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2025-01-22_MZK_v6.pdf

Errichtung einer Kälteentnahmegruppe mit Rohrleitungen, Pumpen und Wärmetauscher

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Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

an der TU Dresden

Geschäftsbereich Bau- und Technik

Abteilung Gebäudetechnik

Medienzählkonzept

Version: 2.1

Stand: 22.01.2025

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Medienzählkonzept Geschäftsbereich

Bau und Technik Universitätsklinikum Dresden UKD Abteilung Gebäudetechnik

Inhaltsverzeichnis

0 Änderungskatalog................................................................................................ 4 1 Grundlegende Informationen ............................................................................... 5 1.1 Zweck des Dokuments .................................................................................. 5 1.2 Verantwortlichkeiten ...................................................................................... 5 1.3 Anwendungsbereich ...................................................................................... 6 1.4 Verbrauchsmedien ........................................................................................ 6 2 Anforderungen an Verantwortlichkeiten ............................................................... 7 2.1 Anforderungen an Projektleitungen ............................................................... 7 2.2 Anforderungen an Verantwortliche für Betriebskostenabrechnungen............ 7 2.3 Anforderungen an den Hauptenergetiker ...................................................... 7 3 Erforderlichkeit von Medienzählungen................................................................. 9 3.1 Medienflüsse über die Grenzen des Anwendungsbereichs ........................... 9 3.2 Medienflüsse über die Grenzen von Teilbereichen........................................ 9 3.2.1 Bauwerke ................................................................................................ 9 3.2.2 Fremdmieter und Tochterunternehmen .................................................. 9 3.2.3 Investbaumaßnahmen .......................................................................... 10 3.3 Medienflüsse innerhalb von Teilbereichen .................................................. 10 3.3.1 Energieumwandlungs- bzw. -erzeugeranlagen ..................................... 10 3.3.2 Großverbraucher ................................................................................... 15 3.3.3 Relevante Einzelanlagen ...................................................................... 15 3.4 Ausnahmeregelungen ................................................................................. 16 4 Prinzipschaltbilder Medienzählungen ................................................................ 17 4.1 Prinzipschaltbild Elektroenergie................................................................... 17 4.2 Prinzipschaltbild Heizwasser ....................................................................... 18 4.3 Prinzipschaltbild Dampf ............................................................................... 18 4.4 Prinzipschaltbild Trinkwasser ...................................................................... 19 4.5 Prinzipschaltbild aufbereitetes Wasser ........................................................ 19 4.6 Prinzipschaltbild Kaltwasser ........................................................................ 20 4.7 Prinzipschaltbild medizinische/technische Druckluft .................................... 20 4.8 Prinzipschaltbild medizinischer Sauerstoff .................................................. 20 4.9 Prinzipschaltbild Erdgas .............................................................................. 21 5 Einbauvorgaben ................................................................................................ 22 6 Technische Spezifikationen ............................................................................... 23

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Medienzählkonzept Geschäftsbereich

Bau und Technik Universitätsklinikum Dresden UKD Abteilung Gebäudetechnik

6.1 Grundlegende technische Spezifikationen .................................................. 23 6.2 Kommunikationsschnittstellen ..................................................................... 23 6.3 Rechenwerkkonfigurationen ........................................................................ 23 6.4 Komponenten .............................................................................................. 24 6.4.1 Elektroenergiemessungen .................................................................... 24 6.4.2 Temperaturmessungen ......................................................................... 24 6.4.3 Durchflussmessungen bzw. Volumenzählungen ................................... 24 7 Leitfabrikate ....................................................................................................... 25 8 Digitale Datenverarbeitung ................................................................................ 26 8.1 Datenübertragung ........................................................................................ 26 8.2 Datendarstellung ......................................................................................... 26 8.2.1 Elektroenergiemessungen .................................................................... 26 8.2.2 Heizwassermessungen ......................................................................... 27 8.2.3 Dampfmessungen ................................................................................. 27 8.2.4 Kaltwassermessungen .......................................................................... 27 8.2.5 Wassermessungen ............................................................................... 27 8.2.6 Medizinische/technische Gasmessungen ............................................. 27 8.2.7 Erdgasmessungen ................................................................................ 27

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Bau und Technik Universitätsklinikum Dresden UKD Abteilung Gebäudetechnik

0 Änderungskatalog

DatumVersionÄnderung
30.05.20161.1Erstversion
22.06.20161.2Aufnahme Oberwellenerfassung bei Elektroenergiemessgeräten
06.04.20232.0Generelle Überarbeitung des MZK Hinzufügen der Kapitel 0, 1, 2, 3 Überarbeitung der Kapitel 4, 5, 6, 7, 8 Entfernen des Kapitels 9 Anlagen (Verweis auf Projektablauf)
22.01.20252.1Aufnahme der Verantwortung zur Beschaffung von Energiezählern/Messeinrichtungen über Projektleitung

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1 Grundlegende Informationen

1.1 Zweck des Dokuments

Das Medienzählkonzept dokumentiert die notwendigen Anforderungen zur stationären Messung von ausgewählten Zustands- bzw. Verbrauchsdaten (gemäß GEFMA 400 Kap. 4.2.2 bzw. 4.2.3) der wesentlichen Verbrauchsmedien (Kap. 1.4) im definierten Anwendungsbereich (Kap. 1.3). Es dient als einheitliche Richtlinie für Projekte mit Einfluss auf die Medienflüsse bzw. die Medienversorgungsstrukturen. Jegliche Abweichungen vom Medienzählkonzept (MZK) sind vor Beginn der Projektausführung vom Hauptenergetiker des UKD schriftlich freigeben zu lassen.

Das Medienzählkonzept schafft die Datengrundlage für:

• die Zuordnung und Plausibilisierung von Energiekosten von den Energielieferanten an das UKD sowie vom UKD an Fremdmieter und Tochtergesellschaften

• ein geeignetes energetisches Monitoring relevanter Anlagen

• die Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen und -effizienzmaßnahmen

• die Nachweisführung zu Änderungen des Energieverbrauchs bzw. der -effizienz nach durchgeführten Maßnahmen

1.2 Verantwortlichkeiten

VerantwortlichkeitAbteilungTätigkeitZeitpunkt
HauptenergetikerBuT-A1Einhaltung der Anforderungen des MZK gemäß Kap. 2.3; Überprüfung und ggf. Aktualisierung des MZK unter Berücksichtigung der gewerkespezifischen AnforderungenLaufende Einhaltung der Anforderungen; Überprüfung und ggf. Aktualisierung jährlich zum Jahresbeginn
Leitung GebäudetechnikBuT-A1Freigabe des MZK nach AktualisierungNach Aktualisierung dieses Dokuments
Gewerkeverantwortliche GebäudetechnikBuT-A1Zuarbeit der gewerkespezifischen Anforderungen an den HauptenergetikerNach Änderungen der für das MZK relevanten Anforderungen bzw. auf Anfrage des Hauptenergetikers

… Tabellenfortführung auf Folgeseite …

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Verantwortliche für Betriebskosten- abrechnungen an Fremdmieter/ TochterunternehmenBuT-A2Zuarbeit der räumlich definierten Bereiche für verbrauchsabhängige Betriebskostenabrechnungen gemäß Kap. 2.2Nach Änderungen der verbrauchsabhängigen Betriebskosten- abrechnungen, mindestens zum Jahresbeginn
ProjektleitungenBuT-A1 BuT-A3 BuT-A6Einhaltung der Anforderungen des MZK gemäß Kap. 2.1Projektplanung und Projektausführung

1.3 Anwendungsbereich

Das Medienzählkonzept ist auf jene Liegenschaften des UKD anzuwenden, für die die Abteilung BuT-A1 (Gebäudetechnik) in Betreiberverantwortung steht.

1.4 Verbrauchsmedien

Im Anwendungsbereich (Kap. 1.3) werden im Wesentlichen folgende Medien verbraucht:

• Elektroenergie

• Wasser (Trinkwasser, aufbereitetes Wasser)

• Warmwasser, Heizwasser

• Kaltwasser

• Dampf

• medizinische und technische Gase (Druckluft, Sauerstoff)

• Brennstoffe (Erdgas)

• Kraftstoffe (Diesel, Benzin)

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2 Anforderungen an Verantwortlichkeiten

2.1 Anforderungen an Projektleitungen

Projektleitungen für Projekte mit Einfluss auf die Medienflüsse bzw. die Medienversorgungsstrukturen im Anwendungsbereich stehen während der Projektplanung in der Verantwortung, die Erforderlichkeit von Medienzählungen von Teilobjekten Ihres Projekts zu beurteilen (Kap. 3). Hierbei können die Prinzipschaltbilder (Kap. 4) hilfreich sein.

Projektleitungen stehen in der Verantwortung, die Beschaffung und die Montage von erforderlichen Medienzählern zu beauftragen. Dabei sind die Einbauvorgaben (Kap. 5) sowie die technischen Spezifikationen (Kap. 6) einzuhalten. Die Verwendung von Leitfabrikaten (Kap. 7) ist ausdrücklich empfohlen.

Weiterhin stehen Projektleitungen in der Verantwortung, die Einbindung der Medienzähler in die digitale Datenverarbeitungsstruktur zu beauftragen. Dabei sind die Vorgaben in Kapitel 8 einzuhalten. Medienzähler mit erforderlicher Einbindung in die digitale Datenverarbeitungsstruktur sind in den Kapiteln 3.1, 3.2.1, 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.3 (hier nur Elektroenergie) aufgeführt.

Für jeden Medienzähler sind die Inbetriebnahme, der Austausch bzw. die Stilllegung von den Projektleitungen zeitgenau zu dokumentieren und umgehend an den Hauptenergetiker des UKD mitzuteilen. Dafür ist das in den UKD-Standard-Unterlagen im Ordner „Projektabläufe“ abgelegte Zählerprotokoll zu verwenden.

2.2 Anforderungen an Verantwortliche für Betriebskostenabrechnungen

Verantwortliche für Betriebskostenabrechnungen stehen in der Verantwortung, dem Hauptenergetiker des UKD jene räumlich definierten Teilbereiche des Anwendungsbereichs mitzuteilen, für die verbrauchsabhängige Betriebskosten- abrechnungen an Fremdmieter/Tochterunternehmen gestellt werden. Diese Kommunikation soll möglichst zeitnah nach Änderung, jedoch mindestens jährlich zum Jahresbeginn erfolgen.

2.3 Anforderungen an den Hauptenergetiker

Der Hauptenergetiker des UKD steht in der Verantwortung, die Dokumentation der Messgeräte für Medienzählungen im WEBENCON zu aktualisieren und die Wirksamkeit der Datenaufnahme zu überprüfen. Zwingend erforderliche dokumentierte Informationen sind:

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• Verbrauchsstellenbezeichnung WEBENCON

• Zählerstandort (eindeutige Raumzuordnung)

• Zählernummer

• Zählerstand

Der Hauptenergetiker steht in der Verantwortung, die manuelle Auslesung von jenen Medienzählern zu beauftragen, die nicht fernausgelesen werden, und die Zählerwerte ins WEBENCON zu importieren.

Weiterhin steht der Hauptenergetiker in der Verantwortung, die von Energiedienstleistern bereitgestellten Zählerwerte ins WEBENCON zu importieren (z.B. Strom- und Gasmessungen über das VDIS von SachsenNetze HS.HD GmbH).

Das MZK wird mindestens jährlich zum Jahresbeginn vom Hauptenergetiker auf Aktualität geprüft und ggf. angepasst. Die Überarbeitung des Medienzählkonzepts erfolgt in Abstimmung mit den Gerwerkeverantwortlichen der Gebäudetechnik und wird von der Leitung Gebäudetechnik freigegeben. Nach Freigabe des aktualisierten MZK steht der Hauptenergetiker in der Verantwortung, die Verantwortlichkeiten im Sinne des MZK über die vorgenommenen Änderungen zu informieren.

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3 Erforderlichkeit von Medienzählungen

3.1 Medienflüsse über die Grenzen des Anwendungsbereichs

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
Elektroenergie Heizwasser Trinkwasser ErdgasMessung ist erforderlich. Betriebskostenabrechnungen  Medienauswertungen und Trendentwicklungen  Identifizierung und Nachweis von Effizienzmaßnahmen

3.2 Medienflüsse über die Grenzen von Teilbereichen

3.2.1 Bauwerke

Als Bauwerke im Sinne des Medienzählkonzepts zählen insbesondere Gebäude, Container und Baracken. Für kleinere Bauwerke wie Garagen, Schuppen oder Medienübergabestationen mit niedrigem energetischen Eigenverbrauch können in Abstimmung mit dem Hauptenergetiker des UKD Ausnahmen festgelegt werden.

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
Elektroenergie Heizwasser Kaltwasser Trinkwasser Aufbereitetes Wasser Dampf Druckluft Sauerstoff ErdgasMessung ist erforderlich. Betriebskosten- abrechnungen  Trendentwicklungen  Kennzahlenbildung  Identifizierung und Nachweis von Effizienzmaßnahmen

3.2.2 Fremdmieter und Tochterunternehmen

Als Fremdmieter und Tochterunternehmen im Sinne des Medienzählkonzepts zählen ausschließlich jene Verbraucher/Drittabnehmer, die eine verbrauchsabhängige Betriebskostenabrechnung vom UKD erhalten.

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
Elektroenergie Heizwasser Kaltwasser Trinkwasser Aufbereitetes Wasser Dampf Druckluft Sauerstoff ErdgasMessung ist erforderlich. Betriebskosten- abrechnung an Fremdmieter und Tochterunternehmen

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3.2.3 Investbaumaßnahmen

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist erforderlich. Kostenzuordnung im Baubetrieb
TrinkwasserMessung ist erforderlich. Kostenzuordnung im Baubetrieb

3.3 Medienflüsse innerhalb von Teilbereichen

3.3.1 Energieumwandlungs- bzw. -erzeugeranlagen

Als Energieumwandlungs- bzw. -erzeugungsanlagen im Sinne des Medienzählkonzepts zählen insbesondere jene Anlagen, die Energieformen bzw. -arten in andere Energieformen bzw. -arten umwandeln. In diesem Kontext sind reine Übertragungsstationen explizit ausgenommen.

3.3.1.1 Heizungsanlagen

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
ErdgasMessung ist erforderlich.
HeizwasserMessung ist erforderlich.

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3.3.1.2 Kälteanlagen

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
Elektroenergie (Kompressionskälteanlage)Messung ist erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring  Ermittlung absetzbarer Abwassermengen  Ermittlung des UKD- internen Kältepreises
Elektroenergie (Absorptionskälteanlage)Messung ist ab einer Anschlussleistung von 20 kW erforderlich.
Elektroenergie (Rückkühlwerk)Messung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich.
HeizwasserMessung ist erforderlich.
Trink-/aufbereitetes WasserMessung ist erforderlich.
KaltwasserMessung ist erforderlich.

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3.3.1.3 Dampfanlagen

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
HeizwasserMessung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring  Ermittlung des UKD- internen Dampfpreises
ElektroenergieMessung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich.
ErdgasMessung ist erforderlich.
VE-WasserMessung ist erforderlich.
DampfMessung ist erforderlich.

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3.3.1.4 Warmwasserbereitung

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
HeizwasserMessung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
ElektroenergieMessung ist ab einer Anschlussleistung von 50 kW erforderlich.
TrinkwasserMessung ist erforderlich.
WarmwasserEs ist keine Messung erforderlich.

3.3.1.5 Druckluftanlage

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist ab einer Anschlussleistung von 15 kW erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
DruckluftMessung ist erforderlich.

Zuletzt geändert von: Marian Hanke Seite 13 von 27 Änderungsdatum: 22.01.2025

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3.3.1.6 Netzersatzanlage

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist erforderlich. Anlagenmonitoring  Versorgungssicherheit

3.3.1.7 Solaranlagen

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist erforderlich. Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
HeizwasserMessung ist erforderlich.

3.3.1.8 Wärmepumpen

Prinzipschaltbild
MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist erforderlich. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
WärmequelleMessung ist erforderlich, sofern die Wärmepumpe gleichzeitig zur Kälteversorgung eingesetzt wird.
HeizwasserMessung ist erforderlich.

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3.3.2 Großverbraucher

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung ist erforderlich ab einer Anschlussleistung von 50 kW oder einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh/a. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
Heizwasser KaltwasserMessung ist erforderlich ab einer Anschlussleistung von 100 kW oder einem Jahresverbrauch von mehr als 200.000 kWh/a. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
DampfMessung ist erforderlich ab einem Jahresverbrauch von 500 t/a. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
ErdgasMessung ist erforderlich ab einem Jahresverbrauch von 40.000 m³/a. Verbrauchsdokumentation  Kennzahlbildung  Anlagenmonitoring
Trinkwasser Aufbereitetes Wasser Druckluft SauerstoffKeine Messung erforderlich

3.3.3 Relevante Einzelanlagen

MediumErforderlichkeit der MessungDatenverwendung
ElektroenergieMessung mit Multifunktionsmessgerät ist in allen Trafostationen sowohl primär- als auch sekundärseitig notwendig. Anlagenmonitoring
ElektroenergieMessung mit Multifunktionsmessgerät ist in allen Haupt-ISP (nicht abgesetzte/untergeordnete ISP) erforderlich. Anlagenmonitoring
ElektroenergieMessung mit Multifunktionsmessgerät ist in Kupplungseinrichtungen zwischen der Allgemeinstrom- und Sicherheitsstromversorgung erforderlich. Anlagenmonitoring
TrinkwasserMessung von Außenbewässerungsanlagen (z.B. Grünanlagen, Springbrunnen, Schrottplatz) ist erforderlich. Ermittlung absetzbarer Abwassermengen
Trinkwasser Aufbereitetes WasserMessung der Einspeisung in Anlagen der Raumklimatisierung mit adiabater Kühlung ist erforderlich. Ermittlung absetzbarer Abwassermengen  Anlagenmonitoring

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Trinkwasser Aufbereitetes WasserMessung der Einspeisung in Rückkühlwerke ist erforderlich (Kap. 3.3.1.2) Ermittlung absetzbarer Abwassermengen  Anlagenmonitoring
DampfMessung von Befeuchtungsanlagen zur Raumklimatisierung ist erforderlich. Ermittlung absetzbarer Abwassermengen  Anlagenmonitoring

3.4 Ausnahmeregelungen

Auf Installation von UKD-eigenen Medienzählern kann verzichtet werden, sofern die o.g. erforderlichen Medienzählungen bereits durch einen externen Dienstleister durchgeführt werden und die Messdaten vom Hauptenergetiker abrufbar sind.

In seltenen Fällen kann es wirtschaftlich vorteilhaft sein, die Messwerte der o.g. erforderlichen Medienzählungen über vom Konzept abweichende Messungen zu erreichen (z.B. ND- ggü. HD-Erdgas-Messungen). In diesen Fällen können in Abstimmung mit dem Hauptenergetiker Ausnahmen vom Konzept getroffen werden.

Jegliche Abweichungen vom Medienzählkonzept sind vor Beginn der Projektausführung vom Hauptenergetiker des UKD schriftlich freigeben zu lassen.

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4 Prinzipschaltbilder Medienzählungen

4.1 Prinzipschaltbild Elektroenergie

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4.2 Prinzipschaltbild Heizwasser

4.3 Prinzipschaltbild Dampf

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4.4 Prinzipschaltbild Trinkwasser

4.5 Prinzipschaltbild aufbereitetes Wasser

Zuletzt geändert von: Marian Hanke Seite 19 von 27 Änderungsdatum: 22.01.2025

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4.6 Prinzipschaltbild Kaltwasser

4.7 Prinzipschaltbild medizinische/technische Druckluft

4.8 Prinzipschaltbild medizinischer Sauerstoff

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4.9 Prinzipschaltbild Erdgas

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5 Einbauvorgaben

• Die Einbauvorgaben der jeweiligen Hersteller zu den Messeinrichtungen sowie zu nachgeordneten Systemkomponenten sind zu beachten und einzuhalten.

• Als Zähler-/Rechenwerkstandorte sind bevorzugt Technikzentralen/-räume auszuwählen. Generell ausgeschlossen sind Standorte in öffentlich zugänglichen Bereichen wie z.B. Flure und Pflegestationen.

• Zähler für flüssige Medien sind in frostfreien Bereichen zu installieren.

• Zähleinrichtungen sind so anzuordnen, dass ein ergonomisches Ablesen und Wechseln ohne zusätzlichen Aufwand jederzeit möglich sind

• Für das einfache Wechseln von Zählern für flüssige und gasförmige Medien sind Verschraubungen und Ventile direkt vor und nach dem Zähler anzuordnen.

• Ertragsmengen, beispielweise von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen, Wärmerückgewinnungssystemen, Brunnenwassernutzung etc. sind prinzipiell am zentralen Systemeinspeisepunkt durch geeignete Zähler zu erfassen.

• Bei Messungen des Anwendungsbereichs bzw. von Teilbereichen ist das Messgerät möglichst nah an der Bereichsgrenze zu installieren.

Zuletzt geändert von: Marian Hanke Seite 22 von 27 Änderungsdatum: 22.01.2025

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6 Technische Spezifikationen

6.1 Grundlegende technische Spezifikationen

• Alle Datenerfassungsgeräte müssen wartungsfrei sein. Sie dürfen keine Batterien enthalten.

• Abrechnungsrelevante Zählstellen sind mit allen zugehörigen Komponenten so auszuführen, dass sie rechtlich anerkannte und beständige Messergebnisse liefern.

• Die Spannungsversorgung von Zählern oder Rechenwerken erfolgt vorzugsweise mit 24 V Wechselspannung. Als Spannungsquelle ist eine dem Zählerstandort nächstgelegene ISP Station der MSR-Technik zu nutzen. Die Spannungsversorgung von Elektrozählern erfordert in der Regel eine Spannungsquelle von 230 V und ist lokal am Zählerstandort zu erschließen. Bestehen die oben genannten Möglichkeiten nicht, ist eine Lösung in direkter Abstimmung mit dem Hauptenergetiker des UKD zu vereinbaren.

6.2 Kommunikationsschnittstellen

In Abhängigkeit des zu erfassenden Mediums sind entsprechende Zähleinrichtungen mit nachfolgenden Schnittstellen zur Datenfernübertragung einzusetzen:

Elektroenergiezähler, Gaszähler > Modbus IP Schnittstelle Wärmemengenzähler, Wassermengenzähler > M-Bus Schnittstelle

6.3 Rechenwerkkonfigurationen

Wenn eine Konfigurierung der Rechenwerkmodule erforderlich ist, sind die nachfolgenden Mengeneinheiten einzustellen:

• Elektroenergiemengen [kWh]

• Wärmeenergiemengen [kWh] bei Verbrauchernennleistung < 100 kW [MWh] bei Verbrauchernennleistung > 100 kW

• Flüssigkeitsmengen [m³]

• Dampfmengen [t]

• O -/Luftmengen [m³] 2

• Erdgasmengen [m³]

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6.4 Komponenten

6.4.1 Elektroenergiemessungen

EinsatzMessprinzipEmpfohlene Genauigkeit
AllgemeinTRMS (Effektivwertmessung)± 0,5 %

6.4.2 Temperaturmessungen

EinsatzMessprinzipEmpfohlene Genauigkeit
Kaltwasser bis - 50 °CWiderstandDIN EN 60751:2009-05 PT1000, Klasse AA, ± (0,10 + 0,0017 |ϑ|) °C
Heizwasser bis + 250 °CWiderstandDIN EN 60751:2009-05 PT1000, Klasse AA, ± (0,10 + 0,0017 |ϑ|) °C
Dampf bis + 600 °CWiderstandDIN EN 60751:2009-05 PT100, Klasse B, ± (0,30 + 0,005 |ϑ|) °C

6.4.3 Durchflussmessungen bzw. Volumenzählungen

EinsatzMessprinzipEmpfohlene Genauigkeit
Trinkwasser, aufbereitetes Wasser, Warmwasser bis DN50Mehrstrahl-FlügelradKlasse B nach ISO 4064-1
Trinkwasser, aufbereitetes Wasser, Warmwasser ab DN50WoltmannKlasse B nach ISO 4064-1
Heizwasser (abrechnungsrelevant)Ultraschall± 0,5 %
Heizwasser (nicht abrechnungsrelevant)Ultraschall± 0,5 %
KaltwasserMagnetisch-induktiv oder Ultraschall± 0,5 %
Dampf bei erwarteten Lastschwankungen < ± 30 %Blenden-Differenzdruck± 2 %
Dampf bei erwarteten Lastschwankungen > ± 30 %Vortex-Ultraschall± 2 %
ErdgasDrehkolben oder Ultraschall± 0,5 %

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7 Leitfabrikate

Die Auswahl geeigneter Messinstrumente erfolgt anhand der Liste der Leitfabrikate in den UKD-Standard-Unterlagen.

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8 Digitale Datenverarbeitung

8.1 Datenübertragung

Die Datenübertragungswege sind hardwareseitig entsprechend der nachfolgenden Darstellung auszuführen. Es ist generell eine Verkabelung der Systemkomponenten vorzusehen, Funkverbindungen sind nicht zulässig.

M-Bus GLT oder Ethernet Zähler Mod-Bus-IP Protokoll Netzwerk- UKD OPC- Rechenwerk koppler Server EMS

Spannungsversorgung extern

8.2 Datendarstellung

Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind die nachfolgenden Daten aus den Zähleinrichtungen bzw. Rechenwerken an das GLT- sowie EMS System zu übertragen und zu visualisieren. Die jeweiligen Mengeneinheiten sind entsprechend den Vorgaben der Rechenwerkkonfiguration (Kap. 6.3) darzustellen.

8.2.1 Elektroenergiemessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
Spannung L1 – NWirkenergie
Spannung L2 – N
Spannung L3 – N
Spannung L1 – L2
Spannung L2 – L3
Spannung L1 – L3
Strom L1
Strom L2
Strom L3
Strom L1 Maximum
Strom L2 Maximum
Strom L3 Maximum
Wirkleistung gesamt
Wirkleistung gesamt Maximum
Scheinleistung gesamt
Scheinleistung gesamt Maximum
Wirkenergie

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8.2.2 Heizwassermessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
EnergieEnergie
Volumen
Leistung
Durchfluss
Vorlauf-Temperatur
Rücklauf-Temperatur

8.2.3 Dampfmessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
EnergieEnergie
LeistungDampfmenge
Dampfmenge
Massenstrom
Dampf-Temperatur

8.2.4 Kaltwassermessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
EnergieEnergie
Volumen
Leistung
Durchfluss
Vorlauf-Temperatur
Rücklauf-Temperatur

8.2.5 Wassermessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
VolumenVolumen

8.2.6 Medizinische/technische Gasmessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
-Volumen

8.2.7 Erdgasmessungen

Anzeige GLT-SystemAnzeige EMS-System
-Energie

Zuletzt geändert von: Marian Hanke Seite 27 von 27 Änderungsdatum: 22.01.2025

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