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5.1-Preist_Im_Bruehl_Ergebnisbericht-KM.pdf

Erneuerung von Kanälen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 11:44 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport-elvis.de

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K

AMPFMITTELVORERKUNDUNG

Das schneebedeckte Preist am 14.01.1945 (Flugnummer: 7-3804, #4118)

„PREIST, KANALERNEUERUNG IM BRÜHL“

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A

USWERTUNGSPROTOKOLL

Kampfmittelrisikoprüfung durch kombinierte Luftbild- und Aktenauswertung

Stufe 1: Historische Recherche und Auswertung

Auftraggeber: VGW Speicher Projekt: Preist, Kanalerneuerung Im Brühl Datum des Auftrages: 15.12.2025 Abgabedatum: 25.03.2026

  1. Gutachter: Leander de Fallois, B. Sc.
  2. Gutachterin: Birgit Hanika, M. Sc. Historische Recherche: Nina Promm, B. A. Unser Zeichen: 251110404 Ihr Zeichen: 825-33/4

Dieses Gutachten bleibt unbeschadet des Nutzungsrechtes des Auftraggebers geistiges Eigentum der LUFTBILDDATENBANK DR. CARLS GMBH. Die projektbezogene Weitergabe darf ausschließlich als Gesamtwerk in unveränderter Form erfolgen. Eine Veröffentlichung (z.B. online) bedarf der Rücksprache mit der LUFTBILDDATENBANK DR. CARLS GMBH.

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Inhaltsverzeichnis

  1. ZUSAMMENFASSUNG ................................................................................................ 3

  2. AUFGABENSTELLUNG ................................................................................................ 3

  3. AUSWERTUNGSGRUNDLAGEN ..................................................................................... 4

3.1 Akten, Fachliteratur und sonstige Quellen............................................................ 4

3.2 Luftaufnahmen ................................................................................................. 4

3.3 Bewertung der Auswertungsgrundlagen ............................................................... 5

  1. ERGEBNISSE DER AUSWERTUNG ................................................................................... 5

4.1 Akten, Fachliteratur und sonstige Quellen............................................................ 5

4.2 Luftaufnahmen ................................................................................................. 7

  1. FAZIT ................................................................................................................. 10

  2. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS ........................................................................ 11

6.1 Quellen ......................................................................................................... 11

6.2 Literatur ......................................................................................................... 11

6.3 Internetdokumente .......................................................................................... 12

ANHANG I: METHODIK DER KAMPFMITTELVORERKUNDUNG ....................................................... 13

ANHANG II: ANGRIFFSLISTE .............................................................................................. 16

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  1. ZUSAMMENFASSUNG

Das vorliegende Gutachten zum Projekt „Preist, Kanalerneuerung Im Brühl“ wurde im Rahmen der historischen Kampfmittelvorerkundung erstellt. Es liefert Erkenntnisse über eine mögliche Belastung mit Kampfmitteln. Die Auswertung stützt sich auf 39 Luftaufnahmen von August 1936 bis Mai 1948 sowie schriftliche Quellen und führt zu folgendem Ergebnis:

Für das Projekt „Preist, Kanalerneuerung Im Brühl“ konnte eine potentielle Kampfmittelbelastung ermittelt werden.

Im gesamten Projektgebiet muss mit blindgegangenen Geschützgranaten gerechnet werden.

Gemäß Baufachlicher Richtlinien Kampfmittelräumung besteht weiterer Erkundungsbedarf (KATEGORIE 2).1 Zur Klärung der weiteren Vorgehensweise empfehlen wir die Konsultation des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, eines Fachplaners für Kampfmittelräumung oder einer Fachfirma für die Kampfmittelbeseitigung. Letztere muss über die Zulassung nach § 7 SprengG und entsprechendes Personal mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG verfügen.

  1. AUFGABENSTELLUNG

Gegenstand der Luftbild- und Aktenauswertung ist ein etwa 120 m langer Abschnitt zwischen der Auwer Straße und der Friedhofstraße in Preist im rheinland-pfälzischen Eifelkreis Bitburg-Prüm (vgl. Abb. 1).

Abb. 1: Lage des Projektgebietes (hellblau markiert) mit hinterlegtem aktuellem Luftbild (© Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz).

1 BIMA & BMVG 2024, BFR KMR, S. 42, Web [1].

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Zur Prüfung der potentiellen Kampfmittelbelastung werden Unterlagen zum Zweiten Weltkrieg systematisch auf folgende Verursachungsszenarien untersucht: Luftangriffe, Bodenkämpfe, Munitionsvernichtung, militärischer Regelbetrieb, Munitionsproduktion und -lagerung.2 Dazu zählen unter anderem Blindgängerverdachtspunkte, Bombentrichter, bombardierte Flächen, Gebäude- schäden, Spuren von Bodenkämpfen, militärisch genutzte Areale oder potentielle Entsorgungs- bereiche.

  1. AUSWERTUNGSGRUNDLAGEN

3.1 Akten, Fachliteratur und sonstige Quellen

Für die Ermittlung historischer Daten der für die Kampfmittelvorerkundung wesentlichen Kriegsereignisse greift die Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH auf umfangreiche Bestände an Text- und Bilddokumenten verschiedener nationaler und internationaler Archive sowie eine eigene, ständig aktualisierte Bibliothek mit über 8.000 Titeln zurück. Neben der Auswertung einschlägiger Literatur ermöglicht eine interne datenbanktechnische Aufarbeitung von Archivalien einen umfassenden und schnellen Zugriff auf aussagekräftige Quellen; sie dient als Ausgangspunkt für weitere Nachforschungen in Internetdokumenten, Fachdatenbanken, Katalogen, Archiven und Sammlungen. Zur weiteren Erfassung kampfmittelrelevanter Informationen werden historische Vereine, lokale Experten und eventuelle Zeitzeugen kontaktiert.

Die Bestände nachfolgender Archive werden standardmäßig durchsucht:

• U.S. National Archives and Records Administration (NARA, College Park MD, US- amerikanisches Nationalarchiv) • U.S. Air Force Historical Research Agency (AFHRA, Maxwell AL, Archiv der US- amerikanischen Luftstreitkräfte) • The National Archives (TNA, Kew, britisches Nationalarchiv) • Ike Skelton Combined Arms Research Library (CARL, Fort Leavenworth KS, Bibliothek der US-amerikanischen Streitkräfte) • Bundesarchiv der BRD (BArch)

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse, ergänzt durch Staats- und Landesarchive sowie regionale Quellen, werden in Kapitel 4 detailliert beschrieben. Die entsprechenden Quellennachweise finden sich in Kapitel 6.

3.2 Luftaufnahmen

Die Recherche der historischen Bildflüge erfolgte in den britischen Archivbeständen des Joint Air Reconnaissance Intelligence Centre (JARIC) und der Allied Central Interpretation Unit (ACIU), der NARA, dem BArch, der kanadischen National Air Photo Library Ottawa (NAPL), den niederländischen Luftbildsammlungen Kadaster und Wageningen sowie dem firmeneigenen Bestand der Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH (LBDB).

Für das Projekt „Preist, Kanalerneuerung Im Brühl“ wurden die in Tabelle 1 aufgelisteten Luftbildserien ausgewertet. Die Aufnahmen liegen als digitale Scans in einer Auflösung von 1.200 dpi

2 BIMA & BMVG 2024, BFR KMR, S. 141-172, Web [1].

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vor, um alle Bilddetails erfassen zu können.3 Die Bildpaare können zu stereoskopischen Auswertungszwecken verwendet werden.

Tab. 1: Liste der verwendeten Luftbilder

Maßstab
Lfd. Nr.Flug-Nr.FlugdatumBild-Nr.MengeBildpaare
[ca. 1 : X]
1TK25-6005August 193625.00060051-
2HAA-00229.12.193960.00018-1921
3HXF-00120.04.194052.000151-
47-BB-13823.04.194458.0001081-108332
57-138309.05.194460.0008019-802021
630-478311.09.19448.0001003-1004, 110631
731-375416.12.194410.00011341-
831-375616.12.194410.0001080-108121
931-385226.12.194410.0001242-124321
107-380414.01.194512.0004117-411821
1131-398315.01.194510.0002115-211621
1230-537221.01.194510.0002040-204121
137-383122.01.194534.00070261-
147-393215.02.194548.0007062-706432
157-085A15.02.194552.0007004-700521
163G-MEW-S068-13.07.194540.00051481-
17366-BS-3294-1115.04.194640.00057-5842
75-76
182-366722.07.194715.0003059-306132
192-384808.05.194816.0003148-314921
Summe:3918

3.3 Bewertung der Auswertungsgrundlagen

Für die Region Preist/Speicher/Auw an der Kyll/Hosten/Orenhofen stehen Akten aus der AFHRA und der NARA, regionale und überregionale Fachliteratur sowie online recherchierte Informationen zur Verfügung.

Es liegen ein Luftbildplan aus August 1936 sowie 15 Luftbildserien ab Dezember 1939 vor, der Großteil aus 1944 und 1945. Die Situation nach der Einnahme wird durch eine Übersichtsbefliegung vom 13.07.1945 dokumentiert. Zusätzlich stehen drei Bildflüge aus den Jahren 1946 bis 1948 zur Verfügung, davon zwei im Detailmaßstab.

Diese Grundlagen liefern detaillierte Informationen zum Luft- und Bodenkrieg in der Gegend, somit kann eine belastbare Risikobewertung erfolgen.

  1. ERGEBNISSE DER AUSWERTUNG

4.1 Akten, Fachliteratur und sonstige Quellen

Die Analyse der Unterlagen führte zu dem Ergebnis, dass die Region im Zweiten Weltkrieg nicht von strategischen, gegen Kriegsende jedoch zwischen Dezember 1944 und März 1945 von neun

3 BIMA & BMVG 2024, BFR KMR, S. 190, Web [1].

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taktischen4 alliierten Luftangriffen betroffen war. Diese wurden von der Ninth Air Force der United States Army Air Forces geflogen und richteten sich vorwiegend gegen Züge auf der Eifelstrecke (800 m westlich des Projektgebietes). Zum Einsatz kamen hierbei Spreng-, Splitter- und Brandbomben unterschiedlicher Kaliber sowie Bordwaffen. Der Großteil der Attacken mit Bordwaffeneinsatz wurde von dem US-Flugzeugmuster P-47 durchgeführt, welches nicht mit Bordkanonen für bezünderte Munition ausgerüstet war5.6 Daher ist aus diesen Luftangriffen keine Gefährdung für das Projektareal abzuleiten. Am 31.12.1944 jedoch griffen zwölf Tiefflieger des Typs P-38, die mit Bordkanonen für bezünderte Munition ausgerüstet waren7, einen Zug auf der Eifelstrecke an.8 Aufgrund der Distanz resultiert hieraus kein Kampfmittelverdacht für das Projektgebiet. Für dieses selbst liegen keine Hinweise auf Bombenabwürfe vor (vgl. auch Kap. 4.2). Eine Angriffsliste zu der Region ist ANHANG II zu entnehmen.

Abb. 2: Schematische Darstellung der Einnahmesituation im Zeitraum 03.-07.03.1945 (Kartengrundlage: ©OpenStreetMap).

Ab dem 03.03.1945 rückten Bodentruppen der 76th US Infantry Division (ID) aus Westen kommend auf die Kyll (800 m westlich) vor. Im Zuge dessen belegten amerikanische Geschütze deutsche Stellungen sowie die Orte östlich der Kyll mit Artilleriefeuer. Mehrere alliierte

4 Luftangriffe taktischer Einheiten wurden in einem Radius von 2 km um das Projektgebiet recherchiert. 5 GUNSTON 1989, S. 254f. 6 vgl. ANHANG II, Lfd. Nr. 1, 7-8; Quelle: AFHRA [1, 6-7]. 7 GUNSTON 1989, S. 240. 8 vgl. ANHANG II, Lfd. Nr. 4; Quelle: AFHRA [3].

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Beschusskoordinaten liegen dabei auch in der unmittelbaren Umgebung Preists.9 Am 04.03.1945 querten die Alliierten die Kyll und stießen aus dem Kylltal bei Auw auf Preist vor. Im Zuge dessen vermeldeten Pioniere Minen im Bereich der Verbindungsstraße zwischen den Orten (vgl. Abb. 2).10 Aufgrund der Lage des Projektgebietes im bebauten Bereich der Gemeinde ist nicht davon auszugehen, dass dieses von Verminungen betroffen war. Nachdem Preist am selben Tag zunächst gegen geringen Widerstand eingenommen werden konnte, eröffnete die 76th ID im Ort ihr Hauptquartier.11 Dieses lag im Anschluss bis zum 07.03.1945 immer wieder unter deutschem Artillerie- und Mörserfeuer, wobei es zu zahlreichen Treffern in Preist kam.12 Auch ein deutscher Gegenangriff mit einzelnen Panzern und Soldaten ist für den Abend des 04.03.1945 unmittelbar südlich des Ortes dokumentiert.13 Aufgrund der Lage des Projektgebietes am Zentrum des Ortes muss davon ausgegangen werden, dass es ebenfalls von dem tagelangen alliierten bzw. deutschen Beschuss betroffen war. Auf der gesamten Fläche ist somit mit blindgegangenen Geschützgranaten zu rechnen.

4.2 Luftaufnahmen

Die Lage des Projektgebietes (vgl. Abb. 1-5, hellblaue Markierung) wurde näherungsweise auf die historischen Luftbilder übertragen und mit einem Sicherheitspuffer von 50 m versehen (vgl. Abb. 3-5, dunkelblaue Markierung).

Aus der visuellen Interpretation der in Tabelle 1 aufgeführten Luftaufnahmen lassen sich folgende Aussagen ableiten:

  1. Das Auswertungsgebiet war zur Zeit des Zweiten Weltkrieges größtenteils landwirtschaftlich genutzt, im Norden standen mehrere Gebäude. Das heutige Straßennetz existierte bereits überwiegend. Zwischenzeitlich hat man die Straßen weiter ausgebaut und den Gebäudebestand erweitert (vgl. Abb. 1 & 3-5).

  2. Die Bodensicht ist weitgehend uneingeschränkt, im Norden führen Gebäude und Vegetation zu Beeinträchtigungen (vgl. Abb. 3-5). Aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmezeitpunkte der Luftbildserien (vgl. Tab. 1) können durch Schattenfall bedingte mögliche Erkenntnislücken minimiert werden.

  3. Den ausgewerteten Luftbildserien (vgl. Tab. 1) sind keine Hinweise auf Bombenabwürfe im Auswertungsgebiet zu entnehmen.

9 76th INF. DIV. ARTY.: S-2 Per. Rep. No. 37, 03./04.03.1945, NARA [1]; 76th INF. DIV. ARTY.: S-2 Per. Rep. No. 37, 04./05.03.1945, NARA [1]; ARBEITSKREIS FÜR HEIMATGESCHICHTE UND -LITERATUR 2012, S. 129; W. B., Co. H: Company H, 03.03.1945, Web [2]. 10 76th INF. DIV.: G-3 Jrnl, 04./05.03.1945, NARA [2]. 11 76th INF. DIV.: G-3 Jrnl, 04./05.03.1945, NARA [2]; XII CORPS: G-3 Sitrep No 795, 04.03.1945, NARA [3]; XII CORPS: G-3 Sitrep No 796, 04.03.1945, NARA [4]; ARBEITSKREIS FÜR HEIMATGESCHICHTE UND -LITERATUR 2012, S. 130, 170; PROVINCE 1992, S. 197; WILLIAMS 1994, S. 424; W. B., Co. H: Company H, 03.03.1945, Web [2]. 12 76th INF. DIV.: G-3 Jrnl, 04./05.03.1945, NARA [2]; 76th INF. DIV.: S-2 Per. Rep. No. 37, 40, 42, 04.- 08..03.1945, NARA [5]; W. B., Co. G: Company G, 03.03.1945, Web [3]; 4th Bn., AT Co.: The “4th” Battalion Anti-Tank-Company, Web [4]; Hq Co 1st Bn: The Red Battalion, Web [5]. 13 76th INF. DIV. ARTY.: S-2 Per. Rep. No. 37, 04./05.03.1945, NARA [1].

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Abb. 3: Das Projektareal (hellblau markiert) mit dem um 50 m gepufferten Auswertungsgebiet (dunkelblau) am 11.09.1944 (Flug-Nr. 30-4783, #1003).

Abb. 4: Zahlreiche Laufgrabensysteme, Stellungen und Deckungslöcher in der Umgebung des Auswertungsgebietes am 15.01.1945 (Flug-Nr. 31-3983, #2115).

  1. Ab dem 16.12.1944 (Flug-Nr. 31-3754 & 31-3756) lassen sich in der unmittelbaren Umgebung des Auswertungsgebietes zahlreiche Laufgrabensysteme, Stellungen und

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Deckungslöcher identifizieren (vgl. Abb. 4), die potentielle Ziele des dokumentierten Geschützbeschusses darstellten. Aufgrund der Lage außerhalb ist hieraus kein Kampfmittelverdacht für das Untersuchungsgebiet abzuleiten.

  1. Mit dem Detailbildflug vom 22.07.1947 (Flug-Nr. 2-3667) ist 200 m östlich des Projektgebietes ein Gebäudeschaden nachzuweisen (vgl. Abb. 5), der bereits mit der Übersichtsbefliegung vom 13.07.1945 (Flug-Nr. 3G-MEW-S068-) zu erahnen und auf den mehrere Tage langen Artilleriebeschuss auf Preist im Zuge der Einnahme zurückzuführen ist. Weitere Beschussspuren lassen sich qualitäts- und maßstabsbedingt sowie aufgrund des großen zeitlichen Abstandes nicht (mehr) nachweisen.

Abb. 5: Ein Gebäudeschaden östlich des Auswertungsgebietes am 22.07.1947 (Flug-Nr. 2-3667, #3059).

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  1. FAZIT

Für das Projekt „Preist, Kanalerneuerung Im Brühl“ konnte nach Auswertung der vorliegenden Luftbildserien und Unterlagen eine potentielle Kampfmittelbelastung ermittelt werden.

Im gesamten Projektareal besteht das Risiko auf blindgegangene Geschützgranaten zu stoßen (Verursachungsszenario Bodenkämpfe).

Gemäß Baufachlicher Richtlinien Kampfmittelräumung besteht weiterer Erkundungsbedarf (KATEGORIE 2).14 Wir empfehlen die Konsultation des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, eines Fachplaners für Kampfmittelräumung oder einer Fachfirma für die Kampfmittelbeseitigung. Letztere muss über die Zulassung nach § 7 SprengG und entsprechendes Personal mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG verfügen.

(L. de Fallois) (B. Hanika) (N. Promm) B. Sc. M. Sc. B. A.

  1. Gutachter 2. Gutachterin Historische Recherche

14 BIMA & BMVG 2024, BFR KMR, S. 42, Web [1].

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  1. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS

6.1 Quellen

Air Force Historical Research Agency (AFHRA), Maxwell Air Force Base, AL

[1] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary, Surinse 26. Dec. to Sunrise 27. Dec 1944, 26.12.1944. AFHRA Roll B5920, Frame nicht identifizierbar.

[2] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary Sunrise 29 Dec. to Sunrise 30 Dec. 1944, 29.12.1944. AFHRA Roll B5920, Frame nicht identifizierbar.

[3] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary Sunrise 31 December 1944 to Sunrise 1 January 1945, 31.12.1944. AFHRA Roll B5920, Frame 1074-1086.

[4] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary Sunrise 16 January to Sunrise 17 January 1945, 16.01.1945. AFHRA Roll B5922, Frame nicht identifizierbar.

[5] IX TACTICAL AIR COMMAND: Summary of Air Operations for 27 January 1945, 27.01.1945. AFHRA Roll B5861, Frame 499.

[6] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary Sunrise 21 February to Sunrise 22 February 1945, 21.02.1945. AFHRA Roll B5925, Frame 1229.

[7] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary sunrise 24 February to sunrise 25 February 1945, 24.02.1945. AFHRA Roll B5926, Frame 657.

[8] XIX TACTICAL AIR COMMAND: Morning Summary Sunrise 3 March to Sunrise 4 March 1945, 03.03.1945. AFHRA Roll B5927, Frame 741.

National Archives Records Administration (NARA), College Park MD

[1] 76th INFANTRY DIVISION ARTILLERY: S-2 Periodic Report No. 37, March 1945. NARA RG 407 Entry 427 Box 9989.

[2] 76th INFANTRY DIVISION: G-3 Journal, March 1945. NARA RG 407 Entry 427 Box 9730.

[3] XII CORPS: G-3 Sitrep No 795, Period 040400 to 04100, 04.03.1945, NARA RG 407 Entry 427 Box 3900.

[4] XII CORPS: G-3 Sitrep No 796, Period 041000 to 041600, 04.03.1945, NARA RG 407 Entry 427 Box 3900.

[5] 76th INFANTRY DIVISION: G-2 Periodic Report, March 1945. NARA RG 407 Entry 427 Box 9712.

6.2 Literatur

ARBEITSKREIS FÜR HEIMATGESCHICHTE UND -LITERATUR (AHL) IM EIFELVEREIN E. V. / ORTSGRUPPE SPEICHER (2012): Heimat unter Bomben und Terror. Der II. Weltkrieg in den Verbandsgemeinden Speicher und Trier Land 1939 - 1945. – Aachen.

GUNSTON, B. (1989): Jane's Fighting Aircraft of World War II. – New York.

PROVINCE, C. M. (1992): Patton's Third Army. A daily combat diary. – New York, NY.

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WILLIAMS, M. H. (1994): Chronology 1941-1945. – Washington, D.C.

6.3 Internetdokumente

[1] BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN [BIMA] & BUNDESMINISTERIUM DER VERTEIDIGUNG [BMVG] (Hrsg., 2024): Baufachliche Richtlinien Kampfmittelräumung (BFR KMR) – Arbeitshilfen zur Planung und Durchführung der Erkundung sowie der Räumung von Kampfmitteln auf Liegenschaften des Bundes. – Berlin & Bonn. Online abrufbar unter: https://www.bfr-kmr.de/index.html, [Letzter Zugriff: 19.03.2026].

[2] THE WHITE BATTALION, COMPANY H: Company H, Feb. – May 1945. Online abrufbar unter: https://76thdivision.com/304/history_304th_066.html, [Letzter Zugriff: 19.03.2026].

[3] THE WHITE BATTALION, COMPANY G: Company G, Feb. – Apr. 1945. Online abrufbar unter: https://76thdivision.com/304/history_304th_083.html, [Letzter Zugriff: 19.03.2026].

[4] 4th BATTALION, ANTI-TANK-COMPANY: The “4th” Battalion Anti-Tank-Company, Feb. – May 1945. Online abrufbar unter: https://76thdivision.com/304/history_304th_083.html, [Letzter Zugriff: 19.03.2026].

[5] HEADQUARTERS COMPANY 1st BATTALION: The Red Battalion Headquarters Company 1st Battalion, Jan. – June 1945. Online abrufbar unter: http://76thdivision.com/304/history_304th_047.html, [Letzter Zugriff: 19.03.2026].

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ANHANG I: METHODIK DER KAMPFMITTELVORERKUNDUNG

Ziel der Kampfmittelvorerkundung

Die vorliegende Kampfmittelvorerkundung hat die Erfassung und Lokalisierung von dokumentierten Kriegsschäden und Belastungen des Untergrundes infolge von Kriegsereignissen des Zweiten Weltkriegs zum Ziel.

Ursachen der potentiellen Kampfmittelbelastung

Die Ursachen für mögliche Belastungen des Untergrundes mit Kampfmitteln lassen sich in erster Linie auf Angriffe der alliierten strategischen und taktischen Bomberverbände zurückführen. Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials, das auch heute noch besonders von Sprengbombenblindgängern ausgeht, ist in den von diesem Bombentyp betroffenen Bereichen von einem hohen potentiellen Kampfmittelrisiko auszugehen. Im Gegensatz dazu ist die Gefährdung, die durch Blindgänger von Brandbomben verursacht wird, als wesentlich geringer einzuschätzen.

Aus der Fachliteratur geht hervor, dass ca. 10-15 % aller im Zweiten Weltkrieg abgeworfenen Sprengbomben nicht zur Detonation gelangten. In einem nachweislich bombardierten Gebiet muss deshalb immer mit Blindgängern gerechnet werden, auch wenn sie luftsichtig nicht (mehr) zu erkennen sind. Die bei der Luftbildauswertung ermittelten Bombardierungseinwirkungen (Blindgängerverdachtspunkte, Bombentrichter, zerstörte Bausubstanz, bombardierte Flächen) werden in der Regel, abweichend von der intensitätsbasierten Methode der Baufachlichen Richtlinien, um 50 m gepuffert, um eine erhöhte Sicherheit der Befunde gewähren zu können. In dieser Kampfmittelverdachtsfläche Bombardierung muss mit Blindgängern gerechnet werden, die in das Erdreich eingedrungen sein können. Der Puffer kann in begründeten Fällen, z.B. aufgrund einer großen Streuung der Bombardierung, erweitert werden. Bei Brandbomben, insbesondere in dichtbesiedelten Gebieten, ist zu berücksichtigen, dass diese auflösungsbedingt oder infolge eingeschränkter Bodensicht anhand der Luftbilder nicht immer nachgewiesen werden können.

Neben den Auswirkungen der Luftangriffe müssen im Rahmen einer räumlich differenzierten Beurteilung der möglichen Kampfmittelbelastung auch kampfmittelrelevante Flächennutzungen berücksichtigt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um Teilflächen, auf denen mit Munition bzw. konventionellen Sprengstoffen jedweder Art umgegangen wurde oder umgegangen worden sein könnte. Aus diesem Grund werden bei der Erfassung der potentiellen Kampfmittelbelastung auch militärisch genutzte Areale (Flakstellungen, Kasernen, Übungsgelände, etc.) und potentielle Entsorgungsbereiche (z.B. Hohlformen, geschobene Flächen, Bombentrichter) sowie Bodenkämpfe berücksichtigt. Generell ist zu berücksichtigen, dass Brücken im Vorfeld der Einnahme häufig zur Sprengung vorbereitet und an den Widerlagern Sprengmittel angebracht, jedoch nicht gezündet wurden. Bei gesprengten Brücken besteht die Möglichkeit, auf versprengte und nicht detonierte Explosivstoffe zu stoßen.

Arbeitsgrundlagen und deren Beschaffung

Luftbilder

Für die multitemporale Luftbildauswertung werden, soweit verfügbar, mehrere Luftbildserien aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges als hochaufgelöste Scans (1.200 dpi) beschafft.

Dem Erwerb der Luftbilder geht eine EDV-gestützte Luftbildrecherche voraus. Die zugrunde liegenden Daten stammen aus dem Bestand der nationalen und internationalen Luftbildarchive

LUFTBILDDATENBANK DR. CARLS GMBH - SIEBOLDSTR. 10 - 97230 ESTENFELD TEL.: +49 (0)93 05 / 90 00 20 - FAX: +49 (0)93 05 / 90 00 23 - INFO@LUFTBILDDATENBANK.DE

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(englische Archive JARIC, ACIU, MAPRW, amerikanisches Archiv NARA, Archiv Kanada, Archiv Holland, Bundesarchiv Koblenz und firmeneigener Bestand der Luftbilddatenbank).

Auf Basis der Recherche wird eine Bildauswahl getroffen, die eine möglichst gute zeitliche Abdeckung (multitemporal) des gesamten Kriegszeitraums gewährleisten soll. Hierdurch können Schäden an Gebäuden sowie Veränderungen der Bodenoberfläche dokumentiert werden, welche einen Hinweis auf Bombardierungen liefern. Bombardierungsschäden wurden nach einem Luftangriff teilweise sehr rasch behoben. Je länger die Zeitspanne zwischen einem Angriff und verfügbaren Luftaufnahmen ist, umso schwieriger sind Bombardierungsschäden nachzuweisen. In manchen Fällen wurden Schäden annähernd spurenlos beseitigt. Neben einer möglichst zeitlich differenzierten Abdeckung wird die Beschaffung von Bildflügen kurz nach dokumentierten Bombardierungen angestrebt. Erkenntnislücken können aus nicht verfügbaren Luftbildserien bzw. nicht beflogenen Zeiträumen resultieren. Um die letzten Kriegseinwirkungen durch Bodenkämpfe innerhalb eines Untersuchungsgebietes erfassen und den Endbombardierungszustand feststellen zu können, werden – soweit verfügbar – frühestmögliche Bildflüge aus der Nachkriegszeit beschafft.

Quellen und Literatur

Zusätzlich zur Luftbildauswertung wird eine gezielte Recherche und Auswertung von historischen Quellen/Archivalien, der firmeneigenen Bibliothek sowie eine Webrecherche zu den Luft- und Bodenkriegsereignissen in der Region durchgeführt. Zusätzlich wird der telefonische Kontakt mit der Gemeinde, Archiven und Zeitzeugen gesucht.

Die historischen Akten des US-Nationalarchives (NARA), des britischen Nationalarchives (TNA), der Air Force Historical Research Agency (AFHRA) und dem Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation (CAMO) geben Informationen zu im Zweiten Weltkrieg durchgeführten Aufklärungsflügen sowie zu strategischen und taktischen Luftangriffen bzw. Bodenkriegsereignissen wieder. Die Resultate werden durch Auswertung entsprechender deutscher Unterlagen aus dem Bundesarchiv (BArch) und weiteren Archiven auf Landes- und Kommunalebene ergänzt. Zum Teil wurden die Akteneinträge verortet und können über ein geographisches Informationssystem abgefragt werden. In Kombination mit den ermittelten Luftbildbefunden entsteht so ein schlüssiges Gesamtbild der Kriegsgeschehnisse im Bereich des Untersuchungsareals.

Vorgehensweise

Die visuelle Interpretation der Kriegsluftbilder erfolgt unter Verwendung verschiedener geographischer Informationssysteme (Abk. GIS). Mit Hilfe von Bildpaaren kann eine stereoskopische Auswertung durchgeführt werden, wodurch Bildfehler aufgedeckt und Bombardierungsschäden infolge des räumlichen Eindrucks gut identifiziert werden können. Im Vorfeld wird eine digitale Aufbereitung der Luftbilder mittels Adobe Photoshop durchgeführt.

Im Fokus der Luftbildauswertung stehen neben Blindgängerverdachtspunkten unter anderem Bombentrichter, beschädigte Gebäude, Flakstellungen, Flächen mit Hinweisen auf Artilleriebeschuss und Laufgräben. Das hierbei abgeleitete Schadenspotential soll Hinweise auf räumliche Schwerpunkte möglicher Belastungen mit Kampfmitteln geben. In manchen Fällen können bzgl. der potentiellen Kampfmittelbelastung lediglich Verdachtsflächen festgehalten werden. Anschließend werden die Befunde der Luftbildauswertung mit Hilfe des GIS digital in die Kartengrundlage übertragen.

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Die Ergebnisse der Luftbildauswertung werden mit den Ergebnissen der Akten- und Literaturaus- wertung abgeglichen. Daraus erfolgt eine Bewertung der potentiellen Kampfmittelbelastung für das Projektgebiet sowie eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen.

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ANHANG II: ANGRIFFSLISTE

Anmerkungen:

  • Es wurde nicht für alle Angriffe die Bezünderung ermittelt.
  • Koordinatenangaben in den alliierten Akten weisen gewisse Ungenauigkeiten von teilweise mehreren Kilometern auf und stellen daher keine exakte Verortung der Ereignisse, sondern lediglich eine grobe räumliche Einordnung dar. Aus diesem Grund wurden diese Koordinatenangaben, unter Berücksichtigung aller vorliegenden Informationen, sinngemäß interpretiert.

Abkürzungen:

Bewaffnung:
Angabe Beladung"Anzahl" x "Gewicht" "Abwurfmittel" ("Zünder vorne" x "Zünder hinten") z.B.: 10 x 100 lb GP (NN x 1/100) oder „Bewaffnung“ z.B.: Bordwaffen

Gewicht

galVolumenangabe Gallon
lbGewichtsangabe Pfund

Abwurfmittel

FRAGFragmentation Bomb, Splitterbomben
GPGeneral Purpose, Sprengbomben
NapalmBrandbombe
RDXResearch Department Explosive, Sprengbomben mit erhöhter Sprengkraft

Zünderangaben Inst Instant, sofortige Auslösung

Einheiten

US 9 AFNinth Air Force der United States Army Air Forces USAAF
XIX TACXIX Tactical Air Command der US 9 AF

Flugzeuge

P-38Jagdbomber P-38 Lightning, Bordwaffenmunition explosiv
P-47Jagdbomber P-47 Thunderbolt, Bordwaffenmunition nicht explosiv
Anzahl/
Lfd.Typ der
DatumEinheitBewaffnungZielBemerkungQuelle
Nr.Flugzeug
e
12 6.12.1944US 9 AF, XIX TAC10 P-473 x 260 lb FRAG, BordwaffenEifelstrecke bei Hosten, Eisenbahnw aggons”3 Frags on 25 cars at L-1944, NRO. [...] Strafed [...] des 2 RR cars at L-1944.” Bombardierung und Bordwaffenbeschuss auf Eisenbahnwaggons bei der Koordinate wL1944. Zeit im Zielraum: 08:25 UhrAFHRA [1]
22 6.12.1944US 9 AF, XIX TAC11 P-381.000 lb GPSpeicher“6 direct hits on bldgs in Steicher L-1947.”AFHRA [1]

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Anzahl/
Lfd.Typ der
DatumEinheitBewaffnungZielBemerkungQuelle
Nr.Flugzeug
e
Abwurf eines Teils der Teilbeladung auf Gebäude bei der Koordinate wL1947. Teilbeladung: 10 x 1.000 lb GP Zeit im Zielraum: 09:15 Uhr
32 9.12.1944US 9 AF, XIX TAC12 P-478 x 500 lb GP, 8 x 75 gal NapalmBahnhof Auw an der Kyll, Eisenbahnw aggons“8 GP, 8 Napalm on 50-60 RR cars in M/Y vic HOSTEN at L- 1943; excellent hits, fires started, no claim due haze.” Bombardierung auf Eisenbahnwaggons in einem Bahnhof bei der Koordinate wL1943.AFHRA [2]
43 1.12.1944US 9 AF, XIX TAC12 P-38BordwaffenEifelstrecke bei Hosten, Eisenbahnw aggons“Strafed 40 to 60 RR cars (L- 1944), NRO.” Bordwaffenbeschuss auf Eisenbahnwaggons bei der Koordinate wL1944.AFHRA [3]
51 6.01.1945US 9 AF, XIX TAC12 P-4712 x 500 lb GPHosten“12 GP Town HOSTEN L-1944, hits but NRO.” Bombardierung auf die Ortschaft Hosten.AFHRA [4]
62 7.01.1945US 9 AF, XIX TAC12 P-381.000 lb GP (Inst)Auw an der Kyll“Bombed L1945, NRO.” Abwurf eines Teils der Gesamtbeladung bei der Koordinate wL1945. Gesamtbeladung: 16 x 1.000 lb GP (Inst)AFHRA [5]
72 1.02.1945US 9 AF, XIX TAC15 P-47BordwaffenEifelstrecke bei Hosten, Eisenbahnw aggons“Strafed 12 RR cars, L-1943, NRO.” Bordwaffenbeschuss auf Eisenbahnwaggons bei der Koordinate wL1943.AFHRA [6]
82 4.02.1945US 9 AF, XIX TAC4 P-474 x 500 lb RDX, BordwaffenEifelstrecke bei Hosten, Eisenbahnw aggons“4 RDX on 75 RR cars L-1943. No claims. Strafed and damaged all 75 cars.” Bombardierung und Bordwaffenbeschuss auf Eisenbahnwaggons bei der Koordinate wL1943AFHRA [7]
90 3.03.1945US 9 AF, XIX TAC4 P-478 x 500 lb RDXOrenhofen, Fahrzeuge“8x500 RDX on Orenhoffen L- 2245. Des. 4 MT.“AFHRA [8]

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Anzahl/
Lfd.Typ der
DatumEinheitBewaffnungZielBemerkungQuelle
Nr.Flugzeug
e
Bombardierung auf die Ortschaft Orenhofen.

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung