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Anlage 2 BIM Projektabwicklungsplan (BAP)
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G.011603180 Verkehrsstation Kirchentellinsfurt
BIM Methodik
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Digitales Planen und Bauen
DB InfraGO AG
I.SPM
Lautenschlager Straße 20,
70173 Stuttgart
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Inhaltsverzeichnis 1
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BIM-Projektabwicklungsplan
Musterdokument
Der BIM-Projektabwicklungsplan ist ein Dokument, welches die Grundlage einer BIM-basierten Zusam- menarbeit im Projekt strategisch beschreibt.
Er legt die Ziele, die organisatorischen Strukturen und die Verantwortlichkeiten auf Seiten des Auftrag- nehmers (AN) fest, stellt den Rahmen für die BIM-Leistungen dar und definiert die Prozesse sowie Aus- tauschanforderungen der einzelnen Beteiligten auf Auftragnehmerseite. Der BAP beinhaltet ebenso die Schnittstellen zum Auftraggeber (AG) und zu Dritten. Die vom AG bereits vor der der Ausschreibung befüllten Abschnitte – insbesondere Abschnitt 1 und 2 – dürfen vom Bieter nicht verändert werden. Ergänzungen dieser Abschnitte müssen kenntlich gemacht werden.
Dieses Dokument ist vom Bieter im Rahmen der Angebotslegung entsprechend den Vorgaben zu befül- len und dem Angebot beizufügen. Dieser wird im Rahmen der Angebotsprüfung durch den zuständigen BIM-Berater des AG geprüft und für die Verwendung im Projekt bestätigt/freigegeben. Der BIM-Projek- tabwicklungsplan ist somit Vertragsbestandteil. Anschließend wird dieser vom BIM-Berater auf der Pro- jektkommunikationsplattform im zugehörigen Projektraum abgelegt.
Das Dokument ist im Projektverlauf vom AN in Abstimmung mit dem Auftraggeber (AG) fortzuschrei- ben.
Die blauen Hinweistexte sind bei der Bearbeitung zu beachten und anschließend zu löschen.
Vorgaben zur Befüllung:
vor Ausschreibung – durch AG Abschnitte: 1.1, 1.2, 2.1, 2.2, 7.2 (Eingrenzung auf bestimmte BIM-AWF möglich), 8.2. (wenn schon im Projekt vorhanden), 8.4 (falls erforderlich) mit Angebotsabgabe (Teilnahmewettbewerb) – durch Bieter Abschnitte: 3.1, 3.2, 4.1 (gem. Eingrenzung unter 4.1), 6.3, 6.4, 4 Wochen nach Auftragserteilung – durch AN Abschnitte: 3.3, 4.1 (vervollständigen), 5.1, 6.1, 6.2, 7.1, 7.2, 8.1, 8.2, 8.3
Ersteller: Dillig Ingenieure GmbH
Status: Entwurfsplanung
Datum: 12.11.2024
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Inhaltsverzeichnis 2
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Inhaltsverzeichnis
Freigabe 5
Geltungsbereich 6
1 Allgemeine Projektinformationen 7
1.1 Allgemeine Projektinformationen 7
1.2 Mitgeltende Dokumente 7
2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 8
2.1 BIM-Ziele 8
2.2 BIM-Anwendungsfälle 9
3 Organisation im Projekt 15
3.1 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten 15
3.2 Projektorganisation 17
3.3 Projektbeteiligtenliste 17
4 Qualitätssicherung 18
4.1 Strategie der Qualitätssicherung 18
5 Strategie der Zusammenarbeit 18 5.1 Organisation der Zusammenarbeit – Besprechungsmanagement 20
6 Datenaustausch und -lieferung 21
6.1 Gemeinsame Datenumgebung 21
6.2 Softwareumgebung und -Schnittstellen 21
6.3 Modellbasierter Informations- und Datenaustausch 22
6.4 Datenlieferungsplan 24
7 BIM-Prozesse 25
7.1 Gesamtübersicht der BIM-Ausführung 25
7.2 Anwendungsfallbezogene Prozesse 25
8 Modellstruktur und -inhalte 27
8.1 Modellstruktur und -inhalte 27
8.2 Koordinatensystem 28
8.3 Abbildung Bauphasen 29
8.4 Informationsgehalt der Modelle 29
9 Anlagen 30
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Inhaltsverzeichnis 3
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Index
| Nr.: | Ver- | Datum: | Änderung: | Verfas- | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| sion: | ser: | |||||||
| 01 | 1.0 | 26.04.2016 | Erstausgabe | I.SBB (3) | ||||
| 02 | 1.1 | 01.10.2016 | Ergänzung Abschnitt 4.1 | I.SBB (3) | ||||
| 03 | 1.2 | 10.05.2017 | Überarbeitung | I.SBB (3) I.NP | ||||
| 04 | 1.3 | 01.11.2019 | Änderung des Geltungsbereiches ausschließliche Anwendung der Vorgaben für DB Sta- tion&Service AG Projekte Löschung der DB Netz AG bezogenen fachlichen Inhalte Anpassung Anwendungsfälle | I.SPM (S) | ||||
| 06 | 1.4 | 29.01.2021 | Aktualisierung BIM-Anwendungsfälle Ergänzung Kapitel 8 Inhaltliche Zusammenfassung einzelner Abschnitte Redaktionelle Überarbeitung des gesamten BAP | I.SPM(S) | ||||
| 07 | 1.5 | 01.11.2021 | Aktualisierung Vorgaben zur Befüllung; Entfall Abschnitt 5.2 Ergänzende Hinweise Abschnitt 4, 6.2, 8.2 | I.SPM (S) | ||||
| 08 | 1.6 | 17.05.2022 | Ergänzender Hinweis 3.1 zu Verantwortlichkeiten und Ab- schnitt 2 "Bestandserfassung mittels Punktwolke" | I.SPM 4 | ||||
| 09 | 1.7 | 24.11.2022 | Abschnitt 2.2, Ergänzung BIM-Anwendungsfall "Baubespre- chung mit BIM" Abschnitt 8.2, Aktualisierung des Kapitels (Koordinatensys- tem VA) | I.SPM 4 | ||||
| 10 | 1.8 | 09.05.2023 | Änderung: Nummerierung Anlage Abschnitt 2.1, Ergänzung BIM-Ziel für Projektart Einfach- BIM Abschnitt 2.2, Ergänzung BIM-Anwendungsfall "As-Built- Kontrolle" Abschnitt 3.3, Anpassung der Tabelle für Projektbeteilig- tenliste | I.SPM 4 |
Im Änderungsindex sind redaktionelle Änderungen, welche aus Rückmeldungen resultieren, nicht im Ein- zelnen aufgeführt.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Index 4
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Freigabe
Der vorliegende BIM-Projektabwicklungsplan wurde durch den BIM-Koordinator des AN und den zustän- digen BIM-Berater des AG geprüft und wird hiermit für die Verwendung im Projekt bestätigt und auf der Projektkommunikationsplattform abgelegt.
| Fortschrei- | Version | Datum | Bestätigung | Bestätigung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bung-Nr. | BIM-Koordinator (AN) | BIM-Berater (AG) | ||||||||
| 00 | 1.4 | 12.01.2023 | - | Savina Staikova | ||||||
| 01 | 1.8 | 09.11.2023 | Maik Fritsche | |||||||
| 02 | 1.8 | |||||||||
| 03 | ||||||||||
| 04 |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Freigabe 5
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Geltungsbereich
| Das folgende Dokument enthält die Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik – Digitales Planen | ||
|---|---|---|
| und Bauen für alle Projektbeteiligten. | ||
| Die dargestellte Methodik ist bei allen Projekten verbindlich anzuwenden. | ||
| Bei Großprojekten der DB Station&Service AG sind die Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik | ||
| als Basis anzuwenden und hinsichtlich der Ziele und Anwendungsfälle gemäß dem BIM-Einführungs- | ||
| plans zu erweitern. | ||
| Das Dokument ist gesamthaft von allen Projektbeteiligten anzuwenden. Dabei ist die jeweilige Rolle | ||
| im Projekt zu beachten. |
| Das vorliegende Muster eines BIM-Projektabwicklungsplans (BAP) ist urheberrechtlich geschützt. | ||
|---|---|---|
| Der DB Station&Service AG steht an diesen Vorgaben das ausschließliche und uneingeschränkte Nut- | ||
| zungsrecht zu. | ||
| Jegliche Formen der Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte bedürfen der Zustim- | ||
| mung der DB Station&Service AG durch die geschäftsverantwortliche Stelle. |
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) Geltungsbereich 6
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1 Allgemeine Projektinformationen
Nachfolgend sind die Basisdaten des Projektes vom Auftraggeber zu befüllen. Hier kann zudem für ergän- zende Projektinformationen eine Kurzbeschreibung eingefügt oder auf den Projektauftrag verwiesen wer- den. Dazu muss dieser als Anlage angehängt werden.
1.1 Allgemeine Projektinformationen
| Bauherr | DB Station & Service AG, Regionalbereich Südwest, Bahnhofsmanagement Friedrichshafen |
|---|---|
| Projektname | Kirchentellinsfurt - Verlängerung Bahnsteig Gl. 1 u. Gl. 2 |
| Projektort | Kirchentellinsfurt |
| Projektnummer des AG | G.011603180 |
1.2 Mitgeltende Dokumente
Hinweis: siehe insbesondere Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik des Auftraggebers (Anlage 15 zum Architekten-/ Ingenieurvertrag).
| Dokument/Titel | Dokumentennummer/Version |
|---|---|
| Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik | Version 2.9 |
| Projektauftrag | Version 1.0 |
| Masterliste des AG zur Übergabe von Attributen an SAP | 2.9 |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 1 Allgemeine Projektinformationen 7
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2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle
Nachfolgend werden die BIM-Ziele und -Anwendungsfälle für das Projekt vom Auftraggeber festgelegt. Kommt es im Projektverlauf zu projektspezifischen Anpassungen oder Ergänzungen, ist das in diesem Ka- pitel vom Auftragnehmer nach Abstimmung mit dem Auftraggeber zu dokumentieren. Die BIM-Ziele und die BIM-Anwendungsfälle sind für übliche Projekte der DB S&S bereits vom Auftraggeber vorgegeben, siehe hierzu Abschnitt 1.2 und 1.3 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik.
[Die BIM-Ziele sowie die mindestens vom AG geforderten BIM-Anwendungsfälle werden vor Ausschreibung vom Auftraggeber in Abstimmung mit dem BIM-Berater ggf. projektspezifisch angepasst.]
2.1 BIM-Ziele
Die Ziele für Verkehrsstationsprojekte gemäß Abschnitt 1.2 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Me- thodik lauten wie folgt:
▪ Erreichen von Kostensicherheit vor Ausschreibung der Bauleistung
▪ Erhöhung der Planungsqualität und Anwendung der Baustandards
▪ Digitale Übergabe definierter Daten in Betrieb und Instandhaltung
▪ Unterstützung der Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 8
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2.2 BIM-Anwendungsfälle
Die Vorgehensweise und Anwendungsfälle sind in den Abschnitten 1.2, 1.3 und 3.10 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik näher beschrieben.
In nachfolgender Tabelle sind die aus Sicht des AG mindestens anzuwendenden BIM-Anwendungsfälle für Verkehrsstationsprojekte vorausgewählt. Projektspe- zifische Anpassungen der Anwendungsfälle sind in der nachfolgenden Tabelle zu dokumentieren.
Weitere Anwendungsfälle, die aus Sicht des Auftragnehmers erforderlich sind, um die qualitätsgerechte und genehmigungsfähige Planung gemäß Werkvertrag zu erreichen, sind vom Auftragnehmer Planung zu ergänzen. Hierzu gehören auch Anwendungsfälle, die mit dem Zusatz „AN“ gekennzeichnet sind, wenn diese nicht vom AG gefordert werden.
| Projekt- phase | Anwendungsfälle der BIM-Methodik | An- | Projektspezifische Ergänzung der An- | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| wen- | wendungsfälle | ||||||
| dung | (Beispiele) | ||||||
| g n u r h ü f h c r u d t k e jo r P | Alle arbeiten am Modell Um erst digital und dann real zu bauen, arbeiten alle Projektbeteiligten gemeinsam am digitalen BIM-Mo- dell, dessen 3D-Visualisierungen und dem Hochladen der Planungsinformationen in die Projektkommunikati- onsplattform. Die jeweils aktuellen Planungsstände werden getaktet zu einem Koordinationsmodell zusammengeführt und sind zentraler Bestandteil der BIM-Projektbesprechungen. [&] Das parallele, getaktete Arbeiten aller Projektbeteiligten am Modell erhöht die Planungsqualität und be- schleunigt die Planungsprozesse, [&] | Ja | |||||
| Getaktete BIM-Projektbesprechungen Getaktete BIM-Projektbesprechung ist die Planungsbesprechung, die bis zum Abschluss des Gesamtmodells Stufe 2 durchgeführt werden. Hierfür lädt die Projektleitung des AG mit Planungsstart zu getakteten BIM- Projektbesprechungen ein. Die Taktung ist mindestens 4 Wochen. [&] Die Besprechungen erfolgen grundsätzlich online unter Nutzung des BKU-Standards MS-Teams. Ziel der BIM-Projektbesprechungen ist der Abgleich des Planungsstandes der Fachmodelle mit allen Projekt- beteiligten. Zentraler Bestandteil der BIM-Projektbesprechung ist das Koordinationsmodell, [&] Das Koordinationsmodell dient u.a. der Feststellung des Planungsfortschritts, der Kollisionsprüfung und der Umsetzung der Aufgaben- stellung. [&] | Ja | - 4-wöchiger Besprechungsrhythmus zu Beginn, je nach Bedarf auf 2-wöchigen Rhythmus verkürzen |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 9
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| Projektkommunikation - gemeinsame Datenplattform Die Projektkommunikation erfolgt projektbegleitend auf der gemeinsamen Datenplattform der DB Sta- tion&Service AG – der Projektkommunikationsplattform. [&] Jeder Projektbeteiligte lädt den jeweils aktuel- len Planungsstand (Modelle, Pläne, Dokumente, Berechnungen etc.), der Gegenstand der jeweiligen BIM- Projektbesprechung ist, mind. 2 Arbeitstage im Voraus auf die Projektkommunikationsplattform hoch. [&] Die Ablage erfolgt gem. den Vorgaben der Ergänzenden Regelungen zur Nutzung der Projektkommunikati- onsplattform. (s. Kap. 1.5) | Ja | ||
|---|---|---|---|
| Baubesprechung mit BIMDie Bauüberwachung lädt mit Start der Bauausführung zu Baubesprechungen ein. Die BIM-Methodik wird in die Baubesprechung integriert. Die Taktung ist mindestens 4 Wochen. Anhand des geplanten Gesamtmodells Stufe 2 werden regelmäßige Abstimmung des Bauablaufes, Nachver- folgung des Baufortschrittes sowie Abgleich des jeweiligen Bauzustands anhand des Modells mit allen Pro- jektbeteiligten durchgeführt. [&] | Ja | ||
| 3D-Modellierung - Geometrie und Attribute Die Objektplanung und alle Fachplanungen werden in einem festgelegten Koordinatensystem (Koordinaten- system VA) mit 3D-Bauteilen modelliert und attribuiert. Der Detaillierungsgrad und die Attribuierung hängen von der Projektart, der Projektphase und den Anwendungsfällen ab. [&] Detaillierungsgrad und Informationsgehalt des Modells müssen so gewählt werden, dass die im BIM-Projek- tabwicklungsplan festgelegten BIM-Ziele und BIM-Anwendungsfälle umgesetzt werden können. [&] | Ja | ||
| Öffentlichkeitsarbeit mit 3D-Visualisierung Aus BIM-Modellen können einfach Visualisierungen für die Öffentlichkeitsarbeit erstellt werden. Visualisie- rungsvarianten können Renderings, VR-Anwendungen oder 3D-Drucke sein. Die erforderlichen Visualisie- rungsvarianten werden in Abstimmung mit dem AG festgelegt. [&] | Ja | - Einfache Renderings aus dem Modell | |
| Projektkommunikation – Modellbasierte Digitale Protokollierung und Aufgabenverwaltung (AN) In Projekten ist die modellbasierte digitale Protokollierung von Kollisionen, Aufgaben und Änderungen zent- raler Bestandteil der BIM-Projektbesprechungen. Der Austausch des Protokolls unter den Projektbeteiligten erfolgt im standardisierten Austauschformat BCF durch den AN. Zusätzlich ist das Protokoll im Anschluss an jede BIM-Projektbesprechung als .pdf-Dokument in die Projektkommunikationsplattform zu laden. [&] Die Verwaltung der Kollisionen, Aufgaben und Änderungen erfolgt in einer für alle Projektbeteiligten zugäng- lichen Verwaltungssoftware. Dem Auftraggeber werden hierfür vom Hauptauftragnehmer Planung Zugänge | Nein | - Nicht relevant |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 10
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| für die gesamte Projektlaufzeit zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der Zugänge wird vom AG vor Ausschrei- bung im BAP festgelegt. [&] | |||
|---|---|---|---|
| - t t im r e n e g a ld g nn u r u l G / d n a t s e B | Bestandserfassung mittels Punktwolke Die Bestandserfassung ist die Erfassung des IST-Zustands eines Bauwerks und der Umgebung mittels geore- ferenzierten Punktwolken. Als Methode kommen 3D-Laserscans oder Photogrammetrie zur Anwendung. [&] | Ja | - projektspezifische Reduzierung der An- zahl der zu übergebenden Datenträgern für Punktwolkendaten von 3 auf 2 St |
| 3D-Grundlagenmodell als Planungsgrundlage Die BIM-Methodik bedarf einer für die Planungsaufgabe erforderlichen detaillierten Bestandsaufnahme der Fachgewerke, der Umgebung und des Baugrunds, die in einem Grundlagenmodell zusammengefasst wer- den. Damit wird eine eindeutige Planungsgrundlage für den Aufsatz der Neuplanung erreicht. [&] | Ja | - auf eine 3D-Bestandsmodellierung wird verzichtet. Sämtliche Grundlagen sind jedoch in einem Grundlagenmodell zusammenzuführen. | |
| t h c e r u a B / g n u n a lP | 3D-Kollisionsprüfung [&] Die Kollisionsprüfung erfolgt planungsbegleitend durch ein regelmäßiges Zusammenführen aller Fachmo- delle sowie Bestandsinformationen (z.B. Punktwolken, 2D-Bestandspläne, Vermessungsdaten etc.) in ein Ko- ordinationsmodell und ist mit geeigneter Software durchzuführen. [&] Die BIM-Projektbesprechungen die- nen zur Besprechung der Koordinationsmodelle sowie der Abstimmung zu Konflikten und Kollisionen. Festle- gungen zur Konfliktbehebung werden ebenfalls dort getroffen. [&] | Ja | |
| Optimierter Datenaustausch der Fachgewerke Die Fachgewerke stimmen im Rahmen der Erstellung des BIM-Projektabwicklungsplans die für ihre jeweilige Planung erforderlichen Informationen, 3D-Dateiformate und die Zeitpunkte des Datenaustausches (datad- rops) für die gesamte Projektlaufzeit ab. Dies wird z.B. in den regelmäßigen BIM-Projektbesprechungen ent- sprechend umgesetzt. Durch den abgestimmten Austausch von 3D-Informationen ergeben sich Synergien. Der Datenaustauschprozess ist vom AN zu Projektbeginn zu testen. Der Testlauf ist vom AN zu dokumentie- ren. [...] | Ja | ||
| 3D-Variantenentscheidung zum Bauwerk Die Variantenentscheidung zum Bauwerk erfolgt im Rahmen der Vorplanung. Der Detaillierungsgrad ist so zu wählen, dass sowohl die entscheidungsrelevanten Projektparameter (Kosten, Termine, Qualität) bestimmt werden können, als auch die Nutzer der Anlagen die Betriebs-, Instandhaltungstauglichkeit und Kunden- freundlichkeit bewerten können. [&] | Ja |
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| 3D-Variantenentscheidung zur Lage Die Visualisierung des 3D-Modells erleichtert die Entscheidung für die Lage der Bahnsteige, des Aufzugs, der Ausstattung etc.. Die Variantenentscheidung für die Lage kann auf Basis vereinfachter BIM-Modelle (Variantenentscheidungs- modell) erfolgen. [&] | Ja | ||
|---|---|---|---|
| Anwendung der Baustandards / Digitale Bauteilbibliothek (Ausstattungskatalog) Gemäß Verpflichtung im Planungsvertrag sind die Baustandards und Bauelemente mit Anwenderfreigabe der DB Station&Service AG anzuwenden. Auf der Informationsplattform werden eine Bauteilbibliothek, ein Anwenderleitfaden, Regelzeichnungen, Leistungsverzeichnisse, Projektvorlagen und Stammprojekte zur Verfügung gestellt. [&] | Ja | ||
| 2D-Planableitung aus 3D-Modellen [&] Die erforderlichen 2D-Pläne (z.B. Genehmigungspläne, Ausführungspläne) sind aus den 3D-Modellen ab- zuleiten. [&] Alle aus dem Modell auszugebenden Plandarstellungen müssen einem einheitlichen Format fol- gen. Für alle Pläne ist eine eindeutige Dateikennzeichnung anzuwenden. Hierbei ist die Ril 813.0104 für Pro- jekte der DB Station&Service AG zu beachten. [&] | Ja | ||
| Abstimmung der Genehmigungsplanung mit 3D-Visualisierung Die 3D-Visualisierung führt zu einer erheblichen Erleichterung der Abstimmungen mit Trägern öffentlicher Belange, wie Denkmalschutz, Kommune, Aufgabenträger, Behindertenverbände, Anlieger und dem Eisen- bahnbundesamt. Für die Genehmigungsplanung sind in der Regel einfache Renderings und/oder die Mög- lichkeit der Betrachtung mit einer Virtual Reality-Anwendung, z.B. Google-Cardboard, ausreichend. [&] | Ja | ||
| Arbeits- und Gesundheitsschutz: Planung und Prüfung (AN) Dem AN wird empfohlen, dass die Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeits- und Gesund- heitsschutzes (wie z.B. Sperrzonen, Zugangsbeschränkungen, Fluchtwege, Lotsenpunkte, Brandbekämpfung, Betriebsabläufe, Fußgängerzonen etc.) im Modell erfolgt. Diese Maßnahmen sind ggf. in Zusammenhang mit temporären Bauzuständen oder Einrichtungen darzustellen. Darüber hinaus kann die Modellierung zusätzlicher Objekte, wie z.B. Gefahrenbereiche (Gleisbereich, Rissbe- reich der Oberleitung), Flucht- und Rettungswege im Bestand etc. projektspezifisch erforderlich werden.[&] | Nein |
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| Teilautomatisierte Mengenermittlung mit BIM-Modellen Die modellbasierte Mengenermittlung basiert auf der Ableitung von Mengen aus den Fachmodellen, indem die in den Fachmodellen enthaltenen Bauteile und deren Informationen ausgewertet werden. Die Men- genermittlung stellt die Grundlage der Kostenermittlung je Leistungsphase sowie der LV-Erstellung dar. Es wird daher empfohlen, das Modell entsprechend der erforderlichen Kostenstruktur zu attribuieren, sodass eine strukturierte Mengenermittlung ermöglicht wird. Der AN dokumentiert die Mengenermittlung, insbe- sondere in Bezug auf die aus dem Modell abgeleiteten Mengen. Für die Erstellung der Leistungsverzeichnisse ist sicherzustellen, dass die Mengen VOB-konform aus dem Modell abgeleitet werden. [&] | Ja | ||
|---|---|---|---|
| Teilautomatisierte LV-Erstellung mit BIM-Modellen Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung von Bauleistungen sind aus Fachmodellen abzuleiten. Hierzu sind die Bauteile der Fachmodelle mit dem zugehörigen LV zu verknüpfen. Für die Baustandards der DB Sta- tion&Service AG liegt diese Verknüpfung in einem Stammprojekt für iTWO® 5D vor. [&] | Ja | ||
| Modellbasierte Ausschreibung und Vergabe Das BIM-Modell bildet die Planungswahrheit ab und stellt somit die Grundlage für die Erstellung aller Verga- beunterlagen dar. Das Modell wird im Vergabeverfahren zusätzlich über das DB Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Das BIM-Modell wird hierdurch zum Vertragsbestandteil. [&] | Ja | ||
| Bemessung und Nachweisführung (AN) Der AN kann durch die Nutzung eines BIM-Modells für Bemessung und Nachweisführung die Baustatik nach- vollziehbar erstellen. Des Weiteren können modellbasiert durch den AN Simulationen, wie Überflutung, Lärm- und Schadstoffaus- breitung, Fahrgastlenkung, Personenstromsimulation, Flucht- und Rettungsweg, Energienachweis etc. als Grundlage zur Nachweisführung erstellt werden. | Nein | ||
| Teilautomatisierte Prüfung auf Regelkonformität (AN) Der AN kann die Regelkonformität des BIM-Modells mit Hilfe einer entsprechenden Software und den dort hinterlegten Regeln der Ril 813 überprüfen. Die Ril 813 ist vom AG so aufbereitet, dass die entsprechenden Anforderungen (z.B. einzuhaltende Abstände) in einer Prüfungssoftware umgesetzt werden können. Der Nachweis der Prüfung und Einhaltung der Regelkonformität sind mittels QS-Berichtes an den AG zu überge- ben. | Nein |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 13
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| Modellbasierte Bauablaufplanung (AN) Der AN kann die Baubarkeit seiner Planung unter der gegebenen Randbedingungen durch eine modellba- sierte Bauablaufplanung überprüfen. Durch die Verknüpfung von Bauteilen eines oder mehrerer 3D-Modelle mit einem oder mehreren Terminplänen kann der Bauablauf am Modell visuell dargestellt werden (4D-Mo- dell). Inwiefern provisorische Bauteile, Baubehelfe etc. im Bauablauf zu berücksichtigen sind, ist projektspe- zifisch abzustimmen. [&]. | Nein | ||
|---|---|---|---|
| e s a h p s g n u r h ü f s u A d n u - u a B | Erstellung eines As-Built-Modells Der AN erstellt ein As-Built-Modell, das den IST-Zustand des errichteten Bauwerks abbildet. Das As-Built-Modell stellt in der Regel eine Fortschreibung bzw. Weiterentwicklung des Gesamtmodells Stufe 2 dar. Als ergänzende Grundlage zur Erstellung des As-Built-Modells können auch Punktwolken verwendet werden.[&] | Ja | |
| Digitale Übergabe von Bauteilinformationen in den Betrieb Der AN erstellt das As-Built-Modell und vervollständigt die Attribuierung der Bauteile entsprechend den Vor- gaben zum LoI und übergibt diese in Form einer Übergabetabelle zwei Wochen vor Abnahme der Bauleis- tung an den AG. [&] | Ja | ||
| Digitale Übergabe der Projektdokumentation in den Betrieb Die Erstellung der Bauakte erfolgt projektbegleitend in der Projektkommunikationsplattform. Die Doku- mente werden durch den jeweiligen Ersteller der Dokumente auf die Plattform hochgeladen. Dies stellt sicher, dass die digitale Übergabe der Projektdokumentation in den Betrieb mit allen notwendigen Dokumenten gemäß der EIU-Ablagestruktur an den Bauherrn erfolgt. (s. Kap. 1.5)[&] | Ja | ||
| (Bau-)Zustandsüberprüfung mittels Punktwolke (AN) Erfassen des IST-Zustands eines Bauwerks und der Umgebung mittels georeferenzierter Punktwolken. Als Methode kommen 3D-Laserscans oder Photogrammetrie zur Anwendung. [&] | Nein | ||
| As-Built Kontrolle (AN) Der AN führt zum Abgleich des gebauten IST-Zustands (Bauzustand, Endzustand) mit der Planung eine As- Built-Kontrolle durch. Dabei wird der IST-Zustand mittels Punktwolke erfasst und innerhalb eines Validie- rungssystems mit dem As-Built-Modell überlagert und abgeglichen. [&] | Ja | - durch AN Bau |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 14
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3 Organisation im Projekt
3.1 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten
Die projektspezifischen BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten gem. Abschnitt 1.7 der Vorgaben zur An- wendung der BIM-Methodik des Bieters (bzw. des Auftragnehmers) inkl. namentlicher Benennung sind hier darzustellen und erforderlichenfalls vom AN im Projektverlauf hier fortzuschreiben.
BIM-Berater/in (AG)
Der/Die BIM-Manager/in steuert übergeordnet das Daten- und Informationsmanagement für den AG. Er/Sie ist verantwortlich für die Umsetzung der entwickelten Strategie (BIM-Ziele) und Anforderungen an die BIM-Projektabwicklung und ist Ansprechpartner/in auf AG-Seite für den BIM-Prozess.
Er/Sie prüft kontinuierlich, ob die Umsetzung der AIA durch den AN erfolgt und konform zu den Zielvor- gaben des Projekts ist.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
▪ Prüfung und fachliche Freigabe des BAP ▪ Freigabe der Lieferobjekte des AN in Bezug auf Konformität mit BAP ▪ Vorgaben von Anforderungen an die gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment kurz CDE) ▪ Bereitstellung und Administration der CDE ▪ Vorgaben der Anforderungen an Datensicherheit, Datenkonsistenz und Datenverteilung ▪ Ansprechpartner für projektspezifische BIM-Themen beim AG ▪ Vorbereitung und Durchführung von BIM-Kick-Offs
Der/Die BIM-Manager/in trägt keine Verantwortung für die fachliche Richtigkeit (z.B. Tragwerksplanung, Einhaltung von Gleisabständen) der Planungen des AN.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 3 Organisation im Projekt 15
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BIM-Koordinator/in (AN)
Der AN trägt die Verantwortung für die Qualität der Daten eines Fachgebietes. Der/Die BIM-Koordina- tor/in ist für die Sicherstellung der Qualität der produzierten Daten und zur Koordination der digitalen Modelldaten für ein Fach/Teilmodell verantwortlich.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
▪ Mitwirkung bei der Entwicklung des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) in Abstim- mung mit dem/der BIM-Gesamtkoordinator/in ▪ Termingerechte Datenübergabe ▪ Teilnahme an den modellgestützten Planungsbesprechungen ▪ Abarbeitung der Konflikte aus der modellgestützten Kommunikation ▪ Qualitätssicherung der zu übergebenden Daten in Bezug auf Konformität ▪ Erster Ansprechpartner des BIM-Gesamtkoordinators sowie Koordination der Modellautoren sei- nes Fachgebietes
BIM-Gesamtkoordinator/in (AN)
Der/Die Objektplaner/in übernimmt die Rolle und die Aufgaben des/der BIM-Gesamtkoordinators/in. und koordiniert die Fachplaner. Die Koordinierung erfolgt durch die Zusammenführung aller geometrischen Daten in sogenannte Koordinationsmodellen, der darauffolgenden Kollisions- und Attributsprüfung, Durchsprache der Konflikte in modellgestützten Projektbesprechungen und Nachverfolgung der Abarbei- tung der Konflikte über eine modellgestützte Kommunikation.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
▪ Erstellung des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) in Abstimmung mit dem AG und den anderen relevanten Projektbeteiligten ▪ Erstellen und Fortschreiben der Modellstruktur mit dem/der BIM-Berater/in und den BIM-Fachko- ordinatoren ▪ Koordination / Integration der Fach- und Teilmodelle in ein Koordinationsmodell ▪ Durchführung der Kollisions- und Attributsprüfung inklusive Dokumentation ▪ Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der modellgestützten Planungsbe- sprechungen ▪ Durchführung der modellgestützten Kommunikation ▪ Termingerechte Datenübergabe der Lieferobjekte (Data Drops) ▪ Qualitätssicherung der zu übergebenden Daten in Bezug auf Konformität ▪ Erster Ansprechpartner beim AN für projektspezifische BIM-Themen
BIM-Modellersteller/in (AN)
Der/Die BIM-Modellersteller/in erstellt Fach -und Teilmodelle und generiert vertraglich geschuldete Pro- jektdokumentationen.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten:
▪ Modellerstellung des jeweiligen Fachmodells ▪ Termingerechte Datenübergabe ▪ Optionale Teilnahme an den modellgestützten Planungsbesprechungen ▪ Abarbeitung der Konflikte aus der modellgestützten Kommunikation
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 3 Organisation im Projekt 16
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3.2 Projektorganisation
Mit Angebotsabgabe ist die gesamte Projektorganisation des Auftragnehmers einschließlich der Nachun- ternehmer hier als Projektorganigramm einzufügen und im Projektverlauf vom AN fortzuschreiben.
3.3 Projektbeteiligtenliste
Die Projektbeteiligtenliste ist dem Dokument angehängt, s. Anlage 1. Die Liste wird im Projektverlauf fortgeschrieben.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 3 Organisation im Projekt 17
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4 Qualitätssicherung
Die Sicherstellung der Planungsqualität verantwortet der Auftragnehmer. Die Anforderungen des Auftrag- gebers an die Qualitätssicherung und deren Dokumentation sind insbesondere in Anlage 4 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik, Anlage 15 des Architekten-/ Ingenieurvertrages, beschrieben.
4.1 Strategie der Qualitätssicherung
Die Fachmodelle werden gemäß den Vorgaben im BAP erstellt. Die korrekte Darstellung im Modell wird entsprechend der Leistungsphase und dem zugehörigen Detailierungsgrad kontinuierlich überprüft. Die Prüfung der Fachmodelle ist möglichst IT-gestützt und regelbasiert durchzuführen.
Die Qualität der Planung wird gemäß Anlage 3 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik planungs- begleitend sichergestellt. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfung werden in einem Qualitätssicherungsbe- richt festgehalten und protokolliert. In dem Qualitätssicherungsbericht werden die Anforderungen an die Qualität und Lieferung der geforderten auftragsgegenständlichen Leistungen nachgewiesen. Dabei wer- den die folgenden Kriterien überprüft:
-
Art der Modellübergabe und Datenkonventionen
-
Einhaltung der Projektanforderungen
-
Einhaltung der Anforderungen an das BIM-Modell gem. Vorgaben zur Anwendung der BIM-Me- thodik, Modellierungsvorschrift und BIM-Projektabwicklungsplan
-
Verwendung abgestimmter Modellierungswerkzeuge
-
Einhaltung Projektanforderung wie Projektnullpunkt, Einheiten und Achsraster
-
Ausrichtung, Kollisionsfreiheit, Bauphasen
-
Einheitliche Beschriftungs- und Symbolverwendung
Die abgeleiteten Pläne, Details und z.B. Stücklisten müssen stets mit dem zu Grunde liegenden Modell übereinstimmen.
Das Koordinationsmodell ist durch den BIM-Gesamtkoordinator im Rahmen der Qualitätssicherung zu er- stellen. Mit Hilfe des Koordinationsmodells führt der BIM-Gesamtkoordinator die Kollisionsprüfung und die modellgestützte Planungsbesprechung durch. Die Ergebnisse werden in einem Prüfbericht pro Koor- dinationsmodell dokumentiert und auf der CDE abgelegt.
Das Koordinationsmodell ist nach Abstimmung mit dem AG in einem Intervall, in Abhängigkeit zum Pro- jektfortschritt, von 4 Wochen zu übergeben. Die Fachmodelle sind jeweils bis spätestens zwei Tage vor Stattfinden einer Projektbesprechung zu übergeben.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 4 Qualitätssicherung 18
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Die Kollisionsprüfung erfolgt möglichst IT-gestützt. Alle Konflikte werden dokumentiert. Die Beschrei- bung des Konflikts enthält mindestens folgende Inhalte:
-
Status des Konflikts
-
Verortung
-
Blickrichtung
-
Betroffene Bauteile
-
Bemerkungen
-
Verantwortlicher sowie Ersteller
-
Zeitpunkt und Fälligkeit
Nach erfolgter Qualitätsprüfung der Modelle erfolgt die finale Modellfreigabe i.d.R durch den Auftragge- ber. Die Endfassung des Qualitätssicherungsberichts wird zur Endabgabe zusammen mit dem BIM-Mo- dell auf der Projektkommunikationsplattform bereitgestellt.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 4 Qualitätssicherung 19
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5 Strategie der Zusammenarbeit
Nachfolgend ist die Zusammenarbeit in Bezug auf die Organisation und technologische Unterstützung im BIM-Projekt darzustellen.
5.1 Organisation der Zusammenarbeit – Besprechungsmanagement Alle notwendigen Projektbesprechungen zwischen AN und AG sind hier aufzulisten. Zudem sind interne Besprechungen des AN in der Tabelle zu ergänzen. Siehe auch Abschnitt 2.3 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik.
| Bezeichnung | Projektphase | Frequenz | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BIM-KickOff | Planung | 1-malig, am 08.11.2023 | ||||||
| BIM-Projektbesprechung | Planung | 4-Wochen, zweiter Dienstag im Monat | ||||||
| & | & | & | ||||||
| Ergänzendes Besprechungs- konzept des AN: | bedarfsweise | |||||||
| BIM-Projektbesprechungen des AN Planung | Planung | & | ||||||
| BIM-Projektbesprechungen des AN Bauausführung | Bauausführung | & | ||||||
| & | & | & |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 5 Strategie der Zusammenarbeit 20
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6 Datenaustausch und -lieferung
6.1 Gemeinsame Datenumgebung
Die Projektkommunikationsplattform ist gem. Abschnitt 1.5 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik als gemeinsame Datenumgebung im Projekt vertraglich vereinbart und zu verwenden.
6.2 Softwareumgebung und -Schnittstellen
Nachfolgende Darstellung (z.B. als grafische Darstellung der im Projekt verwendeten Softwarelandschaft) zeigt die Software und deren Schnittstellen, die vom Bieter (bzw. Auftragnehmer), zur Erfüllung der werkvertraglich vereinbarten Planungsaufgabe, eingesetzt wird.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 6 Datenaustausch und -lieferung 21
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6.3 Modellbasierter Informations- und Datenaustausch
Nachfolgend sind die eingesetzte Software je Anwendungsfall/-bereich und die Datenformate der Eingangs- und Ausgangsdaten als Grundlage des Datenaustauschs gem. Abschnitt 3.10.9 und 3.11 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik vom Bieter zu beschreiben. Nach Auftragsvergabe ist die Tabelle vom AN fortzu- schreiben.
| Software | Version | Input | Anwendungsbereich | Zweck | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Output | ||||||
| BricsCAD BIM | 2024 | .dwg / .ifc | Erstellen von 3D-Fachmodellen (alle in 3D geplanten Gewerke), Planerstellung in 2D und Ausgabe Planunter- lagen. | Erstellung-/Bearbeitung der Modelle zur Darstellung auf Plänen oder zur weiteren Verarbeitung in anderen Pro- grammen. | ||
| .dwg/ .ifc | ||||||
| ProVI | Ver. 7.2, 2024 | .mdb/.gra /.tra / .gml/ /.xml /.ifc /.dwg /.shp/.xtr / | Aufsatztool für BricsCAD. Konstruktion der Verkehrsan- lage anhand von Achs- und Gradienten Daten. Ausgabe des Modells in 2D oder 3D. Einladen von Externen Mo- dellen für genaue Planung an den Bestand. | Ableitung der 2D Darstellungen aus den 3D Konstruktio- nen, selbstständiges Zeichnen von Schnitten mithilfe von voreingestellten Masken. Automatische Berechnung der Bahnsteigkanten nach aktueller Richtlinie. Früherkennung von Kollisionen durch Querprofileditor. | ||
| .dwg/.rvt / .fbx / .csv | ||||||
| Autodesk Revit | 2022 | .dwg / .mdb | Erstellen von 3D Fachmodellen (50 Hz) mithilfe der DB BIM Bauteilbibliothek. | Fachplaner übergeben Fachmodelle, teilweise direkt in 3D. Diese können dann sofort ins Koordinationsmodell einge- fügt werden und auf Kollision geprüft werden. | ||
| .dwg/.rvt | ||||||
| Caneco BIM | - | .rvt/.ifc | Caneco BIM ist ein Aufsatz auf Autodesk Revit zum digi- talen Austausch elektrischer Informationen zwischen digitalem Gesamtmodell und den Caneco-Lösungen für grafisches 2D/3DS-Engineering sowie technische Be- rechnungen. | 50 Hz Planung in 3D und dann Übergabe für Koordinations- modell über Revit Modell. | ||
| .rvt |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 6 Datenaustausch und -lieferung 22
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| Caneco BT | - | .rvt | Caneco BT ist eine Planungssoftware für Niederspan- nungselektroanlagen, die verschiedene Anforderungen an die Elektroplanung in einer Lösung vereint: Strom- kreise normenkonform berechnen und dimensionieren Verteilerpläne sowie Übersichten erzeugen, Schalt- schränke konzipieren, kaufmännische Informationen bereitstellen sowie auf Knopfdruck klare Nachweise und Dokumentationen ausgeben. | Modellübergabe über Revit um Planung ins Gesamtmodell einzubetten. |
|---|---|---|---|---|
| proprietär | ||||
| RELUX | - | proprietär | Relux ist eine von der Relux Informatik AG entwickelte 3D-Grafiksoftware, die schwerpunktmäßig der professi- onellen Lichtplanung im Innen- und Außenbereich dient. Zahlreiche Hersteller von Lampen und Leuchten bieten Plug-ins an. | Wenn Lichtplanung durch Relux erfolgt ist, kann der Fach- planer seine Mastleuchten demnach platzieren, die über eine .dwg oder eine 3D Revit Modellierung wiederum in die Gesamtplanung eingefügt werden können |
| .rvt | ||||
| Autodesk Navisworks | 2024 | .rvt / .dwg / .ifc | Navisworks dient der Qualitätskontrolle des BIM Ge- samtmodelles. Es vereint alle Fachmodelle miteinander und überprüft die Stimmigkeit mithilfe der Kollisions- prüfung. Das Programm kann auch Bauabläufe visuali- sieren sowie Mengenermittlungen durchführen. Ver- schiedene Planungsstände und Bauphasen lassen sich mit Navisworks veranschaulichen. | Reine Veranschaulichung, keine Modellbearbeitung mög- lich. Kleinmaschige Qualitätskontrolle sowie Fehlerveran- schaulichung (Redlining). Dient dem Austausch und der Ko- ordination zwischen den einzelnen Planungsgewerken. Animationen und virtuelle Modellbegehungen sind mög- lich. |
| .nwc / .nwd / .nwf | ||||
| MS Project | 2021 | .mpp | Microsoft Project ist ein Projektmanagementtool, wel- ches im Projekt hauptsächlich zur Terminplanung ge- nutzt wird. | Erstellung eines Bauablaufplans bzw. eines Bauzeitenplans. |
| .mpp | ||||
| iTWO DB | - | .cpixml | Die DB nutzt RIB iTWO als Unternehmensplattform für die Bauprojekte. | Ermittlung der Kosten in den Leistungsphasen 2 Kosten- schätzung), 3 (Kostenberechnung) sowie Erstellung eines bepreisten Leistungsverzeichnisses. |
| .GAEB | ||||
| Thinkproject! | - | - | Common Data Environment (CDE) des AG; Planma- nagement: Ablage, Freigabe und Archivierung. | Dient dem Datenaustausch zwischen den Projektbeteilig- ten. |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 6 Datenaustausch und -lieferung 23
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6.4 Datenlieferungsplan
Als Grundlage für den modellbasierten Informations- und Datenaustausch zwischen AN und AG sowie weiteren Projektbeteiligten sind Übergabefrequenzen/Abgabe- termine der BIM-Modelle einschließlich Fachmodelle zu planen. Grundlage des Datenlieferungsplans stellen die Vorgaben gem. Abschnitt 3.11 der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik dar.
| KATEGORIE | Projektphase | FREQUENZ/MEILENSTEINE | Format DB S&S AG |
|---|---|---|---|
| Fachmodelle | Lp.1-8 | 4 Wochen Rhythmus | Ifc, natives Format |
| BIM Gesamtmodell | Abschluss Leistungsphase | .ifc, natives Format*, .pdf, (.dwg, .dng)**, .nwd (inkl. Bestand- teile, wie z.B. .nwc., .nwf). | |
| Koordinationsmodell | 4 Wochen Rhythmus | .pdf,. nwd | |
| Qualitätssicherungsbericht | Fortlaufend im Projekt | ||
| BAP | Lp. 1-8 | Fortlaufend im Projekt | .docx, .pdf |
| Projektdokumentation | Lp. 1-9 | Fortlaufend im Projekt | |
| 2D-Planableitungen/-unterlagen | Lp. 1-8 | Fortlaufend im Projekt | .pdf, .dwg/.dng |
| Kosten | Lp. 1-8 | Ende Leistungsphase | .xlsx, .pdf, GAEB |
| Mengenermittlung | Lp. 1-8 | Ende Leistungsphase | .xlsx, .pdf, GAEB |
| Ausschreibung/Vergabe | Lp. 6-7 | Ende Leistungsphase | .ifc, natives Format*, .pdf, .cpixml, GAEB |
| Bauablauf | projektspezifisch | .mpeg/.avi, natives Format (z.B. für Navisworks nwd) |
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 6 Datenaustausch und -lieferung 24
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7 BIM-Prozesse
7.1 Gesamtübersicht der BIM-Ausführung
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 7 BIM-Prozesse 25
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7.2 Anwendungsfallbezogene Prozesse
- Bestandserfassung
Durch die Definition der erforderlichen Fachmodelle Eingrenzung von Umfang der Bestandserfas- sung. Aufnahme der geometrisch notwendigen Informationen im vorab definierten Detailierungs- grad mittels Tachymeter oder Punktwolke. Zusammenführung in einheitlichem Koordinatensys- tem.
- Visualisierung
Erstellung von Visualisierungen auf Basis der BIM-Modelle mit Hilfe geeigneter Software. Abstim- mung zu Detaillierungsgrad (Umgebungsmodell, Verschattung etc.).
- Variantenuntersuchung
Erstellung von 3D-Modellen entsprechend definiertem Detaillierungsgrad. Variantenvergleich an- hand von BIM-Modellen ggf. mit Hilfe einfacher Visualisierungen und erster Kosten- sowie Men- genansätze.
- Planungskoordination
Koordination der Fachgewerke über die Fachmodelle. Durchführung von fachbezogener- und fachübergreifender Qualitätsprüfung und Zusammenführung zu BIM-Gesamtmodell / Koordinati- onsmodell.
- Planerstellung
Ableitung von Planunterlagen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte etc.) aus Fach- oder Gesamtmodell nach Abschluss der Prüfprozesse und Bereinigung von Konfliktstellen. Detailplanung vereinzelt mit Hilfe herkömmlicher 2D-Planungsmethode.
- Kosten- Mengenermittlung
Kostengruppeninformationen und Ansätze aus Modell für die Kostenermittlung ableiten. Men- genermittlung anhand geometrischer Informationen im Modell vorhanden. Auswertung mit iTWO o.ä.
- Leistungsverzeichnis
Verknüpfen von Leistungs- und Standardleistungspositionen am Modell. Befüllung der Leistungs- positionen mittels Mengenansatz aus Modell. Effiziente Flächen- und Stückzahlermittlung sowie Veranschaulichung über geeigneten BIM-Viewer.
- Bauwerksdokumentation
Erstellung von As-Built Modell nach Fertigstellung der Arbeiten. Verknüpfung wesentlicher Doku- mente (Zulassung, Freigaben, Betonverzeichnisse etc.) an Modellelemente für die Übergabe in den Betrieb. Spätere Zustandsbewertung einzelner Bauteile durch Verknüpfung am Modell.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 7 BIM-Prozesse 26
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8 Modellstruktur und -inhalte
Hinsichtlich Modellstruktur und -inhalte der BIM-Modelle sind grundsätzlich die Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik, insbesondere Kapitel 3 „BIM-Pflichtenheft“ sowie die Anlage 2 Modellierungsvor- schrift zu beachten. Darüberhinausgehende Anforderungen, Abstimmungen sowie Umsetzungen werden in nachfolgenden Abschnitten dokumentiert.
8.1 Modellstruktur und -inhalte
Für die Grundlagenermittlung:
▪ Bestandsdaten mit Punktwolken ▪ Bestandsdaten ohne Punktwolken
Für die Gesamtmodelle Stufe 1 und 2:
▪ Endzustand ▪ Bestand, Rück- und Neubau ▪ Bestand und Neubau ▪ Bestand und Rückbau ▪ Neubau Gewerk/Fachdisziplin 1-n entsprechend der in der Planungsaufgabe enthaltenen Gewerke ▪ Zusammenhangsmaßnahmen, wie z.B. Behelfsbahnsteig entsprechend Planungsaufgabe und Ab- stimmung mit dem AG ▪ Draufsichten ▪ Endzustand ▪ weitere Übersichtspläne in Abhängigkeit von der Planungsaufgabe (z.B. Kabeltrasse, Leitungen) und Abstimmung mit dem AG ▪ Schnitte ▪ Schnitte, z.B. zum Nachweis freizuhaltender Bereiche (z.B. Lichtraumprofil, Rissbereich der Oberleitung) ▪ weitere Schnitte in Abhängigkeit von der Planungssaufgabe und Abstimmung mit dem AG ▪ 2D-Planableitungen lagerichtig im Modell referenziert ▪ Ansichten von kritischen Punkten
Das Gesamtmodell muss mindestens aus den folgenden Fachmodellen bestehen:
▪ Schienenverkehrsanlagen ▪ Ingenieurbauwerke ▪ Elektrische Energieanlagen (50 Hz) ▪ Rückbaumaßnahmen ▪ Leitungsverlegung ▪ Erdung ▪ LST-Anlagen ▪ Oberleitungsanlagen ▪ Telekommunikationsanlagen
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 8 Modellstruktur und -inhalte 27
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8.2 Koordinatensystem
Das Koordinatensystem Verkehrsanlagen ist gemäß BIM-Pflichtenheft anzuwenden und vom AN in einer CAD-Datei (z.B. .dwg) für das lokale Koordinatensystem Verkehrsanlage und DB_REF2016 zu dokumentie- ren. Darüber hinaus ist der verwendete Transformationsparametersatz vom AN zu übergeben sowie An- gaben zum Koordinationskörper allen Projektbeteiligten zur Verfügung zu stellen.
Koordinatensystem:
Anwendung des Koordinatensystems Verkehrsanlage (VA-System) des jeweiligen Bahnhofs.
Koordinatensystem (CAD-Datei) des lokalen Koordinatensystem Verkehrsanlage und des DB REF:
[Die Dateien werden ebenfalls unter (P113.012 Festpunktfeld) in Projektkommunikationsplattform abge- legt und hier im BAP verlinkt.]
Koordinationskörper
Der Koordinationskörper gemäß BIM Vorgaben Anlage A dient zur Modellkollektion und Prüfung der La- gerichtigkeit. Der Koordinationskörper ist in jedem Fach-, Teil- und Koordinationsmodell am Projektbasis- punkt darzustellen. Er ist besonders wichtig bei IFC-Dateien, denn bei einigen Softwareanbietern oder Vie- wern treten Darstellungsprobleme auf, wenn der Projektbasispunkt (PBP) weit vom Modell entfernt ist.
Für das Projekt G.011603180, Hp Kirchentellinsfurt sind folgende Koordinaten für den PBP definiert:
N/S: 3510367,812
O/W: 5376813,818
Z: 312,741
Abbildung 1: DB Koordinationskörper zur Definition des Basispunkts
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 8 Modellstruktur und -inhalte 28
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8.3 Abbildung Bauphasen
In jedem Fachmodell werden Bauphasen gemäß folgender Tabelle vom AN angelegt und die Attribute „Phase_Neubau“ und „Phase_Abbruch“ der Bauteile entsprechend zugeordnet.
| Bauphase | Auszufüllender Inhalt | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bestand | Phase 0 | ||||
| Bauausführung | Phase 1 |
Im Zuge der Ausarbeitung ermittelte Bauphasen werden hier vom AN fortgeschrieben.
8.4 Informationsgehalt der Modelle
Die Attribuierung erfolgt erst nach Freigabe der Leistungsphase 3, sprich in Leistungsphase 5.
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 8 Modellstruktur und -inhalte 29
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9 Anlagen
Anlage 1: Projektbeteiligtenliste
Anlage 2 BIM–Projektabwicklungsplan (BAP) 9 Anlagen 30
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Projektbeteiligtenliste
G.011603180 Kirchentellinsfurt - Verlängerung Bahnsteig Gl. 1 u. Gl. 2
| Ansprechpartner | Funktion | Kontakt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nachname | Vorname | Tel | Mobil | |||
| DB InfraGO AG | ||||||
| Uselmann | Diana | Technische PL | - | 01523 3308345 | Diana.Uselmann@deutschebahn.com | |
| Buttke | Jannik | Kaufmännische PL | 0711 20925506 | - | Jannik.Buttke@deutschebahn.com | |
| Krebs | Stefan | BIM-Berater AG | - | 01523 3314858 | Stefan.St.Krebs@deutschebahn.com | |
| Fandrich | Reinhard | Fachbeauftragter Baulogistik | 0711 20921983 | - | Reinhard.Fandrich@deutschebahn.com | |
| Everhartz | Mike | Bahnhofsmanagement Freidrichshafen | - | 0170 2224219 | Mike.Everhartz@deutschebahn.com | |
| Welsch | Mathias | Bahnhofsmanagement Freidrichshafen | 07071 155325 | - | Mathias.Welsch@deutschebahn.com | |
| Marschall | Manuel Andreas | Bahnhofsmanagement Freidrichshafen | 07541 392123 | 01523 3135407 | Manuel-Andreas.Marschall@deutschebahn.com | |
| Hagdorn | Florian | Umwelt-Fachspezialist | 0721 9384640 | - | Florian.Hagdorn@deutschebahn.com | |
| Richter | Norbert | 50Hz-Fachspezialist | - | 0160 97461763 | norbert.n.richter@deutschebahn.com | |
| Unfried | Marcus | 50Hz-Fachspezialist | 0711 20922118 | - | Marcus.Unfried@deutschebahn.com | |
| Rodach | Stefan | TK-Fachspezialist | 0711 2092 2627 | - | Stefan.Rodach@deutschebahn.com | |
| Witton | Paul | TK-Fachspezialist | 0711 20922683 | - | Paul.Witton@deutschebahn.com | |
| Menzel | Nina | Ansprechpartnerin Vertrieb Mobility Ansprechpartnerin SO96-, QSS- und Planungsverträge (Lph. 1-4) | 0711 20922609 | - | Nina.Menzel@deutschebahn.com | |
| Rapanta | Evgenia | Bauüberwacher | 0711 20922707 | - | evgenia.rapanta@deutschebahn.com | |
| Dietzen | Sascha | ALV 50 Hz | - | 0160 97455820 | Sascha.Dietzen@deutschebahn.com | |
| Oehme | Maik | ALV 50 Hz | - | 0160 97462082 | maik.oehme@deutschebahn.com | |
| Hoffmann | Roland | ALV TK | 0711 20923099 | 0160 97480992 | roland.g.hoffmann@deutschebahn.com | |
| Walz | Andreas | ALV LST | - | 0160 97466145 | andreas.walz@deutschebahn.com | |
| Grohmann | Till | ALV OLA | - | 0171 7647294 | till.grohmann@deutschebahn.com | |
| Illiger | Martin | ALV Fahrbahn | - | 01523 742 5268 | Martin.Illiger@deutschebahn.com | |
| Schulz | Dustin | ALV HuB (KIB) | 0711 2092 5306 | 01523 7447763 | Dustin.Du.Schulz@deutschebahn.com | |
| Menzel | Mark | Infrastrukturplaner DB Netz AG | 976-2040 (intern) | - | mark.menzel@deutschebahn.com | |
| Roth | Virginia | Abschnittsmanagerin | 976-7115 (intern) | - | virginia.roth@deutschebahn.com | |
| Walter | Uwe | Baubetriebskoordinator | 0711 20927424 | - | Uwe.Walter@deutschebahn.com | |
| Duda-Reuss | Roland | Produktionsdurchführung Facility Management und Stationsbetreuung | 07071 155218 | 01523 7482236 | Roland.Duda-Reuss@deutschebahn.com | |
| Planer, Gutachter etc. | ||||||
| Planer Verkehrsanlagen | ||||||
| DILLIG Ingenieure GmbH | Metzroth | Saskia | Projektleitung VA | 0671 88855 47 | 0176 85904711 | s.metzroth@dillig.de |
| DILLIG Ingenieure GmbH | Kittsteiner | Carina | Objektplanung VA | 06761 9309 65 | 0151 65403506 | c.kittsteiner@dillig.de |
| DILLIG Ingenieure GmbH | Bartholmes | Michael | BIM-Koordinator AN | 06761 9309 35 | 01578 3447104 | m.bartholmes@dillig.de |
| DILLIG Ingenieure GmbH | Eberhard | Matthias | Vermessung | 06761 9309 30 | 0151 56301499 | m.eberhard@dillig.de |
| Planer 50 Hz | ||||||
| PCE GmbH | Schenke | Christian | Fachplaner 50 Hz | 0631 36267 0 | 0151 62411874 | c.schenke@pce-ingenieure.de |
| Planung Oberleitung | ||||||
| WSP Infrastructure Engineering GmbH | Kreß | Carsten | Fachplaner OLA | 030 420808 31 | - | Carsten.Kress@wsp.com |
| WSP Infrastructure Engineering GmbH | Riemer | Marco | Fachplaner OLA | 030 420808 47 | - | Marco.Riemer@wsp.com |
| Planung LST | ||||||
| GTU Mobility GmbH & Co. KG | Sunkel | Jutta | Projektleiterin | 0511 90899 61 | 0160 99710818 | jutta.sunkel@gtu-mobility.de |
| GTU Mobility GmbH & Co. KG | Maier | Dietrich | Prokurist | 0511 90899 19 | 0173 5470221 | dietrich.maier@gtu-mobility.de |
| Planer TK | ||||||
| DB Kommunikationstechnik GmbH | Bollin | Claudio | Fachplaner TK | 0711 23045332 | 01523 7588716 | claudio.bollin@deutschebahn.com |
| Umweltplaner | ||||||
| galaplan freiburg GmbH | Biller | Steffen | Projektleiter | 0761 216141 35 | 0171 9809639 | biller.steffen@galaplan-freiburg.de |
| Baugrundgutachter | ||||||
| IBES Baugrundinstitut GmbH | Rauch | Bernhard | Baugrundgutachter | 06321 4996 00 | - | bernhard.rauch@ibes-gmbh.de |
| IBES Baugrundinstitut GmbH | Biedenbach | Sascha | Projektleiter | 06321 4996 16 | 0163 499620 | sascha.biedenbach@ibes-gmbh.de |
Stand: 18.11.2024 Anlage 1 zum BIM3Projektabwicklungsplan (BAP) Seite 1 von 2
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Projektbeteiligtenliste
G.011603180 Kirchentellinsfurt - Verlängerung Bahnsteig Gl. 1 u. Gl. 2
| Ansprechpartner | Funktion | Kontakt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nachname | Vorname | Tel | Mobil | |||
| Prüfer | ||||||
| TBQ | ||||||
| DB InfraGO AG | Friedrich | Alexander | Technischer Bau-Qualitätsprüfer | 0711 20925311 | 0152 37530668 | alexander.a.friedrich@deutschebahn.com |
| Dritte | ||||||
| DSA+ Rollout (Parallelprojekt) | ||||||
| DB InfraGO AG | Elsper | Benjamin | Projektleitung DSA+ | 0711 20922557 | 0152 37481208 | Benjamin.Elsper@deutschebahn.com |
Stand: 18.11.2024 Anlage 1 zum BIM3Projektabwicklungsplan (BAP) Seite 2 von 2