid:332)raggeber, AN= Au(cid:332)ragnehmer
2.1 Sichtung der Örtlichkeiten
Anlässlich der Campus Lage und der Nähe zur Autobahn A2 wird dem AN empfohlen, sich vor Angebotsunterbreitung ein Bild von den Örtlichkeiten der Baustelle zu machen.
Im Zuge einer Vorabmaßnahme wurde das Baufeld beräumt und die bestehenden Parkplätze wurden auf den westlichen Teil des Grundstücks verlegt.
2.2 Baustelleneinrichtung
Aufgrund der Baustellensitua(cid:415)on gibt es seitens des AG Vorgaben, was die Baustelleneinrichtung betri(cid:335). Der beigelegte Baustelleneinrichtungsplan regelt u.a. folgende Punkte:
-
Zu- und Ausfahrt Baustelle
-
Flächenmanagement
-
Entsorgung (Abfälle, Abfallmanagement)
-
Bürocontainer
-
Erste-Hilfe-Container
-
Sanitärcontainer
-
Baustrom und Bauwasser
und wird Vertragsgrundlage. Der AN ist verpflichtet sich, an die Gegebenheiten zu halten und diese umzusetzen.
Die Zufahrten, die Be- und Entladezonen der öffentlichen Bereiche und auch innerhalb der Baustelleneinrichtung, sind nach Verschmutzung durch Befahren mit eigenen Baufahrzeugen im sauberen Zustand zu halten. 8
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2.3 Fassadengerüst
Bauseits wird für alle Arbeiten an der Fassade ein Arbeits- und Schutzgerüst zur Verfügung gestellt.
2.4 Beeinträch(cid:415)gungen und Ruhephase im Baubetrieb
Die Arbeiten werden auf dem Campusgelände und anderen Forschungseinrichtungen in unmi(cid:425)elbar angrenzenden Gebäuden durchgeführt.
Der AN verpflichtet sich daher, ohne besondere Vergütung Störungen auf der Baustelle, die von der Erfüllung seiner Leistung ausgehen, auf ein Mindestmaß zu beschränken. Insbesondere sind alle Möglichkeiten zur Minderung von Lärm-, Staub- und anderer Emissionen auszuschöpfen.
2.5 Lärm und Erschü(cid:425)erungen
Grundsätzlich sind die erschü(cid:425)erungs- und lärmärmsten Verfahren anzuwenden bzw. ist alles Unumgängliche auf das technisch machbare Mindestmaß zu reduzieren, um Schäden an Bebauung, Mensch und Tier zu vermeiden.
Alle Arbeiten in unmi(cid:425)elbarer Nähe von Bauwerken, Grenzbebauungen, Leitungen sowie Verkehr und Lagerungen im Nahbereich der Böschungen sind mit besonderer Vorsicht auszuführen.
2.6 Umweltschutz und Baustellenbetrieb
Die Beläs(cid:415)gungen im Baustellenbereich, an/auf den Zufahrtstraßen durch Lärm, Staubentwicklung o.ä. sind bei den Arbeiten und Transporten auf das unvermeidbare Maß zu beschränken.
Auf die TRGS 559 (Mineralischer Staub) und deren Einhaltung wird ausdrücklich verwiesen.
2.7 Vorhandene Anlagen, Kabel und Leitungen
Auf dem Flurstück 408/4 besteht ein Leitungsrecht zugunsten der Braunschweiger Versorgungs- AG. Die Leitungen dürfen nicht überbaut oder umgelegt werden. Ein Schutzstreifen mit 2 m Breite gemäß B-Plan ist einzuhalten.
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2.8 Baustrom und Wasser, Baustellenbeleuchtung
Baustrom und Bauwasser stehen an Übergabepunkten gemäß Zeichnung Baustelleneinrichtungsplan auf dem Baustellengelände zur Verfügung.
Die Beleuchtung des vorhandenen Parkplatzes sowie der BE wird durch den AG sichergestellt. Die Arbeitsplatzbeleuchtung liegt im Verantwortungsbereich des AN.
2.9 Baustellencontainer
Durch den AG werden die Platzverhältnisse in einem Baustelleneinrichtungsplan wiedergegeben. Hier sind Flächen wie Baustraße, 8 Stück Büro-, 2 Stück Sanitär- und 1 Stück Sanitätscontainer etc. geregelt. Für die AN Gewerke stehen keine Container zur Verfügung. Lediglich die Nutzung des Sanitärcontainers ist vorgesehen.
Nutzung der Sanitärcontainer:
1 Stück Sanitärcontainer ausschließlich für die örtliche Bauleitung
1 Stück Sanitärcontainer ausschließlich für die ausführenden Firmen (AN)
Die finale Posi(cid:415)onierung der Container muss aufgrund des Baufortschri(cid:425)es im Anlaufgespräch zwischen Bieter und dem Nutzer sowie der Bauleitung geklärt werden.
2.10 Lager- und Parkflächen
Es sind Lagerflächen und Flächen für die BE der ausführenden Firmen vorhanden.
Parkflächen für Mitarbeiter des AN werden auf dem Baustellengelände nicht zur Verfügung gestellt.
2.11 Anlau(cid:297)esprechung
Nach Au(cid:332)ragserteilung wird grundsätzlich eine Anlau(cid:297)esprechung durchgeführt, in der u.a. eine Unterweisung in den Bauablauf wiedergegeben wird. Nach der Anlau(cid:297)esprechung sind gemäß Vorgabe des Au(cid:332)raggebers wöchentliche Besprechungen wahrzunehmen.
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2.12 Bautagesberichte
Der AN ist verpflichtet, unterschriebene Bautageberichte täglich zu führen und dem AG eine Ausfer(cid:415)gung zu überlassen. Die Bautagesberichte sind vom AN in DIN A4 einmal wöchentlich, im Rahmen der wöchentlich sta(cid:426)indenden Baubesprechung für die Vorwoche beim AG einzureichen.
2.13 Kräne, Hebezeuge
Kräne und Hebezeuge stehen bauseits nicht zur Verfügung, sondern müssen, soweit erforderlich, mit einkalkuliert werden. Die Kranstandorte sind nicht festgelegt. Kranaufstellung in Abs(cid:415)mmung mit dem AG. Kranstandorte sind genehmigen zu lassen. Die Kräne müssen eine zugelassene Befeuerung als Warnleuchten für Lu(cid:332)fahrthindernisse erhalten.
Alle für die Aufstellung der Kräne getroffenen Maßnahmen, wie Fundamente, sind nach dem Abbau der Kräne vollständig rückzubauen. Der Au(cid:297)au und Änderungen der Baustellenkräne sowie Einsätze von Autokränen sind gemäß beiliegender Anlage, siehe Antrag auf lu(cid:332)verkehrsrechtliche Zus(cid:415)mmung, an die zuständige Behörde mit einem Vorlauf von 6 Wochen einzureichen. Des Weiteren ist die Objektüberwachung des Au(cid:332)raggebers hierüber zu informieren.
2.14 Materialentsorgung
Sämtliches Material, dass nicht wiederverwendet werden kann, muss vom Au(cid:332)ragnehmer gemäß den gesetzlichen Vorschri(cid:332)en verwertet oder entsorgt werden. Über die Verwertung oder Entsorgung sind Nachweise anzufer(cid:415)gen (Verwendungs-Nachweise und Wiegescheine). Diese Dokumenta(cid:415)on ist umgehend dem Au(cid:332)raggeber zu übergeben. Aufwendungen der Fahrtstrecken zur Deponie und die Deponiegebühren sind in den Einheitspreisen bzw. Pauschalen enthalten. Der Bieter teilt dem Au(cid:332)raggeber den Namen der Deponiestä(cid:425)e mit. Die Entsorgungsnachweise sind dem Au(cid:332)raggeber unaufgefordert vorzulegen.
2.15 Bauschu(cid:425) / Baureinigung
Das Verbrennen von Verpackungsresten und anderen Baustellenabfällen auf dem Baugrundstück ist strengstens untersagt. Der Au(cid:332)ragnehmer muss seine Baustellenabfälle, Verpackungen unter Einhaltung der aktuellen Abfallgesetzgebung selbst ordnungsgemäß entsorgen. Die Objektüberwachung des Au(cid:332)raggebers ist berech(cid:415)gt, sich die entsprechenden Nachweise 11
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vorlegen zu lassen. Vorgefundene Verunreinigungen, Zurücklassungen von Verpackungen, Abbruchmaterial etc. werden nach einmaliger Fristsetzung von max. 2 Werktagen durch den Au(cid:332)raggeber zu Lasten des Verursachers besei(cid:415)gt.
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3 Zusätzliche allgemeine Angaben zur Ausführung
3.1 Allgemeine Anforderungen
Nachfolgende Vorbemerkungen beziehen sich auf die Pos. 5 dieser Ausschreibung.
a) Allgemeine Angaben
Gegenstand dieses Leistungsverzeichnisses sind:
Trockenraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster, Beleuchtung
Reinraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster
En(cid:414)euchtungsanlagen für die Trockenräume inkl. aller lu(cid:332)führenden Kanäle
Entrauchungskanäle für die Trockenräume und Reinräume
Kalt- und Warmwasserverrohrung für die En(cid:414)euchtungsanlagen
Steuerungen für die Trockenräume und für die En(cid:414)euchtungsanlagen
Größe und Form des Gebäudes ist den beigefügten Anlagen zu entnehmen.
Bei der Ausführung sind VOB/C, einschlägige DIN -Vorschri(cid:332)en, Technische Merkblä(cid:425)er, Ausführungsrichtlinien des Handwerks und techn. Angaben und Empfehlungen der Materialhersteller zu beachten.
Die Arbeiten sind nach dem neuesten Stand der Technik auszuführen. Es gelten die technischen Angaben, Richtlinien und Zulassungen der Materialhersteller.
b) Unterlagen
Vor Beginn der Arbeiten hat der AN folgende Unterlagen dem AG vorzulegen:
-
Terminplan
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bei Erfordernis: Antrag Mi(cid:425)eilung eines temporären Lu(cid:332)fahrthindernisses
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c) Umweltschutz beim Baustellenbetrieb
Die Beläs(cid:415)gung im Baustellenbereich, an/auf Zufahrtsstraßen durch Lärm, Staubentwicklung o.ä. sind bei den Arbeiten und Transporten auf das unvermeidbare Maß zu beschränken. Es sind die erschü(cid:425)erungs- und lärmärmsten Verfahren anzuwenden. Alle Arbeiten in unmi(cid:425)elbarer Nähe von Bauwerken, Grenzbebauungen sind mit besonderer Vorsicht auszuführen.
d) SiGe-Koordinator
Gemäß der Baustellenverordnung hat der AG einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator eingeschaltet. Den Anweisungen des Koordinierenden (gilt auch für Festlegungen im SiGe-Plan) ist Folge zu leisten. Die getroffenen Vereinbarungen sind einzuhalten. Im Zuge der Koordina(cid:415)on gemäß Baustellenverordnung verpflichtet sich der AN vor Beginn der Arbeiten, dem SiGeKo folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen:
-
Namensliste der Ersthelfer und der Aufsichtsführenden, die auf der Baustelle eingesetzt werden sollen
-
Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes gem. Arbeitsschutzgesetz
-
Dokumen(cid:415)erte Unterweisungen
-
Instandhaltungs- und Prüfnachweise der Arbeitsmi(cid:425)el, soweit diese durch Vorschri(cid:332)en der BG oder andere Vorschri(cid:332)en gefordert werden
e) Abs(cid:415)mmung mit Anderen
Der AN hat sich mit anderen am Bau Beteiligten abzus(cid:415)mmen. Anderen ausführenden Firmen ist Zutri(cid:425) zur Baustelle zu gewähren. Grundsätzlich gilt, dass allen anderen am Bau Beteiligten die notwendigen An- und Abfahrten sowie die Ausführung deren Arbeiten ermöglicht werden muss.
Zudem sind technologische Abhängigkeiten zu anderen Gewerken zu beachten. Dies kann zu in Abschni(cid:425)e unterteilter Erbringung von in einer Posi(cid:415)on beschriebenen Leistungen führen.
f) Verkehrssicherung
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Jeder AN hat eigenständig für eine geordnete und gefahrlose An- und Abfahrt der Baustelle zu sorgen. Aufgrund des hohen Verkehrsau(cid:325)ommens der Straße Hermann-Blenk-Straße und der beengten Baustellensitua(cid:415)on, ist bei jedem Passieren der Baustellentore eigenes Personal als Sicherungsposten mit Warnweste gekennzeichnet, aufzustellen bzw. es sind die Vorgaben im Baulogis(cid:415)khandbuch einzuhalten.
g) Nachweise
Geforderte Nachweise zur Abgabe des Angebotes siehe Formbla(cid:425) 211 "Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes".
h) Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschri(cid:332)en
Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass die bei den auszuführenden Arbeiten anzuwendenden Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschri(cid:332)en eingehalten werden. Aufwendungen für Arbeitsschutzmaßnahmen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
i) Beeinträch(cid:415)gungen und Ruhephasen im Baubetrieb
Die im Hinweis 2 "Angaben zur Baustelle" und in den Weiteren Besonderen Vertragsbedingungen (WBVB) aufgeführten Vorgaben zu den Beeinträch(cid:415)gungen und Ruhephasen im Baubetrieb sind einzuhalten und bei der Kalkula(cid:415)on aller Einheitspreise zu berücksich(cid:415)gen. Aufgrund dieser Forderung werden keine nachträglichen Verlängerungen der Bauzeiten akzep(cid:415)ert.
j) Brandschutz
Bei feuergefährlichen Arbeiten, besonders Schweiß- und Trennschleifarbeiten sowie der Verwendung von entzündlichen Stoffen sind besondere Sicherheitsmaßnahmen, wie das Bereitstellen von Feuerlöschern einzuhalten. Der Au(cid:332)ragnehmer hat eine Brandwache durchzuführen. Die Arbeiten sind beim AG anzumelden.
k) Feuer und gesundheitsgefährliche Arbeiten
Die Verwendung gefährlicher entzündlicher und explosiver Stoffe ist nur zulässig, wenn diese unvermeidbar ist. Sie muss der Objektüberwachung des AG und dem SiGeKo gemeldet und von diesen genehmigt werden.
l) Gefährliche Stoffe
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Stoffe und Bauteile müssen deutschen behördlichen Vorschri(cid:332)en entsprechen. Es ist erklärtes Ziel des Au(cid:332)raggebers, keine Stoffe zu verwenden, deren Inhalt ganz oder teilweise als gefährlicher Stoff in der Gefahrenverordnung aufgeführt sind.
m) Messungen
Die zur Durchführung der eigenen Leistungen sind erforderlichen Messungen vom AN zu erbringen.
Alle Maße und Stückzahlen sind vor Ausführung am Bau selbstverantwortlich zu prüfen.
3.2 Technische Anforderungen
a) Aufmaß, Maße und Bautoleranzen
Maßangaben im Leistungsverzeichnis verstehen sich als Circa Maße. Mit Beginn der Arbeiten sind vom AN, die für die Ausführung der Arbeiten erforderlichen Vermessungsarbeiten auszuführen. Messprotokolle des Au(cid:332)ragnehmers sind auf Anforderung dem Au(cid:332)raggeber vorzulegen.
b) Prüfzeugnisse
Vor Bestellung der einzubauenden Materialien sind dem Au(cid:332)raggeber unaufgefordert die entsprechenden technischen Merkblä(cid:425)er und Prüfzeugnisse vorzulegen.
c) Planunterlagen
Die zur Ausführung der Leistung erforderlichen Planunterlagen werden dem AN vom AG 1-fach in Papierform und 1-fach digital (pdf bzw. dwg) auf die Projektpla(cid:426)orm zur Verfügung gestellt.
d) Prüflauf Werksta(cid:425)planung
Vom AN sind hierfür Zeichnungen anzufer(cid:415)gen. Diese sind in Abs(cid:415)mmung mit dem AG und auf Grundlage der Ausführungsplanung und den am Bau genommenen Maße zu erstellen. Mit der Ausführung darf erst begonnen werden, auf Grundlage der vom AG freigegebenen Pläne mit dem Vermerk: "Zur Ausführung freigegeben".
Vom AN vorgelegte Pläne erhalten folgenden Freigabestatus:
Status A: Freigabe zur Ausführung (= gleichgestellter Plan) Status B: Freigabe zur Ausführung unter Berücksich(cid:415)gung der Prüfeinträge des AG 16
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Status C: Keine Freigabe, Wiedervorlage erforderlich
Ein mit Status B freigegebener Plan entbindet den AN nicht von der Vorlage gleichgestellter Pläne beim AG.
3.3 Ausführung
a) Personalbenennung
Der AN benennt rechtzei(cid:415)g vor Ausführungsbeginn den verantwortlichen Bauleiter und Polier. Einen Personalwechsel hat der AN dem AG rechtzei(cid:415)g anzuzeigen.
b) Genehmigungen
Alle Behördengenehmigungen, wie Lu(cid:332)fahrtbehörde, Sondernutzung öffentlicher Straßenraum, falls erforderlich, und die zur Ausführung der Vertragsleistungen erforderlich werden, sind vom AN einzuholen. Damit verbundene Gebühren werden auf Nachweis vergütet.
c) Baufristenplan
Der AN hat auf Grundlage des ihm vom AG übergebenen Bauzeitenplan einen Detailauflaufplan über seine Vertragsleistungen zu erstellen und innerhalb von 14 Kalendertagen ab Bauanlaufgespräch dem AG zur Prüfung zu übergeben.
Mit dem Angebot sind Meilensteine für die Projektumsetzung durch den Anbieter abzugeben.
d) Leistungsbeschreibung
Alle im Langtext vermerkten Hinweise auf die Ausführungsbeschreibungen, die beigefügten Zeichnungen oder auf die Zusätzlichen Angaben für das Leistungsverzeichnis sind verbindlich und zu berücksich(cid:415)gen.
3.4 Projektpla(cid:426)orm, Firmenwerbung
a) Projektpla(cid:426)orm
Folgende Vorgaben für die internetbasierende Projektpla(cid:426)orm gelten als vereinbart und sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
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Der AG errichtet eine Pla(cid:426)orm zur digitalen Planverwaltung und Dokumentenverwaltung. Die diesbezüglichen vom AG vorgegebenen Richtlinien sind vom AN verbindlich einzuhalten. Erklärtes Ziel des AG ist, dass alle Projektbeteiligten jederzeit Zugriff auf alle für sie relevanten Dokumente und Informa(cid:415)onen haben, diese effek(cid:415)v verteilen und freigeben können. Der gesamte relevante Plan- und Dokumentenaustausch, wird über die Projektpla(cid:426)orm durchgeführt.
Der AN ist verpflichtet, die im gegenständlichen Projekt verwendete internetbasierte Projektpla(cid:426)orm zu nutzen und laufend für die Planung, Informa(cid:415)on, Dokumenta(cid:415)on, etc. einzusetzen. Die Zugriffsmodalitäten, Rechte, Einsicht-Möglichkeiten, etc. werden in Abs(cid:415)mmung mit der Projektleitung (PL) geregelt bzw. festgelegt.
Die Nutzung ist für den AN kostenfrei.
b) Verbot von Firmenwerbung auf zugänglichen Flächen
Es ist untersagt, an allen zugänglichen Flächen, wie Bauzaun, Kran, etc., Firmenwerbung anzubringen.
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4 Dokumenta(cid:415)on
4.1 Zur Angebotsabgabe
Der Bieter hat zzgl. zum Angebot einige, im vorliegenden LV geforderte, Dokumente einzureichen.
Ein Blockschaltbild aus dem das dem Angebot zu Grunde liegende, technische Konzept zur Erfüllung der im vorliegenden LV beschriebenen Anforderungen nachvollziehbar hervorgeht. Hierbei ist darauf zu achten, dass die gebäudesei(cid:415)gen Anschlussleistungen nicht überschri(cid:425)en werden (Format pdf). Ein kurzer, technischer Beschrieb zum Blockschaltbild (Format pdf) als Konzepterläuterung. Nachweis über die Eignung durch Referenzprojekte aus der Ba(cid:425)eriefer(cid:415)gung und - forschung unter folgenden Kriterien: Baujahr ab 2019 Au(cid:332)ragsvolumen ab 4,5 Mio. EUR bru(cid:425)o aufwärts Taupunkt ab -45°C oder besser Das Angebot muss zzgl. zum Preisbla(cid:425) in folgende Gliederung unterteilt und gem. der Gliederung bepreist sein: Trockenraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster, Beleuchtung Reinraumhüllen inkl. Türen, Tore und Fenster En(cid:414)euchtungsanlagen für die Trockenräume inkl. aller lu(cid:332)führenden Kanäle Entrauchungskanäle für die Trockenräume und Reinräume Kalt- und Warmwasserverrohrung für die En(cid:414)euchtungsanlagen Steuerungen für die Trockenräume und für die En(cid:414)euchtungsanlagen Arbeiten und sons(cid:415)ge Materialien
4.2 Nach Fer(cid:415)gstellung der Leistung
Der Au(cid:332)ragnehmer schuldet eine lückenlose Dokumenta(cid:415)on aller ausgeführter Leistungen als Revisionsunterlage (as build) und zur Beurteilung der Vertragsübereins(cid:415)mmungen seiner Leistungen.
Sämtliche Ausführungs- Werksta(cid:425)pläne inkl. Schri(cid:332)verkehr, alle erforderlichen Informa(cid:415)onen, Produktbeschreibungen und Nachweise sind 2 Wochen vor Abnahme der Leistungen zu übergeben.
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[Seite 20]
Die Unterlagen sind auf Datenträger mit Inhaltsverzeichnis aufzubereiten. Die Daten sind auf die Datenpla(cid:426)orm hochzuladen.
Hierbei müssen alle Unterlagen den letzten Stand beinhalten, der zur Ausführung freigegeben wurde.
Es sind gängige Datenformate einzusetzen:
CAD erstellte Planunterlagen im CAD-Format als DWG-/DXF- und PDF-Dateien Tabellenkalkula(cid:415)onen und Listen im EXCEL Format als XLS-Dateien Textdokumente und Beschreibungen im WORD-Format als doc-Dateien oder als PDF- Dateien
Folgende Unterlagen sind zu übergeben:
Fer(cid:415)gungs- und Montagezeichnungen Revisionspläne, insbesondere aller technischen Anlagen mit Funk(cid:415)onsbeschreibung Nutzungs- und Wartungsanweisungen, Zulassungen für Baustoffe und Bauarten, Ersatzteil- und Fabrikatslisten, Prü(cid:297)ücher, Sicherheitsdatenblä(cid:425)er Prüfzeugnisse Entsorgungsnachweise Fachbauleitererklärung / Übereins(cid:415)mmungserklärung
Der Au(cid:297)au der Dokumenta(cid:415)on muss übersichtlich und verständlich gestaltet werden. Um dies zu erreichen, sind die Dokumenta(cid:415)onsunterlagen bereits mit der technischen Auftragsabwicklung beginnend und sukzessive begleitend zu erstellen.
Der AN hat hierzu 6 Wochen nach Au(cid:332)ragserteilung in Abs(cid:415)mmung mit dem AG ein Konzept erstellen.
Termine für die Übergaben der Dokumenta(cid:415)on:
Die finalen Ausführungspläne (Revisionspläne) sind spätestens 12 Wochen nach Abnahme lückenlos und fehlerfrei vorzulegen.
Die für die Abnahme/Inbetriebnahme und Schlussabnahme der Behörde / Bauherr / Nutzer erforderlichen Unterlagen sind 6 Wochen vor Abnahme zur Revision vorzulegen. Die finale Version der Dokumente ist spätestens 2 Wochen vor Aufnahme der Inbetriebnahme den zuständigen Abteilungen übermi(cid:425)elt werden.
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[Seite 21]
5 Funk(cid:415)onale Leistungsbeschreibung
Planung und Installa(cid:415)on von 7 (sieben) Trockenräumen mit Adsorp(cid:415)onstechnik (4 Single-Rotor- En(cid:414)euchtungsanlagen), sowie Planung und Installa(cid:415)on von Wänden und Decken sowie Türen, Tore und Fenster für 2 (zwei) Reinräume.
Folgende Zeichnungen werden durch den AG als Basis für die Angebotslegung beigefügt:
Abbildung 1 Zeichnungen zur funk(cid:415)onalen Ausschreibung
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5.1 Grundlegende Informa(cid:415)onen zu den Räumen
5.1.1 Folgende Trockenräume sollen errichtet werden:
Die Raumübersicht beinhaltet für die Auslegung der En(cid:414)euchtungsanlage die relevanten Parameter zu Personenanzahl, technischer Ablu(cid:332), berücksich(cid:415)gter Raumüberdruck inkl. Schleusenverlusten. Ebenso sind die Raumnummern hier noch einmal verankert sowie die Zuordnung der Räume zu den entsprechenden En(cid:414)euchtungsanlagen.
Die finalen Raumabmessungen & Raumvolumina sind der beigefügten Zeichnung zu entnehmen. Hierzu verweisen auf die Zeichnung: 9997_02657_EG_5A_.pdf
sowie die ebenfalls beigefügten Detailzeichnungen. (siehe Auflistung unter Posi(cid:415)on 5.)
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unit # | DHU1 | DHU2 | DHU1 | DHU3 | DHU3 | DHU4 | DHU4 | |
| ISO Class | ISO 8 | ISO 8 | ISO 8 | ISO 8 | ISO 8 | ISO 8 | ISO 8 | |
| Raum Name | Trocken- dispergieren | Trocken- beschichtung | Nassdispergiere n/Beschichten | Konfektionieren | Analytik | Assemblieren a | Assemblieren b | |
| Raum Nr. # | 038 | 042 | 041 | 037 | 043 | 035 | 036 | |
| Raumlänge | [m] | 10,3 m | 8,9 m | 8,9 m | 9,3 m | 9,9 m | 19,3 m | 19,3 m |
| Raumbreite | [m] | 6,0 m | 11,5 m | 9,4 m | 8,6 m | 8,6 m | 6,5 m | 6,6 m |
| Raumhöhe (extern) | [m] | 4,0 m | 4,0 m | 4,0 m | 4,0 m | 4,0 m | 4,0 m | 4,0 m |
| Raumhöhe innen; Lichte Höhe | [m] | 3,2 m | 3,2 m | 3,2 m | 3,2 m | 3,2 m | 3,2 m | 3,2 m |
| Raumgrundfläche | [m²] | 62 m² | 103 m² | 84 m² | 80 m² | 86 m² | 126 m² | 128 m² |
| Raumvolumen | [m³] | 246 m³ | 410 m³ | 335 m³ | 321 m³ | 343 m³ | 504 m³ | 510 m³ |
| Anzahl Bediener | [persons] | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 |
| humidity load per operator | [g/h] | 115 g/h | 115 g/h | 115 g/h | 115 g/h | 115 g/h | 115 g/h | 115 g/h |
| dust exhaust air vol. | [m³/h] | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h |
| solvent exhaust air vol. | [m³/h] | 180 m³/h | 1.650 m³/h | 1.740 m³/h | 450 m³/h | 150 m³/h | 300 m³/h | 300 m³/h |
| Gleichzeitigkeit Absaugung | [ % ] | 75% | 80% | 75% | 75% | 75% | 75% | 75% |
| Absaugeleistung für Auslegung | [m³/h] | 135 m³/h | 1.320 m³/h | 1.305 m³/h | 338 m³/h | 113 m³/h | 225 m³/h | 225 m³/h |
| Required room dew point | [°C] | -50 °C | -50 °C | -50 °C | -50 °C | -50 °C | -50 °C | -50 °C |
| Equip. Heat load | [kW] | 0,0 kW | 14,0 kW | 0,0 kW | 0,5 kW | 0,6 kW | 0,0 kW | 3,0 kW |
| Other heat loads, undefined | [kW] | 1,0 kW | 1,0 kW | 1,0 kW | 1,0 kW | 1,0 kW | 1,0 kW | 1,0 kW |
| Heat transmission dry room casing | [kW] | 0,0 kW | 0,0 kW | 0,0 kW | 0,0 kW | 0,0 kW | 0,0 kW | 0,0 kW |
Abbildung 2 Raumübersicht Trockenräume
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[Seite 23]
Folgende Tätigkeiten werden in den Räumen durchgeführt: *Raumspezifikationen in Abbildung 2 Raumübersicht Trockenräume Für 7 (sieben) separate Trockenräume, mit folgenden Geräten/Prozessen zur Herstellung von Energiespeichern:
| Tätigkeiten in den Trockenräumen | |
|---|---|
| Tätigkeiten im Raum | |
| Das Dispergieren sensibler Materialien zur Herstellung von Solid State Ba(cid:425)erien muss unter konstanten und sehr trockenen Atmosphärenbedingungen sta(cid:426)inden. Daher findet dieser Schri(cid:425) in einem der Trockenräume bei einem Taupunkt von -50°C sta(cid:425). Zugang erlangt man über eine Schleuse. In dem Raum befinden sich drei Laborbänke in denen Arbeitsmaterialien untergebracht sind. Auf ihnen ist Platz für zwei Mischgeräte, die auf den Tisch passen, sowie für Rechner zur Datenaufnahme. Weiterhin Bedarf es eines umlu(cid:332)getriebenen Pulverabzugs (H14) in dem die benö(cid:415)gten Pulver aus den Behältern rezepturgemäß abgewogen werden können. Durch den Umlu(cid:332)betrieb ist die Lu(cid:332)mengenbilanz der Trockenräume güns(cid:415)ger, wodurch der Betrieb und die Anschaffung dieser Räume güns(cid:415)ger wird. Umlu(cid:332) ist daher möglich, da an dieser Stelle auf Lösemi(cid:425)el verzichtet wird. Zwei weitere mobile Pulverabzüge mit entsprechenden Absaugarmen sind aus gleichen Gründen gewählt worden. Sie können flexibel im Raum gestellt werden und können somit stets zwei der fünf Mischaggregate bedienen. Relevant sind sie lediglich bei den Einfüll- und Entleerungsvorgängen. Jedoch ist bei der Nutzung der Mischaggregate maximal mit einer Gleichzei(cid:415)gkeit von 0,4 zu rechnen. | |
| Trockendispergieren; | |
| Raum 038 | |
| Das Beschichten trockener, sensibler Materialien zur Herstellung von Solid State Ba(cid:425)erien muss unter konstanten und sehr trockenen Atmosphärenbedingungen sta(cid:426)inden. Daher findet dieser Schri(cid:425) in einem der Trockenräume bei einem Taupunkt von -50°C sta(cid:425). Zugang erlangt man über eine Schleuse. In dem Raum befinden sich zwei Laborbänke in denen Arbeitsmaterialien untergebracht sind sowie ein beweglicher Tisch, um temporäre Arbeitsfläche an den entsprechenden Maschinen zu generieren. Weiterhin sind drei Lagerschränke zur Lagerung unter spezifizierter Atmosphäre für Halbzeuge eingeplant. An diese Schränke bestehen keinerlei weitere Ansprüche. Bei Bedarf (bspw. Beschickung eines Kalanders mit Edukten) kann ein mobiler Pulverabzug aus dem Nachbarraum T-215 eingebracht werden. Beschichtet wird zum einen auf einer Roll-to-Roll-Beschichtungsanlage mit 2m Trocknungsstrecke aus der Slurry heraus, sowie auf verschiedenen Kalandern im rein trockenen Beschichtungsverfahren. | |
| Trocken-beschichtung; | |
| Raum 042 | |
| Das Nassdispergieren und Beschichten trockener, sensibler Materialien zur Herstellung von Solid State Ba(cid:425)erien muss unter konstanten und sehr trockenen Atmosphärenbedingungen sta(cid:426)inden. Deshalb erfolgen die gesamten Arbeitsabläufe in einem Trockenraum bei einem Taupunkt von -50°C. Beim Nassdispergieren wird durch einen bes(cid:415)mmten Energieeintrag mi(cid:425)els ro(cid:415)erender Werkzeuge verschiedene Ausgangsstoffe zu einem sogenannten Slurry verbunden. Die Slurrys bestehen aus einem Ak(cid:415)vmaterial, Leitaddi(cid:415)ve sowie Binde-und Lösemi(cid:425)el. Bei der Elektrodenfer(cid:415)gung wird zwischen Mischen (Trocken) und Dispergieren (Nassmischen) unterschieden. Die einzelnen Prozesse werden unter Vakuum durchgeführt, um Lu(cid:332)einschlüsse zu vermeiden. Bei der Beschichtung wird die Trägerfolie (Kupfer-Anode, Aluminium-Kathode) mit dem Slurry mi(cid:425)els eines Au(cid:332)ragswerkzeuges (Rakel, Schlitzdüse) beschichtet und das Lösemi(cid:425)el unter Temperatureinfluss ausgedamp(cid:332). Die Anlage ist in sich explosionsgeschützt. Es befinden sich verschiedene Anlagen zur Herstellung der Slurrys (Dissolver, Extruder, Intensivmischer), diese Anlagen ermöglichen unterschiedliche Ansatzgrößen im Bereich des Dispergierens herzustellen, außerdem befindet sich dort noch eine kleine | |
| Nassdispergieren/ | |
| Beschichten; Raum 041 |
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[Seite 24]
| Dieser Raum dient der Konfek(cid:415)onierung und Bereitstellung von Anoden und Kathoden für den nachfolgenden Zellbau. Dabei werden unterschiedliche Konfek(cid:415)onierungsmethoden verwendet. Zum einen wird dort eine Elektrodenstanze benutzt, um kleinere Versuchsformate vorzubereiten, zum anderen werden mi(cid:425)els des laserbasierten Schneidens Elektroden flexibler Formate konfek(cid:415)oniert. Die Laserschneidanlage ist mit einer laserschutzgesicherten Einhausung umgeben und benö(cid:415)gt rundum Zugang. Weiterhin wird auch die Konvek(cid:415)on als Trocknungs- und Nachtrocknungsmethode für Elektroden dort platziert. Beide Anlagen, die laserbasierte Konfek(cid:415)onierung als auch die Konvek(cid:415)on, benö(cid:415)gen eine Absaugung der entstehenden Par(cid:415)kel und verdampfender Lösungsmi(cid:425)el. Zudem finden dort auch Lagerschränke und Arbeitsplätze für die Probenvorbereitung und Probenqualitätssicherung Platz. Weiterhin sind Messrechner zur Steuerung und Datenerfassung der Anlagen an geeigneten Stellen unterzubringen. | |
|---|---|
| Konfektionieren; Raum | |
| 037 | |
| Der Analy(cid:415)kraum für feuch(cid:415)gkeitssensi(cid:415)ve Ba(cid:425)eriematerialien dient zur reproduzierbaren Bes(cid:415)mmung verschiedener Material- und Elektrodenparameter. Dafür wird eine konstante Raumatmosphäre mit einem niedrigen Taupunkt (-50°C) vorausgesetzt, sodass auch feuch(cid:415)gkeitssensi(cid:415)ve Materialien untersucht werden können. Diese Untersuchungen schließen sowohl mechanische, elektrische, op(cid:415)sche, thermische als auch chemische Verfahren mit ein. Somit soll ein möglichst allumfassendes Bild der verschiedenen Materialien und Elektroden erzielt werden, die auf die prozesstechnischen Parameter während der Herstellung zurückgeführt werden können. | |
| Analytik; Raum 043 | |
| Diese Raumkombina(cid:415)on dient der Stapelung und Einhausung der im CPC untersuchten Ba(cid:425)erietypen/-varianten. In jedem Fall ist für diesen Schri(cid:425) eine trockene Umgebung Zieltaupunkt hier -50°C) notwendig. Assemblieren 1. Dieser Raum wird für die Stapel- bzw. Wickelbildung sowie das Laminieren und Kontak(cid:415)eren der Zellen genutzt. Für die Stapelbildung stehen sowohl ein Z-Falter als auch ein Einzelbla(cid:425)stapler zur Verfügung. Der Z-Falter bildet dabei einen Zellstapel mithilfe eines kon(cid:415)nuierlich geführten Separators, der z-förmig zwischen Anoden und Kathoden gelegt wird. Der Einzelbla(cid:425)stapler hingegen führt bereits separierten Separator dem Stapel zu. Die Wickelanlage nutzt entgegen den zuvor beschriebenen Anlagen kon(cid:415)nuierliches Anoden- und Kathodenmaterial und wickelt dieses mit zwischengelegtem Separator auf. Weiterhin steht in dem Raum eine Lamina(cid:415)onsanlage, die zum Herstellen von Monozellen sowie Anode-Separator-Verbünden genutzt wird. Zuletzt stehen Einrichtungen zur Verfügung, die das Kontak(cid:415)eren der fer(cid:415)gen Zellstapel bzw. Wickel erlauben. | |
| Assemblieren a; Raum | |
| 035 | |
| Diese Raumkombina(cid:415)on dient der Stapelung und Einhausung der im CPC untersuchten Ba(cid:425)erietypen/-varianten. In jedem Fall ist für diesen Schri(cid:425) eine trockene Umgebung Zieltaupunkt hier -50°C) notwendig. Assemblieren 2 Dieser Raum wird für die Trocknung von Zellstapeln, das Tiefziehen von Pouchfolie und die Elektrolytbefüllung genutzt. Es stehen verschiedene Trockenschränke zur Verfügung, in denen grundsätzlich den Elektroden letzte Wasseranteile entzogen werden kann. Die Trockenschränke werden dazu genutzt, um die Elektroden zunächst vor dem Stapelprozess ggf. unter Vakuum (materialabhängig) zu trocken. Anschließend werden auch die Zellstapel vor der Elektrolytbefüllung nochmals getrocknet, um sicherzugehen, dass der Wassergehalt so gering wie möglich ist. Nur so kann eine Reak(cid:415)on mit dem Elektrolyten vermieden werden. Anschließend werden die Zellstapel in Pouchfolie | |
| Assemblieren b; Raum | |
| 036 |
24
[Seite 25]
eingelegt. Dazu muss die Pouchfolie in der Tiefziehanlage mit rechteckigen Taschen versehen werden, in die die Zellstapel anschließen eingelegt werden können. Anschließend steht eine Glovebox zur Verfügung, in der die Zellen mit Elektrolyt befüllt werden. Die Wäge(cid:415)sche werden dabei unter anderem dazu genutzt, um die tatsächlich eingefüllte Elektrolytmenge zu ermi(cid:425)eln. Zuletzt stehen verschiedene Einrichtungen zur Verfügung, mit denen z. B. Proben von Elektroden charakterisiert werden können oder spezielle Versuche z. B. zur Elektrolytbefüllung vorgenommen werden können.
5.1.2 Folgende Reinräume sollen errichtet werden:
| 8 | 9 | ||
|---|---|---|---|
| Unit # | |||
| ISO Class | ISO 8 | ISO 8 | |
| Raum Name | PEMFC Beschichtung | PEMFC Bauteil & Stapelbau | |
| Raum Nr. # | 039 | 040 | |
| PEMFC Beschichtung ; Raum 039 | PEMFC Bauteil & Stapelbau ; Raum 040 | ||
| Raumlänge | [m] | 10,3 m | 10,3 m |
| Raumbreite | [m] | 7,2 m | 7,6 m |
| Raumhöhe (extern) | [m] | 4,0 m | 4,0 m |
| Raumhöhe innen; Lichte Höhe | [m] | 4,0 m | 4,0 m |
| Raumgrundfläche | [m²] | 74 m² | 78 m² |
| Raumvolumen | [m³] | 297 m³ | 312 m³ |
Abbildung 3 Raumübersicht Reinräume
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[Seite 26]
5.2 Bereitstellung Betriebsmedien
Folgende Betriebsmedien werden bauseitig zur Verfügung gestellt.
Diese sind ebenso für die Wirtschaftlichkeitsberechnung zugrunde zu legen:
Kaltwasser Niveau 1 (für Außenluftkühler) *
| Vorlau(cid:332)emperatur | Rücklau(cid:332)emperatur | Glykolanteil | Verfügbare Leistung |
|---|---|---|---|
| +4 °C | +10 °C | 0 % | 255 kW |
*Die Außenluft wird bei Außentemperaturen kleiner <6°C bauseitig vorgewärmt und mit dieser Temperatur zur Verfügung gestellt. Daher wird auf Glykol im Kaltwasser verzichtet werden.
Kaltwasser Niveau 2 (für Mischluftkühler & Nachkühler)
| Vorlau(cid:332)emperatur | Rücklau(cid:332)emperatur | Glykolanteil | Verfügbare Leistung |
|---|---|---|---|
| +7 °C | +13 °C | 0 % | 300 kW |
Warmwasser (für Nacherhitzer)
| Vorlau(cid:332)emperatur | Rücklau(cid:332)emperatur | Glykolanteil | Verfügbare Leistung |
|---|---|---|---|
| +40 °C | +30 °C | 0 % | 159 kW |
Strom
| Spannung | Frequenz | Netzart |
|---|---|---|
| 400V | 50 Hz |
USV-Strom
| Spannung | Hinweis |
|---|---|
| Nicht verfügbar | Eine USV ist je Raumschaltschrank zu berücksich(cid:415)gen |
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[Seite 27]
5.3 Übergabestelle Betriebsmedien im Gebäude
Übergabestelle im Gebäude:
Die Übergabestelle für die Medien (Kaltwasser und Warmwasser) liegt im 1. OG des Technikums. Die genauen Positionen sind den folgenden Zeichnungen zu entnehmen:
9997_02657_O1_5K_01 - Grundriss 1. Obergeschoss - Gesamt.pdf 9997_02657_O1_5H_02 - Grundriss 1. Obergeschoss - Gesamt.pdf
Schnittstellen Heizung & Kaltwasser (2x): Heizung: Achsbereich C’11, Dimensionen: 2 x 42mm AD, 2 x 89mm AD Kälte: Achsbereich C’11 bis C‘12, Dimensionen: 2 x 28mm AD, 2 x 54mm AD, 2 x 114mm AD, 2 x 140mm AD
Ab dem Übergabepunkt ist die Kaltwasserverrohrung wie auch die Warmwasserverrohrung als Zentralverrohrung mit Abgängen zu den einzelnen Entfeuchtungsanlagen durch den AN fortzuführen. An den Entfeuchtungsanlagen erfolgt die Aufteilung an die jeweiligen Register (Kaltwasser / Warmwasser). Bei der Ausführung sind die entsprechenden Materialvorgaben zu berücksichtigen.
Strom:
Strom wird jeweils in die jeweiligen Schaltschränke durch das Gewerk „Elektro“ von unten eingeführt. Das Auflegen hat durch den Fachunternehmer des Bieters zu erfolgen.
Netzwerk / LAN:
Die Schnittstelle für Netzwerk / LAN wird im Achsbereich C’10 bis C’11 zur Verfügung gestellt und als Einzelleitung ausgeführt.
27
[Seite 28]
5.4 Grundlagen Auslegung En(cid:414)euchtungsanlagen:
Max. Sommerbedingung: Temperatur: 35,0 °C Feuchte: 15,0 g/kg Enthalpie + 73,7 kJ/kg
Min. Winterbedingung: Temperatur: - 15,0 °C Feuchte: 1,0 g/kg Enthalpie - 12,6 kJ/kg
Die Außenluft für die Prozessluft und Regenerationsluft wird den Entfeuchtungsanlagen erwärmt zur Verfügung gestellt. Siehe hierzu Zeichnung:
9997_02657_O2_5L_02 - Grundriss 2. Obergeschoss - Gesamt.pdf
Abbildung 4 Übergabepunkt vorkondi(cid:415)onierte Außenlu(cid:332)
vorkonditionierte Winter-Ansaugbedingung Prozessluft/Regenerationsluft: Temperatur: + 6,0 °C Feuchte: 1,0 g/kg Enthalpie + 8,5 kJ/kg
Feuchtelast pro Person: 115,0 g/h Mindest-Luftmenge pro Person: 4.600 m³/h (aufgerundeter Wert) (für Taupunkt -50°C im Raum bei Zulufttaupunkt -65°C Trockenluft)
Berücksichtigter Auslegungsluftdruck: 1013 hPa
Zulufttaupunkt Entfeuchtungsanlagen: -65 °C (dp) ≙ x = 0,0032 g/kg abs. Feuchte Raumtaupunkt Trockenräume*: -50 °C (dp) ≙ x = 0,0245 g/kg abs. Feuchte
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[Seite 29]
Raumtaupunkt Trockenräume*: -40 °C (dp) ≙ x = 0,0785 g/kg abs. Feuchte
Zulufttemperatur Trockenräume: 16 – 22 °C Raumtemperatur Trockenräume: 22°C ± 2K
Austrittsfeuchte Regenerationsabluft: <70 % rel. Feuchte (ganzjährig sicherzustellen) Höhere relative Feuchten am Regenerationsaustritt sind zur Vermeidung von Kondensation im Rotor und in Regenerationsabluftleitung nicht gestattet.
*Die Anforderungen an den Taupunkt und bei welcher Personenzahl sind im Kapitel 5.5 beschrieben.
Anforderung Regelschemen En(cid:414)euchtungsanlagen:
Dem Angebot sind die Regelschemen der Entfeuchtungsanlagen detailliert beizulegen. Die Detaillierung muss die Ein- und Austrittsparameter für alle Aktivelemente in der Entfeuchtungsanlage beinhalten. Aktivelemente sind Filter, Heizregister, Kühlregister, Ventilatoren, Mischpunkte, Adsorptionsrotor mit Prozess- und Regenerationsseite (Ein- und Abströmseiten). Die Detaillierung muss sowohl die Temperatur wie auch die abs. Feuchte beinhalten. Für die Regenerationsabluftseite zusätzlich die umgerechnete rel. Feuchte, basierend auf dem Temperaturwert und der abs. Feuchte. Die rel. Feuchte am Regenerationsaustritt darf nicht größer als 70% betragen, um Kondensation gänzlich zu vermeiden.
5.5 Taupunktanforderung Trockenräume
Anforderung Taupunkt im Raum in Abhängigkeit der Personenanzahl*:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Raum Name | Trocken- dispergieren | Trocken- beschichtung | Nassdispergiere n/Beschichten | Konfektionieren | Analytik | Assemblieren a | Assemblieren b | |
| Raum Nr. # | 038 | 042 | 041 | 037 | 043 | 035 | 036 | |
| max. Anzahl Bediener bei Raumtaupunkt -50°C | [persons] | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 3 | 3 |
| max. Anzahl Bediener bei Raumtaupunkt -40°C | [persons] | 7 | 7 | 7 | 7 | 7 | 10 | 10 |
Abbildung 5 Personenanzahl bei unterschiedlichen Taupunkten
- Die max. Personenanzahl ist immer auf einen Zulu(cid:332)taupunkt von -65°C gerechnet.
Lu(cid:332)mengen pro Raum inkl. technische Ablü(cid:332)e pro Raum (aufgeteilt in Staubhal(cid:415)ge & VOC-hal(cid:415)ge Ablu(cid:332))
29
[Seite 30]
5.6 Lu(cid:332)mengen Trockenräume
Zu berücksich(cid:415)gende Lu(cid:332)menge (technische Ablu(cid:332) / Trockenlu(cid:332)zulu(cid:332) pro Raum)
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Raum Name | Trocken- dispergieren | Trocken- beschichtung | Nassdispergiere n/Beschichten | Konfektionieren | Analytik | Assemblieren a | Assemblieren b | |
| Raum Nr. # | 038 | 042 | 041 | 037 | 043 | 035 | 036 | |
| FINAL CHOOSEN supply air volume DH | [m³/h] | 9.500 m³/h | 9.500 m³/h | 9.500 m³/h | 9.500 m³/h | 9.500 m³/h | 14.000 m³/h | 14.000 m³/h |
| dust exhaust air vol. | [m³/h] | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h | 0 m³/h |
| solvent exhaust air vol. | [m³/h] | 180 m³/h | 1.650 m³/h | 1.740 m³/h | 450 m³/h | 150 m³/h | 300 m³/h | 300 m³/h |
| Gleichzeitigkeit Absaugung | [ % ] | 75% | 80% | 75% | 75% | 75% | 75% | 75% |
| Absaugeleistung für Auslegung | [m³/h] | 135 m³/h | 1.320 m³/h | 1.305 m³/h | 338 m³/h | 113 m³/h | 225 m³/h | 225 m³/h |
| min. ODA process airflow | [m³/h] | 100 m³/h | 204 m³/h | 174 m³/h | 128 m³/h | 177 m³/h | 202 m³/h | 244 m³/h |
| max. ODA process airflow | [m³/h] | 278 m³/h | 1.854 m³/h | 1.914 m³/h | 578 m³/h | 327 m³/h | 502 m³/h | 544 m³/h |
| ODA volume (excluded individual Purge air volume) | [m³/h] | 278 m³/h | 1.854 m³/h | 1.914 m³/h | 578 m³/h | 327 m³/h | 502 m³/h | 544 m³/h |
Abbildung 6 Lu(cid:332)mengenübersicht
5.7 Zuordnung En(cid:414)euchtungsanlagen
Zuordnung der En(cid:414)euchtungsanlagen zu den Räumen:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unit # | DHU1 | DHU2 | DHU1 | DHU3 | DHU3 | DHU4 | DHU4 | |
| Raum Name | Trocken- dispergieren | Trocken- beschichtung | Nassdispergiere n/Beschichten | Konfektionieren | Analytik | Assemblieren a | Assemblieren b | |
| Raum Nr. # | 038 | 042 | 041 | 037 | 043 | 035 | 036 |
Abbildung 7 Zuordnung En(cid:414)euchtungsanlagen zu den Trockenräumen
DHU1: Trockendispergieren (Raum 038) & Nassdispergieren/Beschichten (Raum 041)
DHU2: Trockenbeschichten (Raum 042)
DHU3: Konfek(cid:415)onieren (Raum 037) & Analy(cid:415)k (Raum 043)
DHU4: Assemblieren 1 (Raum 035) & Assemblieren 2 (Raum 036)
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5.8 Reinräume
Die zu errichtende Reinräume entsprechen der ISO-Klasse 8 gemäß DIN EN ISO 14644-1 und gewährleistet eine kontrollierte Umgebung mit begrenzter Par(cid:415)kelkonzentra(cid:415)on.
Die Konstruk(cid:415)on sowie alle eingesetzten Komponenten sind für den Reinraumbetrieb geeignet und minimieren Par(cid:415)kelquellen sowie Kontamina(cid:415)onsrisiken. Der Reinraum ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen hohe, jedoch nicht maximale Reinheitsanforderungen bestehen (z. B. in der Produk(cid:415)on, Montage oder Verpackung).
Die Reinräume sind in der Kalkula(cid:415)on mit folgenden Umfängen zu berücksich(cid:415)gen:
- Wände
- Decken mit Ausschni(cid:425)en für die PIFF-Einheiten
- Türen
- Tore
- Fenster
- Beleuchtung
Der AN TGA/Lü(cid:332)ung übernimmt den lü(cid:332)ungstechnischen Ausbau. Die Lü(cid:332)ungstechnik der Reinräume gehört nicht zum Leistungsumfang des AN Trockenraum. Zwischen dem AN Trockenraum und dem AN TGA/Lü(cid:332)ung ist eine enge Abs(cid:415)mmung der Schni(cid:425)stellen erforderlich.
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6 Berechnung Jahresverbräuche
Dem Angebot ist eine Berechnung der zu erwartenden Jahresverbräuche beizulegen. Hierzu sind die Klimadaten vom Airport Braunschweig (ASHRAE) zu nutzen. Für die Ermittlung sind 1 Kelvin Temperaturschritte zu nutzen. Die Quelle der Klimadaten sowie auch der Zeitraum der statistischen Werte ist der Berechnung beizulegen.
Die Auswertung soll die Referenztemperatur- und Feuchtepunkte im Mollier hx-Diagramm beinhalten sowie mindestens eine tabellarische und nachvollziehbare Übersicht der Ergebnisse. Die Energieangaben sind in kWh für Strom, Warmwasser und Kaltwasser zu tätigen.
Für die Berechnung sind folgende Betriebszeiten zu berücksichtigen:
Normalbetrieb:
Montags bis freitags, jeweils täglich von 06:00h bis 18:00h
V = 100% Luftleistung Entfeuchtungsanlage, Raumtaupunkt -50°C, volle Personenbeladung, 100% der im Raumdatenblatt genannten technischen Abluft, 100% des genannten Raumüberdruckes, 100% volle Wärmelast
Nachtabsenkung:
Montagabend bis Freitagmorgen, jeweils täglich von 18:00h bis tags drauf um 06:00h
V = 70% Luftleistung Entfeuchtungsanlage, Raumtaupunkt -50°C, keine Personenbeladung, 0% der im Raumdatenblatt genannten technischen Abluft, 100% des genannten Raumüberdruckes, 30% volle Wärmelast
Wochenendbetrieb:
Freitagabend 18:00h bis Montagmorgen 06:00
V = 70% Luftleistung Entfeuchtungsanlage, Raumtaupunkt -50°C, keine Personenbeladung, 0% der im Raumdatenblatt genannten technischen Abluft, 100% des genannten Raumüberdruckes, 30% volle Wärmelast
Für die Vereinheitlichung der Ergebnisse ist durch den Anbieter nachzuweisen, dass die Berechnung unter Berücksichtigung von 8760 Jahresstunden erfolgt, ist ohne Berücksichtigung der Feiertage, Brückentage, etc..
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7 Technische Anforderungen an die Ausführung
Folgende genannte Anforderungen sind mindestens zu erfüllen:
7.1 Lu(cid:332)en(cid:414)euchtungsanlagen (Abkürzung DHU´s)
Abbildung 8 Basis-Regelschema En(cid:414)euchtungsanlage
Es sind vollfunk(cid:415)onsfähige Lu(cid:332)en(cid:414)euchtungsanlagen anzubieten. Hierzu gehören das Gehäuse der En(cid:414)euchtungsanlage, alle Kaltwasserregister mit Syphon und Tropfenabscheidern, alle Warmwasserregister, dem Register zur Auskopplung der Regenera(cid:415)onsabwärme, Wannen unter allen Registern zweisei(cid:415)g geneigt, alle erforderlichen Filter, Jalousieklappen mit elektrischen Antrieben und Überwachungseinrichtungen, EC Ven(cid:415)latoren oder AC Ven(cid:415)latoren mindestens IE4 mit Frequenzumformer, En(cid:414)euchtungsrotor mit Hygienezer(cid:415)fikat, Rotorantrieb mit Laufüberwachung, Beleuchtung innerhalb der En(cid:414)euchtungsanlage mit Taster außen, Temperatursensoren hinter allen Ak(cid:415)vkomponenten im Lu(cid:332)strom, Taupunktsensoren (Umlu(cid:332) & Trockenlu(cid:332)), Differenz-Drucksensoren, Kanalrauchmeldern (jeweils mit Revisionszugang) für Umlu(cid:332) und Trockenlu(cid:332), alle erforderlichen Sicherheitseinrichtungen, Schaltschrank mit Steuerung, CE Kennzeichnung, FAT beim Hersteller. Für den Brandfall / Schni(cid:425)stelle zur
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Brandmeldeanlage ist ein externer Ein- und Ausgang jeweils als poten(cid:415)alfreier Kontakt im Schaltschrank zu berücksich(cid:415)gen.
Folgende poten(cid:415)alfreie Kontakte sind zu berücksich(cid:415)gen:
Störung Service Betriebsmeldung (Anlage läu(cid:332) / Anlage steht) Extern Ein / Aus 2 weitere poten(cid:415)alfreie Kontakte für spätere Signalbelegung
Die elektrische Zuleitung zum Schaltschrank erfolgt über das Los Elektro. Das Auflegen der Versorgungskabel in den Schaltschrank hat durch den AN zu erfolgen. Die Kosten hierfür sind zu berücksich(cid:415)gen.
7.1.1 Aufstellung En(cid:414)euchtungsanlagen auf bausei(cid:415)gem Stahlpodest
Die En(cid:414)euchtungsanlagen inkl. Verrohrung & Lu(cid:332)kanäle, sowie auch den erforderlichen En(cid:414)euchtungsanlagenschaltschränken, sowie der technischen Ablu(cid:332)einheiten werden auf dem durch den AG / GU Stahlbau gestellten bausei(cid:415)gen Stahlbau aufgesetzt. Der Stahlbau ist für eine max. Belastung von 10 kN/m² ausgelegt. Der AN schuldet die Einhaltung dieser Bemessungs- Belastung durch Nachweis der Geräteflächengewichte / Punktlasten / Linienlasten um sicher zu stellen, dass die Bemessungslasten nicht überschri(cid:425)en werden. Etwaige Lastverteilmaßnahmen sind eine geschuldete Leistung des AN.
7.1.2 Anforderungen an die Ausführung an das Gehäuse der En(cid:414)euchtungsanlage
Um den Ansprüchen des Au(cid:332)ragsgebers und im Sinne des GEG (Gebäudeenergiegesetzes) die Anlagentechnik umzusetzen, sind folgende Gehäuseeigenscha(cid:332)en der En(cid:414)euchtungsanlagen - nach EN 1886 - im Angebot verbindlich zu berücksich(cid:415)gen:
Gehäusedurchbiegung D1 Lu(cid:332)dichtheit L1 Wärmedurchgang T2 Wärmebrückenklasse TB2 Filter-Bypass Leckage F9
Die Isolierung des Gehäuses muss die Brandschutzklasse A1 (nach DIN 4102-1 bzw. EN 13501-1) erfüllen.
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Die entsprechenden Nachweise sind mit dem Angebot abzugeben und verbindlich.
Der Hersteller der En(cid:414)euchtungsanlagen ist im Angebot zu benennen und mit Vergabe verbindlich. Ein Tausch des En(cid:414)euchtungsanlagenhersteller nach Vergabe ist nicht möglich.
Ergänzende Formulierung: Nach Fer(cid:415)gstellung der Montage ist eine Dich(cid:415)gkeitsprüfung der installierten En(cid:414)euchtungsanlage einschließlich aller lu(cid:332)führenden Verbindungen durchzuführen. Ziel der Prüfung ist der Nachweis der geforderten Lu(cid:332)dichtheit sowie die Iden(cid:415)fika(cid:415)on und Besei(cid:415)gung möglicher Leckagen vor Inbetriebnahme. Das Prüfprotokoll ist dem Au(cid:332)raggeber zu übergeben.
7.1.3 Filter in den En(cid:414)euchtungsanlagen
Die Mindestanforderung an die Filterstufen in den En(cid:414)euchtungsanlagen ist wie folgt. Der Nachweis der Filterqualitäten ist über das Regelschema verbindlich zu führen und bei Beau(cid:332)ragung verbindlich umzusetzen. Der namha(cid:332)e Filterhersteller ist verbindlich zu benennen.
Außenlu(cid:332)filter Prozesslu(cid:332) & Regenera(cid:415)onslu(cid:332): F7 / ePM1 60% (Taschenfilter)
Mischlu(cid:332)filter Prozesslu(cid:332) F9 / ePM1 85% (Taschenfilter)
Trockenlu(cid:332)filter Trockenlu(cid:332) H14 Filter (Box o. Kompak(cid:414)ilter) mit Edelstahlrahmen
7.1.4 Anforderung an die Regenera(cid:415)onsablu(cid:332)seite der En(cid:414)euchtungsanlagen:
Die En(cid:414)euchtungsanlagen wird auf der Regenera(cid:415)onsablu(cid:332)seite zusätzlich jeweils mit einem Abwärme-Register ausgesta(cid:425)et zur Auskopplung der Regenera(cid:415)onsabwärme. Diese abgeführte Wärme wird dann per Umlaufwasser in die Gebäude-Infrastruktur überführt. Die Ausführung beinhaltet das Register (Ausführung Kupfer / Alu), die notwendige Vorlauf- und Rücklaufverrohrung bis zum bausei(cid:415)gen Übergabepunkt. Die Rohrleitung ist gemäß den im Lastenhe(cid:332) genannten Ausführungsqualitäten zu liefern, inkl. der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen und der Isolierung.
7.1.5 Regelkonzept En(cid:414)euchtungsanlagen
Für Entfeuchtungsanlagen die einen Raum bedienen gilt:
Der Sollwert vom Umlufttaupunkt muss über ein in der Schleuse installierten Nutzerbediengeräten einstellbar sein. Ansonsten ist die identische Ausführung und Anforderung für das Mehrraum-Nutzerbediengerät zu nehmen. 35
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Entfeuchtungsanlagen die zwei Räume mit Trockenluft versorgen werden über den Zulufttaupunkt geregelt. Entfeuchtungsanlagen die nur einen Raum mit Trockenluft versorgen werden über den Umlufttaupunkt geregelt.
Taupunktmessung:
Für die Taupunktmessung im Raum ist unter Pos. 7.6.3 Raumsensorik eine Angabe zu den Raumtaupunktfühlern. Die Taupunktfühler dürfen nicht direkt im Auslass der Trockenluft installiert werden, da dies die Messung beeinflusst. Die Orte hierfür sind innerhalb der Ausführungsplanung (AN) mit dem Nutzer festzulegen. Hierfür siehe Abbildung 10 Übersicht Raumsensoren je Raum.
In der Entfeuchtungsanlage sind sowohl der Umlufttaupunkt wie auch der Zulufttaupunkt zu messen. Diese können im Gerät oder kurz vor Eintritt/Austritt in/aus dem Gerät im Luftkanal installiert werden. Stablänge mind. 200 mm. Für den Umlufttaupunkt gilt ferner, dass er nach dem Mischpunkt bei einem Zweiraumbetrieb erfasst.
Für alle Trockenräume ist ein Raumtaupunkt von -50°C als Garantiepunkt unter Belastung (bei laufender technischer Abluft & Personenanzahl für -50°C) im Rahmen der Abnahme nachzuweisen. Zur Einstellung der richtige Feuchtelast im Raum ist eine entsprechende Befeuchtungseinheit mit 115 g/h x (mal) Personenanzahl (bei -50°C) kostenlos beizustellen. Ferner ist über die Auslegungssoftware nachzuweisen, welcher Taupunkt aufgrund der während der Inbetriebnahme vorherrschenden Feuchte bei voller Regenerationstemperatur möglich wäre. Dieser Wert ist während der Inbetriebnahme ebenfalls unter Last nachzuweisen.
Ergänzende Angabe:
Verbindlicher Meilenstein: Die schni(cid:425)stellenrelevanten Mediengewerke Heizung, Kälte und RLT müssen gemäß Bauzeitenplan (Stand: 20.03.2026) spätestens bis zum 08.09.2027 vollständig in Betrieb genommen und für die gewerkeübergreifende Inbetriebnahme der Trockenräume betriebsbereit sein. Der Bieter hat im Terminplan darzustellen, bis wann sämtliche hierfür erforderlichen Anschlüsse und Signale (RLT, Kälte, Heizung/Wärme, 0–24 V, BMA usw.) spätestens bereitgestellt werden müssen.
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7.2 Anforderungen an die Verrohrung Warm- und Kaltwasser
Die erforderlichen Stützkonstruk(cid:415)onen (insgesamt ca. 50 Stück; pauschal 6 Stück je Raum, 8 Stück in großen Räumen) sind einschließlich der Koordina(cid:415)on mit der Medienführung auszuführen. Die Verrohrung für Warm- und Kaltwasser ist unterhalb der Gi(cid:425)errostebene zu verlegen und an den jeweiligen Registern hochzuführen. Die Leitungsführung sowie erforderliche Revisionsbereiche sind mit dem Errichter der Stahlkonstruk(cid:415)on und dem Au(cid:332)raggeber abzus(cid:415)mmen. Damit die Ausführungsqualitäten im Gesamtgebäude iden(cid:415)sch sind, sind folgende Anforderungen an die Ausführung der Rohrleitungen und deren Isolierung verbindlich einzuhalten:
Ausführung Material Rohrleitungen:
Warmwasser:
In Zentralen und bei Dimensionen >DN50: Stahlrohr DIN EN 10217-1 schwarz geschweißt, außerhalb Zentralen und <= DN50 in Edelstahl gepresst.
Kaltwasser:
Kälte wie Heizung, jedoch Stahlrohr DIN EN 10217-1 schwarz geschweißt mit Beschichtung nach AGI Q 151.
Ausführung Isolierungen Rohrleitungen:
Warmwasser:
Mineralwolle alukaschiert, Dämmstärke nach GEG.
Kaltwasser:
synthe(cid:415)scher Kautschuk. Dämmstärken bis DN15 13mm, >DN15 bis DN80 25mm, >DN80 30mm. Blechummantelung in stoßgefährdeten Bereichen bis 2m OKFF.
Armaturen in den Rohrleitungen Kaltwasser und Warmwasser:
Die Rohrleitungen sind mit den entsprechenden Armaturen & Messeinrichtungen auszusta(cid:425)en. Aufgrund der Rohrleitungsverlegung unterhalb der Gi(cid:425)errostebene, sind die Armaturen registernah oberhalb der Gi(cid:425)errostebene zu platzieren. Dies sind:
Analoge Temperaturanzeige für Vorlauf und Rücklau(cid:332)emperaturen, jeweils mit manuellem Absperrhahn
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Analoge Druckanzeigen für Vorlauf und Rücklau(cid:332)emperaturen, jeweils mit manuellem Absperrhahn Kombinierte Entwässerungs- und Spüleinrichtungen Entlü(cid:332)ungseinrichtungen Absperrarmaturen an für Wartung/Austausch relevanten Stellen Schmutzfänger Sicherheits- und Druckminderven(cid:415)le Digitale Energiemengenzähler inkl. Datenschni(cid:425)stelle nach extern
Schni(cid:425)stelle – Kondensatabführung
Das anfallende Kondensat der vier En(cid:414)euchtungsanlage ist durch die je Anlage zu installierende Kondensatablaufverrohrung an den Übergabepunkt "Schmutzwasserverrohrung" heranzuführen und über den Übergabepunkt abzuführen. Notwendige Kondensathebesta(cid:415)on sind bei Bedarf durch den AN Trockenraum zu liefern. Die Verrohrung ist ab En(cid:414)euchtungsanlage zur Kaltverrohrung zu isolieren.
Schmutzwasserentlü(cid:332)ungsleitung:
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7.3 Trocken- und Reinräume
7.3.1 Anforderungen an das Gehäuse der Trocken- und Reinräume
Zum Einsatz kommen ausschließlich Wand- (Südwand sowie Trennwände der Räume untereinander) und Deckenpaneelen mit einer Materialstärke von 80 mm. Die Oberflächen sind beidsei(cid:415)g reinweiß (RAL9010) auszuführen. Oberfläche ist gla(cid:425) und ohne Profilierung zu berücksich(cid:415)gen. Die Isolierung der Paneele hat mit Mineralwolle, Schichtgewicht mind. 95 kg/m² zu erfolgen. Dem Angebot ist das Brandschutzzer(cid:415)fikat des berücksich(cid:415)gten Produktes beizufügen. Folgende Mindestanforderung wird an den Brandschutz der Paneele gestellt.
Mindest-Brandschutzklassen Paneele: A2-S1, d0 gemäß EN 13501 Mindest-Schalldämm-Maß der Paneele: Rw = 29 dB
Die Wandpaneelen werden in U-Schienen gestellt und verschraubt. Die U-Schienen sind farblich in RAL 9010 beschichtet zu berücksich(cid:415)gen. Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten sowie zur Erhöhung der Dich(cid:415)gkeit wird zwischen Estrich und U-Schiene eine Moosgummi-Einlage oder ähnliches berücksich(cid:415)gt.
Zur Verbesserung der Dichtheit des Containments sind die Fugen an den Paneelstößen zusätzlich zu verfüllen. Hierbei ist ein silikonfreies den Anforderungen entsprechendes Abdichtmaterial zu nutzen.
Durchführungen (Medien jeglicher Art & Elektro- und Datenleitungen) sowie Durchführungen für jegliche Lu(cid:332)kanäle sind als dauerelas(cid:415)sche lu(cid:332)dichte Durchführungen durch Wand / Decke zu führen. Siehe Posi(cid:415)on 7.6.4.
Die Deckenpaneelen müssen an den bausei(cid:415)gen Stahlbau abgehangen werden. In der Kalkula(cid:415)on ist das entsprechende Montagematerial bis zum Anschluss an den bausei(cid:415)gen Stahlbau kalkula(cid:415)v zu berücksich(cid:415)gen. Das Rastermaß der Paneele richtet sich nach dem Rastermaß des Stahlbaus. Für das Abhängen von Lasten an der Raumdecke innen, sind Deckenschienen in der Trockenraumdecke im Rastermaß zu berücksich(cid:415)gen.
Innerhalb der Trockenräume werden durch den AG Rohrleitungen für technische Gase installiert. Diese werden an den Deckenschienen (0,5 kN/m) mon(cid:415)ert. Die Einführung der Rohrleitungen erfolgt über Durchführungselemente, die im Lieferumfang des AN liegen.
Die Raumhülle (aus Paneelen und Blechverkleidung F90-Wand) muss nach VDI2083, Bla(cid:425) 19 der Dichtheitsklasse 1 bzw. nach DIN EN 15727 Klasse A entsprechen. Eine schlechtere Dichtheitsklasse ist nicht zulässig, da dies den Bedarf an Trockenlu(cid:332) für den Überdruck erhöht und dies bei 8760 Jahresstunden zu entsprechenden höheren Energiekosten führt. Die Dichtheit ist
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bei der Abnahme durch einen Blower Door Test nachzuweisen. Nachbesserungen fallen zu Lasten des AN und werden durch den AG nicht vergütet.
Der GU-Elektro & GU-Medien sind ak(cid:415)v zur Klärung der Schni(cid:425)stellen in der Ausführungsplanung anzusprechen. Die zu erwartenden Schni(cid:425)stellen zur Notbeleuchtung, Beleuchtung und deren Verkabelung, Rauchmelder & Verkabelung, Steckdosen 230V & Steckdosen 400V und deren Verkabelung, Netzwerksteckdosen und deren Verkabelung sind im Rahmen der Ausführung mit allen eingebundenen Gewerken abzus(cid:415)mmen. Sind in der Werk- und Montageplanung, sowie in dem au(cid:332)ragnehmersei(cid:415)gen Detailterminplan zu berücksich(cid:415)gen. Alle getroffenen Festlegungen sind zu dokumen(cid:415)eren.
7.3.2 Anforderungen an das Gehäuse im Bereich der umlaufenden F90-Wand
Die Gesam(cid:414)läche der Trockenräume wird im Westen (zw. Achse 6 und 7), Norden (Achse C) und Osten (zw. Achse 12 und 13) mit einer bausei(cid:415)gen F90-Wand umfasst (siehe Zeichnung: 29997_02657_EG_5A_.pdf).
Hier ist eine dünne Tragkonstruk(cid:415)on aufzubauen. Auf die Tragkonstruk(cid:415)on ist Blech vollflächig und bis zur Unterkante Trockenraum zu verkleiden, Materialstärke mind. 1,5 mm, Farbe RAL 9010. Zur Schalldämmung ist zwischen F90-Wand und Blech ein nicht brennbares Dämmmaterial einzubauen.
Der Au(cid:297)au darf in Summe nicht mehr als 2,5 cm betragen.
Die Bohrlöcher in der F90-Wand sind mit bauaufsichtlich zugelassenen Befes(cid:415)gungsmi(cid:425)eln auszusta(cid:425)en. Auf eine Feuch(cid:415)gkeitssperre der Dübel ist zu achten. Das Konzept aus Dübel und Feuch(cid:415)gkeitssperre ist vor Ausführung dem AG zur Freigabe vorzulegen.
Die Anforderungen an die Dichtheit gem. Punkt 7.3.1. wird nicht durch die bausei(cid:415)ge Wand erfüllt und ist durch die AN-sei(cid:415)g aufzubringende Wandbekleidung zu gewährleisten.
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7.3.3 Anforderungen an Türen, Tore & Fenster
Allgemeine Anforderungen an die Türen und Tore:
Die Türen und Tore sind vom gleichen Hersteller zu liefern. Hintergrund ist hier u.a. die Farbgleichheit der Sich(cid:414)lächen. Die Türen und Tore weisen eine Mindest-Feuerbeständigkeit nach EN 1634-1 von 30 Minuten auf. Die Türen und Tore in der F90-Wand sind von einem zer(cid:415)fiziertem Fachbetrieb einzubauen. Die entsprechenden Eignungsnachweise für die Türen und Tore wie auch für den Fachbetrieb sind vor Montagebeginn dem AG vorzulegen.
Der Anschluss zwischen Türzarge und den Wandpaneelen muss die Dichtheit gem. Punkt 7.3.1. erfüllen. Die Ausführung des Anschlusses ist durch den AN zu planen und zu gewährleisten. Der Anschluss zwischen Fensterprofil und den Wandpaneelen muss die Dichtheit gem. Punkt 7.3.1. erfüllen. Die Ausführung des Anschlusses ist durch den AN zu planen und zu gewährleisten.
Die ausgewählte Türe und Toren sind vom AG zu bemustern und freizugeben.
Die Türen und Tore sind mit Fenstern auszusta(cid:425)en.
Die Fenstergröße in den Türen ist mindestens B x H = 600 x 1.000 mm. ESG 4-fach Verglasung; Glasleiste Edelstahl Die Fenstergröße in den Toren ist mindestens B x H = 1.000 x 1.600 mm, ESG 4-fach Verglasung; Glasleiste Edelstahl
Sons(cid:415)ge Aussta(cid:425)ungsmerkmale der Türen und Tore:
Korrosionsschutz / Grundierung: Entrostung: Normreinheitsgrad SA 2½, Galvanische Verzinkung, Reinigen, En(cid:414)e(cid:425)en, Grundierung dunkel getönt, als 2-Komponentenlack auf Alkydharzbasis, Pulverbeschichtet mind. 80 µm, Farbe: RAL 9010 Tür und Toren mit Absenkdichtung Türen / Tore mit Panikschloss (Umschal(cid:414)unk(cid:415)on B / Wechselfunk(cid:415)on E) Beschläge: Drücker-Drücker / Drückergarnitur – Design: Ulmer Türklinke, z. B. FSB 1023, Edelstahl feinma(cid:425), Rundrose(cid:425)e Einsteckschloss mit Riegel und Falle nach DIN 18250 Rundrosse(cid:425)e und Profilzylinder-Vorrichtung. Der Profilzylinder wird durch den AG nach Schließkonzept eingebaut Wandtürpuffer Schutz / Abdecken nach Einbau Zarge: Umfassungszarge
Tore:
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Für die Tore ist durch den AG festgelegt worden:
Lichtes Zargenmaß: B x H = 2.700 x 3.100 mm Baurichtmaß: B x H = 2.782 x 3.142 mm Gehflügel rechts Fes(cid:414)lügel links mit Treibriegelschloss, Panik-Treibriegelschloss samt Schaltschloss Öffnungswinkel für Gehflügel und Fes(cid:414)lügel > 170° Feststeller/Festhalter für Gehflügel und Fes(cid:414)lügel im geöffneten Zustand
Türen:
Für die Türen ist durch den AG festgelegt worden:
Lichtes Zargenmaß: B x H = 1.015 x 2.135 mm Baurichtmaß: B x H = 1.097 x 2.177 mm Obertürschließer für die Tür, mit Gleitschiene, Haltekeil aus Aluminium, Schließkra(cid:332) und Schließgeschwindigkeit einstellbar, mit Feststellfunk(cid:415)on, Eignung als Brandschutztür muss gegeben sein, Rauchmelder, Die Türfreigabe erfolgt über eine Schleusensteuerung
Fenster:
EI90 Fenster in den F90-Wänden:
In der Brandschutzwand (F90-Wand; Kapitel 7.8) sind einige EI90 Fenster einzubauen. (siehe Zeichnungen)
Der Einbau darf nur durch einen Fachbetrieb erfolgen. Hierfür ist die Eignung des Fachbetriebes (Nachunternehmer) vor Einbau nachzuweisen. Der Nachunternehmer muss nachweisen, dass es die bauaufsichtlichen Anforderungen kennt und das berücksich(cid:415)ge System bereits eingebaut hat. Ein Nachweis hierüber ist erforderlich. Ebenso ist die Kenntnis über die Herstellervorgaben nachzuweisen. Der Nachunternehmer muss für die ausführenden Mitarbeiter vor Montagebeginn die Fachkunde (Schulungsnachweis) nachweisen.
Das Fenstersystem muss die CE-Kennzeichnung nach DIN EN 16034 erfüllen. Die Feuerwiderstandsklasse nach EN 13501-2 ist mindestens EI90.
Es sind für das ausgewählte Fenstersystem nur die zugehörigen Rahmen, Beschläge, Dichtungen und Befes(cid:415)gungsmi(cid:425)el einzusetzen. Die zulässige Kombina(cid:415)on aus Mauerwerk und EI90 Fenster ist während der Ausführungsplanung zu prüfen und nachzuweisen. Ebenso ist vor Montagebeginn der Nachweis gemäß Herstellerdokumenta(cid:415)on für alle Ein- und Anbauteile zu erbringen. 43
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Schleusensteuerung:
Posi(cid:415)on: Elektronische Schleusensteuerung für [Anzahl] Türen
Liefern und betriebsfer(cid:415)ges Installieren Schleusensteuerung (mit CE-Kennzeichnung) zur gegensei(cid:415)gen Verriegelung von [Anzahl, z.B. 2 bis 3] Türen in einer Schleusenanlage. Das System muss unbefugten Zutri(cid:425) sowie das gleichzei(cid:415)ge Öffnen der Schleusentüren zuverlässig verhindern.
Technische Spezifika(cid:415)onen und Funk(cid:415)onsumfang:
Zuhaltung und Verriegelung: Gegensei(cid:415)ge elektrische Verriegelung der Schleusentüren. Ist eine Tür geöffnet, müssen alle anderen Türen der Schleuse elektrisch zugehalten bzw. verriegelt sein.
Bedienung: An jeder Schleusenseite ist ein auf der Wand mon(cid:415)ertes/aufputzmon(cid:415)ertes Bedienterminal mit op(cid:415)scher Zustandsanzeige (LED rot/grün) zu installieren. Die elektrische Zuleitung erfolgt in einem Metallkanal/Metallrohr.
Ampelanlage/Statusanzeige: Zur Signalisierung des Schleusenzustands (Tür frei, Tür belegt/verriegelt) ist eine gut sichtbare LED-Ampel bzw. Leuchtanzeige zu integrieren.
Notentriegelung (Nothalt): Einbau eines manipula(cid:415)onssicheren NOT-AUS-Tasters. Im No(cid:414)all muss dieser die Schleusenverriegelung sofort au(cid:300)eben, um ein gefahrloses Verlassen der Räume zu gewährleisten.
Personen- und Zeitsteuerung: Integra(cid:415)on einer einstellbaren Offenhalte- und Wartezeit zur Regulierung des Personenflusses.
Zutri(cid:425)skontrollintegra(cid:415)on: Die Steuerung muss poten(cid:415)alfreie Eingänge zur Anbindung externer Systeme (z.B. Transponder, Fingerabdruckleser, Gegensprechanlagen) besitzen.
Sicherheitssensorik: Anschlussmöglichkeit für Sicherheitsschaltleisten, Lichtschranken oder Radarsensoren zur Vermeidung von Quetsch- und Schergefahren.
7.3.4 Lu(cid:332)reinheit Trockenräume & Reinräume
Für die Trockenräume gilt:
Die zugeführte Trockenluft zu den Trockenräumen muss im Entfeuchtungsgerät mit mindestens H14 gefiltert werden. Die angestrebte Reinheitsklasse in Trockenräumen ist ISO8.
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Für die Reinräume gilt:
Die Reinheitsklasse für die Reinräume wird durch den AN TGA/Lüftung ausgeführt und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
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7.4 Beleuchtung für Trockenräume und Reinräume
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines reinraum- und trockenraumgeeigneten Beleuchtungssystems für den Einsatz in kontrollierten Produktionsumgebungen.
Die Beleuchtung ist so auszuführen, dass keine Beeinträchtigung der Reinheitsklasse bzw. Trockenraumbedingungen erfolgt.
Das Beleuchtungssystem muss folgende Anforderungen erfüllen: Geeignet für Reinräume gemäß DIN EN ISO 14644 (ISO 8) Für Trockenräume geeignet (niedrige Lu(cid:332)feuchte, korrosionsbeständig) Par(cid:415)kelarme Konstruk(cid:415)on, keine Ausgasung Gla(cid:425)e, geschlossene und desinfek(cid:415)onsmi(cid:425)elbeständige Oberflächen Fugendichte Bauweise ohne Schmutzablagerungsmöglichkeiten Schutzart: mindestens IP54 Gehäuse aus beschichtetem Aluminium, Edelstahl oder gleichwer(cid:415)g Abdeckung aus Sicherheitsglas (ESG) oder PMMA, reinraumgeeignet Hohe chemische Beständigkeit gegenüber Reinigungsmi(cid:425)eln Beleuchtungsstärke in allen Räumen mind. 750 lux gemessen in 1 m über OKFFB Gleichmäßigkeit: ≥ 0,6 Farbwiedergabe: CRI ≥ 80 (op(cid:415)onal ≥ 90) Farbtemperatur: 4000–5000 K (neutralweiß) Flimmerfreier Betrieb LED-Technologie mit hoher Effizienz (≥ 120 lm/W) Langlebigkeit: ≥ 50.000 Betriebsstunden (L80) Geringe Wärmeentwicklung zur Minimierung von Lasten im Klimasystem DALI-Schni(cid:425)stelle Ohne Notlich(cid:414)unk(cid:415)on
Die Beleuchtung wird durch den AN Elektro angesteuert. Die Kabelinstalla(cid:415)on erfolgt durch den AN Elektro. Ebenso die Ansteuerung der Beleuchtung. Der AN Trockenraum schuldet die Lieferung und Montage (mechanisch) wie das elektrische Auflegen der Stromversorgung an das Beleuchtungssystem. Die Beleuchtungssystem ist zur Bemusterung dem AG vorzulegen und durch den AG vor Lieferung und Einbau freizugeben.
Die Sicherheitsbeleuchtung (Notbeleuchtung & Fluchtwegsbeleuchtung, Fluchtwegpiktogramme) werden durch den AG Elektro geliefert, eingebaut und elektrisch angeschlossen.
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7.5 Raumsteuerung für Temperatur und Taupunkt
7.5.1 Raumkomfort / Arbeitsbedingungen
Die Lu(cid:332)führung hat ver(cid:415)kal von oben nach unten/seitlich zu erfolgen. Für die Trockenlu(cid:332)zuführung siehe Pos. 7.8.
Die Umlu(cid:332) wird seitlich über Ansaugkästen angesaugt und zurückgeführt. Die Ansaugkästen für die Umlu(cid:332) sind mit wechselbaren Kasse(cid:425)enfiltern mit ISO ePM2,5 70% Qualität auszusta(cid:425)en. Die Ansaugkästen sind bodennah zu installieren (max. 15 cm über OKFFB).
Folgende Anforderungen müssen bei der technischen Planung und der Kalkulation berücksichtigen werden:
a. Raumdurchspülung:
Die Raumdurchspülung ist so auszulegen, dass ein gleichmäßiger Luftaustausch im gesamten Raumvolumen gewährleistet ist, keine toten Luftzonen entstehen, und Zugerscheinungen im Aufenthaltsbereich möglichst vermieden werden.
b. Raumluftgeschwindigkeiten:
Dem AG ist bekannt das die Forderung von „Taupunktrelevanten Bereichen“ gegensätzlich zur Forderung der Behaglichkeit steht. Bei der Verteilung der Trockenluft in den taupunktrelevanten Bereichen ist dennoch auf eine homogene Verteilung zu achten. Luftgeschwindigkeiten von > 0,20 m/s in der Messebene 2,0 m oberhalb Fertigfußboden sind zu vermeiden, um Zugerscheinungen bei den Mitarbeitern zu unterbinden. Es sind geeignete Zuluftverteilsysteme zu nutzen.
c. Totzonen:
Die Konzipierung von Zulufteinbringung und Umluftansaugung ist so zu gestalten, das Totzonen vermieden werden. Kurzschlussströmungen zwischen Zu- und Umluft sind zu vermeiden.
d. Raumschalldruckpegel:
Bei der Konzipierung der Luftkanäle ist darauf zu achten, dass der Raumschalldruckpegel max. 50 dB(A) entspricht. Es wird empfohlen Kanalschalldämpfer zu installieren.
Im Rahmen der Inbetriebnahme- und Abnahmephase sind durch den AN Messungen zu den Luftgeschwindigkeiten im Raum durchzuführen. Ebenso soll auch eine Darstellung der Luftführung im Raum durch zugelassene Messmethoden erfolgen, um kritische Totzonen zu identifizieren. Die Maßnahmen sind zu dokumentieren und als Teil der Abnahmedokumentation beizufügen.
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7.6 Raumsteuerung für Temperatur und Taupunkt
7.6.1 Nutzerbediengeräte in den Schleusen Trockenräume
Je Schleuse ist ein Nutzerbediengerät zu installieren, um die jeweils angeschlossenen Räume zu steuern/regeln. Das Nutzerbediengerät ist als Touchpanel auszuführen. Ein Touchpanel mit mindestens 4 Farben ist einzusetzen.
Hierüber werden die Sollwerte Zulufttaupunkt und Raumtemperatur eingestellt. Ebenso erfolgt eine grafische Darstellung des Verlaufs von Zulufttaupunkt, Raumtaupunkt und Raumtemperatur je angeschlossenen Raum.
Hierüber erfolgt auch die Betriebsartauswahl (Normalbetrieb, Nachtabsenkung, Wochenendbetrieb, Aus).
7.6.2 Raumtemperaturen Trockenräume
Die Sollwerte für die Raumtemperaturen müssen über die Nutzerbediengeräte in den Räumen frei eingestellt werden können.
Raumtemperaturfühler sind deckennah zu installieren. Diese dürfen aber nicht direkt im Auslass der Trockenluft installiert sind. Die Orte hierfür sind innerhalb der Ausführungsplanung (AN) mit dem Nutzer festzulegen (Höhe i.d.R. 1,50 m OKFF).
Anzahl Raumtemperaturfühler siehe Grafik unter Pos. 7.6.3
Zulufttemperatur Trockenluft: 16 – 22°C Raumtemperatur: 22°C ± 2K
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7.6.3 Raumsensorik zur Erfassung und Auswertung von Temperatur, Taupunk(cid:425)emperatur, Par(cid:415)kel, CO2, VOC, etc.
Der Lieferant hat mit dem Angebot den/die Hersteller und die Typenbeschreibung der allen Sensoren mitzuteilen.
Für Taupunktsensoren gilt ferner:
Die Taupunktsensoren müssen mindestens auf -100°C Taupunkt kalibriert sein. Der Nachweis ist mit dem Angebot zu erbringen. Spätere Anpassungen zu den Taupunktsensoren aufgrund falsch ausgewählter Sensoren gehen vollumfänglich zu Lasten des Auftragnehmers. Die Messtoleranz der Sensoren darf max. +/- 2 K (Taupunktgrade) sein.
Systembeschreibung – das System besteht aus:
Sensorik (Monitoring) (Anzahl pro Raum siehe oben) Gateway / Edge-Systemen Zentraler Pla(cid:426)orm Regelungssystem (inkl. Edge-Intelligenz)
Sensorik:
In den Trockenräumen ist folgendes Sensorkonzept umzusetzen:
Abbildung 9 Übersicht Komponenten Raumsensorik
Die Sensoren sind zu liefern, zu installieren und in Betrieb zu setzen. Die Installationsorte pro Trockenraum sind mit dem Nutzer im Rahmen der Ausführungsplanung abzustimmen.
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Die Regelung ist in der Endausführung in der Qualitätsstufe V4 auszuführen:
Abbildung 10 Übersicht Regelungskonzept
| Raumnummer | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| p y ort s n Se | 038 Trocken- dispergieren | 042 Trocken- beschichtu ng | 041 Nassdisper gieren/Besc hichten | 037 Konfektioni eren | 043 Analytik | 035 Assemblier en a | 036 Assemblier en b | -tmaseG orp pytrosneS lhazna | |
| Raumfläche* | 62 m² | 103 m² | 84 m² | 80 m² | 86 m² | 126 m² | 128 m² | ||
| Taupunkttemperatur | Stck. pro Raum | 3 Stck. | 3 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 4 Stck. | 4 Stck. | 20 Stck. |
| Temperatur (punktuell und räumlich) | Stck. pro Raum | 3 Stck. | 3 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 4 Stck. | 4 Stck. | 20 Stck. 20 Stck. 20 Stck. 20 Stck. 7 Stck. 15 Stck. 12 Stck. |
| Partikel (PM1–PM10) | Stck. pro Raum | 3 Stck. | 3 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 4 Stck. | 4 Stck. | |
| CO(cid:31) | Stck. pro Raum | 3 Stck. | 3 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 4 Stck. | 4 Stck. | |
| VOC | Stck. pro Raum | 3 Stck. | 3 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 4 Stck. | 4 Stck. | |
| Druck | Stck. pro Raum | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | |
| Luftströmung & Geschwindigkeit (2D) | Stck. pro Raum | 1 Stck. | 3 Stck. | 1 Stck. | 2 Stck. | 2 Stck. | 3 Stck. | 3 Stck. | |
| Belegungsgrad & Positionen der Personen im | Stck. pro Raum | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 1 Stck. | 2 Stck. | 3 Stck. | 3 Stck. | |
| * Raumfläche auf-/abgerundet |
Abbildung 11 Übersicht Raumsensoren je Raum
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Edge-Architektur
Lokale Industrie-PCs in Schaltschränken Echtzeitnahe Datenverarbeitung (vor Ort) Dezentrale Regelung
Zentrale Pla(cid:426)orm - Datenverarbeitung
Zeitlich synchronisierte Datenerfassung Speicherung und Historisierung Plausibilitätsprüfung Visualisierung in Dashboards Alarmmanagement
Dezentrale Regelung - Regelungssystem
Regelgrößen Zulu(cid:332)- und Frischlu(cid:332)volumenstrom Taupunkt Zulu(cid:332) Temperatur Zulu(cid:332) Heiz-/Kühlregister Sollwerte
Regelstrategie Nutzung aller Monitoring-Daten Energieop(cid:415)mierter Betrieb Mehrstufige Entwicklung (V1–V4, inkl. modellprädik(cid:415)ver Regelung) Integra(cid:415)on externer Prognosedaten (We(cid:425)er, Auslastung, Zeit)
Fallback-Logik Sichere Betriebszustände bei Störungen Redundante Strategien bei Datenausfall
Installation und Inbetriebnahme Sensorplanung und Montage Systemintegra(cid:415)on Parametrierung Testbetrieb
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Dokumenta(cid:415)on
Systemarchitektur Schni(cid:425)stellenbeschreibung Wartungskonzept
Abnahme
Vollständige Funk(cid:415)on aller Komponenten Datenvisualisierung Die Anlage ist mit Bedienpanels an den Trockenräumen/Schleusen sowie an den DHUs bzw. den zugehörigen Schaltschränken auszusta(cid:425)en. Prozessdaten (mindestens Drücke, Temperaturen, Taupunkte und Energieverbräuche) sind über die Gebäudelei(cid:425)echnik im CSV- oder TXT-Format expor(cid:415)erbar bereitzustellen. Die Visualisierung hat mindestens ein Blockschaltbild der Anlage zu umfassen. Regelungsfunk(cid:415)on akt
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7.6.4 Anforderungen an die elektrische Aussta(cid:425)ung
Die Trockenräume erhalten jeweils einen separaten Raumschaltschrank. Es ist gesta(cid:425)et, dass wenn zwei Räume mit einer En(cid:414)euchtungsanlage betrieben werden, einen Raumschaltschrank für zwei Räume zu bauen.
Raumsteuerung (Raumschaltschrank):
Die Raumsteuerung (Einraumbetrieb / Zweiraumbetrieb) wird über einen in den jeweiligen Schleusen zu platzierenden Wandschaltschrank realisiert. Im Wandschaltschrank befindet sich neben der Raumsteuerung auch zusätzlich ein abgesetztes zusätzliches HMI der En(cid:414)euchtungsanlage. Dies soll vermeiden bei Störungen immer auf die Maschinenraumebene gehen zu müssen. Eine Ampel auf dem Wandschaltschrank zeigt farblich den Status der En(cid:414)euchtungsanlage. Ebenso ist hier ein Summer zu installieren. Die notwendigen Netzwerkverbindungen (Modbus / Bacnet – Anschlüsse) sind zu berücksich(cid:415)gen. Eine USV- Stromversorgung ist zu berücksich(cid:415)gen.
En(cid:414)euchtungsanlagensteuerung (En(cid:414)euchtungsanlagenschaltschrank):
Jede En(cid:414)euchtungsanlage erhält einen separaten voll funk(cid:415)onsfähigen und mit eigener Steuerung versehenen Schaltschrank. Der Schaltschrank ist nach den gül(cid:415)gen VDE-Normen zu bauen. Eine Platzreserve von 20% ist zu berücksich(cid:415)gen. Die Einführung der Spannungsversorgung erfolgt von unten. Der Schaltschrank ist mit einer separaten Belü(cid:332)ung auszusta(cid:425)en. Die Steuerung muss über einen Bacnet-/Modbus Anschluss verfügen. Zusätzlich ist für den Fernwartungszugriff ein weiterer Anschluss zu berücksich(cid:415)gen. Die Bedienung (Tasten) erfolgt mind. über ein textbasiertes HMI. Die Sollwertvorgaben für Temperatur und Taupunkt erfolgen über die Raumsteuerung.
Remote Access / Fernwartungszugriff:
Durch den Anbieter ist ein Remote Access zu berücksich(cid:415)gen. Dieser Remoteaccess besteht aus einem eigenen kleinen Schaltkasten. Der Schaltkasten wird mit 230 V separat versorgt. In dem Schaltkasten ist der erforderliche Router mit mind. 4 LAN-Anschlüssen zu berücksich(cid:415)gen. Der Router wird über eine nutzersei(cid:415)ge LAN-Verbindung an das Internet angebunden. Über den Schlüsselschalter kann der Router ak(cid:415)viert werden. Ein ak(cid:415)ver Router wird durch eine weiße Kennleuchte außen ersichtlich gekennzeichnet. Das notwendige Kabelmaterial zw. Router und den Schaltschränken ist im Preis zu berücksich(cid:415)gen. Ebenso der erforderliche Kabelwegausbau.
Taupunktanzeigen:
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Je Trockenraum ist jeweils im Trockenraum eine 7-stellige LED-Anzeige für den aktuellen Raumtaupunkt zu berücksich(cid:415)gen. Der Schlechtwert der jeweiligen Raumtaupunktwertes wird hier aktuell angezeigt. Im nördlichen Flur ist jeweils noch mal je Raum eine 7-stellige LED-Anzeige (direkt am Raum) zu mon(cid:415)eren. Der Schlechtwert-Raumtaupunktwert wird hier jeweils angezeigt.
Beleuchtung / Steckdosen 230V / Steckdosen 400V / Netzwerksteckdosen / Kabeldurchführungen:
Die Beleuchtung, Steckdosen 230 V, Steckdosen 400 V sowie Netzwerksteckdosen sind nicht Bestandteil dieser funk(cid:415)onalen Ausschreibung und werden durch das Gewerk Elektro bereitgestellt. Für die Koordina(cid:415)on der Schni(cid:425)stelle zw. Gewerk Elektro und dem Gewerk Trockenraumbau schuldet der Bieter die Schni(cid:425)stellenklärung.
Im Preis sind die erforderlichen Elektrodurchführungen durch die Trockenraumwand / Trockenraumdach zu berücksich(cid:415)gen. Hierfür sind je Raum (Trocken- und Reinräume = 9 Räume) sechs (6) Stck. Kabeldurchführungseinheiten zu berücksich(cid:415)gen. Je Kabeldurchführung sind bis zu 40 Kabel a 3 x 2,5 mm² kalkulatorisch zu berücksich(cid:415)gen. Die Posi(cid:415)onierung der Durchführungen und die Kabelquerschni(cid:425)e werden im späteren Projektverlauf festgelegt.
Erdung:
Auf eine fachgerechte Erdung nach DIN VDE 0100 ff. ist zu achten und eine geschuldete Leistung. Dies betri(cid:335) u.a. die En(cid:414)euchtungsanlagen, Lu(cid:332)kanäle, etc.
Elektromagne(cid:415)sche Verträglichkeit:
Die elektromagne(cid:415)sche Verträglichkeit nach 2014/30/EU ist zu berücksich(cid:415)gen.
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7.6.5 Durchführungen für technische Gase / Medien
Ebenso sind für technische Gase / Medien Durchführungen zu berücksich(cid:415)gen. Hierfür sind je Raum mindestens zwei Durchführung für Technische Gase und Medien mit je 10 Durchführungen zu berücksich(cid:415)gen. Die Durchmesser der Durchführungen liegen im Bereich zw. ¼“ bis max. 2“ Zoll.
Folgende Schni(cid:425)stellen sind zusätzlich mit Durchführungspla(cid:425)en zu berücksich(cid:415)gen:
Sanitär:
Achsbereich D‘11 bis D’12 Durchführungen vom 1.OG ins EG, 3 Leitungen AD 1x 15mm AD +20mm Dämmung, 2x 18mm AD +20mm Dämmung, 1x75mm ohne Dämmung; Achsbereich C’12 und C’10 bis C’11 im EG vom Flur, in die Räume 039 und 040, je eine Leitung 18mm AD + 21mm Dämmung
Technische Gase:
Achsbereich E‘9, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 1x AD28mm ohne Dämmung, 1x AD22mm ohne Dämmung, 1x AD18mm ohne Dämmung
GA:
Achsbereich C’10 bis C’11, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 2x Kabeltrasse 200x60mm
Kälte:
Achsbereich C’12, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 2x AD35mm +25mm Dämmung;
Achsbereich C’12, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 2x AD35mm +25mm Dämmung;
Achsbereich D’11, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 2x AD18mm +13mm Dämmung;
Achsbereich C’9 bis D’10, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 2x AD18mm +13mm Dämmung, 2x AD42mm +25mm Dämmung;
Achsbereich C’7 bis D‘8, vom 1.OG ins EG der Trockenräume, 4x AD18mm +13mm Dämmung
7.7 Anforderungen an das Lu(cid:332)kanalnetz
Es sind die Anforderungen an das Luftkanalnetz nach DIN einzuhalten.
Anforderung an die Isolierung bei isolierten Luftkanälen: 55
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Lu(cid:332)kanäle für: Zulu(cid:332), Ablu(cid:332) in Schächten & Zentralen: 30 mm Mineralwolle, alukaschiert Außenlu(cid:332) & Fortlu(cid:332): 30 mm synthe(cid:415)scher Kautschuk
Luftkanäle mit Abführung über Dach: Regenerationsabluft und technische Abluft werden mind. 1,5 m über Dach geführt
Außenluftkanal ab Übergabepunkte (TGA) Verzinkter Luftkanal in eckiger Ausführung, isolierte Ausführung (nicht brennbar), Mindestanforderung Dichtheitsklasse C Umluftkanal ab Schnittstelle / Übergang Raumhülle nach außen bis zum Entfeuchtungsgerät: Verzinkter Luftkanal in eckiger Ausführung, nicht isolierte Ausführung, Mindestanforderung Dichtheitsklasse D Trockenluftkanal ab Entfeuchtungsgerät bis Schnittstelle / Übergang Raumhülle nach innen: Verzinkter Luftkanal in eckiger Ausführung, isolierte Ausführung (nicht brennbar), Mindestanforderung Dichtheitsklasse C Trockenluftkanal im Trockenraum zur Verteilung der zugeführten Trockenluft: Verzinkter Luftkanal in eckiger Ausführung, nicht isolierte Ausführung, Mindestanforderung Dichtheitsklasse C Abluftkanal technische Abluft ab Schnittstelle / Übergang Raumhülle nach außen: Edelstahlkanal in eckiger Ausführung, nicht isolierte Ausführung, Mindestanforderung Dichtheitsklasse D Abluftkanal technische Abluft innerhalb der Raumhülle Edelstahlkanal in eckiger oder runder Ausführung bis zu den Abluftfilter- Ventilatoreinheiten, nicht isolierte Ausführung, Mindestanforderung Dichtheitsklasse C Regenerationsabluftkanal ab Schnittstelle Austritt Regenerationsabluftkanal: Edelstahlabluftkanal in eckiger oder runder Ausführung, isolierte Ausführung (nicht brennbar) zur Minimierung einer Kondensation im Regenerationsabluftkanal, Mindestanforderung Dichtheitsklasse C
Nicht Bestandteil des Leistungsumfangs: Herstellung der Dachöffnung inklusive umlaufendem Rahmen / Aufsetzkranz Dachabdichtung bzw. Eindichtung der Durchführung (durch den Auftraggeber zu erbringen)
7.8 Trockenlu(cid:332)verteilung in den Trockenräumen
Der Nutzer fordert das die Trockenluft in den Trockenräumen in bestimmten Zonen direkt eingeblasen wird, um den bestmöglichen Taupunkt an den zu schützenden Materialien und Produkten zu realisieren. Die taupunktrelevanten Bereiche sind in der nachfolgenden Skizze durch den AG definiert worden. In der Ausführungsplanung sind diese Bereiche entsprechend 56
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verbindlich zu berücksichtigen.
Abbildung 12 Übersicht Anforderungen Trockenlu(cid:332)zufuhr
7.9 Anforderungen an die technische Absaugung
Die technische Absaugung wird je Trockenraum (ausgenommen Raum 042 „Trockenbeschichtung“) aus einer mit Kombina(cid:415)on aus Filter F9 / ePM1 85% (Taschenfilter) und einem Ablu(cid:332)ven(cid:415)lator inkl. Frequenzumformer ausgeführt. Der Filter ist über eine Differenzdruckdose zu überwachen. Für den Ven(cid:415)lator ist eine Laufüberwachung zu berücksich(cid:415)gen.
Für die Absaugung im Bereich der Beschichtung, Raum 042 „Trockenbeschichtung“ ist eine Kombina(cid:415)on aus Filter F9 / ePM1 85%, anschließend Ak(cid:415)vkohlepatronen sowie Filter F9 / ePM1 85% und dem Ablu(cid:332)ven(cid:415)lator in Ex-Ausführung (Zone 2) zu liefern, Lieferung inkl. Frequenzumformer. Die Filter sind mi(cid:425)els Differenzdruckdose zu überwachen. Für den Ven(cid:415)lator ist eine Laufüberwachung zu berücksich(cid:415)gen.
Abbildung 13: Ausführung Filterkombina(cid:415)on Raum 042 Trockenbeschichtung
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Die Absaugpunkte je Trockenraum können der Zeichnung „20260211_TR- Bereich_Fortlu(cid:332)_ThL...pdf“ entnommen werden. Die finale Abs(cid:415)mmung erfolgt im Rahmen der Werk- und Montageplanung.
7.10 Anforderungen an die technische Entrauchung der Räume
Der Bauherr fordert die Ausführung einer technischen Entrauchungsmöglichkeit für die betroffenen Räume. Diese ist gemäß Industriebaurichtlinie aufgrund der vorhandenen Raumgrößen zwar nicht zwingend erforderlich, wird jedoch zur Gewährleistung einer schnellen und gezielten Rauchableitung im Brandfall vorgesehen. Ziel ist es, eine Entrauchung ohne Beeinträchtigung angrenzender Flure und Bereiche sicherzustellen.
Die Rauchableitung aus der Trockenraumhalle soll über Dach mit Öffnungen von insgesamt 1% der Raumgrundfläche, aufgeteilt auf einzelne Trockenräume mit separater Rauchableitung über Kanäle Dichtheitsklasse D realisiert werden. Die erforderliche Zuluftzuführung kann über die Türöffnungen in der südlichen Fassade im Erdgeschoss erfolgen. Es ist sicherzustellen, dass die natürliche Rauchableitung auch bei einem horizontalen Verzug der Rauchableitungskanäle funktioniert. Dies ist in der weiterführenden Planung zu beachten.
Die Entrauchungsöffnungen sind im Deckenbereich der jeweiligen Trockenräume anzuordnen und im Regelbetrieb durch dicht schließende, motorisch betriebene Klappen Dichtigkeitsklasse D zu verschließen. Im Entrauchungsfall fahren die Klappen automatisch auf. Für den „Stromlosfall“ ist eine Pufferung über die USV Einheiten aus den Raumschaltschränken vorzusehen.
Die Verkabelung der Entrauchungsklappen bis zum bauseitigen Bedienfeld ist Bestandteil des Leistungsumfangs. Die Auslösung des Entrauchungsbetriebs erfolgt über bauseits bereitgestellte Taster am Bedienfeld.
Vor Inbetriebsetzung der Entrauchung sind die erforderlichen Nachströmöffnungen (doppelflügelige Toranlagen) durch die Feuerwehr manuell zu öffnen.
Der geschuldete Leistungsumfang umfasst: Lieferung und Montage der dicht schließenden Entrauchungsklappen einschließlich elektromotorischer Antriebe und Verkabelung zum Bedienfeld Herstellung des lufttechnischen Entrauchungskanals bis über Dach, Ausführung der Mündung ca. 1,5 m über Dachfläche (gemäß Planunterlagen) Ausführung des Luftkanals innerhalb des Gebäudes in gedämmter/isolationstechnischer Ausführung Lieferung sämtlicher erforderlicher Montage- und Befestigungsmaterialien, einschließlich Regenkragen
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Nicht Bestandteil des Leistungsumfangs: Herstellung der Dachöffnung inklusive umlaufendem Rahmen / Aufsetzkranz Dachabdichtung bzw. Eindichtung der Durchführung (durch den Auftraggeber zu erbringen)
Der Dachdurchbruch wird durch den AN Stahlbau ausgeführt. Der umlaufende Rahmen/Aufsetzkranz wird bauseits gestellt. Durch den AN Trockenraum wird der Luftkanal durchgeführt. Luftkanal inkl. Regenkragen.
Der Ausblas mit einem 150° Winkel ausgeführt. Ein feinmaschiges Vogelschutzgitter ist zu berücksichtigen.
7.11 Anforderungen an die ESD-Beschichtung
Die ESD-Beschichtung wird durch den Bauherrn ausgeführt. Hierfür ist vorgesehen, dass der erste Beschichtungsprozess (Grundierung) für Montagebeginn für die Trockenraumhülle auf den Fußboden aufgetragen wird. Danach wird die Beschichtung bauseits mit Malervlies und „Pla(cid:425)en“ (im Angebot definieren) abgedeckt, um diese zu schützen. Nach Abschluss der Montage der Trockenräume wird die ESD ablei(cid:414)ähige Ebene installiert und abschließend mit der Deckbeschichtung beschichtet.
7.12 Anforderungen an den Schallschutz
Folgende Anforderungen an den Schallschutz in den einzelnen Bereichen sind zu berücksich(cid:415)gen. Die Werte sind als Schalldruckpegel Lp angegeben:
In den Trockenräumen (ohne laufende Produk(cid:415)onsmaschinen): Lp ≤ 60 dB In der Technikzentrale (mit laufenden En(cid:414)euchtungsanlagen): Lp ≤ 70 dB Technische Ablu(cid:332) über Dach: Lw ≤ 65 dB Regenera(cid:415)onsablu(cid:332) über Dach: Lw ≤ 65 dB
Der Gesamtaußenlärmpegel La,res soll im Gesamtkomplex La,res < 72 dB betragen (siehe Baugenehmigung).
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Bei Überschreitung dieser Werte sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Für die Trockenraumpaneele ist der unter dem Abschni(cid:425) 7.3.1 angegebene Schalldämmwert einzuhalten.
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8 Sons(cid:415)ge Leistungen
8.1 Planung & Leistungen des ANs
Der Auftragnehmer (AN) schuldet die Leistungen der Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“ sowie die Herstellung, Lieferung frei Baustelle Braunschweig, die mechanische und elektrische Montage einschließlich aller erforderlichen Montagehilfsmittel.
Zum Leistungsumfang gehört die Gestellung eines Projektleiters sowie eines Bauleiters. Der Bauleiter ist während der Montage durchgehend vor Ort einzusetzen. Die Anleitung und Überwachung des Montageablaufs obliegen dem Bauleiter.
Der Baufortschritt ist entsprechend den Vorgaben des Auftraggebers zu dokumentieren. Zeitliche Abweichungen sind unverzüglich anzuzeigen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Nach Abschluss der Montage ist die Inbetriebnahme durchzuführen und das Gewerk abschließend an den Auftraggeber (AG) zu übergeben. Der spätere Nutzer ist nach der erfolgten Inbetriebnahme durch geeignete Schulungsmaßnahmen zu schulen. Die Schulungsmaßnahme ist entsprechend zu dokumentieren und dem Nutzer zu übergeben.
Zum Projektablauf gehört ferner die Durchführung eines Factory Acceptance Tests (FAT) beim Hersteller der Entfeuchtungsanlagen. Der FAT ist mit Beteiligung der Nutzervertreter vor Auslieferung der Entfeuchtungsanlagen durchzuführen.
Der AN erhält hierzu Planunterlagen als Schni(cid:425)e und Grundrisse des Gebäudes als dwg-Dateien, Grundrisse, ggf. Schni(cid:425)e, der Technischen Gebäudeausrüstung als dwg-Dateien. As build Pläne
Die technische Schlussabnahme der Anlage erfolgt im 4. Quartal 2027 nach erfolgreicher Inbetriebnahme und Nachweis der vertraglich vereinbarten Funktionen und Leistungswerte unter den zum Abnahmezeitpunkt vorliegenden Betriebsbedingungen.
Da zum Zeitpunkt der Schlussabnahme kein Betrieb unter sommerlichen Auslegungsbedingungen nachgewiesen werden kann, umfasst der Leistungsumfang des Auftragnehmers zusätzlich eine saisonale Nachoptimierung der Regelungs- und Steuerungsparameter im 2. Quartal 2028. Hierzu sind sämtliche für den Sommerbetrieb relevanten Regelparameter zu überprüfen, zu optimieren und an die tatsächlichen Betriebsbedingungen anzupassen.
Die Durchführung dieser Nachoptimierung einschließlich Dokumentation ist Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung und mit dem Angebotspreis abgegolten. Der Auftragnehmer hat die Funktionsfähigkeit sowie die Einhaltung der vereinbarten Leistungsanforderungen nach
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erfolgter Nachoptimierung nachzuweisen.
Die Gewährleistungsfristen bleiben von der saisonalen Nachoptimierung unberührt und beginnen mit der technischen Hauptabnahme im 4. Quartal 2027, sofern vertraglich nichts Abweichendes vereinbart wird.
Die Wirkprinzipprüfung ist Bestandteil der Gesamtinbetriebnahme und ist mit anderen Gewerken durchzuführen.“
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PREISBLATT ....
Vergabeeinheit 4.720
Preis Ne(cid:425)o Preis bru(cid:425)o inkl. MwSt.
_______________ EUR _______________ EUR
Ort, Datum, Unterschri(cid:332) Firmenstempel
Bi(cid:425)e alle Angaben vollständig ausfüllen.
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