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3.3.2_EB T.016092986 GoS Jesewitz-Wölpern.pdf

Erneuerung schadhafter Bahnschwellen auf rund 115 Streckenkilometern

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.09.2026, 17:47 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Erläuterungsbericht zum Bauvorhaben

Gleiserneuerung ohne Schiene Jesewitz - Wölpern

(T.016092986)

Str. 6360, km 16,091 – 18,176

  1. Lage im Netz

Das Bauvorhaben befindet sich im Bundesland Sachsen im Netz Leipzig. Der Bauabschnitt der Gleiserneuerung ohne Schiene (GEoS) befindet sich zwischen km 16,091 und km 18,176 des Richtungsgleises der Strecke 6360. Der Baubereich ist nicht mit einer Oberleitungsanlage überspannt. Das Bauvorhaben befindet sich auf freier Strecke. Im geplanten Baubereich sind keine Bahnübergänge vorhanden.

  1. Entwurfselemente

Geschwindigkeit v = 120 km/h zg Gleisabstand ≥ 4,00 m Streckenklasse D4 - 22,5t/8,0 t/m Streckenstandard M 160 121 - 160 Gleisbelastung > 10000 bis 19999 Lt/d

  1. Bauzeit und Baudurchführung

Die Bauzeit des Bauvorhabens ist für das zweite Quartal 2027 (25.04.–06.05.) in einer TSP vorgesehen. Die Sicherung stellt der AG. Der Qualitätsstopfgang ist ca. 3 Monate nach Bauende durchzuführen.

Als Umbautechnologie ist eine Gleiserneuerung ohne Schiene mit Großmaschinentechnik sowie einer Bettungsreinigung vorgesehen. Alle Ausrüstungsgegenstände sind nach dem Gleisumbau wieder fachgerecht einzubauen. Für die Bettungsreinigungsmaschine müssen ausreichend MFS-Wagen bereitgestellt werden durch die Entfernung zur nächstmöglichen Abbunkerstelle. Baustelleneinrichtungsflächen sind vom AN-Bau anzugeben und beim jeweiligen Eigentümer anzumieten. Wenn sich die Baustelleneinrichtungsflächen im Bereich von DB InfraGO Flächen befinden, sind BK16-Flächen beim ALV anzumelden. BK09- Flächen sind bei DB-Immobilien anzumelden. Logistikgleise werden im Rahmen von Abstimmungen im weiteren Planungsverlauf festgelegt.

  1. Istzustand der Altanlage

16,091 - 16,561 470 W-54-B70-1667 16,561- 16,572 11 KS-54-HH0-1667 16,572 - 17,121 549 W-54-B70-1667 17,121 - 17,139 18 KS-54-HH0-1667 17,139 - 18,181 1042 W-54-B70-1667


Oberbauplanung V.IW-SO-P 32 06/2026

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Die vorhandenen Schienen werden aus dem Gleis ausgebaut und für die Wiederverwendung seitlich gelagert. Die Schwellen sind gerissen, die Rippenplatten beginnen sich einzudrücken. Der Schadanteil der Schwellen beträgt 68 %.

Die Bettung ist verschmutzt.

Ein Baugrundgutachten für den Umbaubereich wurde nicht erstellt. Untergrundprobleme sind nicht bekannt.

  1. Geplanter Zustand der Neuanlage

16,091 - 17,121 1030 W14K-54E4-B70-1667 17,121 - 17,139 18 KS-54-FFU74-1667 17,139 - 18,176 1037 W14K-54E4-B70-1667

Das Gleis ist von km 16,091 bis km 18,176 auf 2085 m umzubauen. Das Gleis wird im genannten Abschnitt gemäß Ril 820.2010 A06 „Bauarten des Oberbaus“, gültig seit Oktober 2021, umgebaut. Für den Einbau ist neues Material (Schwelle, Schotter) zu verwenden. Es werden neue Schwellen eingebaut. Das vorhandene Gleise wird mit B70-Unterschwellung erneuert. Am Baubeginn werden die B90-Schwellen im Anschluss an die Weiche 16 nicht erneuert. Im Bereich der EÜ von km 17,121 bis km 17,139 sind (aufgrund zu geringer Schotterdeckung) Kunstholzschwellen FFU74 vorgesehen. Der Transport der Neuschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN von einem Lieferanten des AG zur Einbaustelle.

Die vorhandene Bettung ist im Regelbereich zu reinigen. In den Bereichen der Eisenbahnüberführungen ist eine vollständige Erneuerung der Bettung vorgesehen. Abhängig von der vom Auftragnehmer eingesetzten Technologie kann alternativ auch in diesen Bereichen eine Bettungsreinigung zur Ausführung kommen, sofern diese wirtschaftlich und zeitlich effizient realisierbar ist.

16,091 16,561 BR 16,561 16,573 vBE 16,573 17,121 BR 17,121 17,139 vBE 17,139 18,176 BR

Der erforderliche Schotter besteht aus der Körnung 31,5 bis 63 mm und der Qualität gemäß DBS 918061. Die Mindestbettungsdicke beträgt gemäß Ril 820.2010 30 cm unter der Schwelle im Bereich der nicht überhöhten Schiene. Die Breite des Vorkopfschotters beträgt 40 cm. Die vorhandenen Schwellen sind fachgerecht zu entsorgen. Der Transport der Altschwellen erfolgt auf Bahnwagen des AN zu einem Entsorger des AG. Die vorhandenen Randwege sind wiederherzustellen. Dafür ist der Randweg entsprechend des Bestandsniveaus zu errichten.

Im Rahmen der Gleiserneuerung ohne Schiene ist die bestehenden Gleisendabschlüsse gemäß den einschlägigen Regelwerken fachgerecht


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auszubauen, zwischenzulagern und nach Abschluss der Arbeiten wieder ordnungsgemäß einzubauen.

Im Baubereich sind folgende Bauwerke vorhanden: km 16,560 EÜ Weg b. Jesewitz km 17,127 EÜ Weg n. Wölpern km 17,990 SÜ

Für die anschließenden Gleisbereiche sind Anpassungsstopfungen entsprechend der Vorgaben der Trassierung vorzusehen. LST und OLA-Leistungen sind im LV beschrieben.


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