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457_Datennetz_Beschriftungsvorschrift.pdf

Errichtung einer Kälteentnahmegruppe mit Rohrleitungen, Pumpen und Wärmetauscher

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 09:56 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.de

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UKD, GB MRZ

Zuarbeit zur

Richtlinie für die Kennzeichnung von Leitungen, Rohrleitungen und Kanälen im Verantwortungsbereich des Universitätsklinikums Dresden

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  1. Beschriftungen von Kabeln und Leitungen im Bereich Datentechnik

4.1 Beschriftungsschlüssel

Hausbezeichnung Immer 3 stellig mit führenden Nullen entsprechend der Nummerierung des UKD 001 = Haus 1 027= Haus 27 (DINZ) 999= Haus 999

Gebäudeflügel Für Gebäude mit nur einem Gebäudeteil bzw. ohne Gebäudeflügel: Z Für Gebäude mit mehreren Gebäudeteilen bzw. Gebäudeflügeln von A bis Y entspr. Bezeichnung des UKD.

Etagenbezeichnung Max. 2 stellig der Bezeichnung des UKD (kleine Buchstaben) 05 = 5. Obergeschoß oder evtl. Dachgeschoß 04 = 4. Obergeschoß oder evtl. Dachgeschoß 03 = 3. Obergeschoß 02 = 2. Obergeschoß 01 = 1. Obergeschoß 0 = Erdgeschoß 1u = 1. Untergeschoß = Kellergeschoß 2u = 2. Untergeschoß z = Zwischen- oder Sockelgeschoß

Raumnummern Mind. 3 stellig fortlaufend je Etage entsprechend der aktuellen Raumnummer (Raumnummernplan des UKD) 001 bis 999

Betriebsmittel Art: max. 3 Buchstaben zur Kennzeichnung des Betriebsmittels Zählnummer: fortlaufend je Raum bzw. je übergeordnetem Betriebsmittel 1 bis n VS1 = Verteilerschrank (Datenschrank) Nr. 1 USV = Unterbrechungsfreie Stromversorgung SW10 = Switch 10

Beispiel

001.Z.01.246.VS1.VFK.C21 | | | | | | |__ Anschluß Verteilfeld C, Port 21 | | | | | |______ Betriebsmittel 2 Verteilfeld Kupfer | | | | |__________ Betriebsmittel 1 Verteilerschrank Nr. 1 | | | |______________ Raumnummer Raum 246 | | |_________________ Etage 1. Obergeschoß | |___________________ Gebäudeflügel ohne Gebäudeflügel |______________________ Hausnummer Haus 1

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4.2 Bezeichnung der Betriebsmittel und Kabel

4.2.1 Verteilerschränke Jeder Verteilerschrank ist zu beschriften mit den Angaben zu seinem Standort und seiner Nummer am Standort. Entsprechend des Beschriftungsschlüssels unter 4.1 zum Beispiel: 001.Z.01.246.VS1 | | | | | | | | | |__________ Betriebsmittel 1 Verteilerschrank Nr. 1 | | | |______________ Raumnummer Raum 246 | | |_________________ Etage 1. Obergeschoß | |___________________ Gebäudeflügel ohne Gebäudeflügel |______________________ Hausnummer Haus 1

4.2.2 Patchfelder Patchfelder für LWL-Anschlüsse werden mit VFL (Verteilfeld Lichtwelle), Patchfelder mit Kupferanschlüssen werden mit VFK (Verteilfeld Kupfer) bezeichnet. Die Pachtfelder in einem Verteilerschrank sind von oben nach unten fortlaufend mit großen Buchstaben (A, B, ...) zu unterscheiden, unabhängig, ob es LWL- oder Kupferpatchfelder sind. Wegen der Verwechselbarkeit sind die Buchstaben I und O nicht zu verwenden! Die Port jedes Patchfeldes sind fortlaufend von links nach rechts mit Ziffern ( 1, 2, 3, ...) zu beschriften; bei Kupfer-Patchfeldern jeder einzelne Port, bei LWL-Patchfeldern sind die Port jeweils paarweise zu beschriften. Beispiel: VFL.B4 oder VFK.F12

4.2.3 Daten-Anschlussdosen Nach Nutzerforderung sind generell Doppeldosen (Datendosen mit zwei Anschlüssen) zu installieren. Hinweis zum Anschluss: Beim Anschluss handelt es sich um den RJ-45Port an der Anschlussdose; jede Anschlussdose hat 2 Port und somit 2 Anschlüsse. Die Anschlüsse werden fortlaufend, von links beginnend im Raum durchnummeriert. Die Beschriftung der Anschlussdosen zeigt zur Quelle der Kabelverbindung, d.h. sie zeigt auf den Verteilerraum, das Patchfeld und den Port, von wo aus die Datendose versorgt wird. Beispiel: 001.Z.01.246.VS1 VFK.A15 | VFK.A16

4.2.4 Installationskabel (primär / sekundär) Installationskabel zwischen verschiedenen Häusern sind Primärkabel, Installationskabel innerhalb eines Hauses zwischen Gebäude- und Etagenverteilern sind Sekundärkabel. Im Bereich der Datentechnik werden als Primär- und Sekundärkabel LWL-Kabel eingesetzt. Alle Primär- und Sekundärkabel sind an den Enden, unmittelbar vor dem Patchfeld zu beschriften. Die Primärkabel sind auch über die gesamte Kabellänge etwa aller 20m zu beschriften, auf Kabeltrassen im Bereich der Keller und Kollektorgänge (insbesondere an Trassenkreuzungen, -abzweigen und bei Trassenwechsel). Die Beschriftung erfolgt mit Angabe der Quelle und des Zieles des Kabels unter Benutzung des Beschriftungsschlüssels unter 4.1. Beispiel: 001.Z.01.246.VS1.VFL.B --- 016.Z.1u.02.VS4.VFL.L

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Mit LWL-Kabel belegte Kabelrinnen sollen mit „Achtung Lichtwellenleiter-Kabel“, ebenfalls im Abstand von ca. 20 m, beschriftet sein.

4.3 WLAN AccessPoints

4.3.1 Beschriftung der AccessPoints

Die AccessPoints werden mit einer dauerhaften, gut lesebaren Beschriftung versehen. Die Beschriftung besteht aus zwei Zeilen:

  1. Zeile: Name des AccesPoints in der Form „027.B.01.324“ Hier ist enthalten – Hausnummer „027“. Gebäudeflügel „B“. Etage“01“. Raumnummer in dessen Nähe der AccessPoint montiert ist „324“

  2. Zeile: Patchfeldport im Datenverteiler, an welchem der AccessPoint angeschlossen ist – in Anlehnung der Beschriftung der Datendosen. Z.B.: „027.B.01.318.VS3.L.01“. Hier ist enthalten – Hausnummer“027“.Gebäudeflügel“B“.Etage“01“.Raumnummer des Datenverteilers“318“.Verteilerchrank-Nr.“VS3“.Patchfeld“L“.Port-Nr. auf dem Patchfeld“01“

Beispiel für die Beschriftung eines AccessPoints:

027.B.01.324 027.B.01.318.VS3.L.01

4.3.2 Montagedokumentation der AccessPoints

Bei der Montage der AccessPoints hat die ausführende Firma eine elektronische Dokumentation im Excel-Format zu erstellen.

Diese muß enthalten:

  • Seriennummer – auf Rückseite des AccessPoints gekennzeichnet als „S/N:“

  • MacAdresse des AccesPoints – auf Rückseite des AccessPoints gekennzeichnet als „MAC:“

  • Montageort des AccessPoints bestehend aus Gebäudenummer, Gebäudeflügel, Etage, in der Nähe des Montageortes gelegene Raumnummer (sh. auch Beschriftung 1.Zeile)

  • Patchfeldport bestehend aus Hausnummer, Gebäudeflügel, Etage, Raumnummer des Datenverteilers, Verteilerchrank-Nr., Patchfeldbezeichnung, Port-Nr. auf dem Patchfeld (sh. auch Beschriftung 2.Zeile)

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