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Baugrund- und
Gründungsgutachten inkl.
umwelttechnischer Untersuchung
Registergericht: Ludwigshafen Nr. HRB 41377 Steuernummer: 31/652/0418/2
Projekt: VST Wannweil
Auftraggeber: DILLIG Ingenieure GmbH
Ringstraße 97
55543 Bad Kreuznach
Auftrag vom: 28.09.2023
IBES-Projekt-Nr.: 23.480.1
Ort und Datum des Gutachtens: Neustadt/Wstr., 04.04.2025 ts/sb/hs/hp-gr
Dieser Bericht umfasst 71 Seiten einschließlich Anlagen
Hauptsitz: Geschäftsführer: Prokuristen: Neustadt an der Weinstraße Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Rauch Dipl.-Ing. Christian Böhm Zweigniederlassung Schweiz:Basel Dipl.-Ing. (FH) Johannes Rauch Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Weinacht M.Sc. Geow. Max Lang
23.480.1_2025-04-04_VST Wannweil_Gutachten_aktualisiert.docx
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23.480.1 VST Wannweil
Inhaltsverzeichnis Seite
1 Vorgang - 4 - 2 Unterlagen - 4 - 3 Baugelände und Baumaßnahme - 5 - 3.1 Baugelände - 5 - 3.2 Baumaßnahme - 5 - 4 Geologische und hydrogeologische Untergrundverhältnisse - 6 - 4.1 Homogenbereiche - 6 - 4.2 Regionale Geologie - 6 - 4.3 Erdbebenzone - 6 - 4.4 Baugrundaufschlüsse - 6 - 4.5 Bodenart und Schichtenfolge, Baugrundfestigkeit - 7 - 4.6 Hydrologische und hydrogeologische Verhältnisse - 9 - 4.6.1 Wasserschutzgebiet, Überschwemmungsgebiet - 9 - 4.6.2 Grundwassersituation - 9 - 4.6.3 Wasserdurchlässigkeiten - 9 - 4.6.4 Versickerung von Oberflächenwasser - 10 - 5 Geotechnische Baugrundkenngrößen - 10 - 6 Ausführungs- und Gründungsempfehlungen - 12 - 6.1 Vorbemerkungen - 12 - 6.2 Bahnsteigneubau - 14 - 6.2.1 Grundlagen zur Bahnsteiggründung - 14 - 6.2.2 Neubau der Bahnsteige in konventioneller Bauweise - 15 - 6.2.3 Neubau der Bahnsteige nach IseB BSK - 17 - 6.2.4 Oberbaukonstruktion - 18 - 6.3 Wetterschutzhäuser (WSH) - 19 - 7 Bauhilfskonstruktionen - 20 - 7.1 Allgemeines - 20 - 7.2 Freie Baugrubenböschungen / Verbau - 20 - 7.3 Aushubboden, Ersatzboden, Einbaukonfiguration - 22 - 7.3.1 Aushubboden - 22 - 7.3.2 Ersatzboden - 22 - 7.3.3 Einbaukonfiguration - 22 - 7.4 Wasserhaltung - 23 - 8 Hinweise zur Bauausführung - 23 -
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9 Umwelttechnische Untersuchungen und Bewertungen - 24 - 9.1 Ergebnisse und Bewertung - Schwarzdecken - 25 - 9.2 Ergebnisse und Bewertung - Boden - 26 - 9.3 Abfallrechtliche Einstufungen und Handlungsempfehlungen - 28 - 9.4 Empfehlungen und mögliche Gefährdungen - 28 - 9.5 Empfehlungen für die Ausschreibung - 29 - 10 Schlussbemerkungen - 29 -
Anlagenverzeichnis
1 Übersichtlageplan, ohne Maßstab (1 Blatt) 2 Lageplan mit Erkundungspunkten, M. 1:500 (1 Blatt) 3 Fotodokumentation (3 Blatt) 4 Legende, Ingenieurgeologische Schnitte mit Darstellung der Homogenbereiche, M. 1:250/50 (3 Blatt) 5 Bodenmechanische Laborversuche (16 Blatt) 6 Darstellung der Homogenbereiche nach DIN 18300ff - Kennwerttabelle und Kornsummenbänder (8 Blatt inkl. Deckblatt) 7 Ergebnisse der chemoanalytischen Untersuchungen – Prüfberichte (9 Blatt inkl. Deckblatt)
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1 Vorgang
Die DILLIG Ingenieure GmbH plant im Auftrag der DB Station & Service AG, Bahnhofsmanagement Stuttgart, die Verlängerung bzw. Neubau der Bahnsteige der Verkehrsstation (VST) Wannweil. Zusätzlich ist u.a. der Rückbau bzw. Neubau von Wetterschutzhäusern (WSH), die Erneuerung der Bahnsteigausstattung sowie der Neubau bzw. Ergänzung der Beleuchtung vorgesehen.
Für eine wirtschaftliche, bautechnisch sinnvolle und sichere Planung, statische Bemessung, Ausschreibung und Bauausführung sind Angaben über den Baugrundaufbau, die bodenmechanischen Kenngrößen des anstehenden Baugrundes sowie die Grundwassersituation erforderlich. Hierzu müssen Baugrundaufschlüsse durchgeführt und in begleitenden Laboruntersuchungen die bodenmechanischen Baugrundkennwerte festgelegt werden.
Die IBES Baugrundinstitut GmbH wurde am 28.09.2023 von der DILLIG Ingenieure GmbH mit der Erstellung eines Baugrund- und Gründungsgutachtens inkl. orientierender abfallrechtlicher Bewertung sowie am 08.01.2024 und 31.01.24 (Nachtrag) von der DB Station & Service AG, Stuttgart, mit der Durchführung der Baugrunderkundung beauftragt.
2 Unterlagen
Neben den einschlägigen Normen, Vorschriften und Richtlinien standen uns für die Ausarbeitung des Gutachtens folgende Unterlagen zur Verfügung:
[U1] Übersichtslageplan, ohne Maßstab [U2] Informationen zur Geologie, Hydrogeologie und Hydrologie [U2.1] Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, LGRB-Kartenviewer, https://maps.lgrb-bw.de/, Zugriff am 11.06.2024 [U2.2] Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Daten- und Kartendienst der LUBW, https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de, Zugriff am 11.06.2024 [U2.3] Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Hochwasservorhersage Baden- Württemberg, https://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/, Zugriff am: 11.06.2024 [U3] VST Wannweil - Verlängerung Bahnsteig 1 und Neubau Bahnsteig 2, Anlage Nr. 1.1.5, zum Vertrag Nr. 23FEI66842, Maßnahmen-/Projektbeschreibung und Vorbemerkungen DB Station & Service AG, gültig ab 11.11.2021 [U4] Projektauftrag Verkehrsstation Wannweil, DB Station & Service AG, Regionalbereich Südwest, Bahnhofsmanagement Friedrichshafen [U5] Hp Wannweil, Lagemaßnahmeplan, M. 1:1.000, Aufsteller: DB Netze Karlsruhe, IvL 4600 CC, Plochingen – Immendingen, km 39.6 + 38 - km 40.5 + 20, Stand: 01/2016 [U6] Urgeländevermessung, Aufsteller: DILLIG Ingenieure GmbH, PLZ 55543 Bad Kreuznach, Stand: 19.03.2024 [U7] Diverse Kabel- und Leitungspläne der betroffenen Ver- und Entsorgungsträger
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3 Baugelände und Baumaßnahme
3.1 Baugelände
Die Gemeinde Wannweil liegt im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg und gehört zur Region Neckar-Alb.
Die Baumaßnahme befindet sich im Bereich der Verkehrsstation Wannweil und somit am südwestlichen Ortsrand der Ortschaft Wannweil.
Die VST Wannweil liegt an der Strecke 4600, Plochingen – Immendingen, und besteht gemäß [U3] und [U4] aus dem Hausbahnsteig Gl. 1 mit einer Bestandshöhe von 55 cm über Schienenoberkante (SO) und dem Außenbahnsteig Gl. 2 mit einer Bestandshöhe von 22 cm über SO.
Es ist ersichtlich, dass gemäß [U6] die Schienenoberkante (SO) ein von Südosten nach Nordwesten gerichtetes Gefälle aufweist. Dies entspricht Höhen von rund 329,2 mNHN (±0,1 m) im Südosten bis rund 327,6 mNHN (±0,1 m) im Nordwesten, folglich liegt im Bahnhofsbereich eine Höhendifferenz von ca. 1,6 m vor.
Die Lage der VST geht aus den Anlagen 1 und 2 hervor. Einen Eindruck von den örtlichen Verhältnissen zum Zeitpunkt der Erkundungsarbeiten vermittelt die Fotodokumentation der Anlage 3.
3.2 Baumaßnahme
Im Zuge der Baumaßnahme soll nach [U3] und (U4] der Hausbahnsteig Gl. 1 mit einer Bestandshöhe von 55 cm über SO auf eine Baulänge von 220 verlängert werden. Zusätzlich sind zwei neue zusätzliche Wetterschutzhäuser (WSH) vorgesehen.
Im Bereich des Außenbahnsteigs Gl. 2 ist der ein Ersatzneubau auf 220 m Baulänge mit einer Höhe von 55 cm über SO vorgesehen. Die vorhandenen WSH sind zurückzubauen und drei neue vorzusehen.
Bei beiden Bahnsteigen sollen zusätzlich die Bahnsteigausstattung nach dem Ausstattungskatalog für die Kategorie 5 (Vandalismus resistente Ausstattung) erneuert sowie die Beleuchtung neugebaut bzw. ergänzt werden, was jedoch aus geotechnischer Sicht nicht von Relevanz und daher im Folgenden nicht weiter behandelt wird.
Die Baumaßnahme ist nach derzeitigem Kenntnisstand in die Geotechnische Kategorie (GK) 1-2 einzustufen.
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4 Geologische und hydrogeologische Untergrundverhältnisse
4.1 Homogenbereiche
Die DIN 18300ff (Ausgabe 2019) gilt für das Lösen, Laden, Fördern, Einbauen und Verdichten von Boden, Fels und sonstigen Stoffen. Boden und Fels sind entsprechend ihres Zustands vor dem Lösen in Homogenbereiche einzuteilen. Der Homogenbereich ist ein begrenzter Bereich bestehend aus einzelnen oder mehreren Boden- oder Felsschichten, der für einsetzbare Erdbaugeräte vergleichbare Eigenschaften aufweist.
In diesem Bericht werden bei der Festlegung der Homogenbereiche vordergründig bodenmechanische Eigenschaften der aufgeschlossenen Böden und bautechnische Belange berücksichtigt (siehe Anlagen 4 und 6). Im Zuge der weiteren Planung und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen sind die hier definierten Homogenbereiche, in Bezug auf die zur Anwendung kommenden technischen Gerätschaften und sonstiger Randbedingungen, eventuell anzupassen.
4.2 Regionale Geologie
Die Ortschaft Wannweil liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich von Reutlingen im Bereich des Echaztals. Die eigentliche VST Wannweil befindet sich am südwestlichen Ortsrand von Wannweil.
Geologisch betrachtet treten nach [U2.1] im Untersuchungsgebiet nordöstlich der VST Wannweil quartäre Auenlehmablagerungen (Tone, feinkornreiche Kiese, untergeordnet auch Sande) der Echaz auf. Unmittelbar südwestlich des an die VST anschließende Geländes wird von den Gesteinen des Mittelkeupers der sogenannten Trossingen-Formation (früher auch Knollenmergel / Feuerletten) aufgebaut.
Das Festgestein wurde mit den Kleinbohrungen nicht unmittelbar aufgeschlossen / angetroffen, die wenigen vorzeitigen Abbrüche lassen jedoch auf den Übergang in die beginnende Felszersatzzone schließen.
Im Bereich der VST wurde der gewachsene Boden durch Auffüllungen ersetzt bzw. bedeckt.
4.3 Erdbebenzone
Das Bauvorhaben befindet sich gemäß aktueller DIN EN 1998-1/NA: 2023-11 in der Erdbebenzone 3, der geologischen Untergrundklasse R und der Baugrundklasse C
4.4 Baugrundaufschlüsse
Zur Feststellung der Baugrundverhältnisse im Bereich der Bahnsteige und der geplanten Verlängerung wurden am 05.03. und 06.03.2024 insgesamt neun Kleinrammbohrungen (KRB 1 – KRB 9) bis in geplante Tiefe von jeweils 5,0 m unter Geländeoberkante (u. GOK) angesetzt.
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Die geplante Solltiefe von 5 m u. GOK wurde mehrheitlich erreicht. Lediglich die KRB 1 und KRB 5 wurden aufgrund hoher Bohrwiderstände innerhalb kiesigen Bodens bzw. höherer Kiesanteile im Ton, in Tiefen von 4,0 m bzw. 4,2 m u. GOK, vorzeitig abgebrochen. Hier könnte von einer deutlich dichter werdenden Lagerung der Kiese bzw. deutlich höherer Kiesanteile im Ton oder von einem beginnenden Übergang in den Felszersatz / das Festgestein ausgegangen werden.
Die Wahl der Erkundungspunkte erfolgte unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und anhand der Lage vorhandener Kabel- und Leitungsanlagen. Zur zweifelsfreien Sicherstellung der Kabel- und Leitungsfreiheit wurden an den Sondierpunkten im Vorfeld der Sondierungen händische Vorschachtungen bis ca. 1,2 m unter GOK vorgenommen.
Aus den händischen Vorschachtungen und den Sondierungen wurden insgesamt 48 gestörte Bodenproben und eine Probe des Schwarzdeckenmaterials entnommen und zur Unterstützung der Bodenansprache an ausgesuchten Bodenproben folgendes Laborprogramm durchgeführt (vgl. Anlage 5):
9 × Bestimmung der Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4
8 × Bestimmung der Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12
8 × Bestimmung des Wassergehaltes nach DIN EN ISO 17892-1
Zur generellen umwelttechnischen Analytik des Baugrunds wurden Proben an ein chemisches Labor übersandt. Die Ergebnisse hierzu sind der Anlage 7 zu entnehmen, sowie im Kapitel 9 nachzulesen.
Die Höhen der Ansatzpunkte der Kleinrammbohrungen wurden von IBES lage- und höhenmäßig mittels RTK-korrigierten GPS mit einer Genauigkeit von jeweils etwa ± 3 cm eingemessen und können den Anlagen 2 und 4 entnommen werden.
Die Erkundungsergebnisse sind in der Anlage 4 in Form von ingenieurgeologischen Schnitten dargestellt. Die Anlagen 4 und 6 zeigen zudem die (vorläufige) Festlegung der Homogenbereiche.
4.5 Bodenart und Schichtenfolge, Baugrundfestigkeit
Die erkundeten Baugrundverhältnisse im Baugelände lassen sich - bodenmechanisch vereinfachend - zu den folgenden beiden Schichtkomplexen zusammenfassen:
(1) Oberboden (2) Auffüllungen (3) Tone, Sande und Kiese mit bindiger Matrix (4) Sande
Die Oberflächenbefestigung innerhalb des Hausbahnsteigs Gl. 1 besteht aus 8 cm dicken Pflastersteinen, die bei KRB 8 und KRB 9 festgestellt wurden
Der Außenbahnsteig Gl. 2 besteht aus einschichtigem Schwarzdeckenmaterial, die bei KRB 5 in einer Dicke von 10 cm erkundet wurde, ansonsten aus ungebundenen tragschichten in Form von Kiesen.
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Bei der KRB 6, im Bereich der geplanten Verlängerung des Hausbahnsteigs Gl. 1, wurde zuoberst ein 40 cm dicker(1) Oberboden festgestellt, der sich neben organischen Bestandteilen aus tonigen Schluffen mit sandigen und schwach kiesigen Beimengungen zusammensetzt und gemäß DIN 18196 der Bodengruppe OU zuzuordnen ist.
Der Oberboden wird in den Homogenbereich HB 1 eingegliedert.
Unterhalb der jeweiligen vorgenannten Bahnsteigbefestigungen sowie unterhalb der GOK bei KRB 1 bis KRB 4 und KRB 7 wurden jeweils (2) Auffüllungen aufgeschlossen.
Diese setzen sich aus grob- und gemischtkörnigen Kiesen mit variierenden Feinkornanteilen zusammen. Punktuell wurden Steine / Steinanteile festgestellt (KRB 1), es ist damit zu rechnen, dass auch außerhalb der Erkundungspunkte ggfs. großflächig Steine / Steinlagen vorhanden sein können. Lokal sind Kiese (KRB 4 und KRB 7) mit Oberboden vermischt.
Die Auffüllungen wurden u.a. anhand des Auftretens organoleptischer Fremdbestandteile wie Schotter und Splitt vom gewachsenen Baugrund abgegrenzt und können nach DIN 18196 in die Bodengruppen [GW], [GI], [GE], [GU], [GU*] sowie [GU/GX] eingegliedert werden. Die Auffüllungen sind allgemein im Homogenbereich HB 2 zusammengefasst (vgl. Anlage 6).
Unterhalb der Auffüllungsböden bzw. des Oberbodens (KRB 6) folgt der natürlich gewachsene Baugrund in Form von(3) Tonen sowie Kiesen ,untergeordnet auch Sanden mit jeweils bindiger Matrix. Die Böden weisen sich durch feinkörnige, leicht- und mittelplastische bis ausgeprägt plastische Tone mit weichen, weichen bis steifen und steifen, punktuell auch halbfesten Konsistenzen sowie durch gemischtkörnige Kiese, punktuell auch Sande mit erhöhten Feinkornanteilen (d > 30 M.-%) und mehrheitlich weicher sowie jeweils punktuell weicher bis <0,06 mm steifer und steifer bindiger Matrix aus. Gemäß DIN 18196 entsprechen die natürlich gewachsenen Böden den Bodengruppen GU*, GT*, SU*, TL, TM und TA.
Lokal wurden in Form einer geringmächtigen Zwischenschicht bei KRB 2 bzw. zum Bohrtiefesten der KRB 4 jeweils gemischtkörnige(4) Sande aufgeschlossen, die den Bodengruppen SU und SU* zuzuschreiben sind.
Der natürlich anstehende Boden wird dem Homogenbereich HB 3 für feinkörnige Böden (Tone sowie Kiese, Sande mit jeweils bindiger Matrix) bzw. dem Homogenbereich HB 4 für gemischtkörnige Sande zugeordnet.
Bedingt durch die bis 1,2 m u. GOK durchgeführten händischen Vorschachtungen können keine verbindlichen Aussagen zur Lagerungsdichte der oberflächennahen grob- bis gemischtkörnigen Auffüllungsböden getroffen werden. Die relativ leichte Lösbarkeit dieser Böden lässt jedoch auf eine lockere bis allenfalls mitteldichte Lagerung schließen. Für die tiefer anstehenden gemischtkörnigen Böden – lokal anstehende Sande (SU, SU*) - kann anhand des Bohrfortschritts eine mitteldichte Lagerung angesetzt werden.
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4.6 Hydrologische und hydrogeologische Verhältnisse
4.6.1 Wasserschutzgebiet, Überschwemmungsgebiet
Nach Informationen der LUBW [U2.2] liegt die VST Wannweil in keinem Wasserschutzgebiet.
Weiterhin liegt die VST nach [U2.2] nach derzeitigem Stand außerhalb von seitens der LUBW ausgewiesenen Hochwassergefahrenflächen und festgesetzten Überschwemmungsgebieten.
4.6.2 Grundwassersituation
Im Zeitraum der Erkundungsarbeiten am 05. und 06.03.2024 wurden in keiner der insgesamt neun Kleinrammbohrungen Wasserstände eingemessen; lediglich punktuell stellte sich das Bohrgut als nass dar (RKS 3 ab 3,0 m u. GOK bzw. 325,27 mNHN).
Als hydrogeologische Einheit werden im Untersuchungsgebiet gemäß [U2.2] sogenannte jungquartäre Flusskiese und Sande als Grundwasserleiter ausgewiesen.
Im näheren Umfeld der VST Wannweil (< 1,0 km) befindet sich nach Informationen der LUBW [U2.2] keine amtliche Messstelle, deren Messdaten auf das Baufeld übertragbar sind.
Bei einer angenommenen (tiefsten9 Gründungssohle der Bahnsteige von maximal 1,0 m u. SO, d. h. auf Grund des Gefälles (siehe hierzu Kap. 3.1) in Höhen zwischen rund 326,6 mNHN (±0,1 m) im Nordwesten und rund 328,2 mNHN (±0,1 m) im Südosten ist aller Voraussicht nach von keiner Beeinträchtigung durch den Grundwasserspiegel auszugehen. Mit einem Auftreten von Schichtenwasser muss gerechnet werden. Weiterführende Angaben zur Wasserhaltung sind Kapitel 7.4 zu entnehmen.
4.6.3 Wasserdurchlässigkeiten
Die Durchlässigkeitsbeiwerte für die im Baugelände aufgeschlossenen und in den vorhergehenden Abschnitten beschriebenen Böden wurden mit Hilfe von Näherungsformeln bzw. von Erfahrungswerten abgeschätzt. Es ist zu beachten, dass die tatsächlichen Durchlässigkeitsbeiwerte von den abgeschätzten mehr oder weniger stark abweichen können. In der nachfolgenden Tabelle 1 erfolgt eine Bewertung der Durchlässigkeiten der maßgebenden Böden nach DIN 18130.
Tabelle 1: Bewertung der Wasserdurchlässigkeit der aufgeschlossenen Böden
| Bodengruppe nach DIN 18196 | Durchlässigkeitsbeiwert kf [m/s] | Durchlässigkeit nach DIN 18130 |
|---|---|---|
| [GW], [GE], [GI] | 1 x 10-4 bis 1 x 10-2 | stark durchlässig |
| [GX/GU], [GU], SU | 1 x 10-6 bis 1 x 10-4 | durchlässig |
| [GU*], GU*, GT*, SU* | 1 x 10-8 bis 1 x 10-6 | schwach durchlässig |
| TL, TM, TA | ≤ 1 x 10-7 | (sehr) schwach durchlässig |
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4.6.4 Versickerung von Oberflächenwasser
Das DWA Regelwerk Arbeitsblatt DWA-A 138 begrenzt den entwässerungstechnisch relevanten Versickerungsbereich auf Durchlässigkeitsbeiwerte k zwischen etwa 10-3 und 10-6 m/s, d.h. nach f DIN 18130 muss durchlässiger bis stark durchlässiger Boden anstehen. Darüber hinaus ist ein Grundwasserflurabstand von mindestens 1 m bezogen auf den mittleren höchsten Grundwasserstand (MHGW) gefordert. Die Ril 836 stellt gegenüber dem Arbeitsblatt DWA-A 138 noch einmal erhöhte Anforderungen an die Durchlässigkeit. So liegt gemäß Ril 836, Modul 4601 und Modul 4602, versickerungsfähiger Unterbau/Untergrund dann vor, wenn Böden mit einer Durchlässigkeit von k ≥ 1 × 10-5 m/s anstehen. f
Die unterhalb der nur lokal ausreichend durchlässigen Auffüllungen angetroffenen feinkörnigen Tone (TL, TM, TA) sowie die gemischtkörnigen Kiese punktuell auch Sande mit erhöhten Feinkornanteilen (GU*, GT*, SU*) sind gemäß Tabelle 1 jedoch hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit als (sehr) schwach durchlässig zu beurteilen, somit sind diese Böden gemäß Ril 836 nicht für eine Versickerung geeignet.
Somit ist unterhalb der zumeist ausreichend durchlässigen Auffüllungen aufgrund des einheitlich vorhandenen (sehr) schwach durchlässigen Untergrunds eine kontrollierte Versickerung zur Tiefe hin auch ohne derzeitige Kenntnis der chemischen Belastung der Auffüllungsböden nicht möglich.
5 Geotechnische Baugrundkenngrößen
Die anstehenden Bodenarten bzw. Baugrundverhältnisse sind im Abschnitt 4 beschrieben sowie in der Anlage 4 in Form von ingenieurgeologischen Schnitten dargestellt. Für die mögliche Tiefenlage bzw. Einflusstiefe der Baumaßnahmen und Baugruben einschließlich Verbau können für die angetroffenen Bodenarten die in der nachfolgenden Tabelle 2 zusammengestellten Bodenkenngrößen angesetzt werden.
Diese Werte bilden die Grundlage für die erdstatischen Berechnungen oder Nachweise und wurden anhand der Bodenansprache, von Laborergebnissen und auf Grund unserer Erfahrungen mit ähnlichen Bodenverhältnissen und Bodenarten derselben geologischen Formation festgelegt. Die zur weiteren Beurteilung herangezogenen Laborergebnisse sind in der Anlage 5 dargestellt.
Die erdstatischen Nachweise sind grundsätzlich mit den charakteristischen Werten der Tabelle 2 zu führen. Im Zweifelsfall - je nach Berechnung bzw. Nachweis - ist mit dem Minimal- und/oder Maximalwert zu rechnen. Zu beachten ist eventuell die Zuordnung der Tabellenwerte zu bestimmten Lagerungsdichten / Konsistenzen.
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Tabelle 2: Charakteristische Zahlenwerte ausgewählter geotechnischer Kenngrößen
| Schicht- komplex | Bodengruppe | Konsistenz | (’) | ’ [°] | c´ | Es | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bodenart1) | |||||||
| n. DIN 18196 | Lagerung | [kN/m3] | [kN/m2] | [MN/m2] | |||
| (1) | Oberboden, Schluff, ton-, sand-, kieshaltig | OU | - | 17 (7) | - | - | - |
| (2) | Auffüllung, Kies, teils ton-, teils schluff-. teils sand-, punktuell steinhaltig | [GW], [GE], [GI], [GU/GX], [GU] | locker - mitteldicht | 18 (8) | 32,5 | 0 | 30-40 |
| Auffüllung, Kies, schluff-, sand-, teils tonhaltig | [GU*] | locker - mitteldicht | 19 (9) | 30,0 | 0 - 2 | 20-30 | |
| (3) | Kies, sand-, teils ton-, teils schluffhaltig, punktuell Sand, schluff-, sand-, kieshaltig | GU*, SU*, GT* | weiche Matrix | 18 (8) | 27,5 | 0 - 2 | 10 - 15 |
| steife Matrix | 19 (9) | 20 - 25 | |||||
| Ton, schluff-, sand-, kieshaltig | TL | weich, | 19 (9) | 27,5 | 2 | 5 | |
| steif | 20 (10) | 5 | 8 | ||||
| halbfest | 21 (11) | 7 | 12 | ||||
| TM | weich | 19 (9) | 25,0 | 2 | 5 | ||
| steif | 20 (10) | 7 | 8 | ||||
| Ton, sand-, kieshaltig | TA | weich | 19 (9) | 22,5 | 5 | 5 | |
| steif | 20 (10) | 10 | 8 | ||||
| (4) | Sand, schluff-, teils kieshaltig | SU, SU* | mitteldicht | 19 (9) | 30,0 | 0 (- 2) | 25 - 35 |
(´) Wichte, erdfeucht (Wichte unter Auftrieb) c´ effektiver Wert für die Kohäsion ´ effektiver Wert für den Reibungswinkel Es Steifeziffer
- Nebenbestandteile, die bei der Vergabe der Kenngrößen unbedeutend sind, sind in dieser Spalte nicht mit aufgeführt.
Die im Abschnitt 4.5 beschriebenen Schichtkomplexe lassen sich hinsichtlich ihrer Bodengruppe, Frostempfindlichkeit und Verdichtbarkeit gemäß Tabelle 3 klassifizieren.
Tabelle 3: Geotechnische Klassifizierung des Baugrunds
| Schicht- | Bodengruppe | Frostempfindlichkeitsklasse | Verdichtbarkeitsklasse | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| komplex | n. DIN 181961) | n. ZTVE-StB 17 | n. ZTVE-Kommentar | ||||||||
| (1) | OU | F3 | - | ||||||||
| (2) | [GW], [GE], [GI]; [GU/GX], [GU]; [GU*] | F1; F2; F3 | V1; V1 2); V2 | ||||||||
| (3) | GU*, SU*, GT*; TL, TM; TA | F3; F3; F2 | V2; V3; - | ||||||||
| (4) | SU; SU* | F2; F3 | V1; V2 |
- Feinkörnige sowie gemischtkörnige Böden mit einem Feinkorngehalt über 15 M.-% reagieren empfindlich auf Wassergehaltsschwankungen. Bei mechanischer Beanspruchung treten mitunter empfindliche Tragfähigkeitsverluste durch Aufweicherscheinungen bis hin zur Verflüssigung auf.
- U. U. erst nach Aufbereitung (z. B. Absieben, Brechen) von Steinen
Für Hinterfüllungen, Arbeitsraumverfüllungen, Geländeauffüllungen, Bodenaustausch o. ä. ist ein geeignetes Bodenmaterial zu verwenden. Ein evtl. einzubauender Ersatzboden hat die Kriterien der Tabelle 4 zu erfüllen.
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Tabelle 4: Spezifische Anforderungen an Ersatzboden
| Bodengruppe nach DIN 18196 | Nicht bindige bis schwach bindige, grob- und gemischtkörnige Böden GW, GI, GE, SW, SI, SE, GU, SU | ||
|---|---|---|---|
| Schlämmkornanteil (d 0.063 mm) | 10 (15) M. % | ||
| Ungleichförmigkeitszahl U | U 3 für D 98 % bzw. U 7 für D 100% Pr Pr | ||
| Steinanteil (d 63 mm) | 10 M. % | ||
| Größtkorndurchmesser dmax | 100 mm, in Abhängigkeit von der Schichtdicke | ||
| Glühverlust VGl | 3 M. % | ||
| ProctordichtePr | 1800 kg/m3 | ||
| Einbau und Verdichtung | lagenweise | ||
| Schütthöhe | je nach Verdichtungsgerät 20 - 40 cm | ||
| Wichte erdfeucht | 18 – 21 kN/m3 | ||
| Reibungswinkelk´ | 35° | ||
| Kohäsion ck´ | 0 kN/m2 |
Weitere Angaben zur Wiederverwertbarkeit des Aushubmaterials unter geotechnischer Sicht sowie Anforderungen an Fremdmaterial / Ersatzboden sind dem Kapitel 7.3 zu entnehmen.
6 Ausführungs- und Gründungsempfehlungen
6.1 Vorbemerkungen
Die den Gründungsemfehlungen zugrunde gelegten Baugrundverhältnisse sind im Kapitel 4 ausführlich beschrieben.
Zusammenfassend lässt sich der Baugrund zunächst durch aufgefüllte, locker bis mitteldicht gelagerte, grob- und gemischtkörnige Kiese mit variierenden Feinkornanteilen sowie punktuell enthaltenen Steinen / Steinanteilen beschreiben. Punktuell liegt ein schluffiger Oberboden vor, der lokal den gemischtkörnigen Kiesen beigemischt ist. Unterhalb den Auffüllungen bzw. des Oberbodens folgen überwiegend Tone von weicher bis/bzw. steifer Konsistenz sowie gemischtkörnige Kiese punktuell auch Sande mit meist höheren Feinkornanteilen und somit bindiger meist weicher Matrix.
Die verzeichneten Abbrüche bei KRB 1 und KRB 5 können durch die deutlich dichter werdende Lagerung der Kiese bzw. deutlich höhere Kiesanteile im Ton möglicherweise auf einen beginnenden Übergang in den Felszersatz / das Festgestein hinweisen.
Das Grundwasser ist gemäß den Erläuterungen in Kapitel 4.6.2 für die Gründung der Bahnsteige bei einer angenommenen (tiefsten) Gründungssohle von maximal 1,0 m u. SO und somit nach [U6] bei Höhen zwischen rund 326,7 mNHN (±0,1 m) und rund 328,2 mNHN (±0,1 m) nicht von Relevanz. Mit dem Auftreten von Schichtenwasser muss gerechnet werden.
Nach derzeitigem Stand sollen gemäß den Angaben in Kapitel 3.2 beide Bahnsteige auf eine Baulänge von 220 m gebracht werden. Hierzu wird der Hausbahnsteig Gl. 1 analog zum Bestand verlängert und der Außenbahnsteig Gl. 2 neu gebaut, beide Bahnsteige sollen dabei eine Höhe von 55 cm über SO aufweisen.
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Weiterhin sollen auf dem Hausbahnsteig Gl. 1 zwei und auf dem Außenbahnsteig Gl. 2 drei neue Wetterschutzhäuser (WSH) errichtet werden. Das vorhandene WSH auf dem Außenbahnsteig Gl. 2 ist zurückzubauen.
Gemäß [U6] weist die Schienenoberkante (SO) im Bereich der VST ein von Südosten mit rund 329,2 mNHN (±0,1 m) nach Nordwesten mit rund 327,6 mNHN (±0,1 m) gerichtetes Gefälle auf.
Im Zuge der Standardisierung im Bau- und Anlagenmanagement der DB InfraGO sollen nach Möglichkeit bestimmte Bauelemente in „standardisierter Bauweise“ geplant und hergestellt werden. Grundlage hierfür bilden die DB-Regelzeichnungen sowie - sofern erstellt bzw. online einsehbar - der bautechnische Nachweis zum jeweiligen Bauteil.
Im Hinblick auf den Baugrund müssen für die Anwendung der Baustandards grundsätzlich bestimmte Voraussetzungen an die vorherrschende Bodenart ("Standardboden“) und Tragfähigkeit (Steifemodul E bzw Mindestverformungsmodul 1) E bzw. E ) gegeben sein. Zudem ist bei s,k vd v2 einigen Baustandards zu prüfen, ob die vorgegebene Bodenpressung (als σ - oder σ - Wert) Rd zul. vom Baugrund aufnehmbar, die festgelegte Bettungsziffer eingehalten und die auftretende Setzung unter dem zulässigen Maximalwert liegt und somit bauteilverträglich ist.
Häufig ist die Baugrundsituation jedoch abweichend von den Vorgaben, eine Anwendung der Baustandards aber trotzdem angestrebt. In diesem Fall besteht im Regelfall die Möglichkeit, die Voraussetzungen durch einen zusätzlichen Bodenaustausch zu generieren. Abnahmekriterium für die Gründungssohle stellt dabei der Nachweis des geforderten Tragfähigkeitswertes dar.
Allerdings spielt der Tragfähigkeitswert unter geotechnischen Gesichtspunkten eine nur untergeordnete Rolle, da bei der Gründungsbeurteilung die sogenannte Grenztiefe 2) maßgebend ist, die deutlich größer als der beim dynamischen bzw. statischen Plattendruckversuch erfasste Prüfhorizont ist.
Für die Gründung der Bauteile ist schlussendlich entscheidend, dass die auftretenden Sohlspannungen schadlos vom Baugrund aufgenommen werden können und die Setzungen in einem bauteilverträglichen Maß liegen.
Darüber hinaus muss die Frostsicherheit der Gründungen dauerhaft gewährleistet sein. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Baufeld nach Ril 836.4101A04, Seite 1 (Frosteinwirkungsgebiete), in der Frosteinwirkungszone 1 liegt und demgemäß die Frosteinwirkungstiefe mit 0,8 m u. GOK anzunehmen ist.
Bei einem Bodenaustausch (BA) unter Fundationen ist zur Berücksichtigung der seitlichen Druckausbreitung das Bettungspolster allseitig über die Fundamentaußenkanten unter einem gedachten Druckausbreitungswinkel von ß ≤ 60° - gemessen zur Horizontalen - zu verbreitern. Da zum Gleis hin eine Verbreiterung des Unterbaus aus Platzgründen jedoch nicht möglich ist, wird empfohlen, an der Hinterkante der Fundamente ß ≤ 45° umzusetzen und an der Vorderkante den max. möglichen Lastausbreitungswinkel auszureizen.
- Tragfähigkeitswert Evd bzw. Ev2 aus dem dynamischen bzw. statischen Plattendruckversuch nach TP BF-StB Teil 8.3 bzw. nach DIN 18134.
- Die Grenztiefe beschreibt die Tiefe, bis zu der die Spannungen aus den auftretenden Bauteillasten wirksam sind.
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Sofern der BA zudem die Funktion einer Frostschutzschicht übernimmt und der umgebende Boden nur wenig wasserdurchlässig ist - wie hier verbreitet anzutreffen - ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Wasser in die mineralischen Fundamentunterbauten gelangt bzw. sich darin aufstauen kann. Da dies in der Praxis kaum gelingen dürfte, ist anzunehmen, dass die Konstruktion - zumindest temporär - nicht die Anforderung nach Norm bzw. der DB-Baustandards erfüllt; das Risiko für auftretende Baumängel ist der Bauherrschaft anzuzeigen. Um diese Problematik zu umgehen, ist alternativ anstelle von Ersatzboden Magerbeton einzusetzen; sofern mit dem Betonunterbau zudem eine Reduzierung der Bodenpressungen erreicht werden soll (z. B. bei weichem Untergrund), ist auch hier - wie oben beschrieben - die Druckausbreitung zu berücksichtigen.
In den nachfolgenden Kapiteln werden für die unterschiedlichen Bauteile die Gründungsmöglichkeiten aufgezeigt und die erforderlichen Bemessungswerte geliefert. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Angaben zu den auftretenden Bauwerkslasten existieren, werden in den erdstatischen Berechnungen teils Annahmen getroffen, deren Richtigkeit im Zuge der weiteren Planungen zu überprüfen ist. Bei Abweichungen müssen im Rahmen der Ausführungsstatik ergänzende Berechnungen unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gründungstiefe, Gründungslasten und verschiedenen Lastfälle / Bauzustände geführt und von einem Sachverständigen für Geotechnik bewertet und in einem geotechnischen Entwurfsbericht zusammengefasst werden.
6.2 Bahnsteigneubau
6.2.1 Grundlagen zur Bahnsteiggründung
Generell können die neuen Bahnsteige entweder konventionell mit Kantensteinen, als standardisierte Bahnsteigkantenfertigteile (BSK-Bauweise) oder in Modulbauweise hergestellt werden. Eine Ausführung in Modulbauweise wird im Folgenden nicht weiter betrachtet, bei Bedarf können entsprechende Gründungsangaben nachgereicht werden.
Bei herkömmlicher bzw. standardisierter Bauweise wird das Gleisbord aus Kantensteinen und die befestigte Bahnsteigplattform mit standardisiertem Oberbau aus Trag- und Frostschutzschicht mit passendem Oberflächenbelag - i. d. R. Pflastersteine - hergestellt. Grundvoraussetzung für die Ausführung eines standardisierten Oberbaus ist ein ausreichend tragfähiges Planum.
In Bereichen, in denen in der Fundamentsohle weiche bzw. steife Böden vorherrschen, wird eine Sohlstabilisierung (Bodenaustausch BA) mit zertifiziertem Frostschutzmaterial, Körnung 0/32 oder 0/45, in einer Stärke von 40 cm (weiche Böden) bzw. 30 cm (steife Böden) empfohlen. Beim Antreffen von (stark) aufgeweichten Böden in der Fundamentsohle bzw. der Erfordernis der Reduzierung der Setzungen ist die Austauschstärke ggfs. zu erhöhen. Alternativ ist unter Berücksichtigung der Erläuterungen in Kapitel 6.1 auch das Vorsehen eines vergrößerten Magerbetonunterbaus möglich. In der Fundamentsohle ist punktuell mit einem Auftreten von Steinen / Steinanteilen zu rechnen.
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6.2.2 Neubau der Bahnsteige in konventioneller Bauweise
Ausgehend von einer Anordnung der Fundamentunterkante (FUK) bei 1,0 m u. SO (Südost- Nordwest-gerichtetes Gefälle), kommt die Gründungsfuge im Bereich der ca. 50 m langen Verlängerung des Hausbahnsteigs Gl. 1 auf rund 328,2 mNHN (KRB 6) bis 328,0 mNHN (KRB 7), d. h. innerhalb des schluffigen Oberbodens (OU-Boden) sowie innerhalb der aufgefüllten gemischtkörnigen Kiese ([GU*]-Boden), u.U. auch innerhalb der Tone (TA-Boden) mit weicher Konsistenz zu liegen. Im Bereich KRB 6 wird nach der erfolgten Abtragung des ca. 0,40 m mächtigen Oberbodens bis zu den unterlagernden Tonen (TA-Boden) mit steifer Konsistenz eine Gesamtanschüttung von rund 2,0 m bis zur Bahnsteigoberkante notwendig. Demgegenüber ist bei KRB 7 aufgrund ggf. weicher Baugrundverhältnisse mit einem Bodenaustausch (BA) von ca. 0,40 m. bzw. insgesamt einer Geländeanschüttung von ca. 2,0 m ebenfalls bis zur Bahnsteigoberkante zu rechnen
Bei dem neuzubauenden Außenbahnsteig Gl. 2 kommt die Gründungsfuge in Höhen von rund 328,2 mNHN im SE bis 326,6 mNHN im NW und damit innerhalb der gemischtkörnigen Auffüllungen sowie jeweils punktuell innerhalb der feinkornreichen Sande (SU*) mit steifer Matrix und der Tone (TM) mit weicher Konsistenz zu liegen. Sowohl die Auffüllungen (KRB 1 bis KRB 3) als auch die bindigen Sande (KRB 5) werden nach dem im Zuge der Baumaßnahme erfolgten Aushub lediglich in Restmächtigkeiten vorliegen. Darunter folgen feinkornreiche Kiese mit weicher und weicher bis steifer Matrix (GU*, GT*) sowie feinkörnige Tone (TA, TM) mit weicher, punktuell auch steifer Konsistenz. Mit Verweis auf den Vorschlag zum Bodenaustausch bei weichen bzw. steifen Böden auf Gründungsniveau im Kapitel 6.2.1 ist mehrheitlich bei KRB 1, KRB 3 bis KRB 5 ein Bodenaustausch von mind. 0,40 m bzw. bei KRB 2 von mind. 0,30 m sowie insgesamt einer Anschüttung mehrheitlich von 1,40 m (KRB 3 bis KRB 5) sowie punktuell von 1,30 m (KRB 2) bzw. 1,90 m (KRB 1) jeweils bis zur Bahnsteigoberkante einzuplanen. Alternativ ist nach den Erläuterungen im Kapitel 6.1 anstelle von Bodenaustauschmaterial Magerbeton vorzusehen.
Die nachfolgenden Tabellen 5 und 6 enthalten die für die Auslegung der Streifenfundamente erforderlichen Bemessungswerte des Sohlwiderstandes σ im Sinne des EC 7 für die R,d Bemessungssituation BS-P. Darin wurde die Fundamenteinbindetiefe mit d = 1,0 m u. SO angenommen, die tatsächliche Setzung auf s ≤ 1 cm bzw. s ≤ 2 cm begrenzt und die tats. tats. Fundamentbreite b innerhalb eines plausibel erscheinenden Rahmens variiert. Der zuvor genannte Bodenaustausch wird in den Berechnungen mit einer (Mindest-)Stärke von 30 cm berücksichtigt, zur Erhöhung der Bemessungswerte ist zudem ein Bettungspolster von 50cm mit dargestellt.
In der untersten Zeile der Tabellen 5 und 6 sind die Bettungsziffern k für eine Konzipierung der s,k Fundamentstreifen als elastisch gebettete Balken mit angegeben.
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Tabelle 5: σ - Werte für Streifenfundamente von Bahnsteigkanten, Hausbahnsteig Gl. 1, R,d im Bereich der Verlängerung
| Bemessungskriterium | d2) [m u. SO] | d | 2) | Fundamentbreite b bzw. b´ [m] | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,4 | 0,6 | 0,8 | 1,0 | 1,2 | 1,4 | 1,6 | |||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 140 | 105 | 90 | 80 | 70 | 65 | 60 | |||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 1701) | 180 1) | 160 | 140 | 125 | 115 | 110 | ||||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 8 | 6 | 5 | 4 | |||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 190 | 140 | 110 | 95 | 85 | 80 | 75 | |||||||||||||||
| BA = 30 cm | |||||||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 2201) | 2051) | 195 | 170 | 150 | 135 | 125 | ||||||||||||||||
| BA = 30 cm | |||||||||||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 11 | 8 | 6 | 5 | 4 | ||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 225 1) | 160 | 130 | 110 | 95 | 85 | 80 | |||||||||||||||
| BA = 50 cm | |||||||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 2251) | 2501) | 220 | 190 | 165 | 150 | 140 | ||||||||||||||||
| BA = 50 cm | |||||||||||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 9 | 7 | 6 | 5 |
- Grundbruch maßgebend
- bei (stark) aufgeweichter Gründungssohle zusätzlichen Bodenaustausch vorsehen
Tabelle 6: σ - Werte für Streifenfundamente von Bahnsteigkanten, Außenbahnsteig Gl. 2 R,d
| Bemessungskriterium | d2) [m u. SO] | d | 2) | Fundamentbreite b bzw. b´ [m] | ||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,4 | 0,6 | 0,8 | 1,0 | 1,2 | 1,4 | 1,6 | ||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 120 | 95 | 80 | 70 | 65 | 60 | 55 | ||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 170 1) | 170 | 140 | 125 | 115 | 105 | 100 | |||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | |||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 170 | 125 | 100 | 90 | 80 | 70 | 65 | ||||||||||||||
| BA = 30 cm | ||||||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 240 1) | 220 | 180 | 155 | 135 | 125 | 115 | |||||||||||||||
| BA = 30 cm | ||||||||||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 10 | 8 | 6 | 5 | 4 | |||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 1 cm | ≥ 1,0 | 205 | 150 | 120 | 100 | 90 | 80 | 75 | ||||||||||||||
| BA = 50 cm | ||||||||||||||||||||||
| σR, d[kN/m²] für stats. ≤ 2 cm | 280 1) | 255 | 205 | 170 | 150 | 140 | 125 | |||||||||||||||
| BA = 50 cm | ||||||||||||||||||||||
| ks, k[MN/m³] | 12 | 8 | 7 | 6 | 5 | 4 |
- Grundbruch maßgebend
- bei (stark) aufgeweichter Gründungssohle zusätzlichen Bodenaustausch vorsehen
Setzungsunterschiede von bis zu 50 % der angegebenen Absolutsetzung(en) sind in Kauf zu nehmen; bei stark unterschiedlichen Bodenpressungen können auch höhere Setzungsdifferenzen bis zur Maximalsetzung auftreten. Die Setzungen stellen sich zu etwa 30 % - 40 % mit dem Aufbringen der Last ein; mit dem vollständigen Abklingen der Setzungen ist nach etwa 8 bis 12 Wochen zu rechnen.
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Zwischenwerte, die nicht in den Tabellen 5 und 6 ausgewiesen sind, können linear interpoliert werden. Eine Extrapolation ist nicht zulässig.
Es wird angezeigt, dass die angegebenen Bemessungswerte des Sohlwiderstandes σ im Sinne R,d des EC 7 zu interpretieren sind und für effektive Fundamentbreiten (b bzw. b´ = b - 2e) und vertikal, mittig belastete Fundamente (Bemessungssituation BS-P) gelten. Eine Erhöhung der σ - Werte R,d ist nicht zulässig.
Die sonstigen Nachweise (Gleiten, Kippen, usw.) sind auf der Grundlage der bodenmechanischen Kennwerte in Tabelle 2 sowie der Schichtenfolge in Anlage 4 durch den Tragwerksplaner zu erbringen.
6.2.3 Neubau der Bahnsteige nach IseB BSK
Gemäß den aktuellen Regelzeichnungen zur standardisierten BSK-Bauweise (letzte Änderung: 01.10.2023) müssen bei diesem Bauverfahren u. a. folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
(1) Bodenmechanische Eigenschaften für „Standardboden“: Bodengruppe GU, GT, GW, GI, GE, SU, ST, SW, SI, SE, Frostempfindlichkeitsklasse F1, mindestens mitteldichte Lagerung, ´ ≥ 19,5 kN/m³, ≥ 32,5°, c ≥ 0 kN/m² k k (2) Tragfähigkeit Planum: E ≥ 25 MN/m² (entspricht E ≥ 60 MN/m²) vd v2
In der Unterlage „Bautechnischer Nachweis zur Gründung von standardisierten Bahnsteigkantenfertigteilen…“ vom 29.05.2015 – ein neuerer Nachweis ist derzeit online nicht ausfindig zu machen – findet sich zudem die Angabe zum geforderten Bemessungswert des Sohlwiderstandes, der mit σ ≥ 140 kN/m² anzunehmen ist. R,d
Ausgehend von einer UK Fundament bei 75 cm u. SO wird die Fundamentunterkante für beide Bahnsteige auf Höhen von rund 328,45 mNHN im Südosten bis 326,85 mNHN im Nordwesten liegen. Die UK Fundament liegt somit im Bereich von Hausbahnsteig Gl. 1 punktuell an der KRB 6 oberhalb des bestehenden Geländes, demnach werden nach Abtrag des Oberbodens eine Gesamtanschüttung von 70 cm notwendig. An der KRB 7 liegt die UK Fundament in etwa geländegleich.
Im Bereich des Außenbahnsteigs Gl. 2 kommt die Fundamentunterkante - ± analog zur konventionellen Bauweise – mehrheitlich in gemischtkörnigen Auffüllungen (KRB 1-KRB 3) locker bis mitteldichter Lagerung sowie lokal in feinkörnigen weichen und steifen Tonen (KRB 4 und KRB 5) zu liegen.
Nach den Sondierergebnissen sind die o. g. Anforderungen am Ort der Maßnahme - aufgrund der teilweise geringen Restmächtigkeiten zu den unterlagernden überwiegend weichen, lokal steifen Tonen sowie punktuell feinkornreichen Kiesen und Sanden - nicht eingehalten, können jedoch im Hinblick auf die Tragfähigkeit durch einen zusätzlichen Bodenaustausch generiert werden.
Beim Hausbahnsteig Gl. 1 ergeben sich punktuell an der KRB 7 Bodenaustauschstärken von 50 cm, ansonsten im Bereich KRB 6 werden die o. g. Anforderungen im Rahmen der Geländeanschüttung gewährleistet.
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Im Detail ergibt sich beim Außenbahnsteig Gl. 2 somit ein zusätzlicher Bodenaustausch von 25 cm (KRB 4), ansonsten i. M. 40 cm bis 50 cm. Lediglich bei KRB 1 kann der geforderte E -Wert nach v2 Nachverdichtung der Aushubsohle ohne zusätzlichen Bodenaustausch aller Voraussicht nach erreicht werden.
Für eine frostfreie Gründung (1,0 m unter SO) wäre ohnehin ein BA von mind. 25 cm einzukalkulieren, eine ausreichende Frostsicherheit ist dabei nach Durchführung des o.g. Bodenaustauschs zur Gewährleistung der Tragfähigkeit gegeben.
Mit Verweis auf die in den Tabellen 5 und 6 aufgeführten σ - Werte ist die standardisierte R,d BSK-Bauweise unter Berücksichtigung eines Bodenaustausches von mind. 50 cm aus gutachterlicher Sicht möglich, sofern Setzungen bis max. 2 cm in Kauf genommen werden können.
6.2.4 Oberbaukonstruktion
Die Richtzeichnung zur Regelbauweise der DB InfraGo sieht für einen gepflasterten Bahnsteig einen frostsicheren Oberbau in einer Gesamtstärke von 40 cm vor, bestehend aus 8 cm Pflasterbelag, 4 cm Splittbettung und 28 cm Tragschicht. Auf der Oberkante Tragschicht ist ein statischer Verformungsmodul von mind. E 80 MN/m² (E ≥ 40 MN/m²) nachzuweisen. v2 vd
Für die Herstellung der Tragschicht ist ein zertifiziertes, gebrochenes Baustoffgemisch einzusetzen, dessen Kornabstufung innerhalb der Sieblinienbereiche liegt, die die ZTV SoB-StB 20 für Schottertragschichten der Körnung 0/32 vorgibt.
Unterbaukonstruktion und Planum
Um bei der in obigem Abschnitt angegebenen Tragschichtdicke auf OK Tragschicht einen Verformungsmodul E ≥ 80 MN/m² (E ≥ 40 MN/m²) einzuhalten, ist auf dem (geschütteten) v2 vd Planum ein Tragfähigkeitswert E 45 MN/m² (E ≥ 30 MN/m²) zu dokumentieren. v2 vd
Unter dieser Annahme wird die derzeitige Bahnsteigoberkante des Hausbahnsteigs Gl.1 auf die Bestandshöhe von 55 cm ü. SO verlängert und die des Außenbahnsteigs Gl. 2 um ca. 33 cm (Zielhöhe: 55 cm ü. SO) erhöht.
Das Planum wird im Bereich der Verlängerung des Bahnsteigs Gl. 1 oberhalb des derzeitigen Geländes liegen, so dass hier Anschüttungen bis zum Planum - nach Abtragen des Oberbodens - von insgesamt 1,50 m (KRB 6) bzw. von 0,90 cm (KRB 7) notwendig werden.
Das Planum bei dem neuzubauenden Außenbahnsteig G. 2 wird mehrheitlich oberhalb der derzeitigen Bahnsteigoberkante liegen, so dass im Bereich der KRB 1 bis KRB 3 jeweils mit Anschüttungen von etwa 40 cm zu rechnen ist. Mit der geeigneten Materialwahl für die Anschüttungen vorausgesetzt (zertifiziertes Frostschutzmaterial) inklusive ordnungsgemäßer Verdichtung ist der geforderte Tragfähigkeitswert in den o. g. Abschnitten zu erreichen. Bei KRB 4 kommt das Planum ca.15 cm oberhalb des vorhandenen Bahnsteigs zu liegen. Um den Tragfähigkeitswert zu erreichen, ist ein Bodenaustausch von 5 – 10 cm einzuplanen, um auf eine Gesamtanschüttung von ca. 20 – 25 cm bis zum Planum zu kommen. Bei KRB 5 kann der oben geforderte E -Wert - aufgrund der im Planum vorliegenden aufgefüllten grobkörnigen Kiese [GW] v2 – aller Voraussicht nach erreicht werden.
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6.3 Wetterschutzhäuser (WSH)
Es wird angenommen, dass die neuen WSH auf standardisierten elastisch gebetteten, 0,2 m dicken Bodenplatten in variierenden Abmessungen - je nach Bahnhofskategorie - in Tiefen von 0,4 m u. GOK (künftiger / bestehender Bahnsteigoberkante) und damit z. T. oberhalb des Geländes bzw. SO (KRB 1 – KRB 4) und z. T. in den aufgefüllten grob- und gemischtkörnigen Kiesen (KRB 5, KRB 8 und KRB 9) abgesetzt werden.
Im vorliegenden Fall ist gemäß [U3] von einer Bahnhofskategorie 5 (vandalismusresistente Ausstattung) auszugehen, folglich betragen die Abmessungen der elastisch gebetteten Bodenplatte 5,2 m (Länge) × 2,5 m (Breite).
Es sollen nach den Angaben in Kapitel 3.2 auf dem Hausbahnsteig Gl. 1 zwei neue WSH und auf dem Außenbahnsteig Gl. 2 drei neue WSH hergestellt werden, deren endgültige Position zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung noch nicht feststeht.
Den Vorgaben der Unterlagen der DB InfraGO AG Bautechnische Prüfung, Baustandards Personenbahnhöfe - Fortschreibung Gründung Wetterschutzhäuser, Stand: 11.12.2023, Statische Berechnung, Baustandard Gründung WSH, IseB WSH 40, Stand: 01.10.2023, sowie den dazugehörigen Regelplänen (hier: IseB WSH 05, IseB WSH 11), muss der Baugrund folgenden Anforderungen genügen bzw. müssen folgende Voraussetzungen eingehalten sein:
(1) Bodenmechanische Eigenschaften für „DB Standardboden“: Bodengruppe GU, GT, SU, ST, GW, GI, GE, SW, SI, SE, Frostempfindlichkeitsklasse F1, mindestens mitteldichte Lagerung, ´ ≥ 19,5 kN/m³, ≥ 32,5°, c = 0 kN/m² k k (2) Verformungsmodul auf dem Gründungsplanum: E ≥ 20 MN/m² Vd
Weiterhin ist die Frostsicherheit der Gründung durch den Einbau eines frostunempfindlichen Materials (entspricht DB Standardboden) im Rahmen der Bahnsteigauffüllung bis 0,8 m u. GOK zu gewährleisten.
Die o. g. Anforderung (2) ist am Ort der Maßnahme nicht eingehalten, zudem stehen die DB Standardböden (1) im Untersuchungsgebiet nach den Ergebnissen der Baugrunderkundung nicht einheitlich bis 0,8 m unter künftiger/bestehender Bahnsteigoberkante an.
Folglich ist die Frostsicherheit durch einen entsprechenden Bodenaustausch bis 0,8 m u. künftiger Bahnsteigoberkante herzustellen. Auf dem Hausbahnsteig Gl.1 wird in den Bereichen KRB 8 und KRB 9 – aufgrund der nicht Einhaltung der Anforderungen (1) und (2) - jeweils ein entsprechender Bodenaustausch bis 0,8 m unter bestehender Bahnsteigoberkante notwendig. In den Bereichen der Bohrungen KRB 6 und KRB 7 wird die Gründungssohle der WSH oberhalb des derzeitigen Geländes liegen, so dass hier mit Anschüttungen - nach Abtragen des Oberbodens - von insgesamt 1,50 m (KRB 6) bzw. 0,90 (KRB 7) zu rechnen ist.
Auf dem Außenbahnsteig Gl. 2 wird die Gründungssohle der WSH in den Bereichen KRB 1 bis KRB 3 oberhalb des vorhandenen Geländes Liegen, um die Frostsicherheit bis 0,8 m u. künftiger Bahnsteigoberkante gewährleisten zu können, ist in diesem Abschnitt mit einer Anschüttung von etwa 40 cm zu rechnen. An der KRB 4 liegt die Gründungsohle ca. 15 cm oberhalb des Geländes, um hier die Frostsicherheit zu gewährleisten ist hier mit einem Bodenaustausch von ca. 25 cm zu rechnen.
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An der KRB 5 (Gl. 2) kommt die Gründungssohle etwa geländegleich (= bestehende Bahnsteigoberkante) zu liegen, aufgrund der nicht Einhaltung der Anforderungen (1) und (2) kann hier mit einem Bodenaustausch von 40 cm gerechnet werden.
In den o. g. Unterlagen sind keine Mindestanforderung bzgl. zulässiger Setzung bzw. Bettungsziffer definiert; daher wurden einzig die o.g. Vorgaben (1) und (2) bewertet.
7 Bauhilfskonstruktionen
7.1 Allgemeines
Für die Umsetzung des Bauvorhabens sind u.U. Baubehelfe erforderlich, die im Wesentlichen Maßnahmen zur Sicherung der Baugrube(n) sowie darüber hinaus ggf. auch bestehender baulicher Anlagen umfassen.
Bei der Planung und der Ausführung von Verbauten, Rückverhängungen etc. sind die Ergebnisse der Baugrunderkundung zu beachten. Demnach weisen die Auffüllungen lockere bis allenfalls mitteldichte Lagerungsverhältnisse auf, punktuell sind Steine / Steinlagen zu erwarten. Die generelle Rammbarkeit über die Aufschlusstiefe der Sondierungen ist gegeben.
Mit zunehmender Tiefe ist eine Zunahme der Lagerungsdichte sowie der Übergang in das Festgestein zu erwarten. Sollten Verbauelemente wider Erwarten tiefer als die Aufschlusstiefe eingebunden werden, ist auf ein bohrendes Verfahren zurückzugreifen.
7.2 Freie Baugrubenböschungen / Verbau
Unbelastete Böschungen oberhalb des Grundwasserspiegels sind bei den vorherrschenden Baugrundverhältnissen grundsätzlich gemäß DIN 4124 unter einem Winkel von maximal 45° für die Auffüllungen (Kiese und Sande, weiche Tone) bzw. für den gewachsenen Baugrund (weiche bis punktuell steife Tone) anzulegen.
Ist damit zu rechnen, dass die Standsicherheit einer nicht verbauten Wand durch Wasser, Trockenheit, Frost oder ähnliches gefährdet wird, so sind entweder die freigelegten Flächen gegen derartige Einflüsse zu sichern (Abdecken mit Folie o. ä.) oder die Wandhöhe bzw. die Böschungsneigung entsprechend zu reduzieren. Bei Wassereinfluss oder beim Auftreten stark aufgeweichter Schichten, sind die Böschungen abzuflachen oder baulich zu sichern und nachzuweisen. Die Sicherung kann z. B. durch eine verankerte/vernagelte Spritzbetonschale erfolgen. Alternativ ist eine deutliche Abflachung der Böschungen auf bis 1:1,8 und flacher erforderlich.
Für temporäre Gleissicherungsmaßnahmen sind für das Abböschen die Bereichsgrenzen der nachfolgenden Abbildung einzuhalten (Bild 1, Modul 4305, Ril 836):
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Abbildung 1: Sicherungsbereiche 1 bis 3 und deren geometrische Abgrenzung
Die Anwendung der Bereichsbegrenzungen nach Abbildung 1 ist mit geotechnischen und sonstigen Randbedingungen verknüpft, die einzuhalten sind. So müssen innerhalb des Einflussbereiches der Abgrabung mindestens mitteldicht gelagerte nichtbindige Böden oder mindestens steife bindige Böden anstehen.
Werden die Randbedingungen – wie hier z.B. innerhalb der lockeren bis allenfalls mitteldicht gelagerten Auffüllungen bzw. den weichen Deckschichten – nicht eingehalten, sind Standsicherheitsnachweise zu führen. U. U. werden Stützmaßnahmen oder Stützkonstruktionen erforderlich.
Für die Bereiche, in denen keine Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind, ist eine freie Böschung möglich (z.B. Bereich 1 der Abbildung 1).
Die Baugrubenböschungen und der Bereich oberhalb der Böschungsschulter sind während der Bauausführung regelmäßig zu inspizieren. Sofern dabei Veränderungen festgestellt werden, ist umgehend ein Baugrundsachverständiger zu informieren.
Sofern sich die Platzverhältnisse für die Herstellung freier Baugrubenböschungen wider Erwarten als unzureichend erweisen, ist die Baugrube baulich zu sichern. Die Verbauart ist dem Einsatzzweck sowie der Baugrundsituation anzupassen.
Die zur Berechnung des auf die Verbauwand wirkenden Erddrucks notwendigen bodenmechanischen Kennwerte sind der Tabelle 2 zu entnehmen; die Baugrundschichtung leitet sich aus der Anlage 4 ab. Es wird auf die einschlägigen Vorschriften und Empfehlungen (EAB, Fachbuch „Baugruben“ von Weißenbach usw.) verwiesen.
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7.3 Aushubboden, Ersatzboden, Einbaukonfiguration
7.3.1 Aushubboden
Bei der Umsetzung der Baumaßnahme fallen Aushubmaterialien an, die sich aus Auffüllungen, und untergeordnet natürlich gewachsenen Boden der Bodengruppen [GW], [GE], [GI], [GU], [GU*], GU*, GT*, SU, SU*, TL, TM, TA sowie [GU/GX] zusammensetzen.
Die grob- und gemischtkörnigen Auffüllungen (Bodengruppen [GW], [GE], [GI], [GU] und SU) entsprechen generell den Anforderungen der Tabelle 4 an Ersatzboden. Auftretende Steine / Steineinlagerungen ([GU/GX]) benötigen eine Aufbereitung (ggfs. Brechen, Absieben) vor einer qualifizierten Wiederverwertung. Die übrigen Aushubmaterialien (Bodengruppen [GU*], GU*, GT*, SU*, TL, TM und TA) werden den Anforderungen der Tabelle 4 nicht gerecht und sind daher nicht für eine qualifizierte Wiederverwertung geeignet.
Generell sind die Möglichkeiten für eine eventuelle Separierung und Wiederverwertbarkeit des Aushubmaterials von planerischer Seite zu prüfen, die Ergebnisse umwelttechnischer Untersuchungen (vgl. Kapitel 9) sind dabei einzubeziehen.
7.3.2 Ersatzboden
Fremdmaterialien müssen grundsätzlich die Mindestanforderungen gemäß Tabelle 4 einhalten. Abweichend hierzu wird empfohlen, in überbauten Flächen auf Materialien der Bodengruppen GW, GI, GE, SW, SI oder SE zurückzugreifen, wobei speziell GE- und SE-Böden aufgrund der ungünstigeren Kornabstufung i. a. einen höheren Verdichtungsaufwand beim Einbau erfordern. Zweifelsfrei definiert und damit ideal geeignet sind zertifizierte Frostschutzmaterialien der Körnungen 0/32, 0/45 und 0/56. Darüber hinaus ist die Kornabstufung ggf. dem erforderlichen Einsatzzweck - z. B. bei Verwendung als Dränmaterial - anzupassen.
Vom Einsatz gemischtkörniger Böden mit Feinteilgehalten über 10 M-% wird abgeraten, da hierbei mit unplanmäßigen, witterungsbedingten Verzögerungen beim Einbau gerechnet werden muss.
Der Einsatz von güteüberwachtem Recyclingmaterial (RC-1 bis RC-3) ist bei den vorliegenden hydrogeologischen Verhältnissen hinsichtlich der in Kapitel 4.6 beschriebenen Grundwasserverhältnisse aller Voraussicht nach möglich. Die zulässigen Einbauweisen nach EBV Anlage 2, Tabelle 1-3 sind zu beachten. Generell empfiehlt sich die Abstimmung mit der zuständigen Behörde.
7.3.3 Einbaukonfiguration
Die Verdichtungsanforderung liegt bei 98 % der Proctordichte. Im Bereich vom Planum bis 1,0 m darunter sind D 100 % zu erreichen. Für Hinterfüllungen und unter Gründungssohlen wird Pr generell D 100 % gefordert. Der AN hat durch eine geeignete Material- und Gerätewahl sowie Pr den ordnungsgemäßen Einbau dafür Sorge zu tragen, dass die geforderten Verdichtungswerte eingehalten sind.
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Der Verfüllboden ist lagenweise einzubauen und ausreichend zu verdichten. Die Schüttlagenstärke ist der Leistungsfähigkeit des eingesetzten Verdichtungsgerätes anzupassen. Auf eine gute Verzahnung mit anstehendem bzw. bereits eingebautem Material ist zu achten. Bei geneigten Anschlussebenen ist zwecks eines guten Verbundes vor dem Auftrag von Schüttgut eine sinnvolle Profilierung vorzunehmen (Abtreppung gemäß ZTVE).
Der Einbau und die Verdichtung des Materials sowie die Verdichtung des Planums sind sorgfältig zu überwachen. Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf die ZTVE-StB 17 (Eigenüberwachungsprüfungen, Kontrollprüfungen etc.).
7.4 Wasserhaltung
Nach den Erläuterungen in Kapitel 4.6.2 ist für die Erneuerung der Bahnsteige (tiefste Gründungssohle: 1,0 m u. SO bzw. in Höhen von rund 326,6 mNHN (±0,1 m) im Nordwesten bis rund 328,2 mNHN (±0,1 m) im Südosten sowie unter Berücksichtigung des Bodenaustausch bis maximal 0,4 m unter Gründungssohle von keiner Beeinträchtigung durch den Grundwasserspiegel auszugehen.
Der Wassereinfluss beschränkt sich demnach während der Bauphase auf Tag-, Sicker- und Schichtenwasserzutritte. Bei Bedarf sind diese mittels offener Wasserhaltung, beispielsweise mit Hilfe von Pumpensumpf und Dränleitungen (außerhalb der Gründungssohle), beherrschbar.
8 Hinweise zur Bauausführung
Bei sämtlichen Baumaßnahmen ist als wesentliche Randbedingung zu berücksichtigen, dass voraussichtlich die Forderung nach einer nahezu ständigen Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs besteht.
Bei der Planung und Ausführung der Baumaßnahme sind die Platzverhältnisse, Leitungen, die vorhandene Bebauung etc. zu berücksichtigen. Es sind Bauverfahren zu wählen, die ein Minimum an Beeinträchtigungen für die Bebauung und Umwelt erwarten lassen.
Falls im Einwirkungsbereich der Baumaßnahmen gefährdete Bauwerke, Leitungen, etc. vorhanden sind, sollte vor und nach den Bauarbeiten eine Beweissicherung durchgeführt werden, um vorhandene „alte“ Schäden von „neuen“ Schäden abgrenzen zu können und begründeten Ansprüchen der Anlieger oder Dritter gerecht zu werden. Bei Bedarf sind auch Erschütterungsmessungen vorzusehen.
Die Arbeitsgeräte und Baufahrzeuge sind den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Da im Abtragsplanum bzw. der Aushubsohle stark feinkornhaltige Böden angetroffen werden, ist eine mechanische Beanspruchung unbedingt zu vermeiden. Der Aushub/Abtrag ist möglichst rückschreitend und der Materialeinbau „vor Kopf“ vorzunehmen. Die freigelegte Fläche ist unmittelbar im Anschluss vor Witterungseinflüssen zu schützen, was durch den Einbau von Frostschutzschichtmaterial (Planum) oder einer Sauberkeitsschicht (Fundamentsohle) erfolgen kann.
Um beim Aushub eine Auflockerung der Gründungssohle zu vermeiden, ist ein Bagger mit zahnlosem Löffel für die Endprofilierung einzusetzen.
Zwischengelagerte, einzubauende Erdstoffe sind so zu lagern bzw. zu behandeln, dass ein günstiger Einbauwassergehalt beibehalten oder erreicht wird.
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Der Aushubhorizont bzw. jede Schüttlage ist unmittelbar zu verdichten und mit ausreichend Quergefälle herzustellen. Sämtliche Arbeiten sind durch Eigenüberwachungs- und Kontrollprüfungen zu überwachen.
Die nach dem Aushub aufgelockerte Gründungssohle ist intensiv nachzuverdichten.
Bindige sowie bindig geprägte gemischtkörnige Böden auf Höhe der Aushubsohle sind lediglich statisch abzuwalzen, da es bei vibrierend arbeitenden Geräten i.a. zur Bildung von Porenwasserüberdrücken kommt, durch die das Tragverhalten des Bodens temporär empfindlich herabgesetzt wird als Folge von Konsistenzverschlechterungen.
Alle unterschiedlichen Materialien sind, falls erforderlich, filterwirksam durch ein Geotextil zu trennen.
Arbeitsräume und Schüttungen müssen mit Ersatzboden nach Tabelle 4 verfüllt bzw. hergestellt und ausreichend verdichtet werden.
Während der Erdarbeiten ist besonders auf Witterungseinflüsse und dadurch bedingte Wassergehaltsänderungen der Erdstoffe zu achten.
Es wird empfohlen, die Erdarbeiten bei nasser Witterung oder Frost zu unterbrechen.
Bei der Durchführung der Arbeiten sind u. a. die Anforderungen der ZTVE-StB 17, DIN 1054, ZTVA-StB 20 etc. sowie der jeweils gültigen Normen (EC 7, DIN 4123, DIN 4124 usw.), Vorschriften und Richtlinien (Ril 836) zu beachten.
9 Umwelttechnische Untersuchungen und Bewertungen
Im Rahmen der Baumaßnahme werden Aushub- und Rückbaumaterialien in Form von Schwarzdecken und Bodenmaterialien anfallen, die einer geregelten Entsorgung (Verwertung oder Beseitigung) zuzuführen sind.
Für die Deklaration zur Entsorgung dieser Materialien sind abfalltechnische Untersuchungen erforderlich. Für die Durchführung der Probenahmen und Analysen sowie zur Erstellung der abfallrechtlichen Bewertungen wurden die fachlich anerkannten Regelwerke, Vorschriften und Verordnungen angewandt.
Die Erkundung und Probenahme wurde am 06. und 07.03.2024 durch fachkundiges Personal der IBES Baugrundinstitut GmbH durchgeführt. Erkundung und Probenahme erfolgten gemäß DIN 4021 und DIN 4022 und der LAGA-PN 98 sowie unter Berücksichtigung der vorgefundenen Untergrundsituation und Bodenverhältnisse. Die Festlegung der konkreten Lage der Erkundungspunkte und der Erkundungstiefe erfolgte auf Grundlage der geotechnischen Erfordernisse.
Bei der Erkundung wurden neun Schürfe/Kleinrammbohrungen (KRB 1 bis KRB 9) ausgeführt. Die Entnahme tiefenorientierter Proben erfolgte dabei als in-situ-Beprobung.
Nähere Informationen zur Lage der Aufschlüsse und den vorherrschenden Ortsverhältnissen können den Anlagen 2 und 3 entnommen werden.
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Alle entnommenen Proben sowie der chemoanalytische Untersuchungsumfang sind in Tabelle 8 zusammenfassend aufgelistet. Im Hinblick auf eine Entsorgung zur Verwertung in technischen Bauwerken wurden die Untersuchungen nach dem Parameterumfang der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) ausgeführt.
Tabelle 8: Untersuchte Proben und Untersuchungsumfang
| Probenherkunft / Entnahmebereich / | Proben- | Entnahme- | Tiefenbereich | Untersuchungs- | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Materialart | bez. | stelle | [m. u. GOK] | umfang | ||||||||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil / Schwarzdecke | AP 1 | KRB 5 | 0,00 – 0,10 | PAK | ||||||||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil Bodenart: Sand | BMP 1 | KRB 1 | 0,00 – 0,90 | EBV (gem. Anl.1 Tab.1) | ||||||||||
| KRB 2 | 0,00 – 0,30 – 0,90 | |||||||||||||
| KRB 3 | 0,00 – 0,10 – 0,18 – 0,90 | |||||||||||||
| KRB 4 | 0,00 – 0,17 – 0,30 | |||||||||||||
| KRB 5 | 0,10 – 0,18 – 0,80 | |||||||||||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil Bodenart: Sand | BMP 2 | KRB 7 | 0,00 – 0,40 | |||||||||||
| KRB 8 | 0,15 – 0,46 | |||||||||||||
| KRB 9 | 0,18 – 1,05 | |||||||||||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil Bodenart: Ton | BMP 3 | KRB 1 | 0,90 – 2,50 | |||||||||||
| KRB 2 | 0,90 – 2,50 | |||||||||||||
| KRB 3 | 0,90 – 1,80 | |||||||||||||
| KRB 4 | 0,30 – 0,80 – 1,20 | |||||||||||||
| KRB 5 | 0,80 – 1,20 | |||||||||||||
| KRB 6 | 0,40 – 2,50 | |||||||||||||
| KRB 7 | 0,40 – 3,70 | |||||||||||||
| KRB 8 | 0,70 – 2,50 | |||||||||||||
| KRB 9 | 1,05 – 2,50 |
Die chemoanalytischen Untersuchungen erfolgten in der Zeit vom 21.03. bis 03.04.2024. Die Prüfberichte sind der Anlage 7 zu entnehmen.
9.1 Ergebnisse und Bewertung - Schwarzdecken
Im Bereich von KRB 5 ist die Schwarzdecke einlagig mit einer Gesamtdicke von 10 cm aufgebaut. Das Schwarzdeckmaterial (AP 1) weist eine schwarze bis mattschwarze Farbe und keinen Geruch auf.
Die Ergebnisse der PAK-Untersuchungen und die Gefahrzuordnung der untersuchten Schwarz- deckenmaterialien sowie die Einstufung nach der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) sind in Tabelle 9 zusammenfassend dargestellt.
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Tabelle 9: Ergebnisse der Schwarzdeckenmaterialuntersuchungen und Deklaration
| Proben- bez. | PAK [mg/kg] | Benzo(a)pyren [mg/kg] | teer- haltig | Gefahr- zuordnung | AVV-Schlüssel |
|---|---|---|---|---|---|
| AP 1 | 22 | 1,4 | nein | nicht gefährlich | 17 03 02 Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen |
Das Schwarzdeckenmaterial (AP 1) im Bereich von KRB 5 als teerfreier Ausbauasphalt einzustufen.
Teerfreier Ausbauasphalt kann ohne besondere Nachweis- oder Andienungspflichten entsorgt werden. Der Entsorger hat für dieses Material lediglich ein Register gemäß Nachweisverordnung (NachwV) zu führen. Die Verwertung hat vorzugsweise in einem Asphaltmischwerk zu erfolgen.
9.2 Ergebnisse und Bewertung - Boden
Detaillierte Ausführungen zur erkundeten Schichtenfolge sowie eine detaillierte Bodenbeschreibung mit Ausführungen zur visuellen und organoleptischen Einschätzung sowie angetroffenen Fremdbestandteilen innerhalb der Bodenschichten ist dem Kapitel 4 zu entnehmen.
Die durch die Proben BMP 1 bis BMP 3 repräsentierten Bodenmaterialien sind zur abfallrechtlichen Einstufung aufgrund ihrer granulometrischen Zusammensetzung auf Grundlage der Zuordnungswerte für die Bodenart Sand (BMP 1 und BMP 2) bzw. Ton (BMP 3) zu bewerten.
Die bewertungsrelevanten Untersuchungsergebnisse der Proben BMP 1 bis BMP 3 sind in den Tabellen 10 bis 12 den Materialwerten für Bodenmaterial nach der EBV gegenübergestellt. Parameter, die Stoffgehalte oder Messwerte unter der analytischen Bestimmungsgrenze oder unter den materialspezifischen Materialwerten oder Orientierungswerten der Klassen 0 oder 0* nach EBV aufweisen, werden daher in den Tabellen nicht aufgeführt. Sie sind für eine Klassifizierung nicht relevant. Laborprüfberichte liegen als Anlage 7 bei.
Untersuchungen auf die Parameter nach der Deponieverordnung (DepV) wurden nicht ausgeführt.
Tabelle 10: Relevante Untersuchungsergebnisse Probe BMP 1
| Parameter | Messung | Einheit | Messwert | Materialklasse | Deponieklasse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Benzo(a)pyren | Feststoff | % | 5,2 | > BM-0 | (DK 0) | ||
| PAK EPA | Feststoff | mg/kg | 56 | > BM-F3 | (DK I) | ||
| Quecksilber | Eluat | µg/l | 0,14 | > BM-0* | (DK 0) | ||
| PAK 15 | Eluat | µg/l | 0,34 | BM-F1 | (DK 0) | ||
| Klassifizierung nach EBV / Bodenmaterial Sand | > BM-F3 | (≥ DK I) |
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Tabelle 11: Relevante Untersuchungsergebnisse Probe BMP 2
| Parameter | Messung | Einheit | Messwert | Materialklasse | Deponieklasse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Benzo(a)pyren | Feststoff | % | 0,75 | > BM-0 | (DK 0) | |||
| PAK EPA | Feststoff | mg/kg | 8,4 | BM-F2 | (DK I) | |||
| PAK 15 | Eluat | µg/l | 0,74 | BM-F1 | (DK 0) | |||
| Klassifizierung nach EBV / Bodenmaterial Sand | BM-F2 | (DK I) |
Tabelle 12: Relevante Untersuchungsergebnisse Probe BMP 3
| Parameter | Messung | Einheit | Messwert | Materialklasse | Deponieklasse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alle | Feststoff/Eluat | -- | < BM-0 | BM-0 | (DK 0) | |||
| Klassifizierung nach EBV / Bodenmaterial Ton | BM-0 | (DK 0) |
Das durch die Probe BMP 2 repräsentierten Bodenmaterialien ist der Materialklasse BM-F2 zuzuordnen. Ein Einsatz als mineralischer Ersatzbaustoff ist daher in den in Anlage 2, Tabelle 7 der EBV angegebenen Einbauweisen zulässig.
Das durch die Probe BMP 3 repräsentierten Bodenmaterialien ist der Materialklasse BM-0 zuzuordnen. Ein Einsatz als mineralischer Ersatzbaustoff ist daher in den in Anlage 2, Tabelle 5 der EBV angegebenen Einbauweisen zulässig.
Die vorgenannten Angaben zur Zulässigkeit einer Verwertung in technischen Bauwerken beziehen sich allein auf umweltfachliche Aspekte.
Bodenmaterialien mit einer Einstufung > BM-F3 sind generell unbehandelt nicht mehr verwertungsfähig und müssen auf einer Deponie ab der Klasse DK I entsorgt werden. Für die Entsorgung solcher Materialien auf einer Deponie oder sonstigen Entsorgungsanlage sind weitere Parameter analytisch zu bestimmen, die in der DepV bzw. vom Anlagenbetreiber festgelegt sind.
Angaben zu Deponieklassen in Klammern gelten mit Bezug auf die Änderung der DepV, § 6, Abs. 1a. Demzufolge können Abfälle der Klassifizierung BM-0 als Inertabfälle ohne weitere Untersuchungen der Deponieklasse DK 0 bzw. Abfälle der Klassifizierung BM-F2 als Inertabfälle ohne weitere Untersuchungen der Deponieklasse DK I zugeordnet werden.
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9.3 Abfallrechtliche Einstufungen und Handlungsempfehlungen
In Tabelle 13 sind die Proben von Bodenmaterialien, die Klassifizierungen nach EBV und die Abfalleinstufungen nach der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) zusammengefasst.
Tabelle 13: Zusammenfassung der abfallrechtlichen Einstufungen
| repräsentierter Entnahmebereich / | Proben- | Materialklasse | Abfallschlüssel und | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Materialart | bez. | Bezeichnung nach AVV | |||||
| BMP 1 | > BM-F3 / ≥ DK I | 17 05 04 Boden und Steine mit Ausnahme derjenige, die unter 17 05 03 fallen | |||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil | |||||||
| Bodenart: Kies - Sand | BMP 2 | BM-F0* / DK I | |||||
| Verkehrsstation (VST) Wannweil | BMP 3 | BM-0 / DK 0 | |||||
| Bodenart: Ton |
Bei der Entsorgung von nicht gefährlichen Abfällen bestehen keine besonderen Nachweispflichten. Der Entsorger hat lediglich ein Register gemäß Nachweisverordnung (NachwV) zu führen.
9.4 Empfehlungen und mögliche Gefährdungen
Grundsätzlich sollte i. S. d. Kreislaufwirtschaftgesetzes (KrWG) eine Verwertung von Materialien entsprechend ihren Materialklassen angestrebt und auf eine Entsorgung auf Deponien verzichtet werden.
Bei allen Verwertungsmaßnahmen, insbesondere in technischen Bauwerken, ist die bodenmecha- nische Eignung der eingesetzten Bodenmaterialien zu beachten.
Können oder sollen Bodenmaterialien oder andere mineralische Ersatzbaustoffe, z. B. aufgrund ungünstiger geotechnischer Eigenschaften, nicht in technischen Bauwerken bzw. bodenähnlichen Anwendungen verwertet werden, so sind sie einer Deponie oder sonstigen Entsorgungsanlage zuzuführen. Bodenmaterialien mit einer Einstufung > BM-F3 sind unbehandelt nicht mehr verwertbar. Für die Entsorgung solcher Materialien auf einer Deponie oder sonstigen Entsorgungs- anlage sind eventuell analytische Untersuchungen auf weitere Parameter nach DepV vorzunehmen.
Grundsätzlich sind Flächen oder Aufhaldungen mit freiliegendem schadstoffhaltigem Material zu vermeiden bzw. es ist bei längeren Unterbrechungen des Aushubes witterungsbeständiges Abdeckmaterial aufzubringen.
Der Aushub und der weitere Entsorgungsprozess unterschiedlicher Materialarten und Materialklassen hat getrennt voneinander zu erfolgen (Durchmischungsverbot).
Sollten im Zuge der Baumaßnahme in nicht explizit untersuchten Bereichen (zwischen bzw. neben den Erkundungspunkten) sowie im Weiteren des Entsorgungsprozesses organoleptische, bisher nicht erfasste Auffälligkeiten am Aushubmaterial auftreten, die ggf. eine Neueinstufung des jeweiligen Materials bedingen können, ist die Bauüberwachung/-leitung sowie im Weiteren die IBES Baugrundinstitut GmbH zu verständigen und das betreffende Material zu separieren und ggf. eine Neudeklaration vorzunehmen.
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9.5 Empfehlungen für die Ausschreibung
Verwertung von Boden
Grundsätzlich sollte eine Verwertung von Aushubmaterialien der Klassen 0 bis 3 angestrebt werden, sofern diese Materialien aus bodenmechanischen Gesichtspunkten in technischen Bauwerken oder in bodenähnlichen Anwendungen verwertbar sind. Falls Böden nicht in der betreffenden Baumaßnahme verwertet werden können, wird empfohlen, diese Böden im LV zur Verwertung auszuschreiben. In diesem Fall werden keine Untersuchungen der weiteren Parameter gemäß DepV erforderlich. Der Verwertungsweg bzw. die Verwertungsstelle ist dann vor Auftragsvergabe vom Auftragnehmer aufzuzeigen. Sollte der Auftragnehmer jedoch geo- und umwelttechnisch verwertbare Böden trotzdem einer Entsorgung auf einer Deponie zukommen lassen, dann muss dieser die zusätzlich erforderlich werdenden Untersuchungen veranlassen.
Entsorgung von Boden auf einer Deponie
Können Böden nicht in technischen Bauwerken oder bodenähnlichen Anwendungen verwertet werden, sind diese auf einer Deponie zu entsorgen. Diese sind dann auf Grundlage der durch- geführten Analysen im LV als Böden zur Entsorgung auf einer Deponie auszuschreiben. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass je 250 m³ bzw. 500 t zu entsorgendem Bodenaushub eine Deklara- tionsanalytik auf den Parameterumfang nach EBV und DepV erforderlich wird. Sollte der erforderliche Analyseumfang nicht im Zuge der Voruntersuchungen durchgeführt worden sein, so ist dies entweder rechtzeitig vor Beginn oder während der Baumaßnahme durchzuführen. Für die Durchführung der Beprobung, der Analysen und der abschließenden Klärung des Entsorgungsweges sind 2 bis 4 Wochen (vorbehaltlich evtl. Behördenbestätigungen) einzuplanen.
Erfahrungsgemäß können geotechnisch geeignete Materialien der Klassen 0 bis 2 zumeist einer entsprechenden Verwertung zugeführt werden.
10 Schlussbemerkungen
Für die geplante Verlängerung bzw. Neubau der Bahnsteige sowie der Neubau von WSH an der VST Wannweil wurde von der IBES Baugrundinstitut GmbH auf der Grundlage der Baugrunderkundung sowie der im Kap. 2 aufgeführten Unterlagen und Hilfsmittel das vorliegende Baugrund- und Gründungsgutachten inkl. orientierender abfallrechtlicher Bewertung erarbeitet.
Bei der Durchführung der Arbeiten sind die Anforderungen der jeweils gültigen Normen, Vorschriften, Richtlinien und Merkblätter zu beachten und eine sorgfältige und fachgerechte Arbeitsweise zu gewährleisten.
Prinzipiell sind Abweichungen in Bezug auf Schichtmächtigkeit und -ausbildung zwischen bzw. außerhalb der Aufschlusspunkte nicht auszuschließen. Sollten beim großflächigen Aufschluss während der Bauarbeiten andere Baugrundverhältnisse als diesem Bericht zugrunde liegende festgestellt werden, ist unser Institut sofort zu verständigen, um die Ursache und die Auswirkungen auf die genannten Empfehlungen überprüfen und ggf. ergänzen zu können.
Die in der abfallrechtlichen Bewertung des umwelttechnischen Gutachtenteils dargelegten Wertungen und Maßnahmeempfehlungen erfolgten aus Sicht des Gutachters unter Zugrundelegung entsprechender Regeln, Richtlinien und Verordnungen, sind jedoch nicht rechtsverbindlich.
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23.480.1 VST Wannweil
Die Entscheidungen über Notwendigkeit und Realisierung der Empfehlungen sowie allgemein der weiteren Vorgehensweise bezüglich der abfall-/umwelttechnischen Belange bleiben im vorliegenden Fall dem Auftraggeber/Bauherrn, ggf. in Rücksprache mit den umweltrelevanten Aufsichts- und Fachbehörden, vorbehalten.
Es wird darauf verwiesen, dass die chemischen Analysenergebnisse nach Ablauf ca. eines Jahres durch den Entsorger nicht mehr anerkannt werden müssen. Wird Aushubmaterial nach diesem Zeitraum anderenorts verwertet bzw. beseitigt, können vom Betreiber des Entsorgungszieles dann erneut chemoanalytische Untersuchungen gefordert werden.
Entnommene Rückstellproben werden nach drei Monaten ordnungsgemäß entsorgt. Sollte eine längere Aufbewahrungszeit gewünscht sein, ist dies rechtzeitig mitzuteilen.
Bei neu auftretenden Fragen wird um rechtzeitige Benachrichtigung gebeten.
Dieses Baugrund- und Gründungsgutachten besitzt nur in seiner Gesamtheit Verbindlichkeit.
Neustadt/Wstr., 04.04.2025 ts/sb/hs/hp-gr
Fritz-Voigt-Straße 4 Telefon: 06321 4996-00 Telefax: 06321 4996-29 E-Mail: ibes-gmbh@ibes-gmbh.de
IBES Baugrundinstitut GmbH Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Bauwesen
Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Rauch Tatjana Sokurenko, Dipl.-Geol. Geschäftsführer Projektbearbeiterin
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23.480.1 VST Wannweil Anlage 1
Untersuchungsgebiet
Übersichtslageplan ohne Maßstab [Quelle: OpenStreetMap-Daten] [Lizenz: Open Data Commons Open Database License (ODbL) v1.0, Open Database License (ODbL)]
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Legende: 23.480.1 VST Wannweil Anlage 2
KRB - Kleinrammbohrung
Lageplan mit Erkundungspunkten
M. 1:500 [Quelle: DB Netz AG, Ivl 4600 CC, Stand 08.08.2023]
KRB 5 327,82 mNHN KRB 4 KRB 3 328,13 mNHN 328,27 mNHN KRB 2 328,71 mNHN KRB 1 328,96 mNHN
KRB 8 328,50 mNHN KRB 9 KRB 7 328,20 mNHN 328,26 mNHN KRB 6 328,17 mNHN
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23.480.1 VST Wannweil Anlage 3.1
F O T O D O K U M E N T A T I O N ( A U S Z U G )
Bild 1: Erkundungspunkt KRB 1, Blickrichtung Nordwest Bild 2: Erkundungspunkt KRB 1, Dosen und Bohrschappen
Bild 3: Erkundungspunkt KRB 2, Blickrichtung Nordwest Bild 4: Erkundungspunkt KRB 2, Dosen und Bohrschappen
Bild 5: Erkundungspunkt KRB 3, Blickrichtung Bild 6: Erkundungspunkt KRB 3, Dosen und Nordüdwest Bohrschappen
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23.480.1 VST Wannweil Anlage 3.2
F O T O D O K U M E N T A T I O N ( A U S Z U G )
Bild 7: Erkundungspunkt KRB 4, Blickrichtung Nordwest Bild 8: Erkundungspunkt KRB 4, Dosen und Bohrschappen
Bild 9: Erkundungspunkt KRB 5, Blickrichtung Nordwest Bild 10: Erkundungspunkt KRB 5, Dosen und Bohrschappen
Bild 11: Erkundungspunkt RKS 6, Blickrichtung Nordwest Bild 12: Erkundungspunkt KRB 6, Dosen und Bohrschappen
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23.480.1 VST Wannweil Anlage 3.3
F O T O D O K U M E N T A T I O N ( A U S Z U G )
Bild 13: Erkundungspunkt KRB 7, Blickrichtung Nordwest Bild 14: Erkundungspunkt RKS 7, Dosen und Bohrschappen
Bild 15: Erkundungspunkt KRB 8, Blickrichtung Nordwest Bild 16: Erkundungspunkt RKS 8, Dosen und Bohrschappen
Bild 17: Erkundungspunkt KRB 9, Blickrichtung Nordwest Bild 18: Erkundungspunkt KRB 9, Dosen und Bohrschappen
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23.480.1 VST Wannweil Anlage 4.1
Ingenieurgeologischer Schnitt
mit Darstellung der Homogenbereiche M. 1:250/50
- Außenbahnsteig Gleis 2
SE - Neubau + WSH - NW
KRB 1 KRB 2 328,96 m NHN 328,71 m NHN OK Bahnsteig (~329,75 mNHN - 328,15 mNHN ±0,1m) KRB 3
Auffüllung, Kies, schwach angenommene Gründungssohle WSH (~329,3 mNHN - 327,8 mNHN ±0,1m) 328,27 m NHN 328 K
,1 R
3 B
m N 4 HN KRB 5 A s S c c h h l o u t f t f e ig r , , s e c rd h f w e a u c c h h t s , t d e u in n i k g e , lgrau, Labor HB 2 A A br u a f u fü n ll , u [ n G g I , ] Kies, nass, grau, OK Schiene (~329,2 mNHN - 327,6 mNHN ±0,1m) 327,82 m NHN [GU/GX] HB 2 0.90 (328.06) A A n 0 0 a u . . 3 9 s ff 0 0 s ü , l ( ( l 3 3 d u u 2 2 n 8 7 n g k . . , 4 8 e K 1 1 lg i ) ) e r s a , u s , c [G hw U a ] ch schluffig, Labor a a n n g g e e n n o o m m m m e e n n e e G G rü rü n n d d u u n n g g s s s s o o h h le le B ( S ~ K 32 ( 8 ~ , 3 2 2 m 8, N 45 H N m N - 3 H 2 N 6 , - 6 3 m 26 N ,8 H 5 N m ± N 0, H 1 N m ) ±0,1m) A A A A n 0 a u .1 s ff 0 s ü , l ( l 3 d u 2 u n n 8 g k . , 1 e K 7 lg i ) e r s a , u s , c [G hw U a ] ch schluffig, HB 2 A A A s e c r u d h f f f l e u ü u f ll f u c ig n h , t g , m , d K i u t i n O e k s b e , e l s g r t b r a a o r u k d b e s r n a a n u v d e n i r , g m [ , G is U ch ] t, HB 2 A Auffüllung, Asphalt, bituminöser Auffüllung, Kies, sandig, schwach 0.17 (327.96) Geruch, schwach glänzend, trocken, Kies, schwach schluffig, sandig, schluffig, nass, graubraun, [GU] tonig, weiche - steife Matrix, Labor 0.18 (328.09) Auffüllung, Kies, sandig, schwach A schwarz erdfeucht, braun, GU T st o e n if , , k e i r e d s f i e g u , c s h c t h , w w a = c h 1 6 sa ,6 n % di , g, Labor A sc u h ff l ü u l f l f u ig n , g n , a K s i s e , s g , r s a a u n b d r i a g u , n s , c h [G w U a ] ch Labor s g c ra h u lu , f h fig e , ll b s r c a h u w n a , c [G h U to * n ] ig, erdfeucht, Labor A 0 u .1 ff 0 ü l ( l 3 u 2 n 7 g . , 7 K 2 i ) es, sandig, nass, braun, TA 0.30 (327.83) hellgrau, [GW] 0.90 (327.37) Ton, schwach schluffig, schwach 0.18 (327.64) 2.50 (326.46) Ton, schwach schluffig, kiesig, sandig, kiesig, steif, erdfeucht, Labor Auffüllung, Kies, sandig, schwach T sc o h n w , a sc c h h l u k f ie fig si , g s , c ( h L w ös a s c l h e h s m an ), dig, HB 3 2.50 (326.21) s w c = hw 2 a 2 c ,8 h % sa , n b d r i a g u , n w , e T ic M h, erdfeucht, Labor w 0. 8 = 0 2 ( 0 3 , 2 5 7 % .3 , 3 g ) raubraun, TM s d c u h n l k u e ff l i g g r , a S u c b h ra o u tt n e , r , [ G na U s ] s, Labor 1.80 (326.47) steif, erdfeucht, braun, Sand, stark schluffig, kiesig, 0.80 (327.02) TL Kies, sandig, stark tonig, weich, schwach tonig, steife Matrix, erdfeucht, Labor Ton, schwach schluffig, schwach 3.00 (325.96) erdfeucht, braun, GT* beige, SU* sandig, schwach kiesig, weich, Labor Kies, sandig, stark tonig, HB 3 2.20 (326.07) HB 3 1.20 (326.93) HB 3 erdfeucht, w = 29,6 %, grau, TM weiche Matrix, erdfeucht, Ton, schluffig, kiesig, schwach Ton, schluffig, schwach sandig, Kies, sandig, stark tonig, weiche 2.50 (325.32) braun, GT* sandig, steif, braun, TL schwach kiesig, steif, erdfeucht, Matrix, erdfeucht, braun, GT* grau, dunkelbraun, TL 4.00 (324.96) 2.00 (326.13) 3.00 (325.27)
- kein Bohrfortschritt - Ton, schluffig, schwach sandig, Ton, schluffig, schwach sandig, schwach kiesig, weich, erdfeucht, schwach kiesig, weich - steif, rötlich braun, TL erdfeucht, rötlich braun, TL 4.50 (324.21) Kies, sandig, stark tonig, weich, 4.00 (324.13) HB 4 Feinsand, schluffig, erdfeucht, HB 4 erdfeucht - nass, braun, GT* hellgrau, SU* Kies, sandig, stark tonig, weiche 4.00 (323.82) 4.80 (323.91) Matrix, braun, GT* Ton, schluffig, stark kiesig, schwach Ton, schluffig, schwach sandig, sandig, weich, erdfeucht, rötlich s b c ra h u w n a , c T h L kiesig, weich, erdfeucht, 5.00 (323.27) ? HB 4 S 4 a .8 n 0 d , ( 3 s 2 c 3 h . w 3 a 3 c ) h schluffig, schwach HB 4 b 4 r . a 2 u 0 n ( , 3 T 2 L 3.62) 5.00 (323.71) kiesig, erdfeucht, rotbraun, SU - kein Bohrfortschritt - 5.00 (323.13)
[Seite 38]
23.480.1 VST Wannweil Anlage 4.2
Ingenieurgeologischer Schnitt
mit Darstellung der Homogenbereiche M. 1:250/50
- Hausbahnsteig Gleis 1 -
SE - Bereich der Verlängerung + WSH - - WSH - NW
OK Bahnsteig (~329,75 mNHN - 328,15 mNHN ±0,1m) KRB 8
328 K
,1 R
7 B
m N 6 HN 328 K
,2 R
6 B
m N 7 HN angenommene Gründungssohle BSK (~328,45 mNHN - 328,25 mNHN ±0,1m) angenommene Gründungssohle WSH (~329,3 mNHN - 327,8 mNHN ±0,1m) 328,50 m NHN
328 K
,2 R
0 B
m N 9
HN Auffüllung, Pflastersteine, grau A Mu O to b n e ig r , b s o a d n e d n i , g d , u s r c c h h w w a u c r h z e k l i t e , s S ig c , hluff, HB 1 HB 2 A A s 0 c u .4 h ff 0 w ü a l ( l 3 u c 2 n h 7 g d . , 8 u K 6 rc i ) e h s w , u s r c z h e lu lt f , f i e g r , d s fe c u h c w h a t c , h g r s a a u n , d b i r g a , u ( n m , it [ G O U b * e ] rboden vermischt), angenommene Gründungssohle (~328,2 mNHN - 328,0 mNHN ±0,1m) HB 2 OK Schiene (~329,2 mNHN - 327,6 mNHN ±0,1m) Auffüllung, Kies, (Splitt), trocken, h 0 0 e . . l 0 1 lg 8 5 r a ( ( 3 3 u 2 2 , 8 8 [G . . 4 3 E 2 5 ] ) ) A A HB 2 Auffüllung, Pflaste 0 rs .0 te 8 i n (3 e 2 , 8 g . r 1 a 2 u ) A erdfeucht, dunkelgraubraun, Auffüllung, Kies, (Splitt), trocken, OU Auffüllung, Kies, sandig, erdfeucht, hellgrau, [GW] A grau, [GE] 0.40 (327.77) 0.46 (328.04) 0.18 (328.02) Labor Auffüllung, Kies, sandig, schwach schluffig, erdfeucht, grau, [GU] Auffüllung, Kies, sandig, schwach 0.70 (327.80) Labor schluffig, erdfeucht, hellgrau, [GU] Ton, schwach sandig, schwach 1.05 (327.15) kiesig, steif, erdfeucht, Labor Labor Ton, schwach sandig, schwach kiesig, weich, erdfeucht, w = 27,2 %, w = 29,7 %, braun, TA graubraun, TA Ton, schwach schluffig, kiesig, Ton, schwach sandig, schwach kiesig, weich, erdfeucht, w = 30,7 %, Labor Labor schwach sandig, weich - steif, braun, TA 2.50 (326.00) erdfeucht, w = 24,1 %, braun, TM 2.50 (325.67) HB 3 2.50 (325.70) HB 3 Kies, sandig, stark tonig, HB 3 weiche Matrix, erdfeucht, hellbraun, GT* 3.00 (325.17) Ton, schluffig, schwach sandig, schwach kiesig, steif, erdfeucht, rötlich braun, TL Ton, schluffig, schwach kiesig, schwach sandig, steif, erdfeucht, 3.70 (324.56) rötlich braun, TL
Ton, sandig, schwach kiesig, halbfest, trocken, rotbraun, 4.50 (324.00) TL Ton, stark kiesig, schluffig, schwach sandig, weich - steif, erdfeucht, grau, braun, TL 4.40 (323.80) Ton, stark kiesig, sandig, schluffig, weich - steif, rötlich braun, TL Kies, sandig, stark tonig, weiche 5.00 (323.50) Matrix, erdfeucht, grau, braun, 5.00 (323.26) GT* 5.00 (323.17) 5.00 (323.20)
- kein Bohrfortschritt -
[Seite 39]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
80
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50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .1
1
| Labornummer: | 2054 | 2055 |
|---|---|---|
| Bodenart: | G, u', x' | G, u, s, t' |
| Tiefe: | 0,00 m - 0,90 m | 0,90 m - 2,50 m |
| k [m/s] (Beyer): | - | - |
| Entnahmestelle: | KRB 1 | KRB 1 |
| U/Cc | 5.6/2.0 | -/- |
| T/U/S/G [%]: | - /5.5/2.5/87.7 | 11.8/26.1/20.8/41.2 |
| Bodengruppe: | GU | GU* |
Signatur:
[Seite 40]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .2
2
| Labornummer: | 2059 |
|---|---|
| Bodenart: | G, u' |
| Tiefe: | 0,30 m - 0,90 m |
| k [m/s] (Beyer): | - |
| Entnahmestelle: | KRB 2 |
| U/Cc | 34.1/7.7 |
| T/U/S/G [%]: | - /7.6/3.7/85.7 |
| Bodengruppe: Signatur: | GU |
Signatur:
[Seite 41]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .3
3
| Labornummer: | 2066 |
|---|---|
| Bodenart: | G, s, u' |
| Tiefe: | 0,18 m - 0,90 m |
| k [m/s] (Beyer): | - |
| Entnahmestelle: | KRB 3 |
| U/Cc | 693.1/30.8 |
| T/U/S/G [%]: | 4.6/8.1/16.9/70.4 |
| Bodengruppe: Signatur: | GU |
Signatur:
[Seite 42]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
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60
50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .4
4
| Labornummer: | 2072 | 2_074 |
|---|---|---|
| Bodenart: | G, s, u', t' | S, u, g, t' |
| Tiefe: | 0,17 m - 0,30 m | 0,80 m - 1,20 m |
| k [m/s] (Beyer): | - | - |
| Entnahmestelle: | KRB 4 | KRB 4 |
| U/Cc | 828.2/8.4 | 109.6/1.2 |
| T/U/S/G [%]: | 6.6/11.7/27.7/53.9 | 9.4/30.9/42.3/17.4 |
| Bodengruppe: | GU* | SU* |
Signatur:
[Seite 43]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .5
5
| Labornummer: | 2081 |
|---|---|
| Bodenart: | G, s, u' |
| Tiefe: | 0,18 m - 0,80 m |
| k [m/s] (Beyer): | 3.3 * 10-5 |
| Entnahmestelle: | KRB 5 |
| U/Cc | 324.6/6.4 |
| T/U/S/G [%]: | - /9.5/16.6/71.5 |
| Bodengruppe: Signatur: | GU |
Signatur:
[Seite 44]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
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70
60
50
40
30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .6
6
| Labornummer: | 2094 |
|---|---|
| Bodenart: | G, s, u' |
| Tiefe: | 0,46 m - 0,70 m |
| k [m/s] (Beyer): | - |
| Entnahmestelle: | KRB 8 |
| U/Cc | 390.4/6.6 |
| T/U/S/G [%]: | 3.2/9.6/22.5/64.7 |
| Bodengruppe: Signatur: | GU |
Signatur:
[Seite 45]
egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100
90
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30
20
10
0 23.480.1VST Wannweil
Anla
| Bearbeiter: Mg. Datum: 19.03.24 | Körnungslinie (DIN EN ISO 17892-4) IBES Baugrundinstitut GmbH Fritz-Voigt-Str. 4, 67433 Neustadt/Weinstraße | Probe entnommen am: 06.03.24 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Sieb-/Schlämmanalyse | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine |
0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100
Korndurchmesser d in mm age 5. 1 .7
7
| Labornummer: | 2099 |
|---|---|
| Bodenart: | G, s, u' |
| Tiefe: | 0,18 m - 1,05 m |
| k [m/s] (Beyer): | 4.3 * 10-4 |
| Entnahmestelle: | KRB 9 |
| U/Cc | 59.1/3.9 |
| T/U/S/G [%]: | - /5.9/16.3/77.8 |
| Bodengruppe: Signatur: | GU |
Signatur:
[Seite 46]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.1 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2060 Entnahmestelle: KRB 2 Tiefe: 0,90 m - 2,50 m Bodengruppe: TA Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 60.0 ]%[ Wassergehalt w = 16.6 % 58.0 w Fließgrenze w = 53.6 % L tlahegressaW 56.0 Ausrollgrenze w = 15.9 % P 54.0 Plastizitätszahl I = 37.7 % P Konsistenzzahl I = 0.98 52.0 C 50.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.98 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 OX ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| a | OX usg | eprägt | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| pla | stische | |||||||||||||||||||||
| Ton | e TA | |||||||||||||||||||||
| mitte Tone | lplastische 0,7 TM = A-Linie IP T o n B e i und Schluffe zus mit organi- en Beimen- | |||||||||||||||||||||
| Ton | e mit orga | |||||||||||||||||||||
| leicht plastisc Tone T | he L | sch | Bei und zus | Bei | mengunge | n, organische | Tone OT | |||||||||||||||
| und | ausgeprä | gt | ||||||||||||||||||||
| Schluffe | zus | ammendr | ückbare Schluff | e UA | ||||||||||||||||||
| mit organi- | ||||||||||||||||||||||
| sch | en Beimen- | |||||||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton | asti- | gunge | n und organo- | |||||||||||||||||
| Gemis | che ST | |||||||||||||||||||||
| gene S | chluffe OU | |||||||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | |||||||||||||||||||||
| und mi | ||||||||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pl sche Schlu | leicht pl | Schluff | e UM | |||||||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schlu | ffe UL |
| mitte | lplastische |
|---|---|
| Tone | TM |
[Seite 47]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.2 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2067 Entnahmestelle: KRB 3 Tiefe: 0,90 m - 1,80 m Bodengruppe: TM Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 50.0 ]%[ Wassergehalt w = 22.8 % 48.0 w Fließgrenze w = 44.5 % L tlahegressaW 46.0 Ausrollgrenze w = 13.5 % P 44.0 Plastizitätszahl I = 31.0 % P Konsistenzzahl I = 0.70 42.0 C 40.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.70 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P OX 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OX | |||||||||||||||||||
| mitte Tone | |||||||||||||||||||
| mitte | lplasti | sche | |||||||||||||||||
| Tone | TM A mit o | ||||||||||||||||||
| Tone mit orga | |||||||||||||||||||
| leicht plastisch Tone TL | e | sch | Beimengunge und ausgeprä zusammendr | Beimengunge | n, organische | Tone OT | |||||||||||||
| und ausgeprä | gt | ||||||||||||||||||
| Schluffe | zusammendr | ückbare Schluff | e UA | ||||||||||||||||
| rgani- | |||||||||||||||||||
| sch | en Be | imen- | |||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton- | sti- | gunge | n und o | rgano- | |||||||||||||
| Gemis | che ST | ||||||||||||||||||
| gene S | chluffe | OU | |||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | ||||||||||||||||||
| und mi | ttelpla | ||||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pla sche Schluff | leicht pla | Schluff | e UM | ||||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schluff | e UL |
[Seite 48]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.3 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2073 Entnahmestelle: KRB 4 Tiefe: 0,30 m - 0,80 m Bodengruppe: TM Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 52.0 51.0 ]%[ Wassergehalt w = 20.5 % 50.0 w Fließgrenze w = 47.1 % tlahegressaW 49.0 L Ausrollgrenze w = 15.1 % 48.0 P Plastizitätszahl I = 32.0 % 47.0 P 46.0 Konsistenzzahl I = 0.83 C 45.0 44.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.83 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA OX 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OX | ||||||||||||||||||||||
| OX | ||||||||||||||||||||||
| mitt Ton | ||||||||||||||||||||||
| mitt | elplastische | |||||||||||||||||||||
| Ton | e TM | |||||||||||||||||||||
| Tone mit orga | ||||||||||||||||||||||
| leicht plastisch Tone TL | e | sc | Beimengunge und ausgeprä zusammendr | Beimengunge | n, organische | Tone OT | ||||||||||||||||
| und ausgeprä | gt | |||||||||||||||||||||
| Schl | uffe | zusammendr | ückbare Schluff | e UA | ||||||||||||||||||
| mit organ | i- | |||||||||||||||||||||
| sc | hen Beimen | - | ||||||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton- | sti- | gunge | n und orga | no- | ||||||||||||||||
| Gemis | che ST | |||||||||||||||||||||
| gene | Schluffe OU | he | ||||||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | |||||||||||||||||||||
| und m | ittelplastisc | |||||||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pla sche Schluff | leicht pla | sti- | Schlu | ffe UM | ||||||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schluff | e UL |
[Seite 49]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.4 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2082 Entnahmestelle: KRB 5 Tiefe: 0,80 m - 2,50 m Bodengruppe: TM Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 52.0 ]%[ 51.0 Wassergehalt w = 29.6 % w 50.0 Fließgrenze w = 48.3 % L tlahegressaW Ausrollgrenze w = 17.2 % 49.0 P Plastizitätszahl I = 31.1 % 48.0 P Konsistenzzahl I = 0.60 C 47.0 46.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.60 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P OX 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OX | |||||||||||||||||||
| mitte Tone | |||||||||||||||||||
| lplastische | |||||||||||||||||||
| TM | |||||||||||||||||||
| Tone mit orga | |||||||||||||||||||
| leicht plastisch Tone TL | e | sch | Beimengunge und ausgeprä zusammendr | Beimengunge | n, organische | Tone OT | |||||||||||||
| und ausgeprä | gt | ||||||||||||||||||
| Schluf | fe | zusammendr | ückbare Schluff | e UA | |||||||||||||||
| mit organi- | |||||||||||||||||||
| sch | en Beimen- | ||||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton | sti- | gunge | n und organ | o- | |||||||||||||
| Gemis | che ST | ||||||||||||||||||
| gene S | chluffe OU | e | |||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | ||||||||||||||||||
| und mi | ttelplastisch | ||||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pla sche Schluff | leicht pla | sti- | Schluff | e UM | |||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schluff | e UL |
[Seite 50]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.5 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2086 Entnahmestelle: KRB 6 Tiefe: 0,40 m - 2,50 m Bodengruppe: TA Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 76.0 75.0 ]%[ Wassergehalt w = 29.7 % 74.0 w Fließgrenze w = 70.7 % tlahegressaW 73.0 L Ausrollgrenze w = 18.9 % 72.0 P Plastizitätszahl I = 51.9 % 71.0 P 70.0 Konsistenzzahl I = 0.79 C 69.0 68.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.79 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 60 OX 50 ]%[ 40 I P ausgeprägt lhazstätizitsalP plastische Tone TA 30 2 0 ) - m To it n te e l p T la M stis c h e 0 ,7 3 * ( w L = inie IP T o n e m it o r g a n is c h e n 20 A - L B e im e n g u n g e n , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OX | |||||||||||||||
| mitte Ton | |||||||||||||||
| Tone mit organis | chen | ||||||||||||||
| leicht plastische Tone TL | sc | Beimengungen, und ausgeprägt zusammendrück | Beimengungen, | organische Tone O | T | ||||||||||
| und ausgeprägt | |||||||||||||||
| zusammendrück | bare Schluffe UA | ||||||||||||||
| mit organi- | |||||||||||||||
| sc | hen Beimen- | ||||||||||||||
| Sand- Gemi | Sand-T | on- | - UL | gungen | und organo- | ||||||||||
| Gemisc | |||||||||||||||
| Zwischenbereich | gene S und mit | ||||||||||||||
| Sand- | Schluff- | leicht plasti sche Schluffe | leicht plasti | Schluff | e UM | ||||||||||
| Gemi | sche SU | sche Schluffe | UL |
| mitte | lplastische |
|---|---|
| Ton | e TM |
[Seite 51]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.6 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2090 Entnahmestelle: KRB 7 Tiefe: 0,40 m - 3,70 m Bodengruppe: TA Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 62.0 ]%[ Wassergehalt w = 30.7 % 60.0 w Fließgrenze w = 55.5 % L tlahegressaW 58.0 Ausrollgrenze w = 17.4 % P 56.0 Plastizitätszahl I = 38.1 % P Konsistenzzahl I = 0.65 54.0 C 52.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.65 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 OX ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX ausge plastis Tone | ausg | OX e | pr | ägt | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| plastis | che | ||||||||||||||||||||
| Tone | TA | ||||||||||||||||||||
| mitte Tone | l p l astische 0,73 * T M = A-Linie IP T o n e m B e im e und au Schluffe zusam mit organi- en Beimen- | ||||||||||||||||||||
| Tone m | it orga | ||||||||||||||||||||
| leicht plastisch Tone TL | e | sch | Beime und au zusam | Beime | ngunge | n, organische | Tone OT | ||||||||||||||
| und au | sgeprä | gt | |||||||||||||||||||
| Schluffe | zusam | mendr | ückbare Schluff | e UA | |||||||||||||||||
| mit organi- | |||||||||||||||||||||
| en Beimen- | |||||||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton- | sti- | gunge | n und organo- | ||||||||||||||||
| Gemis | che ST | ||||||||||||||||||||
| gene S | chluffe OU | ||||||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | ||||||||||||||||||||
| und mi | |||||||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- ische SU | leicht pla sche Schluff | leicht pla | sti- | Schluff | e UM | |||||||||||||||
| Gem | sche Schluff | e UL |
| mitte | lplastische |
|---|---|
| Tone | TM |
[Seite 52]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.7 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2095 Entnahmestelle: KRB 8 Tiefe: 0,70 m - 2,50 m Bodengruppe: TA Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 58.0 ]%[ Wassergehalt w = 27.2 % 56.0 w Fließgrenze w = 51.7 % L tlahegressaW 54.0 Ausrollgrenze w = 16.7 % P 52.0 Plastizitätszahl I = 35.0 % P Konsistenzzahl I = 0.70 50.0 C 48.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.70 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ OXplastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| ausgeprägt | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OXpla | stische | ||||||||||||||||
| mitte Tone | lplastische TM = A-Linie IP Schluffe mit organi- en Beimen- | ||||||||||||||||
| Tone mit orga | |||||||||||||||||
| leicht plastisc Tone TL | he | sch | Beimengunge | n, organische | Tone OT | ||||||||||||
| und ausgeprä | gt | ||||||||||||||||
| zusammendr | ückbare Schluff | e UA | |||||||||||||||
| mit organi- | |||||||||||||||||
| ch | en Beimen- | ||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton- | asti- | gunge | n und organo- chluffe OU ttelplastische e UM | ||||||||||||
| Gemis | che ST | ||||||||||||||||
| gene S | chluffe OU | ||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | ||||||||||||||||
| und mi | |||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pl sche Schlu | leicht pl | Schluff | e UM | ||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schlu | ffe UL |
| mitte | lplastische |
|---|---|
| Tone | TM |
[Seite 53]
| 23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.2.8 | |
|---|---|
| Zustandsgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12 Bearbeiter: We Datum: 20.03.24 | |
| Labornummer: 2100 Entnahmestelle: KRB 9 Tiefe: 1,05 m - 2,50 m Bodengruppe: TM Art der Entnahme: gestört Probe entnommen am: 06.03.24 | |
| 54.0 53.0 ]%[ Wassergehalt w = 24.1 % 52.0 w Fließgrenze w = 48.5 % tlahegressaW 51.0 L Ausrollgrenze w = 16.1 % 50.0 P Plastizitätszahl I = 32.4 % 49.0 P 48.0 Konsistenzzahl I = 0.75 C 47.0 46.0 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform I = 0.75 C halbfest steif weich breiig flüssig 1.00 0.75 0.50 0.00 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische OX Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p l astische 0,73 * To n e T M = A-Linie IP T o n e m i t o rg a n is c h e n 20 B e im e n g u n g en , o r g a nische Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe zusammendrückbare Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L |
| OX | ||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OX | ||||||||||||||||||
| mitt Ton | ||||||||||||||||||
| mitt | elplastische | |||||||||||||||||
| Ton | e TM | |||||||||||||||||
| Tone mit orga | ||||||||||||||||||
| leicht plastisch Tone TL | e | sc | Beimengunge | n, organische | Tone OT | |||||||||||||
| und ausgeprä | gt | |||||||||||||||||
| Schluf | fe | zusammendr | ückbare Schluff | e UA | ||||||||||||||
| mit organi- | ||||||||||||||||||
| sc | hen Beimen- | |||||||||||||||||
| Sand Gem | Sand- | Ton- | sti- | gunge | n und organo | - | ||||||||||||
| Gemi | sche ST | |||||||||||||||||
| gene | Schluffe OU | e | ||||||||||||||||
| Zwischenbere | ich | |||||||||||||||||
| und m | ittelplastisch | |||||||||||||||||
| Sand | -Schluff- | leicht pla sche Schluff | leicht pla | sti- | Schlu | ffe UM | ||||||||||||
| Gem | ische SU | sche Schluff | e UL |
[Seite 54]
23.480.1 VST Wannweil Anlage 5.3
| Bestimmung des Wassergehaltes durch Ofentrocknung nach DIN 18121, Teil 1 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt - Nr: | 23.480.1 | Entnahmeart: | gestört | ||||||
| Projekt: | Entnahme am: | ||||||||
| Ausgf. durch: | Ru. | Datum: | 18.03.24 | durch: | |||||
| Labornummer: | 2060 | 2067 | 2073 | 2082 | 2086 | 2090 | 2095 | ||
| Entnahmestelle (km : | KRB 2 | KRB 3 | KRB 4 | KRB 5 | KRB 6 | KRB 7 | KRB 8 | ||
| Entnahmetiefe [m]: | 0,9-2,5 | 0,9-1,8 | 0,3-0,8 | 0,8-2,5 | 0,4-2,5 | 0,4-3,7 | 0,7-2,5 | ||
| Behälter Nr. | 30 | 170 | 157 | 1177 | 172 | 203 | 119 | ||
| Feuchte Probe + Behälter m+m [g] b | 242,93 | 219,57 | 270,74 | 255,71 | 217,93 | 235,45 | 236,72 | ||
| Trock. Probe + Behälter m + m [g] d b | 220,87 | 196,08 | 239,73 | 218,99 | 186,05 | 202,02 | 206,17 | ||
| Behälter m [g] b | 88,29 | 92,91 | 88,17 | 95,03 | 78,84 | 93,05 | 93,97 | ||
| Wasser (m+m)-(m+m)=m [g] a b d b w | 22,06 | 23,49 | 31,01 | 36,72 | 31,88 | 33,43 | 30,55 | ||
| Trockene Probe m [g] d | 132,58 | 103,17 | 151,56 | 123,96 | 107,21 | 108,97 | 112,2 | ||
| Wassergehalt w=(m /m).100 [%] w d | 16,64 | 22,77 | 20,46 | 29,62 | 29,74 | 30,68 | 27,23 | ||
| Labornummer: | 2100 | ||||||||
| Entnahmestelle: | KRB 9 | ||||||||
| Entnahmetiefe [m]: | 1,05-2,5 | ||||||||
| Behälter Nr. | 129 | ||||||||
| Feuchte Probe + Behälter m+m [g] b | 217,61 | ||||||||
| Trock. Probe + Behälter m + m [g] d b | 194,05 | ||||||||
| Behälter m [g] b | 96,46 | ||||||||
| Wasser (m+m)-(m+m)=m [g] a b d b w | 23,56 | ||||||||
| Trockene Probe m [g] d | 97,59 | ||||||||
| Wassergehalt w=(m /m).100 [%] w d | 24,14 |
[Seite 55]
23.480.1 VST Wannweil Anlage 6.0
Darstellung der Homogenbereiche nach
DIN 18 300ff
Kennwerttabelle und Kornsummenbänder
gefertigt von
IBES Baugrundinstitut GmbH, Neustadt
- 8 Blatt inkl. Deckblatt -
[Seite 56]
23.840.1 VST Wannweil Anlage 6.1
| HOMOGENBEREICHE / BODENSCHICHTEN | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nr. | Eigenschaften | Anmerkung | Kürzel [Einheit] | HB 1 | HB 2 | HB 3 | HB 4 | |
| 1 | Schichtkomplex | - | - | (1) Oberboden | (2) Auffüllung | (3) Tone | (3) Kiese / Sande mit bindiger Matrix | (4) Sande |
| 2 | Ortsübliche Bezeichnung | Oberboden, Auffüllung, quartäre Sande etc. | - | Schluff | Kies, lokal schluffig | Ton | Kies | Sand, lokal schluffig |
| 3 | Bodengruppe nach DIN 18196 (Gesteinsmerkmal) | - | - | OU | [GW], [GE], [GI], [GU/GX], [GU], [GU*] | TL, TM, TA | GU*, GT*, SU* | SU, SU* |
| 4 | Bodengruppe nach DIN 18915 | - | - | Bodengruppe 1 (organischer Boden) | 2, 3, 4 | 5 | 4 | 3, 4 |
| 5 | Korngrößenverteilungen nach DIN 18123 (s. Anhang "graphische Darstellung der Körnungsbänder") 1) | Körnungsband | - | - | KSB 1, KSB 2, KSB 5, KSB 7 | KSB 9 | KSB 7, KSB 8 | KSB 6, KSB 8 |
| 6 | Massenanteil Steine, Blöcke, und große Blöcke nach DIN EN ISO 14688-1 2) | Steine (63 - 200 mm) Blöcke (200 - 630 mm) große Blöcke (> 630 mm) | [M.-%] | < 5 k.A. k.A. | < 10 (lokal < 20) k.A. k.A. | < 5 k.A. k.A. | < 10 k.A. k.A. | < 5 k.A. k.A. |
| 7 | Mineralogische Zusammensetzung nach DIN EN ISO 14689 | Tonminerale, Quarzanteil etc. | [M.-%] | - | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. |
| 8 | Konsistenzzahl nach DIN 18122-1 | - | IC [-] | - | n.b. | 0,5 - 1,0 | 0,5 - 1,0 | - |
| 9 | Konsistenz DIN EN ISO 14688-1 | - | wL [-] wP [-] | - | n.b. | 0,10 - 0,80 < 0,20 | 0,10 - 0,30 < 0,20 | n.b. |
| 10 | Plastizitätszahl nach DIN 18122-1 | - | IP [-] | - | n.b. | 0,10 - 0,60 | < 0,10 | n.b. |
| 11 | Wassergehalt nach DIN EN ISO 17892-1 (oberhalb des Grundwasserspiegels) | - | w [%] | - | 5 - 15 | 15 - 40 | 10 - 30 | 8 - 20 |
| 12 | bezogene Lagerungsdichte: Definition nach DIN EN ISO 14688-2 | - | - ID [%] | - | locker - mitteldicht 15 - 65 | n.b. | n.b. | mitteldicht 35 - 65 |
| 13 | Dichte nach DIN EN ISO 17892-2 oder DIN 18125-2 | - | [t/m³] | 1,6 - 1,8 | 1,7 - 2,0 | 1,8 - 2,2 | 1,7 - 2,0 | 1,8 - 2,0 |
| 14 | Organische Bestandteile nach DIN 18128 | - | VGL [%] | - | < 5 | < 5 | < 5 | < 5 |
| 15 | Benennung / Beschreibung organischer Böden nach DIN EN ISO 14688-1 | faseriger Torf, zersetzter Torf, Mudde etc. | - | - | - | - | - | - |
| 16 | Kohäsion nach DIN 18137-1, DIN 18137-2 oder DIN 18137-3 | - | ck [kN/m²] | - | 0 (- 2) | 2 - 10 | 0 - 2 | 0 (-2) |
| 17 | Undrainierte Scherfestigkeit nach DIN 4094-4 oder DIN 18136 oder DIN 18137-2 | - | cu [kN/m²] | - | n.b. | 20 - 200 | 15 - 20 | n.b. |
| 18 | Sensitivität nach DIN 4094-4 | - | S [-] | - | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. |
| 19 | Kalkgehalt nach DIN 18129 | - | Vca [M.-%] | - | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. |
| 20 | Sulfatgehalt nach DIN EN 1997-2 | - | SO4 [mg/l] | - | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. |
| 21 | Abrasivitätsbezeichnung Abrasivität nach NF P18-579 Abrasivität nach NF P94-430-1 | - | - ABR [g/t] CAI [0,1mm] | - | (schwach bis stark abrasiv) 200 - 1.000 | (kaum/schw.) abrasiv 0 - 500 | (stark) abrasiv 200 - 1.000 | (schw.) abrasiv 100 - 500 |
| 22 | Durchlässigkeit nach der Normenreihe DIN 18130-1 oder DIN 18130-2 | - | kf [m/s] | - | 10-8- 10-2 | < 10-8 | 10-8- 10-6 | 10-8 - 10-4 |
- Darstellung als Kornsummenband (zulässiger Sieblinienbereich für die jeweilige(n) Bodengruppe(n))
- Mit RKS nicht aufschließbar, Massenanteil nur grob abschätzbar, Differenzierung zw. Steinen und Blöcken nicht möglich (vgl. auch Hinweise in DIN EN ISO 14688-2, im Kap. 4.2 unter "Anmerkung") k.A. keine Angabe n.b. nicht bestimmbar
[Seite 57]
Kornsummenband 1: GW und GI
[Seite 58]
Kornsummenband 2: GE
[Seite 59]
Kornsummenband 5: GU
[Seite 60]
Kornsummenband 7: GU* und GT*
[Seite 61]
Kornsummenband 8: SU*
[Seite 62]
Kornsummenband 9: UL bis TA
[Seite 63]
23.480.1 VST Wannweil Anlage 7.0
Ergebnisse der chemoanalytischen Untersuchung
- Prüfberichte -
gefertigt von AGROLAB Labor GmbH, Bruckberg
Prüfberichte 3532553 (9 Seiten inkl. Deckblatt)
[Seite 64]
IBES BAUGRUNDINSTITUT GMBH FRITZ-VOIGT-STR. 4 67433 NEUSTADT A.D. WEINSTRASSE
Datum 03.04.2024 Kundennr. 27014775 Auftragsnr. 3532553
PRÜFBERICHT
Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Auftragsbezeichnung 23.480.1 - VST Wannweil Auftraggeber 27014775 IBES BAUGRUNDINSTITUT GMBH Probeneingang 21.03.24 Probenehmer Auftraggeber Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei übersenden wir Ihnen die Ergebnisse der Untersuchungen, mit denen Sie unser Labor beauftragt haben.
Mit freundlichen Grüßen
AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung
1P-ED-50006851-0-COD
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Seite 1 von 8 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid ni eiD
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Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Analysennr.Probenahme Probenbezeichnung Probenehmer 403867 06.03.2024 BMP 1 Auftraggeber 403868 06.03.2024 BMP 2 Auftraggeber 403869 06.03.2024 BMP 3 Auftraggeber 403870 06.03.2024 AP 1 Auftraggeber
Einheit 403867 403868 403869 403870 BMP 1 BMP 2 BMP 3 AP 1
Feststoff
.tenh
2P hcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid
| Analyse in der Gesamtfraktion | +-+- | +-+- | +-+- | +-+- | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Backenbrecher -- -- -- +-+- ° | ||||||||
| Masse Laborprobe kg | 5,0-0- | ° | 4,0-0- | ° | 3,2-0- | -- ° | ||
| Trockensubstanz % | 96,-7- | ° | 94,-9- | ° | 86,-7- | -- ° | ||
| Wassergehalt % | 3,-3- | ° | 5,-1- | ° | 13,-3- | -- ° | ||
| Kohlenstoff(C) organisch (TOC) % | 0,4-9- | 0,2-4- | 0,5-2- | -- | ||||
| EOX mg/kg | <0,3-0- | <0,3-0- | <0,3-0- | -- | ||||
| Königswasseraufschluß | +-+- | +-+- | +-+- | -- | ||||
| Arsen (As) mg/kg | 3,-5- | 4,-5- | 1-1- | -- | ||||
| Blei (Pb) mg/kg | 1-6- | -8- | 2-7- | -- | ||||
| Cadmium (Cd) mg/kg | 0,2-1- | <0,1-3- | 0,1-4- | -- | ||||
| Chrom (Cr) mg/kg | 1-1- | 1-0- | 3-4- | -- | ||||
| Kupfer (Cu) mg/kg | 1-4- | -9- | 1-8- | -- | ||||
| Nickel (Ni) mg/kg | 1-0- | 1-1- | 2-9- | -- | ||||
| Quecksilber (Hg) mg/kg | <0,0-5- | <0,0-5- | <0,0-5- | -- | ||||
| Thallium (Tl) mg/kg | <0,-1- | <0,-1- | 0,-2- | -- | ||||
| Zink (Zn) mg/kg | 2-5- | 2-1- | 5-1- | -- | ||||
| Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC) mg/kg | 5-3- | <5-0- | <5-0- | -- | ||||
| Kohlenwasserstoffe C10-C40 mg/kg | 27-0- | <5-0- | <5-0- | -- | ||||
| Naphthalin mg/kg -- -- -- <0,0-5- | ||||||||
| Naphthalin mg/kg A <0,010 (NW-G-) A <0,010 (NW-G-) A <0,010 (NW-G-) -- | ||||||||
| Acenaphthylen mg/kg -- -- -- | <0,0-5- | |||||||
| Acenaphthylen mg/kg | 1-,4- | 0,3-4- | <0,050 (-+-) | -- | ||||
| Acenaphthen mg/kg -- -- -- <0,0-5- | ||||||||
| Acenaphthen mg/kg | 0,1-9- | <0,050 (-+-) | A <0,010 (NW-G-) | -- | ||||
| Fluoren mg/kg -- -- -- 0,1-5- | ||||||||
| Fluoren mg/kg | 0,2-7- | 0,08-1- | A <0,010 (NW-G-) | -- | ||||
| Phenanthren mg/kg -- -- -- 2-,0- | ||||||||
| Phenanthren mg/kg | 2-,1- | 0,6-2- | <0,050 (-+-) | -- | ||||
| Anthracen mg/kg -- -- -- 0,9-3- | ||||||||
| Anthracen mg/kg | 1-,2- | 0,2-8- | <0,050 (-+-) | -- | ||||
| Fluoranthen mg/kg -- -- -- 4-,7- | ||||||||
| Fluoranthen mg/kg | 8,6-- | hb) | 1-,3- | 0,08-6- | -- | |||
| Pyren mg/kg -- -- -- 3-,5- |
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Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Einheit 403867 403868 403869 403870 BMP 1 BMP 2 BMP 3 AP 1
Feststoff
.tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg
| Pyren mg/kg | 6,9-- | hb) | 1,-0- | 0,07-5- | -- | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Benzo(a)anthracen mg/kg -- -- -- 2,-2- | ||||||
| Benzo(a)anthracen mg/kg | 4,0-- | hb) | 0,6-5- | 0,05-3- | -- | |
| Chrysen mg/kg -- -- -- 2,-0- | ||||||
| Chrysen mg/kg | 5,2-- | hb) | 0,6-5- | 0,06-0- | -- | |
| Benzo(b)fluoranthen mg/kg -- -- -- 1,-9- | ||||||
| Benzo(b)fluoranthen mg/kg | 9,1-- | hb) | 0,9-9- | 0,05-5- | -- | |
| Benzo(k)fluoranthen mg/kg -- -- -- 0,9-7- | ||||||
| Benzo(k)fluoranthen mg/kg | 4,-0- | 0,5-5- | <0,050 (+--) | -- | ||
| Benzo(a)pyren mg/kg -- -- -- 1,-4- | ||||||
| Benzo(a)pyren mg/kg | 5,2-- | hb) | 0,7-5- | 0,06-2- | -- | |
| Dibenz(ah)anthracen mg/kg -- -- -- 0,3-0- | ||||||
| Dibenzo(ah)anthracen mg/kg | 1,-4- | 0,1-8- | A <0,010 (NWG--) | -- | ||
| Benzo(ghi)perylen mg/kg -- -- -- 0,7-8- | ||||||
| Benzo(ghi)perylen mg/kg | 3,-3- | 0,5-2- | <0,050 (+--) | -- | ||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren mg/kg -- -- -- 0,7-2- | ||||||
| Indeno(1,2,3-cd)pyren mg/kg | 3,-4- | 0,4-7- | <0,050 (+--) | -- | ||
| PAK-Summe (nach EPA) mg/kg -- -- -- 22-- x) | ||||||
| PAK EPA Summe gem. mg/kg 56-- 8,4-- <1,0-- -- #5) #5) #5) ErsatzbaustoffV | ||||||
| PAK EPA Summe gem. mg/kg 56-- x) 8,4-- x) <1,0-- x) -- BBodSchV 2021 | ||||||
| PCB (28) mg/kg A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||||
| PCB (52) mg/kg A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||||
| PCB (101) mg/kg A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||||
| PCB (118) mg/kg A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||||
| PCB (138) mg/kg | A <0,0050 (-+-) | A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||
| PCB (153) mg/kg | A <0,0050 (-+-) | A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||
| PCB (180) mg/kg | A <0,0050 (-+-) | A<0,0010 (NW-G-) A<0,0010 (NW-G-) -- | ||||
| PCB 7 Summe gem. mg/kg <0,010-- <0,010-- <0,010-- -- #5) #5) #5) ErsatzbaustoffV | <0,010-- | |||||
| PCB 7 Summe gem. BBodSchV mg/kg <0,010-- x) <0,010-- x) <0,010-- x) -- 2021 |
2021 Eluat
dnis
n
3P-E nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid
n
| Eluatanalyse in der Fraktion <32 mm | +-+- | +-+- | +-+- | -- | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fraktion < 32 mm % | 78-,2- | ° | 90-,4- | ° | 10-0- | -- ° |
| Fraktion > 32 mm % | 21-,8- | ° | 9-,6- | ° | <0-,1- | -- ° |
| Eluat (DIN 19529) | +-+- | ° | +-+- | ° | +-+- | -- ° |
| Temperatur Eluat °C | 20-,4- | ° | 21-,0- | ° | 18-,7- | -- ° |
| pH-Wert | 8-,1- | ° | 9-,0- | ° | 8-,3- | -- ° |
| elektrische Leitfähigkeit μS/cm | 12-7- | ° | 12-1- | ° | 22-8- | -- ° |
| Sulfat (SO4) mg/l | 4-,8- | ° | <2-,0- | ° | 6-,2- | -- ° |
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Einheit 403867 403868 403869 403870 BMP 1 BMP 2 BMP 3 AP 1
Eluat
4P .tenhcieznnekeg
" )*
" lobmyS med tim dnis nerhafreV etreitiderkka thcin hcilßeilhcssuA .treitiderkka 8102:52071 CEI/OSI NE NID ßämeg dnis nerhafreV netethcireb tnemukoD meseid
| Arsen (As) μg/l | <2,-5- | ° | <2,-5- | ° | <2,-5- | -- ° |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Blei (Pb) μg/l | -3- | ° | -4- | ° | <-1- | -- ° |
| Cadmium (Cd) μg/l | <0,2-5- | ° | <0,2-5- | ° | <0,2-5- | -- ° |
| Chrom (Cr) μg/l | <1,-0- | ° | <1,-0- | ° | 2,-0- | -- ° |
| Kupfer (Cu) μg/l | <-5- | ° | <-5- | ° | <-5- | -- ° |
| Nickel (Ni) μg/l | <-5- | ° | <-5- | ° | <-5- | -- ° |
| Quecksilber (Hg) μg/l | 0,1-4- | ° | 0,05-6- | ° | <0,02-5- | -- ° |
| Thallium (Tl) μg/l | <0,0-6- | ° | <0,0-6- | ° | <0,0-6- | -- ° |
| Zink (Zn) μg/l | <3-0- | ° | <3-0- | ° | <3-0- | -- ° |
| Trübung nach GF-Filtration NTU | 2-1- | ° | 4-3- | ° | 6,-5- | -- ° |
| PCB (28) μg/l | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | -- ° |
| PCB (52) μg/l | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | -- ° |
| PCB (101) μg/l | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | -- ° |
| PCB (118) μg/l | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | ° | <0,0003-0- A (NWG) | -- ° |
| PCB (138) μg/l <0,0020-w-f ° ) | <0,0020-w-f | <0,0003-0- A (NWG) | <0,0020-w-f -- ° ° ) | <0,0020-w-f | ||
| PCB (153) μg/l <0,0020-w-f ° ) | <0,0003-0- A (NWG) | <0,0020-w-f -- ° ° ) | ||||
| PCB (180) μg/l <0,0020-w-f ° ) | <0,0003-0- A (NWG) | <0,0020-w-f -- ° ° ) | ||||
| PCB 7 Summe gem. μg/l 0,0030-- #5 ° ) <0,0030-- #5 ° ) 0,0030-- #5 ° ) -- ErsatzbaustoffV | <0,0030-- | |||||
| PCB 7 Summe gem. BBodSchV μg/l <0,0030-- x ° ) <0,0030-- x ° ) <0,0030-- x ° ) -- 2021 | ||||||
| Naphthalin μg/l <0,0080 (NWG-)m-) ° <0,020-m-) ° 0,01-6- ° -- A | ||||||
| 1-Methylnaphthalin μg/l | <0,010 (-+-) | ° | <0,020-m-) | ° | <0,010 (-+-) | -- ° |
| 2-Methylnaphthalin μg/l <0,0080 (NWG-)m-) ° 0,01-3- ° <0,010 (-+-) ° -- A | <0,0080 (NWG-)m-) | 0,01-3- | <0,010 (-+-) | |||
| Acenaphthylen μg/l 0,01-5- ° 0,03-7- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A | ||||||
| Acenaphthen μg/l <0,0080 (NWG-)m-) ° <0,050-m-) ° 0,02-2- ° -- A | ||||||
| Fluoren μg/l | <0,010 (-+-) | ° | 0,06-3- | ° | 0,01-4- | -- ° |
| Phenanthren μg/l | 0,02-4- | ° | 0,1-5- | ° | 0,01-4- | -- ° |
| Anthracen μg/l | 0,02-5- | ° | 0,05-8- | ° | <0,010 (-+-) | -- ° |
| Fluoranthen μg/l | 0,05-1- | ° | 0,1-1- | ° | 0,01-2- | -- ° |
| Pyren μg/l | 0,04-5- | ° | 0,08-0- | ° | <0,010 (-+-) | -- ° |
| Benzo(a)anthracen μg/l 0,01-6- ° 0,01-7- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A | 0,01-6- | 0,01-7- | <0,0030 (NW-G-) | |||
| Chrysen μg/l | 0,02-2- | ° | <0,020-m-) | ° | <0,010 (-+-) | -- ° |
| Benzo(b)fluoranthen μg/l 0,02-2- ° 0,03-0- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A | 0,02-2- | 0,03-0- | <0,0030 (NW-G-) | |||
| Benzo(k)fluoranthen μg/l 0,01-2- ° 0,01-1- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A | ||||||
| Benzo(a)pyren μg/l 0,02-5- ° 0,03-1- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A | ||||||
| Dibenzo(ah)anthracen μg/l 0,01-0- ° 0,01-3- ° <0,0030 (NW-G-) ° -- A |
A P-ED-50006851-0-COD Seite 4 von 8 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl ni eiD
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Eluat Benzo(ghi)perylen μg/l 0,04-3- ° 0,06-5- ° <0,0030 (NWG--) ° -- A Indeno(1,2,3-cd)pyren μg/l 0,02-2- ° 0,04-1- ° <0,0030 (NWG--) ° -- A Naphthalin/Methylnaph.-Summe μg/l <0,050-- #5 ° ) <0,050-- #5 ° ) <0,050-- #5 ° ) -- gem. ErsatzbaustoffV PAK 15 Summe gem. μg/l 0,34-- #5 ° ) 0,74-- #5 ° ) 0,077-- #5 ° ) -- ErsatzbaustoffV Naphthalin/Methylnaph.-Summe μg/l <0,050-- x ° ) <0,050-- x ° ) <0,050-- x ° ) -- gem. BBodSchV 2021 PAK 15 Summe gem. BBodSchV μg/l 0,33-- x ° ) 0,71-- x ° ) 0,062-- x ° ) -- 2021
x) Einzelwerte, die die Nachweis- oder Bestimmungsgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. #5) Einzelwerte, die die Nachweisgrenze unterschreiten, wurden nicht berücksichtigt. Bei Einzelwerten, die zwischen Nachweis- und Bestimmungsgrenze liegen, wurde die halbe Bestimmungsgrenze zur Berechnung zugrunde gelegt. m) Die Nachweis-, bzw. Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da Matrixeffekte bzw. Substanzüberlagerungen eine Quantifizierung erschweren. hb) Die Nachweis-/Bestimmungsgrenze musste erhöht werden, da eine hohe Belastung einzelner Analyten eine Vermessung in der für die angegebenen Grenzen notwendigen unverdünnten Analyse nicht erlaubte. wf) Die Wiederfindung eines oder mehrerer internen Standards liegen bei vorliegender Probe bei <50%, jedoch >10%. Es ist somit eine erhöhte Messunsicherheit zu erwarten. Erläuterung: Das Zeichen "<" oder n.b. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Bestimmungsgrenze nicht quantifizierbar. Das Zeichen "<....(NWG)" oder n.n. in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter ist bei nebenstehender Nachweisgrenze nicht nachzuweisen. Das Zeichen "<....(+)" in der Spalte Ergebnis bedeutet, der betreffende Parameter wurde im Bereich zwischen Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze qualitativ nachgewiesen. Die parameterspezifischen analytischen Messunsicherheiten sowie Informationen zum Berechnungsverfahren sind auf Anfrage verfügbar, sofern die berichteten Ergebnisse oberhalb der parameterspezifischen Bestimmungsgrenze liegen. Die Mindestleistungskriterien der angewandten Verfahren beruhen bezüglich der Messunsicherheit in der Regel auf der Richtlinie 2009/90/EG der Europäischen Kommission.
Die Analysenwerte der Feststoffparameter beziehen sich auf die Trockensubstanz, bei den mit ° gekennzeichneten Parametern auf die Originalsubstanz.
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Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Bestimmung der Kohlenwasserstoffe gem. DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09:
Das Probenmaterial wurde mittels Schütteln extrahiert und über eine Florisilsäule aufgereinigt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN ISO 10523 : 2012-04:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN ISO 12846 : 2012-08:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels 30%iger Salzsäure stabilisiert. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat mittels konzentrierter Salpetersäure stabilisiert. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN ISO 7027 : 2000-04:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN 27888 : 1993-11:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur Messung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN EN 38404-4 : 1976-12:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat nicht stabilisiert.
6P-ED-50006851-0-COD
AGROLAB Labor GmbH
Dr.-Pauling-Str. 3, 84079 Bruckberg, Germany Fax: +49 (08765) 93996-28 www.agrolab.de
Seite 6 von 8 AG Landshut Geschäftsführer HRB 7131 Dr. Carlo C. Peich Ust/VAT-Id-Nr.: Dr. Paul Wimmer DE 128 944 188 Dr. Torsten Zurmühl .tenhcieznnekeg
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Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN 38407-37 : 2013-11:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Anmerkung zur Messung nach DIN 38407-39 : 2011-09:
Für die Messung wurde das erstellte Eluat/Perkolat bis zur weiteren Bearbeitung im Dunkeln gekühlt aufbewahrt. Hinweis zu Probe(n) 403867: BMP 1 403868: BMP 2 403869: BMP 3 Für die Eluaterstellung wurden je Ansatz 350 g Trockenmasse +/- 5g mit 700 ml deionisiertem Wasser versetzt und über einen Zeitraum von 24h bei 5 Umdrehungen pro Minute im Überkopfschüttler eluiert. Bei Bedarf werden mehrere Ansätze parallel eluiert. Die Fest- /Flüssigphasentrennung erfolgte für hydrophile Stoffe gemäß Zentrifugation/Membranfiltration, für hydrophobe Stoffe gemäß Zentrifugation/Glasfaserfiltration. Beginn der Prüfungen: 21.03.2024 Ende der Prüfungen: 29.03.2024
Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Gegenstände. In Fällen, wo das Prüflabor nicht für die Probenahme verantwortlich war, gelten die berichteten Ergebnisse für die Proben wie erhalten. Das Laboratorium ist nicht für die vom Kunden bereitgestellten Informationen verantwortlich. Die ggf. im vorliegenden Prüfbericht dargestellten Kundeninformationen unterliegen nicht der Akkreditierung des Laboratoriums und können sich auf die Validität der Prüfergebnisse auswirken. Die auszugsweise Vervielfältigung des Berichts ohne unsere schriftliche Genehmigung ist nicht zulässig. Die Ergebnisse in diesem Prüfbericht werden gemäß der mit Ihnen schriftlich gemäß Auftragsbestätigung getroffenen Vereinbarung in vereinfachter Weise i.S. der DIN EN ISO/IEC 17025:2018, Abs. 7.8.1.3 berichtet.
AGROLAB Labor GmbH, Christian Reutemann, Tel. 08765/93996-500 serviceteam2.bruckberg@agrolab.de Kundenbetreuung
Dieser elektronisch übermittelte Ergebnisbericht wurde geprüft und freigegeben. Er entspricht den Anforderungen der EN ISO/IEC 17025:2017 an vereinfachte Ergebnisberichte und ist ohne Unterschrift gültig.
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Auftrag 3532553Feststoff-/Eluat
Methodenliste
Berechnung aus dem Messwert : Fraktion > 32 mm Wassergehalt Berechnung aus Messwerten der Einzelparameter : PAK-Summe (nach EPA) PAK EPA Summe gem. ErsatzbaustoffV PAK EPA Summe gem. BBodSchV 2021 PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffV PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021 PCB 7 Summe gem. ErsatzbaustoffV PCB 7 Summe gem. BBodSchV 2021 Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. ErsatzbaustoffV PAK 15 Summe gem. ErsatzbaustoffV Naphthalin/Methylnaph.-Summe gem. BBodSchV 2021 PAK 15 Summe gem. BBodSchV 2021 DIN EN ISO 10304-1 : 2009-07 : Sulfat (SO4) DIN EN ISO 10523 : 2012-04 : pH-Wert DIN EN ISO 12846 : 2012-08 : Quecksilber (Hg) Quecksilber (Hg) DIN EN ISO 17294-2 : 2017-01 : Arsen (As) Blei (Pb) Cadmium (Cd) Chrom (Cr) Kupfer (Cu) Nickel (Ni) Thallium (Tl) Zink (Zn) DIN EN ISO 7027 : 2000-04 : Trübung nach GF-Filtration DIN EN 13657 : 2003-01 : Königswasseraufschluß DIN EN 14039 : 2005-01 + LAGA KW/04 : 2019-09 : Kohlenwasserstoffe C10-C22 (GC) Kohlenwasserstoffe C10-C40 DIN EN 15934 : 2012-11 : Trockensubstanz DIN EN 15936 : 2012-11 : Kohlenstoff(C) organisch (TOC) DIN EN 16171 : 2017-01 : Arsen (As) Blei (Pb) Cadmium (Cd) Chrom (Cr) Kupfer (Cu) Nickel (Ni) Thallium (Tl) Zink (Zn) DIN EN 17322 : 2021-03 : PCB (28) PCB (52) PCB (101) PCB (118) PCB (138) PCB (153) PCB (180) DIN EN 27888 : 1993-11 : elektrische Leitfähigkeit DIN ISO 18287 : 2006-05 : Naphthalin Acenaphthylen Acenaphthen Fluoren Phenanthren Anthracen Fluoranthen Pyren Benzo(a)anthracen Chrysen Benzo(b)fluoranthen Benzo(k)fluoranthen Benzo(a)pyren Dibenz(ah)anthracen Dibenzo(ah)anthracen Benzo(ghi)perylen Indeno(1,2,3-cd)pyren DIN 19529 : 2015-12 : Eluatanalyse in der Fraktion <32 mm Eluat (DIN 19529) DIN 19747 : 2009-07 : Analyse in der Gesamtfraktion Backenbrecher Masse Laborprobe Fraktion < 32 mm DIN 38404-4 : 1976-12 : Temperatur Eluat DIN 38407-37 : 2013-11 : PCB (28) PCB (52) PCB (101) PCB (118) PCB (138) PCB (153) PCB (180) DIN 38407-39 : 2011-09 : Naphthalin 1-Methylnaphthalin 2-Methylnaphthalin Acenaphthylen Acenaphthen Fluoren Phenanthren Anthracen Fluoranthen Pyren Benzo(a)anthracen Chrysen Benzo(b)fluoranthen Benzo(k)fluoranthen Benzo(a)pyren Dibenzo(ah)anthracen Benzo(ghi)perylen Indeno(1,2,3-cd)pyren DIN 38414-17 : 2017-01 : EOX
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